
Episoden
328- True Crime: Die nette Kollegin (Am Abgrund, Folge 1)05.04., 07:0005.04.2026, 07:0000:38:34
Wenn Annette Ramelsberger gefragt wird, was sie beruflich macht, dann sagt sie: Ich arbeite am Abgrund. Ramelsberger ist Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung. Viele Tage im Jahr ist sie mit menschlichen Abgründen beschäftigt, die schwer vorstellbar und oft noch schwerer zu ertragen sind. Mit Mörderinnen und Vergewaltigern, mit Extremisten und Attentätern. Mit Kindern, die in Kellerlöchern gehalten werden, mit eiskalten Tätern und verzweifelten Opfern. Natürlich geht das alles nicht spurlos an ihr vorbei. Mit dem Abgrund ist es nämlich so: Wenn du zu lange hineinschaust, schaut er irgendwann zurück. Dieser Podcast handelt von berühmten Kriminalfällen, die unser Land verändert haben. Aber auch unsere Gerichtsreporterin. Hören Sie jetzt die zweite Staffel. Die erste Folge ist kostenlos – alle weiteren fünf Folgen wöchentlich ab dem 2. April mit SZ Plus.
- Die Macht des Schufa-Scores01.04., 14:0001.04.2026, 14:0000:39:26
Die Schufa verbreitet Furcht. Zumindest bei denen, die auf sie angewiesen sind. Bewusst oder unbewusst. Dabei versteht so richtig kaum jemand, wie sie funktioniert. Jetzt will die Schufa transparenter werden. Aber nimmt ihr das den Schrecken? Darüber spricht Host Timo Nicolas in dieser Folge von „Das Thema“ mit Lea Hampel aus dem Wirtschaftsressort der Süddeutschen Zeitung. Zum Weiterhören und -lesen: Ihren eigenen Schufa-Score können Sie hier berechnen. Die Recherche von Nils Heck und Lea Hampel zur Schufa-Reform lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Lars Langenau, Produktion: Julia Ongyerth Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Epsteins Welt (3/3)25.03., 14:0025.03.2026, 14:0000:37:12
Jeffrey Epstein soll hunderte, vielleicht tausend junge Frauen und Mädchen missbraucht haben. Es gibt jene, die an die Öffentlichkeit gegangen sind. Die sich an die Medien gewendet haben oder zur Polizei gegangen sind. Von ihnen haben wir in der ersten Folge berichtet. Und es gibt zahlreiche unbkannte. Für Epstein waren diese Menschen namenlos. Er nannte sie nur: die Ukrainerin. Die Russin, die Blonde, die von Facebook, die 16-Jährige. In dieser Folge tauchen wir tief in die Welt von Jeffrey Epstein ein. Wie hat er kommuniziert? Wie hat er gelebt? Und wie ist er überhaupt an das viele Geld gekommen, das ihm ein opulentes Leben als Sexualverbrecher ermöglicht hat? Zum Weiterhören und -lesen Wenn Sie betroffen sind von sexueller Gewalt, dann können Sie sich an folgende Stellen wenden:Für Frauen und Mädchen gibt es das Hilfetelefon 116 016, das 24 Stunden erreichbar ist. Die Helferinnen und Helfer des Familienministeriums können auch online und anonym kontaktiert werden. Männer und Jungen können sich an das Männerhilfetelefon wenden, erreichbar unter 0800 1239900 oder online und anonym hier. Im Podcast empfohlen haben wir zudem das „Hilfetelefon Sexuelle Gewalt“ unter 0800 22 55 530, das alle Geschlechter in mehreren Sprachen berät. Die Sprechzeiten finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Lars Langenau, Justin Patchett Produktion: Imanuel Pedersen, Timo Nicolas Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Epsteins Netz (2/3)18.03., 15:5918.03.2026, 15:5900:45:01
Jeffrey Epstein hat jahrelang weltweit in den höchsten Kreisen verkehrt. Kontakte waren seine Währung, sein Kapital. Er hat ein Netz aufgebaut aus Wissenschaftlern, Politikern, Prominenten und Superreichen. Wie hat er das geschafft? Und wieso konnte er das Netzwerk aufrechterhalten, auch nachdem klar war, dass er ein Sexualverbrecher ist? Dazu spricht Timo Nicolas in dieser Folge von „Das Thema“ mit Charlotte Walser, US-Korrespondentin in Washington und Andrian Kreye, leitender Redakteur des Feuilletons der Süddeutschen Zeitung. Investigativer Journalismus live Ob geheime Offshore-Konten oder Machtmissbrauch im Verborgenen: Investigative Recherche deckt auf, was eigtentlich im Dunkeln bleiben soll, wie etwa bei den Panama Papers oder den Epstein Files. Erfahren Sie bei diesem Live-Journalismus Event am 20. April in München, wie aus Millionen Unterlagen Geschichten entstehen, die weltweite Skandale aufdecken. Zum Weiterhören und -lesen Wenn Sie betroffen sind von sexueller Gewalt, dann können Sie sich an folgende Stellen wenden:Für Frauen und Mädchen gibt es das Hilfetelefon 116 016, das 24 Stunden erreichbar ist. Die Helferinnen und Helfer des Familienministeriums können auch online und anonym kontaktiert werden. Männer und Jungen können sich an das Männerhilfetelefon wenden, erreichbar unter 0800 1239900 oder online und anonym hier. Im Podcast empfohlen haben wir zudem das „Hilfetelefon Sexuelle Gewalt“ unter 0800 22 55 530, das alle Geschlechter in mehreren Sprachen berät. Die Sprechzeiten finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Lars Langenau, Henk Ruigrok Produktion: Imanuel Pedersen, Timo Nicolas Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Epsteins Opfer (1/3)11.03., 14:1111.03.2026, 14:1100:32:06
Sie haben bestimmt schon mal von einem Schneeballsystem gehört. Das ist ein betrügerisches Geschäftsmodell, das nicht darauf basiert, tolle Produkte zu verkaufen. Wie die meisten das versuchen. Sondern, das nur deshalb funktioniert, weil immer mehr Menschen mit hineingezogen werden. Im Englischen ist es ein „pyramid scheme“. Die Pyramide passt als Bild besonders gut, weil sie deutlich macht, dass am Ende nur einer gewinnt – der, der ganz oben sitzt, auf der Spitze. Der, zu dem alle aufschauen, zu dem alle Wege führen. Das „pyramid scheme“ von Jeffrey Epstein war aber kein Geschäftsmodell. Das ist das Besondere. Es ging ihm nicht um Geld. Sondern um Sex, sexuelle Ausbeutung, Missbrauch von jungen Frauen und minderjährigen Mädchen. In drei Folgen werden wir versuchen, bei „Das Thema“ dieses System aus Gewalt und Abhängigkeiten zu entwirren. Wir wollen wissen, wer dieser Mann war, wer seine Opfer waren und wieso so viele berühmte und wohlhabende Menschen in den Epstein-Files stehen. Das ist Folge eins, „Epsteins Opfer“ mit Felicitas Kock, frühere Leiterin des Panorama Ressorts der Süddeutschen Zeitung. Zitiertes Audiomaterial WPTV News, außerdem Material aus dem Magazin „60 Minutes Australia“ des Senders Chanel 9 sowie der BBC. Zum Weiterhören und -lesen Wenn Sie betroffen sind von sexueller Gewalt, dann können Sie sich problemlos an folgende Stellen wenden: Für Frauen und Mädchen gibt es das Hilfetelefon 116 016, das 24-Stunden erreichbar ist. Die Helferinnen und Helfer des Familienministeriums können auch online und anonym kontaktiert werden. Männer und Jungen können sich an das Männerhilfetelefon wenden, erreichbar unter 0800 1239900 oder online und anonym hier. Im Podcast empfohlen haben wir zudem das Hilfetelefon sexuelle Gewalt unter 0800 22 55 530, das alle Geschlechter in mehreren Sprachen berät. Die Sprechzeiten finden Sie hier. Sollten Sie Suizidgedanken haben, bitte wenden Sie sich an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder an die Email-Beratung der Arche. Credits Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Lars Langenau, Henk Ruigrok Produktion: Imanuel Pedersen, Timo Nicolas Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Aschau - Ein Dorf sucht einen Mörder05.03., 17:0005.03.2026, 17:0000:35:26
Am frühen Morgen des 3. Oktober 2022 verlässt die Medizinstudentin Hanna Wörndl den Club „Eiskeller“ in Aschau, ihrem Heimatort im bayerischen Chiemgau. Noch am selben Tag findet ein Spaziergänger ihre Leiche in der Prien. Anderthalb Jahre später verurteilt das Landgericht Traunstein einen 22 Jahre alten Aschauer wegen Mordes. Sebastian T. soll Hanna getötet haben. SZ-Kriminalreporter Benedikt Warmbrunn begleitet den Fall von Anfang an. Erst will er nur ein Porträt über die junge Frau schreiben, die gestorben ist. Aber bald zieht ihn der Fall immer weiter in seinen Bann. Er beginnt nachzuforschen und schon beim Urteil gegen Sebastian T. hat er Zweifel: Ist das wirklich der gesuchte Mörder? Über ein Dorf, das die Wahrheit sucht. Über zwei Familien, für die nichts mehr ist, wie es war. Und über einen jungen Mann, für den es um nicht weniger als die eigene Freiheit geht. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge. Die erste Folge ist kostenlos, alle weiteren können Sie mit SZ Plus auf sz.de/aschau in der weißen SZ-App und auf Spotify hören. Host und Autor: Benedikt Warmbrunn Recherche, Skript und Redaktion: Christoph Gurk und Gianna Niewel Produktion und Sounddesign: Julia Ongyerth Redaktionsleitung: Patrick Bauer Chefin vom Dienst: Antonia Franz Redaktion: Helen Krueger-Janson und Vera Schroeder Dramaturgische Beratung: Till Krause Dokumentation: Redaktionsrecherche des Archivs der Süddeutschen Zeitung Tonaufnahmen: Henning Bürger, Myra Tonstudio Art Direktion: Felix Hunger Lüftlmalerei Cover: Viola Konrad Produktmanagement: Oliver Neumann
- Wie toxisch TikTok wirklich ist25.02., 17:0025.02.2026, 17:0000:32:13
Eine aktuelle Studie der Krankenkasse DAK zeigt, dass Social Media ein Problem sein kann. Vor allem für Kinder und Jugendliche. Rund ein Fünftel gilt als suchtgefährdet. Das heißt, sie nutzen Social Media in einem riskanten Ausmaß und so häufig, dass die Nutzung negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Viele der Befragten berichten von häufiger Niedergeschlagenheit, Angstgefühlen oder Stress. Etwa sechs Prozent gelten demnach sogar als suchtkrank. Das sind 350 000 Jugendliche in Deutschland, die süchtig nach Social Media sind. Das heißt, ihr Nutzungsverhalten ist unkontrolliert, hat negative Auswirkungen auch in anderen Lebensbereichen: Sie kommen zu spät zur Schule, ihre Noten werden schlechter, der Schlaf unregelmäßig. Zum Weiterhören und -lesen: Den Text von Vivien Timmler zur Social-Media-Debatte lesen Sie hier.
- Asylzentren in Albanien: Wie human ist die EU?11.02., 13:0411.02.2026, 13:0400:43:31
Mit welcher Härte die Einwanderungsbehörde ICE gegen Migranten vorgeht, entsetzt derzeit viele. Doch machen wir es in der Europäischen Union besser? Gehen wir wirklich humanitärer und emphatischer mit Asylbewerbern und Migranten um? Daran sind massive Zweifel angebracht, wie Lina Verschwele, Redakteurin im SZ-Ressort Investigative Recherche nach einem Besuch in Albanien berichtet. Denn dort, außerhalb der EU, hat Italiens Regierung Migrationszentren errichten lassen, in denen geplant war, bis zu 3000 Asylanträge pro Monat in Schnellverfahren abzuhandeln. Auch wenn das zunächst juristisch gestoppt wurde, dienen diese Lager nun als Abschiebegefängnisse. Eindrücklich schildert Verschwele die ganze Härte eines Systems, das zum Modell für die gesamte EU werden könnte. Obwohl sich Berichte über Suizidversuche und Selbstverletzungen der Insassen in diesen Lagern häufen, hat das EU-Parlament mit den Stimmen von konservativen bis rechtsextremen Abgeordneten für eine Verschärfung des Asylrechts gestimmt. Und demnach sollen EU-Staaten Asylverfahren künftig komplett in sichere Drittstaaten verlagern dürfen. Verschweles Recherche aber legt nahe, dass zumindest die zwei Abschiebezentren in Albanien ein fragwürdiges Modell sind, da es Menschenrechte missachtet und keine sinnvolle Lösung für die Migrationsfrage darstellt. **Zum Weiterlesen: ** Den Text von Lina Verschwele über ihre Recherche in Albanien lesen Sie hier. Die Studie zum ökonomischen Wert von Zuwanderung können Sie hier nachlesen. Den Report der Ärzte ohne Grenzen zur Lage auf Nauru und dem Resignation Syndrome finden Sie hier und hier die Nauru Files im Guardian. Antworten auf Fragen über die sogenannte Drittstaatenregelung finden Sie hier. Über die Abstimmung im EU-Parlament zur Verschärfung der Asylregeln hat unser Brüssel-Korrespondent Josef Kelnberger geschrieben und ganz aktuell hier. Unseren Podcast über Giorgia Melonie können Sie hier hören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl, Timo Nicolas Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Giorgia Meloni: Europas erfolgreichste Rechtspopulistin28.01., 16:0028.01.2026, 16:0000:46:32
Als die Postfaschistin Giorgia Meloni 2022 die Wahlen in Italien gewann, befürchteten viele einen Rechtsruck ohnegleichen. Doch die Realität ist komplexer: Meloni erweist sich als geschickte Außenpolitikerin, die sowohl mit der EU als auch mit Donald Trump auf Augenhöhe agiert - und Italien damit internationale Anerkennung verschafft. Unser scheidender Italien-Korrespondent Marc Beise zeichnet das Porträt einer Regierungschefin mit Widersprüchen: Einerseits sorgt sie bislang für ungewöhnliche Stabilität in einem Land chronischer Regierungskrisen, andererseits scheut sie große strukturelle Reformen, die Italien dringend bräuchte. Und während sie außenpolitisch moderate Töne anschlägt, verfolgt sie innenpolitisch eine knallharte rechte Agenda. Ist das politische klug oder eine gefährliche Camouflage? Zum Weiterlesen: Lina Verschweles Recherche zu Albaniens Abschiebezentren. Marc Beises Porträt von Giorgia Meloni Wie steht Meloni wirklich zur Ukraine? Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Timo Nicolas Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Ein Jahr Trump: So gefährlich ist die Welt geworden20.01., 06:0020.01.2026, 06:0000:38:51
Am Dienstag ist es ein Jahr her, dass Donald Trump zum zweiten Mal als Präsidenten der USA vereidigt wurde. Außenpolitisch so richtig Fahrt aufgenommen haben er und seine Administration in den vergangenen Wochen und Monaten. Es wird viel gedroht, viel geschossen und sogar ein Staatschef entführt. Das alles erinnert an imperialistische Zeiten, also an die Welt vor 100, 150 Jahren, in der wenige Großmächte tun und lassen konnten, was sie wollten, solange sie den anderen Großmächten nicht auf die Füße treten. Ist das die neue Realität? Leben wir wieder in einer Zeit, in der das Völkerrecht egal ist und es nur darauf ankommt, wer das größte Kanonenboot, den dicksten Flugzeugträger und die mächtigste Rakete hat? Darüber spricht Timo Nicolas im Podcast “Das Thema” mit dem USA-Korrespondenten der SZ, Peter Burghardt in Washington. Zum Weiterhören und -lesen: Den Text “Wie eine Demokratie erlischt” über das erste Jahr von Trumps zweiter Amtszeit lesen Sie hier. Ein Porträt über den US-Außenminister Marco Rubio lesen Sie hier. Und die Reportage aus Grönlands Hauptstadt Nuuk zusammen mit Michael Neudecker hier. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Lars Langenau, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Aylin Sancak. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Was Missbrauch im Sport begünstigt14.01., 14:0014.01.2026, 14:0000:42:34
Inzwischen brechen immer mehr Opfer von Machtmissbrauch ihr Schweigen im Profi- und Breitensport. Doch es gibt Handlungsbedarf, um Athleten bereits im Vorfeld des Missbrauchs besser zu schützen. Besondere Strukturen im Sport begünstigen Übergriffe. Scheinbar kleinere Fälle werden von Tätern genutzt, um Grenzen auszutesten, bevor es dann wirklich zum schweren Missbrauch kommt, sagt Johannes Knuth. Es herrsche ein starkes Machtgefälle zwischen Tätern und Opfern. Der Redakteur des SZ-Sportressorts befürwortet die Einrichtung einer unabhängigen Anlaufstelle für Betroffene sowie ein Trainerregister, um Täter nicht unerkannt von Verein zu Verein wechseln zu lassen. Zum Weiterlesen: Einen Text von Johannes Knuth über die ungenügende Opferhilfe im deutschen Sport lesen Sie hier. Hier lesen Sie Knuths Text über das Ringen um ein unabhängiges Zentrum für “Safe Sport”. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Timo Nicolas, Laura Terberl Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF, NDR, SWR, ARD-Sportschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Zweckbündnisse unter Druck – Was prägt die neuen Koalitionen in Österreich und Deutschland? (Live-Aufzeichnung)31.12., 08:0031.12.2025, 08:0000:52:13
Österreich und Deutschland werden seit diesem Frühjahr von Koalitionen regiert, die so eigentlich nicht zusammenarbeiten wollten. In beiden Ländern haben sich Zweckbündnisse gebildet. Auf der einen Seite aus Union und SPD. Und auf der anderen aus konservativer ÖVP, sozialdemokratischer SPÖ und liberalen NEOS. Diese Zweckbündnisse regieren vor allem deshalb zusammen, weil die rechten Konkurrenten AfD und FPÖ viele Stimmen gewinnen konnten. Wie diese Regierungen unter einem schwierigen politischen und wirtschaftlichen Klima zusammenarbeiten und wie sie mit der momentanen sicherheitspolitischen Lage umgehen, damit beschäftigt sich diese Folge von Das Thema, diesmal mit einer Live-Aufzeichnung von der Wiener Buchmesse. Das Gespräch wurde am 16. November geführt. Mit dabei waren Verena Mayer, SZ-Österreich Korrespondentin, Velina Tchakarova, Geopolitikexpertin und Vinzent-Vitus Leitgeb, der im Politik-Ressort der SZ über Bildungsthemen berichtet. Den Österreich-Newsletter der Süddeutschen Zeitung können Sie unter sz.de/oesterreich kostenlos abonnieren. Die nächste reguläre Folge von "Das Thema" erscheint am 14.01.2026. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- "Das Krankenhaus des Todes": Folter in Syrien unter Assad04.12., 06:0004.12.2025, 06:0000:37:01
Unter der Herrschaft von Baschar al-Assad verschwanden in Syrien seit dem Arabischen Frühling 2011 mehr als 160 000 Menschen. Den Großteil dieser Menschen dürften die Schergen des gestürzten Diktators ermordet haben. Das Regime hat einen Teil seiner Taten akribisch dokumentiert. Ein Datensatz mit entsprechenden Fotos und Unterlagen war dem NDR übergeben worden, der ihn gemeinsam mit der Süddeutschen Zeitung, dem WDR und dem International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) ausgewertet hat. Die Ergebnisse wurden nun von mehreren Medien weltweit unter dem Titel "Damascus Dossier" veröffentlicht. Woher die Daten stammen und was die abertausenden Fotos von Leichen belegen, darüber spricht Lena Kampf, stellvertretende Leiterin des SZ-Ressorts Investigative Recherche und eine der vielen Beteiligten an diesem internationalen Projekt, im SZ-Recherchepodcast “Das Thema”. Das Militärkrankenhaus Harasta in Damaskus spielt eine zentrale Rolle in Assads Unterdrückungsmaschinerie: Häftlinge wurden dort schwer misshandelt und gefoltert. Und dort wurden auch die Leichen aus Gefängnissen der Geheimdienste fotografisch dokumentiert, bevor sie in Massengräbern verscharrt wurden. Das Regime hat laut Kampf versucht, den Schein der Legalität aufrechtzuerhalten, indem massenweise Todesscheine mit falschen Angaben ausgestellt wurden. Die detaillierten Dokumentationen dienten der internen Kontrolle und gleichzeitig zur Verschleierung dieser Verbrechen. Zum Weiterlesen: Die Texte zum “Damascus Dossier” lesen Sie hier. In Koblenz sind fünf Männer angeklagt, weil sie in Damaskus gefoltert und getötet haben sollen. Hier lesen Sie einen Bericht unserer Korrespondentin über diesen Prozess. Hier finden Sie den Text unseres Krisenreporters Tomas Avenarius, der in Damaskus vor einem Jahr den Trauerzug für einen vom Regime ermordeten Aktivisten begleitet hat, dessen Foto auch in dem Datensatz gefunden wurde. Wenn Sie Anregungen, Ideen oder Kritik für uns haben, dann schreiben Sie uns unter podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wenn der Mann an Verschwörungsmythen glaubt26.11., 14:0026.11.2025, 14:0000:21:48
Social Media ist ein idealer Verstärker für Verschwörungserzählungen, in denen die Welt nur noch als bipolar wahrgenommen wird. Was tun, wenn jemand aus der eigenen Familie abdriftet? Darüber spricht Christina Lopinski in der aktuellen Ausgabe des SZ-Recherchepodcasts “Das Thema”. Sie hat einer Frau getroffen, deren Mann solchen Erzählungen vertraut. “Wenn Menschen an Verschwörungserzählungen glauben, dann haben sie ganz automatisch das Gefühl, über eine Art Geheimwissen zu verfügen“, sagt zudem Roland Imhoff, Professor für Sozial- und Rechtspsychologie an der Gutenberg-Universität in Mainz. „Sie fühlen sich erleuchtet.“ Oft, so Imhoff, hänge der Glaube an Verschwörungsmythen eng mit biografischen Episoden des Scheiterns zusammen. Zum Weiterhören und -lesen: Den Text zu Lopinskis Recherche “Mein Mann, der Schwurbler” lesen Sie hier. Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Movieclips. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Katharina Erschov, Annkathrin Stich, Laura Terberl Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Frankreichs Horrorjahr 2015: Charlie Hebdo, Germanwings, Bataclan12.11., 11:0012.11.2025, 11:0001:14:09
Christian Wernicke war 23 Jahre Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung: in Brüssel, Washington, D.C., Paris und zuletzt in Düsseldorf für die Berichterstattung aus Nordrhein-Westfalen. In seiner Zeit in Frankreich erlebte er den rasanten Aufstieg von Emmanuel Macron, aber auch „elendig viel Terror“, wie er sagt. Im Recherchepodcast „Das Thema“ berichtet Wernicke über seine Erfahrungen in Frankreichs „Horrorjahr 2015“: zunächst die Anschläge auf das Satiremagazin Charlie Hebdo am 7. Januar in Paris und dann am 24. März den vom Co-Piloten geplanten Absturz einer Germanwings-Maschine in den französischen Alpen. Im November dann die Massaker von Islamisten in den Straßen von Paris und bei einem Konzert im Bataclan, deren Brutalität und Grausamkeit nicht nur Wernicke tief erschüttert hat. Eindrücklich schildert Wernicke, wie er diese Zeit erlebt hat und welche Herausforderungen diese Ausnahmesituationen auch an einen gestandenen Journalisten stellen – und er spricht offen über die psychische Belastung für ihn persönlich. Zudem reflektiert er die gesellschaftlichen Auswirkungen der Terroranschläge, die bis heute nicht nur in Frankreich wirkmächtig sind. Zum Weiterlesen: Alle Texte von Christian Wernicke finden Sie hier. Den Podcast zum Abschied unserer Österreich- und Osteuropa-Korrespondentin Cathrin Kahlweit hören Sie hier. Die Ausgabe von “Das Thema” mit unserem ehemaligen Israel-Korrespondenten Peter Münch hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Timo Nicolas, Laura Terberl Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Seltene Erden: China erpresst die Welt05.11., 14:0005.11.2025, 14:0000:42:52
China hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zum wichtigsten Lieferanten für Seltene Erden entwickelt. In vielen Fällen ist das Land die einzige echte Option auf dem Markt dieser gar nicht so seltenen, aber äußerst schwer abzubauenden Metalle. Diese Macht wird zur Gefahr, die China nutzt: Peking beschränkt oder stoppt Ausfuhren, kontrolliert den Zugang zu Know-How, schützt sein Wissen über die Verfeinerung der Metalle und macht dem Rest der Welt damit schlicht klar, wer am längeren Hebel sitzt. Das ist besonders heikel, da Europa gerade massiv aufrüstet. Denn in modernem Kriegsgerät, in Radaranlagen und Mikrochips, sowie in Panzern und Nachtsichtgeräten sind Seltene Erden oder vergleichbare Metalle verbaut. Eine moderne Armee ohne sie ist undenkbar. Wie China zum Weltmarktführer bei Seltenen Erden wurde und über die Aufholjagd von Europa und den USA sprechen wir in der neusten Folge unseres Podcasts “Das Thema”. Die Aufnahme für diese Thema-Folge war noch vor dem Treffen von Donald Trump und Xi Jinping Ende Oktober in Südkorea, bei dem die beiden eine einjährige Handelsruhe vereinbart hatten. Nach dem Treffen wurde verkündet, dass die Exportbeschränkungen gelockert werden sollen. Wie genau diese Lockerungen aussehen sollen, weiß man aber bisher nicht. Am 5. November veröffentlichte das chinesische Finanzministerium eine Ankündigung, laut der einige Zölle auf US-amerikanische Agrarprodukte zurückgenommen werden sollen. Zum Weiterhören und -lesen: Den Text zur Recherche von Gregor Scheu und Lea Sahay finden Sie hier. Die “Das Thema”-Folge über Germanium und den Drohnenabwehrschirm finden Sie auf Spotify oder sz.de. Wenn Sie mehr über Chinas Geschichte erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen die Podcast-Serie “Die Kiste” auf Spotify oder sz.de. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Lars Langenau Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Greta - Die Geschichte einer Eskalation29.10., 16:0029.10.2025, 16:0000:53:54
“Greta“ - Die Geschichte einer Eskalation“ ist ein neuer Podcast aus der SZ-Redaktion. Folge 1 können Sie jetzt hier in voller Länge hören, alle weiteren erscheinen auf www.sz.de/greta oder auf Spotify. Sie benötigen für alle weiteren Folgen ein SZ-Digitalabo oder ein Probeabo. Mit 15 Jahren wird Greta Thunberg zur Ikone. Ihre Schulstreiks lösen die Fridays-for-Future-Bewegung aus – und bringen das Thema Klimaschutz weltweit auf die Agenda. Sieben Jahre später ist das Mädchen von damals eine Frau – und macht mit ihrem Engagement für Gaza Schlagzeilen. Vor allem in Deutschland wird Greta Thunberg Antisemitismus vorgeworfen. Die SZ-Journalistin Vera Schroeder möchte verstehen, wie aus der Heldin eine Figur wurde, die immer stärker polarisiert. In einer Zeit, in der die Klimaziele in weite Ferne rücken, macht sie sich auf eine sehr persönliche Spurensuche. Und erzählt die Geschichte von Thunbergs einzigartigem Aufstieg noch mal neu. Hat sich Greta Thunberg wirklich so verändert? Oder die Welt, in der wir leben? Eine Podcast-Serie über die größte Klimaaktivistin aller Zeiten. Und über uns alle. Hören Sie hier die erste Folge kostenlos – alle weiteren fünf Folgen wöchentlich ab dem 23. Oktober mit SZ Plus. Die nächste reguläre Folge von "Das Thema" erscheint am 05.10.2025. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Was drei Grad Erderwärmung ausmachen23.10., 16:0823.10.2025, 16:0800:42:39
Überschwemmungen, Erdrutsche, Starkregen, Korallensterben, Gletscherschmelze, Anstieg des Meeresspiegels und so weiter und so fort. Das Klima der Erde heizt sich weiter auf. Und die Auswirkungen sind längst zu spüren. Die Emissionen seien in den vergangenen 25 Jahren noch einmal deutlich gestiegen, vor allem durch den Aufholprozess von Schwellenländern wie China und Indien, sagt Michael Bauchmüller aus dem Berliner SZ-Büro. Deshalb sei das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens auch nur noch sehr schwer zu erreichen. Der Redakteur berichtet für die SZ seit mehr als zwei Jahrzehnten über Energie-, Umwelt- und Landwirtschaftspolitik. Neben vielen negativen Entwicklungen beobachtet Bauchmüller aber auch Fortschritte, etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien. Es gebe noch Grund zur Hoffnung, wenn auf die Analyse des Problems endlich entschlossenes Handeln folge. _Korrektur: In der Moderation und im Gespräch wird mehrfach das Bild eines Frosches im Kochtopf verwendet, der nicht merkt, wenn sich die Temperatur langsam erhöht, bis er schließlich verbrüht. Das ist ein urbaner Mythos. Auch Amphibien haben einen Überlebensinstinkt und würden deshalb aus dem Kochtopf hüpfen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. _ Zum Weiterhören und -lesen: Das Gespräch mit Friederike Otto, Londoner Professorin für Klimawissenschaft, und dem Physiker und Ozeanographen Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung finden Sie hier. Die neue SZ-Podcast -Serie “Greta – Die Geschichte einer Eskalation” finden Sie hier. Unseren Podcast “Auf den Punkt” über die Kipppunkte mit dem Klimaforscher Jonathan Donges hören Sie hier. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Justin Patchett Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau und electron media group. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wie man eine Drohne abfängt (oder viele)08.10., 16:0008.10.2025, 16:0000:36:46
Deutschland hatte früher mal einen Flakpanzer namens Gepard. Damit hätte man gut auf kleine, unbemannte Flugobjekte schießen können. Nur gab es die früher noch nicht. Der Gepard wurde ausgemustert. Blöd, denn jetzt wäre er wohl wertvoll: Deutschland, eigentlich ganz Europa, ist nahezu blank, was die Abwehr des eigenen Luftraums gegen Drohnen betrifft. Das haben die jüngsten Wochen gezeigt. Entweder man lässt die Drohnen gewähren - oder man schießt auf sie mit sehr teuren Raketen, die mehr als das Zehnfache kosten können. Dabei gibt es effiziente Drohnenabwehrsysteme, Made in Europe. Nur hatte die Bundeswehr bisher kaum Interesse an ihnen. Das sollte sich schnell ändern, sagt Verteidigungsexperte Georg Ismar aus dem Parlamentsbüro der Süddeutschen Zeitung in Berlin. Er erklärt in dieser Folge, wie eine effiziente Drohnenabwehr aussehen könnte und müsste, was vom angekündigten Drohnenwall zu halten ist und warum das ferne China bei all dem ein Wort mitzureden hat. Zum Weiterhören und -lesen: Hier und hier finden Sie Kommentare von Georg Ismar zur Situation der Drohnenabwehr in Deutschland. Und hier unsere Recherche zur Macht Chinas über Seltene Erden. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Lars Langenau Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial via ARD/Das Erste.
- Generation Klarna: Jung und verschuldet24.09., 16:0024.09.2025, 16:0000:26:58
Fast ein Fünftel der Menschen zwischen 14 und 29 Jahren sind in Deutschland verschuldet. Das ist ein Rekordhoch. Viele von ihnen haben Konsumschulden: Sie haben sich Geld geliehen für Make-Up, Schuhe oder Jacken. Eine gewichtige Rolle dabei spielen Zahlungsanbieter wie Paypal oder Klarna. Sie machen es jungen Menschen einfach, Geld zu borgen, und sei es nur für ein paar Tage: Das “Buy Now, Pay Later”-Modell ist beliebt und sorgt dafür, dass man heute schon etwas haben kann, ohne direkt dafür bezahlen zu müssen. Die Rechnung kommt später.. Und wenn dann noch immer nicht genügend Geld zur Deckung da ist, kann der Betrag oft auch in Raten abbezahlt werden. Spätestens dann aber wird es teuer mit den Zinsen. Und die Gefahr besteht, dass man schnell den Überblick verliert: Viele Käufe, viele Raten, und seien sie noch so klein, können sich zu großen monatlichen Summen addieren. In dieser Podcast-Folge reden wir mit SZ-Volontär Sebastian Strauß darüber, hören eine Betroffene und ihren Weg in die Schulden - und wieder raus. Den Text zur Recherche von Sebastian Strauß lesen Sie hier. Seinen Text zum Revival des Teleshoppings auf TikTok hier. Betroffene von Kaufsucht können in München hier Hilfe finden und in Berlin hier. In zahlreichen Städten gibt es Schuldner-Beratungen, zum Beispiel in München bei der AWO. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Lars Lagenau Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER