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260- Der Wilde Westen. Ein amerikanischer Mythos16.10., 05:0016.10.2023, 05:0000:58:04
Wilder Westen. Diese zwei Worte zaubern wahrscheinlich sofort Bilder vor dein inneres Auge. Woran denken wir denn da? Natürlich erstmal an Cowboys, Indianer und die weite Prärie der USA. Dann an Planenwägen, die Eisenbahn und Überfälle auf dieselbe. An Sheriffs und an Outlaws. All das gilt bis heute als irgendwie typisch Amerika. Das ist aber doch auch auffallend. Immerhin war diese Phase des Wilden Westens eine historisch sehr kurze. Wir sprechen hier doch über gerade mal vierzig Jahre in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts! Also … Nehmen wir uns diesen Mythos Wilder Westen doch mal vor. Der Wildwest-Mythos ist wohl durch kaum etwas so stark geprägt worden wie durch Western-Filme. Daher erscheint es mir sinnvoll, sich dem Mythos anhand genau solcher Filme zu nähern. Das tun wir in dieser Folge aber nicht allein, sondern gemeinsam mit Katharina und Marvin vom Podcast Epochentrotter. Sie haben sich ganz konkret den Film "Die glorreichen Sieben" (The Magnificent Seven) vorgenommen und anhand dessen zerlegen wir gemeinsam die historische Phase Wilder Westen und versuchen eine Antwort darauf zu finden, was damals wirklich los war und warum die Geschichten dieser Zeit bis heute so nachhallen. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu Epochentrotter Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Sklaverei. Die Erbsünde der USA02.10., 05:0002.10.2023, 05:0000:30:16
Als die späteren USA sich im Jahr 1776 von Großbritannien unabhängig erklärten, lebten seit über 150 Jahren nicht nur weiße Siedlerinnen und Siedler in diesen Kolonien. Es waren inzwischen auch mehrere Hunderttausend schwarze Sklaven und Sklavinnen dort. Die Frage der Sklaverei war somit schon zur Gründung der USA eine allgegenwärtige wie schwierige. Im Norden hatten die meisten Staaten die Sklaverei bereits aufgegeben oder eine Abschaffung innerhalb der folgenden Jahrzehnte beschlossen. In den Südstaaten mit ihren großen Plantagen sah die Lage sehr anders aus und würde sich nur kurz nach der Unabhängigkeit noch weiter zuspitzen, als mit der Baumwolle einer gigantischer neuer – sklavereigetriebener – Wirtschaftszweig entstand. Dieser Konflikt um die Sklaverei – diese Erbsünde der USA – würde sich irgendwann entladen müssen. Und das wussten die Menschen der Vereinigten Staaten auch damals schon – achtzig Jahre vor Beginn des Bürgerkriegs. In der heutigen Folge des Déjà-vu Podcasts wollen wir uns also die Geschichte der Sklaverei – dieser Erbsünde Amerikas – näher ansehen. Von ihrem Beginn in den englischen Kolonien des frühen 17. Jahrhunderts bis zu ihrem Ende nach dem US-Bürgerkrieg 1865 wird uns diese Reise führen. Wobei man eigentlich sagen muss: Bis zu ihrem angeblichen Ende. Denn auch nach Kriegsende fanden weiße Eliten in den Südstaaten schnell Möglichkeiten, die Sklaverei in neuer Form und unter neuem Namen weiterzuführen. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Meine Fotos von der Reise Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Cody Marrs: Not Even Past. The Stories We Keep Telling about the Civil War Edward H. Bonekemper: The Myth of the Lost Cause. Why the South Fought the Civil War and Why the North Won Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Ein Blick in die Zukunft aus 202230.09., 05:0030.09.2023, 05:0000:11:03
Geschichte ist mehr als die ferne Vergangenheit. Wir alle durchleben vielmehr heute die Geschichte von morgen. Und genau deshalb gibt es heute zum International Podcast Day 2023 eine Sonderfolge von mir. Ich habe mich nämlich vor einem Jahr hingesetzt und eine Folge über die (damalige) Gegenwart und damit die heutige Geschichte aufgenommen. Aber nicht nur das: Ich habe mich auch dazu hinreißen lassen, das zu tun, was jede:r Historiker:in stets vermeidet. Ich habe eine Prognose abgegeben, was zwischen Herbst 2022 und Herbst 2023 so geschehen sein könnte. Ein Blick in die Welt vor einem Jahr. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Faschismus. Auf der Suche nach einer Definition18.09., 19:2818.09.2023, 19:2800:25:40
Der Faschismus und per Erweiterung der Nationalsozialismus sind die großen Verbrechen des 20. Jahrhunderts. Es dürfte – äußerst gelinde gesagt – schwierig werden, eine politische Ideologie zu finden, deren Anhänger mehr Menschen gezielt ermordeten als diese. Da ist es dann aber doch auffallend, wie schwierig es ist, eine brauchbare Definition für den Faschismus zu finden. Eine Definition zu finden, die wirklich beschreibt, was der Faschismus war und ist und was ihn von anderen Spielarten rechtsextremer Politik unterscheidet. Eine Definition, die darüber hinaus sowohl auf das Italien Mussolinis als auch das Deutschland Hitlers zutrifft und die man auch auf andere mögliche Beispiele für Faschismus anwenden kann, um mehr über diese zu erfahren. Dieser schwierigen Aufgabe wollen wir uns in der heutigen Folge des Déjà-vu Geschichte Podcasts zumindest teilweise stellen. Versucht wurde das freilich schon seit Jahrzehnten. Es wird also eher ein Überblick. Aber eine Sache ist klar: Dass wir eben keine allgemeingültige oder auch nur mehrheitlich akzeptierte Definition für Faschismus haben, ist ein Problem. Der Faschismus ist immerhin nicht nur eine Phase der Geschichte und von rein wissenschaftlichem Interesse. Es gibt ihn auch heute noch! Allerdings laufen wir aktuell ernsthaft Gefahr, ihn zu übersehen, da wir seit Jahrzehnten entweder zu viel oder zu wenig als faschistisch bezeichnen. Das Wort ist schon zu lange ein Kampfbegriff. Also versuchen wir uns doch heute an einer Zusammenfassung. Was sind denn die wichtigsten Merkmale des Faschismus, was sind und waren seine Ziele und warum war er letztendlich erfolgreich – zumindest in einigen Fällen? Und … kann das wieder passieren? Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Mathias Wörsching: Faschismustheorien Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Fiume, freie Liebe und Faschismus04.09., 05:0004.09.2023, 05:0000:34:30
Es ist Anfang September 1919 und der italienische Schriftsteller Gabriele d'Annunzio ist gemeinsam mit mehreren tausenden Soldaten und Arditi-Sturmtrupps auf dem Weg in die adriatische Hafenstadt Fiume. Das Ziel dieser merkwürdigen Truppe? Die heute kroatische Stadt Rijeka mit Gewalt an Italien anzuschließen, wenn die Friedensverträge von Paris das schon nicht taten. Politisch war dieses Unternehmen d'Annunzios blanker Wahnsinn und quasi von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Und irgendwo tief drin wussten die Beteiligten das auch. Statt eines Anschlusses an Italien beginnt in der sogenannten "Regentschaft von Fiume" ab September 1919 also eine 16-monatige Zeit der Ekstase. Man hob die Regeln der alten Welt aus den Angeln. In Fiume herrschten stattdessen Drogen, freie Liebe, FKK und … der Faschismus?! Um diese einigermaßen absurde Episode der Geschichte soll es in der heutigen Folge des Déjà-vu Geschichte Podcasts also gehen. Was machte Gabriele d'Annunzio mit seinen Anhänger:innen denn sechzehn Monate lang in Fiume? Und was hatte das wirklich mit dem späteren Faschismus von Mussolini zu tun? Um uns dieser brenzligen Frage zu nähern, sprechen wir heute über Italien in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Wir sprechen über Nationalismus und den Futurismus eines gewissen Filippo Marinetti, wir sprechen aber auch über Sozialismus und Anarchismus. Vor allem aber gäbe es Fiume in den Jahren 1919 und 1920 ohne einer großen Entwicklung nicht: Den Ersten Weltkrieg und den angeblichen "verstümmelten Sieg" (Vittoria Mutilata) Italiens. Wir haben einiges vor uns – tauchen wir also ein. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Kersten Knipp: Die Kommune der Faschisten Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Graue Vergangenheit, bunte Zukunft21.08., 05:0021.08.2023, 05:0000:47:36
Wir leben wahrlich in schwierigen Zeiten. Man weiß gar nicht recht, wo man mit dem Auflisten all unserer gigantischen Probleme überhaupt anfangen soll: Klimakrise, globale Ungleichheit, Krieg – such dir am besten einfach eins aus. Abgesehen von diesen weltweiten Problemen leben wir aber auch im "Westen" noch immer in einer Realität, in der weite Teile der Gesellschaft tagtäglich von ernsthafter Teilhabe ausgeschlossen sind. Der Kampf um Anerkennung und Akzeptanz von Menschen, die sich in sexueller Orientierung und/oder Gender-Identität abseits des sogenannten Mainstreams verorten ist in vollem Gange und wir sehen zunehmend radikale Reaktionen darauf – in Sprache und in Taten. Nicht zuletzt bekomme sogar ich diese Reaktionen ab, wenn sich etwa weiße Männer in Kommentaren über mein Gendern beschweren. Aber da endet es leider nicht. Autoritäre und populistische Parteien haben etwa die Transfeindlichkeit längst als neues Spielfeld für sich entdeckt. Und so werden einzelne Menschen und ihre Lebensrealität auch heute wieder zum öffentlichen Schlachtfeld angeblicher Kulturkämpfe. Man würde als liberaler Mensch eigentlich meinen, die vielen Errungenschaften der LGBTQI+-Bewegung der letzten Jahrzehnte hätten solche Geplänkel im 21. Jahrhundert unnötig gemacht. Leider ist dem aber nicht so und Diversität wird auch in diesem Jahrtausend noch nicht von allen als gute Sache anerkannt. Über all das spreche ich in dieser sehr ungewöhnlichen Ausgabe des Déjà-vu Geschichte Podcasts mit meiner Freundin Nicki. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Luzern. Ein Stadtspaziergang07.08., 05:0007.08.2023, 05:0000:31:16
Luzern ist in vielerlei Hinsicht die heimliche Hauptstadt der Schweiz. Oder zumindest hat lange Zeit so einiges dafür gesprochen, dass Luzern eines Tages zur Hauptstadt werden würde. Die Stadt am Vierwaldstättersee ist so zentral gelegen wie sonst keine in der Schweiz. Sie grenzt obendrein direkt an die alten drei Ursprungskantone der Schweizer Eidgenossenschaft und trat im Mittelalter auch als erste Stadt diesem Bund bei. Damit hat der heutige Kanton Luzern die Geschichte der Eidgenossenschaft und damit der modernen Schweiz ganz zentral mitbestimmt. Und dass es dann 1848 eben nicht Hauptstadt des neuen Bundesstaats wurde, hatte vor allem mit einem blöden Zufall zu tun. Dummerweise blieben die Bürger und Bürgerinnen Luzerns nämlich katholisch und verloren im Sonderbundkrieg gegen die protestantisch-liberale Allianz. Blöd aber auch … Aber eine Sache beweist Luzern bei einem Besuch sofort: Es muss nicht Hauptstadt sein, um Touristen und Touristinnen wie mich gewaltig in seinen Bann zu ziehen. Überall in der Luzerner Altstadt begegnet man ihrer großen Geschichte und genau der wollen wir uns in der heutigen Folge des Podcasts gemeinsam widmen. Wir schauen uns einige der berühmten Sehenswürdigkeiten an und – ganz wichtig – nutzen diese, um eben in die Geschichte abzutauchen. Wann wurde Luzern gegründet? Wie entwickelte sich die Stadt danach? Was geschah in der Zeit der Reformation und wie wurde Luzern später zur ersten Tourismus-Hochburg der Schweiz? All das wollen wir uns heute vor Ort gemeinsam ansehen. Bist du mit dabei? Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu den Fotos Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Alfred Escher und die Gründerzeit der Schweiz24.07., 05:0024.07.2023, 05:0000:30:54
Alfred Escher ist eine für die Geschichte der Schweiz unfassbar prägende Persönlichkeit. In den unterschiedlichsten Bereichen hinterließen er und seine Projekte ganz tiefe Spuren in diesem Land, die zum Teil heute noch zu spüren sind. Was hat Alfred Escher geleistet? Nun … Angefangen mit der Gründung der Credit Suisse, über den Ausbau der Eisenbahn, die Mitbegründung der ETH Zürich bis hin zum Bau des Gotthard-Tunnels eigentlich so ziemlich alles, was die moderne Schweiz so ausmacht. Und aus diesem Grund möchte ich mich in dieser Folge mit diesem Mann Alfred Escher beschäftigen – in einer ziemlich seltenen Biografie hier im Déjà-vu Geschichte Podcast. Wir werden dabei tief in die Schweizer Geschichte des 19. Jahrhunderts eintauchen. In diese Zeit, in der infolge des Sonderbundskrieges der moderne Schweizer Bundesstaat gegründet wurde. Wir werden uns ansehen, wie sich dieser neue Staat in der Folgezeit entwickelte – in der Schweizer Gründerzeit. Und genau dort wird uns Alfred Escher immer wieder begegnen. Egal was es ist: Das Bankwesen, Versicherungen, Bildungseinrichtungen oder die Eisenbahn – überall hatte dieser Mann damals scheinbar seine Finger im Spiel. Darf ich also heute vorstellen: Alfred Escher – ein Gründervater der Schweiz. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Die Krabat-Sage. Wie wir Geschichte erzählen10.07., 05:0010.07.2023, 05:0001:02:20
Krabat gehört zu den bekanntesten Sagen aus Deutschland – und dabei ist es gar keine deutsche Geschichte. Krabat ist vielmehr eine Sage der Sorbinnen und Sorben und hat ihre Herkunft entsprechend in der Lausitz, wo die Geschichte nicht zuletzt ja auch spielt. Spätestens seit dem Buch von Otfried Preußler und allerallerspätestens seit dem Film der frühen Zweitausenderjahre ist die Erzählung aber wohl so gut wie jeder und jedem in Deutschland ein Begriff. Und diese weite Verbreitung wirft dann doch ein paar interessante Fragen auf. Fragen über sorbische Erzählungen und lokale Ereignisse der Lausitz auf der einen Seite. Aber auch ganz allgemeine Fragen darüber, wie und warum wir uns als Menschen eigentlich Geschichten erzählen und diese weitergeben auf der anderen Seite. Krabat ist somit zwar ein Thema aus der Geschichte, aber es ist eben auch ein Thema aus einer ganz bestimmen lokalen Kultur und damit ein Thema für die Erzählforschung. Was ist da also passender, als mir das Ganze nicht alleine und mit der historischen Brille, sondern mit Alexander und (in diesem Fall) vor allem Alexa vom großartigen Podcast Hoaxilla anzuschauen? Tauchen wir ein: Was können wir von Krabat denn nun lernen? Nicht nur über die Vergangenheit, sondern auch wie diese weitergegeben wurde und wird? Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu Hoaxilla Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Rothenburg ob der Tauber. Ein Stadtspaziergang26.06., 05:0026.06.2023, 05:0000:36:13
Rothenburg ob der Tauber. Wohl in keiner anderen Stadt Deutschlands ist das Mittelalter so präsent wie hier – und vor allem sind auch Gebäude und Straßen aus dem Mittelalter kaum woanders so gut erhalten wie hier und orientieren sich noch so sehr am Stadtplan von früher. Ein Tag in Rothenburg bietet uns als Besucherinnen und Besuchern also eine einmalige Möglichkeit, tief in die Geschichte einzutauchen und ein echtes Gefühl dafür zu entwickeln, wie die Menschen hier und anderswo im Mittelalter mal gelebt haben. Und genau das soll für die heutige Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast auch unser Ziel sein. Gemeinsam spazieren wir durch dieses wunderschöne Rothenburg ob der Tauber und versuchen mal, uns in der Geschichte knapp tausend Jahre zurückzuversetzen. Denn ganz ehrlich: Wo wenn nicht hier! An historischen Sehenswürdigkeiten mangelt es Rothenburg ob der Tauber somit beim besten Willen nicht und auch wenn die heute gar nicht im Mittelpunkt stehen sollen, bekommen wir während unseres Stadtspaziergangs so einiges davon zu sehen. Wir wandern gemeinsam entlang der altehrwürdigen Stadtmauer, die noch immer fast die gesamte Altstadt umringt. Wir bewundern den Marktplatz mit seinem imposanten Rathaus (wo übrigens niemals ein realer Meistertrunk stattgefunden hat) und in den vielen kleinen Gassen der Stadt werden wir noch so einige andere Juwelen und Geschichten aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit finden. Und dabei lernen wir so einiges über das Leben, wie es in Rothenburg ob der Tauber anno dazumal ausgesehen hat. Um die Wasserversorgung bis hin zur Einlagerung von Lebensmitteln, um der Arbeit der Torwächter bis hin zu der der jüdischen Handelstreibenden soll es sich heute drehen. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu den Fotos Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Gavrilo Princip und das Attentat von Sarajevo12.06., 05:0012.06.2023, 05:0001:16:17
Gavrilo Princip und das von ihm am 28. Juni 1914 verübte Attentat auf den österreich-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand sowie seine Frau Sophie gilt als der direkte Auslöser für den Ersten Weltkrieg. Ganz so einfach ist die Sache zwar in Wirklichkeit nicht. Aber doch kann man das Attentat von Sarajevo sicher als einen der einflussreichsten Morde der Geschichte bezeichnen. Der Tod Franz Ferdinands wurde von Österreich-Ungarn doch immerhin als Grund aufgefasst, gegen Serbien in den Krieg zu ziehen, was wiederum Russland und bald ganz Europa mit in den Konflikt zog, der schnell zum Ersten Weltkrieg werden würde. Aber wer war der Attentäter Gavrilo Princip eigentlich? Was war die Organisation "Mlada Bosna", der er angehörte, und was hatte die wiederum mit serbisch-nationalistischen Kreisen und der "Schwarzen Hand" zu tun? Das wollen wir uns heute näher anschauen. Aber das mache ich in dieser Folge nicht allein. Um die Ermordung Franz Ferdinands durch Gavrilo Princip auch gebührend zu beurteilen, habe ich mit Franziska vom True Crime-Podcast "Darf's ein bisserl Mord sein" genau die richtige Partnerin an Bord. Um uns dann aber der enormen Mythenbildung rund um Gavrilo Princip in Bosnien und vor allem Serbien zu nähern, kann uns Krsto von "Neues vom Ballaballa-Balkan" behilflich sein. Er hat sogar die ein oder andere persönliche Geschichte mit Nachkommen von Gavrilo Princip in Ostsarajevo für uns parat. Na wenn das mal kein Dream Team ist. Werfen wir heute also den Blick auf das Attentat von Sarajevo! Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu Darf's ein bisserl Mord sein Zu Neues vom Ballaballa-Balkan Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Taiwan. Die echte Republik China29.05., 05:0029.05.2023, 05:0000:29:53
Taiwan ist die eigentliche und ursprüngliche Republik China. Zumindest ist das noch heute der offizielle Name dieses kleinen Landes wenige Kilometer vor der Küste der chinesischen Volksrepublik. Als Folge eines halben Jahrhunderts der Pekinger "Ein-China-Politik" ist diese Tatsache in der Welt heute aber fast vergessen. Eine Anerkennung Taiwans als unabhängiger Staat oder auch nur ein Kontakt auf offizieller Ebene findet nur in dreizehn Ländern der Erde statt – darunter solch wirtschaftliche Großmächte wie Nauru und der Vatikan. Der anhaltende Konflikt mit der Volksrepublik China auf dem Festland hat die jüngere Geschichte Taiwans aber auch auf andere Arten ganz einschneidend geprägt und bis heute ist diese Frage keinesfalls geklärt. Festlandchina droht auch 2023 noch mit einer notfalls gewalttätigen "Wiedervereinigung" – es tut das unter Xi Jinping sogar ganz verstärkt. Ein Angriff auf das demokratische und unabhängige Taiwan würde dabei aber die ganze Welt treffen. Im 21. Jahrhundert sind wir nämlich alle von Taiwan und seiner Halbleiter-Industrie abhängig. Die jüngere Geschichte wirft also ihren Schatten auf Taiwan. Aber doch reicht die bunte Geschichte dieser Insel deutlich weiter zurück als 1949 und den Konflikt mit der Volksrepublik China. Das Land blickt auf Jahrtausende der (nicht-chinesischen) Besiedlung zurück, gilt als Ursprungsregion aller austronesischen Völker des Pazifiks und musste über dreihundert Jahre Kolonialzeit unter Portugal, den Niederlanden und Japan ertragen. Sein portugiesischer Name "Formosa" hält sich sogar bis heute – zumindest in Bezug auf die Seestraße zwischen Taiwan und dem Festland. Es ist wirklich höchste Zeit, mehr über die Geschichte dieses faszinierenden Staates zu erfahren. Über die eigentliche – und wenn du mich fragst bessere – Republik China. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Deutschbalten zwischen Ostsiedlung und Umsiedlung15.05., 05:0015.05.2023, 05:0001:12:56
Deutschbalten und Deutschbaltinnen waren eine der vielen deutschsprachigen Minderheiten in Osteuropa. Und wie überall sonst ging ihre Ansiedlung im Baltikum – in Livland beziehungsweise dem heutigen Estland und Lettland – im Zuge der großen deutschen Ostsiedlung des Hochmittelalters über die Bühne. Soweit so klassisch also: Von der Hanse bis zu kirchlichen Akteuren reicht die Bandbreite der Akteure hier. Aber doch unterscheidet die Deutschbalten und Baltinnen so einiges von den anderen deutschen Communitys in Osteuropa. Und genau diese Besonderheiten wollen wir uns in der heutigen Folge des Déjà-vu Geschichte Podcasts gemeinsam mit Martin Pabst näher anschauen. Da wäre zum Beispiel erstmal die auffallende Tatsache, dass es "die Deutschbalten" eigentlich gar nicht gab. Vielmehr gab es Livländer, Kurländer und Estländer und sie verstanden sich erst sehr spät in ihrer Geschichte als eine einzige zusammenhängende Gruppe. Was die Deutschbalten und Baltinnen ebenfalls schon immer hervorgehoben hat, ist ihr Ruf, vor allem aus Adel und somit Oberschicht bestanden zu haben. Und tatsächlich: Von deutschen Landwirten kann im Baltikum so gut wie keine Rede sein. Dennoch ist die Lage nicht so einfach und wir können auch nicht ausschließlich von Grafen und Baronen ausgehen. Aber die größte Besonderheit ist eine ganz andere: Im Gegensatz zu fast allen anderen deutschsprachigen Gruppen in Osteuropa, wurden die Deutschbalten und Deutschbaltinnen nämlich nicht nach dem Zweiten Weltkrieg durch sowjetische, tschechoslowakische, ungarische, rumänische, polnische oder andere politische Entscheidungsträger in Richtung Westen verjagt. Nein: Die Umsiedlung der Deutschbalten erfolgte unter der Ägide der Nationalsozialisten – und das schon vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Martins Podcast "Stichwort Städtereformation" und "Von Asch bis Zips" vom Deutschen Kulturforum östliches Europa Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Russland, die Rus und die Wikinger01.05., 05:0001.05.2023, 05:0000:22:46
Russland und Europa haben weder historisch noch aktuell die einfachste Beziehung. In der Schule haben wir zwar alle mal gelernt, dass alles bis zum Ural zu Europa gehört. Trotzdem fühlt es sich nicht so an, als gehörten die Russen und Russinnen so wirklich dazu. Es gibt da einfach ziemlich große Unterschiede. Immerhin regiert in Russland seit gefühlten Ewigkeiten ein oben ohne durch die Gegend reitender, mit Bären kämpfender Judomeister. Sowas würde es bei uns niemals geben. Wir haben hier, in Europa, zivilisierte, anzugtragende und verantwortungsvolle Politiker, die nur unser Bestes im Sinn haben. Oder so. Oh: Und hierzulande kommen auch die wenigsten auf die Idee, einen Angriffskrieg gegen eine unschuldigen Staat anzuzetteln. Ein wenig Kontext zu unserer schwierigen Gegenwart. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Der Völkermord an den Armeniern und Armenierinnen17.04., 05:0017.04.2023, 05:0000:31:25
Armenier und Armenierinnen leben seit tausenden von Jahren im östlichen Anatolien. Für Jahrhunderte taten sie dies unter der Herrschaft des Osmanischen Reiches und doch gibt es heute kaum noch Armenier in dessen Nachfolgestaat – der Türkei. Die Gründe dafür lassen sich mit einem einfachen Wort zusammenfassen. Mit einem einfachen, aber schrecklichen Wort: Genozid. Es war ein osmanisch orchestrierter Völkermord an den Armeniern und Armenierinnen, der in den Jahren 1915 und 1916 über einer Million von ihnen das Leben kostete und ihrer Existenz in der heutigen Türkei zu guten Teilen ein Ende setzte. Ein Völkermord, für den es Beweise gibt und den die offizielle Türkei bis heute dennoch leugnet. Und zwar samt seiner zahllosen Massaker und der Todesmärsche in die brutalen Wüsten Syriens. Es ist Zeit, mehr über diesen armenischen Völkermord zu erfahren – über die Katastrophe namens "Aghet". Dazu reisen wir in dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast in die Zeit des Ersten Weltkriegs, auch wenn der Genozid mit diesem Krieg an und für sich nicht viel zu tun hat. Die jungtürkische Regierung im Osmanischen Reich sah den Krieg aber offensichtlich doch als die optimale Gelegenheit an, die "armenische Frage" endlich zu lösen. Und wenn wir uns die Details dieses geplanten Völkermordes heute näher anschauen, stellt sich nur zu schmerzhaft die Frage: Wie kann die türkische Antwort auf all das heute noch eine einfache Leugnung sein? Warum erfolgte die Anerkennung bis heute auch außerhalb der Türkei in nur etwas über zwanzig Staaten? Versuchen wir uns dafür an einer Zusammenfassung dieses Völkermords an den Armeniern und Armenierinnen – einem Völkermord, der später immerhin zu guten Teilen dazu diente, das Wort "Genozid" überhaupt erst zu definieren. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Zeit für eine Reise03.04., 05:0003.04.2023, 05:0000:19:42
In meiner Familie gibt es ein Geheimnis. Ach was sage ich. Nicht nur in meiner Familie. Dieses Geheimnis teilen im Dorf meiner Großeltern so gut wie alle Familien genauso wie in den Dörfern das Tal hinauf und hinunter. So betrachtet ist das Wort Geheimnis fast zu groß gegriffen. Es ist aber auch egal. Als ich im Kärnten der Neunzigerjahre aufgewachsen bin, hätte diese Sache genauso gut ein Geheimnis sein können. Ich habe nichts davon gehört, ich habe nichts davon gesehen, ich habe nichts davon gewusst. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Unterwegs zwischen Grenzen Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Der Nordirlandkonflikt. Eine unverschämt kurze Geschichte20.03., 05:0020.03.2023, 05:0000:23:45
Fünfundzwanzig Jahre ist es her, dass der Nordirlandkonflikt 1998 mit dem Good Friday Agreement zu seinem mehr oder weniger friedlichen Ende gelangte. Ein Konflikt, der über so viele Jahrhunderte gewachsen ist wie der Irlandkonflikt, kann aber freilich nicht ganz über Nacht verschwinden. Und siehe da. Mit dem Brexit fand sich Nordirland plötzlich doch wieder in den Schlagzeilen. Was passiert mit der inner-irischen Grenze nach dem Brexit? Wie wird er sich auf die Gesellschaft in Nordirland auswirken? Kommt gar die Gewalt zurück? Das waren und sind die Fragen, bei denen uns ein Blick in die Geschichte helfen kann. Hier ist sie also: Meine wirklich unverschämt kurze Geschichte des Nordirlandkonflikts. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Köln Ehrenfeld. Ein Stadtspaziergang06.03., 05:0006.03.2023, 05:0000:25:59
Ehrenfeld ist heute vielleicht nur einer von vielen Stadtteilen Kölns, aber doch wird eine Sache bei näherer Betrachtung schnell klar: Seine Geschichte könnte kaum unterschiedlicher sein als die der Domstadt nebenan. Ganz platt gesagt: Köln steht für Römer und Dom, Ehrenfeld schon eher für Döner und Beton. Und genau deshalb kann uns Ehrenfeld so unfassbar viel über die deutsche Geschichte im Allgemeinen erzählen. Denn was sich hier in den letzten 150 bis 200 Jahren abgespielt hat, spiegelt sich in ganz vielen anderen Städten Deutschlands und ganz Europas. Es ist eben die Geschichte der Industriellen Revolution und ihrer zahlreichen Folgen, die unsere Städte und unsere alltägliche Umgebung bis heute prägen. Das alles wollen wir heute in Köln Ehrenfeld aus erster Hand entdecken und dabei eben auch etwas über unsere eigenen Heimatstädte lernen. Dazu nehme ich dich in dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast mal wieder mit vor Ort nach Ehrenfeld – oder genauer gesagt an die Venloer Straße. Diese spazieren wir gemeinsam hinunter, vom Bahnhof über das Helios-Gelände bis zur neuen Moschee und dem 4711-Industriebau. Während dieses Spaziergangs schauen wir uns die Geschichte des Stadtteils dann etwas genauer an. Seiner Gründung und Planung auf dem Reißbrett in den 1840er-Jahren, das enorme Wachstum danach, den Industrieboom der Gründerzeit, das Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg. Wir reden aber auch über Migration und den Zuzug von Gastarbeiter:innen seit den 60er-Jahren und nicht zuletzt über Verfall und Neuerfindung. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zu den Fotos Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Der Spanische Erbfolgekrieg und wie er uns verfolgt20.02., 04:0020.02.2023, 04:0000:24:09
Der Spanische Erbfolgekrieg von 1701 wirkt auf den ersten Blick wie ein geradezu klassischer, alter, europäischer Krieg. In Spanien stirbt da irgendein Habsburger, in Frankreich wie in Österreich kommen im Nu andere Herrschaften auf die Idee, sich diese Krone zu schnappen, und am Ende treffen sich alle auf irgendeinem Schlachtfeld. Das ist in der europäischen Geschichte in ähnlicher Form sicher schon hunderte Male passiert. Aber tatsächlich ist der Spanische Erbfolgekrieg eben gerade nicht das! Seine Ursachen und Auslöser mögen zwar altmodisch wirken, doch sein Verlauf und vor allem seine Folgen sind geradezu modern. Nicht zuletzt hat der Spanische Erbfolgekrieg die spätere Geschichte und damit unsere Gegenwart für immer geprägt und verändert. In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast möchte ich diesen Krieg ein wenig aus dem Schatten der Vergangenheit holen: Ein Krieg, der in der Vergangenheit auch oft als eine Art Weltkrieg bezeichnet wurde (wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich da zustimmen würde). Wir werden uns heute also unter anderem anschauen, warum es im Spanischen Erbfolgekrieg gar nicht immer so leicht zu sagen ist, wer gegen wen kämpfte. Wir werden uns den absurd vielen Kriegsschauplätzen von Spanien und Italien über Belgien, Bayern bis nach Ungarn widmen und wir werden vor allem darüber sprechen, was dieser Erbfolgekrieg am Ende eigentlich änderte. Kleiner Spoiler: Für die Zeitgenoss:innen von damals eher mittelmäßig viel. Für uns, die ihnen nachfolgen, dafür aber umso mehr. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Die umstrittene Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg06.02., 05:0006.02.2023, 05:0000:25:24
Die Schweiz ist bekanntlich neutral. Und auf diese fast schon legendäre Neutralität legten die meisten Eidgenossen und Eidgenossinnen in der Geschichte auch viel Wert. Sie mag ja ihren Zweck auch tatsächlich oft erfüllt haben. Aber in zumindest einem Fall der Geschichte ernteten die Aktivitäten der Schweiz in diesem Zusammenhang regelmäßig heftige internationale Kritik: Das ist ihre Rolle im Zweiten Weltkrieg vis-à-vis Deutschland. Wie gerechtfertigt ist diese Kritik denn? Hatte die Schweizer Politik damals wirklich eine Wahl? Und … um welche Themen und Fragen ging es da überhaupt? Das wollen wir uns in der heutigen Folge des Déjà-vu Geschichte Podcasts näher anschauen! Der Zweite Weltkrieg stellte die Schweiz erstmal natürlich vor enorme Herausforderungen. Nach dem Sieg Nazi-Deutschlands über Frankreich im Jahr 1940 war die Schweiz umzingelt von Achsenmächten. Im Norden und Osten saß Deutschland, im Westen das besetzte Frankreich und das französische Kollaborationsregime von Vichy, im Süden das faschistische Italien. Militärisch antwortete das eidgenössische Militär mit der einigermaßen verzweifelten Strategie des "Reduit". In der Außenpolitik versuchte man sich gegenüber Deutschland aber vielmehr diplomatisch und wirtschaftlich abzusichern – und hier kommt die Kritik dann auch ins Spiel. Von dubiosen Goldgeschäften über die Schweizer Politik gegenüber Flüchtlingen, kann hier einiges vorgebracht werden. Schauen wir es uns an. Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst. Links zur Episode Zum Geschichtshappen-Newsletter Zum Déjà-vu Club Alles aus der Werbung Quellen Bericht der Bergier-Kommission Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!