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328- Labubu-Hype: Made in China ist jetzt cool10.09., 17:0010.09.2025, 17:0000:40:09
Gar nicht so teuer, aber schwer zu bekommen: Labubus sind aktuell der wohl größte Spielzeugtrend der Welt. Die kleinen Plüschmonster sind als Accessoire hoch im Kurs - vor allem bei Erwachsenen - und ein Phänomen auch in den USA und Europa. Die Figuren aus China zeigen der Welt das erste Mal: Hey, auch die Volksrepublik kann cool sein. Und das ist genau, wonach die Kommunistische Partei Chinas wohl gesucht hat. Denn im Streben nach Macht und Größe fehlte ihr bisher ein Produkt, dass es mit Coca-Cola und dem iPhone aufnehmen kann: ein Sehnsuchtsobjekt, das die Menschen unbedingt wollen und das eben nicht aus den USA stammt. Im Podcast erzählen wir die Geschichte der Labubus und wie mit einem kleinen Plüschmonster große Politik gemacht wird. Zum Weiterhören und -lesen: Die Texte zu den Labubu-Recherchen von Gregor Scheu lesen Sie hier und hier. Unsere Podcastserie zur “Great Firewall” können sie hier hören. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Lars Langenau Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Zehn Jahre “Wir schaffen das”: Neue Heimat22.08., 09:4422.08.2025, 09:4400:36:48
„Wir schaffen das.“ Vor zehn Jahren hat die damalige Kanzlerin Angela Merkel diesen Satz gesagt. Damals sind Hunderttausende nach Deutschland geflohen, aus Syrien, Albanien, Kosovo, Afghanistan, Irak. Wie geht es ihnen heute, zehn Jahre später in Deutschland? Sind sie wirklich angekommen? Wir haben für den SZ-Recherechepodcast „Das Thema“ zwei von ihnen getroffen, die 2015 geflüchtet sind und heute in Deutschland zu Hause sind: Makele Tesfay aus Eritea in München und Mohamad Akkour aus Syrien in Gelsenkirchen. Akkour ist inzwischen eingebürgert, studiert in Gelsenkirchen Wirtschaftsjura und möchte dem Land, das ihn aufgenommen hat, etwas zurückgeben. Mareen Linnartz, Redakteurin bei der SZ-Wochenendredaktion, spricht darüber, wie sie den Weg von Tesfay begleitet und ihre Familie ihm bei der Integration geholfen hat. Er hat eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis, er arbeitet, schätzt die Freiheit und Sicherheit in seiner neuen Heimat. Linnartz berichtet aber auch über Schwierigkeiten und wie sich die Stimmung nach 2015 verändert hat. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER] (https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen))
- Wie die Bahn wieder pünktlich wird20.08., 15:0020.08.2025, 15:0000:32:01
Acht Jahre lang war Richard Lutz Vorstandsvorsitzender des Deutsche-Bahn-Konzerns. Jetzt muss er bald gehen. Verkehrsminister Schnieder (CDU) hat vor einigen Tagen seine Entlassung angekündigt. Damit macht Schnieder klar: So geht es nicht weiter. Mit der Art, wie der Konzern geführt wird und mit der Bahn ganz allgemein. Zu miserabel steht das Unternehmen national und international da, zu wenig wurde in den letzten Jahren und Jahrzehnten in die Schiene investiert. Die Infrastruktur der Bahn ist ruiniert, ihr Ruf ist es längst auch. Kaum ein Thema ist bei den Deutschen so beliebt, wie das Lästern über den Staatskonzern. Dabei wünschen sich viele nichts mehr als eine halbwegs funktionierende Bahn. Wie könnte die aussehen? Was muss getan werden, damit die Züge wieder pünktlicher sind? Und wie lange würde das dauern? Darüber spricht Timo Nicolas im Podcast mit Vivien Timmler, der Bahn-Expertin der Süddeutschen Zeitung. Sie arbeitet im SZ-Parlamentsbüro in Berlin. Zum Weiterhören und -lesen: Was die größten Baustellen der Bahn sind lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julia Ongyerth Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Bundeswehr: Werben für den Ernstfall13.08., 16:0013.08.2025, 16:0000:34:18
Die Bundeswehr fehlt Nachwuchs. Zusätzlich zu den 182 000 Soldaten und Soldatinnen fordert Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bis zu 60 000 weitere Armeeangehörige. Dafür wirbt die Bundeswehr bei Heranwachsenden auch mit Kletterkursen, Hindernisrennen und Gebirgsmärschen, den so genannten "Discovery Days". "Nervenkitzel, “Outdoor-Abenteuer” und “Adrenalin pur” nennt die Bundeswehr das auf ihrer Karriere-Website. Viele der Teilnehmer wollen Disziplin und Struktur erlernen, sagt Kerstin Bund, Redakteurin im SZ-Wirtschaftsressort. Die Jugendlichen seien sich der Risiken und Herausforderungen des Soldatenberufs dabei durchaus bewusst. **Zum Weiterhören und -lesen: ** Den Text zu der Recherche von Kerstin Bund lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl, Selma Oestringer Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial: Bundeswehr, Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wo bitte steht der nächste Bunker?30.07., 16:0030.07.2025, 16:0000:38:30
In Deutschland gibt es noch rund 580 sogenannte Schutzräume - von einst etwa 2000 Bunkern, die während des Kalten Krieges der Bevölkerung zur Verfügung standen. Doch selbst diese Bunker existieren nur auf Papier. Die meisten von ihnen sind anders genutzt oder in einem so schlechten Zustand, dass sie grundlegend saniert werden müssten: zu feucht, zu alt, zu schlecht in Schuss. Seit 2007 hat sich niemand mehr so richtig um die deutschen Bunkeranlagen gekümmert. Mit Absicht, denn damals schien jegliche Kriegsgefahr gebannt und der Erhalt teurer Schutzbunker sowohl unnötig – als auch unnötig teuer. Deutschland ist also schlecht ausgestattet in die Zeitenwende geschlittert. Im Kriegsfall wäre die Bevölkerung zwar nicht völlig schutzlos - es gibt Keller, U-Bahnhöfe, Parkhäuser unter der Stadt. Aber so richtige Bunker, im Sinne des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, sind das nicht. Wie praktisch, wenn man also Besitzer eines Eigenheimes ist und die Finanzen dafür hat, sich so einen Schutzraum einfach selbst bauen zu lassen. In den eigenen Keller oder - noch besser - in eine tiefe, geräumige Grube, die man extra im Garten hat ausheben lassen. Das Geschäft mit privaten Bunkern läuft in Deutschland gerade ziemlich gut. Aber wer baut sich so private Bunker? Und wovor sollen die alles schützen im Katastrophenfall: nur vor Bomben oder auch vor den eigenen Nachbarn? Darüber spricht Timo Nicolas im Podcast mit Constanze von Bullion aus dem Berliner Parlamentsbüro der SZ. Sie hat in der Szene recherchiert und sich auch in so einen Privatbunker einschließen lassen. Nur für eine Minute, wie sie sagt, aber: Es habe sich angefühlt wie eine stille und stockdunkle Ewigkeit. **Zum Weiterhören und -lesen: ** Den Text zu ihrer Recherche lesen Sie hier. Die erste Folge des Podcasts “German Angst” können Sie hier kostenlos hören. Moderation: Timo Nicolas Redaktion: Lars Langenau Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Die Jägerin23.07., 17:0023.07.2025, 17:0000:35:40
"Die Jägerin" ist ein neuer Podcast von der SZ und Auf Ex Productions. Folge 1 können Sie jetzt hier in voller Länge hören, alle weiteren finden jetzt schon auf www.sz.de/jaegerin oder auf Spotify. Sie benötigen für alle weiteren Folgen ein SZ-Digitalabo oder ein Probeabo. Im Sommer 2023 kommt bei den Journalistinnen Leonie Bartsch und Linn Schütze eine Nachricht an. Darin steht: "Ich kenne eine Frau, die seit über einem Jahr verurteilt hinter Gittern sitzt wegen Nachstellung. Obwohl sie inhaftiert ist, geht das Stalking weiter. Offensichtlich ist sie nicht die Täterin." Sitzt hier jemand zu Unrecht im Gefängnis? Und wenn diese Frau nicht die Täterin ist, wer war es dann? Oder: Wer ist es dann? Damit beginnt eine lange Spurensuche, bei der die zwei Reporterinnen bald nicht mehr wissen, ob sie die Jägerinnen sind – oder die Gejagten. "Die Jägerin” ist eine Podcastserie der Süddeutschen Zeitung und Auf Ex Productions. Hören Sie die erste Folge kostenlos – die weiteren Folgen der ersten Staffel ab jetzt mit SZ Plus. Die nächste reguläre Folge von "Das Thema" erscheint am 30.07.2025. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Haben wirklich so viele ADHS?17.07., 00:0117.07.2025, 00:0100:42:14
ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung hat gerade Hochkonjunktur. Doch ist das eine Modediagnose für die Krankheit unserer unruhigen Zeit? Oder gibt es wirklich bis zu vier Millionen Menschen in Deutschland, die darunter leiden? Die Störung wurde erst 1987 in den ärztlichen Diagnosekatalog aufgenommen. Zunächst ging man davon aus, dass es nur Kinder betreffen kann, vor allem Jungen. Doch bei Mädchen ist ADHS oft einfach viel weniger auffällig. Sie haben öfter den verträumten ADHS Typ, sind leicht abgelenkt, passen nicht auf, nerven aber auch kaum. Erst spät kam die Idee auf, dass es auch Erwachsene haben können. Bei ADHS geht es zum einen um eine echte, psychiatrische Diagnose – und zum anderen als gesellschaftliches Debattenphänomen, sagt Barbara Vorsamer aus dem Gesellschaftsressort der Süddeutschen Zeitung. ADHS sei eine ernsthafte psychiatrische Erkrankung, die viele Menschen stark beeinträchtigt und professionelle Hilfe erfordert. Gleichzeitig sei ADHS jüngst zu einem sehr präsenten Thema geworden, bei dem sich viele, auch ohne Diagnose, wiederfinden. Zudem würden sich viele in bestimmten Berufsfeldern sammeln. „Eines davon sind die Medien. Und das kann natürlich dazu führen, dass wir dann in einer öffentlichen Debatte ein bestimmtes Übergewicht haben.“ In Medienberufen aber gelten sie als kreativ, abenteuerlustig, eigensinnig, zupackend und originell. Zwar lasse sich ADHS mit Medikamenten wie Ritalin leicht behandeln. Und manche würden gern auf die Störung verzichten, andere aber können damit produktiv umgehen. Grundsätzlich sei die Bandbreite des Normalen „viel größer, als wir gemeinhin denken“. Die SZ-Redakteurin plädiert dafür, dies anzuerkennen und mit Verständnis und Wohlwollen der Störung heranzugehen, anstatt nur Defizite in den Vordergrund zu stellen. Zum Weiterlesen: Barbara Vorsamers Porträt der ADHS-Spezialistin Astrid Neuy-Lobkowicz lesen Sie hier. Ihr Interview mit einer Identitätsforscherin hier. ADHS und Hochbegabung, Dyskalkulie und Depression: Welche Diagnosen sind seriös? Darüber lesen Sie hier einen Beitrag. Protokolle von Eltern mit betroffenen Kinder finden Sie Sie hier. Und hier lesen Sie Vorsamers Interview mit Gemma Styles, der Schwester von Popstar Harry. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Timo Nicolas, Clara Dzemla Sprecher: Patrick Bauer, Clara Dzemla, Antonia Franz, Johannes Korsche, Timo Nicolas, Leopold Zaak Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Showdown vor Gericht: Diddys tiefer Fall02.07., 14:0402.07.2025, 14:0400:46:39
UPDATE: Der Rapper und Musikmanager Combs wurde am Mittwochabend deutscher Zeit in zwei von fünf Anklagepunkten schuldig gesprochen. In den anderen drei haben die Geschworenen ihn freigesprochen. Diese Folge wurde noch vor dem Urteilsspruch aufgezeichnet, aber am Ende der Folge gibt es ein Update, was das Urteil genau bedeutet und wie es jetzt weitergeht. *** Das Urteil steht kurz bevor, die Geschworenen haben sich zu Beratungen zurückgezogen – für Sean “Diddy” Combs geht es jetzt um alles: Der Rapper und Musikmogul ist angeklagt, mehrere Frauen sexuell ausgebeutet und missbraucht zu haben, darunter seine langjährige Lebensgefährtin Cassie Ventura. Sollte er schuldig gesprochen werden, könnte er für Jahrzehnte ins Gefängnis kommen. Der Fall ist der prominenteste und größte #MeToo-Prozess der US-amerikanischen Musikbranche. Aber es könnte auch der letzte große Prozess dieser Art sein, denn der Wind in den USA hat sich gedreht. Das Klima für Frauen, die öffentlich über Gewalt und Machtmissbrauch sprechen, ist rauer geworden, die amerikanische Politik hat Diversität und Feminismus den Kampf angesagt. Mit Donald Trump ist ein verurteilter Missbrauchstäter selbst im höchsten Staatsamt. Trotzdem ist der Prozess eines der größten Medienereignisse der USA. Nicht nur Zeitungen und TV-Sender berichten über den Fall, sondern auch zahlreiche Influencer und Content-Creator nutzen den Strafprozess als Bühne und berichten minutiös und teils pietätlos über das Geschehen im Gerichtssaal. Unparteiisch sind dabei die wenigsten. Zum Weiterhören und -lesen: Unseren neuen Podcast “Der Papageienkönig” können Sie mit einem SZ-Plus-Abo unter anderem auf Spotify hören. Den Film “12 Angry Men” können Sie unter anderem bei Amazon Prime hier schauen. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Johannes Korsche, Laura Terberl Produktion: Imanuel Pedersen
- Berliner Grundschule: Schüler mobben homosexuellen Lehrer18.06., 16:0018.06.2025, 16:0000:30:12
Oziel Inácio-Stech ist Lehrer an der Carl-Bolle-Grundschule in Berlin-Moabit. 95 Prozent der Kinder hier haben einen Migrationshintergrund. Viele stammen aus muslimischen Familien. Und einige von ihnen aus streng religiösen Kreisen. Als er sich vor seinen Schülern als schwul outet, stößt er bei vielen nicht auf Akzeptanz, im Gegenteil: Oziel Inácio-Stech sei „eine Familienschande“, er werde „in der Hölle landen“, er sei „eine Schande für den Islam“. Das sind nur einige Äußerungen, die er seitdem fast täglich ertragen muss. Manche Kinder weigern sich sogar, an seinem Unterricht teilzunehmen, verweisen ebenfalls auf den Islam. Als er nicht mehr weiter weiß, wendet sich der Lehrer mit einem Hilferuf an SZ-Reporter Thorsten Schmitz. Schmitz fängt an zu recherchieren, liest hunderte Seiten Schulakten, Klassenbucheinträge, persönliche Notizen und Anwaltsschreiben und kommt zu dem Schluss: Das ist nicht nur ein tragischer Fall, dahinter steckt ein System, das versagt hat. Er schreibt eine Reportage über Inácio-Stech - und bekommt danach noch mehr Post von Lehrern, die ihm vergleichbares schildern. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Produktion: Aylin Sancak Zum Weiterhören und -lesen: Den Text von Thorsten Schmitz zum Fall Inácio-Stech lesen Sie hier. Unseren neuen Podcast “Der Papageienkönig” können Sie mit einem SZ-Plus-Abo unter anderem auf Spotify hören. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Trumps ungenierte Krypto-Geschäfte04.06., 16:0004.06.2025, 16:0000:28:07
Die Trump-Organisation hat in den vergangenen Monaten und Jahren hunderte Millionen Dollar mit Kryptogeschäften verdient. Dabei war Donald Trump lange Gegner der digitalen Währungen. Lange war seine Position: Das würde den Dollar schwächen und ein schwacher Dollar sei schlecht für die USA. Dann aber fangen seine Söhne an, sich für Kryptowährungen zu begeistern und überzeugen ihren Vater mit ihren Gewinnen. Seither lobt Donald Trump die Kryptobranche überschwänglich. Er wurde mit Millionen Dollar an Wahlkampfspenden belohnt und seit er Präsident ist, handelt er in ihrem Sinne. Das kommt auch ihm selbst und seine Familie zugute. Zum Weiterhören und -lesen: Unseren neuen Podcast “Der Papageienkönig” können Sie mit einem SZ-Plus-Abo unter anderem auf Spotify hören. Den Text von Max Muth zu Trumps Kryptogeschäften lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Der Papageienkönig28.05., 17:0028.05.2025, 17:0000:43:15
"Der Papageienkönig" ist ein neuer Podcast aus der SZ-Redaktion. Folge 1 können Sie jetzt hier in voller Länge hören, alle weiteren erscheinen auf www.sz.de/papagei oder auf Spotify. Sie benötigen für alle weiteren Folgen ein SZ-Digitalabo oder ein Probeabo. Der Spix-Ara ist der seltenste und wertvollste Vogel der Welt. Er wurde vor über 200 Jahren von einem deutschen Abenteurer in Brasilien entdeckt – und seitdem wollte die ganze Welt so einen Vogel haben: Papageienzüchter, Zoodirektoren, arabische Scheichs und andere Millionäre. Der Spix-Ara wurde gejagt und fast ausgerottet. Bis dann wieder ein Deutscher kam, um den Vogel zu retten: Martin Guth. Ein ehemaliger Türsteher aus der DDR mit Kontakten in die Berliner Schattenwelt. Er legt als Vogelzüchter einen filmreifen Aufstieg hin und ist heute einer der umstrittensten Artenschützer der Welt. Wer rettet hier eigentlich wen? Der Deutsche den Spix-Ara? Oder der Spix-Ara den Deutschen? Geht es Martin Guth wirklich um das Überleben dieses Vogels oder doch eher ums Geschäft? Die Suche nach Antworten führt von Brandenburg bis nach Indien und in die irre und gefährliche Welt des Wildtierhandels. Hören Sie die erste Folge kostenlos – alle weiteren Folgen wöchentlich ab dem 28. Mai mit SZ Plus. Die nächste reguläre Folge von "Das Thema" erscheint am 04.06.2025. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Trumps Krieg gegen die Wissenschaft21.05., 17:0021.05.2025, 17:0000:37:57
Der 47. US-Präsident Donald Trump macht auf allen Ebenen die Politik seines Vorgängers Joe Biden rückgängig. Insbesondere in Bereichen wie Klimawandel, Impfungen und Gesundheitsforschung. Einen Feldzug führt er gegen die Wissenschaft. Immer gezielter geht seine Regierung gegen viele Wissenschaftsbereiche und Gesundheitsbehörden vor: Mitarbeiter werden entlassen, Gelder eingefroren, Forschungsergebnisse beeinflusst und zensiert, Datenbanken gelöscht. Seither hat sich das Klima an den Universitäten und in den Regierungsbehörden radikal verändert. Denn wenn sich die Institutionen nicht beugen, werden Gelder eingefroren und der Druck auf Professoren erhöht. Ausländische Studenten, die gegen den Krieg in Gaza protestiert haben, werden die Visa entzogen, sie werden festgenommen und sollen ausgewiesen werden. Die Furcht, seine Meinung frei zu äußern oder gar zu publizieren, die wächst - und führt zu vorauseilendem Gehorsam, zu Selbstzensur. Aber warum? Dahinter steckt ein systematischer Angriff: Denn wenn die Universitäten schwach sind, bekommen die rechtsextremen Ideologen die Deutungshoheit über die Wahrheit, sagt Christina Berndt aus dem SZ-Wissenschaftsressort. All das schade nicht nur der Attraktivität des US-Wissenschaftsstandorts, sondern habe auch international gravierende Auswirkungen. Zum Weiterhören und -lesen: Die Reportage über die Demontage der Wissenschaften und Gesundheitsbehörden von Christina Berndt und Boris Herrmann lesen Sie hier. Unseren Podcast "Deutsch-amerikanische Freundschaft" von Boris Herrmann mit Christian Zaschke hören Sie hier. Den Artikel über Fische auf dem Mond lesen Sie hier. Das Interview mit dem Historiker Timothy Snyder können Sie hier lesen. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Timo Nicolas, Clara Dzemla Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Verdacht auf sexuellen Missbrauch: Wenn Zweifel bleiben07.05., 17:0007.05.2025, 17:0000:52:48
Mehr als 18 000 Kinder und Jugendliche sollen laut Bundeskriminalamt 2023 von sexuellem Missbrauch betroffen gewesen sein. Die Dunkelziffer ist vermutlich viel höher. Viele Taten werden verschwiegen, auch weil sie ganz überwiegend in der Familie, im Bekannten- oder Freundeskreis geschehen. Wird ein Verdacht tatsächlich angezeigt und Ermittlungen beginnen, dann fehlt es häufig an Beweisen. Und wie kann überhaupt ermittelt werden, wenn die Aussagen von einem Kind stammen? Ein Kind, das Realität und Fantasie vielleicht nicht auseinanderhalten kann und dessen Erinnerungen beeinflussbar sind? Über einen Verdacht in einer KiTa, in einer Kleinstadt im Südwesten von Deutschland, haben die SZ-Redakteurinnen Elisa Britzelmeier und Lea Weinmann mit SZ-Redakteur Leonard Scharfenberg aufwändig recherchiert. Dort wurde zwei Erzieherinnen vorgeworfen, schutzbefohlene Kleinkinder sexuell missbraucht zu haben. Insgesamt wurden 45 Personen von der Polizei vernommen. Am Ende ist die Ermittlungsakte knapp 1900 Seiten lang, doch aus Sicht der Behörden wurden keine eindeutigen Belege für den Tatvorwurf gefunden. Es bleiben aber Unsicherheit und tiefe Wunden bei allen Beteiligten. Den Text zu der komplexen Recherche lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Lili Braun, Laura Terberl, Timo Nicolas; Lena Weinmann Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Putins brandgefährliches Sabotagesystem23.04., 06:0023.04.2025, 06:0000:40:16
Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat Russland auch Kiews Unterstützern den Krieg erklärt. Auch die Bundesrepublik ist verstärkt im Visier russischer Geheimoperationen. Der hybride Krieg verstärkt sich. Neuerdings verzeichnen deutsche Sicherheitsbehörden vermehrt Anschläge. Gesteuert wird das geheime Netzwerk von Agenten über Messengerdienste wie Telegram. Die Leute, die von Moskau angeheuert werden, um das ausführen, sind nicht einmal ausgebildete Geheimdienstler. Sie sind sogenannte "Wegwerf-", "Taschengeld-", "Low-Level-" oder "Billig-Agenten". Wer sind diese Leute? Wie arbeiten sie? Wer bezahlt sie, was sind ihre Ziele - und was will Moskau damit bezwecken? Reporter der SZ, von WDR und NDR haben sich auf die Suche nach diesen Agenten, ihren Motiven und Zielen gemacht. Sie konnten nachvollziehen, wie diese Menschen arbeiten, das Vorgehen dieser Netzwerke sehr genau rekonstruieren und zeigen, wie knapp Deutschland einem möglicherweise verheerenden Anschlag auf ein DHL-Frachtflugzeug entgangen ist. Darüber sprechen Lina Verschwele und Jörg Schmitt aus dem Investigativ-Team der Süddeutschen Zeitung im SZ-Recherchepodcast "Das Thema". Ihre Recherche zeigt zudem, dass Deutschland auf die neue Bedrohung nicht ausreichend vorbereitet ist – und dass die Gefahr einer weiteren Eskalation besteht. Die ausführliche Reportage über die russischen Sabotageakte lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Am Abgrund - Ein Leben vor Gericht17.04., 17:0017.04.2025, 17:0001:01:22
“Am Abgrund - Ein Leben vor Gericht” ist ein neuer Podcast aus der SZ-Redaktion. Folge 1 können Sie jetzt hier in voller Länge hören, alle weiteren erscheinen auf www.sz.de/Abgrund. Oder Sie hören weiter bei Spotify. Sie benötigen für alle weiteren Folgen ein SZ-Digitalabo oder ein Probeabo. Wenn Annette Ramelsberger gefragt wird, was sie beruflich macht, dann sagt sie: Ich arbeite am Abgrund. Ramelsberger ist Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung. Viele Tage im Jahr ist sie mit menschlichen Abgründen beschäftigt, die schwer vorstellbar und oft noch schwerer zu ertragen sind. Mit Mörderinnen und Vergewaltigern, mit Extremisten und Attentätern. Mit Kindern, die in Kellerlöchern gehalten werden, mit eiskalten Tätern und verzweifelten Opfern. Natürlich geht das alles nicht spurlos an ihr vorbei. Mit dem Abgrund ist es nämlich so: Wenn du zu lange hineinschaust, schaut er irgendwann zurück. Dieser Podcast handelt von berühmten Kriminalfällen, die unser Land verändert haben. Aber auch unsere Gerichtsreporterin. Hören Sie die erste Folge kostenlos – alle weiteren fünf Folgen wöchentlich ab dem 17. April mit SZ Plus. Die nächste reguläre Folge von "Das Thema" erscheint am 23.04.2025. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Cannabis: Was die Legalisierung verändert hat09.04., 14:3609.04.2025, 14:3600:37:58
Seit dem 1. April 2024 ist der Konsum, Besitz und Anbau von Cannabis in Deutschland mit Einschränkungen erlaubt. Dabei bleibt es auch zunächst: Union und SPD wollen die Legalisierung von Cannabis für Erwachsene auf den Prüfstand stellen – eine Rücknahme wurde aber nicht im Koalitionsvertrag festgeschrieben. "Im Herbst 2025 führen wir eine ergebnisoffene Evaluierung des Gesetzes zur Legalisierung von Cannabis durch", heißt es in dem gemeinsamen Dokument von CDU, CSU und SPD. Eine erste Evaluierung sieht das geltende Gesetz bereits vor. In Bayern aber gelten eh viel strengere Regeln. Christina Berndt aus dem SZ-Wissenschaftsressort und Thomas Kirchner aus der SZ-Politikredaktion sprechen in dieser Folge des Recherchepodcast "Das Thema" über die Herausforderungen und Risiken, insbesondere für Jugendliche. Aber auch um mögliche Vorteile einer kontrollierten Legalisierung. Denn laut Experten würden bereits etwa 17 Prozent der Deutschen zwischen 15 und 34 Jahren Cannabis konsumieren. Berndt formuliert ihre Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen vor allem auf Jugendliche und mahnt eine intensive Aufklärung über die Risiken an. Insgesamt aber sehen sie und Kirchner die Teillegalisierung aber als ein Schritt in die richtige Richtung, das aber durchaus noch Verbesserungspotenzial hat. Zum Weiterlesen: Zwischen Rausch und Ernüchterung - die Reportage über die Legalisierung von Cannabis lesen Sie hier. Wenn Ihnen "Das Thema" gefällt, wenn Sie Anregungen, Ideen oder Kritik für uns haben, dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial über Deutschlandfunk und ntv. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- RAF-Prozess: Die zwei Leben von Daniela Klette25.03., 04:0025.03.2025, 04:0000:46:51
Ende Februar 2024 wurde die mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Daniela Klette in Berlin gefasst. Ihr wird unter anderem versuchter Mord und schwerer Raub vorgeworfen. Insgesamt geht es um 13 Überfälle auf Geldtransporter und Supermärkte. Dabei soll sie mit ihren mutmaßlichen Komplizen der dritten RAF-Generation, Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub, fast 2,8 Millionen Euro erbeutet haben. Trotz weltweiter Fahndung konnte sich Klette mehr als drei Jahrzehnte vor den Ermittlern verstecken. Wie war ihr Leben im Untergrund? Wie wurde sie entdeckt? Und was wissen wir über Komplizen? Darüber berichten im Recherechepodcast "Das Thema" Sebastian Erb vom SZ-Investigativ-Team und Christoph Koopmann, Experte für Innere Sicherheit der SZ-Politikredaktion. Sie haben gemeinsam Klettes Leben in Berlin mit Lena Kampf sowie Kollegen vom NDR und WDR recherchiert. Ihre Recherchen zeigen, wie Klette unter falschem Namen ein unauffälliges Leben in Berlin führte, bis sie durch Fotos in sozialen Medien und einen Podcast-Beitrag schließlich von den Behörden identifiziert wurde. Erb und Koopmann beleuchten zudem die Taten, die Klette und ihren beiden flüchtigen Komplizen vorgeworfen werden: Dazu gehören neben den Raubüberfällen zur Finanzierung ihres Lebens im Untergrund auch mutmaßliche Morde und Anschläge in den 1980er und 1990er Jahren. Die beiden Redakteure geben einen umfassenden Überblick über die Geschichte der Rote Armee Fraktion, das Leben Klettes im Untergrund und die aktuellen Ermittlungen gegen sie. Zum Weiterlesen: Die Reportage über Daniela Klettes Leben im Untergrund lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl, Clara Andersen Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- E-Roller: Plage oder Segen?13.03., 04:0013.03.2025, 04:0000:32:10
Seit vor fast sechs Jahren die ersten E-Roller auf deutschen Straßen fuhren, scheiden sich die Geister an den neuen Elektrofahrzeugen. Einerseits werden sie vor allem von jungen Männern als neue, flexible Mobilitätsform angenommen. Andererseits gibt es viel Kritik und Ablehnung: Die E-Scooter stehen oft im Weg und es kommt auch immer wieder zu Unfällen. Laut einer Umfrage vom ADAC nutzt inzwischen jeder Zehnte in Deutschland Leihroller privat oder die der größten Verleiher Lime, Bolt, Voi oder Dott, in Großstädten sogar jeder vierte. E-Roller sind bis jetzt kein Gewinn für die Umwelt und leisten keinen nennenswerten Beitrag zu einer Verkehrswende - aber sie machen Spaß. Inzwischen seien die Leihroller ein nicht mehr wegzudenkender Teil eines urbanen Mobilitätsmixes, sagt Lea Hampel, die für das Wirtschaftsressort der SZ arbeitet. Für sie sind E-Roller ein Lehrstück über eine kapitalistische Startup-Mentalität, die auf deutschen Föderalismus getroffen ist. Insgesamt zeigt sich, dass die Einführung der Roller ein Aushandlungsprozess war und ist, der die Veränderung der Mobilität in Städten widerspiegelt. Zum Weiterlesen: Lea Hampels Reportage über das Für und Wider von E-Rollern lesen Sie hier. Einen Artikel von Lea Hampel über das Verschwinden des E-Roller- Anbieters “Tier” vom Markt lesen Sie hier. Alle Folgen von "Das Thema" finden Sie hier. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie hier an der Umfrage zur Zukunft des Recherchepodcast "Das Thema" teilnehmen. Zusätzliches Audiomaterial über Pro7, BR, FAZ. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Lilli Braun, Laura Terberl Produktion: Carolin Lenk, Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Israel und der Tag, als alle Gewissheiten einstürzten27.02., 04:0027.02.2025, 04:0000:58:45
Israels erster Ministerpräsident David Ben-Gurion verkündete in der Unabhängigkeitserklärung vom 14. Mai 1948 in Tel Aviv die Gründung des Staates Israel. Er sicherte zu, dass dieser Staat "all seinen Bürgern ohne Unterschied von Religion, Rasse und Geschlecht, soziale und politische Gleichberechtigung" gewährleisten werde. Nur wenige Monate danach entstand auch ein unabhängiger arabischer Staat, Palästina. Jerusalem wird geteilt. Doch umgehend greifen Ägypten, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien den jungen Staat Israel an. Israel aber kann durch den Krieg sein Territorium um ein Drittel erweitern. Mindestens eine halbe Million Palästinenser flieht oder wird aus ihrer Heimat vertrieben. Bis heute ist die Nakba ein wirkmächtiges palästinensisches Trauma. Es folgen viele weitere Kriege. Friedensprozesse scheitern. Und am 7. Oktober 2023 verüben Terroristen der Hamas ein schreckliches Massaker. Ein Massenmord, der alle Gewissheiten wie das Gefühl, endlich im eigenen Staat in Sicherheit zu sein, zunichtegemacht hat und die alte und zutiefst berechtigte jüdische Angst vor der Auslöschung wiederbelebt hat, sagt Peter Münch, scheidender SZ-Nahost-Korrespondent. Mit den bekannten, schrecklichen Folgen für so viele unbeteiligte Palästinenser. Münch berichtet in dieser Folge von "Das Thema", wie klein Israel ist, wie vielseitig, wie schön: "Ich hatte Stapel mit Themen, Ideen und Sachen, die ich mir ausgeschnitten habe. Der ist nie kleiner geworden, sondern immer weiter angewachsen." Aber auch, wie belastend seine Tätigkeit war. Er schildert, wie er anfangs noch an eine mögliche Friedenslösung geglaubt habe, diese Hoffnung aber im Laufe der Zeit schwand, während der Konflikt immer komplexer und deprimierender wurde. Als Korrespondent in einem Klima permanenter Gewalt beschreibt er eindrücklich, wie der Schock des Terroranschlags vom 7. Oktober 2023 die israelische Gesellschaft und das Vertrauen in Staat und Armee erschüttert hat. Und er geht auf persönliche Begegnungen mit Holocaustüberlebenden und den Umgang Israels mit der Shoah ein. Und er sagt: "Das Land, das ich gesucht habe, habe ich nicht gefunden." Wir freuen uns sehr, wenn Sie an der Umfrage unter sz.de/thema-umfrage zur Zukunft des Recherchepodcasts “Das Thema” teilnehmen. Zum Weiterlesen und -hören: Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie hier an der Umfrage unter sz.de/thema-umfrage zur Zukunft des Recherchepodcasts "Das Thema" teilnehmen. Einen aktuellen Text von Peter Münch über die Propagandashow der Hamas zur Freilassung israelischer Geiseln lesen Sie hier. Seinen Text über den Deal zwischen Israel und der Hamas finden Sie hier. https://www.sueddeutsche.de/politik/hamas-israel-geiseln-waffenruhe-li.3203532 Münchs Text über die Rückkehr von palästinensischen Flüchtlingen in Teile des Gazastreifen finden Sie hier. Hier lesen Sie einen Kommentar über Netanjahus Machtinteressen. Und hier einen Kommentar über den Rücktritt von Armeechef Herzi Halevi - und warum Netanjahu an seinem Amt festhält. Eine Chronik des Nahostkonflikts finden Sie hier. "Der Aufstieg der Autoritären": Einen Podcast zum Abschied der SZ-Österreich- und Osteuropa-Korrespondentin Cathrin Kahlweit hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lilli Braun Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial über Detroit Free Press, Official YouTube Channel of the State of Israel. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER So können Sie unseren Recherchepodcast abonnieren: "Das Thema" ist der Recherchepodcast der Süddeutschen Zeitung. Der Podcast erscheint in der Regel alle zwei Wochen. Sie finden alle Folgen bei sz.de/dasthema. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes, Spotify, Deezer, RTL+. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast. Wenn Ihnen "Das Thema" gefällt, wenn Sie Anregungen, Ideen oder Kritik für uns haben, dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de
- Osteuropa: Aufstieg der Autoritären12.02., 16:2512.02.2025, 16:2500:53:02
Nach 35 Jahren als Journalistin blickt unsere langjährige Osteuropa-Korrespondentin mit Sitz in Wien, Cathrin Kahlweit, ernüchtert auf ihr einstiges Berichtsgebiet. Überall in Osteuropa ist die Demokratie unter Druck, überall sind autoritäre Politiker auf dem Vormarsch. Dabei war nach dem Fall der Mauer 1990 noch so viel Aufbruch. "So viel Anfang", wie Kahlweit sagt. "Und heute ist so viel Ende." Kahlweit spricht über besorgniserregende Entwicklungen von Ungarn über Rumänien bis Österreich. Mit diesem Podcast verabschiedet sie sich von der Süddeutschen Zeitung. Sie beschreibt, wie rechtspopulistische und nationalistische Kräfte demokratische Institutionen aushöhlen und die Medienlandschaft kontrollieren. Und sie zeigt ihre tiefe Sorge um die Ukraine angesichts des anhaltenden Krieges mit Russland. Insgesamt zeichnet sie ein düsteres Bild der aktuellen politischen Landschaft in Europa, warnt vor den Gefahren des erstarkenden Nationalismus und der Erosion der Demokratie. Hinweis der Redaktion: Die Aufzeichnung der Folge fand statt, bevor die Koalitionsverhandlungen von ÖVP und FPÖ in Österreich am 12.2. geplatzt sind. Aktuelle Entwicklungen zur Regierungskrise in Wien finden Sie auf SZ.de. Mehr zum Thema Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie hier an der Umfrage unter sz.de/thema-umfrage zur Zukunft des Recherchepodcasts "Das Thema" teilnehmen. In Teilen Europas sind Rechtspopulisten längst an der Macht. Hier lesen Sie eine Übersicht. Einen Kommentar von Kahlweit über Putins Einfluss auch in Moladau lesen Sie hier. Kahlweits Text über Wiens wirtschafliche Nähe zu Moskau lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lilli Braun Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches Audiomaterial über Arte, DLF, OE24TV, Sky News, RBB, Berliner Mauer. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER