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«Der Boden war schon weg.» – Sieben Jahre nach meiner ADHS-Diagnose

06.10., 15:0700:25:31

Worüber gesprochen wird

  1. ADHS00:22
  2. ADS00:35
  3. Autismus11:01
  4. Deutschland22:27
Alle anzeigen (26)
  1. 00:22ADHS
  2. 00:35ADS
  3. 01:54ADHS
  4. 04:45ADS
  5. 04:50ADHS
  6. 11:00ADHS
  7. 11:01Autismus
  8. 11:24ADHS
  9. 11:25Autismus
  10. 11:40ADHS
  11. 11:57ADHS
  12. 12:48ADHS
  13. 14:27ADHS
  14. 15:01ADS
  15. 16:36ADHS
  16. 17:36ADHS
  17. 19:57ADHS
  18. 20:05ADHS
  19. 20:15ADHS
  20. 21:07ADHS
  21. 22:27Deutschland
  22. 22:29ADHS
  23. 22:52ADHS
  24. 24:06ADHS
  25. 24:14ADHS
  26. 25:02ADHS
Beschreibung der Episode

Zuerst ist mir der Boden unter den Füssen weggezogen worden. Dann kam die ADHS-Diagnose. Und dann wurde mir alles klar.

Oktober ist ADHD Awareness Month. Aber Bewusstsein heisst mehr, als zu wissen, dass es ADHS gibt. Es heisst, dass sich im Leben eines Menschen etwas verändert. In dieser Solofolge erzähle ich dir, was die letzten sieben Jahre mit mir gemacht haben: vom neurodivergenten Burnout über die Diagnose bis zu einem Leben, das ich heute bewusster gestalte. Keine schnelle Heilungsgeschichte. Ich arbeite bis heute jeden Tag daran. Und ich verbinde meine Geschichte mit dem, was ich in meiner Arbeit mit Lehrpersonen, Eltern und Erwachsenen erlebe.

Wir sprechen darüber:

• Warum die Diagnose für mich nicht der Zusammenbruch war, sondern der Moment, in dem meine Kindheit und viele Erfahrungen plötzlich einen Namen bekamen

• Wie ich meinen Alkoholkonsum als meine Form der Selbstmedikation erkannt habe, und warum das meine Geschichte ist und keine Erklärung für andere

• Was mir im Alltag tatsächlich hilft: kalte Dusche, eine Stunde mit dem Hund ohne Smartphone, eine Tagesplanung, die zu meinem Rhythmus passt, und ein KI-System als Unterstützung für Struktur

• Warum wir nicht nur auf den Menschen schauen sollten, sondern auch auf das Umfeld, die Anforderungen und die Unterstützung, und warum das kein Widerspruch zu Medikamenten oder Therapie ist

• Warum ADHS, Autismus, Hochbegabung, Lese-Rechtschreib-Störung und Dyskalkulie nicht in einen Topf gehören, und warum niemand aussergewöhnliche Leistung bringen muss, um Unterstützung zu verdienen

• Wie stark Kritik schmerzen kann, schon wenn man sie nur erwartet, was hinter dem Begriff RSD steckt und wie ein Kreislauf aus Angst und Vermeidung entsteht

• Warum bewährte Strategien und Masking in der Perimenopause und den Wechseljahren plötzlich nicht mehr tragen können, und warum das kein persönliches Versagen ist

• In welche Richtung sich die Überarbeitung der deutschen ADHS-Leitlinie bewegt

Diese Folge ist für dich, wenn du selbst betroffen bist, vielleicht erst seit Kurzem eine Diagnose hast oder noch keine. Für Eltern, Partner*innen und Lehrpersonen, die besser verstehen möchten. Und für alle, die spüren, dass sich etwas verändern muss. Du musst mit ADHS oder Neurodivergenz nicht alleine warten. Es gibt Menschen und konkrete Hilfe, dort, wo du gerade stehst.

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DU BRAUCHST UNTERSTÜTZUNG?

Du musst damit nicht alleine bleiben. Im ADHwaS-Fachnetzwerk findest du geprüfte Coaches, Praxen und Fachpersonen für ADHS, Autismus und Neurodivergenz, in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich, online und vor Ort. Das Erstgespräch ist kostenlos.

Fachperson finden: https://adhwas.com/coaches

Alle Angebote: https://adhwas.com

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WICHTIGER HINWEIS

Dieser Podcast ist ein Gespräch, keine medizinische, psychologische oder therapeutische Beratung. Die Inhalte dienen der Information und dem Erfahrungsaustausch und ersetzen weder eine Diagnose noch eine Behandlung. Das gilt besonders für alles, was in dieser Folge zu Medikamenten und Hormonen gesagt wird: Änderungen bitte immer mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt besprechen.

Wenn du dich beim Thema Alkohol wiedererkennst, hol dir Unterstützung bei deiner Hausärztin, deinem Hausarzt oder einer Suchtberatung.

Wenn du gesundheitliche Beschwerden hast oder dich in einer belastenden Situation befindest, wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine psychotherapeutische Fachperson.

In einer akuten Krise:

Schweiz 143 (Dargebotene Hand) · Deutschland 0800 111 0 111 (Telefonseelsorge) · Österreich 142 (Telefonseelsorge)

Notruf: 144 (CH) / 112 (EU)