
Serena Bilanceri wollte nach Israel zurückkehren. Israel hat ihr die Wiedereinreise verweigert.
Begründung der Behörden: zwei Kommentare aus dem Jahr 2025. Darin schrieb sie über die humanitäre Lage in Gaza, Siedler*innengewalt im Westjordanland und Sanktionen gegen die israelische Regierung. Die taz, für die Bilanceri als Korrespondentin arbeitet, widerspricht der Darstellung, sie habe zum Boykott Israels aufgerufen.
Serena Bilanceri ist freie Auslandskorrespondentin und berichtet seit 2020 aus dem Nahen Osten. Sie lebt in Bremen und Amman. Seit Juni 2026 ist sie offizielle taz-Korrespondentin für Israel und die palästinensischen Gebiete. Derzeit hält sie sich in Jordanien auf.
In dieser Folge spreche ich mit ihr darüber, was das für ihre Arbeit bedeutet. Und darüber, was ihr Fall über den Umgang Israels mit ausländischen Journalist*innen verrät.
Eine Folge über die Frage, wie viel Kritik ein Staat aushält. Und was passiert, wenn Journalist*innen zum Problem werden.
Gast: Serena BilanceriHost: Shai Hoffmann
Links:
https://taz.de/Siedlergewalt-im-Westjordanland/!6129845/
https://taz.de/Wadephul-blockiert-EU-Israel-Sanktionen/!6107791/
https://taz.de/Drei-Jahre-nach-dem-7-Oktober/!6214490/
https://www.instagram.com/sbilanceri/
Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.
Tausend Dank an das ganze Team! Video und Postproduktion: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas ·
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