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242- Der Jahresrückblick 2025: Fünf Thesen zur Lage der Welt24.12., 07:0024.12.2025, 07:0002:06:20
Über Merz, die Weltlage und die Zukunft der Linken Der Bundestalk geht mit einer Sonderfolge in die Weihnachtspause. Bei Stollen, Plätzchen und Wein diskutieren fünf Stimmen fünf Thesen zum politischen Jahr – intensiv, kontrovers und oft auch lustig. Mit dabei sind Bernd Pickert, Martina Mescher, Stefan Reinecke und Sabine am Orde sowie als Special Guest Wirtschaftsfachfrau Ulrike Herrmann. Es geht um MAGA-Faschismus, den Abstieg Europas, Chinas Rolle für die deutsche Wirtschaft und die Frage, ob linke Politik wieder mehrheitsfähig werden kann. Schöne Feiertage! 📖 Zum Weiterlesen: Es braucht eine neue Form von Widerstand. Von US-Historikerin Victoria de Grazia über Trump und Mandami. Vom 19.11.2025. Das Ende des Westens. Neue Weltordnung. Essay von Stefan Reinecke. Vom 22.08.2025. Noch schlechter als Olaf Scholz. 100 Tage Schwarz-Rot. Analyse von Sabine am Orde. Vom 12.08.2025. Xi ist schlauer. Trumps Zölle-Hölle. Kommentar von Ulrike Herrmann.Vom 10.04.2025. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Erlebt Lateinamerika einen Rechtsruck?18.12., 07:0018.12.2025, 07:0000:58:42
Rechtsruck in Chile und US-Drohungen gegen Venezuela: Kommen die 70er Jahre zurück? Rechtsruck in Chile, Trumps Drohungen und Lateinamerika unter Druck: José Antonio Kast gewinnt die Wahl in Chile, die Linke verliert. Angst vor Migration und Kriminalität treibt rechte Kräfte – nicht nur dort. Gleichzeitig droht Donald Trump Ländern wie Mexiko und Venezuela offen mit militärischer Intervention. Kehren die USA zu einer alten Hinterhof-Politik zurück? Und gibt es trotz allem Hoffnung? Darüber diskutiert Stefan Reinecke mit Bernd Pickert, Wolf-Dieter Vogel und Sophia Boddenberg. 📖 Zum Weiterlesen: Friedensnobelpreis für Machado von Bernd Pickert. Vom 10.10.2025. Der Pinochetismus ist zurück von Sophia Boddenberg. Vom 15.12.2025. Chile will Veränderung – und bekommt einen Rechtsextremen von Sophia Boddenberg. Vom 15.12.2025. Was bedeuten die vielen mexikanischen Flaggen in den USA? von Wolf-Dieter Vogel. Vom 16.6.2025. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Was bleibt vom Westen? Europas Zukunft nach Trumps Strategie11.12., 10:1711.12.2025, 10:1700:57:29
Noch hält die NATO. Aber Europa muss auf Trumps Sicherheitsstrategie eine Antwort finden. Donald Trump hat seine neue Nationale Sicherheitsstrategie vorgestellt – und Europa ist alarmiert. Die EU erscheint darin als zerfallende Union, Migranten als Bedrohung, Russland kaum als Gegner. Was steckt dahinter: Wahlkampf-Rhetorik oder eine echte geopolitische Drohung? Darüber diskutieren Stefan Reinecke, Leon Holly, Tanja Tricarico und Cem-Odus Gueler. Hinweis: Diese Woche in Fernverbindung, dem Auslandspodcast der taz: Wie hoffnungsvoll ist die Situation in Syrien?. 📖 Zum Weiterlesen: -Republikaner streiten über Ukraine-Plan von Leon Holly. Vom 26.11.2025. Mehr als 108 Milliarden Euro für das Militär von Cem-Odos Gueler. Vom 27.11.2025. Das Ende des Westens von Stefan Reinecke. Vom 22.8.2025 . Nur ein Business. Von Tanja Tricarico. Vom 14.7.2025. ‘Make Europe Great Again’ and more from a longer version of the National Security Strategy. Von Meghann Myers. Vom 9.12.2025. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Wie geht es weiter mit den Grünen?04.12., 10:1804.12.2025, 10:1801:03:56
Die Grünen ringen um ihre Richtung: linker Aufbruch oder pragmatische Mitte? Wer sind die Grünen und wo stehen sie nach der Bundestagswahl? Auf ihrem ersten Parteitag seit 2021 suchte die Partei nach Orientierung und einer Strategie für die anstehenden Wahlen. 2026 stehen gleich fünf Landtagswahlen an, den Auftakt macht Baden-Württemberg, wo Cem Özdemir Ministerpräsident werden will, trotz schwacher Umfragen und einer tiefen Krise der Autoindustrie. Klimaschutz müsse sozial sein, darüber herrschte auf der Bundesdelegiertenkonferenz Einigkeit. Die Grünen wollen dafür stärker die Vermögenden in die Pflicht nehmen: Rückkehr zum 9-Euro-Ticket, Abgaben auf Privatjets und ein klares Nein zu Gasbohrungen vor Borkum. Umstritten waren dagegen andere Themen, etwa der Wehrdienst. Am Ende stimmte der Parteitag für eine Musterungspflicht, gegen den Widerstand der Grünen Jugend. Politisch will die Partei sich breiter aufstellen: Co-Parteichef Felix Banaszak sprach sich lautstark für ein selbstbewusstes „links“ aus, während Cem Özdemir für einen pragmatischeren Kurs warb - beide mit viel Applaus. Darüber spricht Martina Mescher mit Tobias Schulzel, Anja Krüger und Benno Stieber. 📖 Zum Weiterlesen: Bundesparteitag der Grünen: Es könnte auch ohne Robert gehen Kommentar von Tobias Schulze. Vom 30.11.2025 Bundesparteitag der Grünen: Friede den Autos, Krieg den Privatjets von Tobias Schulze und Anja Krüger. Vom 29.11.2025 Aus für Verbrenner-Aus: Autobosse werden für Fehler belohnt, Kommentar von Anja Krüger. Vom 28.11.2025 Wahlkampf in Baden-Württember: "Ja, Cem, das sollte dir zu denken geben" von Benno Stieber. Vom 22.11.2025 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Ein US-Plan für die Ukraine?28.11., 07:3828.11.2025, 07:3800:56:33
Mit ihren 28 Punkten haben die USA für Entsetzen, aber auch für eine rege Verhandlungstätigkeit gesorgt. Wohin führt das? Ein angeblicher US-Friedensplan für die Ukraine sorgt für Aufregung. Vorgesehen sind Gebietsabtretungen, weniger Streitkräfte und der Verzicht auf einen NATO-Beitritt. Viele sprechen von einem Diktatfrieden, der Russland belohnt und die Ukraine bestraft. Inzwischen wurden einige Punkte geändert, doch ob Putin überhaupt verhandeln würde, ist fraglich. Welche Optionen bleiben der Ukraine? Was bedeutet der Machtkampf in der Trump-Administration? Und sind Europa und Deutschland bereit anzuerkennen, dass sich die transatlantischen Beziehungen dauerhaft verändert haben? Darüber spricht Sabine am Orde mit Barbara Oertel, Leon Holly und Stefan Reinecke. 📖 Zum Weiterlesen: Republikaner streiten über Ukraine-Plan: US-Positionen in Kriegsverhandlungen von Leon Holly. Vom 26.11.2025 Verhandlungen zur Ukraine: Die Planänderung von Leon Holly. Vom 24.11.2025 Krudes Machwerk, 28-Punkte-Plan für Ukraine, Kommentar von Dominic Johnson. Vom 23.11.2025 In die Ecke getrieben: Selenskyj unter Druck von Anastasia Rodi. Vom 22.11.2025 Das käme einer Kapitulation gleich: „Friedensplan“ für die Ukraine, Kommentar von Barbara Oertel. Vom 22.11.2025 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Geht Merz in Rente?20.11., 12:5320.11.2025, 12:5300:51:58
Der Rentenstreit spitzt sich zu: Schwarz-Rot gerät gefährlich ins Wanken. Eine neue Rentendebatte stürzt Schwarz-Rot in die Krise: Die SPD will das Rentenniveau über 2031 hinaus stabil halten, die Junge Union will es senken – und plötzlich steht die große Koalition vor einer Grundsatzfrage. Die SPD fühlt sich erpresst, die JU von Merz verraten, der Kanzler mal wieder missverstanden. Dabei haben 53 Prozent der Menschen nur die gesetzliche Rente. Wie lässt sich Altersarmut verhindern, wenn Schwarz-Rot schon an einem kleinen Reformprojekt scheitert? Darüber diskutiert Stefan Reinecke mit Sabine am Orde, Barbara Dribbusch und Kersten Augustin. ✨ Neu bei der taz: In dieser Folge kündigen wir den neuen taz-Auslandspodcast Fernverbindung an – ein Blick auf internationale Politik, erzählt von unseren Korrespondent*innen weltweit. Hört rein! 📖 Zum Weiterlesen: Die Rente (und die Koalition) ist unsicher von Stefan Reinecke und Sabine am Orde. Vom 17.11.2025 7.000 Euro, vom Staat geschenkt von Barbara Dribbusch. Vom 12.9.2025 Ein Debakel mit Ansage von Sabine am Orde. Vom 17.11.2025 -Mehr Geld und ein Urlaub im Sauerland von Kersten Augustin. Vom 6.10.2025 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Kommt der Backlash in der Klimapolitik?13.11., 15:1513.11.2025, 15:1501:02:31
Die Weltklimakonferenz in Brasilien findet in Zeiten statt, in denen Klimaschutz attackiert wird. Nicht nur von Donald Trump. Auch in Europa üben Rechte Druck aus. Diese Woche hat die UN-Klimakonferenz in Brasilien begonnen, in Belém in der Amazonas-Region, wo der Regenwald auf der Kippe steht. Fast genau zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen, stellt sich die Frage, wie geht es weiter mit dem Klimaschutz? Inzwischen ist die Welt eine andere geworden, Donald Trump, der den Klimawandel für einen Schwindel hält, regiert in den USA. Und hat der Klimapolitik weltweit den Kampf angesagt. Der US-Präsident ist nicht der einzige, auch in Europa üben Rechte Druck aus. Wie groß kann der Backlash in der Klimapolitik werden? Wie steht es um das Bild von der EU und Deutschland als Vorreiter beim Klimaschutz? Welche Signale sendet die schwarz-rote Bundesregierung? Darüber spricht Martina Mescher aus dem Politik-Team der wochentaz mit Susanne Schwarz, Co-Leiterin des taz-Ressorts Wirtschaft und Umwelt, Anja Krüger, taz-Parlamentskorrespondentin mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Klimapolitik und taz-Klimaredakteur Jonas Waack. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 12. November 2025 um 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit. 📖 Zum Weiterlesen: Kampf gegen die Erderwärmung: Danke China von Jonas Waack. Vom 7.11.2025 Streit um das Heizungsgesetz: Bezeichnend für die Regierung von Anja Krüger. Vom 10.11.2025 Erfolgreicher Klimaentscheid in Hamburg: Bürger*innen voraus von Susanne Schwarz. Vom 13.10.2025 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Was können wir von New York lernen?06.11., 10:3306.11.2025, 10:3300:53:19
Ein linker Muslim wird Bürgermeister in der Metropole des Kapitalismus. Verändert Mamdani jetzt die USA? Zohran Mamdani ist der jüngste und erste muslimische Bürgermeister von New York City – und demokratischer Sozialist. Mit klassisch sozialdemokratischen Themen wie Mietpreisbremse, kostenloser Kinderbetreuung und besserem Nahverkehr hat er die Wahl gewonnen. Und mit Charisma, Haltung und TikTok. Doch die Widerstände sind groß: Trump will ihm den Geldhahn zudrehen, die Wall Street hasst sein „Tax the rich“. Ist Mamdani nur ein politisches One-Hit-Wonder – oder zeigt er den US-Demokraten, wie man Trump schlagen kann? Darüber diskutieren Stefan Reinecke mit Barbara Junge, Sebastian Moll und Bernd Pickert. 📖 Zum Weiterlesen: -Der Kapitalisten-Schreck von Bernd Pickert. Vom 4.11.2025 -Ein Sozialist für alle New Yorker? von Sebastian Moll. Vom 4.11.2025 -Moderner Faschismus des 21. Jahrhunderts von Barbara Junge. Vom 24.1.2025 -Then we take Berlin von Rainer Rutz, Tobias Schulze und Stefan Reinecke. Vom 5.11.2025. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Was will die SPD?30.10., 15:3530.10.2025, 15:3500:55:50
Die SPD regiert brav mit der Merz-Union. Jetzt regt sich Widerstand gegen die Abschaffung des Bürgergelds. Die SPD regiert seit 25 Jahren fast ununterbrochen – doch viele wissen nicht mehr, wofür sie steht. Vom Bürgergeld bis zur Wehrpflicht wirkt die Partei zerrissen. Eine linke Basisinitiative will die Abschaffung des Bürgergelds noch stoppen, hat aber kaum Chancen. Denn die SPD scheint zum Regieren verdammt: Jenseits von Schwarz-Rot wartet die AfD, und gegen die aggressive Merz-Union fällt es schwer, ein eigenes Profil zu zeigen. Darüber diskutiert Stefan Reinecke mit Anja Krüger und Cem-Odos Gueler. 📖 Zum Weiterlesen: -Blassrot bis tiefschwarz von Stefan Reinecke. Vom 27.06.2025 -Ein Grummeln geht durch die Basis der SPD von Cem-Odos Gueler. Vom 28.10.2025 -Geringverdiener müssen entlastet werden von Anja Krüger. Vom 14.10.2025 -Nochmal zurück auf Los von Cem-Odos Gueler. Aktualisiert am 15.10.2025 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Stadtbild? Welches Stadtbild?!24.10., 11:4824.10.2025, 11:4800:49:02
Friedrich Merz hat mit seinen jüngsten Äußerungen für viel Kritik gesorgt, zu Recht. Was steckt dahinter? Die AfD hat in Umfragen mit der Union gleichgezogen, in der CDU wächst die Nervosität. Friedrich Merz will die extreme Rechte offensiver bekämpfen und erteilt allen Annäherungsversuchen eine klare Absage. Gleichzeitig entfacht er eine Debatte über das Stadtbild, die Emotionen und Ressentiments weckt – und Fragen offenlässt. Ja, es gibt Probleme im Stadtbild, aber sie sind vielschichtig: soziale Ungleichheit, Armut, Wohnungsknappheit. Wie kann es sein, dass Merz diese Themen auf Abschiebung reduziert? Auf der einen Seite nennt er Deutschland ein Einwanderungsland, auf der anderen behauptet er, man könne am Aussehen erkennen, wer legal oder illegal hier sei. Und mit seiner Bemerkung, man müsse „die eigenen Töchter fragen“, verschiebt er den Fokus – weg von tatsächlichen Ursachen für Unsicherheit, hin zu einem diffusen Gefühl, das Migration verantwortlich macht. Wie passt das alles zusammen? Was verrät diese Rhetorik über den Zustand der Union – und über Merz selbst? Über einen Parteichef, der einerseits die AfD bekämpfen will, ihr mit solchen Aussagen aber zugleich in die Hände spielt, spricht Sabine am Orde, innenpolitische Korrespondentin der taz, mit Patricia Hecht, Gender-Redakteurin, Jasmin Kalarickal, die in der taz für Sozialpolitik zuständig ist und Seite 1-Redakteur Lukas Wallraff. 📖 Zum Weiterlesen: -„Das ist eindeutig rassistisch.", Interview mit der Stadtsoziologin Barwick-Gross. Vom 22.10.2025 -Im Namen der Töchter: Friedrich Merz ist kein Feminist von Valérie Catil. Vom 21.10.2025 -Der Hauptgegner, wahrscheinlich: Union und AfD von Sabine am Orde. Vom 20.10.2025 -Der böse Traum vom gereinigten Deutschland: Zur Stadtbilddebatte von Sasha Marianna Salzmann. Vom 19.10.2025 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz Podcasts über taz zahl ich Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Wie überlebt Journalismus ohne Papier?16.10., 13:0116.10.2025, 13:0100:53:30
Nach 46 Jahren druckt die taz werktags nicht mehr. Was nun? Bei der taz steht ein großer Einschnitt an: Nach 46 Jahren erscheint die Zeitung werktags nicht mehr auf Papier. Ein guter Moment, um über uns selbst zu sprechen und über den Journalismus der Zukunft. Was ändert sich jetzt für die taz? Wie lässt sich Online-Journalismus finanzieren? Was passiert, wenn auf Social Media Journalismus, Influencer-Content und Werbung ineinanderfließen? Und wäre eine KI-freie taz überhaupt denkbar? Darüber spricht Sabine am Orde, innenpolitische Korrespondentin der taz, mit Chefredaktuerin Ulrike Winkelmann, Anne Fromm, die das Recherche-Ressort leitet und im Vorstand der taz-Genossenschaft sitzt, und Medienredakteurin Ann-Kathrin Leclerc - über Haltung, Geld und die Zukunft und was Journalismus bei der taz heute braucht. 📖 Zum Weiterlesen: -taz bleibt taz. Die Chefinnenredaktion zur Seitenwende von Katrin Gottschalk, Ulrike Winkelmann und Barbara Junge. Vom 23.9.2025 -Wir Überflüssigen? KI und Journalismus, Kommentar von Johannes Drosdowski.Vom 6.9.2025 -KI-Bilder sind für den Populismus extrem nützlich Interview mit der Philosophin Dorothea Winter. Vom 26.9.2025 -Der Krieg um Informationen. Tag der Pressefreiheit 2025 von Johanna Roering. Vom 3.5.2025 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Der fragile Friede10.10., 12:0510.10.2025, 12:0500:58:00
Die Geiseln kommen frei. Israel soll seine Truppen weitgehend aus Gaza zurückziehen. Es gibt Hoffnung auf ein Ende der Gewalt in Nahost. Und viele Aber. Die Waffen in Gaza schweigen. Jubel in Gaza und Israel. Doch dies kann nur der erste Schritt sein. Viel ist in Trumps 20-Punkte-Plan unklar. Ein palästinensischer Staat wird nur vage angedeutet. Die Gewalt der Siedler in der Westbank und die Besatzung fehlen in dem Plan. Ob die Hamas ihrer Entwaffnung wirklich zustimmt ist ebenso offen wie die Frage, ob Israel sich vollständig aus Gaza zurückzieht. Ein weiteres Problem: Die Hamas soll sich laut faktisch auflösen. Netanjahu droht, wenn der Krieg endet, der Gang in das Gefängnis wegen Korruption. Keine idealen Anreizsysteme für Frieden. Und trotzdem: So viel Hoffnung auf ein Ende der Gewalt in Nahost gab es seit dem 7. Oktober 2023 nicht mehr. Darüber spricht taz-Korrespondent Parlamentsbüro Stefan Reinecke in dieser Folge mit Redakteurin für Nahost Lisa Schneider und der Meinungsredakteurin Pauline Jäckels. 📖 Zum Weiterlesen: Viele Fragen offen bei Geisel-Deal von Lisa Schneider. Vom 6.10.2025 Hauptsache, der Krieg hört auf von Lisa Schneider. Vom 30.09.2025 Der Nahost-Diskurs öffnet sich von Stefan Reinecke. Vom 28.09.2025 Es müssen weitere Schritte gegen Israel folgen von Pauline Jäckels. Vom 8.08.2025 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Drohnen, Kampfjets, Cyber-Angriffe - was bewirken Putins Provokationen?02.10., 11:2702.10.2025, 11:2700:55:23
Russische Drohnen über Mitteleuropa, Kampfjets im baltischen Luftraum – gezielte Provokation oder Generalprobe für den Ernstfall? Seit zwei Wochen wächst die Nervosität in EU und Nato. Wie wehrhaft ist der Westen und was will Putin erreichen? Seit zwei Wochen zeigen sich die europäische Medienöffentlichkeit und die Gremien von EU und Nato aufgeregt besorgt. Erst dringen russische Kampfjets in den estnischen Luftraum ein, dann überfliegen Drohnen sensible Bereiche in Dänemark, Norwegen, Polen und Deutschland. Sicherheitsexperten sind sich ziemlich einig, dass all diese Aktionen von Russland ausgehen, das Europa und die Nato "testen" wolle. Seither tobt die Debatte darüber, wie es um die Verteidigungsfähigkeit des Westens auch gegen solche Übergriffe bestellt ist. In Deutschland etwa ist nicht einmal wirklich klar, wer eigentlich für den Abschuss solcher Drohnen zuständig wäre und mit welchem Gerät das erfolgen könnte, sollte man sich dafür entscheiden. Aber auch die Frage, wie jetzt reagiert werden sollte, ist umstritten: Gelassen, entschieden, militärisch? Eine Eskalation will niemand, aber was wirkt denn eher deeskalierend - Entschlossenheit oder vorsichtiges Abwägen? Auch die Frage, welche Botschaft der russische Machthaber eigentlich senden will, ist umstritten. Schließlich formuliert dieser ja schon seit einigen Jahren, der Westen befinde sich im Krieg gegen Russland. Ist es die direkte Vorbereitung eines militärischen Angriffs auf die kleinen baltischen Staaten der Nato-Ostflanke, geht es schlicht um das Stiften von Aufregung und Unruhe, um das Sammeln von Informationen - oder alles zusammen? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert in dieser Folge mit Auslandsressortleiterin und Osteuropa-Expertin Barbara Oertel, Wochentaz-Politikchefin Tanja Tricarico und dem freien Osteuropa-Autor Mathias Brüggmann. 📖 Zum Weiterlesen: Angriffe auf kritische Infrastruktur: Stich um Stich um Stich von Tanja Tricarico. Vom 26.09.2025 Historiker über die Nöte der Bundeswehr: „Putin lacht sich über uns kaputt“ ein Interview von Harald Welzer mit dem Militärhistoriker Sönke Neitzel. Vom 29.09.2025 Bedrohung des Luftraums: Drohnen fliegen, Sterne funkeln, Politiker zittern von Anne Diekhoff und Kersten Augustin. Vom 28.09.2025 +++ Drohnenspionage in Europa +++: Dobrindt geht von erhöhter Bedrohungslage in Deutschland aus vom 27.09.2025 Kriegsgefahr in EuropaBegrabt den letzten Sommer in Frieden ein Kommentar von Anastasia Zejneli. Vom 27.09.2025 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Was bringen UN-Generalversammlung und die Anerkennung Palästinas?25.09., 21:0625.09.2025, 21:0600:53:34
Immer mehr Länder erkennen einen palästinensischen Staat an und Palästina steht im Fokus der UN-Vollversammlung, Deutschland bleibt dort eine Nebenfigur. Hat die Zwei-Staaten-Initiative eine Chance? Kein Thema überwölbt die Generaldebatte der Vereinten Nationen diese Woche in New York so sehr wie der anhaltende Krieg im Nahen Osten und die Katastrophe in Gaza. Noch vor Beginn der Generalversammlung mit den Reden der Staats- und Regierungschefs traf sich die sogenannte Zwei-Staaten-Konferenz, die vor einigen Monaten auf Initiative Frankreichs und Saudi-Arabiens ins Leben gerufen worden war. Sie bekräftigten die New Yorker Erklärung, die im Juli verabschiedet worden war und Wege hin zu Waffenstillstand, Kriegsende und einem palästinensischen Staat aufzeigt. Gleichzeitig erklärten einige europäische Staaten, darunter Frankreich, Großbritannien und Portugal, nunmehr Palästina als Staat offiziell anzuerkennen. Die israelische Regierung lehnt sowohl das eine wie das andere kategorisch ab. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist nicht zur UN-Generalversammlung gereist. Die Bundesregierung ist nur durch Außenminister Johann Wadephul (auch CDU) vertreten - der darf aber erst am Samstag vor der Generalversammlung sprechen, wenn alle hochrangigen Teilnehmer längst wieder abgereist sind. Birgt die neue Zwei-Staaten-Initiative tatsächlich Chancen? Was bedeutet die offizielle Anerkennung eines palästinensischen Staates konkret? Wie und von wem könnte ein palästinensischer Staat eigentlich regiert werden? Und wie reagiert die israelische Öffentlichkeit auf den wachsenden Druck von außen? Und warum eigentlich fährt ausgerechnet der "Außen-Kanzler" Friedrich Merz nicht nach New York? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert mit Israel-Korrespondenten Felix Wellisch, Nahost-Redakteurin Lisa Schneider und Stefan Reinecke aus dem taz-Parlamentsbüro. 📖 Zum Weiterlesen: New York: Palästina im Fokus der UN-Vollversammlung von Lisa Schneider. 23.09.2025 Vereinte Nationen: Generalversammlung der Ohnmacht von Lisa Schneider und Hansjürgen Mai. 24.09.2025 Israels Bodenoffensive in Gaza-Stadt: Wo sollen sie hin? eine Reportage von Felix Wellisch und Seham Tantesh. 19.09.2025 Israels Krieg in Gaza: Was ist hier das Ziel? von Felix Wellisch. 16.09.2025 Gaza-Demonstration in Berlin:„Wir protestieren gegen den Krieg“ von Stefan Reinecke. 23.09.2025 Generaldebatte im Bundestag: Der Ankündigungskanzler von Stefan Reinecke. 24.09.2025 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Ist die AfD die neue Arbeiterpartei?18.09., 17:4118.09.2025, 17:4100:59:27
Bei den Kommunalwahlen in NRW legt die AfD mächtig zu und die SPD baut weiter ab. Was ist da los? Die SPD hat bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen mit 22,1 Prozent ihr historisch schlechtestes Ergebnis erzielt. Parteichefin Bärbel Bas, selbst Duisburgerin, meint, zumindest sei das Desaster ausgeblieben. Das Desaster wäre dann wohl ein noch besseres Abschneiden der AfD und ein weiterer Absturz der SPD gewesen. Doch die AfD hat ihr Ergebnis verdreifacht. In zwei Ruhrgebietsstädten, Gelsenkirchen und Duisburg, hat sie es sogar in die Stichwahl für den Oberbürgermeister-Posten geschafft. Die AfD wird in NRW landesweit mit 552 statt 186 Vertretern in den Kommunalparlamenten weiter spalten und hetzen. Sie haben von der schlechten politischen Stimmung, Abstiegsängsten, rassistischen Debatten und verfallenden Stadtteilen profitiert. Dabei hetzt die AfD Arme gegen noch Ärmere auf. Ist die rechtsextreme Partei jetzt endgültig auch im Westen angekommen? Ist sie die neue Arbeiterpartei? Und: Wie kann die SPD eigentlich noch erfolgreich sein? Darüber sprechen wir, das Ruhrgebiet fest im Blick, in der neuen Folge des Bundestalks. Es geht um Strukturwandel und Abstiegsängste, Schrottimmobilien und Armutsmigration. Außerdem schauen wir uns den Sozialdemokraten Marc Herter genauer an. Er ist in Hamm mit beachtlichen 63,6 Prozent der Stimmen als Oberbürgermeister bestätigt worden. Herter hat es geschafft, den Negativtrend in seiner Kommune umzudrehen. Kann er Vorbild sein? Das diskutiert Sabine am Orde, innenpolitische Korrespondentin der taz, mit dem NRW-Korrespondenten Andreas Wyputta, Anna Lehmann, SPD-Kennerin und Leiterin des Parlamentsbüros, die im Wahlkampf in Gelsenkirchen unterwegs war, sowie AfD-Watcher Gareth Joswig. 📖 Zum Weiterlesen: Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen: Kein Protest gegen Schwarz-Rot Kommentar von Stefan Reinecke, vom 15.09.2025. Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen: Der Hammer für die SPD in Hamm ein Bericht von Andreas Wyputta, vom 15.09.2025. Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen: Alles guckt nach Gelsenkirchen eine Reportage von Anna Lehmann und Gareth Josweg, vom 14.09.2025. Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen: Kein Durchmarsch der AfD ein Bericht von Andreas Wyputta, 14.09.2025. Neue SPD-Vorsitzende Bärbel Bas: Die Hoffnung kommt aus Duisburg ein Porträt von Anna Lehmann und Stefan Reinecke, 26.06.2025. 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Der andere Blick - Weltansichten aus dem Globalen Süden12.09., 16:2012.09.2025, 16:2000:52:48
Die globale Bühne wird neu sortiert und der Westen verliert seine Deutungshoheit. Länder des Globalen Südens mischen sich zunehmend ein, fordern Sichtbarkeit und stellen alte Machtverhältnisse infrage. Was bewegt sie? Und warum bekommt man davon in Euro Es scheint offenkundig: Macht- und Einflusszonen auf der Welt teilen sich gerade neu auf, mit ungewissem Ausgang. Und dabei sind es eben nicht nur die großen Akteure wie China, die USA oder Russland, die eine Rolle spielen. In den vergangenen Jahren hat der Globale Süden einiges unternommen, um auf der Bühne internationaler Politik sichtbarer zu werden. Ob es das Abstimmungsverhalten vieler Länder bei den UN-Abstimmungen über den Ukrainekrieg war, G20-Konferenzen oder die Sicht auf den Gaza-Konflikt - die "westliche" Weltsicht steht längst nicht mehr als tonangebend dar. Wie unterscheiden sich die Debatten in Afrika, Asien und Lateinamerika vom deutschen und innereuropäischen Diskurs? Welche Themen beschäftigen Menschen und Medien im Globalen Süden, von denen wir hier gar nichts mitbekommen? Welches Ansehen, welche Glaubwürdigkeit haben vom Westen hochgehaltene Werte wie der einer "regelbasierten Weltordnung"? Und wurde die Wiederwahl Donald Trumps in den USA eigentlich im Globalen Süden ebenso verschreckt wahrgenommen wie in Europa? In diesen Tagen treffen sich die außereuropäischen Auslandskorrespondent*innen der taz in Berlin mit der Redaktion. Das haben wir ausgenutzt. Deshalb diskutiert in dieser Folge Auslandsredakteur Bernd Pickert mit den Korrespondentinnen Helena Kreiensiek (Senegal), Natalie Mayroth (Indien) und Katharina Wojczenko (Kolumbien) 📖 Zum Weiterlesen: Truppenabzug aus Senegal: Frankreich verlässt Westafrika und Teaser von Helena Kreiensiek. 18.07.2025 Sparprogramme in Ghana: Schuldendienste statt Entwicklung von Helena Kreiensiek. 24.06.2025 Steuer für Fladenbrot sinkt von Natalie Mayroth. 10.09.2025 Antrittsbesuch des Außenministers: Wadephul findet Indien cool von Natalie Mayroth. 03.09.2025 Naturschutzgebiete in Ecuador: Angst vor dem Ausverkauf von Katharina Wojczenko. 14.07.2025 Kolumbiens Verschwundene: Medellíns Schuttberg von Katharina Wojczenko. 11.09.2025 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Die Grünen nach Habecks Abschied04.09., 16:2904.09.2025, 16:2900:49:11
Robert Habeck hat die Grünen in den letzten Jahren geprägt - und in eine Wahlniederlage manövriert. Braucht die Partei jetzt einen neuen Kurs? Vergangene Woche verkündete Robert Habeck im taz-Interview sein Ausscheiden aus dem Bundestag. „Ich will eine neue Geschichte“, erklärte der ehemalige Wirtschaftsminister. Habeck hatte die Ankündigung seines Rückzugs mit scharfer Kritik an Politikern der Union verbunden. Über Söder sagte der Grünen-Politiker: „Dieses fetischhafte Wurstgefresse von Markus Söder ist ja keine Politik.“ Auch die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) wurde von Habeck attackiert. Friedrich Merz nannte diese Art des Abschieds aus der Politik peinlich. Habeck war eine Schlüsselfigur der Grünen und deren Kanzlerkandidat bei der Bundestagswahl. Die Niederlage der Grünen bei der Wahl geht allerdings größtenteils auf seine Kappe zurück: Die Partei konnte nur 11,6 Prozent der Wähler überzeugen. Ist sein Ausstieg ein Zeichen eines Umbruchs? Denn zusammen mit Annalena Baerbock und Winfried Kretschmann verlassen zentrale Akteure des Mitte-Kurses der Grünen die Bühne. Das Szenario weckt Erinnerungen an den Abtritt vom ehemaligen Außenminister Joschka Fischer 2005. Damals brauchten die Grünen eine Weile, um sich neu zu sortieren. Diesmal scheint ihnen der Umbruch besser zu gelingen. Auch wenn unklar ist, wer Habeck beerben wird. Darüber spricht Stefan Reinecke mit taz-Chefredakteurin Ulrike Winkelmann, Parlamentskorrespondent Tobias Schulze und Reporter Peter Unfried. 📖 Zum Weiterlesen: „Ich will nicht wie ein Gespenst über die Flure laufen“ ein Interview von Tobias Schulze und Peter Unfried. 25.8.2025 Scheitern als Chance ein Bericht von Peter Unfried. 27.8.2025 Der Erklärbär geht von Stefan Reinecke. 29.8.2025 Her mit der neuen Idee kommentiert Tobias Schulze. 26.8.2025 Dreckschleuder für anti-rot-grüne Ressentiments ein Bericht von Ulrike Winkelmann 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Kommt die große Reform des Sozialstaats?28.08., 13:5728.08.2025, 13:5700:59:28
Der "Herbst der Reformen" ist bislang zwar nur Marketing-sprech. Aber die Union will unbedingt beim Sozialen sparen Kanzler Friedrich Merz behauptet, dass unser Sozialstaat "nicht mehr finanzierbar" ist. Die SPD kontert, dass es mit ihr keine Kürzungen geben wird. Das macht das ohnehin verspannte Klima in der Koalition nicht besser. Sind das zwei Züge, die aufeinander zu rasen? Erst mal nicht. Denn jetzt sollen Kommissionen zu Pflege, Gesundheit und Rente Vorschläge machen. Das wird dauern. Nur beim Bürgergeld ist sich Schwarz-Rot weitgehend einig: Für Arbeitslose werden sich die Bedingungen verschärfen. Nötig wäre auf jeden Fall eine andere Erzählung über den deutschen Sozialstaat - nämlich nicht als teurer Sanierungsfall, sondern als leistungsfähiges soziales Netz, um das viele Deutschland beneiden. Darüber und mehr spricht Stefan Reinecke mit Barbara Dribbusch, Redakteurin für Soziales, Manuela Heim, Redakteurin für Gesundheit und soziale (Un-) Gerechtigkeit und [Anna Lehmann|(https://taz.de/Anna-Lehmann/!a30/), Leiterin des taz-Parlamentsbüros. 📖 Zum Weiterlesen: -Merz' Reformherbst: Sozialstaat zu teuer? Von wegen! Bericht von Anna Lehmann und Marie Gogoll. 25.8.25 -Debatte über Bürgergeld: Das Sozialstaatsparadox Kommentar von Barbara Dribbusch. 13.8.25 -Zu hohe Ausgaben: Krankenkassen im Notfallmodus Bericht von Manuela Heim. 15.5.25 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Gipfel über Gipfel - und jetzt?21.08., 14:2321.08.2025, 14:2301:00:12
Ist die Ukraine dem Frieden näher gekommen? Es waren Tage voller überaus sichtbarer Diplomatie: Am Freitag vergangener Woche hofierte US-Präsident Donald Trump Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Alaska. Am Montag empfing Trump dann der Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj in Washington, in Begleitung von fünf europäischen Regierungschefs, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und NATO-Chef Mark Rutte. Ganz offensichtlich war die Sorge groß, Trump könnte Selenskyj erneut demütigen wie beim letzten Besuch im Weißen Haus Ende Februar. Immerhin, das ist nicht passiert, nachdem alle Besucher Trump umschmeichelten. Vor, während und nach all diesen Treffen gingen die russischen Angriffe auf die Ukraine mit unverminderter Härte weiter. Gleichzeitig behauptet US-Präsident Trump, ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj stehe auf sein Drängen hin unmittelbar bevor, und schon bieten sich die Schweiz und Ungarn als mögliche Austragungsorte an, obwohl aus dem Kreml eher kühle Zurückhaltung gegenüber dieser Idee signalisiert wird. Dennoch läuft jetzt eine Diskussion über Szenarien zur Beendigung des Krieges, über Gebietsabtretungen und Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Dabei ist zunächst nicht einmal ein Waffenstillstand in Sicht: Der wird zwar von der Ukraine und den Europäern gefordert, von Russland aber abgelehnt und von Trump nicht unterstützt. Ist diese ungewöhnliche Gipfeldiplomatie dennoch ein Fortschritt? Bringt sie die Ukraine näher an ein Ende des seit dreieinhalb Jahren andauernden Krieges? Welche Rolle spielt die europäische "Koalition der Willigen", als deren Anführer sich der französische Präsident Emmanuel Macron, der Brite Keir Starmer und Bundeskanzler Friedrich Merz inszenieren? Können sie der Ukraine das Vertrauen geben, was sie in die Trump-Regierung kaum haben kann? Und was ist von der Diskussion um mögliche europäische Truppenentsendungen zur Absicherung eines zukünftigen Friedens zu halten? Darüber spricht in dieser Folge taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert mit Auslandsressortleiterin und Osteuropa-Expertin Barbara Oertel, Brüssel-Korrespondenten Eric Bonse und Parlamentskorreskondent Stefan Reinecke. 📖 Zum Weiterlesen: -Ukraine-Gipfel bei Trump: Die Kunst des strategischen Schmeichelns Kommentar von Leon Holly. 19.8.25 -Selenskyj und Trump im Oval Office: Weder Fiasko noch Frieden Bericht von Anastasia Magasowa. 19.8.25 -Treffen im Oval Office: Europäer verlangen mehr Waffen Bericht von Eric Bonse. 19.8.25 -Putins Krieg: Sollen deutsche Soldaten in die Ukraine? Bericht von Sabine am Orde und Stefan Reinecke. 19.8.25 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Geschafft? 14.08., 07:0714.08.2025, 07:0701:05:51
Wo stehen wir zehn Jahre nach dem Fluchtsommer 2015? "Es gab ein vorher und ein nachher", so hat es Angela Merkel in ihren Memoiren beschrieben - und mein die Nacht von 4. auf den 5. September 2015 damit. Damals machten sich die Geflüchteten, die am Bahnhof in Budapest gestrandet waren, auf den Weg nach Österreich und vor allem nach Deutschland. Und die Bundesregierung stand vor der Entscheidung, was sie tut, wenn die Menschen zu Tausenden an der deutschen Grenze ankommen. Wo stehen wir zehn Jahre nach Merkels Entscheidung, die Grenzen nicht zu schließen - nicht nur in der Asyl- und Migrationspolitik, auch mit Blick auf Union und AfD, auf die Polarisierung der Gesellschaft und den Zustand der Demokratie? Darüber sprechen wir in der neuen Folge des Bundestalks. Mit dabei sind Frederik Eickmanns, Redakteur für Migration im Inland der taz, Ressortleiterin Dinah Riese und Christian Jakob aus dem Reportage und Recherche-Ressort. Moderiert wird die Folge von Sabine am Orde, innenpolitische Korrespondentin der taz. 📖 Zum Weiterlesen: 10 Jahre „Sommer der Migration“: Als Deutschland offene Herzen hatte von Frederik Eikmanns und Franziska Schindler. 30.7.2025 Verschärfung der Asylpolitik: Hauptsache, raus aus der EU Kommentar von Christian Jakob. 22.7.25 Integrationsbeauftragte Natalie Pawlik: „Wir sprechen zu viel über Abschottung“ Interview von Frederik Eikmanns und Dinah Riese. 30.6.25 -Neue Zahlen zu Asyl in der EU: Kaum noch Wege nach Europa Bericht von Christia Jakob, 3.3.2025 💌 Das Bundestalk-Team ist zu erreichen unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile den Bundestalk mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich! Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!