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Episoden
260- Stammbaum. Wo fängt man an?27.12., 05:0027.12.2021, 05:0000:48:14
Den eigenen Stammbaum zurückverfolgen … Das ist eine Aufgabe, die viele von uns reizt, die wir aber oft seit Ewigkeiten vor uns herschieben. Das ist auch kein Wunder! So ein Familienstammbaum oder eine Ahnentafel zu erstellen ist immerhin keine kleine Aufgabe. Wo fängt man an? Wie sieht der Aufbau eines Stammbaums aus? Wo kann man all die nötigen Information herausfinden? Eine ganze Menge an Herausforderungen … Gleichzeitig kann ich mir aber auch den so weit verbreiteten Reiz des Vorhabens schnell erklären. Ein Stammbaum der eigenen Familie ist immerhin der direkteste Weg, sich mit Geschichte zu beschäftigen – sich selbst in der Geschichte zu sehen. Deswegen ist es höchste Zeit, dass wir den Ängsten entgegentreten! Denn einen Stammbaum zu erstellen muss nicht hochkomplexe Ahnenforschung sein. Man kann auch erstmal ganz einfach beginnen. Wir haben dabei das große Glück, im Déjà-vu Club einen hartgesottenen Stammbaumprofi in Form von Chrische mit dabei zu haben. Er arbeitet seit über zehn Jahren an seinem eigenen Stammbaum und betreibt nebenbei auch Familienforschung über die jüdischen Familien in seiner Herkunftsregion in Schwaben. In dieser Folge des Podcasts erklärt er mir und anderen Interessierten aus dem Club, wie man dabei am besten anfängt und nimmt uns auch gleich die Angst: Niemand muss direkt ins nächste Kirchenarchiv, nur um einen eigenen Stammbaum zurückzuverfolgen. Das geht auch deutlich einfacher. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Bulgarien. Eine Geschichte der Besonderheiten13.12., 05:0013.12.2021, 05:0000:33:39
Bulgarien wartet in seiner Geschichte immer wieder mit einigen Besonderheiten auf. Das beginnt eigentlich schon ganz am Beginn, denn immerhin war der erste bulgarische Staat die eigenartige Gründung einer turksprachigen Oberschicht mit slawisch-sprachiger Bevölkerungsmehrheit. Aber darum soll es heute nicht gehen. Denn auch in der jüngeren Geschichte macht Bulgarien mit dem ein oder anderen Sonderweg auf sich aufmerksam, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. So etwa im Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg. Werfen wir heute also einen Blick in Richtung Sofia, in dieses in Deutschland doch so unbekannte EU-Land und schauen uns an, was sich dort in den letzten 100 Jahren abgespielt hat. Wir steigen ein im Bulgarien des ausgehenden 19. Jahrhunderts, allerdings nur um die Szenerie etwas zu setzen. Wir wollen erstmal verstehen, warum und in welchen Grenzen Bulgarien seine Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich erlangte und was danach in groben Zügen geschah. Der Fokus dieser Episode soll aber auf der Zeit nach 1940 liegen. Denn hier benahm sich die politische Führung Bulgariens erst so richtig eigenartig. Das Land war verbündet mit Nazi-Deutschland, allerdings nicht sonderlich begeistert über diese Verbindung. Danach wurde es Mitglied im sowjet-dominierten "Ostblock" und scheinbar ziemlich begeistert darüber. Vom schlechtesten Schüler Hitlers zum besten Schüler Stalins, wenn wir es ganz plakativ ausdrücken wollen. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Feindlicher Takeover!10.12., 05:0010.12.2021, 05:0000:41:01
Der Déjà-vu Podcast wurde gekapert! In dieser Folge sprechen Mirco und Paul nicht mit Ralf sondern (hin und wieder zumindest) über ihn. Worum geht es? Na um die großen Fragen natürlich! Wie kamen die beiden zum Medium Podcast und zum Thema Geschichte? Was haben sie über ihren Geschichtsunterricht in der Schule zu sagen? Warum sind sie Mitglieder im Déjà-vu Club? Und quasi nebenbei geht es dann auch noch um alles von Draculaschlössern bis hin zu Raumschiffen. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Warum uns Geschichte interessiert06.12., 05:0006.12.2021, 05:0000:44:01
In dieser Sonderfolge des Déjà-vu Geschichte Podcast diskutieren wir darüber, warum genau uns Geschichte eigentlich interessiert. Ich habe dazu Mitglieder aus dem Déjà-vu Club eingeladen und wir sind auf eine ganze Reihe von doch recht grundlegenden Fragen zu sprechen gekommen. Wie haben wir etwa Geschichte in der Schule erlebt? Welche anderen Formate finden viele von uns interessant? Was ist der Reiz von historischen Romanen oder historischen bzw. alten Filmen? Und wie viel Geschichte schwingt eigentlich in den Traditionen unseres Alltags mit – insbesondere im traditionsverliebten Süden des deutschen Sprachraums? Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Die Amish, ihre Geschichte und Religion29.11., 05:0029.11.2021, 05:0001:38:14
Wenn man an die Amish denkt, schießen wohl jedem und jeder von uns gleich Bilder in den Kopf. Das ist doch eine komische Sekte, die in den USA nach strengen Regeln abgekoppelt vom Rest der Bevölkerung lebt, als wäre es das 18. Jahrhundert. Das ist in etwa die vorherrschende Idee über Amische. Dass dieses Bild bestenfalls ein grob unvollständiges ist, dürfte dich an der Stelle wahrscheinlich nicht überraschen. Denn die Amish blicken selbstverständlich auf eine bewegte Geschichte zurück genauso wie auf einige spannende Entwicklungen in den Vorstellungen ihrer Religion. Um dieser Geschichte und der Kultur der Amish im allgemeinen gerecht zu werden, müssen wir also nicht ins Amerika des 21. Jahrhunderts schauen. Wir sollten uns da eher Deutschland und der Schweiz im 16. Jahrhundert genauer vornehmen. Um das zu tun, habe ich mir in dieser Folge wieder einen ganz besonderen Gast in den Podcast geholt: Fabian von Secta! Gemeinsam schauen wir uns in dieser Episode also an, wo die Wurzeln der Amish wirklich liegen und was sie als Gruppe ausmacht. Wir reden über die Täuferbewegung des 16. Jahrhunderts und über die Mennoniten und Hutterer. Wir reden auch über die deutsche Sprache, die die Amish aus Mitteleuropa mit bis nach Pennsylvania oder Ohio genommen haben und nicht zuletzt sprechen wir über die Religion dieser Menschen. Es kann also spannend werden – hör rein! Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu Secta Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Peter Santenellos YouTube-Serie Willms, Gerald: Die wunderbare Welt der Sekten. Von Paulus bis Scientology. Abschnitt: “Die Ordnung der Reinen: Amish People”(S. 63-66). Göttingen 2012. Ester, Peter: Die Amish People. Überlebenskünstler in der modernen Gesellschaft. Düsseldorf 2005. Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Salzburg. Ein Stadtspaziergang15.11., 05:0015.11.2021, 05:0001:12:28
Die Stadt Salzburg trieft nur so vor Geschichte. Selbst wenn man die wunderschöne Altstadt Salzburgs selbst noch nie gesehen hat, kommen bei den meisten sofort Assoziationen zu einer großen Vergangenheit auf: Man denkt an Mozart, man denkt an die Salzburger Festspiele, eventuell an Sound of Music und vielleicht an die ein oder andere Sehenswürdigkeit der UNESCO-geschützten Innenstadt. Aber damit kratzen wir eigentlich nur an der Oberfläche von dem, was Salzburg historisch ausmacht. Deshalb begeben wir uns in dieser Folge des Podcasts gemeinsam auf einen Spaziergang durch das Zentrum Salzburgs und schauen uns die lange und wechselvolle Geschichte hinter den Mauern der Stadt an. Und wenn dabei noch für den Blick auf die ein oder andere Sehenswürdigkeit Zeit bleibt, wollen wir uns auch nicht beklagen. Ein Spaziergang durch die Vergangenheit Salzburgs führt uns zuerst auch tief in die bayerische Geschichte. Denn Salzburg war zuerst eine bayerische Gründung des ausgehenden 7. Jahrhunderts. Den großen Salzburger Sehenswürdigkeiten folgend bewegen wir uns von dort dann in Richtung Gegenwart weiter: Wir besuchen die Festung Hohensalzburg, den Dom, die Innenstadt und lernen so die letzten 1200 Jahre der lokalen Geschichte kennen. An schönen Aktivitäten mangelt es dafür auch wirklich nicht und an einem Tag kann man Salzburg eigentlich kaum Genüge tun, schon gar nicht in einer Stunde. Aber dieser gemeinsame Spaziergang soll zumindest mal ein Anfang sein und wer weiß: Vielleicht treibt es dich ja im nächsten Urlaub hierhin? Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Die Fotos Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Die Lebensreformbewegung. Visionär oder völkisch?31.10., 18:0031.10.2021, 18:0001:13:25
Die Lebensreform war eine breite Bewegung, die das ausgehende 19. Jahrhundert in Deutschland und der Schweiz wohl deutlich stärker prägte, als es den Menschen damal bewusst war. Noch heute sind Erben der Lebensreformbewegung in unser aller Alltag präsent: Wenn du jemals in einem Reformladen eingekauft hast, hast du dieses Erbe schon gesehen. Oder wen du dich jemals mit Naturheilkunde, FKK oder Reformpädagogik auseinandergesetzt hast. Aber war war die Lebensreform überhaupt? Im Kern stellte die Bewegung die hektische Zeit um die Wende zum 20. Jahrhundert in Frage – die rasende Industrialisierung und Urbanisierung – und stellte dieser eine Alternative entgegen: Die Rückkehr zur Natur. Das klingt auch heute noch gut. Aber leider ist die Geschichte der Lebensreform nicht ganz so einfach. Denn neben allen progressiven Ideen waren viele ihrer Gruppierungen auch Horte des völkischen Gedankenguts und nahmen zahlreiche Ideen des Nationalsozialismus vorweg. Das möchte ich mir in dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast näher anschauen, aber nicht alleine. Ich darf nämlich endlich wieder Alexa und Alexander von Hoaxilla hier willkommen heißen! Gemeinsam schauen wir uns die komplexe Geschichte der Lebensreformbewegung an – von ihren romantischen Seiten wie der proto-Hippiesiedlung Monte Verità – bis hin zu ihrer Nähe zum Nationalsozialismus. Wir merken aber vor allem eines schnell: Die Themen der Lebensreform spielen auch heute noch eine Rolle, auch abseits von Reformhäusern. Die Mischung aus Esoterik und rechtem Gedankengut, die in Teilen der Lebensreformbewegung vorherrschte, finden wir heute unter Coronagegner:innen oder Reichsbürger:innen wieder. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu Hoaxilla Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Die Privatkolonie Kongo18.10., 05:0018.10.2021, 05:0000:30:31
Der europäische Kolonialismus war nun ja nirgends auf der Welt sonderlich glorreich. Für die grenzenlose wirtschaftliche Ausbeutung ihrer Kolonien waren die europäischen Mächte überall bereit, massive Gewalt walten zu lassen. Daran änderte auch der halbherzige Anstrich als "Zivilisationsbringer" nichts. Und doch stechen die Verbrechen in einer bestimmten Kolonie ganz besonders hervor: im Kongo. Denn der Kongo war im 19. Jahrhundert anders als andere europäische Besitzungen in Afrika. Er war nicht durch einen europäischen Staat kolonisiert worden, sondern durch eine Privatperson! Sein Besitzer war ein gewisser Leopold, seines Zeichens König von Belgien. Und der tobte sich in seinem afrikanischen "Eigentum" mächtig aus … Leopold II. von Belgien war ein gewieftes Kerlchen. Er wusste, dass er mit Gewalt wohl kaum an eine afrikanische Kolonie für sein Belgien kommen würde. Also gründete er in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts stattdessen eine NGO: Die Internationale Afrika-Gesellschaft, die sich die Verbesserung der Lebensbedingungen in Afrika auf die Fahnen schrieb. Und unglaublicherweise: Leopold schaffte es tatsächlich, diese Gesellschaft und damit sich selbst zum Herrscher über das Kongogebiet erklären zu lassen – von den anderen Kolonialmächten Europas! Aus der angeblich wohltätigen NGO-Arbeit wurde schnell eine Schreckensherrschaft, die ihresgleichen suchte. Als "Kongogräuel" ging sie in die Geschichte ein. Wohltäter Leopold beutete den Kongo schlicht so lange für den neuen In-Rohstoff Gummi aus, bis die Bevölkerung am Boden lag und Millionen den Tod fanden. Um diese dunkle Vergangenheit der heutigen Demokratischen Republik Kongo soll es in dieser Folge gehen. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Die Hohenzollern und ihre halbgare Enteignung04.10., 05:0004.10.2021, 05:0001:13:16
Das Haus Hohenzollern ist auch im 21. Jahrhundert immer wieder in den Medien. Und zum Schock aller Beteiligten nicht mit positiven Nachrichten! Die alte Kaiserdynastie schickt sich nämlich seit Jahrzehnten an, Teile ihres Vermögens vom deutschen Staat zurückzufordern. Und mit "ihr" Vermögen meine ich natürlich das Vermögen ihrer ehemaligen Untertanen – gearbeitet hat die Familie bekanntlich ja nie. In diesem Streit um eine etwaige Entschädigung der Hohenzollern oder gar eine Rückgabe ihrer Burgen und Schlösser geht es aber um mehr als die verrosteten Allmachtfantasien einer eigenartigen Familie. Es geht dabei auch um deutsche Geschichte und die merkwürdige Art, wie mit dem deutschen Adel in der Vergangenheit umgegangen wurde. Vor allem geht es aber um die halbgare Enteignung der Hohenzollern seit der Flucht von Kaiser Wilhelm nach dem Ersten Weltkrieg und warum die uns noch immer Probleme macht. Um all das gebührend zu diskutieren, habe ich heute nach langer Zeit wieder Andreas Moser zu Gast – seines Zeichens Jurist, Vagabund und Adelsversteher. Gemeinsam dröseln wir das schwierige Erbe der Hohenzollern auf und sprechen über die abstrusen Forderungen, wie sie heute wieder aus der Familie um Georg Friedrich Prinz von Preußen kommen. Wir sprechen dabei aber auch über die rechtlich nicht ganz unbedeutende Frage, ob die Hohenzollern in der Zwischenkriegszeit dem Nationalsozialismus und der NSDAP "erheblich Vorschub geleistet" haben. Weil wir aber gerade auch so schön zusammensaßen, haben wir bei der Gelegenheit auch gleich das Fass "Hohenzollern vs. Habsburger" aufgemacht und da mal ein paar Unterschiede ausgearbeitet. Kurz: Es wird wild, absurd und rechtlich schwierig. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Der Artikel bei Andreas Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Das Hohenzollern-Klage-Wiki des VHD Unterkärntner Nachrichten: Habsburg fordert jährliche »Machtübergabe« Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Ein Blick in die Zukunft aus 202030.09., 05:0030.09.2021, 05:0000:16:46
Geschichte ist nicht nur die ferne Vergangenheit. Wir alle durchleben heute doch auch die Geschichte von morgen. Und genau deshalb gibt es heute zum International Podcast Day 2021 eine Sonderfolge. Ich habe mich nämlich vor einem Jahr hingesetzt und eine Folge über die (damalige) Gegenwart und damit die heutige Geschichte aufgenommen. Aber nicht nur das: Ich habe mich auch dazu hinreißen lassen, das zu tun, was jeder Historiker und jede Historikerin stets vermeidet. Ich habe eine Prognose abgegeben, was zwischen Herbst 2020 und Herbst 2021 so geschehen sein könnte. Ein Blick in die Welt vor einem Jahr. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Wiederholt sich in Afghanistan die Geschichte?20.09., 05:0020.09.2021, 05:0000:42:02
In Afghanistan spielt sich vor unser aller Augen wieder mal Geschichte ab. Nach 20 Jahren Krieg und Präsenz von US- und Nato-Truppen haben die Taliban erneut Kabul und so gut wie alle anderen Teile des Landes unter ihrer Kontrolle. Das wirft ein Problem auf. Auf den ersten Blick wirkt es doch, als hätte sich im Vergleich zu 2001 rein gar nichts geändert! In Afghanistan scheint sich die Geschichte gerade zu wiederholen. Aber kann man das wirklich so sagen? Oder ist das doch eine zu einfache Erklärung der Geschichte? Genau das möchte ich mir in dieser Folge näher anschauen. Tatsächlich erhärten sich die Hinweise auf ein "Wiederholen der Geschichte" in Afghanistan sogar noch, wenn man etwas tiefer zu graben beginnt. Die USA waren schließlich nicht die erste Großmacht, die in Afghanistan einmarschiert ist. Das haben vor ihnen auch schon Großbritannien im 19. Jahrhundert und die Sowjetunion 1979 versucht (mit ganz ähnlichen Ergebnissen). Und auch der aktuelle Konflikt innerhalb Afghanistans ist kein neuer. Konservative Islamisten sind hier seit Jahrzehnten aktiv, früher in Form der Mudschaheddin, heute vor allem als Taliban. Auf der anderen Seite gab es schon seit Jahrzehnten auch reformorientierte Kräfte in Afghanistan, früher die Kommunisten, heute die Angehörigen der US-gestützten Regierungen seit 2001. Aber bevor wir urteilen: Schauen wir uns in dieser Episode doch die Geschichte dieses Landes etwas genauer an. Nehmen wir uns die Rolle der Religion, Sprache, ethnischer Zusammensetzung und Stämme vor und fragen uns am Ende erneut: Ist heute wirklich alles gleich wie 1979 oder 1996 oder 2001? Ich glaube nämlich nicht.< Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Iran und der Beginn des Erdölzeitalters06.09., 05:0006.09.2021, 05:0000:30:46
Iran und das Erdöl. In der jüngeren Geschichte sind die beiden fast untrennbar miteinander verknüpft. Iran war schließlich das erste Land im Nahen Osten, in dem Ölfelder im großen Stil erschlossen wurden! Allerdings – wie auch in anderen Ländern der Region – waren es nicht iranische Unternehmen, die diese Ölvorkommen erschlossen, sondern es waren Akteure aus dem Westen. In diesem Fall war es die Anglo-Persian Oil Company aus Großbritannien. Ihre Geschichte zeichnet zugleich den Auftakt des großen Erdölzeitalters nach, in dem wir uns noch heute befinden. Zeit sie zu erzählen! Die Geschichte beginnt mit dem britischen Unternehmer William Knox d’Arcy, der im Jahr 1900 den Versuch unternimmt, in Iran nach Erdöl zu suchen. Die Erzählung bringt uns aber in ihrem Verlauf auch zurück bis ins 19. Jahrhundert, in die Zeit direkt vor dem Ersten Weltkrieg und in die 50er-Jahre, als Iran seine Erdölindustrie und die Erschließung neuer Ölreserven schlicht verstaatlichte und beinahe alles veränderte. Dazwischen finden wir Jahrzehnte der einseitigen Deals, Intrigen, Korruption und die Entstehung einer komplett neuen Wirtschaftsordnung. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Fünf Geschichten aus zehn Jahrhunderten23.08., 05:0023.08.2021, 05:0000:57:39
Diese Episode Déjà-vu Geschichte ist eigentlich gar keine Episode. Es sind gleich fünf. Als kleiner Bonus während meiner Sommerpause teile ich nämlich fünf Folgen aus einer ehemaligen Miniserie mit dir, die hier im Podcast so noch nicht erschienen sind. Wir begeben uns heute auf eine Reise durch fast eintausend Jahre (zumeist) europäischer Geschichte vom 11. bis ins 20 Jahrhundert und verfolgen dabei die Entwicklung des Kontinents und der Welt während einiger besonders prägender Phasen mit. Wir starten rein mit einer Geschichte über das Ende der Ritter und den Aufstieg von Bogenschützen und schließlich der Infanterie im Hundertjährigen Krieg. Chronologisch ist das zwar nicht die erste Geschichte der Reihe, sie bietet aber einen guten Startpunkt. Von da – am Ende des Mittelalters – können wir uns nämlich weiter in die Moderne vortasten. In der zweiten Geschichte bewegen wir unseren Blick aber erstmal weg vom militärischen, hin zu einem geistlichen Aspekt der spätmittelalterlichen Entwicklung Europas. Wie nehmen uns das Abendländische Schisma und seine Folgen vor. Danach wird es dann aber ernst. Wir bewegen wir uns zwar zeitlich zurück ins 11. Jahrhundert, gleichzeitig aber mit Riesenschritten in Richtung Moderne vor, wenn wir über die Littera Florentina und die Wiederentdeckung des Römischen Rechts sprechen. Mit Blick auf das 19. und 20. Jahrhundert runden wir unsere Reise dann (wie für die Zeit wohl leider passend) weniger positiv ab und sprechen am Schluss über Blackfacing und ungarischen Nationalismus. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Das Duell. Eine Kulturgeschichte09.08., 05:0009.08.2021, 05:0000:54:57
Beim Wort Duell haben wir alle schnell ein Bild vor Augen. Beziehungsweise ist es wahrscheinlicher eines von zwei Bildern. Entweder stehen sich darin zwei Männer (und ja, es sind immer Männer) mit gezogenen Degen und beeindruckenden Schnurrbärten gegenüber – oder es sind zwar die gleichen Typen, nur mit gezogenen Pistolen. Aber was war und ist ein Duell eigentlich genau? Wie entstand es in der Geschichte und wie unterscheidet es sich von einer handelsüblichen Messerstecherei vor der Kneipe ums Eck? Gibt es bei einem echten Duell gar Regeln und welche berühmten Duelle der Geschichte lassen sich denn finden? Zu guter Letzt noch: Spielt irgendwas davon auch heute noch eine Rolle? Eine ganze Menge Fragen, denen wir uns heute in dieser Episode nähern wollen. Um mehr über die Geschichte des Duells zu erfahren, habe ich in dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcasts also zwei Gäste bei mir, die deutlich mehr Ahnung mitbringen, als ich das jemals könnte. Ich spreche mit Alexander und Michael vom Podcast "Schwertgeflüster". Und die beiden kennen sich wirklich aus mit Duellen und Schwertkampf – sogar in der Praxis! Immerhin betreiben sie aktiv "HEMA" - Historical European Martial Arts, oder Historischen Schwertkampf auf Deutsch. Ich lehne mich also (mehr oder weniger – man weiß ja nie) entspannt zurück und lasse mir alles über das Duell und seine Geschichte in Europa vom ausgehenden Mittelalter bis heute erklären. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu Schwertgeflüster Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Ulm. Ein Stadtspaziergang26.07., 05:0026.07.2021, 05:0000:44:25
Ulm ist eine Stadt, die in Süddeutschland manchmal etwas weniger Beachtung findet als ihre Nachbarn. Man kennt Ulm zwar für sein Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt, andere Sehenswürdigkeiten der Stadt bekommen dagegen oft wenig Aufmerksamkeit. Das ist aber schade und ich möchte das in dieser Folge des Podcast ändern. Denn Ulm hat sowohl eine spannende Geschichte zu erzählen als auch eine ganze Menge an interessanten Orten in der Innenstadt zu bieten. Grund genug also, mit dir gemeinsam heute durch diese Stadt und ihre Geschichte zu spazieren. An einem Tag kann man in Ulm schon eine ganze Menge machen und ein gutes Gefühl für die Stadt an der Donau entwickeln. Auf unserem Spaziergang bewegen wir uns heute also einmal quer durch die Innenstadt. Wir beginnen am Weinhof mit dem Schwörhaus, spazieren über das Rathaus zum Ulmer Münster, danach an die Stadtmauer und die Grabenhäusle "Auf dem Kreuz" und beenden unseren Trip schließlich im Fischerviertel. Dabei spreche ich viele der historischen Themen an, die Ulm so einzigartig machen: Den Schwörmontag (und das für den Tourismus wichtige, wenn auch etwas weniger historische "Nabada"), die Ulmer Schachteln, Ulms Rolle als Kaiserpfalz sowie den Weg zur reichen mittelalterlichen Handelsstadt. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Die Fotos Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Das Matriarchat. Eine kurze Geschichte12.07., 05:0012.07.2021, 05:0000:32:11
Die Welt von heute ist geprägt durch das Patriarchat. Männer dominieren so gut wie alle menschlichen Gesellschaften und der Wandel zu mehr geschlechtlicher Gleichberechtigung findet auch in Deutschland und Europa immer noch zu langsam statt. Dabei stellt sich aber doch die Frage: Wie war das denn in der Geschichte? Gibt es auch historische Beispiele für den Gegenentwurf des Patriarchats, für ein Matriarchat? Und falls ja: Wann und wo gab es ein solches Matriarchat denn? Und überhaupt: Was bedeutet Matriarchat? Das sind eine ganze Menge komplexer Fragen, die uns weit in die Geschichte zurückführen, zumindest bis zur Sesshaftwerdung des Menschen. Tauchen wir also ein! Gleich zu Beginn der Episode kommt der erste große Downer für alle Anhänger/innen des Feminismus wie mir selbst: Ein echtes Beispiel für ein Matriarchat findet sich in der Geschichte nämlich nicht. Denn nein: Die angeblichen Amazonen genügen nicht! Das soll aber nicht heißen, dass Geschlechterrollen immer schon gleich wie heute gewesen sind – ganz im Gegenteil. Schauen wir uns also gemeinsam an, wie die Aufgabenverteilung in Jäger/innen- und Sammler/innengesellschaften mal ausgesehen hat (die Gendersternchen dürften dir hier schon einen Hinweis geben) und was sich mit der Sesshaftwerdung in der neolithischen Revolution vor etwa 12.000 Jahren geändert hat. Kurz: Wie kamen wir dorthin, wo wir heute sind, und warum gab es wohl nie ein echtes Matriarchat? Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Die Edelweißpiraten. Jugendlicher Widerstand gegen den Nationalsozialismus28.06., 05:0028.06.2021, 05:0000:47:55
Die Edelweißpiraten waren eine jugendliche Widerstandsbewegung gegen den Nationalsozialismus. Ok … Das mag zwar etwas stark vereinfacht sein. Aber doch könnte man annehmen, man würde öfter von ihnen hören. Doch im Vergleich zu anderen Oppositionsgruppen wie der Weißen Rose um Sophie und Hans Scholl sind die Aktionen der Edelweißpiraten im Rheinland und Ruhrgebiet heute weitgehend unbekannt. Das will ich mit dieser Episode ein klein wenig ändern und was für ein Zufall: Ausgerechnet meine Cousine hat gerade ihre Dissertation zum Thema Edelweißpiraten abgeschlossen! Sachen gibt’s … Gemeinsam wollen wir also etwas Licht hinter den Widerstand und die Ziele der Edelweißpiraten bringen. Beziehungsweise fragen wir uns eigentlich erst mal: Wer waren diese Jugendlichen überhaupt und kann man sie denn als Teil des Widerstands gegen das „Dritte Reich“ bezeichnen? Wir haben uns also gelinde gesagt einiges vorgenommen für diese Folge. Angefangen bei einer Definition und der Frage, wie es etwa zur Namensgebung „Edelweißpiraten“ kam, wenden wir uns langsam den Aktionen der Gruppe in Nazi-Deutschland zu. Wir fragen uns aber auch: Was waren die Motive der Mitglieder? Gab es überhaupt einheitliche Motive oder haben wir es hier nur versprengten Grüppchen zu tun, die miteinander gar nicht so viel gemeinsam hatten? Mit welcher Form der Verfolgung hatten die Edelweißpiraten zu kämpfen und wie erlebten sie das Ende des Krieges und der Nazi-Herrschaft – wenn sie das denn taten? All das in dieser Episode. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Carmens LinkedIn Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Martin Rüther: Senkrecht stehen bleiben (Affiliate Link) Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Die Meiji-Restauration und der Aufstieg Japans14.06., 05:0014.06.2021, 05:0000:25:29
Die Meiji-Restauration des Jahres 1868 veränderte nicht nur das Land Japan für immer. Sie ist nichts weniger als eine der bemerkenswertesten weltpolitischen Ereignisse der letzten zweihundert Jahre. Umso auffälliger ist es, dass die radikalen Veränderungen der Meiji-Ära in Europa noch heute relativ unbekannt sind. Diese Periode der japanischen Geschichte brachte doch immerhin in kürzester Zeit Veränderungen mit sich, die anderswo Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte in Anspruch nahmen. Am Ende dieses Prozesses war der Staat Japan mit dem vor der Meiji-Restauration schlicht nicht mehr vergleichbar. Das kann man auch nicht über alle Ereignisse der Geschichte sagen … In dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast wollen wir uns die Ereignisse der Meiji-Restauration also etwas näher anschauen. Wie sah die historische Entwicklung Japans in den Jahrhunderten vor diesen Ereignissen aus? Was war die traditionelle Rolle des Kaisers oder Tennō in dieser Gesellschaft? Wie entwickelte sich das Shogunat und warum war Japan über mehr als zwei Jahrhunderte fast vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten? Erst nachdem wir uns diesen Fragen gewidmet haben, können wir wirklich verstehen, wie radikal die Reformen der Meiji-Restauration und der ihr folgenden Verfassung tatsächlich waren. Ihre Folgen waren noch lange Zeit spürbar und sind es heute noch. Ohne Meiji-Ära wäre Japan vielleicht unter europäische Kontrolle geraten. Mit ihr stieg es selbst zur Kolonialmacht auf und nicht zuletzt sind die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs, in denen Japan sich nicht gerade Ruhm bekleckerte, ohne Blick auf diese Vorgeschichte nicht verständlich. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Kamigraphie: Meiji Restauration Julia Obinger: Der Aufbruch in Japans Moderne: die Meiji-Restauration Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Wie Ungarn sich erfand. Gründungsmythen des Nationalismus07.06., 05:0007.06.2021, 05:0000:22:25
Nationalismus hat einen schlechten Ruf heutzutage. Er wird mit allem Negativen verbunden: Krieg, Fremdenhass, Intolleranz. Wir vergessen dabei aber gerne eine Kleinigkeit: Der Nationalismus ist schon längst zur Grundlage unserer Staatenwelt geworden und auch unser heutiges und letztes Beispiel Ungarn ist sein Produkt. Das Aufkommen des Nationalismus im 18. und 19. Jahrhundert ist dabei stark von einer ganz bestimmten Form der Geschichtserzählung geprägt: Den Gründungsmythen. Sie sind die Geschichten, auf deren Grundlage Menschen begannen, "ihre" Nation zu verstehen. In der Miniserie "Gründungsmythen des Nationalismus" wollen wir uns einige dieser Geschichten in verschiedenen europäischen Ländern ansehen. Mit dieser Episode sind wir auch schon am Schluss der Miniserie angekommen. Dafür wenden wir unseren Blick zuerst in ein Land, das die in diesem Buch immer wieder beschriebene Mythenbildung verkörpert wie kein anderes: Ungarn. Nirgendwo bauen die nationalen Gründungsmythen so sauber und geordnet aufeinander auf wie in Ungarn – man darf also gespannt sein! Wie kamen die Ungarn denn in die pannonische Tiefebene beziehungsweise was behaupten die Mythen diesbezüglich? Warum ist diese Tiefebene im ungarischen Nationsverständnis so heilig und was hat der Friedensvertrag von Trianon mit all dem zu tun? Anschließend gibt es in dieser Folge auch den Schluss des Hörbuchs "Gründungsmythen des Nationalismus" zu hören, in dem ich die großen Gemeinsamkeiten aller bisherigen Beispiele nochmal zusammenfasse. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Die Bantu-Expansion31.05., 05:0031.05.2021, 05:0000:22:56
Die Bantu-Expansion ist die wahrscheinlich größte Migrationsbewegung der Geschichte, von der du noch nie gehört hast. Im Zuge dieser gigantischen Migration machte sich ein Volk (oder eher ein Volksstamm) der sogenannten Bantu vom Gebiet zwischen den heutigen Ländern Nigeria und Kamerun auf den Weg in Richtung Süden. Im Laufe mehrerer tausend Jahre durchzogen ihre Nachkommen dann die gesamte südliche Hälfte Afrikas. Um das Jahr 3000 vor Christus begann die erste Migrationsbewegung dieser Bantu wohl. Erst einige Jahrhunderte nach Christus erreichten dann die ersten Bantu-Sprecher das heutige Südafrika. Während dieser enormen Zeitspanne hinterließen die Bantu in ganz Afrika ihre Spuren. Heute sprechen als Resultat der Bewegungen jener Zeit vom Kongo im Nordwesten, über Kenia im Nordosten bis nach Südafrika im Süden Menschen eine Sprache, die zur Familie der Bantusprachen gerechnet wird. Eine der größten Migrationsbewegungen der Geschichte eben. In dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast schauen wir uns diese Bantu-Expansion also mal etwas näher an. Wo siedelten die frühen Bantu denn genau? Wann zogen sie von dort los und wohin? Und überhaupt: Warum taten sie das alles denn? Wie war es letzten Endes möglich, dass sich die Bantusprachen überall in diesem riesigen Gebiet durchsetzten und so gut wie alle anderen Sprachen der Region – mit der einzigen nennenswerten Ausnahmen der Khoisan – verdrängten? Finden wir es in dieser Episode gemeinsam raus! Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!