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Digital Business Podcast - CFO Show by Matthias Walter ESER

Matthias Walter ESER, MBA

Business

217 Episoden · neueste 27.09.

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Episoden

217
  1. #214 - Andres Schollmeier (mein Steuerberater) über Deals mit dem Finanzamt und wie Betriebsprüfungen wirklich ablaufen
    27.09., 03:0001:21:13

    In der 214. Folge des Digital Business Podcasts begrüßt Matthias Walter Eser einen Gast, der mehr über ihn weiß als fast jeder andere Mensch: seinen eigenen Steuerberater. Andreas Schollmeier wollte eigentlich Medizin studieren – bis er im Zivildienst morgens um halb sechs gemeinsam mit einem Arzt über einem Patienten hing, um ihn zu fixieren, und der Arzt nur sagte: „Überlegen Sie sich das nochmal." Er überlegte, landete bei BWL, schrieb eine 2,0 in Statistik, während 80 Prozent durchfielen – und ein Professor schickte ihn mit dieser Begabung ausgerechnet in die Wirtschaftsprüfung. Mit 28 wurde er zum Steuerberater bestellt, beriet danach in der ETL-Konzernzentrale die Fälle, die kein Steuerberater vor Ort mehr lösen konnte, bis hinauf zum BFH. 2019 kaufte er eine Kanzlei mit vier Mitarbeitern und einer Auszubildenden – heute führt er am Niederrhein ein Team von über 20 Leuten mit eigenem ITler und Viertagewoche. Das Gespräch ist kein Steuer-Fachvortrag, sondern ein seltener Blick hinter die Rüstung des Berufsstands: schlaflose Nächte, ein Business Coach, den seine Frau ihm buchte, und die ehrliche Antwort auf die Frage, wie viel „türkischer Basar" wirklich in einer deutschen Betriebsprüfung steckt. Was du in dieser Folge lernst: Warum Freiberufler am Unternehmertum scheitern können, obwohl sie fachlich brillant sind: Personalführung, Vertrieb, IT und Prozesse stehen in keinem Steuerberater-Examen. Schollmeiers Wendepunkt war die Frage seines Coaches: „Glaubst du, Jürgen Klopp motiviert seine Mannschaft mit Geld?" Das Ergebnis: Wertschätzung, Feedbackkultur, seit Mitte 2022 die Viertagewoche – und ein Bewerbungseingang, der von allein läuft. Eitelkeit ist das teuerste Steuerrisiko: Finanzämter durchforsten systematisch Social Media. Wer im Video 40.000 EUR Mieteinnahmen aus Dubai erzählt, aber 32.000 EUR erklärt hat, riskiert wegen 8.000 EUR Differenz ein Steuerstrafverfahren – der aktuelle Fall Nils Schlieper zeigt es. Die Lebensweisheit von Schollmeiers früherem Chef: „Die meisten Menschen kriegen Probleme wegen ihrer persönlichen Eitelkeit." „Wenn keiner draufguckt, wird kein Fehler festgestellt": Matthias erzählt von einem befreundeten E-Commerce-Unternehmer, der Buchhaltung, Umsatzsteuervoranmeldungen und Jahresabschluss komplett mit KI erledigt – Begründung: „Es hat sich ja noch niemand gemeldet." Schollmeiers nüchterne Einordnung: Das Finanzamt nimmt Erklärungen erst einmal hin, die Probleme entstehen Jahre später in der Prüfung. Eine falsche Umsatzsteuervoranmeldung kann bereits den Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllen – und mit Größe und Komplexität steigen Risiko und Beträge. Der „türkische Basar" in der Betriebsprüfung ist real – und bleibt ein Fremdkörper im Rechtsstaat: Gerade in bargeldintensiven Branchen enden Prüfungen regelmäßig in Verhandlungslösungen über Zuschätzungen, wenn die Marge von der Branchenüblichkeit abweicht. Schollmeiers Haltung dazu ist klar: Entweder etwas ist richtig oder falsch – dass zwischen 500.000 und 300.000 EUR Mehrbelastung frei verhandelt wird, widerstrebt ihm zutiefst. Und ein Prüfer, der mit fertigem Bericht zur schnellen Unterschrift anreist, bekommt sie nicht. Welche Prüfungen dich wirklich treffen: Fachkräftemangel bremst die Finanzverwaltung an allen Ecken – die Grundsteuerreform zog 2022 ganze Abteilungen ab, die Bescheide dauern, und KI-gestützte Prüfung ist bereits im Test. Verlassen kann man sich nur auf eines: Wer Personal beschäftigt, bekommt alle vier Jahre die Sozialversicherungsprüfung der Deutschen Rentenversicherung. Dazu kommen je nach Fall Zoll, Lohnsteuer-Außenprüfung und Umsatzsteuersonderprüfung. Beweislast und Dokumentation: Bei steuererhöhenden Tatsachen trägt das Finanzamt die Feststellungslast, es gilt in dubio pro reo – aber wer steuermindernde Tatsachen geltend macht, muss sie belegen können. Und weil die Prüfung oft erst drei bis fünf Jahre später kommt, gilt Schollmeiers einfachste Regel: „Wer schreibt, der bleibt." Der proaktive Berater fordert Gesellschafterbeschlüsse und Nachweise ein, bevor jemand danach fragt – nicht erst, wenn es zu spät ist. Das Fazit für Unternehmer: Schollmeiers Schlussappell deckt sich mit der These dieses Podcasts – jeder Unternehmer braucht einen Sparringspartner auf der Finanzebene, einen „kleinen CFO", der auf Fehlentwicklungen hinweist und den Rücken freihält. Sich Hilfe zu holen ist keine Schwäche, sondern der Unterschied zwischen der älteren Generation, die am Berater sparte, und einer neuen, die gezielt Kompetenz einkauft. Oder in den Worten von Matthias: Drei Dinge braucht man im Leben – einen guten besten Freund, einen guten Rechtsanwalt und einen guten Steuerberater. Prüfe also ehrlich, wie viel Proaktivität in deiner aktuellen Steuerberater-Beziehung wirklich gelebt wird – „ganz okay" ist auf Dauer nicht gut genug. 👇 Links & Ressourcen zur Folge: Kanzlei Schollmeier – digitale und proaktive Steuerberatung vom Niederrhein: https://www.stb-schollmeier.de Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 Dein Umsatz wächst, aber dein Steuerberater verwaltet nur die Vergangenheit, und niemand plant strategisch deine finanzielle Zukunft? Lass uns sprechen: https://eser.capital/ Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  2. #213 - Jan Pörschmann von atares und Vorsitzender des Bundesverband M&A
    20.09., 17:0000:48:41

    In der 213. Folge des Digital Business Podcasts begrüßt Matthias Walter Eser einen Gast, dessen Lebensweg mit einem Absturz begann: Jan Pörschmann wollte Pilot werden. Geboren in Brasilien, aufgewachsen in Lissabon, saß er als Kind regelmäßig im Cockpit und bereitete sich nach dem Abitur akribisch auf die Lufthansa-Verkehrsflugschule vor. Den Theorietest bestand er, im praktischen Flugtest flog er dann „wie man Auto fährt" – und der Traum war vorbei. Statt in die Luft ging es an die EBS, danach fünf Jahre zu 3M (die Firma hinter Post-its und Overheadprojektoren) – und 1999 mitten hinein in die deutsche Venture-Capital-Gründerzeit, wo sein Fonds mit knapp 10 Mio. EUR unter anderem wetter.com finanzierte. Heute ist Jan Pörschmann Partner der Münchner M&A-Beratung atares (hervorgegangen aus Proventis Partners), blickt auf über 200 Transaktionen zurück und ist zugleich Vorstand des Bundesverbands Mergers & Acquisitions. Das Gespräch spannt den Bogen von der Dotcom-Ära zur KI-Revolution – und zeigt, dass sich die Muster wiederholen: Damals wie heute entscheidet nicht die glänzende Oberfläche über den Wert eines Unternehmens, sondern das, was verteidigungsfähig darunter liegt. Was du in dieser Folge lernst: Die vier P's des Venture Capital – und warum man in Menschen investiert, nicht in Excel-Modelle: Pörschmanns teuerste Lektion aus der Dotcom-Zeit war ein Investment in eine perfekt durchgeplante Idee, die sich unterwegs komplett veränderte. Seine Formel seitdem: People und Passion schlagen den Plan, denn Ideen pivotieren – und aus dem Einmaleins des Businessplans wird verlässlich das Zweimalzwei: alles dauert doppelt so lange und kostet doppelt so viel. Warum wetter.com das erfolgreichste Investment wurde – gegen den Zeitgeist: Während alle anderen Gründer über ihre Burn Rate sprachen, sprach Manfred Klemann über Gewinne. Ein Unternehmer alter Schule führte das Portfolio-Unternehmen durch die Dot-Gone-Phase, bis ProSieben komplett übernahm. Die Lehre: Der langweiligste Satz der Betriebswirtschaft („ich muss Gewinne machen") überlebt jeden Hype-Zyklus. KI ist der Hochgeschwindigkeitszug auf den Schienen des Internets: Pörschmanns Analogie für das Verhältnis der beiden Technologiewellen – das Internetprotokoll gehörte niemandem, die Foundation Models gehören den Anthropics dieser Welt. Und die heutigen AI-Wrapper sind die Internet-Startups von 1999: eine schöne Oberfläche über fremder Technologie, ohne eigene IP darunter. Die Kernfrage jeder Tech-Transaktion lautet deshalb heute: Wird KI dieses Geschäftsmodell ergänzen, beschleunigen – oder komplett überflüssig machen? Wem gehört KI-generierter Code? Die neue Baustelle der Software-Due-Diligence: Wenn die Maschine den Code schreibt, stellt sich die Eigentumsfrage neu – und Pörschmann erwartet analog zu Open Source eine Dokumentations- und Kennzeichnungspflicht. Wer glaubt, das prüfe später niemand, sei naiv: In ein bis zwei Jahren komme die große rückwirkende Plagiatsdebatte. Der Bundesverband M&A arbeitet bereits an KI-Prüfkriterien für den Due-Diligence-Prozess. Human in, on oder out of the Loop – und das Ende der Beraterstunde: Kein Memo verlässt atares ohne gegengelesenes Quellenverzeichnis mit Originalquellen, denn die Verantwortung bleibt beim Menschen. Gleichzeitig kippt die Preislogik der gesamten Beratungsbranche von inputorientierten zu ergebnisorientierten Modellen: bezahlt wird die Value Creation, nicht die produzierten Charts. Pörschmanns Kernsatz dazu: „Die Maschine schafft mehr Raum fürs Zwischenmenschliche." M&A ist 80 % emotional und 20 % rational: Wer das Gegenteil behauptet, nutzt nach Pörschmanns Erfahrung die Ratio nur, um das Emotionale zu verplausibilisieren. Am Ende entscheiden Fragen, die in keinem Modell stehen: Wer kann mit wem? Geht es mir um meine Mitarbeiter oder nur um den Kaufpreis? Und bin ich mit fünf Euro sicher glücklicher als mit zwölf Euro unsicher? Dazu seine Marktdiagnose für Herbst 2026: Rückenwind aus dem ersten Halbjahr, „Last in, first out"-Flucht der Modeinvestoren aus Software, Konsolidierungswelle im Handwerk zu niedrigen einstelligen Multiples und der neue ETA-Trend – kaufen statt gründen. Das Fazit für Unternehmer: Deutschland ist ein reiches Land, das sein Kapital schlecht arbeiten lässt. 10 Billionen EUR Barvermögen der privaten Haushalte liegen überwiegend in niedrig verzinsten Sicherheitsprodukten, während Pensionsfonds in den USA und Kanada 25 bis 30 % in Private Equity und Venture Capital investieren. Pörschmanns Wunschliste ist deshalb zugleich eine Wachstumsagenda: ein harmonisierter europäischer Kapitalmarkt, mehr Mut der Privatanleger und eine Rentenreform, die Kapital in die Kapitalmärkte bringt – damit auch die Exits wieder stattfinden. Und weil ein technischer Defekt dieses Gespräch vorzeitig beendet hat, ist das erst Teil 1: Schreib deine Fragen an Jan Pörschmann in die Kommentare – sie werden in Teil 2 aufgegriffen. 👇 Links & Ressourcen zur Folge: atares – Die digitale M&A-Manufaktur aus München: https://atares.team Bundesverband Mergers & Acquisitions (BM&A): https://bm-a.de Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 Dein Umsatz wächst, aber dein Steuerberater verwaltet nur die Vergangenheit, und niemand plant strategisch deine finanzielle Zukunft? 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  3. #212 - Larissa Schmid (saint sass) über die Strumpfhosen von Madonna!
    29.08., 08:0000:59:57

    In der 212. Folge des Digital Business Podcasts begrüßt Matthias Walter Eser eine Gründerin, deren Weg zum Erfolg über zwei Niederlagen führte: Larissa Schmid gründete nach dem Studium der Wirtschaftspsychologie und BWL innerhalb von eineinhalb Jahren zwei Mode-Startups – eine Plattform für nachhaltige Mode und eine eigene Marke. Beide scheiterten. Doch genau diese Erfahrung schärfte ihren Blick dafür, was ein Produkt braucht, um im härtesten aller E-Commerce-Märkte zu funktionieren. Als sie Vivien Wysocki und deren Idee einer Statement-Strumpfhose kennenlernte, erkannte sie sofort: Das ist der Attention-Fänger, der auf Meta skaliert. Heute ist saint sass eine international bekannte Bodywear-Brand – geboren aus einem 30 Jahre alten Cher-Zitat („Mom, I am a rich man"), getragen von Madonna, mit siebenstelligen Umsätzen in den USA und einem Team, das zum Zeitpunkt der US-Expansion aus vier, fünf Leuten bestand. Larissa verantwortet Growth und Finance – und genau darüber sprechen die beiden: nicht über Hochglanz-Markenstory, sondern über First-Order-Profitabilität, Merchant-of-Record-Strukturen, Trump-Zölle mitten in der Hauptsaison und einen kompletten Umbau des Gesellschafterkreises. Was du in dieser Folge lernst: Warum Scheitern kein Umweg ist, sondern die Ausbildung: Zwei gescheiterte Startups lehrten Larissa, Plattformdaten zu lesen – und so erkannte sie in den ersten Meta-Ad-Tests an CTRs, CPMs und Conversion-Daten sofort die Skalierbarkeit. Ihre Erkenntnis: Ein neu erfundenes Produkt hat kein Google-Suchvolumen. Ein visuelles Produkt, das man in drei Sekunden versteht, gehört auf Instagram. First-Order-Profitabilität als nicht verhandelbares Fundament: saint sass war vom ersten Tag an auf der ersten Order profitabel – auch in den USA, wo 25 Prozent höhere Preise die Mehrkosten auffingen und der CAC trotz teurerer CPMs auf deutschem Niveau lag, weil die Klickraten höher waren. Und trotzdem: vier Jahre bewusste Unprofitabilität auf Unternehmensebene, weil jeder Euro ins Wachstum floss. Genau diese Kombination überzeugte auch die Investoren – die Unit Economics stimmten, also ließ sich niemand vom roten Ergebnis ablenken. Internationalisierung ohne Infrastruktur: Statt Lager und Legal-Setup in den USA aufzubauen, wählte saint sass einen Merchant of Record – Versand aus dem deutschen Lager, Zoll- und Rechtsthemen ausgelagert, Versandkosten fast halbiert, Lieferzeit drei bis vier Tage. So entstanden siebenstellige US-Umsätze mit einem Mini-Team. Bis die Trump-Zölle kamen: 20 bis 30 Prozent Aufschlag auf den Endkundenpreis, ausgerechnet vor der Hauptsaison, in der 80 Prozent des Jahresumsatzes entstehen. Celebrity-Seeding ist ein System – und trotzdem Zufall: Nicht der direkte Weg zum Star funktioniert, sondern der mittelbare über Stylisten und das enge Umfeld. Der Madonna-Moment kam unangekündigt – und traf nur durch Glück auf ein volles Lager, weil die Ware für die Key-Season gerade eingetroffen war. Drei Wochen früher, und der größte Marketing-Moment der Firmengeschichte wäre ins Leere gelaufen. Saisonalität löst man über Sortimentsarchitektur, nicht über Rabatte: Die Strumpfhose ist das perfekte Hero-Produkt für die Neukundengewinnung (ein bis drei Prozent Retourenquote), aber gerade wegen ihrer Qualität mit niedriger Wiederkaufsquote. Die Antwort kam aus 40 Live-Kundeninterviews: Unterwäsche als Retention-Produkt mit herausragenden Wiederkaufsquoten. Aus vier profitablen und acht defizitären Monaten wurde ein ganzjähriges Umsatz- und Profitabilitätsniveau – mit NOS-Produkten, MOQ-Tests und drei Monaten Produktionsvorlauf. Der Cap Table entscheidet über deine Zukunft – und wird fast immer zu spät gebaut: saint sass entstand in einer bestehenden GmbH-Hülle, deren ursprüngliches Geschäftsmodell (Strumpfhosen-Automaten für Hotelpersonal) mit der Marke nichts zu tun hatte. Die Founding-Investoren brachten den entscheidenden Kapitalzugang – die erste Runde war nach einem 20-Minuten-Call durch. Doch als die Cashflow-Anforderungen wuchsen, brauchte es den Umbau: ein Family Office mit Kreditlinie kam rein, Altinvestoren gingen raus, die Anteilsverteilung wurde zugunsten der Gründerinnen korrigiert. Larissas Learning: Vision, Rollenverteilung und Anteilsstruktur müssen von Anfang an für die Zukunft gebaut sein, nicht für den Status quo. Das Fazit für Founder: Kapitalzugang entsteht nicht im Pitchdeck, sondern lange vorher. Das Family Office, das heute den Gesellschafterkreis von saint sass trägt, kam über eine Unternehmersafari und ein Jahr LinkedIn-Sichtbarkeit zustande – Personal Branding als Finanzierungsstrategie. Und die vielleicht wichtigste Haltung dahinter: Das Unternehmen ist nur eine Säule des Lebensrads. Wer seine gesamte Identität ans Business koppelt, macht aus jeder Krise eine Persönlichkeitskrise – und verliert genau die Klarheit, die es braucht, um nach zwei gescheiterten Startups ein drittes zu gründen, das fliegt. 👇 Links & Ressourcen zur Folge: saint sass – Statement-Strumpfhosen und Underwear für selbstbestimmte Frauen: https://saintsass.com Vernetze dich mit Larissa Schmid auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/larissa-schmid-a4a77513a/ Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 Dein Umsatz wächst, aber dein Steuerberater verwaltet nur die Vergangenheit, und niemand plant strategisch deine finanzielle Zukunft? Lass uns sprechen: https://eser.capital/ Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  4. #211 - Dr. Ingo Krocke (AUCTUS Capital Partners) machte über 500 Deals!
    16.08., 03:0001:22:58

    In der 211. Folge des Digital Business Podcasts begrüßt Matthias Walter Eser einen Gast mit zwei Leben: Dr. Ingo Krocke war Arzt – ausgebildet in Deutschland und Frankreich, praktizierend in den USA, in einem Beruf, in den er Jahre seines Lebens investiert hatte. Doch in den amerikanischen Kliniken sah er die Zukunft der Medizin: extreme Spezialisierung, immer mehr Routine – und erkannte, dass genau das nicht sein Leben sein würde. Er gab den hart erarbeiteten Berufsweg auf und fing noch einmal ganz von vorne an. In seinem zweiten Leben ist er einer der erfolgreichsten Private-Equity-Investoren Deutschlands: Nach Stationen bei Procter & Gamble, Apax und dem eigenen Venture-Fonds Wellington Partners (der unter anderem die Samwer-Brüder finanzierte) gründete er 2001 AUCTUS Capital Partners – heute gemessen an der Anzahl der Transaktionen der aktivste Buy-and-Build-Investor Deutschlands mit über 500 Mehrheitsbeteiligungen in 25 Jahren. Das Gespräch ist kein Investoren-Interview mit Hochglanz-Folien. Es ist eine Tour durch die unbequeme Wahrheit, dass hinter überdurchschnittlichen Renditen keine Genialität steckt, sondern Wissbegier, Impulskontrolle und eine Hartnäckigkeit, die 42 Anläufe für die erste Kapitalzusage durchsteht. Was du in dieser Folge lernst: Warum Routine der eigentliche Karrierekiller ist – und Wissbegier das Fundament jedes Investorenerfolgs: Krocke verließ die Medizin nicht aus Frust, sondern weil er erkannte, dass Perfektion in der Routine nicht seine Stärke ist. Über ein Sabbatical landete er bei Procter & Gamble, wo er sich in 17-Stunden-Tagen die BWL selbst beibrachte – bis der Anruf eines Headhunters kam und er erst einmal fragen musste: „Was ist denn Private Equity?" Der Einstiegsmultiple entscheidet über deine Rendite – nicht die Story: Wer für 5x EBIT kauft, startet mit 20 Prozent Grundrendite. Wer für 10x kauft, mit 10 Prozent. Die „sexy" Firma für 15x liefert noch 6 bis 7 Prozent. Krockes Konsequenz: „Je langweiliger die Branche, je unspektakulärer, desto besser" – denn mediale Bekanntheit und Rendite korrelieren negativ. Wer aus reputativen Gründen kauft, zahlt strukturell zu viel. Hartnäckigkeit ist ein Geschäftsmodell: AUCTUS startete im Herbst 2001 – der erste große Investorentermin in London war für den 15. September angesetzt, vier Tage nach 9/11 fror der Markt in einer „nuklearen Eiszeit" komplett ein. Krocke fuhr daraufhin 42 Mal zu den bayerischen Arbeitgeberverbänden, bis die erste Zusage über 8 Mio. EUR stand. Aus diesen 8 Mio. wurden über die Jahre 250 Mio. EUR. „Wenn schon mal keine Kasse da ist, ist das ein schlechtes Zeichen." Warum Cashflow den Gewinn schlägt: Der ausgewiesene Profit ist gestaltbar und wird damit zur Vanity-Metrik – ein Unternehmen kann hochprofitabel wirken und trotzdem negativen Cashflow erwirtschaften. Krockes erster Blick bei hunderten Businessplänen pro Jahr: Geschäftsmodell, Kasse, Cashflow. Dazu die Prüfkriterien, die über 500 Deals hinweg konstant blieben: Managementqualität, meritokratische Firmenkultur, Marktfragmentierung, gesunde EBIT-Marge und realistisch bewertete Synergien. „Ich habe keinen Computer." Wie man Deals im KI-Zeitalter strukturiert, wenn Prognosen immer unzuverlässiger werden: Ein 64-jähriger Manager, der auf die KPI-Frage gesteht, gar keinen Computer zu besitzen, ist kein automatisches Dealbreaker-Kriterium – aber ein Strukturierungsauftrag. Statt 100 Prozent zum hohen Multiple mit voller Bankverschuldung zu kaufen, zieht Krocke die Absicherung nach vorne: Die Dealstruktur muss so gebaut sein, dass der Cashflow der ersten zwei Jahre das Investment bereits in die Sicherheitszone bringt. Antizyklik als roter Faden aller guten Investoren: Rein in Healthcare, als alle Angst vor der staatlichen Erstattung hatten – raus, als die Branche zum „sicheren Hafen" erklärt wurde. Und die wichtigste Selbstdisziplin dabei: „Die Hybris, die wir immer versucht haben uns selbst zu verwehren, ist die Hybris, einen Zyklus zu kennen." Das Fazit für Unternehmer: In einem Deutschland, das zwischen Nachfolgewelle, Fachkräftemangel, Kapitalschwäche und dem Wettbewerbsdruck aus USA und China steht, reicht unternehmerisches Können allein nicht mehr. Krockes Appell – zugleich die These seines gemeinsam mit Ulrike Hinrichs geschriebenen Buchs „Das Neue Kapital" – ist unmissverständlich: Such dir den besten Kapitalpartner, so wie du dir im Privatleben den besten Partner suchst. Das neue Kapital ist nicht das Kapital von Marx und Engels, sondern der Schulterschluss aus unternehmerischen Managern und erfahrenen Investoren. Und für alle, die selbst in die Branche wollen: Fehler sind ausdrücklich erlaubt – „wenn keine Fehler passieren, hat man es einfach nicht ehrgeizig genug versucht." Nicht erlaubt ist nur eines: einen Deal zu machen, den man nicht bis ins Detail verstanden hat. 👇 Links & Ressourcen zur Folge: Das Buch von Dr. Ingo Krocke & Ulrike Hinrichs: „Das Neue Kapital. Unsere Chance für Deutschlands nächstes Wirtschaftswunder" – https://www.amazon.de/Das-Neue-Kapital-Deutschlands-Wirtschaftswunder/dp/3867748543 AUCTUS Capital Partners – Marktführer für Buy and Build in Deutschland (und laut Ingo immer auf der Suche nach Top-Talenten): https://auctus.com Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 Dein Umsatz wächst, aber dein Steuerberater verwaltet nur die Vergangenheit, und niemand plant strategisch deine finanzielle Zukunft? Lass uns sprechen: https://eser.capital/ Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  5. #210 - Dr. Roger Gothmann: Vom Betriebsprüfer zum Unternehmer zum Investor!
    02.07., 18:0001:14:28

    In der 210. Folge des Digital Business Podcasts begrüßt Matthias Walter Eser einen Gast mit zwei Leben: Dr. Roger Gothmann hat über ein Jahrzehnt in der deutschen Finanzverwaltung gearbeitet – als Betriebsprüfer und zuletzt beim Bundeszentralamt für Steuern, verbeamtet auf Lebenszeit, ein Leben ohne Risiko und in kompletter Sicherheit. Diese Sicherheit gab er trotz vier Kindern bewusst auf. In seinem zweiten Leben ist er Gestalter statt Prüfer: promovierter Volkswirt (Uni Hamburg), Co-Founder und CEO von Taxdoo – dem führenden europäischen Anbieter für KI-gestützte Echtzeit-Buchhaltung im E-Commerce – Investor (u. a. Personio, Xentral, n8n) und Kopf hinter Newsletter und Podcast „Skin in the Game". Das Gespräch ist kein Steuer-Interview. Es ist eine Tour durch die unbequeme Wahrheit, dass dieselben Prinzipien – Perfektionismus, Verantwortung und der Mut zum radikalen Cut – über Erfolg im Finanzamt wie in der Chefetage einer skalierenden Brand entscheiden. Was du in dieser Folge lernst: Warum Perfektionismus am Anfang trägt und später ausbrennt: Die ersten 80 bis 95 Prozent Energie bringen den Nutzen – die letzten Prozentpunkte haben keinen Grenznutzen mehr, sondern verbrennen dich und dein Team. Gothmanns 120-Prozent-Anspruch aus der Betriebsprüfer-Mentalität war ein Ziel, das selbst er nie erreichen konnte. „Es gibt kein Unternehmen, das jederzeit 100 % compliant ist." Warum Risikomanagement Perfektion schlägt: Nicht jede Schraube kontrollieren, sondern die zwei, drei Szenarien und den Black Swan im Blick behalten, der dich wirklich runterreißen kann. Alles andere ist Alltag – ein verlorener Beleg ist kein Drama. Der teuerste Cut: freiwillig die Marktführerschaft aufgeben. Weil die EU mit ViDA ab dem 1.7.2028 die Umsatzsteuermeldung zentralisiert, stellt Taxdoo sein bisheriges Kernprodukt ein und baut komplett auf KI-Buchhaltung plus integrierte Steuerberatung um. „Man kann ein Team nicht bitten, an etwas zu arbeiten, das bald niemand mehr braucht." Warum Team die Idee schlägt – und „Stealth Mode" die größte Red Flag ist. Investoren wetten auf Menschen, nicht auf Folien: Beim Einstieg eines Investors zählten Reference-Calls mit drei Personen aus dem persönlichen Umfeld mehr als die klassische Due Diligence. Gothmanns Rat an Gründer: Geh raus, pitch jedem deine Idee – „wenn dir jemand die Idee besser umsetzt als du, dann soll es nicht sein." Verantwortung als eigentliches Geschäftsmodell im KI-Zeitalter. KI bucht, prüft und formuliert schneller, präziser und günstiger – aber haften kann nur ein Mensch, der die Sache im Detail versteht. Die Gefahr: Berater, die KI-Output blind verantworten (bis hin zum Anwalt, der den Prompt versehentlich in der Klageschrift stehen lässt) und für etwas einstehen, das sie nie durchdrungen haben. Für Durchschnittlichkeit bleibt kein Platz – nur Exzellenz plus Persönlichkeit überlebt. Das Fazit für Unternehmer: In einer Welt, in der KI das Fachhandwerk übernimmt, wird der eigentliche Wettbewerbsvorteil die Person dahinter – ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, radikale Entscheidungen zu treffen und Rückschläge auszuhalten. Erfolg ist nicht die perfekte Abwicklung jeder Kleinigkeit, sondern der Mut, das Richtige zu tun, auch wenn es die eigene Marktführerschaft kostet. Roger Gothmanns Botschaft an jeden Gründer ist unmissverständlich: „Wenn du den Arsch in der Hose hast, bist du der perfekte Gründer." Träume nicht vom sicheren Weg, geh raus, interagiere mit dem Markt, übernimm Verantwortung für das, was du wirklich verstehst – und halte die großen Risiken im Blick. Den Rest verzeiht der Markt. 👇 Links & Ressourcen zur Folge: Abonniere Roger Gothmanns Newsletter und Podcast „Skin in the Game" für ehrliche Einblicke hinter die Kulissen von Steuern, Technologie und unternehmerischer Transformation – und vernetze dich mit ihm auf LinkedIn. Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 Dein Umsatz wächst, aber dein Steuerberater verwaltet nur die Vergangenheit, und niemand plant strategisch deine finanzielle Zukunft? Lass uns sprechen: https://eser.capital/ Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  6. #209 - Prof. Dr. Kurt Matzler: High-Performance-Mindset vom Race Across America – Stretch Goals, Goodhart's Law & Open Strategy
    19.06., 19:0001:22:45

    In der 209. Folge des Digital Business Podcasts begrüßt Matthias Walter Eser einen Gast mit zwei Leben: Prof. Dr. Kurt Matzler ist einer der führenden Strategieforscher im deutschsprachigen Raum – Professor für Strategisches Management an der Universität Innsbruck, akademischer Leiter des Executive MBA am MCI und Autor von „Das High Performance Mindset" und Co-Autor von „Open Strategy". In seinem zweiten Leben ist er Extrem-Radsportler: mehrfacher Race-Across-America-Finisher (im Team und solo, u. a. 2022 und 2025), Ultracycling-Weltmeister 2024 und Sammler von über drei Millionen Dollar Spenden zur Ausrottung der Kinderlähmung. Das Gespräch ist kein Sport-Interview. Es ist eine Tour durch die mentalen Betriebssysteme von Höchstleistung – und durch die unbequeme Wahrheit, dass dieselben Prinzipien über Erfolg im Sattel wie in der Führungsetage entscheiden. Was du in dieser Folge lernst: Warum große Ziele („Stretch Goals") nur funktionieren, wenn man sie radikal runterbricht – von 5.000 km auf das nächste Trinkfläschchen. Die Harvard-Studie von Teresa Amabile zum „Progress Principle": 76 % der guten Tage sind von kleinen Fortschritten geprägt. „Der Tiefpunkt lügt": Warum man nie am emotionalen Tiefpunkt eine Entscheidung trifft – und wie Reframing (von Schwarzeneggers „I love the pain" bis zur bewussten 5-Stunden-Schlafpause) wieder Handlungsfähigkeit schafft. Warum Erfolg kein Ziel ist, sondern ein Ergebnis – und was Goodhart's Law für jeden CFO bedeutet: Kennzahlen müssen dem Sinn dienen, nicht ihn ersetzen, sonst driftet man mit Vollgas in die falsche Richtung. Warum Systeme Ziele schlagen: „Wir fallen auf das Niveau unserer Systeme" (James Clear). Wie Routinen kognitive Ressourcen schonen (15.000 gelesene Seiten/Jahr auf dem Indoor-Bike) – und wie Ikigai die Sinnfrage strukturiert. Warum mehr Arbeit nicht mehr Output bedeutet (ab 50 Std./Woche bricht die Produktivität ein; 70 ≈ 55) – und warum „Open Strategy" die 50–90 % Strategie-Scheiterquote senkt. Plus Shackletons Recruiting-Lektion: „a star team, not a team of stars". Das Fazit für Unternehmer: Mindset und Resilienz sind kein Soft-Faktor, sondern der eigentliche Wettbewerbsvorteil – und erlernbar. Erfolg ist das Ergebnis von Leidenschaft, Systemen und der Fähigkeit, Rückschläge neu zu rahmen, nicht das Jagen nach Kennzahlen. Kurt Matzlers wichtigste Botschaft: „If you can dream it, you can do it." Träume groß, brich den Traum in Etappen herunter – und gib jeden Tag dein Bestes. Denn solange du das tust, ist kein Rückschlag eine Niederlage. 👇 Links & Ressourcen zur Folge: Kurt Matzlers Buch „Wenn du in der Hölle bist, fahr weiter" + „Das High Performance Mindset" – und vernetze dich mit ihm auf LinkedIn. Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 Du steuerst über Kennzahlen, verlierst aber das eigentliche Ziel aus dem Blick? Lass uns sprechen: https://eser.capital/ Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  7. #208 - Elias Jochner von Kjavik über den Millionenmarkt Barfußschuhe!
    13.06., 19:0001:25:38

    In der 208. Folge des Digital Business Podcasts – der ersten Aufnahme im neuen Studio – begrüßt Matthias Walter Eser den Gründer Elias Jochner: Nach einer Print-on-Demand-Erstgründung direkt nach dem Abi hat er mit Mitte 20 die Barfußschuh-Marke Kjavik aufgebaut. Das Gespräch ist kein Produkt-Pitch. Es ist eine schonungslose Tour durch die Finanz-Mechanik einer physischen E-Commerce-Brand – und durch eines der härtesten Verticals überhaupt: Schuhe. Elias spricht offen über die brutale Cash-Conversion-Cycle-Realität, über die wahren Unit Economics im Schuhmarkt, über die Abhängigkeit von Produzenten, die auch für Nike und New Balance fertigen, und über ein Steuerstrafverfahren, das aus fehlerhafter Buchhaltung entstand – obwohl er nach bestem Wissen und Gewissen handelte. Was du in dieser Folge lernst: Warum der Cash Conversion Cycle über Leben und Tod einer physischen Brand entscheidet: Anzahlung bei Bestellung, Zahlung 30 Tage nach Versand – aber noch bevor die Ware überhaupt da ist – und ein Container, der wegen der geopolitischen Lage drei Monate auf dem Wasser feststeckt. Der harte Kontrast zum nahezu negativen Working Capital des Print-on-Demand-Modells (EU-Lieferanten, 2 Tage Lead Time, Kunde zahlt vor DHL). Die echten Unit Economics im Schuhmarkt: Wareneinsatz von 15–35 % des Netto-VKs, Entwicklungskosten ab einer Million Euro für echte Innovation, hohe Mindestbestellmengen und hohe Retouren – und warum Schuhe eines der schwersten Verticals sind, während eine Supplement-Brand in 5–6 Monaten zum siebenstelligen Monatsumsatz bei über 25 % Rendite skalieren kann. Warum Revenue-based Financing (Shopify Capital & Co.) wie eine Sucht funktioniert: schnell, bequem, der erste Schuss günstig – und dann eine Abhängigkeitsspirale aus schlechteren Konditionen und persönlicher Haftung. Wann die Betriebsmittelfinanzierung über die Bank die ehrlichere Wahl ist und warum Risiko und Rendite zueinander passen müssen. Welche Abhängigkeiten ein Geschäft kippen lassen: Produzenten-Abhängigkeit (die Factory fertigt auch für Nike & New Balance – schwache Verhandlungsposition) und das massiv unterschätzte Steuerberater-Risiko – wie aus fehlerhafter Buchhaltung ein Steuerstrafverfahren wurde. Eigenverantwortung: Am Ende haftest du, nicht dein Steuerberater. Warum „Geld der Blutfluss im Organismus ist, nicht der Selbstzweck" (Phil Knight), warum die Personenmarke im E-Commerce heute Pflicht statt Kür ist – und weshalb „Embrace Discomfort" der beste unternehmerische Ratgeber bleibt: das kürzeste Tischbein zuerst angehen. Das Fazit für Unternehmer: Die Goldgräberstimmung im E-Commerce ist vorbei – und damit wird die Wahl des Verticals zur strategischen Kernentscheidung. Es gibt unterschiedliche „Härtegrade": Ein Produkt wie Schuhe verzeiht keine Schwäche im Working Capital, in den Unit Economics oder in der Finanzstruktur. Wer hier gewinnen will, muss seinen Cash Conversion Cycle beherrschen, seine Finanzpartner kritisch auswählen und die Eigenverantwortung für Zahlen und Steuern wirklich übernehmen – denn am Ende haftest du, nicht dein Steuerberater. Elias Jochners wichtigste Botschaft: Arbeite dort, wo dein „Warum" klar ist – und mach genau die Dinge, vor denen du dich instinktiv drückst. Hinter dem kürzesten Tischbein versteckt sich das größte Wachstum. 👇 Links & Ressourcen zur Folge: Entdecke Kjavik – Barfußschuhe von Elias Jochner: https://www.kjavik.com – und vernetze dich mit Elias auf LinkedIn: Elias Jochner Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 Dein Tracking-Tool zeigt in die eine Richtung, deine BWA in die andere und dein Kontostand nur noch rot? Lass uns über deinen Cash Conversion Cycle sprechen: https://eser.capital/ Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  8. #207 - Profi Triathlet Jan Stratmann über Erfolg, Leistungsdruck und das Mindset hinter echter High-Performance!
    06.06., 02:0001:13:35

    In der 207. Folge des Digital Business Podcasts begrüßt Matthias Walter Eser einen Gast, der auf den ersten Blick aus der Reihe fällt – und auf den zweiten Blick die ehrlichste Case Study für unternehmerisches Risiko liefert: Profi-Triathlet Jan Stratmann (31), Ironman-Sieger und auf dem Weg zur Qualifikation für die Weltmeisterschaft auf Hawaii (Kona). Das Gespräch ist ein Austausch zwischen zwei Unternehmern – einem, dessen Asset eine Marke ist, und einem, dessen gesamtes Geschäftsmodell an einem einzigen, hochfragilen Asset hängt: dem eigenen Körper. Jan spricht ungeschönt über die Ökonomie des Profisports, über ein bewusst diversifiziertes Sponsoren-Portfolio statt eines Klumpenrisikos, über Preisgelder, mit denen man nicht kalkulieren darf, und darüber, warum mentale Gesundheit kein Soft-Thema ist, sondern die zentrale Performance-Infrastruktur. Was du in dieser Folge lernst: Warum ein Profisportler das radikalste Beispiel für Personen-Abhängigkeit ist – der gesamte „Enterprise Value" hängt an einem einzigen, kaum versicherbaren Asset: dem eigenen Körper. Und was Founder daraus über Key-Person-Risiko lernen. Wie man ein Geschäft ohne planbaren Umsatz strukturiert: Preisgeld als nicht kalkulierbarer Bonus vs. Sponsoren-Verträge aus Fixum + Prämien als wiederkehrende Erlösbasis – das Athleten-Pendant zu Fixed & Variable Revenue. Warum Jan bewusst auf den einen großen Hauptsponsor verzichtet und stattdessen breit diversifiziert (Hoka, Pinarello, Abus, DT Swiss, Ergon & Co.) – Risikodiversifikation gegen das Klumpenrisiko, das jeden Cashflow kippen lässt. Wie Profisportler heute direkt mit Influencern um dieselben Marketing-Budgets konkurrieren – und was Messbarkeit, CAC und Affiliate-Logik für die Personal Brand als immateriellen Vermögenswert bedeuten. Warum mentale Gesundheit der größte ungehobene Performance-Hebel ist – und weshalb ein präventiver statt rehabilitativer Ansatz (Psychologie als Resilienz-Investment) über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Das Fazit für Unternehmer: Ein Profisportler ist die ehrlichste Case Study für unternehmerisches Risiko. Während ein Founder quasi unbegrenzt viele „Shots" hat, bleiben einem Ironman-Athleten zwei bis drei Rennen pro Jahr und ein Leistungsfenster von oft nur drei bis fünf Jahren, um alles abzurufen. Wer alles auf ein einziges Asset setzt, muss es schützen, diversifizieren und vorausschauend managen – körperlich, finanziell und mental. Jan Stratmanns wichtigste Botschaft: Der größte Hebel liegt nicht im Training, sondern in der Arbeit an der eigenen Persönlichkeit – und im Spaß an dem, was man tut. Wer den Spaß verliert, wirft nicht alles über Bord, sondern dreht an den kleinen Stellschrauben, die ihn zurückbringen. 👇 Links & Ressourcen zur Folge: Verfolge Jan Stratmann live: am 28. Juni beim Ironman Frankfurt (Qualifikationsziel Kona) und am 5. Juli mit eigenem Messestand auf der Challenge Roth. Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 Du baust dein eigenes Unternehmen oder deine Brand und brauchst einen Reality-Check für deine Finanzen? Lass uns sprechen: https://eser.capital/ Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  9. #206 - Dr. Jan Hupka (Notar) über Unternehmens(ver-)käufe, Finanzierungen und die richtige Planung als Unternehmer!
    27.05., 16:0001:12:11

    In der 206. Folge begrüßt Matthias Walter Eser einen der renommiertesten Notare für Unternehmenstransaktionen im deutschsprachigen Raum: Dr. Jan Hupka, Notar in Hamburg – ursprünglich Rechtsanwalt im klassischen M&A-Geschäft bei Hengeler Mueller, einer der führenden deutschen Wirtschaftskanzleien. Das Gespräch ist kein klassisches Notariatsinterview. Es ist eine schonungslos klare Bestandsaufnahme der deutschen Transaktionslandschaft 2026 – mit deutlich weniger Volumen, deutlich längeren Prozessen, deutlich vorsichtigeren Käufern und einer wachsenden Asymmetrie zwischen medial gehypten Konstrukten (Search Funds, ETAs) und tatsächlich beurkundeten Deals. Jan spricht offen über die Mechanik moderner Kaufverträge, über die Haftungsrealität eines Notars (persönlich, unbeschränkt), über das wachsende Problem KI-generierter Vertragsentwürfe und über die strukturellen Fehler, die Unternehmer bei der eigenen Nachfolgeplanung systematisch machen. Was du in dieser Folge lernst: Warum der deutsche M&A-Markt 2026 strukturell ein Käufermarkt ist – und welche Konsequenz das für Preisvorstellungen, Vertragsausgestaltung und Risikoteilung hat (Earnout-Klauseln, Rückbeteiligungen, MAC-Klauseln als Reaktion auf geopolitische und makroökonomische Unsicherheit) Warum Earnout-Konstruktionen und Rückbeteiligungen zwar Deals retten, aber strukturell Streitpotenzial im Dauerschuldverhältnis erzeugen – und warum Earnouts juristisch sauberer ausgestaltbar sind als nachträglich „scharfgestellte" MAC-Klauseln Warum die Vorsorgevollmacht des Unternehmers der vermutlich am häufigsten unterschätzte Single Point of Failure im deutschen Mittelstand ist – und wie ein Autounfall ohne organschaftliche Vertretung eine funktionierende GmbH binnen Wochen in den Ruin führen kann Warum die gesetzliche Erbfolge in 90 % der Fälle das schlechteste denkbare Szenario für ein Unternehmen ist – Stichwort Erbengemeinschaft, minderjährige Erben, Ergänzungspfleger, familiengerichtliche Genehmigung – und warum ein notarielles Testament im Long Run sogar günstiger ist als das handschriftliche Warum ein Erbscheinsverfahren in Hamburg sechs bis zwölf Monate dauern kann – und was das in der Praxis für die Handlungsfähigkeit eines mittelständischen Unternehmens bedeutet §1365 BGB als unterschätzter Deal-Killer: Warum ein verheirateter Verkäufer ohne Ehevertrag die Zustimmung des Ehepartners zum Unternehmensverkauf benötigt – und welche Konsequenzen ein laufendes Scheidungsverfahren auf den Beurkundungstermin haben kann Locked Box vs. Closing Accounts: Welche Kaufpreismechanik bei welcher Deal-Size in der Praxis dominiert – und warum Notare bei Small-/Mid-Cap-Transaktionen eine völlig andere Rolle einnehmen als bei Large-Cap-Deals mit Top-Tier-Anwaltskanzleien auf beiden Seiten Warum die Notarhaftung persönlich, unbeschränkt und subsidiär ist – und warum kein seriöser Notar einen technisch unausgegorenen Vertrag beurkundet, selbst wenn die Parteien das wirtschaftlich wollen würden (Präventivkontrolle als volkswirtschaftlicher Wert) Wie KI-generierte Vertragsentwürfe zunehmend die Kapazitäten der Notariate sprengen – inklusive konkretem Praxisbeispiel eines anwaltlichen Schriftsatzes mit nicht entferntem Prompt-Text („die prozessuale Stoßrichtung schlage ich vor wie folgt") Beurkundungspflicht bei Wandeldarlehen (CLAs) und Shareholder Agreements: Wann ein scheinbar harmloser Vertrag plötzlich gesamthaft beurkundungspflichtig wird – und warum unwirksame Wandeldarlehen den Rückforderungsanspruch des Geldgebers auslösen können (mit existenzieller Konsequenz für junge Gesellschaften) Warum der aktuelle Trend dahin geht, beurkundungspflichtige Elemente vom SHA in den Gesellschaftsvertrag zu verlagern – und welche Drag-Along-, Tag-Along- und Verwässerungsklauseln die Beurkundungspflicht überhaupt auslösen Digitale Beurkundung in Deutschland: Was über das Tool der Bundesnotarkammer geht (Gründungen, Satzungsänderungen, Handelsregisteranmeldungen) – und warum der Unternehmenskaufvertrag aus gutem Grund weiterhin in Präsenz beurkundet werden muss Die zentrale Botschaft dieses Gesprächs ist nicht juristischer, sondern strategischer Natur: Der Notar ist kein bürokratischer Erfüllungsgehilfe am Ende eines Deals, sondern ein Präventiv-Instrument, das frühzeitig in die Strukturierung von Transaktionen, Finanzierungen und Nachfolgekonstellationen eingebunden gehört. Wer den Notar erst am Beurkundungstag das erste Mal sieht, hat in der Regel bereits Geld, Zeit oder Sicherheit auf dem Tisch liegen lassen. Jan Hupkas wichtigste Botschaft: Geh frühzeitig auf den Notar zu. Egal ob Unternehmenskauf, Wandeldarlehen, Shareholder Agreement, Ehevertrag, Vorsorgevollmacht oder Testament – jede dieser Konstellationen hat einen Punkt, an dem eine spätere Korrektur unverhältnismäßig teuer wird oder gar nicht mehr möglich ist. Ein Unternehmer, der sein Lebenswerk nicht testamentarisch und vollmachtsrechtlich absichert, baut sich selbst in das Haus ein, das er eigentlich an die nächste Generation übergeben wollte. 👇 Links & Ressourcen zur Folge: Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 Du planst einen Exit, eine Finanzierungsrunde oder die Strukturierung deiner Unternehmensnachfolge und brauchst einen Reality-Check für deine Finanzen und deine Vertragsarchitektur? Lass uns sprechen: https://eser.capital/ Abonniere den Digital Business Podcast, um keinen Finance-Mehrwert mehr zu verpassen! Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  10. #205 - Björn Sperling: Ohne Fremdkapital zur Multi-Millionen D2C-Marke!
    06.05., 03:0001:18:49

    In der 205. Folge begrüßt Matthias Walter Eser einen der eindrucksvollsten Bootstrapped-D2C-Founder im deutschen E-Commerce: Björn Sperling, Co-Founder & CEO von Sperling Bags – einer Premium-Marke für Taschen und Rucksäcke aus Korkleder, die in fünf Jahren ohne Fremdkapital, ohne VC-Runde und ohne Hype-Engineering aufgebaut wurde. Björn Sperling LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/bj%C3%B6rn-sperling-1837951b2/ Sperling Bags Homepage: https://sperling-bags.com/ Das Gespräch ist kein klassisches Founder-Interview. Es ist ein offener, schonungsloser Werkstattbericht zwischen zwei Praktikern, die wissen, wie viel Kapital, Schlaf und Beziehungssubstanz es kostet, eine Marke aus Eigenmitteln gegen einen der härtesten DTC-Märkte überhaupt aufzubauen. Björn spricht über den Verkauf seines Wohnmobils als erstes Startkapital, über 4.000 Euro Lehrgeld an der indischen Zollgrenze, über 30.000 Euro Schaden durch eine eingesparte Pre-Production-Inspection, über die Veggie World als zufälligen Product-Market-Fit-Beschleuniger und darüber, warum Bastian Sievers (heute CEO Flaconi) der entscheidende Sparringspartner war, der die Marke vom Bauchgefühl in die Dashboard-Realität gezogen hat. Ein Bootstrapped-Erfolg ist kein glücklicher Zufall. Er ist das Ergebnis radikaler Sparsamkeit, eines kompromisslosen Day-One-Mindsets und der Disziplin, jede Wissenslücke ernst zu nehmen, weil jede Lücke später zur strukturellen Schwachstelle im Unternehmen wird. Du baust kein Unternehmen, indem du es täglich operativ ausführst. Du baust es, indem Du Systeme entwickelst, die unabhängig von Dir funktionieren. Wer das nicht versteht, verbaut sich selbst die Tür aus seinem eigenen Haus – und damit jede Möglichkeit auf einen Exit. Was du in dieser Folge lernst: Warum die wichtigste Finance-Entscheidung eines Bootstrapped-Founders nicht die Höhe des Startkapitals ist, sondern das Verhältnis von Cash-Risk zu Lehrgeld – und warum 4.000 Euro verlorener Kork an der indischen Grenze die billigste Compliance-Schulung sind, die ein Founder kaufen kann Wie Sperling sein Working Capital ohne Banken, ohne Investoren und ohne Factoring aufgebaut hat: Equity Swap (Wohnmobil => Liquidität), Gründerstipendium NRW (2 x 1.000 EUR mntl. über 12 Monate), Businessplan-Wettbewerb (15.000 EUR Preisgeld) – ein Blueprint für DTC-Founder ohne Zugang zum klassischen VC-Markt Warum die Inspection-Kosten von 400 EUR vor einer 30.000–40.000 EUR Charge in keiner Excel-Tabelle als Wahrscheinlichkeit auftauchen – und wie professionelle Sourcing-Risk-Frameworks aussehen sollten (Pre-Shipment-Inspection, MOQ-Management, Lieferanten-Due-Diligence) Warum die erste Cash-Generierung über Offline-Messen statt Performance Marketing in einer kapitalarmen Phase überlegen ist – inklusive direktem Customer Insight Loop (Beispiel: Veggie World als Nischen-Hebel für eine vegane Lederalternative) Wie aus „hemdsärmeligem Verkauf" eine dashboard-getriebene Operating-Maschine wird – und warum jede unverstandene Lücke im Reporting irgendwann zum schwächsten Glied der Kette wird (Brutto-Marge, Kostenstellen, Kosten-Umsatz-Relation als minimaler Funktionsumfang) Warum „Aufbau eines Unternehmens" und „Ausführung im Unternehmen" zwei unterschiedliche Disziplinen sind – und warum Founder, die ihr Geschäft ohne dokumentierte Auslöser-Prozessketten betreiben, sich strukturell selbst in das Haus einbauen, das sie eigentlich verkaufen wollten# Warum Sperling nach Aussage des Founders selbst aktuell nicht exit-bereit ist – und welche konkreten Schritte (Personenunabhängigkeit, dokumentierte Auslöser-Prozessketten, systematisches Operating Model) ein Bootstrapped-DTC durchlaufen muss, um einen Käufer überhaupt zu interessieren Waru Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  11. #204 - Daniel Loidl: Der Erfinder von More Nutrition Zerup über DTC-Erfolge mit Christian Wolf & Co.
    01.05., 04:0001:11:18

    In der 204. Folge begrüßt Matthias Walter Eser einen der spannendsten und gleichzeitig öffentlich am wenigsten greifbaren Operatoren der deutschen Fitness- und Supplement-Industrie: Daniel Loidl – Berater, Produktentwickler und Architekt hinter dem gesamten Getränke-Sortiment von More Nutrition und ESN, beides Brands der Quality Group (CVC-backed, ~1.600 Mitarbeiter). Daniel Loidl Instagram: https://www.instagram.com/danielloidl/ Daniel Loidl LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/daniel-loidl-31b900336/ Daniel Loidl Homepage: https://grow-fitness.de/ Das Gespräch ist kein klassisches Founder-Interview. Es ist die Demystifizierung eines Operators, der seit fast 20 Jahren im Fitness-Space zu Hause ist, sein erstes Energy-Drink-Projekt durch einen US-Markenrechtsstreit verloren hat – und genau aus diesem Lehrgeld heraus die More Nutrition Zerup gebaut hat: ein Produkt, das in den ersten Monaten 100.000 Flaschen in sieben Minuten verkauft hat und heute mit Millionen Flaschen pro Monat zum festen Bestandteil des MoreNutrition-Sortiments geworden ist. Daniel spricht offen über die Genese seiner Karriere bei Mick Weigl, die Erfolgsmechanik hinter den Syrup-Fläschchen, die strategische Transformation von einer Supplement- zu einer Lifestyle-Company, die Hintergründe des Fizzi-Launches (Vorbild Poppi → Pepsi-Exit) und über die Frage, ob man als Operator Anstellung oder Beraterstruktur wählt. Was du in dieser Folge lernst: Warum die erste Markenrechtsklage aus den USA für Daniel das beste Lehrgeld war – und wie ein nicht-globales IP-Setup einen erfolgreich gelaunchten Energy Drink in Monaten kippt (deutsche vs. europäische vs. weltweite Markenrechte) Wie das ZeroSyrup-Konzept entstand – und welche vier Faktoren ein „Produkt ohne negativen Angriffspunkt" ausmachen (Konzentration, Geschmack, Preis, Format) – das Blueprint für skalierbare DTC-Consumer-Products Warum More Nutrition den Zerup über zwei Jahre bewusst nicht in den LEH gegeben hat – und wie diese DTC-First-Strategie Marge, Kundendaten und Forecast-Sicherheit erhöht (Working Capital & Cash-Flow-Implikationen für den Founder) Wie aus einer Supplement-Brand eine Lifestyle-Plattform wird – und warum die Transformation in adjacent Categories (Barista-Sirups, Mocktails, Ballaststoff-Limonade) der Bewertungstreiber für Multi-Brand-Plattformen ist Warum Premium-Positionierung im FMCG ohne signifikantes Marketing-Invest nicht funktioniert (Red Bull verbrennt ein Drittel des Umsatzes in Marketing) – und was das für die EBITDA-Marge skalierender DTC-Brands bedeutet Warum der US-Markt für deutsche Operator als Frühindikator dient: Poppi an PepsiCo als Blaupause für den Fizzi-Launch im DACH-Raum (Lessons in Trend-Arbitrage) Beraterstruktur vs. Anstellung in einer 1.600-Mann-Plattform: warum Daniel bewusst über die eigene GmbH fakturiert – und welche steuerlichen und strategischen Implikationen daraus entstehen Wann es sinnvoll ist, eine zweite Marke aus der Holding heraus zu launchen, statt eine bestehende Top-Performer-Brand zu verwässern (Logik der Quality Group / CVC als Plattform-Investor) Das Fazit für Unternehmer: Die wichtigste Botschaft aus diesem Gespräch ist nicht produktstrategischer, sondern kapitalstruktureller Natur. Wer im Consumer-Space skalieren will, muss früh entscheiden, ob er Marge oder Reichweite priorisiert – und ob er IP, Sourcing und Vertrieb so aufstellt, dass eine spätere Plattform-Akquisition (wie sie bei More Nutrition / ESN durch die Quality Group / CVC stattgefunden hat) überhaupt möglich ist. Ein einziger nich Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  12. #203 - 25 Jahre M&A ohne Filter: Was Käufer wirklich sehen und warum dein Exit steht oder fällt!
    08.04., 18:0001:16:12

    In der 203. Folge begrüßt Matthias Walter Eser einen der erfahrensten M&A-Berater im deutschsprachigen Raum: Mark Miller, Partner bei Carlsquare – einem der führenden M&A-Advisors mit 180 Mitarbeitern, 13 Büros weltweit und Transaktionen wie SNOCKS und ESN im Portfolio. Das Gespräch ist kein klassisches Interview. Es ist ein offener Austausch zwischen zwei Praktikern, die täglich auf beiden Seiten des Dealflows stehen und dabei keine Illusionen über das Geschäft mit Unternehmensverkäufen zulassen. Mark spricht über 25 Jahre M&A-Erfahrung, über die Professionalisierung von Transaktionsprozessen, über Abhängigkeitsrisiken, die Deals kippen lassen und darüber, warum ein guter M&A-Berater kein Rainmaker ist, sondern ein Chefkoch, der abschmeckt. Was du in dieser Folge lernst: Warum moderne M&A-Prozesse heute deutlich datengetriebener sind – und was das konkret für die Vorbereitung eines Exits bedeutet (Financial Factbook, Customer Cube, Kohortenanalysen auf SKU-Ebene) Warum Käufer nicht die Vergangenheit kaufen, sondern die Zukunft – und wie man eine Equity Story baut, die diesen Anspruch erfüllt Welche Abhängigkeiten einen Deal am sichersten killen: Kanal-Klumpen, Personen-Abhängigkeit, Sourcing-Risiken – und wie man sie in der Vorbereitung adressiert statt versteckt Warum Influencer-Brands und Gründer-Personenmarken strukturell schwer zu verkaufen sind – und welcher Ausweg existiert Der Unterschied zwischen strategischen Käufern, Finanzinvestoren und hybriden PE-backed Plattformen – und welche Käufer-Typen welche Abhängigkeiten tolerieren Das Fazit für Unternehmer: Ein Exit ist kein Ereignis. Er ist das Ergebnis von Jahren konsequenter Vorbereitung! Saubere Daten, klare Abhängigkeitsreduktion und eine Equity Story, die auch kritischen Käufern standhält. Mark Millers wichtigste Botschaft: Lerne deinen M&A-Berater kennen, bevor du ihn brauchst. Wer erst kurz vor dem Verkauf den Prozess startet, verschenkt Preis, Zeit und Nerven. 👇 Links & Ressourcen zur Folge: Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 Du planst einen Exit und brauchst einen Reality-Check für deine Finanzen? Lass uns sprechen: https://eser.capital/ Abonniere den Digital Business Podcast, um keinen Finance-Mehrwert mehr zu verpassen! ----------------------------------------------------------- Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und offizielles Mitglied im Forbes Finance Council. Als Gründer von ESER CAPITAL begleitet er E-Commerce- und Wachstumsunternehmen bei komplexen Transaktionen und der finanziellen Strukturierung. Er kennt beide Seiten des Tisches: Als Unternehmer, der Firmen aufgebaut hat, und als Berater, der Deals verhandelt. LASS UNS VERNETZEN: 🔗 Website & Beratung: https://www.eser.capital 🔗 Vernetze dich auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 🔗 YouTube: https://www.youtube.com/@MatthiasWalterEser 🔗 Forbes Finance Council: https://councils.forbes.com/profile/Matthias-Walter-Eser-CFO-M-Advisor-for-E-Commerce-DTC-5-50-Mio-EUR-ESER-Capital-Advisory-Partners-Gm/2a117bd6-4b59-4a3b-8d30-a9873809606a Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  13. #202 - 100+ Mio. EUR Exit | Die meisten M&A-Schlagzeilen sind unglaubwürdig!
    21.03., 05:0000:26:41

    In der 202. Folge demaskiert Matthias Walter Eser eine der hartnäckigsten Illusionen im deutschen Unternehmertum: den vermeintlich „großen Exit". Er nimmt ein reales Beispiel aus einem persönlichen Gespräch in Hamburg zum Anlass, um schonungslos offenzulegen, wie M&A-Deals medial inszeniert werden und warum die kommunizierte Summe oft nur wenig mit dem tatsächlich geflossenen Cash zu tun hat. Am konkreten Beispiel eines neunstelligen Deals zeigt er, dass weniger als 5% der Transaktionssumme als Barmittel ausgezahlt wurden – der Rest: ein reiner Share Swap. Verkäufer, Käufer und M&A-Berater ziehen dabei oft an einem Strang, um das gemeinsame Narrativ nach außen möglichst imposant wirken zu lassen. Das Ergebnis? Eine systematische Verzerrung der Deal-Realität, die Gründer in eine gefährliche soziale und psychologische Falle treibt. Was du in dieser Folge lernst: Warum die medial kommunizierten M&A-Summen selten das tatsächlich ausgezahlte Cash widerspiegeln – und welche Deal-Strukturen dahinterstecken. Warum ein „100-Millionen-Exit" in der Praxis bedeuten kann, dass weniger als 5 Millionen Euro auf dem Konto landen Warum Verkäufer, Käufer und Berater ein gemeinsames Interesse an der Überhöhung von Deal-Zahlen haben Welche psychologischen und sozialen Konsequenzen entstehen, wenn ein Gründer nach dem Exit ein Wohlstands-Image aufrechterhalten muss, das mit der Cash-Realität nicht übereinstimmt. Warum besonders in wirtschaftlich angespannten Zeiten viele M&A-Deals de facto Fire Sales sind Wie Financial Engineering als eigenständiger Wertschöpfungskanal funktioniert und warum die meisten Gründer diesen Hebel bis heute nicht nutzen. Das Fazit für Unternehmer: Ein guter Exit ist kein Zufallsprodukt. Matthias plädiert für eine sukzessive Unternehmensnachfolge in Tranchen, statt eines riskanten „Hardcuts“, um den Investor auf Herz und Nieren zu prüfen. 👇 Links & Ressourcen zur Folge: Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 Du planst einen Exit und brauchst einen Reality-Check für deine Finanzen? Lass uns sprechen: https://eser.capital/ Abonniere den Digital Business Podcast, um keinen Finance-Mehrwert mehr zu verpassen! ----------------------------------------------------------- Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und offizielles Mitglied im Forbes Finance Council. Als Gründer von ESER CAPITAL begleitet er E-Commerce- und Wachstumsunternehmen bei komplexen Transaktionen und der finanziellen Strukturierung. Er kennt beide Seiten des Tisches: Als Unternehmer, der Firmen aufgebaut hat, und als Berater, der Deals verhandelt. LASS UNS VERNETZEN: 🔗 Website & Beratung: https://www.eser.capital 🔗 Vernetze dich auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 🔗 YouTube: https://www.youtube.com/@MatthiasWalterEser 🔗 Forbes Finance Council: https://councils.forbes.com/profile/Matthias-Walter-Eser-CFO-M-Advisor-for-E-Commerce-DTC-5-50-Mio-EUR-ESER-Capital-Advisory-Partners-Gm/2a117bd6-4b59-4a3b-8d30-a9873809606a Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  14. #201 - Die Roll-Up-Lüge | Wenn Alibi-Investoren dein Lebenswerk gefährden!
    13.03., 14:0000:21:04

    In der 201. Folge blickt Matthias Walter Eser hinter die Fassade des aktuellen Roll-Up-Hypes. Er demaskiert sogenannte Alibi-Investoren, die sich als hochpotente Käufer ausgeben, in Wahrheit aber oft nur gescheiterte Unternehmer ohne das notwendige Handwerkszeug für eine erfolgreiche Konsolidierung sind. Gerade im Mittelstand (KMU) führt die verzweifelte Suche nach einer Nachfolge – bedingt durch das Rentenalter der Baby-Boomer-Generation – dazu, dass Inhaber sich auf opportunistische Deals einlassen, die am Ende sowohl Arbeitsplätze als auch den geschaffenen Unternehmenswert vernichten. Was du in dieser Folge lernst: Warum viele dieser Vorhaben de facto scheitern werden, weil theoretische Kenntnisse nicht mit praktischem Können gleichzusetzen sind. Warum das klassische P.E.-Game erst ab ca. 30 Millionen Euro Investitionsgröße beginnt und das Segment zwischen 250.000 und 10 Millionen Euro ein völlig anderes Spielfeld ist. Wie Alibi-Investoren mit speziellen, risiko-aversen Instrumenten agieren, die oft zum massiven Nachteil des Verkäufers führen. Warum Verkäufer oft fälschlicherweise annehmen, der Käufer sei kompetenter, nur weil dieser das „Bild eines Investors“ skizziert. Wie du dein Unternehmen so vorbereitest, dass du eine fundierte Auswahl an Nachfolgern hast und nicht aus einer Position der Schwäche entscheiden musst. Das Fazit für Unternehmer: Ein guter Exit ist kein Zufallsprodukt. Matthias plädiert für eine sukzessive Unternehmensnachfolge in Tranchen, statt eines riskanten „Hardcuts“, um den Investor auf Herz und Nieren zu prüfen. 👇 Links & Ressourcen zur Folge: Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 Du planst einen Exit und brauchst einen Reality-Check für deine Finanzen? Lass uns sprechen: https://eser.capital/ Abonniere den Digital Business Podcast, um keinen Finance-Mehrwert mehr zu verpassen! ----------------------------------------------------------- Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und offizielles Mitglied im Forbes Finance Council. Als Gründer von ESER CAPITAL begleitet er E-Commerce- und Wachstumsunternehmen bei komplexen Transaktionen und der finanziellen Strukturierung. Er kennt beide Seiten des Tisches: Als Unternehmer, der Firmen aufgebaut hat, und als Berater, der Deals verhandelt. LASS UNS VERNETZEN: 🔗 Website & Beratung: https://www.eser.capital 🔗 Vernetze dich auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 🔗 YouTube: https://www.youtube.com/@MatthiasWalterEser 🔗 Forbes Finance Council: https://councils.forbes.com/profile/Matthias-Walter-Eser-CFO-M-Advisor-for-E-Commerce-DTC-5-50-Mio-EUR-ESER-Capital-Advisory-Partners-Gm/2a117bd6-4b59-4a3b-8d30-a9873809606a Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  15. #200 - Die Vendor Due Diligence-Falle | Wie fehlende finanzielle Exzellenz deinen Exit auf den letzten Metern zerstört!
    03.03., 20:0000:21:27

    Ein erfolgreiches Familienunternehmen sollte an einen Konkurrenten mit Private-Equity-Hintergrund verkauft werden. Operativ hatte das Unternehmen alles richtig gemacht. Ein professionelles Management war installiert und signifikante Investitionen in die Digitalisierung wurden getätigt. Doch auf den letzten Metern wurde ein Großteil der harten Arbeit zunichte gemacht Das Unternehmen ging in die Gespräche, ohne vorab eine eigene Vendor Due Diligence (Verkäufer-Due-Diligence) durchzuführen. Der Käufer deckte steuerliche Altlasten und hohe Gesellschafterdarlehen auf und nutzte diese Schwachstellen, um den Kaufpreis massiv nach unten zu drücken. Am Ende stand ein enttäuschendes, fast schon freches Angebot im niedrigen einstelligen Millionenbereich für ein Unternehmen mit signifikant achtstelligem Umsatz. In dieser Folge erfährst du: Warum du dein Unternehmen zwingend von innen auf Herz und Nieren prüfen lassen musst, bevor der Investor es tut. Warum technologische und personelle Exzellenz wertlos sind, wenn du das „Financial Engineering“ beim Exit komplett auslässt. Wieso der klassische Feld-Wald-und-Wiesen-Steuerberater bei M&A-Transaktionen oft genauso überfordert ist wie der Gründer selbst. Warum eine schlechte Exit-Vorbereitung so ist, als würdest du die letzten zwei Kilometer eines Marathons rückwärts spazieren. Baue dein Unternehmen so auf, dass ein Exit nicht nur möglich ist, sondern sich auch finanziell wirklich lohnt. 👇 Links & Ressourcen zur Folge: Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 Du planst einen Exit und brauchst einen Reality-Check für deine Finanzen? Lass uns sprechen: https://eser.capital/ Abonniere den Digital Business Podcast, um keinen Finance-Mehrwert mehr zu verpassen! ----------------------------------------------------------- Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und offizielles Mitglied im Forbes Finance Council. Als Gründer von ESER CAPITAL begleitet er E-Commerce- und Wachstumsunternehmen bei komplexen Transaktionen und der finanziellen Strukturierung. Er kennt beide Seiten des Tisches: Als Unternehmer, der Firmen aufgebaut hat, und als Berater, der Deals verhandelt. LASS UNS VERNETZEN: 🔗 Website & Beratung: https://www.eser.capital 🔗 Vernetze dich auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 🔗 YouTube: https://www.youtube.com/@MatthiasWalterEser 🔗 Forbes Finance Council: https://councils.forbes.com/profile/Matthias-Walter-Eser-CFO-M-Advisor-for-E-Commerce-DTC-5-50-Mio-EUR-ESER-Capital-Advisory-Partners-Gm/2a117bd6-4b59-4a3b-8d30-a9873809606a Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  16. #199 - Die 2-Millionen-Euro-Falle: Warum dein Bankguthaben den Kaufpreis nicht erhöht!
    20.02., 08:0000:19:00

    Du stehst vor dem Exit, blickst auf dein Firmenkonto und siehst dort 2 Millionen Euro liegen. In deinem Kopf ist die Rechnung ganz einfach: Enterprise Value + Cash - Debt = Dein Kaufpreis. Du rechnest dieses Geld gedanklich schon fest als Bonus oben drauf. Doch die M&A-Realität ist brutal: Du wirst am Ende vermutlich ein prall gefülltes Konto verkaufen, aber keinen einzigen Cent dafür bekommen. In Folge 199 der zerstört Matthias Walter Eser eine der größten Illusionen beim Unternehmensverkauf und zeigt dir, wie Käufer in der Due Diligence dein hart erarbeitetes Bankguthaben systematisch abwerten. In dieser Folge erfährst du: Die M&A-Illusion: Warum die klassische Lehrbuch-Formel für den Equity Value in der Praxis oft nicht funktioniert. Trapped Cash vs. Operating Cash: Wie Käufer argumentieren, um dein Geld (z. B. auf PayPal, Stripe oder als Amazon-Rücklage) als zwingend notwendiges Betriebskapital zu deklarieren. Der Trick auf der Kaufpreisbrücke: Wie deine Millionen aus der Kategorie „Cash“ ins „Net Working Capital“ (NWC) rutschen – und dein Kaufpreis exakt um diese Summe sinkt. Deine Verteidigung: Warum du den Kampf um dein Geld nicht erst im Kaufvertrag (SPA), sondern schon ganz am Anfang im Letter of Intent (LOI) gewinnen musst. Wer dem Käufer die Definition von „Excess Cash“ überlässt, zahlt seinen eigenen Exit. Hör rein und lerne, wie du deine Liquidität schützt! 👇 Links & Ressourcen zur Folge: Vernetze dich mit Matthias Walter Eser auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 Du planst einen Exit und brauchst einen Reality-Check für deinen LOI? Lass uns sprechen: https://eser.capital/ Abonniere den Digital Business Podcast, um keinen Finance-Mehrwert mehr zu verpassen! ----------------------------------------------------------- Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und offizielles Mitglied im Forbes Finance Council. Als Gründer von ESER CAPITAL begleitet er E-Commerce- und Wachstumsunternehmen bei komplexen Transaktionen und der finanziellen Strukturierung. Er kennt beide Seiten des Tisches: Als Unternehmer, der Firmen aufgebaut hat, und als Berater, der Deals verhandelt. LASS UNS VERNETZEN: 🔗 Website & Beratung: https://www.eser.capital 🔗 Vernetze dich auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 🔗 YouTube: https://www.youtube.com/@MatthiasWalterEser 🔗 Forbes Finance Council: https://councils.forbes.com/profile/Matthias-Walter-Eser-CFO-M-Advisor-for-E-Commerce-DTC-5-50-Mio-EUR-ESER-Capital-Advisory-Partners-Gm/2a117bd6-4b59-4a3b-8d30-a9873809606a Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  17. #198 - Mein Anwalt über den EXIT und was es wirklich für Millionen-Deals braucht!
    31.01., 04:0001:13:01

    In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Michael Heinze, LL.M. über das Thema Unternehmensverkauf aus einer rechtlichen Betrachtung. Michael ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht und Partner der Kanzlei BridgehouseLaw Germany mit Sitz in Köln. Zudem werden wichtige Themen wie Intellectual Property und Change of Control-Klauseln behandelt, um Unternehmer auf die rechtlichen Risiken und Anforderungen bei Transaktionen vorzubereiten. In dieser Episode diskutieren Michael Heinze und Matthias Walter Eser die Herausforderungen und Fallstricke im rechtlichen Bereich, insbesondere im Kontext von Wandeldarlehen, Künstlicher Intelligenz, Sweat Equity, Garantien und Earnouts. Sie betonen die Notwendigkeit einer gründlichen rechtlichen Prüfung und die Risiken, die mit unzureichenden Verträgen verbunden sind. Die Bedeutung der Haftung und der steuerlichen Aspekte wird ebenfalls hervorgehoben, um Unternehmern zu helfen, rechtliche Probleme zu vermeiden und fundierte Entscheidungen zu treffen. E-Mail Adresse: michael.heinze@bridgehouselaw.de Telefonnummer: 0221/49 93 75 00 Wir übernehmen Deine Finanzführung auf CFO-Niveau – Cash, KPIs, Forecasting, Banken/Finanzierung, Reporting, Struktur & Governance. Liquidität sichern Planbarkeit erhöhen Wachstum finanzierbar machen Exit-ready werden. 🔗 https://eser.capital/erstgespraech/ ----------------------------------------------------------- Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und offizielles Mitglied im Forbes Finance Council. Als Gründer von ESER CAPITAL begleitet er E-Commerce- und Wachstumsunternehmen bei komplexen Transaktionen und der finanziellen Strukturierung. Er kennt beide Seiten des Tisches: Als Unternehmer, der Firmen aufgebaut hat, und als Berater, der Deals verhandelt. LASS UNS VERNETZEN: 🔗 Website & Beratung: https://www.eser.capital 🔗 Vernetze dich auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 🔗 YouTube: https://www.youtube.com/@MatthiasWalterEser 🔗 Forbes Finance Council: https://councils.forbes.com/profile/Matthias-Walter-Eser-CFO-M-Advisor-for-E-Commerce-DTC-5-50-Mio-EUR-ESER-Capital-Advisory-Partners-Gm/2a117bd6-4b59-4a3b-8d30-a9873809606a ----------------------------------------------------------- CFO as a Service Finanzsteuerung, KPI-Framework, Budgeting/Forecasting, Liquiditäts- & Working-Capital-Management, Bankenkommunikation, Reporting & Decision-Memos. Finanzierung Kapitalbedarfslogik, Bankfähigkeit, Unterlagen/Storyline, Strukturierung (Debt/Alternative), Verhandlung & Closing. M&A (Buy-/Sell-side) Exit-Readiness, Datenraum/IM, Prozessführung, Käuferansprache, LOI–SPA, Value Maximization. ----------------------------------------------------------- → Erstgespräch / CFO-Check: 🔗 https://eser.capital/erstgespraech/ Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  18. #197 - Kim Feigl Ex-CFO Everdrop im Interview mit Matthias Walter Eser
    23.12., 04:0001:25:47

    Wir übernehmen Deine Finanzführung auf CFO-Niveau – Cash, KPIs, Forecasting, Banken/Finanzierung, Reporting, Struktur & Governance. Liquidität sichern Planbarkeit erhöhen Wachstum finanzierbar machen Exit-ready werden. 🔗 https://eser.capital/erstgespraech/ ----------------------------------------------------------- Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und offizielles Mitglied im Forbes Finance Council. Als Gründer von ESER CAPITAL begleitet er E-Commerce- und Wachstumsunternehmen bei komplexen Transaktionen und der finanziellen Strukturierung. Er kennt beide Seiten des Tisches: Als Unternehmer, der Firmen aufgebaut hat, und als Berater, der Deals verhandelt. LASS UNS VERNETZEN: 🔗 Website & Beratung: https://www.eser.capital 🔗 Vernetze dich auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 🔗 YouTube: https://www.youtube.com/@MatthiasWalterEser 🔗 Forbes Finance Council: https://councils.forbes.com/profile/Matthias-Walter-Eser-CFO-M-Advisor-for-E-Commerce-DTC-5-50-Mio-EUR-ESER-Capital-Advisory-Partners-Gm/2a117bd6-4b59-4a3b-8d30-a9873809606a ----------------------------------------------------------- CFO as a Service Finanzsteuerung, KPI-Framework, Budgeting/Forecasting, Liquiditäts- & Working-Capital-Management, Bankenkommunikation, Reporting & Decision-Memos. Finanzierung Kapitalbedarfslogik, Bankfähigkeit, Unterlagen/Storyline, Strukturierung (Debt/Alternative), Verhandlung & Closing. M&A (Buy-/Sell-side) Exit-Readiness, Datenraum/IM, Prozessführung, Käuferansprache, LOI–SPA, Value Maximization. ----------------------------------------------------------- → Erstgespräch / CFO-Check: 🔗 https://eser.capital/erstgespraech/ Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  19. #196 - Marc Weindinger aka Mr. Meta-Ads im Interview mit Matthias Walter Eser
    15.12., 13:0001:18:38

    Wir übernehmen Deine Finanzführung auf CFO-Niveau – Cash, KPIs, Forecasting, Banken/Finanzierung, Reporting, Struktur & Governance. Liquidität sichern Planbarkeit erhöhen Wachstum finanzierbar machen Exit-ready werden. 🔗 https://eser.capital/erstgespraech/ ----------------------------------------------------------- Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und offizielles Mitglied im Forbes Finance Council. Als Gründer von ESER CAPITAL begleitet er E-Commerce- und Wachstumsunternehmen bei komplexen Transaktionen und der finanziellen Strukturierung. Er kennt beide Seiten des Tisches: Als Unternehmer, der Firmen aufgebaut hat, und als Berater, der Deals verhandelt. LASS UNS VERNETZEN: 🔗 Website & Beratung: https://www.eser.capital 🔗 Vernetze dich auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 🔗 YouTube: https://www.youtube.com/@MatthiasWalterEser 🔗 Forbes Finance Council: https://councils.forbes.com/profile/Matthias-Walter-Eser-CFO-M-Advisor-for-E-Commerce-DTC-5-50-Mio-EUR-ESER-Capital-Advisory-Partners-Gm/2a117bd6-4b59-4a3b-8d30-a9873809606a ----------------------------------------------------------- CFO as a Service Finanzsteuerung, KPI-Framework, Budgeting/Forecasting, Liquiditäts- & Working-Capital-Management, Bankenkommunikation, Reporting & Decision-Memos. Finanzierung Kapitalbedarfslogik, Bankfähigkeit, Unterlagen/Storyline, Strukturierung (Debt/Alternative), Verhandlung & Closing. M&A (Buy-/Sell-side) Exit-Readiness, Datenraum/IM, Prozessführung, Käuferansprache, LOI–SPA, Value Maximization. ----------------------------------------------------------- → Erstgespräch / CFO-Check: 🔗 https://eser.capital/erstgespraech/ Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

  20. #195 - Sven Rittau über erfolgreiches E-Commerce und die Entwicklung unserer Wirtschaft und Gesellschaft!
    01.04., 05:0001:16:40

    Wir übernehmen Deine Finanzführung auf CFO-Niveau – Cash, KPIs, Forecasting, Banken/Finanzierung, Reporting, Struktur & Governance. Liquidität sichern Planbarkeit erhöhen Wachstum finanzierbar machen Exit-ready werden. 🔗 https://eser.capital/erstgespraech/ ----------------------------------------------------------- Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und offizielles Mitglied im Forbes Finance Council. Als Gründer von ESER CAPITAL begleitet er E-Commerce- und Wachstumsunternehmen bei komplexen Transaktionen und der finanziellen Strukturierung. Er kennt beide Seiten des Tisches: Als Unternehmer, der Firmen aufgebaut hat, und als Berater, der Deals verhandelt. LASS UNS VERNETZEN: 🔗 Website & Beratung: https://www.eser.capital 🔗 Vernetze dich auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237 🔗 YouTube: https://www.youtube.com/@MatthiasWalterEser 🔗 Forbes Finance Council: https://councils.forbes.com/profile/Matthias-Walter-Eser-CFO-M-Advisor-for-E-Commerce-DTC-5-50-Mio-EUR-ESER-Capital-Advisory-Partners-Gm/2a117bd6-4b59-4a3b-8d30-a9873809606a ----------------------------------------------------------- CFO as a Service Finanzsteuerung, KPI-Framework, Budgeting/Forecasting, Liquiditäts- & Working-Capital-Management, Bankenkommunikation, Reporting & Decision-Memos. Finanzierung Kapitalbedarfslogik, Bankfähigkeit, Unterlagen/Storyline, Strukturierung (Debt/Alternative), Verhandlung & Closing. M&A (Buy-/Sell-side) Exit-Readiness, Datenraum/IM, Prozessführung, Käuferansprache, LOI–SPA, Value Maximization. ----------------------------------------------------------- → Erstgespräch / CFO-Check: 🔗 https://eser.capital/erstgespraech/ Angaben gemäß § 5 TMG ESER Capital Advisory Partners GmbH vertreten durch: Herrn Matthias Walter Eser Adlerstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen

M&A-Transaktionen und Exits stehen in keinem Lehrbuch – sie passieren hinter verschlossenen Türen. 

Digital Business Podcast - CFO Show by Matthias Walter Eser öffne ich diese Türen und bringe die verschwiegenen Akteure meiner Welt vor's Mikrofon. 

Als externer CFO und M&A-Berater nehme ich Dich mit in den Maschinenraum von Unternehmensverkäufen und Finanzierungsrunden. Wir sprechen nicht über theoretische BWL, sondern über die harte Realität am Verhandlungstisch:

🟢 Wie Bewertungen wirklich zustande kommen (und wie man sie verdoppelt).

🟢 Warum Deals in der Due Diligence platzen.

🟢 Wie E-Commerce Founder ihr Unternehmen "Exit-Ready" machen.

🟢 Ehrliche Einblicke in echte Transaktionen – ohne Filter.

Dieses Format ist für Founder, CEOs und Investoren im E-Commerce & Mittelstand, die verstehen wollen, wie das "Big Money" Spiel wirklich funktioniert.

ÜBER MATTHIAS WALTER ESER ⬇️
Matthias Walter Eser ist M&A-Berater, externer CFO und Mitglied im Forbes Finance Council. Mit ESER CAPITAL hat er sich darauf spezialisiert, E-Commerce- und DTC-Marken (5-50 Mio. Umsatz) auf komplexe Exit-Szenarien vorzubereiten. Er ist die Schnittstelle zwischen operativem Wachstum und strategischem Finanzmanagement.

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