
Wie reden wir ehrlich über Migration, Anette Dowideit?
Worüber gesprochen wird
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Beschreibung der Episode
Fakten statt Gefühle, Ambiguität und die Realität der Integration: In ihrem neuen Buch "Ich bin doch kein Rassist, aber…" fordert Correktiv-Chefredakteurin und Investigativjournalistin Anette Dowideit eine neue Nüchternheit in der Migrationsdebatte. Ob bei Queerfeindlichkeit an Schulen, Interpretation der Polizeilichen Kriminalstatistik oder den Schwächen des Asylsystems: Konkrete Probleme dürften weder aus Angst vor dem falschen Framing totgeschwiegen noch von politisch Rändern übersteigert werden.
In "NZZ Machtspiel" plädiert Dowideit für eine lösungsorientierte Debatte in der Mitte der Gesellschaft und mehr Ambiguitätstoleranz. Es gelte auszuhalten, "dass zwei Dinge gleichzeitig stimmen können", so Dowideit im Gespräch mit Beatrice Achterberg. Wie sie sich kritischen Fragen zur juristischen Aufarbeitung der Potsdam-Recherche stellt, wie sich die feine Linie zwischen notwendiger Einordnung und Framing gestaltet und wie sich gemeinnütziger Journalismus finanziert, das hört ihr in dieser Folge von "Machtspiel".
Gast: Anette Dowideit, Correctiv-Chefredakteurin, Investigativjournalistin und Autorin des Buches "Ich bin doch kein Rassist, aber…"
Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland
Redaktion und Produktion: Hanna Ender, Elisabeth Krafft
Foto Anette Dowideit: Ivo Mayr
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Correctiv-Recherche Geheimplan gegen Deutschland
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