Podcast

X3

Ani Menua, Elena Barysheva, Julia Boxler & Saltanat Shoshanova

Society & Culture

115 Episoden · neueste 08.10.

Episoden

115
  1. 92 - Metal im ‘Osten‘: Fantum, Rechtsrock, Gatekeeping und Gender mit Lukas Juretko & Luca Schuldt
    28.11., 09:5800:57:36

    Die aktuelle Folge ist 🤘🏼☄️! Hier könnt ihr den Talk anhören, den Julia (Boxler) für das diesjährige Pop-Kultur Festival Berlin konzipiert und moderiert hat. Es geht um Metal, Osten & Osten 🙃, Fantum, Nazis, Gender, Poledance uvm. Neben der Erkundung der kulturell-gesellschaftlichen Rolle von Metal in osteuropäischen Ländern sowie DDR und den neuen Bundesländern, geht es explizit auch um dessen Verbindungen zu rechten Szenen. Gemeinsam reflektieren Metalhead, Lektor und Poledancer Lukas Juretko und Luca Schuldt, der zu Genderrollen in Heavy-Metal-Bands aus der DDR forscht und Metal-Veranstaltungen organisiert, über gegensätzliche Ideologien innerhalb eines Musikgenres zwischen Subkultur und Massenphänomen. Was macht Metal im ›Osten‹ besonders? Sind Metal und die Instrumentalisierung von rechts nur ein Randphänomen? Wie erfolgt die bipolare Gleichzeitigkeit von entgegengesetzten politischen Szenen? Metal = toxische Männlichkeit? Gatekeeping – Wie easy ist es, in Metal-Subkulturen reinzukommen? Die aktuelle Episode lädt dazu ein, in deutsche, polnische und ukrainische Metal-Subkulturen einzutauchen sowie über Spannungsverhältnisse dieser identitätsstiftenden Musikkultur zu philosophieren. 📹🎬🪩 Choreo & Video, die während des Talks gezeigt wurden sind von @polina.larovski 🔥 Performer: @lukasjuretko 🎶 „A Lament“ by The Body Der Talk fand im Rahmen von @popkulturberlin und der Ausstellung »Heavy Metal in der DDR« @hdg_museen statt #metal #rechtsrock #osten #osteuropa #ddr

  2. 91 - Mobilisierung und antirassistische Kämpfe: Kenan Emini, Daniel Heinz, Nicole Jundt, Ani Menua & Hans-Christian Petersen
    31.10., 10:0201:13:41

    In unserer 91. Folge widmen wir uns dem Thema Diskriminierung und Rassismus gegenüber Menschen osteuropäischer Herkunft. Wir diskutieren, wo sich diese Formen konkret manifestieren – sei es im institutionellen Kontext, im öffentlichen Diskurs oder auf dem Arbeitsmarkt. Diese Folge enthält eine Aufzeichnung der Podiumsdiskussion "Mobilisierung und antirassistische Kämpfe" von der Abschlusstagung zum Projekt "Diskriminierung von Menschen osteuropäischer Herkunft auf dem Arbeitsmarkt: Institutionelle und individuelle Kontexte". Gemeinsam mit Daniel Heinz (IMIS Osnabrück), Nicole Jundt (Ostklick), Kenan Emini (Roma Center e.V.) und Hans-Christian Petersen (BKGE Oldenburg) hinterfragen wir, warum Antislawismus und antiosteuropäischer Rassismus im postmigrantischen Diskurs oft kritisch betrachtet werden. Was bedeutet es, diskriminiert zu werden, und wie sieht das Bewusstsein darüber auf beiden Seiten aus? Welche Chancen ergeben sich für Allianzen? Zudem diskutieren wir die Rolle von Social Media: Wie können Mobilisierung und Aufklärung gefördert werden, und wo entstehen durch Polarisierung neue Herausforderungen? Hört rein und erfahrt, wie wir online und offline mehr Dialog und weniger Spaltung erreichen können!

  3. 90 - Diversity Check PostOst mit Nicole Jundt, Saltanat Shoshanova & Ani Menua
    03.10., 08:3501:16:47

    In dieser Live-Folge sprechen Ani Menua, Saltanat Shoshanova und Nicole Jundt über ihre Arbeit bei X3 und OSTKLICK und das Thema PostOst als Teil der Vielfalt postmigrantischer Perspektiven. Sie diskutieren, wie der postmigrantische Diskurs im Kontext von PostOst erweitert werden kann und welche sensiblen Ansätze im Umgang mit Diversität und Mehrfachzugehörigkeiten – insbesondere vor dem Hintergrund aktueller politischer Ereignisse, Konflikte und Kriege – nötig sind. Zudem fragen sie, welche Wechselwirkungen diese Arbeit erzeugt und wie mehr Sichtbarkeit für PostOst-Diversität geschaffen werden kann. Diese Folge entstand in Kooperation mit @ostklick bei der Konferenz DiVERSITY CHECK OST/WEST – ein Projekt von fluxus² e.V. in Zusammenarbeit mit SAVVY Contemporary, Hajusom, Danilo Starosta und Licht ins Dunkel e.V./ Kein Schlussstrich, gefördert von Elbkulturfonds der Behörde für Kultur und Medien Hamburg und dem Fonds Darstellende Künste. Kooperationspartner: ZUKUNFTSWERKSTATT DiVERSITY CHECK OST/WEST o[s]tklick fluxus² e.V. LibMod – Zentrum Liberale Moderne studiomarshmallowhh S A V V Y Contemporary

  4. 89 - Der wahre Preis der Arbeitsmigration mit Apolena Rychlíková, Dr. Ewa Palenga-Möllenbeck, Justyna Oblacewicz
    12.09., 01:3201:20:36

    Zum 20. jährigen Jubiläum der "EU-Osterweiterung" ist Deutschland heute mit dem Fachkräftemangel mehr denn je auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen. Trotzdem gleicht die Realität von Arbeitsmigrant:innen aus Mittel-, Süd- und Osteuropa oft einem neokolonialen Ausbeutungsszenario. Im Gespräch mit der Sozialwissenschaftlerin Ewa Palenga-Möllenbeck, der tschechischen Journalistin und Dokumentarfilmerin Apolena Rychlíková @apolenarychlikova und Justyna Oblacewicz von der DGB-Beratungsorganisation »Faire Mobilität« sprechen wir über diese Themen und fragen: Welche Abhängigkeiten und Ungleichgewichte entstehen und welche Auswege sind möglich? Diese Episode enstand in Kooperation mit dem @nationaltheater.mannheim.ntm und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Würtemberg @boell_bw Kuration #OSTOPIA: @domi_sirok @melonajuice @maschaltt Bühnenbild @oktavia_zyta_herbst 📷 Christian Kleiner

  5. 88 - Talking PostOst Migration mit Emilia Smechowski, Maria Alexopoulou, Nane Khachatryan & Julia Boxler
    29.08., 08:1201:37:48

    Diese Folge entstand als Kooperation mit der bpb und ist die Aufzeichnung der Podiumsdiskussion „What we're talking about when we‘re talking about migration”. Sie fand am 28. Juni 2024 im Rahmen der Jahrestagung „Dimensionen der (p)ostmigrantischen Gesellschaft – mittel-, ost- und südosteuropäische Perspektiven auf die deutsche Migrationsdebatte“ der Projektgruppe Mittel-, Ost- und Südosteuropa der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Ev. Akademie Tutzing statt. Eingeleitet wird das Podium von Dr. Anna Delius, einer der Projektleiterinnen von der bpb. Podium: • Maria Alexopoulou, Principal Investigator, Zentrum für Antisemitismusforschung/Technische Universität Berlin • Nane Khachatryan, Projektleiterin, Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst e.V., Halle (Saale) • Julia Boxler, Journalistin und Filmemacherin, x3 Podcast, Berlin Moderation: Emilia Smechowski, Autorin „Wir Strebermigranten“ und Chefredakteurin ZEIT Magazin PROGRAMM der Jahrestagung (Tagungs-Flyer) Erwähnungen: Anastasiia Marsheva - Arbeitstitel des Dissertationsprojektes: Ost, Post-Ost und danach: Ethnienübergreifende Identitätskonstrukte in Deutschland und Tschechien (Betreuer: Prof. Dr. Dirk Uffelmann, Prof. Dr. Andreas Langenohl) X3 Folge 87 mit Aleksandra Lewicki und Darja Klingenberg Abschlusskonferenz: Antiosteuropäischer Rassismus. Brauchen wir eine "Osterweiterung" der Rassismusdebatte? in Berlin am 26./27. September 2024 zum Forschungsprojekt “Diskriminierung von Menschen osteuropäischer Herkunft auf dem Arbeitsmarkt. Institutionelle und individuelle Kontexte” Band “Antislawismus, Antiosteuropäischer Rassismus: Geschichte und Gegenwart” von Hans-Christian Petersen und Jannis Panagiotidis, 2024, Beltz Krsto Lazarevic “Der Pass muss her!” (jetzt.de, 2015) Erica Zingher “Was wächst auf Beton” (taz, 2020) Saša Stanišic "Herkunft" (Luchterhand, 2019) Tijan Sila “Radio Sarajevo” (Hanser, Preisträger Ingeborg-Bachmann-Preis 2024) Neue Deutsche Medienmacher*innen

  6. 87 - Antislawismus und Institutionen mit Aleksandra Lewicki und Darja Klingenberg
    08.08., 09:2001:17:52

    In Folge 87 sprechen wir mit 2 Gästinnen über wissenschaftliche Perspektiven auf Anti-osteuropäischen Rassismus, Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteur:innen, eigene Betroffenheit in der Forschung, Deutungshoheit in WIssensproduktion und Auswirkungen wissenschaftlicher Arbeit. Es ist die 2. Folge in Kooperation mit dem Forschungsprojekt „Diskriminierung osteuropäischer Menschen auf dem Arbeitsmarkt“. Unsere Gästinnen: Aleksandra Lewicki leitet das „Sussex European Institute“ und ist „Reader in Sociology“ am Soziologischen Institut der University of Sussex. Ihre Forschung beschäftigt sich mit struktureller Ungleichheit in Einwanderungsgesellschaften, insbesondere Deutschland und Großbritannien. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf institutionellem Rassismus und Diskriminierung. Darja Klingenberg ist Soziologin an der Europa Universität Viadrina Frankfurt /Oder. Sie lehrt und forscht im Bereich der Migrations- und Geschlechterforschung, mit Schwerpunkt auf die russischsprachigen, insbesondere die jüdischen Migrationsbewegungen des 20 Jahrhunderts. Sie beschäftigt sich mit Verschränkungen von Klasse, Geschlecht, verschiedenen Rassismen und Antisemitismus im Alltagsleben, in Bildungsinstitutionen und im Feld der Erinnerungspolitik. Hör dir auch die russischsprachigen Folgen des #X3 Podcast mit Salta und Lena an. Folge unserem Instagram @x3podcast und bleib immer up to date! SHOWNOTES Forschungsprojekt “Diskriminierung von Menschen osteuropäischer Herkunft auf dem Arbeitsmarkt. Institutionelle und individuelle Kontexte” Klingenberg, Daria (2022) Materialismus und Melancholie. Vom Wohnen Russischsprachiger Migrantischer Mittelschichten, Frankfurt am Main: Campus. Lewicki, Aleksandra (2023): ‘East-West Inequalities and the Ambiguous Racialization of ‘Eastern Europeans’, Journal of Ethnic and Migration Studies, 49(6), 1481–1499. Lewicki, Aleksandra (2022): The Material Effects of Whiteness: Institutional Racism in German Care Institutions, The Sociological Review, 70 (5) 916–934. Aziza Khazzoom “The Great Chain of Orientalism: Jewish Identity, Stigma Management, and Ethnic Exclusion in Israel” Patrica Hill Collins “Black Feminist Thought: Knowledge, Consciousness and the Politics of Empowerment” Probst, Ursula (2023) Prekäre Freizügigkeiten. Sexarbeit im Kontext von mobilen Lebenswelten osteuropäischer Migrant*innen in Berlin, Berlin: Transcript. Parvulescu, Anca (2014) The Traffic in Women’s Work: East European Migration and the Making of Europe, Chicago and London: The University of Chicago Press. Parvulescu, Anca and Boatcă, Manuela (2022) Creolizing the Modern: Transylvania across Empires, Ithaca and London: Cornell University Press.

  7. 86 - Antislawismus Entlarven: Gegenwart, Kontext und Handlungsmöglichkeiten mit Lisa Jarzyński und Sergej Prokopkin
    04.07., 08:0001:08:48

    In unserer letzten Folge der 9. Staffel beleuchten wir die wenig öffentlich thematisierte Diskriminierungsform des Аntiosteuropäischen Rassismus in Deutschland bzw. des institutionalisierten Antislawismus. Wir ziehen die Linie zwischen Opfermythen und Täterperspektiven und machen sichtbar, wie Antislawismus auf wissenschaftlicher, aktivistischer und institutioneller Ebene aussieht. Unsere Gäst:innen haben konkrete Handlungsoptionen dabei. Lisa Jarzyński: Künstlerin, Kulturwissenschaftlerin und Aktivistin. Sie macht politische Bildungsarbeit in den Bereichen Feminismus, Kunst- und Kulturvermittlung, Awarenessarbeit und Antislawismus. Sergej Prokopkin: Social Justice und Diversity Trainer, Dozent und Migrationsberater. Er beleuchtet Antislawismus, Klassismus und Migration aus einer postmigrantischen Perspektive. Triggerwarnung: In dieser Episode werden möglicherweise Stereotype aus diskriminierender und sexualisierter Gewaltsprache angesprochen, um sie zu dekonstruieren. Diese Folge ist in Kooperation mit dem Forschungsprojekt „Diskriminierung osteuropäischer Menschen auf dem Arbeitsmarkt: Institutionelle und individuelle Kontexte“ entstanden, erforscht gemeinsam mit Aleksandra Lewicki, Jure Leko, Hans-Christian Pedersen und Janis Paniotis. Hör dir auch die russischsprachigen #X3 Podcastfolgen mit Salta und Lena an. Folge unserem Instagram @x3podcast und bleib immer up to date! Shownotes: Ostarbeit Antislawismus, Antiosteuropäischer Rassismus X3 Ostarbeiter Folge «Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen» Sonstige Quellen: Vomens Bar digitale: Zur Konstruktion der sexualisierten Figur „osteuropäische Frau“ Workin' Germany Generation PostOst

  8. 85 - Между Рейном и Нью-Йорком: Myopic West с Паямом Шарифи из Slavs&Tatars
    27.06., 11:3801:02:57

    В завершающем эпизоде 9 сезона мы встречаемся с Паямом Шарифи — художником, куратором и эссеистом, одним из основателей арт-группы Slavs and Tatars. В ходе беседы Лена и Салта затронули сложные вопросы, связанные с идентичностью, искусством и кураторской практикой. Мы обсудили: - Актуальность названия Slavs and Tatars и политики идентичности - Колониальные аспекты персидского и русского языков и их деколониальное переосмысление - Разделение труда в арт-группе Slavs and Tatars и их выставка о Симурге - Искусство как процесс "разматывания клубка" смыслов, который в последствии изменяет своё значение - Опыт расизма в Москве и Европе, а также опыт взаимодействия с Центральной Азией - Кураторскую практику с участниками из Центральной Азии, самоориентализацию, поп-культура, юмор и крафт - Аутсайдерскую позицию в кураторстве при работе с художниками из Центральной Азии - Финансовые стратегии художественной и кураторской деятельности Паям Шарифи - художник, куратор, эссеист и со-основатель арт-группы Slavs and Tatars. Группа существует с 2006 года и занимается пространством “к востоку от бывшей Берлинской стены и к западу от Великой китайской стены, известной как Евразия”. Практика коллектива основана на трех видах деятельности: выставках, книгах и лекциях-перформансах. Помимо запуска программы резиденции и менторства для молодых профессионал:ок из региона, коллектив открыл Pickle Bar, место для лекций, разговоров и перформансов в берлинском районе Моабит. Слушайте #X3 также на немецком языке с Юлей и Ани. Подписывайтесь на наш инстаграм @x3podcast и следите за обновлениями!

  9. 84 - Ошибка выжившего с Аллой Гутниковой
    20.06., 18:1801:14:04

    Гостья этого эпизода — Алла Гутникова, поэтесса и активистка. Салтанат и Лена поговорили с ней о её жизненном пути и активистской деятельности. В разговоре мы затронули следующие вопросы: - Розыск, суд, домашний арест - Последнее слово в суде и чувство вины - Протесты в поддержку Газы, полицейский беспредел - Еврейство, синагога, выбор Германии как места для жизни в этом контексте - Стихи Аллы: Берлинский опыт, влюбленность в город - Отторжение от и тоска по России - Потеря наивности, "тиккун олам" - починка мира - Как сейчас устроен антивоенный активизм в России - Коммьюнити в Берлине: пурим в синагоге, чувство дома Алла Гутникова — поэтесса и активистка. Родилась в Москве в 1998 году. В 23 года стала политзаключенной по делу DOXA. Ее последнее слово в суде переведено на 11 языков, публиковалось в n+1, Modern Poetry in Translation, Ostjournal, Le Média и других изданиях. Ее поэтические и прозаические тексты выходили в журналах «Ф-письмо», «Флаги», «Артикуляция», DOXA, Gasp Magazine, sad girls times, на порталах «Греза» и «Полутона», в сборнике издательства «Папье-маше» и WLAG. Алла была одной из протагонисток в документальном спектакле Exile Promenade в театре Berliner Festspiele в 2023 году. Ее дебютный поэтический сборник «рыбка по имени ривка» вышел в издательстве «Бабель» в 2023 году. Ее выставка «freedom is a verb» прошла в colorado_projects, Galerie Jochen Hempel в 2024 году. Алла находится в федеральном розыске РФ и живет в Берлине. Слушайте #X3 также на немецком языке с Юлей и Ани. Подписывайтесь на наш инстаграм @x3podcast и следите за обновлениями!

  10. 83 - Central Asia: политика и идентичность с Темуром Умаровым
    23.05., 09:0100:59:07

    Салтанат и Лена поговорили с Темуром Умаровым, научным сотрудником Берлинского центра Карнеги по изучению России и Евразии о Центральной Азии. В разговоре мы затронули следующие вопросы: - Что объединяет Центральную Азию? - Существует ли центральноазиатская идентичность? - Где можно попробовать самый вкусный плов в Берлине и почему важно иметь ковер Темур Умаров — эксперт по внутренней и внешней политике стран Центральной Азии, а также исследует отношения Китая с Россией и странами бывшего СССР. Он окончил Российскую академию народного хозяйства и государственной службы при Президенте РФ по специальности "зарубежное регионоведение (китаистика)" и магистратуру в МГИМО и Пекинском институте международного бизнеса и экономики по направлению "мировая экономика". Темур также является выпускником стажерских программ Центра Карнеги-Цинхуа и Фонда Карнеги за Международный Мир. Слушайте #X3 также на немецком языке с Юлей и Ани. Подписывайтесь на наш инстаграм @x3podcast и следите за обновлениями!

  11. 82 - Что не так с Пост―Soviet? с Георги Родионовым
    09.05., 08:0000:57:23

    Салтанат и Лена встретились с Георги Родионовым и обсудили контрасты между жизнью в Берлине VS Тбилиси и что объединяет Южный Кавказ? А также сложности современной грузинской политики, 'Первый Drag Show' в Тбилиси и то, как искусство и культурные проекты влияют на общество. Георги Родионов — художник и куратор из Тбилиси в настоящее время живущий в Берлине. Используя мультидисциплинарный подход в своей художественной практике, он занимается перформансом, фотографией, интерактивным искусством, рисунками, подкастами, 3D-артом, художественным письмом. Практика Георгия затрагивает темы борьбы за идентичность, миграции, квирности и эволюции новых форм существования. Искусство Георгия глубоко укоренено в личном опыте. Его основное внимание по-прежнему сосредоточено на регионе Южного Кавказа, который он рассматривает как символический перекресток разнообразия. В 2019 году Георги основал арт-пространство Untitled Tbilisi, призванное содействовать сотрудничеству художни:ц и арт-активист:ок из региона Южного Кавказа. Миссия пространства — создать платформу, где искусство послужит катализатором для содержательных дискуссий о проблемах квирных сообществ, этнических меньшинств и сложностях принадлежности к региону. Своими художественными работами и кураторскими инициативами Георгий Родионов продолжает расширять границы, бросать вызов общественным нормам и усиливать голоса маргинальных сообществ. Слушайте X3 также на немецком языке c Юлей и Ани. Больше о нас можно узнать в инстаграм: @x3podcast

  12. 81 - Räume der Erinnerung – mit Sinthujan Varatharajah & Vanessa Vu
    02.05., 08:0001:15:21

    In einer komplexen Einwanderungsgesellschaft, in der wir leben, treffen verschiedene Herkünfte, Religionen, Kulturen und Sprachen aufeinander. Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte stellen diese Gesellschaft zusammen. Für das Zusammenleben spielen Erinnerungskultur und Geschichtsbewusstsein eine wichtige Rolle. Wie begegnen sich Erinnerungen und Erfahrungen der unterschiedlichen postmigrantischen Communitys? Wie kann die Erinnerung des Gegenübers aus der Unsichtbarkeit heraustreten? Unsere Gäst:innen: Sinthujan Varatharajah lebt als Essayist*in und politische Geograf*in in Berlin.Varatharajah forscht und schreibt zu den Themen Staatenlosigkeit und Vertreibung aus einer räumlichen, logistischen und materialistischen Perspektive. Vanessa Vu, geboren 1991, hat Ethnologie, Internationales Recht und Südostasien in München, Paris und London studiert. Vu wurde für ihre Arbeit u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis, dem Helmut-Schmidt-Preis und dem Lessing-Preis für Kritik ausgezeichnet. SHOWNOTES: Buch von Vanessa Vu und Ahmad Katlesh "Komm dahin, wo es still ist. Eine Erkundung" “Klassenzimmer. Woher kommst du wirklich?” Vanessa Vu im Gespräch mit Gästen auf der Schaubühne Berlin Rice and Shine Podcast für vietdeutsche Geschichten und Perspektivevon Minh Thu Tran und Vanessa Vu wie man eine arche bewegt, Gespräch von Sinthujan Varatharajah mit Duygu Örs auf der 11. Berlin Biennale Veranstaltungsreihe dissolving territories kulturgeographien eines neuen eelam von Elif Küçük und Sinthujan Varatharajah "Englisch in Berlin" von சிந்துஜன் வரதராஜா (Sinthujan Varatharajah) & مشترى هلال (Moshtari Hilal) an alle orte, die hinter uns liegen von Sinthujan Varatharajah

  13. 80 - DIASPORA HIGH - kulturelle Dominanz, verwobene Migrationsgeschichten – mit Elona Beqiraj & Yeşim Duman
    25.04., 08:0001:17:33

    Erfahrungswelten diasporischer Communities, die in Gesellschaften von einer dominanzkulturellen Norm umgeben sind, sind oft belastend - aber wie damit umgehen? Wie kanalisiert sich kulturelle Anpassung (als nicht migrantisch wahrgenommen werden) - ist es wirklich ein Ticket für Privilegien in einem von struktureller Diskriminierung geprägten deutschen Staat? Was ist die Kehrseite in Familie, Community oder Herkunftsland? Diese und andere verwandte Themen sind in der südosteuropäischen und anderen communities heiße Themen. Verwobene Herkunftsgeschichten, wie z.B. bei Balkantürken finden jedoch wenig Niederschlag in hiesigen Debatten. Yeşim Duman und Elona Beqiraj wollen diese Leerstellen aus der Perspektive der Kunst-, Kulturbranche und Erinnerungskultur heraus betrachten – gehostet von Julia Boxler. SHOWNOTES: NdM-Glossar Wörter- verzeichnis der Neuen deutschen Medien- macher*innen Begriff des white passing (renk. Magazin) zur Geschichte der Balkantürken

  14. 79 - Von innen aufmischen - Wie real ist Diversität in deutschen Medien? Elena Kountidou & Işıl Nergiz
    18.04., 12:5001:32:58

    Warum ist es wichtig, dass Menschen mit Migrationsgeschichte nicht nur über, sondern in den Medien sprechen und Inhalte mitbestimmen? Wie können wir Barrieren überwinden und eine inklusive Medienwelt schaffen? In dieser Folge diskutieren wir, wie echte Diversität in deutschen Medien aussehen kann und warum sie so entscheidend für die Qualität unserer Medienlandschaft ist. Unsere Gästinnen: Elena Kountidou, Geschäftsführerin der Neuen deutschen Medienmacher:innen, und Işıl Nergiz, Leiterin des türkischsprachigen Erfolgsformats plus90 der Deutschen Welle. SHOWNOTES Sendung "Hintergrund" des Dlf Politik & Analyse Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts: Journalismus in Deutschland 2023: Aktuelle Befunde zu Situation und Wandel Studie der Neuen deutschen Medienmacher*innen: „75 Jahre Rundfunkräte im öffentlich-rechtlichen RundfunkWelche Gesellschaft soll das abbilden?“ Bericht der Neuen deutschen Medienmacher*innen "Viel Wille, kein Weg - Diversität im deutschen Journalismus" der Diversity-Guide für Medien der Neuen deutschen Medienmacher*innen

  15. 78 - Transformative Identities mit Masha Beketova & Marina Solnzewa
    04.04., 09:5701:09:11

    In dieser Folge unseres Podcasts wenden wir uns einem ebenso aktuellen wie komplexen Thema zu: der Identität in einer postmigrantischen Gesellschaft. Unser Fokus liegt auf der vielschichtigen Natur von Identität, die über die bloße Herkunft hinausgeht und sich in sozialen, politischen und kulturellen Dimensionen entfaltet. Wir beleuchten, wie Identitäten sich verändern, wenn sie nicht mehr ausschließlich durch die eigene Herkunft definiert sind, und welche anderen identitätsstiftenden Merkmale für Menschen bedeutend werden können. Zu Gast sind Masha Beketova, Doktorandin in Slawischer Kulturwissenschaft und Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin, und Marina Solnzewa (https://www.instagram.com/solnzewa.marina/ ), Künstlerin, Forscherin und Autorin. Beide bringen ihre einzigartigen Perspektiven ein: Masha durch ihre Forschung zu queerer ‚postsoviet‘ Diaspora in Deutschland, Marina durch ihre Auseinandersetzung mit der Aitiologie des Eurasianismus und künstlerischen Praktiken, die Identität, Alltagsgegenstände und dekoloniale Räume erkunden. SHOWNOTES: de_colonialanguage art collective

  16. 77 - Gary Vanisian: Filmkultur, Berlinale uvm.
    29.02., 12:3100:58:12

    Anlässlich der 74. Internationalen Filmfestspiele Berlin, trafen wir uns für die 77. Folge mit dem Filmkurator, Filmemacher und Autor Gary Vanisian. Er ist unter anderem beim Berlinale Forum organisatorisch aktiv. Wir sprachen viel über die politische und soziale Bedeutung des sowjetischen Films - von den Auswirkungen auf die kollektive Gedächtniskultur bis hin zur Verarbeitung traumatischer Ereignisse. Unsere Diskussion führt uns durch ein reichhaltiges Panorama von Themen, die weit über die Leinwand hinaus reichen und sowohl eine postost armenische als auch jüdische Perspektiven enthalten. Shownotes: FILM: Мне двадцать лет (Ich bin zwanzig Jahre alt), 1964 von Marlen Chuzijew: https://www.dekoder.org/de/article/mne-dwadzat-let-chuzijew-kino FILM: Любить (Lieben), 1968 von Mikhail Kalik und Inna Tumnayanhttps://letterboxd.com/film/to-love-1968/ Texte und Veranstaltungen von Gary Filmreiehe im Arsenal “Jugend, Aufbruch und Widerstand im sowjetischen Kino – Tauwetter und Perestroika” Frankfurter Filmkollektiv DEFA-Stiftung Texte von Gary, Barbara Wurm u.a. rund um Thema sowjetisches und sozialistisches Filmerbe Sinema Transtopia Reihe - Wir sind unsere Erinnerung Talk mit Ani und Gary DLF Interview mit Gary zur Reihe ________________________ BERLINALE Themen: Berlinale ukrainische Filme Berlinale Event: Collecting Voices: Ukrainian Cinema Confronting the Unspeakable Info zu Oksana Zabuzhko in der internationalen Berlinale Jury Berlinale Film “No Other Land” Berlinale Talk: Filmmaking as a Tool for Dialogue in Times of Crises _________________________ Literaturhinweise von Gary: Franz Werfel, Die 40 Tage des Musa Dach (Roman), 1933 erstmals erschienen bei Zsolnay (in zwei Bänden) https://www.fischerverlage.de/buch/franz-werfel-die-vierzig-tage-des-musa-dagh-9783596903627 Edgar Hilsenrath, Das Märchen vom letzten Gedanken (Roman), 1989 erstmals erschienen im Piper Verlag; heutzutage offenbar nur antiquarisch oder als "Second-Hand-Buch" erhältlich, nicht über den aktuellen Buchkatalog Tessa Hofmann, Annäherung an Armenien, Geschichte und Gegenwart, 3. Aufl. 2018 https://www.chbeck.de/hofmann-annaeherung-armenien/product/15244 Rolf Hosfeld, Operation Nemesis Die Türkei, Deutschland und der Völkermord an den Armeniern, 2005 erstmals erschiene im Kiepenheuer & Witsch Verlag, derzeit auch nur antiquarisch zu bestellen. Erhältlich ist aber das zu ca. 2/3 weitgehend identische Buch Tod in der Wüste (2015) https://www.chbeck.de/hosfeld-tod-wueste/product/14256807 Laura Cwiertnia, Auf der Straße heißen wir anders, Klett Cotta 2022 https://www.klett-cotta.de/produkt/laura-cwiertnia-auf-der-strasse-heissen-wir-anders-9783608981988-t-4931

  17. 76 - Gilad Baram, Irina Bondas & Lisa Landenberger: The Plurality of Jewish Voices in Germany
    21.12., 16:0601:04:23

    Die 76. Folge von X3 ist ein bisschen besonders: Nicht nur wurde sie auf Englisch aufgenommen, sondern wir wollten unsere Plattform anderen Stimmen zur Verfügung stellen. Julia und Ani haben die Moderation abgegeben und in dieser Folge spricht Lisa Landenberger mit Irina Bondas und Gilad Baram über die jüdische Diaspora in- und außerhalb Deutschlands. Es geht um den Umgang mit historischen Stätten und unsere Erinnerungskultur, um Geschichtsunterricht in Deutschland und wie man kognitive Fähigkeiten und kritisches Denken fördern kann, um steigenden Hass, oder “nur” dessen Symptome und um oft unübersetzbare deutsche Begriffe und nicht zuletzt um jüdische plurale Stimmen. Eine kleine Anmerkung: Ani und Julia planen bereits eine Folge mit palästinensischen Positionen für das kommende Jahr. Shownotes: Gilads Website: http://giladbaram.net/ Zum neuen Film Making Good Again: http://giladbaram.net/making-good-again/ https://www.haaretz.com/jewish/holocaust-remembrance-day/2023-01-27/ty-article-magazine/.premium/in-nuremberg-one-of-the-greatest-nazi-buildings-becomes-a-buzzing-culture-center/00000185-ef46-d21e-ade5-ef47caba0000. Zum Film “Koudelka Shooting Holy Land”: http://giladbaram.net/koudelka-shooting-holy-land/ Zum Film “The Disappeared”: http://giladbaram.net/the-disappeared/ Irinas Website: https://www.irinabondas.de/ taz-Journalistin Erica Zingher über Deborah Feldmans Verwechslung von Russlanddeutschen und jüdischen Kontingentgeflüchteten: https://taz.de/Kritik-an-juedischer-Autorin/!5971165/ Der offene Brief “Die Freiheit der Andersdenkenden”, den Gilad unterzeichnet hat: https://taz.de/Offener-Brief-juedischer-Intellektueller/!5965154/ Antwort auf den Brief von Larissa Smurago aus jüdischer postost-Perspektive: https://taz.de/Offener-Brief-juedischer-Intellektueller/!5964504/

  18. 75 - Итоги 2023: Лена и Салта Special
    07.12., 10:0600:51:30

    Всё! Финальный в этом году эпизод русскоязычного спин-оффа подкаста ХЗ. В нем мы, Салта и Лена, расскажем о личном и подведем мини-итоги 2023 года. Вспомним, какие герои на нас повлияли, а также удачные и неловкие моменты во время интервью. Салта расскажет, что ее ждёт на рождество, а Лена – чего боится на самом деле. Наконец, обсудим, что будет в новых эпизодах после праздников. Das war's! Die letzte Folge des russischsprachigen Ablegers des X3-Podcasts im 2023. Darin sprechen wir, Salta und Lena, über persönliche Dinge und fassen das Jahr zusammen. Werfen wir einen Blick zurück auf die Gäste, die uns beeinflusst haben, sowie auf erfolgreiche und peinliche Momente während des Interviews. Salta verrät uns, was ihr an Weihnachten bevorsteht, und Lena verrät, vor wem sie wirklich Angst hat. Und schließlich besprechen wir, was euch in den neuen Folgen nach den Feiertagen erwartet. 📸 Valeria Palesska https://www.instagram.com/neverlera/ Großes Danke an das @mkw.nrw für die Förderung und die Unterstützung der @lmdr_nrw & die Kooperation mit @n_ost_org

  19. 74 - Ju Bavyka: Migration und Queerness narrativieren
    23.11., 09:3401:01:37

    In der 74. Folge von X3 sprechen wir mit Ju Bavyka. Dieses Mal geht es um migrantische und queere Literatur. Wir sprechen über Klischees und die Neuerfindung eines Narrativs. Wie viele Autor:innen, schöpft Ju aus der eigenen Lebensgeschichte und die kann man eben schlecht in die eine oder andere Schublade packen, wenn man Identität als Ganzes greifen möchte. Nicht nur das Queersein spielt dabei eine große Rolle, sondern auch die Sprache selbst. Als “doppelte Migrant:in” und derzeit in Australien lebend, schreibt Ju auf Englisch. Wie klingt das und wie sieht das neue queere migrantische Narrativ aus? Darüber spricht Ju mit uns und liest uns vor. Shownotes: Text, den Ju vorliest “Can we call this home”: https://www.liminalmag.com/mirror/can-we-call-this-home Dieser Text wird auch erwähnt: https://unprojects.org.au/article/on-the-floor/ Workshop von dem Julia spricht: Anti–hot desk: A fantasy writing workshop for Writers and Non-writers fand statt im Juni beim @theinstituteforendoticresearch https://www.instagram.com/p/Cr5ZaE-IrDD/?utm_source=ig_web_copy_link

  20. 73 - Arshak Makichyan: Войны и активизм / Kriege und Aktivismus
    10.11., 12:0601:05:10

    Новый, пятый по счету, эпизод спин-оффа подкаста Х3 на русском языке мы посвятили судьбе Арцаха и активисту Аршаку Макичяну. Сейчас он живет в Берлине и пытается получить армянское гражданство (российское у него и его семьи отобрали). Аршак рассказал о том, как ему удается жить в политической повестке сразу трех стран, почему не помогли митинги в поддержку армян в Нагорном Карабахе, и какие новые войны он предвидит. Die neue, fünfte Folge des Spin-Offs des X3-Podcasts auf russisch widmen wir dem Schicksal von Artsakh und einem Aktivisten Arshak Makichyan. Derzeit lebt er in Berlin und versucht, die armenische Staatsbürgerschaft zu bekommen (denn die russische Staatsbürgerschaft wurde ihm und seiner Familie entzogen). Arshak erzählte uns, wie er es schafft, in der politischen Agenda von drei Ländern gleichzeitig zu leben, warum die Kundgebungen zur Unterstützung der Armenier in Nagorny-Karabach nicht geholfen haben und welche neuen Kriege er voraussieht. 📸 Julia Boxler Großes Danke an das @mkw.nrw für die Förderung und die Unterstützung der @lmdr_nrw & die Kooperation mit @n_ost_org

X3 ist der erste PostOst Podcast. Gehostet von Ani Menua, Elena Barysheva, Julia Boxler, Saltanat Shoshanova