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Über Israel und Palästina sprechen

Shai Hoffmann

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136 Episoden · neueste 13.10.

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Episoden

136
  1. Welche Rolle spielt UNRWA aktuell in Israel/Palästina? Johannes Gunesch von UNRWA Deutschland über Reformbemühungen, Gesetzesinitiativen und humanitäre Folgen
    15.04., 05:0001:09:57

    In dieser Folge geht es um die aktuelle Lage des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) – politisch, rechtlich und humanitär. Ausgangspunkt ist die Passage im deutschen Koalitionsvertrag, laut der eine weitere Finanzierung an umfassende Reformen geknüpft ist. Was bedeutet das konkret? Mein Gast ist Johannes Gunesch, Ansprechperson für UNRWA in Deutschland. Zuvor war er Referent für Ägypten, Israel, Palästina und Jordanien bei der Heinrich-Böll-Stiftung und für die UNDP in Kairo und Jerusalem tätig. Wir sprechen über zwei israelische Gesetzesinitiativen (sowohl das Tätigkeits-als auch das Kontaktverbot von UNRWA auf israelischem Territorium) gegen UNRWA, die Ende Januar 2025 in Kraft getreten sind. Welche Auswirkungen haben die Gesetze aktuell, besonders für die Arbeit in von Israel völkerrechtswidrig annektiertem Ostjerusalem? Ein weiterer Fokus liegt auf Gaza: Seit dem 2. März 2025 gelangen keine Hilfslieferungen mehr in den Süden – was bedeutet das für die Zivilbevölkerung? Und wie könnte eine Wiederaufnahme aussehen, wenn Hilfslieferungen zwingend über Israel nach Gaza gelangen müssten? Wir beleuchten auch die Situation in der Westbank – insbesondere im Norden, wo rund 42.000 Menschen zwangsvertrieben wurden – und fragen, welche Rolle UNRWA dort überhaupt noch spielen kann? Zum Schluss geht es um die internationale Unterstützung: Wer steht aktuell noch öffentlich hinter UNRWA – mit welchen Motiven und Handlungen? Gast: Johannes Gunesch Host: Shai Hoffmann Weitere Infos zum Thema: https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1034364 https://www.theguardian.com/world/2025/jan/30/unrwa-staff-forced-to-leave-israel-after-ban-comes-into-effect?utm_source=chatgpt.com https://www.spiegel.de/politik/deutschland/gaza-spd-stellt-sich-gegen-forderung-nach-unrwa-aufloesung-a-35f98781-73df-41fa-8cf1-39093cf442a2 https://www.theguardian.com/world/palestinian-territories Vielen Dank an Anna Janina Meyer für die Postproduktion, an Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und Lea Volz für die redaktionelle Begleitung. Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Schön, dass ihr dabei seid – abonniert den Podcast und teilt ihn gerne mit euren Freund:innen und eurer Familie!

  2. SPD, Deutsch-Palästinensische Gesellschaft und fehlende Ressourcen: DPG-Präsident Nazih Musharbash über Schmerz und Hoffnung
    11.04., 05:0001:00:48

    In dieser Folge spreche ich mit Nazih Musharbash über den Krieg in Israel und Gaza, seine Kritik an der SPD und die Arbeit der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft. Nazih Musharbash ist Pädagoge, SPD-Politiker und Präsident der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft. 1946 in Amman geboren, kam er 1965 mit einem Stipendium zum Studium nach Deutschland. Nach dem Krieg von 1967 war eine Rückkehr in seine Heimat nicht mehr möglich – Musharbash blieb und engagierte sich jahrzehntelang als Lehrer, Realschulrektor und Kommunalpolitiker. Heute setzt er sich besonders für eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt ein. 2025 wurde er für seinen Einsatz für den Frieden in Nahost und sein kommunalpolitisches Engagement mit dem Courage-Preis seiner Heimatstadt Bad Iburg ausgezeichnet. Wir sprechen über seine persönlichen Eindrücke angesichts der aktuellen Lage, seine Kritik an der deutschen Politik – insbesondere an der Haltung der SPD und den Äußerungen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier – sowie über die Rolle der deutschen Staatsräson: Wie prägt sie politische Entscheidungen und den öffentlichen Diskurs? Außerdem diskutieren wir, ob eine Freilassung aller Geiseln durch die Hamas den Krieg beenden würde und warum die bisherigen Verhandlungen gescheitert sind. Was wäre, wenn die Hamas sich zurückzieht, aber dennoch eine Rolle im politischen Gefüge behält? Ein weiterer Schwerpunkt: Warum ist die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft in Deutschland so wenig bekannt? Wir sprechen über fehlende Ressourcen, finanzielle Abhängigkeit und strukturelle Herausforderungen. Zum Abschluss teilt Nazih Musharbash seine Hoffnung für eine friedlichere Zukunft. Gast: Nazih Musharbash Host: Shai Hoffmann Weitere Infos zu Nazih Musharbash: https://dpg-netz.de/praesidium/ https://www.instagram.com/nazihmusharbash/ https://www.youtube.com/watch?v=LjdScb9iEqY https://www.ndr.de/nachrichten/info/Nazih-Musharbash-Ein-Frieden-muss-durch-die-Bevoelkerung-kommen-,audio1728906.html https://roemerberggespraeche-ffm.de/referenten/nazih-musharbash/ https://www.inforadio.de/rubriken/interviews/2023/12/12/nahost-krieg-gaza-israel-palaestinenser-nazih-musharbash-spd-deutsch-palaestinensische-gesellschaft.html https://www.tagesspiegel.de/politik/chef-der-deutsch-palastinensischen-gesellschaft-was-habe-ich-mit-der-hamas-zu-tun-10823611.html Ein großes Dankeschön an Anna Janina Meyer für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und Lea Volz für die redaktionelle Unterstützung. Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird durch die Robert Bosch Stiftung gefördert. Schön, dass ihr zuhört! Abonniert den Podcast und teilt ihn gerne mit euren Freund:innen und eurer Familie!

  3. Die Staatsräson unter der Lupe: Politikwissenschaftler Dr. Daniel Marwecki über Geschichte, Bedeutung und gesellschaftspolitische Dynamiken dieses Begriffs
    04.04., 05:0001:21:10

    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Daniel Marwecki über die deutsche Staatsräson – ihre Geschichte, Bedeutung und Auswirkungen auf den Nahostkonflikt. Daniel Marwecki ist Politikwissenschaftler und Autor mit Fokus auf politische Geschichte, Erinnerungskultur und die deutsch-israelischen Beziehungen. In seinem Buch Absolution – Israel und die deutsche Staatsraison (2024) analysiert er, wie historische Narrative und Deutschlands politische Verantwortung das außenpolitische Handeln prägen. Er setzt sich kritisch mit der deutschen Staatsräson auseinander und beleuchtet ihre Auswirkungen auf den Diskurs zu Israel und Palästina. Marwecki arbeitet zwischen Berlin und Hongkong, wo er Internationale Beziehungen an der University of Hongkong lehrt. Ausgangspunkt ist sein Buch: Warum zeigt das Cover das Treffen zwischen Konrad Adenauer und David Ben-Gurion, und welche Erwartungen waren auf beiden Seiten damit verbunden? Welche Rolle spielte Deutschland im Kalten Krieg, insbesondere durch Waffenlieferungen an Israel bis 1967? Und wie beeinflusste das die Dynamiken des heutigen Konflikts in Bezug auf die Staatsräson? Wir sprechen über Merkels historische Knesset-Rede 2008, in der sie Israels Sicherheit zur deutschen Staatsräson erklärte – und fragen: Was wäre, wenn Deutschland damals auch Verantwortung für die Nakba übernommen hätte? Abschließend diskutieren wir, wie der Begriff Staatsräson den Diskurs formt – und ob er überhaupt entmoralisiert werden kann. Gast: Dr. Daniel Marwecki Host: Shai Hoffmann Weitere Infos zu Dr. Daniel Marwecki: https://www.wallstein-verlag.de/autoren/daniel-marwecki.html https://www.rosalux.de/publikation/id/41321/von-influencerinnen-lernen https://www.rosalux.de/news/id/51786/israel-und-die-deutsche-staatsraeson https://www.researchgate.net/publication/348016755_Racialized_international_order_Traces_of_yellow_peril_trope_in_Germany%27s_public_discourse_toward_China https://www.deutschlandfunk.de/daniel-marwecki-absolution-israel-und-die-deutsche-staatsraeson-buch-100.html https://www.zeit.de/2024/16/daniel-marwecki-deutschland-israel-beziehung-wiedergutmachung Ein großes Dankeschön an Anna Janina Meyer für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und Lea Volz für die redaktionelle Arbeit. Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Schön, dass ihr dabei wart! Abonniert den Podcast und teilt ihn gerne mit euren Freund:innen und eurer Familie!

  4. Dr. Muriel Asseburg: Die Rolle Europas und der USA im Nahostkonflikt
    28.03., 05:0001:03:58

    In dieser Folge des Podcasts spreche ich mit Dr. Muriel Asseburg, einer ausgewiesenen Expertin für Nahostkonflikte und Senior Fellow an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Dr. Asseburg hat über viele Jahre hinweg in verschiedenen Ländern des Nahen Ostens wie Jerusalem, Damaskus, Ramallah und Beirut gearbeitet und sich intensiv mit den politischen Strukturen und Konflikten in der Region beschäftigt. Sie hat die komplexe Dynamik des israelisch-palästinensischen Konflikts sowie die Rolle von Akteuren wie Europa und den USA immer wieder in ihren Arbeiten analysiert. In der aktuellen Folge stehen vor allem die geopolitischen Akteure im Vordergrund, die aktuell eine Schlüsselrolle im Konflikt spielen: Die USA und Europa. Dr. Asseburg erklärt, warum die USA trotz ihrer oft kritisierten Haltung weiterhin einen maßgeblichen Einfluss auf die Region haben und welche Herausforderungen die Europäische Union bei der Vermittlung einer nachhaltigen Friedenslösung hat. Wir beleuchten dabei auch den aktuellen Status des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas und welche internationalen Akteure Druck ausüben müssen, damit dieser auch tatsächlich langfristig Bestand hat. Dabei spielt Europa eine zentrale Rolle – aber auch hier gibt es Uneinigkeiten, die sich negativ auf die Dynamik auswirken. Dr. Asseburg erklärt, welche Herausforderungen die EU momentan in ihrer Außenpolitik hat und warum ein gemeinsamer europäischer Ansatz für eine nachhaltige Friedenslösung entscheidend wäre. Im Gespräch geht es ebenfalls um die Perspektiven eines Wiederaufbaus im Gazastreifen, den Einfluss von Donald Trump auf die Situation im Nahen Osten sowie die Frage, wie weit der Einfluss der EU auf die gesamte Konfliktdynamik reicht. Dr. Asseburg fordert ein konkretes Handeln der EU und der USA, um die regionale Stabilität zu sichern – und warum das "Wiederholen" des Zwei-Staaten-Prinzips nicht ausreicht. Gast: Dr. Muriel Asseburg Host: Shai Hoffmann Weitere Infos zu Dr. Muriel Asseburg: Website Stiftung Wissenschaft und Politik: https://www.swp-berlin.org/wissenschaftler-in/muriel-asseburg Das Buch „Der 7. Oktober und der Krieg in Gaza im C-H Beck Verlag: https://www.chbeck.de/asseburg-7-oktober-krieg-gaza/product/37890657 Feministischen Außen- und Entwicklungspolitik in den palästinensischen Gebieten: https://www.swp-berlin.org/publikation/feminist-foreign-and-development-policy-in-practice#hd-d44801e2252 Perspektiven auf Trump II aus Europa, Nahost und Afrika: https://www.swp-berlin.org/publikation/perspektiven-auf-trump-ii-aus-europa-nahost-afrika Herzlichen Dank an Anna Janina Meyer für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und Lea Volz für die redaktionelle Arbeit. Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Schön, dass ihr dabei seid! Abonniert den Podcast und teilt ihn gerne mit euren Friends und eurer Family!

  5. 50. Folge zu Trauma, Krieg und Flucht – Die psychischen Folgen des Nahostkonflikts mit Psychologe Dr. Yuriy Nesterko vom Zentrum ÜBERLEBEN Berlin
    21.03., 05:0001:27:49

    Diese Folge ist besonders: Es ist die 50. Episode! Ein riesiges Dankeschön an alle Gäste, Hörer:innen und mein Team – insbesondere an Simon Eichinger, Jordi Kuragari und Lea Volz für ihre redaktionelle Unterstützung. Ein besonderer, aufrichtiger Dank gilt der Robert Bosch Stiftung für die finanzielle Förderung und der 365 Sherpas GmbH – Corporate Affairs & Policy Advice für die redaktionelle Begleitung. 🙏🏻 Zu Gast ist Dr. Yuriy Nesterko, Psychologe und Wissenschaftler, der zu den psychischen Folgen von Krieg, Flucht und Trauma forscht. Wir sprechen über die Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die Psyche der Menschen in Israel und Palästina, die Unterschiede zwischen klassischer PTSD und chronischem Stress sowie Schutzfaktoren, die helfen, mit anhaltender Bedrohung umzugehen. Außerdem geht es um die Bedeutung politischer Anerkennung für die Verarbeitung von Traumata, den Einfluss historischer Narrative auf Versöhnung und generationsübergreifende Traumabewältigung. Dr. Nesterko gibt zudem spannende Einblicke in internetbasierte therapeutische Ansätze, die das Zentrum ÜBERLEBEN bereits seit Jahren anbietet. Eine wichtige Folge über die psychologischen Dimensionen von Krieg und Flucht – hört rein! 🔗 Alle Links zur Folge findet ihr hier: Website: https://www.ueberleben.org Instagram: https://www.instagram.com/zentrumueberleben/ Linkedin: https://www.linkedin.com/company/zentrumueberleben/ Facebook: https://www.facebook.com/zentrumueberleben 🎙️ Unterstützt den Podcast zur 50. Folge! Ich freue mich über Empfehlungen, Bewertungen, Abonnements, euer Feedback und das Teilen dieser Folge. Danke, dass ihr dabei seid! Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird finanziert von der Robert Bosch Stiftung.

  6. Erinnerungskultur, Förderlandschaft und die Funktion von Antisemitismus: Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum über den Umgang mit Geschichte und Gegenwart
    14.03., 05:0900:58:41

    In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum über die Förderlandschaft in Deutschland, Erinnerungskultur und die Funktion von Antisemitismus. Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum ist eine renommierte Historikerin und Expertin für alte und neue jüdische Geschichte. Seit 2011 leitet sie das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Zuvor war sie unter anderem Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift Werkstatt Geschichte und des Jahrbuchs für Antisemitismusforschung sowie Sprecherin der Förderlinie Antisemitismus des BMBF. Wir sprechen über die aktuelle Förderlandschaft und den wachsenden Druck konservativer Kräfte auf progressive Projekte. Außerdem diskutieren wir die deutsche Erinnerungskultur – ihre Verflechtung mit dem Nahostkonflikt und die Frage, wie sie in die Gegenwart geholt werden kann. Schließlich geht es um die tiefere Funktion von Antisemitismus: Welche Bedürfnisse erfüllt er, warum ist er nicht nur von negativen Emotionen geprägt – und inwiefern dient er manchen Menschen auch zur Identitätsstiftung? Gast: Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum Host: Shai Hoffmann Mehr über Stefanie findet ihr hier: https://www.deutschlandfunk.de/geschichte-einer-grossen-luege-wie-immer-wieder-neuer-antisemitismus-entsteht-dlf-2b90e738-100.html https://www.soziopolis.de/guernica-gaza.html https://www.berghahnbooks.com/title/SchulerSpringorumGender https://www.wallstein-verlag.de/9783835351592-hans-litten-anwalt-gegen-hitler.html https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-23308 https://www.academia.edu/108789870/Antisemitism_and_the_Politics_of_History_eds_Scott_Ury_and_Guy_Miron_Brandeis_2024_ Herzlichen Dank an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und Lea Volz für die redaktionelle Arbeit. Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Schön, dass ihr dabei wart! Abonniert den Podcast und teilt ihn gerne weiter.

  7. Staatsräson, Bundestagswahl und blinde Flecken: Kristin Helberg über den Nahost-Diskurs in Deutschland
    28.02., 06:0001:22:16

    In dieser Folge spreche ich mit Kristin Helberg über die politische Entwicklung nach der Bundestagswahl, die Einladung von Friedrich Merz an Benjamin Netanjahu und die Wahrnehmung der Staatsräson in Deutschland. Kristin Helberg ist Journalistin, Autorin und Nahost-Expertin. Sie berichtet und berät zu Syrien, Migration und Außenpolitik, moderiert Veranstaltungen und schreibt für verschiedene Medien. Zuvor war sie von 2001 bis 2008 die einzige westliche Korrespondentin in Damaskus und arbeitete für ARD, ORF und SRF. Ihre Arbeit bringt sie immer wieder an die Schnittstellen von Politik, Medien und Gesellschaft – auch in ihrer Forschung zur syrischen Diaspora in Deutschland. Was bedeutet sie in der politischen Praxis – und welche blinden Flecken gibt es? Gemeinsam sprechen wir über die Schwierigkeiten, pro-palästinensische Perspektiven in den öffentlichen Diskurs einzubringen, und darüber, wie vorschnelle Antisemitismusvorwürfe eine echte Auseinandersetzung verhindern. Warum fällt es Politik und Medien so schwer, zwischen dem Staat Israel und Jüdinnen und Juden zu unterscheiden? Zum Schluss geht es um die Frage, was sich strukturell ändern muss, damit Antisemitismus ernsthaft bekämpft wird – durch reflektierte Auseinandersetzung statt symbolischer Politik. Welche Rolle spielen Sprache, Medien und politische Räume? Und wie schaffen wir die Bedingungen für einen ehrlichen und differenzierten Diskurs über Israel und Palästina? Gast: Kristin Helberg Host: Shai Hoffmann Mehr über Kristin findet ihr hier: https://www.kristinhelberg.de/ https://www.instagram.com/helbergkristin/ https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2024-11/berlin-polizeipraesidentin-juden-homosexuelle-gefahr-orte-islamismus https://spore-initiative.org/de/programm-in-berlin/besuchen-und-mitmachen/zeit-zu-reden-selektive-solidaritat-linke-positionen-zu-israel-und-palastina https://www.lehmanns.de/shop/sozialwissenschaften/43729092-9783451812750-der-syrien-krieg https://www.amazon.de/-/en/Brennpunkt-Syrien-Einblick-verschlossenes-Originalausgabe/dp/3451065444 https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1034848773 https://buchhandel.de/buch/9783451811920 Herzlichen Dank an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und Lea Volz für die redaktionelle Unterstützung. Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Schön, dass ihr dabei wart! Abonniert den Podcast und teilt ihn gerne weiter.

  8. Zwischen TikTok und Lehrplänen: Dr. Deborah Schnabel über die Herausforderungen der Bildung im digitalen Zeitalter
    21.02., 05:5500:56:18

    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Deborah Schnabel über die aktuellen Herausforderungen an der Schnittstelle von Bildung, Gesellschaft und digitaler Welt. Dr. Schnabel ist promovierte Psychologin und Expertin für interkulturelles Zusammenleben und digitale Bildung. Sie forschte zur Entwicklung interkultureller Kompetenzen, war in Lehre und Wissenschaft auch in China tätig Aktuell leitet sie die Bildungsstätte Anne Frank und setzt sich für wirksame Strategien gegen Antisemitismus und Rassismus ein. Wir sprechen über die Besorgnis vor den Bundestagswahlen, den Rechtsruck in Deutschland und die Geiselbefreiungen in Israel. Ein besonderer Fokus liegt auf der Studie Die TikTok-Intifada der Bildungsstätte Anne Frank und der Rolle sozialer Medien bei der Verbreitung von Rassismus und Antisemitismus. Außerdem diskutieren wir, was die Bildungslandschaft braucht, um zeitgemäß zu bleiben, und woran es aktuell scheitert. Zum Abschluss geht es um die Chancen und Risiken von KI in der Bildung – und einen eindringlichen Appell an Lehrkräfte, sich der Auseinandersetzung aktiv zu stellen. Gast: Dr. Deborah Schnabel Host: Shai Hoffmann Mehr über Deborah findet ihr hier: https://www.instagram.com/bsannefrank/ https://www.tiktok.com/@bsannefrank?lang=de https://www.bs-anne-frank.de/mediathek/publikationen/das-tiktok-universum-der-extremen-rechten https://www.bs-anne-frank.de/mediathek/publikationen/code-vorurteil https://www.bs-anne-frank.de/mediathek/publikationen/die-tiktok-intifada-der-7-oktober-die-folgen-im-netz chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://www.bs-anne-frank.de/fileadmin/content/Publikationen/Brosch%C3%BCren/BSAF_2024-3009_7.Oktober_Lehrkr%C3%A4fte-Umfrage.pdf Ein großes Dankeschön an Simon Eichinger für die Postproduktion, an Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und Lea Volz für die redaktionelle Unterstützung. Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird durch die Robert Bosch Stiftung gefördert. Danke, dass ihr dabei wart! Abonniert den Podcast und teilt ihn gerne mit anderen.

  9. „Coffee with a Jew“: Wie Ariella Chmiel mit leeren Stühlen und offenen Gesprächen ein Zeichen setzt
    14.02., 05:4700:57:11

    Ariella Chmiel ist Politologin, Vizepräsidentin der Münchner B’nai-B’rith-Loge „Hebraica Menorah“ und Initiatorin des Projekts „Coffee with a Jew“. Bis Dezember 2024 leitete sie acht Jahre lang die Literaturhandlung GmbH, eine Buchhandlung mit Schwerpunkt auf jüdischem Leben. Sie studierte Politikwissenschaft und Rechtswissenschaft an der LMU München und schloss 2024 ihren Master in Philosophie, Politik und Wirtschaft ab. In dieser Folge spricht Ariella Chmiel über ihr Projekt „Coffee with a Jew“, das den Dialog fördert und Begegnungen zwischen Menschen aus verschiedenen Hintergründen ermöglicht. Sie erzählt, wie die Idee entstand und wie sie als Jüdin mit ihrer Identität und der Exponiertheit ihres Lebens umgeht. Ariella berichtet von einer besonderen Aktion am 9. November in München, bei der eine Shabbat-Tafel mit 240 leeren Stühlen für die Geiseln aufgestellt wurde. Sie reflektiert über das Recht auf individuelle Trauer und die Bedeutung von Solidarität, ohne sofort politische Forderungen zu stellen. Außerdem sprechen wir über die Literaturhandlung, die sie bis 2024 leitete – eine Buchhandlung, die sich auf jüdische Literatur konzentrierte und nun in Berlin schließen musste, während sie in anderen Städten weiterhin aktiv bleibt. Gast: Ariella Chmiel Host: Shai Hoffmann Mehr über Ariella findet ihr hier: https://www.instagram.com/coffee_with_a_jew/ https://www.fernsehserien.de/ariella-chmiel/filmografie?utm_source=chatgpt.com https://literaturhandlung.com/ https://theurbanactivist.com/idea/coffee-with-a-jew/?utm_source=chatgpt.com https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/schabbattafel-ohne-gaeste/ https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/ein-kapitel-geht-zu-ende/ Ein großes Dankeschön an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und unsere Redaktions-Koordinatorin Lea Volz für ihre redaktionelle Unterstützung. Der Podcast wird von der Gesellschaft im Wandel gGmbH umgesetzt und durch die Robert Bosch Stiftung gefördert. Danke, dass ihr dabei wart! Abonniert den Podcast, gebt uns eine Bewertung und vergesst nicht, ihn mit anderen zu teilen!

  10. Antisemitismus definieren: Antisemitismusforscher Dr. Dr. Peter Ullrich über Sprache, Macht und Politik
    07.02., 05:0201:12:15

    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Dr. Peter Ullrich über den Begriff Antisemitismus: Was bedeutet er, woher stammt er, und wie wird er heute definiert? Peter Ullrich ist Soziologe und Kulturwissenschaftler mit den Schwerpunkten Politische Soziologie, Protest-, Polizei- und Antisemitismusforschung. Er arbeitet als Referent im Studienwerk der Rosa-Luxemburg-Stiftung, ist Senior Researcher am Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin sowie Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin und am Institut für Protest- und Bewegungsforschung. Er promovierte in Soziologie an der FU Berlin und erlangte eine zweite Promotion im Bereich Medizinwissenschaften. Gemeinsam betrachten wir die sprachliche Herkunft und historische Entwicklung des Begriffs, bevor wir uns mit aktuellen Definitionen auseinandersetzen – insbesondere der IHRA-Definition und ihren Unschärfen sowie der alternativen JDA- Definition, an der Ullrich mitgeschrieben hat. Wir diskutieren, warum sich die deutsche Politik oft auf symbolische Beschlüsse konzentriert, anstatt sichere Räume für Betroffene zu schaffen. Abschließend fragen wir, wie eine differenzierte Resolution aussehen könnte, die der Vielschichtigkeit des Antisemitismus gerecht wird. Hört in diese reichhaltige Folge rein, es lohnt sich sehr! Gast: Dr. Dr. Peter Ullrich Host: Shai Hoffmann Mehr über Peter findet ihr hier: https://www.instagram.com/peterullrich43/ https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/rls_papers/Papers_2-2019_Antisemitismus.pdf https://www.wallstein-verlag.de/9783835350700-was-ist-antisemitismus.html https://jerusalemdeclaration.org/ https://nexusproject.us/nexus-resources/the-nexus-document/ Herzlichen Dank an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und Lea Volz für die redaktionelle Unterstützung. Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Danke, dass ihr dabei wart! Abonniert den Podcast und teilt ihn gerne weiter.

  11. Architecture of Hope: Hèdi Bouden engagiert sich gegen Antisemitismus und Rassismus
    31.01., 05:0501:19:03

    In dieser Folge spreche ich mit Hèdi Bouden, Lehrer und Preisträger des Margot-Friedländer-Persönlichkeitspreises 2024. Er engagiert sich für kulturelle Vielfalt, Dialog und gesellschaftliche Teilhabe. Als Sohn eines tunesischen Gastarbeiters wuchs Hèdi Bouden in Deutschland auf. Während seines Lehramtsstudiums hatte er zunächst stereotype Vorstellungen über Jüdinnen und Juden – bis eine Bildungsreise nach Auschwitz seine Sichtweise grundlegend veränderte. Diese Erfahrung wurde zum Wendepunkt und legte den Grundstein für sein Engagement gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus. Besonders sichtbar wird dies in seinem Theaterprojekt "Architecture of Hope", mit dem er seit 2018 Jugendliche aus Deutschland und Israel durch Kunst und Theater zusammenbringt. Zudem setzt er sich für die Verankerung politischer Bildung im Schulalltag ein. Besonders prägend war für ihn und seine Schüler*innen der 7. Oktober, da sie zuvor gemeinsam in einem der Kibbutzim gewesen waren, die an diesem Tag überfallen wurden. Dieses Erlebnis hat seine Arbeit und sein Engagement noch einmal intensiviert. Gast: Hèdi Bouden Host: Shai Hoffmann Mehr über Hèdi findet Ihr hier: https://www.instagram.com/herrbouden/?hl=de https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/zdf-mittagsmagazin-clip-8-2186.html https://www.kiga-berlin.org/podcast/hedi-bouden-die-diversitaet-unserer-gesellschaft-muss-in-der-schule-abgebildet-sein/ Ein großes Dankeschön an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und Lea Volz für die redaktionelle Unterstützung. Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird durch die Robert Bosch Stiftung gefördert. Danke, dass ihr dabei wart! Abonniert den Podcast und teilt ihn gerne weiter.

  12. Genozid-Vorwurf gegen Israel: Dr. Alexander Schwarz über Begriff, Instrumentalisierung und die Folgen für Deutschland
    24.01., 05:5501:35:29

    In der aktuellen Podcast-Folge diskutiere ich mit Dr. Alexander Schwarz den Genozid-Vorwurf gegen Israel im Gazakonflikt. Dr. Alexander Schwarz ist Jurist und Co-Programmleiter für Völkerstraftaten beim ECCHR. Er hat Rechtswissenschaften und Philosophie in Heidelberg und Santiago de Chile studiert und promovierte im Bereich Völkerstrafrecht. Er war unter anderem am Max-Planck-Institut tätig und arbeitete als Senior Legal Advisor für die GIZ in Tunis. Gemeinsam ordnen wir den Begriff „Genozid“ historisch ein und gehen auf dessen Begründer Raphael Lemkin ein. Wir betrachten, wie der Begriff in Deutschland genutzt oder instrumentalisiert wird, und beleuchten Aspekte wie den kulturellen Genozid und die damit verbundenen Assoziationen. Ein kurzer Blick ins Ausland liefert zusätzliche Perspektiven, bevor wir uns den Berichten von Amnesty International und Human Rights Watch widmen. Wir diskutieren, wie nicht-rechtliche Instanzen argumentieren und welche Bedeutung das für die öffentliche Debatte hat. Zum Schluss wagen wir einen Ausblick: Was passiert mit den politischen und gesellschaftlichen Lagern, wenn der Vorwurf bestätigt oder zurückgewiesen wird? Wir wünschen ein interessantes Hörvergnügen. Gast: Dr. Alexander Schwarz Host: Shai Hoffmann Mehr über Alex findet Ihr hier: https://archive.ph/YFYmF https://www.nd-aktuell.de/artikel/1187006.voelkerrecht-die-staerke-des-rechts.html https://www.instagram.com/p/C9hcgBdMGWj/?next=%2Fthomas_mandl%2F https://taz.de/Deutsche-Waffenlieferungen-an-Israel/!6005563/ https://www.zdf.de/politik/frontal/hamas-angriff-israel-deutschland-staatsraeson-bundesregierung-in-der-kritik-100.html https://www.youtube.com/watch?v=d0X0UlOCzPY Unser Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie 365 Sherpas und Redaktions-Koordination Lea Volz für die redaktionelle Unterstützung. Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Vielen Dank fürs Zuhören – abonniert den Podcast und teilt ihn gerne weiter!

  13. Zukunft Syriens: Geopolitik, HTS und der Einfluss der Diaspora mit Politikwissenschaftlerin Dr. Bente Scheller
    27.12., 03:1500:57:07

    In dieser Folge spreche ich mit Bente Scheller über die Rolle Irans und Russlands in Syrien, die Zukunft von Irans Proxy-Gruppen und Israels strategische Bedeutung auf den Golanhöhen. Dr. Bente Scheller war von 2002 bis 2004 Referentin für Terrorismusbekämpfung an der deutschen Botschaft in Damaskus. Im Anschluss promovierte sie mit einem Graduiertenstipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung an der FU Berlin zur syrischen Außenpolitik und leitete von 2008 bis 2012 das Afghanistan-Büro der Heinrich-Böll-Stiftung. Danach war sie bis 2019 Direktorin des Regionalbüros für den Mittleren Osten der hbs in Beirut. Seit 2019 leitet sie das Referat Nahost und Nordafrika der hbs in Berlin. Wir beleuchten gemeinsam, welche Auswirkungen eine Rückkehr Trumps auf die Region haben könnte und wie HTS den Wiederaufbau Syriens mitgestalten könnte. Auch die syrische Diaspora und ihr Einfluss auf die Zukunft des Landes stehen im Fokus. Am Ende geht es um persönliche Einblicke: Wann kehrt Bente nach Syrien zurück? Und welche Auswirkungen hat die hiesige Migrationsdebatte auf dringend benötigte Fachkräfte und unsere Gesellschaft? Gast: Dr. Bente Scheller Host: Shai Hoffmann Weitere Links: https://www.hurstpublishers.com/book/the-wisdom-of-syrias-waiting-game/ https://www.ardmediathek.de/video/br24/interview-bente-scheller-nahost-expertin-der-heinrich-boell-stiftung/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyM1dPMDEzMzQ4QTAvc2VjdGlvbi83NzVmOWQxMC1jMDczLTQ4ZWQtYThlZC05ZWIyOGY3NTlkNmI https://www.boell.de/de/2024/12/16/syrische-gefluechtete-deutschland-sie-wuerden-uns-fehlen https://www.srf.ch/news/international/nahost/krieg-im-nahen-osten-in-syrien-bahnt-sich-womoeglich-eine-weitere-humanitaere-krise-an https://www.zeit.de/kultur/2024-10/nahostkonflikt-libanon-israel-hisbollah Ein herzliches Dankeschön an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und unsere Redaktions-Koordinatorin Lea Volz für ihre tatkräftige Unterstützung in der Redaktion. Der Podcast wird von der Gesellschaft im Wandel gGmbH produziert und durch die Robert Bosch Stiftung gefördert. Danke, dass ihr eingeschaltet habt! Abonniert den Podcast, hinterlasst uns eine Bewertung und teilt ihn gerne mit anderen!

  14. Zwischen Identität und Literatur: Miryam Schellbach über Privilegien, Palästina und die arabische Stimmenvielfalt
    20.12., 05:1601:23:39

    In dieser Folge reden wir über Identität, Privilegien und das Gefühl, wenn einem von außen etwas zugeschrieben wird. Miryam Schellbach ist Moderatorin, Literaturkritikerin und Herausgeberin. Nach einem Auslandsjahr in Israel studierte sie Arabistik und Soziologie in Leipzig und Lyon. Bis 2021 war sie Redakteurin der Literaturzeitschrift EDIT und Jurorin renommierter Literaturpreise, darunter der Leipziger Buchpreis. Seit 2022 leitet sie das Programm des Claassen-Verlags und ist Mitherausgeberin des Magazins Delfi. Ihre Literaturkritiken erschienen regelmäßig in führenden deutschen Medien wie der FAZ, der Süddeutschen Zeitung und der Zeit. Miryam beschreibt in dieser Folge, wie sie als Deutsch-Palästinenserin die Debatte nach dem 7. Oktober erlebt – gerade weil sie sich sonst gar nicht so stark über dieses Label definiert. Außerdem sprechen wir über ihr Buch Trotzdem sprechen: Wie die Idee dazu entstanden ist, welche Herausforderungen es gab, Palästinenser*innen für das Projekt zu gewinnen und warum das Buch so wichtig ist. Und natürlich geht es auch um die Literaturbranche: Warum wird hier so wenig arabische Literatur übersetzt, obwohl so viele Menschen in Deutschland Arabisch sprechen? Eine spannende Folge über Identität, Literatur und die Herausforderung, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen. Gast: Miryam Schellbach Host: Shai Hoffmann Mehr über Miryam findet ihr hier: https://www.instagram.com/miryam.schellbach/?hl=de https://cloud.email.ullstein-news.de/delfi-mag https://www.ullstein.de/werke/trotzdem-sprechen/hardcover/9783550203046 https://blnreview.de/ausgaben/2024-09/sandra-hetzl-arabisch-uebersetzen-black-boxes https://www.wallstein-verlag.de/9783835356948-uebergangsritus.html Ein großes Dankeschön an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und unsere Redaktions-Koordinatorin Lea Volz für ihre redaktionelle Unterstützung. Der Podcast wird von der Gesellschaft im Wandel gGmbH umgesetzt und durch die Robert Bosch Stiftung gefördert. Danke, dass ihr dabei wart! Abonniert den Podcast, gebt uns eine Bewertung und vergesst nicht, ihn mit anderen zu teilen!

  15. ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann über die Herausforderungen der Kriegsberichterstattung in Israel und Gaza
    13.12., 05:2901:03:25

    In dieser Episode gibt Sophie von der Tann spannende Einblicke in die Herausforderungen der Berichterstattung nach dem 7. Oktober 2023. Sie erzählt, wie der Zugang zu Gaza zunächst unmöglich war und sie erst später mit einer Gruppe internationaler Journalist:innen unter militärischer Führung wieder dorthin gelangen konnte, wo sie einst einen Boxclub für junge Frauen besuchte. Wir sprechen über die Herausforderungen, in einem so hochpolitisierten Umfeld zu berichten, wo jedes Wort aufgeladen ist, und über die aggressive Hetze, die sie und ihre Kolleginnen, insbesondere online, erfahren. Sophie von der Tann ist ARD-Korrespondentin in Israel. Sie hat einen Bachelor in Theologie und Orientalistik (Universität Oxford) sowie einen Master in Internationaler und Globaler Geschichte (Columbia University und LSE). Nach ihrem Volontariat beim Bayerischen Rundfunk (2016–2018) mit Stationen u.a. in Tel Aviv Sie war an der Entwicklung des Podcasts „Mal angenommen“ und des Instagram-News-Formats „News-WG“ beteiligt. 2024 wurde sie mit dem Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises ausgezeichnet. Gast: Sophie von der Tann Host: Shai Hoffmann Mehr über Sophie findet Ihr hier: https://www.instagram.com/sopferl/?hl=de https://www.amnesty.org/en/latest/news/2024/12/amnesty-international-concludes-israel-is-committing-genocide-against-palestinians-in-gaza/ https://www.icj-cij.org/node/204176 Unser Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Lea Volz für ihre redaktionelle Unterstützung. Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Vielen Dank fürs Zuhören – abonniert und bewertet den Podcast und bitte das Teilen nicht vergessen!

  16. Spezialfolge – Syrien im Fokus: Dr. Dastan Jasim über Geopolitik, die HTS und die Folgen für Israel und Palästina
    11.12., 05:0700:58:09

    In dieser Folge wirft Dastan Jasim gemeinsam mit mir einen Blick auf die aktuelle Situation in Syrien und die Konsequenzen, die daraus für die Region entstehen. Dr. Dastan Jasim ist Politikwissenschaftlerin und Associate Fellow am GIGA Institut für Nahost-Studien. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf Kurdischen Studien, Demokratisierung, Dezentralisierung sowie Sicherheitspolitik in und um Kurdistan. Sie schloss ihre Dissertation mit dem Titel „Civic Culture without a State: Kurdish Civic Culture in Iraq, Iran, Turkey and Syria between State-Control and Resistance“ im März 2024 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ab. In dieser Folge beleuchten wir die komplexe Geopolitik des Syrienkonflikts. Wir sprechen über die Rollen der Türkei, Russlands und des Irans und gehen der Frage nach, warum die Türkei als NATO-Partner bei ihrem Vorgehen gegen Kurd*innen kaum von EU oder UN gestoppt wurde/wird? Außerdem beleuchten wir die umstrittene Wahrnehmung der dschihadistischen HTS, die bereits seit einiger Zeit in Idlib das Kommando hält. Zum Abschluss fragen wir uns, welche Auswirkungen dieser Konflikt auf die Dynamiken in Israel und Palästina haben könnte und wie die hiesige Debatte zur vermeintlichen Rückführung von Geflüchteten aus Syrien geführt wird Gast: Dastan Jasim Host: Shai Hoffmann Mehr über Dr. Dastan Jasim erfahrt ihr hier: https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/vor-den-messern-der-islamisten-sind-wir-alle-gleich/ https://www.podcast.de/episode/642258401/drt-012-mensch-ist-mensch-mit-dastan-jasim-und-ferda-berse https://www.youtube.com/watch?v=-OEw3FeoJcw&ab_channel=Bildungsst%C3%A4tteAnneFrank https://scholar.google.com/citations?user=v39m9p4AAAAJ&hl=de&oi=ao https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/doppelt-unsichtbar/ Ein herzlicher Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, an Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und Redaktionskoordinatorin Lea Volz für ihre wertvolle redaktionelle Unterstützung. Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH und wird durch die Robert Bosch Stiftung gefördert. Danke, dass ihr zugehört habt! Abonniert den Podcast und teilt ihn gerne mit anderen!

  17. Jüdisch-muslimische Dialoge nach dem 7. Oktober – Dr. Vanessa Rau vom Max-Planck-Institut über das Encounters Project
    06.12., 06:0000:59:36

    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Vanessa Rau über die Entstehung des Encounters Projekts, zentrale Erkenntnisse und wie sich bestehende jüdisch-muslismische Dialoge seit dem 7. Oktober verändert haben. Dr. Vanessa Rau ist Sozialanthropologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften. Mit ihrem fundierten Wissen über ethnografische Methoden widmet sie sich im Encounters-Projekt der Frage, wie Begegnungen zwischen verschiedenen ethnischen und religiösen Gemeinschaften unsere Gesellschaft prägen. Das Projekt untersucht jüdisch-muslimische Begegnungen in den europäischen Städten Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Ursprünglich bis Oktober 2023 geplant, wurde das Projekt nach den Ereignissen des 7. Oktober verlängert, um deren Auswirkungen auf interreligiöse Dialoginitiativen zu analysieren. Wir sprechen auch über die Selbstpositionierung von Wissenschaftler*innen im Feld und die Herausforderungen der Ethnografie, insbesondere das Aushalten und Verstehen von Begriffen, die trotz ihrer Schmerzlichkeit kollektive Identitätsmerkmale widerspiegeln können. Gast: Dr. Vanessa Rau Host: Shai Hoffmann Mehr über Vanessa könnt ihr hier erfahren: https://www.mmg.mpg.de/person/99020/2541 https://www.mmg.mpg.de/640536/encounters-ora-joint-research-project Ein herzliches Dankeschön an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie an 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Lea Volz für die redaktionelle Unterstützung. Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gUG und wird durch die Robert Bosch Stiftung gefördert. Vielen Dank fürs Zuhören – abonniert und teilt den Podcast gerne weiter!

  18. Haftbefehl gegen Netanjahu: Völkerrechtler Dr. Alexander Schwarz über Deutschlands Dilemma zwischen Recht und Staatsräson
    29.11., 06:2400:54:09

    In dieser Folge sprechen wir über den Erlass des Haftbefehls durch den Internationalen Strafgerichtshof gegen Benjamin Netanjahu, dem ehemaligen Verteidigungsminister Galant sowie den Hamas Führer Mohammed Deif und Deutschlands besondere Verantwortung als Unterstützer des IStGH. Dr. Alexander Schwarz ist Jurist und leitet seit Mai 2024 die Israel-Palestine Abteilungbeim ECCHR. Er hat Rechtswissenschaften und Philosophie in Heidelberg und Santiago de Chile studiert, promovierte im Bereich Völkerstrafrecht und arbeitete unter anderem am Max-Planck-Institut und als Senior Legal Advisor für die GIZ in Tunis. Welche Verpflichtungen ergeben sich aus den Römischen Statuten, und wie bindend ist das internationale Recht für die Bundesrepublik? Wir beleuchten das Spannungsfeld zwischen Staatsräson und Völkerrecht und fragen: Welche Folgen hat es, wenn politisches Kalkül die Treue zu Recht und Verfassung überlagert? Eine Diskussion über Recht, Politik und Deutschlands internationales Selbstverständnis. Gast: Dr. Alexander Schwarz Host: Shai Hoffmann Mehr über Alex findet Ihr hier: https://archive.ph/YFYmF https://www.nd-aktuell.de/artikel/1187006.voelkerrecht-die-staerke-des-rechts.html https://www.instagram.com/p/C9hcgBdMGWj/?next=%2Fthomas_mandl%2F https://taz.de/Deutsche-Waffenlieferungen-an-Israel/!6005563/ https://www.zdf.de/politik/frontal/hamas-angriff-israel-deutschland-staatsraeson-bundesregierung-in-der-kritik-100.html https://www.youtube.com/watch?v=d0X0UlOCzPY Unser Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets sowie 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Lea Volz für ihre redaktionelle Unterstützung. Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gUG und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Vielen Dank fürs Zuhören – abonniert den Podcast und teilt ihn gerne weiter!

  19. Trump und die US-Nahostpolitik: Ein ganz persönlicher Einblick mit Amr Hamzawy auf den Nahost-Konflikt, Ägypten und globale Spannungen
    22.11., 05:0500:56:24

    In dieser Folge spreche ich mit Amr Hamzawy über seine Lebensgeschichte und die politischen Diskurse der Länder, die ihn geprägt haben. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Auswirkungen der Trump-Wahl auf die Geopolitik im Nahen Osten. Amr Hamzawy ist Politikwissenschaftler, Menschenrechtsaktivist und ehemaliger Politiker. Als Senior Fellow und Direktor des Middle East Programs bei der Carnegie Endowment for International Peace in Washington D.C. forscht er zu Regierungsführung im Nahen Osten, sozialen Herausforderungen und den Rollen von Staat und Zivilgesellschaft. Während der Ägyptischen Revolution 2011 war er Mitglied des „Rats der Weisen“ und wurde später ins ägyptische Parlament gewählt. Seit seinem Rückzug aus der Politik 2013 konzentriert er sich auf Forschung und Publikationen. Seit Oktober 2023 kommentiert er regelmäßig Ägyptens außenpolitische Position im Israel-Palästina-Konflikt. In dieser Episode tauchen wir in die Bildungsbiographie unseres Gastes ein, sprechen über Brüche in seinem Leben und darüber, wie der Arabische Frühling seinen Blick auf den Nahen Osten, insbesondere Israel und Gaza, geprägt hat. Ein Schwerpunkt liegt auf den Ländern, in denen er gearbeitet hat und in denen er ein feines Gespür für das politische Klima entwickelt hat. Wie navigiert er durch die unterschiedlichen Diskurse? Außerdem analysieren wir die US-Nahostpolitik: Welche Bedeutung haben die Abraham Accords? Wie agieren die USA unter Trump im geopolitischen Spannungsfeld mit China und Russland? Und welche Rolle spielen Ägypten und Jordanien in den Friedensverhandlungen für Gaza? Eine Episode voller persönlicher Einblicke und differenzierter Analysen! Gast: Amr Hamzawy Host: Shai Hoffmann Für mehr Infos über Amr hier entlang: https://carnegieendowment.org/emissary/2024/11/middle-east-war-attrition-israel-gaza-egypt-jordan-role?lang=en https://carnegieendowment.org/events/2024/09/international-models-for-governing-gaza?lang=en https://carnegieendowment.org/videos/2024/09/is-us-influence-fading-in-the-middle-east-and-north-africa?lang=en https://carnegieendowment.org/research/2024/09/egypt-russia-great-power?lang=en https://carnegieendowment.org/posts/2024/02/governing-gaza-after-the-war-the-regional-perspectives?lang=en https://www.youtube.com/watch?v=TvcV6y46bws https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/amr-hamzawy-nahost-konflikt-gipfel-kairo-israel-100.html Unser Dank gilt Simon Eichinger für die Postproduktion und Jordi Kuragari für die Video-Snippets, sowie 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Lea Volz für die redaktionelle Unterstützung. Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gUG und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Danke fürs Zuhören – abonniert und teilt den Podcast gerne weiter!

  20. Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement: Serkan Eren über Einsätze in Gaza und anderen Konfliktgebieten
    08.11., 11:0800:50:03

    In dieser Folge habe ich mit Serkan Eren über seine vielen verschiedenen humanitären Einsätze gesprochen - vor allem im Kontext des aktuellen Israel/Palästina- Konflikts. Serkan gründete 2015 die Hilfsorganisation STELP e.V. (STuttgart hELPs) nach einem Einsatz auf der Balkanroute. Seitdem leistet STELP weltweit direkte Hilfe in Krisengebieten wie Beirut, Afghanistan, der Ukraine und seit 2024 auch im Gaza-Streifen. Dank eines innovativen Spendenmodells fließen alle Spenden direkt an die Betroffenen, während Partner die Betriebskosten tragen. STELP ist für kreative Fundraising-Ansätze wie Benefizkonzerte bekannt, und Eren unterstützt zudem Organisationen wie CADUS e.V., um medizinische Hilfe und Evakuierungen in Gaza zu ermöglichen. Wir werfen einen Blick darauf, wie Hilfsgüterverteilungen organisiert werden – von der Planung über die logistische Umsetzung bis hin zur tatsächlichen Lieferung. Serkan berichtet außerdem von seinen Einsätzen im Gaza-Streifen und Libanon, wo er humanitäre Vorkehrungen traf, um für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein – ein Fall, der nun leider eingetreten ist. Wie die Organisation auf die aktuelle Krise reagiert und welche Herausforderungen dabei zu meistern sind, erfahrt ihr in dieser Episode. Gast: Serkan Eren Host: Shai Hoffmann Für mehr Infos über Serkan hier entlang: https://www.instagram.com/serkan.eren/?hl=de https://stelp.events/ https://natan-cafeandbar.com/ ARD Doku “Money Maker” https://www.ardmediathek.de/video/money-maker/folge-4-serkan-eren-zwischen-krieg-und-champagner-s05-e04/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtZDg4MzA3MDktNGYyNi00NTczLTg5YmEtMTgyZmIzNjk0MjNi Vielen Dank an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets, für die Redaktion an 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Lea Volz Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gUG und wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung Danke fürs Zuhören und bitte abonniert und teilt den Podcast!

Willkommen bei 'Über Israel und Palästina sprechen', dem Podcast, der die Vielfalt der Meinungen zu diesem komplexen Thema in unserer deutschen Gesellschaft hörbar macht. Begleitet uns auf einer Reise durch Perspektiven von Expert*innen, Lehrkräften und Pädagog*innen – mit und ohne Betroffenheitsperspektive – und taucht ein in den facettenreichen Nahostkomplex. Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung. Impressum: https://www.gesellschaftimwandel.org/impressum