Völkerrechtspodcast

#10 Kritische Perspektiven auf das Völkerrecht: Was nicht in euren Lehrbüchern steht

01.10., 11:5200:37:59
Beschreibung der Episode

Warum ist unser (Völker-)Recht so, wie es ist? Welche Machtverhältnisse begünstigen bestimmte Auslegungen einzelner Normen? Kritische Perspektiven auf das Völkerrecht hinterfragen den Kontext von Normen und ihre Entstehungsgeschichte.

Weil diese Theorien im Studium leider oft etwas zu kurz kommen, behandeln wir sie heute in unserer zehnten Folge, pünktlich zum Semesterstart. Isabel Lischewski gibt eine kurze Einführung zu spezifisch feministischen Herangehensweisen, Erik Tuchtfeld spricht mit Sigrid Boysen über postkoloniale Kritik am Völkerrecht. Insbesondere geht es dabei um die Rolle des Umweltrechts, das oft als „gutes Geschwisterkind“ des Investitionsschutzrechts wahrgenommen wird, aber auch bestehende Machtasymmetrien fortschreibt.

Wir freuen uns über Lob, Anmerkungen und Kritik an podcast@voelkerrechtsblog.org.

Hintergrundinformationen:

Artikel und Blogposts

Monographien und Sammelbände:

Moderation: Erik Tuchtfeld & Dr. Isabel Lischewski
Grundlagen: Dr. Isabel Lischewski
Interview: Prof. Dr. Sigrid Boysen & Erik Tuchtfeld
Schnitt: Daniela Rau

Credits: