
USA verhaften Panamas Machthaber Noriega – Streit mit Vatikan | 29.12.1989 - 4.1.1990
Archivradio – Geschichte im Original
05.01.2026
19 min
Beschreibung
Die Invasion in Panama am 20. Dezember 1989 begründet die US-Regierung auch damit, dass sie Machthaber Manuel Noriega für seine Drogengeschäfte zur Verantwortung ziehen will.
Noriega entkommt zunächst dem Zugriff
Doch so schnell findet sie ihn nicht. An Heilig Abend findet Noriega Unterschlupf ausgerechnet in der Nuntiatur – also der Botschaft des Vatikan in Panama.
Die USA scheuen davor zurück, in die Botschaft einzudringen und versuchen es mit anderen Methoden.
USA und Vatikan im Konflikt über Noriega
Am 29. Dezember beschallen sie die Botschaft extrem laut mit Rockmusik.
Nachdem auch das nicht hilft, blockieren die USA erstmal die Botschaften von Kuba und Nicaragua, damit Noriega nicht noch womöglich dorthin wechselt. Spekulationen: Warum schützt der Vatikan Noriega? Unterdessen spekuliert ein Bericht vom 2. Januar darüber, welches Interesse ausgerechnet der Vatikan hat, einen Schwerverbrecher wie Noriega Schutz zu bieten. Erpresst Noriega womöglich den Vatikan möglich mit Dokumenten über dessen Kontakte zur Drogenmafia? Noriegas Verhaftung Am 3. Januar schließlich ist es soweit: Noriega verlässt die vatikanische Botschaft und stellt sich. Er wird nach Florida gebracht. Ein Gericht in Miami verurteilt ihn schließlich zu einer Freiheitsstrafe von 40 Jahren. In Frankreich und in Panama selbst folgen weitere Prozesse. Noriega verbringt die letzten Jahre seines Lebens in einem Gefängnis direkt am Panamakanal. Er stirbt 2017 an einem Hirntumor.
Nachdem auch das nicht hilft, blockieren die USA erstmal die Botschaften von Kuba und Nicaragua, damit Noriega nicht noch womöglich dorthin wechselt. Spekulationen: Warum schützt der Vatikan Noriega? Unterdessen spekuliert ein Bericht vom 2. Januar darüber, welches Interesse ausgerechnet der Vatikan hat, einen Schwerverbrecher wie Noriega Schutz zu bieten. Erpresst Noriega womöglich den Vatikan möglich mit Dokumenten über dessen Kontakte zur Drogenmafia? Noriegas Verhaftung Am 3. Januar schließlich ist es soweit: Noriega verlässt die vatikanische Botschaft und stellt sich. Er wird nach Florida gebracht. Ein Gericht in Miami verurteilt ihn schließlich zu einer Freiheitsstrafe von 40 Jahren. In Frankreich und in Panama selbst folgen weitere Prozesse. Noriega verbringt die letzten Jahre seines Lebens in einem Gefängnis direkt am Panamakanal. Er stirbt 2017 an einem Hirntumor.