
Bundestalk - Der Politik-Podcast der taz
- AfD
- Sachsen-Anhalt
- CDU
- BSW
- Tilschneider
- Siegmund
- Ulrich Siegmund
- David
- Sven Schulze
- Bund
- Eva von Angern
- Rausch
- SPD
- Thüringen
- Tobias Rausch
Proteste, Petition oder doch Parteiverbot – was können wir gegen die AfD tun, um Demokratie und Menschenwürde zu wahren? Das von Correctiv aufgedeckte Treffen Rechtsextremer unter Beteiligung von AfD-Funktionären und Mitgliedern der Werteunion hat einen Aufschrei ausgelöst. Die dort besprochenen rassistischen Pläne zur gewaltsamen Massenvertreibung von Menschen aus Deutschland waren für viele ein Schock zu viel. Seither gehen jeden Tag tausende Menschen gegen Rassismus, Rechtsextremismus und die AfD auf die Straße. Gleichzeitig folgt im Angesicht der bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg ein AfD-Umfragehoch dem nächsten. Es breitet sich Angst vor dem aus, was tatsächlich passieren könnte, wenn die AfD die Macht übernimmt. Die Debatte über ein Verbot der Partei nimmt neue Fahrt auf. Eine Petition Thüringens AfD-Chef Björn Hocke nach Artikel 18 des Grundgesetzes die Grundrechte zu entziehen, hatte bis zur Aufzeichnung dieser Folge über 1,2 Millionen Unterschriften. Wer ist gefordert – Zivilgesellschaft, Parteien, Justiz, Medien? Was ist der richtige Weg, Demokratie und Menschenwürde zu erhalten? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert mit taz-Chefredakteurin Barbara Junge, Inlandsredakteur und AfD-Experten Gareth Joswig und dem rechtspolitischen taz-Korrespondenten Christian Rath. 📖 Zum Weiterlesen: "'Prüft ein AfD-Verbotsverfahren!'". Umgang mit der AfD von Sabine am Orde und Konrad Litschko. 16.01.2024 "'Cancel Culture“-Vorwurf gegen Weidel'". Konsequenzen nach AfD-Geheimtreffen von Gareth Joswig. 16.01.2024 "Nicht in die Falle tappen". Trump und AfD Kommentar von Bernd Pickert. 14.01.2024 "Faschist soll Grundrechte verlieren". „Stoppt Höcke“-Petition von Christian Rath. 12.01.2014 "Beruhigt euch nicht!". Terrorrazzia gegen Reichsbürger Kommentar von Barbara Junge. 07.12.2023 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Bundesweit sind Landwirt*innen auf der Straße. Dabei geht es um mehr als Agrardiesel. Könnte das ein deutscher Gelbwestenmoment sein? Der Bauernverband, eine der einflussreichen Lobbyorganisationen im Land, hat zu einer Aktionswoche aufgerufen. Anlass sind geplante Subventionskürzungen durch die Bundesregierung, doch der Unmut geht viel tiefer. Nicht nur Bäuerinnen und Bauern demonstrieren, auch andere Berufsgruppen haben sich angeschlossen. Woher kommt diese Wut? Was sind die wirklichen Probleme in der Landwirtschaft? Wird die Ampel-Koalition einen Umgang damit finden? Und droht eine rechte Unterwanderung der Proteste? Darüber und vieles mehr diskutiert die innenpolitische Korrespondentin Sabine am Orde mit Jost Maurin, Landwirtschaftsexperte der taz, Anna Lehmann, Leiterin des Parlamentsbüros und Konrad Litschko, Redakteur für Innere Sicherheit. 📖 Zum Weiterlesen: "Wie schlimm trifft es die Bauern?" Proteste der Landwirte Bericht von Jost Maurin. 9.1.2024 "Auf fruchtbaren Boden". Start der Bauernproteste Reportage von Luisa Faust, Konrad Litschko, Christoph Schmidt-Lunau, Raoul Spada und Friederike Gräff. 8.1.2024 "Achtung, Bauern von rechts". Extremisten wollen Agrarproteste kapern Hintergrund von Jost Maurin, Malene Gürgen, Christian Jakob und Jean-Philipp Baeck, 5.1.2024 "Steilvorlage für die AfD". Die Haushaltseinigung und ihre Folgen Kommentar von Anna Lehmann. 16.12.2023 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
100. Folge - Die Ampel hat versprochen, die kontrollierte Abgabe von Cannabis einzuführen, doch das Vorhaben verzögert sich. Ist es trotzdem ein guter Kompromiss? Im Koaltionsvertrag der Ampel steht es eindeutig: "Wir führen die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in legalisierten Geschäften ein". Daraus ist ein komplizierter Gesetzentwurf geworden, der noch immer nicht verabschiedet ist. Warum dauert das so lange? Was ist von dem Gesetz zu halten? Und wie gefährlich ist das Zeug wirklich und für wen? Darüber und noch viel mehr sprechen in der 100. Folge des "Bundestalks" Gesundheitsredakteurin Manuela Heim, Konrad Litschko, zuständig für Innere Sicherheit, Auslandsredakteur Bernd Pickert mit Sabine am Orde, innenpolitische Korrespondentin der taz. 📖 Zum Weiterlesen: "Etwas zu freigiebig". Streit um Cannabis-Gesetz Bericht von Manuela Heim und Konrad Litschko, 6.12.23 "Doch nicht so berauschend". Cannabisgesetz der Ampel Kommentar von Bernd Pickert, 29.11.23 "Ampel erlaubt 50 Gramm Gras". Einigung bei Cannabis-Gesetz Bericht von Manuela Heim, 28.11.23 "Bubatzgesetz braucht noch etwas". Teillegalisierung von Cannabis Bericht von Manuela Heim, 19.10.23 "Kein schlechter Deal". Einigung auf Legalisierung von Cannabis Kommentar von Manuela Heim, 16.8.23 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Das Jahr in fünf Thesen: Fünf tazler*innen diskutieren über das vergangene und das kommende Jahr. Als das Jahr 2022 zu Ende ging, stellte taz-Redakteur Tobias Schulze im Bundestalk die These auf: „Krise ist das neue Normal“. Und jetzt, wo 2023 zu Ende geht, zeigt sich: Schulze hatte Recht. Auch 2023 war wieder ein Jahr, dass sich nach einer nicht enden wollenden Krise anfühlte: Der Krieg in der Ukraine geht unvermindert weiter, dazu gekommen ist nach dem brutalen Angriff der Hamas am 7. Oktober, Israels Krieg in Gaza. Die Ampel laviert sich von einem Streit in den nächsten und währenddessen läuft die AfD zu Höchstform auf. Klingt alles zum Gruseln? Stimmt. Deswegen hat das Team des "Bundestalks" Plätzchen, Bier und Rotwein ausgepackt und diskutiert das abgelaufene und das kommende Jahr in fünf Thesen. Mit dabei sind Inlandkorrespondentin Sabine am Orde, Auslandsredakteur Bernd Pickert, Wirtschaftsredakteurin Anja Krüger, Reporterin Anne Fromm und, zugeschaltet vom Pazifik, Stefan Reinecke. 📖 Zum Weiterlesen: "Pirna tanzt auf Messers Schneide". Möglicher AfD-OB in Sachsen Bericht über die OB-Wahl in Prina von Gareth Joswig. 15.12.23 "Wir brauchen eine Atempause". Streitgespräch über ein Verbot der AfD Interview mit Marco Wanderwitz (CDU) und Sebastian Fiedler (SPD) von Sabine am Orde und Konrad Litschko 19.11.23 "Mehr mit Millionären anlegen!". Bernie Sanders in Berlin Interview mit Bernie Sanders von Bernd Pickert. 18.10.23 "Es geht um die Wurst". Thüringen ein Jahr vor der Landtagswahl Reportage von der Eröffnung des Bratwurst-Museums in Mühlhausen von Anne Fromm. 18.08.23 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- 14.12.202360 min
Bilanz zum Abschluss der 28. UN-Klimakonferenz Eine Weltklimakonferenz mit einem Ölstaat als Gastgeber – die Erwartungen an die zweiwöchige Konferenz, kurz COP28, waren von Beginn an nicht hoch. Erbittert stritten Vertreter*innen aus knapp 200 Staaten darüber, ob und wann die Welt aus den fossilen Energien aussteigt. Das Ergebnis: Wenigstens in der Abschlusserklärung werden alle Staaten "ersucht", dieses Ziel anzustreben. Reicht das, um die COP28 als "historisch" zu bewerten, wie es die Grüne Bundesaußenministerin Annalena Baerbock formulierte? Was hat es mit dem neuen Fonds für die Bewältigung klimawandelbedingter Schäden auf sich, in den Deutschland und die Vereinigten Arabischen Emirate je 100 Millionen Dollar einzahlten? Wie spielten die internationale geopolitische Neusortierung und der Nahostkonflikt in die Klimakonferenz herein? Und wie verhandelt die Bundesrepublik als Teil der EU-Delegation, während in Deutschland heftig über den Haushalt gestritten wird? Und vor allem: Wie geht es nach dieser COP28 weiter? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert mit den aus Dubai zugeschalteten taz-Redakteur*innen Susanne Schwarz aus der Ökologie- und-Wirtschaftsredaktion und taz-Wissenschaftsredakteur Enno Schöningh sowie im Berliner Podcaststudio taz-Chefredakteurin Barbara Junge. 📖 Zum Weiterlesen: "Als würde man uns Brosamen geben". Gespräch zum Abschluss der COP28 Interview von Enno Schöningh. 14.12.23 "Außerirdischer Abschluss in Dubai". Ausgang der Weltklimakonferenz Bericht von Susanne Schwarz. 13.12.23 "Einsam in der Wüste". Die Nahost-Frage beim Klimagipfel Reportage von Enno Schöningh und Susanne Schwarz. 12.12.23 "Grenzen des Fortschritts". Kampf gegen die Klimakrise Essay von Barbara Junge. 9.10.23 "Klimakonferenz in Dubai". Cop28: Wie die Welt auf dem Klimagipfel gegen die Erderhitzung kämpft taz Schwerpunkt – Alle Artikel zur Klimakonferenz in Dubai. "Klimawandel". Welche Ursachen und Folgen hat die globale Erwärmung? taz Schwerpunkt – Alle Artikel zum Klimawandel. 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Spätestens seit dem Angriff der Hamas auf Israel ist der Krieg in der Ukraine in den Hintergrund gerückt. Er scheint festgefahrener denn je. Aber heißt das auch, er ist verloren? Seit gut 21 Monaten läuft der Krieg in der Ukraine. Die Front ist festgefahren, die lang erwartete Gegenoffensive der Ukraine gegen die russischen Truppen hat keine nennenswerten Erfolge gebracht. In der Ukraine selbst macht sich Kriegsmüdigkeit breit, Soldaten, die seit Beginn an der Front sind, sind erschöpft. Gleichzeitig gerät die westliche Unterstützung, insbesondere die Militär- und Finanzhilfe aus den USA, in die Mühlen innenpolitischer Querelen. Die umfangreichen Sanktionen, die der Westen gegen Russland verhängt hat, führen nicht dazu, dass der russische Präsident Wladimir Putin von seinen Kriegsanstrengungen ablässt. Im Gegenteil: Der russische Militäretat für 2024 wurde um 70 Prozent erhöht und macht inzwischen rund ein Drittel des russischen Haushalts aus. Wo steht der Krieg, was sind die Erwartungen und Sorgen in der Ukraine, aber auch im Westen? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur (Bernd Pickert)[https://taz.de/Bernd-Pickert/!a3/] mit der ukrainischen Journalistin und taz-Autorin (Anastasia Magasova)[https://taz.de/Anastasia-Magasowa/!a37213/], taz-Auslandschefin und Osteuropaexpertin (Barbara Oertel)[https://taz.de/Barbara-Oertel/!a1/] und taz-Inlandsressortleiterin (Tanja Tricarico)[https://taz.de/Tanja-Tricarico/!a41477/]. 📖 Zum Weiterlesen: "Selenskyj bekommt Gegenwind". Spannungen in der ukrainischen Führung Bericht von Anastasia Magasowa. 6.12.23 "Lang und zermürbend". Krieg in der Ukraine Bericht von Anastasia Magasowa. 29.11.23 "Ukraine in Geiselhaft". US-Republikaner blockieren Ukraine-Hilfe Bericht von Bernd Pickert. 07.12.23 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Ein Urteil aus Karlsruhe, 60 verschwundene Milliarden im Bundeshalt und eine Regierung am Rand ihrer Möglichkeiten Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klima- und Transformationsfond steht die Ampel-Regierung vor einer riesigen Herausforderung: Wie kann sie die Lücke schließen, die das Urteil im Haushalt gerissen hat - ohne dass Klimaschutz, die Transformation der Wirtschaft und der soziale Zusammenhalt der Gesellschaft den Bach runtergehen? Darüber und warum sich Friedrich Merz vielleicht zu früh gefreut hat, sprechen in der neuen Folge des Bundestalks taz-Wirtschaftkorrespondentin Ulrike Herrmann, Anna Lehmann, die Leiterin des Parlamentsbüro und der freie Wirtschaftsjournalist und taz-Autor https://taz.de/Hannes-Koch/!a217/ mit Sabine am Orde. 📖 Zum Weiterlesen: "Just say sorry, Olaf". Kanzlerrede zur Haushaltskrise Kommentar von Anna Lehmann. 28.11.23 "'Nicht auf Zeit spielen'". Ökonom Jens Südekum zur Haushaltskrise Interiew von Hannes Koch. 28.11.23 "Keine Katastrophe". Urteil zur Schuldenbremse Kommentar von Hannes Koch. 26.11.23 "Der Trispalt". Haushalts-Krise der Ampel Bericht von Sabine am Orde, Jasmin Kalarickal und Anna Lehmann. 26.11.23 "Das bisschen Haushalt". Milliardenproblem der Bundesregierung Q&A von Simon Poelchau. 26.11.23 "Das Problem hat einen Namen: FDP". Haushaltskrise der Ampel Kommentar von Ulrike Herrmann. 21.11.23 "Kurzsichtige Symbolpolitik". Unions-Klage für Schuldenbremse Kommentar von Ulrike Herrmann. 17.11.23 "Schuld ist die Schuldenbremse". Karlsruher Urteil zum Klimafonds Q&A von Hannes Koch. 17.11.23 "Milliardenlücke im Klimafonds". Nach Karlsruher Urteil zum Bundesetat von Anja Krüger und Simon Poelchau, 16.11.23 "Die Schuldenbremse muss weg". Urteil des Bundesverfassungsgerichts Kommentar von Anna Lehmann. 15.11.23 "Lindners Plan der Widersprüche". Haushaltsentwurf der Bundesregierung Essay von Hannes Koch. 17.09.23 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! 🎧 Die anderen Podcasts der taz findest du hier! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Die Grünen hatten gerade die innerparteilichen Wogen geglättet, jetzt bringt das Milliarden-Loch im Haushalt die Partei ins nächste Dilemma. Genug Stoff für den anstehenden Parteitag in Karlsruhe Die Ampel-Regierung steckt wieder in der Krise. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts reißt ein Loch von 60 Milliarden Euro in den Staatshaushalt und stellt damit vor allem neue Investitionen in Klimaschutz in Frage. Die Koalition ist blamiert, wirkt einmal mehr chaotisch und stümperhaft. Und doch sind es vor allem die Grünen, die in der öffentlichen Debatte die Schuld für dieses Desaster zugeschoben bekommen. Ab Donnerstag treffen sich die Grünen zum Parteitag in Karlsruhe. Vier Tage lang soll das Programm und die Aufstellung der kommenden Europa-Wahl diskutiert werden. Heiß hoch gehen dürfte es aber vor allem bei der Debatte um die Migrationspolitik. Denn das war nur eines der vielen Themen, bei dem die Bundes-Grünen zuletzt einem schwer zu ertragenden Kompromiss zugestimmt haben. Trotzdem gelten gerade sie weiterhin als bornierte Verbotspartei. Was macht das mit den Grünen? Was ist vom Parteitag zu erwarten? Gibt es den Aufstand einer Basis, die sich nicht mehr wiedererkennt? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert mit Peter Unfried, taz-Chefreporter und Chefredakteur von taz FUTURZWEI, Anja Krüger, Redakteurin im Ressort Wirtschaft und Umwelt und Sabine am Orde, im Parlamentsbüro zuständig für die Grünen. 📖 Zum Weiterlesen: "'Wir machen einen Unterschied'". Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang und Omid Nouripour über ihre Bilanz von Sabine am Orde und Anja Krüger. 19.11.2023 "Die Grüne Basis protestiert". Offener Brief an die Parteispitze von Sabine am Orde. 16.11.2023 "Was wird aus der Klimapolitik?". Nach der Debatte ums Heizungsgesetz Kolumne von Peter Unfried. 16.07.2023 "Das Urteil und die Klima-Folgen". Karlsruhe zu Coronageldern von Anja Krüger. 18.11.2023 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Der Verteidigungsminister Boris Pistorius, die "Zeitenwende" und die deutsche Gesellschaft Es war ein gewaltiger rhetorischer Aufschlag, den Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius vor Tagen machten: Wir müssten uns wieder an den Gedanken gewöhnen, dass die Gefahr eines Krieges in Europa drohen könnte, sagte er. "Und das heißt: Wir müssen kriegstüchtig werden. Wir müssen wehrhaft sein. Und die Bundeswehr und die Gesellschaft dafür aufstellen." Es blieb nicht bei diesem Ausspruch. In den neuen verteidigungspolitischen Richtlinien, die Pistorius vergangene Woche in Berlin vorlegte, ist "Kriegstüchtigkeit als Handlungsmaxime" aufgeführt. Damit sorgte der Verteidigungsminister für Diskussionen. Kritik kam aus allen politischen Lagern. Das Verhältnis der Deutschen zum Krieg ist spätestens mit dem russischen Angriff auf die Ukraine wieder extrem in Bewegung. Der Kanzler hat die "Zeitenwende" ausgerufen, die Bundesregierung pumpt Sondervermögen in die Bundeswehr und der Verteidigungsetat ist der einzige, der nicht gekürzt, sondern dauerhaft aufgestockt wird. Wie verändert das alles die Akzeptanz der Bundeswehr? Was meint der Verteidigungsminister eigentlich mit "Kriegstüchtigkeit"? Und was bedeuten die vielen Milliarden für der Verteidigung für die Sozial- und Bildungspolitik, für die Entwicklungs- und Klimapolitik? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert mit der Leiterin des Inlandsressorts, Tanja Tricarico, mit Pascal Beucker, dem Fachredakteur für Verteidigungspolitik und mit taz-Chefredakteurin Ulrike Winkelmann. 📖 Zum Weiterlesen: "Neue Verteidigungspolitische Richtlinien fordern kriegstüchtige Bundeswehr". Verteidigungspolitische Richtlinien 09.11.2023 "Bedingt kriegstüchtig". Mehr Geld für die Bundeswehr Bericht von Tanja Tricarico. 10.11.2023 "Konkret nur bei der Aufrüstung". Neue nationale Sicherheitsstrategie Kommentar von Tanja Tricarico. 14.06.2023 "Diskussionsbedarf über Frieden". Verdi Bundeskongress in Berlin Bericht von Pascal Beucker. 17.09.2023 "Selbstvergewisserung durch Streit". Diskussion um Kriegsbeteiligung Kolumne von Ulrike Winkelmann. 13.04.2023 "Friedensgutachten für den Krieg". Antimilitaristische Impulse Kolumne von Ulrike Winkelmann. 19.03.2023 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- 09.11.202354 min
Der Krieg in Israel und Gaza zerreißt die internationale Linke. Wie kann eine vernünftige linke Position zu diesem Konflikt aussehen? Der Angriff der Hamas auf Israel hat eine Debatte zurück in die Linke gebracht, die seit jeher für Streit sorgt: die Debatte um Israel und Palästina. In der Kunst- und Kulturszene, in linken Gruppen und besetzten Häusern zeigt sich, wie zerrissen die Szene ist. Da treffen Anti-Deutsche auf Anti-Imperialisten und Postkoloniale Denker, also jene, die mit Verweis auf die Shoah bedingungslos zu Israel halten, auf die, für die Palästinenser die Besatzungsopfer sind. Aber längst nicht überall ist die linke Szene über diese Frage so entzweit wie in Deutschland. In Lateinamerika etwa ist die Solidarität mit den Palästinensern auch in diesem Krieg wieder beinahe bedingungslos. Lateinamerikanische Aktivisten und Politiker tun sich schwer, die Massaker der Hamas zu benennen. Und in Israel, wo die Szene zuletzt vor allem einen Feind hatte: die rechtsradikale Regierung? Dort hat der Angriff der Hamas viele Linke in ihren Überzeugungen zum Schwanken gebracht. Die neue Ausgabe des "Bundestalk" nimmt sich die unterschiedlichen Positionen vor und versucht, zu entwirren. Auslandsredakteur Bernd Pickert spricht mit der ehemaligen Israel-Korrespondentin Judith Poppe, mit Wochentaz-Redakteur Ulrich Gutmair und mit Mexiko-Korrespondent Wolf-Dieter Vogel. 📖 Zum Weiterlesen: "Die Anerkennung des absolut Bösen". Debatte auf der Buchmesse von Ulrich Gutmair. 18.10.2023 "Lateinamerikas Linke feiern Hamas". Antiimperialismus ohne Verstand Kolumne von Wolf-Dieter Vogel. 17.10.2023 "Linke ohne Leitplanken". Linker Antisemitismus von Jean-Philipp Baeck und Christian Jakob. 28.10.2023 "'Es gibt genügend Platz für alle'". Arabischer Israeli über die Zukunft Interview von Judith Poppe. 05.11.2023 "'Wir sind zu spät aufgewacht'". Demokratieaktivistin über Hamas-Terror Interview von Judith Poppe. 14.10.2023 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
In der Debatte über Migration geht es nur noch darum, wie die Anzahl der Geflüchteten reduziert werden kann, die Forderungen überschlagen sich. Wo führt das hin? Am Montag treffen sich die Ministerpräsident*innen mit Bundeskanzler Olaf Scholz, es geht um Geflüchtete, die Lage der Kommunen und Geld. Vorher überbieten sich Teile der Politik mit Forderungen. NRW-Ministerpräsident Wüst (CDU) will Asylverfahren außerhalb Europas. Die Bundesminister Lindner und Buschmann (beide FDP) fordern, Sozialleistungen für Geflüchtete zu kürzen. Und der Kanzler lässt sich auf dem Titel des Spiegels damit zitieren, dass "endlich in großem Stil" angeschoben werden muss. Ob all das sinnvoll oder machbar ist, scheint nebensächlich - von humanitären Standards ganz zu schweigen. Wohin führt diese Spirale? Wie kann die Diskussion versachlicht werden? Und müssen wir über Begrenzungen sprechen? Darüber diskutieren in der neuen Folge des Bundestalks Dinah Riese und Barbara Dribbusch, Redakteurinnen für Migration und Sozialpolitik, Reporter Christian Jakob und Sabine am Orde, innenpolitische Korrespondentin der taz. 📖 Zum Weiterlesen: "Neue deutsche Härte". Verschärfte Abschiebungen Bericht von Dinah Riese. 28.10.2023 "Nicht nur sagen, wie es nicht geht". Debatte über Einwanderung Kommentar von Barbara Dribbusch. 27.10.2023 "'Verschärfungen ändern nichts'". Interview mit der Juristin Gisela Seidler Interview von Dinah Riese. 25.10.2023 "Kommunen trotzen scharfen Tönen". Migration nach Europa Bericht von Christian Jakob. 11.10.2023 "'Besser keine Reform als diese'". Interview mit Migrationsrechtler Maximilian Pichl über Asyldebatte Interview von Dinah Riese. 06.10.2023 "Die Ausnahme wird zur Regel". EU-Asylrecht Kommentar von Christian Jakob. 04.10.2023 "Neue Asyldebatte". Faktenfrei und zerstörerisch Kommentar von Dinah Riese. 24.9.2023 "Sie kommen trotzdem". Flucht und Migration Essay von Christian Jakob. 22.9.2023 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! 🎧 Die anderen Podcasts der taz findest du hier! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Sahra Wagenknecht ist aus der Linken ausgetreten und will eine eigene Partei gründen. Hat das Aussicht auf Erfolg? Und was bedeutet das für die Linkspartei? Sahra Wagenknecht hatte am Montag einen großen Auftritt: In der Bundespressekonferenz hat sie ihren Verein "Bündnis Sahra Wagenknecht – für Vernunft und Gerechtigkeit" vorgestellt, im Januar soll die Parteigründung folgen. Wagenknecht war zuvor mit neun weiteren bisherigen Abgeordneten der Linken aus der Partei ausgetreten. Ist das eine gute Nachricht? Wofür steht die Neugründung? Und hat das Bündnis Sahra Wagenknecht das Zeug, die deutsche Parteienlandschaft aufzumischen? Oder wird Wagenknecht, der bekanntlich wichtige Führungsqualitäten fehlen, das neue Projekt genauso in den Sand setzen wie die 2018 von ihr initiierte Bewegung „Aufstehen“? Darüber und über einen Kasten Bier sprechen in der neuen Folge des Bundestalks Pascal Beucker und Daniel Bax, Linkspartei-Watcher im taz-Parlamentsbüro, sowie Chefredakteurin Ulrike Winkelmann mit Sabine am Orde. 📖 Zum Weiterlesen: "Die One-Woman-Show". Wagenknechts neuer Verein Bericht von Daniel Bax. 23.10.2023 "Bis auf Weiteres eine Luftnummer". Parteigründung von Sahra Wagenknecht Kommentar von Daniel Bax. 23.10.2023 "Bankrott der Dialektik". Sahra Wagenknechts neue Partei Kommentar von Simon Poelchau. 21.10.2023 "Links liegen gelassen". Sahra Wagenknechts neue Partei Kommentar von Pascal Beucker. 20.10.2023 "Gespalten an Rhein und Ruhr". Sahra Wagenknechts eigene Partei Hintergrund von Andreas Wyputta. 19.10.2023 "'Es braucht jetzt eine Klärung'". Parteiausschluss von Sahra Wagenknecht Interview von Pascal Beucker. 09.10.2023 "Wer würde sie wählen?" Neue Partei Reportage von Anje Lang-Lendorff. 24.9.2023 "Wenn der Vorhang fällt". Krise der Linkspartei Hintergrund von Stefan Reinecke. 03.09.2023 "Ein Hoffnungsschimmer". Carola Rackete und die Linke Kommentar von Pascal Beucker. 21.07.2023 "Das Charisma-Problem". Zukunft der Linkspartei Kommentar von Stefan Reinecke. 10.08.2023 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! 🎧 Die anderen Podcasts der taz findest du hier! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- 19.10.202359 min
Die humanitäre Lage in Gaza spitzt sich zu, Israel droht mit einer Bodenoffensive und bangt um die 200 Geisel, die die Hamas weiter in ihrer Gewalt hält. Gibt es einen Ausweg? Zehn Tage nach dem mörderischen Angriff der Hamas auf Israel hat sich die Lage verschärft. Die humanitäre Situation im Gazastreifen ist katastrophal. Israel droht weiter mit einer Bodenoffensive. Gleichzeitig bewegt das Schicksal der etwa 200 Geiseln, die Hamas in den Gazastreifen verschleppt hat, nicht nur die israelische Gesellschaft. US-Präsident Joe Biden ist am Mittwoch nach Israel gereist. Zum Ende seines Besuchs konnte er eine Einigung mit Israel und Ägypten über Hilfslieferungen nach Gaza verkünden. Eigentlich wäre er direkt weiter gereist nach Jordanien und Ägypten. Aber nach der Explosion in einem Krankenhaus in Gaza am Dienstag, deren Ursache noch nicht geklärt ist, wurden diese Treffen kurzerhand abgesagt. Gleichzeitig besuchte Bundeskanzler Olaf Scholz sowohl Israel als auch Ägypten. Viele Fragen sind offen: Wird die Hisbollah von Libanon aus in den Konflikt einsteigen? Wie sind die zahlreichen pro-palästinensichen Proteste in der gesamten arabischen Welt, aber auch in europäischen Ländern zu interpretieren? Wer könnte derzeit als Vermittler auftreten? Und wer vertritt eigentlich wirklich die Palästinenser? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert mit Jannis Hagmann, Nahost-Redakteur der taz, Libanon-Korrespondentin Julia Neumann und der Leiterin des taz-Parlamentsbüros, Anna Lehmann, die gerade den Bundeskanzler auf seiner Reise nach Israel und Ägypten begleitet hat. 📖 Zum Weiterlesen: "Ein Raketenschlag und viele Fragen". Krankenhaus in Gaza von Jannis Hagmann und Felix Wellisch. 18.10.2023 "Drahtseilakt im Westjordanland". Krieg in Nahost von Jannis Hagmann. 16.10.2023 "Zwischen Angst und Kampfbereitschaft". Angriff auf Israel von Julia Neumann. 15.10.2023 "Journalist*innen als Zielscheibe". Pressefreiheit im Israel-Gaza-Krieg von Julia Neumann. 14.10.2023 "Israel stimmt Hilfslieferungen zu". Nach Besuch von US-Präsident Biden von Bernd Pickert und Anna Lehmann. 18.10.2023 "Scholz und al-Sisi beraten zu Gaza". Bundeskanzler reist durch Nahost von Anna Lehmann. 18.10.2023 "'Raus, raus, raus!'". Scholz erlebt Raketenangriff auf Israel von Anna Lehmann. 18.10.2023 "Eine fast unmögliche Mission". Bidens Reise nach Nahost Kommentar von Bernd Pickert. 18.10.2023 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! 🎧 Die anderen Podcasts der taz findest du hier! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- 12.10.202359 min
Der terroristische Überfall der Hamas auf Israel kam überraschend. Eine Bodenoffensive der Israelis scheint bevor zu stehen. Wo führt das hin? Mit enormer Brutalität hat die Hamas am vergangenen Wochenende Israel angegriffen. Wieviele Israelis bei diesem Überfall zu Tode kamen, ist noch nicht endgültig bekannt. Aber schon jetzt ist klar, dass seit dem Holocaust nicht mehr so viele jüdische Menschen an einem einzigen Tag kaltblütig ermordet worden sind - genau 50 Jahre nach dem Jom Kippur-Krieg, der letzten traumatisierenden Erfahrung von Israels Sicherheitskräften. Diese Folge des Bundestalks ist eine Sonderausgabe, aufgezeichnet am Nachmittag des 11. Oktober. Gerade wurden neue Raketenangriffen auf Israel gemeldet, im Norden der Ausnahmezustand ausgerufen. Israel hat eine Notstandsregierung gebildet, unter Beteiligung des Oppositionspolitikers Benny Gantz. Die israelische Armee bombardiert Gaza. Der Gazastreifen ist abgeriegelt, mindestens 130.000 Menschen haben Zuflucht in Schulen gesucht. Eine Bodenoffensive der israelischen Armee, die bereits 300.000 Reservisten mobilisiert hat, scheint bevorzustehen. Warum haben die israelischen Sicherheitskräfte derartig versagt? Welche Rolle spielt der Iran, steigt die Hisbollah vom Libanon aus in den Krieg ein? Und wie beurteilt die israelische Öffentlichkeit, die seit Monaten gegen die rechtsextreme Koalition Benjamin Netanyahus auf die Straße gegangen war, dessen Rolle jetzt? Über all diese Fragen spricht taz-Auslandsredakteur (Bernd Pickert)[https://taz.de/Bernd-Pickert/!a3/] mit taz-Kolleg*innen, die Israel eng verbunden sind: (Judith Poppe)[https://taz.de/Judith-Poppe/!a35538/], die derzeitige Israelkorrespondentin, ist gerade aus Tel Aviv zurückgekehrt, (Susanne Knaul)[https://taz.de/Susanne-Knaul/!a154/] leitet das Meinungsressort und war viele Jahre Korrespondentin in Israel, und Kulturredakteur (Ulrich Gutmair)[https://taz.de/Ulrich-Gutmair/!a9/] hat Israel oft bereist, zuletzt vor wenigen Wochen. 📖 Zum Weiterlesen: "Bedrohte Existenz". Hamas-Angriff auf Israel von Judith Poppe. 09.10.2023 "Nur Diplomatie kann sie retten". Entführte im Gazastreifen Kommentar von Susanne Knaul. 10.10.2023 "Verschlossener Ausweg". Lage in Gaza von Karim El-Gawhary. 11.10.2023 "Die Welt wird neu gemischt". Hamas-Anschläge auf Israel von Dominic Johnson. 11.10.2023 "Razzia, Anschlag, Ausschreitungen". Konflikt im Westjordanland von Judith Poppe. 21.06.2023 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- 11.10.202358 min
Die Ampel-Parteien verlieren, die Union siegt und die AfD triumphiert. Kommt jetzt der große Rechtsruck? Die Ampel-Koalition hat am Wochenende bei den Landtagswahlen in Hessen und Bayern eine deutliche Niederlage erlitten. Alle drei Parteien, SPD, Grüne und FDP, haben – wenn auch unterschiedlich stark – verloren. Die Union triumphiert in beiden Bundesländern, mit recht unterschiedlichen Kandidaten und Kampagnen. Die AfD wird in beiden Ländern wohl stärkste Oppositionkraft werden - und das in zwei westlichen Flächenländern, die wirtschaftlich nicht schlecht dastehen. Und die Linke ist nun in beiden Länder nur außerparlamentarische Opposition. Was ist da passiert? Ist das nur der Anfang eines bundesweiten Rechtsrucks? Was kommt auf uns zu - zum Beispiel in Sachen Migrationspolitik? Und wie kann die Ampel wieder aus der Defensive kommen? Darüber diskutiert Sabine am Orde mit Anna Lehmann, der Leiterin des taz-Parlamentsbüros, AfD-Watcher Gareth Joswig und Lukas Wallraff, dem begnadeten Seite 1-Macher der taz. 📖 Zum Weiterlesen: "Doppelt verloren". SPD-Wahlniederlage in Hessen von Anna Lehmann und Konrad Litschko. 08.10.2023 "Balsam für die Seele der Union". CDU und CSU gewinnen die Landtagswahlen Von Cem Güler, Christoph-Schmidt Lunau und Dominik Baur. 08.10.2023 "Selbstgemachte Niederlage". Wahlergebnis der Ampelparteien Kommentar von Anna Lehmann. 08.10.2023 "Rechtsextrem, aber normal". AfD nach Hessen- und Bayern-Wahl von Gareth Joswig. 09.10.2023 "Innenministerin auf Abruf". Nancy Faesers politische Zukunft Kommentar von Lukas Wallraff. 10.10.2023 "Der Schorsch muss weg". Rechtsruck in Bayern Kolumne von Georg Seesslen. 10.10.2023 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! 🎧 Die anderen Podcasts der taz findest du hier! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Lange galt Elon Musk als Genie, jetzt entpuppt er sich vor allem als Troll mit vielen Milliarden. Kann ihn jemand stoppen? Wohl kein anderer Mann polarisiert zur Zeit so stark wie Elon Musk. Er ist Tesla-Erfinder, Twitter-Besitzer, reichster Mensch der Welt. Ein Visionär, der sich selbst gefällt in seiner Rolle des antiautoritären Genies. Dafür wurde er lange gefeiert und von Politiker*innen hofiert. Aber dieses Image bröckelt. Immer wieder provoziert Elon Musk mit rechten Parolen, mit Antisemitismus und Fake News. Am vergangenen Wochenende verbreitete er bei X, ehemals Twitter, einen Wahlaufruf für die AfD. Wenige Tage vorher hatte der "Stern" aufgedeckt, dass es im Tesla-Werk bei Berlin zu auffällig vielen Arbeitsunfällen kommt. Spätestens jetzt fragen sich viele Nutzer*innen von X, ob es nicht an der Zeit ist, die Plattform zu verlassen. Nur, wohin können sie wechseln? Alternativen gibt es viele, aber welche taugt wirklich zum Twitter-Ersatz? Und ist das überhaupt die richtige Antwort auf Elon Musk? Welche Verantwortung haben Regierungen gegenüber dem Multimilliardär, der so gerne Regeln bricht? Das alles diskutiert taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert in einer neuen Folge Bundestalk mit der Wirtschaftsredakteurin Anja Krüger und dem Redakteur für Digitales Johannes Drosdowski. 📖 Zum Weiterlesen: "Post vom Auswärtigen Amt". Elon Musk hetzt gegen Seenotrettung von Christian Jakob. 02.10.2023 "Angeblich keine Gefahr fürs Wasser". 26 Tesla-Havarien in Brandenburg 01.10.2023 "US-Bundesrichter schützt Fake News". Urteil zu Falschmeldungen im Netz von Bernd Pickert. 05.07.2023 "Long Goodbye zur Vernunft". Ron DeSantis' Präsidentschaftskandidatur Kommentar von Bernd Pickert. 25.05.2023 "Viel zu schnell". Produktionsstart bei Tesla von Anja Krüger. 25.03.2022 "Nur Elektro reicht nicht". Tesla-Fabrik in Brandenburg von Anja Krüger und Susanne Schwarz. 23.08.2020 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! 🎧 Die anderen Podcasts der taz findest du hier! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Im thüringischen Nordhausen hat ein Bündnis der Zivilgesellschaft einen AfD-Bürgermeister verhindert. Was lässt sich daraus lernen? Es wirkte wie ein kleines Wunder, als am vergangenen Sonntag nicht AfD-Kandidat Jörg Prophet als Sieger aus der Bürgermeister-Stichwahl im thüringischen Nordhausen hervorging. Stattdessen erhielt sein parteiloser Konkurrent und Amtsinhaber Kai Buchmann die Mehrheit der Stimmen. Noch im ersten Wahlgang hatte der AfD-Kandidat mit knapp 20 Prozentpunkten vorn gelegen - in der Stichwahl aber gewann Buchmann. Die Kommentator*innen waren sich einig: Das war kein Sieg des Kandidaten oder der Parteien. Das war ein Sieg der Zivilgesellschaft. Die hatte sich in einem Bündnis zusammengeschlossen, hatte Aufrufe, Veranstaltungen und Konzerte organisiert - und das im wesentlichen ohne sichtbare Beteiligung der anderen Parteien. In dieser Folge schauen wir genauer hin: Wer ist eigentlich gemeint, wenn wir von "Zivilgesellschaft" sprechen? Taugt das Nordhäuser Bündnis als Vorbild für andere Gemeinden, nicht nur in Ostdeutschland, wo die AfD stark ist? Was lässt sich wirklich von Nordhausen lernen - und was nicht? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert mit Inlandsressortleiterin Tanja Tricarico, mit Gareth Joswig, der im Parlamentsbüro für die AfD-Berichterstattung zuständig ist, und mit Michael Bartsch, taz-Korrespondent in Dresden für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. 📖 Zum Weiterlesen: "Wie es anders geht". OB-Wahl in Nordhausen von Michael Bartsch. 25.09.2023 "Der richtige Auschrei". Was sich aus Nordhausen lernen lässt von Gareth Joswig. 25.09.2023 "Falschen Propheten Grenzen aufzeigen". Oberbürgermeisterwahl in Nordhausen von Rieke Wiemann. 25.09.2023 "CDU-Testballon in Thüringen". Bröckelnde Brandmauer in Thüringen von Michael Bartsch. 17.09.2023 "Ein Ruf in die Zukunft". Eine brandenburgische Dorf-Geschichte von Uta Schleiermacher. 12.05.2023 "Lahmer Protest". Soziale Bewegungen in Berlin von Erik Peter. 25.09.2023 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! 🎧 Die anderen Podcasts der taz findest du hier! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Zehntausend Flüchtlinge sind auf der Mittelmeerinsel Lampedusa gestrandet. Das heizt die Debatte über Migrationspolitik in Europa neu an – und die wissen vor allem die Rechten für sich zu nutzen. In dieser Woche gingen dramatische Bilder um die Welt: Menschenmassen sitzen in den Straßen der Mittelmeerinseln Lampedusa. Am Hafen suchen hunderte Geflüchtete Schutz vor der Sonne. Es sind vor allem Männer, Frauen und Kinder aus Afrika, die hier auf ihre Weiterreise nach Europa warten. Das kleine Lampedusa rief den Notstand aus. Knapp 10.000 Geflüchtete kamen innerhalb weniger Tage auf der italienischen Insel an. Das dortige Lager ist für 400 Menschen ausgelegt, es ist längst überfüllt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen versprach schnelle Hilfe, die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni beschloss härter Maßnahmen gegen die Migration. Damit ist das Migrationsthema zurück in Europa. Rechten und rechtsextreme Politiker übertrumpfen sich gegenseitig mit populistischen Forderungen und verschieben damit auch den Diskurs der Demokraten. Der Bundespräsident fordert mehr Kontrollen an den Außengrenzen, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert Obergrenzen für die Aufnahme Geflüchteter. Und die Ampel-Regierung diskutiert eine Asylrechtsverschärfung. Wohin steuert die Migrationspolitik in Europa? Welche sinnvollen und menschenwürdigen Alternativen gibt es? Und wie schafft man es, die Hysterie aus der Debatte zu nehmen? Darüber diskutiert Sabine am Orde im „Bundestalk“ mit Cem Güler und Dinah Riese aus dem taz-Parlamentsbüro und mit dem Reporter Christian Jakob. 📖 Zum Weiterlesen: "Im Wettkampf der Asylverschärfungen". Flüchtlingspolitik von SPD bis CDU von Dinah Riese und Cem Güler. 19.09.2023 "Aufnahmestopp bleibt bestehen". Faeser und die Flüchtlingsverteilung von Christian Jakob. 17.09.2023 "Eine Strategie, die Leid schafft". Lampedusa und Italiens Migrationspolitik Kommentar von Christian Jakob. 15.09.2023 "Italien will nicht helfen". Geflüchtete auf Lampedusa von Michael Braun. 14.09.2023 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! 🎧 Die anderen Podcasts der taz findest du hier! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- 14.09.202356 min
Nach dem Treffen der Staatschefs der G20 sind zwar nicht alle Fragen geklärt. Aber immerhin eine: Der Globale Süden wird stark Am zurückliegenden Wochenende trafen sich die Staats- und Regierungschefs der G20 in Delhi. Auf eine Verurteilung des russischen Angriffskrieges, wie noch vor einem Jahr beim G20-Treffen in Bali, konnte sich die Versammlung der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer nicht einigen. Auch beim Klimaschutz blieb die Abschlusserklärung hinter den Hoffnungen zurück. Aber: Die Afrikanische Union wurde neu in die Gruppe aufgenommen. Das ganze Treffen stand unter dem Zeichen einer Stärkung des Globalen Südens in der Weltpolitik. Was bedeuten die Ergebnisse von Delhi für die internationale Ordnung, für die nächste Klimakonferenz im Dezember in Dubai, für den Krieg in der Ukraine? Welche Rolle hat Gastgeber Indien gespielt, das mehr Führung für sich beansprucht? Und wo steht inmitten von alldem eigentlich die deutsche Bundesregierung? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert mit zwei Kolleginnen, die in Delhi dabei waren: Anna Lehmann, Leiterin des taz-Parlamentsbüros und Indien-Korrespondentin Natalie Mayroth. Außerdem ist Umweltredakteurin Susanne Schwarz dabei. 📖 Zum Weiterlesen: "Neueste Trends auf der Modi-Schau". G-20-Gipfel in Indien von Anna Lehmann und Natalie Mayroth. 10.09.2023 "Der Elefant im Raum". Abschlusserklärung der G20 in Delhi von Anna Lehmann und Natalie Mayroth. 09.09.2023 "Indien will die Welt verändern". Vorbericht G20 in Indien von Anna Lehmann und Natalie Mayroth. 08.09.2023 "Ein Plan B ist nötig". Vor dem G20-Gipfel Gastkommentar von Daniel Mügge. 08.09.2023 "'Dahinter kann man nicht zurück'". Außenexpertin Claudia Schmucker über G20-Gipfel in Indien Interview von Anna Lehmann. 07.09.2023 ["Die Klima-News der Woche". Neue taz-Podcastfolge „klima update°“(https://taz.de/Neue-taz-Podcastfolge-klima-update/!5959028) von Katharina Schipkowski und Susanne Schwarz. 10.09.2023 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! 🎧 Die anderen Podcasts der taz findest du hier! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Formell scheint die Affäre um Hubert Aiwanger und das antisemitische Flugblatt gelöst. Bedeutet sie eine Wende in der deutschen Erinnerungspolitik? Der Fall regt auf. Hubert Aiwanger (Freie Wähler), der Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident Bayerns, war wegen eines Holocaust-verhöhnenden Flugblattes, das Ende der 80er Jahre in seiner Schultasche gefunden wurde, unter Druck geraten. Wenige Wochen vor der Bayernwahl stand Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vor der Frage, ob er jemanden im Amt halten will, der mit so etwas in Verbindung gebracht wird und dem kaum ein Wort der ehrlichen Entschuldigung über die Lippen kam, der sich stattdessen andauernd selbst als Opfer eine "Schmutzkampagne" darstellte. Formell hat Söder die Angelegenheit am letzten Wochenende für beendet erklärt und entschieden, an Aiwanger und damit an der Koalition mit den "Freien Wählern" festzuhalten. Aber ganz offensichtlich hat dieser Fall gesellschafts- und erinnerungspolitisch etwas verändert – oder vielleicht auch nur sichtbar gemacht, was an Veränderung längst da ist. Beschreibt der Fall Aiwanger, dessen Selbststilisierung als Opfer und das Ignorieren gewichtiger jüdischer Stimmen zum Falle eine Wende - oder gar das Ende - deutscher Erinnerungskultur? Rutscht die Forderung nach einem "Ende des deutschen Schuldkults", wie sie bislang nur die AfD klar formulierte, in die Mitte der Gesellschaft? Was für Gegenstrategien kann es geben, und von wem eigentlich? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert mit taz2-Redakteurin Erica Zingher, taz-Reporter Christian Jakob und Eberhard Seidel, der früher einmal taz-Redakteur war, nach wie vor für die taz schreibt und seit 2002 Geschäftsführer von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ist. 📖 Zum Weiterlesen: "Hier gibt es keine Persilscheine". Aiwanger soll KZ-Gedenkstätte besuchen von Erica Zingher. 04.09.2023 "Der bockige Hubert". Antisemitismusvorwürfe gegen Aiwanger Kolumne von Erica Zingher. 01.09.2023 "Wer ist hier das Opfer?". Hubert Aiwangers Flugblattaffäre von Christian Jakob. 02.09.2023 "Zimmermann und die Völkische Jugend". Rechte Tendenzen in der BRD der 1980er von Eberhard Seidel. 03.09.2023 "Was neuerdings wieder sagbar ist". Der Fall Aiwanger von Konrad Litschko und Tanja Tricarico. 04.09.2023 "'Ein Alarmsignal'". Jüdische Stimmen zum Fall Aiwanger von Dinah Riese. 05.09.2023 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! 🎧 Die anderen Podcasts der taz findest du hier! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!