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Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung

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2360 Episoden · neueste 13.10.

Episoden

2360
  1. 9/11: Das Ende der optimistischen USA
    10.09., 16:4600:14:55

    Der Terroranschlag vom 11. September 2001 jährt sich an diesem Freitag zum 25. Mal. In dieser Folge von „Auf den Punkt“ spricht der SZ-Korrespondent in New York, Boris Herrmann, darüber, wie 9/11 die USA bis heute verändert hat. Außerdem erzählt er die Geschichte einer Familie aus New Jersey, deren Sohn an diesem Tag im World Trade Centre getötet wurde. Matthew Horning war einer von fast 3000 Menschen, die den Terror des 11. Septembers nicht überlebt haben. Für seine Familie sei 9/11 nicht Geschichte, sondern akuter Schmerz. Außerdemgeht es im Podcast um die Frage, ob Donald Trump ohne 9/11 jemals hätte Präsident werden können. Weitere Nachrichten: Donald Trump auf Republikaner-Parteitag; BSW sagt in Sachsen-Anhalt Gesprächen mit AfD zu. Zum Weiterlesen: Den Text von Boris Herrmann über seinen Besuch bei der Familie Horning in New Jersey lesen Sie hier. SZ-Redakteur Jörg Häntzschel hat damals in New York gelebt, seine Erinnerung an den 11. September lesen Sie hier. Den Text über den Hitzesommer, bei dem Sie auch Ihren Heimatort suchen können, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt, Lea Brüggemann Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Second Signal. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  2. Warum der Kanzler mehr positiven Populismus wagen könnte
    09.09., 16:4200:12:39

    Nach dem großen Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt strotzt die größte Oppositionspartei im Bundestag, die AfD, vor Selbstbewusstsein. Als die Fraktionsvorsitzende und Bundessprecherin Alice Weidel am Mittwoch die Generaldebatte im Bundestag eröffnet hat, wurde das sehr deutlich: “Die Wähler in Sachsen-Anhalt haben es Ihnen in der Sprache des demokratischen Souveräns mit aller Klarheit mitgeteilt”, sagte sie an Bundeskanzler Friedrich Merz gerichtet. “Schwarz-Rot ist vorbei!” Weidel machte die Migrationspolitik der Bundesregierung für steigende Kriminalität verantwortlich, und wegen des Verzichts auf Gas aus Russland steuere das Land in eine “katastrophale Versorgungskrise”. Merz ging anschließend beinahe Punkt für Punkt auf Weidels Rede ein und versuchte, die AfD inhaltlich zu stellen. Die Botschaft der Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt sei deutlich gewesen. “Aber die absolute Mehrheit haben Sie nicht und die werden Sie in Deutschland auch nicht erzielen”, so Merz. “Sie sind und Sie bleiben, Frau Weidel, eine destruktive Kraft.” Merz kritisierte die Nähe der AfD zu Russland und das Wort “Remigration” bezeichnete er als “Synonym für ethnische Säuberung nach Herkunft und Hautfarbe”. Er versprach eine sichere Energieversorgung und als Reaktion auf die schlechten Pisa-Ergebnisse eine Bildungsoffensive. Wie überzeugend war Merz’ Rede? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Bastian Brinkmann, stellvertretender Leiter des SZ-Parlamentsbüros. Er plädiert dafür, dass der Kanzler in diesen Zeiten mehr positiven Populismus wagen müsse. Weitere Nachrichten: neue Eskalation zwischen Iran und USA im Nahen Osten; EU-Kommission schlägt Gesetz zur Linderung der Wohnungsnot vor. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie Bastian Brinkmanns Kommentar über Friedrich Merz, Zohran Mamdani und den positiven Populismus. Hier lesen Sie mehr über den “Affordable Housing Act”, den die EU-Kommission vorgeschlagen hat. Und hier geht es zum Text über die Curlingbahnen neben dem Kolosseum in Rom. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  3. Sachsen-Anhalt: Ein AfD-Innenminister wäre eine Gefahr für die nationale Sicherheit
    08.09., 16:3900:13:43

    Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt und dem klaren Sieg der AfD sind jetzt Szenarien möglich, die vor der Wahl nur ferne Theorie schienen – zum Beispiel ein AfD-Innenminister. Warum das so gefährlich sein könnte, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Sebastian Erb aus dem SZ-Investigativteam. Er hat sich damit beschäftigt, wie viel Macht ein AfD-Innenminister in Sachsen-Anhalt hätte und welche Schutzmaßnahmen die übrigen Innenminister deshalb gerade diskutieren. Denn ein AfD-Innenminister ist “eine reale Gefahr für die nationale Sicherheit”, hat der thüringische Innenminister Georg Mayer gesagt. Weitere Nachrichten: Ergebnisse der Pisa-Studie; Verdächtiger im Fall der Stromnetz-Anschläge festgenommen. Zum Weiterlesen: Den Text zum Film, in dem es um die Wiedervereinigung von Oasis geht, lesen Sie hier. Die neue SZ-Podcastserie “Weidelland” hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Lea Brüggemann Produktion: Justin Patchett Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  4. Sachsen-Anhalt: Merz ist selbstkritisch – und das BSW entscheidend
    07.09., 16:5200:15:25

    Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD die absolute Mehrheit knapp verpasst. Eine Regierungsbildung wird schwierig. Denn Union, Linke und SPD wollen nicht mit ihr koalieren. Eine entscheidende Rolle könnte in der Regierungsbildung dem BSW zukommen. Das Bündnis hat eine Koalition mit der AfD zwar vorab ausgeschlossen. Aber eine Zusammenarbeit nicht. Und: Das BSW hat auch angekündigt, sich einem Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund nicht in den Weg zu stellen. Darüber spricht in dieser Folge des SZ-Nachrichtenpodcasts Dominik Fürst, der in Magdeburg vor Ort ist. Außerdem geht es im Podcast auch darum, wie die Bundesregierung mit dem Wahlergebnis umgeht. Kanzler Friedrich Merz sprach am Montag von der schlimmsten „Wahlniederlage, die die CDU seit Jahrzehnten eingefahren hat“. Welche Konsequenzen der Bundeskanzler und seine Partei daraus ziehen, darüber spricht die Leiterin des SZ-Parlamentsbüros, Henrike Roßbach. Weitere Nachrichten: VW-Werk in Osnabrück soll verkauft werden, UN-Vollversammlung stimmt für Reform der Weltkarten. Zum Weiterlesen: Afrikas wahre Größe: Lesen Sie hier den Text dazu, was eine Weltkarten-Reform bringen soll. Aktuelle Entwicklungen zur Wahl können Sie im SZ-Liveblog nachlesen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Justin Patchett Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix, Deutschlandfunk. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  5. AfD gewinnt in Sachsen-Anhalt – die Wahlanalyse
    06.09., 21:5500:14:35

    Selten war eine Landtagswahl schon so lange vor dem Wahltermin immer wieder Thema hier bei „Auf den Punkt“– und jetzt wissen wir, wie die Wahl ausgegangen ist: In Sachsen-Anhalt hat die in diesem Bundesland rechtsextreme AfD die Wahl gewonnen. So deutlich, dass sie vielleicht sogar alleine regieren könnte. Und das hängt vor allem an einer anderen Partei: Nämlich davon, ob das BSW in den Magdeburger Landtag einzieht. Das Wahlergebnis analysieren in dieser Podcastfolge der stellvertretende Chefredakteur der SZ, Roman Deininger. Und der AfD-Experte der SZ, Tim Frehler. Beide haben den Wahlabend in Magdeburg verfolgt. Zum Weiterlesen und -hören: Die neue SZ-Podcast-Serie „Weidelland – Die AfD und ihr Weg zur Macht“ können Sie hier anhören. Was die AfD im Falle einer Alleinregierung in Sachsen-Anhalt vor hat, das hören Sie in dieser Folge. Sieben Erkenntnisse aus dem Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt lesen Sie hier. Den Text von der AfD-Wahlparty lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Antonia Franz, Lea Brüggemann Produktion: Julius Zimmer Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial: ARD Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  6. „Die AfD ist eine Sekte“: Wie ist es, politischer Influencer in Sachsen-Anhalt zu sein?
    05.09., 07:0000:24:02

    Wenn die Umfragen recht behalten, dann werden an diesem Sonntag mehr als 40 Prozent der Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt ihre Stimme der AfD geben. Hannes Kreschel wird nicht dazugehören – aber vor ein paar Jahren hat auch er mal AfD gewählt. Kreschel ist 23 Jahre alt, Jurist und “politischer Influencer”: Er interviewt AfD-Wähler und -Wählerinnen und macht daraus Content für Youtube, Instagram und Tiktok. Mit diesen Inhalten hat er sich in den letzten Jahren eine große Followerschaft aufgebaut. Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist er besonders viel unterwegs, etwa auf Wahlkampfveranstaltungen oder dem “Familienfest” der AfD. Kreschel ist in Gommern aufgewachsen, einer Kleinstadt bei Magdeburg, und lebt auch heute noch in Sachsen-Anhalt. 2020 ist er in die SPD eingetreten – aber noch 2019, bei der Kommunalwahl, hat er die AfD gewählt. Warum, wieso er seine Meinung geändert hat, was er mit seinen Videos erreichen will und warum sein Vater den Kontakt zu ihm abgebrochen hat – über all das spricht er in der Samstagsausgabe von “Auf den Punkt”. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Redaktionsschluss war Freitag, 04.09.2026, um 12 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  7. Ist VW jetzt gerettet? / Versuchte Sabotage in Deutschland
    04.09., 16:1200:12:07

    In der Nacht auf Freitag hat es erneut einen Sabotageversuch in Deutschland gegeben. Wieder wurde versucht, ein Umspannwerk lahm zulegen, diesmal in Dormagen in NRW. Laut Polizei ist bereits ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Allerdings wird noch geprüft, ob das Schreiben wirklich echt ist oder ob es sich um ein Schreiben eines Trittbrettfahrers handelt. Es ist das dritte Mal innerhalb weniger Tage, dass jemand versucht hat, die Stromversorgung in Deutschland zu stören. Warum sich die Sabotageversuche gerade jetzt so häufen, erklärt Daniel Brössler aus dem Berliner SZ-Büro. Außerdem geht es in dieser Folge von „Auf den Punkt“ um die Sparpläne bei VW. Am Donnerstagabend hat der Aufsichtsrat den Plänen der Konzernführung um VW-Chef Blume einstimmig zugestimmt. Demnach sollen bei VW weitere 50 000 Stellen wegfallen, etwa die Hälfte davon in Deutschland. Erst vor zwei Jahren hatte VW in einem ersten Sparprogramm schon einmal 50 000 Stellen gestrichen. Bis Ende 2030 sind betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland allerdings ausgeschlossen. Unklar ist hingegen noch, ob die VW-Werken in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm auch in Zukunt noch VW-Autos produzieren werden. Ob die neuen Sparläne jetzt den kriselnden Autobauer retten, erklärt SZ-VW-Expertin Christina Kunkel in dieser Podcastfolge. Weitere Nachricht: BSW-Fraktion in Thüringen tritt fast geschlossen aus Partei aus. Zum Weiterlesen und -hören: „Und der Kanzler schaut Tennis in der Sonne“ – den Text von Alex Rühle über das Schweigen von Friedrich Merz zur Klimakrise lesen Sie hier. Hier können Sie die neue Podcast-Serie der SZ hören: „Weidelland – Die AfD und ihr Weg zur Macht“. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  8. Nach der Sturzflut reden alle über Nepal – aber was ist mit Tibet?
    03.09., 17:2600:12:32

    Eine gute Woche ist die Sturzflut im Himalaya jetzt her. Während aus den betroffenen Gebieten in Nepal viele Bilder und Videos im Netz zu sehen sind, gibt es aus dem ebenfalls betroffenen Tibet solche Bilder nicht. Das chinesische Staatsfernsehen zeigt nur die sehr gut organisierten Rettungsarbeiten. Offiziell spricht China von 16 Toten in Tibet. Zum Vergleich: Nepal hat mehr als 1000 Tote gemeldet. Tibet ist so abgeschottet wie kaum eine andere Region auf der Welt. SZ-China-Korrespondentin Lea Sahay spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ darüber, wie es den Menschen in Tibet nach der Naturkatastrophe geht – und erklärt, warum nur so wenige Informationen und Bilder aus der Region öffentlich sind. Weitere Nachrichten: Goethe-Institute in Russland müssen schließen; mutmaßlicher Brandanschlag auf Münchner Rüstungsfirmen scheitert. Zum Weiterhören: Die neue SZ-Podcast-Serie „Weidelland – Die AfD und ihr Weg zur Macht“ können Sie hier anhören. Die „Auf den Punkt“-Folge vom Mittwoch zur deutschen Reaktion auf den Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen können Sie hier nachhören. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  9. Deutsche Sanktionen gegen Russland: Der hybride Krieg wird damit nicht enden
    02.09., 16:0900:10:07

    Deutschland beschuldigt offiziell Russland, für den gescheiterten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen verantwortlich zu sein. Das haben Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Dienstagabend in einer gemeinsamen Pressekonferenz mitgeteilt. Sie kündigten dabei auch Maßnahmen an: das russische Generalkonsulat in Bonn und das “Russische Haus” in Berlin sollen schließen. Am Mittwoch hat die SZ in Zusammenarbeit mit NDR und WDR enthüllt, wen die deutschen Ermittler wegen des Leipziger Anschlagversuchs verdächtigen: einen gebürtigen Russen mit lettischem Pass und einen Belarussen mit russischem Pass. Über die deutsche Reaktion auf Russlands hybride Kriegsführung spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Daniel Brössler aus dem Berliner SZ-Büro. Er erklärt, was die “Operation Antwort” bringt und sagt, dass die Bundesregierung mit weiteren russischen Anschlagsversuchen rechnet. Weitere Nachrichten: Sabotage an Umspannwerk bei Köln; Explosion am Augsburger Hauptbahnhof; mögliche Trendwende der deutschen Wirtschaft. Zum Weiterlesen: Welche mutmaßlichen Attentäter haben die Ermittler nach dem Anschlagsversuchs am Leipziger Flughafen im Visier? Lesen Sie den Text dazu hier. Und hier lesen Sie den Text zur plötzlich aufgetauchten Insel in British Columbia. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter Produktion: Juno Graner Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial: Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  10. AfD oder Linke? Das Dilemma der CDU
    01.09., 16:5700:13:22

    Wenige CDU-Parteitage haben so ein großes Medieninteresse ausgelöst wie der 2018 in Hamburg. Das war die Zeit, als alle wissen wollten, wer nach Angela Merkel den Parteivorsitz übernimmt. Und in diesem Medienrummel ist eine wichtige Sache fast ein wenig untergegangen. Der Beschluss, wonach die CDU Koalitionen und Zusammenarbeit mit der AfD und der Linkspartei ausschließt. Der sogenannte Unvereinbarkeitsbeschluss, quasi eine doppelte Brandmauer. Und genau diese wird für die Union gerade zum Problem. Denn schon jetzt ist klar: Will die CDU in Sachsen-Anhalt eine Chance auf Regierungsverantwortung haben, dann braucht sie dafür die Linke. Oder eben die AfD. Über dieses Dilemma spricht in dieser Podcastfolge Robert Roßmann, Experte für die Union und Redakteur im SZ-Parlamentsbüro in Berlin. Er erklärt, welche Koalitionen nach der Wahl in Sachsen-Anhalt möglich wären. Weitere Nachrichten: Internationaler Blick auf Sachsen-Anhalt; Todeszahlen steigen nach Flut in Nepal weiter. Zum Weiterlesen: Mehr dazu, wie Deutschlands Nachbarn auf die AfD schauen, können Sie hier lesen. Den Text über Horrorurlaube und warum sie eigentlich besser sind als ihr Ruf, finden sie hier: Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  11. Russisches Haus in Berlin: Spionage statt Kultur?
    31.08., 16:5000:12:38

    Das „Russische Haus“ ist ein Kulturzentrum in Berlin, das 1984 eröffnet hat. Damals noch unter dem Namen „Haus der Sowjetischen Wissenschaft und Kultur“. Innen drin gibt es Räume für Ausstellungen und Konferenzen oder Konzerte, ein Kino und eine Buchhandlung. Lange war das „Russische Haus“ das Zentrum für Veranstaltungen in russischer Sprache. Aber seit Russland die Ukraine angegriffen hat, häuft sich die Kritik. Zum Beispiel, weil das Kino im russischen Haus einen Propagandafilm gezeigt hat, in dem Ukrainer als Nazis bezeichnet wurden. Oder wegen einer Fotoausstellung vor zwei Jahren, die über angebliche Kriegsverbrechen der ukrainischen Armee berichtet hat. Das Haus wird zudem von einer russischen Regierungsagentur betrieben, die auf einer EU-Sanktionsliste steht. Das alles wäre schon Grund genug, um mal über das „Russische Haus“ nachzudenken. Schon allein, weil Deutschland das Haus subventioniert. Das Auswärtige Amt übernimmt jährlich 70.000 Euro Grundsteuer. Doch jetzt gibt es einen neuen Vorwurf: Das „Russische Haus“ soll von russischen Geheimdiensten als Tarnung genutzt werden. Was dahintersteckt, darüber spricht in dieser Podcastfolge der stellvertretende Ressortleiter des SZ-Investigativteams, Jörg Schmitt. Weitere Nachrichten: USA und Iran greifen sich seit Wochen erstmals wieder gegenseitig an; Tatverdächtiger nach Schüssen bei Techno-Rave in der Schweiz gefasst. Zum Weiterlesen und -hören: Lesen Sie hier den Text dazu, wie China mit der Flutkatastrophe umgeht. Den Text zum Statement des Kanzlers zum Vorfall auf dem Leipziger Flughafen finden Sie hier: Und mehr zu den Schüssen auf dem Techno-Rave in der Schweiz können Sie in der „Auf den Punkt“-Folge von Sonntag nachhören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. Warum Island “Nein” zur EU sagt
    30.08., 16:4900:13:09

    An diesem Samstag konnten die Menschen in Island im Rahmen eines Referendums darüber abstimmen, ob ihr Land erneut Beitrittsverhandlungen mit der EU aufnehmen soll. 2015 wurden bereits laufende Gespräche von der damals EU-kritischen konservativen Regierung in Reykjavík abgebrochen. Hätten die Isländer und Isländerinnen jetzt für Verhandlungen gestimmt, hätte es über die daraus resultierenden Ergebnisse ein weiteres Referendum geben sollen, in dem dann über eine Mitgliedschaft abgestimmt worden wäre. Aber so weit wird es nicht kommen: Die Gegner der Verhandlungen haben das Referendum an diesem Wochenende für sich entschieden, mit fast 53 Prozent. Was sind die Argumente gegen die EU in Island? Und wie könnte sich das Nein der Isländer auf Brüssel und auf andere europäische Länder auswirken? Das erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Michael Neudecker, SZ-Korrespondent für Skandinavien. Weitere Nachrichten: Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, die sich gegen Bodyshaming gewehrt hat. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Markus Schulte-von Drach Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über The Rest is Politics (Youtube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. Gehen oder bleiben? Wie Menschen mit Migrationsgeschichte auf die Wahl in Sachsen-Anhalt blicken
    29.08., 07:0000:21:12

    Am vergangenen Mittwoch sind in Magdeburg viele Geschäfte geschlossen geblieben. Warum, darüber informierten Infozettel an den Ladenfronten, auf denen unter anderem stand: “Wir schließen heute unsere Türen, damit sich morgen nicht die Türen zu einer freien und demokratischen Gesellschaft schließen.” Gestreikt haben Migranten und Migrantinnen, die zeigen wollten: Wenn Menschen mit Migrationsgeschichte nicht mehr arbeiten, dann steht das öffentliche Leben still. Anlass für den Streik war die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September. Die realistische Möglichkeit einer AfD-Regierung macht vielen migrantischen und migrantisch gelesenen Menschen Angst. Denn im AfD-Wahlprogramm gibt es viele Punkte, die sich gegen sie und ihre Communities richten: eine Bundesratsinitiative, mit der das Grundrecht auf Asyl abgeschafft werden soll; Sonderklassen für Flüchtlingskinder; eine Abschiebeoffensive; Ukrainer nicht mehr als Kriegsflüchtlinge anerkennen – und das sind nur einzelne Beispiele. Allein die Sprache in diesem Wahlprogramm ist teilweise schlicht menschenverachtend. Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte werden als “kulturfremd” und als “niedrigproduktive Zuwanderer” bezeichnet. Es geht um eine angebliche “inländerfeindliche Massenmigration”, “Überfremdung”, “Asyl- und Integrationsindustrie” und “Willkommenspropaganda”. Diese AfD, mit diesem Programm, steht in einer aktuellen Umfrage bei 42 Prozent. Wie geht es Menschen mit Migrationsgeschichte in Sachsen-Anhalt gerade? Welche Geschichten haben sie zu erzählen und welche Pläne haben sie, sollte die AfD an die Macht kommen? Darüber spricht in der Samstagsausgabe von “Auf den Punkt” Undra Dreßler, Geschäftsführerin von Lamsa (Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt). Lamsa ist Dachverband für über hundert Organisationen, in denen Migranten und Migrantinnen organisiert sind oder die sich für sie engagieren. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Redaktionsschluss war Freitag, 28.8.2026, um 14 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Eindrücke aus Nepal nach der Flutkatastrophe
    28.08., 16:4100:10:28

    Die Flutwelle, die am Mittwoch im Norden von Nepal zu Verwüstung geführt hat, wurde – nach allem, was man aktuell weiß – durch eine abgebrochene Gletscherzunge ausgelöst. Seitdem werden fast 1000 Menschen vermisst, viele davon Touristen – darunter auch mindestens acht Deutsche. Mindestens 472 Menschen sind durch die Naturkatastrophe gestorben. Es ist davon auszugehen, dass diese Zahl noch weiter steigen wird. SZ-Korrespondent Thomas Hahn ist gerade in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Er berichtet, dass sich die Menschen dort an Krankenhäusern versammeln würden, in der Hoffnung, etwas über ihre vermissten Angehörigen und Freunde zu erfahren. Nepal sei nach der Naturkatastrophe tief verunsichert, wie es in Zukunft weitergehen könnte: Die Flutwelle könnte dadurch ausgelöst worden sein, dass eine Gletscherzunge abgebrochen sei und dass es Erdrutsche gegeben habe. Für Nepal stellten sich existenzielle Fragen: Wie kann man weiterleben „in einem Berggebiet, das nicht mehr so stabil ist, wie es das eigentlich sein sollte”? Weitere Nachricht: König V. von Norwegen gestorben. Zum Weiterlesen: Den Nachruf auf den beliebten König Harald V. lesen Sie hier. Warum die Bundesliga sich gegen die Gier im Fußballgeschäft wehrt, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Pauline Claßen Produktion: Julius Zimmer Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  15. Der CIA-Chef warnt Putin – aber nimmt der das ernst?
    27.08., 16:4800:12:37

    Warum der Besuch des CIA-Chefs John Ratcliff in Moskau in dieser Woche so große Wellen geschlagen hat, erklärt sich am besten, mit dem bis dahin letzten Besuch eines CIA-Chefs in Russland. Das war vor fünf Jahren, als Russland Truppen und Panzer an der ukrainischen Grenze sammelte. Es waren die letzten Vorbereitungen für die Großinvasion der Ukraine. Damals warnte der CIA-Chef den russischen Machthaber Putin davor, den Krieg gegen die Ukraine tatsächlich auch zu beginnen. Ohne Erfolg. Worum ging es beim Besuch in dieser Woche? Das erklärt im Podcast der SZ-Experte für die Nato und Sicherheitspolitik, Hubert Wetzel. Er sagt: Auch diesmal war der Grund für die Reise eine Warnung: Russland solle von militärischen Provokationen der NATO absehen, insbesondere im Baltikum. Weitere Nachrichten: Razzia bei AfD-Kandidaten in Sachsen-Anhalt wegen Verbindungen zur verbotenen, neonazistischen “Artgemeinschaft”, Tote und Verletzte nach Flut in Nepal. Zum Weiterlesen: Das Interview mit Roswitha Schroeter mit Eindrücken aus dem Katastrophengebiet in Nepal lesen Sie hier. Den Text zur Mondfinsternis finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Glenn Beck (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  16. Rennradeln und Rentenpaket: So lief die Klausur der Bundesregierung
    26.08., 16:5200:12:17

    Für die Bundesregierung ist die Sommerpause vorbei. Und deshalb haben sich die Ministerinnen und Minister zu einer Klausur getroffen. Und das in betont guter Stimmung. Ein bisschen hatte das was von Klassenfahrt. Aber eigentlich gibt es einige Themen, über die sich die Koalition gar nicht so einig ist, wie sie gerade tut, zum Beispiel beim Rentenpaket. Ob es der Regierung gelungen ist, nach der Sommerpause Normalität und Aufbruchsstimmung zu verbreiten, ordnet Henrike Roßbach, die Leiterin der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin, ein. Weitere Nachrichten: Mehrere Tote nach Sturzflut in Nepal; “Migra-Streik” in Magdeburg Zum Weiterlesen und -hören: Hier lesen Sie das Feature von meinem Kollegen Daniel Brössler, der seine Eindrücke von Schloss Neuhardenberg schildert. Und hier finden Sie den Leitartikel von meiner Kollegin Henrike Roßbach, die die Signalwirkung der Kabinettsklausur kommentiert hat. Hier lesen Sie das Interview mit dem Ökonomen Reint Gropp über die wirtschaftlichen Folgen einer migrationsfeindlichen Politik. Und hören Sie doch auch sehr gern in unsere Podcast-Miniserie „Die Welle” rein. Moderation, Redaktion: Pauline Claßen Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter, Lea Brüggemann Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDFheute Nachrichten Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  17. Die Zukunft von VW? Es ist kompliziert
    25.08., 16:4900:12:01

    Die deutsche Autoindustrie hat gerade viele Probleme, zum Beispiel die günstigeren E-Autos aus China oder die Inflation. Volkswagen trifft die Krise besonders hart. Deshalb plant die Konzernführung ein umgreifendes Sparprogramm. In einer Reihe von Betriebsversammlungen legt der VW-Chef Oliver Blume nun seine Sparpläne dar und erklärt sich den Mitarbeitern, angefangen mit einer Versammlung an diesem Dienstag in Wolfsburg. Im Raum stehen Werksschließungen und der Abbau von Zehntausenden Stellen, aber entschieden ist bisher nichts. Das liegt auch daran, dass der VW-Betriebsrat und die niedersächsische Landesregierung Werksschließungen unbedingt verhindern wollen. Darüber spricht in dieser Podcast-Folge Christina Kunkel, die für die SZ-Wirtschaftsredaktion seit Jahren über die deutsche Autoindustrie berichtet. Weitere Nachrichten: Bundeskabinett bei zweitägiger Klausur; weitere Sprengstoffdrohne bei Leipziger Flughafen gefunden. Zum Weiterlesen: Wir haben zwei 30-Jährige diskutieren lassen, wann die Rente gerecht ist. Sie kommen zu völlig unterschiedlichen Antworten. Welche das sind, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  18. Buhrufe für Merz: Wie berechtigt ist die Kritik am Kanzler?
    24.08., 16:5000:12:18

    Drei Wochen lang war Friedrich Merz im Urlaub. Aber angesichts der extremen Waldbrände der letzten Wochen, hätten sich einige Menschen gewünscht, dass er die Ferien unterbricht, um in der Krise Präsenz zu zeigen. Das wurde bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Sommerpause deutlich: Im Waldbrandgebiet Hürtgenwald wurde Merz ausgepfiffen. In dieser Podcastfolge geht es darum, wie gerechtfertigt diese Kritik an Merz ist. Aber auch darum, wie der Kanzler generell mit kritischen Stimmen umgeht. Denn seine Antwort auf die Buhrufe in Hürtgenwald war: Er lasse sich von „denen, die rumschreien“ nicht beeindrucken. Warum der Kanzler so reagiert hat, darüber spricht im Podcast Daniel Brössler aus dem SZ-Parlamentsbüro. Außerdem geht es darum, welche Themen den Kanzler und die Bundesregierung in den kommenden Wochen beschäftigen werden. Weitere Nachrichten: Ukraine feiert 35. Unabhängigkeitstag; Zollstreit zwischen USA und Kanada eskaliert. **Zum Weiterlesen: **Lesen Sie hier den Text über den Sudan und die psychologische Kriegsführung über Social Media. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDFheute auf Youtube. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  19. Wie der Ukraine-Krieg Tschernobyl gefährdet
    23.08., 17:0300:12:08

    Erst vor wenigen Jahren hat der beschädigte Reaktor von Tschernobyl eine neue Schutzhülle bekommen. Sie sieht aus, wie ein Wellblechdach, enthält aber modernste Technik, die das Austreten von radioaktivem Material verhindern soll. Eigentlich sollte das Spezialdach hundert Jahre halten. Doch der Einschlag einer einzigen russischen Drohne hat es so sehr beschädigt, dass es nicht mehr so funktioniert, wie es soll. Durch Löcher gelangt Wasser in die Hülle. Und sie beginnt, zu rosten. Eine Reparatur des Daches wird Schätzungen zufolge eine halbe Milliarde Euro kosten. Mindestens. Und es ist bisher nicht klar, ob und wie das Geld zusammen kommen wird. Denn die 50 Millionen Euro, die der Bundesumweltminister der Ukraine zugesagt hat, reichen bei Weitem nicht aus. Und dazu kommt, dass es ohnehin schwer ist, die Außenhülle des Reaktors zu reparieren, während Russland seinen Angriffskrieg auf die Ukraine fortführt. Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Michael Bauchmüller, Redakteur im SZ-Parlamentsbüro in Berlin und Experte für Umweltpolitik. Er hat vor Kurzem den Bundesumweltminister Carsten Schneider auf eine Reise in die Ukraine begleitet und war mit ihm auch in Tschernobyl, wo er sich das beschädigte Schutzdach angeschaut hat. Weitere Nachrichten: Eisenbahngewerkschaft droht mit Streiks; Bundeskanzler Merz wird in der Eifel ausgepfiffen. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text über die „Aldification“ der USA. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Leonard Scharfenberg Produktion: Julius Zimmer Hier können Sie bei unserer Umfrage mitmachen: Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  20. Brand im Hohen Venn: Wie können Moore gerettet werden?
    22.08., 07:0000:17:02

    Das Moor Hohes Venn in Belgien brennt immer noch. Und bis der Brand ganz gelöscht ist, kann es noch Wochen, wahrscheinlich sogar Monate dauern. Holger Sticht, der Landesvorsitzende des Bund Naturschutzes Nordrhein-Westfalen, spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” darüber, warum es so schwer ist, den Brand im Moor zu löschen. Und er erklärt, wie wichtig Moore eigentlich für den Klimaschutz sind und warum sie deshalb wieder vernässt werden müssen. Sticht selbst hilft da auch aktiv mit. Er hat zum Beispiel mit weiteren Ehrenamtlichen in den vergangenen drei Jahren ungefähr 180 Hektar Moor in der Bergischen Heideterrasse wieder vernässt. Wie es gelingen kann, ausgetrocknete Moore wieder gesund zu pflegen – und dass das eigentlich gar nicht so aufwändig ist, erklärt Sticht in diesem Podcast. Hier können Sie bei unserer Umfrage mitmachen: Vielen Dank! Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Pauline Claßen Produktion: Julia Ongyerth Redaktionsschluss war Freitag, 21.8.2026, um 14 Uhr. Hier können Sie bei unserer Umfrage mitmachen: Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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