
Häufig erwähnt
Episoden
280- UFOs und Spionageballone: Was ist los am Himmel über den USA?15.02., 00:0015.02.2023, 00:0000:20:21
Was um Himmels willen ist los am Himmel über den USA? Die Frage treibt nicht nur Senator Mitch McConnell um, den Minderheitsführer der Republikaner, sondern das ganze Land. Vier Mal innert acht Tagen haben US-Kampfjets Objekte am Himmel abgeschossen, die das Weisse Haus als Bedrohung wahrgenommen hatte. Einigermassen Klarheit herrscht nur über die Herkunft des chinesischen Spionageballons, der vor der Küste South Carolinas in den Atlantik gestürzt ist. Ins Scheinwerferlicht gerückt ist damit die Luftraumüberwachung Norad, die bisher vor allem für ihre Werbeaktion bekannt war, mit der sie jeweils vor Weihnachten den Flug von Santa mit Rentieren und Schlitten dokumentierte. Jetzt aber ortet Norad plötzlich zahlreiche unerklärte Flugkörper über den USA. Auch wird wieder über die mehr als 500 Sichtungen von unerklärbaren Phänomenen geredet, mit denen eine neue Spezialabteilung des Verteidigungsministeriums beschäftigt ist. Warum jagen die Amerikaner jetzt wieder UFOs? Und verfügen die USA wirklich über Anzeichen dafür, dass die Flugobjekte ausserirdisch sein könnten? Die Vorgänge in den USA werfen auch Fragen auf, die sehr irdischer Natur sind. Was ist über die nach dem chinesischen Ballon abgeschossenen drei Flugkörper inzwischen bekannt? Feuern die Amerikaner jetzt auf alles, was sich über ihnen bewegt? Und was bedeutet das für die angespannte Beziehung zwischen den Grossmächten USA und China? Darüber diskutieren «Bund»-Chefredaktorin Isabelle Jacobi und USA-Korrespondent Fabian Fellmann in der aktuellen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?». Laura Bachmann hat die jüngste Episode des Tamedia-Podcasts über US-Politik produziert. Mehr zum Thema Der jüngste UFO/UAP-Bericht der US-Regierung https://www.dni.gov/files/ODNI/documents/assessments/Unclassified-2022-Annual-Report-UAP.pdf Santa Tracker von Norad https://www.noradsanta.org/ Den Tagi 3 Monate zum Preis von 1 Monat lesen: Alle Infos auf tagiabo.ch Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- USA und China: Ein neuer Kalter Krieg?01.02., 19:0901.02.2023, 19:0900:28:20
Eigentlich hatte man zuletzt den Eindruck, dass sich die Atmosphäre zwischen US-Präsident Joe Biden und dem chinesischen Staatschef Xi Xinping etwas entspannt hat. Sie haben sich im November in Bali getroffen, und auch Xi hat die Schlusserklärung unterschrieben, worin der Einsatz von Atombomben als falsch bezeichnet wurde – offensichtlich eine Mahnung in Richtung Moskau. Nun aber hat das chinesische Aussenministerium die USA für den Krieg in der Ukraine verantwortlich gemacht. In Washington hat sich derweil im Repräsentantenhaus ein Komitee gebildet, das sich zum Ziel gesetzt hat, «diesen neuen kalten Krieg mit dem kommunistischen China zu gewinnen», wie der Vorsitzende, der Abgeordnete Mike Gallagher, festhielt. Gleichzeitig wollen die USA verhindern, dass der chinesische Techgigant Huawei weiterhin Waren und Know-how von amerikanischen Zulieferern bezieht. Angesichts dieser sich rapide verschlechternden Beziehungen warnte ein General der US-Luftwaffe vor einem Krieg innerhalb der nächsten zwei Jahre. Allenfalls um Taiwan oder im Südchinesischen Meer, wo China Ansprüche erhebt. Eigentlich ist die Regierung Biden ziemlich beschäftigt mit dem Krieg in der Ukraine respektive dem Umgang mit Putin und Russland. Die weit grössere Herausforderung ist jedoch China. Wo stehen die Beziehungen zwischen den USA und China? Was sind die Pläne der Regierung Biden? Und wo stehen die Republikaner, insbesondere Präsidentschaftsbewerber Donald Trump? Und bleibt dieser Kalte Krieg kalt? Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International der Tamedia-Redaktion in Zürich. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Garage Gate: Die Rache der Republikaner18.01., 19:1418.01.2023, 19:1400:18:48
Nach Donald Trump hat nun auch Joe Biden eine Affäre um Geheimdokumente und einen Sonderermittler am Hals. Bidens Erklärungen, er habe von alledem nichts gewusst, mögen zutreffen. Auch ist sein Fall juristisch ganz anders gelagert als der von Trump, und ob er je strafrechtlich für die Akten in seiner Garage und einem Büro belangt wird, ist zu bezweifeln. Politisch jedoch schadet Biden das sogenannte «Garage Gate» enorm: Es verunmöglicht ihm, Trump für dessen liederlichen Umgang mit Geheimdokumenten zu kritisieren. Vielmehr liefert es den Republikanern sogar Argumente, um Biden als zu vergesslich für das Amt des Präsidenten darzustellen. Aber könnte «Garage Gate» auch Bidens Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen 2024 in Frage stellen? Und wie geheim sind geheime Dokumente in den USA überhaupt? Darüber diskutieren Isabelle Jacobi, Chefredaktorin von «Der Bund», und Fabian Fellmann, USA-Korrespondent von Tamedia, in der jüngsten Podcast-Episode. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Was ist nur mit den Republikanern los?04.01., 17:2904.01.2023, 17:2900:24:14
Es war eine historische Schlappe: Erstmals seit hundert Jahren ist ein Speaker des Repräsentantenhauses, der Vorsitzende der grossen Kammer des US-Kongresses, nicht im ersten Wahlgang gewählt worden. Die Fraktion der Republikaner liess ihren Kandidaten Kevin McCarthy auflaufen. Die Republikaner hatten bei den Zwischenwahlen im November die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewonnen. Knapp zwar, aber sie haben jetzt 222 Sitze, die Demokraten 213. Deshalb endete die Karriere der bisherigen Speakerin, der Demokratin Nancy Pelosi. Kevin McCarthy wollte ihr Nachfolger werden als Nummer drei in der politischen Hierarchie hinter Präsident und Vizepräsidentin. Egal, wie die Speaker-Wahl ausgeht: McCarthy trägt schweren Schaden davon. Schon die öffentliche Rebellion in den Wochen vor der Wahl war eine Blossstellung. Und die Stunden im Kongress, in denen er vor den Augen eines nationalen Fernsehpublikums eine Wahlschlappe nach der anderen kassierte, sind eine Demütigung. Dabei gehörte McCarthy zu den frühen Unterstützern des ehemaligen Präsidenten Donald Trump. Erst nach der Attacke aufs US-Capitol am 6. Januar 2021 soll er gemäss Berichten Trump abgeschworen haben – allerdings nur ganz kurz. Schnell wurde damals klar, dass ein beachtlicher Teil der Basis weiter zu Trump steht. Doch diese politische Slalomfahrt haben die besonders radikalisierten Trump-Anhänger im Kongress nicht verziehen. Aber weshalb sind die republikanischen Abgeordneten so zerstritten? Wann hat sich die Grand Old Party radikalisiert, erst als Trump auftauchte? Oder schon früher? Und was heisst das für Präsident Biden und die Demokraten? Auch mit Blick auf 2024? Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International der Tamedia-Redaktion in Zürich. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Selenskis Besuch und Trumps Steuern21.12., 23:0521.12.2022, 23:0500:16:59
Ein überraschender Gast ist in Washington eingeflogen: Wolodimir Selenski, der ukrainische Präsident. Er reist zum ersten Mal seit dem russischen Angriff auf die Ukraine, vor genau 300 Tagen ins Ausland. Was hat dieser Besuch zu bedeuten? Und warum wollen die USA gerade jetzt neue Abwehrsysteme in die Ukraine liefern? Ansonsten dreht sich diese Wochen den USA wieder hauptsächlich um - ja wen wohl: Donald Trump. Der Kongress hat seine Untersuchungen zum 6. Januar beendet und empfiehlt dem Justizminstererium, ein Strafverfahren gegen Trump zu eröffnen – und der Kongress hat beschlossen, Trumps Steuerunterlagen zu veröffentlichen. Eine Schicksalswoche für Trump? Über die beiden wichtigsten Ereignisse der vergangenen Tage in den USA sprechen «Bund»-Chefredaktorin Isabelle Jacobi und USA-Korrespondent Fabian Fellmann in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- In Georgia siegt Bidens Mann – und Konkurrent07.12., 21:1107.12.2022, 21:1100:19:12
Mit dem Sieg von Raphael Warnock im US-Bundesstaat Georgia können die Demokraten ihre Mehrheit im Senat ausbauen. Das ist ungewöhnlich bei Zwischenwahlen, wo traditionsgemäss die Partei des Präsidenten abgestraft wird. Die Regierung Biden gewinnt damit etwas politischen Spielraum, nachdem sie das Repräsentantenhaus an die Republikaner verloren hat. Raphael Warnock ist derweil der Politstar der Stunde. Bereits wird er mit Barack Obama verglichen und als möglicher Präsidentschaftskandidat gehandelt. Die grossen Verlierer von Georgia sind Warnocks republikanischer Herausforderer Hershel Walker und sein Förderer Donald Trump. Walker war als erklärter Abtreibungsgegner in verschiedene Abtreibungsskandale verwickelt. Das warf auch ein schlechtes Licht auf Ex-Präsident Trump, der den früheren Football-Star grosszügig unterstützt hatte. Trump hatte vor drei Wochen verkündet, dass er erneut für die Republikaner das Weisse Haus erobern will. Der 76-Jährige verkündete seinen Plan, kurz nachdem seine Partei bei den Midterms schlecht abgeschnitten hatte – und dabei ganz besonders von Trump geförderte Kandidatinnen und Kandidaten gescheitert waren. Walker gehört damit zu einer ganzen Reihe von Trump-Kandidaten, die die Wahl in den Kongress verpasst haben. Für Trump ist das besonders unangenehm, denn es läuft für ihn gerade gar nicht rund. Was bedeutet Warnocks Sieg für Präsident Biden? Und was für Donald Trump? Und ist Raphael Warnock tatsächlich ein neuer Obama? Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, der das Ressort International in Zürich leitet. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Geht es Trump an den Kragen?23.11., 21:1723.11.2022, 21:1700:20:01
Kaum hat Donald Trump seine nächste Kandidatur für die US-Präsidentschaft angekündigt, hat das Justizdepartement den Sonderermittler Jack Smith für all seine Trump-Verfahren eingesetzt. Wie gefährlich werden diese juristischen Risiken für Trump und seine politischen Ambitionen? Schützt ihn seine Kandidatur vor den Strafverfolgern? Und welche Folgen muss das Justizdepartement bedenken, bevor es Trump anklagen will? Den Antworten auf diese Fragen geht die neuste Ausgabe von «Alles klar, Amerika?» nach, dem USA-Podcast von Tamedia. Trump ist auch politisch angeschlagen. Bei den Zwischenwahlen haben seine Kandidaten schlecht abgeschnitten, während interne Widersacher wie Ron DeSantis in Florida brillieren konnten. Wer sind diese Rivalen? Welche Chancen haben sie? Was unternimmt Trump, um sie in Schach zu halten? Trump reagierte unter anderem, indem er sich zum offiziellen Präsidentschaftskampagne erklärt hat. Wie ist ihm der Start geglückt? Reicht die Begeisterung seiner Basis noch, um seine Gegner im Partei-Establishment besiegen? Und welche Rolle spielen dabei Twitter-Eigentümer Elon Musk und Donald Trumps 88 Millionen Twitter-Follower? Diese Punkte analysieren und debattieren «Bund»-Chefredaktorin Isabelle Jacobi und USA-Korrespondent Fabian Fellmann in der jüngsten Podcast-Folge, produziert von Mirja Gabathuler, der Teamleiterin Podcasts. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Midterms-Special: Biden vs. Trump, ein Unentschieden09.11., 19:3709.11.2022, 19:3700:34:38
Viele Rennen bei den US-Zwischenwahlen waren umkämpft, oder sie sind es immer noch. Amerika hat einen neuen Kongress gewählt, auch zahlreiche Gouverneursposten wurden neu besetzt. Es wird noch gezählt, doch es sieht danach aus, dass die Demokraten zwar das Repräsentantenhaus verlieren. Dafür sind ihre Chancen intakt, dass sie den Senat halten können. Trump und seine Trumpisten waren weniger erfolgreich, als von den einen erhofft und von anderen befürchtet. Wie verlief die Wahl, insbesondere in den umkämpften Swing-States, die einmal die Republikaner bevorzugen und einmal die Demokraten? Was heisst das für die Regierung Biden? Und was macht jetzt Donald Trump? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, mit Isabelle Jacobi, Chefredaktorin beim «Bund». Sie ist derzeit in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin und hat das dortige Senatsrennen verfolgt. Aus Atlanta, Georgia, zugeschaltet ist USA-Korrespondent Fabian Fellmann, wo die Entscheidung zum Senat fallen dürfte. Und ebenfalls mit dabei ist Martin Kilian aus Charlottesville, Virginia. Er berichtet über den Ausgang der Wahlen im Süden und Südwesten der Vereinigten Staaten. Alles zu den Midterms im News-Ticker: https://www.tagesanzeiger.ch/us-wahlen-midterms-kongress-1-951375141556 Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Droht den Demokraten das grosse Desaster?02.11., 18:5902.11.2022, 18:5900:20:22
In einer Woche wählen die Amerikanerinnen und Amerikaner einen neuen Kongress und mehrere Gouverneure. Für die nationale Politik besonders wichtig sind die Wahlen für das Repräsentantenhaus und den Senat in Washington. In den Umfragen haben die Republikaner zuletzt stark zugelegt. Demnach holen sie das Repräsentantenhaus, und im Senat wird es äusserst knapp. Deshalb schickte Präsident Joe Biden seinen ehemaligen Chef Barack Obama in den Wahlkampf. Der Ex-Präsident tourt mit seinem «Yes, We Can» durch jene Staaten, wo das Senatsrennen besonders eng ist. Er trat innert weniger Tage in Nevada, Pennsylvania, Georgia und Wisconsin auf. Während Bidens Zustimmungswerte weit unter 50 Prozent liegen, fliegen Obama die Sympathien immer noch zu, zumindest unter den demokratischen Wählerinnen und Wählern. Gleichzeitig hat man den Eindruck, es komme bei diesen Zwischenwahlen zu einem Duell zwischen US-Präsident Biden und seinem abgewählten Vorgänger Donald Trump. Dabei stehen die beiden gar nicht auf irgendeinem Wahlzettel. Warum ist das so? Weshalb sind diese Zwischenwahlen eigentlich so wichtig? Ist die Sache tatsächlich schon gelaufen, wie gewisse Umfragen vorhersagen? Und wird Trump nach den Wahlen seine Kandidatur für die Präsidentschaft bekannt geben? Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?». Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Trump muss vor den Kongress: Eine «October Suprise»19.10., 19:1919.10.2022, 19:1900:22:49
Wenn in den USA Wahlen anstehen - seien es Präsidentschaftswahlen oder Kongresswahlen - gibt es im Oktober davor kleinere oder grössere Überraschungen - die «October Suprises». Die Parteien setzen dann beispielsweise mit gezielter Information zu einem Schlag gegen die Gegner an. Gerade jetzt ist es Zeit für die «October Suprises». Welche das sind und wem sie nützen oder schaden, erklären Isabelle Jacobi und Fabian Fellmann. Mehr zum Thema Trump muss vor den Ausschuss (ABO) Lesen Sie den «Tages-Anzeiger» und alle anderen Tamedia-Titel 30 Tage lang kostenlos im Probeabo, jederzeit kündbar. (www.tagiabo.ch) Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Wie reagieren die USA auf Putins Atomdrohungen?05.10., 19:2405.10.2022, 19:2400:26:28
Die Drohung des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Nuklearwaffen ist ein grosses Thema in den europäischen Medien. In Europa fühlt man sich direkt bedroht. In den USA ist das bereits etwas weniger der Fall – zumindest der Medienberichterstattung nach zu beurteilen. Wie das Weisse Haus auf die Drohungen aus dem Kreml reagiert hat, wie ernst sie sie nimmt und auf welche Szenarien sich Washington vorbereitet, diskutieren «Bund»-Chefredaktorin Isabelle Jacobi und Tamedia-USA-Korrespondent Fabian Fellmann in der jüngsten Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?». Die nahenden Zwischenwahlen könnten das Machtgefüge in Washington verändern. Möglicherweise werden sich danach auch Risse in der inneramerikanischen Allianz zur Unterstützung der Ukraine öffnen – zumindest allmählich. Vorerst aber steigt die Spannung vor den Zwischenwahlen vom 8. November. Nachdem die Demokraten erstarkt aus der Sommerpause zurückkamen und schon eine Morgendämmerung sahen, holen die Republikaner in den Umfragen nun wieder da und dort auf. Von einer Reise zur Trump-Gefolgschaft im hügeligen Pennsylvania berichtet Fabian Fellmann. Dort wird wo einer der knappsten Wahlgänge des Landes stattfinden, der über die Mehrheitsverhältnisse in der fernen Hauptstadt mitentscheidet. Isabelle Jacobi erzählt von einem raren Einblick ins Politgetriebe, den sie eben bei einem Aufenthalt in den USA erhalten hat: Sie war dabei, als ein Senatskandidaten der Demokraten in der Hauptstadt bei einem Anlass um Spendengelder für seine Kampagne im Heimatstaat warb. Mandela Barnes will in Wisconsin den amtierenden Senator Ron Johnson, einen Republikaner, aus dem Amt hieven. Auch dieser Wahlkampf gehört zu den meistbeachteten des Landes. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Biden reagiert auf Putin und auf viele andere Krisen21.09., 21:4721.09.2022, 21:4700:21:50
Joe Biden musste reagieren. Wladimir Putin hatte nur Stunden zuvor eine Teilmobilmachung der russischen Streitkräfte angekündigt. 300’000 Reservisten sollen eingezogen werden. Der US-Präsident hat Putin und Russland deshalb einmal mehr für den «ungerechten Krieg» gegen die Ukraine verurteilt. Diesmal vor der Weltgemeinschaft, der jährlichen UNO-Vollversammlung. (Lesen Sie hier unseren Kommentar zu Putins Teilmobilisierung.) Der US-Präsident nutzte die Rede, um die anderen Staats- und Regierungschefs der Welt aufzufordern, Russland für den Versuch zur Rechenschaft zu ziehen, «das Recht der Ukraine, als Staat zu existieren, auszulöschen». Biden forderte auch eine Erweiterung des UNO-Sicherheitsrats. Des Weitern kündigte er neue US-Hilfe an, um dem Anstieg der weltweiten Lebensmittelpreise entgegenzuwirken, ebenfalls eine Folge des Kriegs in der Ukraine. Die Rede des US-Präsidenten vor der UNO war traditionsgemäss ein aussenpolitischer Rundumschlag, diesmal von der Ukraine über die Krise in der Strasse von Taiwan bis zum iranischen Atomprogramm und dem Klimawandel. Bereits vor seinem Auftritt am UNO-Hauptsitz in New York hatte Biden zuletzt aussenpolitische Akzente gesetzt. Was ist seine Strategie? Wird seine Aussenpolitik in den USA unterstützt? Und welche Themen spielen bei den anstehenden Kongresswahlen eine Rolle?Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?». Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Zwischenwahlen: Ist Trump den Republikanern wirklich eine Hilfe?07.09., 21:2107.09.2022, 21:2100:21:20
Normalerweise gelten die amerikanischen Zwischenwahlen als eher langweilig, meistens ist die Wahlbeteiligung deutlich tiefer als im Jahr der Präsidentschaftswahlen. Doch dieses Mal mischen Trump und Biden kräftig im Wahlkampf mit und greifen sich gegenseitig kräftig an. Zeichnet sich zwei Monate vor den Zwischenwahlen eine historische Ausnahmewahl ab? Helfen Donald Trump und Joe Biden ihren Parteien, wenn sie sich in den Wahlkampf einmischen? Und wie sehr ist den Prognosen überhaupt zu trauen? Darüber diskutieren USA-Kennerin Isabelle Jacobi, Chefredaktorin des «Bund», und Fabian Fellmann, USA-Korrespondent von Tamedia, in der jüngsten Ausgabe des Podcasts «Alles klar, Amerika?». Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Das Problem mit Trumps Kandidaten24.08., 17:5724.08.2022, 17:5700:20:19
Mitch McConnell ist ein Urgestein der Republikaner und der Minderheitsführer im Senat. Nun aber ist Mitch McConnell beunruhigt. Denn bis vor kurzem galt als sicher, dass er bald Mehrheitsführer wird. Zweieinhalb Monate vor den Kongresswahlen sieht es aber nicht mehr so gut aus für die Republikaner. Und das vor allem im Senat, wo Mitch McConnell seit 1985 sitzt. Vieldeutig hat McConnell darauf hingewiesen, dass in der Senatswahl die Qualität der Kandidaten entscheidend sei. Offenbar ist er von mehreren Bewerbern nicht sonderlich überzeugt, notabene jenen, die von Donald Trump unterstützt werden. Ausserdem tauchen im Wahlkampf plötzlich Themen auf, mit denen man nicht gerechnet hat, zum Beispiel die hohe Zahl an Verkehrstoten. Die USA gehören zu den wenigen Ländern, in denen die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle steigt. 2022 starben im Durchschnitt jeden Tag mehr als 115 Amerikaner im Strassenverkehr. Verkehrsminister Pete Buttigieg spricht von einer «nationalen Krise der Todesfälle und schweren Verletzungen auf unseren Strassen». Am stärksten betroffen sind Amerikaner mit niedrigem Einkommen und Afroamerikaner. Vergeigen die Republikaner gerade ihren sicher geglaubten Sieg? Weshalb ist das so? Welchen Einfluss haben die Verkehrstoten auf die Kongresswahlen? Und was hat all das mit dem Kultbuch «On the Road» von Jack Kerouac zu tun? Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?». Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- «Razzia des Jahrhunderts» gegen Donald Trump10.08., 18:5410.08.2022, 18:5400:25:51
Die FBI-Durchsuchung in Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago schlägt hohe Wellen in den USA. Bereits ist die Rede von der «Raid of the Century», der «Razzia des Jahrhunderts». Die Vereinigten Staaten sind seit Jahren politisch gespalten. Nun aber werden die Gräben nochmals tiefer, die Polarisierung des Landes könnte gar in Gewalt umschlagen. Die Republikaner gehen so weit, die gesamte US-Justiz als verlängerten Arm der Demokraten zu verunglimpfen. Eric Trump, Sohn des Ex-Präsidenten, sagte auf dessen Haussender Fox News, dass die Bundespolizei FBI und das Justizministerium im Dienste der Demokraten und Joe Bidens stünden. Damit wollten sie verhindern, dass sein Vater 2024 erneut fürs Präsidentenamt kandidieren kann. Beim FBI-Einsatz in Palm Beach, Florida, ging es um geheime Dokumente, die Trump angeblich mit nach Hause nahm, als er das Weisse Haus räumen musste. Das wäre eine Straftat. Unklar aber ist, ob das FBI tatsächlich Material sichergestellt hat, das den Ex-Präsidenten belastet. Falls nicht, hätte die Behörde ein Problem. Deshalb stellt sich die Frage, was Trump zu befürchten hat. Und was sind die politischen Folgen für die Zwischenwahlen im November? Vor allem: Können nun die Republikaner angesichts der ganzen Aufregung ihre Wählerinnen und Wähler in Scharen mobilisieren? Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?» Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Der Blick hinter die «American Horror Story»20.07., 20:1520.07.2022, 20:1500:26:42
Noch vor wenigen Wochen jagten Isabelle Jacobi und Fabian Fellmann als Konkurrenten hinter Interviewpartnern her. Nun ist die frühere USA-Korrespondentin von Radio SRF nach Bern zurückgekehrt, wo sie als Chefredaktorin die Zeitung «Bund» leitet. Ihrer Leidenschaft, der US-Politik, frönt sie aber weiterhin, unter anderem als Gastgeberin im Tamedia-Podcast «Alles klar, Amerika?». In ihrer ersten Ausgabe analysiert sie im Gespräch mit Fabian Fellmann die Anhörungen zum Sturm auf das Capitol, die am Donnerstag ihren vorläufigen Höhepunkt finden werden. Der Amerika-Korrespondent von Tamedia hat die bisherigen Befragungen live verfolgt und in einem ausführlichen Artikel als «American Horror Story» beschrieben. Im Podcast erklärt er, warum dieser Titel keine Übertreibung ist – und Isabelle Jacobi erzählt, wie sie selbst den traumatischen Tag mitten in der Hauptstadt erlebt hat. Gemeinsam schauen die beiden nach vorne und diskutieren, ob die Anhörungen mehr sind als eine Aufarbeitung für die Geschichtsbücher. Zur Lage in der Ukraine und den Waffenlieferungen der USA befragen Jacobi und Fellmann den früheren US-General Mike Repass, den sie bereits im März als Konkurrenten interviewt hatten. Der 64-Jährige bildete bis zum Krieg im Auftrag des Verteidigungsbündnisses Nato in der Ukraine Spezialeinheiten aus. Laut Repass reichen die bereits geschickten Kanonen und Raketenwerfer bei weitem nicht aus, damit die Ukraine die militärische Überlegenheit Russlands kompensieren kann. Erst in fünf bis zehn Jahren dürfte die ukrainische Armee laut Repass soweit sein, dass sie die russische Armee zurückdrängen könnte. «Die Ukraine braucht aber nicht Dutzende Artilleriegeschütze wie bisher, sondern Hunderte», sagt Repass, früherer Oberbefehlshaber der Nato-Spezialeinheiten in Europa. Den Preis für diese Aufrüstung zahlen die Ukrainerinnen und Ukrainer, zunehmend auch die Bevölkerung in Europa und den USA – und auch die Ärmsten dieser Welt, die unter den steigenden Nahrungs- und Energiepreisen leiden und zunehmend von Hungerkrisen bedroht werden. Redaktioneller Hinweis: Die erste Fassung dieses Podcasts enthielt eine Passage über die berufliche Tätigkeit von Michael Repass, die missverständlich war, sowie eine falsch übersetzte Interview-Aussage. Wir haben den Podcast entsprechend korrigiert und bitten um Entschuldigung. Timecodes: 0:00 Intro 3:30 Rückblick auf die Hearings 15:44 Interview Michael Repass 22:40 Einordnung zu den Waffenlieferungen aus den USA Mehr zum Thema: Das Interview mit Michael Repass lesen Sie in den nächsten Tagen auf den Webseiten und Apps von «Der Bund», «Tages-Anzeiger», «Basler Zeitung» und bei allen anderen Tamedia-Titeln Michael Repass im März über die Lage in der Ukraine: https://www.tagesanzeiger.ch/solange-es-eine-ukrainerin-mit-einem-gewehr-gibt-dauert-der-krieg-113816739382 American Horror Story: https://www.tagesanzeiger.ch/american-horror-story-85172160237 Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Ein denkwürdiger Unabhängigkeitstag06.07., 18:5006.07.2022, 18:5000:32:18
Die Amerikaner und Amerikanerinnen sollten jetzt wütend sein, rief J.B. Pritzker am Unabhängigkeitstag seinem Publikum zu. Der Gouverneur von Illinois wollte eine Festrede halten. Stattdessen wurde sie zu einer Trauer- und Wutrede, weil am Morgen davor ein 21-Jähriger in einem Vorort von Chicago auf einen Umzug zum 4. Juli geschossen hatte. In verschiedenen Städten gerieten Menschen bei Veranstaltungen in Panik, weil sie Feuerwerk für Schüsse hielten. Die Gewalt hat vielen Amerikanern den Feiertag verdorben. Doch in Festlaune waren viele ohnehin nicht. Das Oberste Gericht drückt gerade eine sehr konservative Rechtsauffassung durch, was die Gewichte im grossen Kulturkampf in den USA zugunsten der Republikaner verschiebt – zum Beispiel, indem er das bisherige Recht auf Abtreibung gekippt hat. Zudem kommen in diesen Tagen immer neue Details über Donald Trumps Putschversuche rund um den 6. Januar 2021 ans Licht. Ein Untersuchungsausschuss des Parlaments weist Punkt um Punkt nach, wie weit Trump zu gehen bereit war – und wie weit er auch gelangte. Schiessereien, Kulturkampf, Putsch-Hearings: Die USA sind politisch aufgewühlter denn je. Der Supreme Court drückt eine sehr konservative Politik durch. Einige befürchten gar, er bereite Donald Trump damit den Weg zum nächsten Putsch. Haben wir an diesem Fourth of July gerade den Anfang vom Ende der amerikanischen Demokratie miterlebt? Darüber reden Moderatorin Mirja Gabathuler und USA-Korrespondent Fabian Fellmann in der aktuellen Ausgabe des USA-Podcasts von Tamedia. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Kommt Trump vor Gericht?22.06., 18:2522.06.2022, 18:2500:24:37
Im amerikanischen Kongress in Washington laufen die Anhörungen zum Sturm aufs Capitol am 6. Januar 2021. Donald Trump hatte damals seine Anhänger dazu aufgerufen, die Bestätigung von der Wahl Joe Bidens zum neuen US-Präsidenten zu verhindern. Inzwischen wird immer deutlicher, wie Trump die Verfassung aushebeln wollte und einen regelrechten Putsch plante. Und das in der einstigen Vorzeigedemokratie USA, die aus dem Geist der Aufklärung entstanden ist! Trumps gewaltbereite Anhänger und Anhängerinnen, die das Kongressgebäude stürmten, waren offenbar sogar entschlossen, Vizepräsident Mike Pence habhaft zu werden, damit er die Wahl Bidens nicht formalisieren kann. Müsste Donald Trump für seine Agitation nicht vor Gericht gestellt werden? Oder würde ein solches Strafverfahren das Land noch mehr auseinanderreissen? Und was bedeutet das für die Präsidentschaftswahlen von 2024, bei denen der Ex-Präsident oder einer seiner Anhänger kandidieren könnte? Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International der Tamedia-Redaktion in Zürich, in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?». Mehr zum Thema: Analyse zu den Anhörungen im Kongress: https://www.tagesanzeiger.ch/die-republikaner-verweigern-sich-der-wahrheit-455970832134 Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Nixon, Watergate – und Trump08.06., 19:1908.06.2022, 19:1900:19:47
Richard Nixon war der erste und bisher einzige US-Präsident, der zurücktrat. Sein Abgang war der Höhepunkt des sogenannten Watergate-Skandals. Der begann vor 50 Jahren: Am 17. Juni 1972 wurden fünf Einbrecher verhaftet. Sie waren ins Wahlkampf-Hauptquartier der Demokraten eingedrungen. Deren Büros befanden sich in einem Washingtoner Gebäudekomplex mit dem Namen Watergate. Zwei junge Journalisten von der «Washington Post» berichteten über den Einbruch, recherchierten weiter und konnten aufzeigen, dass der Präsident von den kriminellen Machenschaften wusste. Um einem Amtsenthebungsverfahren, einem sogenannten Impeachment, zuvorzukommen, trat Nixon zurück. Bob Woodward und Carl Bernstein sind heute lebende Reporterlegenden. Hollywood hat ihre Geschichte verfilmt, «All the President’s Men» wurde zu einem Klassiker. Und die beiden Journalisten schreiben immer noch: Anlässlich des Watergate-Jahrestags verglichen sie in einem Essay Nixon mit Donald Trump, und sie zeigten etliche Parallelen auf. Offensichtlich hat Watergate die amerikanische Politik verändert. Aber führt eine direkte Linie von Nixon zu Trump? Und was war mit den Skandalen von Ronald Reagan und Bill Clinton? Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International der Tamedia-Redaktion in Zürich, in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?» Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- Warum hört das nie auf mit den Schulmassakern in den USA?25.05., 18:2425.05.2022, 18:2400:25:08
Einmal mehr ist es zu einem Massaker an einer amerikanischen Schule gekommen. Dieses Mal traf es die Primarschülerinnen und -schüler in Uvalde, einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Texas. Mindestens 19 Mädchen und Buben starben, 2.-Klässler, 3.-Klässler, 4.-Klässler. Auch zwei Erwachsene kamen ums Leben. Hört das denn nie auf? Immer wieder kommt es zu solchen Massakern. Und immer tritt dann der US-Präsident vor die Kameras, äussert sein Bedauern und zeigt seine Trauer. Es gibt Schweigeminuten im ganzen Land und betroffene Mienen am Fernsehen. Konsequenzen aber werden keine gezogen. Dafür steigen die Verkäufe von Schusswaffen weiter an, 400 Millionen sind bereits im Umlauf in den USA. Das wiederum ist ganz im Sinn der Waffenlobby. Der Zufall will es, dass die National Rifle Association (NRA), eine der einflussreichsten Organisationen im Land, am Wochenende ihr Jahrestreffen abhält. Und das ausgerechnet in Houston, das ebenfalls in Texas und nur einige Hundert Kilometer vom Tatort entfernt liegt. Unter anderem geben sich dort Donald Trump und Ted Cruz, Senator von Texas, die Ehre. Welche Rolle spielt in diesem Drama die mächtige Waffenlobby? Kann Joe Biden dieses «Gemetzel» tatsächlich beenden, wie er es seit Jahren fordert? Und weshalb haben die USA eigentlich so lasche Waffengesetze? Darüber unterhalten sich Fabian Fellmann, USA-Korrespondent von Tamedia, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.