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53- Wozu Psychotherapie?17.02., 11:3017.02.2023, 11:3000:54:51
Im Gespräch: Prof. Dr. Michael B. Buchholz Eine Psychotherapie dient nicht dazu, eine Erkrankung "wegzumachen". Mit Psychotherapeut:innen sprechen wir, lernen wir uns selbst und unsere Konflikte besser kennen – und treten in Beziehung. Gehen Menschen in Psychotherapie, ist das ein gutes Zeichen, denn es macht uns und damit die Gesellschaft psychisch kompetenter. Psychotherapie hilft uns, gut in Beziehungen und dadurch gesund zu leben. Wir sprechen darüber, was für uns so wichtig an Beziehungen ist und warum Psychotherapie am nachhaltigsten wirkt.
- Unsocial Media20.01., 11:3020.01.2023, 11:3000:52:09
Im Gespräch: Prof. Dr. Elfriede Löchel Wie oder wann wurden digitale Medien "sozial"? Eigentlich gar nicht, die Bezeichnung ist mehr Label als Beschreibung. Wir sprechen in dieser Folge darüber, was die Nutzung und das Aufwachsen mit digitalen Medien mit uns macht – auch, wenn das sehr nach Klischee klingt. Tatsächlich verändern die sogenannten Sozialen Medien, wie wir mit anderen Menschen in Kontakt treten und Beziehungen führen. Das hat nicht nur Nachteile, die medialen Möglichkeiten bieten auch einen Mehrwert. Aber: "Sozial" sind diese Medien nicht, kann kein Medium sein.
- Psychische Gesundheit für alle16.12., 11:3016.12.2022, 11:3000:50:35
Im Gespräch: Prof. Dr. Gunther Meinlschmidt Weltweit für (mehr) psychische Gesundheit zu sorgen, ist keine kleine Aufgabe, aber dringend notwendig. Im World Mental Health Report der WHO stehen die Gründe dafür: Die Zahlen Betroffener von psychischen Erkrankungen ist groß, die Versorgungs- und Hilfsangebote oft kaum ausgebaut. In der Öffentlichkeit und in den Medien kommt angesichts dieser Zahlen das Thema erstaunlich wenig vor. Das muss sich ändern. Psychische Gesundheit betrifft jeden Menschen.
- Fußball!18.11., 11:3018.11.2022, 11:3000:51:54
Im Gespräch: Prof. Dr. Thomas Kühn und Dr. Alexander Drandarevski Warum eigentlich Fußball? Der Sport bewegt Massen auf der gesamten Welt. Wir hören, was die Masse mit dem Einzelnen macht. Und wir sprechen über das Psychoanalytische am Fußball und über einen psychodynamischen Coachingansatz für Fußballtrainer:innen und Spieler:innen. Zuletzt steht da die Frage nach der endlosen Begeisterung. Fußball verbindet, euphorisiert, aber es ist auch schon lange nicht mehr einfach ein Sport, sondern vor allem ein Geschäft. Foto Dr. Alexander Drandarevski: © DRK Kliniken Berlin
- Wie sprechen wir über Depressionen?21.10., 11:3021.10.2022, 11:3000:51:38
Essay und Gespräch mit Samuel Bayer Werden Beiträge in Medien veröffentlicht, die psychische Erkrankungen thematisieren, Interviews mit Betroffenen geführt oder sprechen Influencer über das Thema, können Außenstehende einen guten Einblick in die Thematik und Problematik bekommen. Das gilt vor allem für Depressionen. In dieser Folge werfen wir einen psychoanalytischen Blick auf solche Beiträge und besprechen, was man darin sehen und hören kann, was nicht sofort deutlich wird. Oft sind das vor allem Dinge, die unausgesprochen sind. Mit diesem Podcast bewerben wir uns für den Fast Forward Science Award 2022/2023 in der Kategorie Audio Spezial: http://www.fastforwardscience.de. #FFSci #AudioSpezial Übersicht zu den in der Folge zitierten Medienbeiträgen: Dokumentation vom Y-Kollektiv: Depression - Von Selbstzweifel bis Suizidversuch (Ausschnitte im Podcast: 3:40 bis 3:44 und 4:04 bis 6:16). Interview von Leeroy Matata: Wie ist das Depressionen zu haben? (Ausschnitt im Podcast: 11:33 bis 11:50). Video von Jan Meyer (OHMEYGOD): Ich war 2 Jahre offline. (Ausschnitt im Podcast: 03:48 bis 5:15, leicht gekürzt). NDR Dokumentation anlässlich des zehnten Todestages Robert Enkes: Depression kann jeden treffen: Der Tod von Robert Enke (Ausschnitt im Podcast: 15:53 bis 16:22).
- Alles nur Sex?16.09., 11:3016.09.2022, 11:3000:51:15
Im Gespräch: Aaron Lahl Sexualität ist etwas, das uns als Menschen ausmacht. Nicht nur zur Fortpflanzung und auch nicht nur im eigentlichen Sexualakt. Der Begriff ist in der Psychoanalyse viel breiter angelegt und hilft besser zu verstehen, was uns Menschen antreibt. Aaron Lahl forscht zur Sexualität und erklärt uns, warum die Sexualität weder aus der Psychoanalyse noch aus unserem Leben wegzudenken ist. Sex ist vielleicht nicht alles, aber macht doch mehr aus, als wir alltäglich darunter verstehen.
- Ein Sommer, wie er früher noch nicht war19.08., 10:0019.08.2022, 10:0000:46:01
Mit Beiträgen von: Prof. Dr. Lilli Gast, Dr. Ronny Jahn und Delaram Habibi-Kohlen Der Sommer ist für viele Menschen wie eine Verheißung. Bis in die späten Abendstunden ist es hell und warm, zugleich geht es in den Sommermonaten oft auf Reisen. Ob aktiv oder einfach am Strand: Es ist eine Phase der Erholung. Doch zum Sommer gehören inzwischen auch zunehmende Dürren, niedrige Pegelstände in Flüssen und sich häufende Waldbrände. Auch hierzulande wird deutlich, dass der Sommer krisenhafte Gleichzeitigkeiten bedeutet, die verschränkt sind mit unserer Art des Lebens und Wirtschaftens. Der Klimawandel ist das Stichwort. Können wir den Sommer überhaupt noch genießen? Wir sprechen in unserer Augustfolge über die Ambivalenz des Sommers.
- Sprechen über das Sprechen15.07., 11:3015.07.2022, 11:3000:49:39
Im Gespräch: Dr. Marie-Luise Alder und Michael Franzen Sprechen ist ein Hauptkanal menschlicher Kommunikation, wenn auch bei weitem nicht der einzige. Wie wir nicht nur Worte verwenden, sondern interagieren und kommunizieren, indem wir sprechen, klären wir in dieser Folge. Wenn man das Sprechen erforscht, geht es erstmal nicht so sehr um die Inhalte des Gesprochenen, sondern die Art und Weise. Diese variiert nach verschiedenen Regeln von Situation zu Situation. Marie-Luise Alder und Michael Franzen forschen zum psychotherapeutischen Sprechen. Wissenschaftlernamen zum Mit- und Nachlesen: Harvey Sacks (1935-1975), Emanuel Schegloff (1937) und Gail Jefferson 1938-2008) – Soziologen, Ethnomethodologen und "Erfinder" der Konversationsanalyse Noam Chomsky – Linguist (1928) John Rogers Searle – Sprachphilosoph (1932) Pamela Fitzgerald – Psychotherapeutin Anssi Peräkylä – Soziologe (1957) Wilhelm Dilthey – Theologe, Philosoph, Soziologe (1833-1911) Jörg Bergmann – Soziologe und Konversationsanalytiker (*1946) Horst Kächele – Psychoanalytiker, Arzt, Psychotherapieforscher (1944-2020) Helmut Thomä – Arzt, Psychoanalytiker (1921-2013) Georg Simmel – Philosoph, Soziologe (1858-1918)
- Was ist »psychoanalytisch«?17.06., 11:3017.06.2022, 11:3000:50:22
Im Gespräch: Samuel Bayer und Daniel Jakubowski Ein psychoanalytischer Podcast zu sein, ist ein Versuch. Denn womit sich die Psychoanalyse befasst, ist gerade dadurch charakterisiert, dass es immer wieder unscharf wird, wenn man versucht, es genauer zu greifen. Was kompliziert klingt, versuchen wir durch "psychoanalytische" Momente in dieser Folge zu veranschaulichen. Dadurch zeigt sich die sehr alltägliche Dimension des Psychoanalytischen. Wir hören in Ausschnitte aus Podcastfolgen herein, in denen die Perspektive psychoanalytisch wurde oder in denen man in psychoanalytischer Art und Weise etwas "erhören" kann.
- Über die Schwierigkeit, jemand zu sein20.05., 11:3020.05.2022, 11:3000:50:44
Im Gespräch: Prof. Dr. Annette-Streeck-Fischer und Dr. Pradeep Chakkarath Zum ersten Mal eine Art Bewusstsein unserer Identität entwickeln wir in der Adoleszenz, also der Zeit des jungen Erwachsenenalters. Das bringt viele Menschen in eine Krise. Was unangenehm klingt, ist vor allem entwicklungsfördernd, denn Identität ist eine lebenslange Herausforderung und nichts Statisches. Wir sprechen über die Identitätsentwicklung, aber auch die Bedeutung und die Facetten von Identität im Erwachsenenalter.
- Was bedeutet Angst?14.04., 11:3014.04.2022, 11:3000:48:49
Im Gespräch: Prof. Dr. Lilli Gast und Charline Logé Was macht dir Angst? Die Varianten der Angst sind unendlich vielfältig und sicher ist: Ohne werden wir nicht auskommen. Der spontane Eindruck von Angst ist, dass sie stört. Klinisch betrachtet, kann sie so sehr stören, dass Angst zur Krankheit wird, die einer Behandlung bedarf. Gerade im Alltag kann es aber spannend sein, »hinter« das Störende der Angst zu schauen und dort zu entdecken, was uns die Angst aufzeigt und über uns selbst und die Welt zu berichten vermag.
- Innere und äußere Konflikte18.03., 11:3018.03.2022, 11:3000:50:10
Im Gespräch: Prof. Dr. Christine Kirchhoff und Dr. Ronny Jahn Es heißt, zu einem Konflikt gehörten immer zwei – Menschen, Parteien, Gruppen. Doch in Konflikt geraten können wir auch mit uns selbst, wenn wir einen inneren Widerstreit zwischen verschiedenen Bedürfnissen erleben. Psychoanalytisch betrachtet, beginnt jeder Konflikt "innen", auch wenn wir ihn dann "außen", mit anderen Menschen, erleben. Das kann den neurotischen Konflikt betreffen, um den es in der Psychotherapie geht. Aber auch den Konflikt mit einem Gegenüber kann man am besten verstehen, wenn man der inneren Beteiligung der Konfliktpartner:innen auf den Grund geht. Wir besprechen, wie man den äußeren vom inneren Konflikt unterscheiden kann und vor allem, was beide miteinander zu tun haben.
- Sex oder Liebe18.02., 11:3018.02.2022, 11:3000:50:08
Im Gespräch: Prof. Dr. Dr. Phil C. Langer Die monogame Liebesbeziehung ist in westlichen Kulturkreisen die Standardform der Partnerschaft. Gleichzeitig gibt es in Deutschland immer mehr Single-Haushalte. Sicher ist, dass es ohne Beziehungen nicht geht, auch wenn die Liebesbeziehung darunter nur eine von vielen Varianten ist. Menschen kommen mit einem Bedürfnis nach Nähe und Bindung auf die Welt. Psychoanalytisch betrachtet hat das viel mit etwas zu tun, was gleichzeitig ein häufiges Klischee ist: Sexualität. Woher die Bedeutung der Sexualität kommt und inwiefern sie ein unabdingbares Element von Beziehungen ist, besprechen wir in dieser Folge.
- Post-Covid-Syndrom14.01., 11:0014.01.2022, 11:0000:49:24
Im Gespräch: Prof. Dr. Joachim Küchenhoff Erst Covid und dann hört es gar nicht mehr auf: Long- und Post-Covid sind schon seit Anfang der Pandemie Begriffe zur Beschreibung der Folgen, die eine Erkrankung mit dem Virus haben kann. In einem Ausmaß, das es nicht häufig zu beobachten gibt, erleben wir, wie eine Krankheit uns ganzheitlich betrifft. Das heißt, Covid hat insbesondere auch psychische Auswirkungen. Wir klären diesen Zusammenhang und sprechen dabei auch über die Disziplin, in der körperliche und psychische Ebene zusammenkommen: die Psychosomatik. Patientenleitlinien zu Covid, Long- und Post-Covid: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/020-027.html
- Psychische Störungen in der Entwicklung von Kindern (Teil 3)17.12., 11:1517.12.2021, 11:1500:49:37
Im Gespräch: Pierre-Carl Link Leiden Kinder und Jugendliche unter psychischen Problemen, geschieht dies immer im Kontext der Entwicklung. Manches davon verschwindet mit der Zeit wieder, aber wenn Kinder nicht bekommen, was sie brauchen, kann es schwierig werden. Wir sprechen mit dem IPU-Absolventen und Sonderpädagogik-Professor Pierre-Carl Link über die frühen Lebensjahre und schauen genauer hin, was passiert, wenn es zu psychischen Störungen in der Kindheit kommt.
- Depressionen: Wie psychische Störungen entstehen (Teil 2)18.11., 11:0018.11.2021, 11:0000:51:15
Im Gespräch: Prof. Dr. Dr. Dorothea Huber Depressionen zu erkennen, ist gar nicht so leicht. Das gilt auch für andere psychische Störungen. Das Problem, aber auch das Faszinierende ist dabei das Unbewusste. Wir sprechen mit Dorothea Huber darüber, wie sich Depressionen anfühlen, was sie ausmacht und wie man mit ihnen einen Umgang lernen kann. Dir geht es schlecht oder du weißt nicht weiter? Bitte hole dir Hilfe. Hier sind Anlaufstellen: Telefonseelsorge: (0800) 111 0 111 oder (0800) 111 0 222 (www.telefonseelsorge.de) Deutsche Depressionshilfe: (0800) 33 44 533 (www.deutsche-depressionshilfe.de) Krisenchat: www.krisenchat.de (für junge Menschen bis 25 Jahre) Nummer gegen Kummer: 116 111 (Kinder- und Jugendtelefon, www.nummergegenkummer.de)
- Woran erkennt man psychische Störungen? (Teil 1)15.10., 11:3015.10.2021, 11:3000:49:45
Im Gespräch: Prof. Dr. Dorothea von Haebler Bedeutet eine psychische Störung, dass man gestört ist – irgendwie nicht ganz normal? Auch, wenn die Antwort ein klares "nein" ist, zeigt schon die Frage, wie problematisch die Wahrnehmung von und der Umgang mit psychischen Störungen noch heute ist. Diese Folge hilft daher zu verstehen und damit auch aufzuklären. Dorothea von Haebler erklärt, wie der Weg aussieht sich Hilfe zu holen, warum Medikamente nicht immer eine gute Idee sind und dass psychisch Erkrankte nicht gefährlicher sind als alle anderen Menschen.
- Psychische Gesundheit zwischen Wohlbefinden und Selbstoptimierung (Teil 3)17.09., 11:3017.09.2021, 11:3000:48:59
Im Gespräch: Prof. Dr. Benigna Gerisch Wie genau wird die psychische Gesundheit von der Corona-Pandemie beeinflusst? Darüber sprechen wir mit Benigna Gerisch, die IPU-Professorin ist und unter anderem zu Selbstoptimierung forscht. Wir merken, dass der Begriff der psychischen Gesundheit mehr Fragen als Antworten bietet. Es geht beispielsweise auch um Wohlbefinden und verschiedene Arten der Lebensführung. Schauen wir mit psychoanalytischem Blick genauer hin, merken wir, wie komplex die Situation ist, aber auch, wie spannend es ist, sich dieser Vieldeutigkeit zu nähern und wie man sie verstehen kann.
- Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen (Teil 2)13.08., 11:3013.08.2021, 11:3000:52:21
Im Gespräch: Melanie Eckert Stress hat jeder mal – oder mit anderen Worten: Psychische Belastungen erfahren wir alle. Doch macht es einen großen Unterschied, wie alt wir sind, wenn wir bestimmten belastenden Situationen ausgesetzt sind. Die Beschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie betreffen Kinder und Jugendliche in besonderer Weise. Warum sie besonders gefährdet sind, dadurch psychische Probleme zu entwickeln, das klären wir in dieser Folge. Keine Krise ist zu klein – wendet euch bei Problemen an Krisenchat: https://krisenchat.de/.
- Was ist psychische Gesundheit? (Teil 1)16.07., 12:0016.07.2021, 12:0000:51:41
Im Gespräch: Prof. Dr. Gunther Meinlschmidt Gibt es einen Zustand, in dem man psychisch gesund ist? Und ab wann spricht man von Krankheit? Während der Corona-Pandemie ist dieses Thema neu und in einer drängenden Art und Weise aktuell geworden. Mit Gunther Meinlschmidt sprechen wir über ein Grundverständnis dessen, was psychische Gesundheit ausmacht, was sie bedeutet und wie man sie in Abgrenzung zu Krankheit verstehen kann. Und dann versuchen wir noch einen Schritt weiter zu gehen und genauer zu verstehen, wie das Verhältnis aus psychischer Belastung und psychischer Störung gedacht werden kann. Du bist in einer Notlage und suchst nach Hilfe? Diese Nummern und Adressen können dir weiterhelfen: Telefonseelsorge: 0800-1110111 oder 0800-1110222 (telefonseelsorge.de) Krisenchat: Chat auf WhatsApp mit +49 1573 5998143 (krisenchat.de) Berliner Krisendienst: 030-393063- … (Endziffern unterschiedlich nach Bezirk) – https://www.berliner-krisendienst.de/ich-brauche-hilfe/