OstwestFälle - der True-Crime-Podcast der Neuen Westfälischen

Münchhausen-Stellvertretersyndrom: Mutter aus Büren macht ihre Kinder krank

30.04., 02:0000:26:10
Beschreibung der Episode
Erfundene Krankheiten und unnötige Operationen: Eine Mutter aus Büren täuscht jahrelang Ärzte und bringt ihre Töchter in Gefahr. Dahinter steckt das seltene Münchhausen-Stellvertretersyndrom. Wie der erschütternde Fall schließlich ans Licht kommt.

Merle ist gerade acht Monate alt, als ihre Mutter Susanna M. mit ihr zum Arzt geht – wegen angeblicher Verstopfungen. Nichts scheint zu helfen. Schließlich bekommt das kleine Mädchen sogar einen künstlichen Darmausgang. Auch Merles Schwester Antonie gilt als schwer krank und erhält eine Magensonde. Als die Mutter für das Baby auch noch einen Zugang zur Luftröhre fordert, wird ein Kinderarzt misstrauisch.

Die erschreckende Erkenntnis: Die Mädchen waren nie wirklich krank. Was bringt eine Mutter dazu, ihren Kindern schwere medizinische Eingriffe zuzumuten – und warum bleibt der wahre Grund dafür oft lange unentdeckt?

Ostwestfälle S4 | E33 Münchhausen-Stellvertretersyndrom: Mutter aus Büren macht ihre Kinder krank

Gast: Kinder- und Jugendpsychiaterin und Sachverständige Corinna Bischoff Redaktion: Verena Freiberg Gestaltung: OWL Digital 

Mehr zur Serie “OWL-Crime” findet ihr auf unserer Themenseite.

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Transparenzhinweis: In einer früheren Version hieß es in den Shownotes, dass die Mutter bereits nach 8 Tagen mit ihrer neugeborenen Tochter zum Arzt gegangen sei. Dort ist uns ein Fehler unterlaufen, richtig heißt es acht Monate.

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