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Alles klar, Amerika?

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280 Episoden · neueste 07.10.

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Episoden

280
  1. JFK – das Attentat, der Präsident, der Mythos
    22.11., 19:4300:29:33

    John F. Kennedy war der 35. Präsident der USA. Auch 60 Jahre nach seinem gewaltsamen Tod am 22. November 2023 bezweifelt mehr als die Hälfte der Amerikanerinnen und Amerikaner, dass ein Einzeltäter ihren Präsidenten erschossen hat. Gleichzeitig entstand in Dallas der Mythos Kennedy. Er lebt immer noch - obwohl Kennedy nur 1000 Tage im Amt war. Wer aber hat nun John F. Kennedy ermordet? Was ist von all den Theorien zum Attentat in Dallas zu halten? Wie entstand der Mythos um JFK? Und was war er eigentlich für ein Präsident? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, mit Martin Kilian, dem langjährigen USA-Korrespondenten des «Tages-Anzeigers». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Alles klar, Amerika? im Wahljahr 2024: Was wünschen Sie sich von uns? Nehmen Sie hier an unserer Umfrage teil. Artikel zum Thema: John f. Kennedy: Im ewigen Mordfall taucht eine Kugel auf. Podcast zu Robert F. Kennedy Jr.: Ein Kennedy greift Joe Biden an Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  2. Umfrage: Was wünschen Sie sich von uns im Wahljahr 2024?
    21.11., 11:5500:01:20

    Im USA-Podcast «Alles klar, Amerika?» vertiefen wir Themen aus der amerikanischen Politik, Aktualität und Geschichte. Das anstehende Wahljahr 2024 wollen wir besonders nah und vielseitig begleiten. Dazu wollen wir von Ihnen wissen: Was gefällt Ihnen an unserem USA-Podcast? Und wo können wir uns im Hinblick auf die Wahlen verbessern? Nehmen Sie hier an unserer Umfrage teil (Dauer: ca. 3 Minuten). Vielen Dank für Ihre Rückmeldungen und Anregungen! Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  3. Joe Bidens neues Problem: Race
    09.11., 05:0000:23:50

    Donald Trump steht als 90-fach Angeklagter vor den verschiedensten amerikanischen Gerichten. Doch in den Umfragen vor den Präsidentschaftswahlen 2024 schlägt er sich so gut, dass im Lager von Präsident Joe Biden die Alarmglocken schrillen. Eben erst hat eine Umfrage der «New York Times» ergeben, dass Trump in zwei von sechs entscheidenden Swing States in der Gunst der Wahlberechtigten deutlich vor Biden liegt – und das Rennen in den anderen vier Staaten offen ist. Die Umfragen sind Zeichen eines Megatrends, der die Demokraten tief beunruhigt: Afroamerikaner und Latinos verlassen ihr Lager, wählen entweder gar nicht mehr oder schliessen sich gleich Donald Trump und den Republikanern an. Jeder fünfte Schwarze etwa gibt derzeit an, Trump wählen zu wollen. 2020 hatten noch 92 Prozent der Afroamerikaner ihre Stimme für Biden eingelegt. Seither ist der Vorsprung des Demokraten bei den Minderheiten ist auf die Hälfte zusammengeschmolzen. Von Biden wenden sich die farbigen Wahlberechtigten nicht nur ab, weil ihn viele als zu alt betrachten. Er hat auch durch hohe Versprechungen und politische Faux-pas die Afroamerikaner und die Latinos verärgert. Zudem haben sich die Republikaner in einigen Staaten besser als die Demokraten um die Wählerschaft aus Lateinamerika gekümmert. Da zahlreiche Latinos konservative Werte hochhalten, konnten die Republikaner bei ihnen Unterstützung gewinnen. Was das für die Wahlen 2024 bedeutet, wie ernst solche Umfragen zu nehmen sind, warum viele Minderheitenvertreter enttäuscht sind über Joe Biden und ob ihn ausgerechnet Vizepräsidentin Kamala Harris retten könnte, diskutieren Isabelle Jacobi, Chefredaktorin des «Bund», und Fabian Fellmann, USA-Korrespondent des «Tages-Anzeigers» in Washington, in der aktuellen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?», produziert von Tobias Holzer. Artikel zum Thema: Im Moment hätte Biden keine Chance gegen Trump Demokraten feiern Erfolge – und die Republikaner haben ein Abtreibungsproblem US-Präsident Biden in der Klemme des Nahostkonflikts Den Tagi 3 Monate zum Preis von 1 Monat lesen: tagiabo.ch Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  4. Streit der Republikaner: Was bedeutet er für die Welt?
    25.10., 19:3300:23:11

    Die Welt staunt einmal mehr über Washington. Die Hamas greift Israel an, ein neuer Krieg im Nahen Osten droht – und was tun die Republikanischen Abgeordneten? Sie streiten sich, wochenlang, wer der neue Speaker im Repräsentantenhaus wird. Was ist mit den Republikanern los? Und was bedeutet ihr innerparteilicher Kampf in einer Krisensituation für die Welt? Darüber diskutieren im USA-Podcast «Alles klar, Amerika» «Bund»-Chefredaktorin Isabelle Jacobi und USA-Korrespondent Fabian Fellmann. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  5. Die USA und der Krieg in Nahost
    11.10., 20:3900:27:27

    Es scheint kein Ende zu nehmen: Krieg in der Ukraine, Krieg in Berg-Karabach, fast ein Krieg im Kosovo und nun Krieg im Nahen Osten. Und wenn es um Israel geht, geht es immer auch um die USA. US-Präsident Joe Biden hat in einer entschlossenen Rede unmissverständlich festgehalten, dass die USA an der Seite Israels stehen. Und dass nichts den Terror der Hamas rechtfertige. Vielmehr nehme die radikalislamistische Terrororganisation das ganze palästinensische Volk als Geisel. Biden verglich die Hamas mit dem IS: «Es gibt Momente im Leben, in denen das reine Böse auf die Welt losgelassen wird.» Unterdessen ist das erste amerikanische Flugzeug mit Munition in Israel gelandet. US-Aussenminister Antony Blinken wird am Donnerstag erwartet. Und der amerikanische Flugzeugträger USS Gerald R. Ford kreuzt mit einem Flottenverband im östlichen Mittelmeer – eine deutliche Warnung an den Iran und die libanesische Hizbollah-Miliz, sich nicht weiter in den Krieg in Israel einzumischen. Der religiöse Führer im Iran, Ayatollah Ali Khamenei, bestritt, dass der Iran hinter dem Angriff stehe. Gleichzeitig bezeichnete er die israelische Regierung als Krebsgeschwür. Und dass der Iran der grösste Unterstützer der Hamas ist, ist unbestritten. Welche Rolle spielen die USA in diesem Konflikt? Was haben sie vor mit Blick auf den Iran? Und was heisst das nun für die Regierung Biden? Darüber unterhält sich Christof Münger, Ressort International des «Tages-Anzeigers» resp. von Tamedia, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  6. Die verzweifelten Staaten von Amerika
    20.09., 18:4700:31:38

    1984 kündigte Ronald Reagan einen »neuen Morgen in Amerika» an. Es war der legendäre Werbespot des US-Präsidenten für seine Wiederwahl, die er mit einem Erdrutschsieg gewinnen sollte. Es war eine andere Zeit damals: Die USA wirkten geeint, die Wirtschaft lief, die Inflation war tief, das Selbstvertrauen der Amerikanerinnen und Amerikaner war gross. Selbstredend war auch vor 40 Jahren nicht alles ideal. Die Welt erlebte gerade einen weiteren gefährlichen Höhepunkt im Kalten Krieg. Die Staatsverschuldung stieg um weit mehr als 100 Prozent, der Iran-Contra-Skandal stand an. Trotzdem hatte Reagan mit seinem Optimismus das ganze Land angesteckt.Davon ist nichts mehr zu spüren. Die USA sind ist polarisiert, zwei Fast-Greise streiten ums Weisse Haus, die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter, und die Zahl der Drogentoten geht in die Hunderttausende. Heute ist die Rede von einer Krise in Amerika, nicht von einem neuen Morgen, der anbricht. Wobei es immer wieder Krisen gegeben hat, jene in den frühen 1930er- oder den späten 1960er-Jahren sind historisch. Und stets wurde das Ende der amerikanischen Dominanz prophezeit. Aber wer jeweils gegen die USA wettete, hat bisher immer verloren. Trotzdem: Was ist gerade los in den USA? Ist auch die aktuelle Krise nur eine Zeiterscheinung? Oder ist es diesmal ernst? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, mit Martin Kilian, dem langjährigen USA-Korrespondenten des «Tages-Anzeigers». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  7. Biden, der lügende Ponysoldat und das hohe Alter
    13.09., 22:3500:21:32

    Die 80 Altersjahre sind Joe Biden zunehmend anzumerken. Mitten in einer Medienkonferenz in Vietnam verlor sich der US-Präsident zuletzt in der Schilderung einer Familienanekdote. Er setzte an, um von seinem Bruder und einem Westernfilm mit John Wayne zu erzählen, verhedderte sich im Kopfschmuck der Indianer und stolperte schliesslich in seine Pointe, den eigenwilligen Kraftausdruck «lying dog-faced pony soldier», in etwa «lügender hundegesichtiger Ponysoldat», der in der deutschen Übersetzung nur unwesentlich merkwürdiger wirkt als in der bidenschen Originalfassung. Das fortgeschrittene Alter des Präsidenten wird auch im Wahlkampf zunehmend zum Thema. In Umfragen äussert sich eine Mehrheit der Amerikanerinnen und Amerikaner kritisch zu Bidens Alter. Eine andere Kandidatur ist in der Demokratischen Partei aber nicht in Sicht. Auch der Favorit der Republikaner, Donald Trump, ist mit bald 78 Jahren nicht mehr der Jüngste. Damit dürfte es im kommenden Jahr zu einem Duell der beiden alten weissen Männer um die US-Präsidentschaft kommen. Das Rätsel um den Ponysoldaten ist gelöst Die Vergreisung der US-Politik beschäftigt auch den Kongress. Senatorin Dianne Feinstein hält mit über 90 Jahren am Amt fest, ihre Freundin Nancy Pelosi will mit 83 Jahren noch einmal für das Abgeordnetenhaus kandidieren. Warum sind die US-Politiker so alt? Warum stehen den Wählerinnen und Wählern keine jüngeren Präsidentschaftskandidaten zur Auswahl? Und warum lassen die greisen Politiker einfach nicht von der Macht? Darüber diskutieren Isabelle Jacobi, Chefredaktorin des «Bund», und Fabian Fellmann, USA-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», in der jüngsten Ausgabe von «Alles klar, Amerika?», dem USA-Podcast von Tamedia, produziert von Tobias Holzer. Bidens Zitat sind US-Medien im Übrigen inzwischen auf den Grund gegangen. Es ist in keinem Film wörtlich zu finden, doch erinnert es an eine Stelle in «‹Pony Soldier› starring Tyrone Power». John Wayne spielt nicht mit. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  8. Kann Nikki Haley Trump doch noch abfangen?
    30.08., 17:1500:26:44

    Nikki Haley war Gouverneurin von South Carolina und US-Botschafterin bei der UNO. Jetzt will sie die erste Präsidentin der USA werden. Kürzlich haben sich die republikanischen Aspiranten zur ersten Fernsehdebatte getroffen. Seither ist Haley plötzlich wieder ein Thema. Sie hat vielen Wählerinnen und Wählern aus dem Herzen gesprochen, als sie festhielt, dass sich niemand eine Wiederholung des Duells Trump gegen Biden wünsche. Allerdings liegt Haley mit gerade einmal 5 Prozent Zustimmung weit zurück, Donald Trump kommt derzeit auf 59. Sein Vorsprung ist so gross, dass er sich die TV-Debatte schenkte. Dies trotz seiner juristischen Probleme inklusive vier Anklagen. Dennoch ist etwas Bewegung ins Feld gekommen: Neben Haley machte der junge Millionär Vivek Ramaswamy, ein Trumpianer durch und durch, auf sich aufmerksam. Und im Hintergrund kursieren Gerüchte, dass ein weiterer Kandidat einsteigen könnte, der Joe Bidens Wiederwahl ernsthaft gefährden würde. Wer ist dieser neue Mann? Kann Trump überhaupt noch abgefangen werden? Und wenn ja, von wem? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, mit Martin Kilian, dem langjährigen USA-Korrespondenten des «Tages-Anzeigers». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  9. Anklage in Georgia: Wird 2024 ein Schicksalsjahr wie 1860?
    16.08., 19:4300:29:10

    Fani Willis, die Staatsanwältin des Bezirks Fulton County im US-Bundesstaat Georgia, hat Ex-Präsident Donald Trump und 18 mutmassliche Komplizen wegen versuchter Wahlbeeinflussung in Georgia angeklagt. Es ist das vierte Verfahren gegen Donald Trump mit insgesamt 91 Anklagepunkten. Damit spitzt sich 15 Monate vor den amerikanischen Präsidentschafts- und Kongresswahlen die politische Krise in den USA weiter zu. Zumal die republikanischen Vorwahlen bereits Anfang 2024 beginnen. Also in nicht einmal fünf Monaten. Damit nicht genug: Das US-Justizministerium hat einen Sonderermittler gegen Joe Bidens Sohn Hunter Biden eingesetzt. Ihm werden Steuervergehen zur Last gelegt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Spuren ins Weisse Haus führen könnten. Sind die beiden Fälle vergleichbar? Worum geht es bei Hunter Biden? Was bedeutet die Anklage gegen Trump und Konsorten in Georgia? Und was heisst das alles fürs Wahljahr 2024? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, mit Martin Kilian, dem langjährigen USA-Korrespondenten des «Tages-Anzeigers». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Mehr zum Thema: Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  10. Wie rechts ist der Supreme Court?
    12.07., 20:5000:21:41

    6 zu 3: Diese übermächtige Mehrheit besitzen die Konservativen am Supreme Court der Vereinigten Staaten in Washington. Mit diesem Resultat hat das Gericht in den vergangenen Tagen eine ganze Reihe sehr kontroverser Entscheidungen getroffen, nachdem es vor einem Jahr schon das Recht auf Abtreibung gekippt hatte. Jetzt hat es unter anderem es die Förderung von Minderheiten verboten, wie sie amerikanische Universitäten mit der sogenannten Affirmative Action umsetzten. Die Berücksichtigung der Hautfarbe von Bewerberinnen und Bewerbern verletze die US-Verfassung, befanden die Richter – und stiessen damit eine jahrzehntealte Praxis der Förderung von Afroamerikanern und Latinos um. Was bedeutet dieses Urteil? Und wie ist es zu verstehen, dass dasselbe konservativ geprägte Gericht in zwei anderen Fällen zugunsten benachteiligter Minderheiten entschied? Es setzte zum Beispiel durch, dass die Parlamente der Bundesstaaten Alabama und North Carolina afroamerikanische Stimmberechtigte nicht benachteiligen dürfen, wenn sie ihre Wahlkreise neu einteilen. Wie rechts ist das Gericht nun wirklich? Wie oft stimmen die konservativen gegen die liberalen Richter? Und welche Richter sind am meisten aufgefallen? Isabelle Jacobi, Chefredaktorin des «Bund», und USA-Korrespondent Fabian Fellmann blicken hinter die Schlagzeilen und diskutieren den Hintergrund der jüngsten Serie von Urteilen am Supreme Court in der aktuellen Folge von «Alles klar, Amerika?», dem USA-Podcast des Tages-Anzeigers, den Mirja Gabathuler produziert. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  11. Ein Kennedy greift Joe Biden an
    28.06., 19:5700:23:12

    Vor ziemlich genau 60 Jahren sagte John F. Kennedy den berühmten Satz: «Ich bin ein Berliner.» Seine Rede vom 26. Juni 1963 gehört zu den Greatest Hits des Kalten Kriegs. Eine Million Menschen war auf den Strassen West-Berlins, als er vor dem Schöneberger Rathaus die Mauer, die die Stadt teilte, als Schandmal bezeichnete: «Sie ist die abscheulichste und stärkste Demonstration für das Versagen des kommunistischen Systems.» Nicht einmal ein halbes Jahr später war JFK tot, erschossen in Dallas, Texas. Damit begann der Mythos Kennedy, der immer wieder gespeist wurde mit Glamour und Tragödien. Unter anderem mit dem gewaltsamen Tod seines Bruders Bobby: 1968 wurde auch Robert F. Kennedy ermordet. Er war zu diesem Zeitpunkt ein aussichtsreicher Präsidentschaftskandidat. Zuvor war er in der Regierung seines Bruders Justizminister und Senator von New York. Womit wir in der Gegenwart wären, denn der Sohn Bobby Kennedys, also der Neffe von JFK, will US-Präsident werden. Robert F. Kennedy Jr. ist gemäss Familien-Tradition Demokrat und möchte Joe Biden ablösen. Seine Umfragewerte liegen bei beachtlichen 15 bis 20 Prozent, womit der 69-jährige Rechtsanwalt dem Präsidenten gefährlich werden könnte. Dabei fällt der langjährige Impfgegner vor allem mit Verschwörungstheorien auf. (Lesen Sie hier ein Interview des Tages-Anzeigers mit Robert F. Kennedy Jr.) Wer ist dieser Robert F. Kennedy Jr.? Wie sind seine Chancen, Präsident der USA zu werden? Was hat er mit der Schweiz zu tun? Und was heisst das für Joe Biden? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, mit Martin Kilian, dem langjährigen USA-Korrespondenten des «Tages-Anzeigers». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  12. Trumps Krieg um das Recht
    14.06., 21:0000:29:19

    Eine Hexenjagd, eine politische Verfolgung, ein Krieg ums Recht: Mit diesen Schlagworten kritisiert Donald Trump die Anklageschrift, die er sich am Dienstag in Miami vor einem Gericht vorlesen lassen musste. Sonderermittler Jack Smith beschuldigt Trump darin, ein Anti-Spionage-Gesetz verletzt und die Ermittlungen dazu behindert zu haben. Es ist ein historischer Moment: Erstmals wird ein US-Präsident wegen Verstössen gegen Bundesgesetze angeklagt. Trump bezeichnet sich selbst als unschuldig. Die Vorwürfe seien übertrieben, ein früherer Präsident wolle doch seinem Land nicht schaden, wenden Trump und seine Verteidiger ein. Er werde vom Justizapparat härter angefasst als seine politischen Gegner, die Demokraten Joe Biden und Hillary Clinton. Was ist dran an diesen Vorwürfen der Parteilichkeit? Worin unterscheidet sich das Verhalten Bidens und Trumps? Lässt es sich rechtfertigen, gegen einen ehemaligen Präsidenten des Landes einen Prozess wegen Geheimdokumenten zu führen? Wie werden sich die Verfahren auf die Präsidentschaftswahlen 2024 auswirken? Um diese Fragen dreht sich die neuste Episode von «Alles klar, Amerika?», dem USA-Podcast des Tages-Anzeigers. Bund-Chefredaktorin Isabelle Jacobi und Washington-Korrespondent Fabian Fellmann diskutieren dabei auch die Rolle der Bundespolizei FBI, der Trump besondere Voreingenommenheit vorwirft. Was hat sie in der Vergangenheit falsch gemacht im Umgang mit Trump? Welche Schlüsse hat sie aus ihren Fehlern gezogen? Kann sie den Vertrauensverlust wieder gutmachen, den sie in der Amtszeit von Präsident Trump erlitten hat? Und wie geht es mit den Vereinigten Staaten weiter, falls Donald Trump noch einmal Präsident werden sollte – oder falls er 2024 verliert? Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  13. Henry Kissinger: Staatsmann oder Kriegsverbrecher?
    31.05., 18:5400:33:47

    Seine tiefe Stimme ist unverkennbar, der deutsche Akzent ebenfalls, und sein Geist ist wach wie eh und je: Henry Kissinger ist kürzlich 100 Jahre alt geworden. Er war von 1969 bis 1977 US-Sicherheitsberater und Aussenminister unter den Präsidenten Nixon und Ford. Seither hat er alle amerikanischen Präsidenten beraten – ausser Joe Biden. Der hat ihn bisher nicht ins Weisse Haus eingeladen. Immer noch äussert sich Kissinger zu jedem Krieg und jeder Krise. Und er scheut nicht die Provokation: Für den Krieg in der Ukraine machte er ausdrücklich nicht allein Wladimir Putin verantwortlich. Der Westen habe vielmehr den Fehler begangen, einen Nato-Beitritt der Ukraine nicht bereits 2014 auszuschliessen. Allerdings habe sich Putin auch übernommen. Sorge bereitet Kissinger auch die Konfrontation zwischen den USA und China. «Der Konflikt um Taiwan könnte in einer Weise eskalieren, die niemand mehr kontrollieren kann», sagte er in einem Interview mit der «Zeit». Für die China-Politik, die er für seinen Chef Nixon entwarf, ging Kissinger in die Geschichte ein, Derzeit wird der aussenpolitische Gigant gefeiert. Er selber hat selbst vier Partys geplant, unter anderem in New York und am Familiensitz in Kent, Connecticut. Auch will er nach Fürth bei Nürnberg reisen, wo er ursprünglich herkommt. 1938 war er mit seinen Eltern und seinem Bruder vor den Nationalsozialisten in die USA geflohen, gerade noch rechtzeitig vor der Reichspogromnacht. Was folgte, war eine legendäre Karriere. Allerdings ist Kissingers Karriere nicht nur legendär, sondern auch heftig umstritten. Ihm wird gar vorgeworfen, ein Kriegsverbrecher zu sein, vor allem was die geheime Bombardierung Kambodschas während des Vietnamkriegs sowie den Putsch gegen Chiles gewählten Präsidenten Salvador Allende betrifft. Wer war, wer ist dieser Henry Kissinger? Und weshalb hat ihn Biden bisher wohl nicht eingeladen? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, mit Martin Kilian, dem langjährigen US-Korrespondenten des «Tages-Anzeigers». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  14. Wer kann Trump noch ausbremsen?
    17.05., 18:3200:21:11

    Knapp 18 Monate vor den US-Wahlen gärt es in der republikanischen Partei. Trump oder doch nicht Trump? Das ist die Frage. Doch die Umfragen sind eindeutig: Gemäss RealClearPolitics liegt Trump bei 55 Prozent Zustimmung in der innerrepublikanischen Ausmarchung. Auf Platz zwei – und mit 20,3 Prozent bereits abgeschlagen – folgt Ron DeSantis, der Gouverneur von Florida. Der Ex-Präsident ist also trotz seiner juristischen Probleme momentan der Favorit für die republikanische Präsidentschaftskandidatur. Ist die parteiinterne Ausmarchung schon gelaufen? Können die Konkurrentinnen und Konkurrenten bei den Republikanern Donald Trump noch ausbremsen? Anders gefragt: Hat die republikanische Partei überhaupt die Kraft, sich gegen ihren Ex-Präsidenten aufzulehnen? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, mit Martin Kilian, dem langjährigen US-Korrespondenten des «Tages-Anzeigers». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  15. Warum Ron DeSantis gegen Disney kämpft
    03.05., 19:4100:22:59

    Es begann mit der Weisung, in Primarschulen nicht mehr über Homosexuelle zu reden. Inzwischen ist daraus ein Streit geworden, bei dem sich der Unterhaltungskonzern Disney und die Gefolgschaft des republikanischen Gouverneurs von Florida, Ron DeSantis, gegenseitig mit Klagen eindecken. DeSantis fährt einen prononcierten Rechtskurs als starker Mann im Staat der Palmen, Strände und Alterssiedlungen. Damit hat er sich in Stellung gebracht als aussichtsreichster Kandidat für die republikanische Präsidentschaftskandidatur – hinter seinem früheren Mentor Donald Trump. DeSantis hat erreicht, dass das Parlament von Florida eine Reihe von Gesetzen erliess, um politisch linke Anliegen auszubremsen. Unter anderem müssen sich Schulen und Arbeitgeber mit kritischen Diskussionen über Rassismus zurückhalten, weil sie sich sonst Klagen von Eltern und Mitarbeitern aussetzen. Lehrer müssen Bücher aus Schulzimmern und Bibliotheken entfernen, die Rassismus und Geschlechteridentitäten erwähnen, weil sie sonst Gefängnisstrafen riskieren. Soeben hat DeSantis ein Gesetz unterzeichnet, das es allen staatlichen Stellen verbietet, Geld anhand nachhaltiger Sozial- und Umweltkriterien anzulegen. Kritik an dieser Politik duldet DeSantis nicht. Er reagiert mit rabiater Rache, wie Disney derzeit erfährt. Das Parlament von Florida hat auf Betreiben von DeSantis hin entschieden, dem Unterhaltungskonzern den Sonderstatus für die Themenparks in Orlando zu entziehen, zu denen Disney World gehört. Damit droht Disney auch der Verlust von Steuerprivilegien, mit denen der Konzern Milliardenausgaben spart. Als einer der grössten Arbeitgeber in Florida wehrt sich das Unternehmen nun mit einer Klage und macht geltend, DeSantis übe Rache, weil der Konzern von seiner Redefreiheit Gebrauch mache. Warum zettelt ein republikanischer Gouverneur plötzlich einen Streit mit einem der grössten Arbeitgeber in seinem Staat an? Wie ist aus der republikanischen Partei, die sich lange als Partei der Wirtschaft verstanden hat, eine identitäre Partei geworden, die Konzerne angreift? Können die Republikaner mit Kulturkämpfen gegen Grossunternehmen gewinnen? Und wie reagiert Donald Trump auf den Herausforderer Ron DeSantis? Diese Fragen diskutieren Isabelle Jacobi, Chefredaktorin des «Bunds», und Fabian Fellmann, USA-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», in der neusten Ausgabe des Podcasts «Alles klar, Amerika?», die Mirja Gabathuler produziert hat. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  16. Elon Musk greift nach den Sternen
    19.04., 21:0000:20:58

    Der erste Startversuch ist misslungen, doch der nächste soll schon am Donnerstag folgen: SpaceX zündet den Antrieb von Starship, der bisher grössten und stärksten Rakete der Welt. Am Montag musste das Unternehmen von Elon Musk den Countdown abbrechen, weil ein Ventil eingefroren war. Fachleute gehen aber davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis das Starship abheben wird. Wie hat Musk es geschafft, sich Milliardenaufträge der öffentlichen Hand zu ergattern? Welche Rolle spielen seine Raketen inzwischen für die militärische Verteidigung der Vereinigten Staaten? Und wie passt das alles zu seiner Kritik am Staat und öffentlichen Subventionen? Über diese Fragen diskutieren «Bund»-Chefredaktorin Isabelle Jacobi und USA-Korrespondent Fabian Fellmann in der aktuellen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika», den Mirja Gabathuler produziert. Lesen Sie mehr zu Space X: www.tagesanzeiger.ch/international Verlosung: Der ehemalige US-Präsident Barack Obama tritt am 29. April um 20 Uhr im Hallenstadion in Zürich auf. Wir verlosen 2 mal 2 VIP-Tickets mit Catering im Wert von je fast 400 Franken. Zur Teilnahme schicken Sie ein E-Mail mit dem Betreff «Präsident Barack Obama» sowie Ihrem Namen und Vornamen an die Adresse community@tagesanzeiger.ch. Das Gespräch mit Obama wird in englischer Sprache stattfinden und dreht sich um die Themen Corporate responsibility, Leadership and Transformation. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  17. Wie fatal ist das Leck bei den US-Geheimdiensten?
    12.04., 20:0000:22:52

    Die im Internet aufgetauchten geheimen US-Dokumente stellten «ein sehr hohes Risiko für die nationale Sicherheit» dar, heisst es im US-Verteidigungsministerium. Über 100 Akten mit sensiblen Informationen sind im Internet aufgetaucht. Die Regierung Biden sei besorgt, dass noch weitere Dokumente auftauchen könnten, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby. Verteidigungsminister Lloyd Austin will deshalb «jeden Stein umdrehen», bis der Verräter gefunden ist. Nach Angaben der «New York Times» enthalten die Unterlagen Informationen zu Plänen der USA und der Nato, wie sie die Ukraine bei der erwarteten Offensive gegen die Russland unterstützen werden. Dabei ist es besonders bedeutend, dass die Dokumente relativ aktuell sind und deshalb den russischen Aggressoren einen Vorteil verschaffen – Verrat ist nie schwerwiegender als im Krieg. Gleichzeitig versuchen US-Politiker, den Schaden einzudämmen mit dem Hinweis, die ukrainischen Streitkräfte seien flexibel und könnten auf das Geheimdienstleck reagieren. Derweil suchen die amerikanischen Behörden den Verräter, bisher allerdings erfolglos. Wie gross ist dieser Geheimdienstskandal tatsächlich? Ist er vergleichbar mit jenem, den Edward Snowden vor zehn Jahren ausgelöst hat? Was für Geheimnisse wurden überhaupt verraten? Und was sind die Konsequenzen für den Krieg in der Ukraine? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian, der heute in Charlottesville, Virginia, lebt. Mehr zum Thema: tagesanzeiger.ch/international Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  18. Wie Trump Volk und Medien verführt
    29.03., 21:3800:22:48

    Er werde demnächst verhaftet, schrieb Donald Trump vor Kurzem auf seinem sozialen Netzwerk «Truth Social». Wenige Tage später zeigte er mit seiner ersten grossen Wahlkampfveranstaltung in Waco, Texas, dass er die Basis der Republikaner immer noch hinter sich scharen kann – trotz oder vielmehr gerade wegen seiner Probleme mit den US-Justizbehörden. An den «Rally» genannten Publikumsanlässen lässt sich Trump wie ein Popstar feiern, während er mit seiner Mischung aus Lobhudeleien und Provokationen die Zuhörerschaft gleichzeitig umschmeichelt und aufpeitscht. Die Mischung aus Zirkus und Volksfest erinnerte an Trumps frühere Wahlkämpfe in den Jahren 2016 und 2020 – doch es gab auch Unterschiede. Stets von Neuem gelingt es Trump, die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zu ziehen. Die Rally in Waco etwa hielt er genau 30 Jahre nach der Tragödie von Waco ab. 1993 waren unweit der texanischen Kleinstadt 86 Todesopfer zu beklagen, als es zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen einer Sekte und den Bundesbehörden kam. Trump erwähnte den Jahrestag mit keinem Wort – und sandte damit dennoch ein Signal an seine Anhänger vom rechten Rand. Was unterscheidet Trumps Einstieg in den Wahlkampf 2024 von den seinen früheren Kampagnen? Warum schafft es Trump immer wieder, das Scheinwerferlicht der Kameras auf sich zu halten und die politische Agenda zu bestimmen? Inwiefern machen sich die Medien damit zu seinen unfreiwilligen Gehilfen? Und was bedeutet das für die Berichterstattung von Schweizer Korrespondenten über die US-amerikanische Politik? Darüber diskutieren Isabelle Jacobi, «Bund»-Chefredaktorin und frühere Washington-Berichterstatterin, und Fabian Fellmann, USA-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», in der aktuellen Ausgabe des Podcasts «Alles klar, Amerika?». Mehr Hintergrund zur USA: https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika Den Tagi 3 Monate zum Preis von einem Monat lesen: tagiabo.ch Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  19. 20 Jahre Irakkrieg – und wie er nachwirkt
    16.03., 07:0000:26:13

    Am 20. März 2003 trat US-Präsident George W. Bush im Weissen Haus vor die Kameras und teilte mit, dass die US-Truppen den Irak angegriffen hätten. Eine von den Amerikanern angeführte Koalition eroberte die Hauptstadt Bagdad und stürzte Diktator Saddam Hussein. Am 1. Mai 2003 erklärte Bush, der Krieg sei siegreich beendet: «Mission accomplished – Mission erfüllt». Das war vorschnell. Der Irak wurde nicht zum «Leuchtturm der Demokratie», wie die USA es vor dem Einmarsch angekündigt hatten. Heute ist der Irak ein mehr oder weniger gescheiterter Staat: Islamisten treiben ihr Unwesen, die ethnischen und religiösen Konflikte halten an, und der Iran gewinnt in Bagdad immer mehr an Einfluss. Gleichzeitig haben die USA im Irakkrieg viel von ihrer Glaubwürdigkeit eingebüsst. Als mächtigste westliche Demokratie führte Amerika einen völkerrechtswidrigen Krieg. Ausserdem kam es zu schweren Menschenrechtsverletzungen, vor allem im berüchtigten Foltergefängnis Abu Ghraib. Seither sagen Wladimir Putin und alle die Diktatoren dieser Welt: Schaut her, die selbst ernannten demokratischen Musterknaben sind auch nicht besser als wir. Über den Irak hinaus wirkt das Erbe dieses Kriegs bis heute nach. Was heisst das für die Regierung Biden, die die Ukraine im Krieg gegen Russland unterstützt? Und was heisst es für Putin und China? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International des «Tages-Anzeigers», mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Beide Journalisten haben vor 20 Jahren intensiv über den Irakkrieg berichtet. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  20. Trump geht in Stellung
    01.03., 00:0000:21:19

    Kürzlich tauchte Donald Trump in East Palestine im US-Bundesstaat Ohio auf. Eine ärmliche Gegend im sogenannten Rustbelt, der amerikanischen Industrieregion, die nach wie vor unter den Folgen der Globalisierung leidet. Hier leben viele Anhängerinnen und Anhänger von Trump. In East Palestine, einem grösseren Dorf, entgleiste kürzlich ein Güterzug, beladen mit Giftstoffen. Das marode amerikanische Schienennetz wurde zum grossen Thema, Trump versprach Abhilfe. Natürlich nicht ohne Seitenhieb auf Joe Biden, der in der Ukraine unterwegs war. Wobei Trump seinen Nachfolger nach wie vor nicht als Präsident bezeichnet. Trump ist also zurück im Wahlkampfmodus. Und offenbar ziemlich erfolgreich: Eine neue Umfrage von Fox News sieht ihn in der parteiinternen Ausmarchung um die Präsidentschaftskandidatur an der Spitze. Den republikanischen Wählern und Wählerinnen wurde eine Liste mit 15 angekündigten und potenziellen Kandidaten für die Nominierung 2024 vorgelegt. Trump führt die Umfrage mit 43 Prozent an, gefolgt von Ron DeSantis mit 28 Prozent, Nikki Haley und Mike Pence mit jeweils 7 Prozent sowie Greg Abbott und Liz Cheney mit jeweils 2 Prozent. Hat Donald Trump eine Chance, nochmals Präsident zu werden? Was lässt sich von den anderen Kandidatinnen und Kandidaten sagen? Und wie reagiert die Republikanische Partei? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International der «Tages-Anzeiger»-Redaktion, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Den Tagi 3 Monate zum Preis von einem Monat lesen: tagiabo.ch Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch. Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Die Tamedia-Korrespondenten berichten über Politik und Alltag in Amerika. Während und abseits der Präsidentschaftswahlen.