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328- Feuerzone – Das System Rammstein und der Machtmissbrauch in der Musik12.06., 17:0012.06.2024, 17:0000:55:29
"Feuerzone" ist ein neuer Podcast aus der SZ-Redaktion. Folge 1 können Sie jetzt hier in voller Länge hören, alle weiteren erscheinen auf www.sz.de/rammstein. Sie benötigen für alle weiteren Folgen ein SZ-Digitalabo oder ein kostenloses Probeabo. Vor einem Jahr erschüttern die Recherchen zum “Fall Rammstein” von Süddeutscher Zeitung und NDR die Musikwelt: Mehrere Frauen berichten von sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch durch den Sänger Till Lindemann. Wie konnte es so weit kommen – und was ist seitdem passiert? Die SZ-Journalisten Lena Kampf und Jakob Biazza erzählen in dieser Podcast-Serie alle Hintergründe: Die Betroffenen kommen ausführlich zu Wort, dazu Experten aus der Popbranche und Wegbegleiter der Band. Warum spaltet der Fall das ganze Land? Stimmt es, dass sich manche Stars schier alles erlauben können? Und wie muss sich unser Umgang mit #MeToo jetzt verändern? Das ist die Geschichte von Männern, die berühmt wurden, weil sie Grenzen überschritten. Und von unbekannten Frauen, die nicht mehr schweigen wollten. Hören Sie die Podcast-Serie, aufgearbeitet in sieben Folgen, ab jetzt auf sz.de/rammstein
- Sudan: Der vergessene Krieg05.06., 17:0005.06.2024, 17:0000:38:21
Etwas ist anders dieses Mal: Der Krieg, der im Sudan im April 2023 ausgebrochen ist, tobt fast überall im Land. Nicht mehr nur in der Peripherie, sondern auch dort, wo die Machtelite sitzt: in den großen Ballungsräumen rund um die Hauptstadt Khartum. Die Hauptstadt wird momentan zu großen Teilen von der Miliz RSF kontrolliert. Ihr gegenüber steht die traditionelle Armee des Landes: die SAF. Der Krieg befindet sich in einem Patt, trotzdem sind beide Kräfte offenbar davon überzeugt, das Land militärisch unter ihre Kontrolle bekommen zu können. Darunter leidet vor allem die Zivilbevölkerung. Fast neun Millionen Menschen aus dem Sudan sind seit Kriegsbeginn geflohen – die größte Migrationsbewegung der Welt. Und: Internationale Hilfe gelangt nur sehr schwer ins Land. Im Sudan droht eine gewaltige Hungerkrise. Im Westen des Landes, in der Provinz Darfur, gibt es unterdessen Berichte von Massenmorden durch die RSF, die an den Völkermord erinnern, der dort im letzten Krieg verübt worden ist. Wie konnte es so weit kommen? Was sind die Ziele der Kriegsparteien? Und wie könnte ein Frieden aussehen? Darüber spricht in dieser Folge Arne Perras. Er war lange Korrespondent der SZ für den afrikanischen Kontinent, war mehrfach im Sudan und berichtet jetzt noch über das Land. Redaktion: Leonard Scharfenberg Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wahl in Indien: Weiter mit Modis nationalistischem Kurs?22.05., 17:0022.05.2024, 17:0000:31:20
Indien ist die weltweit größte Demokratie. Das Land hat 1,4 Milliarden Einwohner und fast 987 Millionen davon sind wahlberechtigt. Das ist ein Zehntel der Weltbevölkerung. Vom 19. April bis zum 1. Juni können sie ihre Stimme abgeben. Werden sie Narendra Modi nach zehn Jahren Amtszeit wiederwählen? Und um welche Themen geht es bei der Wahl? Fest steht: Das Land hat sich zwar im vergangenen Jahrzehnt zu einer Weltmacht entwickelt, doch Minderheiten wie Muslime werden immer stärker bedrängt. Außerdem nähert sich Indien auch Russland und China an. Die Wahlen sind zwar frei, doch der Wahlkampf lief nicht immer ganz neutral ab. Darüber spricht Südostasien-Korrespondenten der SZ, David Pfeiffer, in dieser Podcast-Folge. Er berichtet gerade von Indien aus für die SZ über die Wahlen. Zum Weiterlesen: Mahua Moitra ist geschieden, trinkt Champagner, geht auf Partys. Und: Sie macht Politik gegen Narendra Modi. Das ist ziemlich verwegen für eine Frau in Indien. David Pfeiffer war mit ihr unterwegs im Wahlkampf. Moderation, Redaktion: Léonardo Kahn Redaktion: Léonardo Kahn, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zitiertes Audiomaterial über Tagesschau und BJP Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Gaming-Plattform Steam: Ein Safe Space für Rechtsextreme?08.05., 17:0008.05.2024, 17:0000:36:35
2016 tötet ein 18-Jähriger im Münchner Norden neun Menschen. Fast alle von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Kurze Zeit später stellt sich heraus: Der Täter war in rechten Gruppen auf der Gaming-Plattform Steam aktiv und hatte sich dort mit anderen Rechtsextremen vernetzt. Kein Einzelfall. Eine SZ-Datenrecherche ist der Frage nachgegangen, was sich seitdem auf und rund um Steam verändert hat. Noch immer sind rechtsextreme Gruppen und Beiträge leicht zu finden. Warum also moderiert Valve, das Unternehmen hinter der Plattform, seine Foren nicht besser? Und warum gelten für Steam nicht dieselben Vorschriften wie für Facebook und Instagram? Darüber spricht Vinzent-Vitus Leitgeb mit Leonard Scharfenberg und Alexandra Ketterer, die in den letzten Monaten für die SZ sehr viel Zeit auf Steam verbracht haben. Hinweis der Redaktion: Nach der Veröffentlichung dieser Folge haben wir auf Bitte einiger Angehöriger der Opfer des Terroranschlags am OEZ eine Antwort wieder entfernt, weil sie missverständlich war. Die ganze Recherche zu Steam können Sie hier nachlesen. Der Text von Martin Bernstein, der sich noch einmal näher mit den Kontakten von David S. auf Steam beschäftigt. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Alexandra Ketterer, Leonard Scharfenberg Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Prinz Reuß vor Gericht: Wie gefährlich ist die Reichsbürgerszene?24.04., 17:0024.04.2024, 17:0000:37:05
Am 7. Dezember 2022 findet einer der größten Anti-Terror-Einsätze in der Geschichte der Bundesrepublik statt. Etwa 3000 Polizistinnen und Polizisten sind an mehreren Orten beteiligt. Sie nehmen 25 Frauen und Männer fest, die einen Putsch geplant haben sollen. An dessen Ende sollte offenbar Heinrich XIII. Prinz Reuß an der Spitze einer neuen Regierung in Deutschland stehen. Die Ermittlungen zu dem Fall führen in die Reichsbürgerszene. Und auch eine ehemalige AfD-Bundestagsabgeordnete soll Mitglied der Gruppe gewesen sein. Am kommenden Montag, dem 29. April, beginnt nun der erste von drei großen Prozessen gegen die sogenannte „Gruppe Reuß“ in Stuttgart. Zwei weitere Prozesse folgen wenig später in Frankfurt am Main und in München. Sie werden größtenteils parallel stattfinden und sich wohl über Jahre ziehen. Doch welche Vorwürfe werden dort genau verhandelt? Welche Verschwörungserzählungen sollen in der Gruppe verbreitet worden sein? Und wie sahen ihre mutmaßlichen Umsturzpläne genau aus? Das erklären Annette Ramelsberger und Benedikt Warmbrunn, die SZ-Gerichtsreporter, in dieser Folge. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Leonardo Kahn Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Hinter Gittern: Wie sinnvoll sind Jugendgefängnisse?10.04., 17:0010.04.2024, 17:0000:41:46
Was würden Sie als Erstes machen, wenn Sie aus dem Gefängnis frei kommen würden? Viele würden wahrscheinlich ihre Freundinnen und Freunde treffen. Einkaufen gehen. Durch den Park spazieren. Matthias Brink entschied sich für ein Frühstück mit seiner Mutter. Denn im Gefängnis schmeckte ihm das Essen einfach nicht: „Ich habe immer erst um 15:00 Uhr gegessen, damit ich irgendwie auf die Kalorien vom Tag komme, dass ich nicht verhungere“, sagte er dem SZ-Reporter Joshua Beer. Eigentlich heißt Matthias Brink auch anders. Nur unter der Bedingung wollte er mit der SZ über seine Zeit im und nach dem Gefängnis sprechen. Er kam mit 17 in die Jugendstrafanstalt Berlin, wo er zwei Jahre verbringen musste. Natürlich habe er davor schwere Straftaten begangen, das sehe er mittlerweile selbst ein. Dennoch stellt sich auch in seinem Fall die Frage: Ist es zielführend, Jugendliche einzusperren? Oder richten die Einsamkeit oder Gewalt, die man dort teils durch Mithäftlinge erfährt, bei Jugendlichen nur weiteren Schaden an? Joshua Beer hat Matthias Brink ein Jahr lang begleitet, dessen frühere Jugendstrafanstalt besucht und mit Experten gesprochen. Ronen Steinke, Rechtspolitischer Korrespondent der SZ, hat auch einen Artikel über das hundertjährige Bestehen des Jugendstrafrechts geschrieben. Moderation, Redaktion: Léonardo Kahn Redaktion: Léonardo Kahn, Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Welt, Bundestag Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Corona-Berichterstattung: Was wir hätten besser machen können27.03., 17:0027.03.2024, 17:0000:43:32
Anfang 2020 hat sich das Corona-Virus weltweit ausgebreitet. Allein in Deutschland sind in den folgenden drei Jahren mehr als 182 000 Menschen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit gestorben. Manche Menschen leiden noch heute an Long Covid. Covid 19 hat auch Deutschland verändert, denn zum Schutz von Risikogruppen wurden zeitweise viele Grundrechte außer Kraft gesetzt. Manchen ist der Staat in dieser Zeit fremd geworden, aber auch das Vertrauen in die Medien ist seither geschwunden. Für die Lagerbildung in Deutschland war Corona eindeutig ein Antreiber. Angesichts der vielen Unsicherheiten zu Beginn der Pandemie hat der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am 22. April 2020 im Bundestag gesagt: "Wir werden uns alle viel zu verzeihen haben in ein paar Monaten." Doch dafür muss man natürlich bilanzieren, was zu verzeihen ist. Haben wir Journalisten also bei der SZ zu brave Interviews geführt, Forscher und Forschung zu wenig hinterfragt, waren wir frei von Hysterie und Panikmache? SZ-Chefredakteurin Judith Wittwer sagt, dass unsere Coronaberichterstattung ihrer Einschätzung nach "in den allermeisten Fällen ausgewogen und unaufgeregt" war. Gerade zu Beginn der Pandemie habe man aber über Ungewissheiten berichten müssen: "Dies transparent zu machen, das hätten wir da und dort vielleicht noch mehr tun müssen." "Wir haben nichts verheimlicht, aber vielleicht sind wir zu wenig auf die spezifischen Nebenwirkungen und Risken der Impfungen eingegangen," meint Christina Berndt, Redakteurin des SZ-Wissenschaftsressort. Und sie sagt: "Man muss uns verzeihen, dass wir beim Thema Impfpflicht zum Teil zu einseitig kommentiert haben." Aber was hat es nun mit diesen "RKI-Files" auf sich? Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über ZDF Markus Lanz, SWR, ARD, Phoenix Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Im Schattenkloster - Chronik einer Gehirnwäsche20.03., 17:0020.03.2024, 17:0000:41:31
Diese Woche wollen wir Sie mit einer Sonderfolge von Das Thema auf eine Audio-Serie aufmerksam machen, die vor kurzem bei SZ Plus gestartet ist: „Im Schattenkloster - Chronik einer Gehirnwäsche“. Auf der Suche nach einem alternativen Lebensmodell lernen Tom und Jana eine ungewöhnliche WG kennen. Mit ihrem Kind ziehen sie zu der Gemeinschaft in ein ehemaliges Kloster. Aber was nach einer Utopie für Selbstversorger klingt, führt zu Todesfällen und Missbrauch. Wer ist der mysteriöse Guru der Gruppe? Und schafft es die Familie wieder raus? Die Journalisten Eva Hoffmann und Patrick Bauer begeben sich auf die Spuren der Gruppe und gehen der Frage nach, was passieren muss, damit Menschen die Kontrolle über ihr Leben komplett in die Hand eines anderen geben? Hier im Feed hören Sie die erste Folge, alle weiteren können Sie mit SZ Plus hören unter sz.de/schattenkloster oder in der weißen SZ-Nachrichten-App. Die nächste reguläre Folge von "Das Thema" erscheint am 27. März 2024. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Spionage für den Streit: Russlands Strategie hinter dem Taurus-Leak13.03., 17:0013.03.2024, 17:0000:39:47
Der russische Staatssender Russia Today veröffentlicht am 1. März ein Leak aus der Bundeswehr. Es handelt sich um den Mitschnitt einer etwa 40 minütigen Konferenz vom 19. Februar, bei der deutsche Offiziere sich über die Anwendungsmöglichkeiten des Marschflugkörpers Taurus in der Ukraine und durch ukrainisches Militär beraten. Die sogenannte Abhöraffäre beschäftigt seither die deutsche Innenpolitik. Wie konnte Russland ein Gespräch der Bundeswehr abhören? Wie oft kommt so etwas vor? Und wie lassen sich solche Leaks in Zukunft vermeiden? Darüber spricht Vinzent-Vitus Leitgeb mit zwei Experten der SZ: Mit Georg Ismar, der aus Berlin über die Verteidigungspolitik berichtet und deshalb viele Kontakte zum Militär hat – und mit Christoph Koopmann, dem Geheimdienst-Experte der SZ. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Léonardo Kahn Redaktion: Léonardo Kahn Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- AfD im Aufwind: Wie wehrhaft ist die Demokratie?28.02., 17:0028.02.2024, 17:0000:35:41
Seit Wochen gehen Hunderttausende Menschen auf die Straßen. In Berlin, Hamburg, München und vielen anderen, auch deutlich kleineren Städten demonstrieren sie gegen Rechtsextremismus. Hintergrund war eine Recherche von Correctiv, über ein geheimes Treffen, an dem unter anderem Politiker der AfD teilgenommen hatten sowie Aktivisten der rechtsextremen Identitären Bewegung. Sie sprachen dort unter anderem über „Remigration“, darüber also, ob man Menschen mit Migrationsgeschichte aus Deutschland deportieren sollte. Das sind Ideen, über die in extrem rechten Kreisen schon lange diskutiert wird. Und trotzdem hat diese Correctiv-Recherche mächtig was bewirkt. Gerade auch weil das Szenario, dass Rechtsextremisten bald in die Regierung kommen könnten, immer greifbarer wird. Im September stehen drei Landtagswahlen an, und in allen Umfragen liegt die AfD vorne. Was könnte dann also passieren? Würden demokratische Regeln und Kontrollen abgebaut werden? Und wie schützt man die Demokratie, falls eine Partei mit vielen Stimmen oder sogar in Regierungsverantwortung sie angreifen möchte? Fragen an den SZ-Justizexperten Ronen Steinke. Er recherchiert lange zu dem Thema und hat unter anderem eine Reportage über das „Thüringen Projekt“ geschrieben. Im Projekt versucht Maximilian Steinbeis gemeinsam mit anderen Verfassungsrechtlern herauszufinden, wie der deutsche Rechtsstaat von einer populistischen Regierung ausgehebelt werden könnte. Zum Weiterlesen: Den Text über das "Thüringen Projekt" können Sie hier lesen. Die aktuelle Recherche dazu, wie der Verfassungsschutz eine neue Einstufung der AfD vorbereitet, finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Rüstungsindustrie im Aufschwung: Ist Deutschland kriegstüchtig?14.02., 17:0014.02.2024, 17:0000:39:33
Vor fast zwei Jahren, am 24. Februar 2022, hat Russland die Ukraine angegriffen. Seit der "Zeitenwende" steigen weltweit die Rüstungsausgaben. Auch in Deutschland erfährt die Rüstungsindustrie seither rasant gestiegene Aufträge und erlebt grundsätzlich einen Imagewechsel. Ging es zunächst nur um Helme für ukrainische Soldaten, haben sich die Lieferungen schnell beschleunigt: Panzerhaubitzen, Flugabwehr, Panzer, Hubschrauber. Vergangenes Jahr wurde deutsche Rüstung in einem Wert von mehr als 11,7 Milliarden Euro exportiert - ein neuer Rekord. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) besucht seit seinem Amtsantritt regelmäßig Fabriken der Hersteller, teils zusammen mit seinem Parteikollegen Kanzler Olaf Scholz, und sagt: "Die Zeitenwende ist eben nicht planbar ohne die Rüstungsunternehmen." Nur zusammen mit der Rüstungsindustrie könne man die neue Sicherheitslage bewältigen. So hat etwa die Aktie von Rheinmetall massiv an Wert gewonnen, ist gar in den DAX aufgestiegen und Rheinmetall-Chef Armin Papperger erwartet "bis 2025 ein Plus von 80 Prozent" bei Umsatz und Gewinn. Rheinmetall stellt vor allem Panzer, Geschütze, Bewaffnungen aller Art und Munition her. Es geht hier also nicht um Cabrios, Kühlschränke oder Einbauküchen, deren Produktion auf Hochtouren läuft. Es ist und bleibt ein Geschäft mit dem Tod. Eins, an dem einige viel verdienen. Wie sieht es also bei Rheinmetall und Konsorten mit dem neuen Selbstbewusstsein aus? Ist Deutschland “kriegstüchtig”? Brauchen wir eine "Kriegswirtschaft"? Und: Gibt es überhaupt noch eine Rüstungskontrolle - oder gar eine Moral? Fragen an den SZ-Wirtschaftsredakteur Thomas Fromm, der sich seit Kriegsbeginn um Themen der Rüstung kümmert. Seither hat er mit vielen Akteuren dieser jetzt so florierenden Branche gesprochen - und Produktionsstätten für Waffen und sonstiges Kriegsgerät besucht. Fromm konstatiert nüchtern: "Je mehr Krieg, desto besser für das Geschäft." Wir freuen uns immer über Feedback. Schreiben Sie uns gern eine Mail an podcast@sz.de. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Leonardo Kahn Produktion: Carolin Lenk, Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über Die Welt, Der Aktionär TV. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Russlands Rekruten: Vom Gefängnis an die Front – und in die Freiheit31.01., 17:0031.01.2024, 17:0000:37:34
Im Januar 2020 wird die 23-jährige Russin Wera Pechtelewa von ihrem Ex-Freund Wladislaw Kanjus umgebracht. Er wird zu 17 Jahren Strafkolonie verurteilt, aber statt seine Strafe abzusitzen, wird er wohl begnadigt – um für Russland im Krieg gegen die Ukraine zu kämpfen, darauf deuten Fotos in sozialen Medien hin. Kanjus Fall ist kein Ausnahmefall, denn seit Kriegsbeginn hat Russland Tausende Strafgefangene an die Front geschickt. Viele der überlebenden Frontkämpfer leben inzwischen wieder in Freiheit. Denn der Deal für viele der Straftäter lautete lange Zeit: Sie kämpfen sechs Monate an der Front und können dann als freie Männer in die Heimat zurückkehren – und zwar als Kriegshelden. Evgeny Prigoschin – bis zu seinem gewaltsamen Tod Ende August 2023 Chef der berüchtigten Söldnertruppe Wagner – sagte im Spätsommer 2022, die Gesellschaft müsse diesen Menschen den größten Respekt zollen, sie seien schließlich aufgebrochen, um Russland zu beschützen. Was das für die Familien der Opfer und die russische Gesellschaft bedeutet, dass auch Schwerverbrecher begnadigt werden, darüber spricht in dieser Folge von „Das Thema“ die SZ-Korrespondentin in Moskau, Silke Bigalke. Sie hat die Familie von Wera Pechtelewa persönlich getroffen. [Den Text von Silke Bigalke über Straftäter in der russischen Armee finden Sie HIER.] (https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/russland-putin-begnadigung-moerder-ukraine-krieg-helden-e016913/) Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über AFP und The Telegraph Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Vermisst im Niemandsland: Flucht und Migration über Belarus nach Europa17.01., 17:0017.01.2024, 17:0000:36:13
Zwischen 2014 und 2019 gibt es mehr als 20 000 Personen, die die Grenze zur Europäischen Union überschreiten wollten - die seither allerdings als vermisst gelten. Mohammed Sabah teilt dieses Schicksal seit dem Wintern 2021/22. Seine letzten Lebenszeichen stammen aus dem Niemandsland zwischen Polen und Belarus. Und letztendlich will nur Mohammeds Familie wissen, was mit ihm passiert ist. Über eine verzweifelte Suche berichten Ben Heubl und Kristiana Ludwig aus dem Investigativ-Ressort der SZ. In internationaler Zusammenarbeit von Journalisten wurden für ihre Geschichte 24 Friedhöfe in Griechenland, Spanien, Italien, Kroatien, Litauen und Polen besucht. Sie fanden dort mehr als 550 anonyme Gräber, in denen Friedhöfen und Behörden zufolge in den vergangenen zehn Jahren Menschen bestattet wurden, die an den Grenzen starben. Das Team überprüfte auch Sterberegister, befragte Staatsanwälte und Gerichtsmediziner, wertete Datensätze von Hilfsorganisationen, Wissenschaftlern und Aktivisten aus. Das Team hat 2162 unidentifizierte Tote an Europas Grenzen in den vergangenen zehn Jahren recherchiert. Heubl und Ludwig berichten über den Schmerz der Angehörigen, der bleibt, so lange Ungewissheit bleibt - und wenn Trauer nicht möglich ist. “Die Familien sind hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, Abschied zu nehmen, und Schuldgefühlen, dass sie die Person aufgegeben haben.” Schließlich könnte sie ja noch irgendwo am Leben sein. So gehe es vielen Familien, die einen “uneindeutigen Verlust” von Angehörigen zu beklagen haben. Dies sei “ein psychologisch sehr schwieriger Zustand, in dem sich durch das Verschwinden von sehr vielen Menschen an den europäischen Grenzen mittlerweile sehr viele Familien befinden.” Heubl und Ludwig sprechen im Podcast “Das Thema” über die humanitäre Notwendigkeit, dass eine “europaweit zugängliche Datenbank mit persönlichen Gegenständen und DNA-Proben der Toten” aufgebaut wird. Damit es für Angehörige überhaupt noch eine Möglichkeit gibt, herauszufinden, ob ihre Verwandten tot sind. Dass das bislang nicht passiert sei, “liege nicht daran, dass es zu schwierig wäre oder dass die Mittel fehlen, sondern es liege am politischen Willen”. Die Reportage "Wo bist Du?" über das Verschwinden von Mohammed Sabah finden Sie HIER. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Christina Lopinski, Lars Langenau Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über Europäische Kommission Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Dämon - Der Exorzist aus dem Internet03.01., 17:0003.01.2024, 17:0000:38:45
Weil wir derzeit eine kurze Weihnachtspause machen, wollen wir Sie auf eine Audio-Serie aufmerksam machen, die wir vor kurzem exklusiv bei SZ Plus veröffentlicht haben: "Dämon - Der Exorzist aus dem Internet" Der SZ-Magazin-Reporter Marvin Ku stößt auf ein schockierendes Video: Eine gefesselte Frau wird exorziert. Offiziell gibt es in Deutschland keine Teufelsaustreibungen mehr. Aber in Sozialen Netzwerken verspricht ein selbsternannter Exorzist namens »Nature23« vor allem jungen Frauen, sie von ihren »Dämonen« zu befreien. Wer lässt sich heute noch auf so eine Teufelsaustreibung ein? Wer ist »Nature23«? Und was hat er mit dem Verschwinden eines jungen Mädchens zu tun? Eine verzweifelte Suche beginnt. Hier im Feed hören Sie die erste Folge, alle weiteren können Sie mit SZ Plus hören unter sz.de/daemon. Die nächste reguläre Folge von "Das Thema" erscheint am 17. Januar 2024. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Rechtsruck in Deutschland und Österreich: Was AfD und FPÖ verbindet27.12., 17:0027.12.2023, 17:0000:47:20
In allen Umfragen zu Nationalratswahlen in Österreich liegt die FPÖ derzeit in Führung. In Deutschland konnte die AfD bei Landtagswahlen zuletzt stark gewinnen, in einzelnen Bundesländern liegt sie auf Platz 1 in Sonntagsfragen. Was zeichnet die beiden Parteien derzeit aus, deren Spitzen sich erst in diesem Herbst in Wien getroffen haben? Was steckt dahinter, wenn sie einen “gemeinsamen Kampf für Freiheit, Heimat und Demokratie“ ausrufen, gegen „die gesellschaftszersetzende Elitenpolitik”? Und was will die AfD von der FPÖ womöglich lernen, die ja schon seit Jahrzehnten immer wieder in Regierungsverantwortung steht? Das diskutieren in dieser Folge von "Das Thema" mit Moderator Vinzent-Vitus Leitgeb: Cathrin Kahlweit, Wien-Korrespondentin der Süddeutsche Zeitung. Julya Rabinowich, Schriftstellerin und Kolumnistin, die zuletzt auch in Romanen über das Thema Flucht, Migration und Integration geschrieben hat. Und Werner Reisinger, Journalist, unter anderem für SZ Österreich, mit Fokus auf Recherchen zu Rechten Parteien und Organisationen in Europa sowie zur österreichischen Innenpolitik. Das Gespräch wurde am 12.11.2023 im Rahmen der Buch Wien live aufgezeichnet. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Analphabetismus in Deutschland: Scham und Schauspiel20.12., 17:0020.12.2023, 17:0000:38:59
6,2 Millionen Erwachsene in Deutschland können weder richtig Lesen noch Schreiben. Statistisch gesehen kennt hierzulande also fast jeder oder jede mindestens eine Person, die Schwierigkeiten mit dem Alphabet hat. Oft aber merkt man es ihnen auch gar nicht an. Weil sie sich aus Scham verstellen, um bloß nicht entdeckt zu werden. Jutta Schmitt war eine von ihnen, bis sie nach einer schweren Lebenskrise mit Mitte Fünfzig Lesen und Schreiben lernte. Zuvor hatte sie immer wieder Stigmatisierung, Mobbing und tiefe Selbstzweifel erleben müssen. Mit ihr hat SZ-Reporterin Elisa Schwarz gesprochen. Und uns hat Elisa Schwarz von ihrer Recherche erzählt. Falls Sie selbst Betroffene kennen, Ihnen Tipps geben oder einfach mehr über das Thema wissen wollen: Die kostenlose Nummer des Alfa-Telefons erreichen Sie unter 0800 53 33 44 55, die Alfa-Website finden Sie unter www.alfa-telefon.de Das Bildungswerk des DGB hat auch ein Unterstützungsprojekt. Den Kontakt zu Mento Plus finden Sie HIER. Speziell in Berlin finden Sie Hilfe beim Arbeitskreis Orientierungs- und Bildungshilfe AOB, der Lese- und Schreibkurse gibt. Den Kontakt finden Sie HIER. Die Reportage "Raus mit der Sprache" von Elisa Schwarz finden Sie HIER. Alle Infos zu unseren Audioangeboten finden Sie auf sz.de/podcast. Die Redaktion erreichen Sie unter podcast@sz.de. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Zwei Monate Krieg in Nahost: Im Nebel der Gefechte06.12., 17:0006.12.2023, 17:0000:45:56
Es ist jetzt genau zwei Monate her, dass Bilder um die Welt gegangen sind, die man eigentlich kaum ertragen kann. Videos vom Tribe of Nova Festival in der Wüste im Süden Israels – nur wenige Kilometer von der Grenze zu Gaza entfernt. Es ist einer der Tatorte, an dem die Terrororganisation Hamas am 7. Oktober ein unvorstellbares Massaker angerichtet hat. Allein dort haben Terroristen 260 Menschen ermordet. Acht Wochen später rekonstruieren wir gemeinsam mit Peter Münch und Tomas Avenarius, was am 7. Oktober und in den Wochen danach in Israel und Gaza geschehen ist. Münch ist der SZ-Israel-Korrespondent, Avenarius ist Krisen und Kriegsreporter der Süddeutschen Zeitung. Beide sind nach dem Angriff nach Israel gereist und berichten seitdem, was vor Ort passiert. Beide erzählen, wie sie Informationen verifizieren und einordnen. Wie schwierig es ist, an verlässliche Quellen aus Gaza, dem Hauptschauplatz dieses Krieges, zu kommen, aus dem sie derzeit noch nicht selbst berichten können. Denn grundsätzlich zeigt sich auch in diesem Krieg vor allem eins: Dass es oft vor allem darum geht, wer am schnellsten die Deutungshoheit für sich beansprucht. Auch darüber - und was sie in den kommenden Wochen erwarten – haben wir mit Münch und Avenarius in dieser Folge gesprochen. Zum Weiterlesen: _Israel vibriert, seit die ersten Geiseln der Hamas zurückkommen. Manche feiern. Aber wie geht es denen, die wissen, dass ihre Söhne, Töchter, Väter und Mütter noch in den Tunneln in Gaza bleiben müssen? Peter Münch war für diese Reportage beim Schabbat-Essen bei der Familie: Buchshtab. https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/israel-geiseln-hamas-rueckkehr-tel-aviv-gaza-e174733/_ _Im Austausch für die israelischen Geiseln hat Israel mittlerweile 180 palästinensische Gefangene freigelassen. Wie werden sie zu Hause empfangen? Tomas Avenarius hat das im Gebiet von Ramallah beobachtet: www.sz.de/1.6311472 Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Lars Langenau Produktion: Carolin Lenk Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Besuch in einer Geisterstadt: Chinas Immobilienblase ist geplatzt22.11., 17:0022.11.2023, 17:0000:33:44
In China steht die Arbeit an zehntausenden Hochhäusern still. In den vergangenen Jahren wurde so viel gebaut, dass es inzwischen ein völliges Überangebot an Wohnungen gibt und riesige Geisterstädte entstanden sind. Der chinesische Immobilienmarkt funktionierte lange wie ein riesiges Schneeballsystem. Die Chinesen kauften Wohnungen, als Geldanlage und Altersvorsorge, gerade weil die Preise immer weiter stiegen. Der Staat hatte garantiert, dass es keine Ausfälle gibt. "Doch diese Garantie gilt nicht mehr", sagt Lea Sahay, China-Korrespondentin der SZ. "Es wurde in unvorstellbaren Dimensionen viel mehr gebaut als benötigt." Nach einem Vierteljahrhundert unaufhörlichen Wachstums sei in China nun passiert, wovor lange gewarnt wurde: Die Blase im chinesischen Immobiliensektor ist geplatzt. Dabei sei die Bauindustrie unersetzlich für Chinas Wirtschaftskraft. Das Wegbrechen der Nachfrage in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt spüren längst auch ausländische Firmen. Und weil viele Privatleute und Kleininvestoren vor dem Nichts stehen, bedroht die Immobilienkrise auch den sozialen Frieden im Land. Wie ist die Immobilienblase in China entstanden? Und wie könnte die Volksrepublik da wieder rauskommen? Darum geht es in der neuen Folge unseres Recherche-Podcasts "Das Thema". Die Reportage "Auf Lügen gebaut" von Lea Sahay und Florian Müller finden Sie HIER. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carolin Lenk Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Abnehmspritzen Ozempic und Wegovy: Dicke Geschäfte08.11., 17:0008.11.2023, 17:0000:29:44
Novo Nordisk macht dicke Geschäfte mit den Abnehmspritzen: Der Börsenwert des dänischen Unternehmens hat sich seit 2020 verdreifacht und lag zwischenzeitlich bei 400 Milliarden Euro. Damit war die Firma mehr wert als der dänische Staatshaushalt oder die führenden deutschen Automarken zusammen. Der Markt für diese Spritzen ist riesig, das Unternehmen kann die Nachfrage kaum bedienen. Novo Nordisk spendet in Deutschland großzügig an Fachverbände im Diabetes- und Adipositasbereich, organisiert Tagungen und finanziert Studien. Auch Jens Aberle, Chef der Deutschen Adipositas Gesellschaft, bekam Geld von der Firma, machte das aber nicht immer transparent. Da gibt es einen “potenziellen Interessenskonflikt”, kritisiert Berit Uhlmann aus dem SZ-Wissensressort nach der gemeinsamen Recherche mit NDR und WDR. [Die Recherche über Novo Nordisk finden Sie HIER.] (https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/abnehmspritze-wegovy-novo-nordisk-interessenskonflikte-1.6272938) [Einen weiteren Beitrag von Berit Uhlmann über die Abnehmspritzen HIER.] (https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/abnehmen-medikamente-wegovy-alternativen-1.6181251) Den Podcast des Rechercheverbundes der SZ mit NDR und WDR finden Sie HIER. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Sterbehilfe: Wie lebt man dem geplanten Tod entgegen?25.10., 17:0025.10.2023, 17:0000:40:04
Bis vor drei Jahren war assistierter Suizid in Deutschland verboten. Dann hat das Bundesverfassungsgericht die gesetzlichen Vorgaben kassiert. Bislang konnte sich der Bundestag nicht auf eine Neuregelung für Sterbehilfe einigen. Seither besteht in Deutschland quasi ein rechtsfreier Raum, in dem drei Vereine Hilfe zum Freitod anbieten: der deutsche Ableger des Schweizer Vereins Dignitas, der Verein Sterbehilfe und die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben. Bei letzterem waren Hannelore und Hubert von Werden Mitglieder. Und mit seiner Hilfe ist das Ehepaar am 1. September 2023 freiwillig aus dem Leben geschieden, auf eigenen Wunsch. Insgesamt wird der Verein in diesem Jahr etwa 300 Menschen beim Freitod assistiert haben. Hubert von Werden hatte Krebs, Hannelore von Werden nicht. Sie waren nicht einsam, sondern hatten einen großen Freundeskreis. "Mitten im Leben" haben sie entschieden, dass sie gemeinsam in den Tod gehen wollen, sagt SZ-Reporter Thorsten Schmitz, der die beiden in ihren letzten Monaten begleitet hat. Eindrücklich schildert er im Podcast, wieso sie sich zu diesem Schritt entschieden haben, ob sie zum Schluss doch noch Zweifel beschlichen haben und was bei assistierter Sterbehilfe letztendlich passiert. Die Reportage "Ihr letzter Sommer" von Thorsten Schmitz finden Sie HIER. Die Süddeutsche Zeitung berichtet nur in Ausnahmefällen und nach sorgfältiger Prüfung über Selbsttötungen. Wenn Ihre Gedanken darum kreisen, sich das Leben zu nehmen, sprechen Sie bitte mit Freunden und Familie darüber. Hilfe bietet auch die Telefonseelsorge, anonym und kostenlos unter 0800 - 111 0 111 und 0800 - 111 0 222. Es gibt auch eine Online-Beratung unter www.telefonseelsorge.de. Eine Liste mit bundesweiten Hilfestellen bietet die Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention an: www.suizidprophylaxe.de Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Lars Langenau, Andre Anthony Foster Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für noch mehr SZ-Podcasts mit unserem Digitalabo interessieren: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER