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unbehagen – Zwischen Identität und Ideologie

Gerrit Seebald & Sven Peter

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83 Episoden · neueste 07.10.

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Episoden

83
  1. #42 Musk-Gespräch und Parteitagsrede: Die große Alice-Weidel-Week
    22.01., 06:0001:12:55

    Warum die AfD momentan so erfolgreich ist Im Gespräch mit Elon Musk wird Hitler kurzerhand zum Kommunisten und auf dem AfD-Parteitag ist Remigration plötzlich kein Tabuthema mehr. Warum AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel überraschend deutlich nach rechts gerückt ist, welche Rolle die Reform der Jungen Alternative dabei spielt und warum die AfD gerade scheinbar nicht zu stoppen ist – darum geht es in Folge 42 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Gerrit erzählt, was Maximilian Krah mit Andrew Tate vorhat, und Sven hat ein Problem mit den angekündigten TV-Duellen.

  2. #41: Weg mit der JA und raus aus der EU – Die AfD im Wahlkampfmodus
    11.12., 06:0001:16:08

    Wie sich die AfD für den Bundestagswahlkampf in Stellung bringt Die Jugendorganisation auflösen und aus der EU austreten: Die AfD steigt in den Wahlkampf ein und sorgt erst einmal für Schlagzeilen. Was dahintersteckt, warum das geplante Ende der Jungen Alternative zum Problem für die Partei werden könnte und welche Strategie die AfD im Wahlkampf fährt – darum geht es in Folge 41 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Mit welchen Tricks die AfD versucht, die CDU zu provozieren, und warum das perfekt in ihre Strategie passt.

  3. #40 Autoritarismus-Studie: Warum AfD-Wähler plötzlich postkolonial denken
    27.11., 06:0000:56:55

    Antikolonialer Antisemitismus als Brückenideologie zwischen Links und Rechts Die diesjährige Leipziger Autoritarismus-Studie bringt bemerkenswerte Ergebnisse ans Licht: Vor allem bei AfD-Wählern ist ein postkolonial geprägter Antisemitismus weit verbreitet. Warum Rechte plötzlich eine linke Ideologie vertreten und warum das eigentlich gar nicht so überraschend ist, darum geht es in Folge 40 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Warum sich Ost und West in Sachen Ausländerfeindlichkeit wieder annähern und welche Rolle Antifeminismus im autoritären Denken spielt.

  4. #39 Die Judenjagd von Amsterdam: Antisemitismusrelativierung von links
    13.11., 06:0001:12:13

    Wie linke Akteure Antisemitismus abschaffen wollen Nach einem Fußballspiel werden Israelis durch Amsterdam gejagt. Menschen betonen flehend, dass sie keine Juden seien, damit die Angreifer von ihnen ablassen. Vermummte Männer kontrollieren die Pässe von Passanten, um festzustellen, ob sie Israelis sind. All das gibt es auf Video. All das ist bestätigt. Trotzdem hat es nicht lange gedauert, bis der Antisemitismus hinter diesen Taten relativiert, umgedeutet und am Ende geleugnet wurde. Wie das sein kann, warum das vor allem bei linken Akteuren vorkommt und warum viele von ihnen Antisemitismus sowieso nicht mehr als Problem sehen, darum geht es in Folge 39 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Vielleicht habt ihr es gemerkt, wir sind zurück aus einer sehr verlängerten Sommerpause – ab jetzt wieder alle zwei Wochen.

  5. #38 Rechtes Europa: Eine Schicksalswahl und ihre Folgen
    19.06., 06:0001:00:32

    Ist Europa wirklich nach rechts gerückt? Mit knapp 16 Prozent wird die AfD in Deutschland zweitstärkste Kraft bei der Europawahl. In Österreich liefern sich gleich drei Parteien, darunter die FPÖ, einen Kampf um den Wahlsieg. In Frankreich gewinnt Le Pens rechter Rassemblement deutlich. Ist Europa also nach rechts gerückt, warum wählen vor allem junge Menschen die AfD und welche Rolle spielt Georgia Meloni aus Italien? Darum geht es in Folge 38 von Rechtsgerichtet.

  6. #37 Reiche Rechte auf Sylt und antisemitische Studenten in Berlin
    29.05., 06:0001:11:12

    The Kids aren't alright Auf Sylt singen ein Haufen Yuppies eine rechtsradikale Parole auf einen Song von Gigi D’Agostino und in Berlin besetzen linke, antiisraelische Demonstranten ein Gebäude der HU und schmieren antisemitische Parolen an die Wände. Was war da los in der letzten Woche in Deutschland und was ist los mit den jungen Menschen? - Darum geht es in Folge 37 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Sven nimmt Sarah Connor in Schutz und Gerrit hat einen Ohrwurm (offensichtlich).

  7. #36 Extremistische Jugend: Rechte und Islamisten auf TikTok
    08.05., 06:0001:06:03

    Wenn der Algorithmus zur Radikalisierung von Jugendlichen beiträgt Wählen ab 16. Das war mal eine Idee des linken Lagers, denn die Jugend sei eher progressiv. Damit ist es jetzt vorbei. Zwar dürfen bei der kommenden Wahl zum EU-Parlament auch in Deutschland das erste Mal junge Menschen ab 16 Jahren wählen, aber von der imaginierten Progressivität ist nicht mehr viel übrig. Das belegen mehrere aktuelle Studien. Außerdem plagen sich Gerrit und Sven mit Erkältungen rum, die sogar Gerrit mal die Sprache verschlagen.

  8. #35 Das Europawahlprogramm der AfD: Zwischen Radikalität und Pragmatismus
    10.04., 06:0001:06:44

    Wie die AfD versucht radikal zu sein und moderat zu wirken "Diese EU muss sterben, damit das wahre Europa leben kann", verkündet Björn Höcke bei der AfD-Europawahlversammlung in Magdeburg und bedient sich dabei wieder einer Rhetorik, die an die Nazizeit erinnert. Außerdem mach er klar, was die AfD offiziell nicht aussprechen will: Die Partei schließt einen Austritt Deutschlands aus der Europäische Union nicht aus. Was der bedeuten würde und wie die AfD in ihrem Europawahlprogramm versucht bei der bürgerlichen Mitte anschlussfähig zu bleiben, gleichzeitig aber ihre rechtsradikalen Wähler nicht zu verschrecken, besprechen wir in Folge 35 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Gerrit grübelt über den richtigen Umgang mit der rechtspopulistischen Partei und Sven will Fragen einfach nicht beantworten.

  9. #34 Dritte Halbzeit: Antisemitismus und Rechtsextremismus im Fußball
    20.03., 09:3501:09:31

    Wie Neonazis ganze Vereine unterwandern In Sachsen-Anhalt ist ein Amateur-Fußballverein unterwandert von einem stadtbekannten Neonazi. Immer wieder kommt es zu Gewalt auf und neben dem Spielfeld. Trotzdem sind die Behörden machtlos. Der Grund: Keiner sagt was, alle haben Angst. In Berlin wird ein jüdischer Club regelmäßig antisemitisch angefeindet. Die Verantwortlichen überlegen zwischenzeitlich den Spielbetrieb einzustellen. Auch hier trauen sich wenige zu sprechen, wer es tut muss ebenfalls Angst haben, bedroht und angefeindet zu werden. Warum es im Fußball immer wieder zu extremistischer Gewalt kommt, wie die Behörden darauf reagieren und wie groß das Problem wirklich ist, darum geht es in Folge 34 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Gerrit mag den FC Bayern nicht, ärgert sich aber darüber und Sven ist und bleibt im Herzen einfach selber ein kleiner Fußball-Ultra.

  10. #33 Nancy Faesers 13 Punkte gegen Rechtsextremismus
    06.03., 06:0001:11:06

    Sinnvolle Maßnahmen oder Symbolpolitik Mal sind es 89, dann nur noch 10 und jetzt eben 13 Punkte. Das Bundesinnenministerium hat ein neues Maßnahmenpaket im Kampf gegen Rechtsextremismus vorgestellt. Viel neues ist nicht dabei, dennoch lohnt sich ein genauer Blick auf die einzelnen Punkte. Wie sinnvoll sind die Maßnahmen, welchen Mehrwert bieten sie und sind sie überhaupt durchsetzbar. Darum geht es in Folge 33 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Sven ist plötzlich DJ Tiesto-Experte und Gerrit sagt eigentlich immer nur das gleiche.

  11. #32 Bündnis Sahra Wagenknecht: Links rein, rechts raus
    21.02., 06:0001:05:48

    Wie Sahra Wagenknecht ein Lücke im Parteiensystem füllen will Ein neuer (roter) Stern leuchtet am Parteienhimmel: Das Bündnis Sahra Wagenknecht. Die Ex-Linken-Politikerin will mit ihrer Partei eine Lücke füllen, wie sie sagt. Wirtschaftspolitisch Links, Gesellschaftspolitisch aber konservativ. Umverteilen, aber ohne Gendern. Marktmacht beschränken, aber ohne Flüchtlinge. Kann das funktionieren, ist so eine Partei jetzt links oder rechts und was zur Hölle soll linkskonservativ eigentlich bedeuten? Darum geht es in der neuen Folge Rechtsgerichtet. Außerdem, Sven ist zwischenzeitlich sprachlos und Gerrit verirrt sich mal wieder auf dem Links-Rechts-Schema.

  12. #31 Wie die Anti-AfD-Demos mit den Bauernprotesten zusammenhängen
    31.01., 06:0001:10:34

    Warum plötzlich alle auf die Straße gehen Der Januar war wild. Erst legen Bauern legen mit ihren Treckern halb Deutschland lahm, um die Ampel zu stürzen - dann drängen sich Zehntausende Demonstranten durch die Innenstädte, um die AfD zu verbieten. Es brodelt offensichtlich in der Gesellschaft und die Spaltung war nie deutlicher. Wie die Sorgen der Menschen zusammenhängen, welche Rolle Rechtsextreme dabei spielen und was Antisemitismus damit zu tun hat, darum geht es in Folge 31 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Gerrit ist trotz des ganzen Schlamassel vorsichtig optimistisch und Sven ist der bayerischste Hamburger Deutschlands.

  13. #30 Antisemitismus in Deutschland: Judenhass in der Mitte der Gesellschaft
    17.01., 06:0001:05:17

    Warum Antisemitismus ein deutscher Exportschlager ist, der jetzt wieder importiert wird Rund 15 Prozent der Deutschen glauben, Juden hätten in Deutschland zu viel Einfluss. 22 Prozent - und damit fast ein Viertel der Bevölkerung - sind sogar zumindest teilweise davon überzeugt, dass Juden „mehr als andere Menschen mit üblen Tricks arbeiten, um das zu erreichen, was sie wollen“. Der Antisemitismus ist in Deutschland war also nie ganz weg und ist fest in der Gesellschaft verankert. Insbesondere die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie empfänglich weite Teile der deutsche Bevölkerung für antisemitische Verschwörungstheorien sind. Gleichzeitig entfacht die aktuelle Eskalation des Nahostkonflikts und der damit verbundene offene Judenhass auf deutschen Straßen vor allem in migrantisch geprägten Stadtvierteln wie Neukölln eine neue Debatte über importierten Antisemitismus. In Folge 30 von Rechtsgerichtet zeigen wir, dass Antisemitismus ein deutsches Problem ist und gleichzeitig importiert sein kann, weil Judenhass schon immer auch ein globales Problem war. Außerdem: Ja, wir sind endlich zurück aus unserer Weihnachtspause. Ab jetzt gibt es wieder alle zwei Wochen eine neue Folge Rechtsgerichtet und wenn euch der Podcast gefällt, dann gebt uns doch gerne mal eine gute Bewertung auf den einschlägigen Streaming-Plattformen und folgt uns bei Instagram <3

  14. #29 Postkoloniale Erinnerungskultur: Holocaustrelativierung von links
    13.12., 06:0001:06:17

    Wie sogenannte Genozidforscher den Holocaust entkontextualisieren, um Israel zu kritisieren Darf man die Hamas mit den Nazis vergleichen? Als der umstrittene britische Autor Douglas Murray in einem Interview behauptete, die Nationalsozialisten hätten sich im Gegensatz zur Hamas wenigstens für ihre Taten geschämt, war der Aufschrei groß. Auch israelsolidarischen deutschen Linken ging das zu weit und plötzlich war sie wieder aktuell, die erinnerungspolitische Debatte in Deutschland. Wie präzedenzlos bzw. singulär ist der Holocaust, womit darf man ihn vergleichen und vor allem wer instrumentalisiert das Erinnern am Ende für die eigenen Zwecke. Die Postkoloniale Linke versucht dabei schon lange, den Holocaust zu normalisieren und in eine Reihe mit anderen historischen Ereignissen zu stellen - am Ende auch, um Israels Sonderrolle endlich in Frage stellen zu dürfen. Wir haben uns in Folge 29 von Rechtsgerichtet noch einmal den sogenannten Historikerstreit 2.0 angeschaut, denn seit dem 7. Oktober ist die Debatte aktueller denn je. Außerdem: Gerrit feiert Henrik M. Broder und Sven macht eine Ankündigung.

  15. #28 Die Ideologie der Hamas: Wenn Linke Rechtsextremismus relativieren
    29.11., 06:0001:08:41

    Warum die Charta der Hamas in direkter Tradition des Nationalsozialismus steht Wir haben die Charta der Hamas gelesen, damit ihr es nicht müsst. Ihre Ideologie steht deutlich in der Tradition des historischen Nationalsozialismus, bedient sich dabei aber auch postkolonialen, linken Narrativen. Islamistische Terroristen inszenieren sich so bewusst als Befreiungskämpfer für die vom Westen unterdrückten Völker. Auch deshalb hegen viele internationalistische Linke eine gewisse Sympathie für diesen vermeintlichen "Befreiungskampf". Damit relativieren linke Akteure plötzlich Ideen, die fast Deckungsgleich schon von den Nazis verbreitet wurden. Warum das klassische Rechts-Links-Schema dabei an seine Grenzen stößt und welche entscheidende Rolle Antisemitismus spielt, darum geht es in Folge 28 von Rechtsgerichtet.

  16. #27 Israel und die Linke (2): Israelbezogener Antisemitismus
    08.11., 06:0001:08:27

    Wie viele Linke ihren Judenhass auf Israel projizieren "Kindermörder Israel" - Wer nicht offen antisemitisch sein möchte, kann einen bequemen Umweg gehen: Er nennt seinen Antisemitismus einfach "Israelkritik". Weil vor allem Linke meistens nicht offen antisemitisch sein wollen, sind sie besonders anfällig für israelbezogenen Antisemitismus. Statt den Juden ist Israel an allem Schuld, die antisemitischen Narrative sind trotzdem die gleichen. Doch was soll "Israelkritik" eigentlich sein und warum gibt es dann nicht auch "Frankreichkritik"? In Folge 27 von Rechtsgerichtet sind wir noch einmal auch linksgerichtet und zeigen, wie man israelbezogenen Antisemitismus von legitimer Kritik an der israelischen Regierung unterscheiden kann. Spoiler: Letzteres ist wirklich eine Ausnahme im aktuellen Diskurs. Außerdem sagt Sven ungefähr tausendmal "woke" und Gerrit ist fassungslos von einem antisemitischen Statement eines linken Cafés in Neukölln.

  17. #26 Israel und die Linke: Woker Antisemitismus in Deutschland
    25.10., 06:0001:09:02

    Warum Judenhass auch in der Linken weit verbreitet ist "Free Gaza from German Guilt", rufen hunderte Demonstranten nur elf Tage nach dem unvorstellbaren Terror der Hamas vor dem Auswärtigen Amt. Die meisten von ihnen Linke, viele aus dem postkolonialen oder sogar queerfeministischen Spektrum. Sie fordern damit nichts Geringeres als Palästina endlich von deutscher Schuld zu befreien. Linke fordern also plötzlich das, was die AfD schon lange will: Einen Schlussstrich ziehen unter die deutsche Erinnerungskultur nach der Shoa. Wie das sein kann, und warum vor allem postkoloniale, woke Linke einen Hang zu Antisemitismus haben, darum geht es in Folge 25 von Rechtsgerichtet. Denn für uns ist klar: Antifa bedeutet Israelsolidarität. Am Israel Chai. Außerdem: Gerrit ist richtig sauer und wir mussten die Folge deshalb auf "explizit" stellen und Sven ist deshalb wenigstens um ein bisschen Sachlichkeit bemüht. Und eh klar ist: Wer die aktuelle Situation nutzt, um unreflektiert "Ausländer raus" zu schreien, ist nicht israelsolidarisch, sondern nutzt den aktuellen Konflikt nur, um die eigene Xenophobie zu rechtfertigen.

  18. #25 Wahlen in Bayern und Hessen: Der Rechtsruck ist amtlich
    11.10., 06:0000:51:19

    Warum die AfD auch im Westen plötzlich Erfolg hat Bayern und Hessen haben gewählt und die Ergebnisse sind deutlich: In beiden Bundesländern gewinnt die AfD stark dazu - in Hessen wird sie sogar zweitstärkste Kraft. Mit den Freien Wählern zusammengerechnet kommt der rechtspopulistische Block in Bayern sogar auf über 30 Prozent. Es ist also amtlich: Die Gesellschaft ist nach rechts gerückt. Woran das liegt und wie bedenklich das eigentlich ist, darum geht es in Folge 25 von Rechtsgerichtet. Außerdem konnten wir in diesen Tagen natürlich keine Folge machen, ohne über die schrecklichen Ereignisse in Israel zu sprechen. Antifa heißt Israelsolidarität! AM ISRAEL CHAI!

  19. #24 Was gesagt werden muss (zu Aiwanger)
    27.09., 06:0000:58:03

    Warum Hubert Aiwanger trotz Flugblatt-Affäre so beliebt ist Am 8. Oktober wird in Bayern ein neuer Landtag gewählt. In den Umfragen sind Hubert Aiwanger und seine Freien Wähler stark wie nie. Die Affäre rund um ein antisemitisches Flugblatt scheint dem bayerischen Vizeministerpräsident nicht geschadet zu haben - ganz im Gegenteil: Seit dem Skandal steigen Aiwangers Umfragewerte sogar an. Warum sich rechte Politiker mittlerweile scheinbar alles erlauben können, es aber auch bei vielen Linken in Sachen Antisemitismus eine Doppelmoral gibt, erfahrt ihr in Folge 24 von Rechtsgerichtet. Außerdem hat Gerrit wieder einen voll geilen Cliffhanger und Sven erklärt uns die bayerische Volksseele.

  20. #23 Wie Corona den Aufstieg der Rechten getriggert hat
    13.09., 06:0001:10:55

    Verschwörungsideologien und Elitenfeindlichkeit als Mobilisierungsmotor Die Corona-Pandemie war ein Erweckungserlebnis für eine neue rechte Massenbewegung. Mit Verschwörungsglauben und Elitenfeindlichkeit konnte die AfD zusammen mit anderen neurechten Akteuren ein ganz neues Wählerpotenzial für sich gewinnen. In Folge 23 von Rechtsgerichtet zeigen wir, dass der aktuelle Erfolg rechtsextremer Akteure seinen Ursprung in der Corona-Pandemie hatte. Strategien, die Proteste für eigene Ziele zu instrumentalisieren, sind erschreckend gut aufgegangen und waren von langer Hand geplant. Außerdem befragt Sven Gerrit über einen Film von 1942 und will doch eigentlich nur unbezahlte Werbung für ein hundert Jahre altes Buch machen. Und Gerrit appelliert tatsächlich an die persönliche Ehre von AfD-Wählern und Maßnahmen-Kritikern. Weiterführende Links: https://www.fes.de/referat-demokratie-gesellschaft-und-innovation/gegen-rechtsextremismus/covid19-und-rechtspopulismus https://www.boeckler.de/de/auf-einen-blick-17945-auf-einen-blick-rechtspopulismus-in-deutschland-37867.htm https://www.uni-hohenheim.de/fileadmin/uni_hohenheim/Aktuelles/Uni-News/Pressemitteilungen/2023-08_Populismus_und_Demokratie.pdf

Die Menschen fühlen ein Unbehagen mit der verwalteten Welt. Und wir verspüren ein Unbehagen, was die Menschen aus diesem Unbehagen machen: den Rückzug in Identität, Ideologie und Extremismus. Das berechtigte Gefühl, dass etwas nicht stimmt, führt zu unberechtigten Schlussfolgerungen. Ideologien werden zur sakralen Welterklärung, weil nichts mehr heilig ist. Und wir wollen all das entzaubern: unbehagen – ein Podcast zwischen Identität und Ideologie