
Die Produktwerker
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Stefan Roock im Gespräch mit Tim Lange Zeit waren Business Storys in Vergessenheit geraten. Nach gut 20 Jahren erinnert Stefan Roock nun wieder an diese wertvolle Praktik im Rahmen outcome-orientierter Produktentwicklung. Er verhilft ihnen somit zur Renaissance. Aus diesem Grunde ist Stefan heute zu Gast und diskutiert mit Tim die Idee, Wirkung und Struktur von Business Stories. Eine Business Story beschreibt eine Wirkung, die wir für Kunden und das eigene Unternehmen erzielen wollen. Bei Business Storys geht es also um wirksame Agilität, genauer gesagt rücken sie neben der Wirksamkeit für Nutzer (wie bei User Stories) auch den Effekt und die Wirkung für das eigene Unternehmen in den Fokus. Sie können somit helfen auf abstrakterem Level Business Ziele zu formulieren, die in der weiteren Arbeit dann noch in User Stories runter gebrochen werden müssen. In wiefern dies dann Epics oder sogar Product Goals sein könnten, diskutieren Stefan und Tim in dieser Episode. Auch die Nähe zu OKR (Objectives and Key Results) wird in dieser Folge aufgegriffen. Als Quellen zum Thema Business Stories können wir empfehlen: Blog Artikel von it-agile: Was ist eine Business Story? (inkl. Download des besprochenen Business Story Templates) Blog Artikel von Stefan Roock und Ulf Mewe: Wirklich wirkungsvolle Agilität mit Business Storys Talk von Stefan auf der Tools4AgileTeams 2021: Business Stories - wirksam wirklich wertvolle Produkte entwickeln Im Zusammenhang mit dieser Episode möchten wir euch auch diese Folgen ans Herz legen: Outcome Goals & Product Discovery Das Product Goal und seine Bedeutung für Product Owner Wie können wir den Erfolg von User Stories messen Nutzt ihr bereits Business Stories? Oder wie sorgt ihr ansonsten dafür, dass neben dem Outcome für die Nutzer:innen auch der Business Impact Beachtung in der Produktentwicklung findet? Lasst uns gerne an euren Experimenten und Erkenntnissen teilhaben. Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erfahrungen mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite.
- 21.02.202234 min
Dominique, Oliver & Tim im Gespräch Als Karrierepfad bezeichnet man eine von Arbeitgebern angebotene Karriereoption, die von einem definierten Einstiegspunkt im Regelfall zu einer berechenbaren und stabilen Karriere führen soll. Aber welchen Karrierepfad werde ich als Product Owner:in beschreiten? Und ist die Verantwortlichkeit als Product Owner:in überhaupt Teil (m)einer Karriere? Muss ich als Product Owner:in überhaupt weiter Karriere machen? In dieser Folge reflektieren wir zu dritt, welche Karrierepfade ich als Product Owner:in beschreiten kann. Tim, Dominique und Oliver teilen, welche unterschiedlichen Optionen sie in ihrer eigenen Karriere bislang wahrgenommen oder selber beschritten haben. Grundsätzlich kann man Karrieren in der Product Owner Rolle oder eine aus der Product Owner Rolle hinaus unterscheiden. Während wir beispielsweise Stufen in Form von Junior, Senior & Lead PO kritisch einordnen, kann man mit der wachsenden Bedeutung meines Produktes durchaus sinnvolle Schritte auf meinem Karrierepfad gehen. Zu den Optionen, sich aus der Rolle hinaus zu entwickeln, haben wir in den letzten Monaten einige sehr interessante Folgen mit Erfahrungsberichten veröffentlicht, z.B.: Meine Erfahrungen als Chief Product Owner - mit Niklas Trenn (STHIL) Von der Führungskraft zurück zum Product Owner - mit Jan an de Meulen (Congstar) Von Product Ownership zu Product Leadership – ein Erfahrungsbericht - mit Christiane Mehling (RTL+) Meine Rolle als Teamleiter von Product Ownern – Ein Erfahrungsbericht - mit Hendrik Neumann Meine Rolle als Chief Product Owner - David Yasli (REWE Digital)
- 14.02.202246 min
Juliana Brell von sipgate im Gespräch mit Tim Bei Product Discovery Aktivitäten geht es darum, Wissen zu generieren. Wissen, um Unsicherheit und die Risiken zu reduzieren, die uns im Rahmen der agilen Produktentwicklung begegnen. Marty Cagan nennt als die vier großen Risikotypen in der Produktentwicklung value risk (ob die Kunden es kaufen oder die Nutzer es verwenden werden) usability risk (ob die Benutzer herausfinden können, wie man es benutzt) feasibility risk (ob unsere Teams mit der Zeit, den Fähigkeiten und der Technologie, die wir haben, das bauen können, was wir brauchen) business viability risk (ob diese Lösung auch für die verschiedenen wirtschaftlichen Aspekte unseres Geschäfts funktioniert, d.h. tragfähig ist) In dieser Folge haben wir Juliana Brell von sipgate zu Gast. Juliana und ihre UX Research Kolleg:innen integrieren gemeinsam mit den Produkt-Teams das Thema Product Discovery. Im Gespräch berichtet sie über die Erfahrungen von ihr und ihren Kolleg:innen. Im Gespräch wird auf folgende Quellen und Autor:innen Bezug genommen: Marty Cagan: INSPIRED: How to Create Tech Products Customers Love und seinen "insights Blog" bei der Silicon Valley Product Group (svpg.com) Teresa Torres: Continuous Discovery Habits Jeff Patton: Dual Track Development s not Duel Track Tim Herbig: Product Discovery Resources Hub Und wie im Gespräch von Juliana erwähnt, besetzt sipgate gerade eine weitere Stelle als Discovery Expert:in. Wer also die entsprechende Erfahrung mitbringt und zusammen mit Juliana und ihren Kolleg:innen das Thema Product Discovery auf das nächste Level heben möchte… Hier gehts zur Ausschreibung! Wenn ihr darüber hinaus Kontakt mit Juliana Brell aufnehmen wollt, erreicht ihr sie am besten via LinkedIn. Relevante Podcast-Folgen in Kontext dieser Episode sind: Outcome Goals und Product Discovery mit Tim Herbig Welche Rolle sollte Product Discovery in der Arbeit von Product Ownern spielen? mit Heiko Stapf Produktmanager im Startup – ein Erfahrungsbericht mit Lars Böhnke Weitere Artikel, Videos und Literaturempfehlungen haben wir euch in unserer recht neuen Produktwerker Box zusammengestellt. Zu diversen Herausforderungen für Product Owner haben wir dort unsere Content-Empfehlungen zusammengetragen. Eine davon behandelt das Thema: Product Discovery um Wissen zu generieren Wie integriert ihr bei euch Product Discovery in den Scrum Zyklus? Hast du vielleicht selber weitere Tipps für uns und die anderen Hörer:innen? Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erfahrungen mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite.
- 07.02.202238 min
Tim im Gespräch mit Oliver Eine "Stakeholder Community" zu formen, kann eine Chance für Product Owner sein, aus einer defensiven Rolle des Prügelknaben und aus der Pendel-Diplomatie herauszukommen. Stakeholder sind als Einzelpersonen oder Gruppen definiert, die von den Auswirkungen einer Produktentwicklung positiv/negativ betroffen sind oder die an der Entwicklung als Beteiligte mitwirken. Oft trommeln gerade die "Betroffenen" mit ihren berechtigten oder unberechtigten Interessen und Wünschen immer wahllos auf den/die Product Owner:in ein. Besonders kniffelig ist, dass diese Interessen durchaus sehr unterschiedlich sein können und zum Teil sogar widersprüchlich. Als Product Owner stehst du dann recht hilflos in der Mitte, alle zerren an dir und vielleicht versuchst du es sogar allen recht zu machen. Eigentlich ist das ein zwar sehr ehrenhaftes, aber zugleich auch sehr aussichtsloses Unterfangen. Roman Pichler beschreibt in seinem Buch "How To Lead in Product Management" die Etablierung einer Stakeholder Community als eine mögliche Lösung des Problems. Um dieses Thema geht es in dieser Episode. Das Buch gibt es übrigens nun seit wenigen Monaten auch in deutscher Fassung unter dem Titel "Leadership im Produktmanagement". Im Gespräch verweisen Tim und Oliver an einigen Stellen auf ihr "POEM", das sog. Product Ownership Evolution Model, welches die beiden 2017 entwickelt haben. Im Gespräch wurde auch auf weitere Folgen Bezug genommen. Daher empfehlen wir euch, auch diese Episoden anzuhören: Seine Stakeholder kennen und richtig analysieren Der Umgang mit schwierigen Stakeholdern Die Relevanz von UX den eigenen Stakeholdern vermitteln Herausforderungen zwischen Product Owner & Developer Dein Freund der Scrum Master Weitere Artikel, Videos und Literaturempfehlungen haben wir euch in unserer recht neuen Produktwerker Box zusammengestellt. Zu diversen Herausforderungen für Product Owner haben wir dort unsere Content-Empfehlungen zusammengetragen. Eine davon behandelt das Thema: Umgang mit schwierigen Stakeholdern meistern Wie läuft die Zusammenarbeit mit Stakeholdern bei euch ab? Hast du vielleicht selber bereits eine Stakeholder Community geformt? Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erfahrungen mit uns in einem Kommentar teilst, entweder hier oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite.
- 31.01.202243 min
Daniela Mainzer und Daniel Haupt im Gespräch mit Dominique Manche Produkte bringen ihre ganz eigenen Herausforderungen mit. Eine besondere Zielgruppe kann so eine Besonderheit sein. Dominique unterhält sich in dieser Folge mit Daniela Mainzer (https://www.linkedin.com/in/daniela-mainzer-121a5616b/) und Daniel Haupt (https://www.xing.com/profile/Daniel_Haupt2/cv) von Super RTL über die Besonderheiten der Entwicklung von Produkten für Kinder. Und wer jetzt denkt, was soll es da schon an Besonderheiten geben… Kinder sind nicht gleich Kinder. Alleine von Vorschülern hin zu Grundschülern ergeben sich viele verschiedene Ausprägungen was Lesen und Mediennutzung angeht. Außerdem sind Eltern immer irgendwie mit dabei und müssen ebenso mitgedacht werden. Ebenso ist es spannend, wie beispielsweise mit Werbung umgegangen wird oder UX Design und User Research mit Kindern funktioniert. Wir danken Daniela und Daniel sehr, dass sie uns an ihren Erfahrungen teilhaben lassen und hoffen euch damit wieder ein paar spannende Impulse für eure Arbeit mitgeben zu können. Wenn euch die Folge gefallen hat freuen wir uns über Feedback, gerne in eurem Podcatcher oder auf unserer Website unter produktwerker.de.
- 24.01.202234 min
Dominique im Gespräch mit Oliver Es gibt viel zu tun und die Ideen werden nicht weniger. Schnell stellt sich dann das Gefühl ein, dass das eigene Team einfach zu klein ist und man das gar nicht alles schaffen kann. Es sind halt einfach zu wenige Entwickler im Team. Dominique und Oliver sprechen in dieser Folge darüber, wann der Eindruck zu weniger Entwickler entsteht und welche Lösungsstrategien wir als Product Owner haben. Dazu müssen wir aber zuerst klären: Ist die geringe Teamgröße das Problem oder vielmehr das Symptom für ein anderes Problem. Ausgehend von dieser Frage entstand eine spannende Diskussion über mögliche Gründe, warum wir als Product Owner den Eindruck haben können, dass wir zu wenige Entwickler im Team haben. Das kann zum Beispiel damit zusammenhängen, welche Erwartungshaltungen an Output und/oder Outcome wir (Stakeholder, aber auch wir selbst) stellen. Auch ein sehr volles Product Backlog kann diesen Eindruck direkt erhöhen; der Zufluss ist größer als die Umsetzung. Vielleicht entsteht der Eindruck zu weniger Entwickler aber auch, weil nicht alle notwendigen Fertigkeiten im Team vorhanden sind (z. B. weil die Sprintziele nicht erreicht werden). Nichtsdestotrotz sprechen die beiden über konkrete Lösungsstrategien. Dazu gehören zum Beispiel ein stärkerer Fokus auf Priorisierung, das Outsourcen von Aufgaben oder das stringente Verfolgen der Produktvision und des Product Goals. Durch die Unterstützung durch Scrum Master und Team können verschiedene Lösungen aufgedeckt und umgesetzt werden, die wir vielleicht alleine gar nicht auf dem Schirm gehabt hätten. Wenn ihr mehr zu einzelnen Themen erfahren wollt, haben wir hier noch ein paar passende Folgen für euch: Sprintziele: https://produktwerker.de/sprint-ziel-als-product-owner/ Priorisieren von Anforderungen: https://produktwerker.de/priorisieren-von-anforderungen/ Produktvision: https://produktwerker.de/wie-die-produktvision-hilft-product-ownern-eine-richtung-zu-geben/ Product Goal: https://produktwerker.de/das-product-goal-und-seine-bedeutung-fuer-product-owner/
- 17.01.202236 min
Niklas Trenn im Gespräch mit Dominique Diese Folge bietet dir wieder einmal einen extrem interessanten Erfahrungsbericht. Unser Gast Niklas Trenn spricht mit Dominique über seine Erfahrungen als Chief Product Owner. Niklas füllt diese Rolle aktuell für STHIL connected bei der Andreas Stihl AG & KG aus, also - verglichen mit unseren bisherigen Gästen - in einer eher untypischen Branche. Niklas teilt, wie er Product Owner geworden ist und wie er den Schritt zum Chief Product Owner genommen hat. Er gibt Einblicke, was die Rolle bei STHIL bedeutet und wie sie sich weiterentwickeln könnte. Natürlich kommen auch die persönlichen Aspekte nicht zu kurz. Dominique möchte gerne wissen, was Niklas an der CPO Rolle besonders reizt. Und wie jeder Produktmensch in einer solchen Rolle gibt es auch im Kontext von Niklas diverse Herausforderungen, die priorisiert und angegangen werden müssen. Insgesamt als wieder ein toller Bericht aus der Praxis, in der Niklas seine Erfahrungen als Chief Product Owner mit uns als Community teil.
- 10.01.202239 min
...mit vielen Gästen aus der Community und wertvollen Impulsen für 2022! Zur 100. Folge haben wir uns ein kleines Experiment ausgedacht und wollen Menschen, die uns in den letzten zwei Jahren begleitet haben wieder zu Wort kommen lassen. Dazu haben ihnen wir ihnen diese Fragen gestellt: Was ist Deiner Meinung nach das (nächste) wichtigste Thema in den kommenden 12 Monaten, welches wir in der Produktmanager/Product Owner-Community diskutieren werden? Was ist der eine Satz, den du am liebsten jedem/r Product Owner:in mitgeben möchtest? Was wünscht Du uns Produktwerkern für die kommenden 100 Folgen? In dieser Folge werden wir daher viele ehemalige Gäste wieder hören und halten uns selbst mal etwas zurück. Wenn ihr nach der Folge mehr über unsere Gäste in dieser Folge erfahren wollt, und Lust auf eine ganze Folge mit ihnen habt, findet ihr hier nun die ganzen Links :-) Sohrab Salimi (https://www.scrum-academy.de/trainers/sohrab-salimi/) Apr 2020 Product Owner als Agile Leader (https://produktwerker.de/product-owner-als-agile-leader/) Feb 2021 Auf Business oder Nutzer fokussieren als PO? (https://produktwerker.de/business-oder-nutzer/) Indra Burkart (https://www.youtube.com/c/indraburkart) Mai 2021 Mit Customer Journey Maps arbeiten (https://produktwerker.de/customer-journey-maps/) Johannes Schartau (https://de.linkedin.com/in/johannes-schartau) Mai 2020 Wie Liberating Structures Dir als Product Owner helfen (https://produktwerker.de/mit-liberating-structures-als-product-owner-zombie-scrum-entkommen/) Katja Busch (https://de.linkedin.com/in/katja-busch-525b9820) Apr 2021 Die Relevanz von UX den eigenen Stakeholdern vermitteln (https://produktwerker.de/die-relevanz-von-ux-vermitteln/) Tim Herbig (https://herbig.co/) Nov 2020 Outcome Goals und Product Discovery (https://produktwerker.de/outcome-goals-product-discovery/) Steffi Götten (https://www.linkedin.com/in/steffi-g%C3%B6tten/) Aug 2020 Dein Freund der Scrum Master (https://produktwerker.de/dein-freund-der-scrum-master/) Heiko Stapf (https://www.emendare.de/team/heiko-stapf/) Feb 2020 Welche Rolle sollte Product Discovery in der Arbeit von Product Ownern spielen? (https://produktwerker.de/welche-rolle-sollte-product-discovery-in-der-arbeit-von-product-ownern-spielen/) Sabina Lammert (https://de.linkedin.com/in/sabina-lammert-14abb512b) Jul 2020 Visual Leadership für Product Owner (https://produktwerker.de/visual-leadership-product-owner/) Björn Schotte (https://de.linkedin.com/in/bjoernschotte) Dez 2019 Der Product Owner aus Sicht eines Dienstleisters (https://produktwerker.de/der-product-owner-aus-sicht-eines-dienstleisters/) Nov 2020 Product Owner im skalierten Umfeld (https://produktwerker.de/product-owner-im-skalierten-umfeld/) Eva-Maria Schön (https://de.linkedin.com/in/evamariaschoen) Juni 2020 Requirements Engineering im Agilen meistern (https://produktwerker.de/agiles-requirements-engineering-meistern/) Boris Steiner (https://www.borissteiner.com/) und Glenn Lamming (https://www.glennlamming.com/) Jun 2021 Evidence Based Management (https://produktwerker.de/evidence-based-management/) Vielen Dank für eurer Interesse und auf die nächsten 100 und mehr Folgen. :-)
- 03.01.202240 min
KP Frahm im Gespräch mit Oliver In dieser Folge widmen wir uns dem "Product Field", einem sogenannten "sense-making Framework für Produktinnovationen". Mit-Autor Klaus-Peter "KP" Frahm erläutert im Gespräch mit Oliver diesen spannenden Ansatz für ein sinnvolles Vorgehen im Rahmen der Produktstrategie und -innovation. Schaut man sich zunächst die Herleitung des Begriffs an, dann steht 'sense-making' für das Herstellen eines besseren Kontextverständnisses, indem man vorliegende Informationen im jeweiligen Zusammenhang besser einordnen kann. Mit Framework ist hier kein Prozess-Framework, sondern eher ein Bezugsrahmen gemeint, der es allen an der Produktentwicklung beteiligten Personen erlaubt, ein gemeinsames Verständnis herzustellen. Bei Produktinnovation geht es laut KP Frahm immer sowohl um die "Herstellung von etwas" und um das "Herausbringen nach Draußen", also z.B. in den Markt. Grundlage für die Erstellung und Nutzung des "Product Field" im Kontext der Produktstrategie ist die Schaffung eines gemeinschaftlichen Verständnisses. Dabei kann man das "Field" seines Produktes zunächst entlang der einzelnen Dimensionen durchlaufen ("Observe") und später auch die Konsistenz seiner Überlegungen überprüfen ("check"). Es lehnt sich daher eng an das auch von uns bevorzugte Strategieverständnis von Richard Rumelt an: erkenne den Kontext, entwickle Guidelines und fokussiere dann auf kongruente Handlungen. KP und Oli diskutieren im Verlauf der Podcast-Folge den Aufbau von "The Product Field", die Prozessschritte und die aktuellen Überlegungen der Autoren. Im der Folge erwähnte folgende Bücher bzw. Artikel: "The Product Field" Webseite Anmeldung für die Product Field Softwarelösung (field.so) Produktdefinition (Marty Cagan) Business Model Canvas (Strategyzer) Zudem wird auf unsere folgenden Podcast-Episoden verwiesen, die sich im Kontext dieser Folge sicherlich lohnen, nochmal anzuhören: Eine Produktstrategie entwickeln Geschäftsmodelle entwickeln als Product Owner
Dominique, Tim & Oliver im Gespräch Zum Jahreswechsel werfen wir zu Dritt mal einen Blick nach vorne und schauen uns unseren Wunschzettel an. Welches sind unsere Wünsche für 2022? Na, gut - nicht irgendwelche Wünsche, sondern explizit aus dem Kontext von Product Ownern. Oliver Winter, Dominique Winter und Tim Klein haben jeweils drei eigene Wünsche in den Ring geworfen und auf einen gemeinsamen zehnten Wunsch konnten wir uns dann auch noch einigen… Entstanden ist ein interessantes Gespräch mit einem bunten Reigen von wichtigen Themen zur aktuellen Situation und Rolle von Product Ownern. Durch das Gespräch gibt es kompakte Impulse und Hinweise, wo auch ihr in eurem organisatorischen Umfeld mal hingucken könntet. Vielleicht könnt ihr einzelne Produktwerker Wünsche für 2022 dann ja bereits bei euch in der Wirklichkeit erfüllen. Unsere 10 Wünsche für 2022 Scrum nur dort einsetzen, wo Scrum auch hingehört Cross-funktionale Teams über die Softwareentwicklung hinaus etablieren Klarheit, dass "SAFe Product Owner" ungleich "Scrum Product Owner" ist Integration von Product Discovery in Scrum "Erlebnisse" als Outcome der Produktentwicklung etablieren Mehr Fokus auf Produktmanagement in Scrum Product Owner Trainings Echte Product Roadmaps! Mut, auch unpopuläre aber wichtige Entscheidungen zu treffen Mehr "JA" sagen, anstatt so viel "NEIN" sagen zu müssen Mehr Zeit für die eigene Weiterentwicklung als Product Owner nehmen Im Laufe des Gesprächs nennen Tim, Dominique und Oliver folgende Bücher bzw. Artikel: Marty Cagan: Empowered (im Kontext der "Empowered Product Teams") Roman Pichler - Six Types of "Product" Owners Marty Cagan: The Four Big Risks Teresa Torres: Continuous Discovery Habits Jeff Patton / Jeff Gothelf: Dual Track Development Nacho Bassino: Product Direction C. Todd Lombardo et al.: Product Roadmaps Relaunched Robbin Schuurman / Willem Vermaak: 50 Arten, Nein zu sagen Zudem wurde auf die beiden folgenden Podcast-Episoden verwiesen: Verantwortung übernehmen als Product Owner (mit Andy Schliep) Sei Dein eigenes Produkt! Und am Ende empfiehlt Tim als Content-Quelle für die eigene Weiterentwicklung unsere recht neue "Produktwerker Box" (im Menü zu finden oder direkt unter https://produktwerker.de/box/) Wir würden uns auch echt freuen zu hören, was Eure Wünsche für 2022 denn so sind! Alles nur "weiter so"? Oder woran wollt ihr etwas verändern, z.B. an der Organisation und en Rahmenbedingungen arbeiten? Und worin wollt ihr euch selbst weiterentwickeln? Wenn euch die Folge gefallen hat würden wir uns über Feedback freuen - v.a. in Spotify, in Apple Podcast oder der von euch genutzten Podcast-App sowie als Kommentar in unserem Blog-Post auf der Website.
- 20.12.202140 min
Dominique und Oliver im Gespräch Das Priorisieren von Anforderungen gehört für die Verantwortung als Product Owner zu den wichtigsten Aufgaben. Die Anzahl der Möglichkeiten unser Produkt weiter zu entwickeln ist schier unendlich und da unsere Umsetzungskapazitäten beschränkt sind, müssen wir die im Moment wertvolleren Anforderungen von den weniger wertvollen unterscheiden. In dieser Folge sprechen Dominique und Oliver nicht nur über Techniken wie der Priorisierung nach Eisenhower, der MoSCoW-Technik, Bewertung von Merkmalen nach Kano oder der gewichteten Priorisierung. Sie reflektieren auch, in wie weit Priorisieren überhaupt im Rahmen der Product Backlog Pflege statt finden sollte. Ergibt sich die Wichtigkeit nicht schon aus Product Roadmap, Product Goal und Product Vision? Wir haben das Kano-Modell in dieser Folge etwas kürzer gehalten, da wir es in einer anderen Folge schon ausführlicher besprochen haben (https://produktwerker.de/kano-modell/). Dominique sprach in der Folge außerdem auch von einer gewichteten Priorisierung. Mehr Informationen dazu findet ihr unter https://www.processimpact.com/articles/prioritizing.pdf. Wenn euch die Folge gefallen hat würden wir uns über Feedback in eurem Podcatcher oder auf unserer Website freuen.
- 13.12.202130 min
Jan an de Meulen im Gespräch mit Tim In dieser Folge unseres Podcasts berichtet Jan an de Meulen von seinen Erfahrung von der Führungskraft zurück in die Product Owner Rolle zu wechseln. Im Gespräch mit Tim teilt er sehr offen seine Gedanken und seine Motivation für diesen sicherlich noch ungewöhnlichen Schritt. Jan war im Führungskreis von Congstar für das Produkt- und Prozessmanagement verantwortlich. Im ersten Teil des Gesprächs sprechen die beiden über Jans Entwicklung hin in diese Führungsposition. Doch merkte nach mehreren Jahren, dass es ihm fehlte, selber aktiv und nah an der Produktentwicklung sein. So reifte in ihm die Entscheidung, wieder Product Owner werden zu wollen. Doch solch eine Entscheidung trifft man natürlich nicht von jetzt auf gleich. Jan reflektierte die Idee mit einigen Vertrauenspersonen und identifizierte die Dinge, die ihm Spass machen, wo seine größte Motivation und Leidenschaft liegt. Der Schritt von der Führungskraft zurück zum Product Owner wurde von seiner Organisation begleitet. Und so war relevant, wie das Umfeld, die die anderen Product Owner oder die Developer auf diese Veränderung reagierten. Im letzten Teil des Podcast erklärt Jan, was er neu lernen musste und was ihn in seiner alten/neuen Rolle überraschte. Dabei hat er sich einige Ziele für die Zukunft als Product Owner gesetzt. Und er versucht selber die Dinge vorzuleben, die er zuvor von seinen Product Owner erwartet hat. Ingesamt ein sehr spannender Einblick in eine sicherlich außergewöhnliche Entscheidung.
- 06.12.202128 min
Oliver präsentiert seine persönlichen Highlights des Jahres 2021 In dieser Episode stellt Oliver die besten Product Talks 2021 vor. Natürlich handelt es sich um eine ganz subjektive Auswahl von Speakern & Themen. Wir glauben jedoch, dass die hier vorgestellten Videos eine perfekte Ergänzung zu der einen oder anderen Podcastfolge sind. Die Reihenfolge der hier gelisteten Talks soll jedoch nicht als Wertung oder Rangliste verstanden werden. John Cutler - "Linking Strategy to everyday work" (Juli 2021) - Video Teresa Torres & Hope Gurion - "Why there's no single right way to do discovery" (Februar 2021) - Video 1 / Video 2 Marty Cagan & Sohrab Salimi - "Product Leadership" (November 2021) - Video: Jeff Patton - "The mindset that kills product thinking" (Oktober 2021) - Video Wusstest Du schon, dass wir einen Mitschnitt unserer Live-Events kostenfrei auf YouTube zur Verfügung stellen? Auf dem Produktwerker-Kanal kannst Du Videos u.a. zu den Themen Produktstrategie, User Stories, Story Splitting, Stakeholdermanagement oder Story Mapping finden. Am besten direkt den Kanal abonnieren..
- 29.11.202146 min
Daniel Hommel im Gespräch mit Oliver In dieser Episode unseres Product Owner Podcast ist erneut Daniel Hommel zu Gast. Daniel spricht mit Oliver über das Thema "Coaching Skills als Product Owner entwickeln". Nachdem die erste Folge der beiden schwerpunktmäßig das Coachen von Product Ownern diskutierte, reflektieren sie dieses mal, ob Coaching Skills und eine Coaching Haltung hilft, den Job besser erledigen zu können. Wir möchten vorausschicken, dass es sich bei Coaching nicht um die Basis Skills als Product Owner handelt. Es gibt definitiv andere Fähigkeiten, die ich zuerst lernen und verbessern sollte. Aber Coaching kann etwas sein, was meine Skill sinnvoll ergänzt. Denn Coaching dient dazu, mehr Klarheit zu erhalten und neue Perspektiven zu entdecken - eine Herausforderung vor der jede Product Owner häufig genug steht. Daniel und Oliver fokussieren sich auf drei Bereiche: Zuhören, auch über das gesprochene Wort hinaus - Spiegeln - offene Fragen stellen. Dabei behandeln sie auch diverse Fragentechniken, wie z.B. die Wunderfrage, Skalenfragen oder zirkuläre Fragen aus dem systemischen Coaching. Ein weiteres Thema ist Clean Language und NLP. Alles in allem bietet das Gespräch viele Impulse, um sich als Product Owner dem Thema Coaching zu nähren und sich dennoch von dem Verantwortungsbereich eines Scrum Master klar abzugrenzen. Alle in der Folge erwähnten Literaturempfehlungen findest du auf unser Webseite
Tim und Dominique im Gespräch "The Definition of Done is a formal description of the state of the Increment when it meets the quality measures required for the product." - Scrum Guide 2020 Die Definition of Done (kurz DoD) ist ein wichtiges Commitment in der agilen Produktentwicklung nach Scrum. Letztlich ist es das, meist dokumentierte, gemeinsame Verständnis des Scrum-Teams darüber, wann etwas fertig ist. Für uns als Product Owner hat es eine wichtige Bedeutung, weil wir neben der Zusammenarbeit mit den Developers auch in der Kommunikation mit Stakeholdern immer wieder auf das Verständnis der Qualität zu sprechen kommen. Noch bedeutender wird die DoD, wenn wir nicht nur mit einem Team an einem Produkt arbeiten sondern mit anderen Teams zusammen wirken. Dann braucht es umso mehr eine Klärung des Mindeststandards. Tim und Dominique sprechen in dieser Folge über verschiedene Aspekte der Definition of Done. Sie klären zum Beispiel, wer die DoD alles entwickelt, wer sie kennen muss und wer dafür verantwortlich ist, sie einzuhalten. Auch sprechen die beiden darüber, was in eine DoD nach ihrer Erfahrung alles rein gehört und welche Fehler man mit der DoD alles machen kann. Insgesamt bleibt aber das offensichtliche Fazit, dass die DoD ein wirksames Instrument für eine erfolgreiche und fokussierte Produktentwicklung ist. Wir müssen es aber in der richtigen Art und Weis einsetzen, wobei gerade Scrum Master die richtigen Unterstützer sind. In der Folge verweist Tim übrigens kurz auf die Akzeptanzkriterien und einer dazugehörigen Folge (https://produktwerker.de/akzeptanzkriterien-richtig-einsetzen/). Während die Definition of Done für die Umsetzung aller Product Backlog Items einen Rahmen bietet, sind Akzeptanzkritieren auf einzelne Product Backlog Items anwendbar. Wir empfehlen euch daher bei Bedarf die andere Folge auch anzuhören. Welche Tipps habt ihr für den Einsatz der Definition of Done und welche Erfahrungen möchtet ihr mit anderen teilen? Oder sind euch schonmal total abgedrehte DoD untergekommen. Schreibt euer Feedback, Erfahrungen und Tipps gerne in die Kommentare auf unserer Website. Darüber freuen wir uns immer!
Im Gespräch mit Denny Meier Wie bereite ich mich als Product Owner eigentlich auf eine Bewerbung vor? Gemeinsam mit Denny Meier spricht Dominique in dieser Folge über verschiedene Themen rund um die Vorbereitung auf eine Bewerbung. Denny arbeitet als Headhunter und ist auf Product Owner spezialisiert. Also genau der richtige Gesprächspartner für diese Folge. Die beiden streifen dabei nicht nur das Thema Außendarstellung (z. B. das eigene LinkedIn-Profil), sondern sprechen auch darüber wie ein Lebenslauf gestaltet sein muss und wie wir uns auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten. Ein wenig sprechen die beiden auch über die allgemeine Karriereplanung und zum Beispiel darüber warum ein Branchenwechsel gar nicht so einfach ist. Wenn ihr Kontakt zu Denny sucht, findet ihr seine Kontaktdaten hier: https://www.linkedin.com/in/denny-meier-2a16b2181/ Die von Denny genannte Studie findet ihr hier: https://www.hrdive.com/news/eye-tracking-study-shows-recruiters-look-at-resumes-for-7-seconds/541582/ Aber natürlich interessieren uns auch ganz besonders eure eigenen Erfahrungen rund um das Thema Bewerbungen und wir würden uns daher sehr freuen, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst. Gerne auf Twitter (https://twitter.com/produktwerker), LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/produktwerker) oder unsere Website (https://www.produktwerker.de).
- 08.11.202142 min
Oliver & Tim im Gespräch Eine Produktstrategie ist das Bindeglied zwischen Product Vision und dem Product Backlog. Eine validierte Produktstrategie ist notwendig, damit ich als Product Owner Fokus behalten kann. Ich sollte also eine Produktstrategie entwickeln und mit den relevanten Playern vereinbaren. Dies sind nur einige Gründe, warum sich Tim und Oliver in dieser Folge dem Thema Produktstrategie angenommen haben. Das Gespräch der beiden Produktwerker startet mit einer Annäherung an den Strategie-Begriff. Sie grenzen Unternehmensstrategie von Produktstrategie ab und reflektieren, welche Elemente Teil einer guten Produktstrategie sein sollten. Denn eine Roadmap oder ein übergeordneter Plan alleine ist noch lange keine Produktstrategie. Weitere Inhalte dieser Folge: Was macht ein "gute" Produktstrategie aus? Wie entwickle ich eine Strategie und welche Tools und Template können mich als Produkt Owner dabei unterstützen? Allerdings macht Oliver im Gespräch klar, dass es sich bei den besprochenen Inhalten in dieser Episode um einen aktuellen Wissenstand handelt. Es gibt auf dem Gebiet Produktstrategie noch viele weitere interessante und relevante Dinge zu entdecken. Alle erwähnten Quellen findest du auf unserer Webseite in der "Produktwerker Box" https://produktwerker.de/box/. Dort geben wir unsere Empfehlungen für Bücher, Artikel, Videos, Tools, Podcasts, etc. - jeweils zu ganz speziellen Herausforderungen für Product Owner. Gerade frisch in der Box haben wir auch alles zu dieser Episode zusammengestellt - sogar noch mehr als wir erwähnt haben. Neugierig? Dann guckt doch einfach mal in der "Produktwerker Box" in die Herausforderung "Wie entwickle ich eine effektive Produktstrategie?" rein. Du findest die "Box" auch im Menü auf unserer Website. Wir hoffen jedoch, dass wir dein Interesse für das Thema Produktstrategie wecken können!
Bernd Joussen im Gespräch mit Oliver In dieser Folge ist Bernd Joussen zu Gast. Bernd ist Agile Coach, Mediator und Trainer und hat seinen Schwerpunkt auf der Entwicklung von Teams. Ein zentraler Bestandteil seiner Arbeit legt er auf dem Thema Retrospektiven. Mit Oliver spricht er daher über die Herausforderungen zwischen Product Owner und Developer - aus Sicht eines Scrum Master. Oliver und Bernd ergründen, wo und warum Herausforderungen zwischen Product Owner und Developer entstehen. Liegt es an der oft fehlenden Produktvision oder an der schlechten Kommunikation - oder eventuell sogar an beiden Faktoren. Damit sich aus dem Scrum Team ein echtes Team entwickeln kann, sollte man die gegenseitigen Erwartungshaltungen klären und im Blick behalten. Bernd vertritt dabei den Standpunkt, dass man den Gegenüber einladen sollte, über die eigene Sicht nachzudenken. Diese und andere Tipps, wie ich mit den in dieser Episode diskutierten Herausforderungen umgehen kann, werden dir als Product Owner helfen, erfolgreicher in deiner Rolle agieren zu können. Freue dich auf ein spannendes und sehr erkenntnisreiches Gespräch! Wenn ihr mehr über Bernd Joussen erfahren möchtet, dann findet ihr mehr Informationen auf seiner Webpage unter https://der-teamdynamo.de. Oder ihr verbindet euch direkt mit Bernd via LinkedIn. Bernd bietet auf der Plattform jeden zweiten Dienstag um 08:00 Uhr ein LeanCoffee zum Thema Retrospektiven an.
Dominique und Tim im Gespräch Durch das Refinement wird das Product Backlog zu einem gut gepflegten Product Backlog und ist dadurch ein wichtiges Werkzeug für Product Owner. Tim und Dominique unterhalten sich in dieser Folge über das Refinement des Product Backlogs und welche Bedeutung es für uns als Product Owner hat. Zu Beginn klären wir erst einmal, was Refinement eigentlich ist und wie es in Scrum passt. Das Refinement wird zwar oft als Termin gesehen, ist aber eigentlich ein Prozess. Deshalb sprechen wir über den allgemeinen Ablauf des Refinements, wer alles mitwirkt und was wir als Product Owner vorbereiten sollten. Wir sind nämlich davon überzeugt, dass wir neben Vision und Product Goal auch eine aktuelle Roadmap dabei haben sollten. Dank dem Refinement haben wir dann nicht nur ein gepflegtes Product Backlog; wir erhalten auch neuen Input für die Priorisierung von Product Backlog Items und erlangen ein Verständnis über Umfang, Kosten, Risiken und anderer Aspekte der ganzen Backlog Items. Wir können daher dank des Refinements bessere Entscheidungen treffen. Und wie in jeder Folge wollen wir mit ein paar Tipps abschließen. Habt ihr beispielsweise mal daran gedacht das Refinement eines bestimmten Themas als Product Backlog Item einzuplanen, damit im nächsten Sprint an diesem Thema gearbeitet wird? In der Folge erwähnen wir übrigens kurz das Product Backlog Refinement Canvas, eine gut geeignete Vorlage, um sich eine strukturierte Übersicht zu machen. Ihr findet es unter https://www.kaizenko.com/the-product-backlog-refinement-canvas/ Wenn ihr noch mehr über das Product Backlog hören wollt, dann empfehlen wir euch die folgenden Folgen: Das Product Backlog (https://produktwerker.de/product-backlog/) Ist dein Product Backlog voll bzw. zu groß? (https://produktwerker.de/product-backlog-voll/) Product Backlog Einträge sind nicht nur User Stories! (https://produktwerker.de/product-backlog-eintraege/) Wenn euch dieser Podcast gefällt, freuen wir uns auch über eine positive Bewertung in eurer Podcast App oder als Feedback per Mail an podcast@produktwerker.de oder via Instagram oder Twitter (@produktwerker).
- 18.10.202140 min
Dominik Kress im Gespräch mit Tim Tim spricht mit Dominik Kress über dessen Erfahrung auf seiner Lernreise vom Entwickler zum Product Owner. Dominik hat ist von Hause aus lange Jahre Software Engineer und liebt es auch heute noch zu Programmieren. Aber er konnte sich auch schon immer für die (Software)-Produkte begeistern, an denen er als Entwickler arbeitete. So war es irgendwann ein logischer Schritt, auch schon aus dem Team heraus (eher) technische User Stories zu erstellen und so das Produkt an einigen Ecken mit zu gestalten. Vor einer Weile ergab sich dann durch einen Teamwechsel die Möglichkeit, die Product Owner Rolle für ein technisches Produkt (eine Cloud Runtime) komplett zu übernehmen. Im Gespräch interessiert Tim daher die Frage, was Dominik bei dem Wechsel in die andere Rolle überrascht hat. Vermisst er das entwickeln? Und wie schafft es Dominik, nicht in das (technische) "WIE" des Teams einzugreifen? Letztlich geht es um die Frage, ob Product Owner mit einem Entwickler-Background mit dem ein oder anderen Thema anders umgehen. Gibt es einen größeren Fokus auf technische Exzellenz und werden technische Folgen eher vermieden? Und wie wird er von den Teammitgliedern oder auch Stakeholdern gesehen? Interessant ist auch die Frage, ob sich Dominik nach dem aktuellen sehr technischen Produkt auch als Product Owner für ein eher fach-nahes Produkt sehen würde. Am Ende gibt Dominik natürlich noch Tipps für andere Entwickler, die sich vielleicht mal in der Product Owner Rolle ausprobieren möchten. Freut euch auf einen spannenden und kurzweiligen Erfahrungsbericht! Wenn ihr mit Dominik Kress in Kontakt treten wollt, freut er sich über eure Nachricht per Mail: dominik.kress@mail.schwarz Im Zusammenhang mit einem Bereich der Diskussion in dieser Episode ist auch die Folge 73 rund um Technische Schulden empfehlenswert: Technische Schulden und wie wir als Product Owner damit umgehen Welche Erfahrungen hast du vielleicht selbst als Entwickler:in auf dem Weg zur Product Owner:in erlebt? Welche Tipps hast Du für andere? Oder überlegst du diesen Weg noch zu gehen und stellst dir noch Fragen, die nicht beantwortet wurden? Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erfahrungen, Tipps oder Fragen mit uns in einem Kommentar auf unserer Webseite oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite teilst. Wenn euch dieser Podcast gefällt, freuen wir uns auch über eine positive Bewertung in eurer Podcast App oder als Feedback per Mail an podcast@produktwerker.de oder via Instagram oder Twitter (@produktwerker).