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Was jetzt? – Die Woche

DIE ZEIT

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155 Episoden · neueste 08.10.

Episoden

155
  1. Wenn Antibiotika nicht mehr wirken
    08.10., 17:1900:21:02

    Wann habt ihr das letzte Mal Antibiotika genommen? Vielleicht wegen einer Mandelentzündung oder Bronchitis? Unangenehm ist sowas immer. Aber bisher auch kein wirklicher Grund zur Sorge. Doch schon bald könnten genau solche alltäglichen Infekte mehr Tote fordern als Krebs oder Herz-Kreislauferkrankungen. Denn: je öfter wir Antibiotika nutzen, umso schneller hören sie auf zu wirken. Mittlerweile ist jede sechste bakterielle Infektion resistent gegen Antibiotika. Weltweit sterben bereits 5 Millionen Menschen jährlich an antibiotikaresistenten Keimen. Und laut einer umfassenden Studie könnten es bis 2050 sogar mehr als 39 Millionen sein. Die nächste globale Gesundheitskrise beginnt nicht mit einem neuen Virus. Sie ist längst da. Darüber spricht Hannah Grünewald in der 152. Folge von »Was jetz? – Die Woche« mit Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT. Unsere Sendung gibt es immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Spotify und Apple Podcasts. Moderation: Hannah Grünewald Redaktion, Produktion und Regie: Julia Brötz, Matthias Giordano Kamera & Ton: Charlotte Simon Licht: David Prior Postproduktion: Charlotte Jansen Studioassistenz: Lisa Kellner Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Soto Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  2. Enteignen, Mieten, Antisemitismus: Kann die Linke Berlin regieren?
    01.10., 19:0000:26:26

    25,7 Prozent: So stark war die Linke in Berlin noch nie. Elif Eralp will Regierende Bürgermeisterin werden. Dafür braucht sie SPD und Grüne, und die zögern. Gewonnen hat die Linke mit einem Versprechen: bezahlbare Mieten. Jan van Aken sagt bei Markus Lanz, er könne garantieren, dass Wohnen in Berlin billiger wird. Stimmt das? Was bringt die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne wirklich, und wer bezahlt sie, wenn Berlin schon 2028 und 2029 jedes Jahr rund fünf Milliarden Euro fehlen? Dazu kommt der Streit über Antisemitismus in der Partei. SPD und Grüne wollen darüber in den Sondierungen als Erstes reden. Kann die Linke regieren? Oder hat sie mehr versprochen, als sie halten kann? Schreibt es uns in die Kommentare. Darüber spricht Constanze Kainz in der 151. Folge von »Was jetzt? – Die Woche« mit Fritz Zimmermann, Politikredakteur der ZEIT. Unsere Sendung gibt es immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Spotify und Apple Podcasts. KAPITEL 00:00 Kann die Linke regieren? 01:08 Das Wahlergebnis 01:42 Das Versprechen: Vergesellschaftung 02:51 Werden die Mieten billiger? 03:31 Mietenstopp und knappe Kasse 04:26 Das zweite Problem: Antisemitismus 05:18 Zu Gast: Fritz Zimmermann 05:29 Wie die Linke ihr Comeback geschafft hat 06:48 Was ist das für eine Linkspartei? 07:47 Kann Eralp ihre Partei zusammenhalten? 09:43 Antisemitismus: Was die Linke anzubieten hat 11:30 Der Fall Koçak 13:55 Eralp und die Rote Hilfe 15:26 Zu radikal zum Regieren? 17:30 Vergesellschaftung: Gibt es einen Kompromiss? 19:45 Kann die Linke ihr Mietenversprechen halten? 20:36 Hoffnung oder Katastrophe? Moderation: Constanze Kainz Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano Postproduktion: Simon Schmalhorst Kamera und Licht: Charlotte Jansen, David Prior Studioassistenz: Carla Moritz Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Soto Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  3. Die nächste Zerstörung der CDU: Was folgt nach diesen Wahlen?
    24.09., 19:0500:22:56

    Das gab es noch nie: In Mecklenburg-Vorpommern ist die CDU an der 5-Prozent-Hürde gescheitert. Die Partei, die den Bundeskanzler stellt und die Regierung in Berlin anführt, sie wird bei der Gesetzgebung eines ganzen Bundeslandes nicht mehr mitreden. Friedrich Merz spricht von einer Zäsur, unterstreicht aber: Er bleibt Kanzler. Gleichzeitig fordert eine Mehrheit der Deutschen laut einer aktuellen Umfrage seinen Rücktritt. Welche Zukunft hat also dieser Kanzler und seine Partei? Darüber spricht Constanze Kainz in der 150. Folge von »Was jetzt? – Die Woche« mit Mariam Lau, Politikredakteurin bei der ZEIT. Unsere Sendung gibt es immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Spotify und Apple Podcasts. Moderation: Constanze Kainz Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz Postproduktion: Simon Schmalhorst Kamera und Ton: Charlotte Simon Licht: Sören Beseler Studioassistenz: Carla Moritz Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Soto Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  4. Made in China - Krise in Europa?
    17.09., 17:4800:23:02

    Eine Hose für sechs Euro von Temu. Der Flachbildfernseher. Das neueste iPhone. Wir alle kaufen und nutzen im Alltag Produkte, die “Made in China” sind. Aber dahinter steckt mehr als ein Online Shopping-Trend. Deutschland kauft immer mehr Waren aus China – und verkauft immer weniger dorthin. Und das hat unmittelbaren Konsequenzen: Im Schnitt verlieren jeden Monat 15.000 Beschäftigte der deutschen Industrie ihren Job. Schätzungen zufolge geht etwa ein Drittel bis zwei Drittel davon auf den wachsenden Wettbewerbsdruck aus China zurück. Wie groß ist Chinas Einfluss auf die Wirtschaft in Deutschland und Europa? Und wie sehr setzt uns Chinas Exportmaschine unter Druck? Darüber spricht Hannah Grünewald in der 149. Folge von »Was jetzt? – Die Woche« mit Xifan Yang, Auslandsredakteurin bei der ZEIT. Unsere Sendung gibt es immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Spotify und Apple Podcasts. Moderation: Hannah Grünewald Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz Postproduktion: Charlotte Simon Kamera und Ton: Charlotte Simon, Charlotte Jansen Licht: David Prior Studioassistenz: Lisa Kellner Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Soto Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  5. Nach dem AfD-Rekordergebnis: Das Ende der AfD als Protestpartei
    10.09., 18:5700:27:07

    43,8 Prozent — so stark war die AfD in Sachsen-Anhalt noch nie. Sie hat ihr Ergebnis von 2021 mehr als verdoppelt und ist stärkste Kraft. Drei Sitze fehlen zur absoluten Mehrheit. Reicht die Erklärung »Protestwahl« dafür noch? 35 Prozent trauen der AfD inzwischen am ehesten zu, die wichtigsten Probleme des Landes zu lösen. Vor fünf Jahren waren es 9 Prozent. Gleichzeitig bleibt das Land gespalten: Nur 41 Prozent wollen eine AfD-geführte Landesregierung, die Mehrheit weiterhin eine CDU-geführte. Was macht Macht mit einer Partei, die der Verfassungsschutz als rechtsextrem einstuft? Darüber spricht Hannah Grünewald in der 148. Folge von »Was jetzt? – Die Woche« mit August Modersohn, stellvertretender Ressortleiter Politik. KAPITEL 0:00 Kaltstart: 43,8 Prozent für die AfD 0:48 Anmoderation 2:36 Ist das Vertrauen in die AfD ungebrochen? 2:50 Der Gegenbefund: Regierungswunsch in Sachsen-Anhalt 3:41 O-Ton: Robert Pausch zur AfD-Strategie 4:42 Übergang: Steht die AfD am Scheideweg? 5:22 Gespräch mit August Modersohn 6:56 Was die AfD versprochen hat 7:57 Warum trotz Zweifeln gewählt wird 9:36 Ist die AfD schon eine Volkspartei? 10:16 Trump-Vorbild oder FPÖ? 11:31 Bleibt die AfD radikal an der Macht? 13:34 Was die AfD als Erstes umsetzen würde 15:25 Die Strategie für den Bund 16:20 Samtpfoten-Taktik: Wer hat recht? 18:10 Haben andere Parteien die Strategie im Blick? 19:36 Wilders und Kickl: zwei Beispiele 20:19 Welche Frage müssen andere Parteien stellen? 22:31 Domino-Effekt für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern? 24:48 Abmoderation #SachsenAnhalt #AfD #Landtagswahl #Protestwahl #Verfassungsschutz #Ostdeutschland #diezeit Unsere Sendung gibt es immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Spotify und Apple Podcasts. YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f48XRH3Eb7hHtZaLQc2NaTY Spotify: https://open.spotify.com/show/701JLOKWtR8u4qyblKCqRD Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/was-jetzt-die-woche/id1698721280 Moderation: Hannah Grünewald Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz Postproduktion: Simon Schmalhorst Kamera und Licht: Charlotte Jansen, David Prior Studioassistenz: Lisa Kellner Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Soto Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  6. Wie Siegmund und die AfD Sachsen-Anhalt verändern würden
    03.09., 18:1400:23:16

    Er fährt Moped, macht Selfies und lächelt viel. In drei Tagen könnte Ulrich Siegmund der erste AfD-Ministerpräsident Deutschlands werden. Was steht eigentlich in seinem Programm? Das Grundrecht auf Asyl abschaffen, Kirchenasyl unterbinden, die Inklusion an Schulen beenden. Krippe und Kindergarten kostenlos, 2.000 Euro für jedes Neugeborene – aber nur mit deutschem Pass. Und was davon kann ein Bundesland überhaupt umsetzen? Den MDR »an Tag eins« abschalten, wie Siegmund ankündigt? Das geht frühestens 2029 – und der Rundfunkbeitrag wird trotzdem weiter fällig. Das IWH hat nachgerechnet: Bei den Versprechen der AfD fehlen mindestens 2,2 Milliarden Euro im Jahr. Warum verfängt das trotzdem? Und was kommt auf ein Land zu, in dem 80 Prozent der Migrantinnen und Migranten sagen, sie würden gehen, wenn die AfD regiert? Darüber spricht Constanze Kainz in der 147. Folge von »Was jetzt? – Die Woche« mit Christian Fuchs, Investigativreporter bei der ZEIT. Kapitel: 00:00 Intro 00:57 Begrüßung und die aktuellen Umfragewerte 01:30 Wer ist Ulrich Siegmund? 02:13 Das Geheimtreffen in Potsdam 02:49 Was im Regierungsprogramm steht 03:26 Zu Gast: Christian Fuchs 05:14 Warum die AfD in Sachsen-Anhalt so stark ist 06:57 Reicht es für eine Alleinregierung? 07:44 Migration: Warum das Thema der AfD nützt 09:36 Partei oder Sekte? 10:47 Was für ein Typ ist Ulrich Siegmund? 13:15 Der Medienstaatsvertrag und der MDR 15:12 Angekündigt, aber nicht umsetzbar 16:30 Versprechen ohne Geld: 2,2 Milliarden Euro Lücke 17:57 Was auf das Land zukommt 20:07 Wie eine Regierung aussehen könnte 20:47 Verabschiedung #SachsenAnhalt #Landtagswahl #Rechtsextremismus #Wahlkampf #afd #siegmund #diezeit Unsere Sendung gibt es immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Spotify und Apple Podcasts. Credits: Moderation: Constanze Kainz Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz Postproduktion: Sebastian Opp Kamera, Ton und Licht: Charlotte Simon, Michael Schmitz Studioassistenz: Ina Rotter Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Soto Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  7. Kanzler in der Krise: Kann Merz seine größten Versprechen noch halten?
    27.08., 19:3900:20:49

    Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Regierung ist auf einen historischen Tiefpunkt gesunken. Gleichzeitig drohen mögliche Wahlerfolge der AfD im Osten, die CDU und SPD langfristig zu destabilisieren. Was bedeutet das für die großen Reformversprechen zu Rente, Pflege, Steuern und Finanzen der schwarz-roten Koalition? Kann sie unter der Führung von Kanzler Merz das Ruder noch herumreißen? Und wenn nicht – wie sehen die Konsequenzen aus? Darüber spricht Constanze Kainz in der 146. Folge von “Was jetzt? – Die Woche” mit Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts bei der ZEIT. Unsere Sendung gibt es immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. Credits: Moderation: Constanze Kainz Postproduktion: Simon Schmalhorst Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Julia Brötz, Matthias Giordano Kamera und Licht: Charlotte Simon, Michael Schmitz Studioassistenz: Ina Rotter Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Soto Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  8. Leihmutterschaft: Verletzt das Verbot unser Recht auf sexuelle Selbstbestimmung?
    20.08., 17:4300:24:00

    Ist das Verbot von Leihmutterschaft in Deutschland noch zeitgemäß? Oder ist es ein Relikt, das die Rechte von Frauen auf sexuelle Selbstbestimmung verletzt? Auch wenn die Debatte rund um Jens Spahn bereits am abebben ist, möchten wir am Thema dranbleiben. Wir fassen die Diskussionen der letzten Wochen für euch zusammen und schauen uns das Verbot von Leihmutterschaft und Eizellspende genauer an. Denn: Etwa jedes 10. Paar in Deutschland würde gerne Kinder kriegen, kann es aber nicht. Natürlich gibt es Wege wie eine Adoption. Aber für manche bleibt Leihmutterschaft oder Eizellspende am Ende der einzige Weg. Befürworter des Verbots sagen: „Es gibt keinen fairen Weg, einen Körper einer Frau für 9 Monate zu kaufen.” Kritiker dagegen: „Das jetzige Verbot der Leihmutterschaft und der Eizellspende, das ist ein Grundrechtseingriff." Ist das tatsächlich so? Darüber spricht Constanze Kainz in der 143. Folge von “Was jetzt? – Die Woche” mit Hanna Grabbe, Redakteurin im Ressort Wissen der ZEIT. Unsere Sendung seht ihr immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. #Leihmutterschaft #Eizellspende #Spahn #Frauenrechte #Kinderwunsch # #diezeit Moderation: Constanze Kainz Postproduktion: Simon Schmalhorst Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz Kamera und Licht: David Prior, Charlotte Simon Studioassistenz: Carla Moritz Illustration und Stimme: Matthias Giordano Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  9. Sprengstoffdrohne in Leipzig: Wie reagiert Deutschland?
    20.08., 17:2700:23:43

    Am Abend des 4. August schlägt am Flughafen Leipzig/Halle eine Drohne in dieTragfläche einer ukrainischen Frachtmaschine ein. Genau dort sitzen dieTreibstofftanks. Der Sprengsatz zündet nicht. Vier Stunden liegt das Gerät auf dem Vorfeld, bis es kurz vor Mitternacht ein Busfahrer entdeckt. Darin: Militärsprengstoff in einer leeren Konservendose, zwei SIM-Karten, 5G-Antennen.Gesteuert wurde die Drohne über das Mobilfunknetz — für Radar unsichtbar. Die Indizien zeigen nach Russland. Ein Beweis fehlt. Constanze Kainz spricht mit Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, über das, was die Sicherheitsbehörden belegen können, über das, was die Ermittler ausdrücklich nicht ausschließen — und darüber, was ein Staat mit so etwas eigentlich macht. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. Moderation: Constanze Kainz Postproduktion: Simon Schmalhorst Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz Kamera und Licht: David Prior, Charlotte Simon Studioassistenz: Carla Moritz Illustration und Stimme: Matthias Giordano Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  10. SS- und SA-Akten: Räumen wir jetzt mit unserer NS-Vergangenheit auf?
    16.07., 20:5900:28:26

    War Opa in der SS oder SA? In Hitlers Schutzstaffel und Sturmabteilung, die im Namen der NS-Ideologie mordeten? DIE ZEIT hat hunderttausende Personalakten erstmals aufbereitet und eine Suchmaschine veröffentlicht, die Antworten liefern kann. Wenn es um die NS-Vergangenheit geht, wird in vielen Familien bis heute geschwiegen. Oder es werden Geschichten erzählt, wie Widerstand geleistet wurde. Die Zahlen aber zeigen etwas anderes: Allein die SA hatte zwischen 1920 und 1945 4,5 Millionen Mitglieder. Die SS weitere hunderttausende. Im aktiven Widerstand waren dagegen nur 0,2 Prozent der Bevölkerung. Vermutlich waren Opa, Urgroßvater oder der Onkel also doch nicht so unschuldig. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz hat DIE ZEIT Lebensläufe, Briefe, Charakterzeugnisse und viele weitere Originaldokumente aus der NS-Zeit online durchsuchbar gemacht. Name, Geburtsort und Geburtsjahr reichen, um in wenigen Sekunden herausfinden, wer Mitglied oder Anwärter der SA oder SS war. Was bedeutet es, wenn ihr dort ein Familienmitglied findet? Was verraten euch die Akten – was aber auch nicht? Und welche Bedeutung haben diese Unterlagen für uns als Gesellschaft? Darüber spricht Constanze Kainz in der 143. Folge von “Was jetzt? – Die Woche” mit Christian Staas, der das Geschichts-Ressort bei der ZEIT leitet. Unsere Sendung seht ihr immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. #NSDAP #Nazis #Nationalsozialismus #SS #diezeit Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  11. Wir gehen in die Sommerpause!
    11.06., 18:0000:00:29

    Keine Sorge, wir kommen aber zurück. Abonniert uns doch, dann verpasst ihr keine Folge! Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  12. Macht das Milliardengeschäft den Fußball kaputt?
    04.06., 18:0700:27:48

    Die Fußball‑WM 2026 soll das größte Turnier der Geschichte werden. Gleichzeitig drohen bei einigen Spielen halb leere Stadien, die Ticketpreise erreichen Rekordhöhen und die Fifa verdient so viel Geld wie nie zuvor. Doch die Debatte reicht weit über dieses Turnier hinaus. Immer mehr Investoren drängen in den Fußball, Traditionsvereine werden zu Anlageobjekten, und Milliarden fließen in einen Sport, der sich zunehmend als globales Geschäft versteht. Während Klubs, Verbände und Eigentümer von immer neuen Einnahmequellen profitieren, fragen sich viele Fans, ob der Fußball dabei etwas von dem verliert, was ihn einst ausgemacht hat. In der 142. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser mit Sportredakteur Oliver Fritsch darüber, wer vom Milliardenboom des Fußballs profitiert, wie groß der wirtschaftliche Nutzen der WM 2026 tatsächlich ist – und ob die zunehmende Kommerzialisierung den Sport verändert. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  13. Verliert Trump wegen des Iran-Kriegs seine Wähler?
    28.05., 16:1900:30:58

    Die USA greifen erneut Ziele im Iran an – und sprechen gleichzeitig von Fortschritten, obwohl die zentralen Streitpunkte ungelöst bleiben. Für Donald Trump könnte genau diese Hängepartie zum politischen Problem werden. Immer mehr Republikaner kritisieren ihn öffentlich und die Demokraten nutzen den Irankrieg für den Wahlkampf. Gleichzeitig verschärft der Krieg die globale Energiekrise – und damit zunehmend auch die Stimmung bei den Wählerinnen und Wählern. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran kreisen immer noch um dieselben Konflikte: das iranische Atomprogramm, mögliche Sanktionserleichterungen, eingefrorene Milliardenvermögen und die Kontrolle über die Straße von Hormus. In der 141. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser mit Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT und Co-Host des Podcasts OK, America?. Gemeinsam analysieren sie, warum Trumps Erzählung vom »Sieg« zunehmend bröckelt, wie groß das politische Risiko vor den Midterms wird – und warum der Krieg ausgerechnet innenpolitisch zur Belastung werden könnte. Redaktionsleitung und Moderation: Dilan Gropengiesser Postproduktion: Simon Schmalhorst, Dilan Gropengiesser Redaktion und Produktion: Ina Rotter, Julian Claudi, Matthias Giordano, Lucie Liu Studentische Unterstützung: Carla Moritz Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  14. Warum will Netanjahu das Parlament auflösen?
    21.05., 17:0100:32:41

    Die Regierung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu steht unter Druck: Ein heftiger Streit über die Wehrpflicht ultraorthodoxer Juden könnte das Land in vorgezogene Neuwahlen führen. Seit dem 7. Oktober fordern viele Israelis, dass auch streng religiöse Männer zum Militärdienst verpflichtet werden – doch genau daran droht Netanjahus Koalition zu zerbrechen. In der 140. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser darüber, warum Netanjahu trotz Krise politisch noch lange nicht abgeschrieben ist, wie stark die Opposition um Jair Lapid und Naftali Bennett wirklich ist – und warum Israels Politik heute fast vollständig von Sicherheit, Krieg und nationaler Stärke geprägt wird. Zugeschaltet aus Jerusalem ist die Journalistin und Israelexpertin Gisela Dachs, die an der Hebräischen Universität Jerusalem lehrt. Gemeinsam geht es um die neue Allianz zwischen Bennett und Lapid, Netanjahus Verhältnis zu Donald Trump und die Frage, ob Israel vor einem politischen Umbruch steht – oder vor dem nächsten Comeback Netanjahus. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  15. Ein Jahr Kanzler Merz – wie lange geht das noch gut?
    07.05., 23:4600:29:53

    Ein Jahr im Kanzleramt, heftige Kritik aus Washington und ein TV-Auftritt, der nachhallt: Friedrich Merz verteidigt bei Caren Miosga seinen Kurs, spielt den angekündigten US-Truppenabzug als »zugespitzt, aber beherrschbar« herunter – während Donald Trump ihn öffentlich als Kanzler eines »kaputten Landes« attackiert. Gleichzeitig rutscht die Zufriedenheit mit der schwarz-roten Regierung auf Rekordtiefs, mehr als zwei Drittel der Menschen sind mit der Arbeit des Kanzlers unzufrieden. Wie passt das zusammen mit einem Regierungschef, der darauf verweist, vieles sei »völlig geräuschlos« entschieden worden – und der Koalitionspartner SPD mahnt, sie könne »nicht machen, was sie will«? In der 139. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Rita Lauter mit der politischen Korrespondentin, Buchautorin und langjährigen CDU-Beobachterin Mariam Lau über die Ein-Jahres-Bilanz der Merz-Regierung, über seinen Regierungsstil und seine Ansagen in Richtung SPD. Es geht um Umfragen im Keller, die eskalierende Auseinandersetzung mit dem US-Präsidenten und die Frage, ob Merz’ öffentliche Inszenierung als krisenfester Kanzler trägt, wenn sich die Stimmung im Land immer weiter eintrübt. Wir schauen darauf, welche politischen Projekte im ersten Jahr seiner Amtszeit tatsächlich auf den Weg gebracht wurden – von der Wirtschafts- und Haushaltspolitik über soziale Fragen bis zur außen- und sicherheitspolitischen Linie gegenüber den USA – und wie viel davon in der aufgeheizten Debatte um sein Image untergeht. Außerdem ordnen wir ein, wie ernst der Koalitionskrach hinter den Kulissen ist und ob die Erzählung vom schwachen Kanzler der realen Bilanz im Kanzleramt standhält. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. Skript und Moderation: Rita Lauter Postproduktion: Simon Schmalhorst, Julian Claudi Redaktion und Produktion: Lucie Liu, Matthias Giordano, Julian Claudi Studentische Unterstützung: Carla Moritz Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  16. Hängt deine Rente bald von der Börse ab?
    01.05., 15:2200:30:28

    Die gesetzliche Rente wird laut Kanzler Friedrich Merz künftig nur noch die Basisabsicherung sein – den gewohnten Lebensstandard im Alter sollen viele Menschen über private Vorsorge am Kapitalmarkt sichern. Doch was bedeutet das für alle, die heute zwischen 25 und 50 sind und oft kaum Geld übrig haben? In der 138. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser mit Victor Gojdka aus dem Geld-Ressort der ZEIT darüber, welche Modelle die Politik aktuell diskutiert, welche Rolle Aktien und ETFs dabei spielen sollen und wie realistisch die Versprechen der Regierung sind. Es geht um konkrete Rechenbeispiele zur Altersvorsorge mit Sparplänen, um Chancen und Risiken einer stärkeren Abhängigkeit vom Kapitalmarkt – und um die Frage, welche Rolle politische Entscheidungen dabei spielen und wie stark sie die Börsen beeinflussen. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. Redaktionsleitung und Moderation: Dilan Gropengiesser Postproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias Giordano Redaktion und Produktion: Lucie Liu, Matthias Giordano Studentische Unterstützung: Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  17. Warum werden Kinder gewalttätiger?
    23.04., 18:5300:25:14

    Die neue Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt widersprüchliche Entwicklungen: Insgesamt geht die Kriminalität zurück – gleichzeitig steigen Sexualdelikte seit Jahren deutlich an, insbesondere bei schweren Formen wie Vergewaltigung und sexueller Nötigung. Auch Kinder rücken stärker ins Blickfeld der Statistik – sowohl als Betroffene als auch als Tatverdächtige. Woran liegt das? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Entwicklungen, rechtliche Änderungen – und die zunehmende Verlagerung von Kriminalität ins Internet, etwa durch Cybergrooming oder neue Meldepflichten für Plattformen? Darüber spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 137. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Dr. Susann Prätor. Sie forscht an der Polizeiakademie Niedersachsen zu Kriminalität, gesellschaftlichen Entwicklungen und Führungsfragen. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  18. Vergessener Krieg im Libanon: Wer hat die Kontrolle?
    16.04., 17:2400:25:31

    Seit Monaten richtet sich die internationale Aufmerksamkeit vor allem auf Gaza und den offenen Konflikt zwischen den USA und Iran. Weniger beachtet wird ein weiterer Krieg: Entlang der Grenze zwischen Israel und dem Libanon kommt es täglich zu Beschuss, Luftangriffen und Vertreibungen. Israel versucht, die Hisbollah militärisch zurückzudrängen. Die Hisbollah inszeniert sich zugleich als Schutzmacht gegen Israel. Dazwischen steht ein Land, dessen Wirtschaft kollabiert ist, in dem Hunderttausende auf der Flucht sind und in dem die Regierung kaum Kontrolle über das eigene Territorium hat. Was droht der Bevölkerung im Libanon als Nächstes? Und wie groß ist das Risiko, dass sich der Konflikt weiter ausweitet? Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit der freien Korrespondentin Stella Männer, die aus Beirut zugeschaltet ist und schildert, wie sich der Krieg im Alltag der Menschen niederschlägt – und warum viele Libanesinnen und Libanesen das Gefühl haben, dass ihr Krieg international kaum noch wahrgenommen wird. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  19. Warum wollen die Großmächte nach 53 Jahren plötzlich wieder zum Mond?
    09.04., 17:5500:34:01

    Vier Astronauten sind zum Mond geflogen – zum ersten Mal seit 1972. Doch die Artemis-2-Mission ist mehr als ein Testflug: Sie gilt als entscheidender Prüfstein dafür, ob die USA ihre Führungsrolle im All behaupten können. China plant spätestens 2030 eine eigene bemannte Mondmission – und wer dort zuerst dauerhaft präsent ist, könnte künftig Standards für Infrastruktur, Rohstoffe und Einfluss im All setzen.Das Programm dahinter ist ein Hochrisikoprojekt: Artemis hat bereits rund 100 Milliarden Dollar gekostet, wurde jahrelang verzögert und setzt mit dem Space Launch System teilweise auf überarbeitete Technik aus den 1980er-Jahren. Der Rechnungshof der NASA bewertet das Programm bei den aktuellen Kosten als kaum finanzierbar. Gleichzeitig treiben private Unternehmen das Tempo voran: Mit rund 80 Prozent aller Raketenstarts weltweit ist SpaceX derzeit die dominierende Kraft im All.Langfristig wird der Weltraum vielfältiger: Neben den USA und China investieren auch Indien, Japan, Europa und die Emirate in eigene Programme. Bis etwa 2040 könnte sich eine multipolare Raumfahrt entwickeln, bei der mehrere Akteure eine relevante Rolle spielen. Deutschland plant bis 2030 Investitionen von rund 35 Milliarden Euro in Satelliten, Abwehr und Startkapazitäten. Russland hingegen verliert zunehmend an Bedeutung. Dabei stellt sich die Frage: Geht es vor allem um Prestige – oder um die Kontrolle über zukünftige Infrastruktur und Ressourcen im All? Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit ZEIT-Wissenschaftskorrespondent Stefan Schmitt in der aktuellen Folge von Was jetzt? – Die Woche. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  20. Warum verändert sich das Verhältnis zwischen Israel und den USA?
    02.04., 19:3600:29:54

    Israel und die USA galten lange als unerschütterliche Partner. Doch diese Allianz gerät ins Wanken. Die Stimmung in den USA kippt gegenüber Israel. Erstmals sympathisieren mehr Amerikaner mit den Palästinensern als mit Israel. Die Kritik reicht längst über progressive Milieus hinaus: Auch unter Unabhängigen, Demokraten – und zunehmend sogar im republikanischen Lager – wächst die Skepsis. Selbst im Umfeld der Maga-Bewegung wird die außenpolitische Linie hinterfragt. Für Donald Trump könnte der zunehmend diffuse Krieg zum Risiko werden: Seine Zustimmungswerte liegen bei 40 Prozent und die steigenden Preise im Zuge des Krieges treffen die Wähler direkt. Kriege mit spürbaren Kosten im Inland gelten als politisch gefährlich. Gleichzeitig warnen Beobachter, dass der Konflikt selbst Israels wichtigste strategische Ressource gefährden könnte: die enge Beziehung zu den USA. Was bedeutet das für die Zukunft der Allianz – und welche Ziele verfolgt Israel selbst in der Region? Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit ZEIT-Korrespondent Paul Middelhoff in Washington, D. C. in der aktuellen Folge von Was jetzt? – Die Woche. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Im Videopodcast der ZEIT vertieft Moderatorin Dilan Gropengiesser jeden Donnerstag mit Expertinnen und Experten ein wichtiges gesellschaftspolitisches Thema der Woche.