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Talk im Hangar-7

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287 Episoden · neueste 09.10.

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Episoden

287
  1. Talk im Hangar-7: Künstliche Intelligenz - Übernehmen die Maschinen die Kontrolle?
    05.05., 08:0401:16:32

    Die Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich rasant. Text-Roboter wie ChatGPT kommunizieren mittlerweile ähnlich wie Menschen, Bildgeneratoren liefern in wenigen Sekunden fotorealistische Bilder, Fahrzeuge funktionieren längst auch ohne Fahrer und in der Medizin unterstützt Künstliche Intelligenz Ärzte bei Diagnostik und Behandlung. Doch immer mehr Experten wie Tesla-Chef Elon Musk raten zu einer Entwicklungspause, um Sicherheitsstandards zu schaffen, denn: Die Künstliche Intelligenz habe das Potenzial zur Zerstörung der Zivilisation. Es sei unklar, „wie man die Bösen daran hindert, KI für böse Dinge einzusetzen“, warnte zuletzt auch Geoffrey Hinton, ein führender KI-Entwickler beim US-Konzern Google, der aufgrund seiner Bedenken nun sogar seinen Job kündigte. Setzen wir im Fortschrittsrausch leichtfertig unsere Zukunft aufs Spiel? Bestimmen Computer und Datensysteme viel stärker über unser Leben und unsere Entscheidungen, als wir wahrhaben wollen? Wie nah kann ein Roboter an einen Menschen herankommen? Bewusstsein, Empathie, Gefühle – geht das alles auch über Prozessor und Festplatte? Braucht es für viele Jobs künftig keine Menschen mehr? Und können wir diese Entwicklung überhaupt noch stoppen? Die Gäste bei Michael Fleischhacker: Der KI-Unternehmer Michael Hirschbrich arbeitete 14 Jahre lang im IT- und Hightech-Mekka Silicon Valley und sieht in der KI-Entwicklung eine riesige Chance für Wirtschaft und Gesellschaft. Der Digitalexperte und Autor Jörg Schieb dagegen mahnt zu Vorsicht, bei missbräuchlicher Anwendung habe Künstliche Intelligenz ein enormes Zerstörungspotenzial. Die Digital-Detox-Pionierin Anitra Eggler brennt für digitale Innovationen, rät aber zu klaren Spielregeln im Umgang mit den neuen Technologien. Der Philosoph Konrad Paul Liessmann kritisiert vor allem den Einsatz von Programmen wie ChatGPT im Bildungsbereich: „Das fortschrittsgläubige Frohlocken über Künstliche Intelligenz lässt an so mancher natürlicher Intelligenz zweifeln“. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  2. Talk im Hangar-7: Comeback des Kommunismus - Rote Watsche für die Politik?
    28.04., 08:3201:17:05

    Salzburg hat gewählt – mit einem Ergebnis, das Experten als Vorbote für die nächste Nationalratswahl sehen: Die etablierten Parteien wurden abgestraft, zahlreiche Wähler entschieden sich für Angebote weit links und rechts der Mitte. Neben der FPÖ ist vor allem die KPÖ in Jubelstimmung. Denn nach der Steiermark, wo die Kommunisten seit 2005 im Landtag sitzen und seit 2021 die Grazer Bürgermeisterin stellen, ist nun auch in Salzburg der Einzug ins Landesparlament geglückt. Und nicht nur das: Erstmals in der Zweiten Republik schafften die Kommunisten mithilfe vieler einstiger SPÖ- , Grün- und NEOS-Wähler ein zweistelliges Ergebnis. Der Kommunismus feiert also ein Comeback – ein Wiedererstarken einer alten Ideologie oder vor allem ein Symbol des Protests? Was macht die politische Mitte falsch, dass sich so viele Wähler nicht mehr abgeholt fühlen? Welche Probleme übersehen oder ignorieren die etablierten Parteien? Wie erklärt sich der Höhenflug der KPÖ gerade in einem Sozial- und Wohlfahrtsstaat wie Österreich? Und was steckt hinter dem neuen Alpen-Kommunismus? Die Gäste bei Michael Fleischhacker: Die Politikwissenschaftlerin Lore Hayek macht für das starke Ergebnis von KPÖ und FPÖ in Salzburg vor allem Fehler der etablierten Parteien verantwortlich. Gerade die SPÖ-Wähler seien aufgrund der internen Querelen für andere Parteien leicht zu erreichen gewesen. Der Verleger und Autor Julien Backhaus versteht den Unmut der Wähler mit den Regierenden, rät aber zum Blick in die Geschichte und warnt, Kommunismus führe immer zur Katastrophe. Der Chef der Salzburger KPÖ Plus, Kay-Michael Dankl, führt seinen Wahlerfolg auf ehrliche Politik zurück. Mit kommunistischen Diktaturen, sagt er, habe seine Partei „überhaupt nichts am Hut“. Für den FPÖ-Ideologen Andreas Mölzer prägen rechts- und linkspopulistische Parteien längst den politischen Diskurs, aufgrund der Zersplitterung des linken Lagers sei die FPÖ allerdings klar im Vorteil. „Das Schreckgespenst des Kommunismus ist keines mehr“, sagt der marxistische Publizist Emanuel Tomaselli – und je mehr linke Parteien es gebe, umso besser. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  3. Talk im Hangar-7: Kampf ums Auto - Fahren wir unsere Freiheit an die Wand?
    21.04., 08:0001:14:38

    Für die einen ein Symbol von Mobilität und Freiheit, für die anderen ein Klimakiller: Während Politik und Experten am Mittwoch im Bundeskanzleramt über die Zukunft des Autos diskutieren, protestieren draußen Umweltschützer: Das Verbrenner-Verbot, das die EU ab 2035 verhängt hat, komme nicht früh genug; und die Ausnahme, die die EU für Fahrzeuge mit den umstrittenen CO2-neutralen synthetischen Kraftstoffen macht, sei fehlgeleitet. Benzin- und Dieselautos sollen also schrittweise von den Straßen verschwinden und durch Elektroautos ersetzt werden. Ein Plan, der bei vielen Experten Kopfschütteln verursacht, blendet er doch Faktoren wie Stromverbrauch, Batterieentsorgung, fehlende Infrastruktur und Abhängigkeit von chinesischen Bauteilen aus. Wie umweltfreundlich sind E-Autos tatsächlich? Was bedeutet das Verbrenner-Aus für die heimische Autoindustrie? Kommt der Abschied vom Auto, wie wir es kennen, vielleicht sogar zu spät? Oder bremsen wir Freiheit und Wohlstand aus, und das mit zweifelhaftem Effekt? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Stephan Zöchling, Unternehmer Christian Clerici, E-Mobilitäts-Unternehmer und Moderator Lina van de Mars, Rennfahrerin und KFZ-Mechatronikerin Ingwar Perowanowitsch, Fahrrad-Aktivist Bernhard Heinzlmaier, Soziologe Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  4. Talk im Hangar-7: Corona-Aufarbeitung - Alles nur ein Bluff?
    14.04., 08:0501:19:22

    Man wolle das Trauma Corona gemeinsam aufarbeiten: Das gaben Bundeskanzler Karl Nehammer und Gesundheitsminister Johannes Rauch vor einigen Wochen bekannt. Rund um Ostern sollte ein Dialogprozess starten, Wunden geheilt und Gräben zugeschüttet werden. Doch jene, die sich laut Nehammer „durch die Pandemie und ihre Folgen nicht mehr in der Mitte der Gesellschaft willkommen gefühlt haben“, müssen sich wohl weiter gedulden. Denn der Startschuss zur Versöhnung werde verschoben, ließ die Regierung diese Woche wissen – erste Details gebe es nicht vor Ende April. Allerdings stellt der Kanzler klar: Einen Corona-Fonds wie in Niederösterreich, mit dem unter anderem verfassungswidrige Strafen zurückgezahlt werden sollen, werde es definitiv nicht geben. Stehen die Zeichen jetzt tatsächlich auf Aufarbeitung, oder handelt es sich um ein reines Lippenbekenntnis? Wie groß ist die Bereitschaft der Verantwortlichen, Fehler und Versäumnisse aus drei Jahren Pandemiepolitik einzugestehen? Können Opfer von fehlgeleiteten Maßnahmen und Impfschäden Entschuldigung oder Entschädigung erwarten? Und welche Fehler sollten wir in der nächsten Krise keinesfalls wiederholen? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Dorothee von Laer, Virologin Martin Sprenger, Gesundheitswissenschaftler Alexander Wrabetz, ehemaliger ORF-Generaldirektor Ruth Poglitsch, Allgemeinmedizinerin Uwe Eglau, Psychotherapeut und Diakon Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  5. Talk im Hangar-7: Neutrales Österreich - Ein Konzept von gestern?
    31.03., 07:3301:13:27

    Am Donnerstag spricht Wolodymyr Selenskyj vor dem österreichischen Parlament, im Anschluss will der Nationalrat über die Rede debattieren. Bisher hatte Österreich dem ukrainischen Präsidenten als eines von ganz wenigen EU-Ländern einen solchen Auftritt verwehrt. Und auch jetzt wird er nicht von allen begrüßt – Kritiker sehen darin eine stärkere Involvierung Österreichs in den Krieg in der Ukraine sowie eine Abkehr von der Neutralität. Und tatsächlich fordern eine Reihe maßgeblicher Persönlichkeiten schon seit Kriegsbeginn eine ergebnisoffene Debatte über die heimische Sicherheitspolitik. Weite Teile von Politik und Gesellschaft hätten die Illusion, Österreich könne sich weiterhin aus allem heraushalten – und das sei gefährlich, heißt es in einem mittlerweile zweiten offenen Brief an Bundespräsident, Regierung und Bevölkerung. Wie gut ist unser Land tatsächlich auf Bedrohungen von außen vorbereitet? Schützt oder schwächt uns die Neutralität? Braucht es mehr, womöglich auch militärische Unterstützung für die Ukraine? Oder mischen wir uns damit viel zu stark in einen Krieg ein, der nicht der unsere ist? Die Gäste bei Michael Fleischhacker: Die ukrainische Kulturmanagerin Oleksandra Saienko, deren Mann mit einer eigenen Einheit in Bachmut kämpft und die von Österreich fordert, sich endlich von der Neutralität zu lösen; der Politikwissenschaftler Heinz Gärtner, der sich für die Beibehaltung einer engagierten Neutralität ausspricht und dazu rät, den Kontakt mit beiden Kriegsparteien aufrechtzuerhalten; der Militärexperte und Oberst a.D. Ralph Thiele, der einen militärischen Sieg der Ukraine für unwahrscheinlich hält, Bewegung in die Verhandlungen könnte derzeit aber nur China bringen; und der Politikberater und Analyst Franz-Stefan Gady. Er warnt vor einem erhöhten Risiko eines Angriffs auf Österreich und fordert die Regierung auf, seine langjährige sicherheitspolitische Strategie endlich zu überdenken. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  6. Talk im Hangar-7: Pleitegeier statt Osterhase - Wird das Leben unleistbar?
    24.03., 09:4901:15:31

    Trotz sinkender Marktpreise flattern den Konsumenten immer noch hohe Energierechnungen ins Haus. Tanken ist teuer und im Supermarkt zahlt man satte 16,5 Prozent mehr als noch 2022. Auch Unternehmer kämpfen mit den Preissteigerungen, aber auch mit zunehmenden Personalkosten - wenn überhaupt Arbeitskräfte verfügbar sind. Gleichzeitig explodieren die Kosten fürs Wohnen: Die viel diskutierte Mietpreisbremse kommt nun doch nicht. Die Kompromisslösung: Einmalzahlungen, die wieder aus dem Steuertopf kommen. Müssen wir hilflos zusehen, wie das Leben zunehmend unleistbar wird? Oder ist die Preisspirale doch noch zu stoppen? Was tun gegen die zunehmende Armut im Land? Wie retten wir Wirtschaft und Industrie? Und wann geht es endlich wieder aufwärts? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Stephan Zöchling, Unternehmer Gebi Mair, Landessprecher der Tiroler Grünen Roland Tichy, Ökonom und Publizist Karen Pittel, Wirtschaftswissenschaftlerin Nadja Wolf, Finanzierungsberaterin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  7. Talk im Hangar-7: Klima, Krisen, Kollaps - Mit Anlauf in die falsche Richtung?
    17.03., 09:0701:15:24

    Die Aussichten sind düster: Der Krieg auf europäischem Boden nimmt kein Ende, die Energiekrise gefährdet Wohlstand und Arbeitsplätze, und die Teuerung ist für viele kaum mehr zu stemmen. Trotzdem fordern Klimaaktivisten von der Politik weitere einschneidende Maßnahmen, Limits und Verbote, um die drohende Klimakatastrophe abzuwenden. Manche stellen sogar die liberale Demokratie und die freie Marktwirtschaft zur Diskussion. Denn um die Klimaziele noch zu erreichen, sei ein kompletter Systemwandel nötig. Sind wir auf dem richtigen Weg? Und sind im Kampf gegen multiple Krisen tatsächlich auch undemokratische Mittel erlaubt? Oder befinden wir uns auf einem gefährlichen Kurs in Richtung Unfreiheit? Brauchen wir andere Werkzeuge, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen? Und wie lernen wir wieder, mit Widerspruch umzugehen? Die Gäste bei Michael Fleischhacker: „Unsere Demokratie versinkt im Treibsand“, sagt die Politikwissenschaftlerin und Publizistin Ulrike Guérot. Ihr fehlt eine ergebnisoffene öffentliche Debatte zu den aktuellen Krisenthemen; Christian Zeller, Professor für Wirtschaftsgeographie an der Universität Salzburg, fordert einen Systemwechsel hin zum Ökosozialismus und tritt für weniger Verbrauch und mehr Verzicht ein; der Ökonom und Psychiater Stefan Brunnhuber ortet zwar in der Bevölkerung eine große Bereitschaft zur Veränderung, warnt aber vor Alarmismus und Angstmache; und der Energieexperte und Bestsellerautor Fritz Vahrenholt: Er rechnet mit der aktuellen Energiepolitik der Grünen ab – die Energiewende sei gescheitert, Europa im wirtschaftlichen Sinkflug. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  8. Talk im Hangar-7: Blutbad in Bachmut - Entscheidungsschlacht oder sinnloses Sterben?
    10.03., 08:2301:16:50

    Sie wird immer mehr zu einem Symbol für den weiteren Verlauf des Krieges: Schon seit vergangenem August toben in der ostukrainischen Stadt Bachmut schwere Kämpfe, jetzt hat sich die Lage noch weiter zugespitzt. Mittlerweile ist die Stadt auf drei Seiten umzingelt, die Verluste sind massiv: Das russische Militär verliere mit seiner „Taktik des Fleischwolfs“ täglich 500 Soldaten, erklärte am Wochenende der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow. Quellen berichten aber auch von vielen ukrainischen Todesopfern; immer mehr untrainierte Rekruten würden in den Kampf geschickt. Dennoch will Kiew die "Festung Bachmut" weiter halten, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache am Dienstagabend nochmals betonte. Welche der beiden Kriegsparteien hat tatsächlich die militärische Oberhand, welche die Vorherrschaft im gleichzeitig tobenden Informationskrieg? Was würde ein Fall von Bachmut für den Kriegsverlauf bedeuten? Stehen wir vor einem Wendepunkt, auch was die Strategie des Westens betrifft? Wie gewichtig ist die Rolle Chinas, das erneut zu Waffenstillstand und Friedensgesprächen aufgerufen hat? Und wie kann man dem Sterben in der Ukraine ein Ende setzen? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Sevim Dağdelen, Linken-Politikerin Herbert Bauer, Militär-Experte Michael Zinkanell, Direktor des „Austria Institut für Europa- und Sicherheitspolitik“ (AIES) Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Sinologin und Politikwissenschaftlerin Georgij Makazaria, Musiker Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  9. Talk im Hangar-7: Tyrannei der Selbstgerechten - Nur noch eine Meinung erlaubt?
    03.03., 08:5801:14:09

    "Friedensschwurbler" - mit diesem Begriff werden neuerdings all jene abqualifiziert, die sich für ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine und für Verhandlungen mit Russland aussprechen. Kein neues Phänomen: Seit Beginn der Corona-Pandemie steigt die Lust daran, das Meinungsspektrum in richtig und falsch oder sogar gut und böse zu teilen. Man gefällt sich darin, öffentlich mit dem Finger auf die jeweils andere Seite zu zeigen. Mancher zerbricht an Hass und Hetze, wie aktuell der Fall des impfkritischen Biologen und Sachbuchautors Clemens Arvay zeigt. Andere ziehen sich aus der öffentlichen Debatte zurück: Laut einer Umfrage des MDR hat mittlerweile jeder Zweite Angst davor, die eigene Meinung in der Öffentlichkeit zu äußern. Wer oder was ist schuld an der Verhärtung der Fronten? Ist dieser tiefe Riss noch zu kitten? Oder sind wir alle zu empfindlich geworden? Und was braucht es, damit Aufarbeitung und Versöhnung gelingen können? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Heinz Sichrovsky, Journalist Birgit Kelle, Publizistin Sandra Kostner, Historikerin und Soziologin Eva Glawischnig, Ex-Grünen-Chefin Raphael Bonelli, Psychiater Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  10. Talk Spezial aus Berlin: Panzerschlacht oder Wortgefecht - Was stoppt das Sterben?
    25.02., 09:0001:19:56

    Seit genau einem Jahr herrscht Krieg in Europa. Der russische Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 hat die Welt, wie wir sie kannten, nachhaltig verändert. Seitdem wehrt sich die Ukraine mithilfe von Sanktionen, Finanzspritzen und Waffen aus dem Westen hartnäckig gegen die russische Übermacht. Und Europa übertritt rote Linien: Deutschland liefert mittlerweile Kampfpanzer, in Österreich stellt man die Neutralität in Frage. Damit muss jetzt Schluss sein, verlangen die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer gemeinsam mit 69 weiteren prominenten Stimmen in einem „Manifest für Frieden“. Die Forderung: Deutschlands Bundeskanzler Olaf Scholz solle sich auf deutscher wie europäischer Ebene für Waffenstillstand und Friedensverhandlungen einsetzen. Fast 600.000 Bürger haben die Petition bereits unterzeichnet, am Samstag findet am Brandenburger Tor eine große Kundgebung statt. Doch auch die Gegenseite läuft Sturm: Putins Angriff auf die Ukraine sei zugleich ein Frontalangriff auf die europäische Friedensordnung – und Putin müsse militärisch in die Schranken gewiesen werden, sonst sehe ganz Europa finsteren Zeiten entgegen. Wer hat recht? Wann endet der Krieg? Und was stoppt das Sterben? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer, Verfasserinnen des "Manifest für Frieden" Georg Restle, ARD-Journalist und ehemaliger Moskau-Korrespondent Marjana Gaponenko, im ukrainischen Odessa geborene Schriftstellerin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  11. Talk im Hangar-7: Krieg, Flucht, Katastrophe - Europa am Abgrund?
    17.02., 08:1501:11:25

    Europa im Februar 2023: Seit knapp einem Jahr herrscht Krieg in der Ukraine, ein Ende ist nicht in Sicht. Vier Millionen Menschen sind als Folge des Krieges in die EU geflüchtet. Nach der Erdbebenkatastrophe im türkisch-syrischen Grenzgebiet droht eine weitere Fluchtwelle. Gleichzeitig liegt die Zahl der Asylanträge schon weit über der Quote des Krisenjahres 2015, und viele fragen sich: Schaffen wir das? Im aktuellen Integrationsbarometer bewerten zwei Drittel der Österreicher das Zusammenleben mit Zuwanderern und Flüchtlingen jetzt schon als eher schlecht oder sehr schlecht. Indes hat die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Flüchtlingspolitik im Krisenjahr 2015 den Friedenspreis der UNESCO erhalten – zu Recht? Oder sind die aktuellen Notlagen eine Folge jahrzehntelanger politischer Fehlentscheidungen auf allen Ebenen? Kommt die Verschärfung der Asyl- und Migrationspolitik, auf die sich die EU-Spitzen jetzt verständigt haben, zu spät? Und welche Lehren ziehen wir aus den multiplen Krisen? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Friedrich Kinzlbauer, Asylrichter Robert Menasse, Schriftsteller Wolfgang Bosbach, der ehemalige CDU-Politiker Gudula Walterskirchen, Publizistin und Historikerin Ali Mahlodji, Unternehmer Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  12. Talk im Hangar-7: Fall Teichtmeister - Nur die Spitze des Eisbergs?
    10.02., 10:2501:17:27

    Der Prozesstermin in der Causa Teichtmeister ist wegen Erkrankung des Angeklagten geplatzt und die Wut in der Bevölkerung steigt: Am Mittwoch hätte sich Wiener Schauspieler wegen Besitzes zehntausender Darstellungen sexuell missbrauchter Kinder am Wiener Straflandesgericht verantworten müssen. Stattdessen demonstrierten Kinderschutz-Aktivisten vor dem Gebäude. Das Thema Kindesmissbrauch ist endgültig in der öffentlichen Debatte angekommen, der Fall Teichtmeister nur die Spitze des Eisbergs. Allein in den vergangenen Tagen überschlugen sich die Meldungen: Im Vorarlberger Nobelskiort Lech soll ein Dreijähriger von einem Kinderbetreuer missbraucht worden sein, die Polizei ermittelt. Im Burgenland wurde eine Zehnjährige mitten auf der Straße sexuell bedrängt. Und in Oberösterreich wurde der Fall eines Mannes bekannt, der Kindesmissbrauch in Asien beauftragt und die Bilder getauscht haben soll – beides Straftatbestände, die laut Meldestellen und Bundeskriminalamt seit der Pandemie deutlich zugenommen haben. Die Kinderschutzexpertin Hedwig Wölfl geht davon aus, dass „in jeder Schulklasse ein bis zwei Kinder sitzen, die sexuelle Gewalt in einem strafrechtlich relevanten Kontext erleben“. Ist sexueller Missbrauch in unserer Gesellschaft ein viel größeres Problem als wir glauben wollen? Versagen die Behörden? Oder müssen wir alle genauer hinschauen? Sind die von der Regierung geplanten höheren Strafen ausreichend? Und wie schützen wir unsere Kinder? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Carsten Stahl, Gründer des "Bündnis Kinderschutz" Astrid Wagner, Strafverteidigerin Johannes Öhlböck, Rechtsanwalt Alexander Haydn, Psychotherapeut Gabriele Rothuber, Sexualpädagogin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  13. Talk im Hangar-7: Ende der Pandemie - Ist jetzt alles wieder gut?
    03.02., 08:0201:16:35

    Februar 2020: Die neuartige Lungenerkrankung aus China, der die WHO den Namen Covid-19 gibt, kommt im Bewusstsein der Österreicher und schließlich auch auf heimischem Boden an. Plötzlich ist nichts mehr, wie es vorher war. Lockdowns, Testpflicht, Maskenpflicht und schließlich Impfpflicht bestimmen fortan den Alltag und die öffentliche Debatte. Wer nicht mitzieht, wird von der Politik per Verordnung aus der Öffentlichkeit verbannt. Fast auf den Tag genau drei Jahre danach verkündet Gesundheitsminister Johannes Rauch jetzt das Ende der Pandemie. Bis 30. Juni sollen stufenweise sämtliche Maßnahmen fallen – und wieder Normalität einkehren. Doch ist damit wirklich alles wieder gut? Die Nachwirkungen der Pandemie wie auch der Maßnahmen sind unübersehbar, wie zuletzt auch eine neue Studie der Innsbrucker Uniklinik zeigt. Demnach leidet aktuell jedes dritte Kind an schweren psychischen Beschwerden. Die Schulschließungen seien ein Fehler gewesen, räumt mittlerweile neben Rauch auch der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach ein. Welche Fehler aus drei Jahren Corona-Management müssen jetzt aufgearbeitet werden? Wie lang haben wir noch mit den Nachwehen zu kämpfen? Und welche Lehren ziehen wir für die nächste Pandemie? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Katrin Skala, Kinderpsychiaterin Dominik Wlazny alias Marco Pogo, Musiker, Politiker und Mediziner Alexander Scheer, Rechtsanwalt Werner Bartens, Medizinjournalisten Eva Herzig, Schauspielerin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  14. Talk im Hangar-7: Krise kommt, Demokratie geht - Europa vor dem Umbruch?
    27.01., 08:2701:15:42

    Krieg, Klima, Corona, Migration und Teuerung: Auf Krise folgt Krise, und immer weniger trauen den Regierenden zu, die aktuellen Notlagen kompetent zu managen. Deutlich wird das in den Umfragen zur niederösterreichischen Landtagswahl, die schwere Verluste für die regierende ÖVP voraussagen. Doch die Unzufriedenheit sitzt weit tiefer: Laut dem aktuellen „Demokratie-Radar“ des Austrian Democracy Labs bezweifelt mittlerweile ein Viertel der unter 30-Jährigen, dass Demokratie die beste Regierungsform ist. Gleichzeitig nimmt die Zahl autoritär geführter Länder weltweit zu, Grundrechte werden immer mehr beschnitten. Droht das westliche Gesellschaftsmodell zu scheitern? Braucht es tatsächlich einen großen Umbruch, wie er dieser Tage auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos wieder diskutiert wurde? Oder handelt es sich um die Fantasien einer Elite, die den Kontakt zu den Bürgern verloren hat? Und wie bewahren wir Demokratie und Freiheit? Zu Gast bei Michael Fleischhacker: Ethnologin und Bestsellerautorin Susanne Schröter, die vor einem Scheitern des Westens warnt und dafür neben Überheblichkeit und Selbsthass auch eine Beschneidung der Grundrechte verantwortlich macht Philippe Narval, der ehemalige Geschäftsführer des Europäischen Forums Alpbach, der sich eine Weiterentwicklung der Demokratie in Richtung mehr Mitbestimmung und ein Europa der Regionen wünscht Ehemalige Grünen-Chefin und jetzige Unternehmensberaterin Eva Glawischnig, für die ein Umbruch der Gesellschaft nur in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz gehen kann Menschenrechtsaktivist Ali Utlu, der von einer massiven Ausgrenzung unerwünschter Stimmen berichtet und den immer enger werdenden Meinungskorridor mit Sorge betrachtet Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  15. Talk im Hangar-7: Der Fall Teichtmeister - Land der Wegschauer?
    20.01., 10:2901:16:20

    Es ist ein Fall, der das Land weit über die Grenzen des Kulturbereichs hinaus erschüttert: Burgschauspieler Florian Teichtmeister muss sich ab 8. Februar vor Gericht für den Besitz zehntausender Darstellungen sexuell missbrauchter Kinder verantworten – ein Vorwurf, der innerhalb der Branche schon seit 2021 bekannt gewesen sein soll, jedoch kaum Auswirkungen auf das Berufsleben des Publikumslieblings hatte. Und auch gegen einen zweiten Mimen werden nun Anschuldigungen laut, diesmal im Bereich sexueller Belästigungen. Offenbart sich hier eine Scheinmoral der Kulturszene, die sonst schnell und gern mit dem Finger auf andere zeigt? Hat eine ganze Branche viel zu lange weggeschaut? Oder hat man arbeitsrechtlich korrekt gehandelt und damit eine öffentliche Vorverurteilung verhindert? Was hat sich seit dem Aufkommen der #metoo-Debatte im Umgang mit Sexualtätern verändert? Und braucht es doch höhere Strafen? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Heinz Sichrovsky, Kulturjournalist Katharina Körber-Risak, Juristin und Arbeitsrechtsexpertin Reinhard Haller, Gerichtspsychiater und Bestseller-Autor Nina Adlon, Opernsängerin und Filmschauspielerin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  16. Talk im Hangar-7: Generation Klimapanik - Kleben, um zu leben?
    13.01., 07:5301:15:19

    Vom Wiener Gürtel bis zum deutschen Braunkohledorf Lützerath: Mit ihren Störaktionen schaffen es die Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ seit Wochen regelmäßig auf die Titelseiten. Bei den Bürgern und auch bei vielen Politikern steigt der Unmut, die Forderungen nach strafrechtlichen Konsequenzen werden immer lauter. Doch die Aktivisten sehen sich im Recht – und ihre düstere Prognose, es gehe um nichts weniger als den Kampf um das Überleben der Menschheit, fällt in der allgemeinen Krisenstimmung auf fruchtbaren Boden. Gerade bei jüngeren Menschen scheint die Angst vor Klimakollaps und Weltuntergang mittlerweile ein ständiger Begleiter zu sein. Wie berechtigt sind die Zukunftsängste der jungen Generation? Wie fundiert sind ihre Forderungen? Wie groß die Gefahr einer Eskalation in Ausschreitungen und Gewalt? Was ist nun Aufgabe der Politik? Und was bringt der Jugend das Vertrauen in die Zukunft zurück? Die Gäste bei Michael Fleischhacker: Aimée van Baalen, Aktivistin und Sprecherin der „Letzten Generation“ in Deutschland, die sich weiterhin auf die Straße kleben will, um die Politik zur Einhaltung der Klimaschutzziele zu bewegen; der Publizist Peter Hahne, der die Aktionen der Klimakleber für puren Terrorismus hält und ein schweres Versagen des Bildungssystems ortet; die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, die sich mit den Anliegen der Umweltaktivisten solidarisiert – denn die Wissenschaftler dürften die jungen Menschen nicht im Regen stehen lassen; der Energieexperte Marc Hall, für den der Schlüssel beim Klimaschutz nicht in Blockaden, sondern im Energiebereich liegt; und der Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier, der die Klimakleber als Minderheitenphänomen sieht – die wahren Probleme der Jugend würden ganz woanders liegen. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  17. Talk im Hangar-7: Viren-Winter - Kinder in Gefahr?
    16.12., 08:2501:15:28

    Es ist eine beängstigende Zeit für viele Eltern: Immer mehr Kinder, vor allem ganz kleine, erkranken schwer an Atemwegserkrankungen wie RSV oder Influenza. Die pädiatrischen Stationen an den Spitälern sind so gut wie voll, Sorgen bereiten zudem Medikamentenengpässe. Kinderärzte schlagen Alarm: „Kinder sterben, weil wir sie nicht mehr versorgen können", warnte Michael Sasse, leitender Oberarzt der Kinderintensivmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Das sei vorhersehbar gewesen, sagen Mediziner: Einerseits würden Infektionen, die in den vergangenen zwei Jahren aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht stattgefunden haben, nun nachgeholt. Andererseits herrsche in den Spitälern seit langem Personalknappheit. Um die Belastung zu verringern, rät der Wiener Gesundheitsverbund nun dringend dazu, Kinder ab fünf Jahren gegen Corona und Influenza zu impfen, so könne die Übertragung auf die ganz kleinen Patienten verhindert werden. Steht die Kinderversorgung tatsächlich vor dem Kollaps? Sind schon wieder die Kinder die Leidtragenden eines längst reformbedürftigen Systems? Haben die Pandemiemaßnahmen unser Immunsystem geschwächt? Oder ist es das Coronavirus, das unsere Abwehr nachhaltig beeinträchtigt? Braucht es doch wieder eine Maskenpflicht? Oder wie bringen wir unsere Kinder durch diesen Winter? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Reinhold Kerbl, Generalsekretär der Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde Marcus Franz, Internist Cornelia Stolze, Medizinjournalistin Stefan Hemler, Mitbegründer der Initiative #ProtectTheKids Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  18. Talk im Hangar-7: Pleite, Streik, Verzweiflung - Düsterer Advent?
    02.12., 08:3001:15:02

    In einer aktuellen Umfrage gibt bereits jeder zweite Befragte an, dass Lohn oder Gehalt kaum oder gar nicht mehr zum Leben reichen. Betroffene verleihen mit Warnstreiks ihrem Unmut über stockende Gehaltsverhandlungen Ausdruck. Welche Auswirkungen haben die aktuellen Krisen auf unsere Demokratie? Am Montag hat der Streik der Eisenbahner den Bahnverkehr in ganz Österreich lahmgelegt – und es dürfte nicht der letzte gewesen sein. Österreichs Arbeitsnehmer sind im Kampfmodus und Armutsexperten schlagen Alarm: Die steigenden Preise für Lebensmittel, Heizen und Sprit setzen den Menschen immer mehr zu. In einer aktuellen Umfrage der Arbeiterkammer gab bereits jeder zweite Befragte an, Lohn oder Gehalt reichten kaum oder gar nicht mehr zum Leben. Und die neuen Ergebnisse des „Demokratiemonitor“ des Meinungsforschungsinstituts Sora sind alarmierend: Demnach ist die Unzufriedenheit mit der Politik enorm gestiegen, nur mehr ein Drittel der Menschen denkt, dass das politische System gut funktioniert, und mehr Menschen denn je wünschen sich einen „starken Führer“. Welche Auswirkungen haben die aktuellen Krisen auf unsere Demokratie? Lässt sich die Teuerung überhaupt noch in den Griff bekommen? Und wie kann die Politik das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Katharina Körber-Risak, Arbeitsrechtsexpertin Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich Günter Hager, Linzer Gastronom Fritz Söllner, Ökonom Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  19. Talk im Hangar-7: Zittern vor dem Winter - Kostenfalle Krieg?
    25.11., 08:3001:14:37

    Der Winter kommt, doch in Österreich bleiben immer mehr Heizkörper kalt. Einer aktuellen Umfrage zufolge kann sich fast ein Viertel der Menschen das Heizen zu Hause nicht mehr leisten. Zwar meldet das Energieministerium, Österreich sei jetzt weit weniger abhängig von russischen Gas-Lieferungen - der Import-Anteil betrage mittlerweile nicht mehr 79 Prozent wie im Februar, sondern nur mehr 21 Prozent. Doch die Verbraucher zahlen weiterhin Rekord-Preise, und auch ein Ende des Krieges in der Ukraine ist nach wie vor nicht in Sicht. Nach dem wiederholten Beschuss seiner Energie-Infrastruktur stellt sich die Ukraine auf einen harten Winter ein, bei eisigen Temperaturen sind Millionen Menschen ohne Stromversorgung. Und auch in Europa wächst die Angst vor einem Blackout. Wie riskant ist es, auf russisches Gas zu verzichten? Sind die hohen Energiepreise überhaupt berechtigt? Wie treffsicher sind Maßnahmen wie Strompreisdeckel oder Übergewinnsteuer? Und wie hart wird dieser Winter – und der nächste? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Alexander Dubowy, Osteuropa-Experte Johannes Benigni, Energie-Analyst Ralph Schöllhammer, Ökonom und Politologe Birgit Kelle, Publizistin Josef Les, Restaurant-Manager Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

  20. Talk im Hangar-7: Einverstanden oder ausgegrenzt - Wie viel Meinung halten wir aus?
    18.11., 07:4701:17:57

    Bei allen großen Themen existieren mittlerweile rote Meinungslinien. Wer sie übertritt, bekommt die mediale Moralkeule zu spüren. Wer sich für ein Ende der Sanktionen gegen Russland ausspricht, gilt als Putin-Versteher; Wer sich auf das biologische Geschlecht beruft, als transfeindlich; Und wer sich gegen Abtreibungen einsetzt, steht sofort in der Ecke der Unerwünschten. So auch beim aktuellen Vorschlag von ÖVP-Klubobmann August Wöginger, der angesichts stark steigender Asylzahlen eine Überarbeitung der Europäischen Menschenrechtskonvention forderte: Die EMRK sei nicht verhandelbar, hieß es prompt, und Bundespräsident Alexander Van der Bellen legte nach: Wer die Menschenrechtskonvention infrage stelle, rüttle an den Grundfesten der Demokratie. Warum beerdigt man Debatten, bevor alle Argumente gehört wurden? Haben wir verlernt, uns sachlich mit gegenteiligen Meinungen auseinanderzusetzen? Oder gibt es tatsächlich schädliche Ansichten, denen man keine Bühne bieten sollte? Verstärken Krisenzeiten das Bedürfnis, die Welt in Gut und Böse einzuteilen? Und wer bestimmt, was die richtige oder die falsche Meinung ist? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Fürstin Gloria von Thurn und Taxis Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings Ali Utlu, Aktivist und Ex-Muslim Kenan Güngör, Soziologe Mahsa Abdolzadeh, Grüne Bezirksrätin aus Wien Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Der Polit-Talk zu aktuellen Themen, die die Gesellschaft bewegen: Jede Woche empfängt Moderator Michael Fleischhacker beim Talk im Hangar-7 eine Runde hochkarätiger Gäste. Mit ihnen diskutiert der Gastgeber live im Hangar-7 am Flughafen Salzburg über brennende Fragen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Kontrovers, hintergründig und lösungsorientiert: Der Talk im Hangar-7 – jeden Donnerstag Abend bei ServusTV.