Beschreibung der Episode
Triggerwarnung:
In dieser Folge sprechen wir über selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen. Es werden Formen wie Ritzen, Kratzen oder Verbrennen thematisiert. Wenn dich dieses Thema persönlich betrifft oder belastet, höre die Folge bitte achtsam oder gemeinsam mit einer unterstützenden Person.
Beschreibung:
Selbstverletzendes Verhalten löst bei Fachkräften, Eltern und Bezugspersonen oft starke Emotionen aus: Angst, Kontrollimpulse, Moralisieren oder Aktionismus. In dieser Folge räumen wir mit verbreiteten Mythen auf und schauen fachlich fundiert auf das Thema – ohne Dramatisierung, aber mit Klarheit.
Wir sprechen über selbstverletzendes Verhalten ohne suizidale Absicht und klären:
Warum Selbstverletzung meist kein „Hilferuf“ und keine Manipulation ist
Welche Funktionen dahinterstehen können (Emotionsregulation, Dissoziationsunterbrechung, Umgang mit Scham, Grübelunterbrechung)
Warum die klassische Spannungsabbau-Erklärung zu kurz greift
Welche typischen Fehlreaktionen im pädagogischen Alltag passieren
Weshalb Beziehung zentral ist
Wie man in Akutsituationen ruhig, klar und professionell bleibt
Wann genauer hingeschaut werden muss (z. B. bei Dissoziation, Komorbiditäten, Suizidgedanken)
Selbstverletzendes Verhalten ist in den meisten Fällen ein Versuch, mit innerer Not umzugehen – kein Zeichen von Aufmerksamkeitssuche.
Eine Folge für Fachkräfte, Eltern und alle, die Kinder und Jugendliche professionell begleiten.