
Beschreibung der Episode
Es fühlt sich so an, als leben wir in einer Welt, in der uns nichts mehr wirklich gehört. Wir haben uns eine breite Kollektion unterschiedlichster Abonnements aufgebaut. Filme, Spiele, Kochrezepte, Sport, Kreativapps, die Liste geht ewig weiter. Bei allem bezahlen wir einen kleinen Betrag jeden Monat, der alleine kaum auffällt. In der Masse summieren sich die Kosten aber schnell in den dreistelligen Bereich. Alles schön und gut. Wir erhalten für vermeintlich wenig Geld eine große Auswahl an Angeboten. Das Problem dabei ist aber, dass uns nichts davon gehört. Sony hat diesen Oktober einfach mehrere hundert Filme aus dem Angebot genommen, für die Nutzer Geld bezahlt haben. Gleichzeitig macht Sony auch noch einmal deutlich, dass Käufer von Videospielen auf ihrer Plattform lediglich die Nutzungslizenzen erwerben aber niemals das Spiel. Ähnlich verfahren die Betreiber von Steam und Amazon Prime. Das Ende des physikalischen Datenträger bedeutet auch das Ende von echtem Besitz. Während man eine gekaufte CD immer hören kann, endet die Musiksammlung da, wo Spotify den Dienst einstellt. Ist das eine gute Entwicklung?