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unbehagen – Zwischen Identität und Ideologie

Gerrit Seebald & Sven Peter

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83 Episoden · neueste 07.10.

Episoden

83
  1. #82 Der Antisemitismus der Anderen
    07.10., 06:0001:03:03

    Warum die Kritik an der Linken zu kurz greift Die Linke wittert eine Kampagne gegen sich, die anderen Parteien, allen voran die CDU, wecken den Schein Antisemitismus sei nur ein Problem der anderen, hier der Linken. Man selbst hat selbstverständlich eine weiße Weste. Warum das zum Teil verlogen ist, darum geht es in Folge 82 von Unbehagen. Außerdem: Wir nehmen eure Kritik ernst, Gerrit erklärt, warum er nicht neoliberal ist und Sven vergisst, dass man am Ende keine Zusammenfassung macht.

  2. #81 Warum Berliner Linken-Wählern Antisemitismus egal ist
    23.09., 06:0001:10:35

    Zwei Landtagswahlen und was wir daraus lernen In Berlin gewinnt die Linke mit Spitzenkandidatin Elif Eralp die Wahl zum Abgeordnetenhaus deutlich. Die große Frage: Trotz oder gerade wegen einer Reihe antisemitischer Skandale? Warum blenden ausgerechnet viele Wähler der Linken den Antisemitismus in Teilen der Berliner Linken konsequent aus, wie schlimm ist die Lage innerhalb der Partei wirklich und warum erinnern Kommunikation, Auftreten und Verhalten der Hardcore-Unterstützer der Linken inzwischen immer stärker an die AfD – insbesondere dann, wenn Kritik von außen kommt? Außerdem: Gerrit ist auf 180 und Sven will über Mietpreise sprechen.

  3. #80 Pöbelnde Streamer, Gouda-Light & Siegmund – Die große Sachsen-Anhalt-Wahlbilanz
    09.09., 06:0001:01:44

    Wie die AfD so erfolgreich werden konnte – und was das jetzt bedeutet Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit deutlichem Abstand gewonnen. Welche Rolle Spitzenkandidat Ulrich Siegmund dabei gespielt hat, wie ihm pöbelnde Streamer geholfen haben und was ein Gouda-Light von Edeka mit dem Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt zu tun hat – darum geht es in Folge 80 von „Unbehagen“, dem ideologiekritischen Podcast. Außerdem: Sven denkt endlich auch mal an die Kinder, und Gerrit war in Sachsen-Anhalt auf der Wahlparty und hat insbesondere danach wilde Dinge erlebt.

  4. #79 Höcke vs. Siegmund mitten im Wahlkampf?
    19.08., 06:0000:57:05

    Die AfD und ihr Umgang mit dem BSW In Sachsen-Anhalt ist der Wahlkampf längst in die heiße Phase eingetreten. Und Ulrich Siegmund könnte es schaffen, der erste Ministerpräsident der AfD zu werden. Doch sogar einer aus den eigenen Reihen scheint nicht begeistert von dieser Vorstellung zu sein: der Thüringer Landeschef Björn Höcke. Ob Höcke tatsächlich etwas gegen den Erfolg Ulrich Siegmunds hat, was dafür spricht und was dagegen und warum die AfD sich mittlerweile nur noch selber schlagen kann, darum geht es in Folge 79 von Unbehagen (ehemals Rechtsgerichtet). Außerdem: Gerrit konnte Ulrich Siegmund hautnah beim Wahlkampf begleiten und Sven will immer unbedingt alles zusammenfassen.

  5. #78 Nach CSD-Anschlag: Ist Islamismus eine „rechte Ideologie“?
    05.08., 06:0001:03:15

    Wie Linke versuchen, ihr Weltbild zu retten Nach dem islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD waren sich weite Teile der Linken schnell einig, dass das erstens nichts mit dem Islam zu tun hätte, das alles zweitens nicht instrumentalisiert werden dürfe und drittens die größte Gefahr immer noch von rechts kommen würde. Letzteres funktioniert besonders gut, weil man Islamismus kurzerhand als rechte Ideologie umdeutet. Warum das alles Quatsch ist, wie Teile der Linken so verzweifelt versuchen, ihr inkonsequentes Weltbild aufrechtzuerhalten, und warum Islamismus zwar keine rechte Ideologie ist, Rechte von ihm aber vielleicht profitieren, darum geht es in Folge 78 von Unbehagen – einem ideologiekritischen Podcast. Außerdem: Gerrit ist sehr sauer und Sven erkennt seine alten Helden nicht mehr.

  6. #77 Alles, was ihr zum Danger-Dan-Gate wissen müsst
    22.07., 06:0000:57:53

    Das ZDF, die Anstalt und ein Antifa-Song Das ZDF entscheidet: Die Sendung „Die Anstalt“ darf einen Auftritt von Danger Dan und Igor Levit nicht ausstrahlen. Der Grund: Der präsentierte Song "keine Angst" würde zu „illegalen Aktionen und Gewalt“ im Kampf gegen Rechtsextremismus aufrufen, und mit den Richtlinien des ZDF sei das nicht vereinbar. Ist das berechtigt oder schon Cancel Culture? Wen will der Song eigentlich erreichen? Warum Meinungsfreiheit am Ende natürlich immer nur die Freiheit der eigenen Meinung ist und warum der Song aus ganz anderen Gründen problematisch ist – darum geht es in Folge 77 von Unbehagen. Einem ideologiekritischen Podcast. Außerdem: Gerrit verteidigt die Polizei und Sven ist gelangweilt.

  7. #76 Das Desaster von Erfurt: Rechte Politiker und linke Antisemiten
    08.07., 06:0001:13:54

    Wenn Palästina den AfD-Parteitag überlagert Die AfD hält in Erfurt einen Parteitag ab. Während in der Halle Alice Weidel ihre Macht in der Partei zementiert, verpassen die Demonstranten draußen die AfD-Delegierten und verprügeln stattdessen Journalisten und bedrängen israelsolidarische Linke. Wie Alice Weidel im internen Machtkampf Tino Chrupalla abgesägt hat, wie es bei der AfD weitergehen könnte und warum die Linken vor der Halle ihren Antisemitismus einfach nicht hinter sich lassen können, darum geht es in Folge 76 von Unbehagen, einem ideologiekritischen Podcast. Außerdem: Gerrit war in der Halle vor Ort und Sven kennt Erfurt auch ziemlich gut.

  8. #75 Höcke und seine rechten Antiimperialisten
    24.06., 06:0001:08:17

    Aufruhr in der AfD Wessis sind deutsch sprechende Amerikaner und Ossis die letzten richtigen Deutschen. Mit dieser Behauptung hat der Westdeutsche Björn Höcke vor Kurzem für Aufsehen in den Medien und einen Aufschrei in seiner AfD gesorgt. Dabei war der klassische Antiamerikanismus in Deutschland schon immer Teil moderner rechter Ideologie. Doch was ist dran an Höckes Aussage? Welche Rolle spielt der Aufschrei innerhalb der AfD? Und warum ignorieren Linke so gerne rechten Antiamerikanismus? Darum geht es in Folge 75 von Unbehagen – einem ideologiekritischen Podcast. Außerdem: Gerrit ist ein schlechter Lokalpatriot, und Sven beschäftigt sich mit der Empirie hinter Höckes Aussage.

  9. #74 Das Ende der deutschen Staatsräson
    10.06., 06:0001:00:08

    Falsche Israelsolidarität und der Wunsch nach Befreiung Deutschland verliert die Wahl um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Schuld daran sei auch die Israel-Solidarität, verkünden vermeintliche Völkerrechtsexperten, SPD-Politiker und nicht zuletzt der deutsche Außenminister. Man ist mehr und mehr unzufrieden mit der ungeliebten, selbst auferlegten „Zwangssolidarität“ und nutzt deshalb jede Gelegenheit, sich von ihr zu befreien. Warum diese unheilvolle Entwicklung die unausweichliche Konsequenz der staatlich verordneten Erinnerungspolitik ist, wie Deutschland es schafft, sich dieser mit moralischer Überheblichkeit zu entledigen, und was das für Juden in Deutschland bedeutet, darum geht es in Folge 74 von Unbehagen, einem ideologiekritischen Podcast. Außerdem: Sven ist (mal wieder) krank und Gerrit besessen.

  10. #73 Israel- und Palästinasolidarität – wer cancelt eigentlich wen?
    27.05., 06:0001:02:48

    Warum alle Canceln, es aber niemand gewesen sein will DJs werden ausgeladen, Vorträge abgesagt. Wer sich deutlich und prominent proisraelisch, aber auch propalästinensisch äußert, läuft Gefahr, „gecancelt“ zu werden. Das heißt: Beide Seiten machen gerne das Gleiche, was sie der anderen Seite vorwerfen. Doch was ist dieses „Canceln“ eigentlich? Warum halten es immer weniger Menschen aus, andere Meinungen zu akzeptieren? Und muss man wirklich alle Meinungen akzeptieren? Darum geht es in Folge 73 von Unbehagen (ehemals Rechtsgerichtet), einem ideologiekritischen Podcast. Außerdem: Gerrit ist müde und Sven jetzt DITIB-Experte.

  11. #72 Die Rückkehr der K-Gruppen – Beef in der Bubble
    13.05., 06:0001:09:42

    Wie autoritäre Linke die Szene übernehmen Die K-Gruppen sind zurück. Immer häufiger prägen wieder rote Schlauchschals und starre Formationen linksextreme Demonstrationen. Das Autoritäre hat also wieder Einzug in die Szene gehalten. Wie konnte es so weit kommen, was hat der 7. Oktober damit zu tun, und wer ist eigentlich die antiautoritäre Linke, wenn das die autoritäre ist? Darum geht es in Folge 72 von unbehagen, einem ideologiekritischen Podcast. Außerdem: Gerrit erklärt, was Ikkimel und die Poplinke damit zu tun haben, und Sven kennt einfach namhafte linke Influencer nicht, was für ihn spricht.

  12. #71 Zurück zur Natur: Deutschland und seine Liebe zu einem Wal
    29.04., 06:0001:01:23

    Wie ein gestrandeter Meeressäuger eine ganze Nation verrückt macht Seit über einem Monat liegt ein gestrandeter Wal vor der Ostseeküste und Deutschland dreht durch: Demos werden organisiert, das Internet mit theatralischen KI-Videos geflutet, und Rechte mischen natürlich auch mit. Warum das die Menschen so emotionalisiert, es zu einfach ist, sich darüber einfach lustig zu machen, und welche Rolle das Unbehagen der Menschen mit der Moderne und der beherrschten Natur dabei spielen, darum geht es in Folge 71 von Unbehagen – einem ideologiekritischen Podcast (ehemals Rechtsgerichtet). Außerdem: Gerrit ist auch genervt von linken Influencern, die sich für besonders schlau halten, und Sven ist fassungslos, dass wir eine Folge über Timmy den Wal machen.

  13. #70 Auf einen Aperol mit der AfD: Ländliche Raumnahme und das Dilemma der Selbstverharmlosung
    15.04., 06:0001:01:56

    Wie die AfD die Dörfer übernehmen will AfD-Kneipen in jedem Dorf. Dämmerschoppen, Bratwurst und Bier oder Aperol-Abende für die Jugend. In der AfD kursiert ein Strategiepapier. Das Ziel: die stärkste Kraft auf dem Land werden. Dafür sollen Ortsverbände Immobilien kaufen und zu ungezwungenen Treffpunkten für die Menschen vor Ort umfunktionieren. Das Ganze erinnert an Strategien, die Neonazis und Rechtsextreme seit Jahren mehr oder weniger erfolgreich anwenden. Ob das klappen kann, wo das Konzept herkommt, was Götz Kubitschek damit zu tun hat und warum diese „Selbstverharmlosung“ für die AfD auch zur Gefahr werden könnte – darum geht es in Folge 70 von Unbehagen (ehemals Rechtsgerichtet), dem ideologiekritischen Podcast in Deutschland. Außerdem beantwortet Sven die Frage, ob er auf einen Aperol mal bei der AfD vorbeischauen würde, und Gerrit erzählt aus seinem Skiurlaub.

  14. #69 Wie Antizionisten Die Linke übernehmen
    01.04., 06:0001:09:34

    Warum antisemitische tendenzen zum Problem für die Partei werden „Man sei der erste antizionistische Landesverband“, verkünden junge Linken-Politiker aus Niedersachsen stolz auf Instagram. In einem umstrittenen Antrag hatten sich die israelfeindlichen Kräfte auf dem Landesparteitag durchgesetzt. Seitdem heißt es offiziell: „Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab.“ Warum selbst diese entschärfte Formulierung antisemitische Tendenzen hat, Die Linke auch bundesweit mehr und mehr von antizionistischen Kräften übernommen wird und warum das für die Partei am Ende zu einem großen Problem werden könnte – darum geht es in Folge 69 von Unbehagen (ehemals Rechtsgerichtet). Außerdem: Gerrit entwirft seine eigene Theorie zur Dialektik der Antisemitismusbegriffsentwertung, und Sven erklärt noch einmal die Basics, warum Antizionismus oft in Antisemitismus umschlägt.

  15. #68 "Kufiyas in Buchenwald“ – revisionistische Erinnerungspolitik von links
    18.03., 06:0001:08:11

    Was wirklich hinter der aktuellen Hetzkampagne gegen die Gedenkstätte steckt Pro-palästinensische Aktivisten wollen mit dem Palituch nach Buchenwald, aber die Gedenkstätte hat etwas dagegen – zu Recht. Dass sich dieser Streit ausgerechnet an einem Ort der Erinnerung an die Verbrechen der NS-Herrschaft entzündet, ist natürlich kein Zufall. Linke Gruppen sind schon lange der Meinung, solche Orte würden für die Solidarität mit Israel instrumentalisiert und instrumentalisieren sie damit natürlich selbst. Warum der Instrumentalisierungsvorwurf immer ein Eigentor ist, was die Aktivisten mit den Kufiyas in Buchenwald tatsächlich wollen und warum sie damit die deutsche Erinnerungskultur an die Shoah von links bedrohen – darum geht es in Folge 68 von Unbehagen (ehemals Rechtsgerichtet), dem Podcast zwischen Identität und Ideologie in Deutschland. Außerdem: Wir haben uns umbenannt – erzählt es allen weiter.

  16. #67 Der Krieg gegen den Iran und die antiimperialistische Querfront
    04.03., 06:0001:01:11

    Warum sich Rechte und Linke beim Iran plötzlich einig sind Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat klargemacht: Linke Solidarität mit dem iranischen Volk gibt es erst, wenn der Westen sich einmischt. Einschlägige Akteure, die jetzt laut sind, waren bemerkenswert leise, als die Mullahs zehntausende Regimekritiker auf den Straßen und in Gefängnissen gefoltert und ermordet haben. Warum das so ist, wo die linke Faszination für das iranische Terrorregime herkommt und warum man sich da mit den Rechten plötzlich ziemlich einig ist, darum geht es in Folge 67 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Gerrit zitiert King of Queens und Sven macht eine aufregende Ankündigung.

  17. #66 Zwischen Sellner und Kaiser: Aktuelle Metapolitik der (neuen) Rechten
    11.02., 06:0001:18:35

    Kulturelle Hegemonie und der Kampf um die Meinungen Die Neue Rechte will nicht nur Wahlen gewinnen, sondern auch die Köpfe der Deutschen. Stichwort: Kulturelle Hegemonie. In ihren Strategien berufen sich die Akteure ausgerechnet auf den kommunistischen Denker Antonio Gramsci. Das vielbesprochene Buch vom neurechten Aktivisten Benedikt Kaiser „Der Hegemonie entgegen: Gramsci, Metapolitik und Neue Rechte“ hat in diesem Zusammenhang kürzlich für Aufsehen gesorgt. Können die Rechten Debatten wirklich besser beeinflussen als Linke, wie neu ist das, was Kaiser schreibt, innerhalb der Neuen Rechten wirklich, und worin unterscheiden sich seine Theorien zum Aktionismus von Ex-IB-Chef Martin Sellner, darum geht es in Folge 66 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Gerrit spricht plötzlich italienisch und Sven ist beeindruckt.

  18. #65 Linke gegen Linke in Leipzig
    28.01., 06:0001:09:51

    Wie in Connewitz der Nahostkonflikt eskaliert Am 17.01. sollte es in Leipzig zum Showdown kommen: „Antideutsche“ gegen „Antiimps“. Linke gegen Linke – und alles wegen Israel. Deutschlandweit befürchteten Medien und Behörden gewaltsame Ausschreitungen, und Rechte haben sich hämisch gefreut. Passiert ist am Ende wenig, und wirklich verstanden, warum Linke gegen Linke demonstrieren, hatten die wenigsten. Zum Glück gibt es ja uns. Was genau in Leipzig passiert ist, warum die israelsolidarische Linke vor allem im Osten besonders stark ist und warum auch Antideutsche die Antideutschen in Connewitz kritisieren – darum geht es in Folge 65 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Gerrit findet es albern, wenn Linke die „wahren Linken“ sein wollen, und Sven macht seinem Job alle Ehre und gibt uns den historischen Rundumschlag.

  19. #64 Die krude Ideologie der neuen Vulkangruppe
    14.01., 06:0001:04:46

    Der Anschlag von Berlin und die radikale Linke Am frühen Morgen des 3. Januars gehen in weiten Teilen von Berlin die Lichter aus. Tausende Haushalte sind ohne Strom. Der Grund: Unbekannte hatten einen Anschlag auf das Stromnetz verübt. Schnell bekennt sich eine oder die sogenannte Vulkangruppe zu der Aktion. Seitdem sind unzählige weitere Bekennerschreiben aufgetaucht. Manche scheinen authentisch, viele nicht. Wer ist diese Vulkangruppe, wie viele davon gibt es eigentlich und was sagen die ganzen Bekennerschreiben über die Ideologie der Gruppe aus? Darum geht es in Folge 64 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Sven will den Anarchismus gegen die Vulkangruppe verteidigen und Gerrit den orthodoxen Marxismus. Verrückte Zeiten.

  20. #63 Warum Menschen in Sachsen-Anhalt eine Revolution wollen (von rechts)
    24.12., 06:0000:49:38

    Der Sachsen-Anhalt Monitor und seine Folgen Ein Drittel der Sachsen-Anhalter will laut einer Umfrage eine Revolution. Der Sachsen-Anhalt-Monitor 2025 zeigt eine demokratische Verunsicherung im Land. Warum die Menschen immer autoritärer werden, obwohl sie eigentlich mit ihrem Leben zufrieden sind, welche Rolle der Konflikt mit Russland dabei spielt und wie die AfD davon natürlich profitiert, darum geht es in Folge 63 von Rechtsgerichtet. Außerdem: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

Die Menschen fühlen ein Unbehagen mit der verwalteten Welt. Und wir verspüren ein Unbehagen, was die Menschen aus diesem Unbehagen machen: den Rückzug in Identität, Ideologie und Extremismus. Das berechtigte Gefühl, dass etwas nicht stimmt, führt zu unberechtigten Schlussfolgerungen. Ideologien werden zur sakralen Welterklärung, weil nichts mehr heilig ist. Und wir wollen all das entzaubern: unbehagen – ein Podcast zwischen Identität und Ideologie