Podcast

Deja-vu Geschichte

Ralf Grabuschnig

Education · History · Society & Culture

260 Episoden · neueste 13.10.

Häufig erwähnt

Episoden

260
  1. Die Deutsche Ostsiedlung
    23.01., 05:0000:21:31

    Das mittelalterliche Europa, wie wir es uns meist vorstellen, war lange Zeit eine räumlich ziemlich eng beschränkte Angelegenheit. Die römisch-katholische Kirche, das Lehnswesen, Ritterheere und Burgen … all das gab es (zumindest in Vorläufern) nur im heutigen Frankreich, Westdeutschland, den Benelux-Ländern und Norditalien. Der Einfluss des Papstes ging auch nicht weit über diesen Raum hinaus. Tja und dann … dann kam das Hochmittelalter und beginnend mit dem 11. Jahrhundert änderte sich alles explosionsartig. Die Werte dieses lateinisch-fränkischen Westeuropas breiteten sich plötzlich in alle Richtungen aus und dreihundert Jahre später sahen ehemals periphere Regionen Europas dem "alten Westen" verdammt ähnlich. Die Reconquista trug das lateinisch-fränkische System auf die Iberische Halbinsel, die Kreuzzüge in den Nahen Osten und die Deutsche Ostsiedlung (oder Ostkolonisation) brachte dieses System und die deutsche Sprache bis ins Baltikum, ins heutige Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien. Weite Teile Osteuropas wurden im Hochmittelalter so zur "Germania Slavica". Diese Prozesse kann man lose mit der (wenn auch sperrigen) Bezeichnung "Hochmittelalterlicher Landesausbau" zusammenfassen. In dieser Minireihe des Déjà-vu Geschichte Podcasts wollen wir diesem hochmittelalterlichen Landesausbau mal näher auf den Grund gehen. Was waren die Auslöser für die ruckartige Expansionsbewegung aus dem fränkisch geprägten Westeuropa? Und wie sah diese Expansion in den Zielregionen am Rand der damaligen europäischen Welt aus? Dem möchte ich mich in zwei Teilen widmen. In der heutigen ersten Episode machen wir dafür erstmal Stand: Wie sah Europa an der Wende zu Hochmittelalter aus, woher kamen die plötzlichen Veränderungen und was bedeutete das alles? In der nächsten Folge schauen wir uns diesen Prozess dann in den neu besiedelten Gebieten an und finden heraus, wie Europa sich damals selbst kolonisierte und zu dem wurde, was wir heute kennen. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Robert Bartlett: Die Geburt Europas aus dem Geist der Gewalt Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  2. Der hochmittelalterliche Landesausbau. Wie Europa sich selbst kolonisierte
    09.01., 05:0000:21:26

    Das mittelalterliche Europa, wie wir es uns meist vorstellen, war lange Zeit eine räumlich ziemlich eng beschränkte Angelegenheit. Die römisch-katholische Kirche, das Lehnswesen, Ritterheere und Burgen … all das gab es (zumindest in Vorläufern) nur im heutigen Frankreich, Westdeutschland, den Benelux-Ländern und Norditalien. Der Einfluss des Papstes ging auch nicht weit über diesen Raum hinaus. Tja und dann … dann kam das Hochmittelalter und beginnend mit dem 11. Jahrhundert änderte sich alles explosionsartig. Die Werte dieses lateinisch-fränkischen Westeuropas breiteten sich plötzlich in alle Richtungen aus und dreihundert Jahre später sahen ehemals periphere Regionen Europas dem "alten Westen" verdammt ähnlich. Die Reconquista trug das lateinisch-fränkische System auf die Iberische Halbinsel, die Kreuzzüge in den Nahen Osten und die Deutsche Ostsiedlung (oder Ostkolonisation) brachte dieses System und die deutsche Sprache bis ins Baltikum, ins heutige Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien. Weite Teile Osteuropas wurden im Hochmittelalter so zur "Germania Slavica". Diese Prozesse kann man lose mit der (wenn auch sperrigen) Bezeichnung "Hochmittelalterlicher Landesausbau" zusammenfassen. In dieser Minireihe des Déjà-vu Geschichte Podcasts wollen wir diesem hochmittelalterlichen Landesausbau mal näher auf den Grund gehen. Was waren die Auslöser für die ruckartige Expansionsbewegung aus dem fränkisch geprägten Westeuropa? Und wie sah diese Expansion in den Zielregionen am Rand der damaligen europäischen Welt aus? Dem möchte ich mich in zwei Teilen widmen. In der heutigen ersten Episode machen wir dafür erstmal Stand: Wie sah Europa an der Wende zu Hochmittelalter aus, woher kamen die plötzlichen Veränderungen und was bedeutete das alles? In der nächsten Folge schauen wir uns diesen Prozess dann in den neu besiedelten Gebieten an und finden heraus, wie Europa sich damals selbst kolonisierte und zu dem wurde, was wir heute kennen. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Robert Bartlett: Die Geburt Europas aus dem Geist der Gewalt Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  3. Marburg und seine Geschichte. Ein Rundgang
    26.12., 05:0000:18:56

    Marburg an der Lahn gehört vielleicht nicht zu den größten Städten in Deutschland. Ja gut … es nicht mal in zu den größten Städten in Hessen. Aber zu den sehenswertesten gehört dieser Ort auf alle Fälle! Die historische Altstadt Marburgs strotzt nur so vor Sehenswürdigkeiten und Geschichte – man kriegt hier geradezu Harry Potter-Vibes – und das alles wollen wir heute in einem Rundgang vor Ort mal besser kennenlernen. Zu Fuß machen wir uns also auf den Weg, dieses Marburg gemeinsam zu erkunden. Da gibt es wirklich so einiges zu sehen: Das Landgrafenschloss, die Oberstadt, den Marktplatz, das Rathaus, die alte Universität … Vertrödeln wir also keine Zeit und legen wir lieber mal los! Diese Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast entstand zum Teil während des ersten Treffens des Déjà-vu Clubs im Oktober 2022, was ein ganz besonderer Moment für mich war. Davon wirst du in dieser Folge auch immer wieder Ausschnitte zu hören bekommen. Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß in der gar wunderbaren Marburger Innenstadt, haben uns daran erfreut, wie alt hier alles aussieht (und ist) und dabei vielleicht das ein oder andere Kaltgetränk (ich sage nur: Altbierbowle) genossen. Begleite uns heute also auf unserem Tag in Marburg! Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu den Fotos Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  4. Rumänien in der Geschichte und im Film. Feindlicher Takeover!
    19.12., 05:0000:48:01

    Es ist erneut geschehen: Der Déjà-vu Podcast wurde gekapert! Wie schon im letzten Dezember fanden sich nämlich die Club-Mitglieder Mirco und Paul zusammen, um in dieser Bonusfolge den Podcast hier zu übernehmen. Dieses mal haben sie sich mit Bina auch noch Verstärkung geholt und haben mir ein echt spannendes Gespräch zugeschickt. Es geht um Rumänien, um das westliche Bild von Rumänien – sowohl das negative wie romantisierende – und vor allem geht es um Filme über und aus diesem Land. Daneben spielt auch die Volksgruppe der Rom:nija eine Rolle und selbstverständlich darf auch er nicht fehlen: Der "Conducător" Nicolae Ceaușescu. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  5. Die vielen Gesichter des Geldes
    12.12., 05:0000:29:36

    Geld … Dieses Wort konnte im Lauf der Geschichte sehr unterschiedliche Dinge bedeuten. Und irgendwie ist das ja auch logisch. Denn was ist Geld denn eigentlich? Kann man nicht so ziemlich alles als Geld bezeichnen, solange die Menschen diesem Gegenstand in einer größeren Zahl einen Wert zusprechen? Die kurze Antwort darauf: Ja, das könnte man. Die etwas längere: Immer noch ja, aber wir müssen doch ein wenig ausholen. Die Entwicklung des Geldes über die Jahrtausende war nämlich weder eine homogene noch eine gleichmäßige. Verschiedene Gesellschaften fanden zu unterschiedlichen Zeiten ganz unterschiedliche Lösungen auf diese Frage, aber doch landeten am Ende fast alle beim gleichen System. Das wollen wir uns heute mal näher anschauen! Wann haben wir als Menschheit denn nun dieses Geld erfunden? Mhh … das kann man in Wirklichkeit gar nicht so konkret sagen. Im Internet (gerade in der Krypto-Bubble) stolpert man zwar schnell über auffallend lineare Erklärungen, in denen die Entwicklung des Geldes vom primitiven Tauschhandel über Warengeld hin zu Bargeld in Form von Münzen, dann Papiergeld, Wechsel, Buchgeld und Kreditkarten bis – selbstverständlich – Kryptowährungen wie Bitcoin führt. In dieser Erzählung scheinen diese Schritte obendrein fast zwangsläufig, was aber freilich kaum weiter von der Wahrheit entfernt sein könnte. Ganz im Gegenteil: Die Geschichte des Geldes war eigentlich eine chaotische, wie die Geschichte der menschlichen Zivilisation an und für sich. Und nein: Auch der Goldstandard stellt nicht den Höhepunkt der menschlichen Entwicklung dar und Geld entwickelt sich noch heute ständig weiter. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  6. Der Orient und der Eurozentrismus
    28.11., 05:0000:49:09

    Der Orient. Was ist das eigentlich genau? Wenn man sich diese an und für sich banale Frage mal ehrlich stellt, gelangt man schnell an ein Problem: Der Orient funktioniert eigentlich nur als Gegensatz zum Okzident und ist damit am Ende wieder eine Erfindung des Westens. Das – zumindest im Kern – ist eines der Probleme des Eurozentrismus und der wiederum ist auch der Grund, warum sich etwa die allermeisten Geschichtspodcasts thematisch hauptsächlich in Europa bewegen. Denn mal ganz wild gefragt: Was lernt man wohl in erster Linie, wenn man in Europa Geschichte studiert? Richtig! Die Geschichte Europas. Alles andere verlangt von den Studierenden zumindest eine aktive Entscheidung ab. Mit dem sogenannten Orient beschäftigt sich dagegen eine ganz andere Wissenschaft: Die Orientalistik. Und was das genau ist, das wollen wir uns in der heutigen Folge mal näher anschauen. Dazu spreche ich mit Nadja vom Podcast "Tell me a History" und Elias von "Historia Universalis". Neben ihren Podcasts haben sich die beiden auch in ihren Forschungen intensiver mit dem "Orient" und dem islamischen Kulturraum auseinandergesetzt oder tun das noch immer. In unserem Gespräch geht es dann erstmal um die klassischen Themen der Orientalistik oder Islamwissenschaft, den Weg der beiden zu dem Fachbereich, die Bedeutung von Sprache und Quellen und so einiges mehr. Und letztendlich geht es dabei irgendwie auch immer um die europäische Wissenschaft und ihren sehr speziellen Blick auf die Welt. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu Tell me a History Zu Historia Universalis Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  7. Die komplizierte Geschichte der Siebenbürger Sachsen
    14.11., 05:0000:26:43

    Die Siebenbürger Sachsen und Sächsinnen sind vielen Menschen in Deutschland ein Begriff. Insbesondere im Süden Deutschlands gibt es schließlich kaum einen Ort – egal wie klein er auch sein mag – der nicht etwa mit einer siebenbürgisch-sächsischen Tanzgruppe aufwarten kann. Gefühlt zumindest. Aber wie der Name vermuten lässt, waren diese Menschen nicht immer in Süddeutschland. Sie kommen aus Siebenbürgen im heutigen Rumänien und dort sieht die Sache inzwischen ziemlich anders aus. Von den einst hunderttausenden Sachsen und Sächsinnen ist hier kaum noch etwas übrig geblieben. Nur noch ein paar Tausend von ihnen dürften heute in Rumänien leben. Grund genug, sich der Geschichte dieser ältesten deutschsprachigen Volksgruppe in Osteuropa näher zu widmen. Die älteste deutschsprachige Volksgruppe in Osteuropa also? Wie konnte denn so etwas zustandekommen? Nun … Versuchen wir uns an einem kurzen historischen Überblick. Denn erstmal war die Ansiedlung der späteren Siebenbürger Sachsen und Sächsinnen im Karpatenraum gar nicht übermäßig ungewöhnlich. Sie fand im Mittelalter als Teil eines viel größeren Prozesses statt, den man lange als "Deutsche Ostsiedlung" bezeichnet hat (heute bevorzugt die Wissenschaft politisch ungefährlichere, dafür aber einschläfernd langweilige Begriffe wie "Hochmittelalterlicher Landesausbau" oder gar "Germania Slavica"…). Wie man es nennen mag: Dabei handelte es sich um Migrationsbewegungen aus dem deutschsprachigen Raum in Richtung Osten, sowohl entlang der Ostsee wie auch weiter südlich. Und das veränderte Europa für immer. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  8. Anna Göldi und die Geschichte der Hexenprozesse
    31.10., 05:0001:09:05

    Anna Göldi wurde im Jahr 1782 im Schweizer Kanton Glarus zum Tode verurteilt und hingerichtet. Der (zumindest stark implizierte) Grund für ihre Verurteilung? Anna Göldi war eine Hexe. Oder … vielmehr sollte sie natürlich eine sein, weil es Hexen ja bekanntlich nicht gibt. Der Tod Anna Göldis markiert somit das Ende einer Geschichte der Hexenprozesse und (zu guten Teilen) eines Hexenglaubens in Europa, die weit zurückreicht. Hexenprozesse waren davor immerhin 300 Jahre lang in weiten Teilen des Kontinents absolut üblich gewesen. Gemeinsam mit Katha und Nina vom Podcast Früher war mehr Verbrechen schauen wir uns diesen Aufsehen erregenden Prozess um Anna Göldi und die Geschichte der Hexenprozesse heute genauer an. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Früher war mehr Verbrechen Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  9. Stalin, Putin und Erinnerungspolitik in Russland
    17.10., 05:0000:23:24

    Josef Stalin. Dieser Name dominiert bis heute die russische Geschichte und auch die Geschichtspolitik. Die Sowjetunion und der Kommunismus mögen inzwischen zwar lange vorbei sein, aber doch erinnert in Russland noch sehr viel an diese Zeit und an Stalin selbst. Der Personenkult von damals strahlt doch nicht zuletzt noch bis heute aus, wenn man sich etwa die alljährlichen Feierlichkeiten zum Tag des Sieges am 9. Mai in Moskau ansieht. Und siehe da: Auch in öffentlichen Umfragen rangiert Josef Stalin unter der russischen Bevölkerung noch im 21. Jahrhundert unter den größten historischen Figuren des Landes. Platz 3 konnte er etwa im Jahr 2008 noch holen! Höchste Zeit also, sich der Erinnerungspolitik Russlands in Bezug auf diesen Mann näher zu widmen. Nun gut … Auch in Russland hat sich natürlich inzwischen herumgesprochen: Stalin war schlecht. Also zumindest eher … Aber das gilt oft nur für die Person. Die Ära des Stalinismus von den 1930ern bis in die 1950er-Jahre wird im Gegensatz dazu nicht unbedingt als rein negativ wahrgenommen. Immerhin war das doch eine Zeit der nationalen Größe für die Sowjetunion! Und genau diese Spannung prägt dann auch das Verhältnis des heutigen starken Mannes Russlands mit seinem Vorgänger. Wladimir Putin ist sich einerseits nicht zu unbedingt schade, Josef Stalin öffentlich als "Verbrecher" zu bezeichnen. Viel Kritisches über das stalinistische System kann man vom ex-KGB-Mann Putin aber auch wieder nicht erwarten. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  10. Leipzig. Ein Stadtspaziergang
    03.10., 05:0000:40:09

    Leipzig ist nicht nur aufgrund seiner touristischen Sehenswürdigkeiten und der ein oder anderen Messe immer eine Reise wert. Auch die Stadtgeschichte hat es hier ganz gewaltig in sich! Von der bedeutenden Messestadt seit dem Mittelalter über die Stadt der Musik und der Verlage hat sich hier in der Geschichte schon so einiges abgespielt. Namen wie Johann Sebastian Bach und Johann Wolfgang von Goethe (und sicher noch ganz viele andere Johanns) kommen einem hier an jeder Ecke unter. Und gerade wenn man in die jüngere Geschichte blickt – passend zum heutigen Tag der Deutschen Einheit – wird die historische Bedeutung Leipzigs ganz schnell offensichtlich. Gründe genug also, diese Stadt Leipzig näher kennen zu lernen. Gemeinsam erkunden wir in dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast Leipzig an einem Tag. Ich nehme dich dafür vor Ort und zu Fuß mit durch die Innenstadt und erzähle dir Schritt für Schritt die Geschichte dieser Region und der Stadt. Du wirst sehen: Die Überraschungen fangen da schon in der frühesten Zeit an. Bereits die Frage nach der Namensherkunft Leipzigs führt uns etwa zu alten Freunden dieses Podcasts und es wird auch nicht weniger spannend, wenn wir uns dann dem Mittelalter, der Neuzeit, der Völkerschlacht bei Leipzig und schließlich der DDR und den Protesten der späten 80er-Jahre zuwenden. Starten wir also rein! Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu den Fotos Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  11. Ein Blick in die Zukunft aus 2021
    30.09., 05:0000:15:14

    Geschichte ist nicht nur die ferne Vergangenheit. Wir alle durchleben heute doch auch die Geschichte von morgen. Und genau deshalb gibt es heute zum International Podcast Day 2022 eine Sonderfolge. Ich habe mich nämlich vor einem Jahr hingesetzt und eine Folge über die (damalige) Gegenwart und damit die heutige Geschichte aufgenommen. Aber nicht nur das: Ich habe mich auch dazu hinreißen lassen, das zu tun, was jede:r Historiker:in stets vermeidet. Ich habe eine Prognose abgegeben, was zwischen Herbst 2021 und Herbst 2022 so geschehen sein könnte. Ein Blick in die Welt vor einem Jahr. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  12. Was waren die Opiumkriege?
    19.09., 05:0000:30:25

    Es ist zwar wahrlich keine Ausnahme, aber dennoch finde ich es schockierend, wie wenig in Europa über die Opiumkriege des 19. Jahrhunderts zwischen Großbritannien und China bekannt ist. Im Westen gilt diese Phase einfach als ein weiteres Kapitel der europäischen Kolonialära und bekommt dann meist keine weitere Erwähnung. Klar. Heute blickt man auf diese Ära auch durchaus kritisch und ja: Der Name des Krieges führt oft zum ein oder anderen Schmunzler. Ernst genommen wird das Thema aber kaum. Das ist in China (und ganz Ostasien) ganz anders. Die Opiumkriege (oder vielmehr der erste und zweite Opiumkrieg – Singular) prägten dort die Geschichte noch über lange Jahre hinweg und tun das eigentlich bis heute. Dementsprechend wenig sind sie vergessen. Es ist also höchste Zeit, das auch hierzulande zu ändern! Reden wir daher über die Opiumkriege, ihre Ursachen und vor allem ihre weitreichenden Folgen. Was waren die Opiumkriege nun genau? Das ist gar nicht so einfach zu sagen. Das namensgebende Genussmittel war jedenfalls nicht der einzige (oder auch nur der wichtigste) Auslöser, selbst wenn der erste Opiumkrieg mit einer Beschlagnahmung der illegalen Droge in einem chinesischen Hafen begann. Vielmehr ist das alles eine Geschichte der Globalisierung, der Industrialisierung und der Expansion Europas. Es ist eine Geschichte der Kollision des alten "Reichs der Mitte" mit einer neuen Weltmacht. Und nicht zuletzt ist es eine Geschichte der vielen Toten und der Unterdrückung. Nicht zufällig prägte diese Auseinandersetzung auch den Begriff "Ungleiche Verträge" … Nähern wir uns in dieser Folge des Podcast also den Opiumkriegen! Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Taehun Lim: Die Auswirkungen der Opiumkriege (1839-42 und 1856-60) auf die Modernisierung der Weltordnung Ostasiens Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  13. Jenische und die Normalität der Sesshaftigkeit
    05.09., 05:0000:30:59

    Jenische sind die vielleicht am wenigsten bekannte Minderheit Europas. Ihre Geschichte, Kultur und sogar die Sprache ist heute kaum jemandem bekannt und das, obwohl Jenische in vielen Ländern Europas in großer Zahl leben – insbesondere auch in der Schweiz, Österreich und Deutschland. Das wollen wir in der heutigen Folge also ein wenig ändern. Sprechen wir daher über die Geschichte von Fahrenden und von der Sesshaftigkeit. Fragen wir uns aber auch, was eigentlich ein "Volk" ausmacht und lernen wir mehr über die Geschichte von Menschen, die über Jahrhunderte hinweg abseits der Norm lebten und leben mussten. Wie immer bei "Minderheitenthemen" findet man sich beim Punkt Jenische schnell in einer Zwickmühle wieder. Als Mitglied der Mehrheitsbevölkerung will ich es schließlich so gut es nur geht vermeiden, über eine Gruppe zu sprechen, ohne sie zu Wort kommen zu lassen oder zumindest in den Austausch gegangen zu sein. Deshalb nehme ich diese Episode des Podcast in einem Hotelzimmer in Chur in der Schweiz auf, wo in diesem Jahr das Feckerchilbi, das größte Fest der Jenischen stattfindet. Tauchen wir vor dem Hintergrund also ein ins Jenische: Eine ganze Welt mit eigener Sprache, Kultur, Geschichte und vor allem – Menschen. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  14. Mfecane. Ein Mythos verfolgt Südafrika
    22.08., 05:0000:26:28

    Südafrika in den 1830er-Jahren. Einige tausend niederländischstämmige Buren, die sogenannten Voortrekker, lassen die Kapkolonie hinter sich, um der verhassten britischen Herrschaft zu entkommen. Auf ihrer Route in Richtung Norden und Osten haben sie plötzlich menschenleeres Land vor sich, das geradezu zum besiedeln einlädt. Und genau das tun sie dann auch und wenig später würden aus diesen Regionen die Burenrepubliken werden. Aber … warum war dieses Land denn verlassen? Sicherlich müssen dort auch davor schon Menschen gelebt haben. Oder? Nun … mit dieser Geschichte verhält es sich in Südafrika gar nicht mal so einfach. Um die Gründe zu erfahren, warum diese Gegend in jener Zeit leer war (oder auch nicht), müssen wir über einen großen Mythos des Landes reden: Die Mfecane. Was also ist diese Mfecane? Die Mfecane ist ganz kurz gesagt eine Ära der südafrikanischen Geschichte im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert. Wörtlich übersetzt aus dem isiZulu bedeutet Mfecane etwa "Vertreibung", "Zerstreuung" oder auch (deutlich martialischer) "Zerquetschung". Es beschreibt also eine Zeit der großen und dramatischen Veränderung, eine Zeit der Gewalt, des Krieges, aber nicht zuletzt auch die Zeit des Aufstiegs der Zulu unter ihrem großen Herrscher Shaka Zulu. Aber die Mfecane ist daneben auch ein Mythos und als solcher ist ihre Bedeutung für Südafrika noch heute höchst umstritten und unterschiedliche Seiten geben ihr sehr unterschiedliche Bedeutungen. Tauchen wir also ein! Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Julian Cobbing: The Mfecane as Alibi Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  15. Innsbruck. Ein Stadtspaziergang
    08.08., 05:0000:33:45

    Innsbruck schmückt sich unter anderem mit dem Beinamen "Hauptstadt der Alpen" und das ist hier ausnahmsweise mal wirklich nicht zu hoch gestapelt. Diese Stadt und ihr historisches Zentrum sind geradezu umringt von Bergen und diese haben auch die Geschichte der Stadt spürbar mitgeprägt. Aber noch etwas ist hier interessant: Denn Innsbruck wie es früher war hat mit dem Innsbruck von heute doch auch überraschend wenig zu tun. Aus all diesen Gründen wollen wir uns diese wechselvolle Geschichte heute also näher ansehen – und zwar vor Ort in Tirol. Komm also mit auf einen Spaziergang durch die wunderbare Innsbrucker Innenstadt. Gemeinsam schauen wir uns die großen Sehenswürdigkeiten wie den Hofgarten, die Hofburg, das Goldene Dachl, den Stadtturm, die Triumphpforte oder den Bergisel an. Vor allem erzähle ich dir dabei aber von der Geschichte Innsbrucks vom Mittelalter bis in die Moderne. Denn die hat es in sich. Wir beginnen unsere Reise dabei mit einer offensichtlichen Frage: Wann wurde Innsbruck gegründet? Das kann man am allerbesten von hoch oben in der Nordkette erklären – mit Blick in Richtung Süden und auf den Brenner. Unten in der Altstadt sehen wir dann, wie diese Siedlung sich im Mittelalter und danach rasant weiterentwickelte, welche Bedeutung sie annahm und welcher ganz bestimmte Kaiser hier einen guten Teil seiner Zeit verbrachte und der Stadt seinen Stempel aufdrückte. Es wird eine spannende Reise in eine umso spannendere Stadt. Ich hoffe, du hast am Hören so viel Freude wie ich am Aufnehmen! Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu den Fotos Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  16. Die Krimtataren. Eine brutale Geschichte
    25.07., 05:0000:56:11

    Die Krimtataren machen heute etwas über 10 Prozent der Bevölkerung der Krim aus. Das klingt nicht nach viel, aber doch ist diese Anzahl mehr als nur bemerkenswert. Denn die Geschichte der Krimtataren war in den vergangenen zwei Jahrhunderten eine schwierige und von alltäglicher Diskriminierung geprägte. Dieser Prozess gipfelte im Jahr 1944 in der Vertreibung der gesamten (!) Volksgruppe nach Zentralasien auf Befehl Stalins. Erst langsam zogen einige von ihnen nach Ende der Sowjetunion wieder zurück in die Ukraine. Seit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 und dem Angriffskrieg gegen die gesamte Ukraine 2022 kam die Gruppe der Krimtataren aber erneut in Gefahr und als Folge auch hierzulande in die Medien. Lernen wir also heute etwas über ihre Geschichte! Die Krimtataren, diese muslimische, turksprachige Gruppe in Osteuropa, spielten in der Geschichte dieser Region eine bedeutende Rolle – und zwar lange, bevor Russland seinen Einfluss in Richtung Schwarzmeerraum ausbaute. In dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast sprechen wir daher über ihre Herkunft und ihren späteren Staat: Das Khanat der Krim. Über das 18. und 19. Jahrhundert mit der zunehmenden Einflussnahme durch Russland kommen wir schließlich in die jüngere Geschichte und besprechen die Deportation und Rückkehr im 20. Jahrhundert. Und das alles tue ich nicht allein. Denn immerhin geht es hier auch am Rande um Steppenvölker und da darf einer auf keinen Fall fehlen: Elias von Historia Universalis! Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu Historia Universalis Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Alan Fisher: The Crimean Tatars (Affiliate-Link) Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  17. Rosa Luxemburg und der deutsche Kommunismus
    11.07., 05:0001:43:08

    Rosa Luxemburg gilt als Ikone der deutschen Linken. Das mag zum Teil sicherlich an ihrer kaltblütigen Ermordung im Jahr 1919 liegen, die sie zur Märtyrerin und damit zur Legende machte. Aber doch ist hinter dem Kult um Rosa Luxemburg mehr dran als nur das. Ihre Tätigkeit ist doch nicht zuletzt ein zentrales Puzzlestück in der Geschichte des Kommunismus in Deutschland – ob man das nun gut findet oder nicht. Ihre Arbeit und die ihrer Weggefährten wie Leo Jogiches, Clara Zetkin und vor allem Karl Liebknecht haben das linke Lager Deutschlands und auch die Geschichte des Landes noch lange geprägt – noch Jahrzehnte nachdem Rosa Luxemburg an jenem Januartag 1919 getötet worden war. Über diese Geschichte wollen wir heute reden. Das möchte ich aber dieses Mal nicht alleine tun und daher habe ich mir für diese Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast Hilfe geholt. Jasmin von Herstory ist hier und gemeinsam nähern wir uns heute der historischen Persönlichkeit Rosa Luxemburg. Vor allem betten wir sie aber kritisch in ihre Zeit ein: Wie beeinflusste sie mit ihren Ideen um Freiheit, Revolution und Sozialreform die deutsche Sozialdemokratie? Wie kam es am Ende zu ihrer Spaltung mit der SPD und welche Auswirkungen sollte das auf die Zukunft Deutschlands haben? Finden wir es gemeinsam raus! Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu Herstory Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  18. Thule. Eine Phantominsel als rechtsradikaler Mythos
    27.06., 05:0000:20:18

    Thule war in antiker griechischer Zeit der Name einer mythischen Insel im hohen Norden. Gleichzeitig ist Thule aber auch eine Chiffre in rechtsradikalen und okkulten Kreisen, gerade in Deutschland. Nun … wenn das mal keine merkwürdige Kombination ist, der ich mich heute entsprechend widmen will! Wir fangen für diesen Zweck im Mittelmeerraum der Antike an. Was waren damals dieses "Thule" und seine noch unschuldige quasi-Vorgängeridee "Hyperborea" überhaupt? Wie trat diese nordische Phantominsel erstmals in der Geschichte auf und wie entwickelte sie sich in der Folgezeit langsam aber sicher zum Mythos? Und vor allem: Was haben ausgerechnet der Nationalsozialismus und seine Anhänger:innen nun wieder damit zu tun?! Um diese Fragen soll sich die heutige Folge des Déjà-vu Geschichte Podcasts drehen. Wir wenden uns dem hohen Norden zu – blicken nach Island, Grönland, Norwegen oder irgendwo dazwischen – und reden darüber, was ein Grieche aus dem 4. Jahrhundert vor Christus dort so erlebt hat … oder das zumindest behauptete. Wir sprechen über eine mythische Insel Thule, die seit jener Zeit fast durchgehend auf europäischen Karten des Nordmeers zu finden war, wenn auch niemand wirklich wusste, wo genau sie denn nun sein sollte. Und wir reden schließlich über die Thule-Gesellschaft des 20. Jahrhunderts und wie die Phantominsel es am Ende in rechtsextreme Kreise schaffte. Es wird komplex, es wird weird – schnall dich besser an. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  19. Sorben in der Lausitz. Der ewige Kampf um die Sprache
    13.06., 05:0001:01:09

    Sorben und Sorbinnen leben seit über tausend Jahren in der Lausitz, im heutigen Sachsen und Brandenburg. Das bedeutet: Jahrhunderte bevor es das Heilige Römische Reich und damit die deutsche Sprache in diese Region geschafft hat, war sie schon slawisch geprägt und das macht die Sorben und Sorbinnen zur ältesten Minderheit in Deutschland. Ihre Geschichte in der Nieder- und Oberlausitz ist dabei vor allem geprägt vom Kampf um die sorbische Sprache und das hat sich bis heute nicht großartig geändert. Jahrhunderte des Nebeneinanderlebens mit Deutschsprachigen und teils der offenen Diskriminierung machten den Spracherhalt und damit den Erhalt der Gruppe der Sorbinnen und Sorben (von Deutschsprechenden auch oft als "Wenden" bezeichnet) nicht immer einfach. Teils machten sie es sogar fast unmöglich. Ich bin daher im April nach Bautzen gereist, um vor Ort mehr über die Geschichte und das heutige Leben von Sorbinnen und Sorben in der Lausitz zu erfahren. Gemeinsam mit meinem wunderbaren Guide Julian lernte ich so die Stadt Bautzen und vor allem seine sorbisch geprägte Umgebung kennen. In dieser Episode möchte ich diese Eindrücke mit dir teilen. Ich erzähle dir also von der Geschichte der Region, den Menschen und der Sprache. Ich teile aber auch Einblicke von vor Ort und Gespräche mit Julian mit dir. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu den Fotos Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  20. Terror in Südtirol
    30.05., 05:0001:11:13

    Das Land Tirol reichte zu Zeiten der österreichischen Monarchie von Kufstein im Norden bis kurz vor den Gardasee im Süden. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde ein Teil dieses Landes – nun Südtirol genannt – aber vom neu entstehenden Staat Österreich abgetrennt und der Siegermacht Italien zugeschlagen. Aus einem Teil eines österreichischen Kronlandes wurde die einfache italienische Provinz Bozen. Dieser Teil der Geschichte Tirols und Südtirols ist bis heute ein Thema und es gibt noch immer Menschen, die Südtirol gerne wieder in Österreich sehen würden. Heute sind diese aber doch deutlich in der Minderheit und die allerwenigsten Südtiroler:innen wünschen sich eine solche politische Veränderung. Vor 50 Jahren sah die Geschichte aber noch ein klein wenig anders aus … In der heutigen Folge des Podcast soll es um die gewalttätige Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert gehen. In den späten 1950er-Jahren gründete sich da nämlich der "Befreiungsausschuss Südtirol" (BAS) und begann bald damit, das Land mit Terror zu überziehen. Die erste Welle dieser Attentate gipfelte im Sommer 1961 in der sogenannten Feuernacht, in der BAS-Aktivist:innen um die Stadt Bozen in Massen Strommasten in die Luft sprengten. In den Jahren darauf radikalisierte sich die Bewegung immer weiter. Insgesamt starben so mindestens 21 Menschen – von Seiten der italienischen Staatsmacht kam es sogar zu Folterungen. Ein Ende kam erst auf politischem Weg durch das Südtirol-Paket von 1972 in Sicht, das der Region Autonomie innerhalb Italiens brachte. Diesen blutigen Prozess möchte ich mir heute genauer anschauen – und zwar mit Franziska und Amrei von "Darfs ein bisserl Mord sein". Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu Darf's ein bisserl Mord sein Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Virtuelle Ausstellung zum Befreiungsausschuss Südtirol Bericht des BR über die bayerische Beteiligung am Terror in Südtirol Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Mit dem Blick in die Geschichte die Welt mit neuen Augen sehen. Deja-vu ist der Podcast, der Geschichten abseits des Mainstreams ans Licht holt – von Osteuropa bis zu den Mythen, die unsere Welt regieren.