Podcast

sexy & bodenständig

Till Raether und Alena Schröder

Society & Culture

226 Episoden · neueste 02.09.

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Episoden

226
  1. Folge 66: Stress
    06.12., 14:5500:57:20

    sexy & bodenständig Im Prolog der Folge sprechen wir über die Beatles-Dokumentation: "Get Back" und der kreative Prozess, und warum Till die Beatles traurig machen und Alena im Gegenteil. Unbedingte Empfehlung: die Hamburger-Beatles-Touren von Stefanie Hempel, mit Ukulele: http://hempels-musictour.de/en/. Mit einem aktuellen Einschub über Zapfenstreiche und dass Alena sich "Simply the Best" von Tina Turner wünschen würde zum Abschied. Ab der Marke 12:00 sprechen wir über Stress: positiven und negativen, wenn Alltagsstress den Schreibstress überlagert. Alenas stresst der Gedanke, ihre Kreativität könnte erschöpflich sein, Till stresst Fensterpost. Mögliche Auswege für kreativen Stress (zum Beispiel, sich möglichst kleine Aufgaben vorzunehmen oder sich sogar das Nachdenken als Termin in den Kalender einzutragen), das Problem, nie Gedankenfeierabend zu haben, Abschalten mit Schreibratgebern, der Wunsch nach Kärchern und Motorsägen. Das Buch, über das Till rantet, heißt "Bird By Bird: Some Instructions On Writing and Life," von Anne Lamott. TW Ejakulation ab 25:00, AIDS-Krise ab 34:00.

  2. Folge 65: Das verdammte zweite Buch
    26.11., 16:5000:58:20

    sexy & bodenständig Ist es nur ein Mythos oder die Wahrheit, dass das zweite Buch besonders schwierig ist? Jedenfalls quälen sich viele damit. Wir reden darüber, wie und und warum es uns so geht und so ging, und dass es erleichternd war zu erfahren: Es ist ein verbreitetes Phänomen. Das sogar statistisch untersucht wurde (https://economist.com/graphic-detail/2021/07/16/is-the-myth-of-the-difficult-second-novel-fact-or-fiction…). Reiben sich die Feinde eigentlich die Hände, wenn das zweite Buch misslingt? Wie fühlt es sich an, dazu zu lernen, auch über sich selbst? Hat man unter Umständen nur einen begrenzten Vorrat sich dann eben wiederholender Ideen? Wir sprechen über den Moment des Plötzlich-Drüber-Nachdenkens beim zweiten Buch, den Drahtseilakt, und Alena ("die mit dem Buch") zitiert einen Satz, der das Problem am Ende wohl gut auf den Punkt bringt und der zugleich sehr entlastend ist (etwa ab Minute 30).# TW: Außerdem machen wir einen größeren und dornigen Umweg dahin, wie Hitlers zweites Buch hieß, und warum es zu seinen Lebzeiten nicht veröffentlicht wurde.

  3. Folge 64: Konzentration
    20.11., 11:5500:50:38

    sexy & bodenständig Nachdem wir Tipps ausgetauscht haben, wie man es vermeidet, beim Online-Banking den Kontostand zu sehen, sprechen wir über eine der Grundvoraussetzungen fürs Schreiben: Konzentration. Und darüber, wie es ist, wenn man sie einfach nicht hat oder findet. Wegen Unlust, Müdigkeit, Selbstzweifeln, oder weil andere Dinge einfach interessanter sind. Alena beginnt sich eher planmäßig in den Bereich der Konzentration, Till versucht, sein Konzentrationsvermögen durch Zwischendurcharbeiten zu überlisten. Wir tauschen uns über Konzentrations-Apps und -Add-Ons wie Quietly, Freedom und andere aus und über die Unmöglichkeit, in Cafés zu arbeiten, ohne über sich selbst nachzudenken. Disclaimer: keine Podcast-Folge über ADHS bei Erwachsenen, hier sind wir weder betroffen noch kennen wir uns aus.

  4. Folge 63: Lesungen
    07.11., 13:0501:07:27

    sexy & bodenständig Wer schreiben will, muss lesen. Oder darf! Wir sprechen über das an sich bizarre Rituale des öffentlichen Vorlesens gedruckt vorliegender Texte durch ihre Autor*innen. Und warum wir Lesungen dennoch besonders lieben. Über mit oder ohne Moderation, über Gimmicks, Mikrofone und Menschen, die in der ersten Reihe ruhig schlafen sollen. Den richtigen Augenblick für Applaus, Punkt hinterm Namen ja oder nein, und die Frage, ob das vorgelesene Werk nicht ein ganz anderes ist als das hingeschriebene. Und über legendenumwitterte Halsketten und geheime Schafe.

  5. Folge 62: Dankbarkeit
    16.09., 10:0000:52:44

    sexy & bodenständig Erstmal sind Alena und Till den wütenden E-Bike-Fahrern vom Darß dankbar, weil diese ihnen bei der Schreibreise einen gemeinsamen Feind beschert haben und die Reise so womöglich zu einem kreativen Erfolg gemacht haben. Es gibt viel darüber zu sagen, warum Dankbarkeit wichtig ist, und wie sie sich zum Beispiel in der, aha, Danksagung am Ende von Büchern ausdrückt. Warum haben eigentlich manche Bücher welche und andere, vor allem, literarische nicht? Wir greifen eine Beobachtung von Berit Glanz über die Danksagung als Sichtbarmachen von Zusammenarbeit auf und sprechen anhand der Danksagung von Tills neuem Roman „Hausbruch“ übers Dankesagen und über die großen, kleine, informellen, offiziellen und unsichtbaren Netzwerke und Dörfer, die es fürs Schreiben eines Buches braucht. Dabei erwähnen wir unter anderem den Newsletter von Magdalena Birkmann: https://magdarine.substack.com.

  6. Folge 61: Klischees
    02.09., 16:5500:59:44

    sexy & bodenständig Das größte Klischee von allen ist, dass wir am Anfang wieder nur übers Essen reden. Dann geht es um Happy-Ends und Happy-Fortsetzungen, vor allem aber: Wie gehen wir mit Klischees um? Welche stören uns besonders, welche finden wir erträglich oder sogar schön, was ist das politische und was das handwerkliche Problem mit Klischees? Was passiert, wenn man sich zu sehr bemüht, Klischees zu vermeiden? Wie entstand das manic pixie dream girl und wie werden wir es wieder los? Was ist das Besondere am Umgang von "Allegro Pastell" mit Klischees, und wie benutzen wir Klischees in "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" und "Treue Seelen"? Gibt es Krimi ohne Klischee? Was denkt sich James Corden? Und wird Alena für uns an der Heißen Hexe in Mecklenburg-Vorpommern 10 Prozent Verletzungsrabatte klarmachen?

  7. Folge 60: Nebenfiguren
    26.08., 09:2000:40:42

    sexy & bodenständig Diesmal mit wenig Nebengeräuschen und vielen Nebenfiguren: Wir sprechen über jene Personen in unseren Texten, die nicht die Hauptrollen spielen, die aber sehr wichtig für die Texte sind. Warum eigentlich? Was fügen Nebenfiguren dem Text hinzu, und warum lohnt es sich, sich ihnen besonders hingebungsvoll zu widmen beim Schreiben? Die Antwort liegt irgendwo zwischen Slapstick und Pathos. Wir klären, warum es besonders viel Spaß macht, Nebenfiguren zu schreiben, warum man über Nebenfiguren mindestens so viel weiß wie über Hauptfiguren, aber weniger davon aufschreibt, und wie sie sich manchmal beim Schreiben verselbständigen, bis sie, Vorsicht catch phrase, zur "heimlichen Hauptfigur" werden. Leider werden wir hierüber immer hungriger, weil wir eingangs die Metapher Vorspeise-Hauptspeise-Nachtisch eingeführt haben, mit der Hauptfigur als Hauptgericht mit Sättigungsbeilage, sodass wir am Ende furchtbaren Hunger hatten. Lieber Essen vorm oder beim Hören!

  8. Folge 59: Schuldgefühle
    12.08., 09:2000:43:42

    sexy & bodenständig Folge 59: Schuldgefühle Zwei flächige Gesichter tanken Super: Wir reden nur kurz über biometrische Passbilder und widmen uns dann ganz unserem großen Thema Schuld. Genauer: Wem gegenüber, wie und warum wir vorm und nach dem Schreiben Schuldgefühle haben. Was sagen unsere inneren Stimmen, wenn sie uns Schuldgefühle machen, und wie klingen sie dabei? Kann nur das Schreiben an sich als schuldlose Zone gelingen, und alles drum herum ist schuldbelastet? Schuld als Motor und Hindernis, Schuld der Familie gegenüber oder jenen, über die wir schreiben: Empfinden Autor*innen besonders viel Schuld, weil die Grenzen zwischen Arbeit, Privatleben und Psyche so verschwimmen? Wir sprechen in diesem Zusammenhang unter anderem über Nevad Ebrahimis Auseinandersetzung mit Schreiben und Muttersein in „Der Standard“: https://www.derstandard.at/story/2000128733325/nava-ebrahimi-ueber-das-muttersein-bevor-der-morgen-graut Und über Kristen Roupenians Geschichte „Cat Person“, genauer gesagt die Diskussion darüber, dass die Journalistin Alexis Nowicki sich in diesem short story hit wiedererkannt hat: https://www.newyorker.com/magazine/2017/12/11/cat-person https://slate.com/human-interest/2021/07/cat-person-kristen-roupenian-viral-story-about-me.html Gewidmet ist die Folge Thomas Hoeps, mit Dank für die wunderbaren Tassen! https://www.thomas-hoeps.de

  9. Folge 58: Kontrolle
    24.06., 11:5000:48:27

    sexy & bodenständig CN: Drogen Vielleicht eines der zentralen Themen beim und nach dem Schreiben: die Kontrolle behalten, verlieren, abgeben, delegieren. Oder vielleicht sogar schon viel früher? Wir notlanden den Jumbo und stellen fest, dass wir beide große Angst vor Kontrollverlust haben. Und sind sehr überrascht, dass wir unterschiedliche Schlüsse daraus ziehen: Alena berichtet über Schreiben als Erfahrung, zunehmend die Kontrolle zu gewinnen, Till erlebt den Schreibvorgang hingegen als fortlaufenden Prozess des Kontrollverlusts. Wir sprechen über gemeinsame Drogenerfahrungen und darüber, was Kontrolle mit Glück zu tun hat. A propos, Veranstaltungshinweis: Am Mittwoch, dem 18.08., ist in Berlin im Pfefferberg-Theater sexy & bodenständig live auf der Bühne, Alena moderiert die Buchpremiere von Tills "Treue Seelen", Karten: https://pfefferberg-theater.de/spielplan/kalender/

  10. Folge 57: Die Heldinnenreise
    14.06., 08:4000:50:08

    sexy & bodenständig Nachdem wir uns jahrelang angehört haben, wie wichtig, vielleicht sogar unverzichtbar die Heldenreise als Plotstruktur für mehr oder weniger jede handlungsgetriebene Erzählung ist, freuen wir uns über unsere Begegnung mit der Heldinnenreise: Wir sprechen über Gail Carrigers Buch „The Heroine’s Journey“ und die zentralen Ideen dieser ebenfalls auf Fabeln und Mythen basierenden Plotform. Es geht bei der Heldinnenreise im Unterschied zur Heldenreise nicht um heroische Selbstaufopferung, sondern darum, dass die Heldin Gemeinschaft und Verbindung findet und ihr Netzwerk bis zum Schluss intakt hält und ausbaut. Wobei Gail Carriger eine klare Unterscheidung zwischen Geschlechterstereotypen und Gender macht: Harry Potter ist eine Heldinnenreise, zum Beispiel, und der erste Wonder-Woman-Film ist eine Heldenreise. Wir reden darüber, wie wir unsere aktuellen Bücher einordnen, und warum und wie uns die Heldinnenreise bei den Romanen hilft, an denen wir gerade schreiben. Gail Carrigers Buch gibt es hier für 7 Euro als E-Book: https://www.genialokal.de/Produkt/Gail-Carriger/The-Heroines-Journey-For-Writers-Readers-and-Fans-of-Pop-Culture_lid_43463211.html?storeID=scheven Für 16 Euro als Taschenbuch: https://www.bookdepository.com/Heroines-Journey-Gail-Carriger/9781944751340?ref=grid-view&qid=1623598213386&sr=1-1 Ihre Homepage: https://gailcarriger.com Und einige ihrer Romances sind auf Deutsch bei Blanvalet erschienen: https://www.penguinrandomhouse.de/Autor/Gail-Carriger/p378065.rhd Fragen und Anregungen wie immer unter 0178-1547373

  11. Folge 56: #writerslife
    28.05., 11:3500:58:36

    sexy & bodenständig Warum blutete Hemingway am Schreibtisch, warum forderte Rilke einen jungen Dichter zu „write or die“ auf, und warum immer alles in Courier? Wir sprechen über die Ästhetisierung der Schreibarbeit, wie sie nicht zuletzt auf Instagram unter dem Hashtag writers life gefeiert wird. Der schmale Grad zwischen Ermutigung, Empowerment und Destruktivität: Woraus bestätigt diese Ästhetik, funktioniert sie als Motivation oder macht sie sie im Grunde unmöglich? Wir reden über Schreibwaren, aber auch über #writerslife als Rechtfertigung von Arschlochverhalten einerseits und Community andererseits. Und über das Kreativitäts- und Cringe-Fest, das Autor*innen-Videos sind. Mit negativen und positiven Insta-Beispielen, die wir, zur Veranschaulichung, hier versammelt haben: https://tillraether.wordpress.com/2021/05/28/eine-kleine-materialsammlung-zu-folge-56-von-sexy-bodenstandig-writerslife/. Hier gibt es mehr darüber, dass und warum Till nicht der einzige ist, der gelbe US-Jurablöcke zum Schreiben braucht: https://www.penguin.co.uk/articles/2020/november/yellow-legal-pad-writing-tips-obama.html. Das Video von Kathrin Passig, von dem Alena erzählt, ist hier zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=rhtK96oGdRI Der Instagram-Account, den wir kreativ und zugleich lebensnah und ermutigend finden, ist der von Shannell A: https://www.instagram.com/4everleereads/

  12. Folge 55: Neid
    20.05., 11:2000:45:55

    sexy & bodenständig Wir reden übers Wetter! Oder ist das Wichtige, dass man Licht erzählt oder die Abwesenheit von Licht? Bevor wir auf Neid kommen, gibt es einen kleinen Exkurs zu Gail Carriger und ihrem Buch "The Heroine's Journey", also die Heldinnen-Reise, Familie und Zusammenhalt, vielleicht der einzige sinnvolle kleine Exkurs zu einem Schreibratgeber, den wir bisher hatten. "Treue Seelen" als Parodie einer Heldenreise, und warum wir beide jetzt eine Heldinnen-Reise schreiben. Vor allem aber eben: Worauf und worüber wir neidisch sind, vom Autor*innenfoto bis hin zu bestimmten Erfolgen. Warum das nicht unbedingt Missgunst sein muss, und wie sich manchmal der tiefste Neid an den kleinsten Dingen entzündet (Stichwort Lesebändchen) und wie man damit damit umgeht. Und warum das Thema so unangenehm und doch so allgegenwärtig ist, wenn es ums Schreiben geht.

  13. Folge 54: Entwicklung
    13.05., 12:2500:51:01

    sexy & bodenständig Die Frühjahrspause ist vorüber: Wir sprechen über Entwicklung und haben dabei eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte Nachricht: Wir werden uns nicht wie angekündigt nun länger mit "Das Geisterhaus" von Isabell Allende beschäftigen, weil wir uns wider Erwarten wegentwickelt haben von diesem Buch, zu sehr, um es überhaupt zuende zu lesen. Die gute: Wir werden uns nicht wie angekündigt … usw. Wir sprechen, wie das Verhältnis zu anderen und eigenen Texten sich entwickelt, ob wir unsere eigenen Texte wiederlesen, was wir heute anders machen würden, wie Figuren sich entwickeln, und warum wir schon wieder einen fertigen Podcast weggeschmissen haben.

  14. Folge 53: Warten
    16.04., 08:3500:48:25

    sexy & bodenständig Warum Warten zum Schreiben, zum Schreibenwollen, zum Geschriebenhaben gehört: Wir sprechen übers Warten auf die Inspiration und übers Warten auf das fertige Buch, und besonders: übers Warten auf Feedback-Anrufe. Was kann man tun, um währenddessen nicht die Wände hochzugehen? Aushalten oder nachhaken, das alte Dilemma, und die Frage: Zen-Modus oder radikale Empathie? Und: lohnt es sich eigentlich auf die Dauer, eine geduldiger Autor*in zu sein? Fragen, Themenvorschläge, Lob und Tadel könnt ihr gern über 0178-1547373 loswerden, auch wenn es jetzt leider keine Tassen mehr gibt.

  15. Folge 52: Träume
    08.04., 14:3000:49:08

    sexy & bodenständig Nachdem wir geklärt haben, für welche Unfälle das Design von Fritz-Boxen verantwortlich ist, sprechen wir über Träume vom und beim Schreiben: Wovon wir geträumt haben, als wir mit dem Schreiben anfingen, warum und wie unterschiedlich dafür Isabel Allende und "Das Geisterhaus" für uns wichtig waren. Aber auch: Warum wir Träumen in der Erzählung misstrauen, und wo erzählte Träume vielleicht doch gelingen. Und: Ob und wie Träume wichtig dafür sind, was und wie wir schreiben.

  16. Folge 51: Schreiben mit und über Depression
    21.03., 13:2500:51:16

    sexy & bodenstänidg Weil diese Woche Tills Essay "Bin ich schon depressiv, oder ist das noch das Leben?" erscheint, sprechen wir darüber, wie es ist, mit und über Depression zu schreiben. Also, im Grunde befragt Alena Till, der versucht, darüber Auskunft zu geben, warum es ihm leichter fällt, mit Depression einen Roman zu schreiben, als einen Brief zu verschicken, und über einige andere verwandte Probleme. Die beiden Bücher, die Till erwähnt, sind: "Die Ladenhüterin" von Sayaka Murata, übersetzt von Ursula Gräfe (Aufbau), oder, preiswerte, aber englische Alternative: "Convenience Store Woman", übersetzt von Ginny Tapley Takemori (Granta). Sowie, nur auf Englisch: "There's No Such Thing As An Easy Job" von Kikuko Tsumura, übersetzt von Polly Barton (Bloomsbury).

  17. Folge 50: Schreibtipps
    14.03., 12:3501:35:17

    sexy & bodenständig Das große Jubiläum! Seit 50 Folgen versuchen wir, uns und andere Schreibende zu entlasten, und zur Feier des Tages stellen wir heute 50 Schreibtipps berühmter Autor*innen auf die Probe: von A wie Antonia Baum bis Z wie Zadie Smith. Falls ihr das nach- oder mitlesen möchtet: Alle 50 Tipps findet ihr auf Tills Webseite: https://tillraether.wordpress.com/2021/03/13/50-schreibtipps-aus-sexy-bodenstandig/ Dort ist auch das Buch von Ilka Piepgras verlinkt und der Twitter-Account von Jon Winokur, von dem wir viele Zitate verwenden. Den Thread von Chuck Wendig mit „sanften Schreibtipps“ findet ihr unter: https://twitter.com/ChuckWendig/status/1355181079838285834 Nächste Woche sind wir mit einer regulären Folge zurück, als ruft an, fragt nach oder schlag vor, wenn ihr mögt: 0176/1547373. Es gibt Fan-Merch, das in einen Briefumschlag passt.

  18. Folge 49: Neu anfangen
    07.03., 12:2500:41:17

    sexy & bodenständig Zuerst in Bestseller-News: Studiert Alena Bücher, die vor ihr auf der Bestseller-Liste sind, um sich Tricks abzuschauen? Wie und warum hassen wir "Breakfast Club"? Wie missgünstig ist Alena eigentlich? Kauft Alena noch bei der Fa. Rossmann? Ist Elon Musk ein verdammt guter Autor? Danach sprechen wir über das Thema Neu anfangen: Wann und wie kommt man an den Punkt, einen Roman noch einmal neu anzufangen? Schmeißen wir weg, oder machen wir anders? Wie schreibt man Personen raus? Was hat es eingentlich mit dem sagenumworbenen "first draft" und dem Kult darum auf sich? "Writing is rewriting", stimmt das, und warum fühlen wir uns unzulänglich, wenn das bei uns nicht so ist? Gibt es bei uns überhaupt zweite oder dritte Fassungen? Schreibt Alena jetzt eigentlich "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid 2: noch mehr Fenster, noch mehr Abendlicht, noch mehr Kleid", und wie fängt Till "aus Versehen" mit dem Schreiben eines neuen Romans an?

  19. Folge 48: Männer und Frauen
    28.02., 09:1501:05:28

    sexy & bodenständig Wir feiern weiter: Alenas Transformation von einer Bestseller-Autorin zu DER Bestseller-Autorin (Platz 2, Baby!). Wie wir die Genese ihres Romans „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ im Podcast seit 2018 begleitet haben, und ob sie schon ausgefeiert ist (TW: ca. Minute 4 bis ca. Minute 7:15 Witze über Ejakulationen und Penisse). Wir beantworten einige Fragen und Anregungen von Hörerinnen, unter anderem über gendergerechtes Schreiben, Übersetzungen, Selbst- und Fremdwahrnehmungen und anderes. Unser Hauptthema: Sexismus und Misogynie in der Entstehung und Wahrnehmung von Literatur, unterschiedliche Maßstäbe an und Einordnungen von weiblich oder männlich gelesenen Autor*innen, ausgehend von diesen drei Texten bzw. Interviews von und mit Nicole Seifert, Antonia Baum und Tanja Dückers: https://www.54books.de/schweig-autorin-misogynie-in-der-literaturkritik/ https://www.deutschlandfunk.de/kulturdebatten-abseits-des-feuilletons-misogynie-in-der.807.de.html?dram:article_id=493001 https://www.deutschlandfunkkultur.de/sexismus-im-literaturbetrieb-die-subtile-machtausuebung-der.1005.de.html?dram:article_id=418549 Darüber diskutieren und ranten wir und kommen u.a. zu dem Ergebnis, dass wir uns auf einen Machtwechsel in der Wahrnehmung von Literatur freuen, zum Beispiel dadurch, dass immer mehr Menschen alternative Empfehlungsformate wie etwa Magda Birkmanns Newsletter auf Substack wahrnehmen (https://magdarine.substack.com/people/4084-magda-birkmann). Habt Ihr Fragen oder Anregungen? Ruft an unter 0178/1547373.

  20. Folge 47: Schluss
    31.01., 16:5000:37:20

    sexy & bodenständig In unserem Bestseller-Podcast feiern wir erst Alenas Erfolg von "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid", komplett mit Beckerfaust und Verwünschungen, sprechen über nachdenkliche Fernsehbilder von Autor*innen, die Nachteile der Elbe und wenden uns dann dem Thema Schluss machen zu: Wann beendet man eigentlich ein Manuskript, und vor allem, wie? Till liegt in den letzten Zügen mit der Rohfassung vom aktuellen Danowski und schreibt die letzte Szene zwischendurch, Alena nähert sich ihr chronologisch. Wie ist es, wenn das Ende irgendwann in Sicht- oder Griffweite ist? Braucht man eine Vorstellung vom Ende als Fluchtpunkt oder Fahne am Horizont? Welche Bedeutung haben letzte Sätze und warum fallen uns (fast) keine mehr ein, die wir mal gelesen haben? Haben womöglich letzte Orte eine viel größere Bedeutung, sei es der Flughafen Tegel oder der Parkplatz hinter einer Kurklinik? Nicht zuletzt (sondern mittendrin) offenbaren sich auch noch menschliche Abgründe, die mit Tills 50. Geburtstag zu tun haben, und am Ende freuen wir uns über vier wunderbare Anrufe. Habt ihr Fragen oder Anregungen? Ruft an unter 0178-1547373.

Till Raether und Alena Schröder schreiben Bücher und journalistische Texte. In ihrem Entlastungs-Podcast für Autor*innen reden sie darüber, was am Schreiben schwierig ist und wie man es sich leichter macht. Mehr unter: www.tillraether.de www.beschreiber.de/alena-schroeder/ Intro und Outro: "Superstars Emerge" by Doxent Zsigmond