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Business · News · Science

328 Episoden · neueste 07.10.

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Episoden

328
  1. Wie künstliche Intelligenz unser Leben verändern wird
    13.11., 17:0000:31:00

    In Science-Fiction-Filmen ist künstliche Intelligenz ein Dauerbrenner. Immer wieder wird die Frage gestellt, ob sich eines Tages Maschinen den Menschen untertan machen können. Doch was kann KI schon jetzt - und was wird sie zukünftig können? Schwache KI kommt jetzt schon bei Facebook oder Amazon zum Einsatz und sei "längst Teil des Alltags", sagt SZ-Feuilleton-Chef Andrian Kreye. Er ist sich sicher, dass allerdings auch "erweiterte KI" das menschliche Gehirn "erweitern und verbessern" kann, "aber nicht übertreffen" wird. Deshalb könne es auch gar keine "bösartige KI" geben, auch wenn das Motiv in Filmen immer wieder benutzt wird. China etwa sei auf dem Weg zum Marktführer in dieser künftigen Schlüsseltechnologie und würde sie zur totalen Überwachung einsetzen.Deshalb müssten dringend gundlegende Moralfragen geklärt werden. Denn um zu gewährleisten, dass Maschinen in unserem besten Interesse handeln, brauchen sie entsprechende Grenzen oder Leitlinien. Zum Weiterlesen: Alle Texte zum Thema KI können Sie hier lesen. Ein Interview mit Mariana Lin, die die Persönlichkeit des Apple-Assistenten Siri konzipiert hat. Das ist der TÜV für künstliche Intelligenz. Warum die meisten Zukunftsszenarios zu KI völlig an der Realität vorbeigehen. Ein Gastbeitrag des Kognitionsforschers Steven Pinker. Wie gefährlich sind autonome Waffensysteme? (SZ Plus) Redaktion, Moderation: Lars Langenau Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Justin Patchett, Julia Ongyerth

  2. Der Sound des Ostens
    06.11., 17:0400:54:46

    Für diese Folge zum Mauerfall-Jubiläum hat SZ-Korrespondentin Antonie Rietzschel mit drei Musikern aus dem Osten gesprochen, die die Wende miterlebt haben: Dirk Michaelis von der Band Karussell, der DJ Paul van Dyk und Trettmann. In den Gesprächen geht es um ihr Leben in der DDR, über die Wiedervereinigung und natürlich um ihre Musik. Die Band Karussell hat 1987 den Song "Als ich fortging" veröffentlicht, der zur inoffiziellen Wende-Hymne wurde. Paul van Dyk hat mit Peter Heppner 2004 das Lied "Wir sind wir" veröffentlicht und Trettmann verarbeitete in "Grauer Beton" 2017 seine Jugend in Chemnitz. Diese drei Songs machen deutlich, wie sich der Blick auf den Osten verändert hat und wie unterschiedlich Biographien von der Wende beeinflusst wurden. Zum Anhören (Youtube): Karussel: Als ich fortging Lift: Nach Süden Paul van Dyk & Peter Heppner: Wir sind wir Trettmann: Grauer Beton Redaktion, Moderation: Antonie Rietzschel, Laura Terberl Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Carlo Sarsky

  3. Kunst und Kolonialismus
    30.10., 17:0000:32:05

    Europa hat während der Kolonialzeit unglaubliche Verbrechen begangen. Menschen wurden unterdrückt, vertrieben, getötet. Und häufig wurden sie auch ausgeraubt: Die Kolonialmächte haben alle möglichen Artefakte gestohlen oder zu sehr günstigen Bedingungen getauscht. Nicht nur Kunstwerke, sondern auch Alltagsgegenstände, wie Tierfelle oder Holzlöffel. Noch heute lagern 80% bis 90% aller afrikanischen Kulturgüter in Museen, die sich außerhalb Afrikas befinden. In Deutschlands Ethnologischen Museen befinden sich Hunderttausende dieser Objekte. Wie kann es sein, dass die ehemaligen Kolonialmächte all diese Dinge geraubt haben und sie bis heute nicht zurückgegeben haben? Jörg Häntzschel, Redakteur aus dem Feuilleton, ist dieser Frage nachgegangen. Und hat dabei herausgefunden, dass es in jedem Fall nicht daran liegt, dass die Werke in Europa besser aufgehoben sind. Zum Weiterlesen: Mit SZ Plus können Sie hier eine Digitalreportage über Raubkunst lesen. Ein Interview mit dem Kurator Bonaventure Ndikung zur Restitutionsdebatte. Ein Bericht über den Zustand der Ethnologischen Museen in Deutschland. Hier erklärt Jörg Häntzschel, auf was sich Deutschland in der Debatte geeinigt hat. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion: Viktoria Hausmann Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Carlo Sarsky

  4. 4. November 1989: Der schönste Tag der DDR
    23.10., 17:0000:40:04

    Am 4. November 1989 beginnt und endet auf dem Berliner Alexanderplatz die erste genehmigte nichtstaatliche Demonstration in der Geschichte der DDR. Für die Artikel 27 und 28 der Verfassung, Recht auf Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit. In den meisten Reden werden der Staat und die Partei stark kritisiert, es werden Reformen gefordert. Viele Prominente finden sich auf der Bühne: Gregor Gysi, Jan Josef Liefers, Ulrich Mühe oder Christa Wolf. Günther Schabowski hält eine Rede, genauso wie die Bürgerrechtlerin Marianne Birthler. Es ist der Höhepunkt der friedlichen Revolution. Und der Anfang vom Ende der DDR. Patrick Bauer vom SZ-Magazin hat viele der damaligen Redner und deren Angehörige getroffen und mit ihnen gesprochen. Er sagt: Wenn man die Beteiligten trifft, wird deutlich, wie wichtig dieser Tag noch heute ist. Sie können die ganze Recherche von Patrick Bauer mit SZ Plus hier nachlesen. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Julia Ongyerth, Carolin Lenk

  5. Klimakrise: Was wir besser machen können
    16.10., 17:0000:35:33

    Die Wissenschaft warnt seit Jahrzehnten vor dem Klimawandel. Nur passiert politische einfach viel zu wenig, um ihn abzubremsen. Was helfen könnte, erklärt in dieser Folge von "Das Thema" Marlene Weiß. Sie ist Physikerin und schreibt seit 2012 für die SZ über Umweltthemen. Im Podcast spricht sie über grünes Wachstum, das Klimapaket der deutschen Bundesregierung, aber auch die Frage, wie sinnvoll eigentlich der Verzicht von Einzelnen ist. Viele Fragen an Marlene Weiß sind dabei von SZ-Leserinnen und Lesern gekommen. Denn diese Podcast-Folge ist im Rahmen der “Werkstatt Demokratie” entstanden - einem Projekt der SZ in Kooperation mit der Nemetschek Stiftung. Zum Weiterlesen: Alle Texte der "Werkstatt Demokratie" finden Sie hier. In diesem Beitrag wird ausführlich erklärt, was die Ursachen der Klimakrise sind und wie unsere Zukunft aussehen kann. Den SZ-Klimafreitag-Newsletter können Sie hier kostenlos abonnieren. Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl Zusätzliches Audiomaterial über die Vereinten Nationen.

  6. Ukraine-Affäre: Ein Trump-Skandal zu viel?
    09.10., 17:0000:32:56

    Donald Trump hat gerade ziemliche Probleme. Die Demokraten haben im Repräsentantenhaus Untersuchungen begonnen, auf die ein Amtsenthebungsverfahren folgen könnte. Die sogenannte “Ukraine-Affäre” ist auf jeden Fall sehr schnell hochgekocht. Fast jeden Tag kommen neue Details ans Licht oder es sagen neue Zeugen aus – und Trump wehrt sich mit allen Mitteln, die ihm einfallen. Ob er damit noch überzeugen und ein Impeachment verhindern kann, erklärt der US-Korrespondent der SZ, Thorsten Denkler. Außerdem erklärt Florian Hassel, der als SZ-Korrespondent für die Ukraine zuständig ist, was dort überhaupt passiert ist und was Joe Biden vorgeworfen wird. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Akteure der Ukraine-Affäre in den USA. Die Vorgänge rund um Joe Biden und seinen Sohn Hunter Biden in der Ukraine können Sie hier nachlesen. Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Jean-Marie Magro Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über den YouTube-Kanal des Weißen Hauses und des Council on Foreign Relations.

  7. Wie sich Depressionen anfühlen
    02.10., 17:0000:35:59

    2005 bekommt SZ-Redakteurin Barbara Vorsamer zum ersten Mal die Diagnose: Sie hat Depressionen und muss deswegen behandelt werden. Später musste sie deswegen auch zwei Mal in eine psychiatrische Klinik, einmal kurz nach der Geburt ihrer Tochter vor 8 Jahren. In dieser Folge von "Das Thema" erzählt Barbara Vorsamer wie sie mit der Krankheit umgeht und auch, welche Rolle die Depressionen gespielt haben, als sie ihre beiden Kinder bekommen hat. Anmerkung der Redaktion: Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (http://www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten. Zum Weiterlesen: Den Essay von Barbara Vorsamer über ihre Depressionen können Sie mit SZ-Plus hier lesen. Mehr Familienthemen aus der SZ bekommen Sie über unseren Familien-Newsletter, zu dem Sie sich hier kostenlos anmelden können. Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl

  8. Geldwäsche in Deutschland: Fehler im System
    25.09., 17:0000:31:02

    Geldwäsche ist ein massives Problem: Mit kriminellen Geschäften verdientes Geld wird an Steuerbehörden vorbei geschleust und finanziert womöglich sogar weitere illegale Tätigkeiten. Geschätzt hundert Milliarden Euro werden jedes Jahr in Deutschland gewaschen. Das liegt zum Teil an der hohen Bargeldakzeptanz im Land, aber auch an ineffizienten Kontrollen. Jan Willmroth arbeitet für die Wirtschaftsredaktion in Frankfurt. Im Podcast erklärt er die Mechanismen hinter der Geldwäsche, wieso es für Ermittler so schwierig ist, Geldwäscher zu überführen und was die Banken dabei für eine Rolle spielen. Schließlich hatte erst vor kurzem der Fall der dänischen Danske Bank für Schlagzeilen gesorgt: In Estland hatte eine kleine Filiale über Jahre hinweg 200 Milliarden Euro in alle Welt geschleust. Das Geld stammte zum Teil aus russischen Briefkastenfirmen. Nach Redaktionsschluss des Podcasts wurde am Mittwoch den 25.09.2019 bekannt, dass deutsche Behörden im Danske-Fall bei der Deutschen Bank ermitteln. Mehr dazu finden Sie auf SZ.de. Zum Weiterlesen In diesem Report hat Jan Willmroth gemeinsam mit den Kollegen Meike Schreiber und Markus Zydra das System Geldwäsche in Deutschland beschrieben - und wie dagegen vorgegangen wird. Geldwäsche in Deutschland ist auch deshalb möglich, weil die Aufsicht überfordert ist. Finanzkorrespondent Markus Zydra beschreibt hier, warum das so ist. Details über die Geldwäscheprävention der EU finden Sie hier. Hier können Sie mehr über den Fall der Danske Bank lesen. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett, Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über die EU-Kommission und die Facebook-Seite von Olaf Scholz.

  9. Fall Genditzki: Mord oder Justizskandal?
    18.09., 17:0000:31:22

    Der Tod einer Seniorin in Rottach-Egern im Jahr 2008 beschäftigt die bayerische Justiz bis heute. Im Mai 2010 verurteilte das Landgericht München II den 50-jährigen Hausmeister des Opfers wegen Mordes zu lebenslanger Haft. Der Hausmeister Manfred Genditzki hatte sich jahrelang um die schwer kranke Frau gekümmert. Das Gericht glaubt, dass er die Seniorin wegen eines Streits umgebracht hat. Aber viele Menschen halten den Mann bis heute für unschuldig. Dafür sprechen auch zahlreiche Indizien, weshalb der Fall nochmal neu aufgerollt werden soll. Unser Gerichtsreporter Hans Holzhaider hat in den letzten 20 Jahren schon hunderte Prozesse erlebt: Aber dieser Fall hat sein Vertrauen in die Justiz erschüttert. Warum das so ist, erzählt er im Podcast. Mehr über den Fall können Sie hier mit SZ Plus lesen. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carlo Sarsky, Vinzent-Vitus Leitgeb

  10. Iran-Konflikt: Eskalation mit Ankündigung
    11.09., 17:0000:37:11

    Abgeschossene Drohnen, festgesetzte Tanker und atomare Drohungen: Die Beziehungen zwischen den USA und Iran sind tief zerrüttet. Die USA sagen, dass Iran die Region mit seinen Aktionen destabilisiere. Und Iran sagt, dass die USA mit ihrer militärischen und wirtschaftlichen Macht versuchen würden, ihr Regime zu stürzen. Seit die USA aus dem Atomabkommen ausgestiegen sind, steuern Iran und USA quasi in Slow-Motion auf die nächste Krise zu. In den vergangenen Monaten ist der Konflikt nochmals deutlich eskaliert, auch wegen der Zwischenfälle in der Straße von Hormus. Und die EU steckt mittendrin und versucht so einiges, um die Situation zu deeskalieren und das Atomabkommen zu retten. Paul-Anton Krüger ist stellvertretender Chef der SZ-Außenpolitik und war vor kurzem in Iran. In dieser Folge spricht er darüber, wieso gerade die Straße von Hormus ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt ist, wie um das iranische Atomabkommen gerungen wird und welche Auswirkungen diese Eskalation auf Iran haben. Zum Weiterlesen: Lesen Sie unter diesem Link mit SZ Plus das ganze Interview mit dem iranischen Außenminister Mohammad Dschawad Sarif. Eine Chronologie der Ereignisse finden Sie hier. Hier finden Sie weitere Hintergründe zu Irans Forderungen an Europa. Vor einem Jahr wurde der Basar in Teheran bestreikt, hier können Sie die Reportage dazu lesen. Dieser Text beschreibt das bröckelnde Bündnis zwischen den Feinden Irans, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über die Youtube-Kanäle des Weißen Hauses, Phoenix, BBC sowie CBS

  11. Kulturkampf von Rechts
    04.09., 17:0000:32:12

    Manchmal sind es anonyme Hassmails oder Mord- und Bombendrohungen. Manchmal sind es Strafanzeigen, Störaktionen, Demonstrationen gegen Kunstprojekte oder Polemiken gegen angeblich "hohle Experimente und dümmliche Willkommenspropaganda" an Theatern, Opern, Museen. Manchmal sind es Anfragen und Anträge der AfD in Parlamenten, Stadträten und Kulturausschüssen. Die Akteure aus dem rechten und rechtsextremen Milieu und ihre Mittel sind unterschiedlich. Was sie verbindet, ist die Aversion gegen ein weltoffenes, liberales Kulturleben und der Versuch, Kunstinstitutionen zu diskreditieren. In einem gemeinsamen Rechercheprojekt des ARD-Kulturmagazins "titel, thesen, temperamente" und der SZ haben Peter Laudenbach und John Goetz exemplarisch Vorfälle der vergangenen Jahre dokumentiert. In dieser Folge von "Das Thema" spricht Laudenbach über diese Arbeit und auch darüber, was die Angriffe für Kulturschaffende bedeuten. Zum Weiterlesen: Die gesamte Chronik von Peter Laudenbach und John Goetz finden Sie hier. Die erwähnte Recherche der beiden Autoren über Chris Dercon können Sie hier lesen. Moderation, Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl Zusätzliches Audiomaterial über den Landtag von Sachsen-Anhalt, den Bundestag und "titel, thesen, temperamente", dem Kulturmagazin der ARD.

  12. Scheuers Verkehrspolitik: Stillstand im System
    28.08., 17:0000:35:57

    Andreas Scheuer ist seit März 2018 Verkehrsminister. Seither wird er im Bundestag vorgeführt und kritisiert, auf Facebook und Twitter verspottet, in Medien verrissen. Es geht dabei in erster Linie um die PKW-Maut, aber genauso um alle anderen Themen, die in Scheuers Verantwortung fallen: Bahn, Flugzeuge, Fahrräder, Busse, E-Scooter, Drohnen, Schiffe - und natürlich die digitale Infrastruktur. Kein anderes Haus kann so viele Räder in Bewegung setzen. Aber keines steht in der öffentlichen Wahrnehmung auch für so für Stillstand wie das Verkehrsministerium. Wie ist Scheuer in dieses Amt gekommen und welche Themen setzt er in einer Zeit, in der immer vehementer eine ökologische Verkehrswende gefordert wird? Das erklären in dieser Folge von "Das Thema" Markus Balser, Mobilitätsexperte im SZ-Hauptstadtbüro, und der CSU-Experte der SZ, Roman Deiniger. Zum Weiterlesen: Ein Porträt von Andreas Scheuer lesen Sie hier. Die ausführliche Recherche zur Arbeit des Verkehrsministeriums finden Sie hier. Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über den Bundestag und die Facebook-Accounts der CSU und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

  13. Chemnitz - die umkämpfte Stadt
    21.08., 17:0000:39:29

    In der Nacht vom 25. Auf den 26. August 2018 wurde Daniel H. am Heimweg vom Chemnitzer Stadtfest erstochen. Mutmaßlich von zwei Geflüchteten aus Irak und Syrien. Nur wenige Stunden später ziehen rechte Hooligans um den Innenstadtring und skandieren: „Das ist unsere Stadt“. In den folgenden Tagen eskaliert die Lage völlig. Chemnitz ist international in den Schlagzeilen - und nicht zuletzt führen die Ereignisse zu einer Regierungskrise in Berlin. Für die SZ hat damals – und auch seither öfter – Antonie Rietzschel aus Chemnitz berichtet. In dieser Folge von “Das Thema” erzählt sie vom August 2018 und wie sich Chemnitz im vergangenen Jahr verändert hat. Inwiefern die Ereignisse juristisch aufgearbeitet sind, erklärt danach Annette Rammelsberger. Sie berichtet für die SZ vom Prozess zum Tod von Daniel H. Sie hat aber auch zur rechts-terroristischen Vereinigung “Revolution Chemnitz” recherchiert, die sich unmittelbar nach den Ausschreitungen im August 2018 gebildet hat. Zum Weiterlesen: Eine Rekonstruktion der Ereignisse von Chemnitz können Sie hier lesen. Die ganze Recherche zur "Revolution Chemnitz" finden Sie hier. Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und den YouTube-Kanal von "Wir sind mehr". Dieser Podcast wird unterstützt von der Apotheken Umschau. Alle Informationen unter: apotheken-umschau.de.

  14. Wie Salvini nach der Macht greift
    14.08., 17:0000:33:24

    Seit über einem Jahr ist Matteo Salvini Vize-Premier und Innenminister von Italien. Seine Lega regiert gemeinsam mit der Fünf-Sterne-Bewegung. Aber eigentlich regiert vor allem Salvini. Mit Instagram und Facebook Live erreicht er Millionen, wenn er gegen Migranten hetzt. Er zieht über Macron und Merkel her, wirbt für Putin, Trump und Orban – und erst vergangene Woche hat er die aktuelle Regierung für gescheitert erklärt. Er will, dass möglichst schnell Neuwahlen stattfinden - wohl vor allem, weil seine eigene Partei ihren Stimmenanteil im Vergleich zu 2018 verdoppeln könnte. Wird er jetzt der nächste Premier Italiens? Und was heißt das für Europa? Darüber spricht in dieser Folge von "Das Thema" Andrea Bachstein, SZ-Redakteurin und frühere Italien-Korrespondentin. Sie erzählt, wie Salvini die Lega verändert hat und was seine Politik für Seenotretter bedeutet. Zum Weiterlesen: Der Podcast dreht sich vor allem um Innenminister Salvini. Lesen Sie hier mehr über die übrigen Akteure der jetzigen italienischen Politik: Silvio Berlusconi und seine Partei Forza Italia. Der Staatspräsident Sergio Mattarella Der jetzige Premier Giuseppe Conte Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über Reuters sowie den Facebook-Account von Matteo Salvini.

  15. Wasser: Luxus aus der Leitung
    07.08., 17:0000:30:13

    Ist Wasser der neue Kaffee? Es gibt mittlerweile tausende Sorten. Darunter alles von sprudelnd bis still und infused Water – außerdem auch echte Luxuswassermarken für mehrere 100 bis 1000 Dollar. Dabei ist sauberes Wasser sowieso Luxus, der auch in Deutschland immer schwerer einzuhalten ist. Neben hoher Nitratbelastung in Regionen mit viel Viehzucht gibt in manchen Orten Streit ums Grundwasser. Herrschen bei uns bald ähnliche Verhältnisse wie im französichen Vittel? Wir haben mit unserer Nachhaltigkeitsexpertin Silvia Liebrich über Luxuswasser, Wasserqualität in Deutschland und den Konzern Nestlé gesprochen. Zum Weiterlesen: Den neusten Wasser-Artikel von Silvia Liebrich finden Sie hier. Den Text von Uwe Ritzer zum Grundwasserstreit im Altmühltal finden Sie hier. Weitere Texte zum Thema Nachhaltigkeit finden Sie hier. Redaktion/Moderation: Laura Terberl Redaktion: Viktoria Hausmann Produktion: Julia Ongyerth, Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über Youtube aus dem Smart Water Werbespot mit Jennifer Aniston dem Wassertest “19 Cent vs. 100 Wasser” des Youtubers Emrah und aus dem SWR-Talk JMRonscreen mit Wassersommelier Martin Riese. Dieser Podcast wird unterstützt von der Apotheken Umschau. Informationen zur neuen Ausgabe finden Sie unter apotheken-umschau.de.

  16. Chinas globale Mission (Wdh.)
    31.07., 17:0000:32:31

    Das Thema macht Sommerpause – die nächste neue Folge erscheint am 07. August. Bis dahin wiederholen wir zwei Folgen aus dem Jahr 2018, deren Inhalte noch immer aktuell sind. Diese Woche wiederholen wir eine Folge, die wir im Dezember 2018 über Chinas Wirtschaftspolitik veröffentlicht haben. Denn die Wirtschaft ist dort in den letzten Jahrzehnten extrem stark gewachsen. Heute ist sie ungefähr dreimal so groß wie noch vor zehn Jahren. Zwei Großprojekte sollen dafür sorgen, dass es so weitergeht: Die sogenannte "Neue Seidenstraße" und die "Made in China 2025 Initiative". China will seinen geopolitischen Einfluss ausbauen und in immer mehr Branchen, wie der Pharma- oder der Autoindustrie den Ton angeben. Das sorgt in vielen Ländern für Kritik und ist auch der eigentliche Grund für den Handelsstreit mit den USA in diesem Jahr. Kann China diesen globalen Machtkampf gewinnen? Und was sollte Europa China entgegensetzen? Darüber spricht China-Korrespondentin Lea Deuber. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen zu den SZ-Podcasts finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de.

  17. Wie CRISPR unsere Gene und die Welt verändern kann (Wdh.)
    24.07., 17:0000:28:06

    Das Thema macht Sommerpause – die nächste neue Folge erscheint am 07. August. Bis dahin wiederholen wir zwei Folgen aus dem Jahr 2018, deren Inhalte noch immer aktuell sind. Diese Woche geht es dabei um die Genschere CRISPR-Cas9. Die hat eine Revolution in der Wissenschaft ausgelöst - und hohe Erwartungen geweckt: Hungersnöte könnten damit verhindert werden. HIV und Brustkrebs könnten geheilt werden, genauso wie viele Erbkrankheiten. Gene können dank der Methode extrem genau und effektiv verändert werden. Und das mit relativ geringem Aufwand. Aber wie realistisch sind diese Ideen und Pläne? In welchem Bereich wird CRISPR tatsächlich bereits angewandt oder zumindest in naher Zukunft? Darüber haben wir im August 2018 mit Kathrin Zinkant gesprochen. Als Biochemikerin berichtet sie im Berliner SZ-Büro über CRISPR und andere gentechnische Verfahren. Ihr ist vor allem wichtig, dass auch über die ethischen Implikationen von CRISPR gesprochen wird. Moderation, Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl Produktion: Simone Halder Alle Informationen zu unserem täglichen Nachrichtenpodcast "Auf den Punkt" finden Sie unter sz.de/nachrichtenpodcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de.

  18. Protest: drei Geschichten aus Deutschland
    17.07., 17:0000:38:23

    Ein Rentner kämpft gegen ein Gesetz der Bundesregierung. Eine Aktivistin blockiert den Zugang zu einem Kraftwerk und wird auf Millionen verklagt. Und wofür würden eigentlich Mittelschüler auf die Straße gehen? In dieser Folge von "Das Thema" geht es um diese drei unterschiedlichen Geschichten über Protest. Es geht um die Frage, wieso manche Menschen protestieren und manche nicht. Ob Protest letztendlich eine Generationenfrage ist. Und warum Menschen protestieren, wenn ihre Aktionen aussichtslos erscheinen oder sie rechtlich in Gefahr bringen könnten. Davon erzählen Thomas Hürner, Helena Ott und Benjamin Emonts. Sie machen gerade ihr Volontariat bei der Süddeutschen Zeitung und haben mit den übrigen Volontärinnen und Volontären einen Schwerpunkt zum Thema Protest veröffentlicht. Zum Weiterlesen: Alle Texte des Schwerpunkts finden Sie hier. Die Recherche von Helena Ott über die Mittelschule können Sie hier lesen. In diesem Interview von Thomas Hürner erzählt Cornelia Wockel von ihren Protestaktionen. Über den Protest des Rentners Gerhard Kieseheuer schreibt Benjamin Emonts hier. Redaktion, Moderation, Produktion: Laura Terberl Redaktion: Benedict Witzenberger Produktion: Carlos Sarsky, Vinzent-Vitus Leitgeb Zusätzliches Audiomaterial über den Bundestag.

  19. 50 Jahre Mondlandung: Und jetzt zum Mars?
    10.07., 17:0000:37:39

    Vor genau 50 Jahren ist die NASA mit der Apollo 11 erstmals zum Mond geflogen und dort gelandet. Am 20. Juli 1969 hat Neil Armstrong als erster Mensch die Mondoberfläche betreten. Und gerade jetzt wollen Politiker wie Donald Trump zurück zum Mond und sogar noch weiter bis zum Mars fliegen. Auch für private Unternehmer wie Elon Musk ist die Raumfahrt ein spannendes Forschungsfeld. Ob diese Projekte Zukunft haben und was wir im Weltall noch lernen können, erklärt in dieser Folge von “Das Thema” Patrick Illinger. Er hat Physik studiert und leitet das Wissensressort der Süddeutschen Zeitung. Außerdem erzählt der langjährige SZ-Autor Peter Sartorius von seinen Erinnerungen an den Juli 1969. Er hat damals aus den USA vom Start der Apollo 11 und von der Mondlandung berichtet. Zum Weiterlesen: Wie ein Satellit mit Sonnensegel funktionieren kann, beschreibt Patrick Illinger in diesem Text. Der SZ-Redakteur Dieter Sürig vertritt in diesem Kommentar die These, dass sich Deutschlands Wirtschaft noch stärker an der Raumfahrt beteiligen sollte. Dieser Text geht genauer auf Trumps Weltraumpläne ein. Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über die NASA und die Youtube-Kanäle des Weißen Hauses und von SpaceX.

  20. Wenn die Mutter zum Pflegefall wird
    03.07., 17:0000:26:35

    Mehrere Millionen Deutsche sind pflegebedürftig. Drei Viertel von ihnen bleiben zuhause, gepflegt von Pflegediensten oder - in den meisten Fällen - von ihren Angehörigen. Vor allem besonders aufwendige und schwierige Pflegefälle kommen in Pflegeheime, weil der Aufwand für die Pflege von den Angehörigen kaum mehr zu leisten ist. Die Mutter der SZ-Autorin Ruth Schneeberger wurde plötzlich ein Pflegefall der höchsten Stufe - trotzdem hat sie sie zuhause gepflegt. Zehn Jahre lang. Über ihre Erfahrungen schreibt sie gerade ein Buch und spricht darüber auch in diesem Podcast. Warum die Politik ohne die pflegenden Angehörigen ein ziemliches Problem hätte, beschreibt SZ-Politikredakteurin Michaela Schwinn. Sie versucht außerdem Lösungen zu skizzieren, wie das Pflegesystem besser funktionieren könnte - und was die Politik bislang für die Zukunft vor hat. Zum Weiterlesen: Über ihre Erfahrungen schreibt Ruth Schneeberger auch in diesem Text. Redaktion, Moderation: Benedict Witzenberger Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth, Carlo Sarsky

Welches Thema bewegt diese Woche besonders? Welchen Schwerpunkt behandelt die Süddeutsche Zeitung ausführlich? Lars Langenau und Timo Nicolas diskutieren mit den Autorinnen und Autoren der SZ das Thema der Woche und die Hintergründe der Recherchen. Das Beste aus den Geschichten der SZ – zum Hören.