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2360- Eine AfD-Regierung schrumpft die deutsche Wirtschaft21.08., 16:3121.08.2026, 16:3100:13:01
Wenn es darum geht, den Erfolg der AfD zu erklären, dann gibt es ein Argument, das immer wieder kommt. Nämlich, dass viele Menschen enttäuscht darüber sind, wie es gerade wirtschaftlich bei uns läuft. Denn am Ende des Monats bleibt weniger Geld übrig als früher - und deshalb haben viele Angst. Davor, den Job zu verlieren, sozial abzusteigen oder sich das Leben einfach nicht mehr leisten zu können. Die AfD gibt vor, die Lösung für diese Ängste zu haben, indem sie sagt: Die anderen Parteien fahren die Wirtschaft vor die Wand, aber mit uns würde das nicht passieren. Worüber dann aber gar nicht so viel geredet wird, ist: Stimmt das? Würde eine AfD-Regierung tatsächlich dazu führen, dass es den Menschen wirtschaftlich besser geht? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Alexander Hagelüken, Redakteur im Wirtschaftsressort der SZ. Er hat AfD-Wahlprogramme analysiert und erklärt, wie sich eine AfD-geführte Regierung wirtschaftlich auswirken könnte. Und er sagt: Dass eine AfD-Regierung die wirtschaftliche Situation in Deutschland verbessern könnte, ist „das größte falsche Versprechen in der menschlichen Geschichte“. Weitere Nachrichten: Gasspeicher in Deutschland nur halb gefüllt; womöglich russisches Waffendepot bei Berlin entdeckt. Zum Weiterlesen: Den Text über den schwierigen Feminismus in Südkorea finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Pauline Claßen Produktion: Julius Zimmer Hier können Sie bei unserer Umfrage mitmachen: Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wie Meta uns süchtig macht20.08., 16:5120.08.2026, 16:5100:11:02
In den USA haben sich 29 Bundesstaaten zusammengetan, um den Meta-Konzern zu verklagen. In der Klageschrift steht, der Konzern setze „mächtige und beispiellose Technologien” ein, um User an Facebook, Instagram und Co. zu binden. Das schade besonders Kindern und Jugendlichen. Das Design, die Algorithmen, das unendliche Scrollen und die ganzen Likes: Alles sei darauf ausgelegt, abhängig zu machen. Das dahinter stehende Prinzip heißt „hook, hold, harvest and hide”, also anlocken, halten, abschöpfen und verstecken. Über die Methode Meta spricht bei “Auf den Punkt” heute Andrian Kreye, Experte für Social Media, K.I. und Big Tech im SZ-Feuilleton. Er sagt: „Die Digitalindustrie verkauft keine Produkte, sie verkauft Gewohnheiten.” Weitere Nachrichten: Staatsverschuldung der USA auf Rekordniveau; Bundesumweltminister Schneider in Tschernobyl. Hier können Sie bei unserer Umfrage mitmachen: Vielen Dank! Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zur Mini-Podcastserie „Die Welle”. Und hier zur Tschernobyl-Reportage von Michael Bauchmüller. Moderation, Redaktion: Pauline Claßen Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Was Sanktionen gegen Israels rechtsextremen Minister Ben-Gvir bringen würden19.08., 16:4519.08.2026, 16:4500:12:59
Der israelische Polizeiminister Itamar Ben-Gvir ist ein Mann, der gerne provoziert. Er ist ein knallharter Rechtsextremist, Mitglied der israelischen Regierung und in einem Podcast hat er vor Kurzem gefordert, Israel solle im Gazastreifen jede Nacht sollten 30 bis 40 Palästinenser töten. Und weiter: In Gaza gebe es „Menschen, die es nicht verdienen zu leben. Sie sollten nicht leben. Sie sind nicht einmal Menschen“. Ben-Gvir hat so verächtlich gesprochen, dass er damit vor allem im Ausland viele Menschen schockiert hat. Ein Sprecher von Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Aussagen am Mittwoch “menschenverachtend, völkerrechtswidrig und nicht hinnehmbar” genannt. Und mehrere deutsche Spitzenpolitiker sprechen sich jetzt dafür aus, dass die EU den rechtsextremen israelischen Minister mit Sanktionen belegt. In dieser Folge von “Auf den Punkt” erklärt SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig, warum auch sie Sanktionen für richtig hält und was Ben-Gvir mit seinen radikalen Aussagen bezwecken möchte. Weitere Nachrichten: Nordstream-Verdächtiger; Forderung nach Wahlen in der Ukraine. Zum Weiterlesen: Hier geht Merz auf Konfrontationskurs zur israelischen Regierung. Hier steht mehr dazu, wie ein mutmaßlicher Nordstream-Saboteur in Kroatien verhaftet wurde. Der frühere ukrainische Verteidigungsminister attackiert Selenskij und fordert Wahlen - mehr Infos gibt es hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: The 8 October Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Hier können Sie bei unserer Umfrage mitmachen: Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Das BSW ist in zwei Lager gespalten18.08., 16:4318.08.2026, 16:4300:11:56
Auch wenn das Bündnis Sahra Wagenknecht bald einen anderen Namen bekommt – ab dem 1. Oktober soll es Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft heißen – ist seine Gründerin Sahra Wagenknecht noch immer das mit Abstand bekannteste Gesicht des BSW. Sie polarisiert – öffentlich und auch in der eigenen Partei. In der vergangenen Woche hat sie einen Streit mit dem Landesverband in Thüringen losgetreten, wo das BSW Teil der sogenannten Brombeer-Koalition mit CDU und SPD ist. Nachdem Ministerpräsident Mario Voigt von der CDU der Doktortitel aberkannt worden war, rief Wagenknecht ihn zum Rücktritt auf und forderte die BSW-Abgeordneten auf, die Koalition mit CDU und SPD zu verlassen. Für Thüringen schlug sie stattdessen eine Expertenregierung vor, die mit wechselnden Mehrheiten regieren solle, also auch mit der AfD, die in Thüringen stärkste Kraft ist. Von der Brandmauer gegen die AfD hält Wagenknecht nichts. Die meisten BSW-Abgeordneten im Landtag von Erfurt sehen das allerdings anders als Wagenknecht. Sie wollen sich von der Bundespartei nicht reinreden lassen, sondern lieber weiter regieren. Über den Streit im BSW spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Valerie Höhne aus dem Berliner Büro der SZ. Sie sagt: Im BSW gibt es schon lange verhärtete Fronten zwischen Pragmatikern und Befürwortern einer fundamentalen Opposition. Weitere Nachrichten: Urteil gegen Ukrainer wegen Agententätigkeit für Russland; mögliche Streiks im Einzelhandel. Zum Weiterlesen: Thüringen-Korrespondentin Iris Mayer kommentiert hier den Streit im BSW. Hier ist der Gastbeitrag zur AfD. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Nadja Schlüter, Lea Brüggemann, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Hier können Sie an unserer Umfrage mitmachen: Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Was bringt Hitzeschutz im Grundgesetz?17.08., 16:0717.08.2026, 16:0700:11:30
Die Klimakrise hat Deutschland in diesem Sommer fest im Griff: Waldbrände, Flüsse mit historisch niedrigen Pegelständen und tausende Hitzetote. Jetzt haben SPD-Ministerinnen und -Minister den Vorschlag gemacht, dass Hitzeschutz in das Grundgesetz geschrieben werden soll. Auf diese Weise könnte der Bund leichter Gelder zur Verfügung stellen, um Länder und Kommunen zu unterstützen. Dafür bräuchte es im Bundestag und Bundesrat, wie bei jeder Änderung im Grundgesetz, eine Zweidrittel-Mehrheit. Aber schon die Union, also der Koalitionspartner im Bund, blockiert das Vorhaben. Das bringe ohnehin nicht viel, hat die neue CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann der Rheinischen Post gesagt. Der SZ-Experte für Klimapolitik, Michael Bauchmüller, sieht das anders: “Es ist sicherlich keine Hilfe für akute Notlagen, aber es ist perspektivisch der richtige Schritt, um Städte und deren Bewohner künftig zu schützen.” Zwar dürfte es schwierig werden, die entsprechenden Mehrheiten zu organisieren, aber er denkt: Sind die Landtagswahlen im Herbst vorbei, könnte der Vorschlag noch einmal aufgegriffen werden. Weitere Nachrichten: Evakuierungen wegen Waldbrand; Kushner und Hamas-Verhandlungen. Hier können Sie bei unserer Umfrage mitmachen: Vielen Dank! Zum Weiterlesen: Den Text von Micky Beisenherz zur Berichterstattung über den AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt Ulrich Siegmund lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Pauline Claßen, Luis Münch Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Sachsen-Anhalt: Der Kanzler ist zu unbeliebt für Wahlkampf-Hilfe16.08., 15:1916.08.2026, 15:1900:08:51
Die CDU steht am 6. September vor schwierigen Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt: Die AfD liegt dort zweistellig vor ihr und der eigene Kanzler Merz ist dort so unbeliebt, dass er im Wahlkampf keine Hilfe ist. Eher im Gegenteil. Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) macht dort stellenweise einen Wahlkampf, der offen gegen die Bundesregierung und Merz gerichtet ist. Zum Beispiel hat er sich gemeinsam mit seinen Amtskollegen in Ostdeutschland öffentlich gegen die sogenannte Rente mit 63 gestellt. Falle diese weg, benachteilige das vor allem Menschen aus Ostdeutschland, argumentieren die Ministerpräsidenten. Das schwierige Verhältnis zwischen Merz und Ostdeutschland ist das Thema in dieser Folge des SZ-Nachrichtenpodcasts “Auf den Punkt”. Denn hinzu kommt, dass Merz nicht den richtigen Ton zu treffen scheint, wenn er über und mit Ostdeutschen redet. Merz habe eben das Image eines besonders westdeutschen Politikers, sagt SZ-Redakteur Daniel Brössler, der für die SZ über den Kanzler berichtet. Selbst wenn Merz positiv über die Leistungen der Ostdeutschen sprechen wolle, käme das “gönnerhaft” an. Weitere Nachrichten: Waldbrände und Evakuierungen in Deutschland; Drohne im rumänischen Luftraum abgeschossen. Zum Weiterlesen: Den Text über die Verschwörungstheorie, dass Paul McCartney Ende der 1960er Jahre bei einem Autounfall gestorben sei, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CDU (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- China und wir | Chinas Albtraum-Abi15.08., 07:0015.08.2026, 07:0000:39:45
"China und wir" gibt es jetzt als eigenen Podcast, überall wo es Podcasts gibt. Jeden Donnerstag erscheinen neue Folgen: sz.de/china Spotify Die Testunterlagen werden transportiert wie sonst Staatsgeheimnisse. Drei Tage wird das halbe Land verkehrsberuhigt, damit bloß niemand gestört wird. Signalstörer werden eingesetzt, um Schummelversuche zu unterbinden. Das ist Chinas Gaokao, die große Abschlussprüfung, die jedes Jahr im Sommer stattfindet. In der neuen Folge von „China und wir“ sprechen Lea Sahay und Gregor Scheu über diese so wichtige Abschlussprüfung in China. Es geht um den Druck, der deswegen auf den Schülern und Eltern in China lastet. Und um die Konsequenzen, die das Gaokao auf das Leben in China hat. In „China und wir“ sprechen die China-Korrespondenten der SZ, Lea Sahay und Gregor Scheu, über alles, was sie in ihrem Leben und bei ihrer Arbeit in China beschäftigt und interessiert. Geschichten aus dem Alltag der neuen Supermacht – darum geht es in "China und wir". Außerdem veröffentlichen wir im Kanal "China und wir" regelmäßig Bonusfolgen exklusiv für Alle mit SZ-Plus-Abo, in denen wir eure Fragen beantworten. Schreibt dazu gerne E-Mails an podcast@sz.de. Moderation und Redaktion: Lea Sahay und Gregor Scheu Schnitt, Regie und technische Produktion: David Sahay Produktion: Carlo Sarsky Lankheit Produktmanagement: Oliver Neumann Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Hitzewelle: Das würde den Landwirten jetzt helfen14.08., 16:5114.08.2026, 16:5100:12:36
Die andauernde Trockenheit ist auch für die Landwirtschaft ein großes Problem. Deshalb schlägt der Bauernverband jetzt Alarm: Es sei mit Ernteeinbußen zu rechnen, im Süden Deutschlands teilweise sogar mit Totalausfällen. Besonders betroffen sei die Getreideernte. Wegen der schwierigen Situation der Landwirte fordert der Verband jetzt drei Sofortmaßnahmen von der Politik. Zum einen soll die EU mehr Subventionen zahlen und das Geld soll auch früher bei den Landwirten ankommen, nämlich schon im Oktober statt im Dezember. Und: Die Steuer auf Diesel soll deutlich gesenkt werden. Laut dem Bauernpräsidenten Joachim Rukwied würde das den Landwirten kurzfristig helfen und Entlastung bringen. Diese Forderungen des Bauernverbandes ordnet Michael Bauchmüller aus dem Berliner Parlamentsbüro der SZ ein, er beschäftigt sich viel mit Landwirtschaftspolitik. **Weitere Nachrichten: **Waldbrand in NRW; Nigel Farage gewinnt Nachwahl; Luftalarm wegen Drohne in Lettland Zum Weiterlesen und -hören: Mehr zum Waldbrand in NRW lesen Sie hier. Und den Text zur spanischen Siesta finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion, Skript: Pauline Claßen Redaktion: Lea Brüggemann, Luis Münch Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Rechtspopulist Farage vs. Mülleimer: Worum es bei Großbritanniens kuriosester Nachwahl geht13.08., 16:2313.08.2026, 16:2300:12:31
Eigentlich ist so eine Nachwahl um einen Sitz im britischen Unterhaus keine große Sache. In diesem Fall ist das aber anders – und das liegt an den Protagonisten. Erster Kandidat: Nigel Farage, der Chef der Partei „Reform UK“. Der Mann, der 2015 mit seiner Brexit-Kampagne entscheidend für den EU-Austritt Großbritanniens war. Und der in Zukunft noch Premierminister werden will. Und – zweiter Kandidat: Count Binface, ein Satirepolitiker, der sich selbst als intergalaktischer Krieger bezeichnet, der 5900 Jahre alt ist. Über den Kopf trägt er einen Mülleimer. Die Nachwahl im Wahlkreis Clacton ist nötig, weil Farage Anfang Juli seinen Sitz im Parlament abgegeben hat. Dort gab es Ermittlungen gegen ihn, weil er umgerechnet 5,8 Millionen Euro von einem Krypto-Investor bekommen haben soll. Als persönliches Geschenk. Diesen Ermittlungen wollte er durch seinen Rücktritt entgehen. Nach seinem Rücktritt hat Farage allerdings sofort gesagt, dass er wieder kandidieren wolle. Er ist also zurückgetreten, um sich wiederwählen zu lassen. Die anderen Parteien in Großbritannien, die sozialdemokratische Labour-Partei und die konservativen Tories werfen Farage deswegen jetzt vor, aus den Wahlen einen politischen Stunt zu machen. Eigene Kandidaten haben sie aus diesem Grund nicht aufgestellt. Diese besondere Nachwahl und welchen Schaden Farage dabei nehmen könnte, analysiert in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Michael Neudecker, der bis vor Kurzem für die SZ aus Großbritannien berichtete. Weitere Nachrichten: Höcke geht auf BSW zu; Trump-Sprecherin geht. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den „Showdown der Clowns“ von A.L. Kennedy. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Lea Brüggemann, Pauline Claßen, Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @realcountbinface via Youtube. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Nachrichtendienste: Bekommt Deutschland eine Geheimpolizei? 12.08., 16:0012.08.2026, 16:0000:11:43
Hybrider Krieg, Islamismus, Rechtsextremismus und Linksextremismus – für den Bundesverfassungsschutz und für den Bundesnachrichtendienst gibt es gerade eine Menge zu tun. Deshalb will die Bundesregierung, dass die beiden Nachrichtendienste mehr Kompetenzen bekommen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will aus dem Verfassungsschutz und dem BND “echte Geheimdienste” machen. Der Verfassungsschutz soll in Zukunft nicht mehr nur abhören dürfen, sondern auch Daten verändern oder verfälschen dürfen. In bestimmten Fällen sollen Beamte auch Wohnungen durchsuchen können. Und der Bundesnachrichtendienst soll selbst Cyberangriffe ausführen dürfen. Ronen Steinke, der für die SZ über Fragen zum Rechtsstaat, hat bei der Reform Bedenken. Denn sie gebe vor allem dem Inlandsgeheimdienst große Befugnisse – ohne ausreichende Kontrolle. Weitere Nachrichten: Erhöhung Bafög; Anstieg der Inflation in Deutschland. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Kommentar von Uwe Ritzer zum Wasserverbrauch. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Putin wendet sich gegen die letzte Oppositionspartei 11.08., 16:1311.08.2026, 16:1300:13:32
Das Oberste Gericht in Russland hat etwa vier Wochen vor den Duma-Wahlen entschieden, die Partei Jabloko auszuschließen. Die liberale Partei ist die einzige Partei, die sich offen gegen den Krieg in der Ukraine positioniert. Dass Jabloko noch nicht verboten wurde, ist fast schon ein Wunder, sagt SZ-Russlandkorrespondentin Silke Bigalke. Mit dem Wahlausschluss von Jabloko wendet sich Russlands Machthaber Wladimir Putin gegen die letzte verbliebene Oppositionspartei im Land. Wohl auch, weil er Angst um die Stabilität seines Systems hat. Weitere Nachrichten: Ermittlungen zum Drohnen-Vorfall in Leipzig; Annäherung zwischen Linken und CDU; Urteil gegen Assad; Erdbeben in Kolumbien. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie alles wichtige zur Sonnenfinsternis am Mittwochabend. Und hier erklärt SZ-Spanienkorrespondent Patrick Illinger, warum die Sonnenfinsternis in Spanien zu Chaos führt. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Pauline Claßen, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @YavlinskyYabloko via Youtube. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Muss die Bundeswehr die Infrastruktur vor Drohnen schützen?10.08., 16:2510.08.2026, 16:2500:11:50
Der Vorfall in Leipzig, als eine mit Sprengstoff beladene Drohne auf ein ukrainisches Transportflugzeug zugeflogen ist, ist bei Weitem nicht der erste Fall. 166 Drohnen wurden im ersten Halbjahr 2026 an deutschen Flughäfen gemeldet, immer wieder wurde der Flugverkehr unterbrochen, teils mehrere Stunden. Zuständig für den Schutz der Flughäfen ist die Bundespolizei. Aber die scheint das Problem nicht in den Griff zu bekommen. Deshalb läuft nun eine Debatte darüber, was man tun könnte, um Vorfälle wie auf dem Leipziger Flughafen künftig zu verhindern. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will die Bundespolizei stärken. Aber: Reicht das aus, um die kritische Infrastruktur in Deutschland zu schützen? Braucht es etwa einen Einsatz des Militärs im Inneren? Nico Richter, Politik-Ressortleiter bei der SZ, sagt, das allein würde nicht viel helfen. Weitere Nachrichten: Niedrigwasser in deutschen Flüssen; Mieten in Deutschland steigen Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zur „Auf den Punkt“-Folge zum Niedrigwasser mit ARD-Wettermann Sven Plöger. Und hier lesen Sie das Interview mit dem Ökonomen Moritz Schularick. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Julias Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutschlandfunk. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wie China zur KI-Supermacht werden will09.08., 17:0109.08.2026, 17:0100:13:29
Vor etwa drei Wochen hat der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping zu einem KI-Gipfel nach Shanghai eingeladen. Dort hielt er eine Grundsatzrede darüber, wie China künftig mit KI umgehen will – und wie er sich vorstellt, dass die Welt mit KI umgehen soll. Deutlich ist: China will KI-Supermacht werden – und der USA den Rang ablaufen. Schon jetzt werden in China gerade viele Lebensbereiche auf KI ausgerichtet, berichtet SZ-China-Korrespondentin Lea Sahay aus Peking. Wie der chinesische Alltag mit KI schon heute aussieht und was die chinesische KI-Offensive für Europa bedeutet, erklärt sie in dieser Folge von „Auf den Punkt“. Weitere Nachrichten: Iran stellt Forderungen an USA für Öffnung der Straße von Hormus; Hitzewarnung; weniger Entwaldung im brasilianischen Regenwald. Zum Weiterlesen: Die Reportage über einen chinesischen KI-Sommerkurs, die Lea Sahay im Gespräch angesprochen hat, können Sie hier lesen. Den Text „So toxisch kann ChatGPT sein“ können Sie hier lesen. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lilly Zerbst Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über „News CCTV“. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Was hilft gegen das Niedrigwasser, Herr Plöger?08.08., 07:0008.08.2026, 07:0000:21:21
Den Flüssen, Seen und Kanälen fehlt Wasser. Das zeigt sich gerade sehr deutlich an den niedrigen Pegelständen in Deutschland, die nicht nur ein Zeichen von Trockenheit und Hitze sind. Sondern inzwischen auch ein großes Problem für die deutsche Wirtschaft. Vier von fünf Schiffen in Deutschland fahren über den Rhein. Und bei Niedrigwasser können genau diese Schiffe nur mit sehr wenig Ladung oder gar nicht fahren. Ökonomen haben deshalb angesichts der Probleme auf dem Rhein schon ein geringeres Wirtschaftswachstum für Deutschland vorhergesagt. Und es wird auch befürchtet, dass das Niedrigwasser die Inflation hochtreibt, weil deswegen weniger Produkte im Supermarkt ankommen könnten. Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat am Donnerstag bei seiner Krisensitzung mit Wirtschaftsvertretern dazu beraten, wie Deutschlands Wasserstraßen resilienter werden können. Doch alle auf der Konferenz besprochenen Maßnahmen gehen nicht das eigentliche Problem an: den Klimawandel. Darüber spricht in dieser Podcastfolge der Meteorologe und ARD-Wettermann Sven Plöger. Er gibt regelmäßig Vorträge zum Klimawandel und hat auch eine eigene Dokumentationsreihe in der ARD: „Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger?“. Den neuesten Film der Reihe, „Klima-Hotspot Mittelmeer“, zeigt die ARD am 14. September um 20:15 Uhr. Zum Weiterlesen: Wie ist der Wasserstand in ihrer Region? Das können Sie hier nachlesen. Wie ungewöhnlich sind die aktuellen Temperaturen? Schauen Sie sich hier den Vergleich für Ihre Region an. Wie stark sind Sie in Zukunft von Hitzewellen betroffen? Hier finden Sie eine anschauliche Karte, die das simuliert. Und hier finden Sie einen Kommentar von Uwe Ritzer: „Deutschland weiß, was gegen die Wasserkrise zu tun wäre – tut es aber nicht“. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lea Brüggemann, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Redaktionsschluss war Freitag, 05.08.2026, um 15 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wie Gerüchte auf Social Media Menschen nach Ceuta gelockt haben07.08., 16:4607.08.2026, 16:4600:11:49
Seit Tagen ist es eines der Top-Themen: Am Donnerstag und Freitag vergangener Woche waren auf einmal zehntausende Migrantinnen und Migranten aus Marokko in der spanischen Exklave Ceuta angekommen, mindestens 100 Menschen sind auf dem Weg über das Meer gestorben. Grund war wohl das Gerücht, die EU-Grenze sei offen. Die Falschinformation wurde in Instagram-Posts, TikTok-Videos und Facebook-Gruppen verbreitet. Wie ist es dazu gekommen – und wurde das Gerücht mit Absicht gestreut? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ SZ-Redakteur Leonard Scharfenberg, der genau dazu recherchiert hat. Weitere Nachrichten: Bundesanwaltschaft ermittelt zur Sprengstoff-Drohne in Leipzig; Iran will Straße von Hormus für amerikanische und israelische Schiffe sperren Zum Weiterlesen: Hier geht es um die Pläne der Bundesregierung, nach dem Vorfall in Leipzig die Drohnenabwehr auszuweiten. Und hier lesen Sie den Live-Blog zum Krieg in Nahost. Die Reportage zu Ceuta, die mein Kollege Bernd Dörries geschrieben hat, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion, Skript: Pauline Claßen Redaktion: Luis Münch, Anna Kammerer Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @dwnews (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Warum Russland hinter dem Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen stecken könnte06.08., 16:3906.08.2026, 16:3900:10:52
Es hätte wirklich schlimm ausgehen können. Eine mit Sprengstoff beladene Drohne ist am späten Dienstagabend durch den Leipziger Flughafen geflogen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat danach von einem “hybriden Anschlagsszenario” und einer „neuen Gefahrenqualität“ gesprochen - ganz in der Nähe von ukrainischen Transportflugzeugen, die mit einer brisanten Fracht beladen waren. Dobrindt hat angedeutet, dass hinter dem Vorfall jemand aus dem Ausland stecken könnte. Es seien möglicherweise „fremde Mächte“ am Werk gewesen. Keine Amateure, sondern jemand, der sich mit Sprengstoff gut auskennt. Wer für den mutmaßlichen Anschlagsversuch verantwortlich sein könnte, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Jörg Schmitt, der stellvertretende Leiter des SZ-Investigativteams. Und er sagt auch, wie die deutschen Sicherheitsbehörden angesichts der wachsenden Gefahr aus dem Ausland gestärkt werden sollten. Weitere Nachrichten: Urteil nach Anschlag auf Verdi-Demo; Einigung bei Straße von Hormus. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Drohnenvorfall in Leipzig. Die Podcastfolge von “Hey München” zum Anschlag auf die Verdi-Demo finden Sie hier. Und hier gibt es Abkühlung mit dem Eismaschinentest. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch, Lea Brüggemann, Lorenz Zeck Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: MDR. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wie die Ukraine Russland in der Todeszone angreift05.08., 17:0205.08.2026, 17:0200:11:25
Fast viereinhalb Jahre kämpfen Russland und die Ukraine nun schon gegeneinander. Auf dem Schlachtfeld schien die Frontlinie lange wie eingefroren zu sein. Das liegt auch an der sogenannten Todeszone, die so streng bewacht ist, dass kaum ein gegnerischer Soldat hindurchkommt. Aber trotzdem war die Ukraine in den letzten Monaten bei kleineren Vorstößen immer wieder erfolgreich. Zwar besetzt Russland noch immer fast ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebiets, aber: Im Süden hat die Ukraine seit dem Frühjahr mehr als 400 Quadratkilometer befreit. Das ist zwar kein riesiger Fortschritt, aber immerhin etwas. Und das liegt auch daran, dass die Ukraine ihre Angriffstaktik immer wieder anpasst. Was die Ukraine anders macht als Russland und wie sie es schafft, russische Stellungen zu erobern, das erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Sebastian Gierke aus dem Politikressort der SZ. Weitere Nachrichten: Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle; jugendliche Rechtsextremisten verurteilt. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie mehr über den Vorfall am Leipziger Flughafen. Und hier geht es um die Haftstrafen im Prozess um die „Letzte Verteidigungswelle“. Wie Menschen draußen in der Hitze arbeiten, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch, Lea Brüggemann Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Merz' neuestes Problem: der Rentenstreit04.08., 17:0504.08.2026, 17:0500:12:47
Es ist eines der größten und wichtigsten Projekte der Bundesregierung: Mit ihrem Rentenpaket wollen Union und SPD beweisen, dass sie schwierige Reformen durchsetzen können. Die Rente soll auch in Zukunft finanzierbar sein und deshalb hat eine Rentenkommission schon im Juni ein dickes Bündel mit Empfehlungen vorgelegt, was in ihren Augen zu tun ist. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) haben sich damals schnell darauf verständigt, die Empfehlungen der Kommission ohne Änderungen umzusetzen, doch es könnte jetzt trotzdem anders kommen. Drei ostdeutsche Ministerpräsidenten von der CDU haben einen zentralen Bestandteil der Rentenreform attackiert: Sie kritisieren, dass die sogenannte Rente mit 63 abgeschafft werden soll – oder genauer: die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren. Die soll bewirken: Wer früher anfängt zu arbeiten, soll auch früher ohne finanzielle Einbußen in Rente gehen dürfen. Diese Regelung sollte eigentlich mit der Rentenreform abgeschafft werden. Aber jetzt gibt es dagegen sowohl aus Reihen der CDU als auch aus der SPD Widerstand. Was bedeutet das für Bundeskanzler Friedrich Merz? Der sehe im Rentenstreit nicht gut aus, sagt in dieser Folge von “Auf den Punkt” der SZ-Sozialstaatsexperte Roland Preuß. Weitere Nachrichten: Zivildienst; EU-Migrationspolitik. Zum Weiterlesen und -hören: Hier hat Roland Preuß aufgeschrieben, wer bei den Rentenplänen draufzahlt – und wer profitiert. Wie könnte eine Wiedereinführung des Zivildienstes aussehen? Das hat Sina-Maria Schweikle hier aufgeschrieben. Und hier finden Sie die Podcastfolge von “Und nun zum Sport” zu den neuesten Entwicklungen bei der Fifa. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Trump verkündet Hamas-Entwaffnung: Monumentaler Schritt oder Hoax? 03.08., 16:4203.08.2026, 16:4200:12:12
Seit Oktober vergangenen Jahres gilt im Gazastreifen ein äußerst brüchiger Waffenstillstand. Laut palästinensischen Gesundheitsbehörden sind dort seither trotzdem mindestens 1230 Palästinenser durch israelische Angriffe getötet worden. Die Lage ist nach wie vor prekär: Viele Menschen hausen weiterhin in überfüllten Zeltlagern, in denen es an Lebensnotwendigen fehlt. Ende vergangener Woche aber hat Donald Trump einen “monumentalen Schritt” zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit im Gazastreifen verkündet. Der von ihm gegründete Friedensrat habe eine Einigung mit der Hamas erreicht, hat der US-Präsident auf seinem Netzwerk Truth Social behauptet. Wie auch alle anderen islamistischen Gruppen im Gazastreifen sei die Hamas bereit, sich “vollständig entwaffnen” zu lassen. Doch die Hamas fordert, dass Israel zunächst die Angriffe einstellt und seine Truppen abzieht, bevor sie ihre Waffen an eine neue palästinensische Verwaltungsbehörde übergeben, sagt SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig. Das stehe nicht unmittelbar bevor. Vielmehr gebe es bislang nur einen neuen Fahrplan des von Trump gegründeten Friedensrates für Gaza. Zentrales Element des Plans ist ein neu gegründetes Technokraten-Komitee, das aus palästinensischen Behördenmitarbeitern bestehen soll. Dieses Komitee soll eines Tages die Hamas-Regierung ersetzen und die Entwaffnung organisieren. Zudem sehe der Plan vor, dass die Waffen von diesem Komitee gelagert werden sollen. Zusätzlich zum Technokraten-Komitee soll es eine internationale Stabilisierungstruppe geben, die aus Soldaten aus Indonesien, Marokko, Albanien, Kasachstan und dem Kosovo bestehen soll. Doch auch diese Truppe existiert bislang allenfalls in Grundzügen. Den Text über Israels Einsatz von Glyphosat in Syrien und Libanon lesen Sie hier. Weitere Nachrichten: Marokko weist Schuld an Ceuta-Zwischenfall zurück; Trump bläst Großangriff auf Iran an; 1000 Juristen fordern AfD-Verbotsverfahren. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Holt, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- So lief die Krise in Ceuta ab – Eindrücke von vor Ort02.08., 17:0402.08.2026, 17:0400:11:34
Zehntausende Menschen, die aus dem Wasser steigen, die auf Mauern klettern und darüber, die an Polizei und Militär vorbeizukommen versuchen; ein Strand übersät mit Müll und unzähligen bunten Schwimmringen: Die Bilder aus der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika von diesem Wochenende waren wirklich außergewöhnlich. Das lag an der außergewöhnlichen Situation. Mindestens 50 000 Menschen, vor allem junge Männer, sind am Freitag von Marokko aus nach Ceuta gekommen – und damit auch in die EU. Die meisten davon haben die Grenze schwimmend überquert. Mindestens 72 Menschen sind bei dem Versuch ums Leben gekommen. Mittlerweile sind die meisten Migranten wieder nach Marokko zurückgekehrt. Nun beginnt die Aufarbeitung der Krise. Ein Grund für den Ansturm könnte ein Urteil des Obersten Gerichtshofs in Spanien gewesen sein, das besagt, dass Migranten, die auf dem Meer aufgegriffen werden, nicht sofort zurückgeschickt werden können, sondern der Einzelfall geprüft werden müsse. Diese Neuigkeit hatte sich in Sozialen Netzwerken verbreitet. Aber auch das Handeln von Marokko hat wohl eine Rolle gespielt. Darüber und wie die Lage am Freitag vor Ort war, spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der SZ-Korrespondent für Spanien, Patrick Illinger. Weitere Nachrichten: EU-Reaktionen auf Krise in Ceuta; saudischer Kronprinz ruft Trump zu Mäßigung in Nahost auf Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie die Reportage von Patrick Illinger aus Ceuta. Hier geht es zum Text über Bullshit-Sätze im Berufsalltag. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Martin Anetzberger Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER