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Klimawandel: Führt mehr Hitze zu mehr Waldbränden?
19.08., 08:3019.08.2025, 08:3000:03:11
Beschreibung der Episode
Zündquelle und trockenes Brennmaterial sind Voraussetzung für Waldbrand
Grundsätzlich führt mehr Hitze zu mehr Waldbränden, aber die Zusammenhänge sind nicht ganz so simpel, wie man denken könnte. Lassen wir den Klimawandel kurz beiseite und klären: Was hat Hitze mit Waldbränden zu tun?
- Durch heißes Wetter allein fängt kein Wald an zu brennen. Selbst Hitzetage von 40°C reichen nicht, das müssen schon 200°C, eher 300°C Grad sein. Sprich: Es braucht eine Zündquelle – also eine weggeworfene Zigarette oder einen Idioten, der absichtlich ein Feuer legt. Manchmal entstehen Waldbrände auch durch Blitzeinschlag, aber das sind im Vergleich sehr wenige. Und entgegen landläufiger Meinung spielen Glasscherben eine vernachlässigbare Rolle. Ohne eine Zündquelle entstehen keine Waldbrände, egal wie heiß es ist.
- Es braucht ausgetrocknetes, leicht entzündliches Brennmaterial. Waldbrände entstehen in der Regel nicht an den Bäumen, sondern am Boden – an herumliegendem Laub und anderen toten Pflanzenresten. Und die sind vor allem dann besonders trocken, a) wenn sie schon lange dort liegen und b) wenn es lange nicht geregnet hat. Das unabhängig von der Temperatur.