Beschreibung der Episode
Dreizehn Prozent: Was nach gutem Rotwein klingt, ist eine aktuelle Umfrage zur Arbeit von Friedrich Merz – die Zufriedenheit mit dieser ist also nicht nur dauerhaft im Keller, sondern mittlerweile nochmal eine Etage tiefer eingezogen. Für den Kanzler absolut unverständlich, nörgele das Land doch einfach sehr viel. Zeitgleich lässt er verlautbaren, dass er "ein lernfähiges System" und seine Kommunikation "noch nicht" so gut sei. Der Kanzler-Job, ein Learning by Doing? Parallel scheint Deutschland in einer Identitätskrise zu sein, nicht zuletzt dadurch, dass die "Nation der Regeln" die Durchsetzung derselbigen sucht: Was hat in Spitzenpositionen heutzutage noch Konsequenzen? Doppelmoral so weit das Auge reicht – natürlich auch an der A*D-Spitze, erklärt Parteichefin Weidel doch kurzerhand, dass das Parteiprogramm Sachsen-Anhalts für sie nicht gelte. Was in vielen Medienportalen dank mangelnder Einordnung nach Mäßigung klang, ist jedoch nichts weiter als ein inszeniertes Feigenblatt.
Wichtig: Diese Folge wurde vor dem Rücktritt von Jens Spahn aufgenommen.
SHOWNOTES
Lesetour von Marc Raschke: https://www.eventim-light.com/de/a/6842f8e07664391d2f996c89/s/69ef0cae7cbb6317692263b1
Zufriedenheit mit Merz: https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend/deutschlandtrend-juli-102.html
Alice Weidel und das Feigenblatt: https://www.stern.de/politik/deutschland/alice-weidel-kritisiert-abwertung-homosexueller-partnerschaften-37647610.html