Episoden
226- Delir auf der Intensivstation – Carsten über Prävention, Pflege und den Alltag08.04., 05:0508.04.2026, 05:0501:05:52
Neue Woche, neue Folge Zwischenschicht. Diesmal ist Carsten zu Gast und spricht über ein Thema, das viele unterschätzen: Delir auf der Intensivstation. Gemeinsam mit Litti und Ollschgich spricht er darüber, wie man die Symptome erkennt, welche Maßnahmen Pflegekräfte selbst einleiten können und wie wichtig kleine, tägliche Handlungen für Patienten sind. Es geht um die Balance zwischen Therapie, Prävention und menschlicher Nähe, und darum, wie Teamarbeit und Aufmerksamkeit den Unterschied machen. Eine ehrliche und reflektierte Folge über die Herausforderungen auf der Intensivstation, die Verantwortung im Pflegealltag und die Bedeutung von Empathie, Beobachtung und Handlungsspielraum. Jetzt reinhören in die neue Folge Zwischenschicht.
- Kann man Praxisanleitung noch mal anders machen? Wie Zuzanna neue Ideen findet01.04., 05:0501.04.2026, 05:0501:03:15
"Wenn dein Arbeitgeber dir sowas ermöglicht, willst du gar nicht gehen", fasst Litti zusammen. "Sowas" ist Weiter- und Fortbildung, v.a. auch in der Pflege, wo viele irgendwann in einen Trott geraten. Wir sprechen diese Woche mit Zuzanna, studierte Pflegekraft und Unternehmerin. Mit dem "Pflegeinstitut Nonplusultra" bietet sie Plfegekräften erst mal neue Perspektiven an: z.B. klassische Praxisanleitung, aber auch Managementkurse. Wie läuft das ab? Wird das von den Arbeitgebern gefördert oder wollen die gar nicht so viel Management in ihrer Pflege? Und wie bist du eigentlich zu dem Job gekommen, Zuzanna? ("Stand selbst kurz vor dem Burnout") Weil Zuzanna aus eigener Erfahrung weiß, wie wichtig eine Perspektive im Job ist, ist diese Folge so hörenswert. Einschaltbefehl! *** Diese Folge ist eine Zusammenarbeit mit dem Pflegeinstitut Nonplusultra. Wir bedanken uns für die Kooperation.
- Zwischen Zahlen und Fürsorge: Hans-Jürgen erzählt von der Leitung einer Pflegeeinrichtung25.03., 05:0525.03.2026, 05:0501:06:45
Neue Woche, neue Folge Zwischenschicht. Diesmal ist Hans-Jürgen zu Gast – Geschäftsführer einer Altenpflegeeinrichtung – und bringt eine Perspektive mit, die man in der Pflege nicht oft so offen zu hören bekommt. Gemeinsam mit Litti und Ollschgich spricht er darüber, was es wirklich bedeutet, Verantwortung für ein gesamtes Unternehmen, Mitarbeitende und Bewohner zu tragen. Es geht um Entscheidungen, die nicht immer einfach sind, um den Spagat zwischen wirtschaftlichen Anforderungen und menschlicher Fürsorge und um die Frage, wie sich Führung in der Pflege heute anfühlen muss. Dabei wird schnell klar, dass hinter der Position mehr steckt als Zahlen und Organisation. Es geht um Vertrauen, Kommunikation, Haltung und darum, auch in schwierigen Situationen Orientierung zu geben. Eine ehrliche Folge über Führung, Druck, Verantwortung und die Realität hinter den Kulissen der Pflege. Einschaltbefehl!
- Führungskräfte beim ZBI: Motivation, Vertrauen & Zukunftsperspektiven18.03., 06:0718.03.2026, 06:07
Neue Woche, neue Folge von Zwischenschicht 🎙️ Diesmal wird’s besonders spannend: Wir sprechen mit Caro, Noah und Julia vom ZBI über das, was hinter den Kulissen wirklich passiert – Führung, Verantwortung und die Realität im Pflegealltag. Was bedeutet es eigentlich, ein Team zu leiten? Wie geht man mit Krankenstand, Konflikten und unterschiedlichen Generationen um und warum ist Vertrauen wichtiger als jede Dienstplan-App? Die drei geben ehrliche Einblicke in ihren Alltag zwischen Mitarbeiterführung, schwierigen Gesprächen, Teamdynamik und der großen Frage: Wie sieht die Zukunft der Pflege aus? Außerdem geht’s um Karrierewege in der Pflege, den Einfluss von KI und warum manche lieber eine Stunde pendeln, als den falschen Job zu machen Eine Folge über echte Herausforderungen, ehrliche Worte und moderne Führung. 🎧 Jetzt reinhören!
- Wenn die Hilfe weiter weg ist – Rettungsdienst auf dem Land11.03., 05:0011.03.2026, 05:0001:06:50
„Die Leute denken immer: Der Rettungswagen steht schon um die Ecke.“ In dieser Folge der Zwischenschicht sprechen Litti und Ollschgich mit Tom und Peter, zwei Kollegen aus dem Rettungsdienst im Landkreis Barnim. Ihr Arbeitsplatz: eine Region, in der Einsätze oft mit längeren Anfahrten, großen Einsatzgebieten und begrenzten Ressourcen verbunden sind. Wie funktioniert Rettungsdienst dort, wo der nächste Notarzt nicht immer sofort verfügbar ist? Was passiert, wenn mehrere Landkreise zusammenarbeiten müssen oder wenn ein Rettungshubschrauber schneller vor Ort sein kann als ein Arzt auf der Straße? Tom und Peter erzählen von ihrem Alltag zwischen Routineeinsätzen, echten Notfällen und der besonderen Dynamik kleiner Regionen. Von Dankbarkeit, von schwierigen Entscheidungen und davon, warum Teamarbeit im Rettungsdienst entscheidend ist. Eine Folge über Verantwortung, Realität im Einsatz und darüber, wie Rettung funktioniert, wenn Hilfe manchmal ein Stück weiter weg ist. Einschaltbefehl!
- Mut zur selbstständigen Pflege? Christine berät, wie man Pflege-Freelancer wird04.03., 05:0504.03.2026, 05:0501:02:27
Wie wäre es, sich von dem schönen Job Pflege nur noch die schönsten Aspekte nehmen zu können? Christine, selbstständige Pflegekraft, kann das. Sie nennt es "die Rosinen aussuchen" und berät mit ihrem Projekt "Pflegemut" Pflegekräfte, wie sie sich selbstständig machen können. Behördenkämpfe, wo anfangen, was gibt es für Möglichkeiten. Wie hast du eigentlich zum selbstbestimmten Pflegeberuf gefunden, Christine? Wie kompliziert ist es, sei ehrlich...? Und wie läuft die Beratung bei dir ab? Ganz anders in der Pflege arbeiten - wir finden den Ansatz von Christine sehr spannend: Nicht die üblichen Exits zu denken, sondern der Pflege treu bleiben - nur mit den eigenen Regeln. Reinhören, durchhören!
- Kann man nicht falsch machen? Ein Deepdive zur Reanimation mit ITS-Pfleger Marek25.02., 05:0525.02.2026, 05:0501:09:49
"Ich hatte immer so 'nen Schiss vor Reanimation", erinnert sich Litti an seine Zeit auf der Normalstation. Auf der ITS tägliche Realität, ist die Wiederbelebung in den meisten anderen Bereichen den Pflege nicht die Norm. In der Theorie können wir das natürlich auch alle - aber mal Hand aufs Herz: Wer traut es sich sicher zu? Wir haben diese Woche Marek, ITS-Pfleger und Rettungsassistent, oder auch "der Reanimator", zu uns eingeladen. Er ist Experte für Reanimation und bildet auch aus. Er erklärt uns, was eigentlich die richtige Technik ist (da hat sich viel getan), wann Defibrillator, wann Drücken und wie er auch Laien die Reanimation beibringt. Wie automatisiert kann heutzutage eigentlich das Leben eines Menschen gerettet werden? Und natürlich hat der Reanimator den Defibrillator dabei - Test in der Folge! Reinhören, Defi hören, durchhören!
- Was, wenn keiner mehr pflegt? - Autorin Antje zeigt den Katastrophenfall Pflegestreik18.02., 05:0518.02.2026, 05:0500:56:52
Pflege hat Macht - und kann einen landesweiten Katastrophenfall auslösen. Fühlt sich im Pflegealltag nicht so an...? Autorin Antje hat das in ihrem neuen Roman mal durchgespielt. In "Zuhause ist vorübergehend geschlossen" (dtv Verlag) geht die gesamte Altenpflege in den Streik. Und stürzt die gesamte Gesellschaft in die Vollkrise. Litti und Ollschgich diskutieren mit der Schriftstellerin diese krasse Konstellation. Was passiert mit dem Land, wenn etwas für selbstverständlich genommen wird? Wie hat Antje sich informiert, was in der Pflege eigentlich passiert? (Spoiler: Die zwischenschicht spielt eine Rolle!) Haben Verlage eigentlich überhaupt Interesse an der Pflege? Und Antje, was fasziniert dich an dem Stoff Pflege? Leute, wir lieben es, wie Antje auf die Pflege mal einen Blick von außen wirft. Wie sie auch uns Pflege-Insidern in dem Buch auch mal was Neues zeugt und demonstriert, wie verdammt wichtig Pflege eigentlich ist - erfahrt ihr in der neuen Folge. Einschaltbefehl!
- Pflege braucht Perspektiven: Susan über Auslandsjahre, Mut und echtes Wachstum11.02., 05:0011.02.2026, 05:0001:14:22
„Man bekommt nicht nur einen Job – man bekommt ein ganz anderes Verständnis von Pflege.“ In dieser Folge der Zwischenschicht sprechen wir mit Susan, Gründerin von Apex Social, über berufliche Auslandsprogramme für Pflege-, Therapie- und pädagogische Fachkräfte und darüber, was passiert, wenn man Pflege konsequent familien- und patientenorientiert denkt. Susan erzählt, warum ein Jahr in einem familienzentrierten Umfeld den Blick auf Patient:innen und Angehörige nachhaltig verändert, wie junge Fachkräfte in den USA Teil eines Care-Teams werden und weshalb persönliches Wachstum oft genau dort beginnt, wo Heimweh, Unsicherheit und Zweifel auftauchen. Es geht um Auslandsjahre ohne Lücke im Lebenslauf, um Sicherheit, Community und ehrliche Vorbereitung. Um Führungskräfteprogramme in Kalifornien, um Unterschiede zwischen deutschem und amerikanischem Gesundheitswesen und um die Frage, warum wir nicht alles selbst neu erfinden müssen, wenn andere Dinge bereits gut gelöst haben. Eine Folge über Mut, Verantwortung, Pflege jenseits von Routinen und darüber, warum Entwicklung selten in der Komfortzone passiert. Diese Folge wird gesponsert von Apex Social – einer Organisation, die internationale Austauschprogramme für Fachkräfte aus Pflege, Therapie und Pädagogik ermöglicht und dabei persönliche Entwicklung, fachliche Perspektiven und sichere Rahmenbedingungen verbindet. Einschaltbefehl!
- „Für den Bewohner.“ – Was Verwaltung und Pflege voneinander lernen müssen04.02., 05:0104.02.2026, 05:0101:08:22
„Die Verwaltung will doch eh nur sparen.“ Ein Satz, den viele Pflegende kennen und der in dieser Folge mal ehrlich auseinandergenommen wird. In dieser Zwischenschicht sprechen wir mit Samuel, Referent für Verwaltung, Heimentgelte und Abrechnung. Ein Mann, der seit über 20 Jahren in der Pflege unterwegs ist – nicht am Bett, aber ganz nah dran. Vom Kaufmann im Gesundheitswesen über Einrichtungsleitung bis hin zum Vermittler zwischen Pflege, Verwaltung und Geschäftsführung. Samuel erzählt, warum ihn eine Begegnung mit einer Bewohnerin schon mit 16 Jahren geprägt hat, weshalb gute Pflege ohne funktionierende Verwaltung nicht möglich ist – und warum „Belegen um jeden Preis“ am Ende niemandem hilft. Es geht um Finanzierung, Pflegesatzverhandlungen, Sozialämter, Bürokratie, aber auch um Verantwortung, Transparenz und gegenseitigen Respekt. Eine Folge über Missverständnisse zwischen Pflege und Verwaltung, über Prozesse, die Pflege entlasten könnten und darüber, warum am Ende immer nur eine Frage zählt: Was ist gut für den Bewohner? Einschaltbefehl!
- Zwischen Nachtschicht und Beziehung: Lisa & Yassi über Liebe, Pflege und Rettungsstelle28.01., 05:0028.01.2026, 05:00
„Wir sind beide im Schichtdienst – und das funktioniert nur, weil wir uns wirklich verstehen.“ In dieser Folge der zwischenschicht sprechen wir mit Lisa und Yassi. Beide arbeiten in der Pflege. Lisa auf der Intensivstation, Yassi in der Rettungsstelle und beide sind seit über acht Jahren ein Paar. Zwei Frauen, zwei anspruchsvolle Jobs, drei Schichten und ein gemeinsamer Alltag zwischen Nachtdienst, Müdigkeit, Nähe und gegenseitigem Verständnis. Wie organisiert man eine Beziehung, wenn Dienstpläne kollidieren? Was macht es mit einem, ständig unter Strom zu stehen – sei es auf ITS oder in der Rettung? Und warum ist es manchmal ein riesiger Vorteil, mit jemandem zusammenzuleben, der genau weiß, wie sich ein leerer Akku nach dem Nachtdienst anfühlt? Lisa und Yassi erzählen offen über ihren Werdegang, ihre besondere Liebesgeschichte, über Leasing, Nachtschichten und darüber, warum Pflege nicht nur ein Job, sondern oft ein ganzer Lifestyle ist. Eine Folge über Liebe im Schichtdienst, über gegenseitigen Rückhalt und darüber, warum man sich manchmal einfach in Ruhe lassen muss, um sich wieder aufeinander freuen zu können. Diese Folge wird unterstützt von ZBI – Zentrum für Beatmung und Intensivpflege, einem Anbieter außerklinischer Intensivpflege mit Fokus auf individuelle, hochwertige Versorgung. Mehr Infos unter: https://zbi-gruppe.com Einschaltbefehl!
- „Nicht jede Wunde heilt gleich“ – Sebastian über Wissen, Erfahrung & Verantwortung21.01., 08:5821.01.2026, 08:5801:00:19
Wundversorgung ist kein Schema F. Sie braucht Zeit, Erfahrung – und Menschen, die genau hinschauen. In dieser Folge von Zwischenschicht sprechen Litti und Ollschgich mit Sebastian, Pflegetherapeut Wunde und Fachbereichsleiter im ZBI. Seit fast 20 Jahren begleitet er Menschen mit akuten und chronischen Wunden und weiß: Gute Wundversorgung beginnt nicht beim Verband – sondern beim Verstehen der Ursache. Warum heilt eine Wunde bei dem einen Patienten schnell, beim anderen kaum? Warum ist Prävention oft entscheidender als jede moderne Auflage? Warum kann die teuerste Wundversorgung wirkungslos sein, wenn das Drumherum nicht stimmt? Und warum ist Pflege hier ein zentraler, oft unterschätzter Faktor? Sebastian gibt tiefe Einblicke in seinen Arbeitsalltag, spricht über Verantwortung, Entscheidungsfindung, wirtschaftliche Zwänge und darüber, warum echte Wundtherapie immer Teamarbeit ist – zwischen Pflege, Ärzten und Therapeut:innen. Eine Folge über Fachwissen, Erfahrung, Zweifel, Weiterentwicklung und die Realität im Pflegealltag. Ehrlich, ruhig, reflektiert – und genau deshalb so wichtig. Einschaltbefehl!
- "Immer noch Maß aller Dinge" - Pfleger Martti zieht nach fast 40 Jahren ehrlich Bilanz14.01., 05:0514.01.2026, 05:0501:11:03
Wie schafft man fast 40 Jahre in der Pflege? Der Beruf ist im Umbruch, viele sind ausgestiegen, weniger zurückgekommen. Die alten Hasen stehen manchmal ratlos vor der Entwicklung. Einen, der den Job nach vielen Jahren richtig gut kennt und einschätzen kann, haben wir uns auf die zwischenschicht-Couch geholt. Martti, Intensivpfleger, macht bald das Jubiläum (40) rund. Und hat außerdem beide Systeme erlebt, Ost und West. Was ist viel besser als damals, was schlechter? Was sind die Unterschiede zwischen Pflege in der DDR und BRD? Würdest du den Job noch wählen? Und ganz ehrlich: Kannst du noch? Litti und Ollschgich machen mit Martti eine ehrliche Bestandsaufnahme aus seinem reichen Erfahrungsschatz und ihr erhaltet den Einschaltbefehl!
- "Bei mir dürfen Frauen schreien!" - Annette und Angelika übers Kinderkriegen, Babyklappe und den Mythos Geburt24.12., 05:0524.12.2025, 05:0501:15:03
"Die Kinder kommen immer noch genau so raus wie damals - was sich verändert hat, ist die Technik" - das ist das nüchterne, aber auch beruhigende Fazit von Hebamme Annette und Ärztin Angelika nach vierzig Berufsjahren. Am heutigen Veröffentlichungstag der zwischenschicht feiern wir die Geburt eines ganz berühmten Babys und holen uns deswegen die geballte Erfahrung von zwei berufenen Geburtshelferinnen ans Mikro. Annette und Angelika sind schon fast so lange ein Powerteam wie sie jeweils im Beruf sind. Was hat sich in vier Jahrzehnten getan? Gebären Frauen heute anders? Welche Ammenmärchen und Mythen halten sich hartnäckig - und welche sind vielleicht sogar wahr? Wie funktioniert die Babyklappe bei euch im Haus? Und was bewegt Frauen, ihr Kind dort abzugeben? Wir lieben den pragmatischen, aber warmherzigen Ansatz der beiden - Annette: "Bei mir dürfen Frauen schreien!" und servieren euch die perfekte Weihnachtsfolge: nachdenklich, aber auch sehr spannend. Einschaltbefehl!
- Mächtiger Mediziner, moderner Macher? Wie Chefarzt Andreas seine Station managed - und prägt17.12., 05:0517.12.2025, 05:05
"Mein Führungsstil muss schon einer sein, in dem ich versuche, möglichst vielen Leuten in möglichst kurzer Zeit möglichst viel beizubringen, und das geht nicht, wenn man rumbrüllt!" Andreas ist Chefarzt einer Notfallversorgung. Und als solcher weiß er, wie krass die ärztliche Person ganz oben die Stimmung in der ganzen Station bestimmt. In der Pflege gibt's immer noch das althergebrachte Bild des mächtigen Mediziners an der Spitze. Diese Woche sprechen wir in der zwischenschicht mit unserem allerersten Chefarzt überhaupt und checken, ob dieses Klischee (noch) stimmt. Andreas, wie motivierst du deine Leute? Ist das immer noch dein Traumjob? Und wie kommst du damit klar, dass du Gesundheitsversorgung profitorientiert sein soll? Du bist ja schließlich einer derjenigen, die das ausführen müssen. Wir freuen uns, mit Andreas einen so sympathischen ersten Chefarzt bei uns auf dem Sofa zu haben und geben euch den ultimativen: Einschaltbefehl!
- So, dass die Community gesund bleibt - Dilek ist Community Health Nurse03.12., 05:0503.12.2025, 05:05
Was machen eigentlich akademisierte Pflegekräfte? Was ist das für ein Berufsbild, für das sie studieren gehen, immer nur Theorie? Dilek ist das beste Gegenbeispiel zu diesem immer wiederkehrenden Vorurteil. Als Community Health Nurse kümmert sie sich genau darum: um die Gesundheit der Community. In leitender Stellung erarbeitet sie genau, was ihre Patienten wann, von wem und warum brauchen. Und das nicht nur in der Gesundheitsversorgung, sondern auch auf psychosozialer Ebene. “Wenn die Patienten bei den Ärzten waren, sind sie 90 Minuten bei mir. Ich betrachte die Patienten wirklich an ihrem biomedizinischen, sozialen, psychischen Komponenten und hör mir erstmal an: ‘Okay, was macht die Leute krank?’” Seit Jahren taucht der Begriff Community Health Nurse immer wieder in der zwischenschicht als Pflegemodell der Zukunft auf. Jetzt haben Litti und Ollschgich die Zukunft, Dilek, endlich vor dem Mikro. Wie läuft das Pilotprojekt so, Dilek? Wird es gut angenommen? Kannst du wirklich leitend die Gesundheitsversorgung der Patienten führen? Und wie ist die Arbeit in Neukölln? Wir freuen uns, dass wir mit Dilek endlich jemanden bei uns haben, der uns zeigt, wie Pflege noch zentraler für die Gesundheitsversorgung werden kann! Einschaltbefehl!
- Wer sind eigentlich diese Litti und Ollschgich? Ein Selbstinterview als 200. Folge zwischenschicht26.11., 05:0526.11.2025, 05:0500:59:15
Zwischenschichtis, wir haben ein echtes Schmankerl für euch! Wir haben 200 Folgen zwischenschicht Podcast für euch aufgenommen. Zweihundert. Vom improvisierten Keller zum hellen Studio (kurzzeit-geliehen, ihr wisst schon) haben eine krasse Rundreise durch die Pflege gemacht. Und landen am Ende - wieder bei uns selbst. Litti und Ollschgich interviewen sich diese Woche mal gegenseitig - und zwar mit Fragen, die der andere nicht kennt. Es geht natürlich um den Podcast, was uns antreibt, ihn immer noch zu machen, was beeindruckt hat. Aber auch um olle Kamellen wie z.B. joa... unsere lebenslange Freundschaft. Diese wunderschöne Überraschungsei-Folge müsst ihr hören, wenn ihr euch schon immer gefragt habt: Wer sind Litti und Ollschgich eigentlich wirklich?
- Gegen die Ohnmacht - Hanna und Auguste engagieren sich in der Gewerkschaft für Pflege19.11., 05:0519.11.2025, 05:0501:07:29
"In der Pflege lebt's von: Hörensagen, Ängste verbreiten, und aufgrund dieser Ängste falsche oder komische Entscheidungen zu treffen" - Diese ernüchternde Bilanz zieht Litti über den Status Quo in der Pflege. Um endlich mal die gesamte Mentalität in der Pflege grundlegend zu ändern, muss man schon ganz früh anfangen. Wir sprechen deswegen diese Woche mit Hanna und Auguste, frisch examiniert bzw. noch in der Ausbildung von der verdi Jugend über ihre Sicht auf die Zukunft der Pflege. Was können wir tun, um jetzt was langfristig besser zu machen? Sind die Umstände in der Ausbildung mittlerweile viel besser als zu Littis Azub-Zeiten? Was hat euch überhaupt in die Pflege gebracht? Und wieso wissen eigentlich nicht mehr Leute von euch? Hanna und Auguste geben uns alten Hasen mal wieder einen frischen Blick auf die Profession - und was eigentlich noch so möglich ist. Ja nicht träge werden, liebe zwischenschichtis! Einschaltbefehl!
- "Wir sind die Guten" - Marc vertritt Krankenhäuser in der Gesundheitspolitik12.11., 05:0512.11.2025, 05:0500:59:15
Ist die Pflege machtlos? Längst nicht so, wie es sich vielleicht im Alltag anfühlt. Da, wo man es oft nicht sieht, werden u.a. für die Pflege und das gesamte Gesundheitswesen Strippen gezogen und Politik betrieben. Einer, der das hauptberuflich macht, ist Marc Schreiner, Geschäftsführer der Berliner Krankenhausgesellschaft. Was machen die, fragt Ollschgich... "Unser Interessengebiet ist alles, was für unsere Träger relevant ist, und da ist ganz zentral: 'Wie geht es der Pflege?', denn Pflege ist ja unser mit wichtigstes Personal", sagt Marc. Dabei ist/war Marc auch ein scharfer Gegner des Leasings - für Litti schwierig. Und weil man oft nur über Dialog Dinge bewegt, sitzt Marc diese Woche bei uns im zwischenschicht Podcast. Wie er mittlerweile zum Leasing steht, will Litti, der gerne im Leasing arbeitet, wissen. Wird Gesundheitsversorgung irgendwann eine Frage des Geld, hakt Ollschgich nach. Und bist du eigentlich Lobbyist für die Pflege, Marc? Ein hochspannendes Gespräch mit einem, der täglich ganz nah an den großen Entscheidungen im Krankenhauswesen arbeitet - und uns auch einfach mal von seinem Alltag erzählt. Reinhören, durchhören!
- Herz braucht Helfer - Wie Karo ihr Leben mit Defibrillator lebt (z.B. mit Sanitäterfreundin Kathi)05.11., 05:0505.11.2025, 05:0501:02:36
"Ich hatte einen Autounfall, bin ohnmächtig geworden und musste reanimiert werden", erinnert sich Karo. Seitdem, sie ist damals 22, ist nichts wie vorher. Sie erleidet immer wieder Herzrhythmusstörungen, ihr wird ein Defibrillator eingesetzt und weil Stress die Störungen auslöst, wird sie schließlich früh berentet. Ein komplett anderes Leben, "ich musste unheimlich viel umstellen, ich hab sehr, sehr gerne gearbeitet", sagt Karo. Litti und Ollschgich sprechen diese Woche in der zwischenschicht mit Karo und ihrer Freundin Kathi, Notfallsanitäterin. Denn was neu in Karos anderem Leben ist: Sie hat ein ganzes Team von großartigem Support um sich herum, jeder kann was Anderes. Da ist Hund Ari, der sie vorwarnt, wenn ein Zusammenbruch kommt. Karos Mann, der sie schon durch mehrere Kammernflimmern mit Defi-Einsatz begleitet hat. Und eben Freundin und Sanitäterin Karo, die auf Reisen Ruhe und auch Drive bringt, "als motivierender Part". Wie Karo mit dem neuen Leben klar kommt, was das mit Karos und Kathis Freundschaft macht, was Karo statt Arbeit glücklich macht und ob sie auch schwere Momente hat... eine emotionale Folge mit einer beeindruckenden Frau! Einschaltbefehl!