Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Mitteldeutscher Rundfunk
378
14.10.2026
Beschreibung
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Episoden
  1. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist vergangene Woche quer durch Europa gereist. Er hat dem Westen seinen "Siegesplan" vorgestellt. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt im Gespräch mit Host Tim Deisinger, was dazu bekannt ist. Er bezieht sich dabei auf ein Interview in der "Welt" mit Mychajlo Podoljak, einem Berater Selenskyjs. Öffentlich ist der Plan des ukrainischen Präsidenten noch nicht. Bühler hat dafür Verständnis. Vieles werde sonst vorab zerredet. Man müsse Vertrauen haben, dass es in die richtige Richtung gehe. Weiteres Thema sind Aussagen des vor kurzem abgelösten Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zu einer Nato-Mitgliedschaft der Ukraine. Zur aktuellen Lage erklärt Bühler, dass es keine grundsätzlichen Veränderungen gebe. Die Ukraine verzögere und verteidige entlang der Frontlinie. Die Russen griffen mit Schwerpunkt im Donbass an, versuchten aber auch, die Ukrainer aus dem Gebiet Kursk zu vertreiben. Im zweiten Teil beantwortet Bühler außerdem Fragen von Hörerinnen und Hörern. Es geht um Proliferation von Kernwaffen, um verpasste Chancen bei Waffenlieferungen an die Ukraine, oder darum wie zuverlässig die USA mit ihren Verbündeten umgehen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. Oktober 2024 geplant.

  2. In dieser Folge geht es um Desertationen in der ukrainischen Armee. Anlass ist, dass ein bekannter ukrainischer Blogger und Soldat angekündigt hat, Fahnenflucht zu begehen. Aus Protest unter anderem wegen dem Personalmangel in der ukrainischen Armee. Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler sprechen darüber, wie groß das Problem der ukrainischen Armee mit Fahnenflucht ist und was das für Auswirkungen auf ihre Erfolgschancen im Krieg gegen Russland hat. Außerdem geht es um drei Politiker, die sich für eine diplomatische Lösung des Ukraine-Kriegs starkmachen. In einem gemeinsamen Artikel haben die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Kretschmer (CDU) und Woidke (SPD), sowie der Thüringer CDU-Vorsitzende Voigt eine internationale Allianz gefordert, die Russland an den Verhandlungstisch bringen soll. Deutschland solle sich diplomatisch mehr einbringen. Veröffentlicht haben sie den Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Reaktionen waren teils positiv, teils sehr kritisch. Von einer Anbiederung an das BSW von Sahra Wagenknecht war die Rede. Im Podcast erklärt Ex-Nato-General Erhard Bühler, wo er mit den Argumenten der drei Politiker mitgeht und wo nicht. Die aktuelle militärische Lage: Es gibt heftige Kämpfe an zahlreichen Frontabschnitten. Die ukrainische Armee spricht von einer dreistelligen Zahl russischer Angriffe pro Tag. Neue Entwicklungen gibt es bei Kursk, Kupjansk, Pokrowsk und Saporischschja. Weitere Themen: Stärken und Schwächen der russischen und der ukrainischen Armee + Wie viel Geld die Nato von Deutschland künftig haben will Podcast-Tipp: Wendehausen – Heimat im Todesstreifen https://1.ard.de/wendehausen Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 15. Oktober 2024 geplant.

  3. Neben dem Ukraine-Krieg bewegt die Menschen in Deutschland derzeit auch die Entwicklung im Nahen Osten. Dort ist die Lage in den vergangenen Wochen Stück für Stück eskaliert. Neben dem Gaza-Krieg ist nun auch die Lage im Libanon im Fokus. Israel hat eine Bodenoffensive in den Süden des Landes hinein gestartet. Der Iran hat zahlreiche Raketen auf Israel abgefeuert. Die Antwort steht noch aus. Der Region droht ein Flächenbrand, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler im Podcast. Das hätte weitreichende Folgen, für die Region, für die internationale Lage, für Deutschland – ja selbst für den Ukraine-Krieg. Bühler erklärt mit Blick auf die Lage im Nahen Osten auch, wie er die Tötung des Hisbollah-Chef Nasrallah durch Israel bewertet. Im Ukraine-Krieg gibt es neue Entwicklungen. Die Stadt Wuhledar ist gefallen, das haben die Ukrainer eingeräumt. Die Kleinstadt habe taktische und psychologische Bedeutung, so Bühler. Er ordnet ein, wie er die Lage der Ukraine gerade insgesamt bewertet. Und es gibt Neuigkeiten bei Kursk. Dort haben die Russen kleinere von der Ukraine besetzte Gebiete zurückerobert. Bühler glaubt, dass es aber lange dauern könnte, bis die Russen ihr Gebiet dort wieder komplett kontrollieren. Außerdem geht es um immer wiederkehrende Äußerungen, dass der Westen der Ukraine direkt beim Beschuss von russischen Zielen helfe. Bühler findet das gefährlich. Das tue der Westen nicht. Denn dann wäre man tatsächlich Kriegspartei. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. Oktober 2024 geplant.

  4. Die ukrainischen Streitkräfte haben russische Munitionslager mit Drohnen angegriffen. Auf diese Weise wollen sie große Mengen Munition zerstören. Beim Angriff auf das russiche Depot in der Stadt Toropez etwa waren die Explosionen so schwer, dass sie von Erdbebensensoren erfasst wurden. Können solche Angriffe den Nachschub für die russischen Truppen an der Front nachhaltig stören? Ex-General Erhard Bühler hält das für einen erfolgversprechenden Ansatz. Er erklärt gleichzeitig, wie solche Depots überhaupt aussehen. Die ukrainischen Truppen haben sich nach Angaben des Generalstabs allein gestern 150 Gefechte geliefert. Laut Bühler sind das deutlich mehr als noch vor einem Jahr. Er spricht von einer schwierigen Lage, die der Ukraine alles abverlange. Außerdem beantwortert Ex-Nato-General Erhard Bühler Fragen von Hörerinnen und Hörern unter anderem zu Folge #234. Die nächste Folge verschiebt sich aus Termingründen leider auf Freitag, den 4. Oktober 2024. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Links: - Podcast-Tipp: Dark Matters - Richter-Paper zu Mittelstreckenraketen bei der Friedrich-Ebert-Stiftung: https://library.fes.de/pdf-files/bueros/wien/21371.pdf

  5. Die Nato-Staaten diskutieren, ob der Ukraine der Einsatz weitreichender westlicher Waffen gegen Ziele in Russland erlaubt werden sollte. Ein Treffen von US-Präsident Joe Biden mit dem britischen Premier Keir Starmer brachte nicht den von Kiew erhofften Durchbruch. Trotzdem kommen Drohungen aus Moskau. Wie ernst sind sie zu nehmen? Ex-Nato-General Erhard Bühler verweist auf die lange Reihe ähnlicher Drohungen und bezieht auch den atomaren Aspekt mit ein. Außerdem geht es um die Entwicklung beim ukrainischen Vorstoß auf russisches Gebiet. Russland hat eine Gegenoffensive gestartet. Ist das das Ende des "Kursk-Kapitels"? Bühler verweist auf die dünne Informationslage, beide Seiten hielten sich mit Berichten zurück. Er analysiert, wie weit die ukrainischen Erwartungen an den Vorstoß aufgegangen sind. Außerdem: Russland verstärkt seine Armee massiv. Soll das Verluste an der Front ausgleichen? Welche Schlüsse muss der Westen daraus ziehen? Bühler erklärt auch, weshalb die Zahlen nicht wirklich neu und überraschend sind. Weitere Themen: Die zerstörte Energieinfrastruktur der Ukraine und der kommende Winter + Die Kritik von Verteidigungsminister Boris Pistorius am geplanten Etat der Bundeswehr 2025 + Wie setzt sich der Verteidigungsetat zusammen und wie könnte der kommende Bedarf gedeckt werden? Die nächste Folge planen wir am 25.09.2024. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  6. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat in einem Interview angedeutet, dass er sich eine Friedenskonferenz mit russischer Beteiligung zeitnah vorstellen kann. Ein Kurswechsel? Und wie realistisch wäre das? Ex-Nato-General Erhard Bühler ordnet die Aussagen von Scholz in dieser Folge ein. Kritisch merkt er an, dass Russland bisher keine Bereitschaft gezeigt habe, auch nur einen Teil des eroberten ukrainischen Gebiets zurückzugeben. Außerdem geht es um das Dauerthema Bundeshaushalt. Wie viel Ausgaben sind für die Ukraine drin, wenn Deutschland derzeit damit beschäftigt ist, Milliardenlöcher zu stopfen? Und wie steht es um die Ausstattung der Bundeswehr? Das nächste Ramstein-Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe ist Geschichte. Was hat sich für die Ukraine getan? Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, es sei einiges zusammengekommen. Dennoch sei mehr wünschenswert gewesen. Was er damit genau meint, erklärt er im Podcast. Weitere Themen: Die aktuelle militärische Lage in der Ukraine + Die Lage bei Kursk + Zwischenfall mit Drohnen in den Lufträumen von Lettland und Rumänien + Luftverteidigung in Deutschland + Wie viel Abschreckung Deutschland und Europa gegenüber Russland aufbauen müssen Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 19. September 2024 geplant.

  7. Russland führt seinen Luftkrieg gegen die Ukraine fort. Aber auch die Ukraine hat jüngst neue Drohnenangriffe durchgeführt. Teilweise bis in die Region Moskau, wo unter anderem Ölraffinieren und Umspannwerke das Ziel waren. Die Ukraine fordert weiter, weitreichende westliche Waffen uneingeschränkt gegen Ziele in Russland einsetzen zu dürfen. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, es gebe dazu fortlaufend Gespräche, beispielsweise zwischen den USA und der Ukraine. Außerdem geht es um den Abschuss eines an die Ukraine gelieferten F-16-Kampfjets. Der Pilot wurde dabei getötet. Berichten zufolge könnte Friendly Fire der Grund gewesen sein. Die militärische Lage am Boden: Die ukrainische Offensive in Kursk läuft weiter. Bühler geht aber davon aus, dass sich das von den Ukrainern gehaltene Gebiet nicht mehr stark vergrößert. Es gehe der Ukraine wohl vor allem darum, weitere russische Angriffe aus dieser Region zu verhindern. Außerdem gibt es neue Berichte darüber, wie Russland die Region Kursk verteidigen will. Weiter ziehen die Russen kaum Truppen aus dem Osten der Ukraine ab. Vielmehr liegt ihr taktischer Schwerpunkt weiter bei Pokrowsk. Dort rückt die russische Armee immer näher an die Stadt heran. Weitere Themen: Wie die Ukraine versucht, neue Rekruten für den Verteidigungskampf einzuberufen. + Was ist mit wehrfähigen Ukrainern, die im Ausland leben? + Die Berichte über die gescheiterte Verhaftung eines Mannes aus der Ukraine, der an der Nord-Stream-Sprengung beteiligt gewesen sein soll. Bühler geht weiter davon aus, dass offizielle Stellen in der Ukraine nicht in den Angriff involviert waren. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 10. September 2024 geplant.

  8. Russland hat hunderte Flugkörper auf die Ukraine abgefeuert. Es war der vielleicht größte Angriff dieser Art seit Beginn des Krieges. Das Ziel war unter anderem die Energieinfrastruktur. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt dazu im Podcast, ein Großteil der Geschosse sei abgewehrt worden. Dennoch habe es teils erhebliche Schäden und auch Opfer gegeben. "Diese Art von Luftangriffen dienen den Russen dazu, Terror, Angst und Schrecken zu verbreiten, um den Widerstandswillen der Bevölkerung zu brechen. Das ist ein klar erkennbares Ziel seit Anfang dieses Krieges", so Bühler. Außerdem geht es um den Verlauf des ukrainischen Gegenangriffs auf die Region Kursk. Laut Bühler sind vier Brigaden der ukrainischen Armee dort im Einsatz. Der eroberte Raum sei etwa 40 Kilometer breit und 25 bis 30 Kilometer tief. Die Ukraine strebe offenbar nicht an, noch viel weiter vorzurücken. Falls es das Ziel des Angriffs gewesen sein sollte, dass die Russen Truppen aus dem Osten der Ukraine abziehen in Richtung Kursk, scheint das bisher nicht aufgegangen zu sein. Russland ist in der Ostukraine weiter in der Offensive. Deswegen gibt es dort Evakuierungen. Die Stadt Pokrowsk ist bedroht. Der Verlust der Stadt wäre schmerzhaft für die Ukraine. Weitere Themen: Erneuter Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine + Neuer Fokus der Ukraine bei den Angriffen im russischen Hinterland + Gefahr aus Belarus? + Die Zukunft der EU-Ausbildungsmission Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Und eine Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 3. September 2024 geplant.

  9. In dieser Folge beantwortet Ex-Nato-General Erhard Bühler die Fragen von Hörerinnen und Hörern. Kann man die materiellen Verluste für Russland ungefähr in einem Geldbetrag beziffern? Warum scheut sich der Westen so sehr, Waffen ohne Auflage an die Ukraine zu geben? Ein Hörer fragt sich, ob die Fahrzeuge untersucht werden, die vom Gegner erbeutet werden. Und wie wertvoll sind die daraus gewonnenen Erkenntnisse für die jeweiligen Staaten? Wie ist die russische Offiziersausbildung einzuschätzen? Woher kommen nun schon über Monate in den russischen Offensiven die offenbar vielen fest entschlossenen Kämpfer in der Truppe? Und: Wenn in der Ukraine ein Referendum über den Krieg abgehalten werden sollte, warum mache man nicht auch gleich Präsidentschaftswahlen? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 27. August 2024 geplant.

  10. Mit ihrem Vorstoß in Kursk haben die Ukrainer die Russen überrascht. Die Ukrainer kontrollieren in der russischen Region inzwischen offenbar rund 1.000 Quadratkilometer. Zum Vergleich: Die Russen haben in der ersten Hälfte des Jahres in der Ukraine bisher 560 Quadratkilometer erobert. In dieser Folge erklärt Ex-Nato-General Erhard Bühler, warum die Ukrainer mit dem Angriff ein hohes Risiko eingehen. Dennoch hätten sie dieses Vorgehen gewählt, weil der Westen weiterhin zu zögerlich sei. Bühler beschreibt die möglichen Ziele der Operation. Und er führt aus, warum die USA und Deutschland über den Angriff vorab wahrscheinlich nicht informiert gewesen sind. Host Tim Deisinger konfrontiert Bühler auch mit aktuellen Aussagen vom sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Dieser hatte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland gesagt: "Wir können nicht länger Mittel für Waffen an die Ukraine in die Hand nehmen, damit diese Waffen aufgebraucht werden und nichts bringen." Bühler widerspricht deutlich. Weiterhin haben Deisinger und Bühler einen Gast in dieser Folge, den Oberbürgermeister von Ravensburg, Daniel Rapp. Er war mit einer Delegation in der Ukraine, um Hilfsgüter zu überbringen. Dabei traf er viele Menschen, die im Krieg Angehörige verloren haben. Die Delegation habe das Gefühl gehabt, als käme man von einer mehrtägigen Beerdigung zurück. Der Oberbürgermeister schildert aber auch, dass für viele Ukrainer Gebietsabtretungen an Russland keine Option seien. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 20. August 2024 geplant.

  11. In der Ukraine sind die ersten F-16-Kampfjets angekommen. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, warum die Maschinen der Ukraine kaum helfen dürften – und warum der Westen daran schuld ist. Außerdem erklärt er das Luftverteidigungssystem Skynex von Rheinmetall, das die Ukrainer jetzt einsetzen. Wie arbeitet das System? Und welche Bereiche will die Ukraine damit schützen? Sehr ausführlich sprechen Host Tim Deisinger und Bühler über die aktuelle Lage. Russische Erfolge werden unter anderem bei der Stadt Torezk gemeldet, die rund 50 Kilometer von Donezk entfernt liegt. Die Stadt komplett einzunehmen, wird für die Russen laut Bühler aber "schwierig". Er erklärt warum – und welche Orte die Russen als nächstes im Visier haben könnten. Außerdem berichtet er von einem ukrainischen Vorstoß in der Region Kursk. Daneben beantworten wir im Podcast Fragen von Hörerinnen und Hörern: Wie sicher sind Journalisten, die noch aus Russland berichten? Bringt sich China gegen Europa und die Nato in Stellung? Was machen Nordkoreaner im Einsatzgebiet der Ukraine? Warum steigt das Durchschnittsalter der ukrainischen Infanteristen? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Ausgabe ist für den 13. August 2024 geplant.

  12. Erst am Wochenende hat Russland wieder die Eroberung eines ukrainisches Dorfes vermeldet. Ex-Nato-General Erhard Bühler mahnt, die russischen Geländegewinne in den richtigen Maßstab zu setzen. Der Westen dürfe sich nicht von Meldungen darüber, dass noch ein Dorf und noch ein Dorf eingenommen seien, beeindrucken lassen. Bühler erklärt an zwei Brennpunkten der vergangenen Monate, dass die Russen nur wenige Kilometer vorangekommen seien. Er zieht außerdem eine Bilanz der russischen Offensiven, die zeigt, dass zwischen Januar und Juni 2024 nur ein minimaler Geländegewinn in der gesamten Ukraine erfolgte. Im weiteren Gespräch zum aktuellen Kriegsgeschehen mit Host Tim Deisinger blickt Bühler unter anderem noch auf die Operationen im Hinterland und schätzt die Chancen der Ukraine ein, die Offensive Russlands zu stoppen. Weiteres Thema ist die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen und Marschflugkörpern ab 2026 in Deutschland. Bühler beantwortet dazu mehrere Hörerfragen. Er erklärt unter anderem, um welche Waffensysteme es konkret geht. Könnten die Marschflugkörper auf nukleare Sprengköpfe umgerüstet werden? Besteht die Gefahr eines neues Wettrüstens und warum soll in Deutschland stationiert werden? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 6. August 2024 geplant.

  13. Zu Gast im Podcast ist Oberst Markus Reisner vom Österreichischen Bundesheer. Mit ihm besprechen Ex-Nato-General Erhard Bühler und Host Tim Deisinger Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Nach Reisners Rechnung befindet sich der Krieg in der siebten Phase. Es handele sich nach wie vor um einen Abnutzungskrieg, der durch Ressourcen entschieden werde. Bühler schätzt das ähnlich ein, unterteilt die Kriegsphasen aber anders. Reisner und Bühler beantworten außerdem die Frage, ob derzeit eher Russland oder die Ukraine diesen Krieg gewinnen könnte. Reisner erklärt, warum die Ukraine nach seiner Meinung bereits Geschichte geschrieben hat und skizziert außerdem drei Entwicklungslinien, wie der Konflikt in den nächsten Wochen weitergehen könnte. Weiteres Thema sind Aussagen des Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko. Und es geht um die Reise des ukrainischen Außenministers Außenminister Dmytro Kuleba nach China. Er will dort nach eigenen Worten mit seinem Amtskollegen Wang Yi Wege zum Frieden in der Ukraine ausloten. Reisner spricht davon, dass die Diplomatie eine Sternstunde bekommen könnte. Am Ende des Podcasts thematisieren Bühler und Deisinger nochmal die Reisen von Ungarns Regierungschef Viktor Orbán nach Kiew, Moskau und China sowie die Reaktionen innerhalb der EU darauf. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. Juli 2024 geplant.

  14. Der Nato-Gipfel hat Positives für die Ukraine gebracht – aber auch eine Enttäuschung. Das Treffen ging ohne Einladung an die Ukraine zur Mitgliedschaft zu Ende. In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler darüber, wie nah beziehungsweise wie fern die Ukraine einer Nato-Mitgliedschaft ist. Und welche Rolle Frieden spielt, wenn es mit Plänen für eine Mitgliedschaft konkret werden sollte. Bühler sieht einige positive Aspekte nach dem Gipfel. Zum einen hat die Ukraine weitere Zusagen für Waffen- und Finanzhilfen bekommen. Die Unterstützung soll auch dann sichergestellt werden, wenn Donald Trump die Präsidentschaftswahl im November gewinnen sollte. Trump hatte sich wiederholt ablehend zu den Ukraine-Hilfen geäußert. Kritisch merkt Bühler nach dem Nato-Gipfel an: Um die russischen Luftangriffe einzudämmen, müsse die Ukraine noch mehr Rechte bei der Nutzung von weitreichenden westlichen Waffen im Hinterland der Front und auch in Russland erhalten. Die Regelungen seien nicht einheitlich und verwirrend. Am Rande des Gipfels wurde in Deutschland viel diskutiert. Grund sind US-Pläne, ab 2026 unter anderem Marschflugkörper des Typs „Tomahawk“ in Deutschland zu stationieren. Bühler hält die Stationierung für nachvollziehbar. Es handle sich um eine Gegenmaßnahme zur Abschreckung, nachdem Russland ähnliche Systeme im Oblast Kaliningrad stationiert habe. Und es gehe um eine temporäre Stationierung, bis sich Europa selbst verteidigen könne. Die aktuelle militärische Lage in der Ukraine: Die Russen greifen weiter an vielen Orten entlang der rund 1.300 Kilometer langen Front an, ohne das nennenswerte Vorstöße gelingen. Heftig sind die Kämpfe bei Charkiw. Dort haben die Russen bei ihren Angriffen hohe Verluste erlitten. Und: Die russische Schwarzmeerflotte ist offensichtlich nicht mehr auf der Krim stationiert. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. Juli 2024 geplant. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  15. Ungarn hat am 1. Juli den EU-Ratsvorsitz übernommen. Regierungschef Viktor Orbán hat sich umgehend auf Reisen gemacht. Er war in Moskau bei Russlands Präsidenten Wladimir Putin und in China. Zuerst war er aber in Kiew beim ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Ex-Nato-General Erhard Bühler bezeichnet es als richtiges Zeichen, dass Orbán zunächst mit dem Opfer spricht, dann mit Putin und dem Unterstützerstaat China. Mit Host Tim Deisinger bespricht Bühler auch ein Interview, das Orbán der "Bild-Zeitung" gegeben hat. Er schätzt ein, welche Ziele Orbán mit seinen Reisen verfolgt. Außerdem erklärt Bühler, warum er Verständnis für die Kritik an Orbáns Vorgehen hat. Man könne das aber auch anders sehen. Interview mit Orbán auf "bild.de": https://www.bild.de/news/ausland/putin-kann-nicht-verlieren-668b6f3c935d586554d909d9 Die aktuelle militärische Lage: Bühler gibt einen ausführlichen Überblick über das Kriegsgeschehen der vergangenen Tage. Die Ukraine befinde sich seit neun Monaten am Boden in der Defensive. Beide Kriegsparteien setzten ihre Luftoperationen fort. Und auf See kontrolliere die Ukraine das küstennahe Schwarze Meer einschließlich der Krim. Thema sind auch die Angriffe auf Kiew und andere ukrainische Städte am Montag, bei der militärische Ziele aber auch ein Kinderkrankenhaus getroffen wurden. Es geht außerdem um den Verteidigungsetat für das kommende Jahr. Im Haushaltsentwurf der Bundesregierung ist vorgesehen, dass er von derzeit rund 52 Milliarden Euro nur um etwa 1,2 Milliarden Euro wachsen soll. Gefordert hatte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius deutlich mehr. Bühler schätzt ein, was das für Folgen hat, unter anderem für die Modernisierung der Bundeswehr. Und er erläutert, warum er kein Verständnis für die Entscheidung der Ampel-Spitzen hat. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Folge des Podcasts ist für den 16.07.2024 geplant.

  16. Welche wirtschaftlichen Interessen spielen im Ukraine-Krieg eine Rolle? Ein Artikel legt nahe, dass Russland die Ukraine auch wegen bedeutender Rohstoffvorkommen angegriffen haben könnte. Es geht unter anderem um Gold, Öl, Gas, Erz und Uran. Die Rohstoffvorkommen in den ukrainischen Gebieten, die aktuell von Russland besetzt sind, sind beträchtlich. Ex-Nato-General Erhard Bühler glaubt nicht, dass die Rohstoffe der primäre Angriffsgrund für Russland waren. Gleichwohl liege es nahe, dass wirtschaftliche Aspekte für Russland durchaus eine Rolle spielten. Die aktuelle militärische Lage: Die Russen haben weiter die Initiative. Ihr Angriffsschwerpunkt liegt im Donbass. Bei Charkiw ist ihr Vormarsch nach wie vor gestoppt, es gibt aber weiter intensive Kämpfe. Einige russische Soldaten sind in dem Bereich offenbar von den Ukrainern eingekreist worden. Kleinere Gefechte gibt es auch bei Sumy. Weiter südlich könnte sich ein neuer taktischer Schwerpunkt der Russen abzeichnen. Insgesamt habe sich die Lage für die Ukraine in den vergangenen Wochen verbessert, sagt Bühler. Die russische Armee habe in den vergangenen Wochen hohe Verluste erlitten. Bühler warnt dennoch vor zu viel Optimismus mit Blick auf die Situation der Ukraine. Von einer Offensive sei das Land derzeit weit entfernt. Weitere Themen: Der Beginn des KFOR-Einsatzes im Kosovo jährt sich zum 25. Mal + Die Situation der ukrainischen Luftwaffe – Stichwort F-16 + Ein Personalwechsel in der ukrainischen Armee + Muss sich die Ukraine schon jetzt auf einen US-Präsidenten Trump einstellen? + Ein Bericht von Melanie Gras, die Hilfstransporte in die Ukraine organisiert (Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Rhein-Neckar e.V. - https://dug-rhein-neckar.de/de) Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  17. Die Russen greifen weiter an im Donbass. Immer wieder erzielt die Armee kleinere Geländegewinne. Bei Charkiw, wo die russische Armee vor einigen Wochen die russisch-ukrainische Grenze überschritten hat, kann dagegen die Ukraine kleinere Erfolge vorweisen. Ex-Nato-General Erhard Bühler sieht einen direkten Zusammenhang dazu, dass die Ukraine dort inzwischen mit westlichen Waffensystemen militärische Ziele auf russischem Staatsgebiet angreifen darf. Aber es gibt auch andere Gründe für die ukrainischen Erfolge. In dieser Region hat Russland außerdem eine neue Gleitbombe eingesetzt. Neue Entwicklungen gibt es auch an anderen Frontabschnitten. Die Russen setzen neue Angriffsschwerpunkte. Außerdem geht der Blick noch einmal nach Litauen, wo die Bundeswehr eine ganze Brigade stationieren will. Als Gast im Podcast ist dabei: Oberst André Hastenrath, Chef des Vorauskommandos der künftigen Brigade. 21 Soldaten und fünf zivile Mitarbeiter sind bereits vor Ort. Hastenrath erzählt, wie sie die Vorarbeit für die Stationierung leisten und was alles dazu gehört. Er spricht von einer reizvollen Aufgabe. Es gehe darum, dafür zu sorgen, dass die Menschen in Litauen auch weiter in Freiheit leben könnten. Und er erklärt, warum er glaubt, dass sich genügend Soldaten für den Einsatz in Litauen melden werden. Weitere Themen: Ukrainische Angriffe auf der Krim – amerikanische Hilfe? + Die Zukunft der Nato im Falle einer erneuten Präsidentschaft von Donald Trump + Wie viele Waffenlieferungen braucht die Ukraine? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  18. Die Bundeswehr baut derzeit ihre Brigade im Rahmen der Nato-Präsenz in Litauen auf. Bis 2027 sollen 5.000 deutsche Soldaten dauerhaft dort stationiert werden. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, die Brigade müsse das Beste sein, was die Bundeswehr zu bieten habe. Ihr Auftrag sei die glaubwürdige Abschreckung und die funktioniere nur, wenn Qualität und Quantität entsprechend seien. Im Gespräch mit Host Tim Deisinger erklärt Bühler, wie der aktuelle Stand ist, was noch getan werden muss und wer der Brigade angehören wird. Und er erläutert, warum die Brigade dafür sorgen werde, dass die Mangelwirtschaft bei der Bundeswehr so schnell nicht ende. Weiteres Thema: Wie könnte ein neuer Wehrdienst aussehen? Bühler erklärt drei mögliche Modelle und schätzt ein, ob der von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) gemachte Vorschlag funktionieren kann. Er sieht vor, dass alle wehrfähigen Männer und Frauen einen Fragebogen zu deren Haltung zur Bundeswehr zugesandt bekommen. Die angeschriebenen Männer müssten diesen Fragebogen verbindlich beantworten. Außerdem beantwortet der frühere Nato-General noch Hörerfragen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  19. Wie lange hält Russland den Krieg gegen die Ukraine noch durch? Es gibt verschiedene Berechnungen, wann Russland die Panzer ausgehen, unter anderem vom Militärökonom Marcus Keupp. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagte, er sei bei solchen Angaben skeptisch. Außerdem erklärt er eine Berechnung, die davon ausgeht, dass im Jahr 2026 Russlands Reserve an Altpanzern aufgebraucht sein wird. Voraussetzung seien gleichbleibend höhere Verluste auf russischer Seite. Host Tim Deisinger und Bühler schauen außerdem auf die Friedenskonferenz in der Schweiz am vergangenen Wochenende. Bühler kritisiert, dass das Treffen bereits vorab als Luftnummer bezeichnet worden sei. Das werde den Anstrengungen der Schweiz nicht gerecht. Der Inhalt der Konferenz sei von Anfang an klar gewesen. Außerdem geht es im Podcast um die aktuelle militärische Lage und Putins „Friedensangebot“ vom vergangenen Freitag. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  20. Die Ukraine hat in den vergangenen Tagen mehrere erfolgreiche Luftschläge gegen Russland vermeldet. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, wichtiger als die Einzelziele sei die Wirkung der Luftschläge insgesamt auch mit Blick auf die Freigabe westlicher Waffen. Wirkt diese Freigabe bereits? Ja, sagt Bühler, aber nicht so wie sie könnte. Unter anderem habe US-Präsident Joe Biden die Freigabe nicht für alle gelieferten US-Waffen erteilt. Im Gespräch mit Host Tim Deisinger geht Bühler neben den ukrainischen und russischen Luftangriffen auch ausführlich auf das aktuelle Kriegsgeschehen am Boden ein. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat der Ukraine ein weiteres Patriotsystem zugesagt. Ist das für die Bundeswehr verkraftbar, und wie viele dieser Systeme bleiben ihr noch? Es geht außerdem um die Ankündigung Frankreichs, der Ukraine Kampfjets vom Typ Mirage 2000 zu schicken und sofort mit der Ausbildung der ukrainischen Soldaten zu beginnen. Bühler erklärt, warum er das langfristig für einen guten Schritt hält. Weiteres Thema ist noch der Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj diese Woche in Berlin. Abgeordnete der AfD und des BSW boykottierten die Rede Selenskyjs im Bundestag. Bühler nennt das respektlos. Sie müssten dem ukrainischen Präsidenten keinen Beifall klatschen, aber man müsse zuhören, um die Argumente des anderen zu verstehen. Hörerfragen: Warum leistet sich die EU 27 Verteidigungsministerien mitsamt Haushaltsposten? + Gibt es für die Ostsee im Falle eines Kriegs zwischen einigen der Anrainerstaaten ein Abkommen, welches die Einfahrt durch die dänische Südsee oder den Nord-Ostsee-Kanal einschränkt? + Sind andere Länder wegen Sicherheitsgarantien aus 1990er Jahren verpflichtet, der Ukraine jetzt beizustehen und gegen Russland zurückzuschlagen? + Was macht ein hochrangiger Militär, wenn die Politik sich in eine verteidigungspolitische Richtung bewegt, die er aus Gewissensgründen nicht mittragen kann? + Warum besitzt die Bundeswehr keine Feld-Artillerie mehr? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Podcast-Hörtipp: Sahra Wagenknecht - der Podcast https://1.ard.de/wagenknecht-mdr-podcast