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600- Jositsch gegen Badran: Ein alter Streit in der SP eskaliert04.06., 05:0004.06.2026, 05:0000:23:01
Die Delegierten der Zürcher SP hatten genug: Letzten Donnerstag entschieden sie, Daniel Jositsch nicht für eine weitere Amtszeit im Ständerat zu nominieren. Zu häufig habe er in wichtigen Fragen zu oft gegen die Interessen der SP gestimmt. Es war der vorläufige Höhepunkt einer zunehmend schwierigen Beziehung zwischen dem Zürcher SP-Ständerat und seiner Partei. Was zu Jositschs Nichtnomination beigetragen hat: Kurz vor der Delegiertenversammlung signalisierte die Zürcher Nationalrätin Jacqueline Badran Interesse an ebendiesem Ständeratssitz. Seither gibts Stunk in der Zürcher SP: Jositsch überlegt sich, wild für einen Ständeratssitz anzutreten. Badran wiederum nennt Jositsch ein «Möchtegern-Alphamännchen». Und in Bundesbern wird darüber diskutiert, ob sozialliberale Kräfte überhaupt noch Platz in der Partei haben. Was ist da los? Wie viel an diesem Streit ist politisch? Und wie viel persönlich? War die Nichtnomination von Jositsch taktisch schlau? Und inwiefern stimmt die Kritik an der Ausrichtung der SP? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Bundeshauschefin Larissa Rhyn den eskalierten Streit innerhalb der SP nach Jositschs Nichtnomination ein. Host: Philipp Loser Produktion: Noah Fend Mehr Artikel zum Streit zwischen Daniel Jositsch und der SP: Daniel Jositsch nach Nichtnomination: «Ich weiss schon lange, dass Jacqueline Badran den Ständeratssitz will. Die Frage ist, ob ich ihn ihr überlasse» Interview mit SP-Ständerätin Eva Herzog: «Ich finde Daniel Jositschs Aussagen anmassend» Kritik am immer schärferen «Linkskurs» – wie stark ist der liberale Flügel der SP noch? Analyse von Fabian Renz: «Make SP Great Again»: Die Genossen erleben ihren Trump-Moment Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Eine heikle Liebesbeziehung am Bundesgericht03.06., 05:0003.06.2026, 05:0000:27:25
Eine heimliche Beziehung am Bundesgericht sorgt gerade für Aufregung. Bundesrichter Yves Donzallaz und Bundesrichterin Beatrice van de Graaf waren mindestens ein Jahr lang ein Paar – obwohl das eigentlich verboten wäre. Bundesrichterinnen und Bundesrichter dürfen untereinander keine «dauernden Lebensgemeinschaften» eingehen. In dieser Geschichte geht es aber um mehr als um eine private Beziehung in einem öffentlichen Richteramt. Es geht auch um einen politischen Racheakt, um versteckte Kameras in Gartenhecken und um eine Welt hinter den Mauern des Bundesgerichts, die von aussen nur schwer verständlich ist. Warum ist eine Beziehung zwischen einem Bundesrichter und einer Bundesrichterin ein Problem? Wie geht es für Donzallaz und van de Graaf weiter? Und was sagt diese Affäre über das Schweizer Bundesgericht aus? Inlandchef Mario Stäuble hat zu diesem Fall recherchiert und Yves Donzallaz zum Interview getroffen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt er Einblick in die Welt des Bundesgerichts. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zur Affäre am Bundesgericht: Bundesrichter Yves Donzallaz im Interview mit Mario Stäuble: «Unsere Liebesgeschichte war nicht illegal»: Bundesrichter bricht Schweigen und greift die SVP an Recherche von Mario Stäuble: Richter fand kurz vor «Weltwoche»-Enthüllung eine versteckte Kamera in seiner Hecke Alt-Bundesrichter kritisiert Liebesaffäre – dabei war er selbst in einen Skandal verwickelt Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Jordan Bardella: Frankreichs rechter Shootingstar und das heikle Erbgeld in der Schweiz02.06., 05:0002.06.2026, 05:0000:24:18
Jordan Bardella ist aktuell Präsident der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National in Frankreich. Und nächstes Jahr könnte Bardella der nächste französische Staatspräsident werden. Er gilt als eines der prominentesten politischen Talente der französischen Rechten und liegt derzeit in Umfragen vorn. Kürzlich hat der 30-jährige Politiker die Beziehung zu einer italienischen Prinzessin öffentlich gemacht. Sie weckt gerade mehr Interesse als Jordan Bardella selbst. Denn Maria Carolina von Bourbon de deux-Siciles ist in einen unerbittlichen Erbstreit ihrer Familie verwickelt. Es geht um Millionen, die sich auf Konten in der Schweiz befinden. Warum heikles Geld immer wieder in der Schweiz auftaucht und worum es in Familienstreit geht, erzählt Sylvain Besson vom Tamedia-Recherchedesk. Er hat zum Erbstreit im Umfeld von Jordan Bardella recherchiert und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Die Familiengeschichte der Bourbons zum Nachlesen: Jordan Bardella und das Erbe der Prinzessin – Spurensuche in der Schweiz Mehr zu Jordan Bardella Ziehsohn Jordan Bardella überstrahlt Marine Le Pen – hofft er auf ein hartes Urteil gegen sie? Le Pens Partei will plötzlich gar nichts mehr mit Trump zu tun haben Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Wieder «nur» Silber: Was bleibt von dieser Eishockey-WM in der Schweiz?01.06., 05:0001.06.2026, 05:0000:22:15
Um 23:06 Uhr ist die Eishockey-WM vorbei. Sie endet mit einer bitteren Niederlage für die Schweiz. In der elften Minute der Verlängerung trifft Finnland zum Sieg. Und wieder bleibt der Schweiz «nur» Silber – zum dritten Mal in Folge. Es ist der unbefriedigende Abschluss eines grossartigen Turniers. Die Schweiz hat ihre Gegner bis zum Final vom Platz gefegt und eine Euphorie entfacht – nicht nur bei den begeisterten Eishockey-Fans, sondern auch weit darüber hinaus. Warum ist es der Schweiz auch im dritten Anlauf in Folge nicht gelungen, Eishockey-Weltmeister zu werden? Was ist in den letzten zwei Wochen (trotzdem) passiert in der Schweiz? Und was bleibt nun von diesem Turnier – in der Eishockey-Nationalmannschaft und darüber hinaus? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» blickt unser Eishockey-Redaktor Simon Graf auf die Eishockey-WM in der Schweiz zurück. Host: Philipp Loser Produzent: Noah Fend Mehr zur Eishockey-WM: Kommentar von Simon Graf: Diese goldene Schweizer Generation hätte den WM-Titel verdient Der Spielbericht zum Final: Helenius trifft mitten ins Schweizer Herz – Finnland ist Weltmeister Die Stimmen zum Spiel: «Es ist bitter, zum fünften Mal zu verlieren» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Ein Jahr nach dem Bergsturz in Blatten: Wie geht es den Menschen heute?29.05., 05:0029.05.2026, 05:0000:28:54
Vor einem Jahr haben sich oberhalb von Blatten im Lötschental mehrere Millionen Kubikmeter Geröll, Eis und Schlamm gelöst. Das Dorf wurde am 28. Mai 2025 verschüttet. Ein Mann kam dabei ums Leben. Ein Jahr später ist der Wille, Blatten wieder aufzubauen, ungebrochen. Ab 2029 soll es möglich sein, wieder in Blatten zu wohnen. Doch der Wiederaufbau ist kompliziert. Der Raum im Tal ist begrenzt, Naturgefahren setzen enge Grenzen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie das noch vorhandene Bauland nun aufgeteilt wird. Zudem ist unklar, wie viele Menschen überhaupt nach Blatten zurückwollen: Manche Familien wollen zurückkehren. Andere sind bereits weggezogen. Wie geht es den Menschen heute? Was gibt ihnen Kraft? Und was lässt sie noch immer verzweifeln? Reporter Cyrill Pinto ist ins Lötschental gereist und hat mit jenen gesprochen, die vor einem Jahr ihr Zuhause verloren haben. Unter anderem mit Gemeindepräsident Matthias Bellwald, der seit einem Jahr für ein neues Blatten kämpft. In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er von seinem Besuch. Im zweiten Teil der Folge schaltet sich Christof Gertsch, Reporter beim «Magazin», dazu. Er hat zu Permafrost recherchiert und erklärt, was Permafrost mit Blatten zu tun hat – und was wir in den Alpen noch zu erwarten haben. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zur Reportage von Cyrill Pinto Und hier zum Text von Christof Gertsch über Permafrost Mehr zum Bergsturz in Blatten: Familie Rubin entkam dem Bergsturz – jetzt will sie unbedingt dorthin zurück Der Bergsturz von Blatten löste einen Bauboom aus – jetzt erwägt Albert Rösti, das Gesetz zu lockern Blatten-Felssturz verursachte Schäden von 255 Millionen Franken Bei Blatten droht ein neuer Gletscherabbruch Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Warum Papst Leo XIV in seiner ersten Enzyklika vor KI warnt28.05., 05:0028.05.2026, 05:0000:24:33
«Magnifica Humanitas – Über den Schutz des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz» So heisst die erste Enzyklika, das grosse Lehrschreiben, von Papst Leo XIV. In seinem Text denkt er über die künstliche Intelligenz nach und fordert klare Regulierungen für KI-Firmen und ihre Technologie. «Künstliche Intelligenz muss entwaffnet werden», so der Papst. Es brauche einen verantwortungsbewussten, ethisch fundierten Umgang mit KI. Das Schreiben wendet sich auch explizit an Menschen ausserhalb der Kirche. Womöglich war deswegen auch Chris Olah, der Mitgründer des KI-Unternehmens Anthropic, als Redner dabei. Spannend ist die Einladung, weil Olah und sein Unternehmen im Streit mit Trump liegt. Auch das Verhältnis zwischen Papst Leo und Donald Trump ist angespannt. Kommt die Botschaft des Papsts an? Kann die Autorität des Papstes etwas an der aktuellen Situation verändern? Und was sagt das über Papst Leo aus, dass er in seiner ersten Enzyklika ausgerechnet über KI schreibt? Das weiss Elisa Britzelmeier, Korrespondentin für Italien und den Vatikan, zu Gast in der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zum Text von Elisa Britzelmeier Mehr zum Papst Leo XIV und seiner Haltung zu KI: Papst Leo XIV. setzt eigene Kommission für künstliche Intelligenz ein Anthropic weigert sich, dem Pentagon seine Software auszuhändigen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- 10-Millionen-Initiative (2/2): Wie spüren wir den Dichtestress?27.05., 05:0027.05.2026, 05:0000:13:12
Es ist die wohl wichtigste Abstimmung des Jahres – und sie polarisiert. Soll die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 auf 10 Millionen gedeckelt werden – oder gefährdet ein solcher Eingriff die Stabilität des Landes? Darüber stimmt die Schweiz am 14. Juni ab. Die Debatte um die 10-Millionen-Initiative ist auch geprägt von Wachstumsskepsis. Themen wie Platzknappheit, Wohnungsnot, die Angst vor dem Fremden und die Sorge, Identität und Kultur zu verlieren, sind allgegenwärtig im Abstimmungskampf. Doch wie zeigt sich dieses Wachstum konkret? Wie geht es den Menschen in stark wachsenden Regionen? Und wie geht es jenen in Gegenden, in denen die Bevölkerung entgegen dem nationalen Trend schrumpft? «Apropos»-Host Alexandra Aregger hat mit Menschen in boomenden und in schrumpfenden Regionen gesprochen. Wie sie das Bevölkerungswachstum erleben und wie es ihnen damit geht, bespricht sie mit «Apropos»-Host Philipp Loser in der zweiten von zwei Spezialfolgen zur 10-Millionen-Initiative. Hosts: Alexandra Aregger und Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Die ganze Reportage von Alexandra Aregger hier lesen Mehr zum Thema Wie gross der Dichtestress im ÖV wirklich ist Während die Schweiz Zuwanderung deckeln will, kämpfen Nachbarländer um Fachkräfte Nur wenige Regionen Europas sind stärker gewachsen als Schweizer Kantone Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- 10-Millionen-Initiative (1/2): die lange Tradition der Migrations-Abstimmungen26.05., 05:0026.05.2026, 05:0000:12:40
Es ist die wohl wichtigste Abstimmung des Jahres – und sie polarisiert. Soll die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 auf 10 Millionen gedeckelt werden – oder gefährdet ein solcher Eingriff die Stabilität des Landes? Ein Blick zurück zeigt: Die Schweiz hat eine lange Tradition, wenn es um Migrationsabstimmungen geht. Angefangen in den 60er-Jahren. Die Nachkriegs-Schweiz erlebte einen beispiellosen Boom. Strassen, Tunnel und Häuser entstanden im Akkord. Zwischen 1960 und 1969 verdoppelte sich auch die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte von 500’000 auf eine Million. Max Frisch schrieb damals den berühmten Satz: «Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen.» In der ersten von zwei Spezialfolgen zur 10-Millionen-Initiative blicken die beiden «Apropos»-Hosts Alexandra Aregger und Philipp Loser auf die Geschichte der Migrationsinitiativen. Von der Debatte um die «Überfremdung» seit dem Ersten Weltkrieg über die Schwarzenbach-Initiative von 1970 – die knapp scheiterte und dennoch Politik machte – bis zur Einführung der Zuwanderungskontingente und später der Personenfreizügigkeit. Hosts: Alexandra Aregger und Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema «Die SVP spürt, dass etwas in der Luft liegt»: Warum der Abstimmungskampf jetzt aggressiver wird Kein anderes Land stimmt so oft über Ausländerfragen ab wie wir. Wieso? Was der einstige Hass auf «Tschinggen» mit der SVP-Initiative zu tun hat Wie viele Fachkräfte wandern tatsächlich in die Schweiz ein? Die Argumente der SVP im Faktencheck «Das ist ein Schock» – knappe Mehrheit will Ja zur 10-Millionen-Initiative sagen EU-Bürgerinnen, Asylbewerber und Ukraine-Flüchtlinge: Warum die Schweiz wirklich wächst Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Bonus: Debatte um «Lifestyle-Teilzeit»: Boomer, die weniger arbeiten wollen25.05., 05:0025.05.2026, 05:0000:42:47
Zum Pfingstmontag hört ihr im «Apropos»-Feed als Bonus die neuste Folge des Politik-Podcasts «Politbüro». Wir sind am Dienstag mit der nächsten regulären Folge von «Apropos» zurück. Viel Spass beim Hören! *** Vor «Lifestyle-Teilzeitlern» wird gewarnt! Seit der Arbeitgeberverband die Resultate einer Studie zur Schweizer Erwerbsarbeit mit dem bisher in Deutschland benutzten Lifestyle-Begriff versah, geht es rund. Laut der Studie sind es nicht die Jüngsten (wie bisher vermutet), die lieber in Teilzeit-Pensen arbeiten – sondern die Ältesten. Der Arbeitgeberverband rechnet mit einem Potenzial von insgesamt 86’000 Vollzeitstellen, die darum nicht ausgefüllt werden – eine ähnlich hohe Zahl wie die durchschnittliche Netto-Zuwanderung in die Schweiz. Insinuiert der Verband hier eine Mitschuld der älteren Teilzeit-Arbeitenden an der hitzigen Wachstumsdebatte? Ist es unmoralisch, nicht 100 Prozent zu arbeiten? Und ist die Debatte überhaupt gerechtfertigt? Darüber redet das Politbüro in seiner aktuellen Ausgabe. Mit dabei sind Bundeshauschefin Larissa Rhyn, Leiterin «Reportagen & Storytelling» Jacqueline Büchi und Leiter «Politik & Wirtschaft» Mario Stäuble. Gastgeber ist Philipp Loser. Host: Philipp Loser Produktion: Sara Spreiter Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Grössenwahn à la Trump: wie der US-Präsident Washington umbaut22.05., 05:0022.05.2026, 05:0000:27:02
US-Präsident Donald Trump lässt sich aktuell nicht nur ein Denkmal bauen, sondern gleich mehrere. Zu Amerikas 250-Jahr-Feier hat Donald Trump umfassende Renovierungsarbeiten in Washington angeordnet. Er lässt historische Gebäude abreissen oder gestaltet sie um. Während viele Amerikanerinnen und Amerikaner mit steigenden Lebenskosten kämpfen, baut der Präsident unter anderem einen Ballsaal für über 1000 Gäste. Die Kosten betragen rund 400 Millionen Dollar. Im vergangenen Herbst sprach Trump noch von 200 Millionen Dollar. Der Lincoln Memorial Reflecting Pool, wird blau gestrichen und empört Fachleute. Und der geplante «Arc de Trump» gefährdet die berühmten Sichtachsen zwischen den Denkmälern der Hauptstadt. Wie wird das «neue» Washington aussehen? Darf Trump diese Bau-Projekte überhaupt umsetzen? Haben das andere Präsidenten vor ihm auch schon gemacht? Und warum sind ihm diese monumentalen Umbauten so wichtig? USA-Korrespondentin Charlotte Walser lebt selbst in Washington und hat sich ein Bild von Trumps Umbauten gemacht. Davon erzählt sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Trump und seine Baupläne: Ein Triumphbogen, höher als das Weisse Haus: Der Arc de Trump Trump schliesst das Kennedy Center für zwei Jahre «Völlig absurd», «Das ist nicht lustig»: Trump will Kennedy Center umbenennen Trump startet Bauarbeiten für seinen Ballsaal Bilder des neuen Ballsaals im Weissen Haus aufgetaucht Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Der Streit um den grössten Schweizer Hühnerschlachthof21.05., 05:0021.05.2026, 05:0000:21:45
In der Freiburger Gemeinde Saint-Aubin soll ein Campus mit dem grössten Hühnerschlachthof der Schweiz entstehen. Betrieben werden soll die Anlage von der Migros-Tochter Micarna. Doch gegen den Bau des Schlachthofes gibt es Widerstand. Zahlreiche Aktivistinnen und Aktivisten sowie Anwohnende wehren sich dagegen. Über 1800 Einsprachen sind gegen das Projekt eingegangen. Die Standortgemeinde selbst erhofft sich durch die Anlage hohe Steuereinnahmen und mehr Arbeitsplätze. Freiburg will führend im Nahrungsmittelsektor werden – und der Bau des Schlachthofs soll dazu beitragen. Im Konflikt um die Anlage geht es um viel: Um Wachstum, die Grenzen des Fleischkonsums, aber auch um die Frage, was gute Arbeitsplätze sind. Benno Tuchschmid, Romandie-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», hat sich gemeinsam mit Reporter Christian Zürcher einen Überblick von diesem Konflikt verschafft. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Tuchschmid davon. Host: Alexandra Aregger Produktion: Sara Spreiter Mehr zum Streit um den grössten Hühnerschlachthof der Schweiz: «Ein Schlachthof ist ein Schlachthof – das ist nicht sexy» Streit um grössten Hühnerschlachthof der Schweiz bringt Dorf ans Limit Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Grossbritannien in der Krise: Wankt nur der Premier oder das ganze System?20.05., 05:0020.05.2026, 05:0000:24:26
Grossbritannien scheint nicht aus der Krise zu finden: In der Wirtschaft läuft es schlecht, die Menschen sind unzufrieden und das politische System wird immer fragiler. In Teilen der Politik und Bevölkerung wächst gar der Wunsch nach einer Rückkehr in die EU. Unzufrieden ist man mitunter mit Premierminister Keir Starmer. Das zeigte sich auch bei den britischen Kommunalwahlen Anfang Mai: Der Premier und seine regierende Labour-Partei erlebten eine historische Niederlage. Nun fordern Abgeordnete die Ablösung ihres Premiers. Starmer aber will nicht zurücktreten. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis der aktuelle Premierminister wieder abgelöst wird? Wer profitiert vom schwächelnden Premier? Und was sagt das über ein Land aus, wenn die Personen an der Spitze jeweils nach kurzer Zeit wechseln? Diese Fragen beantwortet Michael Neudecker, UK-Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und des «Tages-Anzeiger». Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Den Kommentar von Michael Neudecker lesen: Die Briten wählen Radikalismus, aber das hilft auch nicht weiter Grossbritannien im politischen Umbruch: Keir Starmer droht am Montag weiteres Ungemach Starmer lehnt Rücktritt ab – Vize-Premier mahnt zur Geschlossenheit Ist die Rückkehr in die EU für London «unvermeidlich»? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Nicht Shein oder Temu: Die wahre «Päckliflut» kommt aus der Schweiz19.05., 05:0019.05.2026, 05:0000:11:53
Wenn sich im Treppenhaus wiedermal Pakete türmen oder der Postbote den überquellenden Bus öffnet, sind die Schuldigen jeweil schnell ausgemacht: die chinesischen Onlinehändler Shein oder Temu. Dieses Narrativ hat sich zumindest in den letzten Jahren durchgesetzt. Nun zeigen neue Zahlen: Nur gerade jedes zehnte Paket kommt aus Asien. Ausgerechnet jene Schweizer Firmen, die vor der «Päckliflut» aus China warnen, machen den viel grösseren Anteil aus. Unzufriedene Schweizer Händler Woher kommen also die ganzen Pakete? Warum sind die Schweizer Händler trotzdem unzufrieden? Und was sagt das alles über uns Konsumentinnen und Konsumenten aus? Diese Fragen beantwort Jon Mettler von der Wirtschaftsredaktion einer neuen Folge vom täglichen Podcast «Apropos». Er hat gemeinsam mit Bundeshausredaktor Benjamin Bitoun die neusten Zahlen zur Paketflut ausrecherchiert und spricht über die Reaktionen und sagt, wo die Politik Handlungsbedarf sieht. Moderation: Alexandra Aregger Gast: Jon Mettler Produktion: Sibylle Hartmann Artikel zur «Päckliflut» Exklusive Zahlen der Post: Von wegen China: Die wahre Päckliflut kommt aus der Schweiz Ware von Temu, Shein und Aliexpress: Händler kritisieren Post: «Die tatsächliche Päckliflut aus China ist weitaus grösser» Ware von Temu, Shein und Aliexpress: Händler kritisieren Post: «Die tatsächliche Päckliflut aus China ist weitaus grösser» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Menschenhandel in Gstaad? Der Prozess um die Ausbeutung von 40 Frauen18.05., 05:0018.05.2026, 05:0000:17:35
Es ist ein Blick auf die Schattenseiten hinter den pompösen Fassaden von Gstaad: Ein serbisches Ehepaar und deren Tochter (resp. Stieftochter) soll 40 Frauen jahrelang ausgebeutet haben. Die mutmasslichen Täter stehen aktuell vor Gericht. Der Prozess öffnet ein Fenster in eine andere Welt. In das System Gstaad, das auf Diskretion beruht. Und auf einem Machtgefälle zwischen jenen mit Unmengen von Geld und jenen, die für diese Menschen arbeiten. Am Prozess vor dem Regionalgericht Oberland in Thun wird nun über den Fall verhandelt. Wie genau soll das System funktioniert haben? Wussten die Auftraggeber von den ausbeuterischen Arbeitsbedingungen? Und wie könnte der Prozess ausgehen? Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach gibt Einblicke in den Fall. Er berichtet seit Jahren über Gstaad und nun auch über den Prozess in Thun. In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er davon. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Prozess zu Menschenhandel in Gstaad Die serbischen Putzfrauen arbeiteten auch für Madonna – für 5.50 Franken pro Stunde «Die Frauen waren zufrieden und wollten immer wiederkommen» Sie putzten für die Reichsten der Schweiz – 7 Tage pro Woche, 16 Stunden am Tag, für 1500 Franken im Monat «Wenn es nötig war, habe ich sogar zum Staubsauger gegriffen» Sie mussten zehn Freier am Tag bedienen – vom Lohn sahen sie nur die Hälfte Die Top 50 in der Oase der Superreichen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Wird die Schweiz Weltmeister? Alles zur Eishockey-WM15.05., 05:0015.05.2026, 05:0000:20:38
Seit 2013 hätte es vier Mal beinahe geklappt und die Schweizer Eishockey-Nati hätte WM-Gold geholt. Aber eben nur beinahe – weil die Schweizer Mannschaft dann eben doch «nur» Vize-Weltmeisterin wurde. Umso grösser ist die Hoffnung auf Gold nun vor der diesjährigen Heim-Weltmeisterschaft. Doch die Vorbereitungen waren alles andere als optimal, nachdem Ex-Natitrainer Patrick Fischer kurz vor WM-Start wegen seines gefälschten Covid-Zertifikats entlassen wurde. Wie erfolgreich kann die WM unter diesen Voraussetzungen werden? Wie laufen die Vorbereitungen? Und wo bleibt eigentlich die Euphorie zur WM in der Bevölkerung für dieses Turnier? Das alles fragen wir unseren Eishockey-Experten Simon Graf. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» analysiert er die Ausgangslage der Schweizer Nati und sagt, ob der grosse Triumph diesmal möglich ist. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Eishockey-WM Der grosse Guide zur Heim-WM – und ein Trick, wie Sie noch an Tickets kommen So sehen Sie die Eishockey-WM in der Schweiz im TV und im Stream ESC, Eishockey- und Fussball-WM – und niemanden interessiert es wirklich Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Bonus: Der Meisterschwindler aus dem Heidiland (1/3)14.05., 05:0014.05.2026, 05:0000:49:32
Ihr hört über Auffahrt die erste von drei Folgen vom «Meisterschwindler aus dem Heidiland» des True Crime-Podcast «Unter Verdacht» als Bonus im «Apropos»-Feed. Wir sind am Freitag wieder mit regulären «Apropos»-Folgen zurück. Bis dahin: Viel Spass beim Hören! *** Die kriminelle Laufbahn von Steven Heidegger beginnt harmlos. Mit 15 Jahren bricht er die Realschule ab. In der Berufslehre in einer Autogarage schwindelt er seine Vorgesetzten an, fälscht Dokumente, lässt Ersatzreifen oder Nummernschilder mitgehen. Doch dabei bleibt es nicht: Später entwendet er Schmuck und überfällt einen Goldschmied. Für den Überfall wird er zwar verurteilt und muss ins Gefängnis. Doch kaum ist er wieder draussen, macht Steven Heidegger weiter und entwickelt neue Maschen: Der junge, gut aussehende Mann meldet sich auf Datingseiten für schwule und bisexuelle Männer an – und findet dort Opfer. Wer ist dieser Steven Heidegger? Warum hat er mit seinen Schwindeleien so oft Erfolg? Und was ist seine Absicht auf den Datingplattformen? Inlandredaktorin Claudia Blumer und Thomas Knellwolf, Reporter am Recherchedesk, haben die kriminelle Biografie von Steven Heidegger aufwendig recherchiert und aufgeschrieben. In der ersten von drei Folgen der «Unter Verdacht»-Serie zum Meisterschwindler aus dem Heidiland erzählen sie, was sie dabei herausgefunden haben. Gäste: Claudia Blumer, Thomas Knellwolf Host: Noah Fend Skript: Noah Fend, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Sara Spreiter Sprecher: Boris Gygax Hier hören Sie bereits Folge 2 vom Meisterschwindler aus dem Heidiland Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen des Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier. Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.ch Hier lesen Sie alle Texte zur Recherche von Claudia Blumer und Thomas Knellwolf zum Meisterschwindler aus dem Heidiland. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Wie gefährlich ist das Hantavirus?13.05., 05:0013.05.2026, 05:0000:23:41
Das Hantavirus sorgt derzeit weltweit für Schlagzeilen: Auf einem holländischen Kreuzfahrtschiff kam es zu einem Ausbruch, bei dem sich mehrere Menschen infizierten – drei von ihnen sind gestorben. Auch ein Schweizer hat sich mit dem Virus angesteckt und wird derzeit im Unispital in Zürich behandelt. Die Schlagzeilen wecken Erinnerungen an die Coronapandemie und sorgen bei vielen für Verunsicherung – obwohl das Virus weder neu, noch sonderlich gefährlich ist. Woher kommt das Hantavirus überhaupt? Wer muss sich Sorgen machen? Und sind wir seit Corona übervorsichtig geworden? Anke Fossgreen, Leiterin des Wissensressorts, ordnet in der neuesten Folge von «Apropos» die aktuelle Lage ein. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Hantavirus: Im Interview: Infektiologe Walter Zingg behandelt den Schweizer Hantavirus-Patienten Interview mit Genfer Virologin: Sie gibt Entwarnung zum Ausbruch des Hantavirus Hantavirus: WHO meldet elf Fälle auf Kreuzfahrtschiff Die Reportage über die Evakuierung der Passagiere auf dem Kreuzfahrtschiff Hantavirus bei Passagierin auf MV Hondius nicht erkannt Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Streit um Direktzahlungen: Stehen Kleinbauern bald vor dem Aus?12.05., 05:0012.05.2026, 05:0000:16:14
In der Schweiz gibt es knapp 50’000 Bauernhöfe – halb so viele wie vor 40 Jahren. Kleinhöfe geraten ohnehin immer stärker unter Druck – jetzt will der Bundesrat Landwirtschaftsbetriebe erneut «effizienter und nachhaltiger» machen. Deshalb sollen neu nur noch grössere Höfe Direktzahlungen erhalten, so der Vorschlag von Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Zehn Prozent aller Betriebe könnten dann ihre Subventionen verlieren – und vor einem ernsthaften Problem stehen. Von verschiedenen Seiten regt sich bereits Kritik – sie zeigt: Die Finanzierung der Landwirtschaft ist aus der Balance geraten. Worum geht es in diesem Streit genau? Um wie viel Geld geht es dabei eigentlich? Und stünden kleine Höfe ohne Direktzahlungen wirklich vor dem Aus? Das weiss Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach. Er hat zu den Plänen des Bundesamts für Landwirtschaft recherchiert und den Grünen-Nationalrat und Präsident der Kleinbauern-Vereinigung Kilian Baumann – ein prominenter Kritiker dieser Pläne – auf dessen Hof besucht. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Reform um die Direktzahlungen Der Text von Quentin Schlapbach über Kilian Baumann und den Vorschlag von Parmelin Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Machtmissbrauch: ein Skandal in der reformierten Kirche11.05., 05:0011.05.2026, 05:0000:19:34
Zwei Landeskirchen haben im April eine Pfarrerin suspendiert und ihr alle pastoralen Aktivitäten verboten. Der Grund sind Missbrauchsvorwürfe von einer ehemaligen Partnerin und eine strafrechtliche Untersuchung gegen die Pfarrerin. Die Beschuldigte spricht von Rache einer Ex-Geliebten. Inzwischen haben sich aber weitere Betroffene gemeldet. Der Fall aus der Westschweiz spielt sich in der reformierten Kirche ab – und wirft damit ein Licht auf eine offene Flanke der reformierten Kirche: Viele halten dort Missbrauch bis heute für ein katholisches Problem. Es geht um spirituellen Missbrauch, Machtgefälle und um die Komplexität, Missbrauchsfälle im Kirchenumfeld aufzuklären. Bundeshausredaktorin Annalena Müller hat die Geschichte einer Betroffenen ausrecherchiert und erklärt die Hintergründe des Falls in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Hier den Text von Annalena Müller lesen und hier geht's zur Apropos-Folge über Lea Blattner Anlaufstellen: Groupe Sapec (Westschweiz) IG M!kU (Deutschschweiz) Mehr zum Thema: Reformierte Kirche plant Studie zu sexuellem Missbrauch Evangelische Kirche Schweiz vermutet viele eigene Missbrauchsfälle Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Koyo Kouoh hätte die Biennale geleitet: Wer war die Schweizer Starkuratorin?08.05., 05:0008.05.2026, 05:0000:17:00
So wenig Koyo Kouoh der breiten Öffentlichkeit bekannt ist, so gross ist sie in der Kunstwelt. Koyo Kouoh aus Neuenhof im Kanton Aargau hat die zeitgenössische Kunst entscheidend geprägt. Während Jahren hat sie eines der wichtigsten Kunstmuseen in Afrika geführt: das Zeitz-MOCAA-Museum in Kapstadt. Sie hätte auch die Kunstbiennale in Venedig leiten sollen – als erste Schwarze Frau überhaupt. Diesen Lebenstraum konnte sie nicht mehr verwirklichen. Vor einem Jahr ist Koyo Kouoh überraschend verstorben. Trotzdem steht die Biennale, die dieses Wochenende eröffnet, ganz im Zeichen ihres Wirkens. Warum das so ist, erzählt Barbara Achermann, stellvertretende Chefredaktorin beim «Magazin». Sie kannte Koyo Kouoh gut und hat die Kunstkuratorin kurz vor ihrem Tod eine Woche lang begleitet. Heute ist sie zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Der Text von Barbara Achermann: Die sieben Weisheiten der Koyo Kouoh Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.