ADHS: Kein Grund zur Panik!

ADHS in der zweiten Lebenshälfte

15.08., 08:0000:32:35
Beschreibung der Episode
Wie ADHS im Alter oft übersehen wird

ADHS gilt oft als „Störung der Kindheit“ oder maximal des jungen Erwachsenenalters. Doch was passiert mit den Betroffenen, wenn sie 60, 70 oder 80 Jahre alt werden?

In dieser Episode sprechen wir über:

• Altersabhängige Veränderungen der ADHS-Symptomatik • Warum Strukturverlust (Rente!) Symptome verstärken kann • ADHS oder Demenz? Wichtige Differenzialdiagnosen • Erschöpfung, Depression und „Burnout“ im höheren Alter • Warum ADHS-Patient:innen häufiger körperliche Erkrankungen entwickeln • Schlechte Therapie-Compliance bei Diabetes & Hypertonie – ein Warnsignal? • Vierfach erhöhtes Unfallrisiko und verkürzte Lebenserwartung • Spätdiagnose mit 60+: Was sie verändern kann – und was nicht • Die Rolle von Angehörigen in der Diagnostik • Medikamentöse Therapie im Alter: Was ist zu beachten?

Wir sprechen auch über die emotionale Dimension: Die Mischung aus Erleichterung und Trauer bei einer späten Diagnose. Und darüber, wie das Wissen um ADHS sogar familiäre Versöhnung ermöglichen kann. Eine Episode für Betroffene, Angehörige und Behandler:innen, die genauer hinschauen wollen, besonders dann, wenn „es einfach nicht mehr läuft wie früher“.

Expertin: Dr. med. Astrid Neuy-Lobkowicz, Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie, München/Aschaffenburg

Buchtipp: AD(H)S in der zweiten Lebenshälfte – Frau Dr. med. Astrid Neuy-Lobkowicz & PD. Dr. med. Daniel Schöttle: NEU: "AD(H)S in der zweiten Lebenshälfte" von Astrid Neuy-Lobkowicz - Buch - 2026

Weitere Informationen zum Thema ADHS finden Sie unter www.gemeinsam-adhs-begegnen.de, www.expertenrat-adhs.de oder https://medice-health-family.com/global-de/