
#224 Selbstliebe. Wie wir lernen, mit uns selbst befreundet zu sein.
Beschreibung der Episode
„Die Liebe zu sich selbst ist mit der Liebe zu jedem anderen Wesen untrennbar verbunden.“ (Erich Fromm)
Warum fällt es uns oft leichter, anderen ihre Fehler zu verzeihen als uns selbst? Diese Frage stellt die Hörerin Christine: Während sie mit anderen nachsichtig ist, meldet sich bei eigenen Fehlern sofort der innere Kritiker. Wie können wir lernen, freundlicher mit uns selbst umzugehen, ohne dabei unsere Schwächen schönzureden?
In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Selbstliebe und Selbstannahme wichtige Grundlagen für ein gelingendes Leben sind. Schon Aristoteles unterschied zwischen egoistischer Selbstsucht und einer guten Form der Selbstliebe: der Freundschaft mit sich selbst. Es geht darum, eigene Fehler und Grenzen anzunehmen, ohne den Wunsch aufzugeben, sich weiterzuentwickeln. Denn gesunde Selbstkritik kann uns wachsen lassen. Selbstverurteilung dagegen macht uns klein. Und vielleicht hilft dabei eine einfache Frage: Was würde ein guter Freund jetzt zu mir sagen?
Weitere Informationen unter: www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Aristoteles, Buddha, Konfuzius, Erich Fromm
Weiterführende Links:
- „Innerer Begleiter: Eine Übung für das Selbstmitgefühl.“ Psychologie Heute-Beitrag über eine praktische Methode, dem inneren Kritiker einen wohlmeinenden inneren Begleiter entgegenzustellen. Die zentrale Frage: Was würde mir in dieser Situation eine gute Freundin oder ein guter Freund raten? – damit passt der Text fast punktgenau zur praktischen Übung aus Eurer Folge.
- „Selbstliebe lernen: Tipps und Übungen für das geliebte Ich.“ Utopia-Beitrag darüber, warum es uns häufig leichter fällt, anderen mit Liebe und Verständnis zu begegnen als uns selbst. Der Artikel zeigt, wie Selbstmitgefühl dabei helfen kann, mit Fehlern, Misserfolgen und Kritik weniger selbstabwertend umzugehen und eine stabilere Selbstakzeptanz zu entwickeln.