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111 Episoden · neueste 07.10.

Episoden

111
  1. Zerrieben zwischen Israel, USA und Iran: Wie der Krieg die Balance am Golf stört
    20.05., 02:3000:30:32

    Der brüchige Waffenstillstand im Krieg gegen den Iran zwingt die Golfstaaten zu einer radikalen Neuausrichtung ihrer Aussen- und Sicherheitspolitik. Nach den iranischen Angriffen auf den strategisch wichtigen Hafen von Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird deutlich, dass die traditionelle Pendelpolitik der Golfmonarchien an ihre Grenzen stösst. Das historische Novum, dass das israelische Iron-Dome-System erstmals in einem arabischen Staat zum Einsatz kommt, signalisiert eine tiefgreifende Veränderung der regionalen Dynamiken. Gleichzeitig wächst am Golf die Frustration über den langjährigen Sicherheitsgaranten USA. Die Herrscherhäuser stehen vor der Herausforderung, ihre ambitionierten wirtschaftlichen Modelle und die gesellschaftliche Resilienz in Zeiten kriegerischer Konflikte aufrechterhalten zu müssen. Welche Rolle die Rivalitäten zwischen Abu Dhabi und Riad spielen und warum der opportunistische Pragmatismus der Region dennoch bestehen bleibt, analysiert diese Episode Heutiger Gast: Dr. Sebastian Sons Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.

  2. Von Nixon bis Trump: wie der «War on Drugs» geopolitisch wurde
    13.05., 02:3000:32:10

    Als Richard Nixon 1971 Drogen zum «public enemy number one» erklärte, war der „War on Drugs“ noch kein Krieg im eigentlichen Sinn, sondern ein politisches Programm, eine innenpolitische Offensive gegen Drogenmissbrauch. Unter Ronald Reagan dann wurde der Kampf gegen Drogen stärker militarisiert. Die USA bekämpften nicht mehr nur Konsum und Kriminalität im Innern, sondern griffen auch die Produktions- und Schmuggelrouten im Ausland an – etwa in Bolivien oder Panama. Aber erst unter Donald Trump wurde der "War on Drugs" geopolitisch und wandelte sich zu einem echten Krieg, sagt Andreas Ernst in dieser Episode von "NZZ Geopolitik". Es zeigt sich, wie eng Drogenpolitik, Handelspolitik und geopolitische Interessen inzwischen miteinander verknüpft sind – und warum der „War on Drugs“ längst mehr ist als reine Kriminalitätsbekämpfung. Gast: Andreas Ernst, NZZ-Journalist und Experte für internationale Beziehungen und Geopolitik Host: Marlen Oehler Den Artikel zur Entwicklung des "War on Drugs" von Nixon bis Trump von Andreas Ernst findet Ihr hier. Hier könnt Ihr Euch für die Geopolitik Live Veranstaltung an der ETH Zürich anmelden. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.

  3. Fussball-WM 2026 im Schatten von Trump: Die unzerstörbare Macht der Fifa
    06.05., 02:3000:30:31

    In wenigen Wochen startet mit der Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada das grösste Sportereignis der Welt. Doch die Vorfreude wird von massiven geopolitischen Spannungen und einer hochgradig aufgeladenen Stimmung begleitet. In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» analysiert der Sozialwissenschaftler Henk-Erik Meier von der Universität Münster, warum die Vorstellung eines unpolitischen Sports eine naive Illusion ist. Wir sprechen über den bemerkenswerten «FIFA Friedenspreis» für Donald Trump, die enorme Macht des Weltverbands und die Frage, warum die Fifa oft als Staat im Staate agiert. Ein zentrales Thema ist die Instrumentalisierung des Fussballs durch die Politik und Nichtregierungsorganisationen. Meier erklärt, warum Boykott-Bewegungen historisch gesehen fast nie ihre Ziele erreichen und warum die Fifa trotz aller Korruptionsvorwürfe ein «scharfes Schwert» gegen nationale Regierungen führt. Zudem blicken wir auf den Iran-Konflikt und die schwierige Rolle der Athleten, die sich zwischen sportlichem Wettkampf und politischem Aktivismus wiederfinden. Heutiger Gast: Prof. Dr. Henk-Erik Meier, Sozialwissenschaftler Universität Münster Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.

  4. Atomares Vakuum: Die Gefahr des vertragslosen Zustands zwischen USA und Russland
    29.04., 02:3000:30:20

    Der New Start Vertrag zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen – erstmals seit den 1970er Jahren gibt es damit keine verbindliche Begrenzung strategischer Atomwaffen mehr. Was bedeutet das für die globale Sicherheit? In dieser Episode von «NZZ Geopolitik» analysiert David Vogel mit der Sicherheitsexpertin Lydia Wachs von der Universität Stockholm, warum das Ende von New START die Weltordnung verändert, weshalb kurzfristig kein neues Wettrüsten droht und warum die langfristigen Risiken dennoch steigen. Im Gespräch geht es um Russlands strategisches Denken, nukleare Abschreckung im Ukrainekrieg, Putins Drohrhetorik, die Rolle militärischer Eliten sowie Chinas wachsenden Einfluss auf die internationale Rüstungskontrolle. Die Episode zeigt, warum atomare Stabilität heute nicht mehr nur bilateral zwischen Washington und Moskau gedacht werden kann. Heutiger Gast: Lydia Wachs, Sicherheitsexpertin Universität Stockholm Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier.

  5. Netanyahus Dilemma: Warum Israels Strategie im Nahen Osten wackelt
    22.04., 02:3000:37:07

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu präsentiert sich gerne als entschlossener Feldherr an der Front. Doch die Realität sieht anders aus: Ein einziger Tweet von Donald Trump hat ausgereicht, um die gesamte israelische Kriegsführung durcheinanderzubringen und den Ministerpräsidenten zum Einlenken zu zwingen. Das gilt sowohl für die zweiwöchige Waffenruhe mit Iran als auch die Angriffe in Südlibanon. In diesem Live-Gespräch analysiert der erfahrene Nahost-Experte Richard C. Schneider, warum Netanyahus Strategie des "totalen Sieges" bisher nicht aufgegangen ist. Diese Folge wurde am Abend des 21. April live vor Publikum im Zürcher Bernhard-Theater aufgenommen - im Rahmen der Veranstaltungsreihe NZZ Live. Gast: Richard C. Schneider, langjähriger ARD-Korrespondent für Israel und den Nahen Osten; heute NZZ-Autor und Bestseller-Autor Host: David Vogel Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier.

  6. Die Gotteskrieger im Weissen Haus: wie christliche Rhetorik den Iran-Krieg befeuert
    15.04., 02:3000:33:02

    Religiöse Narrative spielen im aktuellen Iran-Konflikt eine zentrale Rolle – besonders in der politischen Kommunikation der USA. In dieser Folge wird analysiert, wie biblische Bilder, Endzeitvorstellungen und Begriffe wie „heiliger Krieg“ oder „auserwählte Nation“ gezielt eingesetzt werden, um militärisches Handeln zu legitimieren. Doch wenn Geopolitik auf radikale Theologie trifft, kann diese Rhetorik zum Brandbeschleuniger werden, warnt der Historiker und Theologe im Podcast. Gast: Michael Hochgeschwender, Professor für nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und katholischer Theologe Host: Marlen Oehler Das ist der Link zur Live-Veranstaltung von NZZ Geopolitik im Bernhardtheater in Zürich am 21.4.2026. Tickets kann man hier bestellen. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.

  7. KI auf dem Schlachtfeld: Wie das Silicon Valley den Iran-Krieg durchdringt
    08.04., 02:3000:34:13

    Künstliche Intelligenz verändert die moderne Kriegsführung rasant. Systeme analysieren riesige Datenmengen, schlagen Ziele vor und beschleunigen militärische Entscheidungen auf ein bisher unbekanntes Tempo. Doch welche Risiken entstehen, wenn Algorithmen über Leben und Tod mitentscheiden? Und welche Rolle spielen Technologieunternehmen und Start-ups in diesem neuen militärischen Wettlauf? In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» spricht David Vogel mit der Politologin Elke Schwarz von der Queen Mary University London über die Auswirkungen von KI auf militärische Strategien, Entscheidungsprozesse und ethische Verantwortung. Diskutiert werden unter anderem die zunehmende Geschwindigkeit von Zielentscheidungen sowie die Frage nach internationaler Regulierung. Die Episode beleuchtet, warum KI-basierte Entscheidungssysteme nicht nur Effizienz versprechen, sondern auch neue Risiken für Zivilisten und globale Sicherheit schaffen können. Gleichzeitig zeigt sie, in welchen Bereichen KI sinnvoll unterstützen kann und welche politischen Weichen jetzt gestellt werden müssen. Heutiger Gast: Prof. Elke Schwarz, Queen Mary University London Host: David Vogel Weiterführende Links Responsible AI in the Military Domain REAIM NZZ Geopolitik Live Event am 21. April in Zürich Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.

  8. Der Iran-Krieg und die Türkei: Erdogans gefährlicher Balanceakt
    01.04., 02:3000:29:04

    Der Krieg zwischen Iran, den USA und Israel bringt die Türkei in eine heikle Lage. Obwohl die Türkei keine direkte Kriegspartei ist, gerät das Land zunehmend zwischen die Fronten. Raketen fliegen über türkisches Gebiet, wirtschaftliche Belastungen steigen und die geopolitische Balance wird zur Zerreissprobe. Präsident Erdogan vollführt in dieser angespannten Weltlage einen riskanten Drahtseilakt: zwischen NATO-Verpflichtungen, wirtschaftlicher Abhängigkeit von Russland und Iran sowie innenpolitischem Druck. In der Episode geht es auch um die Rolle der Türkei als unfreiwillige Pufferzone und die langfristigen Risiken für Sicherheit, Wirtschaft und Stabilität in der Region. Gast: Aret Demirci , Politikwissenschafter und Leiter des Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung in Istanbul Host: Marlen Oehler Das ist der Link zur Live-Veranstaltung von NZZ Geopolitik im Bernhardtheater in Zürich am 21.4.2026. Tickets kann man hier bestellen. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.

  9. US-Kriegskosten in Iran: Warum die 2 Milliarden pro Tag nur der Anfang sind
    25.03., 02:3000:32:41

    2 Milliarden US Dollar am Tag!? Der Iran-Krieg wird für die USA zunehmend zu einem finanziellen Kraftakt. In dieser Episode analysieren wir, warum moderne Kriege weit mehr kosten als Waffen, Munition und Logistik – und welche versteckten wirtschaftlichen Folgen sie nach sich ziehen. Der Ökonom und Konfliktforscher Tilman Brück erklärt im Podcast, warum die milliardenschweren Militärausgaben der USA und Israels nur die Spitze des Eisbergs sind, wenn man die gesamten Kosten von Kriegen anschaut. Von steigenden Ölpreisen bis hin zu langfristigen Schäden für die globale Wirtschaft, Entwicklungen und Stabilität. Dabei wird klar, warum Kriege nicht nur Zerstörung und Leid verursachen, sondern auch ein Verlustgeschäft sind für die Welt – trotz einzelner Profiteure. Gast: Tilman Brück, Ökonom und Konfliktforscher, Direktor von ISDC Host: Marlen Oehler Das ist der Link zur Live-Veranstaltung von NZZ Geopolitik im Bernhardtheater in Zürich am 21.4.2026. Tickets kann man [hier] bestellen. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.

  10. Die Hormuz-Falle: Wir sind Gefangene des Erdölzeitalters
    18.03., 02:3000:28:45

    Die aktuelle Krise rund um die Strasse von Hormuz zeigt eindrücklich, wie abhängig die Weltwirtschaft noch immer vom Erdöl ist. Trotz Energiewende bleibt Öl ein zentraler Rohstoff – nicht nur für Treibstoffe, sondern für zahlreiche Produkte, Industrien und geopolitische Machtspiele. In dieser Episode wird beleuchtet, wie tief Erdöl in unserer Gesellschaft verankert ist – von Konsumgütern über Landwirtschaft bis hin zu globalen Lieferketten. Gleichzeitig geht es um die Rolle von Öl als geopolitisches Instrument und um die Frage, ob und wie ein Ausstieg aus der fossilen Abhängigkeit überhaupt realistisch ist. Heutiger Gast: Dr. Benjamin Steininger , Max-Planck-Institut für Geoanthropologie Host: David Vogel Auf der Homepage Beauty of Oil findest du tonnenweise Material Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch

  11. Chinas Kalkül am Golf: warum Peking Iran im Stich lässt
    11.03., 02:3000:28:26

    Der Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran wirft eine zentrale geopolitische Frage auf: Warum unterstützt China seinen strategischen Partner Iran nicht militärisch? Obwohl Peking den Angriff rhetorisch scharf verurteilt, bleibt konkrete Hilfe aus. In dieser Episode analysiert die Politikwissenschaftlerin Julia Gurol-Haller, wie eng die Beziehungen zwischen China und Iran tatsächlich sind. Sie erklärt, warum Ölhandel, Sanktionen und wirtschaftliche Abhängigkeiten eine wichtige Rolle spielen – und weshalb die Golfstaaten für China letztlich wichtiger sind als Teheran. Außerdem geht es um Chinas Strategie im globalen Machtwettbewerb mit den USA, mögliche Folgen für den Welthandel und die Bedeutung der Strasse von Hormus für die chinesische Wirtschaft. Die Diskussion zeigt, wie Peking geopolitische Krisen nutzt, um sich international als stabiler Partner zu präsentieren – während es gleichzeitig direkte Konfrontationen mit Washington vermeidet. Heutiger Gast: Julia Gurol-Haller, Politikwissenschaftlerin und Forscherin zu China-Nahost-Beziehungen am GIGA-Institut in Hamburg Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.

  12. Iran: Regimewechsel aus der Luft? Eine amerikanische Strategie voller Widersprüche
    04.03., 02:3000:32:09

    Am fünften Tag des Luftkriegs der USA und Israels gegen den Iran ordnen wir ein, was hinter der Eskalation steckt und warum die offiziellen Begründungen und Kriegsziele so widersprüchlich wirken. Im Fokus: die Regimewechsel-Rhetorik, die Logik (und Grenzen) militärischer Schläge aus der Luft und die Frage, ob am Ende doch ein Deal gesucht wird. Wir blicken auf Machtverschiebungen in Teheran und die Rolle von Revolutionsgarden und Übergangsgremien. Zudem: die massiven Folgen für Golfstaaten, Energie- und Transportknoten, die Kosten der Raketenabwehr, das Risiko eines Flächenbrands und die Rolle der iranischen Verbündeten. Gast: Simon Wolfgang Fuchs, Iran Experte der Hebräischen Universität Jerusalem Host: David Vogel Über die Strategie Irans, die Golfstaaten in den Krieg zu ziehen, findet ihr zum Beispiel diesen Artikel Feedbacks und Inputs gerne an: geopolitik@nzz.ch Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.

  13. Warum Japans neue Sicherheitspolitik zum Konflikt mit China führt
    25.02., 02:3000:32:40

    Ein Moment des Schocks für alle Panda-Freunde in Japan: Die kurzfristige Rückholung der letzten beiden Pandas nach China ist weit mehr als nur ein trauriger Abschied im Ueno Zoo von Tokio. Der Abzug der Tiere steht symbolisch für die schwere bilaterale Krise, in der Japan und China stecken. Auslöser der aktuellen Krise war eine Aussage der neuen japanischen Premierministerin Sanae Takaichi am 7. November im Parlament zu einem möglichen Konflikt um Taiwan. China reagiert ungehalten, mit einer Mischung aus militärischem Säbelrasseln, wirtschaftlichem Druck und Tourismus- und Kulturboykotten. Was Japans „Zeitenwende“ in der Sicherheitspolitik damit zu tun hat, die verstärkte Zusammenarbeit mit den USA unter Donald Trump und die Rolle des „südlichen Dreiecks“ mit Südkorea, erklärt die Politikwissenschafterin Alexandra Sakaki in der neusten Folge von "NZZ Geopolitik". Gast: Alexandra Sakaki, Expertin für Aussen- und Sicherheitspolitik in Japan und Ostasien bei der SWP in Berlin Host: Marlen Oehler Über die sicherheitspolitische Wende Japans findet Ihr zum Beispiel diesen Artikel in der NZZ oder hier über Takaichis Rolle. Feedbacks und Inputs gerne an: geopolitik@nzz.ch Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Die Stellenangebote für verschiedene Volontariate bei der NZZ findest du hier.

  14. Trump dreht Kuba den Ölhahn zu. Kollabiert nun das Regime?
    18.02., 02:3000:32:47

    Seit Wochen erhält Kuba kaum noch Öl aus Venezuela. Nach der Festnahme von Nicolás Maduro verschärfen die USA unter Präsident Trump ihr Embargo – mit gravierenden Folgen: landesweite Blackouts, Treibstoffrationierung, ein kollabierender Tourismus und eine drohende humanitäre Krise. Lateinamerika-Korrespondent Thomas Milz ordnet ein, wie stark Kuba vom venezolanischen Öl abhängig war, warum Russland, China oder Brasilien nicht zu Hilfe eilen – und ob das sozialistische Regime in Havanna tatsächlich vor dem Kollaps steht. Im Zentrum stehen geopolitische Machtfragen, innenpolitische Motive in den USA und die Frage, wie lange die kubanische Bevölkerung die Dauerkrise noch erträgt. Gast: Thomas Milz, Lateinamerika-Korrespondent Host: Marlen Oehler Thomas hat zur Krise in Kuba diese Reportage geschrieben und diese Analyse in der NZZ. «NZZ Pro» bietet vertiefte Analysen und umfassende Einordnungen zu den geopolitischen und weltwirtschaftlichen Entwicklungen Die Stellenangebote für verschiedene Volontariate bei der NZZ findest du hier.

  15. Xi Jinping lockt Europa: Wie China die Krise des Westens für sich nutzt
    11.02., 02:3000:29:34

    Europa steht geopolitisch unter Druck: Der Krieg in der Ukraine belastet die Sicherheitsordnung, gleichzeitig bröckelt das Vertrauen in die USA als verlässlichen Partner. In dieser Situation rückt China wieder stärker in den Fokus westlicher Staaten. Staats- und Regierungschefs aus Europa und Kanada reisen nach Peking, neue Handelsabkommen werden diskutiert, während Menschenrechte und Sicherheitsfragen in den Hintergrund treten. In dieser Episode von «NZZ Geopolitik» ordnen wir ein, warum China derzeit vom transatlantischen Zerwürfnis profitiert und welche strategischen Ziele Peking verfolgt. Geopolitikexperte Alexander Görlach erklärt, weshalb China für die Nato inzwischen als systemische Herausforderung gilt, wie sich die Bedrohungslage rund um Taiwan entwickelt und warum wirtschaftliche Verflechtung autoritäre Regime nicht zwingend mässigt. Ausserdem sprechen wir über Chinas wachsende Softpower und die Chancen Europas in einer möglichen multipolaren Weltordnung. Heutiger Gast: Alexander Görlach Host: David Vogel Hier liest du den Leitartikel von Katrin Büchenbacher zur Softpower Chinas Hier findest du die Stellenausschreibung für das Volontariat bei der NZZ

  16. Macht vor Recht: Ist es vorbei mit der globalen Kooperation?
    04.02., 02:3000:34:05

    Internationale Organisationen wie die UNO, die NATO oder die WTO wurden nach 1945 geschaffen, um Frieden, Stabilität und die globale Zusammenarbeit zu sichern. Doch heute stehen sie massiv unter Druck. Immer mehr Staaten verhalten sich unkooperativ, blockieren Entscheidungen, brechen Regeln oder ziehen sich ganz aus internationalen Abkommen zurück. Allen voran die USA. In dieser Episode von «NZZ Geopolitik» erklärt die Politikwissenschaftlerin Stefanie Walter, warum Staaten kooperieren, was dabei Kooperationsgewinne sind; sie zeigt aber auch auf, weshalb gerade mächtige Länder auf nationale Alleingänge setzen und warum wir uns in einer Ära zunehmender Nicht-Kooperation befinden. Anhand konkreter Beispiele – von den USA unter Donald Trump über den Brexit bis hin zu Russland, China und der Türkei – wird deutlich, was unkooperatives Verhalten für die Welt bedeutet. Vor allem stellt es die Staatengemeinschaft und internationale Organisationen vor ein strategisches Dilemma: Soll man Staaten entgegenkommen oder sie sanktionieren? Welche Signalwirkungen haben harte oder weiche Reaktionen? Und was bedeutet es langfristig, wenn Macht immer häufiger über Recht gestellt wird? Gast: Stefanie Walter, Politikwissenschaftlerin Universität Zürich Host: Marlen Oehler «NZZ Pro» bietet vertiefte Analysen und umfassende Einordnungen zu den geopolitischen und weltwirtschaftlichen Entwicklungen

  17. Die USA und Europa im Beziehungsstress. Was folgt auf die Grönland-Krise?
    28.01., 02:3000:32:59

    Das Jahr 2026 beginnt mit einer Serie geopolitischer Erschütterungen. Venezuela, Iran, und dann die Grönland-Krise. Die transatlantischen Beziehungen sind einem ultimativen Stresstest ausgesetzt. Aussagen von US-Präsident Donald Trump, territoriale Forderungen und wirtschaftliche Drohungen haben das Vertrauen zwischen den NATO-Partnern weiter beschädigt. In dieser Episode von «NZZ Geopolitik» analysieren wir, warum Grönland zum Kulminationspunkt einer akuten Entfremdung wurde, wie Europa erstmals geschlossen rhetorisch gegen Präsident Trump auftritt und warum die NATO in ihrer Grundidee infrage gestellt ist. Welche strategischen Optionen hat Europas jetzt? Durchwursteln bis zur Zeit nach Trump, der Aufbau eigenständiger sicherheitspolitischer Fähigkeiten oder neue Allianzen ohne die USA? Keine dieser Optionen wäre einfach. Europa steht vor einer historischen Weichenstellung. Gast: Andreas Rüesch, stv. Auslandchef der NZZ Host: Marlen Oehler Andreas Artikel über Trumps Board of Peace findet Ihr hier. Weitere interessante Artikel zur Krise der transatlantischen Beziehungen von meinen Pro-Kollegen findet Ihr hier und hier. «NZZ Pro» bietet vertiefte Analysen und umfassende Einordnungen zu den geopolitischen und weltwirtschaftlichen Entwicklungen

  18. Grönland: Geht es Trump um Sicherheit oder um den Platz in der Geschichte?
    21.01., 02:3000:34:16

    Die Spannungen um die grösste Insel der Welt, angefacht durch die USA, rücken die Arktis ins Zentrum eines neuen geopolitischen Konflikts. Wie die Sicherheit Europas und der Zusammenhalt der Nato bedroht sind, erklärt der Nordeuropa-Experte Tobias Etzold. Heutiger Gast: Tobias Etzold David Vogel Eine NZZ Pro - Analyse von Georg Häsler aus Davos zu Grönland findest du hier

  19. Geoökonomie: Warum die neoliberale Globalisierung ihr Lebensende erreicht hat
    14.01., 02:3000:27:50

    Seit einigen Jahren wird über das Ende der Globalisierung gesprochen. Spätestens mit der Einführung von «reziproken Zöllen» durch US-Präsident Donald Trump sehen sich Ökonomen darin bestätigt und sprechen vom «Sargnagel der Globalisierung». Der Politökonom Milan Babic stimmt nicht in den Chor ein: «Die Globalisierung ist nicht zu Ende. Wir steuern stattdessen auf ein neues, ein geoökonomisches Zeitalter zu.» Was Geoökonomie genau bedeutet, erklärt Babic in der neuen Folge von «NZZ Geopolitik». Heutiger Gast: Milan Babic, Politökonom Universität Amsterdam Host: David Vogel Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  20. Maduros Festnahme alarmiert Lateinamerika und triggert China
    07.01., 02:3000:32:38

    Peking und Moskau sind Verbündete Venezuelas. Dennoch haben sie verhalten auf die Verhaftung Maduros reagiert. Im Podcast ordnet der Politologe Thorsten Benner die amerikanische Aktion geopolitisch ein. Heutiger Gast: Thorsten Benner, Poliologe und Direktor Global Public Policy Institute, Berlin Host: David Vogel Catherine Bosley hat für NZZ Pro über Chinas Engagement in Venezuela geschrieben Marlen Oehler hat im Podcast «NZZ Akzent» mit dem NZZ-Korrespondenten in Südamerika über die politische Zukunft Venezuelas gesprochen

Globale Krisen, neue Allianzen, eskalierende Handelskonflikte: «NZZ Geopolitik» bringt Ordnung in eine unruhige Welt. Marlen Oehler und David Vogel analysieren die weltpolitischen und wirtschaftlichen Fragen unserer Zeit. Mit ihren Gästen setzen die Hosts das geopolitische Puzzle zusammen, um das grosse Ganze zu verstehen. Immer mittwochs.