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52- Die Kaufnomaden-Falle03.09., 16:0003.09.2026, 16:0000:32:36
Familie verliert ihr Haus an Kaufnomaden Eigentlich sollte alles geregelt sein: Eine Familie aus dem Kreis Südwestpfalz will ihr Haus verkaufen. Über Kleinanzeigen finden sie Käufer, mit denen alles zu passen scheint. Man ist sich sympathisch. Es gibt Belege, dass die Finanzierung klappt, der Notartermin steht – eigentlich steht dem Verkauf nichts mehr im Wege. Deshalb sind die Verkäufer auch bereit, den Schlüssel schon auszuhändigen, obwohl der Kaufpreis noch nicht auf ihrem Konto eingegangen ist. Doch damit machen sie einen folgenschweren Fehler.
- Die verschollenen Hitler-Hengste: Ihre spektakuläre Reise von der DDR in die Pfalz (live)03.08., 12:0003.08.2026, 12:0001:28:17
Alles Böse live aus der Klosteruine Limburg in Bad Dürkheim Es war eine Sensation, die um die Welt ging: Bei einer Razzia in Bad Dürkheim tauchten 2015 jahrzehntelang verschollene Nazi-Bronzehengste auf, die einst bis 1943 vor Hitlers Reichskanzlei standen. Hat der Dürkheimer, in dessen Lagerhalle sie gefunden wurden, sie legal erworben? Im Zweiten Weltkrieg verschwanden die „Schreitenden Pferde“ von Hitlers Lieblingskünstler Koseph Thorak aus der Öffentlichkeit – jahrelang dachten die meisten, sie seien dabei zerstört worden. Bis sie auf einem sowjetischen Kasernengelände in Eberswalde wieder auftauchten. Kurz nachdem über den Fund 1988 berichtet wurde, waren sie weg – bis sie in Bad Dürkheim Jahrzehnte später bei der Razzia gefunden wurden. Der Besitzer beteuert, dass er sie legal erworben habe – doch das wollten die Ermittler nicht glauben. Wie die Pferde es über die DDR-Grenze in die Pfalz geschafft haben und ob es sich um Hehlerei handelt, darüber sprachen die beiden Alles-Böse-Hosts Victoria Fuchs und Uwe Renners bei der ersten Live-Ausgabe des True-Crime-Podcasts auf der Limburg in Bad Dürkheim. Zu Gast waren Peter Spengler, ehemaliger Leiter der Lokalredaktion Bad Dürkheim, und Christoph Hämmelmann, ehemaliger Alles-Böse-Host. Peter Spengler war damals bei der Razzia vor Ort und hat von Bad Dürkheimern einige Kuriositäten über den Nazikunst-Sammler erfahren. Christoph Hämmelmann übernahm die Hintergrundrecherche über die Hengste und verfolgte für die RHEINPFALZ die Ermittlungen.
- Im Einkaufswagen weggeschafft: Der ungelöste Fall der Diana Bodi14.05., 08:0014.05.2026, 08:0000:33:47
Bei manchen Kriminalfällen dauert es lange, bis sie geklärt werden können. Manche werden es nie. Im Fall Diana Bodi haben die Ermittler die Hoffnung und die Arbeit noch nicht aufgegeben. Vor fünf Jahren, im Dezember 2020, wird in einer Seitenstraße in der Kaiserslauterer Innenstadt die Leiche einer Frau gefunden. Es vergehen Wochen, bis klar wird, wer diese Frau ist. Dann kann auch die Suche nach dem Täter intensiviert werden. Es gibt zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung, der Fall wird sogar bei der Fernsehsendung „Aktenzeichen xy … ungelöst“ vorgestellt. Doch der Fall bleibt ein Rätsel. Dabei gibt es eine Kamera-Aufnahme des mutmaßlichen Täters oder zumindest eines mutmaßlich Tatbeteiligten. Was die Polizei weiß und wie sie endlich den Fall aufklären will, erzählt der Kaiserslauterer Lokalredakteur Andreas Sebald in einer neuen Folge Alles Böse. Zusammen mit den Hosts Uwe Renners, stellvertretender Chefredakteur und Victoria Fuchs, Digitalredakteurin, rekonstruiert er die Tage vor Bodis Tod.
- Alles Böse: Der Axtmord von Weilerbach26.03., 16:0026.03.2026, 16:0000:30:18
Was treibt einen Sohn an, seine eigene Mutter und ihren Freund zu töten? Anfang März 2021 wird die Polizei darum gebeten, auf dem Hof einer Frau bei Weilerbach nachzuschauen, die mehrere Tage nicht zur Arbeit erschienen ist – obwohl sie als zuverlässig galt. Die Polizei trifft auf dem Hof nur den Sohn der Frau an. Bei einer Befragung, was mit der Mutter sei, verstrickt sich dieser in Widersprüche. Die Polizei wird misstrauisch. Plötzlich flieht der Mann vor der Polizei und kann entkommen. Während die Polizisten das Haus durchsuchen, machen sie einen schrecklichen Fund: Die Frau und ihr Lebensgefährte liegen im Bett – tot. Es beginnt eine dreitägige Flucht des Verdächtigen, der es schafft, der Polizei immer wieder zu entwischen. Als er schließlich festgenommen werden kann und der Prozess beginnt, kommt ans Licht, was auf dem Hof in Weilerbach passiert ist. In einer neuen Folge Alles Böse sprechen die Moderatoren Uwe Renners und Victoria Fuchs mit der Kaiserslauterer Lokalredakteurin Gabriele Schöfer über einen Fall, der in Weilerbach für Angst gesorgt hat. Wieso tötet ein Mann seine eigene Mutter und ihren Lebensgefährten? Und was meint der Angeklagte, als er sich selbst als „Tötungsmaschine“ bezeichnet?
- „Der Mädchen-Mörder auf dem Fahrrad“: Der Fall Bernhard Prigan26.02., 16:0026.02.2026, 16:0000:39:04
Die Zeit in den 50er-Jahren war geprägt von Wiederaufbau und schwerer körperlicher Arbeit. Auf einigen Höfen in der Westpfalz fehlten junge Männer, die bei der Landwirtschaft halfen. Zu dieser Zeit gastierte auf einem dieser Höfe der junge Mann Bernhard Prigan. Er reiste mit seinem Fahrrad durch die Gegend und schaute, wo er Arbeit fand. Niemand kannte ihn, aber er konnte anpacken. Deshalb nahm ihn ein westpfälzer Bauer über den Sommer bei sich auf, gab ihm einen Platz an seinem Tisch bei seiner Familie. Wer er wirklich war, das erfuhr der Bauer erst einige Zeit später, als Prigan schon weitergezogen war, die Polizei auf seinem Hof stand und einen Mörder suchte. DIE RHEINPFALZ schrieb 1953, er sei „einer der gefährlichsten Verbrecher der Nachkriegszeit“. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Mehrfache Vergewaltigung und mehrfacher Mord an jungen Mädchen und Frauen. Der Prozess am Mannheimer Landgericht brachte dann grausame Details an Licht. In einer neuen Folge Alles Böse sprechen die Moderatoren Uwe Renners und Victoria Fuchs mit Krimiautorin Gabriele Keiser über einen Mann, der in den 50er-Jahren deutschland- und sogar weltweit für Aufsehen gesorgt hat. Keiser recherchierte jahrelang zu diesem Fall, denn ihre Mutter hatte damals auf dem Nachbarhof in der Westpfalz gewohnt und Prigan persönlich getroffen. Den Fall nahm sie später als Grundlage für ihren neuen Roman „Hast du Angst vor mir?“.
- Alles Böse: Die Flucht eines inhaftierten Mörders 29.01., 16:0029.01.2026, 16:0000:26:57
Neun Monate verschwunden - trotz Fußfessel Der Fall klingt wie aus einem Film: Ein eigentlich in der JVA Bruchsal inhaftierter Mörder flieht – und bleibt neun Monate lang verschwunden. Wie kann das passieren? Der Flüchtige wählt für sein Vorhaben den Stollachsee bei Germersheim. Dort geht er unter Aufsicht von zwei Justizvollzugsbeamten mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Kindern spazieren. Eine sogenannte Ausführung, die Inhaftierten zusteht, um sie bei der Resozialisierung zu unterstützen. Doch der Häftling plant nicht, wieder in seine Zelle in der JVA Bruchsal zurückzukehren. Stattdessen wagt er die Flucht nach vorne – trotz Fußfessel und Überwachung. Hat ein vorheriger Besuch im Baumarkt etwas damit zu tun? Die Bürgerinnen und Bürger von Germersheim erfahren erst über 24 Stunden später, wer da eigentlich geflohen ist. Die Fahndung wird zeitgleich wohl durch Bundesländergrenzen und verschiedene Zuständigkeiten verkompliziert. Der verurteilte Mörder entkommt indes und verlässt das Land. In einer neuen Folge Alles Böse erzählt die Germersheimer Redaktionsleiterin Nicole Tauer von einem Fall, der im Laufe der Zeit immer neue Fallstricke aufzeigt und damals wie heute viele Fragen aufwirft. Gemeinsam mit den Hosts Uwe Renners und Victoria Fuchs rekonstruiert sie die Flucht des verurteilten Mörders und erzählt, wie sie überhaupt gelingen konnte.
- Alles Böse: Die Amokfahrt von Mannheim22.12., 13:0422.12.2025, 13:0400:44:26
Wie eine Entscheidung alles veränderte Eigentlich hätte es gar nicht Mannheim treffen sollen: An Rosenmontag im Februar diesen Jahres rast ein Mann in seinem Auto mit hoher Geschwindigkeit zur Mittagszeit über die Planken. Offenbar gezielt steuert er Passantengruppen an. Menschen werden durch die Luft geschleudert, bleiben schwer verletzt liegen. Zwei Menschen sterben noch an der Unfallstelle. Der Täter rast weiter – einem mutigen Taxifahrer ist es zu verdanken, dass die gefährliche Autofahrt irgendwann beendet wird. Die Polizei stellt den Täter kurze Zeit später. Was bleibt, beschreiben die RHEINPFALZ-Reporter, die an diesem Tag im Einsatz waren, als Chaos. In den Sozialen Medien werden angebliche Informationen über den mutmaßlichen Täter schnell verbreitet, doch viele davon sind falsch. Erst nach und nach setzt sich ein Bild zusammen – über einen Mann, der psychisch krank ist. In einer neuen Folge Alles Böse sprechen Uwe Renners und Victoria Fuchs mit Redakteur Maximilian Hempel. Er war kurz nach der Tat in der Mannheimer Innenstadt, hat live vor Ort berichtet und später den Fall vor Gericht begleitet. Er erzählt im Podcast, wie diese Tat die Opfer und ihre Angehörigen bis heute belastet, wieso es nur Zufall war, dass es die Stadt Mannheim getroffen hat und wie das Urteil ausgefallen ist.
- Alles Böse: Mord im Altenheim27.11., 16:0027.11.2025, 16:0000:33:07
Beklaut, misshandelt, ermordet „Sie ergötzten sich am Leid“ – vor zehn Jahren haben drei Altenpfleger in einem Pflegeheim Bewohner misshandelt und ermordet. Eine WhatsApp-Gruppe hatte dabei ihren Anteil. Eigentlich ist ein Pflegeheim ein Ort für diejenigen, die Hilfe benötigen und aufgrund ihres Alters oder einer Krankheit nicht mehr alleine leben können. Es ist ein Ort für den letzten Abschnitt ihres Lebens, an dem sie umsorgt und gepflegt werden. Doch immer mal wieder werden Vorfälle bekannt, in denen Pflegepersonal seine Macht ausnutzt und manchmal sogar bis zum Äußersten geht – und hilfsbedürftige Menschen töten. Vor zehn Jahren ist genau das in einem Pflegeheim in der Pfalz passiert. Der Ruf der Einrichtung war eigentlich gut, bis die Taten eines Pfleger-Trios aufgedeckt wurden. Sie beklauten die Bewohner, erniedrigten und misshandelten sie, zwei Senioren wurden von ihnen ermordet. Im Zentrum dieser Taten stand eine WhatsApp-Gruppe. Eigentlich sei niemand der später Angeklagten allein zu solchen Taten fähig gewesen, erzählt Redakteurin Kathrin Keller in einer neuen Folge des Podcasts Alles Böse. Sie hat den Prozess damals begleitet und gibt Einblicke, wie es zu dieser gefährlichen Dynamik kommen konnte und was der Prozess zu Tage brachte.
- Alles Böse: Wenn Eltern die eigene Tochter ermorden30.10., 16:0030.10.2025, 16:0000:40:22
Wie konnte es soweit kommen? Es ist ein Sommerabend im Juni 2024. Der Tag, an dem ein 15-jähriges Mädchen aus Pirmasens ermordert wird. Ihre Mutter ist es, die zwei Tage später auf dem Polizeirevier Pirmasens um Hilfe bittet: „Ich glaube, meine Tochter ist tot.“ Eine aufwendige Suche beginnt, die traurige Gewissheit bringt. Doch was ist wirklich passiert? Klar ist: Probleme innerhalb der Familie sind der Polizei bereits bekannt – eine aktenkundige Jugendliche, die öfter mal verschwindet, ein gewalttätiger Vater und eine hilfesuchende Mutter. Eigentlich alles klar, oder? Doch die Eltern verstricken sich in Widersprüche. Eine aufwendige Fallrekonstruktion der Polizei kann dann später doch die Wahrheit enthüllen. In einer neuen Folge Alles Böse sprechen die Moderatoren Uwe Renners und Victoria Fuchs mit Andreas Ganter, Leiter der Lokalredaktion Pirmasens, der den Fall vor Gericht begleitet hat. Wieso musste das 15-jährige Mädchen sterben?
- Alles Böse: Das Urteil zur Messerattacke von Mannheim19.09., 16:0019.09.2025, 16:0000:34:21
Wenn sich Täter über Soziale Medien radikalisieren Es ist ein kurzes Video, das Ende Mai 2024 unzählige Male in den sozialen Netzwerken geteilt wird. Ein Mann sticht mit einem Messer auf dem Mannheimer Marktplatz mehrfach auf verschiedene Menschen ein. Man hört Schreie. Ein Schuss fällt. Ein Mann bleibt verletzt und blutend auf dem Boden liegen. Nach 30 Sekunden ist alles vorbei. Der Mann heißt Rouven Laur und ist Polizist. Er war an diesem Tag eigentlich normal im Einsatz. Eine islamkritische Bürgerbewegung veranstaltete eine Kundgebung. Ein Einsatz, wie es ihn oft gibt. An diesem Tag kommt der Polizist aber nicht von diesem zurück. Er wird mit anderen Verletzten ins Krankenhaus gebracht. Dort erliegt er später seinen Verletzungen. Der Täter, Sulaiman A., wird von der Polizei niedergeschossen und so außer Gefecht gesetzt. Seit Anfang des Jahres stand er vor Gericht. Am vergangenen Dienstag, nach 31 Verhandlungstagen, wurde das Urteil verkündet. In dieser Folge von Alles Böse sprechen Victoria Fuchs und Uwe Renners mit Redakteur Simon Müller über einen Fall, der nicht nur die Menschen in Mannheim bewegt, sondern auch deutschlandweit zu Diskussionen geführt hat. Müller erzählt von seinen Eindrücken vor Gericht und den Versuchen einer Erklärung, wie es zu dieser Tat kommen konnte.
- Alles Böse: Cold-Case-Akte "Penny-Mord"21.08., 16:0021.08.2025, 16:0000:23:45
Ein ungelöster Fall aus Schwegenheim Am frühen Morgen des 11. März 2004 fährt die Filialleiterin des Penny-Marktes in Schwegenheim wie gewohnt zur Arbeit. Sie kommt auch dort an, doch was dann in den nächsten Stunden passiert, weiß niemand. Als die anderen Mitarbeiter des Marktes dort eintreffen, stehen sie vor einem verschlossenen Markt – obwohl das Auto der Filialleiterin auf dem Parkplatz steht. Sie informieren die Polizei, denn etwas scheint nicht zu stimmen. Nach einer großen Polizeisuchaktion gibt es dann die schreckliche Gewissheit: Die Filialleiterin wurde ermordet, abgelegt in einem Waldstück nicht weit entfernt von ihrem Arbeitsplatz. RHEINPFALZ-Redakteur Michael Gottschalk war damals vor Ort, hat die Akte „Penny-Mord“ begleitet und immer wieder über den Fall berichtet. Im Podcast Alles Böse erzählt er, warum der Fall den Ermittlern bis heute Rätsel aufgibt und wie die Polizei bei sogenannten „Cold Cases“ vorgeht.
- Alles Böse: Der Klärgruben-Mord von 199624.07., 16:0024.07.2025, 16:0000:32:52
Mit einbetonierten Füßen in der Klärgrube versenkt Das Verbrechen klingt wie aus einem Mafia-Film. Mitten im Wald, zwischen dem Saarland und der Westpfalz, findet ein ehemaliger Wirt des alten Jägerhaus Nordfeld seinen Tod. Der Mann wird mit einbetonierten Füßen und einer Plastiktüte über seinem Kopf in seine eigene Klärgrube hinter der Gaststätte geworfen. Doch wieso musste er sterben und wer hat das getan? Verdächtige gab es – aber auch wenn es nach Mafia klingt, waren es am Ende vielleicht doch seine eigene Frau und Tochter, die ihn ermordet haben? In einer neuen Folge Alles Böse klären wir gemeinsam mit Saarland-Korrespondent Georg Altherr, was damals mitten im Wald an der Grenze zur Pfalz vorgefallen ist. Und wer die Folge schon gehört hat und sich fragt, was es mit Georgs Zeugnis aus der Grundschule auf sich hat, findet hier das Bild dazu:
- Alles Böse: Die Akte Ali K. - der Häftling, der einen JVA-Beamten töten wollte19.06., 15:0019.06.2025, 15:0000:35:17
Eine sehr gefährliche Persönlichkeit mit hohem Rückfallrisiko - das ist das Ergebnis des Gutachters über Ali K. Ein inhaftierter Mann, der schon öfter in Justizvollzugsanstalten aufgefallen war. Ein Mann, der bei seiner letzten "Auffälligkeit" einen JVA-Beamten töten wollte. In dieser Folge von Alles Böse erzählt Sonja Weiher, Leiterin der Lokalredaktion Frankenthal, von einem jungen, manipulativen Mann, der selbst den psychologischen Gutachter verblüfft hat.
- Alles Böse: Tod im Café Solo22.05., 16:0022.05.2025, 16:0000:43:14
Warum der Fall immer noch nicht aufgeklärt werden kann Vor fast zwei Jahren wird der Koch des Café Solo in Weisenheim am Berg getötet. Sein Chef gerät ins Visier der Ermittler, denn die Vorgeschichte der beiden soll nicht gerade konfliktfrei gewesen sein. Doch noch bevor der Haftbefehl vollstreckt werden kann, flüchtet der Wirt in die Türkei. Wie wollen die Behörden den Verdächtigen zurückholen, was hat der Tod des Kochs mit den Weisenheimern gemacht und wie geht es mit dem Café Solo weiter? Das erzählt die Stellvertretende Leiterin der Lokalredaktion Bad Dürkheim, Dagmar Schindler-Nickel, in einer neuen Folge Alles Böse. Hinweis: Im Podcast heißt es, das die Leiche des Opfers an einer Straße zwischen Kaiserslautern-Einsiedlerhof und Rodalben gefunden wurde. Statt Rodalben müsste es aber Rodenbach heißen.
- Trailer: Alles neu bei Alles Böse15.05., 16:0015.05.2025, 16:0000:01:02
Der True-Crime-Podcast der RHEINPFALZ ist zurück! Nach einer kreativen Schaffenspause startet der Podcast Alles Böse wieder mit neuen Kriminalfällen aus der Pfalz sowie neuen Stimmen und Experten hinter den Mikrofonen. Wir schauen uns alte Akten aus dem Archiv an, sprechen mit Kolleginnen und Kollegen, die die Fälle vor Gericht begleitet haben und blicken auf die Arbeit der Ermittler. Am 22. Mai kommt die erste neue Folge online. Ab dann gibt es jeden Monat einen weiteren, spannenden Fall aus der Region. In der nächsten Folge von Alles Böse blicken wir auf einen Fall, der viele Menschen aus der Pfalz und darüber hinaus bewegt hat. Es geht um ein Verbrechen, das bisher nicht vollständig aufgeklärt werden konnte. Denn der Täter befindet sich seit fast zwei Jahren auf der Flucht. Es geht um den Fall im Café Solo, bei dem der ehemalige Wirt unter Verdacht steht, seinen Koch umgebracht zu haben. Alles Böse - der True-Crime-Podcast der RHEINPFALZ. Mit Uwe Renners und Victoria Fuchs.
- Alles Böse: Die Feuerkatastrophe von Harthausen16.02., 15:3116.02.2024, 15:3100:44:14
Ein Dorf muss geräumt werden Es war ein Verbrechen, das zugleich für viele Menschen eine Katastrophe war. In der neuen Folge des RHEINPFALZ-Podcasts „Alles Böse“ geht es um die Gasexplosion von Harthausen im Jahr 2013. Detonation Um 5.13 Uhr am 28. September 2013 wird die morgendliche Stille in Harthausen von einer gewaltigen Detonation zerrissen. Augenzeugen sehen einen Feuerball, der Himmel färbt sich orangerot. Ein Einwohner sieht ein brennendes Teil durch die Luft fliegen, überlegt, ob es ein Meteorit ist. Nein, es ist ein Gastank, der durch die Explosion 400 Meter weit geschleudert wird und zum Glück auf einem Feld landet. Ein weiterer Tank kracht in die Halle eines Betriebs und richtet schweren Schaden an. Ein Brand auf dem Gelände eines Gashandels hat zu der Explosion geführt. Die Familie des Händlers kann sich rechtzeitig retten, doch die Feuerwehr hat nicht so viel Glück. Während der Löscharbeiten explodiert ein Tank, 17 Wehrleute werden verletzt, acht davon schwer. Da es weiterhin brennt, hält die Gefahr an. Alle 3000 Harthausener müssen ihre teilweise beschädigten Häuser verlassen, das Dorf im südlichen Rhein-Pfalz-Kreis wird komplett geräumt. Erst 30 Stunden später dürfen die Menschen zurückkehren. **Brandstiftung ** Schnell ist klar, dass es sich hier um kein Unglück handelt, sondern dass Brandstiftung dahintersteckt. Auch einen Verdächtigen gibt es rasch, denn dem Gashändler und seiner Familie war im Internet gedroht worden. Doch es dauert zweieinhalb Monate, bis die Polizei zwei Festnahmen vermelden kann. Kompliziert sind die Ermittlungen schon deshalb, weil die Explosion mögliche Spuren vernichtet. Zudem hat der Hauptverdächtige vermeintlich ein Alibi. Dennoch ist sich die Staatsanwaltschaft sicher, dem Mann aus Franken die Tat nachweisen zu können. Warum es deshalb zum Prozess kommt, darüber spricht in dieser „Alles Böse“-Folge der stellvertretende RHEINPFALZ-Chefredakteur Uwe Renners mit Stefan Fischer, der damals als Redakteur in der Speyerer Lokalredaktion für Harthausen zuständig war.
- Alles Böse: Priester von Agenten in der Pfalz vergiftet?25.10., 05:0025.10.2023, 05:0000:43:38
Giftmord im pfälzischen Carlsberg Ein polnischer Exil-Priester gründete in den 1980er-Jahren im pfälzischen Carlsberg ein religiöses Zentrum, doch dann starb er plötzlich. Mittlerweile sagen Ermittler: Sie können beweisen, dass ihn das kommunistische Regime seines Heimatlands vergiften ließ. Nun geht es vor allem um die Rolle eines mutmaßlichen Agentenpaars aus Polen, das damals in dem Pfälzer Dorf lebte. RHEINPFALZ-Redakteur Christoph Hämmelmann ist vor Ort auf Spurensuche gegangen, hat mit einem Zeitzeugen gesprochen sowie bei polnischen und deutschen Behörden nachgehakt. Im Podcast-Gespräch mit dem stellvertretenden Chefredakteur Uwe Renners schildert er den außergewöhnlichen Lebenslauf des Geistlichen. Außerdem sprechen die beiden Journalisten darüber, ob ein Giftmord nach Jahrzehnten überhaupt noch nachgewiesen werden kann. Und sie reden über die Eheleute, die sich einst im Auftrag des polnischen Geheimdiensts bei dem Priester eingeschlichen haben sollen. Denn nach der Wende war die mittlerweile geschiedene Frau war in Polen als linke Politikerin aktiv, zuletzt trat sie als Aktivistin für Flüchtlinge und die Anliegen sexueller Minderheiten auf. Tod eines Priesters 1987: Agentenmord in Pfälzer Dorf? Nach 36 Jahren: Agenten-Giftmord an Priester in der Pfalz offenbar bewiesen
- Alles Böse: Spektakulärer Mord auf offener Straße27.09., 17:5527.09.2023, 17:5500:30:19
Eine Parallelwelt mitten in der Pfalz Die neue Folge erinnert an einen spektakulären Mord auf offener Straße. Ort des Geschehens: der Platz vor dem Frankenthaler Hallenbad. Es geht um eine Messer-Attacke, einen Fluchtversuch und tiefe Einblicke in eine Parallelwelt.Ein 51 Jahre alter Türke liegt am 8. Januar 2018 mit schwersten Stichverletzungen vor dem Hallenbad in Frankenthal, wenige Tage später stirbt er. Der Täter – ein junger Landsmann des Opfers – wird von der Schweizer Polizei im Kanton Nidwalden auf der Flucht verhaftet und an die deutschen Strafverfolgungsbehörden überstellt. Eine klare Sache? Keineswegs, denn Motiv und Hintergründe liegen zu diesem Zeitpunkt völlig im Dunklen. In der aktuellen „Alles Böse“-Folge unterhält sich der stellvertretende RHEINPFALZ-Chefredakteur Uwe Renners mit dem Leiter der Lokalredaktion Frankenthal, Jörg Schmihing, über den spektakulären Fall und beleuchtet, was der psychiatrische Gutachter im Strafprozess „Beleidigungs- und Rachekultur“ nennt.
- Alles Böse: Die Bluttat in Oggersheim22.06., 06:0022.06.2023, 06:0000:54:45
Täter schneidet Opfer die Hand ab Mit einem großen Messer geht ein Somalier am 18. Oktober 2022 im Ludwigshafener Stadtteil Oggersheim auf Zufallsopfer los: Einer der attackierten Männer überlebt schwerverletzt, doch zwei Handwerker sterben. Besonders verstörend: Einem der Getöteten schneidet der Angreifer den Unterarm ab, um ihn seiner in Tatort-Nähe lebenden Ex-Partnerin auf den Balkon zu werfen. Gestoppt wird er schließlich von einem beherzten Polizisten, der ihn niederschießt. Strafverfolger vermuten danach zunächst, dass sie es mit einem psychisch kranken Täter zu tun haben dürften. Doch ein Psychiater geht in seiner vorläufigen Diagnose davon aus, dass der Somalier für seine Bluttat zur Rechenschaft gezogen werden kann. Also muss er sich in einem Frankenthal einer Gerichtsverhandlung stellen, über die für die RHEINPFALZ vor allem Andreas Lang aus der Ludwigshafener Lokalredaktionen berichtet. Im Podcast-Gespräch mit Christoph Hämmelmann aus dem Pfalz-Ressort erzählt der Journalist, wie er den Angeklagten in dem Verfahren erlebt hat - und wie die Angehörigen der Opfer auf eine spektakuläre Wende im Prozess reagierten. Denn im Schluss-Gutachten revidierte der Psychiater seine frühere Einschätzung. Demnach ist der Somalier doch psychisch krank, und deshalb kann er nicht bestraft werden …
- Alles Böse: Mord in der Tankstelle30.03., 11:5930.03.2023, 11:5900:52:54
Weil die Corona-Maske fehlte, drehte ein 50-Jähriger durch Dieses Verbrechen hat bundesweit Entsetzen ausgelöst: Am 18. September 2021 erschoss ein Kunde in Idar-Oberstein einen jungen Tankstellen-Kassenwart. Der Grund dafür: Der 50-jährige Täter hatte Bier kaufen wollen, aber keines bekommen – weil er keine Corona-Maske trug und das Opfer ihn deshalb nicht bedienen wollte. Ab März 2022 musste sich der Todesschütze vor dem Landgericht in Bad Kreuznach verantworten. Verteidigt hat ihn dort ein Rechtsanwalt aus der Pfalz: der Ludwigshafener Jurist Alexander Klein. Ein Jahr später haben die RHEINPFALZ-Redakteure Uwe Renners und Christoph Hämmelmann mit ihm über den Fall gesprochen. Gefragt haben sie ihn zum Beispiel, warum der Mörder gerade ihn als Beistand wollte. Klein erläutert außerdem, wieso die Richter seinen Mandanten zwar zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, ihm aber doch ein wenig Hoffnung auf eine Rückkehr in die Freiheit gelassen haben. Und er berichtet, wie sein Mandant heute über die Corona-Schutzregeln und sein Verbrechen denkt. Ein Podcast von Uwe Renners und Christoph Hämmelmann