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BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered.

Speakeasy Studio

Business · Society & Culture

111 Episoden · neueste 14.10.

Episoden

111
  1. Behind Doctolib mit Deutschland CEO Nikolay Kolev: 3000 Mitarbeiter, 30 Millionen Nutzer
    27.04., 00:0001:13:16

    Max trifft Nikolay Kolev, CEO von Doctolib Deutschland. Doctolib ist der Gesundheitsbegleiter für Menschen und das Schweizer Messer für Ärzte. Sie helfen bei Akutterminen, Gesundheitsdaten, Blutbildern, Rezepten. Für Ärzte die gesamte Versorgung von Patientenaufnahme bis ins Behandlungszimmer. Knapp 3000 Mitarbeiter, 1000 in Deutschland. Vor 12 Jahren gestartet, in Deutschland Zehnjähriges im Spätherbst. Heute kommen 75% der Menschen gar nicht zum Arzt durch. Der Zugang zum System ist versperrt. Gleichzeitig leben wir im zweitteuersten Gesundheitssystem der Welt. Knapp 30 Millionen Menschen nutzen den Service. Drei große Themenkomplexe: Erstens, gnadenlose Entbürokratisierung. Für jedes neue Gesetz musst du zehn wegfallen lassen. Zweitens, Digitalisierung durch KI. Ein KI-Agent hilft Ärzten während der Behandlung zu transkribieren. Du bist Arzt, ich bin Patient, du hast einen Fragenkatalog, ich antworte, du musst gleichzeitig dokumentieren, mir zuhören, an die nächste Frage denken. Multitasking hoch 10. Diesen Vorgang nehmen sie komplett ab, 75% Zeitersparnis. Das bringt Menschlichkeit zurück. Wenn du bei einem Arzt sitzt, wo es um einen wichtigen Befund geht, willst du Fokus, Augenkontakt, Zeit, Empathie. Dritter Block: Das System ist auf Kuratives fokussiert. Wir behandeln Krankheit. Wir sind nicht darauf fokussiert, länger gesund zu sein. Prävention ist unfassbar wichtig. Longevity fängt damit an, dass die letzten 20 Jahre annähernd so sein können wie die ersten 60. Es gibt klare Richtlinien. Wenn du diese Richtlinien an den Mann, an die Frau bringst, sodass Vorsorge stattfindet, ist schon mal so viel Land gewonnen. Wir haben jedes Jahr über eine halbe Million neue Krebskranke. Tendenz jünger werdend. Sie haben letzten Sommer individualisierte Gesundheitsversorgung gemacht: Für dich steht jetzt diese Untersuchung an. Du kannst direkt den Termin buchen. Niki studierte International Business Administration in Ingolstadt und Salamanca. Bei McKinsey angefangen als Unternehmensberater. Sofia geboren, mit neun nach Erlangen gekommen. Erstes Projekt: Zack, Flugticket nach Sofia, Privatisierung von Baufirmen. Im Hilton Hotel, Zimmer neben Jean-Claude Van Damme. Dann nach London, Payments Company übernommen, die zum Gegenentwurf von PayPal wurde. Moneybookers, später Skrill. 2008, er war 27. Kam das iPhone raus. Dann Financial Crisis. 2009 bei Alibaba, Vertrag mit Alipay. Dann kam Fukushima. Stunden vor IPO den IPO nicht gemacht. Dann die Firma verkauft für über eine Milliarde an CVC. Dann zur Unternehmensberatung Kearney Digital-Business aufbauen. Sechs Jahre Partner bei Deloitte, Venture-Geschäft aufgebaut. Dann kam Anruf für WeWork. Adam brauchte jemanden für Europa-Geschäft. Ostern 2019. 47 Milliarden groß. Turnaround und IPO gemacht, dann raus, weil Stan, Gründer von Doctolib, ihn angesprochen hat. Vor vier Jahren CEO fürs Business in Deutschland. Zwei Kinder, Sohn fast 14, Tochter fast 11. Prägendste Erfahrung. Frau Anwältin, Finnin. Er hat 10x mehr gemacht mit seinen Kindern als seine Peers. Würde seinem jüngeren Ich sagen, mach noch mehr davon. Noch radikaler, noch mehr Zeit. Die Intensität der Bindung kommt nicht von One-Offs. Warst du in für dich vermeintlich irrelevanten Augenblicken da. Er hat sich angewöhnt, ganz bewusst durch die Tür reinzukommen. Nicht ich hatte einen schlimmen Tag, sondern hey, wie war dein Tag. Sein Ratschlag: Du musst die schmutzigen Fenster ganz links und rechts suchen, nicht durchs große Fenster gucken. Fast track ist da, wo es hart und schmutzig ist. Das musst du sauber bekommen. Was ihn motiviert: Sich mit Leuten zu umgeben, die ihm Energie geben, wo er das Gefühl hat, da ist noch Luft nach oben. Mit Leuten, die besser sind. Zu sehen, dass Dinge funktionieren und einen Impact haben. Finishline-Mentalität. Nicht über zehn Dinge reden, sondern über zwei und beide über die Ziellinie bringen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  2. BTS Curated mit Sternekoch und Unternehmer Tim Raue
    24.04., 00:0001:04:59

    Tim Raue spricht im Podcast offen über seinen persönlichen und unternehmerischen Weg – vom Berliner Kiez zum international gefeierten Spitzenkoch. Die Episode taucht ein in Raues strikte Alltagsroutinen, seine Ansprüche an sich selbst und seine Erfahrungen mit Transformation, Unternehmergeist und Partnerschaft. Dabei werden nicht nur seine Kochkunst und die Gastronomie beleuchtet, sondern auch zentrale Lebensthemen wie Sicherheit, Wertschätzung, Selbstpflege und die Rolle von Fehlern als Wegweiser. Die drei Key Learnings aus dem Gespräch: Disziplin als Schlüssel: Raue lebt und arbeitet mit einer klaren Struktur und täglichen Routinen. Er sieht Selbstpflege und regelmäßige Rituale als elementar für Leistungsfähigkeit und Balance – sowohl beruflich als auch privat. Scheitern ist Teil des Wegs: Rückschläge und persönliche Fehler sind für Raue keine Tabus, sondern essentielle Lernerfahrungen. Er betont, wie wichtig es ist, auch auf der Suche nach Bestätigung und Erfolg „bei Null“ zu starten und aus jeder Enttäuschung Wachstum abzuleiten. Bedingungslose Beziehungen und Unternehmergeist: Tim Raue sieht echte Beziehungen – privat und beruflich – als Sicherheitsnetz und Kraftquelle. Gleichzeitig fordert er, Unternehmertum in Bildung und Gesellschaft stärker zu fördern und sich offen den Herausforderungen wie Bürokratie und Wandel zu stellen. Tim Raues Leben Tim Raue, geboren 1974 in Berlin, wuchs in schwierigen Verhältnissen im Kreuzberger Kiez auf und war in seiner Jugend zeitweise Mitglied einer Straßengang. Sein Perspektivwechsel kam durch eine Kochlehre, die ihn schnell zum Küchenchef werden ließ. Mit 23 leitete er das Restaurant Rosenbaum, ab 2002 das „44“ im Berliner Swissôtel, erkochte dort seinen ersten Michelin-Stern und wurde „Koch des Jahres“.​ Seit 2010 führt Raue sein eigenes Restaurant „Tim Raue“ in Berlin, das zu den „World’s 50 Best Restaurants“ zählt und mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist. Er betreibt viele weitere gastronomische Projekte in Deutschland, der Schweiz und Dubai, ist kulinarischer Berater, Markenbotschafter und TV-Persönlichkeit (u. a. „Kitchen Impossible“, „Chef’s Table“ und „Ready to Beef“). Mit mehreren Kochbüchern und einer Autobiografie hat Raue seine Geschichte und Philosophie öffentlich gemacht. Sein unverwechselbarer Stil – asiatisch inspiriert, aromenstark und voller kreativer Freiheiten – hat die deutsche Spitzengastronomie maßgeblich geprägt. Die Folge inspiriert mit ehrlichen Einblicken in Mindset, Krisenbewältigung und Mut zu neuen Projekten – vom eigenen Restaurant bis zur Spiciness der „SPIZZA-Pizza“. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  3. Behind 3Bears mit Founderin Caroline Nichols: 10 Jahre 3Bears
    20.04., 00:0001:18:15

    Max trifft Caro von 3Bears, die bessere Oat Brand in jedem Haushalt sein will. Vor zehn Jahren sind sie mit Porridge gestartet und werden im Mai zehn Jahre alt. Damals waren sie schockiert, wie viel versteckter Zucker in den Supermärkten steht. Damit wollen sie aufräumen. Der Name 3Bears basiert auf Goldilocks und den drei Bären. Sie haben wochenlang Namen gebrainstormt. Einen haben sie angemeldet: Mottkorn. Von Haferkorn mal modern. Sie saßen am Viktualienmarkt, dachten, vielleicht funktioniert das besser mit einem Radler. Ihr Mann, I don't know, it sounds harsh. Sie war bei Zöttl und der Produktionsleiter hat gesagt, um Himmels Willen, Mordkommission, Modrig, Lebensmittelmotte. Ihr Mann hatte ihr von diesem Märchen erzählt. Goldilocks and the Three Bears ist in England so bekannt wie Hänsel und Gretel. Sie haben eine Fokusgruppe gemacht und alle fanden es cool. Die Domain war frei. Caro studierte Kulturwirtin in Passau. Ihr haben Sprachen Spaß gemacht und der Studiengang war alles und nichts. VWL, Jura, Philosophie, Geografie. Interdisziplinäres Denken. Im Gründertum hilfreich, weil sie oft alles verstehen muss. Sie hat ihren Mann beim Praktikum bei Siemens in Manchester kennengelernt. Fast 20 Jahre zusammen. Sie war 21 und es war so easy. Sehr unterschiedlich, aber das ergänzt sich. Ihr Opa war Unternehmer im Mineralöl-Bereich. Als sie gesagt hat, sie gründe, hat er gesagt, überlegt dir das gut. Aber das hat sie nicht tangiert. Die Idee war so groß, als sie in England den Porridge-Trend gesehen hat. Sie sind naiv gestartet, hatten keine Ahnung vom Handel. Es ist vielleicht gut, wenn man naiv rangeht. Sie hatte eine Vision, diesen Motor. Leute sagen, wo nimmst du diese Energie her. Aber die stirbt nicht aus, weil sie mehr Potenzial sieht. Sie sind von Porridge zu Overnight Oats geworden. Bircher-Müsli neu gedacht mit geilen Sorten. Macht keiner. Mit Hafermilch haben sie vor sechs Jahren ausprobiert, aber das ist Commodity. Sie haben viele Sachen ausprobiert, aber Breakfast ist ihr Homebase. Die Menschen lieben 3Bears für außergewöhnliche Geschmacksrichtungen, Convenience. Sie sind 35 Leute, gesund gewachsen. Nachhaltiges Wachstum. Sie bauen solide was auf und können sich selbst treu bleiben. Ihr Leben genießen. Sie priorisiert Schlaf. Zwei-, dreimal die Woche joggen, mittlerweile ohne Musik. Thai-Massage sonntags, eine Stunde. Das ist ihr Reset. Zwei Kinder, drei und sechs. Keine Nanny. Normale Office-Zeiten. Mila im Kindergarten bis halb vier, Leon in Mittagsbetreuung bis vier. Manchmal holt sie ihn um drei. Wenn sie zu viel weg ist, sagt Mila, ich habe dich so vermisst. Caros Grundlearning ist immer wieder aufstehen. Sie hat Tränen geweint, gedacht, wird das funktionieren. Du hast immer wieder Challenges. Wie baue ich eine Firma auf, führe ich Menschen, motiviere ich. Da Energie schöpfen und sagen, ich mache das noch. Es gibt Kritik, aber I'm doing this. Wir haben nur dieses eine Leben und dabei Spaß zu haben. Im Coaching kam raus, was ihr wichtig ist, ist Spaß. Viele wollen Fame, Ruhm, Geld. Sie lebt im Moment und will Spaß. Ihre Motivation für 3Bears ist, warum machen uns so viele Lebensmittel eher krank. Das kann nicht sein. Sie will bessere Lebensmittel rund um die Haferflocke, weil sie an diese Superpower glaubt, in lecker, easy, um Menschen das Leben besser zu machen. Key Learnings: 3Bears wird dieses Jahr 10 Jahre alt (Mai) Name basiert auf Goldilocks and the Three Bears Märchen Name hätte fast Mottkorn geheißen (Haferkorn mal modern) Caro studierte Kulturwirtin (Diplom), interdisziplinär Mann kennengelernt bei Siemens-Praktikum in Manchester Fast 20 Jahre zusammen (21. März Jahrestag) Porridge-Trend in England gesehen, in Deutschland nicht gefunden Naiv gestartet ohne Handelskenntnisse Von Porridge zu Overnight Oats als Fokus Hafermilch ausprobiert vor 6 Jahren, aber Commodity-Produkt 35 Mitarbeiter, gesund gewachsen Nachhaltiges Wachstum statt 100% jedes Jahr Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  4. Behind VAST mit CCO Kris Young und Lead Astronaut Andrew Feustel: Von der ISS zur ersten kommerziellen Raumstation
    17.04., 00:0000:25:09

    Max trifft Andrew Feustel, Lead Astronaut bei VAST, und Chris Young, Chief Operating Officer, in Long Beach, California. VAST baut die erste kommerzielle Raumstation der Welt. Andrew war 23 Jahre NASA-Astronaut und ist jetzt bei VAST, weil er erkannte, dass der Plan sehr gut übereinstimmt mit dem, was er für erfolgreich hält. Kommerziell bedeutet, eine Low Earth Orbit Plattform für Astronauten, private Personen, Organisationen und souveräne Nationen bereitzustellen. Andrew glaubte nicht, dass er sich entschieden hat, Astronaut zu werden, sondern dass er eines Tages im Human Spaceflight Program arbeiten würde. Er kann die Puzzleteile alle jetzt sehen, wenn er zurückschaut. Nach 23 Jahren als NASA-Astronaut hatte er das Glück, VAST vorgestellt zu werden. Chris kam nach Andrew. Die Firma hat erst 2021 begonnen und ist sehr schnell gewachsen. Vor zwei Jahren 200 Mitarbeiter, jetzt über 1.000. Vier Gebäude in Long Beach. Sie denken nicht an Ersatz der ISS, sondern an Fortsetzung der menschlichen Präsenz im Low Earth Orbit. Die ISS wurde über 11 Jahre zusammengebaut und operiert jetzt seit 25 Jahren mit Menschen an Bord. Aber sie erreichen den Punkt, an dem die ISS nicht mehr die gleichen Sicherheitsmargen haben wird. Ihr Ziel ist, Menschlichkeit zu ermöglichen, im Weltraum zu leben und zu arbeiten. Breitere Zugänglichkeit ermöglichen. Idealerweise sollten alle Menschen fliegen können. Der menschenzentrierte Designaspekt ist wichtig. Nicht nur Funktion, sondern auch Form. Menschen können effizienter operieren, sich wohler fühlen. Was Max gesehen hat, fühlt sich wie ein Zuhause an. Heute sind die meisten Menschen fähig zu fliegen. Es ist keine Frage der Fähigkeit, sondern ob sie Transport und Destinationen haben. Sie haben Transport, jetzt brauchen sie Orte, wo man hingehen kann. Chris war schon immer motiviert von Weltraum. Seine Eltern schickten ihm ein Diagramm über das Sonnensystem, das er als Fünfjähriger gemacht hatte. Er verbrachte viele Jahre bei anderen Firmen mit dem Ziel, Menschen in den Weltraum zu bringen. Als sie erfolgreich fliegen konnten, erkannte er, dass der limitierende Faktor ist, keinen Ort zu haben. Er ist fokussiert darauf, die nächste Destination bereitzustellen. Haven 1 ist ein Puzzleteil. Haven 2 sind vier Teile. Der North Star ist, Milliarden von Menschen zu ermöglichen, im Weltraum zu leben. Im Weltraum zu leben ist nicht einfach. Dein Körper verändert sich. Ein Weg ist künstliche Gravitation. Wenn man etwas dreht, kann man via Zentrifugation eine Kraft erzeugen, die sehr ähnlich zu Gravitation ist. Das Kino-Universum macht es leicht zu glauben. Aber jetzt in Long Beach glaubt Max wirklich daran. Das stärkste ist der Glaube, dass wir eine Zukunft haben. VAST hat die Macht zu sagen: Wir schaffen das. Zusammen. Haven One, die erste kommerzielle Raumstation, fliegt nächstes Jahr. Ohne Gravitation wachsen Kristalle und Moleküle anders. Proteine für Pharmazeutika wachsen viel größer, freier, in drei Dimensionen. Man kann Kristalle machen, die viel reiner und effizienter sind. Manufacturing im Weltraum ist eines ihrer Ziele. Die ISS war 99,99 Prozent Forschung. Jetzt können sie die Haven-Plattformen nutzen, um Manufacturing-Umgebungen zu kreieren. Dinge außerhalb der Erde machen, die der Erde nutzen. Warum mit IWC zusammenarbeiten? Sie sind eine kommerzielle Organisation. Ihre Firma stimmt sehr gut mit IWC auf der Engineering-Front überein. Die Präzision und Schönheit. Eine großartige Verbindung zwischen Engineering-Exzellenz und Verfeinerung. Warum haben sie die Tore geöffnet? Ein Schlüsselprinzip im Human Spaceflight ist Transparenz. Was sie tun, ist unglaublich schwierig und gefährlich. Wenn man durch das Hauptquartier geht, sieht man nicht viele Wände. Alle Manufacturing-Einrichtungen sind in Glas. Die Öffentlichkeit reinzulassen ist sehr wichtig. Transparenz und Ehrlichkeit entscheiden manchmal, ob man lebt oder stirbt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  5. Behind IWC Schaffhausen mit CMO Franzsika Gsell: Engineering Dreams für die Ewigkeit
    14.04., 09:0001:13:30

    Max trifft Franziska Gsell, Chief Marketing Officer bei IWC Schaffhausen seit elf Jahren, in ihrer Heimat. Franziska ist in Schaffhausen geboren und mit der Muttermilch hatte sie schon IWC-Berührung, denn ihr Vater ist Ingenieur und bekam von ihrer Mutter zum Studiumabschluss eine IWC geschenkt. Als Kind träumte sie davon, Ballerina zu werden, aber heute ist sie im Marketing. Sie studierte BWL und war zuerst in der Fashion tätig, dann im Verkauf, weil sie wusste, dass es Marketing sein müsste, aber sie konnte kein guter Marketeer sein ohne zu wissen, wie man verkauft. Von der Fashion ging sie in die Bierindustrie und die hatten Wetten abgeschlossen, wie lange sie bleiben würde, aber es waren acht Jahre bei Felsschlöschen Karlsberg. Dann war sie bei Lindt Marketingchefin, danach CEO von Fogal, und von dort ging es zu IWC. Als sie mit 19 ging, sagte sie, sie komme nie zurück, aber jetzt ist sie zurück. Sie hatte schon immer große Träume und glaubt, dass wenn du dir vorstellen kannst, was du willst, sich das manifestieren wird. Bei IWC kann die Kaufreise zwei Jahre dauern, und die Challenge ist, mit der richtigen Antwort aufzutreten. Sie ist heute noch so, dass sie sich jedes Produkt anschaut, das sie je betreut hat, und sie hat Jahre gekämpft, ein Bier von Frauen für Frauen zu machen, und es gibt es noch. Bei IWC geht es um ein Produkt, das auf deiner Haut sitzt und mit dir durchs Leben geht wie ein Freund. Jede mechanische Uhr hat ein mechanisches Herz, das weit länger tickt als unser menschliches Herz, und IWC stellt sicher, dass jede Uhr, die jemals gebaut wurde, auch restauriert werden kann. Als Smartwatches rauskamen, hatte sie eine Wette mit dem Chief Digital Officer, der sagte, das ist Disruption, aber sie sagte nein, denn das eine ist ein schönes Produkt mit dauerhaftem Wert versus eine Device. IWC positioniert sich als Engineers of Watchmaking und besetzt das seit fast drei Dekaden. Sie haben ihr Spielfeld definiert: Die Ingenieure mit Mindset und Neugier, die Instrumentenuhren mit 90 Jahren Pilotengeschichte, das Design mit Less but better, und die Menschen mit ihren Träumen. Engineering Dreams bedeutet, Träume einfangen und aufs Handgelenk zaubern. Sie begründen die Engineer Society, weil der Ingenieur nerdy ist, aber auch sexy. Wenn sie eine Person als Talent wählen, ist das immer jemand, der mit IWC schon zu tun hatte. Ed Sheeran ist ideal, weil er IWC wirklich mag und ein echter Uhren-Nerd ist. Sie haben immer ein Augenzwinkern. Smartwatch and a half fand Max unfassbar gut gemacht, und mit Kurt Klaus, als Louis mit Cape kam, zeigten sie Kurt auch mit Cape. Kurt Klaus ist 91 und hat vor über 40 Jahren den ewigen Kalender entwickelt. Die Formel 1 ist ganz wichtig, aber es hat zehn Jahre gedauert, bis das breite Publikum sah, dass sie dort sind. Der Formel-1-Film war etwas vom Größten, über vier Jahre Arbeit mit 120 Uhren am Set. Top Gun hatten sie vorher schon. Die Colors of Top Gun mit Farbkeramik war mutig. Der Portugieser Chronograph in Ceratatanium ist Materialwissenschaft at its best. Die Zusammenarbeit mit Vast ist spannend, denn Vast ist fünfjährig, IWC fast 160-jährig. Sie hatten schon neun Uhren im Space. Der Venture ist ein Vertical Drive, bei dem ein Astronaut die Uhr mit Handschuh bedienen kann. Haven One startet im März 2027, und sie haben den Pitch gewonnen, die ISS 2030 abzulösen. Franziskas Ratschlag ist, nie die Träume aufzugeben, groß zu träumen und nie zurückzuschauen, denn du lebst nur jetzt. Being a part of engineering eternity. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  6. BTS Curated Bentley mit Chairman and Ceo Dr. Frank-Steffen Walliser
    13.04., 00:0001:10:56

    Wie führt man einen Mythos in die Zukunft? In dieser BTS-Episode spricht Host Max Ostermeier mit Frank-Steffen Walliser, CEO von Bentley Motors. Walliser erzählt, warum der Sprung nach 29 Jahren Porsche zu Bentley für ihn mehr Unternehmertum als Karrierewechsel war – und wie sich das Steuer bei einer globalen Luxusmarke anfühlt. Gemeinsam geht es durch sein Lebenswerk: Vom Kindheitstraum Auto, über Meilensteine als Gesamtprojektleiter (918 Spyder), Motorsport- und Serienentwicklung, bis in die britische „Dream Factory“. Ehrlich und detailverliebt gibt Walliser Einblicke in die Herausforderungen der Elektromobilität, Innovationskultur und erklärt, warum Teamspirit, Risikobereitschaft und Vertrauen ins eigene Netzwerk alles sind – und mit welchem Führungsstil Bentley seine Transformation meistert. Highlights: Heritage mit Zukunft: Wie Bentley Tradition respektiert, aber mutige Schritte in neue Terrains – von Design bis E-Mobilität – wagt. Leadership & Culture: Zwischen Nahbarkeit, Bodenständigkeit und Klarheit – was einen CEO in bewegten Zeiten wirklich auszeichnet. Team & Transformation: Wie man Teams motiviert, Change-Prozesse startet und Ziele klug entscheidet Britisches Mindset trifft deutsche Präzision: Kulturelle Unterschiede, neue Wege im Teamplay und was Bentley von Porsche und dem Motorsport lernt. Persönliche Insights: Was Walliser antreibt, was echte Learnings aus 30 Jahren Automobilindustrie sind – und warum manchmal Mut zur Entscheidung der wichtigste Schritt ist. Informationen zu Frank-Steffen Walliser, CEO Bentley Frank-Steffen Walliser ist seit rund 14 Monaten CEO und Chairman von Bentley Motors Limited, einer der traditionsreichsten Luxusautomarken der Welt. Nach 29 Jahren in leitenden Positionen bei Porsche, wo er unter anderem als Gesamtprojektleiter den legendären 918 Spyder verantwortete und im Motorsport sowie der Serienentwicklung breite Expertise sammelte, wechselte er zu Bentley. Walliser ist Maschinenbauingenieur, Unternehmer durch und durch, leidenschaftlicher Netzwerker und bekannt für seinen direkten, bodenständigen Führungsstil. Er setzt bei Bentley auf eine kluge Balance zwischen Tradition, konsequenter Transformation (insbesondere im Bereich E-Mobilität) und Teamspirit. Persönlich bezeichnet er sich als jemanden, der nie einen klassischen Karriereplan hatte, sondern jede Aufgabe mit vollem Engagement, Klarheit und Neugierde für Menschen, Technik und Business anging. Seine Motivation zieht er aus Verantwortung für die 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aus dem Antrieb, Produkte und die Marke nachhaltig weiterzuentwickeln und zu positionieren. Ein Podcast für Auto-Fans, Markenliebhaber, Führungskräfte und alle, die wissen wollen, wie sich Leidenschaft und Luxus neu denken lassen. Host: Max Ostermeier Gast: Frank-Steffen Walliser, CEO Bentley Themen: Leadership, Heritage & die Kunst der Transformation Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  7. Behind Wonderbears mit Founderinnen Anke & Sophia Schneiderhan: Made in Germany statt China
    06.04., 00:0001:13:10

    Max trifft zum ersten Mal ein Mutter-Tochter-Gründer-Duo. Sophia und Anke Schneiderhan aus München haben Wonder Bears gegründet, Supplements in Gummibärchenform. Anke war 25 Jahre Physiotherapeutin mit zwei Praxen in München und wollte etwas anderes machen, als Sophia ihr Studium beendet hatte. Die beiden fahren regelmäßig nach New York und suchen nach Trends. Sophia hat BWL in London studiert, gemodelt, war in Mailand und lebte eineinhalb Jahre in New York. Dort hat sie den Start-up-Spirit eingeatmet, Freundeskreis im Tech- und FinTech-Bereich, Blockchain-Praktika bei einem Venture Capital Fonds. Nach Berlin und London-Abschluss stand sie vor der Frage: Wohin mit mir? Mama hatte ein Unternehmen gegründet und sie beschlossen, das zusammen zu machen. Anke hatte schon immer eine Leidenschaft für Supplements und hat mit Patienten oft über lästiges Tabletten schlucken gesprochen. Ihre Idee: Supplements bequem anbieten, süße Bärchen mit fünf Kalorien, Stevia gesüßt. Der medizinische Hintergrund zieht sich durch – beide Eltern aus der Medizin, immer auf Bio und beste Qualität geachtet. Sophia findet es richtig, kein klassisches medizinisches Produkt wie Kapseln zu machen, sondern das moderne amerikanische Denken aufzubrechen und etwas zu machen, was Spaß macht und trotzdem qualitativ höchstes Niveau ist. Das Konzept ist, das Gehirn auszutricksen. Tabletten sind medizintechnisch und nicht attraktiv, Gummibärchen sind ein Fun-Produkt mit Belohnungscharakter. Max findet das den richtigen Weg: Das Leben lebenswert machen, dem Körper etwas Gutes tun und sich dabei belohnen. Sophia ist mit Reismilch und Mandelmilch aufgewachsen. Anke war nie die öko-angehauchte Mutter, sondern realistisch vorwärts schauend mit dem Wissen, was Böden heute noch können. Diese Awareness hat sie seit 25 Jahren. Der Weg war judgey und kontrovers, vor allem früher bei wenig Forschung zu alternativen Milchsorten. Sie unterstützen mit Ocean Lover die Kinderhilfsorganisation von Jork Horvist am Starnberger See und achten auf grüne Verpackungen. Sie wollten von Anfang an viel zurückgeben. Sie sind den schwierigsten Weg gegangen, kostenintensiv und painful für ein Startup. Komplett bootstrapped. Die erste Marketingagentur riet: In China produzieren. Anke ist rausgegangen und hat den Kopf geschüttelt. Sie haben erst überlegt, vielleicht doch Kapseln, weil sie viel Schrott probiert haben. Aber sie blieben bei der Vision: Made in Germany durch und durch. Gestartet mit drei Produkten: Biotin H, Hyaluron Skin, Ashwagandha Chill. Vor zwei Wochen vier weitere: Burn mit Apple Cider Vinegar, Matcha, Immune für Erwachsene und Kids. Sieben Produkte, Pouches kommen noch. Wichtiges Learning beim Packaging: Am Anfang zu weiblich. Mit neuem Label jetzt Unisex, denn was eine Frau braucht, braucht auch ein Mann. Einen Produzenten finden war extrem schwierig. Vier Monate Rappel. Auf Messen gesucht, schließlich einen Generationsbetrieb in Schwaben gefunden: Ich habe Lust auf euch und will euch fördern. Vegan war höchstes Gut, Pektin statt Gelatine, meistens zuckerfrei, keine Farbstoffe, keine Chemie. Erst Notartermin, dann Forschung. Gerade Launch 2.0 mit Redesign. Man wächst mit Marke und Idee. Ziel ist Niche Beauty bei Douglas und Biomärkte. Die Zusammenarbeit zwischen Mutter und Tochter ist außerordentlich schön. Anke hat Sophia auf jedem Weg begleitet. Ankes Mantra: Jeden Tag selbst in der Hand. Morgens den Tag neu betrachten, Ballast abschmeißen oder sich reinsteigern. Sophias Devise: Es kommt, wie es kommen soll. In Annahme gehen: Warum findet mich das jetzt? Die Aufgabe annehmen und weitergehen. Key Learnings: • Mutter-Tochter-Duo: Transgenerationales Know-how • Gehirn austricksen: Belohnungscharakter statt Tabletten • Made in Germany: Schwierigster Weg ist richtiger Weg • Bootstrapped statt China: Qualität vor Kostenersparnis • Vegan, zuckerfrei, Stevia: Keine Kompromisse • Pivots normal: Umsetzung anders als Idee • Dream Big: Niche Beauty, Biomärkte, Hotels Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  8. Behind Rose Bikes mit Director Product & Brand Anatol Sostmann: Vom Katalog-Versand zur Design-Ikone
    30.03., 00:0001:14:05

    1907 Bocholt. Ein Fahrradhandel. Sommer Fahrräder, Winter Kachelöfen und Nähmaschinen. Ende der 70er der Rose-Katalog: 800.000 Auflage, 1.000 Seiten, das Radsport-Shopping-Medium schlechthin. Mail Order aus dem Karteikasten unter der Kasse. Erwin Rose sollte bei der ZEG Rennräder spezifizieren, bringt italienische Stahlrahmen und wird abgekanzelt: unverkäuflich. Missverständnis: Erwin macht Räder für ernsthaften Radsport, ZEG will massentauglich. "Ich mache das, wofür ich stehe", sagt Erwin und eröffnet eine Radsport-Boutique. Custom-Made für Kunden, die 100, 150 Kilometer anreisen. 80er Nishiki Generallizenz Europa, 90er/2000er Red Bull – nicht der Energy Drink, eigene Marke mit Open Mold Rahmen aus Taiwan und Kanada. 2008 kommen Anwälte. Red Bull Austria will alle Nizza-Klassen. Marke wird abgekauft, Switch zu Rose Bikes. Anatol Soestmann: Betriebswirt, Radsportler, 2008/2009 München Startup-Inkubator. 2010/2011 Track Bicycle Schweiz, Post-Lance-Armstrong-Ära. Posterboy gefallen, Marke muss neu verbunden werden. "Marketing interessierte mich, 10 bis 20 Stunden pro Woche auf dem Rad. Zu einem gewissen Teil verblendet, aber auf fitte Art." Fünf Jahre Track, Presscamps weltweit. 2016 Frau schwanger, zurück NRW. Rose ambivalent: "D2C-Geschäftsmodell, das alle wollten. Aber angestaubtes Image." Bewerbung: "Geschäftsmodell ist Zukunft. Müssen schönere Fahrräder machen, zeitgemäßer vermarkten. Dann doppelt so viele." Heute viermal so viel. Problem 2016: Magazine entwickeln Testbriefe. Rose entwickelt aufs Lastenheft: Magazintest Note 1. "Problem: Du verhinderst Innovation. Testbrief gleich geblieben, wir stecken Millionen in Entwicklung." Anatol startet Head of Marketing. Drei Jahre: Logo gestreamlined, Color und Graphics verändert, minimalistische Linie. Seit acht Jahren Design Gen München. Sieben Jahre her Director Product & Brand, gesamter Wandel: patriarchisch zu Management geführt, klassisch zu Experience-Based Design. Teams jetzt in Erlebnissen organisiert. Tribes: Brand Manager, Produkt Manager, Marketing Manager, Content Manager, Communications Manager, Grafik Designer in einem Team. Radsport-Experiences: Race (Wettkämpfer), Adventure (Abenteurer), Adrenalin (Wagemutige). Urban: Comfort, Utility, Statement. Experience Codes: Bedürfnisstrukturen emotional wecken ohne Worte. Nur übers Produkt, Bild, Bewegtbild. 2014, 107 Jahre nach Gründung, erster Store München. Acht Jahre Pause, dann Köln, Berlin, Hamburg. Jede Millionenstadt erschlossen. Bis 2019 Custom-Made Einzelradmontage, gedeckelt 20.000 Fahrräder. Heute viermal so viele, drei Viertel Umsatz daraus. Einzelradmontage verlassen, Marke skalieren. Anatols Mantra: "Gleichgewicht sehr wichtig. Zero esoterisch, eher kybernetisch. Kreisläufe funktionieren. Anspannung und Entspannung leben. Gutes Design ist nicht im Gleichgewicht – es IST Gleichgewicht." Key Learnings: • 119 Jahre: Von Kachelöfen zu Carbon • Experience-Based Design: Teams in Erlebnissen statt Kategorien • Tribes statt Hierarchie: Interdisziplinär Race/Adventure/Adrenalin • Testbrief verhindert Innovation • D2C-Geschäftsmodell: Marke direkt an Kunden • Design IST Gleichgewicht • Angestaubt zu Love Brand in 10 Jahren Perfekt für: Designer, Produktmanager, Marketer, Radsportler, Transformations-Interessierte. Zitat: "Mir ist Gleichgewicht sehr wichtig. Zero esoterisch, eher kybernetisch. Kreisläufe müssen funktionieren. Gutes Design ist nicht im Gleichgewicht – es IST Gleichgewicht." – Anatol Soestmann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  9. BTS Curated mit der Band Deine Freunde
    23.03., 00:0001:26:29

    13 Jahre, 150 Songs, 500 Konzerte – und niemand außerhalb der Family-Bubble kennt sie Max hat zum ersten Mal eine Band im Podcast: Deine Freunde. Lukas, Pauli, Flo – 13 Jahre Musik für Familien. 50/50 Eltern und Kinder. Ausverkaufte Hallen. 10.000 Menschen. Außerhalb der Family-Bubble kennt sie niemand. "Die perfekte Art von Berühmtheit." Die Schnapsidee Lukas und Pauli: "Great Paluka" – "erfolglos, aber mit Liebe". Flo bei Echt, Pauli 24 Jahre DJ bei Fettes Brot. Flo arbeitete mit Kindern drei bis zwölf. "Paulis Beats – Kinder sind darauf viel mehr angesprungen. Die Musik gab es nicht: die so klingt und Texte hat, die ihre Lebenswirklichkeit abbilden." Erstes Treffen St. Pauli. Direkt "Schokolade" – größter Hit. "Unser Nordby Nature." Erstes Konzert: Hinterhof Hamburg, Palettenbühne, 40-50 Leute. "Eltern hatten voll Bock." Die harten Jahre Stadtfeste: "Leute zum Stehenbleiben bringen." Werbeagentur Berlin: "3.000 Euro, für jeden einen Kaui, erstes Mal. Auf Balkon gespielt, hat keinen interessiert." Österreich: acht Tickets. "Backstage: Machen wir das? Dann komplett Show durchgezogen." Der Awakening: Familien Album zwei: "Eltern nicht hinten an Bar, sondern voll dabei." Elternlieder: "Elternvertreterwahl Kita. Ein, zwei Songs pro Album für Eltern. Kinder singen mit." DMs: "Meine Kinder zu alt, kann ich alleine kommen?" – "Natürlich." Die Parallelwelt "Leute ohne Kinder checken uns nicht. Perfekte Berühmtheit: Familien kennen uns, außerhalb niemand. Unbehelligt durch Alltag." Stefan Raab, Sesamstraße, 1Live Krone, Echo (Jahr der Abschaffung), Lollapalooza, Elbphilharmonie, Tollwood 10.000. "Journalist: 'Karriere-Höhepunkt Elbphilharmonie.' Dabei spielen wir dreimal Stadtpark Hamburg – 15.000 Tickets. Pixar-Film ist auch nicht nur Kinderunterhaltung." Kinder wollen tanzen Max: "Kindergärten, Kitas – legen Grundstein. Pädagogische Mitarbeiter nicht honoriert. Schießen uns ins Bein." Flo: "Kinder haben keinen Bock zu sitzen. Lieben tanzen. Warum nehmen wir Bewegung weg?" Lösung: Kinderbereich vor Bühne. "Polizeiabsperrband. 3.000 Kinder. Dahinter Speckgürtel Eltern. Tanzen gelöst – sehen andere Kinder." Schwere Themen Checker Tobi Tod und Sterben: "Früher: Thema nicht anfassen. Aber Kinder haben Grundinteresse. Brennt in denen." Max' Vater: Schlaganfall, Amnesieanfälle. Ostern: "Mutter: 'Schaff Noah weg.' Ich: 'Müssen ihm erklären.'" Deine Freunde: "Zwischendurch Überforderung vor Kindern zeigen – nicht alles wissen. Pädagogisch wertvoll." "Auf den Dächern": Fußbälle auf Dächer. "Vordergründig Fußbälle. Nicht plakativ. In Zwischentönen." Kreative Freiheit "Kein Radioredakteur. Nicht am Nabel der Zeit. Jetzt Disco, jetzt Country. Basis immer Hip-Hop." Ein Wochenende: Stefanie Hertel Rundfunk. Dann Fusion – "300 Nachtruppen, Pupillen groß." Jetzt Orchester. Das Business Lukas schneidet Videos. Pauli vertont Hörspiele. Flo inszeniert Theater. "Kommt immer aus uns. Muss sich richtig anfühlen." "Verzichtet auf Sachen, die Großes versprochen hätten. Passt nicht. Wenn was von uns kommt, 100% dahinter." Eigenes Label. "Zwei, drei Jahre rumgedacht. Gut genug vorbereitet. Beste Entscheidung." Meeting – nach 13 Jahren. "Damit nichts überfällt. Zurück zur Kreativität." Learning Pauli: "Letztes Jahr sehr krank. Erste Mal in 13 Jahren zwei Konzerte absagen. Totales Kopf-Chaos." "Welle der Liebe. 'Gute Besserung.' Es gibt Lösung mit offener Kommunikation." Flo: "Genug Zeit für Familie. Nicht Leben lang Erfolg hinterherlaufen und feststellen: Fuck, zu viel hinten übergefallen." Lukas: "Wenn was Neues. Sehr schnell raus, wenn sich wiederholt. Hörspiel, Orchester, Gesangsunterricht – immer neue Herausforderungen." Die Zukunft 150 Lieder, acht Alben, drei Hörspiele, Buch, Podcast, Tony-Figuren, Orchester. "Nicht nur Musik. Breit gefächert. Deine-Freunde-Franchise." Rolf Zuckowski: "Ersten Plattenvertrag. Fand krass, dass es nicht nach ihm klang. Spielen ihm jedes neue Album vor – Exklusiv." Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  10. Behind Schloss Schauenstein mit 3-Michelin-Sterne-Koch und Partner Marcel Skibba: Warum echter Luxus keine Langustinen braucht
    16.03., 00:0000:59:43

    Der Küchenchef mit 19 Gault-Millau-Punkten über das Scheitern mit 21, die Kunst der Reduktion, warum Wagyu-Kaviar langweilig ist und weshalb Arroganz in der Sterneküche fehl am Platz ist Max reist in die Schweiz – zu einem der stillsten Drei-Sterne-Köche: Marcel Skibba, Küchenchef im Schloss Schauenstein. 19 Gault-Millau-Punkte, drei Michelin-Sterne. Marcel lässt die Kunst sprechen. Mit 21 gescheitert Marcel träumte vom Piloten-Dasein. Mit elf eröffneten die Eltern ein Restaurant. Der passionierte Küchenchef prägte ihn: "Wenn wir frei hatten, sind wir in den Großmarkt, haben Bücher gekauft, coole Sachen eingekauft." Mit 21 übernahm Marcel das Restaurant. "Ich dachte, ich kann es rumreißen." Aber die Region unerschlossen, Winter karg. Nach drei Jahren: keine Bank wollte einen Kredit. Eine sagte: "Wenn du morgen zumachst, kann ich dir übermorgen einen geben." Marcel machte es. Bezahlte alle aus. "Wie fühlte sich das an?" – "Als scheitern. Aber wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich die nächste." Der Sprung Bewerbung bei Sterne-Restaurants. Hotel Dollenberg: ein Stern. Zwei Wochen vorher: zweiter Stern. "Eine Welt brach zusammen. Ich hatte keine Erfahrung, keine Ahnung, ob ich überlebe." Er überlebte. Drei Jahre. Dann La Vie Osnabrück – drei Sterne. Weitere drei Jahre. Die Absage Bewerbung bei Andreas Caminada. Absage – kein Platz. Drei Jahre später: zweiter Versuch mit Freundin. Nach Probearbeiten: "Nicht das Richtige." Sommelier rief an: "Ihr müsst kommen!" Sie überredete Marcel. Von 1.400 Euro zum Teilhaber Einstieg: "1.400 Euro monatlich, keine Miete bezahlt. Mit Kredit nichts übrig. Man lernt kämpfen, sparen. Man lebt asketisch." Stellvertreter, dann Eniv-Restaurant St. Moritz (Sharing-Konzept). Marcel zögerte: "Ich wollte drei Sterne kochen." Machte es trotzdem. Ohne Druck. Ergebnis: zwei Michelin-Sterne für Sharing-Konzept. "Damit hat keiner gerechnet." Andreas: Teilhaber im Schloss. "Die Vergangenheit hat gezeigt, dass er sich auf mich verlassen kann." Luxus neu definieren "Wir kochen nicht mit edlen Produkten. 2015, 2016: regional und saisonal – auf Drei-Sterne-Niveau." Statt Steinbutt, Trüffel, Kaviar: Saibling, Zander, regionales Fleisch. "Wir definieren Luxus neu. Corona zeigte: Zeit ist Luxus. Zeit mit Familie. Sonne genießen." Gerichte: "Raus in den Garten, inspirieren lassen. Sehr reduziert, erwachsen, mit Twist. Sie wirken banal – keine Kochbanane aus Nicaragua – aber man twistet sie dahin, wo man sie gerne hätte." Wagyu-Kaviar ist langweilig Max: "Mich langweilt die Gastronomie. Überall Wagyu mit Kaviar. Reichtum, aber Einfallslosigkeit. Oder 140 Komponenten – das checkt meine Zunge nicht." Marcel: "Steinbutt mit Kaviar braucht nicht viel. Burre drauf, lecker. Sichere Bank. Damit kriegst du jeden. Aber es erzählt keine Geschichte." "Zuchtzander fordert heraus. Andere Aminosäurenstruktur, weniger Umami. Das Produkt so verarbeiten, dass es für sich spricht – ohne es zu vergewaltigen – das ist die Herausforderung." Arroganz? Fehl am Platz Film "Im Rausch der Sterne": Koch fehlt "nur Arroganz". Marcel: "Arrogant sein, nie verstanden. Kein Erfolg stellt dich über jemand anderen." Max: "Du bist so humble. In höchster Rangklasse Menschen wie du, am Boden geblieben. Wahnsinn." Die Handschrift Marcel: "Andreas und ich haben uns gemeinsam entwickelt." Max: "Michelin bewertet den Küchenchef. Das bist du. Du bist jeden Tag da. Du bist das Weiterdenken." Andreas: "Du kannst mich besser kopieren als ich dich. Aber wir müssen einen Step weiter." Marcel ist dieser Step. Key Learnings: • Scheitern gehört dazu • Demut schlägt Arroganz • Luxus neu definieren • Regionalität fordert heraus • Reduktion ist Kunst • Eigene Handschrift finden • Vertrauen aufbauen Perfekt für: Foodies, Gastronomen, Köche, Fans authentischer Küche. Zitat der Episode: "Ein Steinbutt mit Kaviar ist eine sichere Bank. Damit kriegst du jeden. Aber es erzählt keine Geschichte – weder über dich noch über dein Restaurant." – Marcel Skibba Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  11. BTS Curated mit Parloa Co-founder und CEO Malte Kosub
    09.03., 00:0000:44:26

    Wie ein Hamburger Serial Entrepreneur mit über 300 Mitarbeitern die Kundenkommunikation revolutioniert, warum sein Personal AI-Agent dich nach 20 Minuten zurückruft und weshalb "die Extrameile kein Ausnahme, sondern Status Quo" sein muss Max empfängt Malte Kosub, CEO von Parloa – über 300 Mitarbeiter, Büros in Berlin, München, New York. Malte war nie angestellt, gründete bereits in der Schulzeit. Vision: Weltmarktführer für AI-Kundenkommunikation aus Deutschland. Vom Musikwettbewerb zu Liebeserklärungen "Talented" – größter Musikwettbewerb für Schulen, 200+ Schulen, Partner wie Sennheiser. Dann "Wandnotiz" – Liebeserklärungen an Städte: Hamburg, Stuttgart (mit Smudo), Ruhrgebiet. "Drei Wochen lang zehn Stunden täglich Pakete gepackt." Eines der ersten Unternehmen mit Rechten für Songtexte auf Poster. Verkauft. 2017: Her wird Realität Alexa, Google Assistant, Spracherkennung auf menschlichem Niveau. "Future of Voice" – eine der ersten Conversational AI-Agenturen. "Film 'Her' – 2017 Science Fiction. Jetzt sind wir da." Keine Plattform für skalierbare KI. Geburtsstunde Parloa. Dein Personal AI-Agent "Du rufst an: 'Hey Max, upgraden Premium Economy? Ruf in 20 Minuten nochmal an.' Nach einer Sekunde: 'Hey Max, entschieden?' WhatsApp geht auch. Montags ruft er dich an: 'Nur noch ein Platz.'" "1-zu-1-Beziehung. Kein Unternehmen konnte sich eine Person pro Kunde leisten. Jetzt kannst du das." Von 30 Sekunden zu Echtzeit 2022 Plattform neu. "2022: 30 Sekunden pro Antwort. Funktioniert nicht." Wette auf Large Language Models. "Aufgegangen." Heute: E-Commerce, Versicherungen, Banken, Energie, Reisen. Ideal: 500.000+ Kundeninteraktionen/Jahr. Überraschungen "Ist das für Ältere?" Malte: "Ältere adaptieren extrem schnell, führen lange Gespräche, finden großen Spaß." "Generation unter 20 – Voice ist mit Abstand relevantester Kanal. Revival." Bootstrapped bis Series C Lange ohne Kapital. Dann: 2022 Seed, 2023 Series A, 2024 Series B, 2025 Series C. "Alle zwölf Monate." Wendepunkt: November 2022, ChatGPT. Berlin, München, New York Berlin: Headquarter. München: Talent (Microsoft, ServiceNow). Westküste? "Neun Stunden Zeitverschiebung – nein." New York: "Bestes KI-Ökosystem." Silicon Valley? "Mag kommen." Asien? "Mehr Büros folgen." "Crazy ist gut" Value: Ambition. Malte: "Wenn andere nicht sagen, ihr seid komplett crazy, ist eure Vision nicht groß genug." Vision: "Weltmarktführer für Gesprächsplattform. Customer Support ist nur Schritt eins. Aus Deutschland global führend." Extrameile = Status Quo Max: "Wir tun uns schwer, Menschen zu finden, die die Extrameile denken." Malte: "Value: 'Going the extra mile is not an exception, it's the status quo.'" Ansatz: "Nicht fragen 'Bist du bereit?' Sondern: Haben sie es letzte Woche gemacht? Beispiele." Reality Check: "Härtester Job deines Lebens. Olympia für Gold. Warum? Woanders weniger arbeiten, mehr verdienen. Dann siehst du in den Augen, ob sie es intrinsisch fühlen." Key Learnings: • Konsistenz und harte Arbeit • Kontinuierliche Neuerfindung • Groß denken – "crazy" ist gut • Extrameile = Status Quo • Fokus ist entscheidend • An sich arbeiten ist Teil des Jobs Perfekt für: Gründer mit Visionen, Tech-Interessierte, AI-Fans, HR-Profis, Tech-Believer. Zitat der Episode: "Wenn andere nicht über euch sagen, dass ihr komplett crazy seid, wenn ihr über unsere Visionen redet, dann ist das, was ihr erzählt, nicht groß genug." – Malte Kosub Hör jetzt rein und erlebe, wie ein deutscher Entrepreneur die Zukunft der Kundenkommunikation baut – mit der Vision, Weltmarktführer zu werden. #BehindTheScenes #BTSPodcast #Parloa #MalteKosub #AI #ArtificialIntelligence #AIAgents #CustomerSupport #Startup #Entrepreneurship #SerialEntrepreneur #TechStartup #GermanStartup #WorldDomination Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  12. Behind Bündnis 90/Die Grünen mit Bundesvorsitzenden Felix Banaszak: Wie Politik menschlich bleibt
    02.03., 00:0000:54:34

    Ein ehrliches Gespräch über Gleichberechtigung, neue Männlichkeitsbilder und warum progressive Politik im Playboy stattfinden muss Max öffnet erstmals die BTS-Bühne für einen Politiker: Felix Banaszak, 36, Co-Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Die Geschichte eines Mannes, der 2009 mit Lippenpiercing in die Partei eintrat und heute eine der verantwortungsvollsten Positionen innehat. Der Feuerwehrmann aus Duisburg Felix kommt aus dem Duisburger Norden – Wahlkreis mit geringster Wahlbeteiligung bundesweit. Als Teenager: "Was machst du in einer Partei? Da wird man doch korrumpiert." 2009 trat er trotzdem ein. Sein Muster: Er kommt immer in Verantwortung, wenn alles am Boden liegt. 2017 lag der Kreisverband 40.000 Euro verschuldet. Mit 27 wurde er Landesvorsitzender NRW. Bei der Kandidatur: "Nimm mal das Metall aus dem Gesicht." Die Grünen von 12% auf 6,4% abgestürzt. Mit Mona Neubaur: In viereinhalb Jahren auf 18%. Neuer Politikstil – weniger oberlehrerhaft, mehr auf Augenhöhe. Vater oder Parteichef? September 2024: Lang und Nouripour treten zurück. Felix' Tochter war zwei. "Ich hatte mir vorgenommen, anwesender Vater zu sein. Es kommt auf Windeln wechseln an, nicht nur Quality Time." Er mit seiner Frau: "Ich kann das nicht wegen unserer Tochter tun." Sie: "Vielleicht musst du es für sie tun." Mit Franziska Brantner: "Im Zweifel geht Familie vor. Wir halten einander den Rücken frei." Politik im Playboy Felix gab ein Playboy-Interview über Feminismus. "In der taz lesen das nur die, die zustimmen. Aber wenn ich über toxische Männlichkeit reden will, muss ich dahin, wo die Männer sind." Später: Nachrichten von jungen Männern: "Ich dachte, die Grünen hassen mich. Das hat mich überrascht." Gleichberechtigung ist harte Arbeit Max erzählt von seinem Sohn nach Checker-Tobi: "Warum haben wir die Welt kaputt?" Er kämpft gegen "toxische Männlichkeitsmindsets": "Ich dachte, ich bin gleichberechtigt. Aber wir sind weit weg." Seine Frau wird gefragt, wie sie es mit Kindern schafft – er nie. Felix: "Ich merke jede Woche, dass ich meinen Ansprüchen nicht gerecht werde." Er sagte einer Einladung ab: "Morgen bringe ich meine Tochter ins Bett." Erster Impuls: "Ich habe einen Terminkonflikt." Beide: Millennials haben Druck von beiden Seiten. Aber sie stellen die richtigen Fragen. Verkehrswende aus Liebe zur Freiheit "Wir machen Verkehrswende nicht aus Hass aufs Auto, sondern aus Liebe zur Freiheit – füreinander. Als Autofahrer freue ich mich über Fahrradwege." Er kritisiert: "Eine Familie spart für Mallorca und soll sich schämen? Während andere mit Luxusjachten rumschippern?" Forderung: "Macht Alternativen attraktiv." Bei sich bleiben Größtes Learning: "Bei sich selbst bleiben. Man ist am stärksten im Einklang mit seinen Werten." Ricarda Lang: "Ich war ein Sprechroboter. Ich habe mich verloren." Felix: Das passiert mir nicht. Key Learnings: • Politik ist kein gradliniger Weg • Beste Lösungen entstehen in Krisen • Familie ist keine Verhandlungsmasse • Gleichberechtigung beginnt bei eigenen Mustern • Progressive Politik muss raus aus der Komfortzone • Authentisch bleiben ist alternativlos Perfekt für: Junge Menschen mit Politikinteresse, Väter und Mütter im Gleichberechtigungskampf, alle an neuen Männlichkeitsbildern Interessierten. Zitat der Episode: "Ich kann das doch nicht wegen unserer Tochter tun." – "Vielleicht musst du es für sie tun." Hör jetzt rein und erlebe einen Parteichef, der nicht nur über Veränderung spricht, sondern sie lebt – auch wenn's wehtut. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  13. Behind Brabus mit CEO Constantin Buschmann: One Second Wow
    23.02., 00:0001:10:48

    In dieser außergewöhnlichen Folge öffnet Constantin Buschmann die Türen zu einer Welt, die die meisten nur von außen kennen: Brabus. Was viele nicht wissen – hinter der Luxusmarke, die für PS-Monster und millionenschwere Custom-Cars steht, steckt eine Geschichte über Verantwortung, Transformation und den Mut, komplett neue Wege zu gehen. Was dich in dieser Folge erwartet: 🚗 One Second Wow: Wie Constantin die gesamte Unternehmensphilosophie von Brabus neu definierte – weg vom "größten OEM-unabhängigen Mercedes-Tuner", hin zu einer Marke, die in einer Sekunde begeistern muss 💡 Die Transformation: Von reiner Automotive-Expertise zu Booten, Motorrädern, Fashion Shows und einer eigenen Amazon Prime Serie – wie und warum Brabus zum Lifestyle-Universum wurde ⚡ Energie vs. Souveränität: Die zentrale Balance im Unternehmerleben – warum eine Marke "knistern" muss, aber gleichzeitig absolute Souveränität braucht, um zu bestehen 👥 Führen mit Milly: Der ehrliche Einblick, wie es wirklich ist, mit der Partnerin zusammenzuarbeiten – die Härte, die Herausforderungen und warum es trotzdem die beste Entscheidung war 🎬 Hinter den Kulissen der Serie: Warum Constantin sich für die Amazon-Dokumentation entschied, obwohl alle abrieten – und wie Authentizität zur wichtigsten Währung wurde 🔥 Scheuklappen abbauen: Wie das Team bei Brabus lernte, anders zu denken – von weißen Fliesenböden mit Fugen bis zu weltweiten Fashion Shows für Autos Besondere Momente: Der "Funkenfänger": Warum Unternehmer Ideen einfangen müssen, bevor sie verfliegen – und wie eine zufällige Begegnung in einem Club zur Amazon-Serie führte TTB (Time to Broke): Constantin's Erkenntnis, dass Risiko und Erfolg immer parallel wachsen – und es keinen goldenen Löffel im Keller gibt Die Realität von 200+ Reisetagen: Wie das Paar mit dem Spannungsfeld zwischen Beziehung, Familie und absolutem Business-Fokus umgeht Warum "good enough" manchmal die einzige realistische Option ist – auch wenn man eigentlich nur Perfektion will Der Unterschied zwischen Meinungsfreiheit und Grenzüberschreitung: Wie Constantin und Milly mit Hasskommentaren und sogar Morddrohungen umgehen Constantin's wichtigste Learnings: "Du kannst nur entweder in die Verantwortung gehen oder rausgehen – der Halbzustand tötet das Unternehmen" "Wachstum passiert nur außerhalb der Komfortzone" (und das Team leidet darunter) "Klarheit, Konsequenz und Verantwortung sind die Währungen der Unternehmensführung – nicht Geld" "Gutes Design polarisiert immer" "The best is yet to come" Diese Folge ist für alle, die verstehen wollen: Wie echter Luxus entsteht und was "One Second Wow" wirklich bedeutet Warum Diversität unbequem ist – und genau deshalb so wichtig Wie man eine traditionsreiche Marke transformiert, ohne die DNA zu verlieren Was es bedeutet, jeden Tag mit 500 Mitarbeitern und deren Familien Verantwortung zu tragen Warum Streit in der Sache essenziell ist, persönliche Angriffe aber nie toleriert werden dürfen Die Realität des Unternehmertums: Constantin spricht schonungslos offen über die Schattenseiten: Das Gefühl, mit eineinhalb Füßen im Burnout zu stehen. Die Unmöglichkeit, wirklich abzuschalten. Der ständige Spagat zwischen kreativer Energie und kaufmännischer Verantwortung. Und die Erkenntnis, dass man jeden Tag aufstehen muss – weil es sonst niemand für einen tut. Warum diese Folge besonders ist: Max trifft einen Unternehmer, der nicht nur über Erfolg spricht, sondern auch über die Momente, in denen die Achterbahn kopfüber stehen bleibt. Der erklärt, warum Deutschland stolz sein kann auf solche Marken. Und der zeigt, dass echte Authentizität bedeutet, die gleichen Werte auf allen Kanälen zu leben – ob YouTube, Instagram oder Amazon Prime. Shownotes: Brabus: www.brabus.com "One Second Wow" – Die Serie ab 6. Februar auf Amazon Prime Brabus Fashion Show Follow Constantin & Milly auf Instagram Spoiler: Das ist nur Teil 1 – Constantin kommt definitiv wieder! Viel Spaß mit dieser intensiven, ehrlichen und inspirierenden Folge! Dein Max Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  14. Behind Leica mit Global Director Corporate Communications Johannes Winter: 100 Jahre Präzision
    16.02., 00:0001:10:59

    In dieser Episode empfängt Max Ostermeier Johannes Winter, Global Director Corporate Communications bei Leica. Das Gespräch bietet einen faszinierenden Einblick in eine Marke, die seit über 100 Jahren für Präzision, Authentizität und fotografische Exzellenz steht. Johannes Winter, 52, gelernter Jurist und seit Januar 2024 bei Leica, erzählt von der bewegten Geschichte – vom Erfinder der 35mm-Kleinbildkamera bis zur globalen Marke mit 90% Auslandsumsatz. Besonders eindrucksvoll: Er transportierte die Kamera Nummer 126, die erste erfolgreiche Kleinbildkamera der Welt, persönlich im Handgepäck nach New York – unbezahlbare Fotogeschichte in einer Pappschachtel. Die digitale Krise 2005 stand Leica kurz vor dem Aus. Die Digitalfotografie war eine existenzielle Bedrohung – technische Probleme machten es schwierig, Sensoren in traditionelle Gehäuse zu integrieren. Die Rettung: Dr. Andreas Kaufmann übertrug die Markenwerte mit strategischem Weitblick in die digitale Welt. Die M9 schrieb 2009 erneut Kamerageschichte. Authentizität im KI-Zeitalter Die M11P war weltweit die erste Kamera mit Content-Authenticity-Chip (C2PA), der lückenlos dokumentiert, wann ein Foto aufgenommen wurde, von wem und welche Änderungen vorgenommen wurden. Winters Vision: "Es wird das Human-Made-Logo geben – wie heute das Bio-Siegel." Reduktion als Philosophie Die M-Kamera verzichtet bewusst auf Videofunktion und Autofokus. "Wir haben die Hälfte der Menüpunkte wie die Konkurrenz, aber die gleichen Funktionen", erklärt Winter. Reduktion als Stärke, nicht Schwäche. Persönliche Reise 14 Jahre bei Condor, inklusive der dramatischen Insolvenz 2019. "Das Team und ich sind an unsere Grenzen gekommen." Diese Erfahrung prägte seinen Führungsstil: offene Feedback-Kultur und die Überzeugung, dass Wachstum nur außerhalb der Komfortzone passiert. 100 Jahre Leica Mit zwei Wochen Vorlaufzeit entwickelte Winter 2024 eine globale Kommunikationsstrategie, die 450 Millionen Menschen erreichte – Äquivalenzwert im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Herausforderung: dezentrale Märkte unter ein strategisches Dach bringen. Community statt Kunden "Leica ist eine Community Brand." Um 120 Monobrand-Stores weltweit hat sich eine globale Gemeinschaft gebildet. Die Zusammenarbeit mit Fotografen wie Steve McCurry ist authentisch – sie lieben die Produkte, nicht die Bezahlung. Die Smartphone-Strategie überzeugt: Die Leica Lux App greift Signale direkt an der Hardware ab und emuliert ikonische Objektive. "Ein Einstieg, der den Weg zur echten Leica ebnet." Werte, die bleiben Mitarbeiter in zweiter und dritter Generation, Karrieren von 40 Jahren. Max' Beobachtung: "Bei Leica sind die Menschen dankbar, für diese Marke arbeiten zu dürfen." Key Learnings: • Authentizität wird zum Luxusgut in der KI-Welt • Reduktion schafft Differenzierung • Krisenbewältigung durch Werte statt Kompromisse • Community entsteht durch Authentizität • Wachstum passiert außerhalb der Komfortzone • Globale Strategie braucht lokale Freiheit Perfekt für: Fotografen, Kommunikationsprofis, Unternehmer, Marketer und alle, die deutsche Ingenieurskunst schätzen. #BehindTheScenes #BTSPodcast #Leica #Fotografie #Authentizität #KI #Kommunikation #Markenstrategie Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  15. Behind 3 Michelin Stars mit Jan Hartwig: Kritik, Kontrolle, Kreativität
    09.02., 00:0001:08:50

    In dieser Episode von Behind the Scenes spricht Max mit Drei-Sterne-Koch Jan Hartwig, der als Eigentümer und Küchenchef seines Restaurants „Jan“ in München im Museumsquartier seinen Traum vom eigenen Haus lebt. Jan beschreibt, wie er nach vielen Stationen nun in seinem eigenen Restaurant nicht nur am Herd steht, sondern zugleich Gastgeber, HR-Verantwortlicher, Sales-Mann und Unternehmer in Personalunion ist.​ Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der Begriff Perfektion: Jan erzählt, dass er seit 26 Jahren kocht, sich in seinem beruflichen Umfeld extrem sicher fühlt und sein Arbeitsumfeld so gestaltet hat, dass Abläufe möglichst kontrollierbar sind – vom Fisch filetieren „mit verbundenen Augen“ bis zu eingespielten Teamstrukturen. Gleichzeitig betont er, dass es absolute Perfektion nicht gibt und dass der eigentliche Maßstab ist, wie man mit Fehlern umgeht, sie reflektiert, einsieht und sich entschuldigt.​ Max und Jan sprechen darüber, wie hart sowohl eigene Ansprüche als auch die Erwartungshaltungen von Gästen sein können. Jan schildert, wie Gäste manchmal ihren eigenen schlechten Tag – ein misslungenes Date, ein schwieriges Geschäftsessen – auf ein Gericht projizieren, weil das der einfachste gemeinsame Nenner für Frust ist. Max ermutigt ihn, auf „die wenigen Unzufriedenen“ weniger Gewicht zu legen, und Jan ergänzt, dass ihm bei vielen Menschen Demut und Reflexion fehlen.​ Besonders persönlich wird die Folge, wenn Jan von seiner zweijährigen Tochter erzählt. Er beschreibt, wie sie ihm mit der „Brechstange“ beibringt, Kontrolle abzugeben, sich auf unplanbare Situationen einzulassen und in kleinen Momenten – etwa wenn sie morgens den Rollo öffnet und ihm die Augen zuhält, weil es zu hell ist – echte Perfektion zu erkennen. Max und Jan arbeiten heraus, dass Perfektion im Zwischenmenschlichen durchaus existieren kann: in Geburtsmomenten, in der Begegnung mit einem geliebten Menschen oder in der Übergabe der drei Sterne, während die selbst gesetzten Maßstäbe in der Küche immer unerreichbar bleiben und gerade deshalb Antrieb sind.​ Für Hörerinnen und Hörer, die sich für Fine Dining, Leadership, mentale Seiten von Spitzenleistung und die Balance zwischen Anspruch und Menschlichkeit interessieren, bietet diese Folge einen selten offenen Blick in das Innenleben eines der besten Köche Deutschlands. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  16. Behind hitschies mit CEO Philip Hitschler-Becker: Von Ufos bis McFlurry
    02.02., 00:0000:57:18

    In dieser Episode von Behind the Scenes spricht Max mit Philip Hitschler-Becker, der das Traditionsunternehmen hitschies in vierter Generation führt und aus einem klassischen Süßwarenhersteller eine digitale Lovebrand gemacht hat. Das Unternehmen produziert seit 1929 Süßigkeiten wie hitschies-Schnüre, Ufos und Drachenzungen, sitzt an der Kölner Stadtgrenze in Hürth und vertreibt seine Produkte heute bereits in 46 Länder weltweit.​ Philip erzählt Max, wie das Unternehmen lange im Überlebensmodus war, bevor etwa vier Jahre nach seinem Einstieg der Turnaround gelang und sich die Dynamik hin zu Wachstum, Kreativität und Experimentierfreude drehte. Ein herausragendes Beispiel ist die Kooperation mit McDonald’s: Nach anderthalb Jahren Entwicklung einer Rezeptur mit Soße, Säure und Produktkomponenten entstand ein McFlurry mit gefriergetrockneten hitschies, der auf TikTok zum Hype wurde. Laut Philip war zeitweise „jedes vierte TikTok“ dieses Produkt, die Rekordzahlen führten dazu, dass der McFlurry regelmäßig schon mittags ausverkauft war.​ Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf Social Media und Personal Branding: Philip beschreibt im Gespräch mit Max, wie hitschies ohne nennenswertes klassisches Marketingbudget durch organisches Wachstum und eine konsequente Community-Arbeit auf TikTok, Instagram, YouTube und LinkedIn gewachsen ist. Die beiden arbeiten gemeinsam die These „Menschen folgen Menschen“ heraus, Philip erklärt, warum er sein eigenes Profil „Philip Hitschler“ geöffnet hat, sich als Gesicht der Marke positioniert und heute auf jeder Packung abgebildet ist.​ Die Episode beleuchtet auch persönliche Motive und Verantwortung: Philip berichtet Max, wie es ist, zusammen mit seinen Geschwistern ein Familienunternehmen zu führen, was es bedeutet, Arbeitsplätze zu sichern und gleichzeitig mutig neue Wege zu gehen. Dazu gehören Projekte wie der hitschies-Porsche, dessen Geschichte er ausgehend von einem alten Spielzeugauto seines Großvaters bis zum real folierten Wagen für die Süßwarenmesse erzählt – ein Symbol dafür, wann aus „nur Geld verdienen müssen“ wieder „Spaß und Kreativität ausleben“ werden kann.​ Für Hörerinnen und Hörer, die sich für Markenaufbau, organisches Social Media Marketing, Familienunternehmertum und den Spannungsbogen zwischen Tradition und digitaler Sichtbarkeit interessieren, bietet diese Folge mit Max und Philip einen sehr ehrlichen und inspirierenden Blick hinter die Kulissen von hitschies. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  17. Behind BANZAI: Wie aus einem Skateboard-Brand eine Bewegung wird
    26.01., 00:0001:05:11

    In dieser Episode von Behind the Scenes trifft Max auf Ole Kloth und Carl Friedrich Kolb im Banzai Legacy Lab – einem hybriden Ort zwischen Atelier, Archiv, Showroom und Zukunftswerkstatt. Banzai ist ursprünglich als ikonischer Skateboard-Brand bekannt, hat sich aber längst zu einer Marke entwickelt, die Lifestyle, Sammlerkultur und Storytelling miteinander verbindet.​ Ole erzählt, wie er „gefühlt schon ewig“ für Tommy, den Wiederbeleber und Founder von Banzai, arbeitet und heute die operativen Bereiche rund um Marke, Legacy Lab und zukünftige Projekte verantwortet. Carl Friedrich beschreibt, wie er das Lab mit kuratierten Erlebnissen und Inhalten füllt und welche Rolle der Ort für die Community, Partner und Kunden spielt. Ein zentrales Motiv der Folge ist der Begriff „Legacy“: Was bleibt, wenn ein Produkt verkauft ist? Wie kann man die Geschichte eines besonderen Objekts – etwa eines limitierten Boards oder eines Autos – so bewahren, dass Besitzer und Sammler auch Jahre später noch emotional damit verbunden sind? Die beiden erklären, wie Banzai physische Produkte digital erweitert, Geschichten dokumentiert und sie beispielsweise über Web3- und Blockchain-Technologien langfristig zugänglich macht, ohne in reine Spekulation abzurutschen.​ Die Episode zeigt, wie stark Banzai von Leidenschaft und Community lebt: Der Host berichtet, dass Banzai immer wieder wie „Breadcrumbs“ in seinem Leben auftauchte und die Marke schon aus der Distanz über Social Media spürbar war. Im Gespräch wird deutlich, dass für Ole und Carl Friedrich nicht nur das Produkt, sondern das Gefühl dahinter entscheidend ist – von der Inszenierung im Raum bis zur Art, wie Menschen vor Ort empfangen werden.​ Für Hörerinnen und Hörer, die sich für Markenaufbau, Kulturprojekte, Storytelling, Sammlerszenen und die Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Welt interessieren, bietet diese Folge tiefe Einblicke in ein Projekt, das bewusst größer denkt als klassische Produktvermarktung. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  18. Behind douglas mit CMO Rik Strubel: Shades of Green
    19.01., 00:0001:04:53

    In dieser Episode begrüßt der Podcast-Host Marketing- und Beauty-Experte Rik Strubel, der seit rund einem halben Jahr als CMO die Marke Douglas verantwortet. Douglas ist heute Europas Marktführer im Premium-Beauty-Segment – online wie offline – mit einem der größten E‑Commerce-Geschäfte der Branche und fast 2.000 Filialen in Europa.​ Rik erzählt, wie ihn „Shades of Green“ schon durch seine Karriere begleiten – von früheren Stationen bis hin zu seiner aktuellen Rolle bei Douglas – und warum ihn gerade diese Marke reizt. Er beschreibt, wie Douglas für ihn perfekt zusammenbringt, was er in den letzten Jahren gelernt hat: den Aufbau und die Skalierung von E‑Commerce, die Integration von KI, die Konsolidierung und Restrukturierung digitaler Geschäftsmodelle sowie das Lernen einer neuen Welt – des stationären Retail.​ Ein spannender Teil des Gesprächs widmet sich seiner Herangehensweise an neue Jobs: Rik spricht bewusst mit möglichst vielen Menschen im Unternehmen, um ein echtes Gefühl für Kultur, Herausforderungen und Potenziale zu bekommen. Er berichtet, dass ihn die Gespräche bei Douglas „sehr, sehr positiv beeindruckt“ haben und erklärt, warum dieses Umfeld für ihn der ideale Ort ist, um Beauty, Brand-Building und Commerce weiterzudenken.​ Die Folge taucht außerdem in zentrale Marketingfragen ein: Was macht gutes Marketing heute aus? Wie schafft man es, eine Marke emotional aufzuladen und zugleich datengetrieben zu arbeiten? Rik schlägt den Bogen von seiner Historie in der Entwicklung von Beauty-Produkten über die Arbeit im FMCG-Bereich bis hin zum Aufbau von Marken wie Westwing, denen er zu deutlich mehr Sichtbarkeit und Glanz verholfen hat.​ Für Hörerinnen und Hörer, die sich für Marketing, E‑Commerce, Retail-Transformation, Personal Branding und moderne Führung interessieren, liefert diese Episode eine Mischung aus Praxiswissen, Karriere-Einblicken und einer sehr persönlichen Perspektive auf die Beauty- und Handelswelt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  19. Behind Marks Feinkost mit den Gründern Cornelius Dornier und Kaspar Triller: Zwischen Oase und Schnellboot
    12.01., 00:0001:12:38

    In dieser Folge von Behind the Scenes geht es an einen Ort, der in München längst Kultstatus hat: Marks Feinkost am Kufsteiner Platz, ein Delikatessenhaus mit Bistro, das von vielen Gästen als echte Oase inmitten der Stadt beschrieben wird.​ Zu Gast sind Kaspar und Cornelius, die Betreiber hinter Marks, die aus einem traditionsreichen Feinkostladen von 1964 ein lebendiges Gesamtkonzept aus Delikatessenhandel, Bistrobetrieb, Office-Catering und Events aufgebaut haben. Sie erzählen, wie Cornelius das marode Geschäft entdeckte, warum aus einer vermeintlichen „Schnapsidee“ ein erfolgreiches Unternehmen wurde und wieso Kaspar vom dualen Studium im Luxus-Catering und einem Philosophiestudium in Wien schließlich hinter der Theke in Bogenhausen gelandet ist.​ Du erfährst, wie die beiden sich gefunden haben – vom ersten Projektauftrag über den Moment, in dem aus einem Dreimonatsvertrag eine langfristige Partnerschaft wurde, bis hin zur Entscheidung, Kaspar zum Gesellschafter zu machen. Dabei sprechen sie offen über Vertrauen, gemeinsame Werte, Konflikte und darüber, weshalb echte Freundschaft im Unternehmertum vor allem in Krisenzeiten sichtbar wird.​ Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um die Frage, wie man einen Ort schafft, an dem sich Menschen „wie zu Hause“ fühlen: über Teamkultur, außergewöhnlich stabile Belegschaft, gelebte Wertschätzung und das Bewusstsein, dass Architektur und schöne Produkte allein nicht reichen, wenn die Seele des Ladens – die Menschen – fehlt. Kaspar und Cornelius erklären, warum sie ihr Team als ihr wichtigstes Kapital sehen und weshalb jede Personalentscheidung, jede Geste der Großzügigkeit und jeder Kontakt mit Gästen Teil dieser Philosophie ist.​ Natürlich geht es auch um gescheiterte Experimente und Learnings: von Cold-Brew-Kaffee, der nach „Katzenpisse“ schmeckte, über aufwendig entwickelte Automatenkonzepte für Kanzleien, die in der Praxis scheiterten, bis hin zu Wachstumsstrategien, die sich im Nachhinein als Übermut herausstellten. Aus diesen Erfahrungen entstand der Entschluss, den „Werkseinstellung“-Knopf zu drücken, kleiner und fokussierter zu denken und das Unternehmen gesund profitabel zu machen, statt um jeden Preis zu wachsen.​ Ein weiteres Thema: Wie Marks Feinkost durch Corona ging – ohne staatliche Hilfen, aber mit einem starken Netzwerk aus Stammkunden, Nachbarn und Partnern. Die beiden berichten, wie sich ihr Blick auf Verantwortung, Unternehmertum und Gemeinsinn in dieser Zeit verändert hat, warum Werte wie Zuverlässigkeit, Präsenz und Demut heute eine noch größere Rolle spielen und wieso sie sich eher als „Schnellboot“ denn als großer Tanker sehen.​ Wenn du wissen willst, wie man einen Feinkostladen in eine Institution verwandelt, was radikale Kundenorientierung praktisch bedeutet und welche Rolle biografische Brüche, Bauchentscheidungen und Humor dabei spielen, wird dich dieses Gespräch inspirieren. Perfekt für alle, die Gastronomie, gutes Essen, Unternehmertum und echte Geschichten aus dem echten Leben lieben Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  20. Behind Esquire mit Chefredakteur Dominik Schütte: Kein Macho-Muff, nur gute Typen
    05.01., 00:0001:04:02

    Schütte schildert zunächst, was Esquire heute ist: eine traditionsreiche Brand (90 Jahre international), die in Deutschland bewusst als Digital-First-Marke gestartet ist – Launch von Esquire.de im März 2020, am Abend vor dem ersten Lockdown. Er erklärt die Rolle von Burda und Hearst, die Positionierung zwischen Titeln wie Vogue, Harper’s Bazaar, InStyle oder L, und warum Esquire für ihn “Lifestyleguide für gute Typen” ist, nicht einfach ein klassisches Männermagazin.​​ Ein großer Block dreht sich um Storytelling in Zeiten von KI: Schütte betont, dass echte Geschichten immer an Menschen gebunden bleiben – etwa wenn ein Kollege George Clooney am Comer See zuhause besucht, während dessen Familie im Garten feiert und mitten im Interview das Kind von einer Biene gestochen wird. Solche Erlebnisse könne KI weder erleben noch ersetzen; Aufgabe von Esquire sei es deshalb, das Menschliche, den Zugang, die Perspektive und das Einordnen in den Mittelpunkt zu stellen, KI aber klug für Distribution und Aufbereitung zu nutzen.​​ Schütte zeichnet Esquire als inklusives Medium: Zielgruppe sind “gute Typen” – Menschen mit Herz am rechten Fleck, unabhängig von Geschlecht oder Identität. Im Heft finden sich männlich konnotierte Themen wie Autos, Uhren, Mode, aber subversiv erzählt – Roadtrips statt PS-Porno, Styling statt Spezifikationen, plus Formate wie “Innenansichten”, in denen ausschließlich nicht-cis-hetero-Autorinnen und Autoren schreiben. Gleichzeitig will Esquire konservative Männer nicht ausschließen, sondern herausfordern, ohne sie mit moralischem Zeigefinger zu verprellen.​​ Ein weiterer Schwerpunkt ist Print im Jahr 2025: Statt 12 Ausgaben pro Jahr setzt Esquire bewusst auf vier dicke, saisonale Magazine (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) mit starkem Coffee-Table-Charakter und dichter Anzeigenlage. Burda spielt hier die Stärke im Kioskgeschäft aus; am Point of Sale wird Esquire oft zusammen mit Spiegel gekauft, weil Leser Premium-Journalismus und hochwertige Lifestyle-Inhalte kombinieren. Parallel dazu baut die Marke mit Events wie dem Esquire Townhouse ein Live-Ökosystem: eine Mischung aus TED-Talk, Panel und Party, bei der etwa Männlichkeitsbilder, Demokratie oder Kriegserfahrungen diskutiert und Marken erlebbar gemacht werden.​​ Sehr persönlich wird es, wenn Schütte über seine Biografie spricht: geboren in Essen, als Kind mit der Familie an den Ammersee gezogen, wo sein Vater – ein “deutscher Mad Men”-Werber der 60er/70er – bei einer Dienstreise tödlich verunglückte. Er wächst anschließend in Nürnberg auf, vor allem geprägt von Mutter, Oma und einem sehr strengen Großvater, dessen alte Männlichkeitsbilder (“Ein Mann rennt keiner Straßenbahn hinterher”) er rückblickend reflektiert und teilweise bewusst bricht. Heute lebt er als Vater mit intensiver Vater-Tochter-Zeit und beschreibt, wie sehr ihn diese Rolle emotional verändert und seine Sicht auf Männlichkeit, Empathie und Verantwortung geschärft hat.​ Zum Schluss geht es um innere Arbeit: Schütte plädiert leidenschaftlich für Therapie – einzeln und als Paar – als Form der “inneren Wundversorgung”, damit Menschen bewusster lieben, führen und entscheiden können. In seiner Arbeit als Chefredakteur und Dozent an der Deutschen Journalistenschule versteht er sich als Teil eines Safe Spaces für junge Journalist:innen, der Grenzen respektiert, aber auch klare, konstruktive Klartext-Gespräche über den Zustand des Journalismus und über Verantwortung in Medien führt.​​ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Ein Blick hinter die Kulissen von Menschen und Marken

Max führt Gespräche, die über die Oberfläche hinausgehen. Seine Fragen sind kritisch, seine Neugier ist ehrlich, und wenn eine Antwort nach Pressemitteilung klingt, hakt er nach. Ob es um Skalierung, Bootstrapping oder kreative Markenstrategien geht: Max macht komplexe Themen verständlich und zeigt dabei, dass hinter jedem Unternehmen Menschen stehen, deren Entscheidungen sich von innen selten so klar angefühlt haben, wie sie von außen aussehen.


Auf jedes Gespräch bereitet er sich gründlich vor, ein Drehbuch gibt es trotzdem nicht. Statt eine Fragenliste Punkt für Punkt abzuarbeiten, hört Max zu und fragt dort weiter, wo es interessant wird. Richtig gut wird es oft genau dann, wenn sich eine Wendung ergibt, die niemand geplant hatte. Dann geht er mit, statt zurück zum Plan zu lenken.


Ihn interessieren nicht nur die Erfolge seiner Gäste, sondern auch die Umwege, Zweifel und Rückschläge, über die man sonst selten spricht. Wie fühlt es sich an, wenn eine Idee nicht funktioniert? Was bleibt von einer schwierigen Phase hängen? Und was würde man heute anders machen? Solche Fragen stellt er mit Respekt, nie um jemanden vorzuführen. So entsteht ein offener Austausch, in dem sich seine Gäste wohlfühlen und oft mehr teilen als die Geschichte, die sie schon hundertmal erzählt haben.


Marketing trifft auf Menschlichkeit

Der neue Fokus von Behind the Scenes verbindet Marketing mit der persönlichen Ebene. Max geht der Frage nach, wie Unternehmen von Personal Branding profitieren und wie Menschen damit zeigen können, was sie ausmacht. Dabei geht es ihm nicht um Selbstinszenierung oder perfekte Profile, sondern um Haltung: Wofür steht jemand, und wie viel davon steckt in dem, was er oder sie aufgebaut hat? Wann wird eine Person selbst zur Marke, und was bedeutet das für sie und ihr Unternehmen?


Seine Erfahrung aus der Markenarbeit bei Rocka Studio und seine Lust am Erzählen bringt er in jede Folge mit. Er weiß, wie viel Arbeit in einem Markenauftritt steckt, der am Ende mühelos wirkt, und genau deshalb interessiert ihn, was dahinter passiert. Der Podcast ist für alle, die selbst etwas aufbauen, in Marketing und Kommunikation arbeiten oder sich einfach für Unternehmertum interessieren, und die lieber hören wollen, wie es wirklich gelaufen ist, als wie es im Lebenslauf steht.


Von München aus in die Welt

Zu Hause ist Behind the Scenes in München, die Gespräche führen aber immer wieder weit darüber hinaus: in andere Branchen, andere Länder und andere Denkweisen. Manche Gäste haben ihr Unternehmen selbst gegründet, andere verantworten Marken mit langer Geschichte. Gerade diese Mischung zeigt, wie sehr sich die großen Fragen ähneln, egal ob man bei null anfängt oder etwas weiterführt, das andere begonnen haben.


Wer zuhört, bekommt keine Erfolgsformeln, aber vielleicht den einen Gedanken, der den Anstoß gibt, im Business oder im eigenen Leben einen neuen Weg zu gehen. Manchmal passt er genau zu einer Entscheidung, vor der man selbst gerade steht, und manchmal tut es einfach gut zu hören, dass es anderen genauso ging.


Mit Behind the Scenes lädt Max dazu ein, die Geschichten hinter den Kulissen zu entdecken: von Gründerinnen und Gründern über Kreative bis zu Persönlichkeiten aus Marketing und Branding. Es geht darum, den Menschen hinter dem Erfolg sichtbar zu machen, so ehrlich und nahbar wie möglich.

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