Podcast

Wunderbar Together

Felix Zeltner, Katalina Farkas und Oliver Nermerich

Society & Culture

162 Episoden · neueste 07.10.

Episoden

162
  1. Wie hast du eine der erfolgreichsten Firmen im Silicon Valley aufgebaut, Margit Wennmachers?
    22.10., 01:3801:06:36

    Margit Wennmachers ist die vielleicht einflussreichste Storytellerin im Silicon Valley – tritt selbst aber nur selten vors Mikrofon: Dass sie heute bei Wunderbar Together zu Gast ist und Felix dafür in seiner Wohnung an der Upper West Side besucht hat, ist also eine besondere Ehre für uns. Als PR-Pionierin hat Margit das Tech-Storytelling neu erfunden – und im Hintergrund die Narrative einer Industrie geprägt. Jetzt startet ihr „drittes Karriere-Kapitel“ – uns erzählt sie, was sie vorhat. Die gebürtige Rheinländerin („Ich komme aus einem kleinen Kaff, in dem die Telefonnummern dreistellig waren!“) ist seit 2008 eine Schlüsselfigur bei Andreessen Horowitz (auch bekannt als a16z) – der wohl mächtigsten Venture-Capital-Firma der Welt. Zunächst betreute sie die PR von Marc Andreessen und Ben Horowitz, 2010 stieg sie als Chief Marketing Officer in das Unternehmen ein. Unter ihrer Führung setzt a16z neue Maßstäbe in der Kommunikation, bespielt als Vorreiter Kanäle wie Podcasts und Newsletter und verändert, wie über Tech gesprochen wird. Für Wired gilt Margit als eine der „talentiertesten Spin Masters im Silicon Valley“, CNN nannte sie „die wahre Queen des Silicon Valley“. „Ich bin in die Tech-Branche gefallen“, erzählt Margit im Podcast. Nach dem Studium macht sie eine Ausbildung zur Sekretärin, lernt Stenografie in drei Sprachen, jobbt bei Ardent Computer – und verantwortet mit 24 Jahren bereits das gesamte Europamarketing des Unternehmens. 1991 zieht sie mit ihrem „Greencard-Husband“ (ihre Worte!) in die USA. Dort schlägt sie sich zunächst mit Zeitarbeit durch und gründet dann die Agentur OutCast, die später Kunden wie Airbnb, Amazon, Facebook, HBO, Instagram, Nike oder Lyft betreut (und die sie 2005 für rund zehn Millionen Dollar verkauft). Mehr als zwei Jahrzehnte lang hat Margit Wennmachers gesteuert, wie über die Tech-Welt berichtet und gesprochen wird. Heute, als Partner Emeritus bei a16z, nimmt sie sich zum ersten Mal bewusst Zeit: „Ich habe 23 Jahre lang fast jeden Tag gearbeitet. Jetzt freue ich mich, keine Meetings mehr zu haben.“ Ganz loslassen kann sie indes nicht: „Wenn man 15 Jahre in ein Unternehmen investiert, was ich zwei Mal gemacht habe, das ist wie ein Körperteil. Deswegen bin ich auch so gespannt darauf, wie es ist ohne die ganzen Labels, CMO hier, Mitgründer da.“ Worauf sie sich sonst noch freut, was sie am wenigsten vermissen wird – und wie sie ihre neu gewonnene Freiheit nutzen will: darüber spricht sie in der 141. Folge von Wunderbar Together.

  2. It's not rocket science – oder doch, Hans Königsmann?
    10.10., 00:5801:13:07

    Hans Königsmann schaut am liebsten in der kalifornischen Wüste in die Sterne – wir haben ihn in Berlin getroffen. Für Sternengucker ist die lichtverschmutzte Hauptstadt zwar eher ungeeignet, für eine Podcast-Aufzeichnung reicht es jedoch allemal. Felix hat mit Hans über seine Karriere gesprochen, die von der TU Berlin bis Cape Canaveral reicht: Fast 20 Jahre hat er für SpaceX gearbeitet, war dort für Kontrollalgorithmen und Flugsicherheit zuständig und zuletzt als Vizepräsident tätig. Dabei hat er auch das ein oder andere über Elon Musk gelernt. Hans' Weg in die Raumfahrt beginnt zufällig: Weil seine Kurzsichtigkeit ihn daran hindert, Pilot zu werden, entscheidet er sich kurzerhand für Luft- und Raumfahrt an der TU Berlin. Das Studium ist "hands-on", im Berliner Westen baut er an Satelliten mit, programmiert Steuerungen, tüftelt an Kleinsystemen. Nach der Promotion zieht er 1995 mit seiner Frau in die USA, wo er bei Microcosm in Kalifornien arbeitet. „Tatsächlich war meine Frau da mehr begeistert als ich. Aber ich hatte dann halt jemanden, der das auch unterstützt, und konnte meine eigene Trägheit ein bisschen überwinden.“ In Kalifornien lernt er auch "Elon" kennen – Elon Musk. Sie treffen sich bei einem Raketen-Bastler-Wochenende in der Mojave-Wüste, wo Leute ihre selbstgebauten Raketen starten. Kurz darauf ruft Musk ihn an, weil er von anderen gehört hatte, dass Königsmann "nicht alles falsch" macht. Er fragt ihn, ob er Interesse hätte, eine Firma mitzugründen – SpaceX. Das Ziel: Musk möchte den Mars besiedeln. Und braucht dafür eine Rakete (warum er nicht einfach eine kaufen konnte, erzählt Hans im Podcast). Am Anfang sind SpaceX vier Leute und eine Kreditkarte – 100 Millionen US-Dollar aus Musks Vermögen. Drei Raketenstarts scheitern, der vierte gelingt. „Bei Raketen geht es entweder sehr gut. Oder es geht sehr schlecht.“ Dass SpaceX trotzdem überlebt, liegt auch am Durchhaltevermögen der ersten Mitarbeiter. "Dir glaubt keiner, dass das wirklich ernst gemeint ist." Immer wieder geht es darum, das Unmögliche möglich zu machen: "Eine Sache, die SpaceX gut gemacht hat, ist die Wiederverwertbarkeit der Rakete. Und am Anfang hat jeder gesagt: das klappt nicht. Aber wir haben gelernt, dass man teilweise auch Gegenwind braucht." Und wie sieht er Musk heute? "Elon ist ziemlich intensiv, sehr klug und holt sich den richtigen Input – ein straight shooter." Gleichzeitig bleibt Hans skeptisch, wenn es um die großen Visionen geht: "Elon war sehr lange auf den Mars fokussiert und das hat sich, glaube ich, mittlerweile ein bisschen geändert. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er wieder dahin zurückfindet." Für Hans geht es weiterhin um den Blick von oben. Heute fliegt er – privat, und mit gelaseren Augen – ein selbstgebautes Sling TSI, ein experimentelles Leichtflugzeug aus Südafrika. Außerdem erfüllt sich ein lange gehegter Traum, über den er zum Zeitpunkt der Aufzeichnung leider noch nicht sprechen durfte: Er darf demnächst den Weltraum erkunden – an Bord einer New-Shepard-Rakete von Blue Origin, der Firma von Amazon-Gründer Jeff Bezos. Wie weit man mit 100 Millionen US-Dollar im Raketenbusiness kommt, was er von Los Angeles gelernt hat und weshalb Raketen so oft explodieren – darüber spricht Hans Königsmann in der 140. Folge von Wunderbar Together.

  3. Warum liebst du Texas Barbecue, Lino Brandi?
    29.09., 13:1001:04:45

    Warum liebst du Texas Barbecue, Lino Brandi? Texas Barbecue ist nicht nur ein Essen – es ist eine Lebenseinstellung. Das zumindest sagt Lino Brandi, und der muss es wissen. Lino ist der letzte Gast unseres Summer Specials, für das wir den Wunderbar-Together-Spieß umgedreht haben – und ein paar der coolsten Amerikaner:innen in Deutschland besucht haben. Wir haben mit unseren amerikanischen Gästen über Bier gesprochen, über Literatur, Humor und den deutschen Blick auf Amerika. In dieser Folge widmen wir uns dem Herz der texanischen BBQ-Kultur. Dafür sind Felix und Katalina in den Berliner Wedding gefahren und haben Lino Brandi in seinem Restaurant besucht: Lino’s BBQ (mit korrekt gesetztem Apostroph, etwas, woran viele deutsche Barbesitzer:innen immer noch scheitern). Lino – und das ist keine Untertreibung – liebt Barbecue. Das mit dem deutschen Grillen wirklich wenig zu tun hat. „Barbecue ist das authentischste Essen der USA. Darauf können sich alle einigen.“ In Texas geboren und in Deutschland aufgewachsen, pendelt er seit seiner Kindheit zwischen den Welten. Nach der Ausbildung in der Gastronomie verschlägt es ihn für ein Jahr nach Texas, wo er in verschiedenen Barbecue-Restaurants arbeitet. "Ich wusste nicht so richtig, was ich machen sollte. Und da habe ich meine Liebe zum Barbecue entdeckt." Es ist eine Zeit, die ihn nachhaltig geprägt hat. "Da habe ich Barbecue wirklich von Grund auf gelernt – damals gab es noch keine YouTube-Tutorials oder Bücher darüber, man musste es sich selbst aneignen." In Texas erlernt er nicht nur das nötige Handwerk eines Pitmasters und wie man einen sieben Meter langen Grill (sorry, Pit!) bedient – er denkt auch erstmals darüber nach, sich mit einem Barbecue-Restaurant in Berlin selbstständig zu machen. 2017 eröffnete er sein eigenes Restaurant in einer alten Eckkneipe im Wedding. "So wie wir es machen, gibt es das in Europa sonst nicht: Wir haben den Pit direkt im Restaurant, zwei Meter von hier, wie in Texas." Von Brisket über hausgemachte Würstchen bis hin zu Pickles – alles entsteht vor Ort, alles ist handgemacht. Barbecue ist für Lino mehr als nur ein Handwerk. Es geht nicht nur darum, Fleisch bei niedrigen Temperaturen zu garen. Es ist ein Essen, das verbindet – auch Menschen, die ansonsten nicht unbedingt die gleichen politischen Ansichten teilen. „Für mich funktioniert es, da eine Grenze zu ziehen, wenn ich in Texas bin: Wir reden nicht über Politik, wir reden über das, was uns verbindet – Barbecue, Musik, gemeinsame Zeit.“ Gerade in einer Zeit, in der die USA politisch tief gespalten sind, erlebt er Barbecue als verbindendes Ritual: ein Event, das Menschen zusammenbringt. „Wenn jemand sich so lange Zeit nimmt, um Essen herzustellen, dann ist es etwas Besonderes.“ Für Lino ist Barbecue deshalb auch eine Form von Love Language. Im Podcast erzählt er von Nächten am Pit und von der harten Realität der Gastronomie. Was eine Texas Trinity ist, welche Herausforderungen Lino bevorstehen und wie er in die Zukunft seines Restaurants blickt. Das alles erzählt der wunderbare Lino Brandi in der 139. Folge von Wunderbar Together. PS: Wir haben Lino nicht nur besucht, um mit ihm über Barbecue zu quatschen. Katalina hat ein paar Tage nach der Aufzeichnung mit ihrer Familie die Texas Trinity getestet – und war begeistert. Solltet ihr in Berlin sein und Fleisch essen – tut euch und Lino einen Gefallen und stattet ihm einen Besuch ab!

  4. Wie erklärst du die USA, Chelsea Spieker?
    21.09., 10:5001:08:26

    Liebe Wunderbar-Together-Crew, heute wird es politisch – in a fun way! Felix hat Chelsea Spieker in Charlottenburg besucht – im Office der Medienplattform „The Pioneer“. Chelsea ist Journalistin und Podcast-Moderatorin, berichtet über Geopolitik und transatlantische Beziehungen – und bringt dabei ihre ganz eigene amerikanische Perspektive mit. Chelsea stammt aus Cherry Valley, einem winzigen Ort in Upstate New York. Dort gibt es eine einzige Ampel, weite Wege – und nach dem Niedergang der hiesigen Industrie auch jede Menge Armut und Drogenschicksale. Chelsea indes ist immer die Klassenbeste, spielt Fußball, Basketball, ist im Cheerleading-Squad. Ein Austauschjahr nach der High School soll sie nach Frankreich bringen – stattdessen landet sie mit 17 Jahren in Überlingen am Bodensee. Es ist ein Schock („Ich dachte nur: Ich weiß nichts über Deutschland, ich kann nicht einmal Hallo sagen, und Deutsch ist so hässlich!“), über den sie heute lachen kann. Nach einem Studium an der George Washington University und einem verlängerten Zwischenstopp in Japan gelangt sie wieder nach Deutschland – und bleibt. Als Journalistin berichtet sie über ihre amerikanische Heimat, versteht sich aber trotz ihrer amerikanischen Herkunft als Beobachterin: „Ich verstehe die Menschen in Amerika besser als jemand, der noch nie dort gelebt hat. Und trotzdem bin ich auch ein bisschen außerhalb jetzt und beobachte daher.“ Umso wichtiger für ihre Arbeit seien die Menschen vor Ort, ihr Netzwerk, ihre Freunde und Familie. „Ich versuche, mit ihnen im Austausch zu bleiben und das in meine Gespräche einzubringen. Ich versuche, auch ein bisschen gemäßigter und faktenbasierter zu berichten.“ Sie plädiert für mehr Ausgewogenheit in der Berichterstattung – und in der Rezeption ebendieser: „In Europa ist es einfach zu sagen: Trump ist der Teufel und macht alles kaputt. Aber er hat mehr als die Hälfte des Landes überzeugt – da muss also etwas dran sein. Nicht alles, was er macht, ist falsch, nur weil es Trump ist. Man darf nicht alles über einen Kamm scheren und ich finde, das ist in Europa manchmal ein bisschen zu beobachten.“ Im Gespräch erzählt Chelsea von der politischen Zerrissenheit ihrer Heimat, die sie auch in ihrer eigenen Familie erkennen kann. Dort sitzen Linke, die Alexandria Ocasio-Cortez abfeiern, zusammen mit Tea-Party-Republikanern am Thanksgiving-Tisch. Ihr Take: Wer verstehen will, muss zuhören – und nicht nur reden. „Es würde uns gut tun, einfach mal die Klappe zu halten.“ Außerdem warnt sie davor, Wählergruppen vorschnell abzuschreiben. Und: Auch in Europa müsse man genauer hinschauen, warum autoritäre Stimmen Zulauf bekommen. Warum Chelsea trotz aller Herausforderungen optimistisch bleibt, wenn sie an ihr Heimatland denkt, was sie am meisten an den USA vermisst, und weshalb sie auch mit einem AfD-Wähler immer den Dialog suchen würde – das alles erzählt die wunderbare Chelsea Spieker in der 138. Folge von Wunderbar Together.

  5. Was hältst du vom Reinheitsgebot, Brian Trauth?
    08.09., 16:3101:08:48

    Liebe Wunderbar-Together-Crew, es ist Halbzeit bei unserem Sommer-Special und wir sagen Prost zu einem Amerikaner, der sich an die heilige Kuh der Germans getraut hat: Bier! Gleich zwei Brauerei-Gaststätten hat Brian Trauth in den vergangenen Jahren in Berlin eröffnet. „Ich glaube, es gibt nur drei Sachen, auf die die Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg stolz sein dürfen“, sagt Brian. "Fußball, Autos und Bier.“ Und fügt gleich hinzu, dass zwar viele Deutsche sehr stolz auf ihr Bier seien, aber eigentlich gar nicht so viel darüber wüssten. Nach Stationen in Boston und New York, in Pisa, Paris und London („Ich war bei Lehman Brothers, als die pleite gegangen sind – die Frau, die neben mir saß, war mit ihrem Karton auf den Times-Cover“) landet Brian in Berlin, mit einem Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung. Er forscht zu kleinen und mittelständischen Unternehmen – und entscheidet sich am Ende des Stiftungsjahres, seine eigene Brauerei "Bräugier" zu gründen und als Schankwirt an die Berliner auszuschenken, was schnell viele Fans findet. Für Brian ist Bier nicht nur ein Getränk, sondern eine Art, Kultur und Geschichten erfahrbar zu machen. Das hat er auch mit "Bräugier" ermöglicht – wo er echte amerikanische Craft-Biere und deutsche Klassiker zusammengebracht hat „Wenn ich ein IPA braue, will ich, dass es schmeckt wie in San Francisco oder Boston. Aber wenn ich ein Pils mache, will ich ein verdammt gutes, herbes norddeutsches Pils.“ Was er wirklich vom Reinheitsgebot hält, warum am Ende aus seiner harten Arbeit doch kein Bier-Imperium wurde, und wie gut sich Felix, dessen Familie in Nürnberg Bier braut, mit all dem auskennt – das erfahrt in der 137. Folge von Wunderbar Together.

  6. Wie schreibst du über Berlin, Nell Zink?
    20.08., 11:0701:05:10

    Für die zweite Folge des "Wunderbar Together"-Summer-Specials haben Katalina & Felix die Autorin Nell Zink getroffen, die in rural Virginia aufwuchs, heute in rural Brandenburg lebt und unlängst mit Sister Europe einen der vielleicht besten Berlin-Romane aller Zeiten geschrieben hat. „Ich hatte keine Ahnung, dass man vom Schreiben leben kann“, erzählt sie, doch genau das ist eingetreten, nachdem kein Geringerer als Jonathan Franzen sie dazu ermutigt hatte, einen Roman zu schreiben. „Ich schrieb meine erste Novelle nur für ihn“, erzählt sie, „und er hat zugeben müssen, dass ich wirklich schreiben kann.“ Die Geschichte sei allerdings zu kurz; für einen echten Roman müsse sie schon mindestens 180 Seiten verfassen, schrieb Franzen. „Er meinte nur: Wenn du das irgendwann zu Ende schreibst, dann sag mir Bescheid.“ Nell legte nach und veröffentlichte Der Mauerläufer, „eine Vogelschutznovelle“, die zum literarischen Erfolg in Deutschland und den USA wurde. Kann sie heute vom Schreiben leben? „Ich kann sehr viel mehr als davon leben.“ Doch besonders der amerikanische Markt habe sich verändert. „Wenn ich jetzt loslegen würde, würde es nicht mehr gehen. Der Markt für Belletristik ist komplett kollabiert.“ In Deutschland komme man mit Lesungen, Stipendien und Förderprogrammen noch über die Runden, in den USA sähe es düster aus. „Dort wird es in die Richtung gehen, dass die Autoren wieder von etwas anderem leben – vor allem von Daddy’s Money." Wie sie so gut über Berlin schreiben kann, was sie raus aufs Land nach Bad Belzig gezogen hat, und warum die selbst ernannte „Herumstreiferin“ Angst vor Spaziergängen in ihrer amerikanischen Heimat hat – das alles erzählt uns die wunderbare Nell Zink in der 136. Episode von Wunderbar Together. MILES & MORE CREDITCARD Life is full of opportunities. Miles & More, the loyalty program of the Lufthansa Group, rewards you with miles on flights, travel and in your everyday life. With the Miles & More credit card, you will earn miles every time you use your card. Get your card now and see the world! Terms apply. Visit [milesandmore.com/creditcard] (https://www.miles-and-more.com/)) to learn more. RADIO.DE Wir sind mit Wunderbar Together jetzt auch bei radio.de gelistet und freuen uns wirklich sehr darüber. Eine tolle App – nicht nur fürs Radiohären, sondern auch um Podcasts zu konsumieren. Lieben Dank ans radio.de-Team. SHARING IS CARING Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr den Podcast mit euren Freundinnen, Kolleginnen und Familienmitglieder*innen teilt. Unsere Community, die "Wunderbars", wächst fröhlich weiter – und das vor allem wegen euch! Lieben Dank dafür. PS: Am glücklichsten macht ihr uns, wenn ihr uns auf Spotify und Apple Podcast eine Bewertung hinterlasst. MITARBEIT Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich Visuals: Vivian Schmidt Producing und Sound: Heiner D'Alquen

  7. Wie witzig sind die Deutschen, Drew Portnoy?
    08.08., 12:2801:07:41

    Liebe Wunderbar-Together-Crew, endlich ist es soweit: Unser Summer Special startet! In fünf Folgen stellen wir euch zum allerersten Mal einige der coolsten AmerikanerInnen in Deutschland vor – und sind dafür tagelang durch Berlin gerast. Den Anfang macht Drew Portnoy. Drew wächst in Denver, Colorado auf – in einer „Klischeekindheit der Achtzigerjahre“, wie er selbst sagt: Scheidung, ein großes Haus in den Suburbs, und Nachbarn, die – kein Witz – an Atomwaffen arbeiteten. Schnell wird ihm klar: Diese Stadt ist zu klein für ihn. Seine erste Ausflucht? Die deutsche Sprache – ebenfalls kein Witz. Während seine Mitschüler Spanisch oder Französisch wählen, entscheidet er sich bewusst für das Außenseiterfach. „Wenn niemand Deutsch wählt, dann ist es Punk.“ Ein Schüleraustausch bringt ihn in die Nähe von Mönchengladbach. „Ich wollte danach immer zurück“, sagt Drew. Er lernt weiter Deutsch, wird Finanzjournalist, arbeitet für Bloomberg und landet schließlich in Frankfurt. Aber irgendetwas fehlt. „Ich wusste: Da ist was in Deutschland. Aber nicht in Frankfurt.“ Es zieht ihn nach Berlin – in eine Stadt, die Anfang der 2000er vor allem mit zwei Dingen lockt: „Billig Wohnen und geile Partys“. Mit dem New Yorker Gehalt leistet er sich eine Wohnung im Prenzlauer Berg. Es ist ein Schritt, den er nicht bereut: "Heute denke ich, wir hätten das ganze Haus kaufen sollen.“ Von Berlin aus arbeitet Drew für den Nachrichtensender N24 als politischer Kommentator – und fängt nebenbei an, Comedy zu machen. „Als ich das dem Redakteur gesagt habe, ist er ausgetickt. 'Was denkst du ey, du kannst nicht Comedy und Journalismus machen! Die Leute werden dich nicht ernst nehmen!' Ich hab nur gedacht: Das ist genau der Punkt.“ Während N24 eingestellt wird, gewinnt Drew erste Comedy-Wettbewerbe. Als die Pandemie über Deutschland kommt, erlebt Comedy einen Boom – und Drew ist mittendrin. „Ich war immer unterwegs. Und irgendwann habe ich gemerkt: Ich kann jetzt davon leben.“ Große Ziele hat er trotzdem noch – welche, verrät er uns im Podcast. Warum er morgens Spaß in der Schlange beim Bäcker hat, wie sich DE- vom US-Humor unterscheidet und welches amerikanische Gefühl ihm in Deutschland fehlt, das alles erzählt der wunderbare Drew Portnoy in der 135. Folge von Wunderbar Together. Viel Spaß mit dem Opener unseres Summer-Specials. Mehr Drew gibt's auf Instagram unter @drewportnoyhaha. MILES & MORE CREDITCARD Life is full of opportunities. Miles & More, the loyalty program of the Lufthansa Group, rewards you with miles on flights, travel and in your everyday life. With the Miles & More credit card, you will earn miles every time you use your card. Get your card now and see the world! Terms apply. Visit [milesandmore.com/creditcard] (https://www.miles-and-more.com/)) to learn more. RADIO.DE Wir sind mit Wunderbar Together jetzt auch bei radio.de gelistet und freuen uns wirklich sehr darüber. Eine tolle App – nicht nur fürs Radiohären, sondern auch um Podcasts zu konsumieren. Lieben Dank ans radio.de-Team. SHARING IS CARING Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr den Podcast mit euren Freundinnen, Kolleginnen und Familienmitglieder*innen teilt. Unsere Community, die "Wunderbars", wächst fröhlich weiter – und das vor allem wegen euch! Lieben Dank dafür. PS: Am glücklichsten macht ihr uns, wenn ihr uns auf Spotify und Apple Podcast eine Bewertung hinterlasst. MITARBEIT Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich Visuals: Vivian Schmidt Producing und Sound: Heiner D'Alquen

  8. What’s in your bag, Lili Radu?
    31.07., 20:5500:59:51

    Liebe Wunderbar-Together-Crew, heute öffnen wir eine ganz besondere Tasche – und zwar die von Lili Radu. Die Unternehmerin und Gründerin von Vee Collective ist vor zehn Monaten mit Mann und Kids von Berlin nach New York gezogen. Ein Container mit Habseligkeiten steht zwar immer noch in Deutschland („Die werden schon irgendwann kommen“), hinterfragt hat sie den Schritt aber bisher keine Sekunde: „Wir haben uns gedacht: Wir machen das einfach. Das Leben ist zu kurz.“ Und wenn Lili Radu sich einer Sache verschreibt, dann gibt es kein Zurück: „Ich bleibe einfach immer dran.“ Lili ist Unternehmerin aus Leidenschaft. Mit ihrer ersten Marke, LILI RADU, machte sie Leder-Accessoires salonfähig. Mit Vee Collective hat sie nachgelegt, weil sie eine Marktlücke erkannte – eine ultraleichte, große Tasche, „eine Mary-Poppins-Bag, wo dein ganzes Leben reinpasst.“ Gut aussehen sollte sie und darüber hinaus nachhaltig sein. „Aber da gab es einfach nichts, was total insane ist.“ Lili und ihr Mann Patrick Löwe erkannten „ein Riesenpotenzial“ – und entwickelten kurzerhand die „quilted tote bag“, die heute das Markenzeichen von Vee Collective ist. Funktionalität, Stil und Nachhaltigkeit sind bei ihr keine Buzzwords, sondern Grundvoraussetzungen. Außerdem testet sie die Taschen ausgiebig selbst. „Wenn die Tasche nicht an mir funktioniert, dann haben wir ein Problem“, sagt sie lachend – meint es aber ernst: „Für mich gibt es keinen Plan B. Diese Firma wird riesig.“ Groß träumen – und dann alles tun, um den Traum zu realisieren: Das ist der Modus Operandi von Lili Radu. Und auch der Grund, weshalb Familie und Unternehmen jetzt von New York aus gesteuert werden. „New York ist wahnsinnig wichtig“, sagt sie. „Du kannst nicht einen amerikanischen Markt groß machen, wenn du nicht vor Ort bist.“ Überhaupt sei der amerikanische Markt so facettenreich wie das Land selbst: „Das ist Europa mal 100. Der Kunde in Dallas sieht auch anders aus als der in L.A. oder in New York. Da musst du einfach vor Ort sein.“ Außerdem sei es immer ihr Traum gewesen, in New York zu leben. „New York ist einfach die geilste Stadt. Ich will jeden Morgen aufstehen in einer Stadt, die eine solche Energie mit sich bringt. Da ist ja jeder am Hustlen. Jeder hat ja um sieben schon ein halbes Leben hinter sich.“ Warum sie in Tribeca am liebsten zu sich nach Hause einlädt, warum sie niemals Montags eine Mail verschicken würde und was sie alles in ihrer Tasche trägt – das erzählt die wunderbare Lili Radu in der 134. Folge von Wunderbar Together. Gewinnspiel Lili hat 4 ihrer wunderschönen Taschen zum Verlosen mitgebracht. Wie das geht? Das erfahrt ihr auf unserem Instagram-Kanal @wunderbartogetherpodcast.

  9. Wie heiratet man in New York, Erol Inanc?
    25.07., 07:4401:01:11

    Erol Inanc ist ein New Yorker Original, wie es nur der Big Apple hervorbringen kann – umso schöner, dass er Wunderbar Together endlich einen Besuch abgestattet hat! „New York war immer schon ein Sehnsuchtsort“, sagt der gebürtige Münchner, der sein Leben vor fast 35 Jahren nach New York verlegt hat (BTW: Im Intro sagen wir 25! Das muss an der Hitze der letzten Tage gelegen haben, die scheinbar unsere Gehirne frittiert hat. Sorry, Erol!). Seine erste Erinnerung an die Stadt? Es war, wie auf einem anderen Planeten zu landen – alles neu, aber alles auch irgendwie vertraut. „Ich kam mit dem Taxi vom Flughafen und es war genau so, wie ich mir New York vorgestellt habe.“ Jung, neugierig und ohne große Ansprüche an das Leben („New York ist gut, wenn man Geld hat. Oder jung und leidensfähig ist.“), schlägt Erol sich mit Gelegenheitsjobs durch. Er arbeitet als Umzugshelfer, als Verkäufer im Elektrofachhandel, gibt Deutschunterricht. Er wohnt im East Village, einem Ort, den er bis heute voller Wärme beschreibt: günstige Mieten, viel Freiraum für Individualität – und auch ein bisschen Anarchie. „Du konntest ein bisschen Freak sein!“ Heute habe sich das Viertel verändert. „Es ist alles sehr viel gleichförmiger. Von den Shops, aber von den Leuten auch.“ Erol ist vor ein paar Jahren nach Harlem gezogen – und wird dort auch vorerst bleiben. Gleichzeitig hält er es wie wohl jeder echte New Yorker: Er macht sich darüber gar keine Sorgen. „New York wird immer interessant bleiben.“ Was in der Stadt passiert, darüber berichtet er auf Deutsch auf seinem Blog „Echt New York“. Echt New York ist eine Mischung aus Blog, Nachrichtenportal und Netzwerk, in dessen Zentrum er selbst steht, als New Yorker Original. Neben „Echt New York“ bietet Erol Touren durch seine Wahlheimat, führt wöchentlich Menschen durch seine liebsten Bezirke, erzählt ihnen alles über New York. Aus einer Laune heraus beschloss er, die Planung von Hochzeiten anzubieten – was sich binnen kürzester Zeit zu einem veritablen Side-Business entwickelt hat. Für alle, die aus dem Ausland anreisen und sich in New York das Jawort geben wollen („Das ist einfacher als gedacht!“), ist er heute der perfekte Ansprechpartner, der einfach alles organisiert: Von den administrativen Details, den notwendigen Dokumenten, bis hin zur Auswahl von Fotografen und Stylisten. Welche kuriosen Anfragen dabei auf seinem Tisch landen, was er für eine Super-Tour durch die Stadt plant und was er sich vom Leben wünscht – das alles (und noch viel mehr) erzählt er in der 133. Episode von Wunderbar Together. MILES & MORE CREDITCARD Life is full of opportunities. Miles & More, the loyalty program of the Lufthansa Group, rewards you with miles on flights, travel and in your everyday life. With the Miles & More credit card, you will earn miles every time you use your card. Get your card now and see the world! Terms apply. Visit [milesandmore.com/creditcard] (https://www.miles-and-more.com/)) to learn more. RADIO.DE Wir sind mit Wunderbar Together jetzt auch bei radio.de gelistet und freuen uns wirklich sehr darüber. Eine tolle App – nicht nur fürs Radiohären, sondern auch um Podcasts zu konsumieren. Lieben Dank ans radio.de-Team. SHARING IS CARING Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr den Podcast mit euren Freundinnen, Kolleginnen und Familienmitglieder*innen teilt. Unsere Community, die "Wunderbars", wächst fröhlich weiter – und das vor allem wegen euch! Lieben Dank dafür. PS: Am glücklichsten macht ihr uns, wenn ihr uns auf Spotify und Apple Podcast eine Bewertung hinterlasst. MITARBEIT Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich Visuals: Vivian Schmidt Producing und Sound: Heiner D'Alquen

  10. Wie hältst du die transatlantische Freundschaft zusammen, Till Knorn?
    30.06., 08:1301:16:13

    Heute ist ein weit gereister Diplomat zu Gast bei Wunderbar Together: Till Knorn, seit 2024 Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in New York. „Ob ich so richtig cool bin, weiß ich nicht“, sagt er gleich zu Beginn. Wir wissen es jetzt – überzeugt euch selbst! Till ist weltoffen, ein echter Politik-Nerd, liebt seinen Job und auch, aktuell nicht selbstverständlich, die USA. "Ich habe mein ganzes Leben auf dieser Brücke verbracht – zwischen Deutschland und Amerika", sagt Till. Von seiner ersten Zeit als Schüler in St. Louis über Begegnungen mit Barack Obama als Protokollchef des Auswärtigen Amts bis hin zur Rückkehr in seine Traumstadt New York, hat ihn die transatlantische Freundschaft tief geprägt. "Ich will mir diese Brücke nicht kaputt machen lassen – weder persönlich noch politisch", sagt Till. "Das Kernrisiko ist, dass wir uns aus den Augen verlieren als Freunde und Alliierte." Als Generalkonsul bewegen ihn die Begegnungen mit jüdischen Familien, darunter auch Holocaust-Überlebende, die er einbürgert und ihnen deutsche Pässe überreicht – aber auch die örtlichen Feiern deutschsprachiger Communities von Karneval bis Fußball, zu denen er nun eingeladen wird: "Ich singe sehr gerne mit – aber sehr schlecht." Wie er Amerikanern gerade die Stimmung in Deutschland verständlich macht, wie er sich im Oval Office gefühlt hat und ob ein Protokollchef wirklich Protokoll führt – das und mehr erzählt Till Knorn in der 132. Episode von Wunderbar Together.

  11. Wie geht's den Indiana Pacers in den NBA Finals, Simon Iden?
    20.06., 11:1301:08:00

    Liebe Wunderbar-Together-Crew, heute wird es wieder sportlich! Denn wir gehen direkt rein in die NBA Finals, in denen die Oklahoma City Thunder gegen die Indiana Pacers antreten. Ganz nah dran ist Simon Iden, der uns heute mit seinem Besuch beehrt. Er kennt die Spieler der Pacers so gut wie wohl kaum ein anderer: Er ist Physiotherapeut und Osteopath, betreut mittlerweile vier Spieler der Pacers – und lässt während der Spiele gerne auch mal die professionelle Distanz links liegen: „Ich werde in den Playoffs zum maximalen Ultra-Fan. Ich bin da emotional involvierter, als es mir manchmal lieb ist.“ Simon nimmt uns mit hinter die Kulissen eines der größten Sportevents der Welt. Er erzählt von der Atmosphäre vor dem ersten Spiel in Oklahoma City (we know, mittlerweile steht es 3:3), von vollen Arenen und der erstaunlichen Ruhe, mit der die Spieler der Pacers diesen Druck meistern – meistens jedenfalls: „Ich finde die Abgeklärtheit der Spieler sehr beeindruckend. Dem ein oder anderen geht aber schon die Düse.“ So oder so geht es nicht nur um die Körper der Athleten, sondern auch um ihre Köpfe: Simon lässt uns tief eintauchen in seine Arbeit und spricht über die feinen Unterschiede zwischen deutscher und amerikanischer Sportmedizin – auch darüber, wie schwierig es ist, manuelle Therapie in ein datengetriebenes System einzupassen. Sein osteopathischer Ansatz unterscheidet sich oft „drastisch“ von dem der US-Kolleg:innen: „Alles, was nicht sofort mit Daten zu belegen ist, wird erstmal aus dem Fenster geworfen. Und das ist mit der Osteopathie relativ schwierig, weil das eine sehr manuelle Kunst ist – das kannst du nicht zwingend für jedermann reproduzieren.“ Der Job sei vor allem ein Handwerk: „Das ist ja auch irgendwie ein Talent. Entweder hast du’s in den Händen, oder du hast es halt nicht.“ Darüber hinaus müsse man den Athleten oder die Athletin lesen können: „Du musst ein unglaubliches Gefühl dafür entwickeln, Sportler zu verstehen. Weil die sind natürlich auch alle individuell und anders. Bei den Pacers, hier mit meinen vier Jungs – die könnten alle nicht unterschiedlicher sein. Und wenn du dafür kein Talent entwickelst, jede Behandlung dann entsprechend auch anders zu begleiten oder jeden Sport entsprechend einfach anders zu begleiten, dann hast du eigentlich schon verloren.“ Zum Basketball fand Simon schon in Berlin – als Spieler von Spandau 04, der BG Zehlendorf oder in Moabit: „Da war die Halle direkt neben der JVA.“ Er spielt bis zur zweiten Regionalliga, fängt parallel eine Ausbildung zum Physiotherapeuten an. Er betreut die Wasserballer von Spandau 04, arbeitet mit den Jugendnationalmannschaften des DFB. Irgendwann lernt er Andrea Petkovic und Angelique Kerber kennen, mit der er 2016 die Australian Open gewinnt: „Das war schon ein sehr, sehr großer Meilenstein, der auch ein paar Weichen gestellt hat, glaube ich.“ Später betreut er Daniel Theis – nicht nur bei den Houston Rockets, sondern auch bei er Weltmeisterschaft 2023. Simon verbringt jede Menge Zeit mit seinen Spielern – und lässt durchblicken, wie schwer einige Verletzungen wiegen. Er erzählt von der Kunst der Kompensation, von Therapie auf eng getakteten Reisen und davon, wie es sich anfühlt, wenn die eigene Arbeit sichtbar wird. Etwa in der Form von Pascal Siakam, der eine herausragende NBA-Saison hingelegt hat – auch dank Simons Händen. Was hinter dem Erfolg steckt, ist oft unsichtbar: stundenlange Behandlungen, Gespräche, endloser Druck. Um damit klarzukommen, zu bestehen, braucht man eine innere Besessenheit – „man muss im besten Sinne des Wortes anders sein.“ Warum er für seine Spieler manchmal mehr Psychologe als Therapeut ist, was ihn an der NBA fasziniert und wie er als ehemaliger Berliner Junge den amerikanischen Traum lebt – das alles erzählt uns der wunderbare Simon Iden in der 131. Folge von Wunderbar Together. Wir drücken den Pacers weiterhin die Daumen – und Olli freut sich schon auf seine Massage! MILES & MORE CREDITCARD Life is full of opportunities. Miles & More, Europe’s leading loyalty programme, rewards you with award miles on flights, travel and in your everyday life. With the Miles & More credit card, you will earn award miles every time you use your card. Get your card now and see the world! Terms apply. Visit milesandmore.com/creditcard to learn more. RADIO.DE Wir sind mit Wunderbar Together jetzt auch bei radio.de gelistet und freuen uns wirklich sehr darüber. Eine tolle App – nicht nur fürs Radiohören, sondern auch um Podcasts zu konsumieren. Lieben Dank ans radio.de-Team. SHARING IS CARING Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr den Podcast mit euren Freundinnen, Kolleginnen und Familienmitglieder*innen teilt. Unsere Community, die "Wunderbars", wächst fröhlich weiter – und das vor allem wegen euch! Lieben Dank dafür. PS: Am glücklichsten macht ihr uns, wenn ihr uns auf Spotify und Apple Podcast eine Bewertung hinterlasst. MITARBEIT Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich Visuals: Vivian Schmidt Producing und Sound: Heiner D'Alquen

  12. Was ist die dunkle Seite der Empathie, Fritz Breithaupt?
    12.06., 00:5501:08:35

    Liebe Wunderbar-Together-Crew, diese Folge geht raus an alle, die sich für besonders empathisch halten – und das bislang noch kein einziges Mal hinterfragt haben. Denn Prof. Fritz Breithaupt, unser heutiger Gast, forscht seit Jahren zur Empathie – und attestiert ihr die ein oder andere dunkle Seite. Fritz forscht an der Indiana University Bloomington und wird „leider in Deutschland manchmal als Professor von der Indianer-Universität vorgestellt“ 🤯 Er ist dort Kognitionswissenschaftler – ein Job, den er liebt: „Die Uni ist mein Sandkasten.“ Er genießt allerlei wissenschaftliche Freiheiten, kann nach Belieben in andere Fachbereiche hineinschnuppern – „vor allem, weil niemand weiß, was Kognitionswissenschaften sind.“ Ganz anders als an deutschen Universitäten, wo die Gräben zwischen den Disziplinen noch tiefer seien: „Da beackert jeder sein eigenes Feld.“ „Die dunkle Seite der Empathie“ heißt das Buch, das Fritz internationale Aufmerksamkeit verschafft hat. „Ich habe aber nichts gegen Empathie“, stellt er gleich am Anfang des Gesprächs klar. „Ich wünsche sie allen Menschen. Nur weil etwas dunkle Seiten hat, heißt das ja nicht direkt, dass man dagegen sein muss. Sie macht uns zu Menschen, wir partizipieren am Leben anderer Menschen, wir leben mehr als ein Leben. Wir sind berührbar, wir sind verbunden. Es ist eine großartige Errungenschaft, dass wir Menschen das entwickelt haben.“ Es gebe ein „Universum von Empathiefähigkeiten“, das das Abtauchen in fiktive Welten ermögliche – oder Verständnis für die Emotionen anderer. Aber zu viel Empathie berge eben auch Gefahren: „Menschen können sich auch in anderen Menschen verlieren. Dann verlassen sie sich selbst und können ausgebeutet werden.“ Ein prominentes Beispiel dafür sei das Stockholm-Syndrom, aber Ausbeutung könne auch niedrigschwelliger ausfallen, so der Professor. Eine weitere Schattenseite von zu viel Empathie: Polarisierung. „Man nimmt immer an, dass Empathie dabei hilft, Konflikte zu lösen. Aber das Gegenteil ist der Fall.“ Man neige dazu, sich stärker mit einer Seite zu solidarisieren. „Gerade weil man sich empathisch schon mal auf den einen einlässt, übernimmt man dessen Wertemuster und verteufelt den anderen.“ Das verhärte Fronten und vertiefe Streitmuster – mit der Folge, dass der Konflikt eskaliert. Wie wir das vermeiden können - und was Fritz‘ Forschung mit dem mysteriösen Tod seines Vaters zu tun hat - all das und mehr gibt’s vom wunderbaren Prof. Fritz Breithaupt in der 130. Folge von Wunderbar Together. MILES & MORE CREDITCARD Life is full of opportunities. Miles & More, Europe’s leading loyalty programme, rewards you with award miles on flights, travel and in your everyday life. With the Miles & More credit card, you will earn award miles every time you use your card. Get your card now and see the world! Terms apply. Visit milesandmore.com/creditcard to learn more. RADIO.DE Wir sind mit Wunderbar Together jetzt auch bei radio.de gelistet und freuen uns wirklich sehr darüber. Eine tolle App – nicht nur fürs Radiohören, sondern auch um Podcasts zu konsumieren. Lieben Dank ans radio.de-Team. SHARING IS CARING Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr den Podcast mit euren Freundinnen, Kolleginnen und Familienmitglieder*innen teilt. Unsere Community, die "Wunderbars", wächst fröhlich weiter – und das vor allem wegen euch! Lieben Dank dafür. PS: Am glücklichsten macht ihr uns, wenn ihr uns auf Spotify und Apple Podcast eine Bewertung hinterlasst. MITARBEIT Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich Visuals: Vivian Schmidt Producing und Sound: Heiner D'Alquen

  13. Wie geht Männlichkeit heute, Vincent-Immanuel Herr?
    26.05., 01:2501:19:14

    Liebe Männer, heute geht es um euch – und zwar mit Vincent-Immanuel Herr! Vincent ist Autor, Redner und Berater und hat zuletzt das Buch „Wenn die letzte Frau den Raum verlässt“ veröffentlicht. In seinem Buch geht es darum, wie Männer sich verhalten, wenn genau das passiert – wenn also die letzte Frau den Raum verlässt, in dem zuvor über Dinge wie Gleichstellung, Gleichberechtigung, Diskriminierung und Quoten gesprochen wurde. Dann, so Vincent, der Hunderte dieser Workshops in den vergangenen Jahren gehalten hat, verändere sich oft der Tonfall. Den Titel des Buches hat ein Workshop zum Thema Gleichstellung inspiriert, erzählt er in der 129. Folge von Wunderbar Together: „Es war eine sehr kollegiale Atmosphäre, sehr inklusiv, auch die Männer haben mal gesprochen, wie wichtig das ist und irgendwann haben die Frauen den Raum verlassen, die Tür wurde zugezogen und die Atmosphäre hat sich relativ schnell geändert. Der kollegiale Ton ist teilweise weggefallen und die Männer sind deutlich kritischer aufgetreten.“ In den Workshops nimmt er sich den Vorurteilen an – und versucht, sie so auszuräumen. „Wir erarbeiten zusammen mit den Männern, wie sie brauchbare Verbündete für Frauen sein können am Arbeitsplatz.“ Dazu gehöre auch, Sexismus nicht als bedauerliche Einzelfälle abzustempeln oder Quoten als Bevormundung von Frauen. „Im Kern geht es da auch um das Männlichkeitsbild, also was bedeutet das heute im 21. Jahrhundert, ein Mann zu sein.“ Vincent hat sich schon früh mit Gerechtigkeitsfragen und politischen Debatten beschäftigt, seine Mutter lehrte als Professorin an einer Universität, der Vater lebte vor, was es bedeutet, wenn Männer einen Großteil der sog. Care-Arbeit übernehmen. „Es gab viele feministische Diskussionen am Abendbrottisch. Ich habe von meiner Mutter gehört, womit Frauen sich auseinandersetzen müssen, wenn sie eben auch in Führung aufsteigen. Und gleichzeitig bei meinem Vater gesehen, wie irgendwie auch eine Männlichkeit aussehen kann, die einfach der Partnerin den Rücken stärkt. Man kann auch ein cooler echter Kerl sein und viel Zeit mit Kindern verbringen, das ist kein Widerspruch.“ Nach dem Abitur beginnt er, in Missouri und in Berlin zu studieren. In Missouri lernt er seine heutige Frau kennen – die heute an ebenjener Uni lehrt, an der sich die beiden damals kennengelernt haben. Statt Berlin also Missouri – mit drei kleinen Kindern. „Das amerikanische Vorstadtleben ist deutlich entspannter“, gibt Vincent zu. Zurzeit ist er in Elternzeit, „ein paar Mails mache ich aber schon abends mal.“ Die Elternzeit ist ebenfalls eines der Themen, mit denen er sich beruflich beschäftigt. „Viele Männer trauen sich nicht, nach langer Elternzeit zu fragen, weil sie das Gefühl haben, das würde ihre Karriere torpedieren. Tut es bei Frauen übrigens tatsächlich und bei denen, sagt man, sollen sie einfach machen. Aber die meisten Männer, die viel Elternzeit genommen haben, bewerten diese im Nachgang sehr positiv.“ Warum Männer sich vom Feminismus bedroht fühlen, wie sie reagieren können, wenn der Kumpel einen sexistischen Witz macht, warum es ein neues Männlichkeitsbild braucht und wie dieses aussehen könnte – das alles erzählt uns Vincent-Immanuel Herr in der 129. Folge von Wunderbar Together! MILES & MORE CREDITCARD Life is full of opportunities. Miles & More, the loyalty program of the Lufthansa Group, rewards you with miles on flights, travel and in your everyday life. With the Miles & More credit card, you will earn miles every time you use your card. Get your card now and see the world! Terms apply. Visit [milesandmore.com/creditcard] (http://www.milesandmore.com/creditcard) to learn more. RADIO.DE Wir sind mit Wunderbar Together jetzt auch bei radio.de gelistet und freuen uns wirklich sehr darüber. Eine tolle App – nicht nur fürs Radiohären, sondern auch um Podcasts zu konsumieren. Lieben Dank ans radio.de-Team. SHARING IS CARING Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr den Podcast mit euren Freundinnen, Kolleginnen und Familienmitglieder*innen teilt. Unsere Community, die "Wunderbars", wächst fröhlich weiter – und das vor allem wegen euch! Lieben Dank dafür. PS: Am glücklichsten macht ihr uns, wenn ihr uns auf Spotify und Apple Podcast eine Bewertung hinterlasst. MITARBEIT Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich Visuals: Vivian Schmidt Producing und Sound: Heiner D'Alquen

  14. Wie fühlt sich Olympia-Gold an, Elisa Mevius?
    17.05., 00:0401:00:14

    Hand aufs Herz, wer war im vergangenen Sommer kein Fan der deutschen 3x3-Basketballerinnen? Das halbe Land hat mitgefiebert, als die Basketballerinnen so souverän durch das Turnier marschierten, als wären sie als Favoritinnen und nicht als absolute Underdogs angereist. Vor Dirk Nowitzki und dem spanischen König Felipe gewann das Team um Svenja Brunckhorst in einem Krimi-Finale gegen Spanien die Goldmedaille. Als entscheidende Kraft mittendrin: Elisa Mevius, die bislang vor allem eingefleischten Basketballfans bekannte Geheimwaffe des deutschen Basketballs, die so frech spielte, dass die ein oder andere Gegnerin glatt vor ihr in die Knie ging. Was für ein Glück für uns, dass Elisa nicht nur Deutschland zur ersten Goldmedaille im Basketball verholfen hat, sondern auch an der University of Oregon studiert und dort im Team der Oregon Ducks spielt. Die Universität ist eine echte Landmark auf der Karte des US-amerikanischen Frauenbasketballs, Sabrina Ionesco hat hier gespielt, ebenso die deutschen WNBA-Spielerinnen Satou (die auch schon bei uns zu Gast war) und Nyara Sabally. Und jetzt eben Elisa Mevius. Wobei das mit dem Spielen so eine Sache ist: Als wir das Gespräch im März aufgezeichnet haben, wurde bei Elisa gerade ein Knochenbruch in der rechten Hand diagnostiziert – nachdem sie vier Wochen damit gespielt hatte, weil sie dachte, die Hand sei nur verstaucht. „Ich bin nicht so diejenige, die gerne aussitzt“, sagt sie. Und auch, dass ihre Wettbewerbsmentalität vielleicht manchmal „ein bisschen zu doll“ ist. Die Diagnose sei ein Schock für sie gewesen. „Es war schon schwierig, mich darauf einzustellen, dass man jetzt monatelang nicht spielen kann. Aber ich bin auch niemand, der dann einfach den Kopf in den Sand steckt.“ Elisa entstammt einer Basketballfamilie aus dem norddeutschen Rendsburg, begeistert sich früh für den Sport, spielt vor allem mit den Jungs in ihrer Altersklasse – aber nicht nur aufgrund der Leistung: „Als ich aufgewachsen bin, hab ich immer mit Jungs gespielt. Ich hab mir die Haare abgeschnitten und dachte mir ‚Jungs kriegen mehr Geld im Sport, ich will auch ein Junge sein‘ und dann war ich einfach mit kurzen Haaren und hab mit Jungs gespielt, die wussten manchmal teilweise gar nicht, dass ich ein Mädchen war, das war eigentlich ganz witzig.“ Mit 15 geht sie auf ein Sportinternat in Grünberg, nimmt regelmäßig an 3x3-Turnieren teil. Für sie zählt nur der Sport: „Ich hab früher immer so aus Witz gesagt, wenn ich in der WNBA bin, kaufe ich meiner Oma ein Haus. Dieser Träume waren einfach so groß. Ich wollte das unbedingt schaffen. Deshalb war Basketball immer der main focus, es hat mir so viel Positives gegeben.“ Einen Ligabetrieb für 3x3 gibt es bis heute nicht, aber Elisa gewinnt ein 3x3-Turnier nach dem anderen, darunter auch die deutschen Meisterschaften, und erregt die Aufmerksamkeit des Bundestrainers. 2022 geht sie ans College (über ihren Weg zu den Ducks erzählt sie im Podcast mehr), 2024 wird sie für die Olympischen Spiele nachnominiert. „Ich glaub manchmal gibt es so Zufälle, wo irgendwie alles passt. Und das war einfach einer dieser Momente, wo alles gepasst hat.“ Was sie durch das Turnier getragen hat? Der Glaube an ihr Team – und eine tiefe Dankbarkeit. „Wir waren stark und haben an uns selbst geglaubt. Wir hatten diese Verbundenheit, und konnten alles andere ausblenden.“ Warum Elisa als „unguardable“ gilt, also als kaum zu verteidigen, was sie sich von ihrer sportlichen Zukunft erhofft und warum sie nebenbei Psychologie studiert – das alles erzählt sie in der 128. Folge von Wunderbar Together. Vielen Dank, dass du da warst!

  15. Wie findest du deine Geschichten, Julian Voloj?
    08.05., 09:2201:12:18

    „Ich bin einfach ein netter Typ, der neugierig ist“, sagt Julian Voloj über sich selbst – wir würden sagen: Das ist ein Understatement. Denn Julian macht nicht nur fantastische Graphic Novels, er ist auch ein Verfechter der Verständigung zwischen den Kulturen. Für die 127. Folge von Wunderbar Together hat Felix Julian in Sunnyside, Queens, besucht, um mit ihm über jüdisches Leben in New York und Berlin, Julians Graphic Novels und die Bedeutung analoger Begegnungen zu sprechen. Fotocredit: Leon Spanier.

  16. Wie erreiche ich als Podcaster ein Millionenpublikum, Jonas Woost?
    25.04., 11:0401:12:10

    Aufgepasst, Freunde! Heute reden Podcaster übers Podcasten. Wenn das nicht euer Ding ist, sind wir euch nicht böse – wenn ihr aber wissen wollt, warum das Medium nach wie vor so erfolgreich ist, was einen guten Podcast ausmacht und wie dieser sein wohlverdientes Publikum findet, dann seid ihr hier genau richtig. Denn Felix und Olli sprechen heute mit Jonas Woost von Bumper. Jonas lebt in Vancouver, aber wir wollen mal nicht so streng sein – ab und zu begrüßen wir auch liebend gerne einen Gast aus Kanada. Was wir direkt von ihm gelernt haben: Der Arbeitsalltag an der kanadischen Westküste muss himmlisch sein – vor allem, wenn die meisten Kunden an der Ostküste unterwegs sind und damit schon aufgrund der Zeitverschiebung ab einer gewissen Uhrzeit keine Mails mehr schreiben. „Eigentlich arbeitet man hier Freitagnachmittags nicht mehr, weil die an der Ostküste sind dann ja alle schon weg, das ist herrlich“, gibt Jonas lachend zu. Was wir außerdem von Jonas lernen können: Wie man einen Podcast richtig vermarkten kann. Dabei gibt es nämlich ein paar Stellschrauben, an denen man drehen muss – sonst kann der Content noch so gut sein. Apropos: guter Content ist für Jonas die Basis, auf die man nicht verzichten kann – „der Inhalt muss gut sein, vielleicht nicht gut für jeden, aber eben hochwertig.“ Wenn der Content aber erst einmal stimmt, gibt es bestimmte Hebel, mit denen man die Anzahl der Hörer:innen steigern kann. Dafür müssen Jonas’ Kunden allerdings kräftig mitarbeiten, den einen magischen Trick, wie man über Nacht Hunderttausende erreichen kann, gibt es einfach nicht. Stattdessen ist es harte Arbeit, die eigene Podcast-Community wachsen zu lassen – Arbeit, bei der Jonas unterstützt: „Wir geben unseren Kunden Hausaufgaben mit.“ Jonas beeindruckende Karriere im Audiobereich zeigt, dass er dafür bestens qualifiziert ist: Für die Canadian Broadcasting Corporation hat er CBC Musik geleitet, für TELUS als Executive Producer for Original Content gearbeitet und für Pacific Content Branded-Podcasting-Strategien entwickelt. 2022 hat er es gewagt, solo zu fliegen – und hat Bumper gemeinsam mit seinem Co-Founder gegründet: „Ich wollte einfach mal was Eigenes machen, noch mal was Neues lernen, in ein Abenteuer starten.“ Wie man seine Reichweite am effektivsten steigert, auf welche Measurements sich Bumper konzentriert, warum Downloads nicht gleich Listeners sind, ab wann ein Podcast als erfolgreich gilt und ob alle Podcaster jetzt zusätzlich auf Video setzen sollten – das alles erzählt uns Jonas Woost in der 126. Folge von Wunderbar Together. Und ja, wir wiederholen es gerne noch einmal und voller Stolz: Es wird nerdig. MILES & MORE CREDITCARD Life is full of opportunities. Miles & More, Europe’s leading loyalty programme, rewards you with award miles on flights, travel and in your everyday life. With the Miles & More credit card, you will earn award miles every time you use your card. Get your card now and see the world! Terms apply. Visit [milesandmore.com/creditcard] (http://www.milesandmore.com/creditcard) to learn more. RADIO.DE Wir sind mit Wunderbar Together jetzt auch bei radio.de gelistet und freuen uns wirklich sehr darüber. Eine tolle App – nicht nur fürs Radiohären, sondern auch um Podcasts zu konsumieren. Lieben Dank ans radio.de-Team. SHARING IS CARING Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr den Podcast mit euren Freundinnen, Kolleginnen und Familienmitglieder*innen teilt. Unsere Community, die "Wunderbars", wächst fröhlich weiter – und das vor allem wegen euch! Lieben Dank dafür. PS: Am glücklichsten macht ihr uns, wenn ihr uns auf Spotify und Apple Podcast eine Bewertung hinterlasst. MITARBEIT Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich Visuals: Vivian Schmidt Producing und Sound: Heiner D'Alquen

  17. Wie bleibst du kreativ, Jule Waibel?
    17.04., 15:4600:55:08

    Felix hat Jule Waibel einen Besuch in ihrem Studio abgestattet – ihrem wunderbar bunten „Aquarium“ im Souterrain eines alten Industriegebäudes in Williamsburg („Aquarium, weil man von oben so schön reinschauen kann“). Zwischen großformatigen Ölgemälden und backsteinernen Wänden haben sich die beiden eine knappe Stunde über Kreativität, das Leben zwischen New York und Bali und ihren berühmten kleinen Bruder Cro unterhalten. Kreativität zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Familie Waibel – das zeigen nicht nur Jules Karriere als Künstlerin und Gestalterin und die ihres Bruders. Und egal, ob es eines ihrer Falttechnik-Plisseekleider ist, das überdimensional strahlende Gemälde einer wunderschönen Frau, oder die Wand des Kinderzimmers ihres Sohnes Alfie: Es gibt kaum etwas in ihrer Umgebung, das Jule nicht gestaltet, designt oder bemalt. „Die Kreativität ist einfach da“, erzählt Jule. Ebenso wie eine gewisse Arbeitswut: „Den Fleiß, den haben wir alle.“ Das verdanke sie auch ihren Eltern, erzählt die Designerin. „Wir wurden kreativ so sehr gefördert – es gab auch nichts, was man hätte falsch machen können. Wir haben den Mut am Machen mit in die Wiege gelegt bekommen.“ Zunächst wurde Jule vor allem für ihre Falttechnik bekannt („Ich war die Falterin!“), mit der sie Vasen, Kleider und Möbelstücke geschaffen hat – aus so unterschiedlichen Materialien wie Papier, Plastik oder Metall. Durch die Pandemie fielen einige Aufträge weg – auf einmal hatte sie Zeit, sich der Malerei zu widmen. „Ich habe schon immer gerne gemalt, war aber eher so die Sonntagabend-Malerin.“ Sie postet die Bilder auf Instagram – und baut sich nach und nach einen treuen Kundenstamm auf. Nach der Pandemie zieht sie mit ihrem Mann nach New York – genauer gesagt: nach Chelsea. Die Energie der Stadt beflügelt sie bis heute: „Mein Ziel ist, mehr New York für mich zu gewinnen.“ Dafür stellt sie in Galerien aus, öffnet auch immer wieder ihr Studio für Events und Vernissagen. „Dann kommen alle vorbei und trinken Wein, ein Baby flitzt herum und ein Hund, es ist toll.“ In welchen Farben sie ihre eigene Zukunft malt, welches Lied ihres Bruders sie nicht mehr hören kann, und warum sich ein Umzug nach Queens als Fehler entpuppt hat – all das erzählt die wunderbare Jule Waibel in der 125. Folge von Wunderbar Together. PS: Jule war so fantastisch, uns drei ihrer Prints mitzugeben – auf Instagram erfahrt ihr, wie ihr eines davon gewinnen könnt: @wunderbartogetherpodcast. Viel Glück dabei! MILES & MORE CREDITCARD Life is full of opportunities. Miles & More, Europe’s leading loyalty programme, rewards you with award miles on flights, travel and in your everyday life. With the Miles & More credit card, you will earn award miles every time you use your card. Get your card now and see the world! Terms apply. Visit [milesandmore.com/creditcard] (http://www.milesandmore.com/creditcard) to learn more. RADIO.DE Wir sind mit Wunderbar Together jetzt auch bei radio.de gelistet und freuen uns wirklich sehr darüber. Eine tolle App – nicht nur fürs Radiohären, sondern auch um Podcasts zu konsumieren. Lieben Dank ans radio.de-Team. SHARING IS CARING Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr den Podcast mit euren Freundinnen, Kolleginnen und Familienmitglieder*innen teilt. Unsere Community, die "Wunderbars", wächst fröhlich weiter – und das vor allem wegen euch! Lieben Dank dafür. PS: Am glücklichsten macht ihr uns, wenn ihr uns auf Spotify und Apple Podcast eine Bewertung hinterlasst. MITARBEIT Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich Visuals: Vivian Schmidt Producing und Sound: Heiner D'Alquen

  18. Muss man sich beim Eishockey prügeln, Lilli und Luisa Welcke?
    11.04., 22:5100:58:20

    In dieser Folge sind die Eishockey-Twins Lilli Welcke und Luisa Welcke bei Wunderbar Together zu Gast – und selten war eine Sport-Episode so aktuell! Denn während ihr euch anhören dürft, wie Lilli und Luisa zum Eishockey gekommen sind, warum sie auf dem Feld perfekt harmonieren und wie man die beiden eineiigen Zwillinge auseinanderhalten kann, treten die beiden in diesen Tagen bei keinem geringeren Turnier als der Eishockey-WM an (die vom 9.-20. April 2025 im tschechischen Budweis stattfindet). Dort gehen sie durchaus selbstbewusst an den Start: „Wir wollen ins Quarterfinal“, erzählt Lilli im Podcast. Auch andere attestieren der deutschen Frauen-Nationalmannschaft Chancen auf eine Medaille – nicht zuletzt wegen Lilli und Luisa, die für die Boston University Terriers in den USA spielen und sich zuletzt auch im DEB-Team zu Schlüsselspielerinnen entwickelt haben. Im Frühjahr trugen die 22-Jährigen maßgeblich dazu bei, Deutschland zum ersten Mal seit 2014 für die Olympischen Winterspiele zu qualifizieren. Ihre umfangreichen Skills haben sich die beiden in der Bundesliga erworben, in der sie spielen, seit sie 14 sind – aber auch in einem Jahr an einer US-amerikanischen High School und drei Jahren am College. Dass die beiden überhaupt Eishockey und nicht Fußball oder Tennis spielen, verdanken sie einem Zufall: Weil alle anderen Plätze im Feriensportprogramm der Stadt Heidelberg schon belegt waren, landeten die Zwillinge zusammen mit ihrer großen Schwester Lea beim Eishockey – und blieben dabei. „Wir fanden es richtig cool, weil dieser Sport einfach so anders ist als alles andere.“ Die Eltern fuhren die drei Töchter zum Training – und nutzten dabei aber auch die weihnachtliche Infrastruktur der Stadt: „Unsere Eltern haben uns immer eine Dauerkarte für den Weihnachtsmarkt gekauft, als wir noch klein waren, damit wir dort Schlittschuhlaufen gehen konnten. Und dann sind wir manchmal schon in unserer Ausrüstung auf den Weihnachtsmarkt gegangen. Unser Vater hat uns danach abgeholt und direkt zum Training gefahren“, erinnert sich Lilli. Weihnachtsmarkt war gestern, heute spielen die beiden im Stadion auf höchstem Niveau – und müssen sich trotzdem immer wieder anhören, ihr Sport sei weniger aufregend als das Pendant der Männer. Der Grund: Bei den Frauen darf weniger geprügelt werden, harte Checks ziehen Zeitstrafen nach sich. Das ändere sich aber gerade, erzählt Lilli: „Bei uns am College wird weniger abgepfiffen. Das finde ich besser, weil man so im Flow bleibt.“ Verständnis für die Hate-Kommentare haben die beiden nicht. „Oft machen sie nicht mal Sinn“, sagt Luisa. „Frauen-Eishockey und auch Frauensportarten insgesamt werden immer populärer – und das zeigt halt auch einfach, dass diese Kommentare überhaupt nichts bedeuten.“ Wo die beiden ihre sportliche Zukunft sehen, wie sehr sie das College-Leben abseits vom Sport genießen können und wie sie Verletzungen auf dem Eis vorbeugen – all das erzählen Lilli und Luisa Welcke in der 124. Folge von Wunderbar Together! PS: Die beiden Schwestern sehen sich nicht nur wahnsinnig ähnlich, sie hören sich auch fast gleich an. Wir schwören hoch und heilig: Wir hatten wirklich zwei Gästinnen im Podcast. MILES & MORE CREDITCARD Life is full of opportunities. Miles & More, Europe’s leading loyalty programme, rewards you with award miles on flights, travel and in your everyday life. With the Miles & More credit card, you will earn award miles every time you use your card. Get your card now and see the world! Terms apply. Visit [milesandmore.com/creditcard] (http://www.milesandmore.com/creditcard) to learn more. RADIO.DE Wir sind mit Wunderbar Together jetzt auch bei radio.de gelistet und freuen uns wirklich sehr darüber. Eine tolle App – nicht nur fürs Radiohären, sondern auch um Podcasts zu konsumieren. Lieben Dank ans radio.de-Team. SHARING IS CARING Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr den Podcast mit euren Freundinnen, Kolleginnen und Familienmitglieder*innen teilt. Unsere Community, die "Wunderbars", wächst fröhlich weiter – und das vor allem wegen euch! Lieben Dank dafür. PS: Am glücklichsten macht ihr uns, wenn ihr uns auf Spotify und Apple Podcast eine Bewertung hinterlasst. MITARBEIT Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich Visuals: Vivian Schmidt Producing und Sound: Heiner D'Alquen

  19. Wie ernähren wir uns in der Zukunft, Steffen-Sebastian Bolz?
    03.04., 23:4601:10:09

    Vorab: Vielen Dank an unseren Sponsor Miles & More für die Unterstützung unseres Podcasts und das Möglichmachen dieser besonderen Folge. Hier kommt sie endlich, die Sonderfolge der SXSW – eine Ausgabe, die eigentlich live vor Publikum hätte stattfinden sollen. Ja, das Gespräch zwischen Felix und Steffen Bolz fand wie geplant auf der wohl wichtigsten Innovationskonferenz der Welt statt – nur die Technik im German House wollte nicht mitziehen, am Ende war auf der Speicherkarte statt eines spannenden Talks nur blechernes Rauschen zu hören. Zum Glück hat Steffen Bolz sich schon das ein oder andere abgeschaut von der Grundentspanntheit, mit der seine kanadischen Landsleute durchs Leben gehen, und hat Felix daher noch ein zweites Mal getroffen. Am texanischen Frühstücksbuffet hat der Mediziner und Unternehmer uns erzählt, warum immer mehr Menschen übergewichtig sind – und welche Folgen das hat. “Die Zahlen sind gespenstisch”, sagt er, allerdings nicht nur in Nordamerika, sondern weltweit, in Deutschland ebenso wie in Südostasien. “Und da haben wir natürlich ein Riesenproblem, um das wir uns kümmern müssen.” Dabei betont er immer wieder, dass Übergewicht vor allem ein medizinisches Problem sei: “Das größte Missverständnis war immer, dass Leute dick sind, weil sie willensschwach sind und einfach zu viel essen. Das war einer der größten Irrtümer. Wir wissen heute, dass es eine chronische Erkrankung ist.” Eine, die man eben auch als solche behandeln müsse. Das ginge aber nicht nur mit Abnehmspritzen wie Ozempic, deren Nebenwirkungen immer noch drastisch seien, weshalb viele Menschen die Therapie abbrechen würden. “Und deswegen muss man diesen Patienten Brücken bauen und die Medikamente verbessern und das ist das, was gerade in der Forschung passiert.” Steffen selbst arbeitet mit seinem Unternehmen Aphaia daran, Diabetes zu bekämpfen – und zwar mit Zucker. “Es ist eine verrückte Idee”, gibt auch Steffen zu. Was nicht nur auf den ersten Blick überrascht, ließ auch die Patentanwälte erst einmal staunen – die sogenannte Zuckerkrankheit mit reinem Zucker zu bekämpfen. “Aber wir können zeigen, dass es funktioniert.” Darüber hinaus mahnt er eindringlich, sich bewusst mit der eigenen Ernährung auseinanderzusetzen. “Die Qualität unseres Essens ist schlechter geworden, und das hat nicht nur mit dem weltweiten Vormarsch der Fast-Food-Kultur zu tun.” Außerdem attestiert er uns einen dramatischen Bewegungsmangel. “Wir leben einen sedentary Lifestyle, einen sehr langsamen Lebensstil.” Die meisten Menschen würden zu viel Zeit am Rechner und am Handy verbringen, eher das Auto als das Rad oder den Aufzug statt der Treppe nehmen. “Und das ist genau das, was man vermeiden sollte.” Wie Steffen sich ernährt, warum gute Ernährung immer noch zu oft eine Frage des verfügbaren Einkommens ist, welche Pläne er für seine Unternehmen hat und was er von Ernährungstrends wie Fasten hält – all das erzählt uns Steffen Bolz in der 123. Folge von Wunderbar Together – unserem SXSW-Spezial. MILES & MORE CREDITCARD Life is full of opportunities. Miles & More, Europe’s leading loyalty programme, rewards you with award miles on flights, travel and in your everyday life. With the Miles & More credit card, you will earn award miles every time you use your card. Get your card now and see the world! Terms apply. Visit [milesandmore.com/creditcard] (http://www.milesandmore.com/creditcard) to learn more. RADIO.DE Wir sind mit Wunderbar Together jetzt auch bei radio.de gelistet und freuen uns wirklich sehr darüber. Eine tolle App – nicht nur fürs Radiohären, sondern auch um Podcasts zu konsumieren. Lieben Dank ans radio.de-Team. SHARING IS CARING Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr den Podcast mit euren Freundinnen, Kolleginnen und Familienmitglieder*innen teilt. Unsere Community, die "Wunderbars", wächst fröhlich weiter – und das vor allem wegen euch! Lieben Dank dafür. PS: Am glücklichsten macht ihr uns, wenn ihr uns auf Spotify und Apple Podcast eine Bewertung hinterlasst. MITARBEIT Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich Visuals: Vivian Schmidt Producing und Sound: Heiner D'Alquen

  20. Wie geht's der amerikanischen Demokratie, Thomas Zimmer?
    27.03., 17:1001:20:57

    Achtung, heute wird es düster bei Wunderbar Together – wir tauchen richtig tief ein in die Krise der amerikanischen Demokratie und die Schlammschlacht, die gerade dort drüben tobt. Mit dabei: Thomas Zimmer, Historiker und DAAD Visiting Professor an der Georgetown University in Washington, D.C. Er lehrt zu Themen wie der Krise der liberalen Demokratie und dem Aufstieg des rechtsradikalen Konservatismus. In Deutschland ist er als gefragter USA-Experte bekannt, gibt Interviews in der Tagesschau, schreibt für Zeit Online – und analysiert dort, in welchem Stadium der Verfassungskrise sich die USA gerade befinden. Auch uns erklärt er, wie Trump und seine Anhänger das System aushebeln und zuletzt eine „blinkende rote Linie“ überschritten haben, indem sie sich über Bundesgerichtsbeschlüsse hinwegsetzten. „Es geht nicht mehr um neue politische Inhalte, sondern darum, die Spielregeln der Macht zu verändern“, sagt er. Der politische Kulturkampf, den die USA gerade erleben, zeigt sich auch in seinen Seminaren: Eine trans Studentin und People of Color erleben direkt, wie sie von der Regierung ausgegrenzt werden: "Die Studentin weiß jetzt, sie lebt in einem Land mit einer Regierung, die findet, sie sollte gar nicht existieren. Andere wissen, wissen, wir leben jetzt in einem Land, in dem die Regierung findet, uns sollte man eigentlich aus der höheren Bildung, aus den einflussreichen Positionen in der Gesellschaft einfach verbannen.“ Dass sich wohlhabende Universitäten nicht stärker dagegen positionieren, frustriert ihn: „Die Universitäten wären eigentlich in der Pflicht, ihre Studierenden zu beschützen, so gut sie es können. Und erst recht diese wohlhabenden Privatuniversitäten, die über enorme Ressourcen verfügen und sagen könnten, nein, wir beugen uns nicht diesem Diktat, wir beschützen unsere Leute.“ Die Universitäten seien ein ungeheuer wichtiger Wirtschaftsfaktor: „Wenn die sich zusammenschließen würden und sagen würden, hier ist unsere gemeinsame Position gegen dieses Diktat der Trump-Administration, dann wäre das ein echtes Problem für die Trump-Regierung. Aber es passiert einfach nicht.“ Dass Thomas Zimmer so offene Worte findet – und diese auch „in jedes Mikro, das ihm unter die Nase gehalten wird“ äußert, liegt daran, dass sein Vertrag ausläuft – eine Tatsache, über die er nicht ganz unglücklich ist: „Angesichts der politischen Entwicklung haben wir uns entschieden, okay, wenn sowieso die Stelle jetzt ausläuft, dann ist vielleicht erst mal besser, wir verlassen das Land und das werden wir jetzt auch tun.“ Wann (und wo) er sich zuletzt richtig glücklich gefühlt hat, welche Medien er derzeit kommentiert, und warum er trotzdem immer noch einen Hauch von Optimismus verspürt (wirklich!) – das alles erzählt uns der wunderbare Thomas Zimmer in der 122. Folge von Wunderbar Together. MILES & MORE CREDITCARD Life is full of opportunities. Miles & More, Europe’s leading loyalty programme, rewards you with award miles on flights, travel and in your everyday life. With the Miles & More credit card, you will earn award miles every time you use your card. Get your card now and see the world! Terms apply. Visit [milesandmore.com/creditcard] (http://www.milesandmore.com/creditcard) to learn more. RADIO.DE Wir sind mit Wunderbar Together jetzt auch bei radio.de gelistet und freuen uns wirklich sehr darüber. Eine tolle App – nicht nur fürs Radiohären, sondern auch um Podcasts zu konsumieren. Lieben Dank ans radio.de-Team. SHARING IS CARING Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr den Podcast mit euren Freundinnen, Kolleginnen und Familienmitglieder*innen teilt. Unsere Community, die "Wunderbars", wächst fröhlich weiter – und das vor allem wegen euch! Lieben Dank dafür. PS: Am glücklichsten macht ihr uns, wenn ihr uns auf Spotify und Apple Podcast eine Bewertung hinterlasst. MITARBEIT Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich Visuals: Vivian Schmidt Producing und Sound: Heiner D'Alquen

Hallo und herzlich Willkommen zu Wunderbar Together. Wir sind Felix, Katalina, Olli und gemeinsam mit euch besuchen wir quer über den amerikanischen Kontinent Menschen, die Kulturen verbinden und Wunderbares dabei erschaffen. Zum Beispiel Corinna und Theresa Williams, die Schwestern aus Schwaben, die so erschrocken über amerikanische Waschmaschinen waren, dass sie in Brooklyn den ersten nachhaltigen Waschsalon des Landes gründeten; oder Vince Ebert, der Comedian aus Franken, der mit viel Fleiß die Bühnen des Broadway eroberte; oder Satou Sabally, die Basketballspielerin aus Berlin, die beschloss, sich in die Politik einzumischen – und gerade zur Ikone ihres Sports wird. Gemeinsam mit unseren Gästen steigen wir tief ein: was treibt sie an? Wie gehen sie mit Niederlagen um? Was beobachten sie als Deutsche zwischen den Kulturen? Was ist ihre Message an alle, die einmal selbst in den USA ihr Glück probieren möchten? Und immer zum Schluss: was ist ihr persönlicher Wunderbar-Song? Kommt mit! Auf Spotify, Apple und überall, wo es gute Podcasts gibt.