Podcast

30 Minuten Kunst

Jens Trocha

Arts · History

132 Episoden · neueste 17.09.

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Episoden

132
  1. Die Bauhaus-Fotografinnen
    17.09., 09:0000:33:25

    Warum die Moderne ohne diese Frauen nicht zu denken ist Lucia Moholy, Marianne Brandt, Florence Henri, Grete Stern: Frauen, die am Bauhaus mit der Kamera die Moderne erfunden haben, aber oft im Schatten ihrer Männer blieben. Genau hier setzt die Ausstellung „Neue Frau, Neues Sehen. Die Bauhaus-Fotografinnen" an. Bis zum 4. Oktober 2026 zeigt sie rund 300 Arbeiten von 30 Fotografinnen, gegliedert in sechs Kapitel: vom „Selbst im Blick" über das „Bild der Frau" und den „Fotografieunterricht" bis zu „Kunst und Experiment", „Menschen und Länder" und „Faszination Architektur". In dieser Podcastfolge spreche ich mit Kuratorin Kristin Bartels wie diese Frauen das neue Frauenbild inszenierten – mit Diagonalen, Licht-Schatten-Spielen oder Collagen. Wir sprechen darüber, warum Moholys Aufnahmen des Bauhausgebäudes Dessau bis heute das Bild der Schule prägen, obwohl sie lange ihrem Mann László Moholy-Nagy zugeschrieben wurden. Warum die Moderne ohne diese Fotografinnen nicht zu denken ist – und welche Namen und Künstlerinnen man sich merken sollte, erzählt diese Folge. Eine persönliche Anmerkung: Bei der Beschäftigung mit den Fotografinnen fiel mir auf, wie viele Studierenden des Bauhauses zwischen 1939 und 1945 fliehen mussten oder ermordert wurden. Besonders berührt hat mich das Schicksal von Lotte Rothschild, die 1944 mit ihrer 12-jährigen Tochter in Auschwitz umgebracht wurde. Damals wurde das Bauhaus vom NS-Regime als ‚entartet' bekämpft und geschlossen. Heute attackieren es ausgerechnet gewählte Abgeordnete: Die AfD nennt das Bauhaus im Landtag einen ‚Irrweg der Moderne." Link zur Ausstellung: https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/neue-frau-neues-sehen/ Besprochene Künstlerinnen und Werke: Grit Kallin-Fischer: https://bauhauskooperation.de/wissen/das-bauhaus/koepfe/biografien/biografie-detail/person-589 Lucia Moholy: https://bauhauskooperation.de/wissen/das-bauhaus/koepfe/biografien/biografie-detail/person-842 https://frauen-in-kultur-und-medien.de/veranstaltungen/lucia-moholy-das-bild-der-moderne/ Marianne Brandt: https://bauhaus-shop.de/en/products/poster-a-1-kinder-am-u-bahneingang-in-neukolln-kopie Etel Mittag-Fodor: https://www.bauhaus.de/besuchen/ausstellungen/etel-mittag-fodor/ Repro-Credits: Grit Kallin-Fischer, Selbstporträt mit Zigarette, um 1928, Bauhaus-Archiv Berlin

  2. Edmund Kesting - der unbekannte Avantgardist
    13.08., 09:0000:35:11

    Er hat gemalt, fotografiert, Collagen gebaut, Kunst immer wieder neu erfunden. Nur in wenigen öffentlichen Sammlungen gibt es Werke von Edmund Kesting. Warum? Er ist ein Künstler der Übergänge: von der expressionistischen Malerei zur experimentellen Fotografie, von der Figur zur Abstraktion, von der Weimarer Republik über die NS-Zeit bis in die frühe DDR. Zwischen diesen Umbrüchen ging Wissen über ihn und seinen Arbeiten verloren, er stellte selten aus. Um so erstaunlicher ist, dass für die Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg über 200 ganz unterschiedliche Werke zusammengetragen wurden, die dort bis zum 25.10. 2026 zu sehen sind. Danach zieht die Ausstellung weiter: Musée de Grenoble | 14.11.2026−07.02.2027 www.museedegrenoble.fr Kunstmuseum Ahrenshoop | 20.03.−13.06.2027 www.kunstmuseum-ahrenshoop.de Osthaus Museum, Hagen | 13.11.2027−27.02.2028 www.osthausmuseum.de In dieser Folge spreche ich mit Thomas Bauer-Friedrich, Direktor des Kunstmuseums Moritzburg in Halle/Saale, über Werke wie „Bild mit rotem Zickzack“, „Der Tänzer Dean Goodelle“ und „Das Karussell“ von Kesting. Dabei wird klar, warum Kesting so schwer in eine Stil-Schublade passt und welche Rolle die politischen Umbrüche für sein Lebenswerk spielten. Link zur Ausstellung: https://www.kunstmuseum-moritzburg.de/museum-ausstellungen/sonderausstellungen/ Katalog: https://www.seemann-henschel.de/produkt/edmund-kesting/ In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie den Podcast. Bitte fördern Sie hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Oder unterstützen Sie den Podcast per Paypal: https://paypal.me/JensTrocha?country.x=DE&locale.x=de_DE (Link kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen) Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Repro-Credits: Konstantin Kesting: Bildnis Prof. Edmund Kesting Berlin, 1956, Silbergelatineabzug, Mehrfachbelichtung, 24 x 17,7 cm, Repro: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt © Nachlass des Künstlers

  3. Paul Cassirer: Ein Galerist und die neue Kunst
    30.07., 09:0000:29:18

    Leidenschaftlich und erfolgreich für den Impressionismus Diese Podcastfolge führt in eine Ausstellung, die weit mehr ist als eine Sammlung schöner Bilder. Im Mittelpunkt steht Paul Cassirer, ein Berliner Kunsthändler, der mit seiner Galerie den französischen Impressionismus in Deutschland bekannt machte und zugleich die Berliner Secession und die junge Moderne förderte. Anhand von Werken von Manet, Renoir, van Gogh, Liebermann und anderen zeigt die Alte Nationalgalerie, wie Kunst sich ihren Platz im Museum eroberte — gegen Vorurteile, gegen Geschmacksvorgaben und gegen den Widerstand ihrer Zeit. Über die Idee zu dieser außergewöhnlichen Ausstellung und ausgewählte Meisterwerke spreche ich mit Kuratorin Josephine Klinger. Link zur Ausstellung: https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/cassirer-und-der-durchbruch-des-impressionismus/ In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie den Podcast. Bitte fördern Sie hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Repro-Credits: Leopold von Kalckreuth, Paul Cassirer, 1912, © Sammlung Stiftung Stadtmuseum, Reproduktion: Hans-Joachim Bartsch, Berlin Kapitel-Bilder: Max Liebermann, Schusterwerkstatt, 1881/82, © Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Jürgen Liepe Vincent van Gogh, Selbstporträt, 1887, © Van Gogh Museum, Amsterdam (Vincent van Gogh Foundation) Ansicht der Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus", © Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / David von Becker Edouard Manet, Familie Monet in ihrem Garten in Argenteuil, 1874, © The Metropolitan Museum of Art, New York, Bequest of Joan Whitney Payson, 1975 Paul Cassirer in den frühen 1920er-Jahren, © Nimbus. Kunst und Bücher Max Slevogt, Porträt Suzanne Aimée Cassirer, 1901, © Privatbesitz, ehemalige Sammlung Suzanne Aimée Cassirer Ansicht der Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" © Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / David von Becker

  4. Die 434: Das Geheimnis der verlorenen Bilder
    16.07., 09:0000:30:39

    Ein Bilderschatz wird wieder sichtbar Wie können Kunstwerke verschwinden, und was bleibt von ihnen zurück? Diese Folge erzählt die Geschichte der verlorenen Meisterwerke der Berliner Gemäldegalerie. Über 400 Meisterwerke der Kunstgeschichte werden seit Kriegsende 1945 vermisst. Jetzt hat ein Team der Gemäldergalerie sie wieder sichtbar gemacht. Rund 430 historische Glasnegative wurden digitalisiert und in einer Online-Galerie für die Weltöffentlichkeit präsentiert. Was mit den Bildern geschah, wie es gelang, fragile Glasnegative zu scannen warum das heute wichtig ist, erklären mir die Projektleiterin Dr. Katja Kleinert und die Provenienzforscherin Franziska May. Das Projekt bei Google Arts: https://artsandculture.google.com/story/oQWhutX6JtY75w?hl=de In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Repro-Credits: Staatliche Museen Berlin

  5. Was für ein Fest der Kunst: Biennale Venedig 2026
    02.07., 09:0000:33:46

    Pavillons, Werke & Perspektiven Die Biennale Venedig 2026 steht unter dem Motto "In Minor Keys" und rückt damit die leisen, vielschichtigen und oft überraschenden Stimmen der Gegenwartskunst in den Mittelpunkt. In dieser Podcastfolge spreche ich mit Ann-Katrin Günzel, Chefredakteurin von KUNSTFORUM International, über ausgewählte Pavillons und ihre künstlerischen Strategien. Von Performance und Körperlichkeit bis zu einem Archiv der persönlichen Erinnerungen, das die politischen Entwicklungen im Osten Deutschlands thematisiert, diese Biennale zeigt, wie Kunst sich mit dieser Welt auseinandersetzt Die besprochenen Pavillons: Österreich: https://www.bmwkms.gv.at/themen/aktuell/biennale-eroeffnung-2026.html Vatikan: https://www.coopculture.it/it/eventi/evento/lorecchio-e-locchio-dellanima/ Belgien: https://www.belgianpavilion.be/en/projects/belgian-pavilion-2026 Niederlande: https://www.mondriaanfonds.nl/en/current/news/dutch-pavilion-at-the-venice-biennale-officially-opened/ Spanien: https://www.accioncultural.es/en/spain-pavilion-at-the-61st-venice-art-biennale-2026 Deutschland: https://www.ifa.de/ausstellung/deutscher-pavillon-venedig-biennale-2026/ Dänemark: https://www.kunst.dk/english/art-forms/visual-arts/maja-malou-lyses-things-to-come-at-la-biennale-di-venezia In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Oder unterstützen Sie den Podcast per Paypal: https://paypal.me/JensTrocha?country.x=DE&locale.x=de_DE (Link kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen) Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Repro-Credits: Cover KUNSTFORUM International

  6. Majestätsbeleidigung auf der Leinwand?
    18.06., 09:0000:25:14

    Warum Hermione von Preuschen weit mehr war als die Malerin eines Skandalbildes Ein Skelett im Purpurmantel, eine zurückgewiesene Einreichung bei der Berliner Akademie und eine Künstlerin, die daraufhin ihre eigene Ausstellung organisiert: „Mors Imperator“ war 1887 weit mehr als ein Bild. Es wurde zum Kunstskandal, zum Publikumserfolg und zum Ausgangspunkt für die öffentliche Karriere von Hermione von Preuschen, die sich auch als Schriftstellerin, Weltreisende und Frauenrechtlerin einen Namen machte. Das Bild ist bis zum 15.11.2026 in der Berliner Alten Nationalgalerie ausgestellt und ich konnte mit der Kuratorin der Ausstellung, Dr. Birgit Verwiebe, über das fantastische Werk einer beeindruckenden Künstlerin sprechen. Link zur Ausstellung und zum Bild: https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/skandal/ In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Repro-Credits: Ausstellungsansicht / Foto: J. Trocha

  7. Constantin Brancusi
    04.06., 09:0000:26:09

    Wie ein Bildhauer die Moderne neu formte In Kooperation mit dem Pariser Centre Pompidou präsentiert die Neue Nationalgalerie in Berlin eine außergewöhnlich breite Ausstellung des rumänisch-französischen Künstlers Constantin Brancusi. Skulpturen, Fotografien, Filme und Archivalien; ein rekonstruierter Teil von Brancusis Atelier machen seinen künstlerischen Kosmos besonders anschaulich. In dieser Folge vermittelt Kuratorin Maike Steinkamp, warum Brancusi als Meister der Reduktion gilt und wie seine Darstellungen bis heute nachwirken. Besprochene Werke: Schlafende Muse: https://www.centrepompidou.fr/fr/ressources/oeuvre/cnykzxn Princess X: https://www.centrepompidou.fr/en/ressources/oeuvre/c887Kx Vogel im Raum: https://www.centrepompidou.fr/fr/ressources/oeuvre/cbLy4oX Leda: https://www.centrepompidou.fr/en/ressources/oeuvre/cbLkqrb Atelier: https://www.centrepompidou.fr/en/offre-aux-professionnels/enseignants/dossiers-ressources-sur-lart/constantin-brancusi/brancusis-studio **In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. ** Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Repro-Credits: Jens Trocha

  8. Paula Modersohn-Becker: Zwischen Worpswede und Paris
    21.05., 09:0000:31:04

    Aufbruch in eine eigene Bildwelt Mit „Becoming Paula“ widmet das Paula Modersohn-Becker-Museum in Bremen der Künstlerin zum 150. Geburtstag eine Ausstellung, die eine behutsame Annäherung an eine außergewöhnliche Persönlichkeit ist. Im Gespräch erklärt Kuratorin Dr. Henrike Hans wie die Malerin sich früh gegen die engen Erwartungen ihrer Zeit stemmte und eine Bildsprache fand, die bis heute modern wirkt. Die Schau zeichnet Paulas Weg von den frühen Jahren in Bremen über Worpswede bis zu den Pariser Erfahrungen nach, wo sich ihr Blick noch einmal schärfte und verdichtete. Dabei geht es nicht nur um einzelne Werke, sondern um einen künstlerischen Lebensentwurf; um Form, um Eigenständigkeit und um die Frage, wie sich ein weibliches Ich in der Kunst behaupten kann. So wird „Becoming Paula“ auch zu einer Geschichte über Aufbruch, Selbstbehauptung und die stille Radikalität einer Malerin, die ihrer Zeit voraus war. Link zur Ausstellung: https://www.museen-boettcherstrasse.de/ausstellungen/becoming-paula/ Links zu besprochenen Werken: Selbstbildnis Paris, 1900: https://www.pmb-stiftung.de/Bildarchivdata/WV049.html Damenbildnis mit Hut und Schleier: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:PaulaModersohn-Becker-Self-portraitwithhatandveil-GoogleArt_Project.jpg Moorgraben, 1900: https://www.museen-boettcherstrasse.de/ausstellungen/neuerwerbungen-20002010/ Kind auf rotgewürfeltem Kissen: https://www.museen-boettcherstrasse.de/kunst-erleben/digitales/blog/kind-auf-rotgewuerfeltem-kissen/ Selbstbildnis am Hochzeitstag: https://nat.museum-digital.de/object/1854542 Liegende Mutter mit Kind II, Sommer 1906: https://g.co/arts/A3oeha5U8bRYCsXLA Bildnis Lee Hoetger vor Blumengrund, 1906, https://bremen.museum-digital.de/object/20840 **In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. ** Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Repro-Credits: © Paula-Modersohn-Becker-Stiftung, Bremen

  9. Wilhelm Lehmbruck - menschlich, fragil, modern
    07.05., 09:0000:27:55

    Werke eines Suchenden Wilhelm Lehmbruck war ein Suchender: in der Form, im Material und im Ausdruck. Seine Skulpturen und Zeichnungen zeigen keine Helden, sondern Menschen in innerer Bewegung, zwischen Melancholie, Nähe und existenzieller Spannung. Lehmbrucks Kunst ist still und gleichzeitig hoch aufgeladen. In dieser Folge führt mich Kuratorin Dr. Katharina Rüppell durch die Ausstellung „Wilhelm Lehmbruck – Ewig menschlich“ im Kunstmuseum Moritzburg Halle/Saale. Viele Werke zeigen, warum seine Figuren bis heute so unmittelbar berühren. Es geht aber auch um wichtige private und künstlerische Stationen in Lehmbrucks Leben von Duisburg bis Paris, Berlin und Zürich. Link zur Ausstellung: https://www.kunstmuseum-moritzburg.de/museum-ausstellungen/sonderausstellungen/wilhelm-lehmbruck/ **In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. ** Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Oder unterstützen Sie den Podcast per Paypal: https://paypal.me/JensTrocha?country.x=DE&locale.x=de_DE (Link kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen) Repro-Credits: Wilhelm Lehmbruck, Mädchenkopf auf schlankem Hals - Kopf der Großen Sinnenden, 1913/1914, Bronze (Lebzeitenguss), 39 x 26,5 cm, Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) Foto: Punctum/Bertram Kober

  10. Mahlzeit! – Essen in der Kunst
    23.04., 09:0000:25:48

    Von Stillleben bis Gegenwartskunst Ein Einkaufswagen voller Kunst: In der "Feinkunsthalle" sieht man Brot, Gemüse, Fleischtheke und Kaugummis – nur eben nicht im Supermarkt, sondern im Museum Gunzenhauser in Chemnitz. Die Ausstellung zeigt, wie Essen in Bildern, Skulpturen und Videos plötzlich von Konsum, Zeitgeschichte und Gesellschaft erzählt. Genau darum geht’s in dieser Podcastfolge im Gespräch mit der Kuratorin Pauline Tigges. Link zur Ausstellung: https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/ausstellungen/mahlzeit-feinkunsthalle/ **In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. ** Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Oder unterstützen Sie den Podcast per Paypal: https://paypal.me/JensTrocha?country.x=DE&locale.x=de_DE (Link kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen) Repro-Credits: Jan Kummer (*1965), Käse , 2024 Eglomisierung Privatbesitz, Courtesy: the artist, Foto: Daniel Franz

  11. Der Fotograf Fred Stein: Dresden, Paris, New York
    09.04., 09:0000:43:51

    Der Unbekannte unter den ganz großen Fotografen des 20. Jahrhunderts Hannah Arendt mit Zigarette, Thomas Mann am Schreibtisch, Einstein im Porträt: Fred Steins Bilder sind Teil unseres visuellen Gedächtnisses, sein Name dagegen ist vielen kaum bekannt. In dieser Folge spricht Professor Daniel Siemens über die erste große Biografie des aus Dresden stammenden Fotografen. Über seine Flucht 1933, die gebrauchte Leica in Paris und den Neubeginn in New York. Es geht um Exil, politische Erfahrung und einen Fotografen, dessen Blick auf die Welt immer auch von seiner eigenen Geschichte geprägt war. Link zum Buch: https://www.aufbau-verlage.de/aufbau-digital/der-fotograf-fred-stein/978-3-8412-4003-3 Link zu einer Ausstellung: https://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/ausstellungen/fred-stein/ **In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. ** Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Oder unterstützen Sie den Podcast per Paypal: https://paypal.me/JensTrocha?country.x=DE&locale.x=de_DE (Link kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen) Repro-Credits: Ch. Links Verlag // Aufbau-Verlage

  12. Farbe, Form, Freiheit: Paul Cézanne und die Geburt der Moderne
    26.03., 09:0000:41:40

    Geheimnisvolle Porträts & Sehnsuchtslandschaften aus der Provence Die Fondation Beyeler widmet Paul Cézanne (1839–1906) erstmals in ihrer Geschichte eine Einzelausstellung – vom 25. Januar bis 25. Mai 2026 in Riehen bei Basel. Mit rund 80 Werken (58 Ölgemälde, 21 Aquarelle) fokussiert sie auf seine letzte, bahnbrechende Phase: geheimnisvolle Porträts, paradiesische Badende, Sehnsuchtslandschaften der Provence und neun Ansichten der Montagne Sainte-Victoire. Highlights sind die Zusammenführung zweier Kartenspieler-Bilder, Fruchtstillleben und ein nie zuvor in Europa gezeigtes Werk aus Philadelphia. In dieser Folge spreche ich mit Ulf Küster, dem Kurator der großen Cézanne-Ausstellung über den Zauber von Cézannes Werken, der bis heute wirkt. Links zu besprochenen Werken: Kartenspieler: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:PaulCézanne,Lesjoueursdecarte%281892-95%29.jpg Selbstporträt: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:PaulCézanne,c.1890,Portraitdel%27artisteàlapalette,oiloncanvas,92x73cm,FoundationE.G.Bührle.jpg Der Junge mit der roten Weste: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:LeGarçonaugiletrouge,parPaul_Cézanne.jpg Montagne Sainte-Victoire: https://shop.fondationbeyeler.ch/de/artikel/paul-cezanne-die-montagne-sainte-victoire-1902-1906-37372 **In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. ** Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Oder unterstützen Sie den Podcast per Paypal: https://paypal.me/JensTrocha?country.x=DE&locale.x=de_DE (Link kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen) Repro-Credits: The Nelson-Atkins Museum of Art, Kansas City, Missouri, Ankauf William Rockhill Nelson Trust Image courtesy of Nelson-Atkins Digital Production & Preservation

  13. Marina Abramović: Wenn Kunst weh tut – und heilt.
    25.03., 10:0500:34:05

    Retrospektive in der Wiener ALBERTINA MODERN Diese Podcastfolge ist perfekt für alle, die die Ausstellung besuchen wollen, schon dort waren oder einfach besser verstehen möchten, warum Marina Abramović als Ikone der Performancekunst gilt – und was das alles mit unserem eigenen Körpergefühl und unserer Zeit zu tun hat Über die Ausstellung Die ALBERTINA MODERN präsentiert bis 1. März 2026 die erste große Retrospektive von Marina Abramović in Österreich. Die Schau, kuratiert von Bettina M. Busse, war zuvor in London, Amsterdam und Zürich zu sehen. Gezeigt werden rund 100 Werke – Videos, Fotografien, Installationen und skulpturale Arbeiten – sowie vier täglich aufgeführte Live-Re-Performances: „Imponderabilia", „Luminosity", „Nude with Skeleton" und „Art must be beautiful, Artist must be beautiful" Wer ist Marina Abramović? Marina Abramović wurde 1946 in Belgrad im damaligen Jugoslawien geboren. Ihre Eltern waren kommunistische Partisanenkämpfer:innen und Held:innen des Zweiten Weltkriegs. Eine Kindheit zwischen militärischer Disziplin und strenger Erziehung prägte ihre frühen Arbeiten, in denen sie politische und religiöse Symbole – vor allem den kommunistischen Stern – zur Auseinandersetzung mit Macht und Unterdrückung nutzte. Seit über 50 Jahren gilt sie als Pionierin der Performancekunst und wurde u. a. mit dem Goldenen Löwen der Biennale Venedig (1997) und dem Praemium Imperiale ausgezeichnet. Links zu Werken: Rhythm 0: https://vimeo.com/71952791 Imponderabilia: https://www.youtube.com/watch?v=eoLsIjf5gjQ The Lovers – The Great Wall Walk https://www.youtube.com/watch?v=KtX7yZo_5vg The Artist Is Present: https://www.youtube.com/watch?v=2GD5PBK_Bto Balkan Baroque: https://www.youtube.com/watch?v=gbswpr7ibBA (Videos gibt es auch, wobei die Aufnahmen recht drastisch aussehen.) Repro-Credits: Marina Abramović, The Hero, 200, © Courtesy of the Marina Abramović Archives / Bildrecht, Wien 2025

  14. Frans Hals - der Meister des Augenblicks
    12.03., 10:0000:24:59

    Wie der Niederländer die Malerei revolutionierte Frans Hals; Ende des 16. Jahrhunderts in Antwerpen geboren, revolutionierte das Porträt mit seinem lockeren, alla-prima-Pinselstrich, der flüchtige Momente einfängt und seine Figuren lebendig wirken lässt. Für viele gilt er als ein Vorläufer der Impressionisten wie Van Gogh. Wie kaum ein anderer Künstler seiner Zeit, malte er auch die soziale Vielfalt - von den ganz reichen bis zu den armen Menschen seiner Heimatstadt. Seine Werke wurden nach dem Tod vergessen, erst im 19. Jahrhundert durch Théophile Thoré-Bürger wiederentdeckt. In Dresden hängen zwei seltene Portraits (Nachtglas-Brüder, 1633/34) in den Alten Meistern – in Berlin die berühmte "Malle Babbe". Repro-Credits: Frans Hals: "Malle Babbe" Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Christoph Schmidt [CC BY-NC-SA]

  15. Was ist German Pop Art?
    26.02., 09:0000:31:46

    Ein beinhahe unbekanntes Kunst-Phänomen Was unterscheidet German Pop Art so grundlegend von der bekannten US‑Pop Art? Mal wütend, mal ironisch - Kuratorin Dr. Sarah Hülsewig erklärt, wie deutsche Pop‑Art-Künstlerinnen und -Künsttler Fernsehen, Werbung, aber auch NS‑Vergangenheit und Vietnamkrieg zum Thema machen – oft schärfer, politischer und düsterer als ihre amerikanischen Vorbilder. Wir schauen auf Voigts gerasterte „Hörzu“-Arbeit als Kommentar zum Massenmedium Fernsehen, auf Kriwets kreisende Sehtexte zwischen Literatur und Clubkultur, auf Bauermeisters experimentelle Editionen, die Pop mit Fluxus und Feminismus verbinden, auf Neuenhausens „Bürger von B.“ als Mahnmal des kollektiven Schweigens, auf Ulrichs’ „Vorsicht Kunst!“ als Angriff auf Kunstmarkt und Museum und auf Vostells „Treblinka“ als Versuch, an die deutsche Vergangenheit zu erinnern. Einige Werke sind Teil der außergewöhnliche Sammlung des Juristen Heinz Beck, der in den 1960er und 70er Jahren systematisch Pop Art Objekte zusammentrug. Seine heute im Wilhelm‑Hack‑Museum Ludwigshafen beheimatete Sammlung bildet das Fundament der Ausstellung in Oberhausen – und dieser Podcastfolge über eine Pop Art, die nicht nur bunt, sondern vor allem den kritischen Blick auf die Zeit vieler Künstlerinnen und Künstler zeigt. In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Oder unterstützen Sie den Podcast per Paypal: https://paypal.me/JensTrocha?country.x=DE&locale.x=de_DE (Link kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen) Repro-Credits: Bodo Boden, Whoom (Mondfähre), 1970 © G. Bodo Boden und seine Lizenzgeber

  16. Hans Ticha: Feinsinnige Ironie mit einzigartigem Stil
    30.01., 09:0000:37:43

    Ein Maler als genauer Beobachter der Zeit Hans Ticha ist eine der spannentsden Persönlichkeiten der ostdeutschen Nachkriegsmoderne und er verbindet bis in die Gegenwart Kunst mit Ironie und politischer Kritik. In der aktuellen Ausstellung in der Kunsthalle Rostock sieht man seinen unverwechselbarer Stil – mit klaren Formen, leuchtenden Farben und den berühmten „Klatschern“. Wir sprechen über die wichtigsten Stationen seines Werdegangs – vom 1940 in Bodenbach/Děčín geborenen Vertriebenen über den Kunststudenten bis zum vielfach ausgezeichneten Buchgestalter und Maler, dessen Werke heute in der Neuen Nationalgalerie, im Deutschen Historischen Museum und im Haus der Geschichte hängen. Dabei geht es auch um seine berühmten Politbilder: „Klatscher“, „Hochrufer“, Fußballmannschaften als anonyme Masse – Szenen, in denen Ticha die Rituale der DDR ebenso entlarvt wie allgemeine Mechanismen von Macht und Opportunismus. Nach Rostock, zieht die Ausstellung weiter nach Nürnberg (Neues Mueseum). Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha Mannschaft, 1975: https://www.klassik-stiftung.de/forschung/sammlungen-bestaende/sammlung/ddr-kunst/ Der Klatscher: https://www.artnet.de/künstler/hans-ticha/klatscher-6sKnzS-SMYAsSxVkAGPDqQ2 Es wächst zusammen: https://www.artnet.de/künstler/hans-ticha/es-wächst-zusammen-yEfSlWiddVd04ZV3i1kuFg2 In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Oder unterstützen Sie den Podcast per Paypal: https://paypal.me/JensTrocha?country.x=DE&locale.x=de_DE (Link kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen) Repro-Credits: Porträt Hans Ticha, 2015, Foto: Kunstsammlungen Jena

  17. Ein großer künstlerischer Einzelgänger: Karl Hofer
    15.01., 09:0000:28:01

    Stille Dramatik zwischen "Schönheit und Wahrheit" In dieser Episode spreche ich mit der Kuratorin Dr. Anke Dornbach über den Maler Karl Hofer und ausgewählte Werke. Der Künstler war Waisenkind und wurde zu einem der wichtigsten Figurenmaler der deutschen Moderne. Auf der Suche nach einer menschlichen Wahrheit jenseits politischer und modischer Strömungen entwickelte Hofer eine eigenständige Bildsprache zwischen Expressionismus, Neuer Sachlichkeit und Magischem Realismus – geprägt von eindringlicher Emotionalität, stiller Dramatik und hohem Symbolgehalt. Die Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg Halle/Saale zeigt erstmals ein umfangreiches Konvolut von gut 50 Gemälden der Sammlung Arthouse aus Leipzig. Sie macht die künstlerische Vielfalt Hofers sichtbar und verdeutlicht, warum seine Kunst – zwischen Schönheit und Wahrheit – auch heute noch von eindringlicher Aktualität ist Karl Hofer hinterließ in einer Schaffenszeit von rund 57 Jahren ein Œuvre von über 2900 Gemälden und weit mehr Arbeiten auf Papier. Sein frühestes verzeichnetes Gemälde datiert in das Jahr 1898, das letzte entstand kurz vor seinem Tod 1955. Im Nationalsozialismus wurden über 300 seiner Werke als »entartet« aus deutschen Museen entfernt. Besprochene Werke: Aufziehendes Gewitter, 1944: https://www.van-ham.com/de/kuenstler/karl-hofer/karl-hofer-aufziehendes-gewitter.html Mann in Trümmern, 1947: Keine Abbildung Schwarzmond 1948: https://www.kettererkunst.de/image-max.php?obnr=113003563&anummer=409&ebene=0&ext=0 Stillleben mit Vase und Fenster, 1953: Keine Abbildung Kartenspieler, 1924: https://www.artnet.de/künstler/karl-hofer/kartenspieler-UGKDKDZmIlyt5Goyov-qDg2 Die Ausstellung: Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) 21. November 2025 – 15. Februar 2026 Kulturhäuser Landkreis Ravensburg, Schloss Achberg: 11. April 2026 – 18. Oktober 2026 Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen: 7. November 2026 – 28. Februar 2027 Kunsthalle Rostock: 14. März 2027 – 6. Juni 2027 Link zum Katalog: https://www.seemann-henschel.de/produkt/karl-hofer-2/ Repro-Credits: Karl Hofer, Schwarzmond, 1948

  18. Feuer wärmt, zerstört, reinigt
    01.01., 09:0000:29:28

    ... und ist eines der stärksten Bilder der Kunst. Feuer spielt in der Kunst seit Jahrhunderten eine doppelte Rolle: Es steht zugleich für Zerstörung und Gefahr, aber auch für Wärme, Leidenschaft, Reinigung und Neubeginn. Der neue Band von Kunstforum International nimmt dieses vielschichtige Motiv zum Ausgangspunkt – von historischen Vorstellungen des Feuers bis zu aktuellen Debatten um Klimakrise, Rituale und feministische Theorie. Links zu besprochenen Werken: Maja Hottarek (Coverbild): https://mayahottarek.com Stein Hennigsen Performance "The Boat": https://www.youtube.com/watch?v=8YiV4XNs9XI&t=5s https://steinhenningsen.com/2021-2025#CircleofLife Julian Charriere, And Beneath It All Flows Liquid Fire: https://julian-charriere.net/projects/and-beneath-it-all-flows-liquid-fire David Clearbout: https://davidclaerbout.com/Wildfire-meditation-on-fire-2019-2020 In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Oder unterstützen Sie den Podcast per Paypal: https://paypal.me/JensTrocha?country.x=DE&locale.x=de_DE (Link kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen)

  19. Jean-Michel Basquiat
    18.12., 09:0000:30:24

    Kronen, Kunstmarkt und Kampf um Identität Jean-Michel Basquiat war gerade einmal 27 Jahre alt, als er 1988 an einer Überdosis starb – da war er längst vom Straßenkünstler SAMO zu einem der zentralen Gesichter des Neo-Expressionismus geworden. Heute hängen seine Werke in Museen wie The Broad in Los Angeles. Einzelne Bilder erreichen auf Auktionen dreistellige Millionensummen. Im Gespräch mit Kunsthistoriker Dr. Leonhard Emmerling geht es um mehr als den Hype: Ausgehend von Werken wie „Per Capita“, oder „Toussaint Louverture versus Savonarola“ zeigt die Folge, wie Basquiat Rassismus, Polizeigewalt, Revolution, Ruhm und die eigene afrokaribische Herkunft in einer radikal persönlichen Bildsprache verschränkt. Die Krone, die skullartigen Köpfe, anatomische Motive und Textfragmente werden zu Zeichen für Helden der Straße, für schwarze Geschichte und für den Preis, den Erfolg und Kunstmarkt fordern. Links zu den besprochenen Bildern: Per Capita, 1981: https://www.artchive.com/artwork/per-capita-jean-michel-basquiat-1981/ Toussaint l’Ouverture versus Savonarola (ab S. 184): https://www.nicolaernicollection.ch/fileadmin/Files/Documents/BasquiatFlorentineRosemeyer_2014.pdf Defacement - The Death of Michael Stewart: https://artmuseum.williams.edu/news-item/basquiats-defacement-the-death-of-michael-stewart-becomes-the-centerpiece-of-conversations-about-black-lives-matter-at-the-williams-college-museum-of-art/ Profit 1, 1982: https://www.artnet.com/artists/jean-michel-basquiat/profit-i-uZtQg4UuOz5BCDycHKystw2 Pharynx, 1985: https://www.artnet.com/artists/jean-michel-basquiat/pharynx-M0D4v5k8hbAnEJrsqjDHSA2 Riding with Death, 1988: https://www.singulart.com/blog/en/2020/02/12/riding-with-death-1988-one-of-jean-michel-basquiats-last-paintings/?srsltid=AfmBOopkCKZgw4wSDz1z6ik1raqHCsHdxX4X_FmWh8yLzpHdkSvCZSwt Repro-Credit: Foto: Chalkie Davies / Premium Archive / Getty Images

  20. Das wilde Universum von Takashi Murakami
    04.12., 09:0000:32:41

    Provokativ, knallbunt & tiefgründig Takashi Murakami gilt als einer der schillerndsten Künstler der Gegenwart: Seine scheinbar fröhlichen Blumenfelder, pilzartigen Wesen und Manga-Figuren erzählen von Konsumrausch, Trauma, Vergänglichkeit und der Suche nach Spiritualität in einer überdrehten Bilderwelt. In dieser Folge wird deutlich, wie Murakami durch seine Prägung durch Nihonga, Anime und Otaku-Kultur und sein Schlüsselkonzept „Superflat“, die Hierarchie zwischen Hochkunst und Popkultur bewusst einebnet. Ausgangspunkt ist die große Ausstellung „Niki. Kusama. Murakami. Love You For Infinity“ im Sprengel Museum Hannover, die auf 12 farbintensiven Räumen Niki de Saint Phalle, Yayoi Kusama und Murakami in einen dichten Dialog über Liebe, Monster, Sexualität, Konsum und Utopien setzt. Warum wird Murakami als „japanischer Warhol“ gehandelt, welche Kritik löst seine radikale Kommerzialisierung aus und wie schafft er es, dass sich seine Werke zwischen euphorischer Popoberfläche und existenzieller Tiefe bewegen? Antworten gibt es in diesen 30 Minuten vom Direktor des Sprengel-Museums, Dr. Reinhard Spieler. Link zur Ausstellung: https://www.sprengel-museum.de/ausstellungen/aktuell/love-you-for-infinity Werke: Wallpaper: https://martinlawrence.com/products/heavens-gate MONONOKE FLOWER PARENT AND CHILD: https://www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Museen-Ausstellungen/Museumsführer/Top-Museen/Sprengel-Museum-Hannover BLUE LIFE FORCE: https://www.afmuseet.no/en/artwork/blue-life-force/ MR. BIG MUSHROOM: https://arrestedmotion.com/2011/08/openings-viewpoints-takashi-murakami-gagosian-gallery-london/img8918_p-nguyen/ 3-METER-GIRL: https://sculpture-network.org/de/event/85629/kuratorenführung-im-sprengel-museum-hannover#gallery-5 Repro-Credits: Takashi Murakami, And Then, When That's Done…I change. What I Was Yesterday Is Cast Aside, Like An Insect Shedding Its Skin, 2009, Acryl/Leinwand, 300 x 300 cm, Fondation Louis Vuitton, © Takashi Murakami, Kaikai Kiki Co. Ltd.

Mit diesem Podcast will ich Sie regelmäßig und unkompliziert für alte und neue Meisterwerke begeistern. Ich bin Jens Trocha, Journalist & Autor, in Dresden aufgewachsen und zu Hause. In diesem Projekt steckt jede Menge Herzblut: Recherchen und Vorbereitungen sind zeitaufwendig, Produktion und technische Umsetzung kosten. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Schicken Sie uns einem Beitrag auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Oder unterstützen Sie den Podcast per Paypal: https://paypal.me/JensTrocha?country.x=DE&locale.x=de_DE (Link kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen) DANKE :-) Dieser Podcast ist wie eine gute Führung durch Ausstellungen, Museen und Galerien. Podcast hören ist einfach und ist kostenfrei. Hier auf die Episoden klicken und anhören Oder auf dem Smartphone / Tablet eine Podcast-App laden, öffnen und nach "30 Minuten Kunst" suchen. Wenn Sie auf abonnieren klicken oder tippen, bekommen Sie jede neue Folge automatisch, wenn ich sie veröffentliche. Das ist keine kostenpflichtige Abofalle. Fragen, Kritik oder Vorschläge schreiben Sie an: jens.trocha@30minutenkunst.de