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554- To plan or not to plan. Das ist hier die Frage. Warum Planung dich langfristig weiterbringt. (#455)10.12., 09:0010.12.2024, 09:0000:13:21
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen “Es ist ein fantastisches Gefühl, unterm Weihnachtsbaum zu sitzen und zu wissen: Ich bin bereit fürs nächste Jahr.“ In dieser Folge von Moin um 9 nimmt dich Gretel mit auf ihre ganz persönliche Reise – von einer absoluten Hassliebe zum Thema Planung hin zu einer echten Freundschaft. Erfahre, wie Planung nicht nur Struktur und Fokus in ihr Business gebracht hat, sondern auch mehr Ruhe, Klarheit und Zeit für die wirklich wichtigen Dinge. Du erfährst: 🗓️ Warum Planung keine Einengung ist, sondern ein Grundgerüst, das dir mehr Freiheit und Kreativität ermöglicht. 🗓️ Wie du durch eine effektive Jahres- und Quartalsplanung das Gefühl von Overwhelm und Getriebensein hinter dir lässt. 🗓️ Welche Mythen über Planung Gretel früher blockiert haben und wie sie diese überwunden hat. 🗓️ Warum selbst erfahrene Unternehmerinnen den Smash-It-Jahresplanungs-Workshop nutzen, um ihre Ziele strukturiert anzugehen. Jahresplanungs-Workshop: Sei dabei! Am 19. Dezember 2023 von 10:00 bis 13:00 Uhr findet unser interaktiver Jahresplanungs-Workshop statt – dieses Mal nicht nur für unsere Smash-It-Teilnehmerinnen, sondern offen für alle, die ihr Business strukturiert ins neue Jahr bringen möchten. Garantiert mit dem “I WILL ROCK IT!”-Gefühl 🤘🏻 🥳 💙 💡 Was dich erwartet: Klarheit über deine Vision und Ziele für 2024. Struktur für deine Quartale und Wochen – angepasst an deine Bedürfnisse. Austausch mit anderen selbstständigen Frauen 🎉 Special für Podcast-Hörerinnen: Mit dem Code Podcast sicherst du dir den Workshop für nur 50€ (zzgl. MwSt.). Der Code ist gültig bis 12.12. und exklusiv für dich als Hörerin des Podcasts! https://myablefy.com/epl/16KVvP2nnttreYVnRNbz Transkript: Moin moin und schön, dass du reinhörst in eine neue Folge Moin um Neun, dem Businessschnack für selbstständige Frauen und Unternehmerinnen. In dieser Folge nehme ich Gretel dich mit in meine Beziehung, die mal eine Hassliebe war, mittlerweile aber einer Toleranz und Freundschaft gewichen ist, also einer ehemaligen Hassliebe zum Thema Planung. Ich erzähle dir außerdem was über die Smash it Jahresplanung, bei der du dieses Jahr das aller allererste Mal auch als Nicht-Smashie dabei sein darfst. Und ich habe ein Gutscheincode im Gepäck, denn mit diesem Code kannst du die Jahresplanung in Smash It für die Hälfte buchen. Also bleib dran oder schau direkt in die Show Notes, wenn du schon weißt, dass du die Planung buchen möchtest. Und ansonsten starte ich jetzt hier mal in die neue Folge Moin um Neun. Ganz ehrlich, das Thema Planung war bei mir so lange mit einem sehr, sehr negativen Gefühl belegt. Also ich habe wirklich gedacht, boah, warum habe ich mich denn selbstständig gemacht, wenn ich mich jetzt hier hinsetzen muss und mir überlegen muss, wann was dran ist, wenn ich hier feste Slots haben soll für die unterschiedlichen Sachen, wenn ich nicht einfach das machen kann, was ich gerne machen möchte. Ich habe also wirklich gedacht, selbstständig sein bedeutet, dass ich mir einfach jeden Tag wieder neu überlegen kann, was ich machen möchte. So bin ich vor über vier Jahren in die Selbstständigkeit gestartet, vielleicht auch gestolpert. Und das war okay, weil ich zu dem Zeitpunkt am Anfang noch fest angestellt war. Es war so ein bisschen auch okay, wenn ich hier und da mal einen Tag verdallert habe und mehr so, naja nennen wir es mal Selbstständigkeit gespielt habe, als dass ich wirklich richtig fokussiert an meiner Selbstständigkeit gearbeitet hätte. Und ich habe immer gedacht, boah, wenn ich mich jetzt hinsetze und eine Planung mache, Erstens weiß ich doch gar nicht, was jetzt alles passiert. Wie soll ich denn ein ganzes Jahr planen? Wie soll ich denn wissen, wann was dran ist, wann ich was machen möchte, was, wenn sich meine Pläne ändern, was, wenn irgendwas nicht klappt und ich dann in Verzug gerate. Das wird mich ja total stressen und total nerven und habe also wirklich eine ganze Zeit lang, ich würde sagen die ersten drei, vier Monate, so ein bisschen ins Blaue hinein gelebt, weil ich mich einfach nicht festlegen wollte. Und dann habe ich aber irgendwann festgestellt, dass ich natürlich auch nicht alles, was ich schaffen möchte, unter einen Hut kriege, dass ich immer das Gefühl habe, ich würde den Themen hinterherrennen, weil ich gar keinen Plan habe, was ich eigentlich schaffen möchte und wann ich das dann auch geschafft habe. Also ja, es ist völlig egal, wo du gerade stehst, ob du an so einem Punkt bist, wo du vielleicht noch Themen wie eine Website, den Start von einem Blog oder Social Media oder dein Angebot oder sowas hast, wo du vielleicht noch relativ viele Projekte, viele Anfangsprojekte stemmst oder ob du sagst, hey, ich bin eigentlich schon gut etabliert, ich weiß auch im Großen und Ganzen, wie man verkauft, aber irgendwie der klassische Spruch, bräuchte mein Tag mehr Stunden, ich komme einfach nicht hinterher, ich schaffe es nicht zu verkaufen, das fällt immer hinten runter oder ich rödel und rödel und rödel und ich habe das Gefühl ich mache nicht die richtigen Tätigkeiten oder oder oder. Also viele der Selbstständigen mit denen ich in Smash It zusammenarbeite, kennen dieses Gefühl des Overwhelm, also dass es einfach zu viel ist, und dieses Gefühl des Hustle-Modus oder auch Getriebensein. Wenn du das gerade hörst und du fühlst dich hier so abgeholt und denkst dir so, yes, da könnte Gretel einen Punkt haben, heb gerne mal die Hand oder tipp dir an die Nase, was auch immer gerade für dich passt. Nick vielleicht auch einfach mal, weil du bist damit nicht alleine und Planung ist aus meiner Sicht ein super Tool, um diesen Überforderungsmodus entgegenzuwirken. Denn eine Planung bedeutet nicht, ja ich räume hier mal mit so ein paar Vorurteilen auf, eine Planung bedeutet nicht, dass du dich festlegst fürs komplette nächste Jahr, dass du total eingeengt bist, dass jeder Zeitslot besetzt ist, dass du überhaupt nicht mehr spontan auf Dinge reagieren kannst, dass es ein absolutes Problem ist, wenn jemand krank ist, in den Urlaub fährt oder, oder, oder. Eine Planung ist für mich ein Grundgerüst, das mir hilft, die wichtigen Sachen abzudecken. Ja, damit ich nicht am Ende des Tages sagen muss, hu, hab ja gar nicht mit meinem Team geredet, hu, ich habe gar keine Sales Activities gemacht. Ups, wir haben im Marketing gar nichts gemacht. Wundert mich, warum da keine neuen Kunden und Kundinnen buchen. Also, Planung ist für mich eine Geschichte, eine Sache, die mir hilft, ein Grundgerüst aufzubauen, innerhalb dessen ich natürlich noch entscheiden kann, ob gewisse Dinge hoch oder runter priorisiert werden, wo ich natürlich die Gegebenheiten, die sich innerhalb des Zeitraums, in dem ich plane, ändern können, wo ich die mit einbeziehe und mir persönlich gibt Planung so viel Sicherheit, dass ich innerhalb des geplanten Rahms auch Raum und Luft für Kreativität habe. Denn was ich auch mal ganz deutlich sagen möchte und muss an dieser Stelle, ist, dass ich wirklich eine lange Zeit so das Gefühl hatte, getrieben zu sein. Wer mich kennt, wer schon mal mit mir gearbeitet hat, wer vielleicht auch in Smash It ist und deswegen ja noch mehr Inner Circle-Gretel sieht, weiß, dass ich mir zwei Jahre lang nichts sehnlicher gewünscht habe als ein bisschen mehr Ruhe. Noch mehr Ruhe, mehr Ankommen, mehr Professionalität, mehr abgeben können, mehr Fokus. Weil ich einfach weiß, wie viel Energie und Kraft es kostet, an allen Ecken und Enden gleichzeitig zu sein. Und ich weiß nicht, wie das bei dir gerade in deinem Business ist, wie das bei dir gerade aufgebaut ist. Aber wenn du vielleicht schon so einen Schritt gemacht hast, dass bestimmte Tage für bestimmte Themen sind oder wenn du weißt, ey pro Woche habe ich so und so viele Stunden fürs Verkaufen. Oder wenn du vielleicht auch einfach weißt, hey dieses und jenes Projekt, die stehen jetzt im nächsten Jahr an, ich möchte einfach mal gucken, wo die gut hinpassen, damit die neben meinem Daily Business laufen können. Ja, wenn du diese Fragen dir schon stellst, dann ist eine Planung der logische nächste Schritt, um zu verstehen, wo du diese verschiedenen Aktivitäten einplanen kannst. Wir machen die Smash it Jahresplanung und auch Quartalsplanung schon seit es Smash it gibt, also schon seit mittlerweile fast vier Jahren. Und wir gucken jedes Mal erst rein, hey, was ist deine Vision? Wo willst du hin? Wo stehst du? Was brauchst du? Wie soll sich dein Business nächstes Jahr anfühlen? Und dann gehen wir in die einzelnen Quartale rein, schauen uns an, wie viel Workload du hast, was für Dinge vielleicht schon feststehen fürs nächste Jahr und takten dann mit dir gemeinsam die Projekte und Zusatzgeschichten, die du da so hast oder die du dir jetzt schon vorstellen kannst ein. Und dann gucken wir zum guter Letzt auch in das erste Quartal, also in Januar, Februar, März und schauen da gemeinsam hin, hey, wie kannst du denn die einzelnen Wochen dort befüllen? Wie kannst du dein Business gut vorantreiben, welche Aktivitäten braucht es, an welchen Tagen können und sollten die stattfinden? Wie kannst du das gut planen? Und das Coole ist, wenn du die Smash it-Jahresplanung und damit auch die Quartalsplanung, wenn du das einmal gemacht hast, dann hast du ein Werkzeugkasten an der Seite, dann weißt du einfach wie es geht und dann kannst du das immer und immer und immer wieder für dich anwenden. Was ich übrigens richtig geil finde, ist, dass verschiedenste Unternehmerinnen, die selbst ein Planungsworkshop für ihre Kundinnen anbieten, dass die unseren Smash it-Jahresplanungsworkshop gebucht haben. Warum? Na klar, nur weil du weißt, wie es geht, nur weil du theoretisch, ja, weißt, wie man gut plant, ist es trotzdem so, dass wir es ganz oft nicht machen, dass es hinten runterfällt, weil du vielleicht jetzt gerade in der Vorweihnachtszeit auch die Ruhe nicht hast oder dir die Ruhe nicht nimmst, in deinem Business zu gucken, in deinem Business oder nee, auf deinem Business zu gucken, Entschuldige, auf deinem Business zu gucken, an deinem Business zu arbeiten. Und ich kann dir aber versprechen, dass es einfach richtig geil ist, zu Weihnachten unter dem Weihnachtsbaum zu sitzen, richtig abschalten zu können und zu wissen, ey geil, ich weiß doch, wie es nächstes Jahr weitergeht. Ich habe es doch jetzt geplant, ich habe mich hingesetzt, Ich habe vielleicht sogar noch coole andere Selbstständige kennengelernt und weiß einfach, wie ich nach den Feiertagen, die ich jetzt in vollem Maß und genießen werde, wie es dann für mich weitergeht in meinem Business. Also ja, wenn du noch keine Jahresplanung machst, wenn du noch keine Planung für dein Business generell machst, gönn dir das mal. Gönn dir mal wirklich kennenzulernen, wie das sein kann und wie du durch Planung in mehr Ruhe, in mehr Fokus kommst und damit eben auch mehr deine Ziele erreichst. Und was ich auch nochmal ganz wichtig an dieser Stelle finde, es gibt kein richtiges und falsches Maß an Planung. Ja, wenn du ein Typ bist, die sagt, ich möchte so gerne die verschiedenen Punkte, die verschiedenen Themen einfach für 12 Wochen durchgeplant haben, let's do it, dann kannst du das tun mit diesem Planungsworkshop. Wenn du generell sagst, ich brauche einen groben Überblick, ich möchte Sicherheit, ich möchte mich nicht verzetteln, ich möchte aber bitte nicht irgendwie bis in die letzte Sekunde durchgeplant sein. Hey, let's do it. Auch das ist mit unserem Planungsworkshop absolut möglich. Also du entscheidest auch, was das Maß an Planung ist, was sich für dich gut anfühlt und das darf sich natürlich übers Jahr dann auch verändern. Denn du wächst, dein Business wächst mit und dementsprechend wächst natürlich auch dein Planungsbedarf. Und ja, so ist es bei mir so, dass ich von so einer Hassliebe, von so einem Gefühl von, man muss mich echt an diesen Schreibtisch zwingen, um eine Planung zu machen, weil ich mir einbilde, dass mich das einengt, bin ich hin zu einem, ich würde jetzt auch noch nicht sagen Planungs-Nerd, aber zu einer Person geworden, die absolut weiß und zu schätzen weiß, wie viel Planung ihr bringt, wie cool das ist, einfach zu wissen, was anfällt und wie viel Energie und Kraft es einfach spart, so ans Business herangehen zu können. Und damit es wirklich, wirklich, wirklich überhaupt gar keine Ausrede für dich mehr gibt, dich am 19.12. von 10 bis 13 Uhr für unseren interaktiven Jahresplanungsworkshop anzumelden, in Klammern, der bisher halt nur für aktuelle Smashies war, biete ich dir hier nochmal einen Rabatt an, den es eigentlich nur bis zum Nikolaus gab, der eigentlich abgelaufen ist schon, aber hey, so what, hörst du unseren Podcast, bist du eine treue Hörerin, dann möchte ich dir den auf jeden Fall nicht vorenthalten. Deswegen, wenn du dich für diesen Jahresplanungsworkshop interessierst, dann schau doch einfach jetzt mal in den Show Notes nach. Da findest du den Link zur Jahresplanung und mit dem Code Podcast zahlst du nur die Hälfte für den Workshop, nämlich 50 Euro plus Mehrwertsteuer. In diesem Sinne freue ich mich auch, wenn du mit mir connectest, wenn du mich auf Instagram findest unter Gretel Niemeyer, mir da einmal Bescheid sagst, wenn du dabei bist bei der Jahresplanung oder mir generell auch deine Meinung und deine Erfahrung zur Planung teilst. Ich wünsche dir so oder so alles Liebe, ein schönes restliches Jahr, eine schöne weitere Vorweihnachtszeit. Ich drücke dich und freue mich, wenn wir uns beim Jahresplanungsworkshop sehen.
- Von Zoom zu Sonne: Unser Business-Retreat auf den Kanaren. (#454)03.12., 09:0003.12.2024, 09:0000:11:35
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen “Wir wissen aus eigener Erfahrung: Die besten Entscheidungen für unser Business haben wir immer während Retreats oder Workations getroffen.” In dieser Episode entführt dich Laura in die Sonne und Wärme der kanarischen Insel La Palma – zumindest gedanklich. Denn heute dreht sich alles um unser allererstes Laura & Gretel Business Retreat, das Ende Januar 2025 stattfindet. Unter dem Motto “Slow down 2 Boss Up” begleiten uns 10 Unternehmerinnen in eine wahre Luxusvilla, um endlich mal AN ihrem Business zu arbeiten und nicht nur immer für die anderen da zu sein. Vielleicht bist du ja eine von ihnen? Erfahre in dieser Folge: 🌴 Warum ein Retreat? Wie ein Tapetenwechsel dir helfen kann, dein Business und dich als Unternehmerin weiterzuentwickeln. 🌴 Was erwartet dich? Von inspirierenden Sessions über Mastermind-Arbeit bis hin zu Self-Care und Entspannung: Dieses Retreat ist so viel mehr als eine kurze Auszeit. 🌴 Warum echte Begegnungen noch tiefer gehen können als virtuelle Treffen. Außerdem verrät Laura, wie diese Tage in der Sonne den perfekten Rahmen bieten, um aus deinem Alltag herauszutreten, das Jahr 2024 abzuschließen und mit Klarheit und Fokus ins Jahr 2025 zu starten. Du willst auch den Business-Alltag hinter dir lassen und unter dem Motto “BOSS UP” dein Jahr 2025 gestalten statt gestaltet zu werden? Schick Laura eine Palme 🌴 per Whatsapp und wir senden dir alle weiteren Informationen zu! https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Transkript: Hallo und Moin zu einer neuen Podcast-Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Stell dir mal vor, es ist Ende Januar 2025, also in wenigen Wochen, Und du sitzt mit Gretel und mir und ungefähr neun anderen Unternehmerinnen auf der kanarischen Insel La Palma und kannst in der Sonne, fernab vom Alltag, an deinem Business feilen, dich weiterentwickeln, dir was richtig Gutes gönnen und dabei noch dafür sorgen, dass 2025 dein Business sich in die Richtung entwickelt, in die du unbedingt gehen möchtest. Wie klingt das? Herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge mit mir, Laura. Ich komme heute aus einem langen Smash-It-Tag, denn wir hatten heute, wo ich die Folge aufnehme, unseren virtuellen VIP-Tag. Das heißt, alle unsere aktuellen Smashies und Kundinnen werden eingeladen, für einen ganzen Tag von 10 bis 18 Uhr, gemeinsam am Business zu arbeiten, aber vor allem auch in den Austausch zu kommen, in den Kontakt zu kommen. Und so haben wir heute einen wirklich unfassbar berührenden, bewegenden Tag miteinander verbracht. Vielleicht kennst du uns schon eine Weile, vielleicht bist du auch schon alte Häsin, vielleicht bist du aber auch ganz neu und die meisten von euch kennen uns ja als Online-Sparrings-Partnerin, als Online-Mentorinnen und die wenigsten von euch kennen uns live und in Farbe oder, wie ich immer so gerne sage, mit Geruch und Geschmack. Das liegt natürlich daran, dass unsere Formate, das Coffee Speed Networking, dieser Podcast und Smash It vor allem online stattfinden. Und Gretel und ich haben nach Jahren jetzt ja ein neues Format in die Welt gebracht. Und das ist unser erstes Laura und Gretel Retreat, Business Retreat. Und das findet Ende Januar 2025 statt. Und wir sind natürlich schon mega voller Vorfreude und in dieser Podcastfolge möchte ich dir ja ein bisschen was zu diesem Retreat erzählen und möchte dir erzählen warum dieses Retreat aus unserer Perspektive ein absolutes Muss ist, was dich dort erwartet und warum es jetzt genau das sein könnte, was für dich und dein Business richtig ist. Ich werde dich da einmal durchführen in den nächsten zehn Minuten und freue mich sehr, dir ein bisschen was erzählen zu dürfen. Falls du jetzt schon direkt sagst, wat, live, Kanaren, Januar, Laura und Gretel, ich, es gibt noch Plätze, dann mach gerne kurz Pause und spring einmal rüber zu mir in Whatsapp, ich hab dir meinen Whatsapp-kontakt in die Shownotes gepackt, klick drauf und schickt mir eine Palme, ein Emoji einer Palme und dann werde ich mich direkt bei dir zurückmelden und dir alle Infos zu unserem Retreat zusenden als PDF mit allen Details und so weiter. Also Pause, schon mal machen und dann geht es hier erstmal weiter mit der Folge. Warum ein Retreat? Gretel und ich träumten schon sehr lange davon und haben es uns jetzt erlaubt, dieses Retreat anzubieten, von dem wir schon sehr lange träumen. Und es wird auf der kanarischen Insel La Palma stattfinden. Die hat für mich eine sehr hohe Bedeutung. Mein Großvater hat dort gelebt und ich habe dort teile meiner Kindheit verbracht und ich freue mich sehr jetzt im anderen Kontext mit tollen selbstständigen Frauen zurückzukommen auf diese Insel. Ich war fünf Jahre nicht dort, was für mich schon sehr, sehr lange ist. Ich war noch nie länger nicht dort. Und Gretel und ich haben eine fantastische Unterkunft gemietet und haben auch schon viele tolle Frauen mit dabei. Es werden insgesamt zehn Selbstständige sein und wir haben noch ein paar Plätzchen frei, jetzt wo ich das gerade aufnehme. Ich weiß nicht genau wie es aussieht, wenn die Folge rauskommt. Wir haben gesagt, solange wir noch einen Platz frei haben, strahlen wir die Folge aus. Und wir werden dort eine richtig gute Zeit haben. Und da möchte ich dich jetzt kurz ein bisschen durchlotsen. Warum ist dieses Retreat aus unserer Perspektive wirklich ein absolutes Muss? Ja, weil es natürlich super super toll ist mit uns mal so richtig live und in Farbe richtig viel Zeit zu verbringen. Das habe ich heute auch gerade noch mal in dem VIP-Day gemerkt. Der war jetzt ja nur unter Anführungsstrichen von 10 bis 18 Uhr und dieser Tag war so krass berührend, bewegend und vor allem auch verbindend, dass ich einfach weiß, dass wenn wir uns vier Tage sehen und das vor Ort und live, dass wir einfach eine wirklich wahnsinnig tolle Entwicklung zusammen machen können und wirklich als Unternehmerin zusammenwachsen können. Denn was ich schon absolut sehe und was du wahrscheinlich auch kennst, ist, dass schon gerade so ein bisschen eine Zoom-Müdigkeit, eine virtuelle Müdigkeit eintritt. Vor allem für diejenigen, die vielleicht schon weit sind in ihrem Business oder die vielleicht auch schon zum Beispiel schon länger in einem Programm wie Smash It waren. Und da kommen wir auch gleich zum ersten Grund, den ich so ganz, ganz wichtig finde oder den ich jetzt eben auch schon geteasert habe. Der erste Grund, warum ich dieses Retreat wirklich dir von Herzen empfehlen kann, ist, weil diese Live-Connection, diese Live-Verbindung eben doch noch mal eine echtere, eine deepere Begegnung ermöglicht als ein virtuelles Treffen. Und damit meinen wir nicht, dass ein virtuelles Treffen nicht tief sein kann, haben wir heute auch gerade wieder gesehen. Das kann sehr tief gehen, sehr verbindend und sehr näherend sein. Aber ich glaube, du weißt, was ich meine, wenn ich dir sage, es ist nochmal ein Unterschied, wenn wir uns dann wirklich vor Ort sehen und in einem Raum sind und auch alle unsere Sinne uns erleben können und nicht nur die Augen und das Gehör. Das zweite und das für mich eigentlich der wichtigste Grund für ein Retreat ist, dass du raus aus dem Alltag, raus aus deinen Rollen, raus aus dem Daily kommst und dir so wirklich einen Raum sicherst, um mal an dir, an deinem Business zu arbeiten und das Tipp dabei richtig gut gehen zu lassen, was ja auch vielen von uns nicht super leicht fällt. Und das dritte ist natürlich, dass Gretel und ich da sind und wir einfach 24/7 in diesem Retreat voll da sein werden, den Raum halten, alles vorbereiten. Wir haben jemanden, der uns ganz toll versorgen wird mit Lebensmitteln und mit Kochen. Wir haben eine wirklich sehr, sehr schöne Unterkunft und so können Gretel und ich uns ganz darauf konzentrieren, wirklich inhaltlich da zu sein, gemeinsam da zu sein. Wir werden sehr viel teilen von unserer Reise der letzten Jahre. Wir haben beide auch gerade noch mal ein großes Mentoring, dass wir uns auch noch mal fortbilden, was wird 2025 so erwartet, Trends fürs neue Jahr und so weiter. Das heißt, sowohl emotional, menschlich, zwischenmenschlich als auch fachlich werden wir in diesen Tagen wirklich die Köpfe zusammenstecken. Was erwartet dich in dem Retreat? Ich habe jetzt schon ein bisschen geschwärmt über die Location. Wenn du mir zu WhatsApp rüber springst und mir eine Palme schickst, dann zeige ich dir natürlich auch Fotos der Location. Es ist wirklich sehr sehr schön. Wir sind vorbereitet für gutes Wetter, wir sind vorbereitet für nicht so gutes Wetter, was wirklich sehr selten ist auf den Kanaren, aber selbst dafür haben wir vorgesorgt, ich sage nur Hashtag Sauna, Hashtag Whirlpool. Es wird wirklich wahnsinnig schön. Wir werden uns es richtig gut gehen lassen. Es wird eben zum einen wirklich darum gehen, dass wir uns wirklich mal in die Entspannung begeben und auch ein gewisses Self-Care ja betreiben können, unternehmerisches Self-Care. Aber natürlich, und das ist der zweite größere und sehr wichtige Teil, ist, dass wir eben in inspirierenden und ja persönlichen Sessions miteinander arbeiten können und dass wir im Mastermind-Format, aber mit Sicherheit auch in 1 zu 1 Gesprächen, ja, einfach uns angucken können, wo du gerade stehst, was du gerade brauchst. Diejenigen, die schon dabei sind, die haben auch schon gleich gesagt, sie möchten auch einfach ein bisschen Raum haben, um vielleicht das Jahr 2024 als Mensch und als Unternehmerin noch mal zu verarbeiten. Und genauso ging es uns auch und deswegen haben wir gesagt, wir möchten das zu einem Format machen. Und natürlich wird es eine sehr kleine Gruppe sein. Es sind maximal zehn Unternehmerinnen plus Gretel und mir. Plus Gretel und ich. Und das heißt, wir sind da wirklich in einem sehr geschützten Safe Space. Man kann vielleicht auch, und das ist unser großer Wunsch, auch mal über Themen reden, die man vielleicht nicht einfach so in einer Zoomrunde aufmacht, die vielleicht ein bisschen Vertraulichkeit brauchen, mehr noch als man das so virtuell bieten kann oder die vielleicht auch noch mal brauchen, dass man am Tag, dass man vielleicht abends ein Gespräch führt und am nächsten Morgen das noch mal nach dem genüsslichen Frühstück noch mal aufgreifen kann und vielleicht am dritten Tag noch mal und das wissen wir alle, gut Ding will Weile haben. Manche Dinge muss man noch mal überdenken. Vielleicht denken wir noch mal für euch mit über Nacht. Manche Dinge müssen sich auch mal setzen und ich kann nur sagen, Gretel und ich haben bei unseren Retreats und Workations immer riesige Entscheidungen getroffen und wirklich abgebosst und sind wirklich vorangekommen und deswegen freuen wir uns einfach so riesig, das mit einer kleinen Gruppe toller Unternehmerinnen machen zu können. Ja, ich habe schon eben gesagt, der dritte Punkt ist, warum du buchen solltest. Ich, als ich diese Folge aufgenommen habe, hatten wir, glaube ich, noch, ich bin mir gar nicht sicher, ich glaube, jetzt gerade drei Plätze frei. Jetzt dauert es aber noch ein bisschen bis die Folge rauskommt. Also wenn dich das irgendwie kribbelt, interessiert, du neugierig bist, spring rüber zu WhatsApp und schick mir eine Palme. Wenn du kein WhatsApp hast oder das nicht funktioniert, dann komm gerne rüber zu Instagram und geh zu Gretel Niemeyer oder zu mir Laura Roschewitz und schreib dort eine von uns an und schickt uns dort eine Palme. Auch darauf reagieren wir, aber der Kanal, unsere Wahl sozusagen ist WhatsApp in diesem Fall und das haben wir auch in die Show Notes gepackt. Ja, nach dem Tag heute, wo wir diesen Vip Day hatten und zum Teil auch kreative Übungen, Körperübungen gemacht haben, auch das wird Teil auf La Palma sein. Wir werden auch unsere Körper aktivieren, unseren Körpern gut tun, Gutes tun und es wird wirklich eine Mischung zwischen Raum, Raustreten aus Rollen, Raustreten aus dem Daily und reintreten wirklich in das wirklich mal über mehrere Tage am Stück in deine unternehmerische Wirklichkeit und darein wer du sein willst und wohin du wachsen möchtest. Und wir freuen uns wirklich riesig. Und ich bin jetzt sehr gespannt, ob du die Nächste bist, die mir eine Palme rüber schickt. Und wünsche dir jetzt erstmal einen tollen Tag. Wir hören uns hier wieder nächste Woche zu einer neuen, Moin um Neun Folge. Und wenn du uns noch einen Riesengefallen tun möchtest, würden wir uns sehr freuen, wenn du rüber springst und uns in Spotify oder Apple Podcasts ein paar Sterne schickst. Denn wir sehen ja, wie viele Menschen diesen Podcast hören und wir sehen, dass wir sehr viel weniger Bewertung haben und diese Bewertung helfen uns sehr, den Podcast in die Welt zu bringen. Also spring gerne noch mal rüber und schicken uns ein bisschen Liebe rüber und wir hören uns hier wieder in der nächsten Woche. Ganz liebe Grüße, ciao ciao!
- Mach einfach – Warum Scheitern Teil des Erfolgs ist, mit Dan Bauer (#453)26.11., 09:0026.11.2024, 09:0000:39:03
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen “Ich bin kein perfekter Experte. Aber das, was ich mache, funktioniert verdammt gut – und das reicht.” In der heutigen Folge von Moin um Neun haben wir Dan Bauer zu Gast und to be honest: Gretel hat es nicht geschafft, diesen Unternehmer in eine Schublade zu packen und auf die Frage, wer er eigentlich sei, antwortete Dan schlicht weg mit: “Ich bin einfach Dan, ein Typ, der einfach Bock hat.” Er hat die perfekte Mischung aus Business-Know-how und Leidenschaft. In dieser Episode teilt er seine außergewöhnliche Reise von einem unkonventionellen Schulabgänger zu einem Multi-Unternehmer. Dan lässt uns in seine Erfolgsgeheimnisse blicken und erzählt, wie man ohne klassischen Karriereweg zum Business-Mentor und Top-Strategen wird. Mit jeder Menge Insights zur Selbstständigkeit, Digitalisierung und der Kraft des eigenen Antriebs gibt er praktische Tipps, wie auch du dein Business authentisch und erfolgreich gestalten kannst – ganz ohne Vergleichsdruck und Perfektionismus. Dan spricht darüber: Warum man sich nicht mit anderen vergleichen sollte und was wirklich zählt Wie er mit dem „Impostor-Syndrom“ umgeht und was ihm wirklich wichtig ist Welche Tools, Menschen und Prinzipien er nutzt, um in seiner vielseitigen Karriere Erfolg zu haben und natürlich vieles mehr. Hör direkt rein und lass dich mitreißen - denn wie sagt Dan in der Folge so treffend: “Ich liebe es, wenn ich morgens aufstehe und merke, dass ich schon 200 Menschen inspiriert habe, bevor mein Tag richtig beginnt.” Let’s go! Mehr Infos zu Dan Bauer: https://www.dan-bauer.com/ Transkript: Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack für selbstständige Frauen. Hier bekommst du Sales Impulse, du bekommst Wissen rund ums Thema Sichtbarkeit und auch Ideen, wie du als Unternehmerin wachsen kannst. Heute haben wir eine Interviewfolge hier am Start mit einem Unternehmer, der all das kann und weiß und noch so viel mehr. Ich freue mich riesig auf das Interview mit Senator Dan Bauer. Moin, Dan, schön, dass du da bist. Dan: Ja, vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich irre. Gretel: Ja, das merkt man schon so. Das ist so eine dieser Interviewfolgen. Wenig vorbereitet, aber ich weiß schon, dass sie richtig genial wird, weil ich mich tatsächlich schon super schwer damit getan habe, dich in irgendeine Box zu packen. Du bist Top-Stratege, du bist Moderator, du hast eine Milliarde Podcasts selbst am Start, du bist Senator der Wirtschaft, du brennst für das Thema Digitalisierung und trotzdem, Metal-Schlagzeuger bist du auch noch, trotzdem frage ich mich, wie würdest du dich vorstellen? Deswegen möchte ich den Ball einmal zu dir rüber schmeißen, Dan, einfach Dan, wer bist du eigentlich? Dan: Ich glaube, die kürzeste Antwort ist, ich bin einfach Dan, ein Typ, der einfach Bock hat. Ich habe einfach Bock und entsprechend tue ich auch. Und Unternehmertum ist irgendwie so mein Spielkasten. Da baue ich meine Sandburgen und dann schaue ich, welche Förmchen ich dazu brauche und so weiter. Das ist so mein Metie. Und ich habe einfach nur Bock auf coole Leute, die Wirtschaft mit voranbringen, Firmen voranbringen und so weiter. Das ist so, ich bin einfach Dan. Gretel: Nur so ganz einfach Dan kannst du ja aber nicht sein, weil du hast ja eine Milliarde, Milliose Projekte irgendwie am laufen. Also du bist Berater, du bist Speaker auf super vielen Events, du hast eine IT-Akademie für Nachwuchs IT-ler. gegründet. In ein paar Büchern hast du wohl auch deinen Senf zum Besten gegeben. Kannst du uns einmal abholen, wie du in absoluter Kurzfassung dort hingekommen bist? Denn es ist ja jetzt nicht so, dass dir Unternehmertum und ein riesiges Startkapital in die Wiege gelegt worden wäre. Dan: Exakt im Gegenteil. Gretel: Genau. Dan: Ganz kurz angefangen, ich habe die Schule mit sieben Jahren abgelehnt, vollständig. Hab gesagt, Freunde, das ist ganz nett, was ihr macht, aber ich brauch das so nicht. Hab mir mein Wissen woanders geholt, auch in Büchereien. Das heißt, wissbegierig war ich immer, aber ich brauchte dieses System der Schule nicht. Und wenn du diese Einstellung hast als Kind und du nicht woanders hingepackt wirst, wo verstanden wird, das ist ein Kind mit Potenzial, der hat nur auf das, was da gerade so ist, keinen Bock, der bräuchte eine andere Umgebung, andere Schule etc. Ich will gar keinem irgendwie Schuld oder sonst was geben, sondern das war damals nicht so. Wenn du aber mit dieser Haltung startest, dann startest du auch in das Berufsleben mit dem maximal schlechtesten Zeugnis, das man haben kann. Und damals in den 90ern hieß es von zwei Firmen, ich glaube 300 Bewerbungen, die ich geschrieben habe, von zwei Firmen, die überhaupt geantwortet haben, ne sorry geht nicht. Und ehrlich gesagt meine einzige Wahl war entweder jetzt durchstarten und rock'n'roll oder auf der Couch und nichts tun im Leben. Und ich habe mich irgendwie fürs Rocken entschieden. Das ist schon eigentlich alles. Und bin dann gestartet, war relativ schnell erfolgreich, hatte gar keine Ahnung, was ich da tue. Überhaupt, das war pures Glück. Und irgendwann kommen ja dann im Unternehmertum auch so diese ersten Stolperfallen und die ersten Hürden, wo du dir denkst, oh, da bräuchte ich vielleicht doch irgendwie Infos, wie man das jetzt macht. Und dann habe ich mir das einfach selbst beigebracht und tue bis heute nichts anderes, als diese Welt zu entdecken. Aber da komme ich quasi her. Und dass ich heute so viele verschiedene Sachen mache, ist weil ich einfach irre Bock habe. Wirklich unter uns hier, wir sind ja unter uns, Bücher schreiben ist gar nicht mein Style. Aber ich habe so viel tolles Zeug entwickelt, das muss ich ja irgendwie auch erzählen. Und das in so einem Buch macht halt einfach Sinn. Deswegen ist das Medium halt total sinnvoll für mich. Ich liebe es aber auf der Bühne zu stehen. Ich liebe es die Leute irgendwie zu packen und ob ich dann moderiere oder ich Vorträge halte. Ich habe irgendwie, ich merke diese Resonanz bei Leuten und das finde ich so irre geil. Die haben so Bock, dann zuzuhören und ach, Dan hast du hier noch und kannst du da noch und das genieße ich einfach total. Und meine Projekte, die ich habe, sind einfach teilweise zufällig entstanden und irgendwie cool geworden oder ich mache sie, weil sie gerade auch in der Strategieberatung, weil ich Firmen ernsthaft helfen kann und das rausgefunden habe, wie das funktioniert. Deswegen habe ich da Bock drauf. Gretel: Und würdest du aber sagen, also ich meine, ich kann mir vorstellen, dass sehr, sehr viele Menschen das gerne wollen, wo du jetzt stehst, es sich aber total unerreichbar anfühlt. Und für mich ist aber schon so, wenn du sagst, ich habe hier 300 Bewerbungen geschrieben und habe nur von zwei eine Antwort bekommen. Das zeigt mir schon, dass du ja schon weißt, was du willst und dafür auch Dinge tust, weil 300 Bewerbungen ganz ehrlich ist schon eine harte Ansage. Aber was für eine große Rolle oder hat es überhaupt eine Rolle gespielt, war das Thema Druck in dem Moment. Und ich meine nicht erst Druck der Drucker, sondern wie viel Druck du dir gemacht hast in dem Moment, als du gesagt hast, okay, wow, ich habe jetzt hier keine Ausbildungsstelle, Job, Studium mit Hauptschulabschluss, da brauchen wir nicht drüber reden. Keine Perspektive so richtig. Oder ich probiere das mit der Unternehmersache mal aus. Aber war das so easy, wie sich das gerade anhört? Oder hast du dir schon die Frage gemacht? Dan: Ne, null, wirklich. Sage ich auch in meinen Podcasts, wenn man mein LinkedIn-Profil anschaut, dann denkt man immer Gott, was ist das für ein Typ? Nein, nein, nein. Das ist einfach nur, das ist ein Ergebnis aus 20 Jahren. Da ist der ganze, die ganzen Tränen, der ganze Schweiß, das ganze Blut, die ganzen verlorenen Gelder, das sieht man ja alles da drin nicht. Das ist ja nur eine Momentaufnahme. Und der Druck früher, als ich gestartet bin, der war schon da im Sinne von ich will ja irgendwie was rocken und gleichzeitig hast du irgendwie von der Familie und von deinem Umfeld so ein bisschen Druck. Ich glaube aber ich war früher viel zu naiv, um den Druck zu verstehen. Der ist dann mit der Zeit irgendwann gekommen und heute ist der teilweise deutlich größer, aber ich weiß ihn halt zu kompensieren. Also heute ist das irgendwie, also ich habe entscheiden dürfen zu Corona, da ist mir viel zusammengebrochen, was ich vorher gemacht habe. Und dann durfte ich einfach entscheiden, worauf hast du jetzt eigentlich Bock? Und seitdem mache ich einfach nur das. Und das bedeutet, da gibt es natürlich auch Druck und so weiter. Aber ich darf mir so völlig frei auswählen, was ich gerade mache. Und ich genieße das so unheimlich. Mich inspiriert das total, jeden Tag irgendwie das machen zu dürfen, was ich eigentlich wirklich will. Ob das funktioniert oder nicht, stelle ich gar keine Frage. Ich hatte letztens einen Marketing-Expert. Da habe ich einen Vortrag gehalten, dann kommt jemand zu mir, der kannte mich und hat gesagt, Dan, 25 Podcasts. Warum? Da habe ich gesagt, weil ich da Bock drauf habe. Das ist einfach, ich muss damit keine Antwort im Marketing erfüllen im Sinne von ich brauche die Reichweite, ich brauche die KPIs, ich brauche den Quatsch. Ich habe da Bock drauf. Ich habe mit dir Bock zu sprechen. Und jetzt stellst du dir vor, wir würden einfach die ganze Zeit irgendwie voll geile Gespräche führen. Dann lass uns mal einen Podcast machen, weil dann können andere Menschen zuhören, wenn wir geile Gespräche führen. Und so entstanden so die ersten Podcasts. Einer meiner Mentoren ist auch bei mir im Podcast. Wir haben uns einfach gedacht, hey, immer wenn wir sprechen, ist das für beide Seiten so gehaltvoll, dann kann da aber eigentlich gar keiner zuhören. Ja, lass doch einen Podcast draus machen. Sondern mache ich jetzt verschiedene Podcasts auch zum Thema Selbstständig machen, zum Thema Finanzmanagement. Da habe ich einen Finanzvorstand mit drin, der sich da super auskennt. Zum Thema KI. Da habe ich einen KI-Profi drin, der sich super auskennt. Und so gebe ich einfach meiner Community die Möglichkeit, in verschiedene Themen reinzuhören, völlig kostenlos sich weiterzubilden und einfach mit mir an der Seite zu wachsen. Das ist so das Ding. Aber ich brauche da jetzt keine Kennzahlen oder irgendeinen Quatsch dahinter aus Marketing- Profisicht. Ich mache es, weil ich Bock habe. Gretel: Also ich glaube die Überschrift für diesen Podcast ist definitiv schon mal, weil ich Bock habe. Hier steht auf meinem Zettel ein Wort, mehrfach eingekreist und das ist wie. Also warum du das machst, das habe ich jetzt verstanden, weil du Bock hast. Aber du hast ja jetzt gerade auch schon erwähnt, du hast 25 Podcasts. Du bist, wie gesagt, du arbeitest auch im eins zu eins, du hältst Keynotes, du bist wie gesagt Senator, du hast da diese Akademie aufgebaut und so weiter. Also ich, wenn ich das alles nur aufzählen würde, dann wären wahrscheinlich fünf Minuten weg von diesem Podcast. Wie organisierst du dich? Wie machst du das? Hast du irgendwie ein massiv großes Team dahinter? Ist viel Automatisierung am Start? Wie funktioniert Dan Bauer? Dan: Ich würde auf alles ja sagen. Also ich würde es zusammenfassen mit geile Leute. Ich habe irgendwann festgestellt, dass bin nicht ich, also nicht ich bringe geniale Ergebnisse, sondern ich muss einfach geile Leute an einen Tisch setzen und dann kriegen wir geile Ergebnisse raus. Und als ich das verstanden habe, habe ich verstanden, wie meine Art von Unternehmertum funktioniert. Früher war das das komplette Gegenteil. Da musste ich alles selber, ich musste der Geilste sein, ich musste alles selbst können, ich musste das alles selbst wissen und ich musste das alles selber machen. Und irgendwann habe ich dann festgestellt, das bringt mich aber an so eine Mauer ran, wo ich nicht hin will. Dann muss ich alles selbst machen, wenn ich mal keinen Bock habe oder im Urlaub bin. Wer macht es denn dann? Das stört sofort. Und ich habe irgendwann einfach feststellen dürfen, boah ey, andere Menschen sind so brillant, lass die einfach mal mit an Bord holen und dann geht's los. Und so habe ich einfach in verschiedenen Projekten auch unterschiedlich Leute, die da mithelfen oder das mitmachen. Ich liebe das Subsidiaritätsprinzip. Das ist einfach die Idee, dass du nicht alles selbst machen musst, sondern du schaffst dir Einheiten, die für dich das Problem lösen, weil sie es selbst raus wollen. Kommt eigentlich aus dem Staatswesen, aber so runter reduziert bedeutet das. Zum Beispiel in der Akademie. Die Akademie muss ja weiterentwickelt werden. So jetzt können wir uns, das sind 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die wir da drin haben, dann können wir ja Leute fragen, habt ihr denn nicht Bock auf so einen Hackathon? Dann treffen die sich einen Tag, dann gibt es Aufgaben und dann hacken die. Und wer am besten ist, kriegt dann einen Preis. Ja das was die da hacken oder das was die dann da programmieren kann ja ein Bestandteil der Akademie sein. Sowas zum Beispiel. Oder wenn ich irgendein Projekt habe in der Strategieentwicklung, dann lasse ich meine Kunden sehr viel selbst erarbeiten oder meine Mentis in meinem Mentoringprogramm. Da gebe ich quasi immer Informationen rein, aber ich lasse sie das quasi selbst erarbeiten. Dann bin nicht ich derjenige, der das Ergebnis produziert, sondern, you know. Und auf der anderen Seite, wie schaffst du es, so viele Bücher, so viele Podcasts und so viel Zeug, das ist super easy heute. Also mit den Tools da draußen ist das ja gar keine Rocket Science und entsprechend bin ich da wahnsinnig schnell mit. Also ich habe gestern einen halben Tag damit verbracht, die Postproduktion zu machen. Mache ich selber, habe ich Bock drauf, finde ich lustig. Und dann sind halt wieder 20 Folgen fertig. Gretel: So das sind die Postproduktion für 100 Folgen, okay 20. Dan: Ja genau, gestern waren es halt 20 und das geht relativ schnell, dann bist du da mal zweieinhalb Stunden unterwegs und dann ist gut. Gretel: Und ich frage mich gerade so ein bisschen, weil das, was du gerade erzählst, kann ich mir gut vorstellen, ist für viele unserer Hörerinnen einfach riesig. Riesig und einfach super weit weg von der eigenen Realität. Ja, wo man sich vielleicht überlegt, ha, mache ich einen Podcast, ja oder nein, und welches Mikro und wie schneide ich das dann alles oder KI, großes neues Thema, wie hole ich das in mein Business rein oder hole ich mir Unterstützung von einer VA oder stelle ich vielleicht jemanden fest an. Das sind ja Sachen, die hast du für dich schon offensichtlich von einer relativ langen Zeit beantwortet und von außen zumindest gesehen läuft es jetzt erstmal. Wie können sich unsere Hörerinnen so eine Scheibe davon abschneiden? Also was ist das, wenn du dich mal so in die Füße von jemandem versetzt, die vielleicht noch solo selbstständig ist oder die Reise gerade am Start steht. Was ist ein guter Start, um auch vor allem die Sachen zu machen, auf die sie Bock haben? Dan: Aller erster Punkt, niemals mit anderen vergleichen, egal mit wem. Es ist wie beim Golf, ich habe einen eigenen Punktewert und wenn ich auf dem Platz stehe, möchte ich einfach nur eins besser werden, Punkt. Das ist das wichtigste überhaupt, weil sich an anderen zu orientieren bedeutet immer automatisch, dass man dann auch deprimiert ist, weil die es irgendwie anders oder dann denkt man, die können das besser. Ich kann überhaupt nichts besser. Ich mache nur Dinge einfach und viel davon, aber ich kann nichts davon echt gut. Also ich bin kein Tontechniker, der jetzt der Monster was rausholt aus so einem Podcast. Ich kann halt schneiden und ich weiß halt, wie die Produktion funktioniert. Das heißt niemals vergleichen und immer schauen, wo will ich denn selbst eigentlich hin. Also wenn ich eine virtuelle Assistentin brauche, dann ist meine Frage, was mache ich denn mit der? Also was exakt soll die mir meine E-Mails beantworten? Das kann ein Tool auch. Soll die mir meine Termine machen? Das können Tools auch. Soll die mir irgendwas strukturieren? Dann brauche ich vielleicht jemand, der da ein bisschen weitergeht. Dann ist die Frage, brauche ich das, damit ich Zeit frei bekomme, um diese Zeit in was anderes zu stecken, oder brauche ich die, weil man es halt so braucht? Und ich habe einfach aufgehört, Dinge, weil man sie so braucht, in meinem Business oder in meiner Welt zu haben, komplett, also ich habe auch keine Büros. Ich sehe den Grund überhaupt nicht für mich. Ich sehe den Grund nicht. Und da habe ich schon mal riesen viel Probleme, um die ich mich gar nicht kümmern muss. Meine Leute sitzen komplett verteilt. Wir haben jeden Tag einen Zoom oder Slack und Co. Diese Tools, für uns funktioniert das. Wir sind auch eingegroovt in dem das passt alles und so kann ich einfach wahnsinnig viele Probleme, die man sich normalerweise in einem Business macht einfach einsparen. Und diese Tools kennenzulernen, das ist für mich etwas, was ich einfach finde und was ich geil finde, auch diese Tools kennenzulernen. Ich kann aber voll verstehen, wenn einem das überfordert und wenn man da gar keinen Bock oder gar keine Zeit dafür hat, dann braucht man aber an der Stelle jemand, der das kann. Und dann hole ich mir an der Stelle, also an der Stelle, wo ich nicht weiterkomme, hole ich mir genau die richtige Person. Aber ich weiß vorher, wo ich hin will. Und das, glaube ich, ist der wichtigste Punkt. Niemals miteinander, also niemals mit anderen vergleichen. Und immer wissen, was ist mein nächster Schritt, wo will ich eigentlich hin, um mein langfristiges Ziel zu erreichen? Und dieses langfristige Ziel brauche ich. Gretel: Ja, da sind wir auch wieder komplett im Thema Klarheit und ich habe das Gefühl, eine große Vision stricken, das können viele noch, wie soll mein Traumleben aussehen und so weiter. Aber wenn es dann um den konkreten Schritt dahingeht und dann auch Sachen loslassen und Dinge nicht mehr selber machen und nicht mehr selber kontrollieren, da wird es dann halt echt schwierig. Dan: Als Chefstrategie darf ich sagen, Strategie ist zu wissen, was ich nicht mehr tue. Ja. Und das befreit so ungemein. Aber da muss halt fertig sein. Ich habe letzens auch einen Kunden gehabt, der hat gesagt, Dan, aber das ist ein Geschäftszweig von uns. Also ich meine, da ist auch ein Team dahinter, das läuft. Ich habe gesagt, und brauchst du es für deine Strategie? Ja, jetzt nicht so wirklich. Ja, cool, dann kannst du ja wegmachen. Ja, aber ich gebe doch jetzt nicht einen Geschäftszweig auf. Okay, kein Problem. Dann hast du dann einen Zweig, den musst du komplett bedienen. Der ist komplex. Da hast du Mitarbeiter, da hast du kosten und eigentlich trägt sich der nur auf Null. Ja stimmt, ja dann mach den weg, weil der zieht, du brauchst den für deine langfristige Strategie nicht. Dann hat er einen Tag gebraucht und hat danach gesagt, ja Dan machen wir jetzt, brauchen wir nicht. Richtig. Gretel: Und sag mal, du hast, also ich hab's hier auf meiner Liste stehen und hast ja auch gerade nochmal gesagt, Chefstratege oder Topstratege, Multiunternehmer, Moderator und so weiter. Viele unserer Kundinnen oder meiner Kundinnen haben schon oder struggeln schon in dem Moment, wo sie sich selber als Expertin bezeichnen sollen. Bei dir ist das so top notch, Experte, Chefstratege und so weiter. Und ich weiß aber auch, wenn man deiner Website oder deinen Kanälen glauben darf, dass ja das Thema Impostor oder Selbstzweifel, die jetzt auch völlig unbekannt ist. Dan: Ja, völlig. Gretel: Wie geht das zusammen? Dan: Ich habe dieses Impostor-Game komplett durchgespielt, glaube ich. So, ich stelle mir jeden Tag, stelle ich mir die Frage, was mache ich hier eigentlich? Ich kann das eigentlich überhaupt nicht. Warum mache ich das überhaupt? Aber ist irgendwie ganz cool. Der Punkt Nummer eins. Ich stelle das bei Frauen fest und es stört mich. Ich bin hier ganz ehrlich. Ich habe gerade noch zwei Podcasts mit Frauen, die auf der Pipeline sind. Ich wünsche mir das so sehr. Das sind so geniale Persönlichkeiten, die beiden. Und das zieht sich wie Kaugummi, bis wir diese beiden Podcasts starten können. Ich kann es dir gar nicht sagen. Und das ist was, was mich stört, weil sie sind brillant. Und ich glaube, dass wir einfach, ob das in der Wirtschaft, in der Gesellschaft ist, einfach Frauen aus irgendwelchen Gründen klein halten. Und ich glaube, sie tun das selbst genauso, wie das von Männern kommt. Und aus meiner Persönlichkeit, du kennst mein Motto ist Don't Forget Your Awesome und ich meine das absolut ernst. Wirklich, ich habe bis jetzt noch keine Frau erlebt, wo ich sagen würde, das kann die nicht, was die da anbietet. Ich habe aber 90 Prozent erlebt, die sagen würde, die wissen nicht, dass sie glauben, dass sie das können, was sie da anbieten. Und das muss nicht sein. Wirklich. Es gibt, ich kann das alles nicht. Ich hab das Strategie-Game nicht durchgespielt und ich habe elf Marktführer in eineinhalb Jahren entwickelt. Ich behaupte nicht, der beste Stratege dieser Welt sein zu können und zu wollen. Nein. Aber das, was ich mache, funktioniert verdammt gut. Und das kann ich ja sagen. Wenn ich mich selbstständig mache und darauf reduziere, was ich wirklich will, nicht was ich kann, was ich will und was ich sein will, dann kann ich mich darauf konzentrieren und mich auch nur darauf reduzieren lassen. Wenn du jetzt einen Podcast machst und du willst eine verdammt gute Podcasterin sein und du überlegst dir selbst, das ist dazu notwendig. Ich muss meine Gäste einfach analysieren, was du getan hast, was mich sau ehrt. Vielen Dank dafür. Nummer zwei, ich möchte einfach ein cooles Equipment haben, damit man das hört. Nummer drei, ich möchte, du zählst deine eigene Liste auf und wenn du dir selbst deine eigenen Liste entsprichst, dann ist doch alles super in Ordnung. Jetzt fangen wir aber automatisch so impostertechnisch an zu versuchen zu verstehen was die anderen von uns denken wollen. Und da ein Punkt. Ich habe ein massives Gewichtsproblem seit ich Kind bin. Es geht rauf und runter und rauf und ich kriege das nicht unter Kontrolle. Wenn du mich da draußen siehst, ich werde bei 90 Prozent aller Menschen in die Tüte fett gesteckt. Also in die Schublade. Automatisch, da kann ich gar nichts dazu. Jetzt wenn die mich kennenlernen, dann nehmen die mich vielleicht wieder aus der Schublade raus und packen mich woanders hin. Was ich aber sagen will ist, die tun das doch sowieso. Ich kann doch mit nichts beeinflussen, dass mich ein anderer in irgendeine Schublade steckt. Das kann ich doch niemals beeinflussen. Und deswegen muss ich mich auch gar nicht darauf konzentrieren, was die von das scheiß egal. Ich weiß, was ich kann und was ich möchte. Und wenn ich das so anbieten möchte, ist mein einziges Ziel, Kunden zu finden, die ich damit glücklich machen kann oder Follower zu finden, die ich damit glücklich machen kann. Ich will nicht alle glücklich machen. Habe ich überhaupt kein Interesse daran. Ich will meine Leute glücklich haben und ich will mich glücklich haben. Gretel: Voll. Ja voll. Also ich meine und es ist ja klassischer Sales Satz, the first sales to yourself, also du musst dir das selber, was du gerade gesagt hast, ich habe hier diese Checkliste und wenn die für mich doch cool ist, dann sollte die doch cool sein, aber ja es ist so schwer manchmal und das ist ja auch wieder Unternehmertum zu sagen, und es ist okay, wenn es erstmal in Klammern nur für mich okay ist und nicht für alle und drumherum. Weil ehrlicherweise haben wir für uns selber ja oft schon so hohe Standards, dass wir sicher sein können, wenn wir da unseren Otto drunter machen, dann werden es wahrscheinlich auch super viele andere machen. Dan: Exakt, das gilt auch, wenn du morgens in den Spiegel schaust. Du musst für dich schön sein und für dich dich wohlfühlen und für dich attraktiv und was du da alles auf dieser Liste hast. Ob das andere, ob mich andere hübsch finden, ja, nö. Weil da habe ich das Ideal für gar nicht. Es interessiert mich auch nicht. Du kannst mich nett und du kannst mich sympathisch finden, aber du wirst mich nicht im Idealbild schön finden. Ja, Sorry, kann ich dir nicht erfüllen. Ist okay für mich. Gretel: Und sag mal, von dem Thema losgelöst, wie entscheidest du denn, worauf du Bock hast? Also wenn jetzt, klar, ich glaube, wenn man 25 Podcasts macht oder schon hat, dann ist der 26. und der 27. Eine relativ einfache Geschichte. Aber wenn es jetzt große Sachen sind, die sich verändern, also vielleicht auch ein Thema, das viel deiner Zeit in Anspruch nimmt, vielleicht fürs Anschieben oder so, wie entscheidest du da? Oder gibt es eine Box-Skala? Oder besprichst du das dann mit deiner Frau? Oder wie gehst du mit großen Veränderungen um und ich frage das deswegen, weil das eben für unsere Hörerinnen, die müssen ja nicht in der gleichen Größenordnung Entscheidungen treffen. Aber wenn man einfach sagt, ich lasse jetzt vielleicht irgendwie was los, was ich bisher gemacht habe oder ich fange was Neues an. Wie entscheidest du das? Dan: Ich habe mich hingesetzt und das war eben zu Corona und ich hatte dann zwei Monate, wo ich von dem Gehalt meiner Frau leben musste. In dem Moment war mein Ego dann auch komplett im Keller. Und nachdem ich das wieder eingefangen war, habe ich mich dann hingesetzt und einfach wirklich ganz in Ruhe. Ob das in Wald ist, ob das in irgendeinem Hotellobby ist, das ist in irgendeinem Bar, spielt hier keine Rolle. Ich habe mich hingesetzt und habe einfach mal überlegt, wer bin ich denn echt? Wer will ich denn eigentlich sein in dieser Welt? Ich hab hier alle Möglichkeiten, wer will ich jetzt sein? Spiel mal, wünsch dir was. Und hab mir dann aufgeschrieben, was ich echt überhaupt nicht mag. Weil das war für mich offen gestanden einfacher als zu wissen, was ich mag. Entsprechend hab ich mir das aufgeschrieben und dann hab ich schon ne Liste gehabt, das fiel mir sehr einfach, runterzuschreiben, was ich nicht mag, was ich nicht machen möchte. Und das coole daran ist, ich habe das einfach ins Gegenteil übersetzt. Ich habe das einfach umgedreht jeweils. Und danach wusste ich, ach so, stimmt, das mag ich eigentlich. Also exakt da ist so ein Punkt, da habe ich total Bock drauf. Dann könnte ich ja daraus etwas machen. So, jetzt hat mir mal jemand gesagt, Dan du hast eigentlich so eine geile Radiostimme. Und ich habe gesagt, okay cool, wenn ich so eine Radiostimme habe, dann macht ja Podcast irgendwie Sinn. So, dann habe ich ausprobiert und habe einfach mal so ein ganz billiges Mikro genommen. Wirklich kein Aufwand. Einfach mal testen. Ich bin so ein Riesenfan von, wenn ich was gemacht habe, weiß ich, ob ich es geil finde oder nicht. Wenn ich was perfekt machen möchte, mache ich es wahrscheinlich nie. Und deswegen habe ich einfach mit so einem Billo Mikro angefangen. Da habe ich dann von Leuten das Feedback bekommen, Dan dein Podcast ist voll cool, aber ich höre dich atmen und das macht mich verrückt. Und ich denke, tut mir leid, das war mein Test. Sorry. Und hab dann aber weitergemacht und hab gesagt, cool, jetzt gibt's mal ein schöneres Mikro und dann mach ich den nächsten Schritt und dann mach ich den nächsten Schritt. Und wenn ich keinen Bock mehr hab, lass ich's. Und wenn ich merke, das finde ich aber voll cool, mach ich's einfach weiter. Also ich mach so wirklich so ganz, ganz mini Schritte. So ein mini kleinen Kiesel. Und wenn ich das cool finde und das Wasser schmeiße und da kommt eine Welle, dann wird der Stein ein bisschen größer und dann wird die Welle ein bisschen größer und dann kommt irgendwann mal ein Fels und dann wird das. So arbeite ich eigentlich. Und das ist für mich eine absolut bewährte Strategie, aber ich muss zuerst mich selbst kennenlernen. Wenn ich mich nicht kenne, keine Chance. Dann werde ich immer Dinge tun, die ich opportun tue. Und die Opportunität wegzulassen ist einfach so ein Killer. Plötzlich ist das Leben einfach geil. Gretel: Druckt. Dan: Druckt, ja. Gretel: Ja, ich finde halt auch, was ich vielleicht noch dazu packen würde, ist dieses, wozu mache ich das jetzt eigentlich? Also mache ich das gerade, um was Neues auszuprobieren? Mache ich das gerade, um Geld zu verdienen, mache ich das gerade, um mich als Experte, Expertin zu etablieren oder so. Weil wie du gerade sagst, ich finde der Podcast ist auch so ein super Beispiel. Ja, wenn Leute sagen, ich habe was zu sagen und ich möchte damit raus und die erste Konsequenz ist, ich mache einen eigenen Podcast, obwohl ich vielleicht gerade noch nicht das Geld verdiene, was ich bräuchte, um vernünftig über die Runden zu kommen. Dann würde ich halt immer sagen, genau diese Sachen, über dein Zeug reden, Expertin werden und auch noch Reichweite erhöhen und auch noch verkaufen, versuch doch mal, ob du in fremde Podcasts reinkommst. Ja, da finde ich dann immer so, da auch nochmal zu überlegen, wozu mache ich das und warum mache ich vielleicht was anderes, nicht was zielführender wäre, einfach weil ich da schiss vor habe oder so. Dan: Und jetzt gibt es keine Person da draußen, außer ich selbst, die beurteilen kann, wofür mache ich das gerade. Ich zum Beispiel mache Easter Eggs. Ich liebe Easter Eggs. Easter eggs ist die Idee, wenn man Shrek zum Beispiel anschaut, dann, nein andersrum, wenn man, viel cooler, wenn man Eiskönigin, heißt das Eiskönigin? Disney? Anschaut? Frozen, wenn man Frozen anschaut, dann stellt man dort fest, es gibt eine Stelle, da gibt es eine Party und zu dieser Party kommt Rapunzel und ihr Freund. Die sind dort auf dieser Party eingeladen. Das erkennst du aber nur, wenn du richtig genau hinschaust. Das sind Easter Eggs. Ich liebe Easter Eggs. Bei Shrek sitzt irgendwann mein Pinocchio oben auf so einem Ding drauf, ist es witzig. Und ich baue überall Easter Eggs ein. Auf meiner Webseite befindet sich ein Logo, meins. Da ist so ein Wappen vorne dran. Und ich wollte für mich testen, meine Frau und ich, wir wollen uns ein Familien-Siegel machen lassen von einem Designer. Da stehen unsere Werte drin, das ist das, was uns definiert, dafür wollen wir einen Siegel haben. Ich wollte wissen, will ich das denn auch, wenn das Siegel mal fertig ist, an meinem Logo haben? Also habe ich mir einen Platzhalter dahin gepackt. End of story. Andere Leute sagen, der Dan, der hat da so ein Wappen, der glaubt irgendwie ein König zu sein. Nee, glaubt der nicht. Der testet gerade aus, ob er das für sich cool findet. Und das ist der Punkt. Ich muss niemals jemand anders gefallen und ich muss niemals Dinge tun, die anderen Spaß machen, toll finden oder sonst irgendwas. Ich muss nur dafür sorgen, dass ich das cool finde und wenn ich dann es erreiche, dass das auch andere Leute cool finden, dann sind wir beieinander. Gretel: Ja, das finde ich auch so süß an euren Eheringen von dir und deiner Frau, dass ihr irgendwie Längen- und Breitengrad jeweils, der eine den längsten, der andere… Dan: Das hast du dir gemerkt? Gretel: Na ja, aber hallo. Dan: Wie geil. Gretel: Eingraviert habt einfach, weil es anders ist und weil es zu euch passt und ja, ich fand die Idee super gut. Dan: Genau, ich habe den Breitengrad und meine Frau den LängegGrad eingraviert, weil wie wir heißen wussten wir, das brauchen wir nicht im Ring stehen haben und wenn man beide zusammenbringt, ist es der Ort, wo wir uns kennengelernt haben. Das fanden wir halt geil und deswegen haben wir das in die Ringe reingemacht. Genau. Mein Ring ist auch ein Siegelring und ihr hat einen Diamant. Gretel: Ja und ich finde auch, wie du es gerade gesagt hast, also erstens hast du gesagt, einfach machen. Und das finde ich ist für Unternehmer und Unternehmerin einfach so eine Superpower. Also eigentlich fast alle die ich kenne die Sachen erreichen, Dinge einfach machen. Also dieser Podcast mit jetzt hier 400 irgendwas Folgen, den haben wir gestartet und der heißt Moin um Neun, weil wir einfach 100 Tage jeden Tag um 9 live gegangen sind. Und nach einer Woche bei Facebook und nach einer Woche haben wir uns gedacht, lass mal einen Gast einladen und hatten einen Gast. Und die hat dann gesagt, warum gibt es das nicht als Podcast? Und dann haben wir gesagt, Ja, macht ja total Sinn. Wäre ja total sinnvoll, das auch als Podcast zu haben. Und das, wir haben uns fünf Minuten über ein Jingle ausgetauscht. Wir hatten einfach nur das eingebaute Mikrofon von unseren Laptops und so weiter. Und ich finde, das ist dann so die Qualität. Ja, immer noch mal zu hinterfragen, will ich das jetzt, will ich das weitermachen, bringt mir das noch das, was es mir bringen soll? Aber erst mal loslegen. Dan: Ich habe gestern, gestern war Sonntag und ich, äh, unter uns, ich habe gestern ein bisschen ausgeschlafen. Ich bin 9 Uhr aufgestanden und habe 9 Uhr gesehen, dass schon über 200 Menschen meine Podcasts gehört haben. Ich stehe sonntags morgen auf und habe schon zu 200 Menschen gesprochen und denen Input gegeben. Das ist voll geil für mich. Ich finde das irre cool. Leute weiterbringen, finde ich irre cool, weil mich bringen auch Leute weiter und ich bin unfassbar dankbar dafür. Auch meine Frau, das Sparring, das ich mit ihr habe und das Reflektieren, das ich mit ihr habe, so funktioniert auch dieses Kennenlernen. Ich habe insgesamt sieben Mentoren, die sind nicht dazu da, weil die irgendwas besser können oder besser machen, sondern die helfen mir, mich kennenzulernen und mich besser zu reflektieren. Und das ist für mich ein absolut wichtiger Punkt, Leute in dieser Range, um mich rumzuhaben, damit ich mich noch besser kennenlernen kann und noch besser verstehen kann, was will der Typ eigentlich. Gretel: Und hast du dann, also wie ist das bei dir, wenn du dir Mentoren an die Seite holst? Arbeitest du eher langfristig mit Menschen? Findest du die punktuell? Wie gehst du an das Thema Support Mentorship ran für dich selbst? Ich habe für mich festgestellt, ich habe fast immer die gleiche Mentorin. Ich finde die einfach super, die passt für mich wie Arsch auf Eimer. Von der kann ich eine Menge lernen. Aber es gibt ja auch so Leute, die einfach immer neue Menschen um sich haben und das finde ich einfach super spannend, wie andere das lösen. Dan: Bei mir ist es, ich habe sieben verschiedene Mentoren, die auch unterschiedliche Aspekte und Leben gelebt haben und aus ihren Brillen quasi mich reflektieren können. Und was mir das Allerwichtigste ist bei einem Mentor ist, ich möchte niemand, der mir Feedback gibt. Werd ich jemanden an mir als Beispiel, ich frage jemanden, kannst du mein Mentor sein und mir Feedback geben. Dann wird diese Person jedes Mal in den Feedback-Geben-Modus sein. Das will ich nicht. Dann reflektiere ich nicht, sondern dann wird die Person kreativ, was sie jetzt gerade finden kann. Das brauche ich nicht. Ich brauche Leute, die mit mir sprechen und Dinge wahrnehmen und mit mir über Dinge sprechen, anstatt dass die jetzt kreativ werden, weil sie jetzt ein Feedback hergeben müssen. Und wenn ich das feststelle, dass Leute ein Feedback geben, um ein Feedback zu geben, dann sind die für mich raus. Wenn ich feststelle, die wollen an mir, die wollen mir etwas nahelegen, was ich selbst nicht sehen kann, dann brauche ich die als Mentor. So wähle ich die aus. Und das dauert immer ein bisschen Zeit, auch bis ich die gefunden habe, logischerweise. Und dann irgendwann frage ich die, hey, das ist so wertvoll, das Feedback, also nicht Feedback, sondern diese Reflektion, dass du mir da gibst, können wir das mal öfter machen. Und dann habe ich die dabei. Gretel: Cool. Wir rutschen so langsam Richtung Ende, aber eine Frage habe ich noch, die mir wirklich wichtig ist. Ja, wir müssen noch, du hast ja noch 100 andere Podcasts, wir müssen noch ein paar mal schnacken. Aber eine Frage ist mir wirklich wichtig, weil die mich selber gerade so umtreibt. Und das ist so die Frage, wofür setze ich mich als Unternehmerin ein? Ich finde, mit Unternehmertum und einem gewissen Erfolg und einer gewissen Sichtbarkeit kommt auch eine Verantwortung oder geht eine Verantwortung einher. Und ich finde es schwierig sich da, also das ist ja wieder so ein Findungsprozess, wofür möchte ich mich einsetzen, wofür möchte ich stehen, wo möchte ich vielleicht was spenden oder wie kann ich mich anders einbringen? Wie gehst du an dieses Thema ran? Dan: Das ist das, was ich auch für Firmen mache, genau diese Frage zu beantworten. Wofür sind denn Firmen heute eigentlich da? Und dieses übergeordnete Ziel zu haben, ist eine absolute Befriedigung. Da kannst du dir auch wünsch dir was spielen. Und so mache ich das. Ich habe gesagt, ich bin irgendwann in den Senat der Wirtschaft berufen worden. Imposter hat maximal gekickt, weil ich mir gedacht habe, was wollt ihr denn von mir? Mittlerweile leite ich da eine Kommission da drin und habe da viele tolle Gespräche, ist alles super. Und ich übernehme diese Haltung für mich. Ich möchte die Wirtschaft mit voranbringen. Ich möchte eine der Schlüsselfiguren sein, um diese Wirtschaft voran zu bringen. Ich kann das nicht alleine steuern und ich kann Impulse geben, weil ich bin nicht die Regierung, dann würde ich Dinge echt anders machen, wie sie da draußen gerade passieren. Aber ich kann Impulse liefern und ich glaube, dass diese Impulse schon zu sehr viel coolen Ergebnissen geführt hat. Das ist meine Rolle. Ich bin also dieser Senator, Dan Wirtschaftsstrategie, der nach vorne bringt. Das ist mein Ding. Und du kannst das für dich definieren, indem du einen Zustand dir vorstellst, den du sehen möchtest in der Welt. Und da darfst du alle Mauern, die du um dich rumhaben könntest, wegmachen. Ich rede immer, ich bilde auch Unternehmerinnen und Unternehmer aus in holistischem Denken und Handeln. Und die Idee des Holistischen ist, du kennst dieses Sprichwort von wegen über den Tellerrand rausschauen. Der holistische Ansatz macht den Teller weg. Du hast einfach gar keinen Teller, dann brauchst du den Scheißrand auch nicht. Und was du dazu machst ist, du stellst dir die Frage, du mit deiner Power, die du gerade hast, in zehn Jahren möchtest, was in der Welt verändert haben, möchtest du, dass es 100.000 Frauen gibt, die in die Selbstständigkeit geführt wurden. Das ist dein Ziel. Das ist ein Zustand, den du erreichen möchtest. Und an dem arbeitest du. Dann kannst du dir von da an, da platzierst du einen Leuchtturm nach vorne und von diesem Leuchtturm aus kannst du dir den Weg dann abstecken, was musst du alles dafür tun, um eigentlich dieses Ziel zu erreichen. Und bei mir ist es unter anderem, dass ich Deutschland in die Top 5 in der Digitalisierung bringen möchte, also der digitalsten Nationen. Jetzt haben wir mit der E-Rechnung nächstes Jahr schon einen großen Schritt da getan, weil ab dann wird so Buchhaltung und Co. Irgendwann in zwei, drei Jahren mal automatisiert sein. Das ist schon mal einer der ersten ganz großen Schritte, um so was zu machen. Da passieren noch ganz viele andere. Das ist mein Ding. Ich möchte in diesem Land leben und weiterhin und möchte den Wohlstand haben, den ich gewohnt bin und da auch nichts von hergeben, weil ich finde den ganz geil so. Und dafür arbeite ich. Und das ist total eigennützig und das darfs bei dir auch sein. Das heißt, wenn du pauschal sagst einfach nur 100.000 Frauen in die Selbstständigkeit zu bringen, wird man dir immer die Frage stellen, Warum denn? Wenn du jetzt argumentierst und wirklich auch für dich dich mal hingesetzt hast und verstanden hast, ja, schau mal, das sind brillante Frauen, die wissen das nur nicht. Und wenn ich etwas dazu beitragen kann, dass die sich brillanter wahrnehmen können und verstehen können, dass sie sich nicht als Experten schimpfen müssen, damit sie erfolgreich sein können, sondern damit sie sich irgendwann selbst als Expertinnen fühlen können. Wenn ich da nur einen Funken beitragen kann, dann ist meine Welt gerettet. Und so kannst du da rangehen an das ganze Thema. Gretel: Finde ich sehr, sehr schön. Hätte ich gut schon als Schlusswort stehen lassen können, aber möchte ich irgendwie nicht. Dan: Ja gerne, wir können weiter. Ich habe Zeit. Gretel: Ja, der Podcast geht wie gesagt so im Ende gegen. Wir haben in dem Vorgespräch, was wir vor einigen Wochen schon hatten, hast du die Bezeichnung verwendet, die bei mir seitdem echt Einzug gehalten hat, das druckt oder das druckt nicht. Ja, also wenn der Drucker nicht druckt, wissen alle vielleicht, wie ätzend und nervig das sein kann. Wenn etwas druckt, dann dann druckt es und ist cool und macht Bock, um mal in deiner Sprache zu sprechen, Dan hast du noch ein Learning oder einen Aufruf oder einen Impuls, den du unseren Hörerinnen mitgeben kannst. Ja, genau so druckt wie der Rest dieser Folge. Dan: Tatsächlich einfach auch noch mal ums Abzurunden. Sei keine Expertin. Hab einfach Bock auf das, was du da tust. Du musst keine Expertin sein, weil niemand um dich herum kann einschätzen, ob du's bist oder nicht. Niemand. Gibt keine Chance. Du kannst ein Peer Review machen mit jemandem, der exakt das Gleiche tut wie du. Dann könnt ihr euch austauschen. Aber alle anderen sind dazu nicht in der Lage. Niemand wird jemals beurteilen können, was ich kann. Nie. Außer ich selber. Entsprechend guckt euch einfach selbst an, werdet eure eigenen Expertinnen und alles andere brauchen wir gar nicht. Gretel: Sehr gut. Amen. Vielen, vielen Dank für diese großartigen Insights und Inputs und Impulse. Dan, wir verlinken natürlich alles hier unter dieser Folge. Ihr lieben Hörerinnen da draußen, wenn ihr weitere Fragen habt, entweder ihr kontaktiert Dan selbst oder ihr schreibt uns. Ich leite das sehr gern weiter. Liked diesen Podcast, schickt uns Kommentare, interagiert mit uns, sagt uns, wie ihr die Folge fandet. Ich danke dir sehr für diesen grandiosen Schnack und freue mich auf alle weiteren Schnacks, die da kommen mögen. Dan: Oh ja, gerne. Bis bald. Gretel: Bis bald, ciao!
- Vom Verwirren zum Vertrauen: Warum Konsistenz für dein Business zählt (#452)19.11., 09:0019.11.2024, 09:0000:18:24
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen 🤫 “Veränderung ist verlockend, aber in den ersten Jahren einer Selbstständigkeit ist Konsistenz entscheidend, um Vertrauen aufzubauen.“ Laura spricht darüber, warum Veränderungen im Business nicht immer eine gute Idee sind. Dafür nimmt sie dich mit in ihre drei Unternehmen, die sie mit völlig unterschiedlichen Ausrichtungen betreibt und gleichzeitig immer wieder zur gleichen Erkenntnis kommt: Never change a running system - und wenn es (noch?) nicht läuft, dann lief es vielleicht noch nicht lang genug. Bleib dran, arbeite weiter an deinem Erfolg und wirf nicht nach dem ersten Versuch das Handtuch - oder gar noch 12 Handtücher mehr dazu! Lausche Laura, wenn sie darüber spricht: Warum es durchaus möglich ist eine Balance zwischen Konsistenz und Veränderung im Business zu finden Welche Bedeutung Vertrauen und eine klare Positionierung für die Anzahl deiner Buchungen haben. Hör gleich rein, wenn auch du oft mit dem Gedanken spielst, dein Angebot zu erweitern oder eine Umpositionierung anzustreben, um endlich mehr Kund:innen zu erreichen. In unserer Jahresplanung für 2025 am 19.12.2024 von 10 bis 13 Uhr kümmern wir uns um deinen planbaren Erfolg. Dieses Jahr öffnen wir zum ersten Mal auch für externe Teilnehmerinnen unseren Wissensschatz rund um das Thema Planung: Erhalte Zugang zu unseren bewährten Impulsen, Übersichten und Erfahrungen und lege den Grundstein für dein erfolgreiches, konsistentes Jahr 2025. Transkript: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge hier bei Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Heute mal wieder eine Solo-Folge mit mir, Laura, nachdem wir auch richtig viele tolle Interviews hatten in der letzten Zeit und auch weiterhin viele tolle Interviews machen werden, komme ich heute mit einem super wichtigen Thema die Ecke und zwar mit der Frage, wie viel Veränderung und wie viel Konsistenz braucht ein erfolgreiches Business? Also ich freue mich riesig, weil ich in all meinen Unternehmen, ja das sind drei, dazu unfassbar viele Erfahrungen sammeln durfte und dir gerne heute da drei, vier wirklich wichtige Impulse mitgeben möchte. Vorab aber einmal, heute am 19.11., wo diese Folge erscheint, ist noch genau ein Monat Zeit bis zum 19.12. Und am 19.12. findet bei uns in Smash It ein super, super tolles Event statt, nämlich unsere Jahresplanung 2025. Und zu dieser Jahresplanung möchte ich dich von Herzen einladen, auffordern, ermutigen, dabei zu sein. Denn halbgeplant oder dreiviertelgeplant ist doch schon fast halbgemacht. Also wir treffen uns am 19.12. in einer muckeligen Runde von Selbstständigen und Unternehmerinnen und planen dein neues Jahr 2025 als erfolgreiche Unternehmerin. Und warum Planung auch viel mit Konsistenz und Veränderung zu tun hat, zu dieser Podcast-Folge gehörend, erzähle ich dir im Laufe dieser Folge. Aber erst mal möchte ich dir sagen, wenn du dein Jahr jetzt noch nicht super rund geplant hast, wenn du immer wieder merkst, dass du deine Planung zwar machst, aber dich daran nicht hältst. Wenn du dieses Jahr 2024 vielleicht nicht zu deinen Zielen gekommen bist als Selbstständige, dann vertraue uns und glaube daran, dass eine gut gemachte, gut angeleitete Planung wirklich das mindestens halbe Ding ist. Deswegen mache jetzt mal ganz kurz Pause in dieser Folge. Pause Button gleich und spring rüber zu Instagram. Du findest den Link bei uns hier in den Show Notes in der Folgen Beschreibung oder du gehst einfach rüber und suchst Laura und Gretel drüben bei Instagram. Da wirst du uns finden, Team Laura und Gretel. Und unser Team ist im Hintergrund und sendet dir gerne den Link zu dieser Jahresplanung. Also kannst auch Gretel anschreiben oder mich, wenn du unsere Kontakte hast, ganz wichtig ist, schreib uns an, schick uns das Wort Planung, Ausrufezeichen, und wir zeigen dir, wie über welche Wege du am 19.12. bei unserer Jahresplanungs-Session dabei sein kannst. Wir sind jetzt gerade, wo wir die Folge aufnehmen, noch in der finalen Vorbereitung. Deswegen sage ich dir erstmal nur den Termin save the date, 19.12. Du wirst für einen angenehmen Preis dabei sein können. Du kannst dich einfach nur für diese Planungs-Session einbuchen. Du musst dafür nicht Smashie sein. Und wir freuen uns riesig, in einer tollen Runde diese Planung für dein kommendes Jahr anzugehen. Also, Pause machen, rüber zu Instagram, uns anschreiben, entweder unseren Account Laura und Gretel oder Gretel oder mich, und einfach das Wort Planung rüber schicken. Dann schicken wir dir alle Infos zu, wie du dabei sein kannst. Das ist eine super große Ausnahme. Normalerweise machen wir sowas ja im geschlossenen Rahmen sozusagen für unsere Smashies, aber dieses Jahr haben wir wieder gemerkt, für wie viele Menschen das Thema Planung relevant ist. Deswegen komm dazu. Und jetzt weiter mit der Folge. Also Thema Konsistenz versus Veränderung. Vielleicht sprechen wir als erstes darüber, ich bin ja Psychologin und weiß darum und deswegen bringe ich das als allererstes auf, warum wir überhaupt sprechen über dieses Thema, denn das Thema Veränderung hat immer eine riesige Attraktion, eine riesige Anziehungskraft für ganz, ganz viele von uns Selbstständigen. Noch eine neue Fortbildung, noch eine neue Ausbildung, ein neues Angebot, einen neuen Workshop, einen neuen Kurs entwickeln, eine neue Plattform bespielen. All dies ist für die allermeisten von uns Selbstständigen eine große Verlockung, gerade in unserem schnelllebigen, agilen Umfeld, gerade als Online-Unternehmerin, wo man sich vielleicht fragt, ach, vielleicht mache ich das noch. Ich habe neulich das gesehen, das fand ich so cool, das will ich auch machen. Ich möchte noch Retreats anbieten, ach, so ein Workshop wäre auch schön. Ich möchte mal über ein Webinar launchen und, und, und. Und da sind wir schon mitten in einem Problem und das möchte ich auch direkt so annuncen. Es ist ein ganz großes Problem für uns Selbstständige, wenn wir dieser Versuchung der Veränderung zu stark nachgeben, gerade in den ersten drei bis fünf Jahren unserer Selbstständigkeit. Denn wir brauchen, um uns als Marke wirklich aufzubauen und um Vertrauen zu gewinnen, ganz viel Konsistenz, ganz viel Nicht-Veränderung. Durch sehr viel Veränderung erreichen wir häufig das Gegenteil, nämlich verwirrte Kunden oder verwirrte potenzielle KundInnen. Und, wie wir schon oft gesagt haben, und ich zitiere uns da gerne nochmal, verwirrte KundInnen kaufen nicht. Verwirrte KundInnen sind verwirrt und wissen nicht, was sie bei dir bekommen und wissen nicht, ob es sich lohnt, in dich zu vertrauen und ob du die Expertise mitbringst, dass sie bei dir die Transformation machen oder den Support bekommen, den sie sich wünschen. Ja, ich verstehe darum, dass es attraktiv ist, mit der Veränderung immer wieder neue Sachen zu machen, aber ich möchte an der Stelle dafür eine Lanze brechen, dass wir dieser Verlockung, dieser Versuchung nicht nachgeben. Denn das kann entweder eine Verlockung sein oder es kann auch so eine Art FOMO dahinterstehen, die Angst, was zu verpassen, wenn man nicht ständig was Neues anbietet. Und vielleicht kannst du dir einmal vorstellen, du bist auf einer Party oder du lernst jemanden auf einem Netzwerkevent kennen und diese Person wechselt alle zwei, drei Minuten das Thema und redet erst mit dir darüber und dann kommt ein ganz anderes Thema und du merkst vielleicht, irgendwie kann ich mit der Person gar nicht so richtig tief ins Gespräch kommen, irgendwie bin ich verwirrt, mir wird fast ein bisschen schwindelig und genauso kannst du dir das auch vorstellen mit deinem Angebot. Wenn dein Angebot und deine Positionierung und dein Auftritt sich immer wieder verändert, weil du verschiedene Themen abdecken möchtest, weil du neugierig bist, weil du dich auch gerne fortbildest, All das sind ja wunderschöne Eigenschaften, aber es führt dazu, dass deine, die Audience, die dir folgt, mit der du in Kontakt bist, wie du auf dieser Party ziemlich verwirrt dasteht. Deswegen möchte ich neben dem ersten Punkt, nämlich der Verlockung, der Versuchung, der Veränderung, jetzt zum zweiten Punkt kommt, nämlich möchte ich mit dir über die Macht der Konsistenz sprechen. Und da möchte ich erst mal dir drei ganz persönliche Beispiele geben, von mir aus meinen drei Unternehmen. Das erste Unternehmen, was ich führe, ist das Gretel und Laura, Laura und Gretel Unternehmen, wo ich auch gerade diese Podcast-Folge aufnehme. Und wir haben das schon oft erzählt. Gretel und ich hatten ein Formateverbot. Die ersten drei Jahre haben wir uns ausschließlich um unseren Podcast, unsere Mastermind und unser Coffee Speed Networking gekümmert. Es gab keine anderen Formate mit uns. Du konntest nicht mit uns noch einen Retreat, einen 1 zu 1, ein Webinar, einen Workshop buchen. Gab es nicht. Und das hat dazu geführt, dass wir über drei Jahre hinweg eine ganz treue Zuhörerinnen und Kundinnen und Interessiertenschafft erreichen konnten, die gemerkt haben, hm, Laura und Gretel, die meinen das wohl wirklich ernst. Die kennt sich aus, die haben ihre Programme entwickelt, angepasst, hinterfragt, verbessert und wirklich Step-by-Step aufgebaut und ausgebaut. Was wäre wohl mit unserer Mastermind-Gruppe SMASH IT passiert, wenn wir nach einem halben Jahr gesagt hätten, jetzt machen wir nicht mehr eine Mastermind, jetzt machen wir Webinare oder Retreats. Wir hätten nicht diese Bekanntheit für diese drei Dinge, die wir machen, wie wir sie heute haben. Und das hätte sich negativ auf das Vertrauen in uns ausgewirkt. Jetzt, nach fast vier Jahren, die wir zusammen intensiv arbeiten, haben wir uns für 2025 das erste Mal erlaubt, das Formateverbot ein bisschen aufzumachen und bieten das erste Mal ein Retreat an. Klammer zu, Tür wieder zu, wir bleiben aber dran. Und wir haben in den drei Jahren eben unsere Mastermind auch so sukzessive verbessert, dass wir zum Beispiel uns ein Team aufgebaut haben, dass wir zum Beispiel ganz viele Strukturen auch verändert haben, angepasst haben. Wir haben immer das Motto, machen wir es noch mal zehn Prozent besser. Fragen wir unsere Kunden noch mal, was gefällt ihnen, was nicht, was brauchen sie noch. Und so haben wir das Programm über Jahre hinweg besser gemacht und sind mittlerweile sehr bekannt dafür, was wir anbieten und haben einen großen Vertrauensvorschuss in unserer Community bekommen. Ein Beispiel von Laura und Gretel. Ein zweites Beispiel möchte ich dir nennen von mir als Trainerin. Ich, Laura Roschewitz, bin ja auch Wirtschaftspsychologin und als Trainerin unterwegs in großen Konzernen, in großen, auch im öffentlichen Rundfunk, das ist so ein Steckenpferd von mir, und arbeite dort als Trainerin und Begleiterin für mentale Gesundheit und Resilienz und Stressbewältigung. Das mache ich mittlerweile seit sechs Jahren, glaube ich, und konnte mir durch diese Jahre, wo ich nicht noch angefangen habe, noch rechts und links andere Dinge anzubieten, sondern ein relativ kleines Fenster habe, in dem ich Formate anbiete, mir einen totalen Expertenstatus erarbeiten. Und das hat so weit geführt, dass ich heute, wo ich diese Folge aufnehme, das muss ich jetzt einfach einmal brüh warm teilen, weil ich auch ein bisschen aufgeregt bin, mal wieder. Das ist nicht zum ersten Mal. Zwei Anfragen bekommen habe von TV und Radio. Und zwar von großen Sendungen, ob ich als Expertin dort gerade etwas zur Weltlage, zum Thema Resilienz und Stressbewältigung sagen kann. Also ich musste da gar nicht irgendwie PR-Anfragen machen, sondern die Anfragen kommen zu mir, weil ich jetzt über Jahre hinweg mit diesem Thema sehr konstant Kunden betreue. Zweites Beispiel. Es ist ja eine Situation, die wir uns alle wünschen und für diese Situation müssen wir aber diese Konstanz und diese Konsistenz eben auch an den Tag legen. Das dritte Thema ist, ich habe ja mit meiner lieben Mutter Bettina Roschewitz noch eine Firma zusammen, das Jin Shin Jyutsu Zentrum, was immer keiner aussprechen kann. Und in diesem Zentrum im alternativen Gesundheitsbereich haben wir jetzt seit vier Jahren einen Funnel aufgebaut mit einer Produkttreppe, die identisch ist in den letzten dreieinhalb, vier Jahren. Das heißt, es gibt ein Einsteigerformat, es gibt ein Jahresprogramm, es gibt eine Ausbildung. Und wir haben nicht an dem Jahresprogramm, an der Ausbildung oder an dem Einsteigerformat grundlegend herumgedoktort oder andere Dinge angeboten, sondern über dreieinhalb, vier Jahre diese Formate, Step by Step etabliert, vermarktet, bekannt gemacht und verbessert. Denn der Erfolg kommt mit der Wiederholung. Niemand ist bei einem allerersten Mal so erfolgreich, dass man sagen kann, ach super, jetzt setze ich mich zur Ruhe oder ach super, jetzt läuft das einfach so vor sich hin, jetzt mache ich wieder was anderes, sondern der Erfolg kommt und es ist egal, ob es ein High Ticket 1 zu 1 Angebot ist oder wie für mich als Trainerin ein B2B-Angebot oder ein Funnel, ein Evergreen oder ein Launch Funnel. Alle drei Bereiche kenne ich, alle drei Bereiche habe ich über 3-4 Jahre sukzessive konstant aufgebaut und kann dir sagen, da liegt der Schlüssel. Und ja, ich weiß, manchmal scheint einem das vielleicht langweilig, manchmal scheint einem das vielleicht mürbe oder man denkt, die Menschen wollen noch mal was anderes, aber dazu habe ich eine Frage an dich. Versetz dich mal kurz in die Situation, du möchtest etwas buchen, eine Dienstleistung. Sei es, nehme mal zwei Beispiele, du suchst einen Coach, der dich dabei begleiten soll, mit Stress besser umzugehen. Oder du suchst eine WordPress-Webdesignerin. Guck mal, welches der Beispiele vielleicht gerade für dich besser passt. Und jetzt gehst du in die Recherche und in die Suche und du findest zwei Personen, die dir bei dem Stressthema sagen, sie können dir helfen. Die eine ist eine Allrounderin, eine Generalistin, die deckt die Themen Stress, aber auch die Themen Resilienz, auch die Themen mentale Gesundheit, auch die Themen Neurodiversität und vielleicht auch die Themen Business Aufbau und Hochsensibilität ab. Und vielleicht noch viele andere. Hat mehrere Angebote, du kannst sie auf Stunden buchen in einem großen Paket und sie sagt, wir gehen einfach mal ins Gespräch und schauen, was dir helfen könnte. Du findest vielleicht noch eine zweite Person, die sagt, ich begleite dich raus aus der Stressfalle als Selbstständige. Von Stress zu Gelassenheit, von Stress zu wieder durchatmen können, von Stress zu wiederatmen können, wieder einschlafen können abends. Und alles, was du von der Person siehst, auf ihren Social Media Accounts, auf ihrer Webseite, geht um das Thema, wie komme ich raus aus dem Stress? Jetzt frage ich dich, wem würdest du, wenn es bei dir wirklich akut darum geht, den Stress zu reduzieren, daraus zu kommen, mehr vertrauen? Die allermeisten Menschen, das ist Wissenschaftsstand, Forschung, vertrauen der Person, die konsistent über Jahre im besten Fall, nicht Wochen oder Monate, so schnellebig ist es nicht, am Thema Stress gearbeitet hat, die dazu Blogartikel, Podcasts hat, die vielleicht darüber ein Buch geschrieben hat, was auch immer dich da wirklich berührt, aber eine Person, die wirklich mit dem Thema Stress Expertin ist. Zweites Beispiel. Du suchst eine Webdesignerin. Wieder, du findest zwei Accounts, die du miteinander vergleichst. Die eine sagt, ich arbeite in WordPress mit dem Elementor oder Divi und ich baue dir deine Seite. Ich kann dir einen One-Pager bauen oder eine Seite mit Unterseiten und melde dich bei mir. Das kostet einen One-Pager, das kostet eine Seite mit mehreren Unterseiten oder vielleicht einen Rahmen. Dauer so und so lange. Ich brauche von dir das und das, loslegen zu können, Texte und Bilder. Ich habe Kapazitäten ab dem und dem Termin. Die zweite Person, die du findest, ist eine Person, die sagt, ich bin deine Technikbegleiterin und ich kann dich unterstützen bei Active Campaigns, E-Mail Marketing, Wordpress, Social Media, Canva, bei allem, was du brauchst. Ich kann auch deinen Podcast schneiden. Ich bin deine Technik Queen an deiner Seite. So, wem würdest du mehr vertrauen? Zu wem würdest du gehen, wenn deine Idee gerade ist, von jemandem endlich eine vernünftige, funktionierende, gute Website zu bekommen? Zwei Beispiele, die dir deutlich machen sollen, dass sich Konsistenz und dass sich eben das Dranbleiben an einem Thema sehr, sehr, sehr lohnt. Und ja, vielleicht hast du jetzt einen inneren kleinen Tumult, der sagt, nein, aber die andere, das klingt auch toll, die macht ja alles. Stimmt. Aber wenn wir uns anschauen, wer mit seinem Business wirklich erfolgreich wird und wer auch einen gewissen Ruf hat, einen positiven, sind es doch die Personen, die Konsistenz an den Tag und an den Monaten und an das Jahr gelegt haben und wirklich dran geblieben sind. Deshalb möchte ich heute eine ganz, ganz große Liebe für das Thema Konsistenz aussprechen, denn ich kann es aus meiner eigenen Perspektive aus drei Unternehmen von High Ticket 1 zu 1 über Funnel, Produkttreppe, über B2B Beraterin und Trainerin, die sagen, es zahlt sich aus. Und unsere Neugierde, unsere Lust, Neues zu entdecken, unsere Lust, uns fortzubilden, neue Dinge einzunehmen, die würde ich doch dir wirklich wünschen, dass du die anders auslebst als in deinem Angebot. Ich mach privat super viele unterschiedliche Dinge. Ich hab angefangen, im Chor zu singen, ich reite, ich mach ganz viele unterschiedliche Dinge. Aber in meinem Business gibt es gewisse Regeln. Und da spreche ich wirklich davon, dass es sinnvoll ist, mindestens drei Jahre an einem Angebot zu halten. Und das ist ehrlich gesagt in den vielen hunderten von Gesprächen, die Gretel und ich immer wieder führen, für die allermeisten doch sehr herausfordernd. Die ändern doch sehr sehr häufig ihre Themen. Und da würde ich dich gerne mal so ein bisschen den Finger in die Wunde legen, wie es bei dir aussieht. Bei den allermeisten Vorgespräche, die wir führen, da sagen uns die Menschen, ja, ich habe so vier, fünf verschiedene Angebote. Gestern hatte ich gerade ein Gespräch. Ja, ich habe sieben verschiedene Angebote, weil ich möchte wie auch jeden da abholen. Und das noch mal am Ende dieser Folge, verwirrte Kunden kaufen nicht. Und wenn die nicht wissen, was sie bei dir bekommen, weil deine Kommunikation und Außenwirkung nicht konsistent ist, dann verwirrst du die Menschen und wirst so mit deinem absoluten Fokusthema nicht bekannt werden. Deswegen ein großes Plädoyer für Konsistenz und dran bleiben. Und wenn du magst, schick uns gerne ein Feedback zu dieser Folge. Wie sieht es bei dir aus? Wie viele Angebote hast du? Wie schwer fällt es dir, dran zu bleiben? Bist du vielleicht auch der Typ, ach, noch die Fortbildung, noch das Programm, noch hier, ich mach nochmal das. Oder vielleicht fällt es dir wirklich den Fokus auf ein bis zwei Angebote zu setzen und mit denen wirklich rauszugehen. Wir freuen uns von dir zu hören, spring gerne rüber zu Insta und schreib uns an. Dort findest du den Laura und Gretel-Account oder schreib gerne auch Gretel und mich persönlich an. Und noch mal am Ende der Folge, der kleine Reminder, am 19.12. machen wir unsere legendäre, tolle, große Jahresplanung für 2025. Wenn du dabei sein möchtest, auch wenn du keine Smashie bist, darfst du dabei sein. Wir zeigen dir, wie du dabei sein kannst, wie du das buchen kannst, indem du rüber springst, zu uns, zu Instagram und uns einmal das Wort Planung schickst. Dann kriegst du von uns alle Infos, wie du dabei sein kannst. Das war es für diese Folge. Ich freue mich sehr über Feedback und schicke dir jetzt ganz liebe Grüße und wünsche dir einen schönen Tag bis zur nächsten Folge hier. Ciao, ciao!
- Wie du mit klarer Strategie und authentischen Videos auf YouTube Kunden gewinnst. (#451)12.11., 09:0012.11.2024, 09:0000:33:51
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen "Fokus ist so wichtig. Es reicht nicht, viele Sachen zu starten, wenn du am Ende nichts konsequent durchziehst." In dieser Folge MOIN um NEUN ist Lisa Liebenau zu Gast. Sie ist die Co-Gründerin und Geschäftsführerin von Liebenau Media – einer Firma für Videoproduktion und YouTube-Beratung. „Einfach Lilienhaft“ ist ihr YouTube-Kanal zu Selbstorganisation und Persönlichkeitsentwicklung und „Mama Macht Business“ ein Video-Podcast für selbstständige Mütter rund um Zeitmanagement und Selbstorganisation. Lisa teilt ihre Reise von den Anfängen im Bereich Lettering und Bullet Journals bis hin zur erfolgreichen Neupositionierung als Videoproduzentin und YouTube-Beraterin. Wir sprechen darüber, wie man als Selbstständige den richtigen Moment für eine Umpositionierung erkennt, wie man YouTube erfolgreich als Marketingkanal nutzt und welche Schritte notwendig sind, um Sichtbarkeit und Reichweite aufzubauen. Lisa gibt außerdem wertvolle Tipps, wie man als Unternehmerin in einer immer wandelbaren digitalen Welt die Balance zwischen kreativen Spielräumen und dem notwendigen Fokus bewahren kann. Du erfährst, warum der Glaube an sich selbst der Schlüssel zu langfristigem Erfolg ist und welche kleinen Schritte zu einem erfolgreichen Start auf YouTube führen. Ob für Kreativunternehmen oder andere Branchen – Lisas Einblicke sind inspirierend und praxisnah zugleich. Wenn du wissen möchtest, wie du mit Authentizität und kluger Strategie auf YouTube durchstarten kannst und was es wirklich braucht, um sich als Unternehmerin in einer sich ständig verändernden Welt zu behaupten, dann ist diese Folge ein Muss! Höre jetzt rein und erfahre: Wie Lisa den Übergang von Lettering zu YouTube-Strategien meisterte. Warum der perfekte Start auf YouTube keine Perfektion braucht. Wichtige Erfolgsgeheimnisse für nachhaltige Selbstständigkeit. Was es braucht, um mit Struktur und Mut als Unternehmerin durchzustarten. Viel Spaß beim Zuhören und hol dir die Inspiration für dein Business! Lisas Webseite: https://www.einfach-lilienhaft.de/ und https://liebenau-media.de/ und https://mama-macht-business.de/ Lisas Youtube Kanal: https://www.youtube.com/@mama.macht.business und https://www.youtube.com/@EinfachLilienhaft Lisas Instagram-Account: https://www.instagram.com/einfach_lilienhaft/ Transkript: Gretel: Moin, ahoi und hallo. Schön, dass du reinhörst bei einer neuen Folge Moin um Neun. Bei uns, bei unserem Business-Schnack stellen wir tolle Unternehmerinnen vor und versorgen dich mit Inhalten rund um die Themen Verkaufen und ein starkes Unternehmerinnen-Mindset. Wie gesagt, heute habe ich eine tolle Unternehmerin am Start und das ist die liebe Lisa Liebenau von Einfach Lilienhaft und Host des Podcasts Mama macht Business. Moin Lisa, schön, dass du da bist. Lisa: Ja, hallo, schön, dass ich hier sein darf. Gretel: Lisa, du bist ja jetzt schon seit fünf Jahren oder mehr als fünf Jahren selbstständig. Du hast schon ganz unterschiedliche Sachen gemacht, bist jetzt vor allem Videoproduzentin für Kreativunternehmen und YouTube-Strategin, wenn ich das richtig rausgelesen habe. Hast aber angefangen mit Themen rund ums Bullet Journal, Lettering und so weiter. Wie kam es dazu, dass du heute das machst, was du machst? Lisa: Ja, gleich Butter bei die Fische. Also lettering und bullet journal, das war ursprünglich der Ausgangspunkt, womit ich damals aus der Anstellung in die Selbständigkeit gestartet bin und das lief auch ziemlich gut. Aber relativ schnell kam die Pandemie um die Ecke und hat mir mein Geschäftsmodell so ein bisschen gecrashed, weil ich habe sehr viele Lettering-Workshops gegeben und ich habe wahnsinnig oft auch so Influencer-Formate gemacht. Also Firmen haben Influencer-Events organisiert und ich war dann immer so ein Act, den die dann angeboten gekriegt haben. Und dann habe ich die da beschäftigt und ein bisschen mit Lettering quasi abgeholt. Und das ist natürlich mit der Pandemie alles so ein bisschen zusammengebrochen. Ich habe dann versucht, das Ganze natürlich umzustellen, so wie viele natürlich, und habe das auf online umgesattelt. Das lief auch eine Weile ganz gut und dann muss man sagen, ja, dann nahm das einfach so seinen Lauf, dass es sich irgendwann nicht mehr so richtig gut gemacht hat mit dem Lettering. Und dann habe ich noch ein Kind bekommen vor ein bisschen über drei, also fast drei Jahren ungefähr. Und da kam es dann noch mal zu einem Wandel und letztendlich war das einzige, was ich eigentlich die ganze Zeit immer durch gemacht habe, YouTube. Und das ist eigentlich auch ja so meine Plattform, für die einfach mein Herz schlägt und meinen YouTube-Kanal. Das ist einfach das, was ich total gerne mache. Und deshalb habe ich Anfang diesen Jahres das Ganze so ein bisschen umgedreht und habe das Lettering-Thema gehen lassen und mich komplett jetzt auf YouTube konzentriert und biete jetzt eben auch diese Dienstleistung, die ich sonst nur für mich gemacht habe, jetzt auch für andere an. Gretel: Super, super spannend, weil ich glaube von allen Kundinnen, die wir so haben bei Smash It oder ich auch im 1 zu 1, machen die wenigsten YouTube, weil sie so das Gefühl haben, das ist so ein Berg, so ein riesiges neues Ding. Und ich glaube, da ist auch ganz viel Gefühl von, ich bin jetzt zu spät dafür. Mit YouTube hätte man schon vor x Jahren anfangen müssen. Was kann so ein smoother Start bei YouTube sein und für wen ist es eigentlich richtig dort vor Ort zu sein? Also vor Ort, online. Lisa: Was halt ein großer Vorteil an YouTube ist, den immer viele vergessen oder unterschätzen, YouTube gehört zu Google. Und YouTube wird bei Google prominent eingebunden. Das heißt, wenn jemand etwas recherchiert und zum Beispiel ein bestimmtes Thema sucht, also sagen wir jetzt mal, es sucht jemand einen Coach für Veränderung, ja, als Beispiel, und er gibt das ein und du schaffst es gut bei YouTube mit deinen Videos zu ranken, dann wirst du eben auch in den Google-Suchergebnissen ausgespuckt und das sehr sehr prominent weit oben mit deinen Videos. Und wenn du dich dann natürlich als Experte zeigst in diesen Videos und es schaffst, die Leute dort ein bisschen für dich einzunehmen, einfach authentische Videos produzieren kannst und dich aber als Expertin ausweisen kannst, dann kann das halt ein perfekter Akquisekanal sein. Und deshalb ist es natürlich schön, wenn man erst mal überlegt, wo kann ich die Leute quasi erwischen, wozu sie sich auch wirklich Content angucken würden. Also was sind, das ist das Typische, was sind die Probleme meiner Zielgruppe und wie kann ich da Videocontent zu anbieten. Und einen smoothen Einstieg würde ich dann sagen, dass es einer ist, wenn man einfach mit relativ kleinen Contentformaten startet. Also niemand sagt, dass das die 20 Minuten sein müssen. Das reicht auch, wenn man so drei bis fünf Minuten kurzen Input hat. Lieber kurze Videoformate kreieren und dann aber regelmäßig Content anbieten und damit eben eine Sichtbarkeit aufbauen. Gretel: Und das ist immer cool, wenn man in so einem Podcast Fragen stellen kann, die einen selber total bewegen. Was würdest du denn sagen, wie hübsch muss der Content auf Social oder auf YouTube sein? Weil ganz oft können wir uns als Selbstständige im Perfektionismus ertränken und nun ist ja YouTube aber eine Video-Plattform. Muss das wirklich auch alles cool geschnitten sein und muss das alles perfekt sein oder was sind da deine Erfahrungen? Lisa: Also der Wandel geht gerade wieder zurück vom Perfekten zum völlig authentischen ungeschnittenen also viele sind auch enttäuscht, wenn es Schnitte gibt man muss sich schon fast entschuldigen, wenn man schneidet. Das kommt natürlich immer ein bisschen drauf an, was man da anbietet. Wir sind ja jetzt nicht unterwegs, um da ich sag mal so diese Alltags Vlogs anzubieten und zu sagen guckt mal hier könnt ihr ein bisschen was aus meinem Leben sehen und wir sind auch nicht unterwegs, großer Influencer zu werden, sondern wir sind unterwegs, da unser Angebot eben sichtbar zu machen. Das heißt auch kleinformatigere Kanäle mit einer treuen Zielgruppe sind ja sehr, sehr valide und hilfreich für die eigene Vermarktung. Und da ist es, glaube ich, viel, viel mehr wert, wenn du es schaffst, authentisch Videos zu drehen und selbst wenn die aus deinem Arbeitszimmer sind, so wie wir es jetzt machen, mit der Webcam aufgenommen, die, by the way, auch eine ziemlich gute Qualität mittlerweile hat. Also für meinen Podcast nutze ich ja auch diese Aufnahmen, die Qualität ist super. Man sollte so ein paar Basics einfach beachten, um jetzt den typischen YouTube-Zuschauer nicht zu vergraulen. Und das ist, dass man im Querformat postet. Ich sehe ab und zu mal Leute, die denken, wir machen einfach das Hochformat auch in YouTube. Ne, das funktioniert nicht. Also es gibt zwar YouTube Shorts, da kann man genauso Reels auch sozusagen zweitverwerten, das ist ein Hochformat. Aber das normale Longform-Video, wie wir es auf YouTube kennen, das bitte im Querformat posten, damit niemand enttäuscht ist, wenn er das anklickt. Und dann darauf achten, dass man einen guten Ton hat, das ist schon wirklich entscheidend. Und wenn man dann noch ein bisschen Licht hat und da kann man entweder darauf setzen, dass man eben Tageslicht nutzt zum Drehen oder dann eben vielleicht ein Ringlicht hat, das einen einfach ein bisschen angenehm ausleuchtet. Und das sind so zwei Basics, die eigentlich entscheidend sind. Weniger entscheidend ist, ob du den perfekt aufgeräumten Hintergrund hast oder ein tolles Setup oder so. Also Licht und Ton sind sehr ausschlaggebend, um einfach Lust aufs Konsumieren zu machen und einen gewissen Standard zu erfüllen. Und bei der Kamera muss man sagen, nimm einfach dein Handy. Das reicht völlig aus. Gretel: Cool. Also kann man einfach mal starten und mal gucken, sich einen Account anlegen und so weiter. Und du hast auch schon gerade gesagt, YouTube und Google gehören ja zusammen. Brauche ich dann eigentlich, um auf YouTube zu starten, auch so Wissen über SEO und Keywords und Tags und wie ich sozusagen nach oben ranke? Oder wie funktioniert das? Gibt es einen bösen Algorithmus wie auf Instagram, wo wir alle nicht wissen, was der eigentlich wirklich macht. Aber wir reden alle davon. Wie ist das auf YouTube? Lisa: Den gibt es da auch. Ja, und ich würde sagen, also meine, meine Erfahrung zeigt eigentlich, dass man fängt eigentlich immer erst mal an und das ist eigentlich auch zu empfehlen, einfach auch gar nicht so sehr darum schären, sondern erstmal Content produzieren und irgendwann, wenn man jetzt so die ersten 20, 25 Videos gepostet hat, sieht man erst mal, habe ich überhaupt Bock auf die Plattform, habe ich es überhaupt geschafft, 20 Videos zu produzieren und dann schaue ich mir mal an, was davon lief denn gut, was war denn gut geklickt, warum könnte das geklickt sein. Und im nächsten Schritt ist es dann meistens so und das ist eben der Punkt, wo eben die Leute auch zu mir kommen und dann eben meistens strategische Unterstützung brauchen, sich dann anzuschauen, ok wie mache ich jetzt aus meinem Content eben Formate die tatsächlich auch gefragt sind, wonach wird eigentlich gesucht und dann dreh ich das natürlich wieder um und gucke natürlich auch auf YouTube nach SEO. YouTube SEO und Google SEO funktionieren unterschiedlich, sie sind aber miteinander verwandt und ich muss mir schon, wenn ich dann das ernsthaft betreiben will und da einfach noch mehr Reichweite haben will, muss ich mich einfach damit befassen, wie ich meine Videos optimiere. Das fängt aber häufig schon dabei an, dass es ein gutes Vorschaubild braucht. Also das ist eigentlich die Hauptwährung auf YouTube neben SEO an sich. Man muss es schaffen, gute Bilder zu kreieren, die Leute dazu animieren, draufzuklicken. Und das ist etwas, was erfahrungsgemäß gerade uns Experten, die Marketing für ihre Brand betreiben wollen, manchmal ein bisschen schwer fällt. Wir nehmen dann irgendwelche Standardfotos, die sehr ordentlich aussehen. Wir sehen toll darauf aus und nutzen die dann als Thumbnail. Kann man machen, bringt aber meistens nicht so viel Begeisterung. Also man muss bei dem Thumbnail schon ein bisschen gucken, dass man es schafft, einfach so einen Klickreiz auszulösen. Die Leute müssen einfach auf dieses Video klicken, sonst werden sie deine Inhalte nicht konsumieren, weil das ist eben nicht wie auf Instagram, dass einfach irgendwas losläuft im Feed, was so reingespült wird, sondern du musst es schaffen, dass der Nutzer sich für dein Video entscheidet, neben den anderen, die drum herumfliegen. Und dann weitergehend zu sagen, okay, wie kann jetzt ein guter Titel aussehen, der wirklich auch gesucht wird? Welche Tags nutze ich? Das ist genau das Gleiche. Wie kann ich die Video-Beschreibung optimieren und da sozusagen für meinen Content noch mehr tun? Gretel: Und sag mal, was ich so unternehmerisch auch immer spannend finde oder eine Frage, die ich mir auch immer mal stelle, ist so, wie viel müssen wir uns eigentlich weiterbilden in unserem Expertinnenbereich? Also bei mir ist ja so, ja ich kann verkaufen, ja ich habe das jetzt auch schon vielen Leuten beigebracht, aber ich kriege auch immer wieder die Frage, was sind denn die Trends heute und wie verkauft man heute und was verändert sich und so weiter. Und das ist ja in so einem technischen Bereich wie deinem auf einer Plattform, die sich sehr viel wahrscheinlich auch verändert, noch mal eine größere Frage. Also hast du da irgendwie manchmal so FOMO, dass du den Anschluss verpasst oder bildest du dich wirklich regelmäßig in dem Bereich auch fort oder bleibst du einfach dran, indem du es selber ganz stark nutzt? Wie machst du das? Lisa: Genau, also wir haben das jetzt bei uns auch so ein bisschen neu aufgestellt. Wie gesagt, ich bin aus dieser Lettering Schiene rüber in diese Videoproduktionsschiene. Wir haben also auch jetzt dieses Jahr noch eine Firma gegründet, eine GmbH, die sich wirklich auf diese Videoproduktion und diese YouTube-Beratung konzentriert und Einfach Lilienhaft und Mama macht Business, also YouTube-Kanal und Podcast, sind eigentlich meine beiden Feldstudien sozusagen. Also an diesen beiden Feldstudien teste ich immer wieder Sachen, die ich natürlich auch anderen zeige und ich bleibe natürlich damit auch am Zahn der Zeit. Ich weiß einfach, was ist gerade los. Also zum Beispiel gab es dieses Jahr auch dieses Feature mit den Thumbnails, dass man immer drei Thumbnails parallel testen kann. Das ist etwas, was einen enormen Fortschritt gebracht hat für Leute, die eben nicht so gut sind, in sowas zu gestalten. Und da teste ich dann natürlich selber auch ganz viel aus, damit ich dieses Wissen dann natürlich weitergeben kann. Gretel: Und jetzt hast du auch gerade gesagt, es gibt Mama macht Business, es gibt Einfach Lilienhaft, es gibt diese GmbH. Wie die heißt, weiß ich gar nicht. Heißt die auch Einfach Lilienhaft? Lisa: Die heißt Liebenau Media. Gretel: Liebenau Media. Wer steckt alles noch dahinter? Du bist die Frontfrau auf jeden Fall, du bist das Gesicht davon. Wen gibt es noch in deinem Team? Wer ist wir? Lisa: Ja, mein Team-Mate ist mein Mann. Und wir haben sozusagen diese Firma zusammen. Wir haben aber schon lange Zeit zusammen gearbeitet. Also mein Mann ist für die ganze technische Schiene verantwortlich. Der schneidet auch alle Videos, macht ganz viel Videoschnitt eben und klärt aber auch diese ganzen Fragen, wo lässt man die ganzen Videos überhaupt, wie bereiten wir die Server so vor, dass die überhaupt diese ganze Videolast ertragen, weil das ist häufig auch etwas, was viele gar nicht bedenken. Videos sind einfach auch enorm viel Speicherplatz. Das muss alles irgendwo hin und da zählt eben ganz viel auch immer, so einen optimalen Workflow zu finden, damit man eben weiß, okay, die Speicherplatte ist jetzt leer. Ich habe überhaupt den Platz, das darauf zu legen. Ich kann das irgendwo hinlegen, wo ich es dann weiter bearbeiten kann. Und um all das kümmert sich mein Mann, genauso wie die perfekten Kameras und so weiter. Und ich bin, wie du das schon sagst, die Frontfrau. Ich mache quasi Akquise, Strategie und Social Media. Genau. Und das ist sozusagen die Kombination. Wir haben noch einen Cutter mit an Bord, der sozusagen momentan den Podcast schneidet, weil das tatsächlich immer noch mal so ein bisschen Zusatzaufwand ist. Den haben wir sozusagen ausgelagert. So sieht das momentan bei uns aus. Gretel: Cool. Und die GmbH habt ihr gegründet, weil es einfach steuerlich sinnvoll war, weil es haftungsmäßig irgendwelche Fragen gibt. Ich habe so das Gefühl und wir sind tatsächlich auch gerade in dem Prozess eine GmbH- und Holding-Struktur aufzubauen und so weiter. Ich habe so ein bisschen das Gefühl, man kommt an den Punkt, da ist es einfach sinnvoll und oder man denkt sich so, warum habe ich das eigentlich noch nicht viel früher gemacht, das ist ja total gut. Ist das bei dir, ist das Thema erst aufgekommen, als dein Mann sozusagen mit eingestiegen ist oder was waren bei euch die Beweggründe dafür, eine GmbH zu gründen? Oder seid ihr dadurch irgendwie, also hast du das Gefühl, man kommt professioneller rüber, wenn man mit Unternehmen arbeitet oder was war so der Hintergrund, eine GmbH zu gründen? Lisa: Also zum einen war das natürlich auch dieses, dass man einfach zusammen auch daran arbeitet und das ist natürlich ein Einzelunternehmen, ist halt ein Einzelunternehmen, das bin halt ich gewesen. Und wir wollten das schon lange zusammenfassen, haben das aber immer nicht gemacht und haben dann irgendwann jetzt letztes Jahr gesagt, okay, also wenn, dann müssen wir es jetzt mal ummodeln und diesen Gang jetzt gehen. Das ist natürlich viel Aufwand und kostet einfach auch viel und hat aber auch den Vorteil, das hast du ja selber schon angesprochen, dass es natürlich haftungsbeschränkt ist. Gerade bei dem Thema Videoproduktion ist es eben auch schön, dass man einfach ein bisschen mehr Abkopplung von seinem Privatvermögen sozusagen hat. Und das waren so ein paar Beweggründe. Diese Professionalisierung ist sicherlich der nächste Punkt, dass man einfach sagt, ja gut, wenn man es jetzt macht, dann macht man es jetzt richtig und gründet jetzt eben diese GmbH zusammen und macht jetzt nicht eine GBR. Kann man natürlich auch machen. Da gibt es, also ich bin da immer gar nicht so festgefahren. Manche haben da irgendwie so bestimmte Definitionen in ihrem Kopf. Vielleicht bin ich da auch aus einer anderen Welt. Ich denke da nicht so sehr in Zahlen oder Format von Unternehmen. Aber ja, also es ist auf jeden Fall jetzt schon eine Professionalisierung, die wir da einfach vorgenommen haben und war einfach so der folgerichtige Schritt, das jetzt einfach mal zu machen. Gretel: Ja, cool. Und wenn wir noch mal ein paar Schritte zurückgehen, du hast ja auch gerade gesagt, also ihr habt euch das letztes Jahr dann überlegt, du hast dieses Jahr im Mai ein Video veröffentlicht auf YouTube, wo du auch über deine Umpositionierung redest und gesagt hast, also das Lettering, das kommt jetzt raus und ich fokussiere mich jetzt auf einen anderen Bereich und so weiter. Woher weißt du oder wusstest du, jetzt ist Zeit für eine Umpositionierung? Wie lange bist du mit dem Gedanken schwanger gegangen? War das so eine Ad-hoc-Entscheidung oder hast du irgendwann gesagt, boah, jetzt schleppe ich das schon seit Monaten mit mir her, irgendwas muss sich ändern? Wie bist du den Prozess angegangen? Lisa: Ja, ich habe das selber gemerkt, dass ich mich mit diesem Lettering irgendwann nicht mehr so richtig identifizieren konnte. Das war sicherlich auch dadurch, dass ich dann Mutter geworden bin und einfach jetzt auch nicht mehr so viel Kreativzeit für mich hatte und dann jetzt ständig mit Stift in der Hand rumsaß und was gemalt habe, sondern ich habe halt irgendwie einen anderen Fokus gehabt. Und ich bin schon immer jemand, der sehr analytisch ist. Ich arbeite sehr gerne so strategisch und mag das auch an YouTube, dass das strategisch sehr gut zu verstehen ist. Also, dass man da eben klare Zahlen hat und nicht so im Dunkeln tappt und eigentlich auch relativ gut sehen kann, an welcher Stellschraube muss ich jetzt stellen, damit ich etwas verändern kann. Und mit dem Lettering, ich habe das früher schon immer so ein bisschen gesagt, ich habe das zwar gemacht, ich war jetzt aber nie jemand, der jetzt irgendwie besonders außergewöhnliche Sachen gemacht hat oder so. Das war halt mein Business sozusagen und ich habe halt meine Workshops gegeben und irgendwann hatte ich den 50. Workshop gegeben und mir werden Sachen dann irgendwann auch langweilig. Also wenn ich dann immer wieder das Gleiche habe und das ist ja das Schöne, was du gerade ja auch angesprochen, bei YouTube verändert sich halt auch immer wieder was. Also die Plattform ist ja nicht wie vor fünf Jahren, sondern da ist stetiger Wandel. Und das Lettering-Thema, da habe ich dann letztes Jahr, Ende letzten Jahres gemerkt, okay, nee, das ist es nicht mehr, denn ich hatte ein konkretes Angebot für ein Buch, was ich zum Thema hätte schreiben können und hatte das auch gepitcht und das wäre vielleicht auch ganz gut gelaufen und ich habe aber in diesem Pitch dann auch gemerkt, ne, also wenn ich das jetzt mache, dann positioniere ich mich wieder fürs Lettering, dabei will ich davon ja einfach mehr und mehr weg. Ich kann das jetzt nicht machen. Also ich kann das zwar fachlich und hier ein ganzes Buch über Lettering schreiben, aber was mache ich dann am Ende damit? Dann hänge ich da zwei Jahre in dieser Vertriebsschleife von diesem Buch und muss das ja auch an die Frau, an den Mann bringen und kann mich gar nicht mit dem Thema positionieren, was mir eigentlich gerade viel mehr liegt und was mich einfach viel mehr begeistert. Und deshalb habe ich das Ende des Jahres ziehen lassen, habe es dann auch von meinen Kanälen gestrichen und es auch gar nicht mehr angeboten und damit habe ich mich einfach schon so viel besser gefühlt, dass ich einfach gemerkt habe, okay, das ist der richtige Weg. Und dann bin ich in den nächsten Monaten auch mit Hilfe eines Coachings mehr und mehr zu dem Kern gekommen, okay, wie kann es jetzt genau aussehen, wenn Platz für Neues ist, wie fülle ich das jetzt quasi mit allen anderen Dingen? Und das hat mir jetzt auch wieder geholfen, so ein bisschen mehr Fokus reinzukriegen, weil in den letzten Jahren ist schon ziemlich viel bunt nebeneinander hergelaufen. Und das ist für mich als Person ein bisschen schwierig. Also ich brauche schon meinen Fokus. Gretel: Ja, Fokus, immer gut. Wir lieben Fokus. Jetzt hast du gerade gesagt, okay, das mit dem Lettering hat dann aufgehört oder du wolltest damit aufhören, du hast dir einen Business-Coach gesucht. Wonach hast du den ausgesucht? Weil ich finde auch immer, ich bin so ein ganz loyaler Mensch. Ich habe eine ganz tolle Business Coachin, weil immer ich was habe, kann ich zum Glück noch zu der und ich liebe sie wirklich sehr. Und es kommt aber öfter mal die Frage, wo findest du jemanden? Ich habe manchmal auch so ein bisschen Fomo. Ich habe das Gefühl, alle gehen sie irgendwie und suchen sich einen Amerikaner oder Australier oder so. Das gehört irgendwie zum guten Ton. Wie bist du an die Sache rangegangen, einen Business Coach oder eine Coachin zu finden, die zu dir passt? Lisa: Also ich habe die Coachin selbst schon ewig in meinem Netzwerk gehabt und schon verfolgt und einfach immer wieder konsumiert. Und an dem Punkt, wo ich jemanden brauchte, habe ich halt am ehesten an sie gedacht, weil mir klar war, dass sie die richtige Sprache spricht für mich. Also jeder hat ja irgendwie so einen unterschiedlichen Punkt, wo er so gerne gepackt wird oder wie er gut arbeiten kann. Und bei ihr, sie hat es halt geschafft in ihrem eigenen Marketing das eben auch so aufzubauen, dass man eben auch immer gemerkt hat, wie das wäre, mit ihr ein Coaching zu machen. Und dadurch konnte ich einfach darauf vertrauen, dass ich jetzt, wenn ich kaufe, das bekommen werde, was ich da auch erwarte. Und ich bin niemand, der gerne in sowas investiert, weil ich immer denke, ich kriege das schon irgendwie hin. Nicht, weil ich denke, niemand anderes kann das sozusagen, sondern ich denke immer, ich muss das doch irgendwie selber hin kriegen. Und da war aber der Punkt, dass ich wusste, nee, ich brauch da jetzt jemand an meiner Seite und das muss jetzt die sein. Aber das war, wie gesagt, wenn wir jetzt auch so drüber nachdenken, was funktioniert halt gut, so dieses stete präsent sein und immer wieder einfach in der Erinnerung bleiben und wenn man dann jemanden braucht, zu wissen, okay, die kenne ich doch, die ist vielleicht gut für mich. Gretel: Ja, absolut. Mein Mann hat damals auch zu mir gesagt, warum buchst du ein Business-Coach? Du bist doch Business-Coach. Was soll dir denn jetzt jemand beibringen über das Verkaufen oder wie du ein Business aufbaust? Und ich finde da wäre dann auch zu sagen, hey, das mag sein, aber wir haben alle unsere blinden Flecken, wir haben alle unsere Sachen, die wir nicht so gerne machen und die habe ich definitiv auch. Und ich brauche einfach jemanden, der mir das einfach mal vor den Latz knallt. Also ich brauch's da sehr direkt und genau könnten wir das alles irgendwie selber vielleicht, aber wir haben ja auch nur so eine begrenzte Energie und wir wollen ja auch gar nicht alles mehr selber machen. Das ist ja auch wieder unternehmerisches Denken, voranzukommen und sich zu überlegen, okay, aber kann es auch einfacher gehen. Mein Coach hat immer gesagt, can I throw money at a problem? Also kann ich einfach Geld drauf werfen und das irgendwie lösen? Das hört sich jetzt erstmal sehr amerikanisch an, aber die Frage ist einfach, müssen wir alles selber machen oder können wir auch ein Supportsystem uns aufbauen, das uns unterstützt? Und das fand ich immer super hilfreich, den Gedanken. Lisa: Ja, ja, genau. Also völlig richtig. Also bei dem Podcast zum Beispiel habe ich dann auch gesehen, okay, wenn ich den jetzt selber schneide oder mein Mann den schneidet, dann brauchen wir da so und so viel Zeit, wir immer mit unserem Perfektionsanspruch, was diese Dinger angeht. Nee, wir lagern das jetzt aus, fertig. Wir haben das Money auf ihn geworfen sozusagen und dann gucken wir, dass wir irgendwie hinterherkommen. Ja und das war genauso auch eine Entscheidung auch zu sagen, okay der Podcast ist sozusagen zum jetzigen Zeitpunkt nichts, was mir Geld bringt, aber ich glaube ganz fest daran, dass es das tun wird und so lange investiere ich, weil ich einfach weiß, dass es gut werden wird. Gretel: Absolut. Und sag mal, du hast ja gerade auch schon gesagt, du hast diesen Coach gesehen und hat gesehen, ey, die passt zu mir, die Art, wie sie redet gefällt mir, ihr Marketing gefällt mir. Ich glaube, dass sie die Ziele oder dass ich meine Ziele mit ihr erreichen kann. Ich weiß, wofür sie steht. Frage ich mich natürlich, wofür stehst du denn, liebe Lisa? Was bekommt man, wenn man mit ihr arbeitet? Wie tickst du? Lisa: Ja, was immer viele über mich sagen, ist, dass ich sehr strukturiert arbeite und sehr direkt bin. Das ist auch etwas, was ich im privaten Umfeld oft höre, manchmal vielleicht auch nicht so einfach ist, aber im beruflichen Umfeld ist das sehr von Vorteil, weil ich natürlich, wie du das jetzt auch gerade gesagt hast, ich rede eigentlich nicht lange um den Brei herum. Wenn irgendein Problem klar ist, dann sehe ich das und dann versuche ich das mit der Kundin oder dem Kunden auch direkt anzugehen, weil ich möchte ja, dass sich das am Ende auch auszahlt für uns beide, dass die Person natürlich auch vorankommt. Ich bin total pragmatisch. Ich bin immer jemand, der aufs Ziel ausgerichtet ist. Ich bin auch jemand, mit dem kann man gut quatschen. Aber ich komme auch immer wieder schnell zurück zum Kern, weil ich einfach weiß, worum es geht und bin sehr klar darauf ausgerichtet, was jetzt hier das Ziel ist. Und ja, das ist, glaube ich, so mein USP, wenn man das so sagen will. Also direkt pragmatisch und trotzdem strategisch. Also ich bin auch jemand, ich bin einfach ein analytischer Kopf und kann das aber auch gut erklären, wie ich zu diesen Ideen komme und das dann quasi auch umsetze mit den Leuten. Gretel: Und du hast ja gesagt, also du bist jetzt ungefähr fünf Jahre selbstständig und du hast irgendwo geschrieben, du hast alles ausprobiert in der Zeit. Workshops, Online-Formate, Guides, physische Produkte. Du weißt, was gut ist und was nicht so gut funktioniert für dich. Wie würdest du den Wert einschätzen von einfach mal ausprobieren versus fokussiert, was durchziehen? Weißt du, was ich meine? Also, weil wir sagen ganz oft unseren Kundinnen, such dir was raus, bleib dran, zieh das erst mal durch. Wir hatten selber, Laura und ich, so ein neue Formateverbot für lange Zeit. Also wir machen nächstes Jahr ein Retreat, aber vorher haben wir gesagt, es ist Smash it, es ist Moin um Neun, es ist das Coffee Speed Networking. Und all die tollen Ideen, die wir noch hatten, die stehen immer noch irgendwo bei uns in Notion, aber die haben es halt noch nicht ans Licht der Welt geschafft, weil wir gesagt schon Fokus macht so viel Sinn. Und ich sehe aber auch bei dir, du hast so viel ausprobiert, das ist ja auch wieder cool. Also wo ist da der Sweet Spot? Lisa: Ja vielleicht sollten wir uns zusammen tun, weil Ich glaube, das ist tatsächlich gut, wenn man einen Counterpart hat. Ich hab den natürlich auch mit meinem Mann. Wir sind ja auch immer im Austausch. Aber in gewisser Weise lässt er mir natürlich auch meinen Freiraum, Sachen auszuprobieren. Und insbesondere in den letzten Jahren habe ich natürlich auch vieles ausprobiert. Da habe ich mir dann auch nicht reinquatschen lassen. Das habe ich auch einfach getestet und bei mir ist schon ein Punkt, ich bin sehr ungeduldig und ich probiere Sachen zwar aus, Ausdauer habe ich aber nur dann, wenn sich ab einem bestimmten Punkt abzeichnet, dass das fliegen könnte. Wenn ich da merke, okay, nee, das ist hier so eine Sache, die eher nach unten zeigt, dann habe ich da einfach schnell keine Lust mehr drauf. Das ist kein guter Punkt, ist aber bei mir der Grund, warum ich oft auch umswitche, wenn ich einfach nach einer gewissen Zeit spüre, da lohnt es sich jetzt nicht zu investieren. Könnte ich aber sicherlich jemanden gebrauchen, der vielleicht mal sagt, Halt durch, halt durch, es wird sich auszahlen. Genau. Gretel: Ja, genau, ich finde es spannend. Es gibt ja auch diese diese Memes dazu oder diese diese Gifs oder so oder irgendwelche Bilder, wo man halt so sagt, OK, ja, ich gebe jetzt auf, weißt du und hinter der nächsten Kurve wäre das Ziel gewesen. Das finde ich immer so spannend, dass wir das als Unternehmerin auch einfach nicht wissen können, ob es jetzt hinter der nächsten Kurve ist oder hinter der tausendsten Kurve. Und da ist manchmal so ein Blick von außen an auch ganz gut, wenn dir jemand sagt, jetzt bleib noch mal dran, jetzt wäre gut. Das sehen wir ganz oft auch so in Launches. Aber am Ende des Tages triffst du ja die Entscheidung. Lisa: Das stimmt, aber wir hatten letztens diese Diskussion, es gibt ja jetzt immer so diese Bewertung, ob jemand grit hat. Das ist ja so der neueste Shit. Wir sagen immer gritty. Ist jemand gritty? Also hält jemand lange durch und wie bringen wir unseren Kindern Grittiness bei? Gretel: Das ist mir neu, aber das wird sich spannend. Lisa: Ja, na wie schaffen wir so eine Art Durchhaltevermögen? Also in dieser schnellliebigen Welt, wir sind alle immer schnell beim Nächsten und genau das, was ich jetzt selber von mir gerade beschrieben habe, erweckt natürlich schnell den Eindruck, dass man schnell springt, wechselt, keine Ausdauer hat. Gleichzeitig bin ich aber auch jemand, der seit sechs Jahren einen YouTube-Kanal bespielt, klar, auch mit Pausen, aber immer wieder da zurückkommt, der einfach auch präsent ist auf Social Media seit sechs Jahren. Also da ist ja schon die Ausdauer da und dann aber auch zu sagen, ja gut, es gibt so ein paar Grundkonstanten, aber ein paar Sachen lasse ich mir als Spielbein sozusagen. Also ich habe so einen Standbein und so ein Spielbein. Und mein Spielbein das tobt bei mir halt manchmal sehr, sehr wild und muss aber dann auch ausgelebt werden. Sonst, weißt du, ich sag mir auch ganz oft, ich hab mich ja nicht selbstständig gemacht, mich jetzt wieder in diesen starren Konstrukten, die mir irgendjemand anderes vorschreibt, so nach dem Motto. So fühlt sich das dann für mich manchmal an, als ob mir jemand anderes sagt, was ich machen soll. Nee, und da hat dann mein inneres Kind manchmal das Bedürfnis zu sagen, ne, wir machen das jetzt anders. Wir machen nicht das mit den Fähnchen. Gretel: Ja, verstehe ich. Und wie ist das? Also ich finde es super cool einfach auch zu hören, wie du das machst, wie du da rangehst, Standbein, Spielbein finde ich auch super clever. Wie ist das denn bei euch im Unternehmen? Du hast gesagt, du bist mit deinem Mann zusammen. Wer trifft da die Entscheidung, was Strategie angeht? Ich meine, du bist näher dran am Markt, du bist wie gesagt das Gesicht, du bist diejenige, die es nach außen umsetzt. Habt ihr regelmäßige Strategiesessions oder besprecht ihr das am Abendbrotstisch und du bringst es mit und sagst, also das sollten wir jetzt mal ausprobieren und dann guckt ihr zusammen, ob das zum Spielbein oder zum Standbein gehört. Wie trennt ihr auch Familie und Job voneinander oder braucht es das gar nicht? Lisa: Doch, das braucht es unbedingt, aber wir sind da relativ direkt auch miteinander. Das heißt, wenn einer keine Lust hat, über Business zu reden, sagen wir es dem anderen auch einfach. Und ansonsten passiert vieles auch einfach zwischendurch auf Zuruf. Also unser Kind geht in die Kita und in der Zeit, in der es in der Kita ist, haben wir natürlich Zeit fürs Business. Wir haben aber auch noch drumherum verschiedene Möglichkeiten, wo dann einer natürlich sagt, ich gehe jetzt raus mit ihm und du kannst was machen oder abends eben noch. Und ja, das ist natürlich auf der einen Seite so Fluch und Segen zugleich. Man kann immer besprechen, aber man braucht eben auch diese Ruhe. Und wir versuchen da einfach auf uns selber jeweils zu achten und zu wissen, okay, oder zu sagen, auch wenn es jetzt gerade nicht geht. Und in der Regel ist es schon so, dass mein Mann eigentlich sagt, du, wenn du denkst, das ist eine gute Richtung, dann mach das. Aber es gibt oft so Momente, wo ich dann auch denke, da hat er irgendwelche Ideen. Und ich denke so, ja, auch guter Punkt. Also er bringt halt so seine Ecke rein, hat häufig natürlich auch von der technischen Seite dann viele Ideen, auf die ich nie gekommen wäre. Das ist bei uns ganz cool, dass wir uns halt fachlich sehr krass ergänzen. Also wir haben nicht die gleichen Skills, sondern wir haben unterschiedliche Skills und wir profitieren jeweils vom anderen, weil das, was mein Mann kann, kann ich nicht und andersherum vielleicht auch. Also da können wir Stärken und Schwächen einfach super gut ausgleichen und dessen sind wir uns so krass bewusst, dass wir dieses anstrengende daran, dass es eben auch alles zusammengeht, auch irgendwie ja damit aufwiegen können sozusagen. Gretel: Ja, und wir können die Last sozusagen verteilen. Bei Laura und mir ist es auch so, wir haben unsere Bereiche und große Entscheidungen tragen wir zusammen. Aber ich habe zum Beispiel nichts mit unserem Podcast zu tun oder mit der Newsletter-Strategie oder, oder, oder. Ich bin dann für andere Bereiche zuständig und da quatscht mir Laura nicht rein. Und ich glaube, das ist auch so wichtig, dass man weiß, wie du gerade gesagt hast, es gibt unterschiedliche Bereiche und aber auch das Vertrauen, dass der andere schon weiß, was er tut und dass er sich Hilfe holt oder noch mal eine zweite Meinung holt, wenn es gerade notwendig sein sollte. Lisa: Ich habe letztens auch gehört, nicht so man soll eigentlich keine Aufgaben abgeben, sondern Themen. Gretel: Bereiche, genau. Lisa: Genau Und dann zu sagen, okay, das ist dein Tanzbereich und das ist meiner. Das ist halt einfach wichtig, klar. Gretel: Ja, absolut. Jetzt habe ich nur noch eine letzte kurze Frage, tatsächlich weil die Folge schon ein bisschen über unsere Zeit, unser Zeitlimit läuft. Jetzt hast du gerade gesagt, Grittiness oder Grittyheit oder Grit oder wie auch immer das heißt, ist wichtig, um dran zu bleiben und erfolgreich zu sein. Und da würde ich sagen, dass ist aus meiner Sicht auf jeden Fall ein Erfolgsrezept, um erfolgreich selbstständig zu sein. Was ist aus deiner Sicht das, was du aus fünf Jahren Selbstständigkeit unseren Hörerinnen mitgeben kannst? Was braucht es, um nachhaltig langfristig erfolgreich zu sein? Lisa: Der Glaube an sich selbst, den Glauben an sich selbst, der ist, glaube ich, ziemlich wichtig. Also das Vertrauen, dass es gut werden wird. Und davon hatte ich immer ganz gut am Anfang. Und das ist, glaube ich, wichtig, um überhaupt erst in diesen Modus zu kommen, wirklich dann auch strategisch zu werden und da eben auch mit Weitblick zu denken, sich das zuzutrauen. Woher das jetzt genau kommt und wie man das jetzt genau sich holt, das kann ich jetzt nicht beantworten, aber was braucht es? Ich glaube wirklich, der Glaube an dich selbst, der versetzt Berge, will ich mal so sagen. Gretel: Super gut, ich danke dir sehr für dieses Schlusswort. Hört also mal in euch rein, habt ihr diesen Glauben, dass ihr mit eurem Business Berge versetzen könnt? Wenn nicht, geht auf die Suche nach diesem Glauben. Liebe Lisa, vielen Dank für deine Zeit und diese tollen Insights in dein Business und in dein Leben als Unternehmerin. Schön, dass du da warst. Lisa: Ja, Vielen Dank.
- Social Selling auf Instagram: Anne Grabs verrät, wie du auf Social Media erfolgreich verkaufst. (#450)05.11., 09:0005.11.2024, 09:0000:48:12
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen "Wir sind weder die Wohlfahrt noch Wikipedia für unsere Follower– du musst über dein Angebot sprechen, damit die Leute wissen, was du verkaufst." In dieser Folge von Moin um Neun – Der Business-Schnack für selbstständige Frauen begrüßen wir Anne Grabs! Anne ist seit über 15 Jahren Social Media Beraterin, Bestsellerautorin und absolute Expertin, wenn es darum geht, Instagram strategisch zu nutzen. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie du Social Media – und insbesondere Instagram – erfolgreich zum Verkaufen nutzt, anstatt nur auf Likes und Follower zu schauen. 🤳 Anne teilt ihre Tipps zu einer smarten Instagram-Routine, 🤳 Sie verrät, wie du den Algorithmus zu deinem Freund machst, 🤳 und warum es nicht immer darum geht, viral zu gehen. Außerdem sprechen wir über KI-Tools, die dir helfen, deine Content-Produktion effizient zu gestalten und Annes neueste Masterclass, die dir den Einstieg in KI und Content-Strategien erleichtert. Anne erzählt auch von ihrem persönlichen Unternehmerinnen-Wachstum und warum sie entschieden hat, dass ihr aktuelles Buch ihr letztes sein wird. KI Masterclass https://annegrabs.de/services/kimasterclass/ Direkt buchen https://annegrabs.myshopify.com/products/ki-masterclass Instagram https://www.instagram.com/anne.grabs/ LinkedIn https://www.linkedin.com/in/annegrabs/ Instagram 1:1 Mentoring https://annegrabs.de/services/instagram-intensive/ Transkript: Gretel: Moin Moin und schön, dass du eingeschaltet hast zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businesschnack für selbständige Frauen. Hier bekommst du Impulse rund ums Verkaufen, Sichtbarkeit und dich als Unternehmerin. Und diese drei Werte oder Themen verkörpert auch mein heutiger Interviewgast. Moin, liebe Anne Grabs. Du bist seit 15 wahnsinnigen Jahren Social Media Beraterin. Du bist mehrfache Bestsellerautorin und eine unglaublich tolle Frau. Schön, dass du hier bist bei Moin um Neun. Anne: Ja, freue mich auch total. Ich bin jetzt auch geneigt, Moin zu sagen. Gretel: Das ist doch schon mal gut. Dann haben wir ja das Hauptziel schon mal geschafft. Anne: Mega schön, Gretel, dass ich hier drin sein kann. Ich klicke jetzt hier mal auf OK. Mit der Aufzeichnung bin ich natürlich einverstanden. Ja, jetzt ist es schön. Gretel: Sehr gut. Anne, erzähl mal, also das, worüber ich so gestolpert bin, 15 Jahre Social-Media-Beraterin. Ich bin da so ein bisschen, habe mal so zurückgerechnet, das war 2009. Ich glaube, da habe ich mein erstes iPhone gekauft. Was war Social Media 2009 oder 2010? Was hast du da gemacht? Anne: Ja, genau. 2008, 2009 habe ich mich so bei Facebook schon rumgetrieben und ich meine, ich habe mich 2007 angemeldet und da war ich noch so auf dem Sprung von Köln nach Salzburg und in Salzburg habe ich mich selbstständig gemacht als Social Media Beraterin. Neben meinem Studium, ich habe Pädagogik studiert, da fragen mich immer alle, wie passt das so zusammen. Heute passt das super zusammen, weil ich auch sehr viel teache. Aber genau, damals war das einfach so, ich wollte studieren, ich wollte so diesen Deep Dive haben in die Wissenschaft. Und es war cool. Und nebenbei habe ich mich selbstständig gemacht mit meinem damaligen Co-Autor von Follow Me, nämlich mit Karim Patrick Banour. Und da hatten wir so erste Mandate für Facebook-Seiten und so YouTube und solche Geschichten. Genau. Und genau in Köln, das muss ich noch sagen, war ich bei Sevenload. Es gab mal einen ernstzunehmenden Konkurrenten von YouTube und das war Sevenload und gibt es heute nicht mehr, aber da hatte ich meine ersten Videoverfahrungen und es ist witzig, weil heute ist immer noch Video so mein Spaßfaktor in der Social Media Welt. Ich mache das unglaublich gern und dabei ist es irgendwie auch geblieben. Genau. Gretel: Verrückt. Ja, ich finde das immer so lustig, wenn man so zurückblickt. Das war damals der große heiße Scheiß und das war eine große Plattform. Ich habe ja auch angefangen mit Content auf WAP-Portalen. Heute weiß kein Mensch mehr, was ein WAP-Portal ist, aber das war so, wenn du ein Handy hattest und du hattest in der Mitte den Vodafone oder den O2-Button, auf den du möglichst nicht gekommen bist, dann hattest du so das geschlossene Internet der Netzbetreiber und darauf hattest du News und Musik und so ein Zeug und damit hat es bei mir so angefangen. Also voll witzig, wie sich das so entwickelt mit der Zeit. Anne: Ja total, ich erinnere mich auch noch an irgendwie so Connect-Apps, die dann standortbezogene Apps, mit denen du dann irgendwie in der U-Bahn jemand anderen sagen konntest, dass hey, lass mal connecten und so. Total witzig. Und es war wirklich, es ging ja auch so diese digitale Bohem, ich hab mich auf Barcamps rumgetrieben damals, fand ich mega cool. Das war irgendwie so erste Republikar und also ich war wirklich, ich war so hyped und so hooked und ich fühle das auch noch, wie ich mich vor 15 Jahren da gefühlt habe und da stand und dachte so, yes und ich hatte diese Basic, ich habe Werbekauf-Frau gelernt und hatte diese Basics aus dem Online-Marketing schon mitbekommen und in meiner Ausbildung war ich ja so, hä, worum von redet die alle Lehrer, immer so Plakate, TV-Werbung, wirklich, das war krass und die haben sich gar nicht so wirklich darauf eingelassen, dass jetzt Online-Marketing so the next big thing ist. Dann so, ja, ja, haben die das so abgetan. Und wir reden von 2008. Und wir wissen ja, was in fünf, in zehn Jahren, in 15 Jahren passiert ist, wie schnell das ging und wer heute wirklich Meinung macht. Ja, und das ist halt online. Also, es ist krass, wie schnell das geht. Gretel: Ja. Und du hast gerade schon… du hast gerade schon Hooked gesagt. Das ist ja auch eins der… Anne: Ja. Eins der Bücher, die ich jetzt nicht geschrieben habe, aber es gibt eins. Ja, stimmt. Ich rede darüber auch. Gretel: Eins der großen Wörter auch auf Instagram. Ich habe das Gefühl, man muss eine Hook kreieren, damit die Leute einem folgen oder interagieren. Jetzt hast du schon sechs Auflagen von Follow Me geschrieben und das neue Buch Insta-It wurde gerade in der zweiten Auflage veröffentlicht. Da ist es. Falls ihr uns auf YouTube zuschaut, dann könnt ihr es auch sehen. Ja genau, es ist farblich passend zu Annes Bluse, es lohnt sich auf jeden Fall mal rein zu gucken. Ein wahnsinniger Schinken, ich habe es auch bestellt, ist aber noch nicht da. Freue mich, dass ihr… Ja, weiß ich nicht. Anne: Wo hast du bestellt? Amazon oder was? Gretel: Ne, vor drei, vier Tagen bei Rheinberg. Anne: Ja, ja, dann kommt es heute an. Gretel: Gut, ich freue mich drauf. Genau, also in zweiter Auflage Insta It veröffentlicht. Und ich habe mich erst so gefragt, wie kann man denn in einer Plattform, die so schnell lernt, sich so schnell verändert, wie hast du das geschafft, das in ein Buch zu packen? Was erwartet die LeserInnen in dem Buch? Arbeit ich das von vorne nach hinten durch und dann habe ich Instagram verstanden oder wie muss ich mir das vorstellen? Anne: Ja, ja, es ist wirklich so gemacht, dass du es in der Badewanne lesen kannst. Also es ist leicht verständlich geschrieben. Das kriege ich von ganz, ganz, ganz vielen LeserInnen gespiegelt und es freut mich immer, weil das ist wirklich der Anspruch seit der ersten Auflage von Follow Me. Schreib es so, dass man es versteht. Erklär es einem Fünfjährigen, so ungefähr. Ich übertreibe. Aber das ist mir total wichtig, weil die Zielgruppe dieses Buches sind einfach coole Unternehmen, Unternehmerinnen, Leute, die vielleicht auf Insta so erste Schritte gegangen sind, aber jetzt sagen, jetzt will ich es mal strategisch angehen und jetzt will ich irgendwie wissen, wie ich es mache. Wissen wie. Das erklärt das Buch. Natürlich wird ein bisschen eingeflogen, so ein paar Statistiken, warum, wieso, weshalb. Dann geht es viel um den Algorithmus. Also in der zweiten Auflage gibt es ein eigenes Kapitel für den Algorithmus, weil es ja innerhalb der App wiederum mehrere Algorithmen gibt, nämlich fünf Stück und die muss man alles ein bisschen checken und damit man einfach versteht, wie Reels ranken und so weiter. Und genau, es ist so aufgebaut, dass du das immer wieder auch als Nachschlagewerk dir ranziehen kannst. Dann kannst du sagen, ah, die Anne, die hat irgendwas Cooles geschrieben über Emotionen in Storytelling. Jetzt zieh ich es mir nochmal rein. Oder Social Selling, ah, wie muss ich so eine Sales Story aufbauen? Dann kannst du da auch wieder reingehen. Aber erst mal kannst du auch ganz so basic strategisch Profiloptimierung, Insights angucken, Insights checken, verstehen. Genau und Content ist natürlich ein großes Kapitel. Ich bin ja da und ich bin immer noch hier, weil ich Leuten erklären will, wie sie es umsetzen, wie sie selber Reels produzieren, wie sie loslegen können. Und deswegen gibt es auch wirklich hands-on mit Screenshots gibt es im siebten Kapitel, also im Reels Kapitel, im Content Kapitel gibt es Tutorials sozusagen, wie man das machen kann und es gibt sogar Verlinkungen zu meinen Videotutorials. Also mir ist das super wichtig, dass die Leute in die Umsetzung kommen und deswegen ist das Buch genauso aufgebaut. Deswegen ist es auch so dick, aber die 508 Seiten, die sollen euch überhaupt nicht abschrecken, sondern eher eine Einladung, hey, ich kann mir da Strategie und Umsetzung für 39, 90 Euro holen. Musst du keinen Instagram-Kurs kaufen für 2000 Euro, sondern kannst da einfach mal loslegen. Und ich bin ja auch immer da für Fragen und so. Also lohnt sich auf jeden Fall da auf Insta mit mir zu connecten, weil ich immer wieder mich freue, wenn Leute sagen, hey Anne, sag mal, wie geht das jetzt hier eigentlich? Dann denke ich so, geil, okay, freue mich, wenn ich das Leuten beibringen kann. Gretel: Yes, Also an dieser Stelle schon mal die Empfehlung, schaut in den Show Notes nach. Dort verlinken wir das Instagram Profil, das Buch und natürlich alles andere, was hier gleich noch kommt, worüber wir noch reden. Anne, du hast es angesprochen. Ich habe das Gefühl, jemand, der länger als zwei Wochen auf Instagram unterwegs ist und das ernsthaft betreiben möchte, kommt nicht um den Algorithmus herum. Jetzt habe ich gerade das erste Mal gehört, dass es fünf davon gibt. Ich habe ein Panikgefühl in mir aufsteigen. Wie ist deine Beziehung zu diesem Algorithmus? Wie kann ich das als Selbstständige, die das natürlich als ein Marketing- und Verkaufskanal nutzen sollte, wie kann ich daran gehen oder diesen Algorithmus verstehen, ohne mich auch nicht zur Sklaven von diesem Ding zu machen. Anne: Ja, also wir können ihn ja für uns nutzen. Also es ist jetzt nicht dein Feind, sondern es ist dein Freund, sage ich immer. Und wenn man ihn verstanden hat, dann ist es halt so, also er tickt so, dass er gerne, dass gerne mehr von dem gleichen gut Funktionierenden haben möchte. Wenn du ein Reel hast, was in einer bestimmten Machart gemacht ist, dann, und das performt einmal richtig gut, dann liefere nach, dann schieb nach. Also du hast ein gutes Produkt sozusagen gefunden und dann auf Großproduktion sozusagen machen. Und das ist vielleicht auch ein Punkt, der mich manchmal herausfordert, weil ich gerne mit den Formaten spiele. Also ich habe gerne auch mal ein Karussell was erklärt, ist übrigens super um zu verkaufen. Also lass dich nicht davon abhalten deine Produkte, deine Angebote in richtig guten Karussells ausführlich zu erklären. Also biete, nimm dir da die Bühne für dich und deine Produkte. Kann aber sein, dass das jetzt nicht so oft gespeichert wird. Kann sein, dass das nicht so gut performt, macht aber nichts, weil wenn es uns Sales verschafft, freuen wir uns. Ja, also das habe ich schon super oft erlebt. Die Reels gehen viral, bringen aber keinen einzigen Verkauf und das Karussell mit irgendwie 500 Reichweite und drei Speicherungen führt dann zu drei Buchungen. Also nehmen wir das doch gerne mit. Und es ist so, man muss sich ganz klar bewusst sein, dass das eine Dopaminschleife ist. Instagram führt dazu, dass wir immer wieder die App aufmachen, dass wir süchtig werden nach Likes. Wir sind so angelegt, wir sind Menschen und Meta hat ganz schlau unsere Psychologie dadurch drungen und legt die Buttons und die Likes und das alles so an, dass wir immer wieder reingucken wollen. Deswegen ist es super wichtig, dass du eine Instagram-Routine hast, die gesund ist. Das heißt, ich empfehle dir 15 bis 30 Minuten Zeit zu nehmen, die App als kreatives Tool zu verstehen und zu benutzen. Du gehst da rein, du guckst, hey, was gibt es an neuen, lizenzfreien Trendsounds? Welche Reels gefallen mir in der Machart, die ich selber auch ausprobieren will, speicher die dir. Lass dich inspirieren und dann legst du aber auch wieder weg und komm in den Produktionsmodus. Erst produzieren, dann konsumieren und wenn du konsumierst, versuchst du wirklich kreativ zu nutzen und sagst, ah cool, natürlich wollen wir uns auch connecten, wir wollen uns austauschen, wir wollen in den Stories mit der Community interagieren, also versuchst du oft wie möglich Fragen zu stellen, den Sticker einzusetzen und da so vorzugehen. Und dann kann das sehr, sehr viel Spaß machen, weil du dann eben auch das Handy weglegen kannst und sagen kannst, ja, was jetzt passiert, passiert. Aber ich verpasse nichts, weil ich habe mir die 15 Minuten Zeit genommen, um zu gucken, was ist gerade so state of the art sozusagen. Gretel: Ja, du hast ja auch in einem Post irgendwo gesagt, dass Likes und so weiter, dass das eher Vanity-Metriken sind. Wie du sagst, das heizt das Dopamin an, das finden wir toll. Der eine, der das speichert oder der andere, die Watchtime, das sehen wir ja im ersten Moment nicht oder wir müssen halt in den Insights auf die richtigen Zahlen gucken und im Zweifel sind die Likes einfach das, was uns am meisten anspringt, es uns aber am wenigsten bringt. Anne: Genau, also wir haben nichts gegen Likes, aber wir haben was dagegen, wenn sie uns manipulieren, so würde ich sagen. Also Likes und Follower zahlen keine Rechnungen, es sei denn du bist jetzt Influencer, natürlich sind wir auch auf einer Art Influencer, aber nicht um Produkte zu bewerben, unsere eignen, aber nicht die von anderen Firmen. Deswegen ist mir das, ehrlich gesagt, mir ist auch meine Followerzahl, die schwankt und die kommt und geht und mal knacke ich die 5000 und dann bin ich wieder drunter. Ja, Okay, es ist nicht wichtig. Mir ist wirklich der Austausch in der DM wichtig zu wissen, wo steht sie gerade, die Kunden, wo kommt der Kunde nicht weiter und wie kann mein Produkt dabei helfen? Und wenn mein Produkt vielleicht gerade gar nicht das Richtige ist, ist das auch vollkommen okay. Hauptsache, wir bleiben im Austausch. So sehe ich das halt. Es ist wirklich wie ein Laden. Da kommen Leute rein, da unterhält man sich und dann gehen sie auch wieder raus und mal kaufen sie was und mal kaufen sie nichts. Aber ich bin davon halt nicht gestresst sozusagen, ob sie sehr lange Watchtime im Laden bleiben und alle Kleidungsstücke, Produkte angucken oder man nur kurz durchswipen und wieder gehen. Das ist normal, das ist halt menschlich, aber wenn es einen Austausch gibt und wenn jemand sagt ich komme überhaupt nicht weiter mit meiner Reels-Produktion oder auch ganz oft dieses, ich habe so viele Fotos und Videos auf dem Handy, ich weiß überhaupt nicht, was ich damit machen soll. Das ist für mich so, oh mein Gott, jetzt müssen wir aber wirklich mal eins, zwei, drei und Hilfeleistung bieten, weil es ja total schade, wenn so viel da ist. Wieso kommen die Leute nicht da rein zu produzieren? Weil sie meistens in der Doomscroll-Schleife hängen. Also sie nutzen die App, aber sie produzieren nicht. Weil das irgendwie, das hat ja auch immer so, ich weiß nicht, ob es bei dir noch so ist, Gretel. Hast du manchmal so eine Awkwardness? Also dass du so denkst, oh das ist jetzt irgendwie, nee, ne? Hast du nicht? Nee. Da sind wir nämlich drüber hinweg. Aber wir wissen doch noch, wie das war, als man da so, so rausging. Und gerade vor 2, 3 Jahren war es ja auch noch schlimm mit den Reels, weißt du, so diese ganze Lip-Sync-Era und das war ja manchmal schon so ein bisschen gaga, weißt du. Genau, deswegen kann ich das immer noch nachvollziehen, wie sich vielleicht meine Kundinnen und Kunden manchmal so fühlen, so soll ich das jetzt echt so, kann ich das jetzt echt so teilen und so, ja genau kannst du machen und das ist so das erste Plateau und dann geht es eben weiter aufs nächste und übernächste. Wenn sie einmal im produzieren reingekommen sind, dann geht es nämlich ums verkaufen, dann kommt das Eigentliche. Gretel: Das finde ich auch sehr schön. Also muss ich ganz ehrlich sagen, als ich mich vorbereitet habe auf dieses Interview und ich habe gesehen, dass es dir darum geht, mit Instagram zu verkaufen, das finde ich ist einfach so ein mega Shift, ja, weil viele starten auf Instagram. Es geht erstmal um irgendwelche Followerzahlen und wenn ich nicht mindestens so und so viele Posts auf dem Profil habe, dann kann ich ja noch gar nicht anfangen zu verkaufen. Und wenn ich nicht mindestens schon mal eine 30 Tage Reels Challenge gemacht habe, wo ich nach Tag 10 abkacke, weil ich es einfach nicht schaffe, dann kann ich ja noch nicht ins Verkaufen gehen und das macht mich ehrlich gesagt immer super wuschig. Ja, also da denke ich dann immer so Leute, was ihr erstmal braucht, ist ein gutes Angebot, ist die Zielgruppe zu verstehen, was ja bei dir auch genau die Base ist. Die Zielgruppe verstehen, ein Problem identifizieren, das lösen und dann darüber reden. Und dann ist Instagram für mich eben ein Marketingkanal, der für dich der Richtige sein kann. Vielleicht ist auch das SEO und Bloggen der richtige Kanal für dich oder noch irgendwie was anderes. Aber ich finde immer, wenn es Instagram ist, dann nutzt es doch bitte vernünftig und nutzt es auch mit dem Ziel, wie du gesagt hast, zu verkaufen. Weil von dem guten Gefühl, da reinzugehen und dass uns wieder drei Leute gesagt haben, wie toll wir sind und was für ein toller Post und wie viel Mehrwert uns das gebracht hat, ja, davon zahlen wir halt nicht eine einzige Rechnung. Anne: Genau, genau, die berühmt-berüchtigte Mehrwert-Falle, in die man auch tappen kann. Also ich finde Mehrwert-Posts nicht schlecht, ich finde es auch gut da und dort zu schauen, wo kann man halt wirklich Mehrwert mitgeben. Aber wie du sagst, Instagram-Content muss immer vom Angebot her gedacht werden, weil du sonst, du verlierst selber den Sparkle. Du fragst dich nach dem dritten Tag oder zehnten Tag der Reels Challenge, wozu mache ich das jetzt hier eigentlich? Ach so, ich mache Menschen glücklich. Ach so, okay, ach, aha, das funktioniert halt nicht. Du bist weder die Wohlfahrt noch das Wikipedia der anderen Leute, sondern du willst was verkaufen und das ist halt überhaupt nicht schlimm, sondern im Gegenteil, die Leute wollen ja dann auch genau wissen, okay, what's in it for me, was bedeutet dann die KI-Masterclass, was lerne ich denn da genau? Und dann macht das überhaupt Sinn und Spaß. Dann kommst du ja auch wieder auf noch neueren und noch besseren Content. Aber deswegen finde ich, würde ich das zu 1000 Prozent unterschreiben, immer vom Angebot her denken und keine Angst davor haben, dass es irgendwie salesy ist, weil ist es nicht. Du erzählst ja, du würdest ja auch nicht, wenn dich jemand fragt, irgendwie, was gibt es denn da bei dir, was machst du und was kann ich da, was genau bietest du an? Da würdest du auch nicht sagen, warte mal kurz, ich zeige dir jetzt erstmal das Mehrwert-Reel. Gretel: Ja, voll. Der Witz ist ja auch, ich finde immer, wenn die Leute schon fragen müssen, was machst du eigentlich? Das ist schon echt so ein Alarmsignal schlechthin. Also wenn sie auf dein Profil gehen und sie checken es einfach nicht, dann würde ich sagen okay oder diese klassische Angst von ich rede zu viel über mein Angebot, ich nerv irgendwen. Das geht irgendwie auf die Nerven auf den Sack, weil ich zu oft darüber rede. Aber wir haben jetzt Smash It seit dreieinhalb Jahren. Ich kann mir jetzt immer nicht vorstellen, dass irgendwer mir folgt und noch nicht weiß, was diese Mastermind ist. Aber doch, diese Leute gibt es und es kommen ja idealerweise auch neue dazu. Und dementsprechend ist es super wichtig, regelmäßig auch über das Angebot zu reden. Anne: Vielleicht noch eine Ergänzung noch, weil das mir oft passiert ist, man darf nicht vergessen, wie schlimm das ist mit der Aufmerksamkeitsschwelle. Ich hatte ganz oft jetzt im Verkauf die Situation, dass Leute super viel mit meinem Angebotscontent interagiert haben. Also wirklich everything. Jedes einzelne Post, jede Story, jedes Reel wurde irgendwie geliked, wurde irgendwie was gemacht, wurde kommentiert teilweise. Und dann bin ich auch manchmal so, dass ich in die DMs reingehe, ins Gespräch und sage, hey, sag mal, hast du noch Fragen dazu? Ist noch irgendwas offen? Und dann kommt die Antwort, ich habe mir das noch gar nicht so genau angesehen. Ich habe mir das noch gar nicht so genau angesehen, obwohl sie mit zehn dieser Angebotspieces interagiert hat. Und das darf man nicht unterschätzen, wie sehr wir auch so getrieben sind und einfach so kurzweilig da drauf hängen bleiben und eigentlich gar nicht wirklich uns durchlesen oder da reingehen, sondern nur so ach, nettes Bild, okay, gefällt mir. Und… Gretel: Ja, like ich mal, weil es ja auch nett für die andere. Genau. Anne: Ja, und man muss halt wirklich, ja, Verkaufen beginnt beim Nein oder Verkaufen beginnt beim, worum geht's, ja? Dann fängt es eigentlich an. Und die Leute sind wirklich teilweise überschätzen, die Zielgruppe, also den Nutzer auf der anderen Seite, was der schon vielleicht alles mitbekommen, verdaut hat an Informationen und dabei ist gerade mal irgendwie sind zwei Prozent gelandet. Der Titel deines Angebots, aber mehr nicht. Gretel: Ja, ja und du sagst ja auch in einem deiner Post, dass einfach jedes der unterschiedlichen Formate auf Instagram einen anderen Zweck hat. Also der Klassiker, du hast jetzt gerade gesagt, und dann hüpfe ich in die DMs und dann baue ich da ein Gespräch auf oder versuche herauszufinden, wo die Person denn überhaupt steht. Und ich habe das ganz oft schon gesehen, dass es an dem Punkt dann scheitert. Ja, dass so dieses one-to-many, irgendwie Content raushauen, vielleicht auch Reels, Posts und so weiter. Das geht alles. Ja. Aber dieses Sack zumachen durch Gespräche in DMs, wo auch jemand mich ablehnen könnte und sagen könnte, ah nee, interessiert mich eigentlich gar nicht. Das wird dann nicht gemacht und das ist eben der Grund aus meiner Sicht, warum viele nicht verkaufen auf Instagram oder so, nicht am Ende diesen Sack zu machen. Anne: Total, würde ich absolut unterstreichen und ich finde es auch wichtig, dass man auch mal die Accounts von potenziellen Kundinnen und Kunden einfach auch mal abonniert und auch mal guckt, wo stehen die eigentlich. Also in meinem Fall ist das total wichtig, da auch reinzugehen, zu gucken, wie drückt die sich aus und wie könnte mein, also kann mein Angebot ihr wirklich helfen? Und wenn du selber davon überzeugt bist, dann spricht ja nichts dagegen, da auch mal rein zu gehen und zu sagen, ah ja cool, guck mal hier, hättest du das machen können, einfach mal so, bevor du den zehnten Mehrwert-Reel raushaust, dann lieber mal einen konkreten Tipp für eine potenzielle Kundin geben, die ihr wiederum sofort so ein Aha-Moment schenkt oder so ein kleines Erfolgserlebnis oder eine Inspiration bringt viel mehr und es ist auch total okay, wenn jemand sagt, nein, es passt gerade nicht. Ich kriege auch oft die Rückmeldung, ich habe mir jetzt erst mal das Buch gekauft, Anne, und ich will da jetzt erst mal mit arbeiten und ich habe gerade zeitlich nicht die Kapazität. Bei mir ist so viel los, jetzt eine Masterklasse, ich bin überfordert. Alles klar, ne, take your time. Gretel: Voll. Ja. Voll. Ich finde Überforderung super Stichwort, weil du ja auch zum Beispiel sagst, okay, also man sollte an sieben Tagen die Woche posten, man sollte jeden Tag Stories machen, drei bis zehn, idealerweise über den Tag verteilt. Und für dich ist das natürlich totale Routine, auch diese Content-Ideen zu haben und die zu verwurschteln, zu verarbeiten, sage ich mal. Und ich habe bei meinen Kundinnen und auch bei uns so diese zwei Extreme kennengelernt. Auf der einen Seite dieses Ding von, ich bin vielleicht noch relativ am Anfang, ich weiß gar nicht, was für Content und wenn ich das mache, dann sitze ich hier und ein Post dauert eine halbe Stunde, Stunde, wie lange auch immer. Wie soll ich das denn bitte für eine ganze Woche machen? Und auf der anderen Seite, das was du auch schon erwähnt hast, das Ding von Content Overload. Ich habe so viel, wie soll ich denn jetzt aus den ganzen, meine Blog Artikel oder Podcast Folgen oder oder oder die ich habe, wie soll ich das denn jetzt hinkriegen, daraus Content zu machen und das dann auch noch konstant und konsistent zu posten? Was ist A, deine Empfehlung, um da auf eine gute Content-Routine zu kommen? Und hast du so Kennzahlen, dass du sagen kannst, hey, so lange dauert das dann normalerweise auch mit Hilfe von KI. Da kannst du gerne mal was zu deinem Workshop erzählen, weil das ja einfach ein wahnsinniger Gamechanger ist. Anne: Ja, ja. Lass uns mal beide angucken, beide extreme und darauf eingehen. Also fangen wir doch mit der überforderten, ich hab so viel an, ich hab so viele Podcastfolgen, ich hab so viele Newsletter, ich hab so viele Blogbeiträge. Genau. Erst mal Luxussituation. Super. Ich liebe Menschen, die Blogbeiträge schreiben und Podcastfolgen haben. Und da würde ich sagen, okay, start where you are. Weil natürlich kannst jetzt meine alte Folge recyceln, wenn das Thema einfach gut war. Kannst du sagen, okay, ich fange damit an. So die Bestseller, Content Bestseller. Oder start where you are, where you are right now. Also mit dem, was gerade ist, mit der Folge, die gerade losgeht, weil da bist du so gedanklich mehr drin. Also dir würde es jetzt nach unserem Gespräch auch viel leichter fallen, irgendwie was zu formulieren, weil es halt in dir arbeitet. Genau. Und dann ist es immer einfach die Kunst, das in kleine Bricades, also Bits and Bites, zu zerlegen. Das heißt, du würdest natürlich nicht die ganze Folge, sondern immer nur kleine Teile davon. Und damit kannst du erst mal loslegen, genauso bei einer Podcast-Folge. Und dann kannst du jetzt hingehen und sagen zur KI, natürlich kannst die das Transkript rein geben und sagen, mach mir daraus ein Karussellpost mit zehn Karten, Beginne mit einer aussagekräftigen Hook, baue auch Rehooks ein, schreibe anekdotisch, also baue auch nochmal ein Beispiel ein, wenn da keins drin ist, dass du ein bisschen Storytelling hast, formuliere einen Call to Action am Ende. Also das ist jetzt sehr, sehr runtergebrochen. Aber das würde ich auf jeden Fall machen. Ich würde das Transkript nehmen und sagen, mach daraus nochmal das oder schreibe mir einen Skript für ein Reel. Da muss man sagen, da wird die KI besser, umso mehr du das abfragst, umso mehr du sie darauf trainierst. Also gib auch ein Reel Beispiel mit am besten, wie sowas aufgebaut sein könnte. Da musst du mal ein bisschen gucken, wie man dein Thema, was weiß ich, hast du ein Beispiel von einer Kundin oder so? Was machen die Beziehungscoaches oder …? Gretel: Ja, Personal Branding Fotografen, Ernährungsberaterin. Anne: Ernährungsberaterin, genau. Genau, okay. Du wirst jetzt nicht wieder die drei Nutrition-Tipps irgendwie geben, sondern du wirst es irgendwie besser machen, sondern was mir geholfen hat, um einen Monat lang auf Schokolade zu verzichten oder so. Das ist halt mehr so mit Zielformulierung und mehr so Painpoint, wo die Leute halt stehen. Also ich schaffe es nicht, auf einen Monat auf Schokolade zu verzichten. Deswegen würde mich sowas eher halt abholen als drei Tipps um… Genau. Und kannst du ein Beispiel mitgeben und sagst dann der KI, mach mir aus diesem Blogbeitrag, wo es um Zuckerverzicht geht, mach mir daraus mal ein Reel. Folgende Hook gefällt mir, liefere mir zehn weitere Hooks, baue das Transkript nach den und den über Emotionen auf, Überraschungen und so weiter. Also genau, auf verschiedene Prompts gehe ich dann in der Masterclass halt auch dezidiert ein und dann kann man die auch mal ausprobieren und dann bearbeitet man natürlich jedes Ergebnis. Also wir übernehmen das nicht eins zu eins, sondern wir adaptieren das halt immer und passen das auch an auf die eigene Brand-Voice, finde ich mal ganz wichtig, dass es dann auch nach mir klingt oder nach dir oder nach der Kundin. Genau, also so würde ich mit der, ich habe zu viel Content vorgehen und die andere, die, wo soll ich denn anfangen, das gilt eigentlich auch Start Where You Are, wo start where you are mit dem Angebot, wo du bist. Und dann habe ich, liebe ich einfach Contentsäulen, ne, damit mal ranzugehen und zu sagen, okay, wie kann ich das Thema denn humorvoll vermitteln? Wie kann ich das Thema, wie kann ich inspirieren mit meinem Angebot? Wo, wo löst es ein Problem und so weiter. Und da kannst du auch hingehen, gibt es auch einen wunderbaren Prompt in der Masterclass und sagen, baue mir einen Kontenplan für 30 Tage mit fünf verschiedenen Contentsäulen, möchte ich bedienen, also Inspiration, Mehrwert, Produkt, Verkauf, Persönliches oder es gibt sieben verschiedene im Buch, aber so fünf sind mal gut oder drei. Und schreibe mir dafür auch Story-Anfänge oder Karussell-Anfänge und dann sortiert dir der das wirklich nach Tag, nach Säule, liefert dir eine Hook und weitere Ideen, Caption-Ideen. Also je nachdem, wie du sagst, wie die Tabelle aussehen soll, macht der dir das. Und das ist schon geil, wenn das dann so runter rattert und du hast wirklich so einen Contentplan für 30 Tage in einer Minute, Wahnsinn. Und dann bist du einfach, sitz nicht mehr vor dem weißen Blatt Papier und kannst mal anfangen. Und natürlich wirst du einiges streichen und sagen, oh, das ist Quatsch, aber zwei, drei, vier Sachen sind richtig, richtig gut. Und damit fängst du an. Gretel: Und wie ist das mit der Umsetzung? Also ich weiß, dass du halt technisch super fit bist, deine Reels sind immer mega witzig oder mit irgendwelchen Übergängen und irgendwelchen Geschichten. Und ich weiß noch, als ich noch selbst Reels gemacht habe, ich habe es gehasst, ich habe es einfach so gehasst, dann noch irgendwie markieren und dann wieder dies und umziehen und keine Ahnung was. Wie komme ich denn in die Umsetzung, ohne dass mich der ganze Technikkram oder wirklich die Umsetzung überfordert? Anne: Dann würde ich sagen, find ein Format, was dir angenehm ist. Also einfachstes, alleraller einfachstes Format sind tatsächlich Voice-over-Reels. Das heißt, du hast ein Video von dir. Man nennt das B-Rolls so auf Insta. Ich würde sagen, behind the scenes ist eine gute Übersetzung. Das heißt, du am Arbeitsplatz, du am Laufen, du irgendwo im Urlaub. Super, Urlaubsvideos, wo du einfach so, wo dein Mann, dein Freund, deine Freundin, dein Kind einfach kurz dich filmt, wie du irgendwo langläufst, sieben Sekunden. Ja, also das schaffst du, das kriegst du hin. Oder es sind so, du stellst dein Handy auf und drückst auf die Aufnahme. Das heißt, man hat noch so ein bisschen, wie dieser Daumen so weggeht, diesen Moment mit drauf und dann stellst du dich 5 Sekunden vor die Kamera und lächelst einmal, schaffst du. Und solche B-Rolls produzierst du einfach mal auf Halde. Zehn reichen für den Anfang. So, dann hast du die und dann legst du deine Stimme darunter. Das heißt, das was du sagen willst, packst du darunter, da kann dieses Video ein bisschen länger sein, wenn du ein bisschen was erklären willst. Also wie sieht eine Zusammenarbeit mit mir aus? Und dann hast du irgendwie so verschiedene Snippets. Oder wenn du nicht deine Stimme einsetzen möchtest, dann kannst du ja ganz einfach Text draufpacken auf dieses Reel und vielleicht noch irgendeinen Trendsound und da kannst du bei den Texten natürlich wieder mit Reel-Trucks arbeiten, also irgendeine Sache, nämlich wie kann ich wirklich 30 Tage auf Schokolade verzichten oder wie habe ich es geschafft? Und dann kommen da fünf Tipps und dann kann man das abspeichern und so, ja, so halt. Also so würde ich davor gehen. Mit einem Format, was dir locker von der Hand geht, damit legst du los und das ziehst du durch. Und dann hast du aber auch noch Karussell-Posts für dein Angebot dazwischen, weil das finde ich immer super wichtig, dass du jetzt nicht irgendwie das nächste Instagram 30 Tage Reel-Ding irgendwie wirst. Also wenn du darauf Bock hast, dann mach das. Also ich finde, nichts geht so leicht zu produzieren wie Reels. Wirklich, es ist so einfach. Also Captions schreiben. Früher waren es Hashtags. Da musst du noch die richtigen Hashtags finden und die Nischen Hashtags. Und du bist ja nicht fertig geworden. Dann hast du dein Reel fertig. Oh Gott, jetzt auch noch ein Vorschaubild, jetzt auch noch eine Caption. Horror, ja, da warst du raus. So und jetzt sagst du einfach zu ChatGPT, das ist mein Reel, machst einen Screenshot davon, sagst darum geht's oder hast das vielleicht ja schon dir gepromptet, das Skript und sagst, und jetzt schreibe mir eine ausführliche Caption, ja, baue Überraschungen, einschreib eine Call To Action und dann hast du 1500 Zeichen in einer Minute geschrieben, machst nur noch Copy and Paste. Super. Gretel: Ja, richtig cool. Hol uns vielleicht im ersten Schritt auch nochmal ab, worum genau geht's in der KI Masterclass? Was ist da alles dabei? Wann ist die? Für wen ist die? Was kann ich danach? Wie verändert es meine Instagram-Routine, diese KI Masterclass bei dir zu buchen? Anne: Ja, also eines ist dabei, worüber wir schon gesprochen haben, das sind eben die Prompts für ChatGPT. Alles, was sich rund Redaktionsplanung, Contentideen, Reel Skripte, Karussells, Call to Actions und so weiter dreht und da sind auch viele verschiedene drin und was ich richtig cool finde, also ich bin wirklich so stolz darauf, allein deshalb diese Prompt-Liste in Notion. Ich weiß nicht, ob ihr das nutzt. Notion ist ein Tool, da kann man sich mit organisieren, kann seine Redaktionsplanung machen Und eben in Notion habe ich eine Liste angelegt mit über 30 Prompts. Es wären auf jeden Fall mehr, ich schätze 40, für ChatGPT, aber eben auch MidJourney, sage ich gleich noch was dazu, die ihr nutzen könnt und die ihr individualisieren könnt. Das heißt, ich gebe euch ein Promptbeispiel. Das ist das, was wir uns in der Masterclass angucken. Ihr könnt auch direkt diesen Prompt ausprobieren und habt aber ab Bestellung so viel Zugriff auf diese Promptliste und könnt schon mal vorher euch das anschauen und ausprobieren. Und nachher habt ihr sie eben auch und die wächst auch immer weiter also ich gebe da immer wieder auch neue Prompts rein es gibt ja so viele und ich teste die aber alle vorher das heißt ich gucke mit welchem welcher wirklichen Banger und gibt richtig coole Ergebnisse und manche sind auch echt so ein bisschen low, wo dann immer so ein Hype gemacht wird. Dieser Prompt hat mir 5000 Euro verschafft. Und ich denke, stopp, stopp, stopp. Allein wenn die Hook schon so geht, dann denke ich so, okay. Also nur mit einem Prompt hast du ja noch kein Geld verdient. Aber es ist tatsächlich so, dass du dadurch mehr ins Posten reinkommst, mehr Ideen hast und immer wieder schneller halt auch auf Ideen zugreifen kannst. Und genau, der zweite Teil, also da mit beschäftigen wir uns so eine Stunde. Und dann der zweite Teil, das finde ich super wichtig, dass ihr euch auch damit auseinandersetzt, ist das Thema KI-Bilder, auch KI-Videos, da kommt eben immer mehr. Natürlich muss man sagen, dass die Ergebnisse, dass man teilweise immer noch sieht, dass das ein KI-Bild ist. Ich habe gestern auf Zara.com abgehangen, abends um 11, und habe irgendwie so Klamotten für mein nächstes Shooting geguckt und habe da ein KI-Bild erkannt. Und das fand ich halt spannend, weil man sieht das so immer an den Händen. Also in dem Fall sah es nicht komisch aus, aber man hat gesehen, das sah nicht natürlich aus. Und da war sozusagen der Nagel halt zu, also so kleine Details, es war zu glatt gestrichen, die Hand, die ganze Textur, Kontur sozusagen. Es geht ja darum, dass man Poren sieht und vielleicht auch mal eine Falte. Und bisher sehen diese KI-Bilder eben sehr glatt aus. Aber ich habe super viele Prompts gefunden, womit man das dem in Mid Journey eben sagen kann, hey, zeig mir das natürlicher und so weiter. Und habe jetzt tatsächlich für eine Brand, die so einen Liquid Boost, also einen Serum verkauft. Sie braucht eben auch immer Bilder von Blogbeitrag und solche Sachen von Models. Und mit diesen Bildern hat sie sich einfach ein Shooting mit Models gespart. Das finde ich schon richtig krass. Also es ist wirklich auch so für kleine, coole Brands, ist das eine super Zeitersparnis, Kostenersparnis und deswegen möchte ich das gerne euch mitgeben, das mal anzuschauen an konkreten Beispielen und ihr habt nachher eben auch schon diese Mid-Journey Prompt. Eine wichtige Frage, die dazu war, wie viel kostet nachher diese ganzen Tools und was muss ich da investen? Also, ChatGPT kannst du erstmal kostenlos nutzen. Mid-Journey würde ich sagen, schau es dir in der Masterclass an, entscheide nachher, brauchst du das, brauchst du das nicht. Aber du hast mal so gesehen, was geht. Es können ja auch einfach so Bilder sein für Kunden, die du immer wieder brauchst, wo du nicht das zum hundertsten Mal irgendwie dieses eine Bild von Canva nutzen willst, was alle schon 100 mal gesehen haben, sondern vielleicht mal was Neues, ja, irgendwas Überraschendes. Und genau dafür kann das vielleicht spannend sein, aber schau es dir erstmal an, entscheide nachher. Dann haben wir CapCut, kannst du erstmal kostenlos angucken, das heißt wir haben auch das Thema Video Editing, KI für Videos, aber auch so ein paar CapCut Hacks sind auf jeden Fall auch mit dabei in der Masterclass, damit du eben schneller in die Reels-Produktion kommst und ein paar Canva-Ideen, Canva-Sachen sind auch mit dabei. Es geht wirklich Tools, Tipps, wie kann ich das machen, ganz konkret in die Umsetzung kommen. Das ist das Thema der Masterclass und innerhalb, also ich gehe jetzt nicht komplett einmal Canva durch, ich gehe davon aus, dass du das nutzt, aber ich zeige dir, okay, was kannst du in Canva noch nutzen, was so ein bisschen die Content-Produktion einfacher macht. Und wenn nachher jemand sagt, ich brauche aber noch die Reel-Cover-Vorlage für meine Reels, kein Problem. Sowas kann ich dann auch nochmal rumschicken. Gretel: Ja, sehr, sehr cool. Und wenn diese Folge hier ausgestrahlt wird, ist ja schon der 5.11. Anne, wann ist dann Workshop? Wie schnell muss man sein, um dann noch dabei zu sein? Anne: Genau, ist am 7., also zwei Tage später. Wir treffen uns von 9 bis 12. Das heißt, es ist eigentlich mehr Mini-Workshop, muss man sagen. Deswegen ist dann auch der Preis bei 349. Und genau, man kann das ganz easy buchen über meinen Online-Shop. Ich habe Shopify. Ich bin, glaube ich, eine von 10.000, die nicht ThriveCard oder CopeCard hat, sondern hey, ich habe einen Shopify-Shop und man kann das ganz easy finden über mein Profil ist es verlinkt, ist die Masterclass verlinkt. Man kann die da ganz einfach buchen. Genau. Gretel: Und auch die verlinken wir hier natürlich unter den Show Notes. Also wenn du ins Thema KI immer schon mal einsteigen wolltest und du denkst so, okay, ich hätte da irgendwie Berührungsängste, aber alle anderen machen das oder vielleicht hast du schon angefangen und möchtest jetzt besser werden und besser in die Routine kommen, schau dir auf jeden Fall diese Masterclass einmal an. Alles, was Anne anpackt, ist richtig gut, also große große Empfehlungen. Anne, eine Sache noch, die gar nichts damit zu tun hat, sondern mit dir als Unternehmerin, mit dir, wie du Business machst, mit dir, wie du auch gewachsen bist über die Zeit. Hast du da, weil ich bin jetzt seit vier Jahren selbstständig, ziemlich genau, am 11.11.2020, ich habe mich da selbstständig gemacht, genau, und ich habe das Gefühl, da hat sich einfach schon richtig viel verändert in den vier Jahren. Hast du für dich das Gefühl, immer noch das so krass wächst als Unternehmerin? Gibt es irgendwie so eine oder zwei große Sachen, die dieses Jahr 2024 passiert sind, wo du gesagt hast, boah, daran bin ich noch mal krass gewachsen, weil ich finde es immer so schön, unseren Hörerinnen auch zu zeigen, dass auch bei uns, egal wie schön unser Instagram aussieht, egal wie souverän wir nach außen wirken, wir auch immer noch Struggles haben und daran wachsen dürfen. Hast du da was, was du mit uns teilen kannst und möchtest? Anne: Ja, witzig. Weißt du, dass ich, dass wir uns noch kennen, vor deiner Gründung haben wir uns kennengelernt. Und ich finde deine Reise so geil. Wirklich, ich bin auch so hyped von diesem Retreat und allem. Also voll, es ist so cool zu sehen, weil ich, ich, ich kenne noch unsere Gespräche von vor fünf Jahren. Ich kann mich noch erinnern, weißt du, es ist mega. Aber ja, es ist nicht, niemals ohne Wachstumsschmerz geht das eben nicht. Aber ich finde ganz interessant, wenn man über Wachstum spricht, dass man auch irgendwie darüber spricht, aus was ist man herausgewachsen? Also wie so aus Klamotten, aus denen man herauswächst oder Styles oder so. Und ich würde auf jeden Fall sagen, dass ich bin in den letzten Jahren extrem an den 1 zu 1 Beratungen gewachsen und den Leuten das zu zeigen. Das ist ja so mein Signature Offer, dass ich mit meinen Kundenen gehe und das mache. Und am Anfang wollte ich da ganz, ganz viel. Ich wollte 20 Reels in zwei Tagen und so. Das ist wirklich viel. Also wenn du verschiedene Formate vor allem hast, verschiedene Arten von Reels, da bin ich gerade so, dass ich sage, ja weniger ist mehr, weil es ist einfach sonst extrem exhausting. Ich brauche sonst einfach eine Woche, irgendwie wieder klarzukommen. Ich kann das, aber es ist nicht gesund. Also ich glaube, aus solchen, ja, Mustern bin ich auf jeden Fall herausgewachsen. Und was ich auch auf jeden Fall sagen kann und ehrlich teilen möchte, weil ich da sehr, sehr klar mit mir selber bin, ist tatsächlich, was das Buchschreiben angeht. Also, das ist mein letztes Buch, auch wenn es mega geil ist und es ist total schön und hey, und wie das hier farblich aussieht. Ich bin ja selber total verliebt, ja. Aber es ist mein letztes Buch, weil Buchschreiben ist einfach, das machst du nicht fürs Geld. Also man verdient mit diesem Buch halt, ich verdiene sogar sehr gut daran, aber so zwischen fünf und zehn Prozent, ich habe jetzt zwölf Prozent Beteiligung, das ist schon richtig viel. Und es gibt in der Branche niemanden, die neun Bücher geschrieben hat, sondern die meisten bringen eins raus, vielleicht noch mal ein zweites. Aber meistens ist es doch so, hey, ich habe ein Buch geschrieben. Und dann hat man so einen Hype und so eine Welle. Aber ich habe dieses Buch nicht geschrieben dafür, weil, ne, been there, done that, ja, da war ich schon 2011, ich habe ein Buch geschrieben, sondern ich habe das geschrieben, weil ich diese Rückmeldung bekommen habe von so vielen, dass sie damit groß geworden sind. Die haben sich die Erstauflage von Insta-It gekauft oder damals irgendwie Follow Me, haben damit ihre Bachelorarbeit geschrieben und so. Ich kenne diese Geschichten und ich liebe sie und ich freue mich so, dass man damit einfach sein Insta aufbauen kann. Und dafür habe ich es gemacht. Aber es bedeutet All-in. Es bedeutet, ich hatte noch zwei Kunden parallel. Normalerweise habe ich mehr, ja, und ich brauche auch diese Umsätze. Klar, also bin ich ganz ehrlich. Und wenn das wegbricht, dann ist es einfach nach dem vierten, fünften Monat, ein ganzer Monat ging für Bildbearbeitung drauf. Crazy, Ja, der ganze August war einfach nur Bilder bearbeiten, nochmal, nochmal, nochmal, nochmal. Und ich war am Ende so, nee, lieber Verlag, da müsste jetzt selber eine Lösung finden. Es war mir dann auch wurscht. Aber ich mache es nicht mehr. Ich habe es jetzt nochmal gemacht und dann darf irgendeine Co-Autorin rein, jemand der Bock hat, sich dazu profilieren. Ich biete gerne die Rampe, ich biete gerne die Bühne, aber ich selber mache es nicht mehr. Es ist vorbei, ich habe genug Bücher geschrieben, wäre vielleicht geil zu sagen, mein Zehntes Buch, aber ey, nee. Und alle so, ja, Anne, wir werden nochmal reden. Wir werden nochmal reden in drei Jahren und so weiter. Und es kann gut sein, dass in drei Jahren da eine Co-Autorin oder ein Co-Autor draufsteht und dann ist es mein Zehntes Buch. Aber ich selber, dass ich da vier Monate sitze und das mache, das wird es nicht nochmal geben, weil ich möchte mit meinen Kundinnen gehen, ich möchte meine coolen Produkte launchen. Das macht mir einfach mehr Spaß, ich weiß auch nicht, wie es geht, als, ja, einfach diese ganzen Wörter zu Papier bringen. Aber ja, Bookreleaseparties feiern, darauf habe ich auf jeden Fall Bock. Also wenn es ein zehntes Buch gibt, dann gibt es auf jeden Fall eine Party, weil das war so cool. Und das ist auch das Ding, weißt du, wenn du neun Bücher schreibst und dann feierst du endlich mal eine Party. Ich hätte neun Releaseparties feiern müssen, weil das ist einfach ein großes Ding, das zu machen. Und das zeigt auch, diese Disziplin ist halt krass. Diese Disziplin zu haben, das durchzuziehen und sich dem so hinzugeben, ja, das ist wirklich Hingabe. Aber ja, damit bin ich durch, da bin ich rausgewachsen. Gretel: Sehr, sehr, sehr, sehr spannend. Und ich finde das so gut, dass du gerade gesagt hast, die perfekte Überleitung zum Ende eigentlich. Mir sagen alle möglichen Leute so, ja, wollen wir mal sehen. Ja, ähnlich wie bei Kindern. Ja, wollen wir mal sehen, ob da noch eins kommt oder so ein Scheiß. Anne: Wie übergriffig, wie übergriffig. Also in Bezug auf Kinder finde ich das total übergriffig. Und ich glaube auch in Bezug aufs Buch, wenn ich so drüber nachdenke, denke ich so, hey, try walking in my shoes. Du wirst mich verstehen, wenn du es selber gemacht hast, weil das ist schmerzhaft. Gretel: Ja, und du hast ja auch im Vorgespräch gesagt, und deswegen finde ich diesen Bogen jetzt so schön, Bauchgefühl lügt nie. Und wenn du sagst, it's over, game over, end it here, dass ich hier die Hauptautorin bin, dann finde ich es uns einfach total valide und dann sollte man das auch so hinnehmen. Anne: Ja, genau. Gretel: Und hast du, so als letzte Frage, hast du, wenn du sagst, Bauchgefühl lügt nie, also vertraust offensichtlich sehr auch deiner Intuition, wie nutzt du die in deinem unternehmerischen Alltag? Oder welche Rolle spielt sie da? Anne: Ja, spielt eine große Rolle. Also ich gehe immer dahin, wo was Spaß macht. Und das klingt für viele so ein bisschen, es hat so was Naives oder so was Banales, wenn man das so sagt. Ich gehe da hin, was Spaß macht oder hedonistisch vielleicht. Aber es ist so wichtig, es ist so wichtig, dass du das machst, was Spaß macht. Bei deinem Content, geh dahin, was leicht ist. Geh dahin, wo du irgendwie Freude verspürst. Was auch immer das ist, ich werde alles feiern. Ich werde es feiern, wenn du sagst, ich mag es gern entspannt, serene, für mich ist es wichtig, dass irgendwie, dass ich gut aussehe und das Interior gut aussieht. Ja, dann ist das so. Wenn du sagst, es ist mir komplett egal, ich habe Bock mich vor die Kamera zu stellen, einen geilen Lipstick drauf zu, ein bisschen Glitzer auf die Torte, dann bist du das. Dann feiere ich das genauso. Jeder hat seinen Stil, jede hat ihre Gangart, jede hat ihr Tempo, ob sie schnell spricht oder langsam spricht sie auch manchmal. Ich denke, jetzt hol doch mal Luft. Aber das ist meine auch teilweise. Ja, aber da war es wirklich so schnell, dass er hat die vorgespult. Na ja, egal. Aber manche haben halt einfach so einen Stil und es ist ihr Stil und es ist okay und die Leute können dazu sich verbinden mit dem Stil oder eben nicht und hey, das ist doch das Schöne daran, dass wir uns alle entscheiden dürfen, mit wem will ich da sein, wovon will ich mehr und das gilt eben auch für deine Kundinnen wie für meine Kundinnen zu sagen, ja, das bin ich und damit fange ich erstmal an. Und na klar, in drei Jahren sage ich, ja, jetzt mache ich es anders, jetzt bin ich schneller, jetzt sieht das irgendwie auch irgendwie, jetzt habe ich auch ein neues iPhone, jetzt sieht es irgendwie nochmal mehr crisp aus und so, ja, das darf sich alles entwickeln. Aber fang damit an, an was Spaß macht und du spürst das sofort im Bauch. Du spürst das sofort und wenn du sagst, ich komme nicht so ganz ran irgendwie, dann kannst du auch mit dem gehen, wo du so ein Mh, oder Mh, wenn du dein inneres Mh hörst, fühlst, dann machst, wenn du Mh, auf das darfst du hören und dann darfst du auch sagen, oh, da kam jetzt aber ein Mh, dann hast du auch, nee, das ist es halt nicht. Das ist ein super Tool, das nutze ich ganz oft, vor allem bei potenziellen Kunden, bei größeren Aufträgen. Wenn ich so merke, egal was auf dem Pod liegt, wenn es um 10K geht, mal so ein Ding zu nutzen oder 15 und ich merke auf der anderen Seite, es ist irgendwie komisch. Irgendwas ist komisch. Gretel: Da kann ich mich nicht damit beschäftigen. Anne: Ja, irgendwas ist irgendwie, irgendwie mag ich den nicht. Also auf irgendeine Art passt mir das nicht. Dann wirklich machst nicht, machst nicht, weil du spürst das sofort, ob das cool wird oder nicht. Und da rede ich nicht von Kunde zahlt, Kunde zahlt nicht, sondern es geht um die Art der Zusammenarbeit. Wird die mir Spaß machen oder wird sie mir keinen Spaß machen? Und dann ist es ein Ja oder Nein. Gretel: Yes. Amen to that. Ja. Anne, ich mag dich auf jeden Fall sehr. Anne: Ich dich auch. Gretel: Kleiner Liebesausbruch hier am Ende. Ja, vielen, vielen Dank, dass du hier unser Gast warst. Ich kann euch Zuhörerinnen da draußen nur empfehlen. Guckt euch das Buch an, checkt die Masterclass aus, folgt Anne bei Instagram. Wir verlinken alles hier unten drunter. Ansonsten findet ihr sie auch easy peasy unter Anne Grabs. Anne, es war mir ein Fest. Vielen, vielen Dank. Anne: Ja, danke dir. Voll gut. Machen wir das jetzt öfter? Gretel: Ja, gerne. Ganz bestimmt. Ja, genau. Gebt uns ein Zeichen, ob euch die Folge gefallen hat, ob ihr noch Fragen dazu habt, ob ihr gerne eine weitere Folge mit Anne haben wollt und worüber wir dann schnacken sollen. Ja, vielleicht gibt es dann demnächst schon eine neue Folge Moin um Neun mit Anne. Vielen lieben Dank und euch einen schönen Tag. Tschüss! Ciao!
- Vom Fokus, der Produktivität und der Rolle des Bloggens. Ein Interview mit Janneke Duijnmaijer. (#449)29.10., 09:0029.10.2024, 09:0000:36:58
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge von Moin um Neun haben wir die großartige Janneke Duijnmaijer von blogyourthing zu Gast, die Expertin für Content-Marketing, Produktivität und Blog-Coaching. Janneke hat sich seit ihrer Selbstständigkeit im Jahr 2015 einen Namen gemacht, indem sie mehr als 700 Trainerinnen, Coaches und Beraterinnen dabei geholfen hat, erfolgreich zu bloggen. Doch Bloggen ist nicht alles – Janneke hat ihren Fokus erweitert und spricht mit uns darüber, wie sie ihre Arbeitszeit drastisch reduziert hat, während ihre Umsätze stiegen. 🤹🏻♀️ Vom Blog-Coach zur Allrounderin: Erfahre, warum Janneke sich entschieden hat, sich nicht mehr nur auf das Blog-Coaching zu beschränken und welche neuen Schwerpunkte sie in ihr Business integriert hat. Eine spannende Reise von der Selbstfindung hin zu einer klaren Vision für die Zukunft. 🎧 Fokus und Effizienz – Der Schlüssel zum Erfolg: Janneke teilt ihre Erfahrungen, wie sie es geschafft hat, ihre Arbeitszeit von 60+ auf 20 Stunden pro Woche herab zu setzen – und dabei ihren Umsatz zu steigern! Lerne ihre besten Tipps und Methoden für produktives Arbeiten kennen. ⚖️ Die richtige Balance zwischen Kreativität und Struktur: Wie gelingt es, trotz kreativer Freiheit fokussiert zu bleiben? 📝 Bloggen – aber strategisch! Bloggen kann ein mächtiges Tool im Marketing-Mix sein, wenn es richtig eingesetzt wird. Janneke gibt Einblicke, wie man strategisch bloggt, um nicht nur Reichweite zu generieren, sondern auch gezielt Kunden zu gewinnen. Und warum man sich nicht von KI wie ChatGPT ersetzen lassen sollte. 🤯 Umgang mit Veränderungen und Mindfucks: Janneke erzählt, wie sie sich von der Rolle des „Blog-Coach“ verabschiedet hat und welche Mindfucks sie dabei überwinden musste. Ein ehrlicher Einblick in die Höhen und Tiefen des Unternehmerinnendaseins. 🤘🏻 Unterstützung und Netzwerke: Niemand muss alles allein machen. Janneke spricht über die Bedeutung von Masterminds, Business-Buddies und Coaching, um strategisch voranzukommen und sich aus der Komfortzone zu bewegen. Wie du mit Janneke arbeiten kannst: Die Blogothek: Ein Jahresprogramm, das dir hilft, deinen Blog strategisch aufzubauen und regelmäßig Kunden zu gewinnen. Projekt Fokus: Ein Produktivitätskurs, ideal für alle, die sich von To-Do-Listen überfordert fühlen und ihre Arbeitszeit reduzieren möchten, ohne dabei an Effektivität zu verlieren. Links: Janneke auf Instagram: https://www.instagram.com/blogyourthing/ Webseite: https://www.blogyourthing.com Transkript: Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Es ist Interview-Tag und mir gegenüber sitzt Janneke Duijnmaijer. Moin Janneke, schön, dass du da bist. Janneke: Hallo, danke, dass ich da sein darf. Gretel: Janneke ist Content-Marketing-Expertin, Produktivitätsjunkie und auch, aber nicht nur, Blog-Coach. Janneke, du hast in den letzten Jahren, seit du 2015 deine Selbstständigkeit gestartet hast, mehr als 700 TrainerInnen, Coaches, BeraterInnen zum Thema Bloggen gebracht und hast dir aber letztes Jahr überlegt, ha, nur Blog-Coach, das ist mir zu klein. Wie kam es dazu? Du warst ja eigentlich über die Jahre so festgelegt auf dieses Thema? Was hat dich dazu geritten, dieses Blog-Coach nur noch in Klammern zu setzen? Janneke: Ja, mehrere Dinge eigentlich. Also zum einen muss man sagen, ich blogge seit 2007, also das ist schon sehr, sehr lange und ich muss gestehen, dass ich es länger als fünf Jahre durchhalte unter Anführungszeichen hat mich damals schon gewundert, weil ich so jemand bin, der gerne von einem Thema zum anderen springt. Aber das ist halt das, was meine Leidenschaft ist und was ich liebe. Aber mit der Zeit habe ich halt immer mehr gemerkt, einerseits bei meinen Kunden, dass sie halt wirklich Schwierigkeit haben, regelmäßig zu bloggen, weil halt, ja, der Alltag, Kinder, was weiß ich. Und dann bin ich auch selber Mama geworden und habe halt gemerkt, okay, wenn man Kinder hat, ich habe gleich zwei bekommen, also sehr effizient, also wenn man Kinder hat, kann man halt nicht mehr so viel arbeiten wie vorher. Bei mir war das halt wirklich extrem. Ich war früher so ein kleiner Workaholic quasi und habe 60 Stunden oft in der Woche gearbeitet. Und wie ich dann mit zwei Kindern am Stillkissen gesessen bin und mir überlegt habe, okay, was kann ich denn überhaupt noch machen in den zwei, drei Stunden, die ich Zeit habe, habe ich mich wirklich darauf fokussiert, produktiv zu sein bzw. fokussiert zu arbeiten und habe da halt gemerkt, wie toll das für mich und für mein Business war, weil ich viel weniger Stress hatte, weil ich halt nicht mehr tausende Sachen machen musste, sondern nur noch eine am Anfang. Da habe ich mich echt nur auf ein Produkt konzentriert. Und es hat mir halt, also mir ja im Sinne von mehr Umsatz, aber auch meinen Kunden geholfen, weil ich mehr Zeit hatte, die zu betreuen und auch denen wieder mehr Ergebnisse bringen konnte. Und das war so der Grund, wo ich gesagt habe, ich kann nicht mehr nur beim Bloggen bleiben, sondern ich möchte das zweite Thema auch mit dazu nehmen, weil ich einfach selber erfahren und gemerkt habe, wie toll es ist, wenn man sich auf eine Sache fokussiert. Gretel: Und deswegen ist jetzt sozusagen zu dem Bloggen auch noch Fokus, Effizienz, Produktivitätsstruktur so als zweites Standbein dazu gekommen. Und sag mal, also wir haben ja schon eine gemeinsame Folge aufgenommen. Ich weiß also, dass wir an sich relativ ähnlich ticken, ganz offensichtlich. Aber ich erlebe das ganz, ganz oft, dass Menschen, Frauen, Selbstständige sich hinter dem Thema Bloggen verstecken. Dass das tatsächlich so eine Tätigkeit ist, die ja irgendwie was mit dem Business zu tun hat und es fühlt sich irgendwie produktiv an. Ich habe aber das Gefühl, dass ganz oft andere Sachen hinten runterfallen, hinter dieser Content-Erstellung, dem regelmäßigen bloggen und so weiter. Was empfiehlst du deinen Kunden und Kundinnen? Wie oft sie bloggen sollten? Verändert sich das mit der Zeit? Hol uns da mal ab, bitte. Janneke: Also das schlimmste, was du machen kannst, ist meiner Meinung nach jede Woche bloggen und dann nur noch Blogartikel schreiben. Weil das bringt dir und deinem Business überhaupt nichts. Ja, am Anfang ist es schon wichtig, dass du das Bloggen mal lernst, dass du in deine Routine hineinkommst und da empfehle ich, dass du so alle zwei Wochen circa bloggst. Das ist vollkommen ausreichend und wenn du dann mal diese Routine hast und Übung hast, dann kannst du auch nur alle drei oder vielleicht sogar alle vier Wochen bloggen. Selten als einmal pro Monat würde ich es nicht machen, aber viel wichtiger als dass du oft bloggst ist, dass du erstens regelmäßig bloggst und vor allem, dass du strategisch bloggst. Das heißt, nicht irgendwas schreiben, wo du dir halt denkst, ich muss jetzt ganz schnell einen Blogartikel veröffentlichen, weil der steht ja da im Redaktionsplan, sondern der muss auch wirklich Sinn haben und Mehrwert liefern. Mehrwert einerseits für die Kunden oder für die Leser, aber, das ist so was, was ich in all meinen Programmen immer sage, es ist auch wahnsinnig wichtig, dass der Blog für dich arbeitet. Weil, wenn er das nicht macht, dann ist das Ganze nur ein Hobby. Und auch wenn ich jetzt sehr gerne schreibe, aber ganz ehrlich, ich habe keine Zeit für ein Hobby. Also oder nicht so ein zeitaufwendiges Hobby. Gretel: Ja, ja absolut. Dann denkt man sich auch so, naja, wenn ich jetzt schon Freizeit hätte, dann würde mir wahrscheinlich doch noch ein, zwei andere Sachen einfallen als zu bloggen. Janneke: Ja, zum Beispiel Zeit mit den Kindern. Gretel: Absolut. Und jetzt hast du ja auch gesagt, oder das steht auf deiner Website, du bist von wirklich 60 plus Stunden auf 20 Stunden runter und hast aber deine Gewinne gesteigert, deine Umsätze gesteigert und so weiter. Hol uns einmal ab, wie ist das genau passiert und auch, damit wir das Gesamtbild haben, weil ich das schon auch immer noch mal wichtig finde, wie ist dein Business aufgebaut? Was für ein Team hast du, welche Aufgaben machst du, welche Aufgaben gibst du ab? Weil ich finde es auch immer schwierig, sozusagen, hey, wir gucken uns an, wie Gretel das macht und Gretel kriegt ja tausend Sachen auf die Reihe. Aber ja, Gretel hat noch fünf andere Leute, die was tun. Wie sieht das bei dir aus? Janneke: Da bin ich ganz bei dir. Das mit anderen vergleichen ist immer schwierig. Also, ich glaube, wir müssen uns anschauen, wie war es vorher und wie war es nachher. Vorher war es so, dass ich aufgestanden bin und habe beim Frühstück so ein bisschen was gelesen. Und dann habe ich mich an den Computer gesetzt, habe gearbeitet und gearbeitet und dann bin ich irgendwann vom Büro vor den Fernseher gegangen, habe dort weiter gearbeitet und irgendwann habe ich den Computer zugeklappt und bin ins Bett gegangen. Und ich habe eigentlich für meine Arbeit gelebt, weil es mein Hobby war, weil es mir so viel Spaß gemacht hat. Und ich habe da fast alles selber gemacht. Also ich hatte damals einen Mitgliederbereich, ich habe Webseiten gebaut, ich habe eins zu eins Beratung gemacht, ich hatte noch ein paar Online-Kurse, glaube ich, schon recht lang her. Also ich hatte wirklich alles irgendwie und habe versucht, so viel wie möglich zu machen, damit ja, jeder zufrieden ist und jeder das richtige Produkt findet und ich auch auf nichts verzichten muss, weil ich mache ja alles gern. Und dann sind die Kinder gekommen und dann hatte ich die Zeit nicht mehr. Und das war wirklich körperlich schwierig. Es hat mir körperlich wehgetan, zu sagen, okay, ich konzentriere mich jetzt nur noch auf ein Produkt. Und ich habe immer gesagt, okay, ich mache halt jetzt in der Babypause, ich war sechs Monate auf Babypause, ich habe mir offen gelassen, wie lang sie sein wird. Ich habe gesagt, während ich jetzt auf Babypause bin, mache ich genau meine Membership, die läuft halt weiter, weil die läuft auch halb ohne mich. Ich hatte dann noch eine VA, die sich damals um diese Abläufe gekümmert hat, so E-Mails rausschicken und so. Aber da habe ich gesagt, okay, das mache ich jetzt während der Babypause und nachher starte ich halt dann langsam wieder. Und ich weiß nicht, ich hatte immer so ein schlechtes Gewissen, weil ich nur diese Membership beworben habe und immer nur das gemacht habe. Im Endeffekt habe ich aber dann in den Umsätzen und auch bei den Launches gesehen, dadurch, dass ich mich nur noch auf das eine konzentriere und nur noch das verbessere und optimiere. Einerseits die Inhalte, aber andererseits auch den Verkauf. Wenn du immer nur ein Produkt launchst, dann lernst du auch sehr viel besser, was die Einwände sind und wie du die beheben kannst. Und dadurch habe ich halt gemerkt, dass ich eigentlich mit diesem einen Produkt sehr viel mehr Umsatz mache, als mit all dem, was ich vorher hatte und bin dann auch lange Zeit nicht mehr zurückgegangen. Also ich mache auch heute keine WordPress-Webseiten mehr, ich biete auch kein eins-zu-eins-Produkt an. Das einzige, was ich mache, ist ein Mentoring für Fortgeschrittene und eben der Mitgliederbereich, der mittlerweile ein Jahresprogramm geworden ist, die Blogothek. Das sind so meine Hauptprodukte, die ich habe. Ich habe nach der Babypause tatsächlich, wie mein Umsatz auch so stark gestiegen ist, alles alleine gemacht, weil ich mich in mein Business wieder einfinden musste. Das war irgendwie so, es war nicht mehr das Business von vorher und ich musste einfach selber noch mal herausfinden, okay, was will ich, was brauche ich und mittlerweile habe ich ein Team hinter mir. Ich habe eine Angestellte im Backoffice, die 15 Stunden pro Woche arbeitet. Die nimmt mir das ganze E-Mail schreiben ab. Ich hasse E-Mail schreiben. Ich kann es dir gar nicht sagen. Und dadurch, dass ich hasse, mache ich es auch nicht. Dann müssen die Leute so lange warten auf die Antworten. Das ist das, was die hilft mir bei dem und bei so ein paar organisatorischen Sachen. Und ich habe eine Community Managerin, die in meinem Jahresprogramm auch sehr aktiv ist. Also die betreut die ganze Facebook Gruppe. Wir haben jetzt 177 Mitglieder drin, die gerade bloggen lernen. Und da schaffe ich es auch gar nicht, jetzt alles allein zu managen. Und seit kurzem habe ich auch wieder eine Social Media Managerin, die ja da auf Social Media schaut, dass sie etwas postet, weil das immer das Erste war, was hinten runtergefallen ist. Und was ehrlich gesagt für mein Business gar nicht so wichtig ist und wo ich mir gedacht habe, okay, schauen wir mal, ich gebe dem nochmal eine Chance, bevor ich vielleicht ganz drauf verzichte. Gretel: Ja, absolut. Ich kann es wirklich nur so bestätigen und unterstreichen. Und wenn du diese Folge gerade hörst, dann schreib es dir bitte auf dem Post-it hinter die Ohren oder tätowierst die direkt irgendwo hin. Fokus ist so so wichtig und ich kann das so bestätigen. Also Laura und ich, wir haben auch uns vor zwei Jahren, glaube ich, ein neue Formateverbot auferlegt und haben halt gesagt, wir haben diese Mastermind, wir haben ein Coffee Speed Networking, was immer besser wird, wir haben ein Podcast. That's it. Und wir haben diese ganzen Schmetterlinge, die rumfliegen von Sachen, die man noch machen könnte, die aber ablenken, die haben wir halt einfach nicht gemacht. Und ich sehe das so oft, dass dann Leute das 95. Freebie entwerfen und tausend Sachen machen, aber nichts fokussiert und sich wundern, dass sie nicht vorwärts kommen. Also Fokus, Fokus, Fokus. Wie gut, dass du das auch nochmal sagst. Das klingt vielleicht nicht so sexy. Und eine Sache immer nochmal zu optimieren und den nächsten Launch wieder zu optimieren und so. Das ist vielleicht nicht so geil, dass man sagt, ja super, kann ich mich kreativ ausleben, aber es ist halt das, was die Erfolge bringt. Janneke: Ja, wobei, also ich glaube schon, dass du dich kreativ ausleben kannst, weil du kannst ja immer neue Dinge auch ausprobieren bei den Launches, aber das, was ich früher gemacht habe, ist, ich habe wirklich immer alles von Null auf Neu erfunden. Und das ist halt schwierig, weil dann hast du nichts, worauf du zugreifen kannst. Und eben wenn du nochmal das nimmst, was du schon gemacht hast und merkst, okay, es hat gut funktioniert und dann einfach das, was nicht so gut funktioniert hat, änderst und vielleicht noch neue Dinge ausprobierst dazu. Das ist das Beste, was du machen kannst. Das ist dann vielleicht nicht ganz so sexy, aber es ist entspannt. Und ganz ehrlich, mir ist mittlerweile wichtiger, es ist entspannt als es ist sexy. Also da auf jeden Fall. Wobei das nicht heißt, dass es einfach ist. Das muss ich auch dazu sagen. Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie toll Fokus sein kann. Und trotzdem muss ich mich immer wieder zusammenreißen, dass ich es schaffe. Ich habe auch, also ich bin dann auch die letzten Jahre wieder so in dieses Mini-Produkte-Falle getappt und es ist so toll und das soll man doch machen und was weiß ich, aber das funktioniert halt auch nur, wenn du dich drauf fokussierst und ich hatte dann, ich glaube, drei Mini-Produkte oder so und Anfang des Jahres habe ich mir wieder angeschaut, okay, was funktioniert wirklich, womit mache ich den Umsatz und ich finde, wenn man das in Zahlen sieht, ist es so schön, wenn ich sehe, okay, das macht 80 Prozent meines Umsatzes aus, na dann fokussiere ich mich darauf, aber habe Anfang des Jahres wirklich aktiv wieder gesagt, okay, die Mini-Produkte dürfen da bleiben, aber ich bewerbe sie einfach nicht. Und ich habe vollen Fokus auf meine zwei Programme mittlerweile und das war's. Und es ist einfach so viel weniger stressig. Gretel: Ja, ich glaube, es ist auch ein bisschen das. Das merkst du schon mit jemandem, der schon länger im Business ist und der eben auch diese Veränderung gemacht hat. Wie viel Ego ist da drin? Wie viel bling bling muss mein Angebot haben? Und next big thing und shiny objects und so weiter. Und wie viel kann ich auch sagen, dass, wie du es gerade gesagt hast, dass einer meiner Werte aber Entspannung ist und Familie ist. Und wenn ich es dann eigentlich gar nicht brauche und ich für mich feststelle, ja, jetzt hier irgendwie drei andere Sachen zu machen, wo alle mir sagen, oh das ist aber toll, und es mir aber eigentlich gar keinen Umsatz bringt, dann ist das vielleicht was, was auf mein Ego einzahlt, aber nicht auch meine Umsätze und das ist ja auch schon eine richtig krasse Erkenntnis. Janneke: Absolut und dann führt das vielleicht auch dazu, dass du halt Dinge mal aufschiebst. Mein Mentoring-Programm zum Beispiel, das jetzt im September startet. Ich lüge nicht, ich glaube zwei Jahre arbeite ich an diesem Ding. Aber es war halt nie Priorität, es stand halt nie im Fokus. Und na klar hat mir das weh getan, weil ich es unbedingt machen wollte, aber es war halt nicht die Zeit und ich glaube, das muss man auch lernen auszuhalten. Gretel: Ja, ja, wie du gesagt hast, das kann körperlich wehtun, zu Sachen nein zu sagen. Wir sagen gar nicht, dass es einfach ist, wir sagen nur, dass es hilft. Ja. Und sag mal, du hast ja jetzt auch gesagt, es geht also auch in Richtung Struktur, Produktivität, Effizienz und so weiter. Was für unterschiedliche Typen Mensch siehst du da oder lernst du da kennen? Weil aus meiner Erfahrung würde ich sagen, es gibt die für die Planung die absolute Pest ist. Dann gibt es auf der anderen Seite die, die planen ohne Ende und dann aber nicht umsetzen, wahrscheinlich auch noch viel dazwischen. Wie kannst du diese unterschiedlichen Menschen, und sag uns gern, wen du da so liebst. Wie holst du die ab, die unterschiedlichen Menschen? Oder arbeitest du nur mit einem Teil von denen? Janneke: Also ich arbeite vor allem mit Leuten, die sagen, sie wünschen sich Struktur. Ich glaube, wenn du sagst, du bist ein kreativer Mensch und du brauchst diese Freiheit, und das passt dir nicht, wenn das alles festgelegt ist und wenn du schon im voren einplanst ganz ehrlich ich möchte niemanden umstimmen, weil also natürlich erkläre ich, dass du, wenn du Strukturen hast, dann hast du die Freiheiten, weil dann hast du quasi festgelegt ok so und so passiert das, dann hast du diese Sicherheit ok es läuft alles in der richtigen Zeit ab und ich kriege keinen Engpass beim Planen usw. Wenn du dir das wünscht, diese Sicherheit, dann glaube ich, kannst du auch etwas mit einem Tool zum Beispiel anfangen, mit einem Projektmanagement Tool. Wenn du aber sagst, nein, ich möchte überhaupt nicht planen und ich fühle mich dazu sehr eingesperrt, ich glaube, dann wirst du auch nicht glücklich werden damit. Oder zumindest nicht so, wie es ich mache, weil ich sehe immer Leute sagen, ich kann überhaupt nicht fokussiert arbeiten und planen und ich glaube, jeder kann es, wenn er möchte und wenn er es ausprobiert. Gretel: Und wie läuft es bei dir ab? Weil du hast ja, wenn ich mich richtig erinnere, Klarheit, Tool, Routine sind so die drei Schritte. Was ist dein Ansatz? Hol uns da noch mal ein bisschen genauer ab. Janneke: Also für mich ist am allerwichtigsten eben dieses Fokus. Du kannst alles zusammenfassen mit einem Wort, nämlich Fokus. Und ich habe mein Fokus-Framework in meinem Programmprojekt Fokus, wo wir sagen, wir haben Fokus auf ein Jahresziel, Fokus auf eine Monatsaufgabe, ein Fokusprojekt pro Monat und dann jeden Tag maximal eine Fokusaufgabe. Und für mich ist so wichtig, dass sich die Leute nicht überfordern und wirklich dann nur schauen, okay, was muss ich denn diese Woche oder was muss ich heute machen, um mein Monatsziel zu erreichen und deinen Schritt weiterzugehen. Und wenn du das machst, dann wirst du deine Ziele Schritt für Schritt erreichen. Aber wie gesagt, nur eine Sache. Und wir müssen nicht mehr machen. Manchmal können wir auch nur ein Fokusprojekt pro Quartal machen. Je nachdem, wie viel Zeit du hast, weil das ist ja auch unterschiedlich, ob du jetzt acht Stunden pro Tag oder zwei Stunden pro Tag hast. Aber das ist wirklich… Und mit welchem Tool du das in Wirklichkeit machst und wie du da die Übersicht behältst, ist eigentlich egal. Ich bin ein riesengroßer Fan von Asana, weil das was ist, wo ich mich hinsetzen kann, sofort anfangen kann, meine To-do's reinzuschreiben und nicht erst irgendwie meine Oberfläche noch einrichten muss oder so. Natürlich muss ich auch da die richtigen Projekte und das haben, aber das ist für all die Leute wichtig, die halt sagen, okay, ich lasse mich so leicht ablenken. Da kann ich sofort anfangen und habe nicht tausend Sachen, die mich ablenken. Gretel: Ja, und bei Fokus fällt mir auch wieder eine, weil du auch gesagt hast, eine Sache ist letztlich, dass wir ja auch immer sagen, im puncto Priorität, das Wort Priorität gibt es schon nur als Einzahl, das heißt, du kannst nicht drei Prioritäten haben, sondern auch bei Fokus, du kannst ja nicht mehrere Foki haben, auch bei einer Kamera. Entweder fokussierst du auf eine Sache oder auf eine andere Sache. Und deswegen finde ich es ja auch wieder so, es unterstreicht einfach die Message. Konzentrier dich auf eine Sache, mach viele Schritte für diese eine Sache und nicht irgendwie für fünf unterschiedliche Projekte. Janneke: Genau. Gretel: Jetzt muss ich doch nochmal zum Bloggen zurückkommen, weil ja für die einen der Heilsbringer, für die anderen das absolute Verteufelungsding ist ja Chat GPT und andere KIs, die beim Texten und so weiter helfen. Und du sagst ja selber auch, Bloggen heute ist nicht mehr wie Bloggen von vor zwei Jahren. Wir müssen also gucken, dass wir da den Trends folgen oder dass wir am Ball bleiben. Welche Rolle spielt KI für dich und wie können wir sie gut, wenn nicht sogar optimal nutzen? Janneke: Ich spiele gern mit KI herum, mit Chat GPT, es ist aber für mich kein vollwertiger Ersatz fürs Bloggen oder für Blogartikel schreiben, weil was wir verstehen müssen oder was die meisten schon verstanden haben, Chat GPT ist halt ein Hilfsmittel. Und es ist immer nur so gut, wie die Person, die die Prompts schreibt. Und ich sehe ganz oft, dass Leute hergehen und sagen, schreibt man einen Blogartikel zu dem und dem und dem und das dann veröffentlichen. Das Ergebnis ist einfach schlecht, weil du merkst einfach, dass da irgendein generischer Text rauskommt. Und Das ist halt nicht das, was wir wollen, weil wir wollen Persönlichkeit zeigen oder wir müssen immer mehr Persönlichkeit zeigen auch beim Bloggen. Wir müssen anecken manchmal auch, auch wenn es nicht leicht fällt und wir müssen unsere eigenen Erfahrungen reinbringen. Das heißt, ja, Chat GPT kann man auf jeden Fall nutzen, aber nur als Unterstützung. Ich nutze es wahnsinnig gern für Brainstormings oder wenn ich Texte analysieren lasse zum Beispiel oder wenn ich Zielgruppenumfragen mache, dann lasse ich mir von Chat GPT zusammenfassen, fasse mir die Ergebnisse zusammen. Was sind die größten Herausforderungen? Was sind die Wünsche und so weiter. Das funktioniert sehr gut. Oder eben, ja, was könnten die Probleme meiner Zielgruppe sein? Also, es ist sehr gut, es hilft sehr gut beim Brainstorming, aber das Schreiben an sich, wenn du es von Chat GPT machen lässt, musst du noch mal sehr stark drüber gehen, weil man merkt, dass wenn man ein paar Blogartikel erstellen hat lassen, kennt man so diese Systematik und kann sehr schnell herauslesen, ah, okay, das wurde jetzt wahrscheinlich von einer KI erstellt. Und auch in meinem Jahresprogramm in der Blogothek gibt es die Möglichkeit, Blog-Artikel-Feedback zu bekommen. Und wir merken da sehr schnell, wann jemand einen Text selber geschrieben hat und wann der von der KI erstellt wurde. Und das ist aber glaube ich auch das Schöne am Bloggen, dass wir wieder mehr zu diesen Wurzeln zurückgehen können. Weil ursprünglich war Bloggen ja dieses Meinung erzählen und aus dem Alltag erzählen und ist gerade bei Businessblogs in den letzten Jahren noch sehr stark in dieser How-To und nur SEO-Optimierung und so weiter. Und ja, SEO-Optimierung ist auch wichtig, aber es ist halt nicht alles. Du brauchst halt mehrere Arten von Content. Einerseits, um Traffic zu bekommen. Ja, da hilft SEO gut. Aber ich nenne das immer Verkaufshelfer, so die Art von Blogartikel. Du brauchst halt auch die Blogartikel, die den Leuten einen Grund geben zu kaufen oder sagen, warum das Thema für sie zum Beispiel wichtig ist und so Einwände auszuräumen. Und das kannst du halt eigentlich auch nur machen aus deiner eigenen Erfahrung, weil da kann dir natürlich kann dir Chat GPT sagen, diese Zielgruppe hat die und diese Einwände, ob das dann wirklich stimmt und welche Wörter die Zielgruppe zum Beispiel auch verwendet. Das kannst du halt nur herausfinden oder einbauen, wenn du das selber machst. Gretel: Also das Fazit ist letztlich, man sollte sich schon mit KI beschäftigen, höre ich schon so raus, weil es gibt ja schon einige, die auch so sind, aber muss das jetzt sein? Geht der Trend wieder vorüber? Muss ich das wirklich nutzen? Du sagst schon ganz klar, ja, muss man. Janneke: Ja, auf jeden Fall. Vor allem denke ich, dass es in Zukunft noch wichtiger werden wird im Sinne von die Tools werden immer besser werden. Und ich glaube, wenn du jetzt schon anfängst, dich damit zu beschäftigen, lernst du halt auch mit. Wenn du in zwei, drei Jahren anfängst, dich damit zu beschäftigen und halt noch gar keine Ahnung hast, glaube ich, wird es noch mal schwieriger werden, dich da hinein zu finden. Das heißt, wenn du jetzt schon, du musst jetzt kein Profi sein und ich bin auch kein Profi, also das ist, ja, ich glaube, da musst du wirklich viel lernen und dich sehr viel damit beschäftigen. Ich bin jetzt sicher auch noch so, dass ich sage, ich kann sicher noch viel dazu lernen. Aber wenn du zumindest ein Gefühl dafür mal bekommst und das immer irgendwo im Hinterkopf hast und immer wieder verwendest, glaube ich, wirst du dir einfach sehr viel leichter tun. Weil KI wird immer besser werden und irgendwann müssen wir vielleicht sogar damit arbeiten. Keine Ahnung, wie das in Zukunft aussieht. Gretel: Ja, was ich ganz witzig finde, ist auch ein Post von dir, irgendwo in den Tiefen deines Instagram-Kanals, dass du geschrieben hast, bloggen war eigentlich noch nie cool. Also es kam mal eine kurze Zeit, wo so Fashionblogger und so, das schon so ein Hype war, aber bloggen waren eigentlich nicht die coolen Kids hinten im Bus. Warum ist es trotzdem so sinnvoll? Janneke: Naja, weil es einfach ein unheimlich wirkungsvoller Marketingkanal ist. Also bei uns im deutschsprachigen Raum, ich weiß nicht, warum die so verteufelt werden, aber wenn man sich die großen Unternehmen anschaut, Google zum Beispiel auch, also die haben ja alle Blogs und auch die Marketer setzen da drauf, weil du halt einen super Return on Investment hast. Es gibt Studien, die auch zeigen, wenn du einen Blog hast, dann hast du, weiß ich nicht wie viel, 100 Prozent mehr Websiteaufrufe und hast du mehr Leads, weil einfach das Vertrauen besser aufgebaut werden kann. Wenn du dir das vorstellst, du siehst eine Facebook-Anzeige und klickst da drauf und dann kommt gleich Kauf bei mir und du hast keine Ahnung, wer die Person überhaupt ist. Also gerade in der heutigen Zeit würde ich nicht mehr kaufen, weil wir wissen, es gibt ganz viele Schallatane. Das erste, was ich immer mache und was ich auch bei meinen Kunden sehe, ist, dass die mal schauen, wer ist das denn überhaupt? Da ist ein Blog oder von mir ist auch ein Podcast, wenn du sagst, das Geschriebene ist jetzt nicht dein Medium. Da ist es so wichtig, dass du eben diese Einblicke gibst. Und ich sehe das auch bei meinen eigenen Launches. Ich habe jetzt im Frühjahr ein Webinar gehalten und ja, ich habe auch Facebook-Anzeigen geschalten. Ich glaube, 80 Prozent der Leute, die gekauft haben, kannten mich halt durch meinen Blog, meine Newsletter und es war super einfach zu verkaufen. Also ich hatte da auch Verkaufsgespräche und die Leute wollten eigentlich nur noch Hallo sagen und mal mit mir persönlich sprechen und im Gegensatz zu denen, die über Facebook gekommen sind und dann, ja, was ist das und warum du und bla bla bla. Es hat doppelt so lang gedauert. Das ist einfach ein KO-Kriterium, finde ich, gegen Blogs quasi. Also du brauchst einen Blog allein, um diese Verbindung einfacher herzustellen zu können. Gretel: Ja voll. Und ich finde, was du ja gerade auch sagst, zeige ich auch nochmal, es gibt nicht diesen Magic Wand, diesen Zauberstab, wo wir einfach mit den Ads einmal irgendwie den Zauberstab wedeln und dann kauft jemand, gerade bei mittel- und hochpreisigen Produkten, Angeboten, müssen wir eine Beziehung aufbauen. Kommen wir nicht umher, dass es möglich wird, uns zu spüren und zu merken, wer wir eigentlich sind, wer dahinter steht, womit wir vielleicht auch strugglen, wie wir gewisse Sachen sehen und angehen. Und deswegen auch so eine Launch-Auswertung, oder mal zu schauen, hey, wer hat denn jetzt gekauft oder wenn jetzt jemand kauft, seit wann habe ich diese Person eigentlich schon in meinem Newsletter, in meinem Blog und so weiter. So wichtig, da sich nicht nur auf ein Bauchgefühl zu vertrauen, sondern wirklich auch auf Zahlen. Janneke: Absolut. Zahlen sind unser Freund, auch wenn wir es manchmal nicht wahrhaben wollen. Gretel: Ja, Zahlen sind toll. Sag mal Janneke, du bist ja, also wir hatten es ja eingangs auch schon angesprochen, dass du jetzt nicht mehr nur Blog-Coach oder Coachin bist, dass du dich vor einem guten Jahr von diesem Begriff als einfache Beschreibung von dem, was du machst, verabschiedet hast. Und du hast ja aber auch geschrieben, dass das schon schwer für dich war, dass du gar nicht so riesig auf Veränderung stehst, dass das schon echt schwer für dich war, diese Entscheidung zu treffen und so weiter. Nimm uns da mal mit, wie muss ich mir das vorstellen? Kam plötzlich diese Idee auf und dann hast du dich erstmal dagegen gewehrt und dann war es aber unumstößlich das zu machen oder bist du da sehr rational rangegangen oder wie war das? Janneke: Das war tatsächlich ein wahnsinnig langer Prozess. Also ich war damals, wie ich auf das Thema gekommen bin, so mit Asana und so, ich weiß noch, ich war in einer Mastermind und hab dann gesagt, ja, ich könnte dir da mal einen Workshop dazu halten, weil ich mag das Thema. Und hab das dann in einer Mastermind gemacht und alle so, Janneke, du strahlst so, das passt so gut zu dir, das Thema und mach das doch. Und ich hab mir gedacht, so ein Blödsinn, das geht doch nicht. Ich bin ja Blog-Coach, ich kann ja nichts anderes machen. Und es hat dann wirklich lange gedauert. Ich habe dann tatsächlich Projekt Fokus in Kurs entwickelt, war aber, das war immer noch so, ja, undercover quasi. Also ich habe das gar nicht so groß kommuniziert und habe das quasi parallel eigentlich fast aufgebaut, weil ich es nicht geschafft habe oder mich von diesem Block Coach nicht lösen konnte. Und irgendwann habe ich aber auch da gemerkt, wieder Fokus, ich schaffe nicht beides und ich muss das irgendwie verbinden. Und habe dann tatsächlich irgendwann überlegt, okay, es geht nicht, was mache ich jetzt? Und dann beschlossen, ich kann so viel mehr, ich weiß so viel mehr und dieser Begriff Blog-Coach limitiert mich eigentlich. Weil ich mache auch in meinem Business, auch damals, ich habe schon sehr viel mehr gemacht. Auch in der Blogothek geht es nicht nur ums Bloggen, sondern auch ums Online-Marketing, um Social Media teilweise auch, um Produkterstellung manchmal so angerissen ein bisschen. Und habe gesagt, okay, ich möchte mich selber nicht mehr klein halten und ich streich das jetzt. Und ich habe das gemacht und tatsächlich habe ich es damals noch nicht so ganz gefühlt. Aber es war für mich ein wahnsinnig wichtiger Schritt, um mir die Erlaubnis zu geben, in eine andere Richtung zu gehen. Und ich habe sehr lange dann gebraucht, um meine beiden Themen ineinander fließen zu lassen. Ich bin immer noch dabei tatsächlich. Aber das war einfach so ein Stempel, den ich mir damals aufgedrückt habe, wo ich gesagt habe, nein, ich möchte das nicht mehr und ich möchte eigentlich mein volles Potenzial ausschöpfen. Und das ist so wieder die Macht der Worte, finde ich, wie du dich selber beschreibst und dass dich die einfach manchmal klein halten. Gretel: Ja, und das ist ja auch wieder, wir machen uns alle selbstständig und wollen unser eigenes Business haben, um Freiheit zu haben, uns selber ausleben zu können und so weiter. Und bei der erstbesten Möglichkeit sehen wir uns A die schlechteste Chefin ever, was so Arbeitszeiten und Urlaub und so angeht. Und zweitens halten wir selber uns manchmal echt klein, weil wir Angst haben vor den nächsten Schritten und so weiter. Und da kann es halt wahnsinnig helfen. Ja, so ein Blick von außen, wie du gerade gesagt hast, die Mastermind oder ja, einfach zu gucken, hey, warum mache ich das hier eigentlich? Und sag mal, was hast du für ein Support-Netzwerk? Also wie sorgst du dafür, dass du strategisch denken kannst, dass du weißt, wo dein Business hingeht. Ist es tatsächlich immer noch die Mastermind, die du gerade erwähnt hast? Wo sorgst du dafür, dass du deine unternehmerische Batterie regelmäßig auflädst? Janneke: Ich habe mehrere Punkte. Ich habe eine Mastermind. Es ist nicht mehr die, die ich vorher erwähnt habe, die war damals speziell für Eltern. Ich bin jetzt in einer anderen Mastermind wieder, aber das ist für mich einfach wahnsinnig wichtig, mit Personen zusammen zu sein, die im gleichen Level sind wie ich. Weil es ist einfach eine andere Denke, wenn jetzt jemand sechsstellige Umsätze macht, als wenn jemand gerade startet. Und auch diese Entwicklung, die man schon durchgemacht hat, ist einfach wahnsinnig wichtig und hilfreich, wenn man die bei anderen auch sieht. Und das heißt, das habe ich. Und dann bin ich gleichzeitig noch in einem Gruppenprogramm drinnen, das auch so ein bisschen mastermindmäßig aufgebaut ist, wo es gerade speziell um Evergreen und so weiter geht. Da bin ich drin und ich habe auch eine Business-Buddy, mit der ich mich alle zwei Wochen austausche und wo wir wirklich telefonieren und uns nochmal ja absprechen und erzählen was wir machen und aufbauen und wenn irgendein Tiefschlag ist, der ich schreiben kann und wo wir telefonieren. Also ich könnte es mir nicht mehr vorstellen alleine, ganz ehrlich. Gretel: Ja, voll. Und das ist ja das Ding. Das muss ja auch gar nicht sein. Ich meine, wir wollen ja keine lonely riders hier, sondern tatsächlich so ein Netzwerk zu haben, dem wir vertrauen und wo wir wissen, hey, da können wir sein, wie wir sind. Da können wir keine Ahnung haben, wie es weitergeht. Da können wir… Also, ich meine, die allermeisten, die ich kenne, die meisten Unternehmerinnen, haben irgendwelche Tief- und Rückschläge zu durchstehen gehabt. Und das ist halt scheiße, wenn man es alleine machen muss. Und einfach viel besser, wenn man jemanden dahinter sich stehen hat oder Hilfe hat, konkrete Hilfe auch. Deswegen finde ich das auch nochmal wichtig, dass du es auch nochmal sagst, wie zentral das tatsächlich ist, da so ein Netzwerk sich zu bauen, so ein Sicherheitsnetz. Janneke: Ja, Und vor allem finde ich auch, dass man manchmal jemanden braucht, der einen aus der Komfortzone holt. Und das ist aber, finde ich für uns Unternehmerinnen auch wichtig, also erstens mal die zu sagen, ja, ich bin bereit aus meiner Komfortzone rauszugehen, aber manchmal ist uns dann gar nicht bewusst, wo ist denn meine Komfortzone? Und mache ich das nur nicht, weil ich mir denke, es funktioniert nicht? Oder mache ich das nicht, weil ich es mich einfach nicht traue und weil ich es nicht machen möchte? Und da wirklich jemanden zu haben, der auch aktiv nachfragt, dann hast du das gemacht. Wie ging es dir damit? Oder einfach jemanden, bei dem man mal suddern kann, wie wir in Wien so schön sagen. Also einfach, wenn nicht das, ich habe letztens ein E-Mail ausgeschickt und habe gehofft, dass viele Rückmeldungen kommen. Und es war so nichts. Und dann so, okay, was mache ich jetzt? Und einfach mal zwei, drei Posts schreiben und das eigene Gewissen. Und am nächsten Tag war es wieder ganz anders. Da kamen die Anfragen dann und das war super. Aber ich glaube, wir haben alle. Es muss jetzt kein riesengroßes Problem sein, wo wir sagen, mein Business ist jetzt kurz davor zugrunde zu gehen und ich bin kurz davor pleite zu gehen, sondern einfach diese, ich habe ein E-Mail ausgeschickt und es meldet sich niemand. Auch das kann nervenaufreibend sein, ganz ehrlich. Gretel: Absolut. Und sag mal, letzte Frage, letzter Punkt. Nun ist ja dein Business so, du bist Zwillingsmama, du bist von 60 plus Stunden auf 20. Es läuft, es fühlt sich gut an und so weiter. Das ist heute der Stand. Und trotzdem haben wir ja immer alle noch Mindfucks, die nach außen vielleicht gar nicht so sichtbar werden. Und du sollst uns jetzt gar keinen aktuellen Mindfuck berichten, weil das ist immer besser rückblickend. Aber sag uns doch oder erzähl uns doch vielleicht mal einen Mindfuck, der dich lange beeinflusst hat oder der dich wirklich so Nerven gekostet hat und wie du den für dich gelöst hast. Janneke: Ich kann dir einen sagen, der wirklich, ich bin ein kleiner People Pleaser und ich möchte niemandem auf die Nerven gehen. Für mich war es immer das Schlimmste, einen Newsletter rauszuschicken. Ich hab's echt nicht. Ich hatte mal so eine Puls-Uhr noch vom Sport und hab dann gemerkt, so der Moment, bevor ich auf senden drücke, mein Puls ist fast doppelt so hoch wie bei der Aerobikstunde. Und das ist irre. Also das war echt, ich hatte tatsächlich Angst davor, dass, dass, das zu machen. Und ich hab mir gedacht, boah, was denken die Leute? Und das kann ich doch, ich kann sie doch nicht so wieder nerven. Und das war wirklich ein langer Prozess. Und habe auch mit einem Mindset-Coach an dem gearbeitet. Ich habe es einfach jahrelang alleine nicht geschafft, das rauszukriegen. Und mittlerweile, ja, manchmal sind immer noch E-Mails oder Newsletter, die ich na, Angst habe ich nicht mehr davor. Aber wo ich mir denke, ich bin aufgeregt. Aber ja, es ist nicht mehr so, dass ich sage, die blockieren mich wahnsinnig und die stehen mir im Weg. Gretel: Ja, super. Vielen, Vielen Dank. Und was du ja auch gesagt hast, du hast dir dann dafür einen Mindset-Coach geholt. Du hast gemerkt, ich kriege das alleine nicht hin. So kann es nicht weitergehen. Ich möchte eine Lösung dafür suchen. Wenn jetzt unsere Hörerinnen denken, ach, fürs Bloggen hätte ich gerne Lösung oder fürs Thema Produktivität, da hätte ich gerne eine spezifische Lösung. Hol uns das zum Ende noch mal ab. Wie können unsere HörerInnen mit dir arbeiten? Janneke: Genau. Mein Jahresprogramm, die Blogothek, da helfe ich Selbstständigen dabei, einen Blog aufzubauen und strategisch zu bloggen, um laufend Kunden zu gewinnen, um eben die richtigen Leute anzuziehen und die Newsletterliste auch zu füllen. Und dann habe ich noch meinen Kurs Projekt Fokus. Das ist mein Produktivitätskurs für alle Leute, die sich überfordert fühlen von all den To-Do's, die es im Online-Business halt mal so gibt und nicht wissen, wie sie vorne und hinten zurechtkommen sollen und sich eben auch oder ihre Arbeitszeit reduzieren wollen. Für die ist Projekt Fokus genau das Richtige. Es sind alles Kurse, wo man laufend einsteigen kann. Gretel: Super cool. Vielen lieben Dank. Wir verlinken das natürlich hier alles in den Show Notes. Ansonsten schaut mal bei Janneke vorbei auf dem Blog oder auf Instagram. Noch gibt es Instagram, soweit ich weiß. Ich danke dir viel, viel, vielmals für dieses Gespräch und die tollen Einblicke. Danke schön. Janneke: Ja, sehr gerne. Gretel: Und wir hören uns dann wieder bei der nächsten Folge Moin um Neun. Wenn ihr mögt, schreibt uns gerne ein Feedback, wie ihr diese Folge fandet. Schickt uns ein bisschen Liebe, ein bisschen Podcastliebe rüber, in welcher Form auch immer das auf eurer Plattform möglich ist. Und dann hören wir uns wieder bei der nächsten Folge Moin um Neun.
- Entscheidungen als Selbstständige – Wie du Klarheit gewinnst und bessere Entscheidungen triffst. (#448)22.10., 09:0022.10.2024, 09:0000:21:42
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen "Nicht getroffene Entscheidungen kosten dich am Ende mehr Energie als eine mutige, bewusste Entscheidung." Mit diesem Eingangszitat kannst Du bereits erahnen, in welche Richtung diese Podcast-Folge von Laura geht - es geht darum, unternehmerisch Entscheidungen zu treffen und dadurch erfolgreicher zu sein und zu werden. Was erwartet dich in dieser Episode? 🧐 Entscheidungen im Alltag: Wie du zwischen intuitivem und rationalem Handeln balancierst. 🧐 Wie psychologische Phänomene wie Entscheidungsmüdigkeit und Verlustaversion deine Handlungen beeinflussen. 🧐 Tipps für bessere Entscheidungen: Vom richtigen Timing bis hin zur Rolle von Stress und Erschöpfung bei deiner Entscheidungsfindung. 🧐 Intuition vs. Logik: Wann du auf dein Bauchgefühl hören solltest – und wann nicht. 🧐 Erfahre, ob du ein „Ich-“ oder „Wir-Entscheider“ bist und was das für dein Business bedeutet. Laura teilt wertvolle Tipps, wie du mit dem richtigen Mindset, fundierten Entscheidungen und dem passenden Timing dein Business nachhaltig voranbringen kannst. Sie erklärt auch, wie du Erschöpfung und Stress bewältigen kannst, um langfristig gute Entscheidungen zu treffen. 💡 Special Insight: Erfahre, wie dich unsere Mastermind Smash It! dabei unterstützen kann, Entscheidungsmüdigkeit zu überwinden und dabei weg von selbst&ständig und hin zur entspannten Unternehmerin führen wird. 👉 Jetzt anhören und Klarheit in deine Entscheidungen bringen! Laura Whatsapp: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Mehr über SMASH IT! erfährst du hier: https://lauraundgretel.de/smash-it/ Deinen Gesprächstermin mit Laura und Gretel bekommst du hier: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Transkript: Soll ich's wirklich machen oder lass ich's lieber sein? Dupp, dupp, dupp. Nein, wir sind hier nicht im Hashtag, sag mir, dass du ein Kind der 90er bist, ohne zu sagen, dass du ein Kind der 90er bist. Nein, wir sind bei Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Und ich habe heute eine Podcast-Folge zum Thema Entscheidungen mitgebracht und zwar ganz spezifisch. Entscheidungen treffen als Selbstständige und Unternehmerin. Ich freue mich sehr, dass du wieder eingeschaltet hast hier bei Moin um Neun, dem Business-Schnack. Und ich möchte dich heute mitnehmen in die Welt der Entscheidungsmöglichkeiten, Entscheidungskompetenz und zwar einmal aus der Sicht als Unternehmerin und Selbstständige. Und ich habe aber auch ein paar spannende psychologische Fakten dabei, die rund um das Thema Entscheidungen super hilfreich sein können. Also starten wir mal rein in dieser Folge. Wer kennt es nicht, wir alle haben jeden Tag unzählige Entscheidungen zu treffen. Hunderte, die wir zum Teil bewusst und zum Teil unbewusst treffen. Das fängt bei so was an wie was frühstücke ich oder was ziehe ich an oder was ziehe ich meinem Kind an und zieht sich durch den ganzen Tag durch. Und gerade für uns Selbstständige mit einem hohen Level an Entscheidungen ist es extrem wichtig, dass wir uns mal mit dem Thema Entscheidungen und unternehmerische Entscheidungen treffen, beschäftigen. Und dass wir das nicht einfach als ein passives Thema so geschehen lassen, sondern dass wir uns wirklich mal angucken, wie können wir denn Alltagsentscheidungen, seien es die kleinen oder die großen, gut treffen. Denn, so viel sei schon mal gleich gesagt, gute Entscheidungen treffen zu können, ist ein Schlüssel zum Erfolg als Selbstständige. Also bleibt jetzt unbedingt dran, ich werde dir einige nachhaltige Tipps mitgeben, wie das wirklich langfristig in deinem Unternehmen und für dich als Selbstständige sich verbessern kann und auch einfach ein paar Insights aus der Psychologie, was es für Phänomene gibt, die gerade für uns Selbstständige sehr, sehr, sehr wichtig sind. Vielleicht erstmal ganz grundsätzlich als erster Punkt überhaupt erstmal die Bedeutung von Entscheidungen in unserem unternehmerischen Dasein. Also es zieht sich ja durch, dass wir als Selbstständige eben unsere eigenen Chefin, unser eigener Chef sind und deswegen die aller allermeisten Entscheidungen selber treffen und es zeigt sich eben auch, dass sehr sehr viele Selbstständige sehr viele Entscheidungen alleine treffen. Und da liegt auch schon so der erste Aha, dass du dich mal fragen kannst, bist du denn eine Alleineentscheiderin? Kannst du das gut? Oder bist du eher eine im Team eine Wir-Entscheiderin? Da liegt schon so ein erstes kleines Nugget, denn viele Menschen sind Wir-Entscheiderinnen und laufen aber als Selbstständige eben alleine los, sind ihre eigene Chefin, ihr eigener Chef und fangen dann auf einmal an, Entscheidungen alle alleine zu treffen. Waren vielleicht vorher in einem Team, in einer Firma integriert, waren vielleicht auch genervt von dem ganzen Gemeinsamen, vielleicht war es einem auch zu viel. Und einige merken dann aber erst spät, dass es eigentlich alleine auch ganz schön anstrengend ist, alle Erscheinungen wirklich hundertprozentig bei sich selber zu treffen. Denn das ist schon ein riesen Unterschied. Das heißt vielleicht schon mal der erste Nugget, bist du ein Wir- oder ein Ich-Entscheider und da einfach mal reinzuspüren, wie sich das auf deine Selbstständigkeit auswirkt. Und dann nochmal um einmal zu wissen, was sind denn Entscheidungen? Entscheidungen sind immer Momente, in denen wir das Potenzial haben, etwas in eine bestimmte Richtung zu weisen. Also jede Entscheidung sagt oder entscheidet etwas, wo es hingeht. Also geht es eher in die Richtung oder geht es eher in die Richtung? Eher hoch, eher runter, rechts, links, oben, unten, grün, blau. Also jede Entscheidung, wenn es auch eine ganz kleine ist, weist in eine bestimmte Richtung. Und akkumuliert sind alle Entscheidungen eben dann unsere Zukunft, bzw. die Entscheidungen unserer Vergangenheit sind unsere Gegenwart. Das heißt Fragen, die uns jeden Tag als Selbstständige beschäftigen sind, soll ich in Marketing investieren oder lieber nicht? Soll ich mit meiner Freelancerin zusammenarbeiten oder das beenden? Soll ich vielleicht meine erste VA einstellen, damit ich nicht mehr alles alleine mache? Soll ich einen Auftrag annehmen, obwohl ich vielleicht nicht so ein gutes Bauchgefühl habe? All das sind Entscheidungen. Soll ich zu Instagram oder eher zu LinkedIn? Wo soll ich überhaupt mein Marketing machen? Soll ich mein Produkt nochmal launchen oder hat das eine Bedeutung, dass der Launch letztes mal nicht funktioniert hat? Soll ich ein neues Produkt aufnehmen oder das alte nochmal verkaufen. All solche Fragen, und da merkst du schon jetzt beim Zuhören, ja, können ganz schön viel sein im Alltag und deswegen lohnt es sich doch seine Entscheidungskompetenz wirklich mal anzuschauen und sich damit auseinanderzusetzen. Genau. Dann würde ich gerne im nächsten Schritt einmal mit dir darüber sprechen, dass Entscheidungen häufig auf dem Prinzip der Intuition getroffen werden. Die allermeisten Entscheidungen werden von uns Menschen auf Basis unserer Intuition getroffen. Und ist das jetzt gut oder schlecht? Beides. Das kann sehr, sehr gut sein. Wenn du eine starke Intuition, und das sagen auch viele, ich bin ein sehr intuitiver Mensch und das klappt gut und so weiter, dann ist da erstmal nichts Schlechtes dabei. Aber auch unser Bauchgefühl, unsere Intuition, ist nur die Summe deiner Lebenserfahrungen, deiner Möglichkeiten, von dem, was du dir vorstellen kannst. Und manchmal trickst unsere Intuition uns auch aus. Manchmal hält unsere Intuition, unser Bauchgefühl uns klein, weil man denkt, das kann ich nicht, das ist nicht für mich gemeint, oder dazu bin ich nicht gut genug, dafür brauche ich eine Fortbildung, oder, oder, oder. Unser Bauchgefühl ist häufig auch ein bisschen geblendet von unserem bisherigen Leben. Deswegen rate ich unbedingt dazu auch mal wirklich sich zu prüfen und zu sagen die nächste Entscheidung, da schalte ich wirklich mal mein aktives Denken ein, Chancen und Risiken abzuwägen und eben nicht nur auf der Bauchgrundlage zu entscheiden. Weil da können sich Dinge sehr groß anfühlen, die vielleicht gar nicht so groß sind. Dinge sehr gefährlich anfühlen, die vielleicht gar nicht gefährlich sind. Weil was ich häufig erlebe, ist, dass Menschen sagen, ja, mein Bauchgefühl sagt nein. Wenn wir dann aber da mal ein bisschen intensiver dran arbeiten, ist es häufig Angst. Und das kennen wir auch aus der psychotherapeutischen Therapie und aus der psychotherapeutischen Arbeit, dass bei sehr, sehr vielen Fällen der beste therapeutische und auch unternehmerische Umgang mit Ängsten ist, die Konfrontation und nicht das Vermeiden. Das ist das sogenannte Vermeidungsparadoxon in der Psychologie, dass wir eben häufig denken, durch Vermeidung wird es besser. Ganz intuitiv und das passiert mir sicher auch oft, aber das Gegenteil ist der Fall. Die Konfrontation entschärft Situationen, die Konfrontation sorgt auch dafür, dass wir uns weiterentwickeln. Das bedeutet, dass manchmal unsere Intuition nicht die beste Entscheidungshilfe ist, sondern die Logik, die Ratio, das Abwägen und, du erinnerst dich nochmal an Punkt eins, den ich hatte, eben nochmal die Frage, bin ich dann als einzelne Person gut in der Lage, zum Beispiel zwischen Intuition und Ratio hin und her zu switchen, das zu steuern oder hilft mir da das Wir? Also der erste Punkt frag dich nochmal, bist du ein Ich- oder ein Wir-Entscheider? Und der zweite Punkt, wie steht es mit deiner Intuition aus? Und schau da mal genau hin als Selbstständige, wie ist deine Intuition überhaupt so ausgerichtet? Ist die auf ganz viel Wachstum? Ist die auf Sicherheit? Unsere Intuition hat auch häufig so eine Sprache, ein Geschmack und da möchte ich einfach so eine kleine Warnung aussprechen, weil häufig verwechseln wir auch Intuition und Bauchgefühl mit einer guten Entscheidung. Die fühlt sich zwar manchmal dann sicher an, aber ist auch häufig Vermeidung. Ich erlebe sehr viel Vermeidung, wenn wir hauptsächlich oder nur mit der Intuition entscheiden. Genau, und dann möchte ich dir als dritten Punkt, also erstmal ich oder wir als zweiten Punkt die Intuition, möchte ich dir nochmal jetzt im nächsten Schritt ein paar psychologische Phänomene vorstellen, die sich sehr, sehr stark auf unsere Entscheidungsfähigkeit oder überhaupt auf Entscheidungen als Selbstständige auswirken. Und da ist als erstes das Phänomen der Entscheidungsmüdigkeit, Decision Fatigue. Und das ist ganz wichtig, das wissen ganz viele nicht, jeder Mensch hat eine bestimmte Anzahl oder eine Menge an Energie für Entscheidungen und je mehr Entscheidungen wir am Tag treffen müssen, desto schwieriger wird es, qualitativ hochwertige Entscheidungen zu treffen. Also, wenn ich eine Entscheiderin bin in meinem Job, wenn mich viel gefragt wird, rechts, links, oben, unten, ich vielleicht ein Team habe, dann tritt ganz häufig nach einer Zeit entweder am Ende des Tages, der Woche, des Monats, des Jahres eine sogenannte Entscheidungsmüdigkeit, also Decision Fatigue auf, was ein wirklich psychologisches Phänomen ist. Und das bedeutet, dass es einem dann unfassbar schwerfällt, gute und komplexe Entscheidungen zu fällen und wir dazu neigen, impulsive Entscheidungen zu treffen oder Entscheidungen aufzuschieben. Das heißt, der Tipp für den Umgang mit Entscheidungsmüdigkeit, Decision Fatigue, ist, dass du Entscheidungen auf den Morgen legen solltest oder in Zeitfenster, wo du dich mental frisch fühlst und nicht einfach liegen lässt, bis du vielleicht am Abend noch mal Zeit hast, um dann wichtige Entscheidungen zu treffen. Das ist absolut nicht empfehlenswert, wenn wir uns mit dem Thema Decision Fatigue beschäftigen. Wenn du jetzt das Gefühl hast, Decision Fatigue ist ein großes Thema für dich als Selbstständige, dann mach gerne jetzt einmal Pause und spring mal über den Link in den Show Notes zu mir rüber. Da gibt es meinen WhatsApp-Kontakt und da gibt es den Kontakt, wie du zu uns kommen kannst und schick mir gerne einen Smiley, einen müden Smiley deiner Wahl und wir gehen mal zusammen in den Austausch, wie du deine Entscheidungsmüdigkeit als Selbstständige im nächsten Schritt anpacken kannst und ob zum Beispiel unsere Mastermind Gruppe Smash it für dich die perfekte Entscheidung sein könnte, eben von außen ein Korrektiv zu haben, springe wieder zu Punkt 1, ob du ein Wir- oder Ich-Entscheider bist, dich eben auch zu stärken, zu stützen und dir auch Tipps und Ratschläge zu geben für richtig gute, sinnvolle, unternehmerische Entscheidungen. Also, erstes psychologisches Phänomen, die Entscheidungsmüdigkeit, die Decision Fatigue. Zweites psychologisches Phänomen, was im Thema Entscheidungen super spannend und wichtig ist, ist die Verlustaversion. Loss Aversion. Wir Menschen, wir neigen dazu, dass wir Verluste sehr viel größer fühlen und wahrnehmen als Gewinne. Deswegen, das hatten wir Gretel und ich ja schon öfter erzählt, laden wir ja unseres Smashies ein, dass sie sich wirklich aktiv damit auseinandersetzen, was es zu feiern gibt, welche Gewinne sie haben, was positives passiert ist, weil wir von Haus aus einfach so ist, dass wir Verluste oder Negatives leichter, größer bewerten. Und das ist eben einfach ein psychologisches Phänomen. Das zeigt sich in der Verhaltensökonomie, da gibt es viele Studien zu. Und dieses Phänomen kann unsere Entscheidungsprozesse beeinflussen. Also wenn wir Entscheidungen treffen müssen, müssten wir uns immer wieder vor Augen führen, dass Verluste, Negatives und Verluste, größer und wichtiger erscheinen als Gewinne und Positives. Und ganz oft halten Menschen dadurch an Dingen fest, weil sie Angst haben, dass sie durch eine Entscheidung etwas Großes verlieren. Das kann Geld sein, das kann Status sein, Erfolg, Ruhm, was auch immer. Und deswegen werden Dinge nicht entschieden, weil sie Angst haben, dass es sich verhindern könnte. Und das ist aber häufig tatsächlich eine Verzerrung. Und deswegen ist es wichtig, dass ihr euch bei großen Entscheidungen einmal noch mal diese Verlustaversion vor Augen führt und wisst darum, dass Verluste und Negatives sich häufig größer anfühlen als Gewinne und Positives. Also zum Beispiel du willst in ein Programm investieren, du überlegst, ob du Smash it buchst und dir kommt das Invest in diese Mastermind Gruppe größer und wahrscheinlicher vor als der mögliche Gewinn, den du dadurch hast, nämlich ein erfolgreiches Business und gute, stabile Einkünfte in deinem Business in den nächsten Monaten und vielleicht Jahren, da kommt einem aber der Verlust des Invests häufig sehr viel größer vor. Das ist der sogenannte die Loss-Aversion oder die Verlust-Aversion. Kannst du gerne mal googeln, ist ein psychologisch und verhaltensökonomisches Prinzip. Habe ich mir nicht ausgedacht, sondern es ist wirklich etwas, was sich lohnt mal anzuschauen. Und dann möchte ich dir noch ein paar verwandte Themen vorstellen, denn ganz eng verwandt mit dem Thema der Entscheidungsfähigkeit. Also ich habe dir jetzt vorhin gesagt, frage dich, bist du ein Ich- oder Wir-Entscheider? Weil ich erlebe sehr viele Wir-Entscheiderinnen, die aber alleine sind in ihrer Selbstständigkeit und damit unglaublich strugglen, weil sie nicht so viele Menschen haben, denen sie wirklich komplett vertrauen können, um gute Entscheidungen zu treffen. Das zweite war das Thema Intuition, dass du eben nicht alleine auf deine Intuition achten solltest, weil dein Bauchgefühl auch häufig verzerrt darstellt, weil es ist ja dein Bauchgefühl und kein objektives Bauchgefühl. Das dritte war jetzt die Decision Fatigue, die Entscheidungsmüdigkeit, die du dir anschauen kannst, wo der Tipp ist, setze dir große Entscheidungen auf den Morgen und nicht auf den Abend eines Tages oder auf Zeiten, wo du frisch bist, wo du mental frisch bist. Und das vierte war die Verlust-Aversion, loss aversion, wo uns eben Verluste oft sehr, sehr, sehr viel wahrscheinlicher oder größer vorkommen als mögliche Gewinne. Gegen Ende dieser Folge möchte ich dir gerne noch ein paar Zusammenhänge zwischen den Themen Entscheidungsfähigkeit und Müdigkeit und Erschöpfung darlegen, denn auch dazu gibt es sehr, sehr viel Forschung in der Psychologie. Und es gibt verschiedene Phänomene, die belegen, dass es zwischen der Entscheidungskompetenz und, also zwischen guten Entscheidungen, die du triffst, deiner persönlichen Entscheidungskompetenz und Erschöpfung einen hohen Zusammenhang gibt. Und es gibt die sogenannte Ego-Depletion, also die Erschöpfung der Selbstkontrolle. Das beschreibt ein Phänomen, dass wenn unsere Ressourcen erschöpft sind, weil wir zum Beispiel super viel gemacht haben über den Tag, das dann unsere Willensstärke und unsere Vernunft nachlässt und dass wir dann eben Dinge entweder aufschieben oder wenn wir eben erschöpft sind, die Selbstkontrolle verlieren und dadurch eben nicht unbedingt die beste Option wählen für unser Unternehmen zum Beispiel, sondern einfach die schnellste, die einfachste oder die, die gerade irgendwie am naheliegendsten ist. Das heißt Ego-Depletion oder Erschöpfung der Selbstkontrolle. Und das ist wirklich was, was ich dir einmal als Herz geben möchte, dass es wirklich wichtig ist, sich mit dem Thema Erschöpfung auseinanderzusetzen. Dazu habe ich auch eine Folge aufgenommen zum Thema Longevity, Langlebigkeit als Unternehmerin. Weil Recovery, also Erholung, ist sozusagen der Gegenspieler zur Erschöpfung, wirklich wichtig ist für uns als Selbstständige, damit wir eben auch wirklich gute Entscheidungen treffen können, weil es gibt einen starken Zusammenhang zwischen Erschöpfung und der Qualität deiner Willensstärke und die Qualität deiner Entscheidung. Das heißt, wenn die Selbstkontrolle runtergeht, dann treffen wir einfach nicht mehr so gute Entscheidungen. Das heißt, mein Tipp hier, bereite dich vor und triff Entscheidungen, lege dir Fenster fest, wo du Entscheidungen triffst, um eben das nicht zu machen, weil einfach mal irgendwo Pause ist. Das machen nämlich ganz, ganz viele Selbstständige. Sie haben dann eine Pause, da ist gerade was und dann kommen die ganzen Entscheidungen, die zu treffen sind und das ist ein großer Fehler. Großes Achtung hier. Niemals die Erholungs- und Pausenzeiten nutzen für Entscheidungen. Nope, nope, nope, nope, nope. Genau. Das ist mir nochmal ganz, ganz wichtig. Das heißt, dann nochmal in den Abschluss zu kommen von dieser Podcast-Folge. Wenn du gute Entscheidungen treffen willst, setz dich auch mit dem Thema Erholung auseinander und mit dem Thema Stress. Denn es ist sogar im Gehirn so, dass unsere Ausschüttung von Cortisol, also einem Stresshormon, dazu führt, dass wir eben nicht mehr richtig logisch denken können. Ein hoher Cortisol-Spiegel sorgt dafür, dass wir in dem sogenannten präfontalen Cortex einfach nicht mehr gut auf Logik und auf Planung, auf logisches Denken, auf Ratio zugreifen können. Und das bedeutet, dass wir sehr emotionale Entscheidungen treffen und auch sehr instinktiv oder intuitiv reagieren. Und das ist als Selbstständige nicht immer sinnvoll. Deswegen, wenn du erschöpft bist, geh in die Recovery und wenn du recovered bist, dann plane, wann du wieder Entscheidungskompetenzen hast und dann trifft die wichtigen Entscheidungen für dein Unternehmen. Das ist auch ein Grund, warum Gretel und ich tatsächlich, wenn wir Gespräche führen, zu Smash it! Und da mach ich dir jetzt noch einmal die Tür auf, denn zum 1. November startet wieder eine ganz, ganz tolle Gruppe Smashies. Und wenn du jetzt sagst, ah, ich will mich doch noch dafür entscheiden, dann kann ich das nur sehr, sehr beglückwünschen. Oder wenn du sagst, du möchtest noch mal in ein Gespräch gehen mit uns, um herauszufinden, ob es die richtige Entscheidung ist, mit uns zu reisen, dann bitte schnapp dir einen Termin, drück kurz auf Pause, klick in die Show Notes und buche dir ein Gespräch mit uns, um nochmal zu schauen, ob Smash It für dich die richtige Entscheidung sein kann. Denn auch das begleiten wir in unserer Mastermind, dass du lernst, richtig gute Entscheidungen zu treffen und dass du lernst, wirklich zu schauen, was bist du für ein Typ, was brauchst du für gute unternehmerische Entscheidungen, dass du wirklich deine Bedürfnisse kennenlernst und dass wir wirklich gemeinsam schauen, wie kannst du auch in die unternehmerische Recovery kommen und dich erholen und gleichzeitig dann wieder gute Entscheidungen zu treffen. Das ist nämlich ein Teufelskreis. Und wenn du magst, spring mal rüber zu mir, zu WhatsApp. Den Link findest du auch in den Show Notes. Und schreib mir mal. Schick mir ein Schlafsmiley oder ein Erschöpfungsmiley oder einfach ein Wort rüber nach dieser Podcast-Folge und lass uns in den Austausch gehen. Wenn du dich bei dem Thema Entscheidungsmüdigkeit, Erschöpfung, bei dem Thema vielleicht auch Stress, vielleicht auch bei dem Thema intuitiv entscheiden, impulsiv entscheiden und vielleicht auch bei dem Thema Einfluss von Cortisol und Stress auf deine Entscheidungsfähigkeit. Wenn du dich da gerade wieder erkannt hast, dann gib mir ein Zeichen, lass uns in den Austausch gehen. Ich würde dich wahnsinnig gerne auf diesem Weg begleiten, dass du ein resilientes Unternehmen aufbaust, dass du eine unternehmerische Resilienz für dich als Mensch und als Selbstständige erwerben kannst, Stück für Stück und wieder gemeinsam reinschauen. Darauf würde ich mich wahnsinnig freuen und last but not least vielleicht noch einen Satz, den ich dir mitgebe. Uns Selbstständige kosten nicht getroffene Entscheidungen, ausgesessene Entscheidungen, aufgeschobene Entscheidungen. Zu viel Kraft und zu viel Energie. Das ist wirklich eine Ressource, die wir nicht verschwenden sollten, denn die brauchen wir. Wir brauchen all unsere Ressourcen und unsere Energien für ein erfolgreiches Business, für eine erfolgreiche Selbstständigkeit. Und sehr, sehr gerne sind wir an der Seite, in Zukunft richtig gute unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Und wir sind gerne dein Korrektiv und deine Leitplanken, dass du richtig gut durchsausen kannst. Ich freue mich sehr von dir zu hören und wünsche dir jetzt einen schönen Tag. Wir hören uns hier bald wieder zur nächsten Podcast-Folge bei Moin um Neun und ja, vielen Dank fürs Zuhören. Und wenn du jetzt noch einen Moment Zeit hast für Liebe und Karma, dann hinterlass uns doch unbedingt bitte ein Stern und eine Bewertung im Podcast Player deiner Wahl. Das würde uns riesig freuen. Ein paar liebe Worte, denn ja, das ist sozusagen die Währung, die ihr uns zurückgeben könnt, dafür, dass wir diesen Podcast hier seit weit über 400 Folgen in die Welt streamen. Also springen gerne mal kurz zu Apple oder zu Spotify und schick uns ein paar Sterne. Das würde uns sehr, sehr freuen. Vielen Dank und bis bald. Ciao, ciao!
- Verkaufen kann so natürlich sein. Nervensystem-Coach Laura berichtet von ihrer Entwicklung. (#447)15.10., 09:0015.10.2024, 09:0000:25:09
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen “Verkaufen ist nicht mehr dieses Gruselthema, sondern etwas, das ich strukturiert angehe und das einfach machbar ist.” In dieser Interview-Folge gibt es zwei Lauras, die über die Themen Selbstständigkeit, Körperarbeit und die Bedeutung unseres Nervensystems sprechen. Laura Kristin Fink ist Smashie und spricht darüber, wie sie die Strukturen in SMASH IT! dabei unterstützt haben, ihre Arbeit als Coach für körperorientierte Nervensystemarbeit optimal zu gestalten. Sie spricht darüber, wie wichtig es ist, emotionale Überforderung zu verlassen und Gelassenheit über den Körper zu entwickeln. Sie zeigt auf, wie sich durch bewusste Körperarbeit echte Veränderungen in unserem Nervensystem vollziehen können – besonders in stressigen Situationen wie dem Verkaufen. In dieser Folge erfährst du außerdem: Warum Du keine geborene Verkäuferin sein musst, um Verkaufen als zentrale Aufgabe in den Fokus zu rücken und nicht von anderen Tätigkeiten verdrängen zu lassen. Wie Selbstständige sich selbst bei Stress und Druck helfen können, indem sie sich mit Nervensystemarbeit unterstützen. Wie strukturierte Arbeitsabläufe und Routinen dabei helfen können, mehr Gelassenheit und Klarheit in Deine Selbstständigkeit zu bringen Du möchtest auch in deiner Selbstständigkeit mehr Klarheit und Routine etablieren? Dann schau Dir unsere Mastermind SMASH IT! an. Gemeinsam helfen wir Dir, Deine Business-Herausforderungen zu meistern, mit klaren Strukturen und einem Plan, der Dich langfristig unterstützt. Lauras Webseite: https://www.laurakristinfink.de/ Lauras Instagram: https://www.instagram.com/laura.kristin.fink/ Lauras Podcast: Sei’s drum https://www.laurakristinfink.de/podcast Wenn du mehr über SMASH IT! erfahren möchtest, buch dir einen kostenlosen Passigkeitscheck mit uns: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Transkript: Laura: Hallihallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge hier bei Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Und heute wollen wir uns einmal der Frage widmen, wie es eigentlich das Thema Verkaufen für uns Selbstständige auf unsere To-do-Liste schaffen kann und wie es vielleicht sogar zu etwas ganz Natürlichem und Normalem werden kann, auch wenn man vielleicht von sich als Mensch erst mal behauptet, nicht so die geborene Verkäuferin zu sein oder vielleicht das Thema Verkaufen auch nicht super attractive zu finden. Denn Gretel und ich stellen immer wieder fest, dass viele, viele von uns Selbstständigen eine ellenlange To-do-Liste haben von Canva-Grafiken erstellen über Texten, Bloggen und so weiter und sich darunter aber doch relativ wenig wirkliche sozusagen, ja, Verkaufsthemen, also ganz konkrete Verkaufsthemen befinden. Darüber schnacken wir und noch aber über sehr, sehr viele andere Dinge. Denn it's interview time und ich freue mich sehr, eine Namensschwester zu Gast zu haben, nämlich die liebe Laura Kristin Fink. Herzlich willkommen. Schön, dass du da bist. Laura Kristin: Danke schön. Hallo Laura. Laura: Moin. Genau, ich würde dich einmal vorstellen, unseren Gästinnen, du bist nämlich nicht nur eine Smashie, daher kennen wir uns, du bist aber vor allem für mich, ich versuche das immer so in meinen eigenen Worten einmal wiederzugeben, wie ich dich wahrnehme und du darfst dann gerne korrigieren, ergänzen und was dir sonst noch wichtig ist, unseren Zuhörenden mitzugeben. Für mich bist du Coachin für Menschen, die wachsen wollen, die sich verändern wollen, die sich in ihrem Leben, in ihrer Persönlichkeit und in ihrem Leben wirklich verändern möchten in der Tiefe. Und du machst das eben auf deine Art und zwar ganz, ganz viel mit dem Körper. Also dein Coaching ist körperorientiert, körperzentriert. Und das finde ich so, so spannend, weil du wirklich auch auf deiner Website und auch in dem, wie ich dich erlebe, die Annahme hast und die Überzeugung, dass eigentlich jede Veränderung hin zu mehr Selbstbewusstsein, zu weniger Ängsten, zu mehr Souveränität, zu Sicherheit durch den Körper führt. Und dabei begleitest du deine Coaches und Menschen, die sich dir anschließen. Und ich freue mich sehr, dass wir heute über diese spannenden Themen sprechen können. Denn ich finde das Thema Nervensystem und Körper im Zusammenhang mit Verkaufen, was für viele eher Stress auslöst, eine sehr schöne Kombination. Magst du dich auch noch mal vorstellen, wer du bist und was du machst und ob du dich vielleicht in meinen Worten wiederfinden konntest? Laura Kristin: Total, ich finde, das hast du mega gut auf den Punkt gebracht. Genau, ich arbeite mit meinen Klientinnen eben daran, dass sie die Zustände der emotionalen Überforderung verlassen, dass wir eine Akzeptanz, eine Präsenz, mehr Gelassenheit herstellen, ja, und das eben über den Körper. Weil, also häufig arbeite ich da mit Menschen, die eben schon sehr viel probiert haben, sehr viel gemacht haben schon die letzten Jahre und so diese gewünschte Veränderung einfach noch nicht erreicht haben dadurch, weil eben sehr häufig das der Fall ist, dass wir ja immer so im Problemlöse-Modus unterwegs sind und viel denken, viel analysieren, aber eben den Körper überhaupt nicht mitdenken. Und über den läuft halt ganz viel. Deswegen arbeite ich mit den Emotionen im Körper und dadurch kann dann wirklich, können dann wirklich neue Erfahrungen am eigenen Leib gemacht werden und wirklich dann auch Veränderungen einziehen. So ist es. Laura: Mir ist gerade aufgefallen, dass wir auf eine Art eine ganz ähnliche Zielgruppe haben, nämlich die Menschen, die zu Smash it kommen haben, haben häufig auch schon sehr viel versucht und schon mal hier angefangen und mal dort. Was würdest du sagen? Das finde ich immer so eine spannende Frage. Wie ist es dazu gekommen, dass du, also meistens gibt es ja eine eigene Geschichte oder einen eigenen Anteil. Was hat dazu geführt, dass du diese starke Überzeugung hast, dass der Körper so relevant ist? Und also welche Ereignisse, welche Wege sozusagen, wenn man mal so zurückguckt, den roten Faden bei dir zu sehen, wie hat sich das entwickelt? Wahrscheinlich hätte ich dich vor zehn Jahren getroffen, hättest du wahrscheinlich noch nicht gesagt, das ist das, was ich tue, einfach weil sich ja unser Leben so entwickelt. Was würdest du sagen, was war ausschlaggebend für dich, so mit Menschen arbeiten zu wollen? Laura Kristin: Oh ja, ich war so komplett gegenteilig unterwegs vor zehn Jahren. Da hatte ich einen Freund, der in der sozialen Arbeit tätig war und ich hab sozusagen gesagt, boah, das wäre so the worst case für mich, mit Menschen zu arbeiten. Also wirklich, das verkauft sich jetzt natürlich auch sehr gut, aber es hat sich wirklich einfach krass gewandelt für mich durch meine eigenen Prozesse. Also ich hatte vor ein paar Jahren eben auch den Fall, dass so das, was ich bislang bis dato so gemacht habe und so, wie ich geglaubt habe, wie das Leben ist und wie ich irgendwie klarkomme, dass das einfach nicht mehr funktioniert hat. Es hat einfach nicht mehr gegriffen. Und dann sah ich mich gezwungen, mich mit mir auseinanderzusetzen, habe dann Gesprächstherapie gemacht und bin dann so ins Coaching, in die Körperarbeit eingestiegen. Und das hat mir eben so viel gebracht und das hat einfach so viel verändert, dass das für mich total klar war, dass ich das auch anderen Menschen anbieten möchte und sie da unterstützen mag. Ja. Laura: Auch da wieder, was für eine Parallele. Ich hab ja vor zehn Jahren ging es in die Richtung, aber so vor zwölf, vor 15 Jahren habe ich gesagt, ich möchte nie selbstständig sein. Es war für mich total klar, ich komm aus einer selbstständigen Familie, und ich hab immer gesagt, no fucking way. Auf gar keinen Fall. Mich kriegt keiner. Ich mach Karriere im Konzern. Das hat ja super geklappt. Also, jeder, der das noch mal auch bildlich nachvollziehen möchte, darf auch gerne mal zu YouTube rüber springen und das Video sehen, weil ich es hier in meinem Schwedenhäuschen mit nicht dekoriertem Hintergrund, diese Podcastfolge aufzunehmen. Das heißt, ich bin ziemlich weit weg vom Konzern gerade. Ja, danke fürs Teilen. Und das finde ich eben, das macht es aber auch als Selbstständige, finde ich auf der einen Seite immer total, wie wir so schön sagen, authentisch und greifbar, unsere eigene Geschichte in unserer Selbstständigkeit, aber gleichzeitig ja auch ein bisschen gefährlich, weil es ja auch ein Teil der eigenen Identität und Geschichte ist und dadurch ja auch manchmal Abgrenzung von den Fällen vielleicht oder von den Menschen oder auch von Kritik oder von Negativen auch schwierig ist. Wie schaffst du das oder wie blickst du darauf? Weil ich kenne das von vielen Menschen. Wie ist es für dich? Wie schaffst du es auch Hashtag eigene Medizin schlucken? Wie schaffst du es für dich auch einerseits deine eigene Weiterentwicklung und Reise zu machen und andererseits auch die Arbeit, Arbeit sein zu lassen und zu arbeiten und auch Fälle als Fälle vielleicht oder Menschen als Menschen zu sehen, die du begleitest, die aber nicht deine eigene Geschichte sind. Also wie gelingt dir Abgrenzung? Laura Kristin: Schöne Frage. Also erstmal, für mich ist ganz klar, denn nur so kann ich gute Arbeit leisten, dass ich bei mir selbst auch immer hingucke. Anders würde es gar nicht gehen. Das heißt, ich bin auch immer in irgendeiner Form der Begleitung, bilde mich fort und da kommt man einfach immer tiefer in Kontakt mit sich selbst und vertieft einfach die eigenen Prozesse. Das ist ganz, ganz wichtig. Und so dieses Thema Abgrenzung, da hat mir tatsächlich Smash it mega geholfen, so was tatsächlich zu erleben, das eben nicht mehr so vermischt zu haben. Also ich war, anders als du, schon immer selbstständig, bin nach dem Abi in die Musik-Selbstständigkeit gegangen und dann eben später zum Coaching. Und ja, da war ich wirklich so ganz klassisch selbst und ständig und genieße das so sehr jetzt seit ein paar Monaten, dass ich Wochenenden habe, wo einfach super klar ist, hier wird nicht gearbeitet. Gut, das hat natürlich auch damit zu tun, dass ich halt als Musikerin da war und da tritt man nunmals häufig am Wochenende auf und arbeitet am Wochenende. Und das ist jetzt so ein bisschen sich am ändern, aber trotzdem so einfach dieses Bewusstsein darüber, was ist wann zu erledigen und wann halt auch nicht, wann sind Pausen, wann sind Grenzen da. Und mich emotional dann davon abzugrenzen, ist natürlich auch wichtig in meiner Arbeit ganz besonders. Aber das funktioniert eigentlich ganz gut, dadurch, dass ich selbst mich anvertraue anderen und da gut auf mich achtgebe. Laura: Was würdest du sagen, wie hat dein Körper, dein Nervensystem diese Zeit, also weil wir können ja immer darüber reden, ja, warum hast du Smash it gebucht oder was ist die Transformation, was hat sich bei dir verändert? Ich würde bei dir aber durch die andere Tür gehen wollen und fragen, was würdest du sagen, wie hat sich dein Nervensystem und dein Körper in puncto Selbstständigkeit, Arbeit, was hat sich verändert in den letzten Monaten? Du hast es grad schon so ein bisschen angeteasert. Was beobachtest du an dir? Laura Kristin: Oh ja, viel mehr Gelassenheit, viel mehr Balance, viel mehr Klarheit. Genau, viel weniger Stress einfach, weil wenn man irgendwie nicht so richtig klar hat, was gibt's eigentlich zu tun und wann und wie und dann ist man ständig so im Hamsterrädchen mit sich selbst und die ganzen Strukturen und den ganzen Fokus, der sich so aufgebaut hat für mich in der letzten Zeit, lässt mich einfach viel entspannter sein, lässt mich einfach viel gelassener sein im Business, aber dann halt einfach insgesamt im Alltag so, ja. Laura: Was würdest du sagen, würdest du, hm, wie kriege ich die Frage gedreht? Also, was mich interessiert ist, dass ich beobachte bei Menschen, die sich schon sehr gut mit sich selber und ihrem Nervensystem und vielleicht auch Stress und Stressoren beschäftigen, dass viele sich schwer tun, sich auch in Strukturen einzupassen. Wenn man zum Beispiel sagt, so jetzt ist es dran, dass du in deiner Persona arbeitest, oder jetzt wär's gut, wenn du also, das dann vielleicht auch durch so ein sehr hohes Bewusstsein für eigene Bedürfnisse, für Anspannung im Nervensystem usw. viele Menschen, die ich erlebe, auch so ein bisschen Schwierigkeiten haben, sich zum Beispiel an so einer Roadmap, wie man sie bei uns in Smash it bekommt, entlangzuhangeln. Wie war das für dich? Laura Kristin: Oh, ich lieb ja sowas. Ich bin so eine Abarbeitungsmaus. Also, gib mir eine Liste und ich arbeite die ab, mit Freude. Also, Roadmap fand ich super. Aber was ich schon sagen kann, also ihr hattet empfohlen, dass man sich zum Beispiel so die verschiedenen Arbeitsaufgaben so auf die verschiedenen Wochentage legt, dass man das so ein bisschen clustered. Und das habe ich am Anfang gehört und habe gedacht, ja, mal gucken, weil ich schon immer so der Typ Mensch bin, der so sehr gerne einfach in den Tag reinlebt und das auch wirklich gut funktioniert für mich. Ich brauche jetzt keine krasse Tagesstruktur und krasse Routinen, sondern ich lebe eher so in den Tag rein und bin aber trotzdem produktiv und glücklich. Und dann habe ich das aber für mich jetzt doch mal ausprobiert und angewandt und stell fest, ah, das ist ja richtig geil. Also, das ergibt ja total viel Sinn und das erleichtert mir tatsächlich alles, wenn ich das doch so ein bisschen routinierter angehe, doch ein bisschen mehr strukturiere. Also so, ja, best of both worlds lebe ich da gerade. Laura: Ja, das ist ein mega schönes Feedback, weil das ist ja, das ist ja deswegen machen wir das ja, weil wir wissen, dass wir eigentlich alle alles irgendwie schon auch ein Stück weit wissen oder unsere eigenen Strukturen haben, die vielleicht im optimalen Fall auch funktionieren. Was ich aber erlebe, ist, dass der Preis häufig ziemlich hoch ist. Also es funktioniert und trotzdem sind sehr, sehr viele Menschen dauerhaft gestresst, unter Anspannung, kriegen die Selbstständigkeit nie aus dem Kopf, sind abends beim Fernsehen gucken, noch am Handy und versuchen noch irgendwie Nachrichten zu senden und kriegen eigentlich die Balance. Und das muss ja jede für sich entscheiden, aber kriegen sie halt nicht so hin, wie sie für einen selber gut ist. Es geht ja gar nicht darum, wie es für jemand anders gut ist, sondern für mich selber. Was würdest du sagen? Ich habe ja am Anfang auch so ein bisschen das Thema Verkaufen angeteasert. Wie blickst du jetzt nach ein paar Monaten Smash it, nach deiner bisherigen Reise mit uns auf das Thema Verkaufen und was hat sich verändert bei dir? Laura Kristin: Ich blicke sehr freudig und gelassen darauf. Also ich habe jetzt verstanden, was verkaufen für mich bedeutet, warum es super wichtig ist, warum das Prior 1 hat und wie ich, also welche verschiedenen Arbeitschritte da dazugehören, warum es Sinn ergibt, die abzuarbeiten. Und das ist einfach, ja, total greifbar geworden, total machbar, total empowernd und eben kein Gruselthema mehr, ja, so würde ich sagen. Laura: Mega. Apropos verkaufen, was kann ich denn bei dir kaufen oder buchen? Also, wenn ich jetzt merke, ich sag mal, ich sitze irgendwie da, ich hab vielleicht ja nicht einen flauen Magen, ich bin nervös. Ich versuch zwar übern Kopf, mir Listen zu schreiben mit Sachen, die mir guttun, dann setz ich mich auch hin, und denke, ich journele, ich schreibe das auf. Trotzdem ist mein Körper dauerhaft im Krisenmodus oder hab vielleicht auch so sogenannte psychosomatische Beschwerden, wo auch immer die sind. Und fühle mich von deinen Worten angesprochen, hab vielleicht wirklich das Gefühl, ja, ich hab schon viel gemacht, auch so Thema Gesprächstherapie, vielleicht Thema wirklich viel schon mit dem Kopf gemacht. Und merke aber, irgendwie so ganz integriert fühlt sich das noch nicht an. Irgendwie bin ich noch flatterig und fühlere so durchs Leben. Und irgendwie bin ich nicht die Ruhe selbst, sondern immer eher aus einem Nervenkostüm rausgewachsen. Ich stelle mir vor, mit dir ein neues Nervenkostüm zu nähen oder zu stricken, wo man ideal reinpasst. Ich habe das Gefühl, viele Menschen versuchen sich so in das Alte wieder rein zu pressen und sind irgendwie rausgewachsen und dann versuchen sie sich aber so rein zu pressen und manchmal hat sich aber einfach was verändert. Man ist vielleicht größer geworden, man scheint vielleicht größer, man hat sich ja entwickelt. Also in einer Entwicklung wird man ja im idealen Fall größer. Und ich habe so das Gefühl, manche Menschen versuchen sich dann über so klassische Kopfarbeiten wieder reinzuquetschen. Und bei dir habe ich so das Bild, wir nähen zusammen ein neues Nervenkostüm. Wie kann ich denn mit dir arbeiten? Laura Kristin: Also, erstmal mag ich dieses Bild, was du da zeichnest, total gerne. Ich würde es jetzt schon nochmal anders beschreiben. Es geht eher um ein, um ein Ablegen von alten Dingen, genau, die einfach nicht mehr up-to-date sind, die einfach nicht mehr passen im Prinzip. Passt es doch sehr gut zu deinem Bild. Gar nicht so sehr drum, was Neues zu stricken, sondern einfach mal innezuhalten und das fallen zu lassen, was jetzt gerade einfach nicht mehr taugt. Genau, ich begleite über eine mehrmonatige Coaching-Begleitung eins zu eins online. Das ist recht intensiv. Da sehen wir uns regelmäßig und arbeiten eben genau an diesen Zuständen, die du gerade wunderbar beschrieben hast. Aber auch solchen Sachen wie, ich spüre, da ist emotional was im Busch, aber ich komme einfach nicht dran. Ich weiß, da ist irgendwas, was gesehen werden will, aber ich bin bisher noch nicht drangekommen. Und da arbeite ich dann eben an den Zugängen zu den Emotionen und dass wir da eben so ein bisschen, wie gesagt, das Innehalten auch wieder lernen und eben aus diesen ganzen rastlosen Zuständen uns ein bisschen wieder in mehr Balance bewegen. Laura: Ja, total schön, auch die Vorstellung, was abzulegen. Ich habe auch das Gefühl, dass vielen so viel auf den Schultern oder wo auch immer liegt und das häufig so eine Schwere ist. Und so eine… Ich erlebe das in meiner Arbeit häufig, wenn man mal so ein Ventil aufdreht, dass da so viel rauskommt und so viel Druck auf dem Kessel ist, irgendwie bei vielen. Vielleicht so Richtung Abschlussdenkend. Neben dem Thema Verkaufen ist für viele Menschen ja auch das Thema für viele Selbstständige, wenn wir jetzt wieder auch sozusagen einmal aus der Richtung drauf gucken, das Thema Persona, ja so ein ganz großes Hassthema, also eine Hassliebe. Also viele Menschen haben schon irgendwie gerade auf Social Media gelesen, ja finde deine Traumkundin, so wirst du nur noch mit irgendwie Traumkunden zusammenarbeiten und so weiter. Was würdest du sagen, wer ist deine Persona jetzt mal ganz menschlich gesprochen? Also mit wem möchtest du arbeiten? Wo stehen die Menschen noch mal vielleicht so ganz konkret? Ich habe ja eben so mit meiner Sprache ein paar Beispiele, die ich so sehe aus meinem Laura-Kosmos, also aus meinem Laura Roschewitz-Kosmos. Aber wie ist es aus deinem Laura Kosmos? Was sind Menschen, mit denen du einfach besonders gerne arbeitest, wo du sagst, da ist vielleicht auch die Arbeit mit einer Persona sinnvoll, auch genau diese Person anzusprechen? Laura Kristin: Genau, du musst halt am richtigen Punkt stehen. Du musst also, gerade wenn du dann schon jahrelang irgendwie mit deinen Themen dich rumschlägst, musst da natürlich trotzdem das gewisse Maß an Offenheit und Mut und Probierfreudigkeit irgendwie gegeben sein, um dich auf so einen Prozess einzulassen. Weil das ist wirklich, ich biete bewusst keine Einzelstunden an, sondern das ist eine prozessorientierte Arbeit. Weil eben viel über die Bindung funktioniert, weil das eben wichtig ist, die Erfahrung zu machen, dass jemand da ist, egal was so aufkommt. Und genau, also es ist schon ein gewisses Commitment gefragt, das bringt man mit oder nicht. Und ja, ich arbeite da, wie gesagt, vor allen Dingen mit Frauen im mittleren Alter, die einfach spüren, da gibt es was zu holen und ich bin da bisher noch nicht drangekommen. Ich muss da nochmal hinschauen in einem anderen Kontext. Laura: Also wenn das dich jetzt gerade als Zuhörende anspricht, dann sei schon mal gesagt, mach mal gerne kurz Pause hier im Podcast, drück mal auf diese zwei Striche Pause, und schau mal in die Show Notes, denn dort findest du natürlich den Kontakt zu Laura und bist von Herzen eingeladen, dich nach dieser Podcast-Folge auch bei Laura zu melden und entweder Feedback zu geben oder vielleicht ein Kennenlerngespräch zu buchen oder einfach mal anzuklopfen und zu sagen, ich habe Interesse, ich finde es irgendwie spannend, aber puh, das klingt auch irgendwie intensiv, ich traue mich gar nicht so richtig. Also was auch immer dir sozusagen gerade auf den Fingern oder der Zunge liegt. Das ist für uns Podcasterinnen immer so ein ganz großer Wunsch, dass ihr euch meldet und immer was rüber schickt. Weil Podcast ist ja, das sage ich hier relativ regelmäßig, immer so ein bisschen in den Dunst gesprochen. Wir produzieren das mit viel Zeit und Liebe, dann schicken wir es raus. Und es ist anders als diese schnelllebige Reels und Insta-Welt, weil das einfach ein längerer Prozess ist. Das heißt, Pause klicken, Show Notes öffnen und mal schauen, wie du zu Laura rüberkommst und gerne mal, ja, einfach ein Wort dalassen, ein Gefühl, eine Connection, verbindet euch miteinander, weil dafür machen wir ja diesen Podcast. Magst du doch einmal sagen deinen ganzen Namen, deine Website, das einfach einmal aussprechen, damit, wenn jetzt die eine oder andere vielleicht gerade am Steuer sitzt oder die Hände nicht frei hat und nicht am Handy hat, wie man dich finden kann. Laura Kristin: Genau. Man findet mich im Netz unter laurakristinfink.de, bin natürlich auch auf Instagram erreichbar oder per Mail. Und ich habe auch meinen eigenen Podcast, den findet man unter dem Titel “Sei es drum”. Laura: Sehr gut, auch Podcastkollegin. Genau. Laura Kristin: Deswegen, ich fühle das total. Also man spricht so ins Nichts gefühlt, also ist ja nicht so, aber man spricht halt so für sich in seinem Camerline, dann ist es immer mega schön, wenn man Feedback erhält. Laura: Ja. Absolut, absolut. Ich habe noch zwei schnelle Fragen zum Ende. Die erste ist, wie würdest du Smash it zusammenfassen? Wir machen ja viele Podcast-Folgen zu unserem eigenen Programm. Laura Kristin: Ganz einfach. Laura: Okay, wie würdest du das zusammenfassen? Laura Kristin: Das habe ich euch die Tage geschrieben. Best Invest. So, das bringt es auf den Punkt. Ja, besser hätte ich meine Zeit, meine Liebe, mein Geld nicht investieren können. Das hat mir wirklich so viel weitergeholfen. Das ist, ja, ganz toll. Laura: Und wenn du jetzt bisher nur unter Anführungstrichen zuhörst, dann lade ich dich noch mal ein, spring mal rüber zu YouTube und gib da Laura und Gretel ein. Dann kommst du nämlich zu unserer YouTube Plattform, wo du alles auch mit Video siehst. Dann siehst du uns hier. Hello. Und da hast du eben ein breites Grinsen in meinem Gesicht gesehen, aber auch ein breites Grinsen bei dir, liebe Laura. Also vielen Dank für das Feedback. Das freut uns natürlich wirklich sehr, sehr, sehr. Und meine letzte Frage ist, hast du für die nächsten Monate, hast du ein nächstes Ziel, ein nächstes Projekt, also woran arbeitest du sozusagen gerade? Vielleicht als Mensch, vielleicht als Unternehmerin, vielleicht beides. Was ist so ein Wunsch für dich, wo du als Nächstes… was ist dein nächster Entwicklungsschritt? Laura Kristin: Oh yeah. Ah, es ist ja immer ganz viel los. Ja, genau. Also ich würde sagen, weiter so mit dieser Routine gehen. Ja, ich habe da jetzt so viel erarbeitet mit eurer Hilfe. Und das möchte ich einfach weitermachen und schauen, ja, wie sich das bezahlt macht, wie das für mich funktioniert. Und ja, das, würde ich sagen, ist so aus Business-Sicht so das Größte. Und privat aber vielleicht auch, na privat bin ich gerade so ein bisschen am Explorieren. Ich bin ja, ich arbeite ja remote und hab jetzt angefangen, so ein bisschen unterwegs zu sein und, ja, von unterwegs zu arbeiten. Und das macht mir gerade Freude. Das bin ich gerade so am Auskundschaften. Ja, genau. Mich so ein bisschen treiben zu lassen, ins Leben zu schmeißen. Laura: Ja. Wie cool. Und wie cool auch übrigens, dass du gerade Routine sagst, weil bei Routine kriegen ganz viele Selbstständige, finde ich immer, so einen kleinen Allergie-Schub oder so ein, nee, auf keinen Fall. Dafür habe ich mich ja nicht selbstständig gemacht. Vielleicht kommen auch viele aus einem Job, der ein hohes Maß an Routine hatte. Und dann wollen, so erlebe ich das mit vielen Menschen in Gesprächen, dass sie sagen, in meiner Selbstständigkeit will ich mich ausleben, will ich kreativ sein. Ich finde es so schön, dass du das gesagt hast. Für uns ist es auch so, dass eine Routine als Selbstständige, eine Routine, wie ich arbeiten möchte, überhaupt den Raum öffnet, um auch wieder kreativ zu sein, um mit ganz vielen Gefühlen zu arbeiten, um auch wieder mehr zu sein. Weil ohne die Routine erlebe ich eigentlich dieses täglich grüßt das Hamsterrad wieder sozusagen. Also dann denkt man ja, ach, ich baue mir jetzt hier mein eigenes Business und meiner großen Freiheit und letztendlich bauen viele sich leider doch ein Hamsterrad, was ähnlich aussieht, wie es früher auch aussah. Deswegen feiere ich gerade dein weiter in der Routine tatsächlich sehr. Laura Kristin: Total, wir brauchen Grenzen. Also, sowohl beim Musikmachen fand ich das cool, also mir bewusst Grenzen zu setzen, und dann ist man einfach viel kreativer. Also auch jetzt in der Selbstständigkeit wirklich, genau, Routine und klare Grenzen zu haben, wann arbeite ich und wann habe ich Feierabend zum Beispiel, das macht einfach alles so viel besser, macht mich viel produktiver und glücklicher und ja, als Privatperson auch. Also oder beim Hund oder so. Ja, Grenzen sind einfach wichtig, um dann richtig frei sich zu fühlen eben. Paradoxerweise. Laura: Ja, es ist wirklich ein bisschen paradox, aber trust us, it's tested. Wenn du mit zwei Lauras in einer Podcastfolge das sagen kann es nur stimmen. Ich danke dir so sehr und ich empfehle euch allen jetzt nochmal, drückt nochmal kurz auf Pause, springt in die Show Notes, dort findet ihr den Kontakt zu Laura und natürlich auch zu Gretel und mir. Wenn du jetzt denkst, so Routinen, Persona, Thema Verkaufen oder einfach deine Entwicklung als Unternehmerin, als Selbstständige, dann buch dir einen Call. Wir sind ganz nett, wir beißen nicht. Und ja, wir freuen uns sehr von dir zu hören, wo auch immer. Und wie gesagt, unbedingt mal rüberspringen, Laura folgen, das ist immer sehr, sehr inspirierend. Auch den Podcast “Sei es drum” nochmal. Ja, spring einfach rüber, connectet euch und exploret die Welt zusammen. Danke dir sehr für die Zeit. Laura Kristin: Ich danke dir, Laura. Es war mir eine große Freude. Laura: Vielen, vielen Dank. Und dann sagen wir erstmal Ciao Kakao und bis zum nächsten Mal hier bei Moin um Neun. Wir freuen uns sehr auf die nächste Folge und wir freuen uns noch mehr von dir zu hören. Also spring rüber und melde dich bei uns. Danke, mach's gut. Laura Kristin: Ciao.
- Vom Mindfuck zur Klarheit: Wie du Investitionsentscheidungen triffst, die dein Business voranbringen (#446)08.10., 09:0008.10.2024, 09:0000:21:43
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen "Unsere besten Entscheidungen waren die, bei denen uns die Knie geschlackert haben." Denn manchmal sind die Entscheidungen, die uns vorher Angst gemacht haben die, die uns langfristig große Schritte machen lassen. Genau darüber sprechen Laura und Gretel gemeinsam in dieser Podcast-Folge. Unter der Überschrift “Investitionen” sprechen sie darüber: 👛 Warum es sinnvoll ist, in dich und dein Business zu investieren, auch wenn du keine Bäckerei eröffnest. 👛 Wie du die richtige Balance findest zwischen dem Drang, alles alleine zu schaffen, und dem Mut, in Unterstützung und Weiterentwicklung zu investieren. 👛 Wie du erkennst, ob ein Investment für dich Sinn macht, und welche Überlegungen dabei wirklich zählen – Spoiler: Wo die Angst ist, ist oft der Weg! Hör dir die ganze Folge an, um zu erfahren, bei welchen Entscheidungen uns die Knie geschlackert haben und ob und wie sie sich ausgezahlt haben. Außerdem sprechen wir natürlich über unsere Mastermind SMASH IT! in die auch schon viele selbstständige Frauen mit schlackernden Knien gestartet sind, unsicher, ob sich die Investition wirklich lohnen wird. Wenn du mehr über unsere Mastermind erfahren möchtest, buch dir jederzeit einen Passigkeitscheck mit einer von uns beiden, damit wir schauen können, ob die Angst dich noch aufhält, dir endlich Unterstützung zu holen oder ob es andere Gründe sind. Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Mehr Infos zu SMASH IT!: https://lauraundgretel.de/smash-it/ Transkript: Gretel: Moin Moin und Willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Verkaufsimpulsen, Sichtbarkeitsimpulsen und Mindset-Impulsen für selbstständige Frauen. Laura und ich, wir sind heute wieder mal zusammen am Start und wir schnacken über das Thema Investition. Investition in große Programme, wie zum Beispiel auch unsere Mastermind Smash it, wie wir selbst mit großen Investitionen umgehen und was unserer Meinung nach Gedanken sind, die du dir machen solltest, wenn du vor der Entscheidung stehst, in eine größere Sache in dein Business zu investieren. Moin Laura, schön, dass du da bist und moin dir liebe Zuhörerinnen da draußen. Wie schön, dass du uns auf den Ohren hast. Laura: Hallo, hallo. Moin auf die Ohren und moin rüber. Apropos Ohren, Gretel und ich nehmen heute beide mit einer Mütze auf den Ohren auf. Falls du diese Podcast-Folge auf Spotify hörst oder auf Apple Podcasts, dann einmal kurz. Wir haben pink und türkise Mützen auf den Köpfen. Der Herbst ist da. Ich freu mich sehr, dass wir heute über das Thema Investitionen als Selbstständige schnacken. Denn ich finde, es gibt wenig Themen, die so heikel sind, die irgendwie oft nicht so richtig aufs Tablett kommen. Und ich finde, wir räumen heute mal ein paar Elefanten aus dem Raum und machen mal ein bisschen Klartext, so wie ihr das ja von uns auch schon zu anderen Themen gewöhnt seid. Gretel: Ja, ganz genau. Und zwar ist es ja so, wir haben ja ein richtig cooles Mastermind-Programm am Start, Smash It! Und jetzt im November öffnen die Türen dazu wieder und Wir hören immer mal wieder, boah super geil, super toll, aber ich finde gar keinen Preis dazu. Und das hat schon einen Grund. Ja, also generell gibt es diese Grundsatzentscheidung, packe ich meinen Preis auf eine Seite oder auch nicht. Wir haben uns dagegen entschieden, weil Smash it, wie wir festgestellt haben, doch recht erklärungsbedürftig ist. Also du wirst erst wirklich feststellen, wie krass eng und individuell die Begleitung ist, die du dort bekommst, wie wahnsinnig groß die Schritte sind, die du dort machst in den sechs Monaten, wenn du einmal mit uns individuell geredet hast oder bei uns im Infocall bist. Das heißt, da jetzt einfach so ein Preis drauf zu platschen, wäre für uns nicht der richtige Weg und auch zu plakativ. Und es handelt sich da aber nicht um so einen Preis. Das will ich auch nochmal sagen, weil ich habe dann immer so das Gefühl, einige haben Angst danach zu fragen. Ja, wenn du uns danach fragst, dann sagen wir den auch offen. Es ist nicht so ein, boah, 25.000 Euro für sechs Monate Preis, aber du musst dich bewerben, damit du überhaupt einen Platz bekommst, sondern – ja, Laura steckt sich hier schon den imagineren Finger in den Hals – sondern es ist tatsächlich ein Preis, der auch rechtfertigt, dass wir fünf Coaches sind, die sich um dich und dein Business kümmern, neben Laura und mir, nämlich auch noch drei weitere Business-Coaches und der rechtfertig, dass du wirklich ein Programm bekommst, das von vorne bis hinten durchdacht ist, in dem du individuell und eng begleitet wirst und in dem es die höchste Priorität ist, dass du als eine von den 35, 40 Frauen, die da gerade drin sind, deine Ziele erreichst, deine Umsätze machst und als Unternehmerin einfach krass wächst in diesen sechs Monaten. Laura: Und ich finde auch wirklich in unseren Passigkeitschecks oder in dem Infocall, den wir geführt haben und den wir immer wieder anbieten, ist für mich oder für uns ja immer so ein Punkt, dass wir auch wirklich zuhören. Also ich möchte wirklich wissen, wer ist mein Gegenüber und können wir dir helfen? Sind wir die richtigen für dich? Und ich finde es einfach seriös, dann zu schauen, wo können wir dich denn hin begleiten? Welche Transformation kannst du in einem halben Jahr mit uns erreichen? Und dann eben auch einen Wert dafür sozusagen in den Raum zu stellen, einen Preis. Das ist einfach was anderes als wenn ich sage, ja, sechs Monate Preis XY sei dabei oder bewirb dich oder lass es, weil wir wirklich wollen, dass du in diesem Programm vorankommst und zwar genau die Schritte, die du gerade gehen möchtest und auch musst manchmal. Und dafür finde ich das Thema Investition einfach so wichtig, weil sich damit viele gerade soloselbstständige Frauen sehr sehr sehr schwer tun, das Gefühl haben, ich muss das doch irgendwie alleine schaffen und ich kann doch jetzt nicht so viel Geld in die Hand nehmen. Was zum Beispiel, ich sag das immer mal wieder, wenn du eine Tischlerei gründest oder eine Bäckerei oder eine Apotheke oder was auch immer, dann ist es ja völlig normal, dass man am Anfang zum Beispiel einen Bankkredit bekommt, um zu investieren, sozusagen Investitionen zu tätigen. Und für uns, die viel im Dienstleistungsbereich tätig sind, eher mit dem Kopf arbeiten häufig, mit Wissen, ist es doch immer noch ein Riesen-Mindfuck, finde ich, zu investieren. Weil es sich nicht so notwendig anfühlt, wie wenn ich erst mal eine Kreissäge oder eine große Backstube einrichten muss. Und da möchte ich schon gleich mal so zum Anfang diesen Elefanten aus dem Raum räumen, weil ja, unser Business als Webdesignerin, als Coach, als was auch immer, wo du tätig bist, Yoga-Lehrerin, was du auch immer tust. Auch das ist eine sehr, sehr, sehr investitionsbedürftige Angelegenheit, weil vielleicht bist du eine sehr gute Yoga-Lehrerin, Webdesignerin, aber vielleicht gibt es eben noch Dinge, die du als Unternehmerin lernen darfst. Und dafür sind wir ja eben da. Und da lohnt sich ein Investment eben genauso wie in der Backstube oder in der Kreissäge. Gretel: Ja, absolut. Und ich finde halt auch immer, ich meine, wir reden jetzt gerade aus unserer Perspektive, die wir ein Programm haben, das mehrere tausend Euro kostet, um dabei zu sein und indem wir eben genau diese Entwicklung vorantreiben durch unser beider Fachwissen und durch unser Team. Aber es ist ja nun auch so, dass die Frauen, die zu uns kommen, ein gewisses oft hochpreisiges Angebot gern verkaufen möchten. Und ich finde immer, das geht both ways. Also wie kannst du erwarten, dass jemand in dich investiert, wenn du selber nicht bereit bist zu investieren? Ja, und ich meine da gar nicht, also ja, Wenn ihr uns jetzt in dieser Folge zuhört, nehmt euch mal die Argumente raus, die für euch auch passen. Also wir sind jetzt hier nicht so, dass wir sagen, nee, du musst aber erst und dann erst kann das zurückkommen und so weiter. Und ich bin schon großer Fan davon, auch das eigene Geld zusammenzuhalten und sich zu überlegen, worin wir investieren. Aber wenn du für dich festgestellt hast, ich habe da wirklich einen Schmerz, ich habe da ein Problem, mein Business geht nicht weiter, wenn ich nicht da in diesem Teil investiere, dann ist es für mich ein No-Brainer, dass wir uns dort eine Lösung suchen müssen und dass wir dafür auch bezahlen müssen. Und letztlich ist es in deinem eigenen Business ja genau das Gleiche, wie du gerade gesagt hast, Laura. Es ist völlig egal an dem Punkt, ob du Führungskräftetrainerin bist oder Yoga-Lehrerin oder Ernährungsberaterin oder Personal Branding-Fotografin. Wenn du feststellst, hey, ich möchte gerne was anbieten, wo die Leute investieren, dann ja, musst du ein Problem finden, dass du für diese Leute löst und dann musst du auch wissen, dass das, was du dort anbietest und das auch ausstrahlen, dass das, was du anbietest, den Wert hat, den du dranhängst. Und da können wir ja bei Smash It absolut dahinter stehen, nachdem wir nun fast 200 Frauen begleitet haben. Das ist wirklich, ja, das ist wirklich das Programm ist, dass dir das Wissen, das Nötige, das du brauchst, aufhilft, das dich aber vor allem auch in die Umsetzung bringt und in die Selbstwirksamkeit und dich wirklich an allen Enden, die das Unternehmertum betreffen, auch wachsen lässt. Und ja, ich finde da tatsächlich, dass es diese in beide Richtungen geht. Ja, wir können nur erwarten, dass auch was zu uns kommt, wenn wir selber ähnlich ticken und ähnlich, ja, jetzt bin ich doch irgendwie bei Energien, aber eine ähnliche Energie ausstrahlen, als wenn wir selber sagen, nee, also ich bin jetzt hier total knauserig und ich lerne das über einen Selbstlernerkurs, aber ich möchte gerne, dass jemand 2000€ in mein 1 zu 1 Coaching ausgibt. Das macht ja keinen Sinn. Laura: Absolut. Und du hast das Thema gerade schon so gestreift und ich muss es einfach einmal kurz noch mit aufnehmen. Es zuckt sozusagen in mir zu doll. Und nein, damit meinen wir beide explizit nicht, dieses, du musst 100.000 Euro investieren, das ist alles nur Money-Mindset, du musst es kreieren, du musst es manifestieren, du musst jetzt auf der Yacht in Dubai sitzen und daran glauben, dass das funktioniert, nein. Das sind wir nicht und mir ist es schon sehr, sehr wichtig, dass wir wirklich auch Handwerkerinnen sind beide. Wir haben unser eigenes Handwerkszeug, das bringen wir diesen Frauen bei Smash it bei. Das haben wir in ganz, ganz unterschiedliche Formen gegossen. Und es ist eben ja, es ist auch Psychologie, ja, es geht auch um Energie, aber es geht auch sehr, sehr viel um Handwerkszeug, um Wissen, um Erfahrungen. Und das ist mir nochmal so, so, so wichtig, weil wir beide einfach aus dem Bereich kommen, den wir lehren und das alles auch selber gemacht haben über lange Zeiten und Jahre. Und da möchte ich mich einfach auch irgendwie ein Stück weit von distanzieren, weil wir auch sehen, dass viele Menschen, und das ist vielleicht so der nächste Punkt, ja auch einfach schon mal investiert haben und gemerkt haben, es ist einfach gar nichts dabei rumgekommen. Es ist einfach, Menschen haben ein vielleicht sackenteures Programm angeboten. Es klang total verzaubernd, es klang nach dem großen Durchbruch. Und das sagen wir ja auch ganz klar, du wirst dich in Smash it mit uns weiterentwickeln und das sehr, sehr stark. Und wir definieren am Anfang deine Ziele gemeinsam. Wir sagen aber nicht, dass du einfach jetzt nur mal investieren musst und dann wird es schon alles, sondern es ist wirklich auch viel Handwerkszeug. Und wir wissen, dass es einfach für einige auch sehr, sehr schwierig ist, zu investieren, weil man vielleicht schon mal viel investiert hat und gemerkt hat, da waren keine echten Personen, die hatten kein echtes Wissen, die haben mich nicht gesehen, mich nicht begleitet. So ist es ja auch entstanden, wie du eben schon gesagt hast, Gretel, dass wir mittlerweile ein echt großes Team sind, dass du fünf Coaches, fünf Begleiterinnen an deiner Seite hast, die für unterschiedliche Bereiche dir Support liefern, in Calls, in unserem Slack-Channel und so weiter. D.h., da haben wir ja wirklich investiert. Und das ist uns superwichtig, sehr nah dran zu sein. Ich finde, das kann man gar nicht oft genug sagen, weil ich glaube, das kann man auf keiner Website so richtig gut transportieren. Das ist wirklich ich möchte immer wieder sagen, wir sind sehr nah dran. Wir tauschen uns im Team jede Woche über die Smashies aus. Wir wissen genau, wo ihr steht. Und da geht einfach nicht jemand verloren. Und es ist selbst schuld, wenn es es nicht schafft. Das ist es halt nicht aus. Gretel: Ja. Und was mir sowohl bei uns als auch bei Programmen oder Angeboten, die du vielleicht selbst entwickelt, wirklich wichtig ist, dass als erstes immer das Hell-Yes zu dem Programm selbst kommt. Also das Allererste, was kommen muss, wenn du dir überlegst, Smash it zu buchen, dann muss es sein, boah ja geil, die beiden sind es, das Team ist es, den Weg will ich gehen und so weiter und an die Stelle müssen deine Kunden und Kundinnen auch kommen. Und dann kann ein großes Aber kommen. Ja, dann kann ein, hu, das ist aber eine Investition, boah, das Geld habe ich jetzt vielleicht gerade gar nicht und so weiter. Und dann geht es an das nicht so sexy Wort Einwandbehandlung. Ja, dann geht es daran, zu verstehen, okay, ist das Geld wirklich nicht da? Oder, wie du gerade gesagt hast, hast du eine Fehlinvestition getätigt in der letzten, in der Vergangenheit und deswegen fühlt es sich nicht gut an? Oder hast du vielleicht noch nie Geld oder so viel Geld für dich und dein Business in die Hand genommen, vielleicht weil du noch relativ frisch dabei bist. Ja, und dann es geht halt darum zu verstehen, ist es ein Nein, weil es gerade absolut nicht geht, weil es auch nicht möglich gemacht werden kann oder nutzen in unserem Fall zum Beispiel sowas wie die Ratenzahlung ohne Aufpreis, ein Förderprogramm, in dem wir zertifiziert sind oder verschiedene Möglichkeiten und Stellschrauben, die wir ja auch drehen können, daran, dass du das Programm doch buchen kannst, wenn du das möchtest. Das finde ich halt so wichtig, dass du, wenn du vielleicht wirklich gerade kippelst und du denkst, eigentlich bräuchte ich das und ich hätte das so gerne und so weiter. Ja, wir haben in jedem Durchgang die eine oder andere Smashie dabei, wo wir noch mal in ein persönliches Gespräch gehen, wo wir wirklich nochmal genau gucken, hey, was ist denn deine Situation? Traust du dich gerade nicht? Traust du es dir nicht zu? Sind die Mittel nicht da? Kommen die vielleicht später? Also das ist ja so individuell. Gibt es vielleicht einen Gründungszuschuss oder, oder, oder. Und da wirklich zu sagen, hey, der Raum ist so vertrauensvoll und ehrlich und offen. Ich möchte es gerne machen. Ich selber sehe gerade nicht, wie ich dorthin kommen kann. Aber vielleicht Laura, Gretel seht ihr einen Weg dorthin. Ja, und das kann ich auch wieder nochmal umdrehen. Wenn du so ein Programm hast, schaffe diesen Raum, schaffe das Vertrauen, dass du niemandem was andrehen möchtest, dass du aber sagst, hey, ich habe doch hier ein Problem, das ich für dich lösen kann. In unserem Fall regelmäßige Umsätze, ein cooles Angebot, eine Business Strategie, die funktioniert, ein Mindset und eine Resilienz im Unternehmertum, die für dich passt. Wir haben doch eine Lösung, die du wirklich gerne möchtest, dann lass uns doch einen Weg finden, dir diese Lösung auch angedeihen zu lassen. Und das finde ich halt so wichtig, dass wir ja, dass wir weder in so eine Situation kommen oder in so ein Gedanken-Ding kommen von, die wollen mir jetzt hier nur irgendwas andrehen. Und andererseits halt auch nicht, ich möchte kein schleimiger Verkäufer sein, der einfach nur irgendwem was überhelfen möchte. Nein, wir alle haben ein Problem, das wir lösen können. Wir sind Dienstleister. Wir haben hier was, wie wir dir helfen können. Und wenn du merkst, ich würde so gern, aber ich habe Angst oder ich habe Schnappatmung oder ich traue mir das nicht zu oder mein Umfeld sagt, bist du denn komplett irre? Rede mit uns, haben wir alles schon gehört. Laura: Und wenn du jetzt gerade so wie ich an Gretels Lippen hingst, bei diesem kleinen, das ist so ein typischer Gretelina-Rant, auf eine positive Art, weil ich es so nachfühlen kann, dann drück jetzt mal kurz auf Pause, klick in die Show Notes bei dem Anbieter, wo du gerade hörst, und schau mal, denn da gibt's verschiedene Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu kommen. Und wenn du merkst, grad dieses individuelle Wie, also wie kann es funktionieren, wenn das für dich grade ein Thema ist, dann bitte buche dir ein Gespräch mit uns. Dafür sind wir da. Und wir machen das sehr gerne, dass wir auch im individuellen Gespräch schauen, ist es ob für dich klar? Hast du das berühmte Hell-yes, das Gretel grade zitiert hat? Und wenn ja, dann lass uns zusammen auf das Wie gucken. Wie kann das möglich sein? Was brauchst du dafür? Was sind deine Unsicherheiten? Leg die alle auf den Tisch. Ich sag auch gerne einmal alle Mindfucks, alle Glaubenssätze, alle Ängste, alle Oh Gott, jemand zieht mir das Geld aus der Tasche. Pack es auf den Tisch, wir können das gut hören, wir können das gut nehmen und dann wirklich gemeinsam draufschauen und das ein bisschen sortieren. Dafür sind zum Beispiel auch die Gespräche mit uns da. Wenn du nicht der Gesprächstyp bist, schreib uns eine Einzelnachricht. Auch das ist okay, Spring rüber, aber lass uns bitte zusammenschauen. Deswegen machen wir diese individuelle Begleitung über Gespräche, über den Infocall, dass du wirklich dich auch gesehen fühlst und gehört wirst. Weil es ist eben nicht 1 size fits all. Es gibt bei jedem unterschiedliche Hintergründe, wie du gesagt hast, Gretel, bei der einen ist die Familie, bei jemand anderem ist es das Invest, was man schon mal getan hat. Lasst uns drüber sprechen, dafür sind wir da. Das ist uns wirklich ein Herzenswunsch. Und um den Elefanten auch noch mal kurz aus dem Raum zu räumen, auch wenn du in einem Gespräch bist, wir werden dir auch dort nicht anders begegnen, als wir es gerade hier in dieser Folge tun. Wir sind sehr offen, wir sind sehr interessiert und wir sind beide Lösungsfinderinnen und Macherinnen. Wir sind beides Ausredendetektive sozusagen und gucken, ist das gerade ein wirklicher Grund oder ist das eine Ausrede? Und da gucken wir zusammen hin und dann hast du immer noch die Freiheit, dich natürlich komplett autonom zu entscheiden. Und auch in dem Call musst du nicht auf den Button drücken und Geld überweisen, sondern du hast danach Zeit, drüber zu schlafen und uns dann eine Entscheidung zu geben. Das ist nämlich auch so was, was ich häufiger mal höre. So ein, oh Gott, muss ich mich jetzt in dem Gespräch gleich entscheiden? Nein, natürlich nicht. Du darfst dich in dem Gespräch entscheiden und du darfst aber danach auch gerne darüber schlafen und uns in Ruhe Bescheid geben, damit du das auch gleich mal weißt, weil manche hindert das, glaube ich, daran, in ein Gespräch mit uns zu gehen. Gretel: Ja, und was ich auch nochmal wichtig finde, wir wissen sehr genau, wie du dich gerade fühlst. Also wir haben beide schon so viel Geld in die Hand genommen in den vier Jahren unserer Selbstständigkeit und wir kennen das Gefühl von fuck, bin ich verrückt, was ich da für alles kaufen könnte. Und wir wissen auch, dass das Schnappatmung verursacht. Wir wissen auch, dass das manchmal schwierige Gespräche mit dem Umfeld, das vielleicht nicht selbstständig ist und das nicht weiß, warum das jetzt gerade Not tut, dass das solche Gespräche nach sich ziehen kann. Und wir wissen aber auch, wie geil das ist, wenn man sich für eine Sache entschieden hat und wenn man dann so sagt, boah okay, die Überweisung ist raus, jetzt Ärmel hochkrempeln und the most of it machen, umsetzen, dranbleiben, jetzt ziehe ich mal richtig durch und rock das so richtig. Und wir sind wirklich, wir sind beide, ich bin seit vier Jahren selbstständig, zusammen sind wir seit vier Jahren selbstständig. Du ja schon ein Weilchen länger. Aber das hat uns so einen Schub gegeben. Ich glaube nicht, dass wir heute hier dieses Unternehmen, ja ich mache immer noch Unternehmen in Anführungsstrichen, aber es ist ja ein Unternehmen mit drei festen Mitarbeiterinnen, mit zwei Freelancerinnen und uns beiden, gerade GmbH in Gründung und so weiter. Ich glaube nicht, dass wir das hätten, wenn wir nicht in uns, ich weiß, dass wir es nicht hätten, wenn wir nicht in uns investiert hätten, wenn wir nicht uns super geile Mentoren und Mentorinnen an die Seite geholt hätten, die unsere blinden Flecken aufgedeckt haben, die uns gesagt haben, hey, das kannst du schon so machen, aber es ist halt scheiße. Oder bringt halt nichts oder mach mal weniger oder denk mal auch an dich als Mensch, als Mutter, als Frau, als Unternehmerin und nicht nur diese ganze Zeit in diesem Hustle-Modus zu sein. Also Ja, es geht gar nicht darum, auch bei Smash it, dass du jetzt unbedingt nur in Anführungsstrichen loslegst und Geld verdienst, sondern es kann auch sein, dass du gutes Geld verdienst und dir aber denkst, ja scheiße, wo ist eigentlich der Ausknopf abends? Also es sind so viele Facetten und so viele unterschiedliche Leben, die wir irgendwie auch schon begleiten durften. Und das hat uns aber auch die Möglichkeit gegeben, Muster zu erkennen und zu sagen, hey, wir wissen, was du da sagst, wir wissen, was du eigentlich sagen willst, und wir wissen auch, was die Lösung dafür ist. Und nochmal, also Programme wie Smash It gibt es im Moment nicht viele am deutschen Markt. Ja, wir haben ja auch die Johanna in unserem Team war vorher in einem anderen Programm und die hat auch gesagt, so eng wie ihr dran seid, das ist der absolute Wahnsinn. Und wenn du jetzt wissen willst, wie Smash It funktioniert, was das kostet oder wenn du gerade überlegst, du weißt, hast vielleicht die ganzen Infos schon und du würdest gerne, aber dein Finger schwebt so über dem Abschick-Button der E-Mail oder der Nachricht. Komm ins Gespräch mit uns, lass uns drüber reden. Wir sagen dir wirklich ganz offen, ob du für Smash it in Frage kommst und finden eine Lösung, falls das Finanzielle eine Herausforderung für dich ist. Laura: Absolut und vielleicht als allerletzten Punkt von mir, es muss sich nicht einfach anfühlen, diesen Schritt zu gehen. Ich glaube, das ist auch so ein Mindfuck, der so rumschwebt, dass viele noch mal sagen, ja irgendwie habe ich gerade noch Angst, ich warte noch mal, bis ich keine Angst mehr habe. Hell no! Also unsere besten Entscheidungen zusammen, Gretel und meinerseits, waren die, wo uns echt die Öhrchen, die Knie und sonst was für Körperteile geschlackert haben. Also was meint ihr, wie wir geschlackert haben, bei dem Thema Festangestellte reinholen, bei dem Thema, wo wir gerade dran sind, GmbH-Gründung, bei dem Thema wirklich investieren in Mentorinnen, in Menschen, die uns begleitet haben, in Programme. Und ich bin da ganz frei nach dem Motto, wo die Angst ist, ist der Weg. Weil, Ja, du hast vielleicht Angst vor einem Schritt, und sei es der Schritt zu uns, sei es ein anderer Schritt, aber es ist ein gutes Zeichen, wenn da viel Angst ist, wenn da eine gehörige Portion von Schlackern mit drin ist. Das ist kein Zeichen, dass du es nicht machen solltest. Das wird unternehmerisch ein bisschen fehlinterpretiert. Deswegen noch mal, wenn es da gerade kribbelt, du merkst, du wirst nervös, du hast vielleicht auch ein bisschen Schiss, lass uns schnacken. Wir sind da auch wirkliche Schiss-Expertinnen, weil wir schon sehr, sehr viele Entscheidungen getroffen haben, die uns gewaltig eingeschüchtert haben, manchmal beim Treffen. Und wir wissen aber, wie sich das anfühlt. Und wir sind sanft und klar zugleich in der Begleitung von solchen Momenten. Also meld dich. Let us know, wo du gerade stehst. Gretel: Da freuen wir uns drauf. Ich muss das letzte Wort haben. Genau, wir freuen uns wirklich wirklich drauf. Und wie du gesagt hast, da wo die Knie schlackern, da wo das Herzchen schneller schlägt, da ist sehr wahrscheinlich dein Weg. Laura: Wir freuen uns auf dich. Tschüss! Gretel: Ciao!
- Die 3 häufigsten Fehler von Selbstständigen – und wie du sie vermeidest (#445)01.10., 09:0001.10.2024, 09:0000:16:22
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen “Erfolg in der Selbstständigkeit beginnt bei der Klarheit – Klarheit über dein Angebot, deine Zielgruppe und dich selbst.” In dieser Folge räumt Laura mit den Fehlern auf, die ihr in der Zusammenarbeit mit selbstständigen Frauen immer wieder begegnen: Woran scheitern Frauen, wenn sie sich selbstständig machen und wie kannst du daraus lernen, es anders zu machen? Das erfährst du in dieser Folge: 💙 Warum es so wichtig ist, deine Zielgruppe wirklich zu kennen und wie du eine präzise Persona entwickelst. 💙 Wie du dir über deine Rolle als Unternehmerin klar wirst, um Abgrenzung und Unsicherheiten zu vermeiden. 💙 Wie du deine eigenen Bedürfnisse als Selbstständige erkennst und dein Business so gestaltest, dass es dich erfüllt und du langfristig erfolgreich bist. Außerdem erfährst du, wie wir dich in unserer Mastermind SMASH IT! unterstützen können, um dir diese Klarheit auf allen Ebenen zu erarbeiten. Wenn du mehr über SMASH IT! erfahren möchtest, buch dir einen kostenlosen Passigkeitscheck mit uns: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Melde dich hier zum Infocall an: https://lauraundgretel.de/all-about-smash-it/ Transkript: Hallo und Moin Moin zu einer neuen Podcast-Folge. In der heutigen Podcast-Folge geht es darum, dass ich dir einmal drei Bereiche aufzeige, die fast alle Kundinnen, die zu uns kommen, am Anfang nicht ganz klar haben oder gar nicht klar haben oder nicht beantworten können, die aber sofort dafür sorgen, dass du mit deinem Unternehmen, mit deiner Selbstständigkeit erfolgreicher sein kannst. Und diese drei super Tipps werde ich dir jetzt gleich mal verraten, denn, kleiner Spoiler, du wirst davon einige schon kennen, aber du wirst sie wahrscheinlich nicht in dieser Klarheit wissen und vor allem beharre ich drauf, dass die wirklich, wirklich wichtig sind und ich werde sie dir auch noch mal vor allem ein paar unterschiedlichsten Seiten beleuchten. Und damit herzlich willkommen zu Moin um Neun, einer neuen Folge hier mit mir, Laura. Worum soll es gehen in dieser Folge? Also, fast alle, die zu uns kommen, zu unserer Mastermind-Gruppe SMASH IT und sich von uns ein halbes Jahr begleiten lassen, kommen zu uns, weil sie a. Entweder gerade noch am Starten, Gründen und Aufbauen sind und bisher noch nicht gut verkaufen, ihr Angebot irgendwie noch nicht richtig gesehen wird oder sie vielleicht schon total erfolgreich sind, aber trotzdem ihnen irgendwie die Luft ausgeht, die Puste ausgeht und sie irgendwie nicht wissen, wo der Haken ist. Und die folgenden drei Punkte, die ich dir in dieser Podcast-Folge einmal vorstellen möchte, betreffen eigentlich so gut wie alle. Denn ganz häufig kommen Menschen zu uns und dann fragen wir als Erstes so was wie, wie klar ist denn dein Angebot? Weißt du, was du genau anbietest? Und da sind die meisten so, dass sie dann sowas sagen wie, ja, ich biete Coachings an, drei Sessions oder eine Session für Summe XYZ. Und das war es dann auch schon schnell. Also viele Menschen arbeiten im Coaching-Bereich als Psychologin, als Begleiterin oder auch Menschen, die als Webdesignerin arbeiten oder so. Und häufig wissen sie so ungefähr den Preis und sagen, ich arbeite eins zu eins oder ich arbeite irgendwie in Gruppen. Aber es fehlt ganz viel, nämlich ganz viel Transformation. Also wo begleitest du denn deine Kundin oder deinen Kunden hin? Von wo nach wo begleitest du sie? Denn das sagt erst mal nichts aus, wenn ich sage, ich kann bei dir eine Stunde psychologische Beratung buchen, dann weiß ich noch nicht, von wo nach wo du mich in dieser Stunde begleiten kannst oder in fünf Stunden oder in einem halben Jahr. Das heißt meistens ist schon die Frage nach, was ist denn dein Angebot ein bisschen schwammig und noch schwammiger wird es, wenn wir dann fragen, und mit wem machst du das? Und ja, jetzt hörst du vielleicht schon die Nachtigall trapsen, denn da geht es die sagenumwobene Persona. Und manche hassen sie, manche lieben sie so sehr, dass sie jahrelang an ihrer Persona rumdoktoren und wir befinden uns ziemlich genau in der Mitte. Wir fragen uns gar nicht, ob wir die Persona lieben oder nicht. Ich möchte dir aber gleich ein paar sehr, sehr wichtige Dinge zur Persona, also deiner Zielgruppe, sagen. Und ja, das ist Urschleimarbeit. Und wenn du jetzt gerade versucht bist, einfach zu skippen und dich das Thema nervt, dann solltest du unbedingt dran bleiben, denn ich glaube, dass ich dir ein paar wirklich wichtige Dinge dazu sagen kann. Gib mir zehn Minuten, länger wird die Folge nicht, bleib unbedingt mal dran und hör dir mal meine und unsere Perspektive darauf an. Also fangen wir mal an. Unser erster Tipp ist, kenne deine Persona richtig gut. Also wirklich gut, nicht ich arbeite mit Frauen, die gestresst sind. Wenn wir jetzt eine Umfrage machen würden in unserem Podcast, hören fast ausschließlich Frauen 90 Prozent und wenn wir fragen würden, wer von euch ist gestresst, dann würden wahrscheinlich davon wiederum 75 Prozent die Hand heben und sagen, ja, ist schon viel, ist schon knackig. Das heißt, auch wenn es wie gesagt diese Urschleimarbeit ist und viele es schon nicht mehr hören können, ist es wichtig, dass du wirklich weißt, mit wem du arbeiten möchtest. Für wen bietest du dein Angebot an? Für wen ist das Angebot überhaupt ideal? Denn wenn du dein Angebot versuchst, an alle rauszugeben, kann es nicht ideal sein. Es ist einfach nicht möglich. Und da gibt es ja diesen Spruch, wenn du alle ansprichst, also wenn du sagst, ich arbeite mit allen Frauen oder mit allen Menschen, gerade Menschen aus helfenden Berufen machen das gerne, dann sprichst du niemanden an. Sprichst du alle an, sprichst du niemanden an. Deswegen mach die Urschleimarbeit mit der Persona und mach sie einmal richtig. Menschen, die mit uns zusammen in unserer Mastermind Gruppe starten, bekommen nach der Bestandsaufnahme mit uns zusammen ihre Roadmap und dann fangen viele, die allerallermeisten damit an, einmal an ihrer Persona zu arbeiten. Denn selbst wenn Menschen sagen, ja das habe ich schon fünfmal gemacht in fünf verschiedenen Kursen und über, ja stimmt und wenn wir dann aber fragen, ja wer ist es denn, dann können es uns trotzdem viele nicht gut beantworten. Das heißt, wir arbeiten immer oder fast immer noch mal an der Persona und es ist ganz, ganz wichtig, damit du zum Beispiel nachher gute Texte schreiben kannst. Gerade fürs Texten, fürs Pitchen, fürs Vorstellen ist es so, so wichtig, dass du deine Persona erkennst. Und wenn du da schon dran gearbeitet hast oder generell, wenn du flott unterwegs bist, ist die Persona mit uns innerhalb von einer Woche abgehakt. Du musst also keine Sorge haben, dass du von dem halben Jahr Arbeit mit uns dann irgendwie zwölf Wochen lang an deiner Persona arbeitest. So ticken wir nicht. Wir haben richtig gute Vorlagen, wir haben richtig gute Dokumente, in denen du arbeiten kannst und da arbeitest du deine Persona aus und danach weißt du aber auch und das sehen wir halt immer und immer wieder wirklich mit wem du arbeitest und wir können dich zum Beispiel in einer Textsprechstunde immer wieder erinnern ja aber denk doch noch mal an deine Persona Sabine, Peter oder Sandra würde die sich von diesem Text angesprochen fühlen? Ja oder nein? Okay, cool. Es geht nämlich nicht darum, Menschen auszuschließen und irgendwie exklusiv oder irgendwie abgedriftet zu sein, sondern es geht darum, dass du die Menschen, auf die du wirklich Lust hast, mit denen du arbeiten willst und vor allem für die du wirklich eine Lösung bist, für die dein Angebot wirklich eine Lösung ist, auch wirklich ansprichst. Also ganz, ganz wichtig Tipp Nummer 1, kenne sie wirklich, arbeite sie einmal vernünftig aus, dann musst du da auch so schnell nicht wieder ran und mit unserer Hilfe geht es wirklich rucki zucki, versprochen. Tipp Nummer 2, werde dir über deine Rolle klar. Denn ganz viele Menschen, die mit uns arbeiten, sind sich gar nicht so ganz genau klar, wie sie eigentlich in ihrer Rolle als zum Beispiel Coach oder Begleiterin oder Webdesignerin sein wollen. Viele erleben dann, dass sie zum Beispiel ihr Angebot verkaufen und merken, dass die Kunden sich noch abends melden, dass sie abends mit den Kontakt haben am Wochenende, dass Prozesse sich in die Länge ziehen, dass die Webseite, die sie vielleicht in einem halben Jahr bauen wollten, nach anderthalb Jahren immer noch nicht fertig ist oder wenn sie sie nach zwei Wochen fertig haben wollten, dauert das ein halbes Jahr. Das heißt, es ist super, super wichtig, dass du dir darüber ganz, ganz klar bist, welche ist deine Lieblingsrolle und die auch ganz klar so kommunizierst, weil dann kann dein Gegenüber das auch wirklich akzeptieren. Es ist ganz wichtig, dass du weißt, wie Kundenbeziehungen für dich gut sind. Das kann nämlich unterschiedlich sein. Die einen mögen ganz viel Austausch, die anderen nicht so. Und da darfst du entscheiden, wie möchtest du das. Damit sich deine Arbeit auch wirklich am Ende gut anfühlt, werde dir unbedingt bewusst darüber, wie du deine Rolle als in dem Fall Dienstleisterin oder so wirklich leben möchtest. Das ist so wichtig, weil sonst wirst du dich wie im falschen Kostüm fühlen und wirst auf Dauer immer mehr Energie reingeben oder dich auch ganz viel abgrenzen müssen. Das ist auch so ein Fall, wo Menschen dann die ganze Zeit sagen, nee, das will ich nicht, hier grenze ich mich ab, das mag ich nicht. Und das nochmal, das ist ein Zeichen davon, dass du die Vorzeichen und die Urschleimarbeit nicht gut gemacht hast. Das können wir aber zusammen machen, dann musst du dich auch nicht ständig abgrenzen. Wenn du dir darüber bewusst bist, in welcher Rolle du sein willst, dann wird die Abgrenzungsarbeit immer weniger. Ganz, ganz wichtig. Das ist eben der Grund, warum, wenn wir in Smash it zusammenarbeiten, eben die ersten Module fast immer die Persona und das an und für sich Angebot sind. Weil wenn das nicht hieb- und stichfest ist, dann kommst du immer wieder ins Rudern. Wenn du das aber einmal wirklich durchziehst, dann können wir dich darin richtig gut begleiten. Dann wissen wir, das ist deine Persona, das ist deine Rolle, so willst du arbeiten, so sind deine Bedürfnisse. Und dann können wir dich in den nächsten Monaten richtig, richtig gut begleiten. Also dieser Wunsch nach Klarheit, der lässt sich eben auffangen, wenn wir einmal diese Urschleimarbeit machen. Und wie gesagt, die können wir auch relativ schnell abarbeiten. Das ist gar kein Problem. Gretel und ich sind super schnell und unser Team auch. Aber einmal musst du sie eben richtig gemacht haben und nicht 10 Freebies zum Thema Persona auf deinem Computer schimmeln haben, aber doch nie richtig umgesetzt haben. Das ist ganz, ganz, ganz, ganz wichtig. Und gerade mit deinem Angebot ist es natürlich auch super wichtig, dass du wirklich weißt, was du tust. Ganz wichtig. Also, das noch mal ganz kurz zu den Tipps. Erstens, kenne deine Persona richtig gut. Zweitens, werde dir über deine Rolle bewusst. Wie möchtest du wirklich sein? In welcher Rolle möchtest du arbeiten? Welche Kundenbeziehungen sind für dich wichtig? Und dann der dritte Tipp, werdet ihr bewusst, was dir selbst wirklich wichtig ist. Dazu ein kleiner Bogen. Ich komme, bevor ich hier diese Podcastaufnahme gemacht habe, gerade aus meinem Mindset Call. Der findet zweimal im Monat in Smash It statt. Der ist mit mir alleine, mit allen, die daran teilnehmen wollen. Und es geht wirklich den sogenannten Deep Shit. Also es geht wirklich Glaubenssätze, Prägungen, Muster, Ängste. Und heute war wieder eine sehr, sehr diepe Runde, wo es um tiefe Themen ging, die einen wirklich daran hindern erfolgreich zu sein. Und das ist mir so wichtig, auch als Psychologin, dass du wirklich guckst, ja, was ist dir denn eigentlich wirklich wichtig? Was ist dir wichtig? Denn wir machen uns ja selbstständig, um selbstständig zu sein, unsere eigene Chefin zu sein. Wenn du aber gar nicht so ganz genau weißt, was dir eigentlich wichtig ist, dann wird es schwierig. Also, werde dir bewusst, was lädt deine Batterien als Unternehmerin? Was zieht Energie raus? Wie bist du aufgestellt? Was bist du für ein Typ? Was brauchst du? Und das ist ehrlich gesagt immer wieder eine on-going Arbeit. Heute in dem Mindset Call saß eine Smashie, die war das erste Mal dabei und eine, die war das letzte Mal dabei, weil sie aus dem Programm jetzt rausgeht nach einem halben Jahr und alles dazwischen. Und das Feedback am Ende war wieder, wow, ich habe mich in so vielen Geschichten wiedererkannt. Ich habe wirklich das Gefühl, dass so viele, da ging es um die Angst vor Ablehnungen, da ging es um die Rollenkonflikte, die man jeden Tag hat. Es ging um das Gefühl von, ich kann für andere immer total gut was wuppen und aufbauen, wenn es dann aber mein eigenes Business und Verkaufen geht, bin ich so klein mit Hut. Und wir haben das so in der Tiefe beleuchtet im 1 zu 1 Coaching mit allen anderen, dass wirklich alle so viel mitnehmen konnten und sich wirklich noch mal fragen, was brauche ich wirklich, wie will ich sein, wie will ich wachsen, wo möchte ich eigentlich hin segeln? Viele Selbstständige erlebe ich so, dass sie auf so einem Segelschiff sind und das Segel ist schon gehisst und dann fahren sie einfach los und wir gucken einfach nochmal, wo möchtest du denn hin? Wie möchtest du denn das Segel setzen? Das ist so so wichtig, damit du wirklich auch da ankommst, wo du hin willst und ich kenne so viele Selbstständige, die irgendwann vielleicht ein Ziel erreicht haben, zum Beispiel Umsatzziel und trotzdem einfach keine innere Ruhe und kein Peace reinkommt, keine Zufriedenheit, keine Gelassenheit. Und deswegen ist Smash it wirklich eine eins zu eins Begleitung über ein halbes Jahr in einer tollen, tollen Gruppe. So, so wichtig. Wir sehen jede, wir kennen jede, wir kennen das Business, wir wissen genau, wo ihr seid und wo ihr struggelt. Und wenn du jetzt denkst, ja, das ist irgendwie schon etwas, wo du dich wiedererkennen kannst, entweder bei dem Thema Persona, ich weiß eigentlich doch nicht so ganz genau, mit wem ich arbeite, irgendwie alle, gilt das? Oder als zweites, ja meine Rolle als Selbstständige, puh, habe ich eigentlich so noch nie so richtig drüber nachgedacht und meine Bedürfnisse als Unternehmerin kenne ich eigentlich auch nicht so genau, vielleicht als private Person oder als Mutter oder als Tochter, aber als Unternehmerin. Und was ich eigentlich so ganz genau will, ich weiß vielleicht viel, was ich nicht will. Ich will nicht mehr in dem Job sein, an dem ich vorher war. Ich will vielleicht nicht mehr 9 to 5 in einem Bürokomplex in der Innenstadt arbeiten. Aber was willst du? Wie bewusst bist du dir darüber? Denn es ist immer leichter zu sagen, was man nicht möchte, als das, was man möchte. Und daran können wir gemeinsam arbeiten. Und wenn du da jetzt irgendwie so ein leichtes Kribbeln hast, dann drück doch mal kurz auf Pause, spring in die Show Notes und buche dir einfach mal einen unverbindlichen Call mit Gretel oder mir, denn dafür sind wir da. Wir sind sehr, sehr freundlich, wir überreden dich zu nichts, wir sind sehr ehrlich, wir wollen mit dir in so einem Passigkeitscheck herausfinden, wo stehst du, was brauchst du gerade, wo willst du hin, passen wir zusammen und können wir dich gut begleiten? Und dann geben wir dir ein ehrliches Feedback und dann entscheidest du, ob es für dich passt oder nicht. Das heißt, du musst auch in dem Call nichts entscheiden, du hast danach in Ruhe Zeit über alles nachzudenken und du kannst dich danach immer noch genauso mit einem Ja oder einem Nein entscheiden. Also spring gerne mal kurz in die Show Notes und klick und buche dir den kostenlosen Passigkeitscheck, dann hast du die Ehre mit mir oder mit Gretel zusammen einmal in Ruhe dein Business anzuschauen und dich und zu gucken, ob wir dich vielleicht bei diesen großen und kleinen Schritten in der Selbstständigkeit begleiten können. Und ja, manchmal gehört da auch Urschleimarbeit dazu, wie wir sie liebevoll nennen, aber wir können dir eben versprechen, dass wir in Smash it nicht permanent Urschleimarbeit machen, sondern am Anfang einmal richtig mit einem tollen Team, das sind Gretel und ich, das sind Jenny und Johanna. Wir vier begleiten dich da Tag für Tag. Und dann kannst du da auch endlich mal innerlichen Haken hinter machen und sagen, ich möchte mit dieser Persona, mit diesem Angebot diese Transformation erreichen. Das ist der Preis und jetzt kann ich mich darauf konzentrieren, das zu verkaufen, in die Sichtbarkeit zu kommen und als Selbstständige wirklich in die Welt hinauszugehen. Ich freue mich sehr von dir zu hören. Wie gesagt spring gerne mal rüber in die Show Notes oder geh auf unsere Webseite www.lauraundgretel.de Dort findest du auch alle Infos und die Möglichkeit, dir einen kostenlosen Call zu buchen. Und ja, das war's jetzt erstmal. Ich wünsche dir einen ganz schönen Tag, freue mich sehr von dir zu hören und viele, viele liebe Grüße und bis zur nächsten Podcast-Folge. Ciao!
- Planbarer Erfolg - Kein Wunschdenken, sondern (d)ein Ziel! So gehen wir das bei SMASH IT! an! (#444)26.09., 09:0026.09.2024, 09:0000:19:35
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Doppelfolgenalarm - Laura und Gretel schnacken in dieser Folge ausführlich darüber, wie du mit ihnen zusammenarbeiten kannst. Denn in dieser Folge geht es darum, was SMASH IT! zur geilsten Mastermind südlich des Nordpols macht, warum die Mischung aus Mindset und Business-Coaching ein “Perfect Match” ist und was du davon hast. Denn vielleicht hast du schon mal von SMASH IT! gehört, aber du fragst dich: Was genau steckt eigentlich dahinter? Und wie kann es mich und mein Business unterstützen? Keine Sorge, diese Folge beantwortet all deine Fragen! 🤘🏻 Was ist Smash It und für wen ist diese Mastermind geeignet? 🤘🏻 Warum haben bereits über 150 Frauen in SMASH IT! die Transformation von der Selbstständigen hin zur Unternehmerin unternommen? 🤘🏻 Warum Gretel und Laura sich in ihrer Expertise perfekt ergänzen und das für dich den Fokus auf Umsetzung, Verkauf und mentaler Gesundheit mit sich bringt. 🤘🏻 Ein Blick hinter die Kulissen: Wer sind die zwei J’s - und wie unterstützen sie dich im Programm? Dranbleiben lohnt sich auch, denn wir sprechen ebenfalls über: 💙 Exklusive Boni für den nächsten Start im November! Hör direkt in die Folge rein! Du hast Bock SMASH IT! noch besser kennenzulernen? Dann melde dich gerne zum Info-Call am 7.10. um 11 Uhr an Zur Anmeldung: https://lauraundgretel.de/all-about-smash-it/ Oder du buchst dir direkt dein 1:1 Gespräch mit Laura oder Gretel und schaust, ob wir dir in deiner individuellen Situation wirklich weiterhelfen können. Zum gemütlichen Gespräch: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Du weißt noch nicht genug über SMASH IT!? Dann kannst du hier nochmal alles auf einen Blick nachlesen, was unsere Mastermind ausmacht: Zur Webseite: https://lauraundgretel.de/smash-it/ Transkript: Laura: Hallo, moin moin und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge. Hier sind Gretel und Laura. Reihenfolge anders herum. Und in der heutigen Podcast-Folge wollen wir dich mitnehmen und einmal darüber mit dir ins Gespräch kommen sozusagen, was eigentlich Smash It, unsere Mastermind, so genau ist. Ich würde sagen, in jeder Folge von uns fällt dieses Wort Mastermind und Smash It an. Mal mehr und mal weniger. Und wir bekommen natürlich auch mit, dass es manchen von euch wahrscheinlich crystal clear ist, was diese Mastermind ist, aber sehr vielen nicht. Und dafür haben wir diese Folge heute einmal aufgenommen, damit wir wirklich noch mal mit dir besprechen können. Was ist denn diese tollste Mastermind südlich des Nordpols? Was bedeutet es eigentlich genau und wer steckt dahinter und für wen ist es geeignet? Gretel: Sehr gut, Laura. Tolle Einleitung. Ich bin immer noch ein bisschen bei dem Gretel und Laura. Ich komme da noch nicht ganz fein weg. Aber im Großen und Ganzen bin ich am Start und freue mich natürlich sehr über Smash It zu reden. Es geht uns da vielleicht ähnlich wie dir möglicherweise, dass wir uns denken, ja aber komm wir machen Smash It jetzt seit dreieinhalb Jahren. Wir haben da wirklich 150 Frauen drin begleitet. Wir reden so viel darüber, dass werden die Leute doch wissen, was Smash It ist. Aber nein, eine kurze Marktsstudie hat gezeigt, dass es nicht so ist. Und deswegen widmen wir heute mal diese Folge unserer Mastermind, weil wir wirklich sehr, sehr viel Zeit und sehr viel Energie und Liebe und Leidenschaft in diese Mastermind stecken und deswegen solltest du wissen, was es ist. Genau. Smash it ist generell ein, eine Mastermind, das erklären wir jetzt nicht ganz genau, was das bedeutet, aber ein Gruppenformat, ein individuelles Gruppenformat für selbstständige Frauen, die ein Business haben, das auch eine Online-Komponente hat. Also vielleicht hast du einen Kurs, vielleicht coachst du, vielleicht bist du Beraterin, vielleicht bist du Personal Branding Fotografin oder Webdesignerin. Auf jeden Fall arbeitest du sehr wahrscheinlich auch vorm Computer. Und dann begleiten wir dich eben sechs Monate dabei, dich mit deinem Unternehmen weiterzuentwickeln. In die Rolle der Unternehmerin wirklich reinzuwachsen. Ein Angebot oder mehrere Angebote zu haben, die wirklich gut zu dir passen, zu wissen, wie du verkaufst, was deine Strategie ist und das wirklich auch zu tun. Ein riesiger Fokus in diesen sechs Monaten liegt wirklich auf der Umsetzung und auf in die Puschen kommen. Laura: In die Puschen kommen ist absolut sehr weit oben auf unserer sozusagen Prioritätenliste, auf unserer Wunschliste für die Teilnehmerinnen. Und jetzt haben wir ja schon ein paar Mal wir gesagt. Nachdem Gretel jetzt gerade mal erstmal den groben Rahmen von diesem Gruppenprogramm mit sehr, sehr viel individueller Begleitung skizziert hat, finde ich es einmal wichtig, kurz zu skizzieren, wer denn wir sind. Und da fangen wir einmal mit uns beiden an. Ich starte jetzt auch mal ganz unverblümt. Ich bin Laura Roschewitz, Wirtschaftspsychologin und Trainerin für mentale Gesundheit, den Umgang mit schwierigen Emotionen und begleite seit vielen Jahren selbstständige Frauen eben genau auf dieser Reise, die du eben skizziert hast. Also in der Selbstständigkeit, in neue Rollen hineinwachsen, auf neue, sozusagen, Abenteuer sich einzulassen und wirklich erfolgreich selbstständig zu sein. Und mein Fokus ist dabei, also das ist sozusagen unser gemeinsamer Nenner von Gretel und mir. Und mein Fokus geht dabei immer noch stark in die Richtung wie kannst du dabei mental gesund bleiben und wie kannst du das auch mit deinen Bedürfnissen Hashtag artgerechtes Arbeiten kombinieren, sodass du nicht von deinem letzten vielleicht Hustle-Job in die Hustle-Selbstständigkeit gehst, sondern auch wirklich lernst, deine Bedürfnisse ernst zu nehmen und deine unternehmerischen Bedürfnisse vor allem zu entdecken und zu entwickeln. Dafür bin ich da und habe natürlich die wundervolle Gretel an meiner Seite, was nicht besser sein könnte, weil wir uns sehr, sehr gut ergänzen, um einen, finde ich, irgendwie so einen gemeinsamen Pool an Themen, die uns so wichtig sind. Und dann gucken wir aber doch beide von der leicht unterschiedlichen Brille drauf. Was ist denn deine Brille? Gretel: Meine Brille, die sieht auf jeden Fall gut aus. Die ist so hell. Laura: Dafür springen Sie jetzt rüber zu YouTube. Dort können Sie die Brille sehen. Gretel: Ich finde, das hast du richtig gut gesagt. Und genau das hat uns auch eine eine Smashie vor kurzem nochmal gefeedbackt, die sagt, das Besondere an unserem Mastermind ist einfach auch, dass wir diese Komponenten, diese wirklich Verkäuferische, dieses Handwerk und das Mindset, die Sichtbarkeit, die Ängste, die auch mit einer Selbstständigkeit einhergehen, dass wir das kombinieren und dass wir zwei Expertinnen in diesen beiden Bereichen haben und das gibt es wirklich sehr, sehr, sehr wenig da draußen. Ich bin also in diesem Duo diejenige, die eher für die, ich sag's mal, handfesten Sachen zuständig ist oder sich gerne dafür zuständig sieht. Bei mir geht es um alle Themen rund um Verkaufen. Ich bin Sales Coach und das tatsächlich aus Leidenschaft war früher Senior Sales Director EMEA. Habe also ein kleines Team in einem Startup geleitet und arbeite heute vor allem mit selbstständigen Frauen, aber auch nach wie vor mit Startups bei allen Themen rund ums Verkaufen, bei der Angebotsentwicklung, bei Preiserhöhungen, bei Verhandlungen, bei Verkaufsgesprächen, bei den allseits unbeliebten Follow-ups und eben auch bei Netzwerkevents und so weiter, zeige ich dir, wie du verkaufst, wie du dich verkaufst, wie du gute Angebote entwickelst und dich ins richtige Licht rückst. Laura: Yes. Und wir sind aber sozusagen damit noch nicht beglückt genug gewesen über die letzten Jahre. Wir haben Smash It, wie du schon gesagt hast, eben jetzt schon seit dreieinhalb Jahren am Start und haben uns immer wieder gefragt, und das ist auch eine, finde ich, absolute Qualität von uns, immer wieder gefragt, was braucht es noch? Wie kann es sich weiterentwickeln? Was brauchen unsere Kundinnen? Wir haben wirklich sehr aktiv zugehört, wir haben hingeschaut und haben uns getraut, den Schritt auch zu gehen. Für mich war das unternehmerisch auf jeden Fall auch ein sehr spannender Schritt, dass wir mittlerweile zwei Angestellte haben. Unser tolles, tolles Team plus Freelancerinnen am Start und die beiden Angestellten. Unser festes kleines Smash-It-Team besteht neben Gretel und mir eben noch aus Jenny und Johanna. Magst du einmal erzählen, was die beiden für Rollen innehaben? Gretel: Sehr gerne. Das könnte jetzt natürlich eine große Liebeserklärung werden und dafür haben wir gar nicht so viel Zeit. Aber die Jenny ist unsere Texterin und Client Happiness Managerin. Die ist also wirklich vom Onboarding bzw. schon vom Pre-Boarding würde ich fast sagen, für dich zuständig und sorgt dafür, dass du weißt, wo du alles findest, dass du super angeboardet wirst, dass du dich ja innerhalb von Smash it zurechtfindest. Jenny ist supergut darin zu wissen, wo jede einzelne Smashie steht, euch auch liebevoll zu stalken und zu gucken, ob alles in Ordnung ist, liebevoll auch nochmal anzuklopfen und zu schauen, ob ihr genau wisst, was eure nächsten Schritte sind. Sie hilft euch außerdem zum Beispiel in unserer Textsprechstunde mit sämtlichen Texten, vom Social Media Post bis hin zu euren Sales Pages und Angebots E-Mails und so weiter. Also Jenny ist unsere Texterin und gute Seele des Programms, würde ich einfach mal sagen und weiß einfach über jede Smashie richtig gut Bescheid. Und dann haben wir noch die Johanna am Start. Johanna ist Business Coach, denn es ist ja so, dass du in Smash It individuelles Feedback bekommst auf alles, was du ausarbeitest. Egal, ob es deine Persona, deine Transformation, dein Angebot, deine Verkaufsroutine ist, was auch immer du gerade erarbeitest, ob du eine schwierige E-Mail beantworten musst oder, oder, oder, oder. Alles kannst du individuell einreichen und bekommst von uns Feedback und vieles davon macht tatsächlich auch Johanna, die ja in Slack super eng unterwegs ist, super nah an euch dran ist, die wirklich immer schaut, was ihr braucht und ganz enges individuelles Feedback auf alles gibt, was da so reintrudelt. Laura: Und das ist mir nochmal so super wichtig, weil wir beide als Unternehmerin uns ja auch wahnsinnig weiterentwickelt haben über die letzten Jahre und das ist auch die Reise, die wir unseren Kundinnen eben nicht nur erklären und irgendwie mit Expertenwissen untermauern, sondern die wir auch vorleben können. Und deswegen haben wir uns eben dieses Team aufgebaut, was wirklich einfach Montag bis Freitag da ist. Weil wir natürlich auch, wir haben andere Veranstaltungen, wo wir hinfahren. Wir haben auch andere Alltage mittlerweile. Das, finde ich, mir gibt es ein wahnsinnig gutes Gefühl, dass wir permanent wissen, unsere Smashies sind mega gut betreut, mega engmaschig. Und du hast eben schon gesagt, du hast eben schon Slack gesagt und da wollen wir jetzt noch mal im letzten Teil sozusagen dieser Podcast-Folge einmal sozusagen einmal aufsplitten, wie du das jetzt konkreter vorstellen kannst. Du weißt jetzt schon sechs Monate, du weißt, das sind irgendwie vier Personen. Wir haben auch, da geht noch mal kurz auch Liebe raus, eben noch unsere Freelancerinnen, die sich mehr um Technik, um Podcast, um Schnitt, sowas kümmern. Und dann findet dieses ganze Konzept aber auf drei verschiedenen Ebenen statt. So kannst du es dir sozusagen vorstellen. Und stell dir einmal so drei Abteilungen vor. A, B und C. Und Segment A, weil du es eben schon gesagt hast, ist unsere Community Betreuung in Slack. Das ist ja ein Messenger-Dienst, sozusagen eine Community-Messenger und dort findet Montag bis Freitag super viel Austausch, super viel Connection statt. Dort gibt es verschiedene Channels, zum Beispiel unseren Mastermind-Channel, wo wirklich alle Smashies jederzeit eine Frage einreichen können, ein Dokument hochladen, wo sie Feedback wünschen. Das findet alles in diesen Channels statt. Es gibt auch den sagenumwobenen Prosecco Moments-Channel, wo ich heute schon reingeguckt habe und wieder Smashies so gefeiert habe, die große Durchbrüche haben und manchmal auch sehr kleine, die aber ein schweres Gewicht für sie hatten. Das heißt, wir feiern zusammen, wir stellen uns Fragen, wir tauschen uns aus, es gibt Community Aktionen und deswegen sagen wir auch immer mit aller Deutlichkeit, es ist eine Individualbegleitung. Du hast auch noch einen einzelnen Channel zwischen dir und unserem Team, also uns vier. Wenn es was gibt, was dir sozusagen zu intim ist für die große Runde, Das heißt, du bist wirklich mit vielen kleinen liebevollen Kneifzangen von allen Richtungen sozusagen auf Spur gehalten deiner Selbstständigkeit. Das ist sozusagen Spalte A von der Frage, wie wird es denn jetzt umgesetzt, ist diese wirklich umfassende Slack-Community, wo wir sehr, sehr präsent da sind für dich. Und du wirklich immer Feedback bekommst, das hast du ja eben schon gesagt auf deine Fragen. Gretel: Ja, absolut. Genau, das war Säule Nummer A, kommen wir zu Säule Nummer B und das sind die Live-Termine. Das bedeutet, dass wir dich nicht nur schriftlich sehr regelmäßig und eng begleiten, sondern du auch wirklich Live-Calls mit uns bzw. mit dem ganzen Team hast. Ja, das Herzstück ist der Mastermind-Call, der einmal pro Monat stattfindet, wo wir wirklich auch schauen, dass jede ihre Redezeit hat, dass jede gecoacht wird, dass jede Frage beantwortet wird. Und das Schöne daran ist, dass du so viel von den anderen Fragen auch noch mitlernst. Wir haben verschiedene Zeit Slots für den Mastermind Call, damit es eben auch nicht zu lang wird und damit ihr euch dort zurecht findet und gut ankommt und das gut auch in eure Alltage integrieren könnt. Und zusätzlich dazu gibt es unter anderem auch noch Live-Calls alle zwei Wochen mit Laura oder mit mir zu den Themen Verkaufen, zum Thema Mindset. Einige davon werden aufgezeichnet, andere davon, ja bei denen ist es halt so, what happens in this call stays in this call. Es sind wirklich sehr, zum Teil fast intime Calls, intim ist vielleicht das falsche Wort, aber einfach sehr intensive Calls, weil so eine Selbstständigkeit einfach herausfordernd sein kann und du wirst immer von uns aufgefangen, vom Team aufgefangen, von den anderen Smashies aufgefangen. Du lernst richtig viel. Wir gucken uns genau an, wie du pitchen kannst. Wir gucken uns oder wir geben Impulse, die gerade aktuell für euch dran sind und sind wirklich sehr, sehr nah an euch dran. Und zusätzlich gibt es zum Beispiel auch noch Co-Workings, Umsetzungs-Co-Workings, in denen ihr ins Tun kommt. Und was uns da ganz, ganz wichtig ist, ist, dass wir am Anfang mit euch eine Roadmap bearbeiten, sodass ihr auch wisst, welche Calls, welche Inhalte, was ist gerade für euch dran und sinnvoll. Denn es ist nicht unsere Absicht, eure Terminkalender voll zu ballern, sondern zu schauen, was braucht ihr an der jetzigen Stelle in eurem Unternehmertum? Wo wollt ihr hin? Und da sind die Live-Calls aus der Spalte B einfach eine riesengroße Unterstützung. Laura: Absolut. Und das ist uns auch sehr, sehr wichtig, so in diesem Live-Kontakt zu sein. Dann springen wir mal rüber zur Spalte C. Ich muss immer, wenn ich so ABC sage, fällt mir ein, dass ich das Alphabet rückwärts sagen kann. Und damit hätte ich mal in so einer Quiz-Show auf jeden Fall sehr, sehr viel Geld verdienen können. Ich war sehr schade, dass ich vor dem Fernsehen saß und nicht in der Quizshow war, weil ich das wirklich sehr schnell und sehr gut kann. Wenn ihr das hören wollt, schreibt mal eine Nachricht, dann überlege ich mal, ob ich das mal irgendwo zum Besten gebe. Also, unnützes Wissen. Nicht so unnütz ist Spalte C, denn das ist noch für uns so über die Jahre auch gewachsen, das wir gemerkt haben, es gibt einfach so Themen, die beschäftigen doch fast alle Selbstständigen über kurz oder lang. Und daraus haben wir eine total umfangreiche Bibliothek in EloPage gebaut. Da gibt es so Bereiche wie du als Unternehmerin und da sind ganz, ganz verschiedene Materialien, Vorlagen, Videoschnipsel, Aufgaben für dich drin. Und wenn du mit uns startest in Smash it, dann hast du ganz am Anfang, das ist auch nochmal wichtig, mit einer von uns eine Bestandsaufnahme. Da gucken wir wirklich rein, wo stehst du, was sind deine Ziele für das halbe Jahr und zurren das mit dir wirklich fest, dass da drei Ziele stehen, dass wir genau wissen, wo du hin möchtest. Und dann, neben den Sachen, die wir dir eben schon geschildert haben, verleiten wir dich sozusagen oder verlinken wir dich einzeln zu bestimmten Sequenzen in unserer Bibliothek. Aber das ist uns ganz wichtig, es ist halt kein Online-Kurs, den du erstmal lernen musst. Du musst erst mal irgendwie sechs Monate dir 1000 Videos durchklicken. Nein, weil wir das selber hassen und weil das nicht zielführend ist, sondern wir leiten dich durch den Prozess, wir begleiten dich durch die Wochen und Monate und wir gucken dann an bestimmten Stellen, ist es sinnvoll zu sagen, spring doch mal rüber zur Elo-Page und schau dir das Video an. Spring doch mal rüber und hol dir die Vorlagen. Spring doch mal rüber und hol dir die Aufgabe dazu. Das heißt, es ist so eine Bibliothek im Hintergrund, die nach Bedarf du eben nutzen kannst und das eben noch mal neben den Livecalls und der Slack-Betreuung noch mal so ein drittes Standbein ist, was dich wirklich zu deinen Zielen bringt. Gretel: Absolut. Und zu den Zielen bringen, das ist eigentlich das, was als große Überschrift über Smash It steht. Wir sind ein Programm, eine Mastermind, die beste Mastermind südlich des Nordpols und unsere Haupt- und einzige Priorität ist, dich ins Umsetzen zu bringen, dich ins Tun zu kommen, zu gucken, welche Stolpersteine da vielleicht gerade sind, bewusst oder unbewusst, und die dann mit dir zusammen auszuräumen, damit du deine Ziele erreichst. Es gibt so viele Programme da draußen, die sind sehr viel heiße Luft, viel Gelaber und nichts passiert. Wenn du möchtest, rede mit unserem Smashies, rede mit uns, hol dir Testimonials ein oder hol dir Referenzen ein. Du wirst hören, dass es uns wirklich ein riesen Anliegen ist, dass du ins Tun kommst, um ein erfolgreiches Business zu haben, auszubauen oder auch aufzubauen und zu vergrößern, um zu gucken, was du wirklich erreichen möchtest mit deinem Business, wie du dich mit deinem Business fühlen möchtest. Das ist wirklich unser Antrieb hinter Smash It. Laura: Und jetzt gibt es zwei Wege, wie du mit uns noch ein bisschen mehr darüber sprechen kannst, was Smash It genau für dich bedeuten könnte, was deine Ziele sein könnten, ob deine Wünsche und Ziele denn zu Smash It passen. Jetzt haben wir dir ja sozusagen 1 Way einmal das alles erzählt. Wir möchten aber dich natürlich kennenlernen und es gibt schon lange bei uns die Möglichkeit, dir einen Passigkeitscheck zu buchen, also einen Zoom Call mit einer von uns, wo wir uns so ungefähr eine halbe Stunde zusammensetzen und schauen, wo stehst du, was ist dein Business, können wir dir wirklich helfen? Sehen wir da wirklich das Potenzial, dass wir das perfekte Match mit dir sind? Dafür sind unsere Passigkeitschecks geeignet. Den Link findest du natürlich in den Show Notes. Wir haben aber auch gemerkt, dass es doch einige Menschen gibt, die sich ein bisschen davor scheuen, direkt ein eins-zu-eins-Gespräch mit uns zu buchen. Und deswegen sind wir auch dazu übergegangen, dass wir einen Infocall zu Smash It anbieten. Also, dass wir in regelmäßigen Abständen einfach die Türen aufmachen und du Zeit mit Gretel und mir hast, wo wir nochmal Smash It im Detail vorstellen, wo wir eine kleine Präsentation haben und wo vor allem, und das ist glaube ich fast der wichtigste Punkt, du wirklich in einer kleinen Gruppe deine Fragen stellen kannst. Und auch daran, wie wir andere Fragen beantworten, kannst du ganz viel schon sehen, wie wir so ticken. Ja, dann stellt uns eine Person die Frage, ich mache, bin ich dafür geeignet? Was wäre ein Ziel? Was ist realistisch? Könnt ihr das begleiten? Bin ich richtig bei euch? Und allein dadurch, selbst wenn du keine eigene Frage mitbringen solltest, (die taucht dann meistens in der Zeit noch auf), kannst du schon wahnsinnig viel Gespür entwickeln, ob das für dich das richtige Format ist. Und wie es der Zufall so will, haben wir ganz bald einen Info-Call, nämlich am 7. Oktober um 11 Uhr. Und da laden wir dich von Herzen ein, dass du dich da kostenlos anmeldest und einfach nochmal tiefer reintauchst und ein wirkliches Gespür für eine Ja- oder Nein-Entscheidung zu Smash It treffen kannst, denn zum November sind da unsere Türen offen. Gretel: Ganz genau, das hast du wunderbar gesagt und es ist auch immer eine richtig gute Idee in diesen Infocall zu kommen oder sich ein Passigkeitscheck zu buchen. Denn jetzt zum November haben wir noch mal einen super Bonus, den wir oben drauf packen, den wir aber natürlich erst im Infocall oder in den Passigkeitschecks, die jetzt dann gebucht werden, ja, revealen und erzählen werden. Also buch dir einen Passigkeitscheck, wenn du merkst, boah, ich bin mit meinem Business da nicht, wo ich sein möchte. Das fühlt sich nicht an, wie es sich anfühlen sollte. Ich möchte mich einfach weiterentwickeln. Ich möchte mal gucken, was jetzt eine Unterstützung sein kann, die zu mir passt. Laura und Gretel irgendwie schon sympathisch, scheinen zu wissen, was sie da tun. Jetzt möchte ich aber noch mehr wissen, worum es in Smash It geht, weil wir natürlich hier in diesen 15-20 Minuten auch nicht alles erzählen können. Fass dir ein Herz, bucht dir einen Passigkeitscheck oder komm in den Infocall am 7. Oktober. Wir freuen uns sehr auf dich! Laura: Sehr sehr! Mach's gut, bis hier zur nächsten Folge und bis bald! Tschüss! Gretel: Ciao!
- Aufgeben oder Dranbleiben? So triffst Du die richtige Entscheidung für Dein Business (#443)24.09., 09:0024.09.2024, 09:0000:16:06
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge von Moin um Neun spreche ich, Laura, über ein Thema, das viele von uns Selbstständigen immer wieder beschäftigt: Soll ich weitermachen oder aufgeben? Dabei geht es nicht nur um Kleinigkeiten wie den Aufbau Deines Instagram-Accounts, sondern auch um die großen Entscheidungen, wie die Zukunft Deines gesamten Businesses. Ich nehme Dich mit auf eine Reise durch die wichtigsten Punkte, die Dir helfen können, diese Frage für Dich klar zu beantworten. Wir sprechen über: 🧐 Realistisches Erwartungsmanagement in der Selbstständigkeit: Warum es so wichtig, die richtigen Erwartungen an sich und das Business zu haben? 🧐 5 Fragen, die Du Dir stellen solltest, bevor Du eine Entscheidung triffst. 🧐 Strategien für schwierige Zeiten: Wie Du durch herausfordernde Phasen in Deiner Selbstständigkeit kommst, ohne den Mut zu verlieren. 🤯 Und nicht zuletzt: Wann ist es wirklich Zeit, aufzugeben? Egal, ob Du überlegst, Dein Business zu schließen oder "nur" eine Marketingstrategie aufzugeben – diese Folge hilft Dir, Deine Entscheidungen überlegter, selbstbewusster und fundierter zu treffen. Bist Du gerade an einem Punkt, an dem Du nicht weiterweißt? Schreib mir Deine Gedanken via Whatsapp! Ich freue mich darauf, mit Dir über Dein Business zu sprechen. Transkript: Aufgeben oder weitermachen? Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge hier bei Moin um Neun mit mir, Laura. Ich möchte heute mit dir über ein Thema sprechen, was mir als Wirtschaftspsychologin und Business-Mentorin und Begleiterin immer und immer und immer wieder unter die Lupe, unter die Augen, vor die Augen und an die Ohren kommt. Nämlich die Frage, soll ich es einfach aufgeben, es klappt doch nicht oder soll ich noch weiter durchziehen? Diese Frage kann sich von kleinen Dingen, so was wie, oder kleineren Dingen, so was wie, soll ich weiter meinen Instagram-Account aufbauen oder soll ich aufgeben? Bis hin zum gesamten Business, so was wie, soll ich noch weiter versuchen, erfolgreich selbstständig zu sein oder soll ich aufgeben und mir wieder einen Job irgendwo im angestellten Verhältnis suchen. Ja, diese Frage um die vernünftig beantworten zu können möchte ich dich mit auf eine kleine Reise nehmen. Als Erstes möchte ich einmal mit dir einen realistischen Blick darauf werfen, was Selbstständigkeit eigentlich bedeutet und womit wir auch rechnen müssen als Selbstständigen und was ich sehe, was die Bubble da um uns herum tatsächlich auch häufig falsch macht, dann möchte ich mit dir gucken, wovon das überhaupt abhängt oder wie wir das überhaupt greifbar machen können, was es bedeutet, wirklich eine schwierige Zeit zu haben. Also welche Grundlagen solltest du nehmen, welche Faktoren solltest du dir angucken für diese Entscheidung, dann möchte ich mit dir Strategien besprechen, um durch schwierige Zeiten durchzukommen und ich möchte dir einen Ausblick geben, in welchen Situationen das wirklich richtig ist, aufzugeben. Aber fangen wir mal mit einem kleinen Intro an. Selbstständigkeit, das ist ja für ganz, ganz viele Menschen die Rettung nach einer vielleicht persönlichen Krise. Das erlebe ich sehr, sehr oft, dass Menschen sich selbstständig machen, vor allem Frauen, die ich ja auch viel begleite und die wir viel begleiten, in der Mastermind, die sich zum Beispiel aus einem Burnout, aus einer Krise, einer Sinnkrise, einer Elternzeit, also aus einer Zeit, wo sich vielleicht im Leben sehr viel getan hat, aus dieser Phase heraus sich dann selbstständig machen, was ja erstmal völlig super ist. Und gleichzeitig erlebe ich aber sehr oft, dass wir bitte schön ein bisschen mehr Realität in der Selbstständigkeitserwartung brauchen. Ich nenne das gerne Erwartungsmanagement. Lass uns mal ein Erwartungsmanagement an deine Selbstständigkeit betreiben, denn die Selbstständigkeit per se ist noch kein Garant dafür, dass es jetzt einfach anders wird. Nehmen wir mal das Beispiel, du gründest vielleicht aus einem Burnout heraus oder aus einer Erschöpfungsdepression oder aus einer Krise, einer persönlichen Krise. Dann kann die Selbstständigkeit dir natürlich ganz viel Halt geben und eine Perspektive und eine Vision, weil wahrscheinlich möchtest du das in die Welt bringen. Und das finde ich fantastisch. Und so war es bei mir ja letztendlich auch. Ich habe mich mit 26 selbstständig gemacht. Boah, das ist schon 11 Jahre her, aber keinem Verraten. Nachdem ich eine schwere persönliche Krise hatte und habe damit ganz viel verbunden, ganz viele Wünsche, ganz viele Sehnsüchte, ganz viele Visionen. Und das ist auch super. Und heute bin ich sehr, sehr dankbar, dass ich das getan habe. Gleichzeitig möchte ich aber auch eine Lanze dafür brechen, dass wir eben realistisch bleiben bei diesen Erwartungen. Weil nur, weil wir selbstständig sind, ändert sich ja erstmal vor allem die Form unserer Tätigkeit. Wir sind zum Beispiel nicht mehr angestellt oder studieren oder sind freigestellt oder was auch immer wir vorher waren oder in Elternzeit, sondern auf einmal sind wir eben selbstständig. Aber trotzdem haben wir genau erstmal die gleichen Chancen, da drin glücklich zu sein oder unglücklich zu sein, weil wir uns selber ja mitnehmen und weil wir mit uns selber eben schauen müssen, wie möchte ich eigentlich arbeiten? Was ist artgerechtes Arbeiten für mich? Wie will ich mich weiterentwickeln? Wo möchte ich hin? Wer möchte ich sein? Und diese Fragen habe ich ja, wenn ich erst mal angefangen habe sie mir zu stellen, sowohl als Selbstständiger als auch als Angestellte, da ist die Form gar nicht so wahnsinnig entscheidend. Das heißt, was mir wirklich wichtig ist, ist, dass wir uns auch dem Fakt stellen, dass Selbstständigkeit manchmal schwierig ist. Und die meisten in die Selbstständigkeit mit ganz viel Vision, Träumen und Hoffnung starten. Und ich einfach möchte, dass wir da auch ein bisschen Realität reinbringen. Es ist toll zu träumen, es ist wirklich toll, große Ideen und Ansprüche und Wünsche zu haben und die bergen halt auch immer ein bisschen das Risiko enttäuscht zu werden, deswegen machen es auch so viele nicht. Deswegen möchte ich ja, dass wir das machen, unsere Visionen in die Welt bringen, aber bitte mit realistischen Vorzeichen. Denn ja, Selbstständigkeit kann auch sehr anstrengend, sehr schwierig sein. Und gerade wenn du vielleicht aus einer persönlichen Krise, aus einem Burnout oder ähnlichen gründest, macht dir das bewusst nicht aus einer Angst, sondern aus einer realistischen guten Vorsorgehalte. Also, einmal bitte, Realitätsabgleich, Erwartungsmanagement. Es ist eben nicht so, dass du automatisch viel freier, viel selbstbestimmter bist, weil du selbstständig bist. Das ist so das Vorurteil, das Positive. Ich bin jetzt meine eigene Chefin und bitte schau, was da auch an Verantwortung mitschwingt, seine eigene Chefin zu sein. Dann würde ich gerne mit dir draufgucken, wie schon im Titel angekündigt, wann denn Aufgeben versus Weitermachen oder wie du dieses Thema überhaupt anschauen kannst. Stell dir mal kurz ein Thema vor, wo du dich das in letzter Zeit gefragt hast, vielleicht auch gerade heute oder in der letzten Woche oder im letzten Monat. Wo fragst du dich vielleicht auch regelmäßig, soll ich da weitermachen oder aufgeben? Und dafür möchte ich dir jetzt fünf gute Fragen oder Impulse geben, die du dir mal stellen solltest, bevor du diese Frage entscheidest. Und zwar die erste ist, hast du in diesem Punkt ganz klare Ziele definiert? Wusstest du, was schwarz auf weiß dein Ziel ist? Beispiel. Du willst dein Instagram-Account wachsen oder willst auf Instagram sichtbar sein? Sagen wir mal so, du möchtest Sichtbarkeit auf Instagram haben und merkst irgendwie geht es nicht voran und du legst deswegen auf zu geben. Weil du da jetzt mal diesen ersten Punkt, den ich dir gerade sage, hast du klare Ziele, setz dich mal hin und überleg dir, was war denn dein Ziel? Wolltest du fünf FollowerInnen, 10, 1000, 10.000, was war konkret dein Ziel? Denn nur, wenn du die klar formuliert hast, kannst du letztendlich auch wirklich gucken, ob deine Erwartungen unerfüllt waren oder ob du vielleicht aus irgendwelchen anderen Gründen ein negatives Gefühl damit hast. Zum Beispiel, weil du Angst vor Sichtbarkeit hast, den Impostor auf der Schulter sitzen hast oder was auch immer. Und da würden wir dann z.B. In der Zusammenarbeit auch mal wirklich hingucken. Aber heute gebe ich dir das jetzt mal hier sozusagen einmal for free in dieser Podcast Folge. Also erstens hast du deine Ziele klar gesetzt. Zweitens, was genau läuft denn gerade schief? Was genau funktioniert denn nicht? Wir neigen dazu, gerade als Menschen, die sehr defizitär gut denken können. Wir Menschen können sehr gut auf Negatives achten, das hat sehr, sehr viele Vorteile. Manchmal nervt das ein bisschen. Was genau läuft denn nicht gut? Ist es das Wachstum auf Instagram? Ist es, dass es dir keinen Spaß macht? Ist es, dass du nicht so viel Resonanz bekommst, wie du dir gerne wünschen würdest? Also was genau ist es überhaupt, was nicht gut läuft? Als drittes frag dich bitte einmal, wie genau fühlst du dich denn dabei oder in dem Prozess? Weil viele Menschen sagen dann, ich fühle mich schlecht oder es geht mir nicht gut. Was bedeutet das? Bist du traurig? Bist du wütend? Bist du verzweifelt? Bist du müde? Bist du aufgeregt? Was ist es? Was ist es bei dir? Mit welchem Gefühl bist du dort im Kontakt? Das ist ganz, ganz wichtig, dich einmal zu fragen. Welches Gefühl schlummert da? Das ist Punkt Nummer drei. Punkt Nummer vier ist, hast du denn grundsätzlich überhaupt Antrieb, hast du grundsätzlich Lust, das zu machen? Ist das Ziel oder ist das Thema, wo du gerade überlegst, weitermachen oder aufgeben? Ist das überhaupt attraktiv? Hast du überhaupt Lust, einen guten Instagram-Account zu haben? Hast du Lust, eine erfolgreiche Unternehmerin zu sein? Hast du Lust, Geld zu verdienen? Je nachdem, welches Thema du gerade dir innerlich vorgestellt hast, entscheide doch nochmal kurz, halte mal inne und überleg mal, ist es überhaupt für dich attraktiv? Hast du eine Leidenschaft? Brennst du dafür? Oder sagst du, man sollte als Coach einen Instagram-Account haben? Oder sagst du, ja man muss ja Geld verdienen. Oder hast du eine Haltung von, ich brauche eigentlich gar nichts, aber man muss ja oder so. Also ist es wirklich etwas, für das du brennst? Das ist ganz ganz wichtig. Und als Fünftes überleg dir doch mal ganz konkret, was für Alternativen es noch geben könnte. Weil ganz häufig erlebe ich, dass wenn wir das Gefühl haben, ich sitze hier vor so entweder oder, dass es sich so anfühlt, als hätte man gar keine große Wahlfreiheit mehr und viele Menschen fühlen sich so mit dem Rücken an die Wand gestellt. Und deswegen überlege doch mal, welche Alternativen gibt es gerade für das, was du gerade betrachtest. Beispiel Instagram. Gibt es Alternativen? Was ist mit LinkedIn? Was ist mit TikTok? Was ist mit Bloggen? Was ist mit SEO? Was ist mit Podcasten? Was für Alternativen gibt es? Nicht sie gleich zu machen, sondern sie nur einmal aufzulisten. Das heißt, als erstes habe ich eben gesagt, als aller aller wichtigstes eine realistische Erwartung an die Selbstständigkeit. Das ist Punkt eins, wenn wir über Krisen, über anstrengende Zeiten als Selbstständige sprechen. Punkt Nummer zwei ist, entscheiden zu können, ob du weitermachen solltest oder aufgeben an einem bestimmten Punkt, sei es ein kleineres Thema, wie bespiele ich diese Plattform Instagram oder wahlweise eine andere oder das ganze große, sollte ich meine Selbstständigkeit aufgeben oder beibehalten? Das entscheiden zu können, brich bitte einmal in dieser fünf Punkte runter. Habe ich mein Ziel klar definiert? Was genau, ganz konkret läuft denn gerade mistig! Wie fühlst du dich? Als viertes, hast du denn grundsätzlich den Purpose, die Lust, ist es attraktiv das Ziel? Ist es attraktiv das was du überlegst aufzugeben oder nicht? Und als letztes liste dir einmal auf was für Alternativen es geben könnte. Und dann frage dich, das erste war jetzt eben die realistische Einschätzung an der Selbstständigkeit, das zweite eben diese fünf Punkte einmal durchgehen. Und als drittes möchte ich noch einen Impuls dazu geben, wie es klappen kann, mit schwierigen Zeiten umzugehen. Weil für viele Selbstständige kommen schwierige Zeiten, sei es ein Sommerloch, sei es eine Krankheitsphase, sei es der Markt verändert sich, was auch immer. Es gibt immer wieder Dinge, die schwierig sind. Und da gibt es natürlich ganz viele verschiedene Empfehlungen, wie du wirklich dafür sorgen kannst, dass du da durchkommst. Und mein Nummer 1 Tipp ist Netzwerk. Such dir eine Community, such dir ein Netzwerk, du musst da nicht alleine durch. Meiner Meinung nach ist eines der größten Probleme, dass du das Gefühl hast, da alleine durchzumüssen und wahrscheinlich auch wirklich alleine zu sein. Und das ist nie gesund. Also außer du sagst, ich bin damit mega happy, ich will das ganz alleine, aber das ist ganz selten der Fall von den Fällen, die ich begleite. Also bau dir ein Netzwerk, bildet Banden, macht einen Rudel, komm in eine Mastermind-Gruppe, such dir eine Mastermind-Gruppe. Klammer auf, wenn du gerade auf der Suche nach einer bist, kann man dir natürlich auch Smash It empfehlen. Zum November haben wir wieder Plätze frei, Klammer zu. Aber schau mal wirklich, dass du dein Netzwerk, deine Community so hast, dass du dich wohlfühlst, dass du dich aufgehoben fühlst und dass du das Gefühl hast, du bist nicht alleine. Das ist ganz, ganz wichtig, um motiviert zu sein, um die Perspektive zu wechseln, um Input zu bekommen. Ach und noch so, so, so, so viel mehr. Also ganz, ganz viele Gründe für ein erfolgreiches Netzwerk. Bevor ich zum Ende dieser Folge komme, möchte ich dir noch einen Impuls mitgeben, wann ich es für wirklich sinnvoll halte aufzugeben. Und das ist, wenn du dauerhaft, wirklich dauerhaft in diesen Gefühlen bist und wenn du diese Punkte 1 bis 5 eben mal durchgearbeitet hast und findest irgendwie heraus, dass es wirklich dauerhaft negativ ist. Dauerhaft heißt für mich über drei Monate und dauerhaft heißt es, dass es verschiedene Bereiche betrifft. Zum Beispiel du bist dauerhaft in negativen Gefühlen, du findest die Ziele vielleicht gar nicht mehr attraktiv. Du möchtest eigentlich gar nicht eine erfolgreiche Selbstständige sein. Oder du möchtest das gar nicht. Deine Vision in die Welt. Also, dass du es wirklich nicht möchtest. Und die Frage ist hier, ob du es möchtest. Nicht, wie du es erledigen oder umsetzen kannst. Bleibt mal bei der Ob-Frage. Ob du das möchtest, wenn du das noch möchtest, dann gibt es für mich immer einen Weg, weil dann ist nur die Frage, wie. Aber wenn du merkst, du möchtest das gar nicht, ist es für dich gar nicht attraktiv. Und du merkst zum Beispiel, dass deine unternehmerischen Bedürfnisse einfach dauerhaft gar nicht erfüllt sind, dann sag ich dir, denk drüber nach, es wirklich dauerhaft aufzugeben. Aber auch erst dann. Und davor sag ich ja immer, ist die Ob-Frage, ob du das aufgibst oder nicht, gar nicht sinnvoll. Dann schau doch eher nach der Wie-Frage. Und das tun wir zum Beispiel in der Mastermind Gruppe Smash It, indem wir ganz am Anfang zusammen deine Ziele definieren, ganz klar, und deine unternehmerischen Bedürfnisse anschauen. Und was ich in meiner Arbeit immer wieder erlebe, ich habe euch ja eben oder dir eben diese fünf Punkte mitgegeben, habe ich mein Ziel definiert. Was genau läuft denn schief? Wie fühle ich mich dabei? Habe ich überhaupt Leidenschaft und Bock auf das, was ich hier mache? Und welche Alternativen gibt es eigentlich? Wenn du diese fünf Punkte einmal aufschreibst, dann findest du eigentlich sehr schnell heraus, wo der Weg ist, aber oftmals schaffen wir das nicht gut alleine und das ist auch völlig okay, weil wir sind nunmal soziale Wesen und es tut uns gut, mit anderen Menschen das zu teilen. Deswegen, wenn du jetzt Lust hast, springen wir rüber, du findest in den Show Notes meinen Kontakt zu WhatsApp. Springen wir rüber und schreib mir mal auf in WhatsApp, vor welchem Aufgeben oder Weitermachen du gerade stehst in deiner Selbstständigkeit. Welche Frage stellst du dir vielleicht jetzt akut oder immer und immer wieder? Ist es so was Kleines, sage ich mal eher Kleines, wie Instagram aufbauen oder aufgeben? Ist es so was wie Netzwerk? Stellst du dir die große Frage, soll ich mein Business eigentlich aufgeben oder weitermachen? Spring mal rüber, klick mal in die Show Notes, dort findest du direkt den Kontakt zu mir, zu Laura in WhatsApp und schreib mir mal, welches Thema dich gerade beschäftigt, ob du aufgeben oder weitermachen sollst. Ich freue mich sehr von dir zu hören, wünsche dir eine super Zeit und wenn du gerade Zeit hast, würden wir uns sehr sehr sehr freuen, wenn du einmal in Spotify oder Apple auf ein paar Sternchen klickst und uns eine Bewertung da lässt, denn dieser Podcast lebt davon, dass ihr ihn bewertet und das hilft uns sehr, ihn weiter in die Welt zu bringen. Also alles Liebe, bis zur nächsten Folge hier bei Moin um Neun. Macht's gut, ciao ciao!
- Weniger gemacht und dreifachen Umsatz. Mit dem richtigen Coaching-Programm ist das möglich! (#442)19.09., 09:0019.09.2024, 09:0000:19:41
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen "Ich habe weniger gemacht, aber fast dreimal so viel Umsatz erzielt – und das alles, weil ich mich endlich fokussiert habe!" In dieser Folge von “Moin um neun” begrüßt Gretel eine Kundin: Isabelle, Energy- und Health-Coachin, die dank des SMASH IT!-Programms ihren Business-Turbo gezündet hat! Gemeinsam mit Gretel spricht sie über ihre Herausforderungen, ihre Learnings und die beeindruckenden Erfolge, die sie nach ihrer Teilnahme an Smash It! feiern konnte. In dieser Folge erfährst du: Wie Isabelle den Weg von Überforderung zu Klarheit und Fokus geschafft hat. Welche Strategien aus SMASH IT! sie am meisten voranbringen. Warum die Kombination aus ehrlicher, direkter Rückmeldung und individuellem Coaching in ihrem Business den entscheidenden Unterschied gemacht hat. Konkrete Tipps, wie du deine Kundengewinnung verbessern und gleichzeitig weniger arbeiten kannst. Was SMASH IT! für Unternehmerinnen so besonders macht und warum es eben NICHT another brick in the Coaching-Business-Bubble-Wall ist. Hör rein und lass dich von der Begeisterung anstecken. Du willst mehr Infos über SMASH IT! bekommen, dann folg uns auf Instagram oder buch dir direkt ein Gespräch mit uns - im Passigkeitscheck klären wir, ob und wie SMASH IT! für dich und dein Business passt. https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Transkript: Gretel: Moin Moin und willkommen zu Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Wie schön, dass du da bist und dir diese Folge anhört. Wir konnten es ehrlich gesagt nicht glauben. Wir haben gedacht, hey, wir reden so viel über Smash it, es gibt so viele Smashies da draußen, die auch erzählen, was in der tollsten Mastermind südlich des Nordpols abgeht. Es muss doch eigentlich jede und jeder da draußen mittlerweile wissen, was Smash it ist und was wir da machen. Dass wir tolle Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen beraten, begleiten, dass sie dafür sorgen, dass sie zur entspannten und erfolgreichen Unternehmerin werden und so weiter und so fort. Und vielleicht geht es dir aber ähnlich wie vielen anderen Menschen, mich eingeschlossen in vielen Bereichen. Das ist schon richtig cool, nochmal so einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Es ist schon richtig cool, nicht einfach von draußen die polished schöne Landing-Page zu sehen, sondern auch zu wissen, ey, was geht da eigentlich ab? Wer ist da wirklich dabei? Was machen die Leute da? Was für Fragen stellen sie sich? Warum haben sie das gebucht? Und so weiter und so fort. Und weil ich selber auch gerne hinter den Vorhang schaue und nicht die ungeschminkte Wahrheit, aber ja doch irgendwie die ungeschminkte Wahrheit gerne sehe und gerne auch nochmal andere Stimmen höre. Bevor ich eine Entscheidung treffe, haben wir uns entschieden, jetzt hier bei Moin um Neun immer mal auch Kundinnen einzuladen, die uns erzählen, wie ihre Zeit bei Smash It läuft, was die machen, warum sie das gebucht haben, was für Aha-Momente sie hatten und so weiter und so fort. Und in dieser Folge hörst du Isabel Ernst. Isabel ist High Performance Energy Coach für Unternehmerinnen. Das bedeutet, dass sie dir als Selbstständige und als Unternehmerin dabei hilft, in deine Energie zu kommen, zu schauen, hey, was brauchst du eigentlich, um fit zu sein, leistungsfähig zu sein, zu wuppen, was du wuppen möchtest. Das macht sie mit total einfachen Alltagstricks und Dingen, die du wirklich gut umsetzen kannst. Und ich habe mit Isabel schon 2023 im November angefangen zu arbeiten. Sie hatte bei mir einen VIP-Day gebucht und in diesem Zuge haben wir uns ihre Angebote angeguckt, die Ansprache an ihre Kundinnen. Wir haben geschaut, wie sie mehr Kundinnen gewinnen kann, wie sie gute Verkaufsgespräche führt und so weiter und so fort. Und so hat sich Isabel dann nach unserer intensiven ersten Zusammenarbeit im Januar dazu entschieden, auch bei Smash it der Mastermind einzusteigen. Und was sie dazu zu erzählen hat, was so ihr Blick hinter die Kulissen ist, das zeigen und erzählen wir dir hier in dieser Folge. Gretel: Moin liebe Isabel, schön, dass du uns über deine Smash-It-Zeit oder deine Erfahrung mit Smash-It berichtest. Erzähl uns doch mal erstmal, wer bist du eigentlich genau und was machst du? Isabel: Dankeschön liebe Gretel, dass ich hier sein darf und meine Erfahrung teilen darf, finde ich erstmal ganz ganz wichtig, das zu sagen. Ich bin Isabelle, ich bin Energy- und Health-Coachin für gestresste, erschöpfte und überforderte, überlastete Unternehmerinnen, die sich die Energie in ihr Leben zurückwünschen, die sie braucht, äh die sie brauchen, um ihr Leben Business wise wie privat fit und stark und leicht und entspannt zu wuppen. Gretel: Vielen Dank dafür. Und erzähl doch mal, an welchem Punkt standest du als du Smashingit gebucht hast? Warum hast du Smashingit gebucht? Welche Gedanken sind dir da durch den Kopf gegangen? Isabel: An welchem Punkt stand ich? Ich habe ganz ganz ganz viele Dinge getan, aber nichts so richtig. Das konnte ich nämlich gut. Am Anfang meiner Business-Laufbahn habe ich sehr viele Töpfe aufgemacht, ohne überhaupt zu wissen, welchen Topf ich eigentlich brauche. Und fühlte mich dadurch total überfordert und vollkommen unklar. Und mein größtes Problem war das Thema Kundengewinnung. Da hatte ich einfach überhaupt keinen Plan, wie das funktioniert und wie geht eigentlich Online Marketing. Und ich hatte wahnsinnig viele Kurse schon gemacht, um mich da reinzufuchsen und das zu lernen und so, aber trotzdem ist das ja, wie das halt immer so ist, mit so einem Kurs, den konsumierst du und wenn du es dann halt nicht umsetzt, weil das halt gerade irgendwie nicht so zu dir passt oder du nicht weißt, wie es umsetzen sollst, funktioniert es halt nicht. Oh Wunder. Und wie kam ich überhaupt zu Smash It? Über dich. Wir hatten ja vorher im eins zu eins zusammengearbeitet und die Zusammenarbeit war für mich so ein Turning Point auf meiner Businessreise. Die Zusammenarbeit war für mich der Moment, wo ich gecheckt habe, okay, wow, so geht Kundengewinnung. Ah, das brauche ich, um in meinem Business erfolgreich zu werden. Darauf lege ich meinen Fokus. Alles klar. Und dann kam das Ende unserer Zusammenarbeiten. Ich so, oh mein Gott, scheiße, was mache ich jetzt ohne Gretel? Nein, das geht nicht. Und das Entscheidungskriterium für Smash It war Gretel in the Back Pocket kombiniert mit Laura, das noch oben drauf und einfach eine richtig coole Community. Du hast mir die Community ja so ein bisschen schmackhaft gemacht schon im Vorhinein und da habe ich gedacht, ganz ehrlich, wenn das Frauen sind mit einem ähnlichen Drive wie ich, mit einer ähnlichen Mission wie ich, mit einer ähnlichen Vision wie ich, ja dann muss ich da dazu kommen. Dann kann ich ja nicht sagen ich mache mal alleine, weil auch das habe ich gelernt in Smash It, wenn du halt immer alleine machst, ja kannst halt schon machen, aber ist halt nicht geil. Gretel: Ja und ich glaube auch immer, dass man immer so sieht, Es sind auch ähnliche Herausforderungen, was wir ja immer gerne den Wackeldackel-Effekt nennen im Mastermind Call oder im Verkaufen Call, wenn eine eine Frage stellt und dann sitzen die anderen da und sind so, oh yes, yes, yes, okay, mal sehen, was sie dazu sagen, ich habe das gleiche Problem oder ich hatte es und habe es gelöst und so. Den Effekt, den mag ich immer sehr, sehr gern. Jetzt haben wir ja verschiedene Formate in Smash it, den Mastermind Call, Verkaufscall, Co-Workings, wir haben eine Mediathek, wir haben einen Slack-Bereich und so weiter. Was davon nutzt du am meisten? Was ist für dich so das, was dich am meisten vorwärts bringt? Isabel: Also für mich am meisten nutze ich den Verkaufscall und den Mastermindcall. Ich muss sagen ich bin sehr selektiver Nutzer. Ich habe auch nicht eure ganze Mediathek konsumiert, habe ich auch nicht vor. Und auch das finde ich ziemlich geil, wenn ich einfach was brauche, dann schreibe ich in den Slack-Bereich, hey, ich habe die und die Frage und dann kommt zurück, ja hier haben wir ein Video, guck dir mal das an. Und gerade diese Kombi aus Mastermind Call, Verkaufs Call, manchmal bin ich auch im Mindset Call, das kommt aber eher selten vor, weil ich einfach sehr viel persönlich mit meinem Mindset arbeite und sehr viel Persönlichkeitsentwicklungsarbeit selber mache. Und dann diesen Support zwischen den Calls im Slack, in den Slack-Channels, ist halt schon geil, weil du hast eine Frage, du musst halt nicht erst drei Wochen warten, bis der nächste Mentoring Call ist oder Mastermind Call ist, sondern du kannst halt sagen, du schmeißt das da rein und du kriegst dann eine Antwort und kannst damit weiterarbeiten und bleibst halt nicht stehen. Und das ist mir früher ganz ganz oft passiert, dass ich eine Frage hatte, nicht weiter wusste, vielleicht nicht so einen richtigen Ansprechpartner hatte, wo ich das hätte hin tun sollen und dann bin ich halt stehen geblieben. Und weil ich halt nicht weiter wusste, habe ich dann irgendwas anderes ausprobiert. Und das kommt jetzt auch zum Beispiel nicht mehr vor, dass ich dann einfach irgendwas anderes mache, was total off track ist, sondern dass ich die Fragen stelle, ich weiß, ich kriege die Antwort für die paar Stunden oder vielleicht den einen Tag, die es dauert, bis ich die Antwort kriege. In der Zeit habe ich wahrscheinlich sowieso noch was anderes zu tun und bleibe aber trotzdem im Prozess nicht stehen. Gretel: Ja, und ja der Prozess finde ich ist auch nochmal ein gutes Stichwort, beziehungsweise das was Smash it für uns ja auch ausmacht. Wir sagen ja, das ist eine individuelle Betreuung, du bekommst deine eigene Roadmap, du hast zwei Experten an der Seite mit Laura und mit mir. Wir haben auch noch ein Team, das dich supportet und das eben zum Beispiel den Slack-Channel betreut oder die Textsprechstunde. Was ist für dich das Besondere an Smash it? Also du hast ja auch gesagt, du hast verschiedene Kurse gemacht und so weiter. Diese Sachen, die ich gerade aufgezählt habe, das sind natürlich die Dinge, die wir immer sagen. Aber aus deiner Perspektive, was macht Smash it besonders gut, cool, wie auch immer? Isabel: Also ich glaube, und hier ist wieder so ein bisschen Love-Shower-Moment angesagt. Das was Smash it besonders macht, das sind halt ihr. Das sind Laura und das bist du. Weil Und ich hab echt schon viel gemacht, viele Kurse, ich hab auch viele Coachings und Mentorings schon gemacht, auch eins zu eins, auch Gruppe. Aber man kriegt halt sehr oft diesen weichgespülten, diese weichgespülte Kommunikation. Und das verfängt halt nicht. Das zieht halt nicht. Das ist, wenn mein Coach mir nicht auf die Füße treten will, ja wofür habe ich ihn dann? Ich kann mir nicht selber auf die Füße treten. Dafür brauche ich jemand, der von außen sieht, dass die Isabelle gerade Bullshit macht und mir schreibt oder mir sagt, wenn meine Frage irgendwie komisch ist oder irgendwie gerade ich mir selber im Weg stehe, dass man mir sagt, hey guck das mal so an, du stehst dir gerade selber im Weg. Und nich, ja das ist schon richtig, ne, ne, ne, ne, ne, ne, diese weichgespülte Geschichte, das gibt's überall, aber straight in your face und das auf eine sehr liebevolle Art, wie ich es noch dazu sagen möchte, das hab ich bisher nur so in Smash it gesehen. Gretel: Ja und ich glaube, es ist so zweischneidig, weil ja einerseits das Ding ist ehrlich zu sagen, wenn es nicht in die richtige Richtung geht, aber auch immer mal zu sagen, hey, you got this. Du kannst das schon. Hier brauchst du mich eigentlich gar nicht mehr fragen. Hier, du weißt das, du kannst das, geh weiter. Über solche Fragen brauchen wir nicht mehr diskutieren, weil das kannst du jetzt. Also diesen Abnabelungsprozess oder dieses Ding von, du kannst dann auch alleine weitergehen, du brauchst uns nicht für immer, du sollst nicht für immer in Smash it bleiben, so weh das tut das zu sagen, aber das finde ich auch noch mal so wichtig, dass es nicht in unserem Interesse ist, euch für immer an uns zu binden, sondern zuzusehen, dass ihr echt geile, toughe, straighte Businessfrauen seid und werdet und noch mehr da reinwachst, als ihr uns immer braucht oder so. Isabel: Ja, das wollte ich tatsächlich auch gar nicht so damit sagen, dass ich das Gefühl habe, ich bin jetzt voll hier abhängig und das geht nicht mehr ohne. Gretel: Hab ich auch nicht so verstanden. Isabel: Aber in meinem State im Moment ist es tatsächlich so, dass ich mir manchmal im Weg stehe und ich zwar weiß ich kann das, aber ich manchmal noch die Absolution brauche, you got this, you can go, manchmal brauche ich das noch und in vielen Dingen kann ich das alleine und in vielen Dingen ist das fein und in vielen Dingen weiß ich, okay, wenn ich das tue, funktioniert das, dann kommt das bei raus und dann ist das geil. Und manchmal sitze ich dann da und denke mir so, hä? Kann ich das jetzt? Darf ich das? Ja? Darf ich jetzt hier Boss-Up sein? Darf ich jetzt die Unternehmerin sein? Darf ich die unternehmerische Entscheidung fällen? Darf ich jetzt noch mal ein Follow-up schreiben oder sprechen oder was auch immer? Und manchmal braucht es da einfach nur die Absolution, weil ich mir selber im Weg stehe. Was aber ja auch mein Selbstvertrauen in mich wieder stärkt, weil ich mir denke, OK, danke Gretel, du sagst jetzt genau das, was ich mir schon gedacht habe. Ja, gut, liebe ich, liebe ich. Gretel: Sehr, sehr gut. Und wir mögen ja in Smash it und ich ganz besonders als Sales Coach in Smash it auch gerne auf die Zahlen gucken oder auf ganz konkrete Ergebnisse. Ich finde das ist auch immer sehr wichtig, dass man sagen kann, was hat denn wirklich für dich verändert, auch im Day-to-Day-Business, was die Kunden angeht und so weiter. Was kannst du uns da sagen? Was hat sich vielleicht auch Dank Smash it für dich verändert, im puncto Verkaufen, Akquise und so weiter. Isabel: Also ich hab ganz ganz viele lose Enden abgeschlossen. Das heißt, ich mach ungefähr 30 Prozent weniger Aktivitäten. Hab aber im ersten Halbjahr 2024, also in meiner ersten Runde in Smash It jetzt, fast dreimal so viel Umsatz gemacht wie in 2023 im ganzen Jahr. Und tatsächlich war mir das, ich hatte das schon so im Gefühl, dass das geil war vom Umsatz her, aber ich hatte das nicht so konkret im Blick früher. Jetzt habe ich das im Blick, weil ich jeden Monat meinen Butterbeidefische Report ausfülle und jeden Monat da rein schreibe, Kunden gewonnen X, Umsatz gemacht Y, Ergebnis… Und dieses Controlling, das habe ich früher nie gemacht. Das mache ich jetzt, das ist sehr geil. Auch das Time Tracking, Time Management habe ich früher mir eingebildet, dass ich es tue, aber effektiv getan habe ich es nicht. Jetzt mache ich es und es macht einfach einen riesigen Unterschied, wenn wir uns fokussieren auf die Dinge, die Kunden einbringen und nicht mehr den nächsten Launch machen, weil das gerade so für mich persönlich ist der Launch das Shiny Object schlechthin. Ein Webinar und ein War und ein was weiß ich und ich denke mir dann, in meinem Kopf nimmt das dann irgendwie immer so eine rosa-rote Gestalt an und am Ende des Tages stehe ich dann da und frage mich, what the fuck, was hab ich getan? Weil das einfach gerade nicht dran ist. Und mich von diesen shiny objects zu lösen und mich darauf zu konzentrieren, was jetzt gerade funktioniert, was jetzt gerade dran ist, was jetzt gerade wichtig ist, das habe ich in Smash It ganz ganz ganz arg gelernt. Also ich glaube, ich habe sehr nicht nur mehr deutlich mehr Umsatz gemacht, sondern auch für mich deutlich mehr Klarheit einfach mit rausgenommen. Und ich glaube, so den größten Unterschied, den Smash It für mich gemacht hat, ist, das umzusetzen und das auch zu integrieren, weniger machen ist gut. Du musst nicht immer Vollgas und alles mitnehmen und jede, jede, keine Ahnung, Challenge, tra la la, sonst was, alles machen, nur weil das irgendjemand anderes macht. Sondern es ist auch geil, wenn du es halt nicht machst und es funktioniert trotzdem. Gretel: Ja, ich glaube, es ist wirklich so diese selektive. Wie du es gerade gesagt hast, bei den Calls machst du relativ wenig. Da nimmst du nicht alle mit, aber was unternehmerisches Denken, Reflektion ist und so, da hast du halt viel rausgenommen. Und das ist ja auch wieder das Besondere, dass es eben kein 1 size fits all Ding ist. Und wir müssen jetzt alle durch das gleiche Ding durch, sondern du hattest eine gewisse Base und dann hat sich das aber nochmal weiterentwickelt und du als Unternehmerin einfach weiterentwickelt und denkst anders und denkst anders über deine Zeit und so weiter. Und das merkt man halt voll und es freut mich wirklich sehr. Isabelle, wenn jetzt jemand überlegt, Smash it zu buchen, was möchtest du dieser Person noch mit auf den Weg geben? Gibt es irgendwas, wo du sagst, das haben wir jetzt noch gar nicht angesprochen. Das möchte ich jetzt gerne noch sagen. Isabel: Also es gibt sehr, sehr viel über Smash it zu sagen. Ich kann nur jedem empfehlen, mache es. Und mach es lieber vorher als später. Weil für mich hat Smash it einfach den Unterschied gemacht zu integrieren, was wichtig ist. Und hätte ich das früher gemacht, würde ich jetzt wo ganz anders stehen, aber es ist halt immer dann dran, wenn es halt dran ist. Für mich war es halt in diesem Jahr dran. Aber wenn du überlegst mit Smash it zu starten, dann sprich mit Laura, sprich mit Gretel, hol dir dein Passigkeitscheck ab, let's go. Nicht lang drüber nachdenken. Es ist, dass Investment einfach hundertmal wert, definitiv. Gretel: Ja, sehr, sehr cool. Also da hätte ich jetzt auch natürlich noch übergeleitet, wenn du dir nicht sicher bist, wenn du das hörst, wenn du uns schon ein bisschen gestalkt hast und du merkst, oh irgendwie kribbelts mich, aber ich weiß nicht ob es das richtige ist. Unsere Passigkeitschecks sind unverbindlich, wie Isabelle wahrscheinlich auch bestätigen kann. Uns ist wirklich daran gelegen, dass die Crew, also die Frauen, die in Smash it sind, auch gut zusammenparten, dass die alle Drive haben, dass die alle machen und schaffen wollen, dass sie Geld verdienen wollen. Und deswegen achten wir natürlich auch schon sehr darauf im Passigkeitscheck, ob es denn passt von beiden Seiten und ansonsten ist es ein unverbindliches Gespräch und wir haben uns kennengelernt. Danke Isabel, ich danke dir sehr für dieses tolle Testimonial und deine Einblicke in Smash it. Isabel: Sehr, Sehr gerne. Gretel: Und denkst du jetzt, hey, vielleicht ist diese Mastermind wirklich genau das Richtige auch für mich. Vielleicht können Laura und Gretel und das dazugehörige Team auch mich weiter pushen, um meine Ziele vielleicht erstmal zu kennen und dann meine Ziele als Unternehmerin auch zu erreichen, dann fass dir ein Herz. Buch ein Passigkeitscheck bei uns. Das sind unverbindliche Vorgespräche, in denen wir schauen, wo du gerade stehst, wo dein Business gerade steht, wo du hin möchtest, was du schon alles versucht hast in der Vergangenheit, erfolgreich zu sein und wie der individuelle Weg für dich aussehen kann. Diese Gespräche sind keine “Wir schnacken dir was auf” Gespräche, sondern wir gucken wirklich gemeinsam hin. Ist Smash It das Richtige für dich? Sind wir das Richtige für dich? Bist du ein guter Fit für unsere Mastermind. Wenn du also Bock hast, mal einen Passigkeitstech mit Laura oder mit mir zu machen, dann klick einfach hier auf den Link, den wir in den Show Notes verlinken oder finde mich gerne auch bei Instagram unter GretelNiemeyer, schreib mir eine DM und dann schnacken wir vielleicht bald und sehen uns in Smash It!
- Die 3 größten Vorteile von virtuellen Netzwerkevents. (#441)17.09., 09:0017.09.2024, 09:0000:16:40
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen “Wer dich kennt, kann dich weiterempfehlen – und das ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Netzwerk.” In dieser Folge sprechen Laura und Gretel darüber, 💙 Warum virtuelles Netzwerken so cool ist - und was die 3 großen Vorteile sind. 💙 Wie dein Pitch richtig rockt - und wie du das konkret für dich machst. 💙 Wie du online Menschen triffst, die zu dir und deinem Business passen - und dass das gar nichts kostet. Und natürlich erfährst du alles Wichtige zu unserem Coffee Speed Networking, das am 26. September um 11 Uhr stattfindet. Sei dabei und vernetze dich mit über 300 anderen selbstständigen Frauen – ganz bequem von zuhause aus! 📅 Termin: 26. September, 11:00 Uhr 📍 Ort: Virtuell 📝 Dauer: 90 Minuten voller Business-Impulsen, Netzwerken und Inspiration 💥 Kosten: Kostenlos – Anmeldung über den Link in den Shownotes! https://lauraundgretel.de/coffee-speed-networking/ Sharing is Caring – Kennst du selbstständige Frauen, die von einem starken Netzwerk profitieren könnten? Schick ihnen diese Folge oder melde euch direkt gemeinsam zum Coffee Speed Networking an! Transkript: Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin im Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und tatsächlich sind wir heute mal wieder beide am Start. Ich freue mich sehr. Moin liebe Laura. Laura: Hallo, hallo und moin moin. Genau. Und in dieser Podcast-Folge heute zusammen geht es ein uns sehr, sehr, sehr, sehr wichtiges Thema. Und da wollen wir schon mal gleich die Überschrift drauf packen, nämlich das Thema Netzwerken für uns selbstständige Frauen. Und wir kommen hier sozusagen gleich mit der Tür ins Haus, damit du sofort weißt, was dich erwartet. Denn vielleicht weißt du das schon, vielleicht auch nicht. Gretel und ich bieten ja jetzt schon seit gefühlten 100 Jahren ein virtuelles Netzwerkformat an, um uns selbstständige Frauen miteinander zu verbinden, in den Austausch zu bringen und noch viel, viel mehr. Und dazu wollen wir dich in dieser Podcastfolge einmal mitnehmen und dir mindestens drei Gründe nennen, warum virtuelles Netzwerken für dich als Selbstständige im September 2024 super sinnvoll ist und warum du unbedingt bei unserem Coffee Speed Networking dabei sein darfst. Gretel: Ganz genau und damit du aber schon mal weißt, wann das Coffee Speed Networking wieder stattfindet. Das ist nämlich gar nicht so häufig am Start. Das ist der 26. September um 11 Uhr. Es geht etwa 90 Minuten. Trag es dir am besten jetzt sofort in dein Kalender ein. 26. September Coffee Speed Networking mit um die 300 anderen selbstständigen Frauen. Also wirklich das größte oder zumindest eins der größten virtuellen Netzwerkevents für selbstständige Frauen in Deutschland. Laura: Genau. Und ich finde es wirklich so wichtig, wenn ich jetzt darüber nachdenke, ich bin ja auch Sprechdenkerin, würde ich sagen, dass einer unserer großen Skills oder einer unserer großen Ressourcen unser Netzwerk ist. Also wir beide kommen ja irgendwie so zusammen aus unseren eigenen Welten, aber wir haben so ein tolles, aktives, unterstützendes, liebevolles Netzwerk. Also an dieser Stelle einmal Danke an alle, die in unserem Netzwerk sind und das vielleicht auch gerade hören. Ich finde es wahnsinnig ermutigend und irgendwie bestärkend zu wissen, dass man da wie so einen doppelten Boden hat. Dass man einfach weiß, da sind Menschen, die sind an einem interessiert, auch wenn man sie vielleicht nur, unter Anführungsstrichen, virtuell kennt und vielleicht noch nie getroffen hat. Und trotzdem sind sie mir wohlgesonnen, wollen sie das Beste für mich und mein Business für uns und unser Business. Und da wollte ich einfach einmal kurz so eine kleine Liebesausschüttung machen, bevor wir jetzt mit den Gründen loslegen, weil das wirklich zu erkennen ist und ich das für so wichtig halte, für eine erfolgreiche Selbstständigkeit wirklich dieses Netzwerk aktiv zu hegen und zu pflegen wie den eigenen Garten, weil das wirklich ohne total schwierig ist, glaube ich, erfolgreich dauerhaft selbstständig zu sein. Gretel: Ja, absolut. Und es ist tatsächlich so, ein, zwei Sätze noch tatsächlich zum Coffee-Speed-Networking einmal, weil was erwartet dich ist auf gar keinen Fall eine Kaffeefahrt, sondern du bist in drei bis vier Netzwerkrunden bei der oder in denen du jeweils drei bis vier neue Selbstständige kennenlernst. Es gibt die Möglichkeit, vor der kompletten großen Runde zu pitchen und zusätzlich dazu geben Laura und ich auch jedes Mal noch richtig gute Businessimpulse mit, die wir thematisch einordnen. Also du hast dann wirklich gut investierte 90 Minuten, wirst rausgehen mit einem Schwung neuer Kontakte, einer riesigen Portion Motivation und mit Sicherheit auf der einen oder anderen neuen Perspektive, also 26.9. 11 Uhr, ich sag's noch mal, Coffee Speed Networking melde dich unbedingt an, den Link findest du hier natürlich in den Show Notes. Laura: Und vielleicht noch ein letzter Satz dazu. Das geht ja schon gut los mit uns. Ist tatsächlich auch, dass es über dieses, finde ich, dieses Event hinaus einfach sich so lohnt. In diesem melde dich an, sei dabei, weil wir vorher noch E-Mails schicken, die wichtig sind. Du erfährst was zum Thema Pitchen, du erfährst was dazu, wie wir das alles aufbauen. Du kriegst das mit, wie wir das machen, mit unserer Handschrift, wie wir Netzwerken super finden. Und drum herum gibt es auch zum Beispiel auch unsere Vernetzungsmöglichkeiten, die du eben als angemeldete Person bekommst. Das heißt, du hast auch wirklich den direkten Draht zu den anderen. Also du lernst nicht nur ungefähr zwölf Personen in den einzelnen Räumen kennen, plus alle in dem großen Meeting, sondern eben auch noch darüber hinaus. Und da sind einfach schon so viele coole Kontakte, Kooperationen, Zusammenarbeitung, Buchungen, alles Mögliche passiert. Also es lohnt sich wirklich aus vielerlei Hinsicht und du kannst da wirklich den Boost für deine Selbstständigkeit erfahren. Genau und jetzt fangen wir mal an mit mindestens drei Gründen. Jetzt haben wir schon ungefähr zwölf genannt. Gretel: Ja absolut. Also wir haben halt bei uns in der Mastermind Runde ab und zu mal gehört, naja, aber was mache ich denn jetzt? Gehe ich virtuell Netzwerken, mache ich es nicht lieber vor Ort, macht das nicht total viel mehr Sinn, wenn ich vor Ort jemanden treffe, weil dann sehe ich die Leute, ich erlebe sie wirklich und so weiter und so fort. Ist virtuelles Netzwerk nicht gerade jetzt, wo Corona vorbei ist, irgendwie auch wieder tot? Und die klare Antwort ist NOPE! Auf gar keinen Fall. Denn wenn du einmal überlegst, was für, was den Zeitfaktor einfach ausmacht. Ja, wenn du dir ein Netzwerkevent vor Ort raussuchst, wenn du nicht gerade direkt nebenan wohnst, geht mindestens ein halber gerne auch ein ganzer Tag dabei drauf, weil du vielleicht noch hinfahren musst, einen Parkplatz suchen, vielleicht musst du deine Kinder noch irgendwo anders hin verschicken oder verarzten und so weiter und so fort. Das bedeutet, du bist deutlich mehr Zeit involviert mit einem Netzwerktreffen. Der Aufwand ist deutlich größer und was wir wirklich regelmäßig sehen, auch immer mal wieder bei uns selbst, ist, dass wenn dann einige andere Sachen in die Quere kommen, das Kind vielleicht krank wird oder der eine Termin in der Schule, den man nicht schieben kann oder so, dann ist halt gleich das ganze Netzwerktreffen futsch und man macht das einfach nicht mehr. Also dadurch, dass der Zeitaufwand und schon auch der Energieaufwand für Netzwerktreffen vor Ort deutlich höher ist als bei Netzwerktreffen, die virtuell stattfinden, macht man sie einfach deutlich einfacher, wenn sie virtuell stattfinden. Laura: Absolut. Und das ist eigentlich der erste Punkt, der uns auch gleich zum zweiten so ein bisschen überleitet. Denn wie ich eben ja auch schon gesagt habe, also Gretel hat gesagt, wir sind ungefähr 300 plus minus Frauen, die sich für das Coffee Speed Networking jede Runde anmelden. Meistens sind auch einem das zwei Männer dabei. Und alleine schon in dieser Vielfalt liegt eine große Kraft, weil so viele Menschen zu einem Vorort-Netzwerk treffen, in Klein Bühdelsbüdel zu bekommen, ist natürlich schwierig. Das heißt, es ist dann eher in großen Städten. Und da haben wiederum viele eine lange Anreise hin und so weiter. Das heißt, wir bieten dir da wirklich ein totales Buffet an Menschen von unterschiedlichsten Berufen, Erfahrungen und dadurch ist es wirklich ausgeschlossen. Du kriegst hier sozusagen das Laura und Gretel versprechen, dass da niemand dabei ist, der für dich interessant ist. Das kann einfach gar nicht sein. Und du erhältst halt die Möglichkeit durch, dadurch, dass du im Chat die Namen siehst, dadurch, dass wir drum herum Vernetzungsmöglichkeiten anbieten, dass du einfach die Leute auch, wie wir es immer liebevoll nennen, stalken kannst und wirklich dich vernetzen kannst. Es ist relativ einfach möglich, dass du danach deine Community auf Instagram wächst zum Beispiel, dass du dort in den Austausch gehst. Und das ist etwas, was man sonst ja auch nicht so einfach schafft, schon mit Menschen, mit denen man irgendwie gleichgesinnt ist. Und das ist einfach so, es passiert unter dem Laura und Gretel Dach, das heißt es gibt so eine gewisse Gemeinsamkeit schon mal und das hilft einfach erfahrungsgemäß, dass man schon mal weiß, ja irgendwie wir kennen die ähnliche Leute, wir kommen aus einem etwas ähnlichen Background und dadurch haben wir einfach schon erlebt, dass es wirklich, wirklich kraftvoll ist, sich da zu connecten und auch dann wirklich in den Austausch zu gehen miteinander. Gretel: Ja, ja und wenn wir mal ehrlich sind, es ist doch einfach viel effizienter. Und das meine ich, stelle vor, du gehst zum Netzwerk treffen, stehst dann in einer kleinen Gruppe, da tun die meisten sich ja dann doch schon echt schwer damit, sozusagen, ha, ich bin mal kurz weg. Ich stelle mich mal zur nächsten Gruppe. Und das machst du vielleicht tatsächlich ein, zwei Mal. Aber bei so Offline-Veranstaltungen kann es ja auch gar nicht so effizient organisiert sein, weil die Leute sich einfach im Raum auch von A nach B bewegen müssen und so weiter. Das bedeutet, in einem Netzwerktreffen wie bei uns im Coffee Speed Networking, wo wir wirklich kurze, knackige Runden haben, wo jeder drei, vier Minuten Zeit hat, wo wir uns dann wieder alle zusammen treffen, ihr einen Impuls bekommt und in die nächsten Räume geht. Ja, das ist einfach viel einfacher, in kurzer Zeit effizient viele Menschen kennenzulernen. Wenn es nicht passt, dann ist man auch schnell wieder außerhalb. Dann hat man nicht so das Gefühl, okay, wie verlasse ich jetzt die Gruppe, ohne dass es total auffallen wird oder so. Also nochmal dieser Zeitfaktor einerseits natürlich Anreiseplanung und so weiter, aber auch einfach vor Ort hast du aus einem virtuellen Termin, der gut organisiert ist, das ist schon auch wichtig, der gut organisiert ist, da hast du einfach so, so viel. Laura: Ich finde diesen Punkt eigentlich super wichtig, dass wir nehmen dir die Verantwortung ab, dass du entscheiden musst, wann gehe ich weiter, wo sitze ich? Mist, jetzt sitze ich hier an der Ecke, da habe ich nur eine Person neben mir und die ist vielleicht nicht mein Cup of Tea oder so. Das kann dir bei uns aber nicht passieren, weil wir eben das Format seit Jahren, es ist sehr bewährt, wir wissen auch nicht schon nicht mehr, der wievielte Durchgang es so ganz genau ist und wir sorgen dafür, dass es diese Durchmischung gibt, die dafür sorgt, also das finde ich echt einen relevanten Punkt, weil ich erinnere mich schon auch noch an schon etwas länger herliegende vor Ort Netzwerkveranstaltungen in Hamburg, wo ich schon auch manchmal dachte, jetzt sitze ich hier einfach an so einer Ecke mit Menschen, die eigentlich gar nicht interessant sind für mich und irgendwie kam ich da auch nicht so richtig raus. Das heißt absolut sehe ich genauso. Ja, guter Grund. Gretel: Und auch dadurch, dass wir, egal ob du jetzt schon Netzwerkprofi bist oder das erste Mal dabei bist, wie Laura vorhin gesagt hat, du bekommst Tipps von uns, wie du pitchen kannst, wie du dich vorbereiten kannst. Und es wird auch so sein, dass jede eine bestimmte Anzahl an Minuten Redezeit in den kleinen Runden hat. Das bedeutet halt auch, dass du nicht eine Person hast, die da labert und labert und labert und dann ist die Zeit um und alle denken, super, das weiß ich, dass das Haustier Susi heißt, aber von mir hat halt keiner was erfahren, sondern es gibt in den Runden einen Timekeeper. Jeder und jede, bzw. Jede kommt dran, jede hat die gleiche Redezeit. Und natürlich ist am Ende die Zeit da viel zu kurz, aber wir wollen ja auch Impulse geben, wir wollen dich mit neuen Menschen zusammenbringen und darüber hinaus kannst du dann sehr, sehr gerne den Kontakt halten und auch das ist virtuell viel einfacher, weil du den kompletten Namen siehst, weil du vielleicht einfach mal den Link zum Instagram Profil oder was in den Chat haust und nicht danach, dir überlegen musst, wo habe ich jetzt die Visitenkarte, wo habe ich das abgespeichert, die war so nett, aber der Name, das Namensschild war die ganze Zeit umgedreht oder solche Geschichten, das passiert dir einfach in einem virtuellen Netzwerk treffend nicht. Laura: Nee, vor allem nicht in unserem. Und ich finde es einen total wichtigen Punkt, wahrscheinlich haben wir jetzt doch acht Punkte und nicht drei, aber dass ich das oft so erlebt habe, dass bei Vorortnetzwerkevents doch nur eine sehr kleine Anzahl der Teilnehmenden wirklich gepitcht hat. Also das ist uns halt heilig beim CoffeeSpeed Networking. Deswegen gibt es auch vorher extra noch diese Impulse und Anleitung, wie ein Pitchgut aufgebaut ist. Pitchen ist ja very, very welcome im Coffee Speed Networking. Und es gibt einfach sehr viele Events online und vor Ort, wo das Pitchen so ein bisschen verpönt ist oder das nur so ein bisschen so passiert irgendwie und man aber auch nicht so salesy sein will. Und davon halten wir ja gar nichts, bekanntlicherweise, denn dafür soll es sein. Und dafür sorgen wir auch, dass wirklich jede in diesen Räumen sagt, ich bin die und die, und ich mach das und das, und wenn du das Problem hast, kann ich dir dabei helfen. Das wollen wir also ausdrücklich auf die Bühne bringen. Gretel: Ganz genau. Machen wir noch mindestens einen weiteren Grund, warum digitales, virtuelles Netzwerken total viel Sinn macht. Es ist ja so, dass viele von euch, die uns dazu hören, zumindest irgendwie eine Online-Komponente im Business haben. Und was ist das Schlimme als bei einem Offline-Netzwerktreffen der IHK oder so zu stehen, wo man sich denkt, ja, ich habe jetzt einen neuen Friseur und wenn ich mal irgendwie ein neues Klo brauche, weiß ich auch mit wem ich reden soll. Aber es ist niemand hier, der wirklich versteht, was ich mache, der wirklich das sucht, was ich anbiete und der diese Affinität zum Online-Business hat. Und das war jetzt natürlich sehr krass formuliert und so ist es oft gar nicht. Aber was ist denn frustrierender als wirklich sich alles irgendwie freigeschaufelt zu haben, zu einem Event zu gehen und dann irgendwo zu sitzen, was irgendwie eine Dauerwerbeveranstaltung ist oder wo nicht die richtigen Leute sind oder wo wir als Frauen vielleicht auch mitten in einer Männergruppe stehen und vielleicht auch das Gefühl haben, nicht ernst genommen zu werden oder vielleicht auch nicht ernst genommen werden. I don't know möchte ich jetzt gar nicht unterstellen. Aber das ist eben auch in den virtuellen Formaten und insbesondere natürlich bei uns im Coffee Speed Network in der Fall. Du hast da eine Vielzahl von Frauen, die selbstständig sind, die eine Online-Komponente in ihrem Business haben. Ich würde sagen, bestimmt 90, 95 Prozent der Anwesenden. Wenn du da nicht fündig wirst, dann fress ich einen Besen. Und challenge dich gerne auch an dieser Stelle. Also wenn du nach dem Coffee Speed Networken sagst, Gretel, das war totaler Müll, ich habe niemanden kennengelernt, der interessant für mich war, dann schreib mir eine E-Mail an moin@gretelniemeyer.com und ich werde einen Besen auftreiben. Laura: Sehr, sehr gut. Und jetzt kannst du dir vielleicht denken, ja, die sind ja natürlich auch nicht objektiv, die beiden, die haben ja das Event, und so weiter. Ich habe eben noch mal parallel Chat GPT gefragt dazu, was denn, nenne drei Gründe für oder gegen virtuelles Netzwerk für selbstständige Frauen und Chat GPT sagt uns erster Grund Unterstützung und Austausch in einer Gemeinschaft. Here we are. Das zweite ist Flexibilität und Vereinbarkeit mit dem Alltag. Gerade mit kleinen Firmen oft nicht so. Also viele Rollen, das schreibt Chat GPT hier auch. Mehrere Rollen und Verantwortlichkeiten jonglierend, das doch sehr viel einfacher zu vereinbaren ist. Und das dritte ist gezielte Sichtbarkeit und Markenaufbau für die eigene Marke, dadurch, dass man sein Online-Auftritt auch direkt präsentiert. Also ich würde sagen, da waren wir ziemlich nah dran. Das heißt, es ist hiermit auch nochmal offiziell approved. Das Internet sieht das genauso. Das heißt, klickt gerne jetzt mal in die Show Notes oder geh einfach auf unsere Webseite www.lauraundgretel.de. Das ist ziemlich einfach. Und dort findest du alle Infos. Das Coffee Speed Networking ist kostenlos und du bist sehr, sehr, sehr von Herzen eingeladen, dich anzumelden, dabei zu sein und deine Selbstständigkeit ein bisschen zu pushen und auf die Bühne zu bringen. Wir würden uns ganz doll freuen dich dort zu sehen. Und genau, das ist dann auch mal beidseitig. Da kannst du mit Video sein und wir können dich auch sehen. Das ist auch schön im Gegensatz hier zum Podcast. Und ja, wenn es noch irgendwas gibt, melde dich bei uns. Schreib unter die Folge, schreib uns auf Insta, du kennst die Wege zu uns wahrscheinlich. Ansonsten klick mal in die Shownotes, da findest du sie auf jeden Fall. Gretel: Ganz genau und Sharing is Caring, kennst du also noch andere Selbstständige, vor allem Frauen, die auch von einer tollen Netzwerkmöglichkeit profitieren würden. Dann sag ihnen natürlich gerne Bescheid, schick Sie hier zu der Folge oder schick Sie direkt auf unsere Website zur Anmeldung vom Coffee Speed Networking am 26. September. Ich freue mich, wir freuen uns. Laura: Genau, wir freuen uns. Bis dann, bis zur nächsten Folge hier und bis zum 26. Tschüss!
- Steuern zahlen muss jede:r - geht da weniger? Über GmbH-Gründung und unsere Glaubenssätze. (#440)12.09., 09:0012.09.2024, 09:0000:44:03
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Finanz-Folge von Moin um 9 spricht Gretel mit einer Frau, die die Finanzwelt zum Leuchten bringt – Sandra Schmidt! Sandra ist nicht nur Steuerberaterin, sondern eine echte Expertin, wenn es darum geht, das Beste aus deinem Business herauszuholen, besonders wenn es um Themen wie Steuersparen, GmbHs und Holdings geht. Klingt trocken? Keineswegs! Denn Sandra zeigt, wie spannend und lohnenswert es sein kann, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Wir schnacken über: 🤑 Die Kunst des Steuersparens Steuern zahlen muss jede:r, aber wie viel, das hast du selbst in der Hand! Sandra gibt dir einen Einblick in die Möglichkeiten, wie du legal und clever Steuern sparen kannst, ohne ins Visier des Finanzamts zu geraten. Dabei räumt sie mit einigen gängigen Mythen auf und zeigt dir, warum Steuern sparen nicht nur erlaubt, sondern auch sinnvoll ist. 🏃🏼♀️ Dein Weg zur GmbH – Ein Schritt, der sich lohnt? Ab wann macht eine GmbH wirklich Sinn? Sandra erklärt, warum die GmbH nicht nur für große Unternehmen eine Überlegung wert ist und wie du erkennen kannst, ob und wann dieser Schritt für dich der richtige ist. 👩🏼💻 Holding – langfristige Vermögenssicherung Du hast schon von Holdings gehört, aber keine Ahnung, was das für dich bedeuten könnte? Sandra klärt auf, was eine Holding ist und wie sie dir helfen kann, dein Vermögen langfristig zu sichern und zu vermehren. Und das Beste daran: Eine Holding ist nicht nur etwas für die ganz Großen! 🧐 Glaubenssätze und Mindset – Was dich wirklich zurückhält Steuern und Finanzen sind für viele ein Buch mit sieben Siegeln – oft auch, weil alte Glaubenssätze und Ängste im Weg stehen. Sandra spricht darüber, wie du diese Blockaden löst und die Kontrolle über deine Finanzen zurückgewinnst. Lass dich inspirieren, groß zu denken und die Möglichkeiten zu erkennen, die vor dir liegen. Neugierig geworden? Dann hör rein in diese Folge und lass dich von Sandras Expertise begeistern. Du wirst überrascht sein, wie viel Spaß es machen kann, sich mit Steuern und Unternehmensstrukturen auseinanderzusetzen – und wie lohnenswert es ist! Du willst mehr über Sandra erfahren, hier findest du alle Links auf einen Blick: Sandra Schmidt: https://steuerstrategie-schmidt.de/ Instagram: https://www.instagram.com/letsbusiness_sandras.gmbh.welt/ Podcast: https://steuerstrategie-schmidt.de/podcast/ Transkript: Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Wir haben über 400 Folgen im Kasten. Normalerweise bin ich kein Stück aufgeregt, wenn ich eine Folge aufnehme. Heute aber schon und das liegt am Thema und meinem wundervollen Interview Gast. Ich habe Sandra Schmidt zu Gast. Sandra ist Steuerberaterin. Sandra ist Expertin für GmbHs und Holdings und Spezialistin für Steuersparen und damit verbundenen Vermögensaufbau. Moin liebe Sandra, schön, dass du da bist. Sandra: Ja liebe Gretel, vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich ganz, ganz doll hier zu sein und ich freue mich auch, ja wahnsinnig auf das Interview. Ich bin ganz gespannt, was du für Fragen vorbereitet hast. Gretel: Ja ich habe in der Vorbereitung wirklich gemerkt, wie viele Glaubenssätze so reinkicken beim Thema Steuersparen. Und da war das große Fragezeichen, was ich über meinen Kopf hatte und was ich immer noch hatte, das Thema darf man das überhaupt? Also natürlich steht ja auf deiner Seite, alles legal, alles in Deutschland, wir machen jetzt nicht irgendwie ein neues Unternehmen in Dubai auf oder irgendwie so was und hinterziehen Steuern und kommen alle in den Knast. Aber woher kommt dieser, dieses große, diese große Unsicherheit, dieses große Fragezeichen, darf man überhaupt Steuern sparen? Sandra: Ja, also da hast du total recht. Also Mindset, so Glaubenssätze sind super stark ausgeprägt beim Thema Steuern, Geld, Finanzamt. Da kommt so ganz viel auch so Prägung von den Eltern, sogar von Oma, Opa oder so mit da rein. Und gerade das Thema Steuern sparen ist bei uns, finde ich, in Deutschland echt so negativ besetzt. Sagen wir, weiß nicht, die großen Bonzen, die machen da ihre Konstrukte und dann sparen die Steuern. Das ist doch alles nicht richtig. Wer viel hat, soll auch viel geben. Es ist ja ganz viel, was man so mitbekommt, auch durch die Medien vielleicht teilweise. Ich finde, ja, Steuern sparen darf man, muss man, wenn man gute Gewinne macht. Aber warum sollte ich denn zu viele Steuern bezahlen? Aber wenn man ganz ein bisschen ketzerisch immer schaut, wofür werden Steuergelder ausgegeben, die werden ja auch nicht nur für gute Sachen ausgegeben. Jedes Jahr immer so eine Statistik, welche Schwachsinnsachen, wurden mit Steuergeldern gemacht, irgendwelche Brücken, die nicht fertig gebaut werden oder was weiß denn ich. Also Steuergelder werden auch teilweise echt aus dem Fenster geschmissen. Und da finde ich, haben wir das Recht als Unternehmer oder als Bürger in diesem Land, dass wir sagen, okay, ja, wir zahlen Steuern. Ich möchte auch, dass meine Kinder auf eine gute Schule gehen, dass die Straßen heile sind, dass wir ein ordentliches System haben, wo alle leben können. Aber dieses Zu-viel-Steuern-Zahlen, finde ich, muss nicht sein. Gretel: Ja, ich finde, das ist auch so ein Thema, so ein bisschen von oben herab. Ich glaube, das erste Mal kam ich mit Steuern so in Berührung, als ich 2007 nach Kopenhagen gezogen bin und ich habe mich da angemeldet und da mussten wir auch so eine Nummer beantragen und so weiter und uns war halt einfach das mit gewissen Steuern dort nicht klar und da hat wirklich jemand vor mir gesessen und so ganz langsam geredet als wäre ich dumm und gesagt wir müssen hier Steuern zahlen, denn wir wollen Krankenhäuser bauen und wir wollen Straßen bauen und wir wollen dies und wir wollen das. Und weißt du, das ist halt so krass, wie dumm man manchmal so hingestellt wird und dann fragt man sich natürlich oder dann überlegt man sich dreimal ob man so Fragen stellt, ob man irgendwie dumm sein möchte oder ob man es einfach drauf beruhen lässt und das schlimme ist ja durch Steuern steigst du ja nicht alleine einfach so durch. Da gibt es ja ständig auch Änderungen und so weiter. Sandra: Ja, ich glaube, es ist mit Absicht so komplex gemacht. Also ich sage also Steuern in Deutschland, die heißen ja Steuern, weil sie uns Menschen auch steuern sollen. Also jetzt so ganz Plakativ weiß ich nicht, die die Tabaksteuer zum Beispiel. Also der Staat möchte, dass wir lieber nicht rauchen, weil Menschen, die nicht rauchen, sind statistisch gesehen gesünder, leben länger, können mehr in die Rente einzahlen und solche Sachen. Deswegen gibt es diese Tabaksteuer oder auch auf Alkohol die Steuer oder auf Benzin und alles, was wir haben. Das heißt, es gibt so viele Regeln, weil der Staat uns als Bürger in so eine gewisse Richtung immer drücken möchte und je nachdem, was da gerade kommt und was sie sich ausdenken, gibt es dann eine neue Steuer oder eine bestehende Steuer wird eben angepasst. Vielleicht werden Grenzen verschoben, Steuersätze werden verschoben oder auch jetzt vielleicht gerade zu Corona Zeiten, wo ja in vielen Bereichen die Steuer runtergesetzt, damit wir eben weiterhin Geld ausgeben, weiter ins Restaurant gehen, weiter irgendwie was to go rausholen. Das ist ja wirklich ein Steuerungsinstrument vom Staat. Und da ist es wie ein Spiel. Wenn du Monopoly spielst, musst du auch die Spielregeln kennen. Nur dann kannst du gewinnen. Und ich finde, Steuern ist auch wie so ein Spiel. Es gibt nur, dass die Spielanleitung irgendwie Literatur unfassbar viel hat. Das kann man sich nicht durchlesen. Also auch wir als Steuerberater, das ist ja unfassbar viel, auch wir wissen ja nicht alles, auch da gibt es ja Spezialisten in verschiedenen Bereichen. Aber dieses Steuerspielen, man ist so betrachtet, wenn man die Regeln kennt, zumindest die Regeln, die für einen wichtig sind, dann kann man sie nutzen und dann kann man da auch für sich quasi die Wege durchfinden und sich nicht eben nur fremd steuern lassen vom Staat. Gretel: Und würdest du sagen, die Frage brennt mir wirklich auf der Seele, weil uns natürlich auch vor allem, ich würde sagen zu 99 Prozent, Frauen hören in diesem Podcast, Solo-Selbstständige Frauen oder Frauen mit kleinen Businesses. Würdest du sagen, dass Frauen noch anders ticken im Bezug auf Steuern, dass sie da vielleicht weniger mutig sind, sich weniger zutrauen, eher sagen, okay, da kümmere ich mich jetzt nicht drum, das wird schon seine Richtigkeit haben. Siehst du da irgendwelche Unterschiede zwischen Männern und Frauen? Sandra: Ja, tatsächlich ja. Also dieses klassische Rollenbild, dass der Mann sich eher um die Finanzen kümmert, die Steuern kümmert, dass auch in vielen Fällen die Frau gar kein eigenes Bankkonto hat, das echt so Ehepaarkonto gibt, sich wirklich viel und da auch durch alle Bildungsschichten, alle Einkommensniveaus, also vollkommen wertfrei, dass da wirklich noch viel der Mann das Wissen hat oder das macht und dass die Frauen sich da einfach eher zurücknehmen und sagen, ich habe zu Hause schon meinen Vater gemacht und mache jetzt meinen Mann, ich nehme mich da raus. Und dann, wenn die Frau sagt, okay, ich bin jetzt hier Unternehmerin, bin Soloselbstständig, ich habe jetzt Lust, mich mit dem Thema selber zu beschäftigen, möchte das jetzt angehen, dann habe ich es schon häufig erlebt in meiner Beratung, dass wenn dann die Frauen sich wirklich vertrauen und rausgehen und sich einen Steuerberater suchen und sagen, hier ist mein Business und das mache ich. Und dann gehen sie vielleicht sogar zu dem Steuerberater, wo sie auch mit dem Mann sind, wo die Eltern schon waren, dass da, gerade wenn es ein männlicher Steuerberater ist, dass die Frauen dann echt nicht ernst genommen werden. Und da habe ich schon Zitate von meinen Mandanten, das der da echt sagt, ach du, du kleine süße Frau, lass deinen Mann doch Geld verdienen, so ganz entspannt, ihr habt doch genug, bleibt doch zu Hause, tu dir den Stress nicht an, warum machst du das denn? Und das finde ich echt so schade, dass wenn man dann mal als Frau ausbricht aus dieser vermeintlich klassischen Rollenverteilung, okay, ich hab da jetzt Bock drauf, ich beschäftige mich, ich hab da jetzt Lust, ich weiß oder hab gehört, es soll Sinn machen, sich damit zu beschäftigen. Und wenn du dann sofort gegen so eine Wand läufts und sofort so wieder zurückprallst, es ist so, so schade. Weil es gibt so viele Frauen, die tolle Businesses haben und die echt gutes Geld verdienen und die sollen verdammt mal ernst genommen werden und wenn sie mit dem Thema dann beschäftigen Geld, Finanzen, Steuern, dann haben sie auch wirklich ein Recht darauf, mindestens genauso gut beraten werden wie die Männer. Gretel: Was ist denn aus deiner Sicht, was ist so die Rolle einer Steuerberaterin? Und ich frage das wirklich, weil einige der Sachen, die du gerade gesagt hast, die habe ich genauso erlebt. Also bei uns in der Beziehung kümmere vor allem ich mich um Finanzen. Ich bin bei einer Steuerberaterin, die hat zu mir letztes oder vor letztes Jahr gesagt, den Spruch, den ich nie vergessen werde, dass sie verdient doch ganz gut für eine Frau. Und die hatte ich tatsächlich auch schon. Also dieser Gedanke, eine GmbH zu gründen, zum Beispiel, der kam schon letztes Jahr einmal auf und ich habe dann das angesprochen und hat sie gesagt, nee, das macht für sie überhaupt gar keinen Sinn, das hat viel mehr Nachteile als dass es Vorteile hat, lassen sie das mal. Und das war genau das. Mein Mann hat dann auch zu mir gesagt, weißt du Gretel, ich glaube die nimmt dich einfach nicht ernst. Ich glaube die, du bist für die so ein Einhorn, so Menschen wie dich, die dürfte es eigentlich gar nicht geben, weil es einfach in ihr normales Rollenverständnis nicht reinpasst und deswegen bügelt sie das so ab. Und ich weiß, dass viele meiner Kundinnen in dem Moment, wo sie sich eine Steuerberaterin suchen oder einen Steuerberater eher so sind, oh, ich brauche unbedingt jemanden, kann jemanden jemanden empfehlen und dann ist man gefühlt erst mal glücklich, überhaupt einen Steuerberater zu haben. Aber worauf sollte man achten? Wie verstehst du die Rolle des Steuerberaters oder der Steuerberaterin? Sandra: Ja, also der ganz klassische Steuerberater hat eigentlich mit dem Wort Berater nichts zu tun. Also die meisten Steuerberater sind so Steuerverwalter, kann man die nennen. Das sind so Menschen, die eben dem Finanzamt zuarbeiten. Und das ist sogar streng genommen in der Rolle vom Steuerberater, die das auch lernen. Als Steuerberater musst du echt eine krasse Prüfung ablegen, dann wirst du geprüft, mehrere Tage lang. Und auch diese Prüfung, auch die Vorbereitung da drauf, die ist nicht darauf ausgelegt, jetzt irgendwie Tricks und Tricks zu finden und Schlupflöcher, sondern eher so Paragraphen auswendig lernen und ordentlich abarbeiten, ordentlich die Zahlen aufschreiben. Und das ist eben auch der Steuerberater, der Klassische, der ist es gewohnt, dass du ihm irgendwie Zahlmaterial lieferst, zum Beispiel vom letzten Monat, deine Rechnung, die du geschrieben hast, das Geld, das du bekommen hast, das du ausgegeben hast, deine Kontoauszüge. Und das verarbeitet er dann quasi zu dieser monatlichen Auswertung und schickt zum Finanzamt, wie viel Umsatzsteuer gezahlt werden darf. Und das ist tatsächlich der klassische Steuerberater, der braucht das. Der braucht auch diese Sicherheit, dass er quasi immer nur in der Vergangenheit arbeitet, weil dann sind die Sachen, sind passiert, sie sind mindestens ein Monat alt, ja oder paar Tage, wenn er dann im neuen Monat anfängt, aber auf jeden Fall Vergangenheit und der muss sich eigentlich nicht kümmern und nichts kreativ werden, nicht strategisch nach vorne denken. Und das ist so streng genommen, dass der Job von diesem Steuerberater dann eher ein Steuerverwalter ist, weil er eben sagt, wenn du im Auto sitzt, der klassische Steuerberater guckt in den Rückspiegel. Der guckt immer nach hinten, der guckt immer in die Vergangenheit. Und ja, das ist schade. Deswegen ist es so wichtig, wenn man seine Steuerberaterrolle, so wie ich es auch verstehe, als Beratung und dann wirklich nach vorne gucken. Ja, also bei dem Bild im Auto schaue ich eben durch die große Windschutzscheibe nach vorne, weil ich will sehen, okay, wo stehst du heute und wo willst du hin? Und wenn du jetzt ein Business hast, was schon echt gut läuft, du willst es ja weiterentwickeln. Du möchtest ja mehr Umsatz, mehr Gewinn, mehr Mitarbeiter. Du hast ja eine Vision für dein Unternehmen. Und das finde ich so wichtig, dass man da an der Seite jemanden hat, der einen ernst nimmt, der einen challenged, der auch mal sagt, was ist denn dann, welche Ziele hast du, da mal nach vorne zu gucken? Der klassische Steuerberater ist eher so ein Steuerverwalter, der in den Rückspiegel nach hinten guckt und dann sagt, das sind die Zahlen, die hast du mir geliefert, die habe ich jetzt verarbeitet und das ist da rausgekommen. Gretel: Jetzt hat sie ja gerade schon ein paar Sachen gesagt, wo es bei mir kurz geklingelt hat, so was wie es läuft schon in deinem Unternehmen, du hast eine Vision fürs Unternehmen, du hast Ziele. Ab welchem Punkt macht es wirklich Sinn, anzufangen, sich die Steuern anzugucken? Also, kann man das an einem Umsatz festmachen? Kann man das an einer bestimmten Vision festmachen? Weil natürlich gerade, ich sag mal, Soloselbstständige in den ersten paar Jahren, ich sehe das bei meinen Kundinnen immer mal wieder oder bei Menschen, mit denen ich rede. Klare Ziele, klare Umsatzziele, das ist immer ein Bauchschmerzthema, ist gar nicht so einfach. Auch den Überblick über die Finanzen zu haben, ist eher was Energie kostet. Ab wann sagst du, macht es wirklich Sinn, sich bei den Steuern nochmal danach umzuschauen, ob es dort Möglichkeiten gibt, ob da Potenzial noch auf der Straße liegt? Sandra: Ja, also ich bin ein großer Freund davon, dass wenn du startest mit deinem Business, dass du auch die Buchhaltung gerne selber machst am Anfang. Wenn am Anfang eben noch nicht ausgebucht bist, du startest, du hast noch ein paar Kunden, aber du hast eben auch noch Zeit, um die Buchhaltung selber zu machen. Das finde ich jetzt total toll, wenn du das selber machst. Da gibt es ja auch viele Online-Tools, die es dann auch erleichtern und vielleicht ein bisschen spielerisch. Aber dann bekommst du auf jeden Fall auch ein Gespür für die Zahlen, ein Gespür für die Buchhaltung und bist total nah dran an deinem Unternehmen. Und wenn du es dann mal irgendwann abgibst, weil dann ist dein Kalender eben befüllt, es kommen immer mehr Kunden, sagst okay, ich habe jetzt irgendwie eine, kann meine Zeit auch mehr verkaufen, ja dann macht es auch Sinn, den Steuerberater vielleicht zu nehmen, aber dann verstehst du auch die Auswertung, die du von ihm bekommst, besser, weil du es früher selber gemacht hast. Deswegen starten, selber machen, finde ich gut und dann ab dem Zeitpunkt, wo du sagst, jetzt habe ich mehr Geld als Zeit, jetzt kann ich einen Steuerberater leisten, dann zu schauen, dass du da jemanden hast. Und das Thema Steuern, auch gerade im Hinblick auf Liquidität, würde ich echt von Anfang an im Blick haben. Denn gerade wenn du startest, sagen wir jetzt 2024, du startest jetzt und du gibst ja die Steuererklärung für 2024 irgendwann in 2025 erst ab. Und dann kommt vielleicht der Steuerbescheid erst in 2026, weil das Finanzamt nicht das Schnellste ist. Und das heißt, es sind von jetzt bis der Steuerbescheid kommt, wo die dann sagen, wir hätten gerne den und den Euro begraben, weil du so einen tollen Gewinn gemacht hast, sind es eben zwei Jahre dazwischen. Und dass man da auf jeden Fall die Liquidität hat. Du musst dann nicht auf dem Bankkonto liegen haben, aber so das Bewusstsein, okay, wenn der kommt, dann weiß ich, ich muss weiß ich nicht, drei, vier, fünf, sechs, siebentausend Euro bezahlen. Und das kann ich dann eben liquide machen. Und das habe ich dann. Deswegen finde ich diesen von vorne rein, diese Liquidität im Blick haben und dann Steueroptimierung da mal zu gucken. Ja also wenn du sagst, okay mein Gott, mein Unternehmen ist jetzt gewachsen, ich zahle jetzt verdammt vielen Steuern. Ich bin ja großer Freund von der GmbH, dass man da drauf guckt. Und das ist eher so der Zeitpunkt, wenn du sagst, okay, ich kann von meinem Business leben. Das ist jetzt gar nicht, dass du unbedingt jetzt, weiß ich nicht, 100.000 Euro Umsatz haben musst oder unbedingt 50.000 Gewinn oder noch mehr Gewinn. Das ist eher, dass du sagst, okay, ich habe Geld, ich nehme Geld ein und ich nehme mehr Geld ein, als ich zum Leben brauche. Wenn du zum Beispiel mal verheiratet bist und dein Mann verdient auch gutes Geld und eigentlich verdienst du deins nur dazu. Du brauchst es eigentlich gar nicht zum Ausgeben, dann ist vielleicht der derzeit von der GmbH schon deutlich früher, als wenn du vielleicht alleine bist und das ganze Geld, das du verdienst, auch einen großen Teil nicht für dich eben ausgibst, für Wohnen, Reisen, alles die Sachen, Nahrung usw. Gretel: Jetzt sind wir beim Thema GmbH beim nächsten Glaubenssatz von Gretel. Es ist ja in der Selbstständigkeit so, dass wir sehr, sehr schnell in Sachen reinwachsen zum Teil oder Dinge, die völlig utopisch waren, plötzlich Sachen sind, die wir besprechen und Bedenken. Und so ist es bei mir mit der GmbH. Also vor einem Jahr hätte ich noch gedacht, ja gut, Steuerberaterin hat gesagt, ist nichts für mich, dann ist das wohl nichts für mich. Und jetzt denken wir sehr, sehr konkret darüber nach, ab wann macht es denn Sinn, eine GmbH, also an eine GmbH zu denken? Weil ich glaube, für viele ist wirklich noch so ein Hinterkopf GmbH, das ist dann so ein großes Unternehmen und am besten noch Mittelstand oder irgendwie sowas. Aber das ist es ja tatsächlich gar nicht. Hol uns das mal ab, ab wann macht eine GmbH Sinn, was ist das Tolle daran? Sandra: Ja, also GmbH sind ja auch so viele Glaubenssätze, die vielleicht von zu Hause mitbekommen haben. Gerade wenn du vielleicht, Mama und Papa sind bei dir Arbeitnehmer, du hast einen Unternehmer bei dir in der Familie gehabt. Und wenn du jetzt kommst als Tochter und sagst, hey Mama, Papa, unterm Weihnachtsbaum vielleicht, ich hab eine GmbH gemacht. Dann haben auch viele die Angst, dass die dann irgendwie mich verstoßen, wenn das dann die Eltern auch sagen, was ist da mal so groß spinnst du, wenn da auch Freunde sagen, wenn man eben viele so Angestellte sich drum hat, die das eben gar nicht kennen. Jetzt ist sie aber größenwahnsinnig, ist sie jetzt Millionärin oder was ist denn da los, was ist denn da passiert? Und nee, das ist es alles gar nicht. Also um eine GmbH zu gründen, um da mal anzufangen, musst du nichts vorweisen. Also du musst nicht irgendwie so einen Umsatz haben, so einen Gewinn, eine Mitarbeiteranzahl oder irgendwas. Es gibt keine Voraussetzungen, die irgendwie geprüft werden, wenn du jetzt sagst, ich möchte eine GmbH gründen. Ja, also das schon mal vorweggestellt. Und ich finde, eine GmbH macht dann Sinn, wenn du von deinem Unternehmen leben kannst, wenn du eben mehr Gewinn machst, als du zum Leben brauchst. Denn dann kannst du durch den Steuervorteil der GmbH super profitieren. Vielleicht mal so zwei, drei Zahlen, als Steuerberaterin. Wenn du eben als Mensch richtig gut Geld verdienst, zahlst du irgendwann 42 % Steuern da drauf. Wenn du alleine bist, so ab 70.000 € Gewinn, verheiratet ab 140.000 €, dann du und dein Ehepartner zusammen. Und dann zahlst du 42 % plus Soli plus noch Kirchensteuer, wenn du in der Kirche bist und dann ist gefühlt die Hälfte von deinem Gewinn ist weg und dann hast du vielleicht 100.000 Gewinn gemacht und bist stolz, zurecht bist du stolz, und bleiben aber nur 50.000 Euro bei dir über. Wenn du die 50.000 auf das ganze Jahr verteilst, ist das noch ein schönes Geld, aber es ist nicht so wie wenn du 100.000 Euro verteilen würdest. Bei der GmbH ist es so, die GmbH zahlt, egal wie hoch der Gewinn ist, über einen dicken Daumen so 30 Prozent Steuern. Im ersten Schritt hatte die Körperschaftssteuer von 15 Prozent, auch plus Soli, die ist fix in ganz Deutschland. Und dann zahlt sie noch die Gewerbesteuer. Die ist, je nachdem, wo du wohnst, wenn du über die GmbH ihren Sitz hast, ist sie unterschiedlich. Über den dicken Daumen sind es auch noch mal 15 Prozent. Die sind in Deutschland im Durchschnitt. Das heißt, die GmbH zahlt 30 Prozent. Das ist also schon mal ganz einfach zu rechnen. 42 zu 30 sind 12 Prozent Unterschied. Und die sparst du. Und die sparst du jedes Jahr. Weil die GmbH, jedes Jahr hast du diese Steuerersparnis. Und wenn du da nur mal reingehst und guckst, wie viel Gewinn machst du, das bleibt über, wenn du von deine privaten Kosten bezahlt hast, dann rechnet sich das auch schon ab nur einem Gewinn, vielleicht von 60.000, 80.000 Euro. Du denkst, okay, da bin ich doch jetzt noch gar nicht so weit. Ich bin echt großer Fan auch davon, sich damit schon früh zu beschäftigen. Denn gerade wie du sagst, so Glaubenssätze, die da sind, Bedenken, die vielleicht jetzt gar nicht steuerlich motiviert sind. Viele sagen, das ist dann ganz kompliziert und dann kostet der Steuerberater so viel mehr, weil dann musst du eine Bilanz und einen Jahresabschluss. Dann ist das total schwierig, wenn du dir da Geld rausnehmen möchtest, ist es gar nicht mehr so flexibel, wie jetzt in deinem Einzelfirmen, sondern ganz viele Sachen, die dann immer so rumwabern, immer so mit dem Thema beschäftigt und da einfach rechtzeitig sich damit beschäftigen, dann vielleicht auch merken, okay, jetzt gerade ist es vielleicht noch einen Tacken zu früh, aber ich weiß, wenn ich jetzt meinen Gewinn von x auf y hochsteigere, dann ist auf jeden Fall der richtige Zeitpunkt. Dann kannst du in dieser Zwischenzeit schon ganz viel, ich will nicht sagen innere Arbeit, das klingt vielleicht ein bisschen, aber dann kannst du eben diese ganzen, wie mit den Glaubenssätzen beschäftigt und sagen, okay, da stimmt ja gar nicht, da stimmt gar nicht, da stimmt gar nicht, da stimmt gar nicht. Du kannst dir schon mal einen Gedanken machen, was soll die GmbH heißen, wo soll sie ihren Sitz haben, also da schon mal einsteigen und dann passiert immer was ganz Verrücktes. Wenn ich dann mit Menschen spreche und wir gucken, ist die GmbH was für dich? Und dann kommt so, ja, noch nicht unbedingt. Also aus steuerlicher Sicht muss es jetzt noch nicht sein. Man könnte schon aus anderen Gründen machen und werden sagen, ok, pass auf, du hast jetzt den Gewinn, wenn du den Gewinn hast, dann sollten wir auf jeden Fall auf GmbH umstellen. Und dann denken die, ach ja, der Gewinn. Und dann geht es so schnell, dass die von dem Gewinn auf den Gewinn kommen. Weil dann dieses Ziel im Kopf ist. Und wenn du ein Ziel im Kopf hast, dann macht dein Gehirn alles, auf das du in dein Ziel hinkommst. Und das ist so cool, weil dann geht es nochmal super, super schnell immer, dass du denkst, okay, vielleicht ist noch ein Jahr und dann ist echt nur ein halbes Jahr und dann macht die GmbH auch steuerlich super Sinn. Gretel: Ja, so gut. Also alles, was Verkaufsmotivation ist, nehme ich ja sehr, sehr gern. Und das auch zu hören. Und das bestätigt auch, dass ich so arbeite. Wenn du ein Ziel hast, wenn du weißt, warum du das machst, wofür, wo du hin willst, dann ist es einfach ein ganz anderer Schnack, als wenn es egal ist, ob es zwei Monate so weitergeht oder ob sich das verändert. Super spannend. Und sag mal, dann ist ja bei dir immer nicht nur, ich sag mal, die GmbH im Spiel, sondern auch noch eine Holding. Und den Begriff kenne ich tatsächlich erst seit einem halben Jahr. So im Bezug auf Deutschland und vielleicht das eigene Business. Was ist denn dann jetzt eine Holding? Warum brauche ich die? Und wie viele? Und überhaupt? Sandra: Ich verkaufe dir zehn Stück. Nein. Genau, also Holding klingt ja echt nach so einem Riesengebilde. Also die meisten haben so ein Hochhaus Frankfurt am Main, im Kopf, wo dann die ganzen DAX-Unternehmen irgendwie drin sind. Und ja, das sind auch Holdings, aber ein Holding ist eigentlich nichts anderes als auch eine GmbH. Und diese GmbH hält dann die Anteile an deiner GmbH. Also vielleicht nochmal überlegen, du bist jetzt gerade Einzelunternehmer und wenn du jetzt auf GmbH umstellst, dann gründest du deine GmbH und dann bist du Eigentümerin oder Gesellschafterin heißt es dann, streng juristisch, dann bist du Gesellschafterin dieser GmbH. Und wenn du noch eine Holding gründest, das stimmt echt riesig groß, dann ist die Holding quasi dir Zwischengeschalt. Das heißt, du als Mensch bist dann Eigentümer, Gesellschaftlerin der Holding. Und die Holding hält dann die Anteile von deiner operativen GmbH. Das heißt, du hast so diese Kette um ein Glied verlängert. Und das hat echt unzählige Vorteile. Ich fasse mich mal kurz. Nein, also Der größte Vorteil ist, dass wenn du mal irgendwann deine operative GmbH verkaufen möchtest, dass du, wenn du das in dieser Holding-Struktur machst, dass dann deine Holding nur 1, 5% Steuern darauf bezahlt. Und das ist echt was richtig Cooles, gerade wenn du ein Business hast und sagst, okay, verkaufe später, ist schon wahrscheinlich natürlich nicht jetzt heute, morgen, übermorgen, aber so perspektivisch in 10 Jahren, 15 Jahren, wie auch immer, wenn du dich zur Ruhe setzen möchtest, kannst du das verkaufen und dann ist es eben super cool, das mit der Holding zu machen, dann 1, 5 Prozent, sei mal, Konfetti ist mein Stichwort, an Steuern dann zu bezahlen. Wenn du die Holding nicht hättest und du würdest verkaufen, würdest du so roundabout 26 Prozent Steuern bezahlen. Also schon echt, genau, es ist ein riesen, riesen, riesen Unterschied. Das heißt, da macht eine Holding auf jeden Fall Sinn. Und eine Holding ist auch toll, wenn du Altersversorgung machen möchtest. Also eine GmbH heißt ja Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Und die sorgt eben dafür, dass dein Privatvermögen safe ist. Also wenn du gerade Einzelunternehmer bist und du willst da irgendwie Quatsch machen und wirst verklagt, dann ist auch dein ganzes Privatvermögen im Zweifel weg. Also dein Häuschen oder wenn du schon was von Omi geerbt hast oder sowas. Alles, was du hast, ist potentiell in Feuer, sag ich immer. Wenn du auf GmbH umstellst, ist dein Privatvermögen safe, dann haftet aber die GmbH mit allem, was da drin ist. Und das unterschätzen viele, weil viele denken, die GmbH haftet nur mit 25.000 Euro. Und nee, das ist nicht so. Also Stammkapital sind 25.000 Euro, wobei es reicht, wenn du die Hälfte einbezahlst. Aber die GmbH haftet immer mit allem, was da drin ist. Und wenn da ein dickes Bankkonto drin ist, oder wenn da eine Markenrechte, wenn du eine Wortbildmarke hast, wenn du dann später, weiß ich nicht, ein Auto, was auch immer da drin ist in dieser GmbH, das ist alles im Feuer. Und da kann es durchaus Sinn machen, eine Holding darüber zu setzen, dass du eben schon Geld in die Holding immer verschiebst. Denn wenn du in der operativen GmbH deine Altersvorsorge machen würdest, ein ETF-Sparplan oder ähnliches, und in der GmbH passiert was, ist auch deine Altersvorsorge futsch. Und das natürlich mal echt ziemlich blöd. Deswegen macht auch da ein Holding Sinn, dass man schon Geld von der GmbH in die Holding transferieren kann, jeden Monat, ohne dass da Steuern entstehen. Das geht ganz gut. Und dann kann die Holding oben deine Altersvorsorge zum Beispiel machen. Und dann ist es safe. Wenn dann mal was passieren sollte in der GmbH, ist deine Altersvorsorge oben in der Holding sicher, sodass da keiner dran kommt. Das heißt, auch das finde ich einen super wichtigen Punkt. Und noch ein ganz kurzes, das finde ich auch super toll, wenn man nicht alleine, sondern mindestens zu zweit ist. Also wenn du mit mehreren unterwegs bist, oder zusammen jetzt gründen wollt, finde ich, ist ein Holding. Da ist es echt unablässlich von Anfang an, wenn du alleine bist, kannst du sie hinterher auch noch dann installieren, das muss nicht von vornherein sein. Wenn du zu zweit bist und jetzt auf GmbH umstellen möchtest, finde ich, ist die Holding wie so ein Zaubermittel. Wenn du zu zweit bist, jeder Mensch ist anders. Ja, auch wenn ihr jetzt vielleicht das gleiche Geschlecht habt, das gleiche Alter, die gleichen Interessen und ihr euch lieb habt und das ganz toll funktioniert. Ihr seid eben zwei verschiedene Menschen. Und wenn ihr jetzt sagt, OK, wir sind der Meinung, wir arbeiten beide gleich viel hier unten in der GmbH, wir sagen 50-50, das passt schon. Und eigentlich wollen wir dann auch 50-50 Geld rausnehmen jeden Monat. Jetzt sagt aber der eine, ich brauche 2000 Euro und der andere sagt, ich aber eher so dreieinhalbtausend Euro im Monat. Ja, dann geht schon los, dass der, der eigentlich nur zwei braucht, sagt, ja, wenn du dreieinhalb willst, dann will ich natürlich auch dreieinhalb, denn wir sind ja gleichgestellt. Und das heißt, dass der, der eigentlich nur zwei braucht, jetzt plötzlich 1,50 jeden Monat mehr auszahlen lässt, nur um sich gleichzustellen, aber auf diese 1,5 ja total unnützig im Steuern jeden Monat bezahlt. Und dann wird so wie gesagt, dann will einer vielleicht einen Firmenwagen haben und zwar einen ganz dicken und der andere möchte nur einen E-Bike haben oder der eine möchte jedes Jahr ein neues iPhone und sagt, das ist so ganz gut oder Samsung reicht mir auch vollkommen, so teuer muss es nicht sein. Das heißt, es gibt so auf dieser monetären Ebene gibt es echt viel Streitpotenzial, was da entstehen kann oder wo man sagt, okay, hat der schon wieder mehr genommen oder so. Und da finde ich die Holding ganz, ganz wundervoll, denn wenn jeder dann seine eigene Holding hat und diese Holding wieder an der gemeinsamen operativen GmbH beteiligt ist, dann kann im ersten Schritt ein Geldbetrag, den die GmbH eben bezahlen kann, von der Liquidität her, an jede Holding ausgezahlt werden. Das heißt, in dem Beispiel, weiß ich nicht, würde an jede Holding jetzt wieder dreieinhalbtausend Euro gehen und dann kann jeder entscheiden, was er da macht. Denn in jeder Holding ist dann jeder für sich alleine, da hat der andere nichts mehr zu suchen. Und dann kann der eine sagen, okay, ich zahle mir jetzt alles aus, weil ich brauch das. Und der andere kann sogar sagen, ich will gar nichts haben, ich möchte nur ein bisschen haben oder man könnte dann noch einen Kartenhau oder die Eltern oder sowas, wenn man das als Minijob da oben einstellen. Und dann ist man auch immer super flexibel und hat durch diese Struktur ganz viel Streitpotenzial aus dem Weg geräumt, dass man nicht immer gucken muss, was bist du wirklich? Ich und immer diesen Vergleich so hat. Und das finde ich gerade zu zweit, finde ich, muss eigentlich diese Holding sein, weil sie so so wertvoll ist. Gretel: Und jetzt hast du ja vorhin gesagt, vielleicht möchtest du deine Familie unterm Weihnachtsbaum mit der GmbH News, die eigentlichen Ultraschallbild, du zeigst, wann muss man denn oder wie viel vorher sollte man denn anfangen mit diesem ganzen Prozess, damit man unterm Weihnachtsbaum dann tatsächlich sagen kann, hallo ich hab Neuigkeiten. Nicht das was ihr denkt. Sandra: Ich finde das Bild voll cool, statt Ultraschallbilds so ein schwarz-weiß Bild von der GmbH oder so. Da muss ich mal was rummachen. Ich finde das total cool. Genau, also grundsätzlich kannst du immer auf GmbH rumstellen. Also wenn du jetzt heute sagst, ich möchte, dann kann man starten. Es gibt eine Besonderheit in Deutschland und die besagt, dass du, ist das ganz verrückt im Kopf jetzt, acht Monate auch rückwirkend eine GmbH gründen kannst. Deswegen habe ich im Juni, Juli, August immer unfassbar viel zu tun, weil dann ganz viele sagen, boah, mein erstes Halbjahr war so mega mega toll, ich möchte jetzt gerne auf den 1.1., in dem Beispiel ist 2024, rückwirkend meine GmbH gründen. Und das ist, ich sage mal so eine Mischung aus Yoga und Stretching im Kopf, also es funktioniert wirklich, dass du im Sommer 24 sagst, ich möchte gerne rückwirkend auf den 1.1.24 eine GmbH errichten und alle Gewinne, die ich dieses Jahr gemacht habe, auf diese GmbH übertragen. Auch wenn diese GmbH noch gar nicht da war am 1.1., auch wenn du am 1.1. die Idee noch gar nicht hattest und also nichts war, auch wenn du deine ganzen Rechnungen auf dein ganz normalen Briefpapier geschrieben hast mit deinen Rechnungsnummern, mit deinem Privatunternehmen als Steuernummer, das funktioniert. Und das ist eben, was viele dann machen, dass die sich mit dem Thema GmbH beschäftigen und dann sagen, okay, ich möchte das gerne rückwirkend machen. Und diese Rückwirkung, die geht immer acht Monate. Also auch wenn du dich im Oktober entscheidest, kannst du es acht Monate rückwirkend machen, dann ist es eben nicht mehr der 1.1., der erste Dritte oder so was. Das machen sehr, sehr viele. Also wenn du einen Weihnachtsbaum haben willst, dann schaffen wir das noch. Andersrum kann man aber auch nach vorne planen und sagen, okay, ich möchte es gerne ab nächsten Jahr haben. Und dann im November, Dezember, dass dann die einzelnen Schritte bespricht, auch die Notartermine mit vereinbaren, okay, November, Dezember ist jetzt die Zeit, wo wir uns aufstellen, wo wir die Gesellschaften gründen. Und dann möchten wir am 1.1. starten, also in die Zukunft gerichtet. Das ist beides möglich. Gretel: Cool. Und ich habe noch mal eine Frage. Du hast ja vorhin das auch schon angesprochen und gesagt, Glaubenssätze spielen eine große Rolle. Das Mindset, das hast du sogar ja auch auf deiner Website stehen, dass das Mindset einfach unglaublich wichtig ist. Was sind da so die Hauptdinger, die dir immer wieder über den Weg laufen, wenn es ums Thema Steuern, GmbH, Großdenken und so geht? Weil ich finde, wenn man diese Sachen anspricht und man merkt so, ach, das geht ja nicht nur mir so, sondern andere haben das Gleiche und das ist vielleicht wirklich einfach nur in Anführungsstrichen Glaubenssatz, dann ist das oft schon eine riesige Hilfe. Sandra: Ja, also bei vielen ist eben das Wort GmbH, auch um das Wort Holding, so was unfassbar großes und schweriges. Und wenn du von zu Hause zum Beispiel arbeitest und dann deine GmbH auch zu Hause ihren Sitz haben soll, dann musst du eben an den Briefkasten auch dieses GmbH-Namensschild anbringen, dass die Post zugestellt werden kann. Und da sagen viele, wenn da mal Nachbarn kommen und die sehen das, was soll denn der Briefträger denken oder wenn Kinder zum Kindergeburtstag kommen oder Kinder zum Spielen, dann sehen die Eltern, da ist noch eine GmbH. Also das ist super viel, weil es vermeintlich nicht so oft vorkommt. Also das ist wirklich, dass man tatsächlich eher Angst vor der Außenwirkung hat, wie wir vor den Eltern zum Beispiel. Das ist hauptsächlich, wenn man eben aus der Arbeitnehmerwelt kommt und tatsächlich viele Frauen, die ich jetzt als Unternehmerin kennengelernt habe, die waren auch mal Arbeitnehmerin, war ich ja auch mal, Und dann kommt die Baby-Kinderphase und danach wollen sie nicht zurückgehen. Danach wollen sie ihr eigenes Ding machen. Und dann hast du eben auch viele Freunde, Bekannte in diesem Arbeitnehmerfeld noch. Und dann ist es da, wenn du sagst, ich mach mich selbstständig, ist schon mal, oh, wie unsicher. Das ist doch total unsicher, wo ich denke, nein überhaupt nicht. Und dann ist eben dieses GmbH, diese Außenansicht, die ist bei vielen. Was dann auch noch ist, dass man mit dem Thema beschäftigt, dann findet man raus, dass die GmbH ihren Jahresabschluss offen machen muss. Also die GmbH hat Offenlegungspflichten. So steht das da erst mal. Diese Offenlegungspflichten, die betreffen aber nur größere GmbHs. Also solange du weniger als zehn Mitarbeiter hast und keine riesengroßen Gewinn machst und keine Million in der Bilanz hast, musst du nichts auflegen. Dann musst du den Jahresabschluss zu diesem Publikationsplattform auch hinschicken und dann schweigen das bei sich im Hintergrund. Aber es kann kein Nachbar jetzt deine GmbH eintippern und sieht, wie viel Gewinn du letztes Jahr gemacht hast. Wenn du irgendwann größer bist, ja, also diese Plattform ist öffentlich zugänglich. Kannst du also auch mal gucken, Publikationsplattform. Klar, wenn du da jetzt Adidas eingibst oder Bayersdorf oder sowas, dann siehst du da sehr, sehr viele Zahlen, weil die eben unfassbar groß sind. Aber so kleine GmbHs oder Kleinst-GmbHs, die wir sie dann haben, die haben nicht diese Offenlegungspflichten. Also da kann man auf jeden Fall auch diese Angst nehmen, dass da nicht jeder neugierige Nachbar irgendwie rein tippern kann und sehen kann, was du für Gewinne machst. Und was vielleicht auch noch ist, dass sie dann sagen, okay, wenn ich jetzt für GmbH entscheide, dann ist es ja schon so eine Lebensentscheidung. Und dann sage ich, ja, es ist im Grundsatz eine Lebensentscheidung, aber wenn du merkst, das ist es nicht, oder du möchtest dein Business aufgeben, beenden, oder möchtest dann doch ins Ausland auswandern, wie auch immer, diese GmbH, die ist nicht in Stein gemeißelt. Also auch da, man kann sie wieder auflösen, liquidieren, schließen. Auch das ist möglich, wenn man merkt, es ist doch nicht das Richtige. Das heißt, es sollte eine Entscheidung sein, die echt gut überlegt ist, die zu dir passt. Auch von der Struktur ist es wichtig, dass sie echt zu dir jetzt passt und auch in Zukunft passt und dass sie anpassbar ist und auch sagen kann, okay, es kommt noch was dazu, es kommt was weg, man kann noch was verändern in der Zukunft, aber die Struktur muss jetzt eben für dich passen. Aber wenn man dann merkt, vielleicht nach ein paar Jahren, es war doch nicht das Richtige oder ich möchte jetzt nicht mehr, dann wird man sie auch wieder los. Gretel: Das ist doch witzig. Also eigentlich ist das ja was, das wir in unserer Selbstständigkeit so krass erfahren, dieses Ding von, naja, du kannst Sachen ändern, du kannst dich umorientieren, du kannst dich anders positionieren, du kannst Angebote erschaffen und wieder einstampfen. Du kannst jetzt mit bestimmten Kunden arbeiten und morgen mit ganz anderen. Also eigentlich, da haben wir das ja schon so sehr. Ich kann mir vorstellen, dass die GmbH auch dieses Gefühl von Freiheit, was ja viele in einer Selbstständigkeit auch suchen, erstmal gefühlt ein bisschen einschränkt oder dass man denkt, so das ist dann plötzlich so ein Korsett und das ist ja aber eigentlich gar nicht. Sandra: Ne, es gibt eben Spielregeln, an die muss man sich halten. Also ein ganz großer Change ist dann vielleicht, dass du jetzt gerade kannst du als Einzelunternehmer immer auf das Konto zugreifen, davon dein Urlaub bezahlen oder auch von diesem Konto deine privaten Einkäufe abrufen lassen, ist ja alles unproblematisch und geht steuerlich. Bei einer GmbH geht es dann eben nicht mehr. Deswegen bei einer GmbH gibt es dann ein festes Gehalt, was du dir auszahlst. Finde ich aber auch echt super, weil es dann zu einem dazu führt, dass du guckst, wie viel Geld brauche ich denn wirklich im Monat? Und du dann ein festes Gehalt einfach überweißt, dass auch eine Art Wertschätzung ist, dass du nicht immer reingreifen musst. Und du sagst, darf ich nochmal, darf ich nochmal? Nein, du bekommst jetzt dieses Geld, auf dein privates Girokonto überwiesen, dann ist es deins. Und das finde ich überhaupt nicht als Einschränkung oder Kursett, sondern eher als Wertschätzung, also Geldbatzen überwiesen zu bekommen. Und das macht auch vorher im Prozess noch mal super viel, wenn ich dann gerade eine Unternehmerin frage, ja was brauchst du denn so monatlich als Gehalt? Ja, sagen wir 2000 Euro netto. Und dann habe ich so eine Tabelle vorbereitet und zeige denen das dann, dann sollen sie schreiben, was sie wo ausgeben, nochmal eine Versicherung und nochmal das Abo und das und dies. Oh, es sind doch nicht zwei, es sind doch irgendwie 3300 oder so was. Das erlaubt erst mal mal, so ein Augenöffner, sich damit zu beschäftigen, mit dem Geld und den Finanzen dann zu sehen, okay, was brauche ich denn wirklich und sich dann diesen Betrag als Gehalt überweisen. Gretel: Das finde ich eben auch nochmal so schön, wie du deine Arbeit da beschreibst, dass es halt nicht so ist, dass du in dem Moment, wo man zu dir kommt, komplett fertig sein musst und alle Fragen beantwortet haben musst und alles wissen und alles muss total super, super mega in Ordnung sein. Weil auch das ist ja, also Geld ist ja immer noch ein sehr schambehaftetes Thema. Und wie viel Umsatz muss ich machen? Wie viel Gewinn? Wie toll muss das alles in irgendwelchen Tabellen abgespeichert sein und so weiter? Und ich finde, es gibt auch so eine gewisse, ja, also Leichtigkeit ist wirklich schon sehr abgenudelt, das Wort, aber einfach so ein gewisses Ding von du darfst und du musst hier gar nicht schon mega alles in Sack und Tüten haben. Dafür gibt es dich ja. Sandra: Genau, genau. Also du bist wie du bist und du kommst wie du bist und du musst nicht perfekt sein und schon alles in Hochglanz-Exel-Tabellen haben, sondern wir können uns eben auch hinsetzen und gucken und die einzelnen Schritte besprechen. Und auch da ist es zum Beispiel so, wenn da jetzt noch sehr viel Chaos ist oder sehr viel Unordnung ist, dass wir im ersten Schritt eben mal gucken, was brauchst du denn an Geld, um da mal zu gucken und dann sagen, okay, wenn du jetzt sagst, 3000 Euro sind es, dann fang doch mal nächsten Monat an, dir am 1.1. die 3000 Euro zu überweisen. Und dann siehst du ja, wie du damit klarkommst. Und das kannst du ja auch in der Selbstständigkeit machen, bevor du auf GmbH umstellst, kannst du ja auch sagen, ich zahle jetzt immer einen gewissen Geldbetrag aus. Und so kann man sich da auch hinarbeiten und dann schauen und dann gucken, welche Glaubenssätze sind da, was darf da irgendwie aufgelöst werden. Und dann kann man sich da langsam dem Thema nähern. Gretel: Sandra, du hast uns jetzt einen super Überblick und Einblick schon verschafft, aber natürlich du hast es vorhin angesprochen, das Thema Steuern und GmbH ist sehr individuell und sehr komplex, deswegen logischerweise die Frage, wie kann man denn mit dir arbeiten, wenn man feststellt, oh, vielleicht möchte ich das wirklich probieren, vielleicht bin ich wirklich schon an dem richtigen Punkt in meinem Businessleben. Sandra: Ja, super gerne. Genau, also ich bin die Steuerberaterin, die nach vorne guckt, die in die Zukunft guckt. Und da habe ich verschiedene Beratungspakete. Wenn du sagst, du möchtest erstmal ganz klein starten, können wir, ich nenne es gerne ZDF, so einen Zahlen-Daten-Fakten-Check machen. Einmal schauen, was zahlst du jetzt gerade an Steuern und was würdest du an Steuern bezahlen, wenn du auf GmbH umstellst. Das ist gerade für Menschen, die so sehr zahlenaffin sind, dass so schwarz auf weiß sehen. Und dann siehst du auch, okay, es wird sich schon jetzt lohnen oder es lohnt sich, wenn der Gewinn da oben ist. Und dann geht es. Das wäre so ein Einstieg. Wenn du sagst, ich bin mir doch ziemlich sicher, dann wäre es das nächste, die Masterplan Beratung, wenn man da schaut 360 Grad, wer bist du als Mensch, als Unternehmerin, wo bist du jetzt, wo willst du hin? Welche Umsätze machst du jetzt? Was sind deine Zielumsätze für nächstes, für übernächstes, für in fünf Jahren? Wie könnte so ein Exit aussehen? Würdest du verkaufen oder eher nicht? Und das Thema Holding beleuchten, Altersversorge beleuchten. Auch dann schauen, wenn du vielleicht jetzt gerade privat einen ETF-Sparplan hast, macht es dann Sinn, den auf GmbH umzustellen. Was passiert dann? Was zahlt die GmbH weniger an Steuern auf ETFs? Das ist wirklich so ein Rundumblick. Auch bist du verheiratet, lebst du in Patches, Kinder, also das ist unfassbar groß, aber eben auch super, super wertvoll, dann eben auch so eine richtige Beziehung aufzubauen, dass man eben mehrere Termine hat, sich öfter trifft und dann wirklich gemeinsam den Weg Richtung GmbH geht. Und wenn dann die Entscheidung ist, ja, ich will GmbH, dann bin ich eben auch da für die Umsetzung. Dann sag ich mir, okay, tschüss, ich bin jetzt weg. Und dann bin ich eben da und mach die Umsetzung super gerne mit dir. Und hab da auch eine Anwaltsnotarkanzlei, mit der ich jetzt schon jahrelang zusammenarbeite. Das heißt, da würdest du es eben aus einer Hand bekommen, da musst du nicht selber losgehen, den noch mit Notar suchen und dem erklären, was du machen willst. Also auch da kriegst du dann echt alles aus einer Hand und so ein rundum sorglos Paket. Danach kann es noch weitergehen. Ich habe noch Mentoring und Mastermind, immer so ein bisschen als Einstieg. Genau sind das so die Bereiche, die da super sind. Gretel: Ja, cool. Vielen lieben Dank. Wie immer verlinken wir das natürlich auch in den Show notes, damit ihr Sandra auch findet und euch mit ihr in Kontakt setzen könnt oder in Verbindung setzen könnt. Sandra hat auch ein Podcast Let's Business. Sehr, sehr cool. Hört da auch mal rein. Da stellst du ja auch schon viele Fragen rund um die GmbH und so weiter und sagst auch, worauf man achten muss. Also da hört euch da gerne schon mal rein. Und Sandra zum Schluss vielleicht, ich hab ein Zitat bei dir auf der Seite gefunden oder auf Instagram, das weiß ich grad gar nicht genau. Das fand ich sehr schön, das würde ich gern zum Abschluss einmal bringen und sagen bzw. dich fragen, wie du es meinst, denn du sagst, wenn du ein Problem lösen möchtest, löse dich erst mal von dem Problem. Wie ist das gemeint? Sandra: Das habe ich als Podcast-Folge aufgenommen. Ich glaube, da war das. Genau, also wenn du ein Problem hast, das du das Problem nicht weiter groß machst. Dass wenn du dich von dem Problem mal löst und dann mal quasi eine Vogelperspektive von weiter weg drauf guckst und siehst, du bist nicht das Problem, da ist irgendwas, dann wird das Problem gleich viel kleiner und gar nicht mehr so emotional aufgeladen, wie es vielleicht dann ist. Und dann wird es einfach sachlich, wird es immer wie so ein schrumpeliger Luftballon, der erst groß ist, dann wird er so schrumpelig und kleiner und kleiner. Und dann genau, ist es kein Monster mehr. Dann ist es nur noch eine Aufgabe, die du hast und kein großes Problem mehr. Dann hast du die Aufgabe und wenn du die Aufgabe erkennst, kannst du dir auch Schritte überlegen, wie du die Aufgabe abarbeiten kannst. Gretel: Ja, sehr cool. Ja, Emotionen rausnehmen und Vogelperspektive einnehmen, finde ich sehr gut. Liebe Sandra, wir sind am Ende dieser Podcast-Folge. Vielen, vielen Dank für deine ganzen Einblicke, deine sehr klaren und einfachen Erklärungen einfach auch. Es war ein super schöner Einstieg in das Thema. Ich danke dir für deine Zeit. Sandra: Ja, super gerne. Die Gretel hat mir auch echt Spaß gemacht, wie Zeit ist wie im, ja, einfach verflogen. Gretel: Verrückt, oder? Ich hab ab und zu mal geguckt und dachte so, uiuiui, 30 Minuten. Genau. Genau, euch kann ich, euch lieben Hörerinnen, kann ich wirklich nur empfehlen, schaut bei Sandra vorbei auf ihrer Website, auf ihrem Instagram-Kanal oder eben auch hört mal in den Podcast rein. Beschäftigt euch mit euren Zahlen, mit eurer Geschäftsform, guckt, wo ihr hin wollt und dann schaut doch einfach mal, dass ihr nicht mehr Steuern zahlt als nötig. Liebe Grüße gehen raus, bis zur nächsten Folge Moin um Neun. Tschüss Sandra.
- Erfolgreich selbstständig, bedeutet nicht, dass du ohne limitierende Glaubenssätze unterwegs bist. (#439)10.09., 09:0010.09.2024, 09:0000:09:39
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Vom Betonklotz zum hupenden Moped. Ein Perspektivwechsel. In dieser Podcastfolge mit Laura geht es um einen häufigen Mindfuck, der uns Selbstständige immer wieder herausfordert: die Vorstellung, dass uns unsere Ängste und limitierenden Glaubenssätze wie riesige Betonklötze im Weg stehen und unseren Erfolg blockieren. Aber was wäre, wenn Du diesen Blickwinkel ändern könntest? In dieser Folge erfährst Du: 🪨 Wie Du den Betonklotz weg von der Straße bekommst - ganz ohne schweres Gerät. 🏍️Wie eine Oma auf einem hupenden Mofa Dich in diesem Prozess unterstützt. 🤩 Wie Du selbst wieder mehr ans Steuer und somit an die Selbstwirksamkeit rankommst, um langfristig erfolgreich in Deinem Business zu sein und zu bleiben. Erkenne Deine eigene Stärke Lass Dich nicht von der Illusion täuschen, dass Du erst all Deine Ängste überwinden musst, um erfolgreich zu sein. Der Schlüssel liegt darin, Deine Perspektive zu ändern und zu akzeptieren, dass diese Ängste zwar da sind, aber sie Dich nicht aufhalten müssen. Du kannst trotzdem vorankommen und Deine Ziele erreichen. Wenn Du das Gefühl hast, auch Dir würde ein Perspektivwechsel gut tun, dann schreib Laura via Whatsapp: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1. Lass uns gemeinsam herausfinden, wie Du diesen Perspektivwechsel in Deinem Leben und Business umsetzen kannst. Schick mir einen Stein, einen Betonklotz oder einen kleinen Motorroller als Zeichen, dass Du bereit bist, die Dinge anders anzugehen! Transkript: Moin Moin, in der heutigen Podcast-Folge möchte ich dir den häufigsten Mindfuck über Mindfucks vorstellen. Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Und heute darf ich, Laura, dich mitnehmen in ein Bild, was ich dir ja heute mit an die Hand geben möchte, was dich in deinen Blick auf deine eigenen Mindfucks und limitierenden Glaubenssätze anders schauen lässt. Versprochen. Worum geht's? Es geht darum, dass ich regelmäßig Menschen treffe und mit Menschen zu tun habe, die sich Themen wünschen wie beispielsweise die folgenden. Ich möchte endlich keine Angst mehr vor Sichtbarkeit haben. Ich möchte endlich wirklich hinter meinem Angebot stehen und das glaubhaft präsentieren. Ich wünsche mir keine Angst mehr vor Absagen zu haben. Ich möchte endlich ohne Angst auf der Bühne stehen. Ich möchte mich endlich trauen, einen Newsletter zu dem und dem Thema zu schreiben und keine Angst mehr davor zu haben. Ich könnte jetzt ewig so weitermachen, aber ich glaube, das sind schon mal Beispiele, die dir vielleicht helfen. Vielleicht auch so was wie, ich möchte gerne einmal launchen mit einem Webinar, aber ich traue mich nicht, ich habe Angst, dass keiner kommt, oder, oder, oder. Es gibt natürlich so, so viele Dinge, die für uns Selbständige angstauslösend sind. Und glaub mir, das kenne ich. Aber was die meisten Selbständigen machen, und das ist auch etwas, was uns die Mindset-Glaubenssatz-Manifestierindustrie so vorgibt, ist, dass dieses Problem, zum Beispiel die Angst vor Sichtbarkeit oder die Angst vor Misserfolg oder dass du nicht an dein eigenes Produkt wirklich glaubst, dass das vor dir steht. Stell dir mal vor, du stehst auf einer Straße in deinem Auto und das ist deine Selbstständigkeit und direkt vor deinem Auto steht ein riesiger Betonklotz. Und viele Menschen, mit denen ich arbeite und mit denen ich spreche und denen ich folge und mit denen ich im Austausch bin, betrachten ihre hinderlichen Glaubenssätze oder ihre Mindset-Themen als diesen Klotz. Der steht vor ihnen und sie sitzen am Auto und sie wollen fahren, aber sie kommen nicht voran, weil das steht da. Und ich verstehe, dass sich das so anfühlt, aber ich möchte dich heute dazu einladen, die Perspektive zu wechseln, weil ich dir sage, so ist es nicht. Da steht nichts vor dir. Vor dir ist freie Fahrt. Vor dir ist kein Betonklotz. Sondern schau mal rechts neben dich. Du sitzt also auf der Straße in deinem Auto am Steuer. Das ist deine Selbstständigkeit. Und rechts neben dir auf der Spur steht so ein kleines Moped mit einer alten Dame drauf, die dir die ganze Zeit so zeigt, mach mal das Fenster runter, mach mal das Fenster runter und du machst das Fenster runter und sie erzählt dir, keiner wird dich mögen, alle werden dich auslachen. Dein Programm ist gar nicht gut. Was, wenn sie herausfinden, dass du es gar nicht kannst? Was, wenn du stolperst, wenn du auf die Bühne gehst? Was passiert, wenn? Diese alte Dame auf dem Moped sind deine hinderlichen Glaubenssätze und deine Überzeugungen, deine Annahmen und deine Befürchtungen. Und die sitzt neben dir, auf der Spur neben dir und macht das Fenster und macht die die ganze Zeit so, ey, pst, pst, mach mal das Fenster runter. Und ich möchte, dass du von nun an mal experimentierst, wie sich deine limitierenden Glaubenssätze verhalten, wie du darauf schaust, wenn du nicht mehr das Gefühl hast, die stehen vor dir, du musst sie erst überwinden, und erst wenn du sie überwunden hast, dann kannst du lalalala, sondern wenn du die Perspektive auf dieses Thema veränderst und sagst, die sind neben dir. Es ist diese ältere Dame auf einem flotten Moped, vielleicht auf einer schicken Vespa. Die ist vielleicht auch ganz cool und ganz attraktiv und sagt dir einfach oft einmal, dass du das Fenster runter machst und ihr könnt ja auch gerne parallel fahren oder du sagst einfach Shut up, ich höre jetzt nicht zu und fährst und vielleicht kommt sie in der nächsten Ampel, das kennt man ja von unliebsamen, äh, unliebsaren, ähm, wie nennt man das? Verkehrsteilnehmern. Am nächsten Ampel steht sie wieder neben dir und da labert sie dir wieder rein. Ich lade dich wirklich ein, dieses Bild zu verändern. Warum? Für mich als Wirtschaftspsychologin und Mindset-Expertin wäre es natürlich einfach zu sagen, hey komm, glaub ganz fest an diesen Block, der da vor dir steht und wir bearbeiten den zusammen. Nur mit meiner Hilfe kannst du den bearbeiten. Das finde ich aber im höchsten Maße unethisch und unmoralisch. Deswegen mache ich das nicht. Ich selber, und das wissen einige, die diesen Podcast schon länger hören, hatte jahrelang eine Angsterkrankung und war sogar irgendwann in der Klinik, weil ich mit meinen Ängsten und Depressionen alleine nicht mehr zurechtkam. Das ist Gott sei Dank viele Jahre her, doch eigentlich nicht Gott sei Dank, sondern mir selbst und vielen guten Therapeuten sei Dank, ist das ein Kapitel in meinem Lebensbuch, was ich nicht missen möchte, was aber sehr, sehr schwierig war und heute nicht mehr meine Realität ist. Ich selber habe jahrelang meine Ängste und meine Themen als diesen großen, großen Betonblock gesehen und dachte, ich muss die wegbekommen. Das muss alles weg. Meine Ängste müssen weg, meine Sorgen müssen weg. Und ich hatte das Gefühl, das kann ich ja gar nicht schaffen. Und deswegen bin ich schier dran verzweifelt. Irgendwann habe ich mir angefangen vorzustellen, dass, und so war das Bild für mich früher in meinem privaten Bereich mit den Ängsten, dass ich wieder am Steuer des Busses sitze und neben mir auf diesem Einer sitzt vorne im Bus sitzt eine alte Dame und nörgelt immer so ein bisschen rum. Ach, fahren Sie doch nicht so schnell! Ach, passen Sie auf! Haben Sie gesehen, dass da vorne rot ist? So. Und diese Dame waren meine Ängste und ich saß aber wieder am Steuer. Und das hat mir unfassbar geholfen, weil ich nicht mehr das Gefühl hatte, ich müsste einen 16-tonnigen Felsblock vor mir wegräumen, sondern ich habe einfach nur noch eine nöhlende alte Dame neben mir sitzen. Und über die letzten Jahre habe ich so viel im Bereich Mindset, Glaubenssätze, Psychologie, Hindernung, limitierende Faktoren mit selbstständigen Frauen gearbeitet und sehe auch wieder diesen riesigen Beton oder Felsklotz, den so viele von uns vor uns stellen und sagen, erst wenn ich den geschafft habe, wenn ich den beiseite geräumt habe, kann ich erfolgreich selbstständig sein. Und so viele Frauen verschenken ein Potential, weil es wahnsinnig anstrengend ist, diesen Beton- oder Granitblock abzutragen. So viele, die dann ganz viel Geld und Zeit in Coachings investieren, dass sie noch besser mit ihren Mindset-Sachen klarkommen und so weiter. Und ja, das ist ein bisschen ambivalent, weil ich selber in diesem Bereich tätig bin. Aber ich bin eine Pragmatin und ich bin dafür da, dass Frauen als Selbstständige durchstarten und dass wir gemeinsam lernen, nicht mehr das Gefühl zu haben, vor uns ist etwas riesiges, magisches, was so gar nicht weggehen kann und was ich erst mal bearbeite. Sondern nein, es ist Leben. Auch ich habe heute noch öfter mal Ängste, auch ich habe heute Zweifel, was meine Selbstständigkeit angeht. Auch ich habe manchmal Tage, wo ich denke, Supermarktkasse wäre auch nicht so schlecht. Aber ich habe den Blick und die Perspektive verändert. Ich habe nicht mehr das Gefühl, dass es etwas ist, was vor mir ist, was ich jetzt irgendwie mühsam abarbeiten muss. Sondern es ist neben mir. Wir treffen uns an Ampeln, an Kreuzungen, manchmal auch am Kreisel. Manchmal überholt sie mich, bremst mich ein bisschen aus. Aber im Großen und Ganzen sind wir beide Verkehrsteilnehmer. Wir fahren durch den gleichen Verkehr. Manchmal stehen wir auch zusammen im Stau. Aber ich lasse mich nicht mehr vom Steuer drängen und ich habe auch nicht mehr das Gefühl, dass ich erst tausend Sachen machen muss, bis es mir zusteht, erfolgreich selbstständig zu sein. Und wenn das jetzt bei dir ein bisschen in den Ohren klingelt, dann geh gerne mal in die Show notes dieser Podcast-Folge, spring rüber zu meinem Profil, schreib mir eine Nachricht. Ich freu mich von dir zu hören. Wenn ich dich begleiten darf aus diesem Weg, letztendlich ist es wie ein Hamsterrad, das ist nur ein Betonklotz, herauszukommen und deine Perspektive zu verändern, das ist möglich. Man kann diese Perspektive verändern. Ich habe diese Perspektive verändert. Viele Menschen, mit denen ich arbeite, haben diese Perspektive verändert. Ich wünsche mir sehr, dass ich dich dabei begleiten darf. Deswegen gib mir ein Zeichen, wenn du Lust hast. Schick mir einen Stein oder einen Betonklotz oder eine Straße oder ein kleine Vespa, ein Motorroller und dann weiß ich, worum es geht. Meld dich bei mir und wir schauen, wie wir dich unterstützen können, sodass du eben nicht mehr das Gefühl hast, ein riesiger Betonklotz steht vor dir, sondern freie Fahrt mit einer Verkehrsteilnehmerin, die ab und zu etwas nervt, aber die man gut im Zaum halten kann. Das war es mit dieser kleinen, schnellen Podcastfolge von mir zu einem Thema, was mir mega wichtig war. Ich schicke dir ganz viele Grüße, wünsche dir einen schönen Tag und wir hören uns hier wieder zur nächsten Podcast Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Ciao!
- Behind the Scenes of SMASH IT! - Das passiert im Verkaufscall (#438)03.09., 09:0003.09.2024, 09:0000:15:29
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge erfährst du von Gretel, was wir hier bei SMASH IT! eigentlich so die ganze Zeit über machen. Denn immer wieder begegnen uns erstaunte Ausrufe á la “Ach, sowas gibt es bei euch auch?!” und wir denken uns dann immer: “Ach, wir dachten, das wäre klar.” Damit aus unseren Gedanken für dich Klarheit entsteht, nimmt dich Gretel in dieser Folge mit hinter die Kulissen des Verkaufscalls, der zwei Mal im Monat live mit ihr stattfindet: Sie erklärt dir: Warum der Verkaufscall überhaupt stattfindet und wieso es ihr wahnsinnig wichtig ist, dass sie den “Sales-Slang” auch an die Smashies weitergibt. Wie der Verkaufscall abläuft und warum gewisse Komponenten manche lieber skippen würden #komfortzone Welche Fragen Gretel beantwortet und warum die Aufzeichnungen Gold wert sind #fokus Wenn du bereit bist, Gretels Sales-Feuer lodern zu hören, dann lass dir diese Folge nicht entgehen. Für weitere Fragen, schreib gerne jederzeit auf Insta eine Nachricht und wir werden dir antworten oder in einer weiteren Folge etwas dazu aufnehmen. Du erreichst Gretel per Mail an moin@lauraundgretel.de oder auf Instagram: www.instagram.de/gretelniemeyer Moin Moin und willkommen zu Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Heute hast du mit mir die Ehre oder ich habe nur mit dir die Ehre, denn ich nehme heute eine Folge auf zum Thema Verkaufscall in Smash it. Warum mache ich das? Weil wir immer wieder merken, wenn wir mit potenziellen Kundinnen sprechen oder mit Menschen, die sich einfach für unsere Mastermind Smash it interessieren, dass gar nicht so ganz klar ist, was wir da eigentlich machen, was die einzelnen Formate sind, wozu die da sind und so weiter. Und damit ich dich jetzt hier nicht komplett überrenne mit allen tollen Formaten, die wir uns für Smash it, die beste Mastermind südlich des Nordpols, überlegt haben, fokussiere ich mich heute einfach mal auf den Verkaufscall. Diesen Verkaufscall, den mache nämlich ich, ich bin ja diejenige, deren Herz fürs Verkaufen schlägt. Und zwar findet der Call alle zwei Wochen in Smash it statt. Der ist zwei Stunden lang und jede Smashie, die gerade eine Frage rund ums Verkaufen hat, kann in diesen Call kommen. Ist also keine Pflichtveranstaltung, denn wir sagen generell in Smash it, bitte nutze nur die Formate, die jetzt gerade für dich wichtig sind. Smash it ist keine Beschäftigungstherapie. Es geht nicht darum, am Ende Bienchen zu sammeln, weil du in allen Calls dabei warst, sondern es geht darum, unternehmerisch zu denken und dass du für dich selbst feststellst, hey, was brauche ich jetzt gerade, wo drückt gerade der Schuh, habe ich eine Mindsetfrage, habe ich einen Text, der nicht rund ist oder habe ich wirklich eine konkrete Verkaufsfrage und dann gehst du eben in die jeweilig für dich passenden Calls. Genau, wie funktioniert jetzt dieser Verkaufscall? Themen, die wir da abdecken, die sind wirklich super super breit gefächert. Es kann sein, dass du dich fragst, wie dein Angebot aufgebaut sein sollte. Es kann sein, dass du deine Preise erhöhen möchtest und nicht weißt, wie du das kommunizieren sollst. Es kann sein, dass du gerade ein Verkaufsgespräch mit einer Kundin hattest oder einer potentiellen Kundin und du nicht weißt, wie du die Follow-ups machen kannst. Es kann auch sein, dass du vielleicht schon eine Verkaufsemail geschrieben hast, nichts zurückkam, du noch ein Follow-up geschrieben hast, nichts zurückkam und du jetzt wirklich nicht weißt, ob du noch die nächste Nachricht schicken solltest, wie du die schicken solltest und so weiter. Es kann auch sein, dass du lernen möchtest, wie du gut Verkaufsgespräche führst oder dass du verstehen möchtest, was denn zu deiner persönlichen Verkaufsroutine gehört und wie du dran bleiben und das wirklich auch regelmäßig umsetzen kannst. Du siehst alle Fragen, die im engsten und im weitsten Sinne irgendwas mit dem Verkaufen zu tun haben können, sei es mit dem Handwerk oder tatsächlich mit den Mindset-Teilen, die zum Verkaufen gehören. All das ist super gut aufgehoben im Verkaufscall. Denn es bringt dir ja zum Beispiel auch gar nichts, wenn du in der Theorie weißt, wie ein gutes Verkaufsgespräch funktioniert, du dann aber zum Beispiel im Call selber dich viel kleiner machst, schneller redest, den Preis irgendwo hin nuschelst und es einfach gar nicht zu Abschlüssen kommt. Also zusammenfassend, welche Themen haben Raum im Verkaufs-Call? Natürlich alle Themen, die irgendwie mit Verkaufen zu tun haben. Und wie läuft der Call nun ab? Wir treffen uns also alle zwei Wochen in unserem Zoomraum. Wir haben bei Smash it einen festen Zoomraum, damit es nicht ewig lange Link-Sucherei gibt, sondern damit du immer weißt, hey cool, alles, was bei Smash it passiert, passiert im Smash it eigenen Zoomraum. Und in der Regel machen wir am Anfang dann ein ganz kurzes Check-in, also zwei, drei Worte, wie geht es dir, wo stehst du gerade, wie ist die Stimmung? Denn die Magie der Calls in Smash it ist ganz oft auch so, dass du vielleicht am Anfang gar nicht so happy warst oder dass es am Anfang irgendwie schwierig und zäh ist und sich das dann im Laufe dieser Calls aber auflöst. Also wir machen kurz das Check-in und dann gibt es im Verkaufscall immer einen kurzen Sales-Impuls von mir. Mir hat vor kurzem jemand aus der Unternehmenswelt gesagt, mit dem ich mich über mein Coachingprogramm oder meine Coachingprogramme unterhalten habe, der hat zu mir gesagt, hey Gretel, das ist ja richtig krass, du benutzt ja wirklich den ganz regulären Sales-Sprech, wenn du mit deinen Smashies redest. Und ich habe nur so gedacht, ja natürlich. Also es bringt ja nichts, wenn wir jetzt irgendwelche niedlichen kleinen Worte uns überlegen, weil wir das Gefühl haben, Sales-Begriffe würden abschrecken. Ich finde es so wichtig, dass ihr euch mit diesem Thema Verkaufen beschäftigt, dass ihr wisst, was alles dazu gehört, dass ihr logischerweise die Dinge beim richtigen Namen nennt, weil ich finde, dass das dann eben auch eine ja eine Expertise aufbaut, jenseits von eurer fachlichen Expertise, die dafür sorgt, dass ihr im Zweifel auch mal wisst, was ihr googeln könnt oder euch oder ihr tatsächlich viel bessere Fragen stellen könnt, wenn ihr die richtigen Terms kennt. Also wenn wir im Verkaufscall sind, dann reden wir natürlich über eine Leadliste, wir reden über Follow-ups, wir reden über Sales Calls, wir reden über Gesprächsführung und so weiter. Wir reden über Angebotsseiten und Sales E-Mails. Also es geht wirklich darum, euch auf Augenhöhe zu begegnen und natürlich gibt es dann Sachen, die ihr noch nicht kennt. Also wenn du bisher noch keine Lead-Liste genutzt hast, dann ist es auch nicht schlimm, dann ist das eben so, dann zeige ich dir, wie eine Leadliste funktioniert, wofür es die braucht und wie du sie pragmatisch in dein Business integrieren kannst. Genau und deswegen gibt es eben auch am Anfang von jedem Sales Call, von jedem Verkaufs Call ein Impuls, ein Sales Impuls von mir, einfach damit du lernst noch weiter in diese Welt und in diese Denke einzutauchen. Was mir super, super wichtig ist, dass ich niemandem beibringe, auf Arten und Weisen zu verkaufen, die nicht zu ihr passen und die sie nicht mag. Ich bin selber kein manipulativer Mensch, ich setze niemanden unter Druck und ich hasse kalt Akquise im Sinne von ich nehme das Telefon in die Hand und telefoniere das virtuelle Telefonbuch durch. Sowas werde ich dir also auch nicht beibringen, sondern es geht darum, im Einklang mit deinen Werten zu verkaufen, rauszufinden, wo du Sachen prokrastinierst, weil sie dir einfach unangenehm sind, aus dem Grund, dass du nicht weißt, wie es geht und wo du vielleicht wirklich an eine Hürde stößt oder wo du sagst, ey, nee, das möchte ich nicht in meiner Verkaufsroutine drin haben, das passt nicht zu dir, mir und deswegen mache ich es nicht. Ich finde tatsächlich nichts schlimmer, als wenn ich höre, dass es in einigen Programmen so ist, dass gesagt wird, hey, du musst jetzt 90 Tage auf Instagram live gehen oder du musst so und so die Leute auf LinkedIn anschreiben oder was auch immer, sonst wird es nicht funktionieren. Das ist Bullshit. Das stimmt einfach nicht. Sondern es gibt deinen Verkaufsweg. Du kannst immer nochmal schauen, bei welchen Dingen du dich schwer tust und welche Dinge du genau deswegen vermeidest. Also wirklich nochmal einfach einen objektiven Blick drauf werfen, aber es gibt einfach kein so musst du verkaufen und es muss die Kreditkarte im Call gezückt werden und so ein Scheiß. Sowas wirst du bei uns auch nicht lernen. Genau, dann haben wir also diesen Impuls von mir in ein paar Minuten hinter uns gebracht und fleißig mitgeschrieben und idealerweise den Wackeldackel gemacht, weil die Sachen, die ich euch erzähle, da eben auch bei euch landen und ihr versteht, warum das so ist, wie ich das erkläre. Und dann kommen wir zu den Pitches. In der Regel melden sich zwei, drei Smashies freiwillig. Die eine oder andere, die ich noch nicht gehört habe, der wird die Freiwilligkeit dann auch manchmal aufs Auge gedrückt, weil es uns super wichtig ist, wenn ihr aus Smash it rausgeht, dann könnt ihr pitchen. Dann könnt ihr euch kurz und knackig vorstellen, ihr fühlt euch wohl damit, ihr nehmt Raum ein, ihr wisst worauf es ankommt, worauf ihr achten dürft und das lernen wir eben im Pitch. Das heißt, es geht auch da gar nicht ein richtig oder falsch oder oh Gott, oh Gott, Gretel wird mich in der Luft zerreißen. Im Leben nicht. Aber es geht darum zu sagen, hey, beim Pitch zum Beispiel fang nicht mit deinen Hobbies und deinen Haustieren an, beziehungsweise sorg dafür, dass Menschen dir folgen können, dass du, wenn du unterschiedliche Teile in deinem Business hast, nicht von links nach rechts und wieder zurückspringst, sondern sorg dafür, dass dein Pitch ein Pitch ist, den man gut folgen kann. Das ist der zweite Teil im Sales Call. Und dann kommt jede Smashie mit ihrer Frage tatsächlich ran. Das heißt, wir haben dann in der Regel nur so eine Stunde und 45 Minuten Zeit. Dadurch, dass ja auch nie alle Smashies gerade eine Verkaufsfrage haben, sind etwa so 10, 15 Frauen im Call und das ist gut in 1 Stunde 45 machbar. Das bedeutet, du stellst mir dann deine Frage, manchmal gucke ich mir noch Sachen dazu an, wenn du meinetwegen ein Angebot mitgebracht hast oder die Preiskalkulation und bekommst von mir ad hoc in der Situation mein Feedback auf diese Situation oder auf diese Herausforderung, die du gerade hast. Das Schöne ist, dass auch die anderen Smashies gleichzeitig oft in den Chat schreiben, wenn sie selber irgendwas dazu, ihren Senf dazugeben wollen, wenn sie vielleicht in einer ähnlichen Situation waren, wenn sie dir Mut machen wollen oder wenn sie vielleicht einen Buchtipp haben, also ist alles schon passiert. Genau, dass wirklich in dem Coaching, ich halt coache, aber alle anderen gerne noch ihre Impulse mit reingeben. Sehr oft ist auch die Jenny, unsere Client-Happiness-Managerin, im Call mit dabei. Die hat dann mehrere Aufgaben. Einerseits kann das immer mal sein, dass ich sage, hey, zu dem Thema, da hatten wir irgendwann mal eine Podcast-Folge. Oder da haben wir in unserer Wissensbibliothek in EloPage, da gibt es ein Video genau zu dem Thema. Und Jenny, schafft es das wie von Geisterhand, dann die Links zu diesen Folgen oder den Videos in unserer Wissensbibliothek einfach im Chat aufploppen und du im Nachgang einfach nur noch drauf klicken kannst und gleich bei den richtigen Contents bist. Außerdem ist es so, dass wir diese Calls, die Verkaufscalls, aufzeichnen. Das bedeutet, auch wenn du zum Beispiel nicht dabei sein kannst oder wenn du, wenn du merkst, okay, ich möchte mich wirklich darauf konzentrieren, was Gretel sagt, dann nehmen wir das auf und du kannst im Nachgang alles nochmal zuhören. Das heißt, auch wenn du an einem Call nicht teilnehmen kannst, kannst du die Frage einreichen. Ich beantworte sie dir im Call und nach dem Call hast du in unserem Slack-Channel, in unserem Mastermind-Channel, über den wir ja kommunizieren zwischen den Calls, da hast du dann die Möglichkeit, einfach das Video zu sehen mit den unterschiedlichen Timecodes. Also Jenny setzt sich da tatsächlich hin und guckt dann, bei welcher Minute welche Frage gestellt wurde, sodass du schnell auch in andere Fragen mit rein hüpfen kannst oder dir deine Frage eben noch mal in Ruhe anhören kannst. Und das ist super cool, weil manchmal ist es ja auch so, hey, wir können an einem Call grad nicht teilnehmen, oder das ist grad nicht die Prio, aber du kannst super gut nach dem Call nochmal vorbei gucken und schauen, hey, welche Fragen wurden denn heute diskutiert und dann ganz gezielt in diese Fragen reinhüpfen und dir die Antworten hören. Und diese Calls, die finden bei uns ja alle zwei Wochen statt, wie gesagt, sowohl der Mindset Call als auch der Verkaufs Call. Unser Mastermind Call, der ist einmal im Monat und das Coole ist aber, dass wir euch auch zwischendurch nicht alleine lassen mit euren Fragen. Also zwischendurch kannst du immer deine Fragen oder Sachen, die du ausarbeitest oder wenn ein Kunde, eine Kundin sich bei dir meldet oder wenn du genau irgendwelche Sachen hast, über die du stolperst, die kannst du immer in unseren Slack-Channel, in unseren Slack-Mastermind-Channel stellen, diese Fragen oder Herausforderungen, und du bekommst von uns Feedback individuell auf dein Thema innerhalb von 72 Stunden. Finde ich richtig cool, ist auch wirklich ein Favorite Part von unserer Mastermind, weil wir ja nicht umsonst sagen, Smash it ist wie ein eins zu eins mit einer Gruppenkomponente und diese individuelle Betreuung, die erfährst du halt von der Bestandsaufnahme am Anfang, von der individuellen Roadmap, die du bekommst, von der individuellen Beantwortung deiner Fragen in den unterschiedlichen Calls und dann eben auch bei der individuellen Beantwortung im Mastermind Channel. Das soll es für diesen Moment mal gewesen sein zum Verkaufscall. Wir machen am Ende immer noch ein kurzes Checkout, gucken wo stehst du jetzt, wie geht es dir jetzt und ja dann sind auch schon wieder zwei Stunden wie im Fluge vergangen und du kannst weiter zurück in dein Business und fokussiert und gezielt die Sachen weiter verfolgen, die gerade für dich dran sind. Hat du noch weitere Fragen zu Smash it, zu unserer Mastermind, zu den unterschiedlichen Formaten, dann sag gern Bescheid. Du findest mich auf Instagram unter GretelNiemeyer. Du kannst uns aber sehr gerne auch eine E-Mail schicken an moin@gretelniemeyer. Sorry, moin@lauraundgretel.de. Hast du Fragen zu Smash it, hast du Fragen zu den Formaten, hast du Fragen dazu, wie wir das eigentlich machen, wann man einsteigen kann, wer alles dabei ist, schick uns die Frage gerne auf einem dieser beiden Kanäle und wir beantworten sie entweder direkt und individuell oder in einer weiteren Folge Moin um Neun. Und wenn du heute noch ein bisschen was für dein Karma tun möchtest und unseren Podcast über Spotify hörst, dann hüpft doch jetzt noch mal schnell in die App und schau mal, dass du unter dieser Folge den Fragebogen findest. Gibt da eine kleine, kleine Mini-Umfrage, da kannst du einmal draufklicken auf deine Antwort. Das hilft uns wirklich sehr, weil es die Sichtbarkeit für unseren Podcast ein bisschen erhöht. In diesem Sinne, lieben lieben Dank, dass du dich für den Verkaufscall interessiert hast. Hast du weitere Fragen, melde dich bei mir und jetzt wünsche ich dir erstmal einen ganz wundervollen Tag, eine wundervolle Nacht, was auch immer du gerade machst. Alles Liebe und bis zum nächsten Mal.
- Mastermind-Magie – etwas, das man nicht erklären kann, das muss man erlebt haben. (#437)27.08., 09:0027.08.2024, 09:0000:32:08
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Und HEUTE versuchen wir, es Dir zu ermöglichen, diese Magie zu spüren. Heute hast Du das erste Mal in der Geschichte von SMASH IT! die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen und Mäuschen zu sein. 🐁 Denn wir teilen in dieser Folge tiefe Einblicke in zwei Fragen unserer Smashies und die Antworten von Laura und Gretel – hier wird nichts rausgeschnitten außer der Namen, weil uns der Schutz der Privatsphäre am Herzen liegt. Du hörst in dieser Folge: Was die Antworten auf zwei Fragen sind, die fast jede Selbstständige kennt: ➡️ „Wie werde ich das Gefühl los, Menschen etwas aufzuschwatzen und wie kann ich das mit meinen Werten in Einklang bringen? & ➡️ „Wieso finden alle meinen Content geil, aber ich hab einfach zu wenig Kund:innen?“ Und es wird sich zeigen: • Warum zwei Mentorinnen aus unterschiedlichen Perspektiven richtig geilen Input geben. • Warum manche Fragen gar nicht nur eine Antwort haben können. • Wie der Umgang von Laura und Gretel mit den Smashies ist. Wenn Du beim Hören ein Kribbeln verspürst, dann schnapp dir einen Platz im Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Transkript: Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack. Schön, dass du eingeschaltet hast. In dieser Folge gibt es ein etwas anderes Format, denn ich nehme dich mit hinter die Kulissen von Smash it, unserer Mastermind, die erwiesenermaßen die beste Mastermind südlich des Nordpols ist. Da sich aber viele Menschen gar nicht so richtig vorstellen können, wie so ein Mastermind-Call abläuft, was für Fragen gestellt werden, wie wir die beantworten und so weiter, haben Laura und ich uns gedacht, lasst doch einfach mal den Vorhang zurückziehen und unseren Hörern und Hörerinnen zeigen, wie eine Mastermind bei uns abläuft. Das bedeutet, du hörst gleich ganz richtig echte Fragen unserer Smashies und hörst dann Laura und mich, wie wir auf diese Fragen reagieren, wie wir die Fragen beantworten. Du wirst merken, was für einen krassen Mehrwert das hat, von zwei Coaches aus sehr unterschiedlichen Perspektiven gecoacht zu werden, weil wir einfach immer wieder neue Perspektiven, Erfahrungen und einfach auch manchmal Meinungen mit reinbringen, wie eine Frage am besten zu beantworten ist. Generell gilt bei uns in der Mastermind, versuche deine Frage so zu formulieren, dass sie im Wie-Kann-Ich-Format funktioniert. Also wie kann ich Ziel ABCXY erreichen? Was kann ich dafür tun, um dieses Ziel zu erreichen? Denn das sorgt dafür, dass dein Gegenüber nicht mit Meinungen reagiert, sondern wirklich mit fundierten Antworten, die zu deiner Situation und zu deiner Frage tatsächlich passen. Während Laura und ich unsere Smashies coachen, haben alle anderen Smashies, die dabei sind in dem Call, die Möglichkeit, im Chat zu reagieren. Also im Chat sowas zu schreiben wie, hey, das hatte ich auch schon mal oder als ich in dieser Situation war, habe ich das und das gemacht oder ich habe hier einen super Buchtipp, liest ihr den doch mal durch und ganz oft gibt es auch die sogenannte Smash it Wackeldackel-Power, wo dann wirklich viele andere Smashies auch im Call sitzen und einfach nur nicken, weil sie sich bei der Frage so abgeholt fühlen, dass sie dankbar sind, dass jemand sie gestellt hat und dass sie jetzt beantwortet wird. Ich wünsche dir viel Spaß mit dieser Folge, mit diesen spannenden Fragen und Antworten und hoffe, dass du richtig viel daraus mitnehmen kannst. Smashie: Wie werde ich das Gefühl los, dass ich den Leuten was aufschwatzen will? Und zwar ist ja mein Angebot und auch dessen Mehrwert jetzt gerade in den letzten Wochen noch mal viel klarer geworden. Und trotzdem gibt es da so ein paar Stimmchen im Kopf, die dann immer wieder mal querschießen. Das ist so ein bunter Blumenstrauß, so eine Mischung aus der Imposter, der immer mal wieder hochkommt, so, ja, wenn ich das denen jetzt verkaufe, dann muss ich das aber auch machen. Oder, ja, so, wenn mein Angebot gut genug ist, dann kommen die doch selber von mir, auch wieder mal, dass es auch kommt. Oder auch so mit meinen eigenen Werten verknüpft, wo ich ja eigentlich dieses Streben nach Gewinnmaximierung und so gar nicht gut finde. Und dann denke ich mir, irgendwie unterstütze ich ja die Unternehmen dabei, bin ja dann Teil dieses Systems, will ich das? Oder auch, dann gibt es immer mal wieder Anfragen von Personen, die dann nicht, das darf den ersten Eindruck nicht so ganz meiner Zielgruppe entsprechen und wo ich dann mehr im Hinterkopf schon denke, ja zahlt sich das überhaupt aus, denen das jetzt näher zu bringen. Und ja, was dann einfach die Folge daraus ist, ist immer wieder, dass man gar nicht merkt, oder auch bei persönlichen Gesprächen, jetzt wenn ich jemanden treffe auf dem Netzwerk und bin mir nicht sicher, ob das überhaupt wirklich passt, dann kann ich meine Leidenschaft für mein Thema nicht rüberbringen und merke eigentlich nicht, wie ich den Leuten helfen kann und welche Freude ich eigentlich damit habe. Laura: Okay, also ein erster Kommentar von mir. Ich glaube, es ist ein ganz gutes Beispiel dafür, warum wir zum Beispiel hier in Smash it nicht mit Werten arbeiten, sondern mit unternehmerischen Bedürfnissen. Weil die beiden einfach oft am inneren Teamtisch sitzen und heiße Diskussionen führen. Und grade so ein Wert wie Nachhaltigkeit, und da spreche ich aus eigener Leidensgeschichte, kann einem sehr reingrätschen. Oder irgendwie also, ein bisschen überspitzt zum Beispiel Kapitalismuskritik. Wenn man sagt, eigentlich fiel das ganze System ja scheiße. Jetzt will ich da ja auch gar nicht mitmachen. Und dann grätscht einem das so rein ins unternehmerische Wirken. Und das ist halt Sabotage. Das ist einfach Sabotage-Deluxe. Ich glaube, da darfst du, wenn du das merkst, dass diese Nachhaltigkeits- oder diese Dinge, die da so reingrätschen, wirklich sagen, okay, Moment, und dir noch mal deine unternehmerischen Bedürfnisse vor Augen führen. Wo das zwar auch ein Teil davon sein kann, aber ja auch andere noch wichtig sind und das ja nur einer von vielen Punkten ist auf deiner Bedürfnisliste. Und dass du das trennst, das ist wirklich immer wieder, ich glaube bei dir ist es ganz wichtig zu gucken, okay, bin ich hier gerade in irgendwelchen Wertegeschichten, die mir einfach reingrätschen, die mich sabotieren, oder bin ich bei meinen unternehmerischen Bedürfnissen? Also das so zum Intro. Und dann find ich's total cool und auch wichtig und richtig, dass du bei manchen Anfragen oder KundInnen dich fragst, passt das eigentlich? Aber auch da würd ich wirklich gucken, ich glaub, bei dir braucht's echt so dieses Ertappen und Umschalten. Also ist das grade Sabotage? Oder ist das ein realer Grund sozusagen? Und im Zweifel, gut, auf einem Netzwerkevent ist das schwierig, aber wenn du eine Anfrage bekommst und so, im Zweifel hilft da, find ich, immer ein ganz guter Außenspiegel. Schick uns das. Sag in Slack, ich hab hier eine Anfrage bekommen, und mein innerer Mindset-Monkey erzählt mir hier grad schon wieder, das passt nicht, ich kann den nicht und so. Guckt mal drauf. Also, weil wir erzählen uns da einfach gerne auch selber Geschichten. Entweder weil wir das Gefühl haben, das ist zu groß, oder wir können das doch nicht, oder wir was weiß ich was. Weil ich hab schon das Gefühl, dass du dich da schon auch ganz gut sabotierst. Auch durch die Glaubenssätze, die du da eben so reingeworfen hast. Ähm, und ich sag mal so, meine Erfahrung ist, dass in der Regel, also außer es ist was, was komplett gegen die Werte geht, aber viele Anfragen, viele Kundinnen dann schon auch ein Potenzial haben, wo man gucken kann, okay, was ist das Potenzial von diesem Auftrag? Was siehst du da? Und nicht zu gucken, ja, irgendwie machen die Gewinnmaximier-blablabla. Das ist so. Es hat irgendwie so ein Geschmäckle von ich will ja nichts Böses unterstützen oder so was. Gleichzeitig könnten wir aber auch sagen, wenn du deine Umsatzziele erreichst, dann hast du mehr Kohle, um nachhaltig zu wirtschaften. Also dann hast du ja viel mehr Potenzial, die Welt in die Richtung zu entwickeln, die du sie entwickeln möchtest, weil Geld ist nun mal der Treibstoff davon. Das heißt, du könntest es ja auch andersherum sehen, als eine negative Prägung daraus zu machen. Gretel: Ja und ich finde auch so ein bisschen, für mich war es auch so ein bisschen dieses Ding von, was für eine Erwartungen hast du jetzt an die möglichen Kunden, Kundinnen dir gegenüber. Also so, ich habe ja aufgeschrieben, die falsche Person, Du hast ja auch gesagt, dann bist du irgendwo und dann kannst du gar nicht aus dir raus so richtig, weil du dir nicht sicher bist, ob es die Richtige ist. Das Ding ist aber, das kannst du ja nicht in zwei Minuten auf einem Netzwerkevent rausfinden, ob es die richtige Person ist, ob es das richtige Unternehmen ist, ob es so und ne. Deswegen finde ich, muss das eine losgelöste Sache voneinander sein. Also dass du sozusagen sagst, okay, ich gehe jetzt auf das Netzwerk-Event, ich habe da jetzt richtig Bock drauf, ich überlege mir davor nochmal, wie kann ich mich eintunen, wie kann ich dafür sorgen, dass ich mich darauf freue, was kann ich anhaben, was kann ich für tolle Visitenkarten mithaben, fühle ich mich mit meinem Pitch sicher, gibt es vielleicht zwei, drei Leute, von denen ich weiß, dass die da sind, auf die ich mich freue oder mit denen ich auf jeden Fall reden möchte und dass du da sozusagen dieser, also auch wieder so ein unternehmerischer Gedanke, dass du sagst, hey, unternehmerisch richtig wäre es jetzt erstmal diese Netzwerkstunden, die mir auch schwerfallen vielleicht, so gut zu nutzen, dass möglichst viele Leute wissen, was ich mache und das gut finden. Danach kannst du immer noch selektieren und selber aussuchen, mit wem du damit arbeiten möchtest. Aber erstmal ist die Aufgabe in dem Moment nicht der Selektionsprozess, sondern der nach draußen geh und die auf den Topf klopft Moment. Das ist der Netzwerkmoment. Und nicht, lass doch schon mal gucken. Nein, dafür ist ja in diesem Raum auch gar… Oder in diesem Raum kein Raum. In diesem… Da ist kein Platz dafür. Das kann man dann später machen und ich habe da auch ganz, ganz viel Sabotage wirklich gerade rausgeholt. Ich war gerade wieder so, hat Laura wieder alles gesagt, was ich sagen wollte, toll. Aber wirklich so dieses zahlt sich das aus, die eigenen Werte und so weiter. Also schon Gründe zu finden, es nicht zu tun. Wenn du dich dabei ertappst, dann stell in Frage, ob du überhaupt hingehen solltest. Na, also dann kannst du die zwei Stunden Netzwerk-Event zum Beispiel auch anders nutzen. Da würde ich mich wirklich nochmal in meinem eigenen Schopfe verpacken, so okay, suche ich gerade Ausreden oder ist da wirklich was und wenn da wirklich was ist, kann ich dann daran was ändern. Und was ich wirklich nochmal ansprechen muss, ist dieses Ding von und dann kommen die Kunden alle alleine zu mir. Magnetisches Marketing und wie es immer heißt. Ja, weißt du, wenn du zig TV-Anzeigen schalten kannst und Litfaßsäulen bekleben und Werbeplakate und so, Okay, fine, dann kommen vielleicht die Leute auch irgendwann von alleine zu dir. Aber die Kappe haben wir ja meistens nicht. Und allein das Geld dafür sozusagen rauszubladen, diese One-To-Many-Broadcasting-Geschichten. Deswegen finde ich es wirklich auch noch mal wichtig, sich da als Unternehmerin wieder hinzusetzen und sich noch mal zu fragen, ist das eigentlich wahr? Kann das wirklich klappen? Liegt es wirklich daran, dass mein Produkt nicht gut genug ist, wenn die nicht alleine zu mir kommen? Und die Antwort ist einfach nein. Also ich nehme die Antwort mal vorweg. Die Antwort ist nein, sondern es geht halt wirklich darum, sichtbar zu sein, empfohlen zu werden, guten Job zu machen und in deiner Komfortzone und drei Schritte davon raus, da sozusagen sichtbar zu werden. Du musst nicht gleich Speakerin auf irgendeinem Event sein oder so, aber wenn du hingehst, dann wirklich mach dir, also erlaubt dir einfach diese Selbstsabotage nicht. Laura: Vielleicht Letzter Punkt von mir, ich weiß ja auch, wir haben letztes Mal schon darüber gesprochen, über dieses Thema introvertiert sein und in so Netzwerkevents dann eher so ein bisschen, ja nicht so schnell dann sich auch so zu präsentieren und nicht so schnell in den Vordergrund. Ich glaube, genau so was kann das noch befördern. Dass du dann noch das verkomplizierst in deinem Kopf und denkst, na ja, aber red ich jetzt mit dem, mach das, und passen die dazu? Ich glaube, du darfst dir da so eine Eichhörnchenmentalität angewöhnen. Netzwerken ist dafür da, alle Nüsse einzusammeln. Und dann kannst du später gucken, was hab ich hier in meinem Kobel? Ach so, nee, das passt nicht, den find ich doof. Darfst du ja. Dein Wert muss ja nicht gleich durchdrehen. Du musst, es ist keine Zwangsveranstaltung. Du kannst und darfst danach ja noch selektieren, sollten da wirklich Menschen bei sein, wo das nicht passt. Aber Netzwerken, wie Gretel sagte, ist dafür da Oberflächenvergrößerung, möglichst viele Nüsse sammeln. Und später wird sich zeigen, welche davon neuer Baum werden. Aber das ist, da vermischst du sozusagen, glaub ich, die Momente, die sinnvoll sind. Und das ist wirklich, mach es dir zur Challenge, möglichst viele Kontakte zu knüpfen. Und danach werden die qualifiziert. Und dann kann auch noch mal jemand wieder rausfallen, weil er ein Doofkopf ist. Das ist ja in Ordnung. Smashie: Genau. Zwei Sachen von mir kurz. Die Kunden kommen schon von selbst zu mir. Ich glaube, das ist nochmal ein spezielles Thema jetzt auch bei mir im Kreativbereich, weil man ja immer so das Gefühl hat, wenn man so dieses perfekte, hübsche Ding präsentiert, dann müssen die Leute ja so fasziniert sein, dass sie darauf zukommen. Das kommt eher aus dieser Ecke so ein bisschen. Ich rede jetzt auch nicht unbedingt nur von Netzwerkevents, sondern auch im 1-zu-1-Kontakt. Ich hatte in letzter Zeit einige Erstgespräche, die jetzt aus dem Netzwerk gekommen sind, wo ich dann auch immer wieder das Thema habe, noch mal mir zu sagen, jetzt wirklich auf die Person einzulassen und nicht schon vorher. Laura: Eine Sache ist mir dazu noch wichtig, weil wir uns jetzt ja auch schon ein bisschen kennen. Schau noch mal, ob das was mit dem schwierigen Kunden zu tun hat, den du hattest. Weil das ist ganz oft, dass wir durch so eine Erfahrung die Schablone nach vorne projizieren und sagen, die Vergangenheit ist sozusagen also, die Zukunft ist die Verlängerung der Vergangenheit. Und sagen, ah, okay, warte mal, der war doof, das hab ich nicht gesehen, der hat mich so viel Kraft gekostet, so viel Energie, so viel Nerven. Dann fängt man so an, abzuahnen. So, warte mal. Dann macht man so Glaskugelding, vielleicht ist der auch so. Ich könnte mir vorstellen, dass da emotional bei dir noch was hängt aus dieser Enttäuschung, weil der sich so scheiße verhalten hat und das ist wiederum dann von dir nochmal eine Aufgabe, das wirklich nochmal anzugucken und abzuschließen. Also dass du dir da vergibst, dass du nochmal guckst, machst du dir vielleicht innerlich irgendwelche Vorwürfe, dass du das nicht früher gesehen hast. Also da würde ich nochmal hingucken, weil da klingeln mir so ein bisschen die Glocken, dass du das vielleicht gerade verallgemeinerst. Smashie: Ja, dass das so ein unbewusster Schutzmechanismus auch. Ja. Gretel: Ich habe einen letzten Punkt, auch wenn ich das Gefühl habe, das habe ich auch schon tausendmal gesagt, aber überzeugen und überreden sind zwei unterschiedliche Paschur. Wir überzeugen in Gesprächen und dafür nehmen wir eben und dafür hören wir zu und schauen eben auch, was ist ein Einwand, was ist eine Sorge, was wollen die erreichen und gehen darauf ein, dass ist überzeugen. Aber du überredest nicht. Wenn du sagst, ich habe das Gefühl, jemandem was aufquatschen zu wollen. Nee, würde ich sagen, nein. Aber ich möchte jemanden überzeugen. Ja, cool. Also da auch nochmal so ein Reframing. Natürlich wollen wir Leute überzeugen. Und das ist auch was, das wir uns erlauben dürfen. Und dafür braucht es manchmal auch, dass jemand sagt, das ist mir jetzt aber zu teuer oder das verstehe ich nicht oder das … und dass man dann nochmal Argumente bringt, warum dem aber gar nicht so ist oder warum der Preis gerechtfertigt ist oder was auch immer. Cool, danke schön. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Laura: Ich auch. Smashie: Ich danke euch, das nehme ich mir gerne alles mit, wieder mal in Erinnerung zu rufen und vor allem, dass es auch wirklich ankommt. Laura: Danke dir. Smashie: Danke euch. Gretel: Ich habe mich sehr, sehr über diese Frage gefreut, einfach weil sie wieder mal zeigt, dass wir alle uns sehr, sehr ähnliche oder gleiche Fragen stellen. Mal stehen wir an unterschiedlichen Punkten, mal stellen wir uns Fragen früher oder später als eine andere Smashie, als eine andere Unternehmerin, die gerade unterwegs ist und den nächsten Schritt geht. Aber sehr, sehr oft können wir uns doch mit ihr Relaten und können oft verstehen, wo sie steht und nehmen eben aus jeder Mastermindfrage richtig viel mit. Ich freue mich schon auf die nächste. Let's go! Smashie: Genau. Ja, bei mir ist wieder so das Thema, glaube ich, also es ist schon mal wieder so der Mindfuck bei mir angesagt. Immer noch, wieder, was auch immer. Ähm, so, wie komm ich in die Spur zurück, in der ich war? Beziehungsweise eigentlich bin ich immer noch in der Spur. Ja, ich hampel mir momentan ein bisschen ein ab. Erstell mein Content, mach meine Contentplanung und so weiter. Ich habe sehr viele, also es läuft einfach gut bei LinkedIn mit meinem Content, ich habe sehr viele Interaktionen. Es ist mir, oder es ist leider immer noch so, dass einfach zu wenig rumkommt. Es ist schön, dass das alle toll finden, meine Tipps voll genial und so weiter. Das ist so ein bisschen wie bei der …, nehme ich alles mit, aber kaufe brauche ich bei dir dann trotzdem nichts. Also das Thema Neukunde, Gewinnung, Seeglas, ja, alle nett und freundlich angeschrieben und so weiter, die ich kenne. Also ein bisschen dieses Thema mit meiner, also ich hatte ja schon welche mit dieser Fischzucht, die mich ja dann hängen haben lassen und Ja, ich bin etwas gefrustet momentan. Es ist einfach so dieses… Wofür mache ich es eigentlich? Das ist so gerade so ein Punkt, wo ich mir denke, man fühlt sich so nutzlos und es ist so Sinnlos, was du da tust. Und es ist einfach auch immer noch Energie, die natürlich da reinfließen muss mittags, da ich ja morgens wieder in meinem Brotjob feststeck. Und tatsächlich ist ja die Angst bei mir natürlich auch grad recht groß. Ähm weil's nicht läuft, dass ich in diesem Scheißjob länger hängenbleiben muss, oder länger hängenbleiben muss, als ich will. So wie meine Deadline ja lautete. Und das Schöne daran ist, dass es auch noch Theater gibt in meinem Brotjob gerade. Also meine zwei Chefinnen zerfleischen sich momentan ein bisschen. Was heißt ein bisschen, ist gut. Ich sitze genau dazwischen, zwischen den zwei Büros und kriege es voll ab. Ja, da macht ein Einlerner in Themengebiete, die ich noch nicht drauf habe, mit einer Dame dann gegenüber sitzen, im nächsten Büro, die mich dann einfach ignoriert. Macht riesig viel Spaß. Also das nimmt man natürlich dann auch mit heim und dann denkt man mittags, leck mich doch einfach. Ohne Witz. Ich lege auf Couch und mache Mittagsschlaf. Ansonsten könnt ihr mich alle mal im Mondschein besuchen. Laura: Du kannst einfach nicht rausgehen aus der Mastermind, weil ich es einfach vermissen würde. Super Sprüche von dir. Smashie: Ich schreibe sie euch auf, okay? Oder ich nehme euch irgendwie hin. Laura: Bitte, bitte. Gretel: Ich bekomme dich dann im Monschein besuchen. Hast du das Gefühl, oder hast du wahrscheinlich nicht, dass die Sachen, die du machst, zielführend sind. Beziehungsweise meine erste Frage wäre eigentlich zu den Content-Sachen auf LinkedIn. Du sagst, es läuft gut, die liken das die Leute, passiert danach noch was? Gehst du mit denen, die liken, in ein Gespräch? Ich antworte auf die Kommentare und versuche da natürlich auch was aufzubauen, aber dann in die persönlichen Nachrichten zu switchen. Es ist aber einfach so, dass natürlich die meisten, die kommentieren, sind schon in meiner Bubble. Also sprich, sind Kolleginnen sozusagen, aber auch also Copyrighterinnen oder so, mit denen ich zusammenarbeite. Oder dann halt eben andere Webdesigner, die darauf reagieren. Man unterstützt sich ja gegenseitig so ein bisschen bei seinem Content, um den zu pushen. Deswegen, ich vermisse einfach da tatsächliche Kunden, also mögliche Kunden. Das ist das Problem, genau. Das ist das, wo ich sage, schön und gut, was ich mache, aber es muss ja die erreichen, die ich ja nachher haben will auf meinem Konto. Gretel: Genau, aber ich habe bei dir immer so, und Laura ist viel mehr Fachfrau als ich, aber ich habe bei dir oft so das Gefühl, was für eine Geschichte erzählst du dir gerade? Also du fängst an mit, ich habe hier ganz fleißig mitgeschrieben, ich hample mir da einen ab und so weiter. Da habe ich schon gedacht, so uiuiuiui. Dann hast du aber gesagt, boah, aber der LinkedIn-Content, der läuft so richtig gut. Jetzt höre ich aber, naja, also so richtig gut, wenn es aber keine Kundinnen, sondern Menschen, die sich gegenseitig supporten mit dem Content sind, dann läuft der eigentlich auch nicht richtig gut, weil das dann eigentlich bedeutet, es sind ja die falschen Leute, die da liken und so, weil gar nichts. Und dann würde ich wieder nochmal zurückrudern und sagen, okay, ist das dann der richtige Weg, für die wenige Zeit, die du hast, da LinkedIn Content zu erstellen, weil auch wenn die dann irgendwas bei dir liken, dann musst du dir auch wieder irgendwas liken und so. Also da geht ja dann auch wieder irgendwie Zeit bei drauf. Und da kann ich deine Frage, diese, wofür mache ich das? Eigentlich ist gerade dein alleroberstes großes Ziel, damit ich brauche Umsatz, damit ich sicherstellen kann, dass ich den Brotjob mit gutem Gefühl wieder verlassen kann. Und da würde ich mir dann halt überlegen, okay, was ist dafür der richtige Weg? Und ich feiere jeden, der mir sagt, über Social Media fliegen mir die Sachen nur so zu. Habe ich noch nicht erlebt persönlich und kenne auch so gut wie niemanden, bei dem das funktioniert. Aber deswegen wäre für mich auch immer so, einen Kanal mit Content zu bespielen, nicht der way of choice, wenn ich wenig Zeit hätte und aber Umsatz machen möchte, sondern dann, und ich weiß, ich werde irgendwann begraben und dann steht es auf meinem Grabstein, steht Follow-ups machen und Gespräche starten. Und ich frage mich halt wirklich, wo kannst du Gespräche mit relevanten Menschen starten? Wo kannst du auch, wenn du nicht viel Zeit hast, ja auch wieder so eine Kooperation haben, wo ihr gegenseitig live geht auf einem Kanal, wo man die Reichweite der anderen oder des anderen abgreift. Solche Sachen, was mehr zielführend ist, als one-to-many-content rauszuballern. Smashie: Das ist auch das, was ich gerade verfolge. Ich habe mit einer Copywriterin schon Kooperationen gehabt, mit einer Post, wo ich dann versucht habe, eben über ihre mögliche Kunden oder die, wo halt bei ihr natürlich in dem Netzwerk sind, dran zu kommen. Ist zu wenig passiert einfach in meinen Augen und ich habe es jetzt zwar heute schon ein Gespräch gehabt, auch mit einer anderen Copywriterin, mit der ich zusammenarbeite, auch in der Kooperation jetzt noch mal zu gehen und auch noch mal einen gemeinsamen Post zu machen, spart natürlich auch Zeit, weil jeder nur einen Teil davon macht, was mir natürlich auch entgegenkommt. Meine andere Kollegin sagt, also so in Richtung Webdesign oder Grafikdesign, sie sind nur auf Instagram unterwegs und haben da irgendwie etliche Kunde. Ich kann es nicht nachvollziehen. Gut, Instagram ist einfach nicht mein Kanal. Ich müsste mich irgendwie komplett aus dem Fenster lehnen. Und da also irgendwie da ansetzen. Aber ich hab da, ehrlich gesagt, keinen Bock drauf. Laura: Aber wie sieht's denn auch aus? Du hast ja so ein paar Themen, zum Beispiel, es ist ja das eine, diese Einzelheiten, aber du hast ja auch ein paar Themen, die ich schon speziell finde. Wenn ich mir deinen LinkedIn-Feed angucke, schreibst du ja über sehr viele verschiedene Dinge. Es geht um E-Mail-Marketing, es geht um Barrierefreiheit, es geht um sehr, sehr viele verschiedene Themen. Ist auf jeden Fall das, was mein LinkedIn Auge so mit abgrast. Und ich frag mich, würde es jetzt Sinn machen, zum Beispiel mal für eine gewisse Zeit auf ein Thema zu spezialisieren? Also zu sagen, wir hatten ja auch über WhatsApp-Marketing gesprochen, was grade so der heiße Scheiß ist und was sehr viele in den nächsten Monaten, meiner Meinung nach, anfangen werden, weil E-Mail-Marketing bei vielen grade schnarcht. Ähm, ne? Da hatten wir auch drüber gesprochen. Oder Barrierefreiheit. Ich seh echt WhatsApp-Marketing und barrierefreie Webseiten als zwei Themen, die, glaub ich, grade echt gut rauspassen würden, weil es nicht so viele anbieten. Bisher seh ich auf deinem LinkedIn-Feed einfach sehr viele verschiedene Themen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es auch immer Sinn macht, eine Zeit lang wirklich mit einem Thema noch mal alle anzuschreiben. Also so seeglasmäßig zu sagen, ey, ich mach grad das, ich hab drei Plätze frei für den Aufbau von einem Marketing mit WhatsApp-Newsletter oder so was. Ich hab zwei Plätze, drei Plätze. Ähm, ne? Es ist superneu. Ich mach das. Hast du letztes Mal schon gesagt. Wer sind's? Drei. Ich bin mir supersicher, dass du in deinem Netzwerk drei Selbstständige hast, die sofort Bock hätten, auf WhatsApp-Marketing umzusteigen. Und das buchen würden. Und das kann ja auch, entweder ist es zu dritt eine kleine Gruppe oder es ist im Eins-zu-eins, je nachdem, was auch mit deinen Kappas grade gut passt. Ich bin ansonsten voll bei Gretel, dieses Mehr-Eins-zu-eins-Gespräche, oder dir zu überlegen, mit welchem einen Thema gehst du jetzt mal in einen Podcast raus. Zum Beispiel barrierefreie Webseiten. Ist ein megacooles Keynote-Thema, weil das einfach noch nicht jeder. E-Mail-Marketing ist einfach mittlerweile gibt's sehr viele, die was dazu erzählen, aber barrierefreien Webseiten nicht. Wo du auch noch mal dir neue Zielgruppen erschließen könntest. Warum ist das wichtig, auch achtsame Leute, irgendwie bewusste, reflektierte Leute zu erreichen? Also, ich würde mir, glaub ich, inhaltlich, also von der Strategie her, was Gretel sagt, und Inhaltlich würd ich mir ein Thema überlegen, was du einfach mal rausdonnerst und sagst, da suchst du dir drei Kundinnen, die das bei dir buchen, und dann entwickelst du das on the fly. Das macht ja viel mehr Sinn, das zu machen mit WhatsApp-Marketing, wenn du drei Kundinnen hast, die dafür bezahlen. Und das zweite Thema, dir mal ein Keynote zu schreiben und zu sagen, bewirbst dich jetzt mal in 25 Podcasts für Selbstständige, warum barrierefreie Webseite das Thema 2024 für dich sein sollte. Und ich glaube, dann gehst du halt raus in ein neues Netzwerk, diese kalten neuen Kontakte dir zu erschließen und nicht mehr so sehr in deinem eigenen Senf zu bleiben. Oder auch Senf, wie Franzi Blickle sagen würde. Smashie: Das war so die Überlegung, ob ich irgendein Thema, also meine drei große Themengebiete, ob ich irgendwas davon einfach einstampfe. Gretel: Es muss ja nicht immer gleich eingestampft sein. Ja. Jetzt geht das Licht einfach mal, der Scheinwerfer mal, zwei der anderen Themen und das andere, wie es immer so schön ist, kann gut sein, dass das dann jemand will, wenn du nicht mehr ganz so oft darüber redest. Und nutzt auch hier nochmal das Netzwerk. Ja, du selber nutzt jetzt nicht Instagram, viele Smashies tun es aber, wenn du dort einfach nochmal die Info reingibst. Ey Leute, das und das mache ich. Es gibt hier einen Post oder könnt ihr das mal weiterleiten zu dem und dem Thema. Also nur weil du selber da jetzt nicht total präsent bist. Ich meine, man kann auch in der Story sagen, ja, hier meine Mastermind-Kollegin, die ist selber nicht auf Instagram, aber die macht sowas Cooles, deswegen teile ich das hier einmal. Link zu ihrer Seite oder Link zu ihrem LinkedIn oder Link zu ihren Call buchen. Laura: Und ich glaube, du darfst jetzt einfach auch so ein bisschen so knackiger werden. Überleg dir mal, hast du Bock, drei Testkundinnen sozusagen für das WhatsApp-Thema zu machen? Du weißt, ich brenne dafür, aber ich sehe auch einfach, dass es das Ding sein wird in den nächsten Monaten. Und du bist eigentlich ready, weil du gerade deine Selbstständigenzeit gut aufteilt hast. Smashie: Ich schleich damit ja schon immer rum. Laura: Ich weiß, deswegen leucht ich mal in den dunklen Raum einmal kurz rein. Smashie: Weil das ist nur so diese, es ist keine Vorreiterrolle. Aber man merkt halt, ich bin auf dem Markt alleine, wo das bei nicht angehen würde, in die Richtung. Und da ist halt so dieses Ja, da ist wieder so dieses, oh mein Gott, krieg ich das wirklich hin? Ich hab also, es ist zu wenig, ich hab zu wenig Rechurch. Also, bisher zu wenig, äh, drüber Gläser gehört, was auch immer. Kann noch nicht viel drüber sagen. Aber ich denk, da muss man ins kalte Wasser springen und sagen, okay, austeste. Laura: Deswegen gerne Beta-Runde oder so was. Such dir einfach drei Leute, die Bock drauf haben. Dann lässt du dir aber den Lernprozess bezahlen. Du hast weder Zeit noch Geld, den Lernprozess unbezahlt zu machen zurzeit. Dann lass es dir drei Leute, die weniger bezahlen, als es später kostet natürlich, für zwei Monate oder von dem Punkt zu dem Punkt, je nachdem, was da für dich besser passt, und raus damit. Weil die sind auch jeden Fall in deinem Netzwerk gerade, die Personen, 100%ig. Gretel: Ich hole zum Ende nochmal deinen Lack. Was meinst du, wie kacke sich das anfühlt, wenn in sechs Monaten zig Leute genau das angeboten haben, was du jetzt gerne machen würdest, und du dann denkst, ja scheiße, so hätte ich es auch gekonnt. Laura: Ja, tatsächlich. Gretel: Ich bringe ein bisschen Ego raus jetzt an der Stelle. Das würde dich mal richtig ärgern. Jenny: Ja. Vor allem, bist du ja auch so eine Zertifikate-Sammlerin und das möchtest du dir einmal jetzt so sagen. Also ich meine, du machst E-Mail-Marketing und hast da deine Ausbildung gemacht. Du machst Webdesign, hast da eine Ausbildung gemacht und jetzt die Grafikausbildung auch noch und du kannst richtig krass viel und du hast so dieses grundlegende Verständnis. Das hast du ja. Und hat auch diesen Biss zu sagen, ich zieh das jetzt durch und ich check das mit dem WhatsApp und ich setz das für dir richtig geil auf. Die Grundlagen sind da. Du darfst jetzt deine Erde gießen. Smashie: Ja, das ist wieder dieser Perfektionismus, der dann wieder vor mir steht und sagt, ich weiß nicht, ob du das jetzt schon kannst. Laura: Genau, und dann ziehe ich nochmal sozusagen den ultimativen Faktor. Perfektionismus versus, wann kommst du aus dem Kack-Konflikt-Brotjob raus. Puddel in die Waage und wieg mal was schwerer ist. Gretel: Also geh mal bitte auf den Instagram-Kanal meiner lieben Mastermind-Kollegin Angelique Duijic. Die hat ein geiles Reel zum Thema Imposter und Angst und Addition gemacht. Da haust du dich einfach weg. Also, große Empfehlung für euch alle. Komödiantisches Talent hat die Gute bis nach dem Neppen. Also, es ist wirklich so cool. Und dann kannst du vielleicht auch noch mal einsehen, dass der Imposter hier gerade nichts verloren hat und dass du ihn gerne einfach entlässt. Laura: Also wir freuen uns auf dein Beta-Angebot zum Thema WhatsApp Marketing. Yay! Und dann geht das los. Smashie: Ah ja, alles klar. Laura: Die Freude ist da, juhu, jetzt fliegen schon die Hütchen. Smashie: Er Hose voll als Freude da. Ja gut, aber einfach ins kalte Wasser. Laura: Yes, Sehr gut. Smashie: Danke. Laura: Sehr gerne. Gretel: Und mit dieser letzten Frage sind wir schon am Ende dieser Folge Smash it Behind the Scenes, eine Special Edition von Moin um Neun angekommen. Möchtest du gerne herausfinden, ob Smash it das richtige Programm für dich ist. Möchtest du gerne mal in unserem Mastermind Call von Laura und mir gecoacht werden, dann trau dich einfach, buch einen Passigkeitscheck bei uns. Wir sind immer super offen, wir gucken genau hin, was du brauchst, wo du stehst, was du dir von deinem Business und deiner Selbstständigkeit und deinem Unternehmertum wünschst. Wir überreden niemanden, möglicherweise überzeugen wir dich aber davon, dass Smash it die beste Mastermind südlich des Nordpols ist. Du kannst mir auch sehr sehr gerne auf Instagram schreiben. Du findest mich unter GretelNiemeyer. Schreib mir, was deine Mastermind-Frage wäre, denn da bin ich richtig richtig gespannt, was gerade bei dir ansteht und was der nächste Schritt ist. In diesem Sinne vielen lieben Dank fürs Hören. Ich wünsche dir alles Gute, bis zum nächsten Mal bei Moin um Neun.
- 9 Fragen - 9 Antworten: Laura spricht Tacheles über SMASH IT! (#436)20.08., 09:0020.08.2024, 09:0000:26:24
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Jede Selbstständige kennt es: Fragen , Einwände und Aber's zum eigenen Programm oder Angebot. In dieser Podcast-Folge hat Laura 9 Fragen im Gepäck, die wir immer wieder erhalten und in dieser Folge einmal aufgreifen möchten. Zum Reinschauen schon mal ein Sneak Peek: 1. Mastermind-Gruppe: Reden da immer alle 5 Stunden lang vor sich hin ohne konkrete Ergebnisse? 2. Ist in einer Mastermind nicht so eine luschipuschi-jeder-jammer-Stimmung? 3. Ich kenne euch aus dem wilden & lauten CSN - ist die Mastermind genau so groß, wild und laut? 4. Werde ich in eurer Mastermind wirklich gesehen oder gehe ich einfach unter vielen Teilnehmerinnen unter? 5. Klingt alles schon ganz gut - aber mit meinem Business wird das glaube ich nichts, da gelten andere Regeln. 6. Das klingt alles super, aber ich kann mir das nicht leisten. 7. Ich hab Schiss mit euch in ein Verkaufsgespräch zu gehen und überredet zu werden, obwohl ich gar nicht will 8. Ich habe Angst davor, entweder wirklich erfolgreich zu sein oder großen Misserfolg zu haben. 9. Kann ich auch später anfangen? Dann kann ich erst noch … Welche Fragen oder Einwände hast Du? Hier kannst Du Dir einen berühmtberüchtigten Passigkeits-Check buchen ohne Angst haben zu müssen, dass wir Dich zu irgendwas überreden, was Du gar nicht willst: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Und hier kannst Du zu Laura in WhatsApp springen und mit ihr über Deine Einwände und Aber's schnacken: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Viel Spaß bei der Folge wünschen Dir Laura & Gretel Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge hier bei Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Ich, Laura, habe heute eine kleine Podcast-Folge, die auch ein bisschen anders ist als sonst vorbereitet. Ähm, denn grade sind unsere Türen zu unserer Mastermind-Gruppe Smash it noch offen. Und an diesem Dienstag, wo die Folge erscheint, hast du noch ein paar Tage Zeit, dich zu entscheiden mit uns zum 1. Mai loszulegen und dein Business umzukrempeln, auf Vorderfrau zu bringen und endlich die entspannte und erfolgreiche Selbstständige zu sein, die du gerne sein möchtest. Und immer wenn wir die Türen offen haben und wenn neue Menschen mit uns auf die Reise gehen, werden uns natürlich super viele Fragen gestellt. Entweder per E-Mail, über unsere Social-Kanäle, WhatsApp, in den Calls. Und ich möchte heute nochmal den Moment nehmen und eine kleine Q&A-Podcastfolge machen. Denn, das kennt ihr wahrscheinlich auch und das raten Gretel und ich auch immer unseren Kundinnen, wir denken ja immer, dass allen alles total klar ist, dass unsere Mails, unser Aussenauftritt, unsere Infoveranstaltungen, dass die alle Fragezeichen aus dem Kopf räumen und merken immer wieder, weit gefehlt. Deswegen wird es in dieser Podcastfolge kurz und knackig noch mal die meistgenannten Fragen zu unserer Mastermind-Gruppe Smash it gehen. Und wenn du jetzt grad denkst, ah, Mist, ähm, zum Mai, das wär eigentlich schon cool, oder ich zögere noch, dann bleib unbedingt dran. Und hör dir diese Folge einmal ganz an. Denn ich bin mir sicher, dass da Dinge bei sind, die du noch nicht weißt über Smash it. bzw. Dinge, die du dir vielleicht anders vorstellst. Das ist auch immer ein Punkt. Denn unser Gehirn macht ja, wenn ich höre, Mastermind-Gruppe, macht unser Gehirn die Schublade auf, wo ich mir eine Mastermind-Gruppe vorstelle, schon erfahren habe und so weiter. Und einige Dinge sind bei uns in unserer Begleitung, in unserer Kundinnenbegleitung, anders als es zum Beispiel in anderen Mastermind-Gruppen ist. Deswegen haben wir sie ja gegründet, weil wir die geilste Mastermind-Gruppe haben möchten. Deswegen lade ich dich ein, dran zu bleiben und durchzuhören. Wenn du jetzt zuhörst, ist Dienstag. Bis Freitag sind unsere Türen noch geöffnet, weil dann fliegen Gretel und ich mit unserem gesamten Team nach Mallorca und verbringen da eine Zeit im Team-Retreat. Das heißt, da werden wir dann nicht mehr so gut erreichbar sein, nicht mehr so viele Calls führen können und nicht mehr so schnell Fragen beantworten können und uns drauf vorbereiten, mit wem wir dann im Mai loslegen und natürlich unsere bestehenden Smashies gut supporten. Deswegen ist jetzt ein bisschen Zeitdruck sozusagen im Raum, aber wie du von uns vielleicht weißt, wir arbeiten generell nicht mit Druck, Druck, Druck und Du musst jetzt, sondern eben mit Sog. Wir wollen dich hinein sogen in unsere Welt. Und deswegen fange ich direkt mal an mit den Fragen, die wir so, so oft gestellt bekommen. Also die erste Frage oder es sind auch nicht immer Fragen, die uns gestellt werden, sondern oft auch Dinge, die uns einfach gespiegelt werden. Zum Ersten, die erste Frage ist, Mastermind, ist das nicht so eine Runde, wo immer alle noch mal ihre Meinung sagen und am Ende es zwar vielleicht ganz inspirierend ist, aber man sich auch die ganze Zeit gesagt hat, ja, stimmt, nee, ruh dich erst mal noch ein bisschen aus, ja, bei mir ist auch grad schwierig. Und letztendlich es zwar interessant ist und es einen auch persönlich vielleicht unterstützt, aber eben businessmäßig nicht voranbringt. Das ist die Haltung, die viele zu einer Mastermind-Gruppe haben. Und Gretel und ich kennen das auch, weil wir in solchen Mastermind-Gruppen selber schon waren, ähm, als Teilnehmerinnen, und deswegen unsere Mastermind-Gruppe Smash it gegründet haben. Unsere Mastermind-Gruppe ist eigentlich so much more than a Mastermind, weil sie gar nicht nur Mastermind-Elemente enthält, sondern Gruppencoachings, ganz viel Einzelsupport über unsere Community und über unser Team. Und ganz, ganz viel Feedback. Das heißt, unsere Mastermind funktioniert nicht so, dass wir einfach sagen, zusammen sind wir mehr als die Einzelteile von uns, und deswegen sagt jetzt noch mal jeder, seine Meinung zu jeden. Sondern wenn wir unsere Mastermind-Calls haben, der ist einmal im Monat, dann teilen wir unsere Gruppe auf in kleine Untergruppen. Wir sind dann immer so zwischen acht und 14 Menschen in einer Gruppe. Und dort bringt jede ihr Thema mit. Du hast also eine Garantie, dass du immer im Mastermindcall deine Frage stellen kannst. Und Gretel und ich beantworten sie dir in einem Mini-Coaching. Also du, Gretel und ich. Die anderen hören zu, aber für ihr Business und tauschen sich, wenn sie möchten, wenn sie noch Tipps, Impulse, Buchempfehlungen haben, über den Chat aus. Aber nicht jeder sagt nochmal seine Meinung dazu, weil das dauert uns viel zu lange und ist viel zu wenig zielführend. Wir wollen dich ja begleiten, die Unternehmerin zu werden, die du sein willst. Und deswegen haben wir ziemlich wenig Bla Bla in unseren Calls, sondern das geht immer sehr sehr knackig zu. Das heißt, du kommst in den Call, der geht zwei Stunden, du kommst in deine Gruppe, du bringst deine Frage mit. Das ist im besten Fall eine Frage von wie kann ich und dann hast du ein 10 bis 15 minütiges Mini-Coaching mit Gretel und mir zusammen in der Gruppe. So haben wir den maximalen Nutzen, denn du bekommst 100 prozentig eine Antwort auf deine Frage oder ein gemeinsames Sparing und Kneten einer Thematik und die anderen können alle für ihr Business mithören. Also das ist zu der Frage ist das so eine Blabla-Runde. Neben den Mastermind-Calls haben wir aber noch ganz viele andere Elemente und das werde ich dir gleich auch noch mal skizzieren. Denn, ich guck grad mal, welche Frage das ist, ähm, genau, dein zweites Thema, das schließt daran so ein bisschen an, ist, ist das, so eine Mastermind ist doch oft so ein bisschen, ja, ich sag mal, luschi-puschi. Man trifft sich einmal im Monat, und dann redet man mal darüber, wie schwer es grad bei einem ist oder warum das Kind gerade krank ist oder warum bei einem im Business gerade sowieso nichts gekauft wird, weil es ist Weihnachten, Ostern, Sommer, Winter, irgendwas. Und so ist es bei uns nicht. Du hast bei uns den Mastermind-Call, das ist sozusagen das Herzstück. Das ist einmal im Monat hast du diesen Call und dort kannst du deine Frage stellen. Das ist aber nur ein Element. Darüber hinaus hast du zweimal im Monat die Chance, bei Gretel in einen Verkaufsspezial-Call zu gehen, dort auch deine Frage mitzubringen und sie beantwortet zu bekommen. Und zweimal im Monat hast du die Möglichkeit zu mir in einen Mindset-Psychologie-Call zu kommen, über Glaubenssätze und Mindfucks, Limitierungen, Frust, Feierei, alles zu sprechen, was den Emotionshaushalt betrifft. Und dort kannst du auch jedes Mal eine Frage mitbringen und bekommst eine Antwort. Und wir sind in einem Art Minigespräch-Coaching. Das heißt, von den Calls her mit Gretel und mir hast du schon mal fünf Calls im Schnitt im Monat und kannst fünfmal, das heißt mehr als einmal in der Woche im Schnitt, eine Frage stellen und hast eine Antwortgarantie. Das sind die Live-Elemente. Darüber hinaus hast du unsere Textsprechstunde mit der lieben Jenny, wo du Texte mitbringen kannst und mit ihr als Texterin an deinen Texten arbeiten. Was auch nochmal großartig ist. Und ein Live-Element ist darüber hinaus, gibt es einmal im Monat mit Jenny die Contentplanung. Das heißt, du kannst den Content für deinen nächsten Monat planen. Das sind schon mal die Live-Elemente in Calls. Dann gibt es immer Mittwochs unseren Coworking-Raum, wo sich die Smashies treffen. Heute Morgen 5 Uhr haben sich die ersten getroffen. Hannah und Susanne waren im Early-Bird-Room. Das heißt, du hast da nochmal die Power der Community. Das ist der Life-Anteil. Dann gibt es unsere Bibliothek, das ist unser Elopage-Bereich mit diversen Dokumenten, Videos, Vorlagen, Anleitungen. Die Bibliothek ist 24-7 offen, das heißt, du kannst sie das gesamte halbe Jahr, was du mit uns reist, halt nutzen und dich immer wieder vertiefen, reinfuchsen und kriegst von uns sogar in deiner Roadmap, die wir dir am Anfang erstellen, eine Empfehlung, wann du welches Video anschauen sollst. Weil Smash it ist kein Beschäftigungsprogramm, keine Beschäftigungstherapie, sondern ein Programm, um dich von der Selbstständigen, die du bist, zu der erfolgreichen Unternehmerin zu entwickeln. Das heißt, für uns ist es ganz wichtig, dass du dir auch immer nur die Sachen anschaust, die gerade für dich wichtig sind. Und neben diesen beiden Bereichen, die Live-Elemente plus die Bibliothek, haben wir noch einen dritten Bereich und zwar unsere Community in Slack. Wir haben eine geschlossene Membership-Community in Slack für alle Smashies Und dort hast du den Support von uns allen, von der Gruppe. Wir sind aktuell so zwischen 30 und 40 Frauen in Smashit. Von unserem Team, das sind Gretel und ich, plus zwei Festangestellte, nämlich Jenny und Johanna, die die ganze Zeit darauf schauen, wie es dir geht, wie es euch geht, wer was braucht. Also wir sind wirklich sozusagen das Rundum-Sorglos-Paket. Und in Slack hast du die Garantie, innerhalb von 72 Stunden deine Frage zu stellen und eine Antwort zu bekommen. Entweder eine Wie-Kann-Ich-Frage oder ein Dokument einzureichen. Wer kann drauf schauen? Ich habe hier mein Angebot. Ich habe den Preis. Das heißt, du hast über ein halbes Jahr die Garantie, dass du innerhalb von wenigen Tagen Feedback auf einen Punkt bekommst, wo du gerade stehst. Das ist die Dreiteilung in Smash it. Das heißt, Mastermind ist vielleicht an der einen oder anderen Stelle ein bisschen ein irreführender Name, denn es ist so much more than a Mastermind. Es gibt die Calls, es gibt die Bibliothek und es gibt den Membership-Bereich in Slack und daraus ergibt sich eine komplette Rundum-sorglos-Begleitung für ein halbes Jahr mindestens. Das halt einmal zu den Elementen. Dann gibt es ganz häufig die Sorge, dass Menschen uns berichten, dass sie Angst haben, dass sie nicht gesehen werden. Und das hab ich vielleicht grade schon ganz gut skizziert. Bei uns wird jeder gesehen. Jeder hat sogar noch, um ganz sicher zu sein, in Slack einen Eins-zu-eins-Draht zu uns vom Team und mit dir. Also es gibt noch einen 1 zu 1 Slot, wo du eben auch reinschreiben kannst, wenn es etwas geben sollte, was in der Gruppe nicht gut aufgehoben ist. Das ist recht selten, weil die Gruppe sehr vertraut ist und ein Safe Space für alle ist. Trotzdem gibt es auch noch die Möglichkeit. Das heißt, du hast wirklich für dieses halbe Jahr die Rundumbetreuung und du bekommst immer Antworten von uns und wir kennen dich. Wir haben jetzt unsere neue Angestellte, das ist Johanna, und Johanna hat uns nach einer Woche das Feedback gegeben, boah, ihr seid aber wirklich dicht dran an euren Kundinnen. Und das sind wir. Und das ist auch unser Versprechen. Deswegen haben wir innerhalb von einem Jahr uns zwei Festangestellte ins Team geholt, die zum allergrößten Teil für unsere Kundinnen da sind. Das heißt, für unsere Smashies. Und da gibt's ganz viel Zeit und Ressource, dass wir euch wirklich sehen, euch zuhören, euch kennen. Und das ist uns wirklich heilig in dem Programm. Es sind ja auch keine 4.000 Leute in dem Programm, sondern wir sind immer noch eine überschaubare Gruppengröße und du hast eben ein ganzes Team im Hintergrund. Das darf man wirklich nicht vergessen. Wir sehen dich, wir kennen dich und in der ganzen Smash it Zeit ist es noch nicht passiert, dass jemand einfach nicht mehr gesehen wurde, geghostet ist. Wenn jemand aussteigen musste, dann war das vielleicht mal, weil es einen privaten, gesundheitlichen Grund oder sowas gibt. Aber ansonsten sind wir dran und du hast unser Versprechen und wenn du dich zum Beispiel in den Weekly Check-ins und Check-outs nicht meldest, dann fassen wir nach. Also wir sind wirklich sehr, sehr dicht an dir dran. Genau. Dann kommt ganz häufig das Thema auf, ich glaub, mit meinem Business klappt es nicht so gut irgendwie. Also ich glaube, das wird nix. Und vielleicht mal kurz als Beispiel, wen wir schon alles da drin hatten. Wir haben schon Menschen begleitet, die einen Seifenladen haben. Wir haben schon Menschen begleitet, die Friseurin sind. Wir haben aber vor allem Menschen begleitet, die Online-Businesses haben und Dienstleistungen anbieten, aber dort auch von der Webdesignerin, über die Person, die eine bestimmte spirituelle Praxis hat, von einer Grafikerin, über Menschen, die Selbstständigen beibringen, wie sie ihr Team aufbauen können. Von Coaches für Familienzufriedenheit über Menschen, Frauen, wir sind ja eine Frauengruppe, Frauen, die schwierige und erklärungswürdige Produkte oder Dienstleistungen grafisch visuell darstellen. Von Menschen, die Newsletter und Technik-Feen sind, bis zu Frauen, die Menschen mit ihrem Tier begleiten und dafür sorgen, dass sie mit ihrem Tier eine tiefere, innigere Beziehung haben und dass alles besser läuft und funktioniert und sie vielleicht ihren Hund auch mal alleine zu Hause lassen können. Also du siehst, wir haben wirklich so, so, so unterschiedliche Menschen bei uns im Programm. Wir haben eine Frau, die Ordnungsexpertin ist und eine Frau, die Expertin für Singles mit Kinderwunsch. Also die Bandbreite ist riesig. Und dann erklär mir noch mal, wenn du den Grund hast, dann schick ihn mir sehr, sehr gerne aus dieser Folge heraus. Unten in den Shownotes findest du zwei Links, den einen Link zum Passigkeitscheck in Smash it. Falls du jetzt noch eine letzte Frage hast, die du individuell mit uns klären willst, schnapp dir einen Passigkeitscheck, der ist kostenlos und du sprichst mit Gretel oder mir persönlich. Die zweite Möglichkeit ist, dass du in den Shownotes meinen Link zu WhatsApp findest. Also, wenn du jetzt sagst, ja, das klingt ja alles ganz schön und gut, aber bei mir klappt das nicht, dann schick mir gerne mal dein Business und deine Idee, warum es bei dir nicht funktionieren sollte. Also so viele verschiedene Frauen haben wir schon begleitet. Was wir dann natürlich auch oft hören ist, das ist so teuer, ich kann mir das Invest nicht leisten und wir wissen natürlich, dass Programme dieser Art einen bestimmten Wert haben und natürlich haben wir, wie du hörst, eine Firma. Und natürlich möchten wir auch kostendeckend und wirtschaftlich erfolgreich für uns tätig sein. Und gleichzeitig finde ich es immer ganz spannend als Psychologin zu schauen, was ist denn der Gegenwert? Was steht denn auf der anderen Seite? Das Invest in Smash it ist ein Invest, darüber müssen wir nicht reden. Und wenn du jetzt neugierig bist, was der Rahmen genau ist, buch dir bitte einen Passigkeitscheck, sodass wir darüber sprechen können, was unser Mai-Angebot für dich ist. Weil wir haben ein oder vielleicht sogar zwei ganz tolle Boni für diejenigen, die jetzt zum Mai mit uns starten. Und diese Tür ist noch diese Woche offen, dann geht sie zu, weil wir dann im Team-Retreat auf Mallorca sind. Also auf der einen Seite steht natürlich ein Invest, das verstehe ich und Gretel und ich sind die allerletzten, die sagen, ach du musst dir das Geld nur mal investieren und wenn du es nicht hast, dann bist du es dir einfach nicht wert. Nein, es ist ein Invest. Und auf der anderen Seite steht, überleg dir mal, was du investierst, du machst es nur indirekt und ohne Entscheidung, aber was du investierst, wenn du wieder mehrere Monate keinen Umsatz machst. Vergleich das mal mit einer Anstellung, die du haben könntest oder einer erfolgreichen Selbstständigkeit, noch besser. Das heißt, nimm nur mal vielleicht einen Umsatz von 0 Euro, 1000 Euro, 2000 Euro, 3000 Euro, 5000 Euro. Wir müssen gar nicht in diesen magischen 10.000 Euro Bereich gehen. Nimm dir das mal als Wert und guck mal ganz ehrlich hin, wie deine letzten Monate gelaufen sind. Und schau dann, rechne das mal für ein halbes Jahr durch und guck mal, was passiert, wenn du so weiterverdienst wie bisher versus wenn du so verdienen würdest, wie du es möchtest und wie das Potenzial von deinem Business ist. Und da kann sein, dass ein fettes Minus rauskommt, was multiple Male das Invest von Smash it ist. Das heißt, das fällt uns immer nicht so leicht, aber auch da investieren wir. Nur wir tun es indirekt, indem wir Geld nicht verdienen. Und wir verstehen das absolut. Es ist ein Sprung. Gretel und ich haben beide in unseren Businesses und gemeinsam schon sehr oft große Investitionen getätigt. Und wie gesagt, noch mal ganz klar, wir sind nicht von der Walla-Walla-Spiri-Fraktion, die sagt, du musst jetzt 95.000 Euro in die Hand nehmen oder 888.000, und dann wirst du deine Millionen manifestieren. Das sind wir nicht, ganz klar, da grenzen wir uns auch von ab. Aber es ist ein Invest, schau aber mal genau hin, was das Invest auf der anderen Seite ist, weil das geht uns doch irgendwie immer relativ schnell unter, ehrlich gesagt. Ein weiteres Thema, was wir auch oft hören, oder was ich vor allem oft höre, ist, wahrscheinlich, weil ich die Mindset- und Psychologietante bin, ich habe Angst vor einem Gespräch mit euch. Ich traue mich da nicht so richtig rein. Ich habe Angst, dass ihr mich zu was überredet. Ich habe da vielleicht auch negative Erfahrungen gemacht." Und da ganz kurz nur, du hast unser Versprechen, dass wir dich nicht überreden. Wir zeigen dir, was unser Programm ist. Wir geben dir noch mal den konkreten Rahmen, so wie jetzt. Wir sprechen Tacheles, wir sagen dir aber auch, wenn wir sehen, das ist nicht das Richtige für dich. Und wir arbeiten nicht mit Druck. Wir wollen mit Action-Takerinnen, mit Macherinnen zusammenarbeiten. Wir wollen natürlich auch niemanden im Programm haben, die eigentlich gar nicht passt. Deswegen, es ist ein Gespräch, wir zeigen dir alles. Natürlich finden wir unser Programm toll und natürlich würden wir uns freuen, wenn du mitmachst, aber wir werden dich nicht unter Druck setzen und du bist ganz frei, danach eine Entscheidung zu treffen. Also das ist uns echt heilig. Hashtag Loyalität, darüber haben wir hier im Podcast auch schon oft gesprochen. Eine zweite Angst, die mir genauso oft begegnet, ist die Angst davor, in das Programm zu starten und dann entweder richtig erfolgreich zu werden, das ist natürlich ein Weg, wir sagen niemandem, die erste Woche und du bist over the moon, richtig erfolgreich zu werden oder richtig großen Misserfolg zu haben. Und da möchte ich dir als Angstexpertin und als Frau, die sehr, sehr, sehr multiple Ängste in ihrem Leben schon durchlebt hat, sagen, das ist nur eine Angst. Lass uns doch mal in die Realität gehen, neugierig werden und hinschauen, was die Realität antwortet. Denn das ist meistens gar nicht so. Meistens ist es nur ein Hirngespinst und ich verstehe das. Auch diese Angst, die erstmal absurd klingt nach, was ist denn, wenn ich damit erfolgreich bin? Wer bin ich denn dann? Vielleicht bist du auch so dran gewöhnt, die zu sein, die du halt bist, und die struggelt und die kämpft und die hat es vielleicht finanziell am Monatsende immer ein bisschen eng, aber in der Rolle kennst du dich aus. Deswegen die Einladung, lass uns da mal einen Schritt weiter gehen und aus Angst Neugierde werden lassen. Denn Neugierde ist ein sehr ähnliches Gefühl wie Angst. Ich sage immer, Neugierde ist Angst plus Atem. Also, die Angst ist okay, es ist eine große Entscheidung sowas zu machen und ein Schritt weiter zu gehen ist aber nicht das Gegenteil. Du musst nicht warten bis der Mut auf einmal da ist, um vielleicht ein Gespräch mit uns zu buchen oder zu sagen, okay diese Folge, ich schleiche hier schon super lange euch herum, ich möchte dabei sein, wie kann ich das machen? Du kannst das machen, indem du jetzt auf den Link klickst in den Show Notes, wo mein WhatsApp-Kontakt steht, und einfach reinschreibst, ich will dabei sein. So simpel ist es. Manchmal sind Entscheidungen auch sehr simpel und vielleicht schleichst du schon länger uns herum und du darfst einfach auch ja sagen. Das ist die herzliche Einladung, auch mit Angst im Gepäck. Wir haben ganz ganz viele Frauen, denen echt die Knie und die Ohren geschlottert haben, als sie Ja gesagt haben und jetzt dastehen und sagen, es war die beste Entscheidung überhaupt. Und dann gibt es noch eine Frage, die immer wieder auftaucht, die letzte von diesem Podcast, ne die vorletzte, kann ich auch später anfangen? Das ist eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird. Wann kann ich denn später anfangen? Jetzt grade geht's nicht, weil Ostern, Weihnachten, Familienurlaub, was auch immer, kann ich später anfangen? Und unsere Antwort ist vermutlich ja, denn Smash it wird seine Türen auch wieder aufmachen. Wir sind nicht die, die sagen, ja, du musst dich jetzt entscheiden. Oder wir schließen dieses Programm für immer. Und dann nach zwei Wochen sagen, oh, das Programm ist wieder geöffnet. Das gibt's sehr viel am Markt. Leider hat dieser Markt sehr viel Vertrauen kaputtgemacht und sehr viele von uns negativ beeinflusst. Das tun wir nicht. Wir öffnen die Türen von Smash it regelmäßig. Und die Frage ist, was ist denn dann besser? Was ist in zwei Monaten, in vier Monaten, in sechs Monaten anders? Für den Fall, dass du einen Urlaub machen willst, haben wir in Smash it eine super Sache eingeführt. Und zwar kannst du dir in dem halben Jahr bis zu vier Wochen Urlaub nehmen und den einfach hinten dran hängen. Also dieses Argument gilt schon mal nicht und auch die anderen können wir meistens ziemlich schnell entkräftigen, denn dieses ich muss erst noch lalala, das ist ehrlich gesagt gar nicht so wahr. Denn da spielt eher so ein shiny object syndrome häufig rein. Ich möchte noch den Kurs beenden, ich möchte noch das, ich will noch meine Webseite überarbeiten. Brauchst du alles nicht. Du kannst mit uns jetzt anfangen und wir, Gretel und ich, mit unseren Expertisen aus komplett unterschiedlichen Bereichen mit mehreren sehr erfolgreichen Unternehmen geben dir all unser Wissen. Du kriegst von uns eine Roadmap mit dem rausdiffusierten Kern, was wirklich wichtig ist, um jetzt voranzukommen. Und in dieser Roadmap gehst du Schritt für Schritt durch und schaust, was muss ich jetzt eigentlich wirklich machen. Wir sind die Anti-Ablenkung und die Anti-Prokrastinations-Crew. Das heißt, wir geben dir Schritt für Schritt einen Leitfaden. Wenn du dich daran hältst, bist du in einem halben Jahr an einem ganz anderen Punkt. Und wenn du nicht losgehst, bist du in einem halben Jahr, und das ist leider unsere Erfahrung, das ist nicht, um dir Angst zu machen, das ist einfach unsere Erfahrung, wahrscheinlich nicht viel weiter, als du es jetzt bist. Weil dir ja deine eigenen weiteren… Dir steht das zur Verfügung, was du jetzt auch schon hast. Und es ist frei nach Einsteins Aussage, es ist die reinste Form des Wahnsinns, alles beim Alten zu lassen und zu erwarten, dass sich was verändert. Deswegen, ja, du kannst auch später anfangen und bitte nennen sie mir Gründe, die valide sind, weil in 99 oder 98 Prozent der Fälle ist es Angst und Angst ist kein valider Grund, etwas nicht zu tun. Der letzte Punkt ist, dass viele über das Coffee-Speed-Networking zu uns gekommen sind. Das ist eine sehr große Veranstaltung mit 160 Frauen mit Trubel, Heiterkeit, Musik, ganz viel bumm bumm bumm. Und so ist Smash it nicht. Smash it ist eine überschaubare Gruppe. Wir sind rund 35 Frauen aktuell. Für die Calls brechen wir es zum Teil in kleinere Gruppen runter. Wir sehen dich, wir sind ein Team von vier Personen aktuell. Und sollten wir mehr brauchen, scheuen Gretel und ich auch nicht, den mutigen Schritt zu sagen, dann wird unser Team noch mehr wachsen. Das heißt, du bist wirklich gesehen und wir haben auch die stillen, leisen Töne. Wir supporten dich auch, wenn du eher introvertiert bist, wenn du vielleicht eher schüchtern bist, wenn du von Zweifeln geplagt bist. Für all diese Themen gibt es in Smash it verschiedene Angebote und wir möchten dich super gerne auf diesem Weg begleiten. Also das ist noch mal ganz wichtig, es ist nicht der gleiche Wup Wup Wuf, das haben wir auch. Wir feiern auch in Smash it auch unsere Prosecco Moments, Erfolge, das ist ganz wichtig. Aber wir können auch die leisen Töne und wir können auch die wirklich Step-by-Step, wie Beppo der Straßenkehrer, ein Besenstrich nach dem anderen, die Töne beherrschen wir auch sehr gut auf der Business-Klaviatur. Genau, das soll diese kleine Q&A-Folge gewesen sein. Ich habe nochmal alles reingegeben, was uns häufig begegnet. Ich lade dich ein, gehe einmal in die Show Notes und klicke entweder auf den Passigkeits-Check, wenn du nochmal ein Einzelgespräch möchtest. Wie gesagt, die Zeit ist ein bisschen presant diese Woche und wir starten zum 1. Mai. Das heißt, guck mal, ob du dir noch einen der Plätze sichern möchtest oder wenn du jetzt gemerkt hast, boah, okay, da hat Laura vielleicht auch den einen oder anderen Finger in die Wunde gelegt. Ich will dabei sein, ich schleicht schon lange drumherum. Dann gerne einfach zu WhatsApp unten und mir ein Ich-will-eine-Smashie-sein schicken. Dann regeln wir alles andere auf dem schnellen und einfachen Weg. Letzter Punkt vielleicht noch. Das ist eine Frage, die mir jetzt gerade einfällt. Viele Menschen haben auch Angst vor unseriösen Zahlungsanbietern oder Druck oder was ist, wenn ich meine Rate nicht bezahlen kann. Komm auf uns zu, wir rechnen selber ab. Wir finden für alles Finanzielle auch eine Regelung. Den Elefanten auch nochmal kurz aus dem Raum zu stellen. Wir finden eine Lösung. Melde dich bei uns, wenn du dein Business von da, wo du jetzt gerade bist, zu einem anderen Punkt entwickeln möchtest. Dann melde dich und wir finden einen Weg. In dem Sinne, ich bin mega gespannt, wer mit uns die Crew für Mai sein wird. Wir haben schon einige super, super coole Frauen an Bord. Ähm, da verrate ich noch nichts. Aber wir sind schon eine richtig coole Truppe. Und wir lassen schon die Brücke zum Smash-it-Schiff runter. Und die ersten laufen schon rauf. Und wenn du noch dabei sein möchtest, dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt. Mach's ganz gut, am Donnerstag geht's hier weiter mit einer Interviewfolge, wenn ich mich richtig entsinne. Ja, müsste eine Interviewfolge sein. Bis dahin ganz viel Spaß. Wir sind jetzt hier bei Moin um Neun in den 400… 400tern Und danke nochmal an alle, die uns zur 400. Folge gratuliert haben. Es hat uns sehr, sehr, sehr gefreut. Macht's gut, bis bald, ciao.