OHNE DEN HYPE mit Sven Saro

Sven Saro
231
20.08.2026
Beschreibung

Der Interview-Podcast mit Kreativen. Sven Saro führt intime Gespräche mit Persönlichkeiten aus Design, Kunst und Kultur. Jede Woche neu.

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Episoden
  1. Ich war diesmal irgendwie aufgeregt und ich kann garnicht so richtig sagen warum, denn um von Clemens Berühmtheit eingeschüchtert zu sein, dafür wusste ich wie schon letztes Jahr bei Mark Forster eigentlich viel zu wenig über ihn. Vielleicht war es einfach, weil Clemens sich als Schauspieler in so einem ganz anderen Feld bewegt, als dem, das mir selbst vertraut ist. Aber wiederum genau deshalb war ich auch so gespannt darauf, ihm einfach mal eine Stunde lang Fragen stellen zu können. Eine Sache, die ich besonders schön fand war, dass wir offen über die Geschichten, die wir anderen und uns selbst erzählen gesprochen haben und darüber wie Ideen zur Realität werden. Wir fingen aber ganz vorne an, mit seiner Kindheit in Stuttgart und der bei fast allen meinen Gästen eher problematischen Schulzeit – und mir ging’s ja genauso. Er erzählte über seine Entscheidung, Schauspieler zu werden, auch wenn seine Eltern nicht davon begeistert waren, über die sechs Monate, die er im Kloster verbracht hat, und die anschließende Zeit in Berlin, über das Theater und den Film und das Drehbuch, das er gerade schreibt. Wir sprachen aber auch über die Frage nach dem Talent, über seinen Job in einer Osho-Disco, über Religion, darüber wie man sich auf Pressearbeit vorbereitet in einer Zeit, in der es scheinbar nur noch Gut und Böse gibt und über seine Zusammenarbeit mit Dylan Moran, einem meiner Lieblingskomiker. Mein Gast heute https://www.instagram.com/clemens_schick/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  2. Götz Offergeld hat schon ein sehr bewegtes Leben geführt – und ich glaube, das ist noch sehr vorsichtig ausgedrückt. Wir führten ein sehr ehrliches Gespräch über die Höhen und Tiefen in seinem Leben und seiner Karriere. Vom Tennisplatz, über den Laufsteg, zur Zusammenarbeit mit den ganz Großen der Modeszene, dann der Absturz bis hin zur vorübergehenden Obdachlosigkeit und dann wieder zurück nach ganz oben mit seinem Verlag Off One’s Rocker und dem OOR Studio. Er ist ziemlich bekannt in der Designszene, heute wahrscheinlich vor allem als der Verleger diverser, sehr erfolgreicher Magazine, wie Numero Berlin und Fräulein, aber auch als Creative Director für Kampagnen und Shoots für High Fashion und Luxus Brands. Wir nahmen uns heute mal richtig Zeit und auch wenn er das sonst nicht so gerne tut, sprachen wir eben über seinen Werdegang, die schwierige Schulzeit, darüber wie er zum Modeln kam, über seinen Kontakt zu Menschen wie Versace, Alexander McQueen und Haider Ackermann, über seine Zeit als Head-Stylist für MTV, aber eben auch über viel Persönliches, wie die Zeit in der er mit dem Druck einfach nicht mehr klargekommen ist, dem anschließenden Aufenthalt in einer Klinik und darüber wie es ist, zu scheitern und dann wieder mühsam aufzustehen. Aber außerdem ging es auch um Elektroautos, Gleichberechtigung, um die Zukunft von Magazinen und seine Zusammenarbeit mit ein paar anderen Personen, die schon hier im Podcast waren, wie Mario Lombardo, Mike Meiré und Mirko Borsche. Die Folgen findest du natürlich immer noch im Archiv. Mein Gast heute https://www.instagram.com/oor_studio/ https://www.instagram.com/mrgoetzoffergeld/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  3. Als ich in Frankfurt ankam konnte ich vom Bahnhof aus quasi in die Hotelbar fallen, wo ich Julien traf. Nach Zugreisen ist man ja selten so ganz frisch, aber mit Julien lief’s sofort. Er ist einfach so ein Kerl, mit dem man sofort los quatschen kann, auch wenn man sich noch garnicht kennt. Gut, einer seiner vielen Jobs ist natürlich auch Sportinterviews während der Tour de France zu führen, also würde man vielleicht ein gewisses Talent in der Richtung vermuten. Auch wenn’s mir immer noch schwer fällt, Juliens Projekte alle klar vor mir zu sehen, muss ich sagen, dass es mir nach unserem Gespräch schon so scheint, dass er bei all der Lockerheit doch ganz schön kontrolliert vorgeht. Bei all dem funky Design und Rennradtouren durch die Marokkanische Wüste, kann man mit ihm genauso gut über ETFs und Taskmanagment sprechen. Aber abgesehen davon sprachen wir natürlich auch seinen Werdegang bisher, über sein Studium an der HFG Offenbach – unter anderem bei Eike König, über seine ersten Produkte, über seine Zeit als Surflehrer, unsere geteilte Liebe zu den Kanaren, über seinen frühen Projekte, über seine Legasthenie und wie es damit in der Schule war, über seine Berichterstattungen, natürlich über 8000watt und darüber, wie man seine Talente am besten nutzt. Falls du den Podcast noch nicht abonniert hast, ist jetzt der beste Zeitpunkt dafür. Jede Woche ein offenes und ehrliches Gespräch mit Menschen aus Design, Kunst und Kultur. Abonnier den Podcast also jetzt gleich kostenlos direkt dort, wo du gerade hörst. Und dann gibts auch noch den Newsletter am Wochenende: 5 Tipps OHNE DEN HYPE, jeden Sonntagmorgen. Den Link dazu findest du in den Shownotes und auf der Website. Genauso wie auch den Link zu meinem Patreon-Account, wo du mich dabei unterstützen kannst, diesen Podcast zu produzieren. Jetzt aber viel Spaß mit Julien Riganti. Mein Gast heute https://www.instagram.com/julien_ted_riganti/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  4. Ich fuhr mit der S-Bahn Richtung Berlin-Köpenick und dann immer weiter um Kai schließlich in einem alten Stasibau am Müggelsee zu treffen. Da hat er nämlich sein Studio und ich war hin und weg von dem morbiden Ambiente des Gebäudes, besonders von dem langsam vor sich hin rottendenden Auditorium in dem wir dann auch noch ein paar Fotos geschossen haben. Dieses Gespräch war mal wieder eine schöne Gelegenheit, meine absolute Ignoranz zu einem Thema vor Publikum darzustellen. Aber Graffiti ist nunmal auch per Definition schon Subkultur und genau darüber unterhielten wir uns unter anderem. Außerdem erzählte Kai von seinen Anfängen mit dem Sprühen in Köpenick, von seinem Grafikstudium, von seinem Verhältnis zum Kunstunterricht und wie sich das Dank der richtigen Lehrerin auf einmal verändert hat. Und wir unterhielten uns über seine Einflüsse, über die Selbstvermarktung als Künstler, den Porsche, den er letztes Jahr bemalt hat, die Zukunft seiner Arbeit und über Perfektion als Tod der Kunst. Mein Gast heute https://www.instagram.com/rawsofficial/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  5. You’ve already guessed it but this is another one in English. Julian came to Berlin for an exhibition but he lives in San Diego and I jumped on the opportunity to talk to him while he was in town. But let’s be honest – I’m 40 now and Julian is the kind of guy I wouldn’t know about if I didn’t hang out with people way cooler than me. In this case Götz Offergeld of NUMÉRO Magazine was the one who brought him over and also the one who told me about him. But that’s just another example of how unsuited I really am to do this podcast. Julian is well known for his very distinctive style and also for having worked with the likes of Kanye, Beyonce, Gosha and other people that don’t really need a surname. But while I really love his visual work what I connected with most was his music. Which reminds me so much of really mellow surf movies from the 90s. And that probably the highest compliment I can give. We talked about boundaries, being true to your own vision, working with other artists, about Julian living the cliche dream of being an artist in Japan, about working with Kanye, and so much more. My guest today https://www.instagram.com/julianklincewicz/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  6. Wie bei vielen meiner Gästen, stieß ich auch auf Julia, als ich einfach ein bisschen auf Instagram rumgescrollt habe. Julias Fotos machten mir aber sofort Wanderlust. Und das kommt nicht von ungefähr, denn sie hat auch permanent itchy feet, wie man so schön sagt. Tatsächlich hat sie in ihrem Leben noch nie ein Auto besessen, in dem sie nicht auch schlafen konnte und vor Kurzem erst hat sie ihren Mercedes Sprinter gegen einen Land Rover mit Dachzelt getaucht. Und der heißt natürlich Disco. Wir trafen uns im Friends Space, wo ich ziemlich genau ein Jahr zuvor schon Tim Seifert von Friends of Friends getroffen hatte, kurz bevor die ihre neue Website gelauncht hatten. Hast du die eigentlich schon gesehen? Friends of Friends hat dort auch immer noch das ganze Archiv ihrer Interviews aus all den Jahren, die sie schon aktiv sind und ich muss ja zugeben, dass die sicher auch eine Inspiration für OHNE DEN HYPE waren. Julia und ich unterhielten uns natürlich über das Reisen im Auto, darüber wie sie zur Fotografie kam – von der Arbeit in der Jugendredaktion bis zur Meisterausbildung (sie ging nämlich den handwerklichen Weg) – über den Einfluss ihrer Mutter, die Grafikerin war, und natürlich auch über die Adobe Residency, die sie 2017 bekam und die sicher auch einiges in ihrer Karriere bewegt hat. Meine Gästin heute https://www.instagram.com/julianimkephotography/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  7. 23.02.2022
    110 min

    Muss man zu Mirko noch viel sagen? Er ist der Creative Director des wöchentlich erscheinenden ZEIT magazins, zu seinen Kunden gehören unter anderem Balenciaga, Rimowa, die Bayerische Staatsoper, Highsnobiety, Inter Mailand und Supreme. Ach ja und er sagt, was er denkt, auch wenn das mal ungemütlich sein kann. Und vor sowas habe ich ganz schön Respekt. Wir fingen ganz am Anfang an und er erzählte erstmal von seiner Jugend in München und von seiner frühen Liebe zum Graffiti. Wir sprachen aber auch über seinen sehr ungewöhnlichen Ausbildungsweg, über seinen Celebrity-Status in der Designszene und darüber wie wenig Leute sowas außerhalb unserer kleinen Bubble eigentlich interessiert, darüber, wie ihn sein früher Erfolg in der Werbebranche verändert hat und ihm das aber erst klar wurde, als ein Freund ihm das direkt ins Gesicht gesagt hat, über Hype, Fame, Canabis, darüber, wie er seinen Ausstieg plant und noch vieles mehr. Mein Gast heute https://instagram.com/mirkoborsche/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  8. Timos Spezialität sind 3D-Illustrationen und die macht er vor allem sehr viel für Magazine und Zeitungen, wie die Zeit, FAZ, Financial Times, Medium, das SZ-Magazin, die New York Times, und und und. Sein Stil war gerade am Anfang beeinflusst von Science-Fiction-Welten und da ich gerade komplett in der Dune-Serie gefangen bin – ich hab gerade mit dem vierten Buch angefangen – hat das auch sehr gut gepasst. Wir sprachen aber natürlich nicht nur über Science Fiction, sondern auch darüber, wie er zu seinem Stil gefunden hat, über den Einfluss von Videospielen auf seine Arbeit, über seine Jugend in Frankfurt, über Computer, über seine Zeit mit Eike König – der ja nun schon zwei Mal zu Gast war bei OHNE DEN HYPE, über Timos Weg aus dem Studium in die Arbeitswelt, über Label, die man sich selbst so gibt und über seine Zeit in China. Und vor allem in der zweiten Hälfte dieses Gesprächs wurde es sehr intim und wir sprachen über Selbstwertgefühl, Bringschuld, Existenzangst, die Angst vor Ablehnung, Therapie und Dinge, die man erstmal für sich lernen muss. Mein Gast heute https://www.instagram.com/timolenzen/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  9. Mios Arbeit ist eine Mischung aus Forschung und digitaler Kunst. Mit Algorithmen, Daten und digitalen Geräten erschafft er Skulpturen, Videoarbeiten und Installationen. Und außerdem ist er aber auch noch Tänzer und er macht nicht nur irgendeine Art von Tanz, sondern besonders passenderweise Robotertanz. Wenn ich das jetzt so sage, klingt das vielleicht etwas seltsam, aber schau mal in das Video rein, dass ich in den Shownotes verlinkt habe. Wir trafen uns in seiner Dachgeschosswohnung in Berlin. Und während es draußen langsam dunkel wurde, fingen wir schnell das philosophieren an, denn ich muss zugeben eine von seinen Arbeiten hat echt was mit mit gemacht – Narciss ist ein Computer, der versucht, sich selbst zu begreifen. Und genau wie gute Kunst das tun sollte, hat mich diese Arbeit bewegt, zum Nachdenken angeregt und nicht mehr losgelassen. Wir sprachen aber auch über digitale Kunst im Verhältnis zu traditioneller Kunst, über seine oft jahrelangen Produktionen, darüber, wie er im damaligen Ost-Berlin überhaupt zum Programmieren kam, über seine Liebe zum Hip-Hop und Tanz, über Bubbles, über den Unterschied zwischen Computern und Gehirnen, über den Frankenstein-Moment in seiner Kunst, darüber wie die Entwicklung von Technologie unsere menschliche Entwicklung überholt hat und darüber, wie es ist seine Helden kennenzulernen. Mein Gast heute https://www.instagram.com/mio_loclair/ https://www.instagram.com/waltzbinaire/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  10. Mario Lombardo prägte als einer der bekanntesten Grafikdesigner hierzulande viele Jahre lang die Designszene. Aber nachdem sein Studio immer weiter gewachsen war, entschied er sich nach etlichen erfolgreichen Jahren für einen anderen Weg. Und genau das interessierte mich ganz besonders an ihm – der Mut und die Erkenntnis, dass man auch etwas anderes machen darf, wenn die Karriere eigentlich prima läuft. Heute bestimmen zwei Aufgaben seinen Arbeitsalltag – einerseits das Parfümhaus Atelier Oblique, das er 2016 gründete, und andererseits arbeitet er aber auch immer noch als Grafikdesigner, heute allerdings als One-Man-Army, ganz ohne Angestellte. Wenn du anrufst, stehen die Chancen also gut, dass du ihn direkt erwischt. Vielleicht hilft dieses Gespräch ein paar Leuten dabei, ihn endlich wieder in eine Schublade stecken zu können – das scheint uns ja oft sehr wichtig zu sein. Aber genau über diese Art von Schubladendenken unterhielten wir uns unter anderem auch. Und außerdem sprachen wir über seine frühe Musikkarriere, über seine Schulzeit und das Schulsystem allgemein, über die Flucht seiner Familie aus Argentinien Ende der Siebziger, darüber, wie das Designbüro so groß geworden ist, über die Müdigkeit, die mit dem Wachstum kam, über den langen Prozess, das Büro zu schließen und wieder alleine zu arbeiten, darüber, dass er manchmal die Aufregung auch ein bisschen vermisst, darüber, wie die Sache mit den Düften anfing, von dem Verlangen nach Zugehörigkeit, über das Älterwerden, über das was ihm wichtig ist und über eine Reise nach Amerika mit Schmuck im Wert von drei Millionen Euro im Handgepäck. Mein Gast heute https://www.instagram.com/mario.lombardo_/ https://www.instagram.com/atelier_oblique/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  11. Kai Langer ist Head of Design bei BMW i – der Elektrosparte von BMW. Er ist seit 18 Jahren bei der Firma, aber sein Weg zum Autodesign war auch nicht der gradlinigste. Bevor er dazu kam, gab es auch schon einen kleinen Abstecher in die Musik mit seiner Punkband und letztendlich war es seine Kunstlehrerin, die dann den entscheidenden Anstoß dazu gegeben hat, dass er sich überhaupt erst für seinen Studienplatz in Pforzheim beworben hat. Ich traf Kai nach Arbeitsschluss in einem vollisolierten Tonstudio, in dem ich in bester OHNE DEN HYPE Manier, erstmal das Fenster aufgerissen habe, damit alles nicht zu perfekt klingt. Kai hat sich richtig viel Zeit für mich genommen und mir nicht nur eine Menge Fragen beantwortet, sondern auch einige Denkanstöße geliefert. Wir unterhielten uns unter anderem darüber, wie er in 18 Jahren bei BMW dahin gekommen ist, wo er nun ist, über seine zwei Talente, die Musik und das Zeichnen, darüber, wie er ins Design gerutscht ist, darüber, was man Menschen beibringen kann und was nicht, über soziale Verantwortung, die Zukunft und Science-Fiction-Filme, darüber, wie wir Menschen auf Veränderung reagieren, über den Vision Circular bei BMW, über Recycling und darüber, wie sich seine Arbeit bei BMW mit wachsender Verantwortung verändert hat. Mein Gast heute https://www.linkedin.com/in/kai-langer-4856796/ https://www.bmw.com/en/design/bmw-i-design.html 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  12. Vor ein paar Monaten wurde ich gefragt, ob ich ein Panel für Gore-Tex hosten möchte, das von Keller X im Goldwin Store in München ausgerichtet wurde – und versüßt wurde mir das Ganze dann auch durch die Tatsache, dass Pangea mit von der Partie sein würde. Ein paar E-Mails später war alles unter Dach und Fach und nun hieß es nur noch eine Weile warten, bis wir dann vor Kurzem auf einmal gemeinsam auf dem Dach eines Münchner Hotels standen. Pangea – oder eigentlich Johannes Höhn, wie er im richtigen Leben bekannt ist – ist Fotograf, Videograf, und einer der Gründer des Fotografie-Kollektivs German Roamers. Und mit dem Kollektiv als Plattform und seinem eigenen Account kommt er auf Instagram auf mehr als eine Dreiviertel Million Follower. Aber wir haben uns auch darüber unterhalten, dass diese Zahlen nicht immer ganz so aussagekräftig sind. Ausserdem unterhielten wir uns über seinen Podcast „Uff...okay!“, über die Jugendliebe, die wir beiden teilen – das Inlineskaten, über sein Studium an der Sporthochschule, über seinen Weg von Video zur Fotografie … und zurück, über Sneakerculture, Konsumkultur, die Absurdität von Brandkampagnen und wie die sich verändern durch die Zusammenarbeit mit einzelnen Contentcreatorn, darüber, ob es noch einen Unterschied zwischen Creatorn und Influencern gibt, natürlich über die German Roamers, über Buzzwordbingo, Engagement und Followerzahlen, und darüber, dass man sich selbst Platz machen muss, um seine Leidenschaft weiterentwickeln zu können. Mein Gast heute https://www.instagram.com/pangea/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  13. Esra Gülmen is a Berlin-based artist and designer from Turkey. Well, actually when we met she had just ended her very successful design career to be able to spend all of her time on her art. But that was a topic that we did not talk about while the tape was rolling since it wasn’t quite official yet. But I think you can hear in our conversation that her career in advertising is something that she had already kind of said good-bye to in her mind. Esra has won many, many awards during her time in big agencies and she has worked with the biggest clients you can imagine, like Coca-Cola and McDonalds. And during all that time what made her work so special was the same thing that comes out in her art – and that’s her humor. She has a way of repackaging complex and sometimes touchy topic and ideas and showing them in a witty and poignant way. And that’s also what had attracted me to her work. It took me a few months to convince her to come on the show, since, as she said herself, she sometimes tends to overthink things. But I’m very happy that I persisted and that she finally said yes, as I really enjoyed our talk. By the way we met at the art gallery HVW8 in Berlin where she was part of a group show at the time. I feel I should mention that since I butchered their name during the episode more than once. Mein Gast heute https://www.instagram.com/esra_gulmen/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  14. Eigentlich habe ich mir ja jetzt gerade eine kleine Winterpause eingeräumt, aber zur Feier des Tages gibt es heute noch eine kleine Bonusfolge, die mal etwas aus dem gewohnten Rahmen fällt. Ich habe euch auf Instagram gebeten, mir eure Fragen zu schicken und eben diese werden heute beantwortet. Und damit ich nicht nur alleine vorm Mikro sitze habe ich mir dazu Verstärkung geholt: Conny Mirbach ist ein hervorragender Fotograf, war schon mal zu Gast, bevor OHNE DEN HYPE überhaupt ein Podcast war und ich freue mich sagen zu können, dass er auch ein guter Freund geworden ist. Conny und ich gehen also eure Fragen durch und unterhalten uns auch darüber hinaus ein bisschen über das Podcasten; Gear als Fetisch; Fotografie; persönliche Entwicklungen; Inspiration; darüber, wie man Interviews führt; über selbstständiges Arbeiten; meinen Hintergrund; wie man mit Leuten in Kontakt bleibt – und und und. Ich hoffe, du hast Spaß mit diesem etwas anderen Format und wenn du mir eine kleine Freude machen möchtest, dann kannst du OHNE DEN HYPE in deiner Lieblingspodcastapp bewerten. In Spotify ist das ein ganz neues Feature und in Apple Podcasts kennst du das ja vielleicht schon – da kannst du sogar noch einen Kommentar hinterlassen, falls du die Zeit hast. Deine Bewertung hilft anderen Leuten, diesen Podcast zu finden und das hilft wiederum mir ganz konkret dabei, auch neue Folgen produzieren zu können. Am 13. Januar geht es dann wie gewohnt weiter im Programm, mit einer sehr charmanten und erfolgreichen Künstlerin aus der Türkei, die aber seit ein paar Jahren in Berlin lebt und die gerade erst ihre sehr erfolgreiche Designkarriere aufgegeben hat, um sich ganz auf ihre Kunst zu konzentrieren. Aber wer das ist, siehst du dann im Januar. Und jetzt erstmal viel Spaß mit Conny Mirbach und dem Jahresrückblick 2021. Mein Gast heute http://instagram.com/connymirbach/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  15. OHNE DEN HYPE hat sich ja fast schon etwas verselbstständig und während ich Anfang des Jahres in eben diesem Atelier noch ganz kleinlaut bei einem meiner persönlichen Helden anklopfte, konnte ich diesmal, keine 12 Monate später, mich quasi schon auf ein Gespräch mit einem alten Bekannten freuen. Du wirst es dir ja schon denken können, ich besuchte Eike König mal wieder in Berlin-Kreuzberg. Beim letzten Mal wollte ich Eike überhaupt erstmal kennenlernen – wo kommt er her, wie tickt er so und wie kam er an den Punkt, an dem er eben damals war. Aber diesmal interessierte mich eine ganz spezielle Sache, und zwar seine Kunst und der Sprung, den er da gemacht hat – aus dem Design zur Kunst. Und so sprachen wir über das Stipendium in der Villa Massimo der Deutschen Akademie in Rom, mit dem er seine Kunstkarriere gestartet hat. Darüber, dass er – bevor das bei ihm selbst losging – andere Designer ein wenig belächelt hat, die den Sprung gewagt hatten, über den Drang, nach all der digitalen Arbeit wieder etwas Analoges zu machen, darüber wie Abhängigkeiten gestaltet werden, über die Position seiner Agentur Hort heute, über die Bedeutung von Sprache in seiner Arbeit, über sein Atelier in Kreuzberg, über das Spiel mit neuen Materialien, NFTs, über Karma, Copyright und Kopien, und darüber, ob er in Zukunft überhaupt noch Design machen wird. Ich könnte Eike ja ewig zuhören aber nach etwa einer Stunde wollte ich ihn eigentlich gehen lassen, weil ich wusste, dass er noch Termine an dem Tag hatte, aber dann sprachen wir doch nochmal fast genauso lange weiter. Mein Gast heute http://instagram.com/eikekoenig/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  16. Als ich Toms Fotos das erste Mal sah, wusste ich sofort, dass ich mit ihm sprechen wollte. Aber es dauerte etwa ein halbes Jahr, bis wir einen Termin fanden. Und in der Zwischenzeit ist bei ihm viel passiert. Als ich das erste Mal auf seine Website geschaut hatte, fuhr er noch zweigleisig, als Fotograf und als Kommunikationsdesigner. Aber in der Zwischenzeit hat er dem Design den Rücken zugekehrt und sich ganz auf die Luftbildfotografie spezialisiert. Und genau darüber sprachen wir dann auch viel, denn so etwas, also überhaupt mal ein so unkonventionelles Projekt zu starten und das dann auch durchzuziehen, das erfordert harte Entscheidungen und auch Risikobereitschaft. Aber auch sonst gingen uns nicht die Themen aus. Wir sprachen über selbstgebaute Drohnen, über die vielen Arten in die Luft zu gehen, Nachbearbeitung von Bildern, über Zweifel an dem eigenen Weg, über das Anthropozän und die Veränderung, die der Mensch in der Umwelt bewirkt, darüber wie Künstler Zahlen und Fakten verpacken, über seine Arbeit für den BBC, National Geographic und anderen wissenschaftliche Magazine, über die Sinnhaftigkeit und den Mehrwert seiner Arbeit, über Roadtrips im Hubschrauber und vieles mehr. Mein Gast heute https://www.instagram.com/tomhegen.de/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  17. Sarah Illenberger ist viel unterwegs, arbeitet in ihren Illustrationen viel mit Gegenständen und natürlichen Materialien und wollte schon immer viel ausprobieren. Und so gingen auch mal Brillanten in der Schmuckwerkstatt der Mutter verloren und Sarah durfte beim Neon-Magazin als einzige auch durchs Fenster rein und raus. Aber das ist einfach Sarah: Experimentierfreudig, ein wenig chaotisch irgendwie – und total sympathisch. Es hatte ein paar Monate gedauert, bis wir einen Termin gefunden hatten, wo wir beide in Berlin waren, und auch während des Forward Festivals in Wien hatten wir uns knapp verpasst, aber jetzt hatte ich endlich die Gelegenheit, sie in ihrem Atelier zu besuchen – oder vielleicht sollte man lieber Werkstatt dazu sagen? Wir unterhielten uns über ihre Slolex, die Uhr, die keine Uhr ist, die ich das erste Mal an Christoph Amends Handgelenk wahrgenommen hatte, über die Schmuckwerkstatt ihrer Mutter, über ihr eigenes Schmucklabel, das sie noch während des Studium in London gegründet hatte, über Grafikdesign als Verlegenheitslösung, die wahre Bedeutung des Begriffs Illustration, über Zusammenarbeit, Trittbrettfahrer und Plagiate, die richtige Auswahl ihrer Kunden, über Italien und ihre Verbindung zur Natur und über Kamele in Partyhüten. Mein Gast heute https://www.instagram.com/sarahillenberger/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  18. Glitches, Dummheiten und fiktive Plateaus, die man nie erreicht Ich hatte 48 Stunden in Wien und direkt aus dem Zug machte ich mich auf den Weg zu dem Fotografen Thomas Albdorf. Wir trafen wir uns in, wie er meinte, einem Ortsteil der Stadt, den ich als Tourist sonst wahrscheinlich nicht zu sehen bekommen hätte – aber genau das ist auch eine der Sachen, die ich am meisten zu schätzen gelernt habe, bei diesen Trips zu meinen Gästen: Das ich kein Tourist hier bin, sondern eine Aufgabe habe, die mich an Orte und in Situationen bringt, die ich sonst vielleicht niemals so erleben würde. Thomas Arbeit ist sehr abstrakt – ich glaube, das ist fair so zu sagen. Und es ist wirklich toll, jemanden zu treffen, der quasi ohne Rücksicht auf Verluste sein Ding gemacht hat und der nun genau damit auch wahnsinnigen Erfolg hat. Neben seinen künstlerischen Projekten arbeitet er auch für Kunden wie Louis Vuitton, Balenciaga, Nike, Lacoste, Zara und viele mehr. Mein Gast heute https://www.instagram.com/albdorf/ https://thomasalbdorf.com 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  19. Mut, Zufälle und Design, das mehr kann, als nur funktionieren Wir haben es in diesem Gespräch nicht geschafft, in Stefan Sagmeisters Lebensgeschichte bis zum heutigen Tag vorzudringen – dafür ist auf seinem Weg einfach zu viel passiert. Aber dafür hat Stefan heute mal sehr offen, persönlich und ohne Zeitdruck erzählt, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass er zu einem der bekanntesten Grafikdesigner der Welt geworden ist. Und wie wir immer wieder festgestellt haben, lag das nicht nur an seinem offensichtlichen Talent, sondern auch an vielen glücklichen Zufällen, von denen Stefan in diesem Gespräch erzählt. Mein Gast heute https://www.instagram.com/stefansagmeister/ https://sagmeister.com/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro

  20. Bunker, Drogenverstecke und die Becher-Klasse Nach ein paar Mal wurde mir klar, dass ich für meinen heutigen Gast erst sagen sollte, was er macht, bevor ich mit seinem Namen einfalle. Ich besuchte den Kunstfotografen Boris Becker – aha, ja, genau deshalb – in seinem Studio in Köln. Boris war Teil der berühmten Becher-Klasse an der Düsseldorfer Kunstakademie und wenn man sich mit seinen Fotos beschäftigt wird schnell klar, dass er dort auch gut hingepasst hat. Seine Fotos hervorragend zu denen von seinen Vorgängern in der Klasse – von Candida Höfer, über Gursky, Thomas Ruff und Struth bis zu den Bechers selbst. Mein Gast heute https://www.instagram.com/boris_becker_com/ 👾 Daily Updates: https://www.instagram.com/svensaro/ 📧 HYPErlinks — der Newsletter: https://ohnedenhype.substack.com 🤝 Den Podcast supporten: https://patreon.com/svensaro