Podcast

ARD Crime Time – Der True Crime Podcast

Mitteldeutscher Rundfunk

True Crime

174 Episoden · neueste 03.10.

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Episoden

174
  1. Tote lügen nicht – Das blutige Geheimnis um Bauer Rupp
    30.08., 08:0000:55:02

    Bei der Untersuchung einer Staumauer finden Taucher im Frühjahr 2009 einen Pkw in der Donau, darin der Leichnam des Bauern Rudi Rupp. Die Nachricht überrascht insofern, als dass Rudi Rupp nach Meinung des Landgerichts Ingolstadt Jahre zuvor von seiner Familie erschlagen, zerstückelt und an seine Hunde verfüttern worden sein sollte. Schließlich hatte genau dies die Familie des Bauern in langen Vernehmungen gestanden. Ein Fehlurteil wie sich zeigt. Doch was ist wirklich mit dem Bauern Rupp geschehen? Ist seine Familie für seinen Tod verantwortlich oder handelte es sich womöglich um einen Suizid? Und wie sind diese grauenhaften Geständnisse zustande gekommen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in dieser Podcast-Folge bei Die Spur der Täter. Dreiteilige ARD Crime Time-Dokumentation "Tote lügen nicht – Das blutige Geheimnis um Bauer Rupp" in der ARD Mediathek SWR-Podcast Sprechen wir über Mord!? mit der Folge "Der tote Bauer Rupp – Im Zweifel gegen die Angeklagten" in der ARD Audiothek Die Spur der Täter-Folge zum Fall "Tod in der Badewanne – Mord oder Unfall?" in der ARD Audiothek Für Anregungen und Kritik zu dieser oder anderen Episoden schreiben Sie uns gerne an dsdt@mdr.de.

  2. Der Zwei-Staaten-Mörder aus der Börde
    04.08., 06:0001:03:00

    Frank W. hat zwei Menschenleben auf dem Gewissen. Seinen ersten Mord beging er gemeinsam mit einem Freund 1982 bei Eilsleben im Altkreis Wanzleben, heute Bördekreis. Das Opfer ist ein Mitarbeiter der Staatssicherheit, die auch sofort die Ermittlungen übernimmt. Kurze Zeit später flüchtet Frank W. über den Grenzzaun in die BRD. Sein Komplize wird gefasst, gesteht die Tat und wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Die DDR stellt einen Auslieferungsantrag für Frank W., der abgelehnt wird. Er kommt in Hamburg vor Gericht. Der Fall führt zu erheblichen politischen und diplomatischen Verwerfungen zwischen den beiden deutschen Staaten. Schließlich wird Frank W. wegen Raubmordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Im Gefängnis tötete er ein zweites Mal - einen Mithäftling - und musste deswegen bis 2021 hinter Gittern bleiben. Der Zwei-Staaten-Mörder aus der Börde aus der Reihe "Kripo live - Tätern auf der Spur" (bis 30.04.2024) Unsere Empfehlung: Das Tatort Game mit den Kommissaren aus Stuttgart. Für Anregungen und Kritik zu dieser oder anderen Episoden schreiben Sie uns bitte gerne an die-spur-der-taeter@mdr.de.

  3. Auf den Spuren des Bösen
    26.07., 06:0001:07:37

    Die Gerichtsreporterin Heike Borufka, der Staatsanwalt Wilhelm Möllers und der LKA-Experte Dr. Harald Schneider erzählen, wie sie einen der grausamsten Erpresser und eiskalten Mörder Deutschlands erlebten. Am 1. Oktober 1996 entführen Rainer K. und sein Sohn Sven den jungen Frankfurter Unternehmer Jakub Fiszman. Wenige Tage später wird er kaltblütig ermordet. Bei der Lösegeldübergabe kommen die Ermittler den Tätern auf die Spur. Trotz DNA-Beweisen, Faserspuren und Erpresserbrief streitet Rainer K. die Tat ab. Er bezichtigt sogar seinen Sohn, den Mord begangen zu haben. Das ist der Moment, an dem sich der Sohn aus der Abhängigkeit des Vaters löst und auspackt. Durch sein Geständnis kommt das ganze Ausmaß der Taten seines Vaters ans Tageslicht. Am Ende eines langen Prozesses wird Rainer K. 1998 zur Höchststrafe verurteilt: Lebenslang mit anschließender Sicherungsverwahrung. Sohn Sven bekommt 12 Jahre. Wenige Jahre nach seiner Freilassung erhängt sich der Sohn in einem Wald. Vater Rainer K. sitzt immer noch in Haft. Jedes Jahr muss das Gericht prüfen, ob die Sicherungsverwahrung noch nötig ist. Ist Rainer K. immer noch gefährlich? ARD Crime Time: Auf den Spuren des Bösen Verurteilt! Der Gerichtspodcast vom Hessischen Rundfunk mit Heike Borufka E-Mail-Adresse für Ihre Anregungen oder Kritik: die-spur-der-taeter@mdr.de

  4. Mehr als 50 Jahre unschuldig im Gefängnis? | Der erste Cyber-Katastrophenfall Deutschlands
    07.07., 08:0000:58:51

    Seit mehr als 50 Jahren sitzt Klaus B. wegen zweifachen Mordes hinter Gittern. Doch an seiner Schuld bestehen nach wie vor Zweifel. Denn entscheidend für das Urteil war sein Geständnis, das er aber zurückgezogen hat. Weder gibt es Beweise für seine Schuld, noch für seine Unschuld. Nun versucht seine Anwältin nach 53 Jahren das Verfahren neu aufnehmen zu lassen und Klaus B. ein Lebensende in Freiheit zu ermöglichen. Nach der Berichterstattung bei Die Spur der Täter und in ARD Crime Time meldet sich bei den Journalisten ein Zeuge, der Klaus B. mit seinen Aussagen entlasten könnte. Außerdem berichten wir über Deutschlands ersten Cyber-Katastrophenfall. Opfer des Hackings war die Verwaltung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld. Kriminelle hatten mehrere Server der Kreisverwaltung mit sogenannter Ransomware infiziert und Daten verschlüsselt. In unserer Podcast-Folge vom 17. September 2021 haben wir schon einmal über das Thema gesprochen. Mittlerweile gibt es konkrete Verdächtige, die hinter der Attacke stehen sollen. Das alles und noch viele weitere Facetten dieses Falles haben unsere MDR-Kollegen im Podcast "You are fucked – Deutschlands erste Cyberkatastrophe" aufbereitet und wir sprechen mit ihnen über ihre Recherchen. Links ARD Crime Time – Lebenslänglich (Folge 4) ARD Crime Time – Lebenslänglich (ab Folge 1) Unsere erste Podcast-Folge zum Fall Klaus B. MDR-Podcast "You are fucked – Deutschlands erste Cyberkatastrophe" Unsere erste Podcast-Folge zum Cyberangriff auf den Landkreis Anhalt-Bitterfeld E-Mail-Adresse die-spur-der-taeter@mdr.de

  5. Leben in Angst als Kronzeuge – Ein Straftäter packt aus (3/3)
    27.06., 06:0000:26:44

    Jason B. hat mehrere Jahre wegen Betrugsdelikten im Gefängnis gesessen. Er hat sich beim MDR-Podcast "Die Spur der Täter" gemeldet, um ausführlich über den Knastalltag und Drogenschmuggel zu sprechen. Der Ex-Häftling berichtet exklusiv über seine Zeit als Drogenschmuggler in der Hamburger JVA Fuhlsbüttel, die auch als Vorlage für die ARD-Serie "Asbest" diente. Jason verriet den Ermittlern, wie er für Schwerkriminelle mehr als ein Kilo Drogen in die Justizvollzugsanstalt "Santa Fu" schmuggelte. Aufgrund dieser Aussagen kam es Anfang Mai 2023 zu einer Drogenrazzia in der JVA. Nach Jasons Aussage ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen 28 Verdächtige. Er hat für insgesamt acht Personen Drogen in die JVA geschmuggelt. Jason B. sagt, darunter sei auch ein hochrangiges Mitglied der Hells Angels in Hamburg. Nach unseren Recherchen sind alle Häftlinge, mit denen er Drogengeschäfte gemacht hat, der organisierten Kriminalität zuzuordnen. Nun fürchtet er um sein Leben. Er bekommt Drohungen in den sozialen Netzwerken. Jason versteckt sich derzeit an einem unbekannten Ort. Die Moderatoren Felix Gebhardt und Mattis Kießig sprechen mit Jason B. über sein Leben als Straftäter (Folge 1), die Zustände in deutschen Gefängnissen und das Drogenschmuggelsystem (Folge 2) und seine Aussage bei den Ermittlern (Folge 3). Für die weiteren Verfahren wird er als Kronzeuge gehandelt. Neben dem Interview mit Jason B. sprechen die Moderatoren Felix Gebhardt und Mattis Kießig mit Justizbeamten, Kriminalisten und Juristen, um die Geschehnisse aus verschiedenen Perspektiven einzuordnen. Denn der Drogenschmuggel in "Santa Fu" ist kein Einzelfall, sondern ein systematisches Problem in deutschen Gefängnissen. Und: Wie könnte Strafvollzug in Zukunft anders aussehen? Die drei Folgen von "Die Spur der Täter" werden am 23., 25. und 27.06. veröffentlicht. Den Podcast gibt es werbefrei in der App der ARD Audiothek und überall wo es sonst noch Podcasts gibt. Hier geht es zur Folge 1: Der Intensivtäter Jason B. – Ein Straftäter packt aus Hier geht es zur Folge 2: Drogenschmuggel im Gefängnis – Ein Straftäter packt aus Weitere Details auf ndr.de: Nach der Drogenrazzia in Santa Fu – Kritik an Hamburger Senat wächst Empfehlung: "Das große Ganze" von MDR AKTUELL Für Anregungen und Kritik zu dieser oder anderen Episoden schreiben Sie uns bitte gerne an die-spur-der-taeter@mdr.de.

  6. Drogenschmuggel im Gefängnis – Ein Straftäter packt aus (2/3)
    25.06., 06:0000:40:36

    Jason B. hat mehrere Jahre wegen Betrugsdelikten im Gefängnis gesessen. Er hat sich beim MDR-Podcast "Die Spur der Täter" gemeldet, um ausführlich über den Knastalltag und Drogenschmuggel zu sprechen. Der Ex-Häftling berichtet exklusiv über seine Zeit als Drogenschmuggler in der Hamburger JVA Fuhlsbüttel, die auch als Vorlage für die ARD-Serie "Asbest" diente. Jason verriet den Ermittlern, wie er für Schwerkriminelle mehr als ein Kilo Drogen in die Justizvollzugsanstalt "Santa Fu" schmuggelte. Aufgrund dieser Aussagen kam es Anfang Mai 2023 zu einer Drogenrazzia in der JVA. Nach Jasons Aussage ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen 28 Verdächtige. Er hat für insgesamt acht Personen Drogen in die JVA geschmuggelt. Jason B. sagt, darunter sei auch ein hochrangiges Mitglied der Hells Angels in Hamburg. Nach unseren Recherchen sind alle Häftlinge, mit denen er Drogengeschäfte gemacht hat, der organisierten Kriminalität zuzuordnen. Nun fürchtet er um sein Leben. Er bekommt Drohungen in den sozialen Netzwerken. Jason versteckt sich derzeit an einem unbekannten Ort. Die Moderatoren Felix Gebhardt und Mattis Kießig sprechen mit Jason B. über sein Leben als Straftäter (Folge 1), die Zustände in deutschen Gefängnissen und das Drogenschmuggelsystem (Folge 2) und seine Aussage bei den Ermittlern (Folge 3). Für die weiteren Verfahren wird er als Kronzeuge gehandelt. Neben dem Interview mit Jason B. sprechen die Moderatoren Felix Gebhardt und Mattis Kießig mit Justizbeamten, Kriminalisten und Juristen, um die Geschehnisse aus verschiedenen Perspektiven einzuordnen. Denn der Drogenschmuggel in "Santa Fu" ist kein Einzelfall, sondern ein systematisches Problem in deutschen Gefängnissen. Und: Wie könnte Strafvollzug in Zukunft anders aussehen? Die drei Folgen von "Die Spur der Täter" werden am 23., 25. und 27.06. veröffentlicht. Den Podcast gibt es werbefrei in der App der ARD Audiothek und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt. Hier geht es zur Folge 1: Der Intensivtäter Jason B. – Ein Straftäter packt aus Hier geht es zur Folge 3: Leben in Angst als Kronzeuge – Ein Straftäter packt aus (ab 27.06.2023) Podcast-Episode "Die Spur der Täter" zu EncroChat MDR-Reportage: "Zweite Chance Seehaus: Jugendstrafvollzug in Familie" Empfehlung: "Was tun, Herr General?" Der Podcast zum Ukraine-Krieg. Für Anregungen und Kritik zu dieser oder anderen Episoden schreiben Sie uns bitte gerne an die-spur-der-taeter@mdr.de.

  7. Der Intensivtäter Jason B. – Ein Straftäter packt aus (1/3)
    23.06., 06:0000:33:33

    Jason B. hat mehrere Jahre wegen Betrugsdelikten im Gefängnis gesessen. Er hat sich beim MDR-Podcast "Die Spur der Täter" gemeldet, um ausführlich über den Knastalltag und Drogenschmuggel zu sprechen. Der Ex-Häftling berichtet exklusiv über seine Zeit als Drogenschmuggler in der Hamburger JVA Fuhlsbüttel, die auch als Vorlage für die ARD-Serie "Asbest" diente. Jason verriet den Ermittlern, wie er für Schwerkriminelle mehr als ein Kilo Drogen in die Justizvollzugsanstalt "Santa Fu" schmuggelte. Aufgrund dieser Aussagen kam es Anfang Mai 2023 zu einer Drogenrazzia in der JVA. Nach Jasons Aussage ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen 28 Verdächtige. Er hat für insgesamt acht Personen Drogen in die JVA geschmuggelt. Jason B. sagt, darunter sei auch ein hochrangiges Mitglied der Hells Angels in Hamburg. Nach unseren Recherchen sind alle Häftlinge, mit denen er Drogengeschäfte gemacht hat, der organisierten Kriminalität zuzuordnen. Nun fürchtet er um sein Leben. Er bekommt Drohungen in den sozialen Netzwerken. Jason versteckt sich derzeit an einem unbekannten Ort. Die Moderatoren Felix Gebhardt und Mattis Kießig sprechen mit Jason B. über sein Leben als Straftäter (Folge 1), die Zustände in deutschen Gefängnissen und das Drogenschmuggelsystem (Folge 2) und seine Aussage bei den Ermittlern (Folge 3). Für die weiteren Verfahren wird er als Kronzeuge gehandelt. Neben dem Interview mit Jason B. sprechen die Moderatoren Felix Gebhardt und Mattis Kießig mit Justizbeamten, Kriminalisten und Juristen, um die Geschehnisse aus verschiedenen Perspektiven einzuordnen. Denn der Drogenschmuggel in "Santa Fu" ist kein Einzelfall, sondern ein systematisches Problem in deutschen Gefängnissen. Und: Wie könnte Strafvollzug in Zukunft anders aussehen? Die drei Folgen von "Die Spur der Täter" werden am 23., 25. und 27.06.2023 veröffentlicht. Den Podcast gibt es werbefrei in der App der ARD Audiothek und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt. Hier geht es zur Folge 2: Drogenschmuggel im Gefängnis – Ein Straftäter packt aus (ab 25.06.2023) Hier geht es zur Folge 3: Leben in Angst als Kronzeuge – Ein Straftäter packt aus (ab 27.06.2023) Die Serie "Asbest" in der ARD Mediathek Empfehlung: "Ein halber Tag Freiheit" – Der Volksaufstand am 17. Juni 1953 in der DDR Für Anregungen und Kritik zu dieser oder anderen Episoden schreiben Sie uns bitte gerne an die-spur-der-taeter@mdr.de.

  8. Stalking bis zum Mord – Der Fall Sophie N.
    02.06., 08:0000:49:38

    Im Mittelpunkt der Folge steht Sophie N. aus Dessau in Sachsen-Anhalt, eine lebensfrohe Flugbegleiterin, die etwas von der Welt sehen will. Über einen Zeitraum von zwei Jahren wird die junge Frau, Anfang 20, verfolgt, verunglimpft und beschimpft. Dann liegt sie erstochen in ihrem Badezimmer. Zwar stellt sich der Täter schnell bei der Polizei, doch erst langsam zeigt sich, welches Martyrium Sophie N. durchlitten hat. Was ist passiert, dass sie auf Schritt und Tritt von einem Stalker verfolgt wird? Bei Tag und Nacht. Wie gelingt es dem Mann, sich Zugriff auf Sophies private Nachrichten in Messenger-Diensten und auf Social Media-Plattformen zu verschaffen? Und wie kann es sein, dass trotz Anzeigen bei der Polizei nichts passiert? Diesen Fragen gehen Moderator Mattis Kießig und die Journalistin Anouk Schollähn in dieser Episode von Die Spur der Täter nach. Außerdem erinnern sie zusammen mit der Mutter von Sophie und ihren Freunden an die junge Frau. Links just no! Der Podcast gegen Gewalt Die Spur der Täter-Folge: Sie mussten sterben – Femizid an Jeanny Podcast-Tipp: "Extrem rechts – Der Hass-Händler und der Staat" E-Mail-Adresse die-spur-der-taeter@mdr.de

  9. Auf den Spuren eines Giftmischers
    12.05., 08:0000:49:10

    Das Jahr 2018 wird zum Albtraum für Familie G. aus Rüdesheim am Rhein. Ihr Hundewelpe muss auf die Intensivstation der Tierklinik. Dahinter steckt ein perfider Giftmischer, der die Familie über Monate tyrannisiert. Eine Nudelsuppe führt zu weiteren Vergiftungen. Der Fall landet bei den Mordermittlerinnen und -ermittlern der Kripo Wiesbaden. Erste Erkenntnisse bringt eine Überwachungskamera, auf der ein vermummter Mann zu sehen, der das Grundstück betritt. Rudi G. ist sicher: Es ist Enrico R. aus seinem Tennisclub. Die Polizei vermutet schnell: Sie haben es mit einem Mehrfachtäter zu tun, der zu allem entschlossen scheint. Sein Motiv: Eifersucht und enttäuschte Liebe. Sein Mordwerkzeug: Gift. Doch wie weisen sie Enrico R. die Tat nach, ohne das Ehepaar erneut in Gefahr zu bringen? "Auf den Spuren eines Giftmischers" in der ARD Crime Time Für Anregungen und Kritik zu dieser oder anderen Episoden schreiben Sie uns bitte gerne an die-spur-der-taeter@mdr.de.

  10. Wo ist Inga?
    02.05., 08:0001:12:20

    Seit Mai 2015 lebt die Mutter der kleinen Inga Gehricke mit der Frage: Wo ist meine Tochter? Seitdem hofft Victoria Gehricke, dass Polizei und Staatsanwaltschaft alles in Bewegung setzen, um ihre Tochter zu finden. Über 150 Zeugen wurden vernommen, ein Wald – größer als der Frankfurter Flughafen – akribisch untersucht und doch gibt es von dem Mädchen keine Spur. Nachdem die Familie mit einem Berliner Rechtsanwalt in tausenden Seiten Akten neue Ermittlungsansätze gefunden hat, hat sich das Innenministerium von Sachsen-Anhalt eingeschaltet und mit dem LKA ein neues Cold Case Management gegründet. Die Polizeiinspektion Halle überprüft nun mit einer eigenen Einheit die gesamten Ermittlungen zum Vermisstenfall Inga noch einmal. Links Suchseite der Polizei: woistinga.de Suchseite der Familie: inga-suche.de Die Spur der Täter-Episode "Die verschwundenen Kinder – Elias und Mohamed" Die Spur der Täter-Episode zu Spürhunden: "Goldrausch" MDR-Podcast Queer Crimes E-Mail-Adresse die-spur-der-taeter@mdr.de

  11. Angst in den Augen
    18.04., 06:0001:16:32

    Es ist einer der berüchtigtsten Kriminalfälle der DDR-Geschichte: Die Kindermorde von Eberswalde versetzten die Stadt nördlich von Berlin Anfang der 1970er Jahre in Angst und Schrecken. Aufgrund vieler Dokumentationen und Berichte hat es die Suche nach dem Mörder dreier Jungs im Alter zwischen 8 und 12 Jahren zu inzwischen gespenstischer Berühmtheit gebracht. Doch was bisher über den Fall bekannt war, ist nach aktuellen Recherchen nur die Spitze des Eisbergs. Wir sprechen in diesem Podcast mit Autor Marko Kregel. Er hat den Fall in knapp zweijähriger Recherche noch einmal komplett aufgerollt - und ist dabei auf ein Gestrüpp aus Lügen, falschen Behauptungen und urbanen Legenden gestoßen. Was geschah wirklich in den Wäldern ringsum Eberswalde? Wie konnte der Täter über drei Jahre unentdeckt töten, foltern und morden? In dieser Episode ist auch Daniel Remsperger zu Gast. Er hat sich gemeinsam mit Laura Mühlenmeier auf Spurensuche begeben. Die dreiteilige Dokumentation "Angst in den Augen" für die ARD Crime Time beleuchtet die Abgründe der Seele eines Serienmörders und in die Traumata jener, die mit ihm zu tun hatten: Freunde der Opfer, entscheidende Hinweisgeber, Ermittlerinnen und Ermittler, Lehrer und damalige Freunde des Mörders kommen teils erstmals vor der Kamera zu Wort. Mehr Details aus den Original-Akten der Ermittler sehen Sie in der ARD Crime Time: "Angst in den Augen". Für Anregungen und Kritik zu dieser oder anderen Episoden schreiben Sie uns bitte gerne an die-spur-der-taeter@mdr.de.

  12. Gefangen in moderner Sklaverei
    07.04., 07:0001:00:58

    Menschenhandel, Schleusungen, moderne Sklaverei – darum geht es in dieser Folge von "Die Spur der Täter". Der Podcast rekonstruiert die erfolgreichen Ermittlungen der Bundespolizei gegen ein Schleusernetzwerk, dessen Verbindungen bis zur Tragödie von Essex reichen. Seit Jahren werden Vietnamesinnen und Vietnamesen nach Europa geschleust, um hier unter sklavenähnlichen Bedingungen in Massagestudios, Restaurants, Schlachtbetrieben und Nagelstudios zu arbeiten. Unter ihnen oft Kinder und Jugendliche. Anfang 2021 erstickten 39 Vietnamesen qualvoll in einem Lkw auf dem Weg nach Großbritannien. Bundespolizei und Bundeskriminalamt haben der sogenannten "Vietnamesen-Mafia" den Kampf angesagt und können erste Erfolge verbuchen. In dieser Folge begibt sich "Die Spur der Täter" zusammen mit der Bundespolizei auf die Spur der Menschenschmuggler. Unter Leitung von Markus Pfau, ehemals Leiter der Bundespolizeiinspektion Leipzig und jetzt Referent im Bundesinnenministerium, konnte ein Schleuserring erfolgreich zerschlagen werden. Der Ring operierte von Berlin und Leipzig aus. Die Drahtzieher wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Mike Neustadt von der Bundespolizei Halle hat die Ermittlungen u.a. mit aufwendigen Observationen geführt und erzählt, wie er und seine Kollegen die Schleuserbande schließlich gerichtsfest überführen konnten. Mimi Vu, führende Expertin Vietnams beim Thema Menschenhandel, erzählt, wie junge Vietnamesen dazu gebracht werden, unter lebensgefährlichen Bedingungen die Reise in ein vermeintlich besseres Leben nach Europa anzutreten und wie sie und ihre Familien in Abhängigkeit geraten. Denn die Schleuser lassen sich ihre Dienste teuer bezahlen: Etwa 20.000 Euro werden pro Überfahrt fällig, die oft jahrelang abbezahlt werden müssen. Und die Witwe eines Mannes, der bei der Tragödie von Essex ums Leben kam, erzählt, warum ihr Mann die gefährliche Schleusung auf sich genommen hat. Links Podcast-Tipp: MDR Investigativ – Hinter der Recherche E-Mail-Adresse die-spur-der-taeter@mdr.de

  13. Automatensprenger – Die neuen Bankräuber
    03.03., 06:5900:44:51

    Es ist die moderne Form des Banküberfalls und bietet den Tätern zwei wesentliche Vorteile: Das Risiko bei der Tat erwischt zu werden, ist gering, die Beute ist hoch. Entsprechend steigen die Fälle von Automatensprengungen. Die darauf spezialisierten Banden verwenden neben einem Gas-Luftgemisch zunehmend Sprengstoff. Das bedeutet Lebensgefahr für Unbeteiligte und die Täter selbst. In Die Spur der Täter gehen Moderator Mattis Kießig und Autor Arnim Roever den Fragen nach, wie die Geldautomatensprenger vorgehen, wie sie organisiert sind und was die Polizei gegen die europaweit agierenden Banden unternimmt. Wie schützen sich Banken und Sparkassen vor diesen Angriffen? Und welche politischen Dimensionen hat dieses Kriminalitätsphänomen mittlerweile? Laut deutschen Ermittlungsbehörden werden viele Taten von organisierten Banden ausgeführt, die von den Niederlanden aus agieren und dort über "Ausbildungszentren" verfügen, in denen Bandenmitglieder an echten Geldautomaten "ausgebildet" werden. Der Kooperation vor allem mit niederländischen Strafverfolgungsbehörden kommt daher eine große Bedeutung zu. MDR Exakt "Gesprengte Geldautomaten: Die große Gefahr für die Anwohner" MDR THÜRINGEN-Artikel zum Prozess gegen mutmaßlichen Automatensprenger von Gera NDR-Multimedia-Reportage "Explosives Bargeld" WDR-Hörspiel-Podcast "Dunkle Seelen" Hinweis: Die Dokumentation und die Reportage, über die wir in der Folge sprechen, sind in der Mediathek leider nicht mehr verfügbar. Kontakt: die-spur-der-taeter@mdr.de

  14. Tod in der Badewanne – Mord oder Unfall?
    10.02., 06:0001:07:35

    2008 wird die 87-jährige Lieselotte Kortüm tot in ihrer Badewanne gefunden. Mit dem Kopf unter Wasser und vollständig bekleidet. Manfred Genditzki ist Hausmeister der Wohnanlage und gerät unter Verdacht. In der Rechtsmedizin werden bei der Obduktion keine Gewalteinwirkung festgestellt. Drei Wochen später wird das Gutachten aber revidiert. Die Leiche ist bereits eingeäschert. Doch aus einem Unfall wird ein Mord. Beim Prozess ist sich das Gericht sicher: Genditzki hat die alte Dame bewusstlos geschlagen und dann ertränkt. Sein Motiv: Habgier. Der Familienvater aus Rottach-Egern wird zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt. Mehr als 13 Jahre sitzt er im Gefängnis. Sein bisheriges Leben ist zerstört. Die Münchner Strafverteidigerin Regina Rick übernimmt den Fall und erkennt Ungereimtheiten. Sie hält Genditzki für unschuldig. Wird sie es schaffen, ihn freizubekommen? In der ARD Crime Time gibt es "Tod in der Badewanne - Mord oder Unfall?" von Meike Pommer zu sehen. Die drei Filme finden Sie in der ARD Mediathek. Im Podcast "Die Spur der Täter" haben wir diesen Fall bereits im Januar 2020 besprochen: In der Episode Unfall oder Mord? hören Sie auch Einschätzungen des Leipziger Rechtsmediziners Dr. Carsten Babian. Wie entsteht der Podcast "Die Spur der Täter"? Das erzählen wir in einer Episode von Famous First Words. Für Anregungen und Kritik zu dieser oder anderen Episoden schreiben Sie uns bitte gerne an die-spur-der-taeter@mdr.de.

  15. Verschwunden im Karneval – Der Cold Case Ingrid B.
    03.02., 08:0000:37:21

    Die als lebenslustig und gesellschaftlich engagiert beschriebene Ingrid B. verschwindet im Februar 1992 von einem Tag auf den anderen. Zuletzt gesehen wird die damals 42-Jährige bei einer Karnevalsfeier in ihrem Wohnort. Zeugen erinnern sich an ihr gelbes Kleid und daran, dass Ingrid und ihr Ehemann gegen Mitternacht in Streit gerieten. Ein möglicher Hintergrund des Streits ist laut Staatsanwaltschaft Eifersucht. Ihr Mann gibt an, dass Ingrid am nächsten Tag ohne Erklärung das Haus verlassen habe. Doch dafür gibt es keine Belege. Erst sieben Wochen nach dem Verschwinden meldet der Ehemann Ingrid bei der Polizei als vermisst. Anderthalb Jahre wird ermittelt – ohne Erfolg. Es bleibt eine ungeklärte Vermisstensache. 1994 werden konkrete Vorwürfe gegen den Ehemann laut. Die Ermittler befragen erneut Zeugen und führen Durchsuchungen durch. Vieles deutet für die Polizei darauf hin, dass der Ehemann für einen Mord an Ingrid B. in Frage kommt. Aber ihm kann nichts nachgewiesen werden. Die Ermittlungen werden erneut eingestellt. 2021 nimmt sich eine neue Cold Case-Einheit der Polizei den Fall erneut vor. Sie geht einem Gerücht nach, das schon lange die Runde macht. Staatsanwalt Christian Wolters beschreibt es so: "Eine Möglichkeit, wenn jemand das Haus nicht mehr verlässt und dort auch nicht mehr anzutreffen ist, ist, dass er möglicherweise in einer Wand einbetoniert ist oder auch in einem Fundament liegt." Um dies zu prüfen, rücken die Ermittler mit schwerem Gerät vor dem ehemaligen Wohnhaus von Ingrid und ihrem damaligen Ehemann an. Die Kriminaltechniker bohren Löcher in Wände und reißen eine Badewanne raus. Neben Leichenspürhunden kommt moderne Technik aus den Niederlanden zum Einsatz: Mit einem Bodenradar wird nach Auffälligkeiten in der Struktur des Fundaments gesucht. Der Ehemann präsentiert derweil eine neue Version: Die Mafia stecke hinter dem Verschwinden von Ingrid. Links zum Cold Case Ingrid B. NDR-Artikel zu den Durchsuchungen im November 2021 Pressemitteilung der Polizei zu den Durchsuchungen Links zum Fall von Hitlers Bronzepferden Die Ermittlungen zum Fall im Podcast "Die Spur der Täter" Hinweis: Die Dokumentation und der Beitrag aus "Kripo live", über die wir in der Folge sprechen, sind in der Mediathek leider nicht mehr verfügbar. Kontakt: die-spur-der-taeter@mdr.de

  16. Die Tote aus dem Niddapark
    19.01., 06:0001:07:19

    In den Morgenstunden des 09. Mai 2018 findet ein Spaziergänger den blutüberströmten leblosen Körper einer jungen Frau, mitten im Niddapark in Frankfurt am Main. Die Polizei steht vor einem Rätsel: Wer ist die unbekannte Tote? Der skurrile Einfall eines Ermittlers bringt schließlich den entscheidenden Durchbruch: Die Seriennummer des Brustimplantats hilft bei der Identifizierung. Die Tote ist das 29-jährige Frankfurter It-Girl Irina A. Schnell gerät der Geschäftspartner der Getöteten in den Fokus: Jan M. Er ist eine Größe im Frankfurter Nachtleben, betreibt zahlreiche Bars und Clubs und gilt als Szenewirt. In seinem Umfeld stoßen die Ermittler auf zahlreiche Ungereimtheiten. Und auf eine heiße Spur: Jan M. und Irina A. sind gemeinsam angeklagt wegen Vortäuschen einer Straftat. Sie hatten sich einen Sex-Mob ausgedacht. Angeblich hätten Flüchtlinge in ihrer gemeinsamen Bar Frauen belästigt. Der Prozess hätte vier Wochen nach dem Mord an Irina A. beginnen sollen. Ist das das Motiv für die brutale Tat? Oder gibt es weitere dunkle Geheimnisse? Die Ermittler tauchen in das Milieu des Frankfurter Nachtlebens ein, um dem Mörder von Irina A. auf die Spur zu kommen. Staatsanwältin Miriam Hassbecker und der Leiter der Frankfurter Mordkommission Ralf Lorey geben exklusive Einblicke in die Ermittlungen. Gerichtsreporterin Heike Borufka schildert den Prozess und ihre Eindrücke des Täters. In der ARD Crime Time gibt es „Auf den Spuren des eiskalten Szenewirts“ von Markus Cebulla zu sehen. Die drei Filme finden Sie in der ARD Mediathek. Die Spur der Täter über einen weiteren Indizienprozess: „Mord ohne Leiche - Der Fall Karsten M.“ Wie entsteht der Podcast „Die Spur der Täter“? Das erzählen wir in einer Episode von „Famous First Words“. Für Anregungen und Kritik zu dieser oder anderen Episoden schreiben Sie uns bitte gerne an die-spur-der-taeter@mdr.de.

  17. Mord ohne Leiche – Der Fall Karsten M.
    06.01., 08:0000:44:39

    Am frühen Morgen des 13. April 2021 verschwindet Karsten M. aus dem Haus der Familie in Liebenburg im Landkreis Goslar. Seine Arbeitstasche, sein Portemonnaie und sein Mobiltelefon liegen noch in der Wohnung. Auf der Terrasse und im Garten werden Blutspuren und seine zerbrochene Brille gefunden. Schnell sind die Ermittler der Kriminalpolizei Goslar sicher, dass der Mann tot ist – auch, weil er auf Medikamente angewiesen war. Bei mehr als 40 Einsätzen – unter anderem mit Tauchern, Hubschraubern und Polizeihunden – suchen die Mordermittler ergebnislos nach der Leiche des 51-Jährigen. Besser voran kommen sie bei der Suche nach dem Täter. Unter anderem Handy-Daten und DNA-Spuren führen zu einem guten Freund des Opfers. Der Verdächtige ist von Beruf Bundespolizist. Die Ermittler finden heraus, dass er im Internet kurz vor der Tat eine Armbrust bestellt hatte – möglicherweise die Mordwaffe. Und: Der Bundespolizist hatte mit der Frau des Opfers ein Liebesverhältnis. Nach einem langen Indizienprozess erhält er Ende Mai 2022 eine lebenslange Freiheitsstrafe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (Stand: 6. Januar 2023). Wo der mutmaßliche Mörder die Leiche seines Freundes abgelegt hat, bleibt ungeklärt. Daher hat die Familie eine private Suchaktion gestartet, trommelt immer wieder Helfer zusammen. Freiwillige können sich per E-Mail melden. Die Adresse: findet.karsten@outlook.de Für Hinweise, die zum Auffinden der sterblichen Überreste von Karsten M. führen, hat die Familie eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt. Links NDR-Artikel: Vermisster Karsten M. – Leichnam bleibt verschwunden Die Spur der Täter: Wo ist Hilal? – Neue Entwicklungen in einem Jahrzehnte alten "cold case" Hinweis: Der TV-Beitrag, über den wir in der Folge sprechen, ist in der Mediathek leider nicht mehr verfügbar. Kontakt: die-spur-der-taeter@mdr.de

  18. Der Trauerschwindler
    15.12., 06:0000:51:50

    Er begegnet den Frauen in ihrer schwersten Stunde. Er tröstet sie, ist charmant und gutaussehend. Wer sich in ihn verliebt, verliert nicht nur sein Herz, sondern manchmal auch viel Geld. Sein Beruf: Bestatter. Nicole Rosenbach erzählt über ihre Recherchen zur Dokumentation für die ARD Crime Time. Es geht um wahre Geschichten von Frauen, die sich alle in den einen Bestatter verlieben und dadurch in teils existentielle Not geraten. Eine junge Mutter lernt den Bestatter kennen, als sie für immer Abschied von ihrem Kind nehmen muss. Sie findet bei ihm Halt, freundet sich mit ihm an und glaubt an eine echte Beziehung. Als er sie nach einigen Monaten um einen größeren Geldbetrag bittet, zögert sie nicht, ihm zu helfen. Doch die Beziehung bekommt erste Risse, da er das Geld nicht wie geplant zurückzahlt. Als die Frau auf einen Zeitungsartikel mit Betrugsvorwürfen gegen den Bestatter stößt, fängt sie an zu recherchieren. Sie findet weitere Frauen, die sich in ihn verliebt und ihm Geld gegeben haben. Sie trifft ehemalige Mitarbeiterinnen, die sich benutzt fühlen. Es sind Dutzende von Menschen, die sagen: Wir sind auf ihn hereingefallen! Können sie den Bestatter stoppen? In der ARD Crime Time gibt es "Der Trauerschwindler" von Nicole Rosenbach zu sehen. Ihre vier Filme finden Sie in der ARD Mediathek. Für Anregungen und Kritik zu dieser oder anderen Episoden schreiben Sie uns bitte gerne an die-spur-der-taeter@mdr.de.

  19. Der Cold Case Daniela Gabert
    02.12., 08:0000:40:49

    Seit mehr als 30 Jahren ist der Tod von Daniela Gabert aus Sachsen-Anhalt ungeklärt. Das Mädchen wurde auf dem Nachhauseweg von einem Stadtfest erwürgt und in hohem Gras abgelegt. Ein Mann gestand die Tat, doch seine Aussagen und die Spuren sprechen gegen ihn als Täter. Danielas Mutter hofft noch heute, dass der Mörder gefunden wird, denn es gibt DNA-Spuren eines Unbekannten auf der Jacke des Kindes. Im Podcast rekonstruieren wir den Fall und die Ermittlungen in den vergangenen mehr als 30 Jahren und lassen auch die Mutter von Daniela zu Wort kommen. Hörtipps Die Spur der Täter: Fünffacher Kindsmord in Wernigerode Die Spur der Täter: Entführt und lebendig begraben – Der Fall Ursula Herrmann BR-Podcast: Seelenfänger – Im Sog der Integrierten Gemeinde Hinweis: Der "Kripo live"-Beitrag, über den wir in der Folge sprechen, ist in der Mediathek leider nicht mehr verfügbar. Kontakt: die-spur-der-taeter@mdr.de

  20. Sie mussten sterben – Femizid an Jeanny
    18.11., 07:5900:49:43

    Der gefährlichste Mensch im Leben einer Frau ist statistisch gesehen ihr Partner oder Ex-Partner. Ob Tötungsdelikte in Deutschland ein Femizid sind, wird statistisch von offizieller Seite nicht erfasst. Die Opfer von versuchtem und vollendetem Mord und Totschlag im Jahr 2020 waren zwar überwiegend männlich: 2.041 Männer gegenüber 1.017 Frauen. Die Fälle von Mord und Totschlag in Partnerschaften zeigen jedoch ein anderes Bild: In den insgesamt 460 Fällen waren 78 Prozent der Opfer weiblich, also gut drei Viertel. So steht es in der Polizeilichen Kriminalstatistik. Wichtig dabei: Die Statistik erfasst nur die Fälle, die zur Anzeige gebracht wurden. Das Dunkelfeld – vor allem bei den versuchten Fällen – dürfte weitaus größer sein. Deshalb widmen wir uns diesmal beispielhaft einem Mord in München, einem Femizid mit langer Stalking-Vorgeschichte. Links ARD Crime Time: Sie mussten sterben (verfügbar bis 18.11.2023) Die Spur der Täter-Episode: Femizide – Der Tod von Saskia S. Kripo live-Artikel über Hintergründe und Forschung Episode des Podcasts MDR INVESTIGATIV: Femizid – Es ist Mord und kein "Beziehungsdrama" Kontakt: die-spur-der-taeter@mdr.de

In diesem True Crime Podcast werden keine Fälle nacherzählt und reißerisch aufgeblasen. Bei „ARD Crime Time“ machen wir die aufwändigen Ermittlungen zu aufsehenerregenden Verbrechen noch einmal authentisch erlebbar. In den einzelnen Episoden erzählen Autorinnen und Autoren aus der ganzen ARD von ihren intensiven, monatelangen Recherchen zu den True-Crime-Fällen. Außerdem öffnen für uns Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften exklusiv ihre Ermittlungsakten und berichten selbst von ihrer Arbeit. So zeigen wir, mit welchen kriminalistischen Methoden es den Ermittlerinnen und Ermittlern gelingt, die Verbrecher zu überführen. Die tiefe Recherche und sachliche Auseinandersetzung mit den Fällen zeichnet den Podcast „ARD Crime Time“ ebenso aus, wie der stets respektvolle und menschliche Umgang der Hosts Anne Eichhorn, Felix Gebhardt und Mattis Kießig mit den Opfern und ihren Angehörigen. „ARD Crime Time“ erscheint samstags, zweimal pro Monat.