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328 Episoden · neueste 07.10.

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Episoden

328
  1. Polizeigewalt in Deutschland - alles nur Einzelfälle?
    10.06., 18:0000:42:07

    Wir wollen diesen Podcast noch besser machen. Deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie an dieser Umfrage teilnehmen könnten. Überall in den USA gehen die Menschen in den letzten Wochen auf die Straße, um gegen Polizeigewalt und den strukturellen Rassismus in den USA zu demonstrieren. Auch in Deutschland finden Demonstrationen statt - denn auch hier gibt es diese Probleme. Zwar kann man die Situation in den USA nicht mit der in Deutschland vergleichen, aber es wäre zu bequem, bei dem Thema nur mit dem Finger auf die USA zu zeigen. Schon länger berichten Betroffene, aber auch Anwältinnen und Anwälte von mal unterschwelligem, mal sehr offen zur Schau getragenen Rassismus in den Reihen der Polizei. Beispiele gibt es viele - repräsentative Statistiken fehlen allerdings. Ronen Steinke schreibt für die Innenpolitik der SZ. Er hat zu Polizeigewalt und Rassismus in der Polizei recherchiert. Im Podcast beschreibt er die Ausmaße des Problems und erklärt, welche Rolle die Polizeigewerkschaften dabei spielen. Seine Recherche können Sie auch hier nachlesen. Außerdem zu hören ist Biplab Basu. Er arbeitet für die "Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt in Berlin", und berät dort Betroffene. Wir haben ihn gefragt, was man als Opfer oder Zeuge von Diskriminierung tun kann. Hier können Sie ein längeres Interview mit Herrn Basu lesen. Hier geht es zur Website der "Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt". Zum Weiterlesen Die SZ hat 18 deutsche Prominente gefragt, was ihr Schwarzsein im Alltag bedeutet. Das sind ihre Antworten. In den USA sterben im Schnitt mindestens zwei Menschen am Tag durch die Hand eines Polizisten. Viele sind schwarz und unbewaffnet. Wie systemischer Rassismus die Gewalt fördert, erklärt diese Digitalreportage. Eine Recherche zu diesem Thema findet sich auch in der "Zeit". Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Gabriel Garbers, Franziska Koohestani Produktion: Julia Ongyerth Weiteres Audiomaterial von dpa, Youtube-Kanal des SWR1 sowie Reuters

  2. Von London bis Peking: Korrespondenten über ihre größten Recherchen
    27.05., 17:0301:15:51

    Die SZ feiert dieses Jahr ihren 75 Geburtstag - das nehmen wir zum Anlass, mit vier Korrespondentinnen und Korrespondenten der SZ über ihre Arbeit zu sprechen: Wie man in Kriegsgebieten recherchiert, welche Geschichten ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind und wie man trotz vieler schlechten Nachrichten noch optimistisch bleibt. Sie haben auch Fragen an uns, unsere Korrespondenten oder die SZ generell? Dann schreiben Sie uns eine Mail an 75Jahre@sz.de Im Podcast kommen zu Wort: Cathrin Kahlweit (London) Tomas Avenarius (Istanbul) Kai Strittmatter (Kopenhagen) Lea Deuber (Peking) Den von Lea Deuber im Podcast angesprochenen Essay über Chinas Jugend können Sie unter diesem Link nachlesen. Alle Infos zu 75 Jahre SZ und zu unser Leseraktion finden Sie hier. Wir wollen diesen Podcast noch besser machen und würden uns deshalb darüber freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Carlo Sarsky

  3. Neuer Terrorismus: Radikalisierung im Netz
    13.05., 17:0000:40:23

    Imageboards bieten die Möglichkeit, sich im Internet anonym und ohne Zensur auszutauschen. Viele User nutzen das für harmlose Dinge und tauschen sich über ihre Hobbys und Interessen aus. Viele dieser Foren haben aber auch Unterseiten, auf denen menschenverachtender Content geteilt wird. Wer länger auf diesen Foren unterwegs ist, stumpft oft ab - oder wird im schlimmsten Fall selbst gewalttätig. Denn auf diesen Boards waren auch die Terroristen von Christchurch oder Halle unterwegs, die ihre Taten als Livestream an ihr Publikum vor den Bildschirmen übertragen haben. Es sind vor allem junge weiße Männer ohne ein reales soziales Umfeld, die sich auf Foren wie 8chan radikalisieren, sagt Digitalredakteur Simon Hurtz, der in der Szene recherchiert und einige Nutzer getroffen hat. Im Podcast geht es um diese digitale Schattenwelt und ihren Einfluss auf die Verbreitung von Gewalt und Verschwörungstheorien. Außerdem geht es darum, welche Probleme Ermittler mit dieser Form des neuen Terrorismus haben, und ob solche Foren reguliert oder gesperrt werden könnten. Zum Weiterlesen: Die ganze Recherche von Simon Hurtz, Florian Flade und Max Hoppenstedt lesen Sie mit SZ Plus hier. Im Podcast geht es nur kurz um die neuen Verschwörungstheoretiker in Corona-Zeiten, hier hat Simon mehr dazugeschrieben. Zu den Löschstrategien der größeren sozialen Medien können Sie hier mehr lesen. Simon spricht im Interview auch das Thema Medienkritik an. Dazu empfiehlt er diesen Text seines Kollegen Bastian Berbner von 2017. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Julia Ongyerth

  4. Der Prozess: Kriegsverbrechen in Syrien
    29.04., 17:0600:35:05

    Der Syrer Hussein Gher ist Blogger und Aktivist und setzt sich für die Meinungsfreiheit in seinem Land ein - bis er von Handlangern des Assad-Regimes eingesperrt wird. Er ist jahrelang im Gefängnis, nachdem er entlassen wird, flüchtet er nach Deutschland. Und genau hier holt ihn seine Vergangenheit wieder ein, denn er ist ein wichtiger Zeuge in einem historischen Prozess gegen Kriegsverbrecher wie Anwar R., der ein Foltergefängnis in Damaskus geleitet hat. Moritz Baumstieger hat vor dem Verfahren mit Zeugen, Anwälten und Angehörigen der Täter gesprochen. Im Podcast geht es um ihre Hoffnung auf Gerechtigkeit, die gefährliche Suche nach Beweisen, und die Signalwirkung dieses bisher einmaligen Verfahrens. Unter diesem Link können Sie mit SZ Plus auch die Recherche von Moritz Baumstieger und den Kollegen Ronen Steinke und Lena Kampf nachlesen. Einen Bericht vom Prozessauftakt lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth

  5. US-Wahlen: So stehen Joe Bidens Chancen
    15.04., 17:0000:37:27

    Wir möchten diesen Podcast noch besser machen! Wir würden uns deshalb freuen, wenn Sie an dieser kurzen Umfrage teilnehmen würden: sz.de/themaumfrage Joe Biden wird bei den US-Präsidentschaftswahlen im November für die Demokraten gegen Donald Trump antreten. Sein letzter Konkurrent Bernie Sanders hat Anfang April aufgegeben. Jetzt wollen beide zusammenarbeiten - zumindest ein bisschen. Schließlich ist das große Ziel, Donald Trump im November zu schlagen. Es spricht nicht viel gegen ihn, aber auch nicht besonders viel für ihn - das sagt US-Korrespondent Thorsten Denkler über Biden. Im Podcast werden die Stärken und Schwächen des Kandidaten beleuchtet, außerdem geht es darum, wie sich die Corona-Krise auf den Wahlkampf und die Wahl auswirkt. Denn eine Briefwahl im November kommt für viele Republikaner nicht in Frage. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Weiteres Audiomaterial über die Youtube-Accounts von Joe Biden, The White House, Kamala Harris, The White House Obama, ABC News

  6. Wie das Virus unser Leben weltweit verändert
    01.04., 17:0000:48:56

    Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele bestätigte Corona-Infektionen wie in den USA. In Israel versucht der Staat, die Ausbreitung des Virus mit dem Geheimdienst zu bekämpfen. In Argentinien halten sich die meisten an die sehr strengen Ausgehbeschränkungen, weil alle wissen, wie sehr das Gesundheitssystem am Boden liegt. Und in China versucht man, die Schuld für die Pandemie Anderen zuzuschieben. Eine Folge mit (in dieser Reihenfolge): Thorsten Denkler (USA), Christoph Gurk (Argentinien), Alexandra Föderl-Schmid (Israel), Lea Deuber (China) Wir möchten diesen Podcast noch besser machen! Wir würden uns deshalb freuen, wenn Sie an dieser kurzen Umfrage teilnehmen würden: sz.de/themaumfrage Zum Weiterlesen: In Indien stehen Millionen Wanderarbeiter vor dem Abgrund (SZ Plus) IS: Das Kalifat will die Corona-Krise ausnutzen Wie es in Italien zur Katastrophe kam (SZ Plus) Großbritannien: Vor dem Kollaps (SZ Plus) Ungarn: Demokratie unter Quarantäne Moderation: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth

  7. Alles abgesagt: Was das Coronavirus für die Kulturszene bedeutet
    18.03., 17:0000:34:18

    Mittlerweile steht fest, dass die Oberammergauer Passionsspiele verschoben werden. Bei der Aufnahme des Podcasts am 16. März war diese Entscheidung zwar sehr wahrscheinlich, aber noch nicht gefallen. Mitte Mai sollte Premiere sein: Die Oberammergauer Passionsspiele finden nur alle zehn Jahre statt, locken eine halbe Million Zuschauer an und mehr als die Hälfte der Oberammergauer auf die Bühne und das schon seit 1634. Die Oberammergauer hatten diese Tradition ursprünglich gestartet, weil ihr Dorf von der Pest verschont blieb. **Dieses Jahr wird das Event verschoben - wegen des Coronavirus. ** Was der Ausfall durch Corona mit der Kulturszene macht und wie diese darauf reagiert, darüber spricht SZ-Redakteurin Christiane Lutz, die die Proben in Oberammergau schon seit Herbst 2018 begleitet und auch ein Buch darüber schreiben wollte. Zum Weiterlesen: Passionsspiele Oberammergau: Die Reise der 37 Apostel Bildergalerie: Wer in Oberammergau auf der Bühne stehen sollte Für alle, die Lust auf digitale Kulturangebote haben, hier eine kleine Auswahl: Eine Übersicht finden Sie hier Die Bayerische Staatsoper überträgt am 21. März beispielsweise “Schwanensee” oder am 11. April “7 Death of Maria Callas”. Die Berliner Staatsoper unter den Linden hatte mit der Liveübertragung der Premiere von "Carmen" 160.000 Menschen erreicht. Diese kann hier nach wie vor gestreamt werden. Die Berliner Philharmoniker laden in die Digital Concert Hall ein. Dort gibt es 600 Orchesterkonzerte der letzten zehn Jahre zu hören. Moderation: Laura Terberl Redaktion: Christina Winkler Produktion: Julia Ongyerth Weiteres Audiomaterial über Oberammergauer Passionsfestspiele Website, Twitter-Account Igor Levit, Reuters

  8. Mietenwahnsinn: Was kann die Politik tun?
    04.03., 17:0000:35:44

    München gilt als das Paradebeispiel für Mietwahnsinn: Der Wohnraum ist knapp, es gibt kaum noch freie Flächen und große Tech-Unternehmen, die sich in der Stadt ansiedeln, treiben die Mieten einmal mehr in die Höhe. Gerade jetzt – kurz vor den Kommunalwahlen - sorgt das Thema bezahlbarer Wohnraum vermehrt für Diskussionen. Anna Hoben und Sebastian Krass aus der München-Redaktion der SZ beschäftigen sich mit Wohnen und Bauen in München. Sie schildern Projekte, wie die Stadt bereits jetzt auf den immensen Zuwachs an Menschen reagiert und wie sinnvoll die Strategien der Politik sind. Kommunalwahl 2020 München: Welche Partei vertritt sie am besten? Unter diesem Link finden Sie den SZ-Wahlcheck Zum Weiterlesen Stadtentwicklung in Freiham: Das sind die Konflikte Apple plant neuen Standort in München Strengere Regeln für Investoren gefordert Alle Texte von Anna Hoben lesen Sie hier. Alle Texte von Sebastian Krass lesen Sie hier. Redaktion: Laura Terberl Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Julia Ongyerth

  9. Die Rezo-Methode: Wie im Netz gestritten wird
    19.02., 17:0000:39:41

    Fast ein Jahr ist es her, da schockte der Youtuber Rezo mit seinem Video „Die Zerstörung der CDU“ Deutschlands größte Volkspartei. Aus der fast einstündigen Anklage lässt sich viel ableiten, wie politische Debatten in Zeiten der Digitalisierung geführt werden. In dieser Folge erklärt Rezo, wie er einen Angriff wie den seinen als CDU-Generalsekretär abgewehrt hätte und wieso er mit Politikerinnen und Politikern so hart umspringt. Zudem beschreibt Dirk von Gehlen, der Leiter für Innovationen und Social Media bei der Süddeutschen Zeitung, worauf es bei politischen Inhalten in den sozialen Medien ankommt - und was die wichtigste Lektion aus dem Rezo-Video ist. Zum Weiterlesen: In diesem Essay beschreibt Dirk von Gehlen, wie das Internet Konfliktlinien in der Gesellschaft sichtbar macht. Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen hat in der SZ einen Gastbeitrag darüber geschrieben, warum er die Reaktion auf das Rezo-Video so schlecht fand. Mit SZ-Plus-Abo können Sie hier einen Artikel über die Politisierung der Jugend lesen und wie Greta Thunberg, Luisa Neubauer und Rezo ihre Argumente vorbringen. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion, Produktion: Laura Terberl Produktion: Carlo Sarsky, Carolin Lenk, Justin Patchett Audiomaterial über den Youtube-Kanal von Rezo, Instagram-Account von Philipp Amthor und ZDF Dieser Podcast wird unterstützt von der "Apotheken Umschau". Mehr Informationen unter apotheken-umschau.de

  10. Cold Cases: Das unbekannte Opfer
    05.02., 17:0300:30:53

    1988 wird ein Mensch tot aufgefunden, an der Autobahn zwischen Gießen und Frankfurt. Die Ermittler versuchen, die Identität des Opfers herauszufinden: 1988 lockt sie das auf eine falsche Fährte. 2017 wird der Fall wieder aufgerollt. Aber die Ergebnisse der Ermittlungen sind so rätselhaft, dass die Identität des Opfers bis heute ungeklärt ist. SZ-Redakteure Moritz Geier und Oliver Klasen sprechen über diesen ungelösten Kriminalfall - und wieso heute immer häufiger "Cold Cases" aufgeklärt werden können. In der SZ erscheint gerade eine Serie über Cold Cases - alle Texte der Serie finden Sie unter diesem Link. Den im Podcast besprochenen Fall können Sie hier auch nachlesen. Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth, Carlo Sarsky

  11. Luanda Leaks: Die reichste Frau Afrikas
    22.01., 17:0000:35:17

    Isabel dos Santos ist eine Unternehmerin aus Angola und die wahrscheinlich reichste Frau Afrikas. Ihr Vermögen wird auf mehr als zwei Milliarden Dollar geschätzt. Auf Tagungen, Paneldiskussionen und Vorträgen spricht sie über eigentlich alles, was afrikanische Länder in eine erfolgreiche Zukunft bringen soll: Digitalisierung, Investitionen, Innovationen und Bildung. Worüber sie nicht so gerne spricht, ist ihr Vater. José Eduardo dos Santos ist der ehemalige Präsident von Angola. Er war dort fast vier Jahrzehnte an der Macht. Nicolas Richter, Bernd Dörries, und Tobias Zick haben für die SZ an den sogenannten Luanda Leaks recherchiert. Sie umfassen mehr als 715.000 Emails, Verträge und Memos und legen die Interessenskonflikte sowie Vetternwirtschaft der ehemaligen Präsidentenfamilie offen. Zum Weiterlesen: Luanda Leaks: Willkommen im Waschsalon Isabel dos Santos: Erfolg per Dekret Krones AG: Nicht unser Bier Redaktion: Laura Terberl, Theresa Parstorfer Produktion: Carolin Lenk, Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über: Youtubekanal Sharing by Isabel dos Santos, Reuters, Channels Television

  12. Landwirtschaft: Wenn die Natur stört
    15.01., 17:0000:30:49

    Die Landwirtschaft steht vor einem enormen Umbruch: Der Klimawandel muss gemeistert werden, die Artenvielfalt erhalten und Wasser und Böden besser geschützt werden. Gleichzeitig müssen auch die Ernten und Einkommen der Bauern gesichert werden. SZ-Redakteur Thomas Hahn war die vergangenen Jahre Korrespondent in Norddeutschland. Und hat dort immer wieder gesehen, wie es zu Konflikten zwischen Naturschützern und Landwirten kommt: Wenn Gänse ganze Weiden leerfressen oder gefährdete Robbenarten Fischernetze zerstören. Wie lässt sich dieser Konflikt lösen - und wie kommen wir zu einer Landwirtschaft, die ökologisch, ökonomisch und sozial verträglich ist? Zum Weiterlesen: Alle Texte des Autors finden Sie auf seinem Autorenprofil. Wenn die Netze leer bleiben: Hier schreibt Thomas Hahn über die Fischerei an der Elbe. Die Landwirtschaft steht unter Druck. Wie können wir die Agrarwende schaffen? Darüber schreibt hier Silvia Liebrich. Auf Helgoland ist die Natur zur Touristenattraktion geworden - wie gut funktioniert das? Die Arbeit der Bauern verdient mehr Respekt, kommentiert Jan Bielicki in diesem Text. Redaktion: Antonia Franz, Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth, Carlo Sarsky Weiteres Audiomaterial über NDR.

  13. Wie mächtig ist Erdoğan noch?
    08.01., 17:0000:38:33

    Außenpolitisch hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan große Ambitionen: Er spricht regelmäßig vom osmanischen Reich, interveniert in Syrien und neuerdings auch in Libyen und schließt wichtige Partnerschaften mit Russland. Innenpolitisch gibt es aber immer mehr Kritik an Erdoğan, mittlerweile auch aus der eigenen Partei. Wie mächtig ist der Präsident also jetzt, fast 17 Jahre nachdem er zum ersten Mal Ministerpräsident wurde? Christiane Schlötzer berichtet für die SZ aus Istanbul und hat den Aufstieg Erdoğans lange verfolgt, 2001 hat sie ihn zum ersten Mal interviewt. In dieser Folge spricht sie darüber, wie Erdoğan so mächtig werden konnte, wie ihm die aktuelle Wirtschaftskrise zusetzt und wie er die Pressefreiheit im Land einschränkt. Zum Weiterlesen: Für den Jahresrückblick hat Christiane Schlötzer über Istanbul geschrieben. Weitere Informationen über die Militärintervention in Libyen. Die Situation in der Provinz Idlib. Hier schreibt Christiane Schlötzer über den inhaftierten Mäzen Osman Kavala. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Aufnahme: Julia Ongyerth Produktion: Carlo Sarsky Weiteres Audiomaterial über Reuters.

  14. SZ-Talk: Oliver Welke
    01.01., 17:0001:28:09

    Das SZ-Audio-Team ist in der Winterpause. Um diese Pause zu überbrücken finden Sie hier einen Mitschnitt eines SZ-Live-Talks aus dem November mit Marietta Slomka. Neue Folgen von "Das Thema" gibt es wieder wöchentlich ab Mittwoch, den 8. Januar. Unter der Überschrift "Was kann Satire?" sprechen in dieser Diskussion an der LMU München der Moderator der heute-show Oliver Welke und die Professorin für Medienwirkungsforschung und Medienpsychologie Diana Rieger. Es geht um Satire und Welkes heute-show. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie eine Nachbesprechung der Veranstaltung von René Hofmann auf SZ.de.

  15. SZ-Talk: Marietta Slomka
    25.12., 17:0000:57:00

    Das SZ-Audio-Team ist in der Winterpause. Um diese Pause zu überbrücken, finden Sie hier einen Mitschnitt eines SZ-Live-Talks aus dem November mit Marietta Slomka. Neue Folgen von "Das Thema" gibt es wieder wöchentlich ab Mittwoch, den 8. Januar. Nico Fried, Leiter der Parlamentsredaktion der SZ, und Margreth Lünenborg, Kommunikationswissenschaftlerin und Journalismusforscherin an der FU Berlin, sprechen in dieser Diskussion mit Moderatorin Marietta Slomka. Es geht unter der Überschrift "Journalismus - braucht man das oder kann das weg?" um das heute Journal, den Journalismus allgemein und auch um Slomka selbst. Zum Weiterlesen: Hier können Sie ein Interview von Thomas Jordan mit Marietta Slomka nachlesen, welches im Vorfeld der Diskussion geführt wurde.

  16. Wie Streaming das Kino verändert
    18.12., 17:0000:35:58

    Martin Scorsese ist einer der einflussreichsten Regisseure des großen Hollywoodkinos. Mehr als fünfzig Jahre lang hat er Filme gedreht. Mit einigen von ihnen, wie “The Departed”, “Taxi Driver” oder “Goodfellas”, schrieb er Filmgeschichte. Jetzt ist sein neuester Film “The Irishman” auf Netflix zu sehen. “The Irishman” ist ein Herzensprojekt Scorseses und zugleich eine Zusammenkunft der Helden des Gangsterfilms - Al Pacino, Robert de Niro, Joe Pesci. Goldene Uhren, teure Zigarren, stilvolle Mafiosi in maßgeschneiderten Anzügen vor einer 50er Jahre Kulisse. Warum dieser Film das Vermächtnis einer großen Hollywoodlegende sein wird, erklärt David Steinitz. Er ist Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung und spricht im Podcast darüber, warum dieser Film nicht nur eine Mafia-Geschichte, sondern auch etwas darüber erzählt, wie Streamingdienste die Welt des Kinos verändern. Zum Weiterlesen und Weiterschauen: Hier finden sie die Serien des Monats Dezember. Mit SZ Plus können Sie hier die wichtigsten Fakten zu den “Streaming Wars” lesen. Hier bespricht David Steinitz in der SZ-Video-Kolumne “Zoom” den Film “The Irishman”. Im Feuilleton erschien außerdem diese Besprechung von Tobias Kniebe. Ebenfalls mit SZ Plus können Sie hier ein Interview mit einem Münchner Kinobetreiber lesen, der Netflix-Filme zeigt. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Theresa Parstorfer Produktion: Carlo Sarsky Audiomaterial über Disney+, HeyGuys, Netflix, ARD-Mediathek, SZ-Video-Team, Jimmy Kimmel Live

  17. Rüstungsexporte: Kriegsverbrechen made in Germany?
    11.12., 17:0000:34:47

    Diplomatie anstatt Bomben, Einigung mit Worten anstelle von Waffen. Das propangieren deutsche Politkerinnen und Politiker gerne auf der internationalen Bühne. Gleichzeitig genehmigte die Bundesregierung allein in diesem Jahr Rüstungsexporte im Wert von knapp acht Milliarden Euro. In der Vergangenheit gingen auch viele der Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und seine Verbündeten. Alles Länder, die im Jemen-Krieg Schulen, Krankenhäuser und Wohngebäude bombadieren. Nun haben Menschenrechtsanwälte eine Anzeige beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eingereicht. Sie sagen: Deutsche Rüstungsunternehmen und Politiker tragen eine Mitschuld an dem Leiden und Sterben von zehntausenden Menschen im Jemen. Wieso Waffenexporte in das Krisengebiet jahrelang genehmigt wurden und wie erfolgsversprechend die Anzeige der Menschenrechtler ist, das erklären die SZ-Redakteure Nicolas Richter und Ronen Steinke. Zum Weiterlesen: Paul-Anton Krüger hat vier Jahre lang als Korrespondent für die SZ über die arabische Welt berichtet. Hier schreibt er über seine Jemenreise 2018 (SZPlus). Außerdem erzählt er in dieser Videokolumne von seinen Eindrücken. Wie realistisch ist ein Frieden im Jemen? Darüber hat Moritz Baumstieger im November 2018 im SZ-Nachrichten-Podcast Auf den Punkt gesprochen. Der SZ-Parlamentsredakteur Nico Fried hat einen Kommentar zum deutschen Exportstopp für Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien geschrieben. Im Interview spricht die ehemalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen über die deutsche Rüstungspolitik. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Nora Ederer Produktion: Carlo Sarsky Audiomaterial über Reuters und die Mediathek des Deutschen Bundestags.

  18. Die letzte Chance der SPD
    04.12., 17:0300:35:39

    Die SPD steht vor einer Zerreißprobe: Auf der einen Seite der lange ignorierte linke Flügel der Partei um Juso-Chef Kevin Kühnert, auf der anderen Seite die Realpolitiker um Olaf Scholz. Und über allem stehen die Fragen: Kann die SPD die Volkspartei bleiben, die sie einmal war? Und wer wird die Partei durch diese Krise führen? In der Mitgliederbefragung zum Parteivorsitz hat sich am ersten Adventswochenende überraschend das vom linken Flügel favorisierte Spitzenduo aus Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans durchgesetzt. Vor der Mitgliederbefragung hat Jean-Marie Magro mit drei prominenten SPD-Mitgliedern über ihre Partei gesprochen: Mit Kevin Kühnert, Saskia Esken und Lars Klingbeil. Zum Weiterlesen und Weiterschauen: Eine Video-Analyse von Heribert Prantl zur Wahl des Spitzenduos Ein Kommentar von Nico Fried über die Bedeutung des Wahlergebnisses für die Große Koalition Die ersten Aussagen des neuen Spitzenduos Mit SZ Plus lesen Sie hier eine Reportage von der Urwahl am Wochenende von Mike Szymanski Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Jean-Marie Magro Produktion: Carlo Sarsky, Theresa Parstorfer, Vinzent-Vitus Leitgeb Audiomaterial über Phoenix, dpa und ARD-Mediathek

  19. China Cables: So werden Uiguren unterdrückt
    27.11., 17:0000:35:48

    Erst waren es Gerüchte, dann Augenzeugenberichte und später verdächtige Satellitenbilder. Jetzt beweisen Dokumente, was die chinesische Regierung lange geleugnet hat: In Umerziehungslagern werden Uiguren und andere muslimische Minderheiten willkürlich inhaftiert und indoktriniert. Die Uigurin Gülziye Taschmamat befürchtet, dass sich ihre Schwester in einem dieser Lager befindet. Im Podcast erzählt sie von der Suche nach ihrer Familie. Außerdem spricht Frederik Obermaier vom Ressort für investigative Recherche über die "China Cables", die die SZ mit ihren internationalen Partnern ausgewertet hat. Er findet: Gegen den chinesischen Staat ist die NSA ein Witz. Zum Weiterlesen: Alle Texte zu den China Cables finden Sie auf dieser Übersichtsseite: chinacables.de Mit SZ Plus können Sie hier mehr über den chinesischen Studenten lesen, der die Internierungslager auf Satellitenbildern entdeckt hat. Die Reportage des Journalisten Harald Maass können Sie mit SZ Plus hier lesen. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Theresa Parstorfer Produktion: Carlo Sarsky Mitarbeit: Antonia Franz Audiomaterial über Reuters, den Youtube-Kanal von Afp und das Video-Team der SZ. Dieser Podcast wird unterstützt von Slack.

  20. Das Leiden der Milchkuh
    20.11., 17:0000:32:53

    Deutschland ist ein Milchland, die deutsche Milchindustrie ist eine der größten der EU. 26 Milliarden Umsatz werden damit jedes Jahr gemacht. Dabei hat sich die Milchleistung einer Kuh in den vergangenen 70 Jahren mehr als verdreifacht: Während eine Kuh 1950 ungefähr 2480 Kilogramm Milch pro Jahr gab, waren es 2018 8059. Um sicherzustellen, dass die Kühe dabei gesund bleiben, gibt es Regulierungen und Richtlinien auf EU-Ebene. Und auch in Deutschland gibt es Gesetze, die Tierquälerei verhindern sowie Standards festlegen. Trotzdem gibt es in Deutschland enorme Unterschiede bei der Einhaltung dieser Standards und immer wieder kommt es zu Verstößen und Skandalen. Kühe, die lahmen, krank werden, sterben. Forscher sprechen von Produktionskrankheiten, Brancheninsider von Berufskrankheiten. Die SZ-Redakteurinnen Katrin Langhans und Pia Ratzesberger haben recherchiert, wie Milchkühe in Deutschland bis zum Umfallen angetrieben werden. In dieser Folge von "Das Thema" erklären sie, warum in Deutschland nach wie vor viele Kühe leiden, und worauf Verbraucher achten können. Zum Weiterlesen: Katrin Langhans Recherche zur Leistung der deutschen Milchkühe (SZPlus) Der von Pia Ratzesberger recherchierte Fall im Allgäu mit Verdacht auf Tierquälerei Reaktionen der Politik auf den Fall im Allgäu Ein Kommentar von Katrin Langhans über Tierschutz Mehr zu umweltfreundlicher Ernährung können Sie hier und hier lesen. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion: Theresa Parstorfer Produktion: Carlo Sarsky, Julia Ongyerth Audiomaterial über die Youtube-Kanäle von Soko Tierschutz und Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft.

Welches Thema bewegt diese Woche besonders? Welchen Schwerpunkt behandelt die Süddeutsche Zeitung ausführlich? Lars Langenau und Timo Nicolas diskutieren mit den Autorinnen und Autoren der SZ das Thema der Woche und die Hintergründe der Recherchen. Das Beste aus den Geschichten der SZ – zum Hören.