
Häufig erwähnt
Episoden
142- Mord am Telefon17.01., 00:0017.01.2023, 00:0000:47:10
In Münster wird ein Mann erstochen, weil er zu laut telefoniert hat. Der Täter ist ein angesehener Physiker und Unternehmer – zur Tatzeit 61 Jahre alt. Das Opfer hat keine Chance. Die Stiche treffen die Brust, den Bauch, das Herz. „Ich blute.“ Das sind die letzten Worte des Opfers. Dann verliert der 33-Jährige das Bewusstsein. Knapp drei Stunden später geben die Ärzte auf. Auch eine sofortige Not-Operation hatte den Mann nicht mehr retten können. Im Prozess sagt der Angeklagte später: „Ich bin kein Mörder.“ Das sahen die Richter jedoch anders. Sie verurteilen ihn im März 2021 zu lebenslanger Haft.
- Der blutige Katzenkorb03.01., 00:0003.01.2023, 00:0000:31:05
Anna A. ist 22 Jahre alt und schon dreifache Mutter, als sie 2014 erneut schwanger wird. Als sie das bemerkt, fasst sie einen grausamen Entschluss: Dieses Kind wird zwar zur Welt kommen, aber es darf nicht leben. Ihrer Familie und den Mitarbeitern des Dortmunder Jugendamts verschweigt Anna A. die Schwangerschaft. Nur ihrem Lebensgefährten, dem Vater des Kindes, sagt sie die Wahrheit. Doch er auch kann die 22-Jährige nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Im Oktober 2014 bringt Anna A. im Keller eine Tochter zur Welt. Sie wickelt das Baby in ein Handtuch, steckt es in eine Plastiktüte und legt es in einen ausrangierten Katzenkorb. Das tote Baby wird erst neun Tage später von einem Nachbarn gefunden. Anna A. wird acht Monate später wegen Totschlags verurteilt.
- Polizistenhasser20.12., 00:0020.12.2022, 00:0000:39:24
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- Professor Cannabis06.12., 00:0006.12.2022, 00:0000:34:52
Ein Honorarprofessor für klassische Akkordeonmusik bekommt am 19. Oktober 2011 unangemeldeten Besuch. Vor der Tür seiner Villa in Kamen stehen mehrere Männer von der Steuerfahndung und präsentieren ihm einen Durchsuchungsbeschluss. Was die Beamten finden, hat jedoch nichts mit Schwarzgeld und verdeckten Kassen zu tun. Stattdessen stoßen sie im Keller der Villa auf eine riesige Cannabis-Plantage. Hunderte Pflanzen stehen in voller Blüte und warten auf die Ernte. Ein Jahr später wird der angesehene Professor als Kopf einer Drogenbande vom Dortmunder Landgericht zu zehn Jahren Haft verurteilt. Und das, obwohl er selbst bis zum Schluss seine Unschuld beteuert.
- Horrornacht im Club22.11., 00:0022.11.2022, 00:0000:43:40
In einer Disko in Haltern geraten zwei Männer aneinander. Es geht um eine Frau. Einer ist der Ex, der andere ist der Neue. Die Türsteher reagieren wie immer: Kein langes Gerede – beide fliegen raus. Doch einer weigert sich. Dann eskaliert die Situation. Gläser fliegen, Bierbänke werden umgestoßen. Einer der Türsteher wird im Gesicht getroffen. Im selben Moment kann er auf einem Auge nichts mehr sehen. Und daran wird sich nie wieder etwas ändern. Vor Gericht heißt es später, dass in dieser Nacht sein ganzes Leben zerstört worden ist. Den Haupttäter scheint das jedoch kaum zu berühren. Am 27. Mai 2020 ist er am Essener Landgericht verurteilt worden. Die Strafe: viereinhalb Jahre Gefängnis. Sein mitangeklagter Bruder hatte Glück
- Die Witwe muss sterben08.11., 00:0008.11.2022, 00:0000:35:29
Siegfried T. ist 66 Jahre alt, als er 2011 aus der Haft entlassen wird. Wieder einmal. Fast 40 Jahre und damit weit mehr als die Hälfte seines Lebens hat er da schon hinter Gittern verbracht. Doch schnell verfällt T. wieder in alte Verhaltensmuster. Er trinkt, er spielt und weil er Geld braucht belügt und betrügt er jeden, der ihm über den Weg läuft. 2015 lernt T. die 89-jährige Witwe Gisela A. aus Dortmund kennen. Die Rentnerin zahlt ihm ein paar Euro Stundenlohn, weil er ihr im Garten hilft. Doch Siegfried T. will mehr. Im April 2016 tötet er Gisela A. aus Habgier mit 16 Messerstichen und zündet die Leiche anschließend an. Überführt wird er mithilfe von DNA-Spuren und weil er im Prozess vor dem Dortmunder Schwurgericht ein unfassbares „Eigentor“ schießt. Siegfried T. wird niemals wieder freikommen.
- Ist mir egal, wenn einer draufgeht25.10., 00:0025.10.2022, 00:0000:36:29
Ein arbeitsloses Paar aus Gelsenkirchen versucht, den Lebensmitteldiscounter Lidl um elf Millionen Euro zu erpressen. An Filialen im Ruhrgebiet explodieren selbstgebaute Rohrbomben. Die Nachrichten der Erpresser sind mysteriös. Der Unterzeichner nennt sich „Mr. X“ und droht, unschuldige Menschen zu töten. Lidl nimmt die Drohungen ernst. Die Fahndung läuft auf Hochtouren. Nach fünf Jahren wird „Mr. X.“ endlich gefasst. Am 2. März 2017 wird er am Bochumer Landgericht verurteilt – gemeinsam mit seiner Ehefrau. Im Prozess sprechen die beiden auch erstmals auch über ihren großen Traum. Ein Haus in Spanien. Doch nach dem Urteil heißt es: Zellenlicht statt Sonne.
- Der Frauenarzt mit Kamera11.10., 00:0011.10.2022, 00:0000:38:58
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- Ich möchte noch nicht sterben27.09., 00:0027.09.2022, 00:0000:38:13
Ein 17-jähriges Mädchen aus Dorsten wird auf einem Schulhof fast umgebracht. Der Täter ist ein junger Mann, in den sie sich verliebt hatte. Er zerschneidet ihr das Gesicht, sticht immer wieder zu. „Ich möchte noch nicht sterben“, fleht sie ihn an und bricht zusammen. Doch er ist eiskalt, tritt auch noch zu – mit voller Wucht vor den Kopf. Dass sie überlebt, ist ein Wunder. Bei der Polizei sagt der 21-Jährige später, dass er von seiner Partnerin angestiftet wurde. Am Ende sitzen beide auf der Anklagebank. Was dann passiert, geht unter die Haut. „Ich habe über 10.000 Einsätze gefahren“, sagt die Notärztin den Richtern. „Aber so etwas habe ich noch nicht gesehen.“ Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Zwei Wochen Angst13.09., 00:0013.09.2022, 00:0000:31:48
Im Podcast haben wir auch über den Heimwegtelefon e.V. gesprochen. Deutschlandweit könnt ihr unter dieser Nummer anrufen (+493012074182) und werdet dann von einem*einer Ehrenamtlichen am Telefon bis nach Hause begleitet. Die Nummer ist von Sonntag bis Donnerstag von 20 bis 24 Uhr und Freitag und Samstag von 20 bis 3 Uhr erreichbar. Viele weitere Informationen zu dem ehrenamtlichen Verein findet ihr auf der Website "heimwegtelefon.net". Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Ich habe meine Frau getötet30.08., 00:0030.08.2022, 00:0000:39:51
Im Dortmund-Ems-Kanal wird die Leiche einer jungen Mutter gefunden. Die Ermittler glauben an einen kaltblütigen Mord. Aber wie ist die 25-Jährige überhaupt ums Leben gekommen? Auch die Ärzte haben keine eindeutigen Antworten. Der einzige Verdächtige ist der Ehemann. Doch die Beweislage ist dünn. Im Prozess am Bochumer Landgericht beteuert er monatelang seine Unschuld. Am Ende haben die Richter zu viele Zweifel. Der Ehemann wird freigesprochen. Doch die Staatsanwaltschaft gibt nicht auf. Sie strengt einen zweiten Prozess an. Und da gibt es dann eine faustdicke Überraschung.
- Der Bluff ihres Lebens16.08., 00:0016.08.2022, 00:0000:46:18
Mit einem umlackierten Geldtransporter gelingt einer Bande ein Millionen-Coup. Was eigentlich unmöglich scheint: 2017 schaffen es eine Handvoll Männer, sich den Besitz der Einnahmen einer Supermarktkette in Gronau zu bringen. Die Täter sahen aus, als ob sie zu einem Wachdienst gehören. Die Beute: 1,8 Millionen Euro. Doch das war längst noch nicht alles. Es wurden auch noch Geldautomaten in Dortmund und Werne geplündert. Das Geld gaben die Täter anschließend mit vollen Händen aus: Urlaube auf den Malediven und in Dubai, teure Autos, Gold. Doch Reichtum und Glück waren nicht von Dauer. Im Mai 2020 sind sechs Männer und eine Frau aus Recklinghausen, Marl, Köln und Bonn am Essener Landgericht verurteilt worden.
- Der Weihnachtsmord02.08., 00:0002.08.2022, 00:0000:28:04
Christofer S. ist 30 Jahre alt und lebt noch bei seiner Mama. Einen Beruf hat er nie erlernt. Den ganzen Tag sitzt er am PC, zockt, guckt Filme und Serien – und trinkt dabei eine Flasche Schnaps. Er sagt, mit seiner Mutter gibt es immer nur Stress. Die 67-Jährige ist schwer krank, kann das Haus nicht mehr verlassen und trinkt auch mehr Alkohol als ihr guttut. An Weihnachten 2021 bringt sie mit ihrer ständigen Nörgelei Christofer S. zur Weißglut. Er wartet, bis seine Mutter im Bett liegt, nimmt ein Messer, schleicht sich ins Schlafzimmer und sticht mehr als 70 Mal auf sie ein. Bei seiner Festnahme sagt er zu den Polizeibeamten: „Endlich habe ich mal was durchgezogen.“
- Mama wohnt jetzt im Himmel19.07., 00:0019.07.2022, 00:0000:35:13
Hier könnt ihr euch das neue Hörbuch "Das Letzte, was du hörst" von Andreas Winkelmann anhören: https://push.fm/fl/dasletzte Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Letzte Hoffnung in Flammen05.07., 00:0005.07.2022, 00:0000:31:31
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- Der Tod von "Hühner-Klaus"21.06., 00:0021.06.2022, 00:0000:37:13
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- Millionen Mord07.06., 00:0007.06.2022, 00:0000:33:47
Der Hagener Multimillionär Wolfgang S. sitzt gerade in der Sauna, als seine heile Luxus-Welt zusammenbricht. Zwei maskierte Räuber fangen an jenem Abend des 8. November 2006 vor der Tür der Villa die Lebensgefährtin von S. ab. Sie schlagen die Frau, sprühen ihr Reizgas ins Gesicht und lassen sich von ihr die Haustür öffnen. Im Keller treffen die Männer auf Wolfgang S. Der schillernde Geschäftsmann hat keine Chance – zwei Schüsse treffen ihn aus kurzer Entfernung in den Oberkörper. S. taumelt, wankt noch ein paar Schritte und stirbt schließlich auf der Treppe nach oben. Die Räuber erbeuten Schmuck im Wert von 700.000 Euro und fliehen unerkannt. Erst elf Jahre später kann die Hagener Polizei den Fall klären. Die Mörder werden zu lebenslanger Haft verurteilt.
- Madeleine: missbraucht, ermordet, einbetoniert24.05., 00:0024.05.2022, 00:0000:44:12
Am 18. Februar 2014 entdeckt die Polizei in einem Essener Schrebergarten eine frisch einbetonierte Frauenleiche. Die Tote: Madeleine W., 23 Jahre alt, Mutter einer zweijährigen Tochter. Schnell steht fest: Madeleine ist qualvoll ermordet worden. Der Täter: Günther O., ihr Stiefvater. „Ein Psychopath“, heißt es später im Urteil. Ein Familientyrann. Einer, der Madeleine wie sein Eigentum betrachtet hat. Der sie sexuell missbraucht, geschwängert und schließlich ermordet hat. Im Februar 2015 ist Günther O. vom Essener Schwurgericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Auch sein damals 22-jähriger Sohn kam nicht ungeschoren davon. Er hatte seine Halbschwester in die Falle gelockt.
- Die dreifache Kindermörderin10.05., 00:0010.05.2022, 00:0000:34:19
Wir sprechen über Sabrina L. aus Dortmund Sabrina L. aus Dortmund ist 22 Jahre alt, als sie im Sommer 2001 kurz nacheinander ihre beiden Kinder Chantal und Pascal erstickt. Zwei Jahre später stirbt auch ihr zwischenzeitlich geborenes drittes Kind Kevin. Auch ihm drückt L. ein herzförmiges Kissen minutenlang auf das Gesicht, bis er nicht mehr atmet. Lange Zeit glaubt die junge Mutter, dass sie mit den Taten durchkommt. Denn niemand kann ihr etwas nachweisen. Erst ein verdeckter Ermittler des Landeskriminalamts bringt schließlich die Wende. Im November 2007 wird Sabrina L. wegen dreifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Motiv der Frau lässt alle fassungslos zurück: Die Kinder waren ihr lästig, sie wollte ein freies, ungezwungenes Leben ohne Verpflichtungen führen.
- Blut am Turnschuh26.04., 00:0026.04.2022, 00:0000:42:09
In Bochum wird ein Rentner-Ehepaar überfallen. Die 79-Jährige stirbt sofort – getroffen von Schlägen, Tritten und Messerstichen. Ihr körperbehinderter Ehemann wird so brutal ins Gesicht getreten, dass er erblindet. Er stirbt drei Wochen später im Krankenhaus. Anderthalb Jahre später wird einer der mutmaßlichen Täter zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Blut der Opfer klebte noch an der Sohle seines Turnschuhs. Trotzdem hat er bis zuletzt seine Unschuld beteuert. Bei der Urteilsverkündung rief er quer durch den Gerichtssaal: „Man will mich unschuldig einsperren.“