VR-Brille im OP: Marcel und Paul über wache Operationen und wie man Patienten die Angst nimmt
Worüber gesprochen wird
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Beschreibung der Episode
Diesmal ist die Zwischenschicht on Tour: Litti und Olli sind beim Pflegesymposium im BG Klinikum Bergmannstrost in Halle – und durften dort sogar ein Stück weit die Moderation übernehmen. Zwischen Vorträgen und Workshops nehmen sie mitten im OP-Saal eine Folge auf, mit Marcel und Paul aus der Anästhesie- und OP-Pflege.
Die beiden erzählen, wie eng ihre Arbeit zusammenläuft – der eine vor dem Tuch, der andere dahinter – und geben einen Einblick in einen Bereich, der sonst kaum aus seinem Saal rauskommt.
Das große Thema der Folge: die VR-Brille im OP. Immer mehr Patient:innen werden wach, in Regionalanästhesie operiert und können sich mit einer Brille audiovisuell abschirmen – Film oder Konzert statt Sägen und Bohren. Das nimmt Angst, und im OP-Alltag zeigt sich sogar: Oft braucht es dadurch weniger Beruhigungsmittel.
Mitten in der Folge kommt Helga zu Wort. Sie erzählt sehr offen von ihrem Unfall, ihren Ängsten vor der Vollnarkose und davon, wie es sich anfühlt, bei vollem Bewusstsein operiert zu werden – während im OP „Chocolat" mit Johnny Depp läuft.
Zum Schluss geht's noch um die großen Fragen: die Folgen der GKV-Reform für den OP, die Zukunft des Berufs und ob KI und Robotik diesen sehr handwerklichen Job irgendwann ersetzen können.
Eine spannende, überraschend berührende Folge über moderne Pflege, echte Teamarbeit und die Kunst, Menschen die Angst zu nehmen.
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