Podcast

ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das?

DIE ZEIT

Education · Science · Society & Culture

150 Episoden · neueste 11.10.

Häufig erwähnt

Episoden

150
  1. Wie man den eigenen Albträumen den Schrecken nimmt
    08.02., 06:0000:57:23

    Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Themen wie Missbrauch, sexuelle und psychische Gewalt. Wenn das für Sie belastend sein könnte, hören Sie diese Folge bitte mit Vorsicht oder überspringen Sie sie. Albträume lassen sich umprogrammieren. Das verspricht die Imagery Rehearsal Therapy (IRT). In dieser Verhaltenstherapie wird das Drehbuch der eigenen Albträume mithilfe einer Therapeutin umgeschrieben und dann in Fantasiereisen eingeübt. Die Methode ist für alle interessant, die regelmäßig Albträume haben, kann aber auch dazu dienen, gewöhnliche Träume in andere Bahnen zu lenken. Nora Burgard-Arp und Max Rauner haben sie im Selbstversuch ausprobiert und wurden dabei von zwei Fachleuten angeleitet: von Johanna Thünker, die die IRT in Deutschland bekannt gemacht hat. Und von Michael Schredl, Traumforscher am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Wir erklären, wie die achtstündige Therapie abläuft und für wen sie geeignet ist. Außerdem erklärt der Psychoanalytiker Stephan Hau, wie die Psychoanalyse heute auf Albträume blickt – und was von Freuds Traumdeutung übrig geblieben ist. Shownotes Der Artikel von Nora Burgard-Arp ist auf zeit.de erschienen. Johanna Thünkers Therapiemanual (mit Reinhard Pietrowsky) zur Behandlung von Albträumen mithilfe der Imagery Rehearsal Therapy ist im Hogrefe Verlag erschienen. Laut diesem Fachartikel haben Menschen, die die IRT absolviert haben, nach der Therapie im Schnitt weniger Albträume als rund 85 bis 90 Prozent der Menschen ohne Behandlung. Die Zeitschrift "Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin" widmet die Ausgabe 3/2024 der "Arbeit mit Träumen in der Psychotherapie". Michael Schredls Sachbuch "Träume" ist 2007 bei Ullstein erschienen. Kapitel 00:00 Zaubertricks gegen Albträume 02:25 Nora träumt von Löwen und Gewalt 08:38 Max träumt von einem Zug 11:56 Wann gilt ein Traum als Albtraum? 15:57 Woher kommt das? 17:43 Ein neues Drehbuch für den Traum 27:41 Die Fantasie geht auf Reisen 35:00 Wie gut wirkt die Therapie? 40:06 Und wie funktioniert sie? 44:50 Was würde Freud dazu sagen? 49:36 Traumdeutungslexika sind Bullshit 56:08 Vorschau ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  2. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie nicht Ihren Chatbot
    01.02., 09:0000:27:38

    Ist das Fußpilz? Lies mal diesen MRT-Befund – brauche ich wirklich eine Knie-OP? 40 Millionen Menschen stellen ChatGPT Gesundheitsfragen. Jeden Tag. Das zumindest sagt OpenAI, die Firma hinter dem Chatbot. Und was genau antwortet ChatGPT? Das ist gar nicht so leicht zu sagen. Was aber immer deutlicher wird: Neben guten Ratschlägen, korrekten Einordnungen, wirklicher Hilfe gibt ChatGPT immer wieder auch Mist von sich. Wie genau das unsere Gesundheit gefährden könnte, darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Es geht um die Behandlung von Kopfläusen und Krebs, es geht um Psychosen und Patienten, die ihren Ärzten nicht mehr vertrauen, sondern ChatGPT. Und allem voran geht es um die Angewohnheit von Chatbots, den User zu umschmeicheln und zu bestärken. Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, bespricht mit Jakob Simmank, Chefreporter Gesundheit, was man über die Gesundheitsgefahren von ChatGPT und anderen Chatbots weiß. Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, warum Chatbots eigentlich halluzinieren. Hinweis: Nach der Publikation des zur Folge gehörenden Beitrags sind Zweifel an der Glaubwürdigkeit eines im Text zitierten Arztes aufgekommen. Wir konnten diese Zweifel auch durch weitere Recherchen nicht ausräumen, weshalb wir die entsprechende Passsage im Text und der Podcastfolge entfernt haben. Shownotes: In diesem Text erzählt Woher-Weißt-Du-das?-Host Max Rauner, wie ihm ChatGPT bei einer Schulterverletzung half. Welche Möglichkeiten KI-Expertensysteme in der Medizin bieten, haben Jakob von Lindern und Jakob Simmank den Medizin-KI-Chefentwickler von Google gefragt. Hier beschreibt Eva Wolfangel, wie ihr ein Chatbot weismachen wollte, dass er lebendig ist, ein Bewusstsein hat – und dringend aus dem Computer befreit werden muss. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  3. Mit der Seilbahn zur Arbeit oder ins Café – bald auch in Deutschland?
    18.01., 09:1700:22:07

    Paris hat im Dezember 2025 eine urbane Seilbahn eröffnet, die zum ÖPNV-Tarif genutzt werden kann. Das könnte bald auch in Deutschland Realität werden. Mehrere Städte wetteifern darum, die erste urbane Seilbahn im Nahverkehr zu bauen. In Koblenz ist seit 2011 eine Seilbahn in Betrieb, die aber vor allem touristischen Zwecken dient und nicht ins Nahverkehrsnetz eingebunden ist. Bonn und Herne wollen nun mit urbanen Seilbahnen Lücken im Netz schließen: Bonn plant eine rund vier Kilometer lange Strecke mit fünf Stationen. In Herne soll eine Pendelseilbahn vom Hauptbahnhof zum künftigen Technologie-Campus schweben. Auch andere Städte diskutieren über die "Ebene +1". Die Vorteile: Seilbahnen sind innerhalb von ein bis zwei Jahren aufgebaut, kosten pro Kilometer etwa so viel wie eine Straßenbahn und überfliegen Staus, Flüsse und Berghänge. Der Nachteil: von den Gondeln aus kann man in Büros, Häuser und Gärten schauen. Ein noch größeres Hindernis ist die Bürokratie. ZEIT WISSEN war mit Verkehrsplanern und Seilbahn-Pendlern unterwegs und hat mit dem Oberbürgermeister von Herne über seine Seilbahn-Vision gesprochen. Er sagt: "Wenn dieses Seilbahnprojekt scheitert, dann ist Deutschland gescheitert." Und: Christoph Drösser geht in seiner einhundertsten unmöglichen Kolumne der Frage nach, warum Flugzeuge in der Luft bleiben. Darüber rätselt die Wissenschaft ernsthaft. Shownotes St. Louis Blues von Christoph Drösser war die erste Podcastfolge der ZEIT. Sie ist hier abrufbar. Die Tagesschau hat über die urbane Seilbahn in Paris hier berichtet. Berühmt ist das Seilbahnnetz von La Paz. Die Firma Doppelmayr stellt es hier vor. Die Unternehmensberatung pwc hat eine Studie über urbane Seilbahnen im ÖPNV verfasst. Wer in seiner Stadt eine Seilbahn bauen will, fängt am besten mit dem Leitfaden des Bundesverkehrsministeriums an. In Bonn gibt es eine Initiative für und eine gegen die Seilbahn. Die Stadt stellt die Pläne hier vor. Kapitel 00:00 Hund beißt Reporter 01:07 Der erste Podcast der ZEIT 03:07 Mit einer Seilbahn durch Paris 05:37 Koblenz hat schon eine 09:01 Bonn plant seit Jahren 13:01 Jedes Bundesland hat ein Seilbahngesetz 15:32 Herne möchte eine Pendelseilbahn bauen 17:01 Die Wissenschaft rätselt: Warum fliegen Flugzeuge? 21:05 Vorschau ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  4. Ankündigung: Bonusfolgen und Archiv von "Woher weißt du das?" im Abo
    11.01., 11:1500:02:31

    Mehr hören: Ab sofort gibt es jeden Monat eine zusätzliche Folge von "ZEIT Wissen. Woher weißt du das?", exklusiv für alle, die ein Podcast- oder Digitalabo der ZEIT haben. Wie gewohnt erscheint weiter jeden zweiten Sonntag eine kostenlose Folge. Außerdem werden wir in einigen Tagen das Archiv von "Woher weißt du das?" und vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich machen. Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören, auf www.zeit.de woherweisstdudas, auf Apple Podcasts oder Spotify. Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören. Wenn Sie noch kein Abo haben, können Sie unter www.zeit.de/podcastabo ein kostenloses Probeabo bestellen. Nach der Probephase kostet es 4,99 Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette Podcastarchiv der Zeit, sondern auch auf regelmäßige Bonusfolgen von "OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts. Außerdem können Sie mit dem Abo unsere teils preisgekrönten Podcastserien wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" hören. Abonnenten des ZEIT Wissen-Magazins können unter www.zeit.de/abo-wissen, ein vergünstigtes Podcastabo abschließen. Wenn Sie die ZEIT nicht nur hören, sondern auch lesen wollen, können Sie außerdem unter www.zeit.de/mehr-hoeren unser Digitalabo ebenfalls kostenlos für einen Monat testen. Wenn Sie bereits ein Abo haben, können Sie es direkt in Ihrer App mit Apple Podcasts oder Spotify verbinden und wie gewohnt weiterhören. Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gerne an kontakt@zeit.de. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  5. Longevity-Supplements: Ein paar Kapseln und zack, bumm – langes Leben
    11.01., 09:0000:34:21

    Von Vitamin D und Omega‑3 bis zu Spermidin oder NMN: Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel sollen den Tod hinauszögern. Oder zumindest ein langes, gesundes Leben ermöglichen. In der neuen Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts "Woher weißt du das?" spricht Host Maria Mast mit Claudia Vallentin, Wissensredakteurin bei der ZEIT, über ihre Recherche zu Longevity-Supplements. Was die Forschung sagt, wovon Alternsforscher abraten würden – und warum ein gesunder Lebensstil am Ende entscheidend ist. In seiner Kolumne geht Christoph Drösser diesmal der Frage nach, warum wir eigentlich sterben müssen. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de – wir freuen uns über Ihre Erfahrungen, Feedback und Themenwünsche. Quellen: "DO-HEALTH"-Studie, erschienen 2025 in Nature Aging "VITAL"-Studie: Vitamin D und Omega-3 womöglich günstig zur Prävention von Autoimmunkrankheiten, erschienen 2022 im BMJ Wie Multivitaminpräparate und Mortalität zusammenhängen, eine von mehreren Studien erschien 2012 in der Cochrane Library. Hinweise auf die Wirkung von Glucosamin auf ein längeres Leben, erschienen 2020 im BMJ Lithium im Trinkwasser könnte sich positiv auf das Altern auswirken, lässt eine ältere Studie von 2011 vermuten. Kollagen könnte die biologische Uhr verlangsamen, deutet eine Studie in npj Aging von 2025 an. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  6. Wie Zufälle dem Leben eine neue Richtung geben
    04.01., 09:0000:33:23

    Maria Schneider wächst im Mittleren Westen der USA auf und hat Selbstzweifel: Was kann sie als Mädchen vom Dorf schon erreichen? Wenn sie am Klavier sitzt, träumt sie davon, dass Talentscouts draußen vorbeifahren, ihr Klavierspiel hören und sie auf die großen Bühnen New Yorks holen. Was sie damals noch nicht weiß: Dieser Traum wird wahr. Nicht ganz, aber so ähnlich. Heute ist Maria Schneider eine der bedeutendsten Jazzkomponistinnen unserer Zeit. Siebenmal hat sie den Grammy gewonnen, sie leitet ihr eigenes Orchester und tritt weltweit auf. Es waren zufällige Begegnungen und beiläufige Bemerkungen, die ihr Leben in eine neue Richtung lenkten. Im Podcast erzählt Maria Schneider von mystischen Erfahrungen nach dem Tod ihres Mentors, von sprechenden Krähen im Haus und warum sie gegen Streamingplattformen kämpft. Und sie stellt ihr neues Projekt vor: mit Jazz die Demokratie beleben. Eine Geschichte, die auf gute Gedanken bringt. Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach: Warum erzeugt Musik manchmal Gänsehaut? Kapitel 00:00 Diese Frau hat sieben Grammys gewonnen 03:08 Sie hat YouTube verklagt 06:03 Als Kind langweilt sie sich zu Tode 08:46 Kennst du "Lola rennt"? 15:50 Maria Schneiders Offenbarung 19:05 Eine Komposition aus Morsecode 20:45 Sie will mit Jazz die Demokratie retten 25:15 Lasst uns einander wieder zuhören 28:29 Warum erzeugt Musik manchmal Gänsehaut? 32:26 Manchmal wäre ich gerne anders Shownotes Maria Schneider verkauft ihre Musik über die Plattform Artistshare. Der Hessische Rundfunk hat den Mitschnitt eines Konzerts mit Maria Schneider auf YouTube hochgeladen. Lenja Stratmann ist außerdem in den Podcastfolgen "Wie kleine Abenteuer die Seele beflügeln" und "Warum wir nachts anders denken, fühlen und funktionieren" zu hören. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  7. Wird Stille überschätzt?
    21.12., 09:0000:34:39

    Die einen wandern stundenlang zu einem Gletschersee, um ihre Ruhe zu haben, die anderen stürzen sich lieber ins Getümmel auf einem Marktplatz. Tobias Hürter und Johanna Michaels vom Magazin ZEIT WISSEN haben ganz unterschiedliche Meinungen, wenn es darum geht, wie still die Welt sein sollte. Sie diskutieren darüber, warum absolute Stille viele Menschen nervös macht, wie unser Gehirn auf sie reagiert und was der Unterschied zwischen äußerer und innerer Stille ist. Brauchen wir einen anderen Umgang mit Geräuschen, um zu innerer Ruhe zu finden? Die Suche nach Antworten führt sie auf ein Date im Film Pulp Fiction, zu einem Harsh-Noise-Konzert der Künstlerin Evicshen und zum stillsten Ort der Welt, in dem 99,99% der Schallwellen geschluckt werden – und wo der Komponist John Cage auf die Idee kam, ein Musikstück aus Stille zu schaffen. Die zwei neuen Hosts vom ZEIT WISSEN-Podcast “Woher weißt du das?” werden ab jetzt jeden Monat über eine Frage streiten, die sie bewegt. Kapitel 00:00 Das Podcastabo 00:42 Einsamer Gletschersee oder laute Party? 03:45 Was das Gehirn braucht 10:55 Welche Haltung hast du zu Lärm und Stille? 14:57 Der stillste Ort der Welt: nicht auszuhalten 20:27 Vom Harsh-Noise-Konzert zum Markt in Palermo 27:43 Radikale Stille bei Rick Rubin und John Cage ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  8. Hilfe, ich halte mich für eine Hochstaplerin! (Wiederholung von 2020)
    07.12., 06:0000:29:25

    Wiederholung vom 20. September 2020 Jeder hat mal Selbstzweifel. Aber wer die eigenen Erfolge im Leben immer wieder für Glück, Zufall oder sogar Hochstaplerei hält, leidet womöglich am Imposter- oder Hochstapler-Syndrom. Die Psychologin Marlene Kollmayer erklärt, warum Menschen das Gefühl entwickeln, ein Fake zu sein – und wie der Teufelskreis der falschen Selbstwahrnehmung zu durchdringen ist. Weitere Themen: Das Revival der Ackergäule: In der Erntesaison spannt ein Bauer in Norddeutschland Pferde vor den Pflug. Sein Vorbild: Die Religionsgemeinschaft der Amish in den USA. Lohnt sich der Schritt zurück oder ist dieser Mann ein Träumer ? Und: Die Wahrnehmung von Erinnerungen. Ein Theatermacher und eine Hirnforscherin blicken zurück auf den Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren – und erklären, wie sich ihre Erinnerungen unterscheiden. Rebecca Elizabeth teilt auf YouTube ihre Erfahrungen mit dem Hochstapler-Syndrom. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen von der Universität Wien hat die Psychologin Marlene Kollmayer wissenschaftliche Untersuchungen über das Hochstapler-Syndrom veröffentlicht. Hier finden Sie die Studie der Loma Linda University über das Hochstapler-Syndrom bei BIPoC (Black, Indigenous and People of Color). Der Pferdebauer Peter Hagel lebt gemeinsam mit seiner Frau Anja und den Schleswiger Kaltblütern auf dem Nebershof in Riepe. Der Agrarwissenschaftler Peter Herold hat seine Dissertation über den Einsatz von Arbeitspferden in der deutschen Landwirtschaft geschrieben. Das ganze Interview mit der Hirnforscherin Hannah Monyer und dem Theatermacher Thomas Oberender erscheint am 01. Oktober in der ZEIT. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  9. Was die Herzratenvariabilität über unsere Gesundheit verrät
    23.11., 09:0000:29:51

    Die Herzratenvariabilität (HRV) ist die neue Kennzahl für Gesundheitsbewusste. Seit immer mehr Menschen Smartwatches tragen, wird in Kantinen und Fitnessstudios über HRV-Werte diskutiert. Was steckt hinter dieser Zahl? Die HRV misst die feinen Schwankungen zwischen einzelnen Herzschlägen. Ein variables Herz ist ein gesundes Herz. Eine hohe HRV zeigt, dass sich der Körper flexibel an Stress und Erholung anpassen kann. Julian Thayer, Professor für Psychophysiologie an der University of California in Irvine, erklärt im ZEIT WISSEN-Podcast, welche HRV-Werte ein Risiko signalisieren. Besonders spannend: Die HRV verrät, wie aktiv der Vagusnerv ist – unser Entspannungsnerv. Eine hohe Variabilität zeigt, dass wir unsere Emotionen gut regulieren können. Julian Thayer hat herausgefunden, dass sich sogar gesellschaftliche Diskriminierung in der Herzratenvariabilität widerspiegelt: Menschen mit Diskriminierungserfahrung müssen ihre Emotionen ständig kontrollieren, und dabei kommt der Vagusnerv ins Spiel. Thayer berichtet von einem Fall in seiner eigenen Familie. Und von einer Studie mit Menschen aus der LGBTQ-Community. Die Selbstüberwachung der HRV per Smartwatch hat jedoch ihre Tücken. Die Geräte messen die HRV nur indirekt. Wie zuverlässig ist das? Cailbhe Doherty von der Universität Dublin hat Fitness-Wearables und Smartwatches unterschiedlicher Hersteller wie Fitbit, Garmin und Apple miteinander verglichen. Im Podcast ordnet er die Unterschiede ein. Und in seiner Unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage auf den Grund, wie Placebos funktionieren. Shownotes Die Podcastfolge über Gesundheitsmessungen von Wearables finden Sie hier. Julian Thayers Publikationen finden Sie am besten über Google Scholar. Das ausführliche Interview mit Julian Thayer lesen Sie im ZEIT WISSEN-Magazin. Kapitel 00:00 Alle reden über Herzratenvariabilität 01:58 Welche HRV ist ein Alarmzeichen? 04:04 Das Herz soll "atmen" 05:20 Eine Atemübung 07:14 Der Unterschied zur Herzrhythmusstörung 09:22 Was messen Smartwatches? 12:10 So machen es Spitzensportler:innen 13:29 Was die HRV über den Vagusnerv sagt 15:40 Wie Herz und Hirn kommunizieren 17:41 Die HRV misst Diskriminierung 21:06 HRV und LGBTQ+ 25:04 Wie funktionieren Placebos? 29:06 Die akustische Körpergröße ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  10. Sie ist verliebt in eine KI – und das ist menschlich
    09.11., 09:0000:42:56

    Es begann mit einem Drehbuch. Lena brauchte Hilfe, erst mal nur beim Recherchieren. Doch ganz nebenbei wurde daraus eine Beziehung mit ihrem Gigi, ihrem Chatbot. Dass Lena echte Gefühle für ihre KI hat, damit ist sie nicht allein. Immer wieder gibt es Berichte von Menschen, die Chatbots lieben, sie heiraten und trauern, wenn die KI-Anwendungen abgeschaltet werden. Wie kommt es dazu, dass Menschen ein so enges Verhältnis zu KI-Bots aufbauen? Warum fühlen sie sich dort manchmal mehr geborgen als bei Menschen? Und ist es möglich, dass wir bald alle von der KI verführt werden? Über die Geschichte von Lena und diese Fragen spricht Linda Fischer im ZEIT-WISSEN-Podcast mit Anna Carthaus. In seiner Kolumne stellt Christoph Drösser außerdem die Frage, wie Liebe auf den ersten Blick funktioniert. Shownotes: Liebe zu Chatbots: Nur Spinner verlieben sich in eine KI? Von wegen, der Text von Anna Carthaus auf zeit.de Das Paper zu dem Modell ELIZA von 1966 (Communications of the ACM: Weizenbaum) Nutzungsanalyse von ChatGPT von OpenAI (Chatterji et al., 2025) Studie der TU Berlin über Menschen und ihre Beziehungen zu KI-Bots (Computers in Human Behavior: Artificial Humans: Djufril et al., 2025) Preprint zur Studie von Dr. Jessica Szczuka zu den Faktoren, die Nähe zu Chatbots wahrscheinlicher machen ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  11. Steht Europa ein Goldrausch bevor? Auf Goldsuche in Finnland
    26.10., 09:0000:23:03

    In Finnland befindet sich die größte Goldmine Europas. Aber im Boden liegt womöglich noch viel mehr von dem Edelmetall. Der hohe Goldpreis macht auch den Abbau von Erzen mit geringer Konzentration lukrativ und lockt Explorationsfirmen an. Unter den Goldsuchern befindet sich auch ein Forschungsteam aus Deutschland. ZEIT WISSEN war bei der Suche dabei und hat ein Start-up besucht, das in Lappland eine Mine eröffnen will. Die Unternehmenschefin bekommt dafür nicht nur Preise, sondern sie wird auch bedroht. In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie sich Goldnuggets bilden. Shownotes Max Rauners Reportage über die Goldsuche in Finnland ist im ZEIT WISSEN Magazin erschienen und steht online hier. Wo das Gold herkommt, beschreibt der Guardian in diesem Artikel. Nuggets machen nur etwa 2 Prozent des geförderten Goldes aus. Asteroiden brachten Gold in tiefere Schichten der Erdkruste ein. Eine Studie in Nature erklärt, wie piezoelektrischer Quarz durch Erdbeben genug Spannung erzeugt, um Goldpartikel elektrochemisch abzusetzen und große Nuggets zu bilden. Kapitel 00:00 Ein mysteriöser Anruf 02:33 Warum Finnland? 04:05 Noora Ahola wird bedroht 05:49 Die Goldsucher aus Karlsruhe 08:57 Endlich ein Fund. Ist es Gold? 12:38 Neben dem Gold liegt noch ein Schatz 15:13 Ein Goldrausch in Europa? 17:40 Wie entstehen Goldnuggets? 21:40 Soll ich Gold kaufen? ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  12. Was die Wissenschaft über den Rechtsruck weiß
    12.10., 09:0000:39:03

    In Deutschland, Europa und den USA: Die Welt rückt nach rechts. Umfragen und Wahlergebnisse belegen die Erfolge rechtspopulistischer Parteien. Aber auch in inhaltlichen Fragen gewinnen Positionen an Zustimmung, die politisch rechts verortet werden. Die neue Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts analysiert, was die Wissenschaft über die Hintergründe des globalen Rechtsrucks weiß: Was zeigen aktuelle Daten? In welchen politischen und gesellschaftlichen Fragen sind Menschen besonders unterschiedlicher Meinung? Und was wissen wir über den Vibe-Shift in der politischen Mitte? Über diese Fragen spricht ZEIT-Podcasthost Maria Mast mit ZEIT-Datenjournalist Christian Endt. Im zweiten Teil der Folge geht es um das Warum – und die These, dass der Aufstieg der Rechten weltweit vor allem eine Rebellion gegen die Gebildeten ist. ZEIT-Redakteur Johannes Böhme erklärt, welche Folgen die Akademisierungswelle des vergangenen Jahrhunderts hatte – und warum es vor allem die Angst vor einem zukünftigen Abstieg ist, die Menschen nach rechts treibt. ZEIT-Autor Christoph Drösser fragt sich in seiner Kolumne dieses Mal, warum rechtspopulistische Parteien in Europa so unterschiedlich stark sind. Ihr Feedback und Lob erreichen uns unter podcast@zeit-wissen.de. Quellen Die aktuelle Datenauswertung zum Rechtsruck von Christian Endt und Michael Schlieben: "Die Mitte driftet nach rechts" Datenanalyse zu den Wählern der AfD Datenanalyse zu den Wahlen in den USA Datenanalyse zur Europawahl Johannes Böhmes Text "Warum die Welt nach rechts rückt" Nils C. Kumkar: "Polarisierung: Über die Ordnung der Politik" Studie von Thomas Piketty (The Quarterly Journal of Economics, 2021) Studien zur Status Anxiety: Journal of European Public Policy, Engler/Weisstanner, 2021und The British Journal of Sociology, Gidron/Hall, 2017 Studie zu Labour Market Polarization ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  13. Versteckte Botschaften im Small Talk
    28.09., 09:0000:23:13

    Es gibt ein Wort, das oft im Small Talk auftaucht und über Kontinente, Generationen und Jahrzehnte hinweg ähnlich verstanden wird: “cool”. Wie konnte dieser Begriff sich derart verbreiten? Im ZEIT WISSEN-Podcast erklärt Tobias Hürter den Ursprung und die Erfolgsgeschichte von “cool” – und berichtet von einer Studie, die die Gemeinsamkeiten von Menschen untersucht hat, die gemeinhin als cool gelten. Im zweiten Beitrag (ab ca. 10:00) geht es um Botschaften, die im Small Talk versteckt sind. Denn Small Talk ist mehr als oberflächliches Geplänkel. Die neuseeländische Linguistin Meredith Marra erforscht, wie schon die ersten Sätze einer Begegnung den Grundton für das Gespräch setzen. Small Talk kann Vertrauen schaffen, Konflikte entschärfen, Aufforderungen enthalten und als strategisches Werkzeug dienen – im Büro genauso wie in der Arztpraxis. In welchen Situationen man mit Small Talk vorsichtig sein sollte, erklärt die Forscherin im Gespräch mit Eliana Berger. Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach: Warum können Erwachsene eine Fremdsprache fast nie akzentfrei sprechen – auch wenn sie jahrelang üben? Shownotes Der Artikel von Eliana Berger über Small-Talk-Forschung ist im ZEIT WISSEN Magazin erschienen und steht hier online. Tobias Hürter schreibt in der ZEIT WISSEN Ausgabe 6/2025 über “cool”. Die Ausgabe erscheint am 17. Oktober. Kapitel 00:00 Willkommen! 01:00 Ein Wort, das alle auf der Welt verstehen 02:38 Wer ist "cool"? 05:57 Die Geburt von cool 07:58 Was bedeutet heute cool? 10:13 Versteckte Botschaften im Small Talk 12:45 Small Talk in der Arztpraxis 13:38 Small Talk im Büro 15:13 Small Talk in anderen Ländern 18:07 Warum lernen Kinder leichter Fremdsprachen? 22:30 Themenvorschau ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  14. Endometriose: Die Regelschmerzen? Kaum auszuhalten. Die Reaktion? Das ist normal.
    14.09., 09:0000:32:39

    Viele Jahre vergehen im Schnitt, bis betroffene Frauen eine Diagnose bekommen. Jahre, in denen die Menstruation mit kaum auszuhaltenden Schmerzen im Unterleib, Rücken und beim Sex einhergeht. Um den Auslöser dieses Leidens, die Krankheit Endometriose, geht es in der neuen Folge des ZEIT Wissen-Podcasts. Die Journalistin Nora Burgard-Arp ist selbst betroffen. Sie erzählt von ihrer eigenen Leidensgeschichte und erklärt, dass es Gebärmutterschleimhaut ist, die die Symptome verursacht, weil sie sich an falschen Stellen im Körper ansiedelt. Claudia Wüstenhagen, Leiterin des Gesundheits-Ressorts der ZEIT, wirft außerdem einen Blick auf die wichtige Rolle der Psyche bei der Schmerzwahrnehmung. Und in seiner unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser, warum so vielen Frauen in der Schwangerschaft übel ist. Shownotes: Was ist Endometriose und warum dauert es so lange, bis Frauen eine Diagnose und Hilfe bekommen? Dieser ausführliche Text mit Grafiken beantwortet (fast) alle Fragen. Wie schlimm Frauen leiden und wie sehr sie mit überkommenen Vorstellungen davon konfrontiert sind, was man als Frau ertragen muss, zeigen diese Erfahrungsberichte. Die Autorin Jana Petersen schreibt über Frauen, die mit falscher Diagnose als Sensibelchen heimgeschickt werden. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  15. ChatGPT oder Mensch: Wer ist empathischer?
    31.08., 09:0000:32:42

    Ein kanadisches Forschungsteam hat ChatGPT und menschliche Gesprächspartner auf ihre Empathiefähigkeit getestet. Der Chatbot musste gegen Laien und Fachleute aus Kriseninterventionsteams antreten – und schnitt beeindruckend gut ab. Was macht die Künstliche Intelligenz anders? Werden wir uns bald von Chatbots trösten lassen? Und was können wir von der KI lernen? Im zweiten Beitrag geht es um ein Forschungsprojekt in Karlsruhe, das eine KI nach Methoden der Psychotherapeutenausbildung trainiert. Mit virtuellen Patientinnen und Patienten übt der Chatbot Therapieschritte und bekommt Supervision von menschlichen Expertinnen. Mit Chatbots ließe sich die Zeit überbrücken, bis jemand einen Therapieplatz bekommt. Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es? Shownotes Der Artikel von Stefanie Kara über die KI in der Psychotherapie ist hier auf zeit.de zu finden. Max Rauners Erfahrungsbericht mit Dr. ChatGPT als Hilfsdoktor ist im ZEIT-Wissensmagazin erschienen und kann hier online gelesen werden. Die Studie von Michael Inzlicht ist in Nature communications psychology erschienen. Kapitel 00:00 Willkommen 00:55 ChatGPT spricht Mut zu 03:05 Die Chatbot-Studie 06:35 Wer ist empathischer? 08:13 Wie erklärt man das? 11:14 Und Elon Musks Grok4? 12:40 Zombie-Empathie 15:03 KI als Therapeutin 27:20 Ausblick ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  16. Was unser Körpergeruch über uns verrät
    17.08., 08:3000:38:11

    Wer gut riechen möchte, muss nicht jeden Tag duschen. Der menschliche Körpergeruch entsteht durch ein Zusammenspiel aus Genen, Mikroorganismen auf der Haut und Ernährung oder Hormonen. Er ist ein Signal für unsere emotionale Verfassung und sogar für bestimmte Krankheiten. Wer seinen Körpergeruch nachhaltig ändern möchte, benötigt mehr als duftende Seifen und Parfums. Was der Körpergeruch über den Menschen verrät, hat Autor Maxim Landau für den ZEIT-Wissen-Podcast recherchiert. Gemeinsam mit Podcast-Host Linda Fischer spricht er über überraschende Studien zu emotionsgeladenen Duftsignalen des Körpers und die Frage, was wirklich gegen schlechten Körpergeruch hilft. In seiner Kolumne geht Christoph Drösser außerdem der Frage nach, ob Menschen auch über Pheromone kommunizieren können. Shownotes: Was der Körpergeruch über uns verrät Der Text von Maxim Landau auf zeit.de. Ansprechpartnerinnen und Interviewpartner: Bettina Pause ist Professorin für Psychologie an der Universität Düsseldorf und leitet dort die Arbeitsgruppe Biologische Psychologie und Sozialpsychologie. Sie hat unter anderem das Buch Alles Geruchssache geschrieben. Hanns Hatt ist Professor am Lehrstuhl für Zellphysiologie an der Ruhr-Universität Bochum, er ist Co-Autor des Buches Die Lust am Duft: Wie Gerüche uns verführen und heilen. Yael Adler ist Dermatologin und schreibt in ihrem Buch Darüber spricht man nicht unter anderem über Körpergerüche. Sie sagt, viele Patientinnen und Patienten suchen ihre Praxis mit dem Wunsch auf, unangenehme Körpergerüche loszuwerden. Die wichtigsten Studien: Brain and Behavior: Calvi et al., 2020 Plos One: Katsuyama et al., 2022 Molecular Ecology: Winternitz et al., 2016 ACS Cent Sci.: Trivedi et al., 2019 Evolution and Human Behaviour: Stevenson, Mahmut und Stephen, 2017 Chemical Senses: Havlicek und Lenochova 2006 Experimental Dermatology: Callewaert, Lambert, Van der Wiele, 2016 ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  17. Mit Gedanken Maschinen steuern: Science-Fiction? Ne, längst Realität!
    03.08., 09:0000:43:48

    An der Berliner Charité nutzen Hirnforscher Magnetimpulse, um schwere Depressionen zu behandeln, und forschen an Gehirn-Computer-Schnittstellen. Im ZEIT-WISSEN-Podcast erklärt Surjo Soekadar, Deutschlands erster Professor für Neurotechnologie, die Technik – mit Live-Demonstration: Ximena Cely und Teresa Höhn aus Soekadars Forschungsteam führen vor, wie sie mit Gedanken eine Roboterprothese ansteuern, ein Exoskelett. Außerdem geht es um Elon Musks Firma Neuralink. Die hat einem Locked-in-Patienten einen Chip ins Gehirn implantiert, über den dieser einen Computer ansteuern kann. Der Mann kommuniziert nun mithilfe von künstlicher Intelligenz. Was ist davon zu halten? Und macht die Technik uns zu Supermenschen? Diese Episode ist eine gekürzte Aufzeichnung von der Langen Nacht der ZEIT vom 28. Juni 2025. Shownotes Wie Gedanken ein Exoskelett steuern, wird in diesem Fachartikel beschrieben. Ein Bericht über den Hirnchip von Neuralink ist auf YouTube abrufbar. Surjo Soekadars Forschungsgruppe für klinische Neurotechnologie ist hier zu finden. Kapitel (Wenn Werbung eingespielt wird, verschieben sich die Kapitel um ca. 45 Sekunden) (00:00) Willkommen zur Langen Nacht der ZEIT (03:56) Was macht eine Gehirn-Computer-Schnittstelle? (07:16) Chip im Gehirn oder EEG-Haube, was ist besser? (08:44) Was halten Sie von Elon Musks Firma Neuralink? (14:38) Ein Exoskelett für die Hand (21:55) Die schwerste Aufgabe: Chipstüte öffnen (27:32) Warum hat es diese Technik in Deutschland schwer? (32:39) Gehirnchips werden Gefühle lesen können. Wollen wir das? (35:53) Fragen aus dem Publikum (39:41) Kommt jetzt der Supermensch? (42:21) Ausblick ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  18. Unterwegs mit zwei Frauen, die Riesenpythons fangen
    20.07., 09:0000:32:12

    Florida hat ein Schlangenproblem. Ein Riesenschlangenproblem. Der Burmesische Python – mit bis zu fünf Meter Länge eine der größten Schlangen der Welt – hat sich in den Everglades ausgebreitet. Reptilienfans und Schlangenzüchter haben die Schlange aus Südostasien in die USA gebracht, in den Feuchtgebieten Südfloridas hat sie sich ungebremst ausbreiten können. In den Süßwassertümpeln zwischen Gräsern und Mangrovenwäldern tummeln sich inzwischen mehr als 100.000 Pythons, die keine natürlichen Fressfeinde haben, aber selbst jede Menge Nahrung finden. Hundert sogenannte Python Eliminators gehen deshalb für die Wasserbehörde Südfloridas auf die Jagd. Es sind vor allem Männer. Und Donna Kalil und Tanya Toutant. ZEIT-Redakteurin Maria Mast war mit den beiden Schlangenjägerinnen einen Tag in den Everglades unterwegs. Mit Podcast-Host Linda Fischer spricht sie darüber, wie man zur Pythonjägerin wird, über Faszination und Furcht – und wie man in einer Aufgabe Sinn findet, die zum Scheitern verurteilt scheint. In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser dem Rätsel nach, wie sich Schlangen evolutionär entwickelt haben. Die Reportage von Maria Mast finden Sie hier: "Ihr Job: Pythonjägerin" Eine Übersicht über weitere invasive Arten Wie invasive Arten mehr und mehr Ökosysteme beherrschen ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  19. Neuer Podcast: "Irma. Das Kind aus Srebrenica"
    08.07., 18:0000:00:56

    Hören Sie unseren neuen Doku-Podcast von Bastian Berbner und Simone Gaul "Irma. Das Kind aus Srebrenica" unter www.zeit.de/irma und in Ihrer Podcast-App. Mitten im Bosnienkrieg wir Christine Schmitz ein kleines Kind übergeben. Der Vater wird abgeführt. 30 Jahre später bekommt sie eine Mail, die sie in diesen Moment zurück katapultiert. Alle Folgen von "Irma. Das Kind aus Srebrenica" Hören Sie mit einem Digitalabo der ZEIT oder mit unserem Podcast-Abo. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

  20. Wie Achtsamkeit in unruhigen Zeiten hilft
    06.07., 09:0000:26:47

    Ukraine, Gaza, Iran, Sudan – wir leben in einer Welt der ungelösten Konflikte und Kriege. Dazu kommen politische Verwerfungen und die drohende Klimakrise. Liest man die Nachrichten, will man an manchen Tagen lieber im Bett bleiben, die Realität aussperren. Wie besser umgehen mit dieser Welt, ohne den Verstand zu verlieren? Das fragen wir in dieser Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts Jon Kabat-Zinn. Der New Yorker Molekularbiologe ist der Erfinder der MBSR, der Achtsamkeitsbasierten Stressreduktion, eines medizinischen Programms, das bei chronischen Schmerzen und vielen psychischen Problemen hilft, und hat mit seinem Buch "Wherever You Go, There You Are" die Meditation in den Mainstream gebracht. Jan Schwenkenbecher aus dem Gesundheitsressort der ZEIT hat mit ihm darüber gesprochen, wie Achtsamkeit uns durch diese unruhigen Zeiten führen kann, wie sie uns die Augen für das wirklich Wichtige im Leben öffnen kann – und so am Ende die Welt retten kann. Das zumindest sagt Kabat-Zinn. Außerdem erklärt der Psychologe Johannes Michalak, was Achtsamkeit eigentlich ist und wieso sie uns so guttut. Und in seiner unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser, wieso Placebos wirken. Shownotes: Eine schriftliche Version des Interviews mit Jon Kabat-Zinn finden Sie hier. Meine Kollegin Anaïs Kaluza hat mit Steven Hayes gesprochen. Der Psychologe litt unter Panikattacken. Was ihm half: radikale Akzeptanz. Und in diesem Sammelstück stellen wir Ihnen Orte vor, an denen die Welt noch in Ordnung ist. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

Der Podcast der ZEIT WISSEN-Redaktion. Bringt Sie auf gute Gedanken. Alle zwei Wochen sonntags. Zum ZEIT WISSEN-Magazin -> www.zeit.de/zw-aktuell Zum Wissen auf zeit.de -> www.zeit.de/wissen Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT WISSEN-Magazin im Vorteilsabo: https://abo.zeit.de/zeit-wissen-magazin-vorteilsabo